Der Benecke | radioeins

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Germany

Er ist Vorsitzender der Deutschen Dracula - Gesellschaft. Er ist Mitglied des Komitees des Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist der bekannteste Kriminalbiologe der Welt. Er ist Dr. Mark Benecke. Und er ist jeden Samstag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr zu Gast bei Jörg Thadeusz in der Sendung Die Profis  auf radioeins.

Episodes

Vampirfledermäuse  

Um Fledermäuse ranken sich viele Mythen und Legenden. Sie werden zum Beispiel mit den Vampiren aus der osteuropäischen Mythologie in Verbindung gebracht: Da gibt es Graf Dracula, der sich in eine Fledermaus verwandelt, um in der Nacht den Menschen das Blut abzusagen. In Wahrheit sind Fledermäuse natürlich keine Blutsauger. Sie ernähren sich vor allem von Insekten. Eine aktuelle Studie haucht den Dracula-Mythen nun aber wieder neues Leben ein. In Brasilien haben Forscher tatsächlich blutsaugende Fledermäuse, die sogenannten Vampirfledermäuse, gefunden. Ein spannendes Thema für unseren Vorsitzenden der Deutschen Draculagesellschaft - Dr. Mark Benecke.

Hundeintelligenz  

Der eine Hund kann nur Sitz und Platz, andere wiederum spüren verunglückte Menschen auf, weil sie darauf trainiert sind und wieder andere gehören in die Kategorie schwer erziehbar, weil sie nichts lernen wollen. Was das über die Intelligenz der Hunde aussagt, dazu forschen weltweit inzwischen immer mehr Wissenschaftler. Forschungszentren, die sich mit der Verhaltensforschung von Hunden beschäftigen, sprießen geradezu aus dem Boden. Stephan Karkowsky sprach darüber mit unserem Lieblingsforensiker und Experten für alles mit mehr als zwei Beinen, Dr. Mark Benecke.

Die Tarnkappen-Illusion  

Die Frau, die in ihrem Buch vertieft ist, der Mann, der gedankenverloren aus dem Fenster schaut, die ausgelassene Partygruppe – sie alle fühlen sich in der Bahn unbeobachtet, sind es aber sehr wahrscheinlich nicht. Wir alle beobachten unsere Mitmenschen gerne heimlich. Das machen wir natürlich absolut unauffällig. Und uns selbst schaut dabei ja sowieo keiner zu. Das glauben wir zumindest gerne, aber ist das auch wirklich so? Warum wir gerne andere Menschen beobachten, das erklärt uns der Mann, der alles sieht: Dr. Mark Benecke!

Sex mit Robotern  

Kürzlich wurde in London der neue Sexroboter „Roxxxy“ vorgestellt. „Roxxxy“ reagiert auf die Vorlieben ihrer Besitzer und das nicht nur beim Sex. Je nach menschlicher Vorliebe wird sie so programmiert, dass sie sogar Schach spielen oder über Fußball reden kann. Ihre Entwickler erhoffen sich davon die Eindämmung von Prostitution und Einsamkeit. Doch wie realistisch und befriedigend ist Sex mit Robotern wirklich? Stephan Karkowsky fragt bei Dr. Mark Benecke nach!

Fehler bei der Geschenkwahl und wie man sie vermeidet  

Mit Geschenken möchte man anderen eine Freude machen, zeigen, dass man an sie gedacht hat und dass sie einem wichtig sind. Doch bei der Geschenkwahl kann man schnell auch mal ins Fettnäpfchen treten und so richtig falsch liegen. Welche Geschenke andere glücklich machen und welche Fehler es zu vermeiden gilt, zeigt eine neue Studienauswertung von Jeff Galak von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und seinen Kollegen. Dr. Mark Benecke berichtet darüber.

Der verschwundene Penisknochen  

Vieles hat der Mensch in seiner Menschwerdung eingebüßt – den dickbehaarten Fellkörper, die Fortbewegung auf allen vieren und auch in Sachen Fortpflanzung hat sich eine Menge getan. Im Unterschied zu einigen Affenarten, zu Hund, Katze und Walross hat der männliche Mensch nämlich auch den Penisknochen verloren – den Os penis oder das Baculum: Ein knöcherner Geselle, ja eine Art Erektionshilfe, die sicherstellt, dass der Akt ausreichend lang und intensiv erfolgt, um einen Befruchtungserfolg einzufahren. Zwei Anthropologen vom University College London haben nun erforscht, warum Mann diesen Knochen nicht mehr braucht und weshalb der Mensch stattdessen auf den eher wackeligen Schwellkörper setzt. Ein Thema, das Stephan Karkowsky mit einem Mann besprach, der bei gar nichts rote Ohren kriegt - Dr. Mark Benecke.

Religiosität im Gehirn  

Schon Charles Darwin hat sich in seinem Werk "Die Abstammung des Menschens" mit der Frage beschäftigt, was Religion mit dem Gehirn macht. Er hatte damals aber leider noch keinen Hirn-Scanner. Heutzutage können Forscher dank funktionaller Magnetresonanztomographen – kurz MRT – messen, welche Hirnareale aktiviert sind, wenn Menschen zum Beispiel beten. Genau das haben Mediziner der University in Utah in einer Studie jetzt getan. Was dabei raus kam, weiß Dr. Mark Benecke.

Sexismus macht depressiv  

Sexismus schadet nicht nur Frauen, sondern auch den Männern selbst! Das zeigt eine Metastudie der American Psychological Association. Sie stellt einen Zusammenhang her zwischen maskulinen Normen und psychischen Erkrankungen. Playboys wie US-Präsident Donald Trump sind demnach häufiger depressiv als Männer, die ein weniger stark ausgeprägtes Machoverhalten zeigen. Einer der garantiert kein Macho ist, sich aber mit ihnen auskennt, ist Dr. Mark Benecke.

Den Körper einfrieren für die Zukunft  

Sich einfrieren lassen und in der fernen Zukunft aufwachen, klingt vielleicht erstmal nach einer Szene aus Film und Fernsehen. Tatsächlich ist Kryonik aber schon Realität. Seit den sechziger Jahren werden in den USA und Russland Menschen - wenn auch bisher sehr wenige - eingeforen und eingelagert. Der jüngste Fall der Kryonik kommt aus Großbritannien. Dort hat sich ein 14-jähriges Mädchen im Oktober nach dem Tod einfrieren lassen und ihren gefrorerenen Körper bei einer Kryonik-Firma in den USA einlagern lassen. Weshalb und wie das Ganze funktioniert, erklärt Dr. Mark Benecke.

Was der Schmutzfilm unseres Handys über uns verrät  

Das Handy ist unser täglicher Begleiter, ob im Badezimmer, der U-Bahn oder auf der Arbeit – es begleitet uns so ziemlich überall hin. Und nimmt dabei jede Menge Schmutz und Bakterien auf. Was diese Chemikalienkomposition über den Besitzer des Handys verrät und wieso das für die Verbrechensaufklärung relevant sein könnte, das erklärt der Vorsitzende der Dracula-Gesellschaft, Dr. Mark Benecke.

Der Untergang von Jakarta  

10 Millionen Menschen leben in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Im Jahr 2025 könnte von denen nicht mehr viel übrig sein, denn Jakarta gilt als Titanic unter den Metropolen. Sie versinkt stetig weiter im Meer. Eine riesige Mauer soll Jakarta nun vor dem Untergang schützen. Und wie realistisch es ist, dass diese wirklich gebaut wird, was die Ursachen sind und welche Parallelen es zu unserem Nachbarland Holland gibt, darüber sprechen wir mit unserem Experten für alles, Dr. Mark Benecke.

Die erste John Sinclair Convention in Köln  

Bei der ersten Convention über den Geisterjäger John Sinclair darf einer natürlich nicht fehlen: Mark Benecke! Er berichtet für uns live aus Köln vom Treffen der Zombie-, Geister- und Unterweltenfans und erzählt uns alles, was man über die 2000. Ausgabe des beliebten Romanheftes, die am 8. November erscheint, wissen muss. Unser Lieblingsforensiker Dr. Mark Benecke war an dieser natürlich nicht ganz unbeteiligt...

Aliens und andere Leichen  

In seinem Buch „Mumien in Palermo – Als Kriminalbiologe an den dunkelsten Orten der Welt“ reist Dr. Mark Benecke mit einer Alien-Autopsie zu einem besonders dunklen Ort. Zum Glück nur filmisch: Er wurde angefragt, die Echtheit eines Alien-Videos von 1947 zu prüfen. Das Video wurde in Roswell, New Mexico aufgenommen und soll ein Alien zeigen. Wer oder was diese Kreatur wirklich ist, überprüft Dr. Mark Benecke mit uns anhand von biologischen Vergleichen.

Anthony Atalla und die Organe  

Der US-Amerikaner Anthony Atala ist einer der weltweit renommiertesten Vertreter der regenerativen Medizin. Er leitet das Institut für Regenerative Medizin an der Wake Forest School of Medicine im US-Bundesstaat North Carolina. 1999 begann Atalas Team, für Kinder mit fehlgebildeten Harnblasen neue Organe herzustellen. Das Rezept: Aus Zellen des Patienten züchten die Forscher im Labor Muskel- und Oberflächenzellen, die sie auf ein Grundgerüst aufbringen und wochenlang im Bioreaktor reifen lassen, bevor die neue Blase eingepflanzt wird. Die Organe funktionieren und wachsen bei Kindern auch mit. Inzwischen hat Atalas Team im Labor für Patienten u.a. einzelne Muskeln, Harnröhren und Knorpel gefertigt. Weil die Zellen dafür ursprünglich vom Patienten stammen, werden die Gewebe nicht abgestoßen. Für das "Organgerüst" gibt es mittlerweile über 30 verschiedene Materialien, die sich nach dem Einpflanzen unterschiedlich rasch auflösen. Auch das US-Militär fördert diese Forschung, um verletzten

Bärtierchen-Erbgut macht menschliche DNA widerstandsfähiger  

Er ist Mitglied des Komitees des Ig-Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist Vorsitzender der Deutschen Draculagesellschaft. Er ist der berühmteste Kriminalbiologe der Welt. ...

Wie Verschwörungstheoretiker ticken  

Die Amerikaner waren gar nicht auf dem Mond, Elvis Presley lebt noch und Deutschland ist eigentlich eine GmbH – wie Verschwörungstheoretiker ticken, das erklärt der Vorsitzende der Deutschen Dracula Gesellschaft, Dr. Mark Benecke.

Drei Eltern, ein Kind  

Wegen einer Erbgutstörung kombinierten Ärzte das genetische Material der Eltern und einer weiteren Spenderin. Zum ersten Mal ist nach einer neuen Methode der künstlichen Befruchtung ein Baby geboren worden. Wie das funktionierte und welche Bedenken es dazu gibt, verrät uns unser Kriminalbiologe und Universalexperte Dr. Mark Benecke.

Die Digitalisierung der Vatikanbibliothek  

Die Vatikanische Apostolische Bibliothek, die Bibliothek des Heiligen Stuhls, beherbergt die wertvollsten historischen Bestände weltweit. Zu den zwei Millionen Büchern und Manuskripten, die dort lagern, gehören allein schon etwa 150.000 Handschriftenbände. Damit diese der Nachwelt nicht verloren gehen, sollen sie digitalisiert werden. Rund 550 hat der japanische IT-Konzern NTT bisher geschafft. Bis 2019 sollen es insgesamt 3000 werden. Stephan Karkowsky sprach über diesen schwierigen Vorgang mit unserem Bücherfanatiker Dr. Mark Benecke, der selbst bereits historische Bücher adoptiert hat.

Wie genießbar ist heruntergefallenes Essen wirklich?  

Nur mal kurz abgelenkt - schwupps liegt das Brötchen auf dem Boden. Wer es jetzt ganz schnell aufhebt, kann es retten – unter 5 Sekunden haben die Bakterien keine Chance, sich an der Nahrung festzukrallen. Aber die Hektik können Sie sich sparen – denn ein Team von Ernährungswissenschaftlern hat nun ein für alle mal mit diesem Mythos aufgeräumt und in einer aufwändigen Studie nachgewiesen – verunfallte und gestürzte Lebensmittel sollten Sie niemals essen. Warum die Bakterien immer schneller sind als der Mensch – darüber sprechen wir mit einem Mann, der niemals vom Boden essen würde – Dr. Mark Benecke.

Mathematiker entstammen nur aus 24 Ur-Familien  

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Das ist nicht nur in den besten Familien so, sondern auch in der Mathematik. So fanden Forscher des Institutes für komplexe numerische Systeme von der belgischen Universität von Namur heraus, dass zwei Drittel aller Mathematiker aus nur 24 Ur-Familien der Wissenschaft stammen. Wie sie zu diesem kuriosen Ergebnis kamen, das erläutert Dr. Mark Benecke.

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