Buchritik - Deutschlandradio Kultur

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Ausgewählte Beiträge aus dem Angebot von Deutschlandradio Kultur.

Episodes

Bjarte Breiteig: "Meine fünf Jahre als Vater" - Ein erschreckend gewöhnlicher Täter  
In seinem ersten Roman erzählt Kurzgeschichtenautor Bjarte Breiteig von einem Mann, der eine fatalen Tat begeht: den sexuellen Übergriff auf ein Mädchen. Mit seinem Buch wirft der Autor brisante Fragen auf.

Von Peter Urban-Halle
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 18.06.2017 09:47
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Julia Shaw: "Das trügerische Gedächtnis"  - Erinnern ist auch Erfinden  
Erinnerungen bestimmen unsere Identität. Aber haben sie auch wirklich stattgefunden? Die Rechtspsychologin Julia Shaw erklärt, warum das Gehirn beim Erinnern ständig Fehler macht. Sie ist überzeugt: Wir können uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen.

Von Volkart Wildermuth
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Hören bis: 17.06.2017 09:45
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Omar Shahid Hamid: "Der Gefangene" - Auf Leben und Tod in Karachi  
Der pakistanische Schriftsteller Omar Shahid Hamid schickt in dem Kriminalroman "Der Gefangene" seine beiden Helden in den Stadtdschungel von Karachi. In der 24-Millionen-Metropole sind Gewalt, Attentate und Korruption alltäglich.

Von Thomas Wörtche
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 14.06.2017 09:48
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Frank-Walter Steinmeiers "Flugschreiber" - Das Poesiealbum des Außenministers  
Wer von dem neuen Buch Frank-Walter Steinmeiers, "Flugschreiber", reflektierte Analysen außenpolitischer Konflikte erwartet, wird enttäuscht. Das Buch gleicht eher einer umfangreichen Werbebroschüre für deutsche Außenpolitik – oder einem Poesiealbum, meint unser Kritiker.

Von Jörg Himmelreich
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 13.06.2017 09:45
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"Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken"   - Balzacs bittere Bonmots über Journalisten  
Erstmals erscheinen Honoré de Balzacs Bonmots über Journalisten und Kritiker in deutscher Sprache. Vieles, was der große französische Autor beklagt, ist leider noch immer aktuell. Doch in Zeiten von "Lügenpresse"-Vorwürfen hinterlässt die Lektüre einen faden Beigeschmack.

Von Dina Netz
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Hören bis: 11.06.2017 09:49
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Wannsee-Konferenz 1942 - Protokoll eines Mordplans  
Am 20. Januar 1942 trafen sich führende Verwaltungsmänner der Nationalsozialisten in einer Villa am Berliner Wannsee. Der Historiker Peter Longerich untersucht aufschlussreich, wie an diesem Tag der massenhafte Mord an den Juden Europas vorbereitet wurde.

Von Winfried Sträter
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 10.06.2017 09:44
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Richard Flanagan: "Die unbekannte Terroristin"  - Im Netz der Terrorfahnder  
Nicht die rechtsstaatliche Unschuldsvermutung gilt in Zeiten allgemeiner Terrorgefahr und Angst, sondern der schiere Verdacht. Der australische Autor Richard Flanagan erzählt in "Die unbekannte Terroristin", wie sich die Schlinge um die Stripteasetänzerin Gina zusammenzieht.

Von Ursula März
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 09.06.2017 09:49
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Bildband "Essenz" von Edward Burtynsky - Schockierend und faszinierend zugleich  
Steinbrüche, Staudämme, Kupferminen - die Eingriffe des Menschen in die Landschaft dokumentiert der kanadische Fotograf Edward Burtynsky. Ethik und Ästhetik prallen aufeinander. So zwingt er den Betrachter, sich zu den Bildern zu verhalten.

Von Eva Hepper
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 08.06.2017 09:36
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Cynthia d’Aprix Sweeney: "Das Nest" - Familie ohne Wärme  
Die US-Amerikanerin Cynthia d’Aprix Sweeney hat einen wunderbaren Roman über vier Geschwister geschrieben, die auf ihr Erbe warten. Und liefert einen weiteren Beweis dafür, dass Geld nicht glücklich macht.

Von Knut Cordsen
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 07.06.2017 09:48
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Hofmann-Sieber/Sieber: "Wilde Gene" - Das unberechenbare Genom  
Leicht, lebendig und verständlich - so bringen die beiden Biologen und Science-Slammer Helga Hofmann-Sieber und Timo Sieber Forschungsergebnisse der Molekulargenetik auf den Punkt. Sie zeichnen dabei ein grelles Bild unserer wilden, sprunghaften Gene.

Von Michael Lange
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 06.06.2017 09:48
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Bildband: "Wirtschaft verstehen"  - Konjunkturmixer und Bedürfnis-Wimmelbilder  
Wertschöpfung, Kaufkraftentwicklung, Automatisierung – lassen sich hoch abstrakte Themenfelder der Ökonomie auch publikumsfreundlich aufbereiten? Ganz hervorragend - das zeigt der großformatige Bildband "Wirtschaft verstehen".

Von Susanne Billig
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 03.06.2017 09:48
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William Gass: "Mittellage" - Der alte Gentleman hat sich einen Spaß erlaubt  
In "Mittellage" erzählt William Gass die Geschichte eines skurrilen Professors, der in seiner Freizeit an einem "Museum der Unmenschlichkeit" bastelt. Das Buch sei ein "herrlicher Schmöcker", meint unser Literaturkritiker Joachim Scholl.

Von Joachim Scholl
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Hören bis: 02.06.2017 09:46
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Kinderbuch "WWWas?" - Perfektes Buch für den Netz-Einstieg  
Was ist das Internet eigentlich genau? Wie viele Webseiten gibt es? Um diese und andere Netz-Fragen geht es in dem Kinderbuch "WWWas? Alles, was du schon immer übers Internet wissen wolltest". Und es gibt gelungene Antworten, findet unsere Kritikerin.

Von Vera Linß
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 01.06.2017 09:46
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Robert Harris: "Konklave" - Die verschlossene Welt der Kardinäle  
Finten, Mühen und Intrigen: Robert Harris schildert in "Konklave" die verschlossene Welt der Kardinäle während der Wahl eines neuen Papstes. Ein fesselnder Thriller des britischen Bestseller-Autors über katholische Kirchenpolitik im Zeitalter der Globalisierung.

Von Philipp Gessler
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Hören bis: 31.05.2017 09:46
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Michael Hudson: "Der Sektor"  - Ist der Staat die bessere Bank?  
Der US-Ökonom Michael Hudson hat eine Streitschrift geschrieben - gegen den Finanzsektor. Er will in seinem Buch "Der Sektor" beweisen, dass Banken, Hedgefonds und Finanzdienstleister sich die Staaten der Welt endgültig zu Untertanen gemacht haben.

Von Ursula Weidenfeld
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 30.05.2017 09:44
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Lea Schneider (Hg): "Chinabox" - Zwischen Melancholie und Aufsässigkeit  
Die Anthologie "Chinabox" wirft einen frischen Blick auf aktuelle Lyrik aus der Volksrepublik. Sie zeigt, wie raffiniert und anspielungsreich die Autoren an den offiziellen Sprechweisen vorbeimogeln - und ihre Aufsässigkeit in Zeilen fassen.

Von Gregor Dotzauer
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 28.05.2017 09:45
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Marina Abramović: "Durch Mauern gehen" - Ein Leben für die Performance-Kunst  
Marina Abramović bringt sich und die Zuschauer mit ihren Performances immer wieder an ihre Grenzen. Schmerz und Leiden sind Gegenstand ihrer Kunst. Nun hat die 70-Jährige ihre Autobiografie vorgelegt.

Von Wiebke Hüster
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 27.05.2017 09:46
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Amitav Gosh: "Die Flut des Feuers" - Gosh schafft diesmal keine große Literatur  
Amitav Gosh beschließt mit "Die Flut des Feuers" seine Trilogie indisch-chinesischer Geschichte. Dabei schafft er es aber nicht, den Leser zu fesseln. Und das trotz zahlreicher Handlungsstränge und Figuren.

Von Johannes Kaiser
www.deutschlandradiokultur.de, Buchkritik
Hören bis: 26.05.2017 09:46
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G. Roth/ A. Ryba: "Coaching, Beratung und Gehirn" - Was ist dran am Coaching-Boom?  
Loslassen üben, Blockaden lösen, sich selbst spüren - heute nicht unbedingt ein Fall für den Psychotherapeuten. Viele Arbeitnehmer buchen einen Coach, um sich fitter zu machen und neue Kompetenzen zu entwickeln. Doch hilft das wirklich? Gerhard Roth und Alica Ryba bieten in "Coaching, Beratung und Gehirn" zumindest eine Art theoretisches Rüstzeug.

Von Volkart Wildermuth
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Hören bis: 25.05.2017 09:45
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