Episodes

Festansprache zum Jahresende  

Wie jedes gibt es heuer zu den Feiertagen am Jahresende wieder eine feierliche Festansprache mit dem gebotenen, musikalischen und internationalen Rahmenprogram. Ich löse auch ein paar Probleme für Sie. Wenn Sie einen Link auf das untige Video an ihre Lieben, Verwandten, Bekannten und Arbeitskollegen versenden, senden die Ihnen in absehbarer Zeit nie wieder was. Wenn Sie es Ihrem Chef schicken, haben Sie auf absehbare Zeit auch keinen Stress mehr in der Arbeit. Gern geschehen. Wichtige Querverweise Hier her können Sie in Zukunft Ihre elektronischen, lächerlichen Weihnachtskarten schicken, auch Beschwerden, Huldigungen und Anregungen Hier können Sie mir akustisch sagen, was Sie wollen. Loggen Sie sich als Benutzer wappler mit dem geheimen Passwort salzamt ein. Nicht weitersagen; ist wie gesagt geheim.

Beitrag über den Klimawandel vom Raumschiff Enterprise  

Heute erfahren Sie direkt von jemanden, meinem Großonkel, der uns schon seit einiger Zeit verlassen hat warum wir uns vor dem Klimawandel und der daraus resultierenden Sintflut viel weniger fürchten müssen als uns Alarmisten glauben machen.

Legalize  

Unsere Spitzenpolitker haben es erkannt: es reicht nicht naturdeppat und antschechat zu sein um bestimmte Parteien zu wählen, man muss auch noch voll gestoned sein. Dieser Faymann ist ein politisches Genie.

Terrorwarnung am Oktoberfest  

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = "//connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v2.0"; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs); }(document, 'script', 'facebook-jssdk')); Fahndungsfoto Der bayrische Verfassungsschutz erklärt Alarmstufe Rot. Hadschidisten vom Westbalkan sind in der Weltstadt mit Herz eingedrungen und gefährden die Sicherheit einheimischer Trinker. Vermeiden Sie Verbrüderungsrituale mit Leuten mit eigenartigen Dialekten.

Gegenseitiges Vertändnis schadet dem Weltfrieden, kein Englisch mehr an österreichischen Schulen  
Austrian Cricket

Dear fellow men, and more so women, and friends in the blooming scenery between Vienna, Strasshof, Amstetten and Frohnleiten, but also the dreary swamps between Dover and Land´s End and the desolate rest of the galaxy. My special greetings go to the hometown of Mr. Prikopil and Fritzl, Cheerioh Captain Kirk on the USS Enterprise and kiss your hand Ltd. Uhura. Once again I´m broadcasting from my soundproof sauna in my cellar, neither the NSA nor the MI6 can hear me, my wisdom goes exclusively to you, my dearest listeners.

You feel there is something different today? Maybe the new microphone for € 900, with an attached iPhone of my wife? No? Maybe my new hairdo? No, none of that all. Oh, you mean the fact that I am addressing you in the language of Shakespeare, Chaucer, Sir Francis Drake, James Bond, Mr. Bean, Benny Hill and Monty Python? This is a long story and a quite embarrassing one. But as evidently you are bored and are clicking on obsure links or are taking picture of odd QR codes, I will tell you anyways. I am bored as well.

My numerous friends often tell me how smart I am, how handsome, how erudite and above all how multilingual. I have entertained and enlightened my listeners in Viennese, Griass eich de Madln und Seavas de Buam, every now and then in German, und Tschüss, Italian, Ciao Zio, Latin, Ave Caesa,r Russian, Druschba Tovarisch Vladimir Vladimirowitsch, North Corean, Grüss Gott Herr Bundespräsident Fischer. But never ever in English. So these friends are asking me with urge to finally enlighten the billions of Anglo Saxons out in deserts on both sides of the ocean. I am always grateful for suggestions, so I asked myself why indeed I never had. It took me but a moment to come up with a number of alltogether plausible answers why I never had. First of all, my beloved late grandpa had revealed to me on his deathbed that anything that could not be said in Viennese was a lie anyways. Second of all, English sucks, it really sucks and there is scientific proof thereof.

Thirdly, why should I enlighten them, throw my pearls before the swines. You may object that I have lied to you on so many occassions in so many languages, so one more or less would not make a difference. Well so let it be then, let me throw my pearls before you, you swines.

Indeed I am conversing in English every now and then for a number of reasons, sometimes to save the world.

Recently on a highly political, highly intellectual forum on Google+, only proles post on Facebook, I discussed very serious issues, ranging from who should be the next president of the European Commission and why not, to mud wrestling and topless golf.

A distinguished English gentlemen wondered why even distinguished Austrian gentlemen like the Terminator never fully appreciated the philosophical side to cricket.

I tried to give a plausible explanation based on an anecdote of my own, long, moderately interesting, eventful, instructive and at times hilarious life which nevertheless does not appear to interest a pig on Wikipedia. While they have repeatedly erased my biography for lack of public interest, each and every single Pokemon figure has its curriculum vitae posted there. But that is another issue. I am diverting from the subject at hand.

I explained to this distinguished English gentleman:

I'll start to show some marginal interest in cricket, hamster badminton also called Squash, curling, darts, snooker, competitive nose picking once the Brits learn to ski, play proper soccer, to cook, to serve beer at a reasonable temperature.

To generate a minimum of interest in a "sport" in which idle men, in dandyish outfits hang around for days on a meadow and rarely but every now and then try to hit ridiculously small balls with alltogether inadequate tools, they could of course introduce a female league, preferably performing topless, more preferably in inflatable pools filled with mud.

However, one thing I'm missing on the Eurosports channel, is the finals in Bingo, why not from Blackpool. I simply adored these ladies with their pink hair and the teeth in their gin glasses.

I already created a facebook page for my favourite sport

http://www.facebook.com/pages/Topless-Bingo/407703186277

The distinguished British gentleman remarked:

Understand five day cricket and you understand a lot about a certain English attitude. Not flashy like downhill skiers.

So I was compelled to explain to him:

There are quite a few alpine predilections which cause very little comprehension in barbarians drinking lukewarm beer or ale rather than the lukewarm blood of their foes, as we do. Let's strike a deal: You don't try to convince m

Die hohe Kunst der österreichischen Küche  

Rezept zum Nachkochen, lecker, lecker
>Die hohe Kunst der Österreichischen Küche



Hier bin ich wieder aus den unendlichen Weiten des Internets. Heute gibt es eine Spezialsendung für meine LeserInnen., mit Binnen I, damit die Frau MinisterIn nicht wieder motsckert. Nein, keine Lesung aus Alice Schwartzers gesammelten Werken. Ich hab mir gedacht, jetz wo der Lafer Hans Probleme mit der Justiz hat und bald nur mehr für Ulli Hoeness kocht, übernehm ich gleich auch seine Sendung. Genau Sie haben es erraten, ein Kochrezept ganz speziell für die emanzipierte Frau von Welt. Damit auch meine treue Zuhörerin die Leutnant Uhura den Captain Kirk auf der Enterprise gebührend verwöhnen kann. 

Wie Sie wissen, sind wir Österreicher für unsere Süßspeisen bekannt, die Mehlspeisen. Heute gibt es ein Rezept für Anfänger, Fortgeschrittene aber auch Sie meine lieben Damen, die Zurückgebliebenen, nämlich Palatschinken, oder wie Sie dazu sagen mögen, Pfannkuchen. 

Dazu brauchen Sie weisses Pulver, Mehl, weil Koks ist schwarz, Eier von glücklichen Hühnern, Milch von noch glücklicheren Rindsviechern, jede Menge Backpulver, Zucker, Marmelade und so weiter. Wenn Sie wissen wollen, wieviel gemau, schauen Sie in Wikipedia nach. Ich bin zwar Menschenfreund aber schließlich nicht die Auskunft. 

Und ausserdem sind genaue Mengenangaben völlig überflüssig. Egal wieviel Sie von den Zutaten mischen, in welcher Reihefolge und bei welcher Temperatur auch immer, am Ende bleibt der Baaz immer am Pfannenboden picken. Da können Sie vorher Butter oder Öl, Schmalz oder Schmierseife schwenken, soviel sie wollen, schupfen, was sie wollen, umdrehen, iss nicht. Auch mit der Schmarrenschaufel schaffen Sie es nicht, sie heil zu wenden. Die heißt ja auch Schmarrenschaufel und nicht Palatschinkenschaufel. 

Drum nach dem erfolglosen Wenden, zerstierln Sie den angebrannt riechenden Baaz einfach noch mehr. Schütten Sie eine spottbillige Portion Apfelmus zu 0.29 € von Hofer oder Aldi, um die Sponsoren dieser Sendung nicht unerwähnt zu lassen, drüber. Den grauslich säuerlich fauligen Geschmack überdunken Sie mit Staubzucker. 

Wenn Ihre Gäste höflich darin herumstochern, oder ehrlich motschkern, sagen Sie ihnen einfach, das gehöre so, diesen Schmarren hätten schon die Kaiser gefressen, Kaiserschmarren eben. 

So meine lieben Damen, das war es schon für heute. Schreiben Sie mir wie es Ihren Lieben geschmeckt hat. Beim nächsten Mal erzähl ich Ihnen nicht, wie man Koalagulasch zubereitet wird, Austria is not Australia, sondern das kannibalische Fiakergulasch. Fiaker sind in Wien sehr beliebte Zweispänner, aber die Rösser sind zu zäh; die kriegt man nicht einmal im Druckkochtopf weich, da muss eben der Kutscher, der heißt auch Fiaker, dran glauben. 

Aber lassen Sie sich dabei nicht erwischen:

In diesem Sinne, küß die Hand die Damen, und griaß eich de Madln..

Warum Sie nicht nach Kanada Auswandern sollten  
Wie meine treuen ZuhörerInnen und LeserInnen ja wissen, haben eine Reihe herausragender Institutionen meinen Suchtmittelbedarf, von Bier über Slibowitz, von Tabak bis hin zu härteren bewusstseinserweiternden Naturheilmitteln gesponsert: Die europäische Kommission, die Ottakringer Brauerei, die Telekoms Deutschland, Österreich, Italien und Kroatien, das Fremdenverkehrsamt Grenzland Wein- und Wald4tel. Leider sind meine Engagements eher kurzfristig. Nach meiner erfolgreichen Kampagne "Wien ist anders" erhielt ich am Wiener Zentralfriedhof kein Ehrengrab, sondern Platzverbot, lebenslänglich und darüber hinaus.

Drum muss ich mich inzwischen mit kleineren und unbedeutenderen Auftraggebern, wie zum Beispiel Kanada, zufrieden geben.

Wie immer recherchierte ich vor der Formulierung meiner Kampagne akribisch und vorort und bin mit der ganzen Familie dort hingeflogen.

Was soll ich sagen? Der Grizzley ist zwar recht putzig, aber nix gegen den schwulen Navratil sein Kampfhund. Der Inuit, auch Eskimo, zwar angeblich ein Rohfleischfresser, würde an Olmützer Quargeln kläglich scheitern.

Also wenn mich das Reisebüro nicht vermittelt hätte, ich wär nie hierher gefahren. Gerade jetzt diese Wochen schwülheißes Mückenparadies, ansonsten arsch-, pardon arktisch kalt. Und dann erst die Leute! The worst of both worlds. Amerikanische Skandinavier. Finnische Herzenswärme gepaart mit englischer Küche und Hygienestandards. Gesprächig wie die Fische, antworten sie ausnahmslos kurz und pregnant, damit man sie sogleich wieder in Ruhe lässt. Meist "over there", oder "no".

Wenn man gut Englisch spricht, ist das schön für einen, man kann einem Literatur- und Rhetorikclub beitreten oder besser noch auch einen gründen. Zu Verständigung empfiehlt sich vor der Abreise aber einen Crashkurs in Hindi und/oder Vietnamesisch.

Der völlig intonationsfreie asiatische Akzent, hat inzwischen auch auf die europäischstämmigen Einwanderer abgefärbt. Versteht man jemand trotzdem, ist der über 90 oder Ami, und hat also keine Ahnung von dem, was man ihn fragen könnte.

Gott sei Dank, gibt es heute für alles eine App, die einem, wenn nötig, alles auf deutsch erklärt: wo der nächste MCDonalds is, Tankstelle, der nächste Campingplatz, man kann damit ein Taxi rufen und die gewünschte Adresse einfach eintippen und muss sie nicht in die Rauchzeichensprache des indianischen Taxifahrers übersetzen, nur um festzustellen, dass man dem umgekehrten kolumbianischen Irrtum aufgesessen ist. Der ist nämlich in Wirklichkeit Inder und versteht keine Rauchzeichen. Außerdem ist Rauchen überall verboten, selbstverständlich auch im Taxi.

Wenn man das zweifelhafte Glück hatte, in der Schule auch Französisch gelernt zu haben, kann man sich im Nordosten des Landes davon überzeugen, wie absolut sinnlos das war.

Wer Quebecois für eine ansteckende auf sexuellem Wege übertragene Geschlechtskrankheit hält, der irrt und zwar gewaltig... Angesichts ihrer Frauen - habt ihr der auf dem Foto ins Angesicht geschaut - praktizieren die Kanadier keinen Sex, sondern vermehrens sich mittels Parthogenese, der Jungferngeburt, und vererben die Pathologie, die nur von einzelnen Kanadisten für ein Idiom gehalten wird, von Generation zu Generation.

Augenkontakt bringt here wie la bas schlechtes Karma, mehr als drei Worte hintereinander miteinander oder gar einem Fremden reden, der sichere Tod.

Wenn ihre 100tausendfach geklonten, identen, öden Einfamilienhäuser unterkellert wären, gingen sie dorthin lachen. Sind die Häuser aber nicht, drum lachen sie auch nicht, die Kanadaier. Aber warum sollten sie? Sie haben wahrlich keinen Grund dazu.

Und dann noch die kanadische Küche! Fish'n'Chips ist der Höhepunkt der hiesigen Couisine. Und wer glaubt, das Zeugs könnte man schon in England kaum fressen, hat sich noch nie Essig und Ahornsirup über die in lauwarmem Öl ertränkten Fritten leeren lassen Angeblich ist Ahornsirup ein Naturprodukt. Ich tipp' auf gezuckertes Schieferöl.

Leider kann man sich dieses Land weder schön rauchen noch saufen. Das dazu nötige Kraut oder Frostschutzmittel gibt es nur in speziellen konventionierten Suchtmittelbedarfskliniken und wird in Gold aufgewogen.

Selbst Selbstmord ist nur bedingt eine Lösung. Bei dem Arbeitseifer der Eingeborenen fände sich wohl kaum einer, der im Permafrost die nötige Grube ausheben würde. Die traditionelle Bestattungsform ist deshalb das Verfüttern des lieben Angehörigen an die Huskies. Wer sich an diesem Gedanken stößt, springt die Niagarafälle runter und wird dann vermutlich in ein mehr oder weniger zivilisiertes Land abgetrieben und erhält ein Ehrengrab in Arlington. Nur Helden gehen nach Kanada.

Aber eine Reise nach Kanada lohnt schon alleine der Natur wegen. Es gibt auch andere Tiere als Mücken und Kanadier. 2m von der Häuseltür am Campingplatz ist mir eine Murmeltierfamilie über den Weg gelaufen. Auf der Landstraße eine Skunkfamilie. Ich habe noch nie etwas überfahren, was anschließend s

Idylle?  

All jenen, die glauben, unter unserer harten Schale verbärge sich ein weicher Kern, ja sogar ein goldenes Wiener Herz, erlaube ich diesmal einen Einblick in die Abgründe unserer Seele. Ich bin heute etwas missmutig aufgestanden, irgendwas hat nicht gepasst, ich weiss nicht was und mir ist nix eingefallen. Aber das war nicht von Nöten, so ist es bereits meinem Grossonkel gegangen. Dem ist dann aber etwas eingefallen. Wenn Sie das folgende gehört haben, wissen auch Sie, was einem Österreicher beim Anblick einer solchen Idylle alles einfällt.

Samenspende  

In der heutigen Sendung hören Sie wie mir eine reife Zuhörerin aus der Schweiz, die Frau Tina T. aus Küsnacht, ein Ständchen bringt. Aber ich habe auch jüngere anlassige Groupies im äussersten des Nordosten des deutschsprachigen Universums. Ich beantworte diesmal gemeinsam mit Ihnen weitere Fanpost.

Das Anton-Proksch-Institut in Wien klont  

einen echten Wiener. In Zusammenarbeit mit der NASA, Abteilung Planet of the Apes bevölkern verseuchen sie damit das Universums.

7 Schritte zur Überwindung des Fremdschämens  

In nur 7 einfache Lektionen überwinden Sie die schlimmste Ihrer Neurosen und Sie werden schamlos. Heute begeleitet mich wieder ein überaus attraktiver Gaststar splitterfasernackt durch die Sendung aus meinem Tonstudio in der Sauna in meinem Keller. Wir begegnen auch Zwergen, Wasserleichen und alpenländischen aber dennoch Deutschen Dichtern.

Latein mit Hans Moser, Falco und der ebenso bezaubernden wie anlassigen Jennifer Rostock  

Heute können Sie mit diesen Prominenten eine romantische Bildungsreise nach Carnuntum der Hauptstadt Pannoniens unternehmen und anschliessend das ganz grosse Latinum ablegen.

30 Jahre Retortenbaby! Juhu! Juhu?  

Tags: Nacktdamenhammerwerfen Die Mutter meiner Kinder? Dieses Jahr, vor nicht allzu langer Zeit las ich in der Zeitung, dass das erste Retortenbaby Deutschlands seinen 30 Geburtstag gefeiert hätte. Eine Nachricht, die mir zuerst einmal ein eher maues "Aha" entlockt hätte, nicht nur weil ich bereits jenseits der 50 bin und nachweislich nicht in Deutschland geboren wurde. Ich bin also kein Retortenbaby. Aber andererseits machen wir Ösis den großen deutschen Brüdern ja jeden Blödsinn nach oder auch vor, also so ungefähr gleich alt wird das erste österreichische Retortenbaby auch sein. Ich hab als gewissenhafter Publizist übrigens , das erste österreichische Retortenbaby trägt den landestypischen Namen Zlatan und war das erste männliche Retortenbaby überhaupt. Und was hab ich vor etwa dreißig Jahren gemacht in meinem langen, überaus interessanten Leben, das bei Wikipedia dennoch keine Sau zu interessieren scheint? Da war doch was in der Richtung! Genau ich leistete gerade meinen Grundwehrdienst. Eine Zeit, die ansonsten ob ihrer Unerfreulichkeit und Peinlichkeit der Vergessenheit, ja bewussten Verdrängung anheim fällt. Sicher die Zeit war auch lehrreich aber für 6 Monate hat der Lehrstoff nicht gereicht. Eigentlich sagt Wolfgang Ambros in 5 Minuten und 32 Sekunden alles was zu diesem Thema zu sagen ist. Aber jedenfalls konnte man sich da wenigstens Sage und Schreibe drei dienstfreie Tage verdienen, indem man in einer Kabine eines Rotkreuzambulanzanhängers in ein kleines Flascherl wichste. Anders als heute beim Urologen im Kammerl gab es damals in der Spätsteinzeit in meiner Spätkindkeit noch keine Porno DVDs je nach Geschmacksrichtung von gay bis bondage, sondern man musste sich seine Inspiration an einer Ausgabe einer abgegriffenen Quick holen, die man besser nur mit Handschuhe anfasste, aus Gründen, auf die ich hier an dieser Stelle lieber nicht eingehen möchte. Aber bei mir wurde nix aus den dienstfreien Tagen. Ich scheiterte bereits im Vorfeld und nicht an meiner Manneskraft, soweit kam es erst gar nicht. Es gab in dieser unbeschwerten Zeit zwar noch kein AIDS, aber die Hepatitis trat schon in allen ihren zahlreichen, medizinisch durchaus interessanten Ausprägungsformen auf. Und da waren noch die Gonorrhöe und ihre große Schwester die Syphylis. Drum musste man, bevor man in die Wichskabine durfte, eine Blutprobe zum Zwecke des Ausschlusses abgeben. Wo gehobelt wird, fallen einmal Späne, zumal beim Heer und einer Krankenschwester fiel eines der Blutprobenreagenzgläser ebenso zu Boden und sein Inhalt spritzte in alle Himmelsrichtungen, von 12 Uhr über 9 und 3 bis 6 Uhr. So sagt man im Krieg und auch im Frieden beim Heer. Schon die Krankenschwester war nicht wirklich inspirativ, da ich beim Anblick ostdeutscher Hammerwerferinnen selbst als unverbrauchter Jüngling nur eher selten eine anständige Erektion zustande brachte. Schlimmer noch aber war das Blut. Ich leide nämlich neben vielen weiteren Phobien, von der Höhenangst bis zur Arbeitsscheu, an einer ausgeprägten Blutphobie. Ich kann mich nicht an einzige Blutabnahme erinnern, bei der .., bei der gar nichts, weil ich jedesmal bereits beim Anblick der Nadel das Bewusstsein verlor. Als ich die von der Hammerwerferin verursachte Sauerei sah, drehte ich mich am Absatz mit militärische Gruße um und trat ab und verzichtete großzügig und reuelos auf die anheim gestellte Dienstfreistellung. Ich hatte diese Episode in meinem langen und überaus interessanten und lehrreichen Lebens, dass bei Wikipedia keine Sau interessiert, bereits längst vergessen und verdrängt, zusammen mit den anderen aus dieser Zeit, die nur aus purem Glück nicht zu einer Verurteilung und zu einem Eintrag in meinem Strafregister geführt hatten, nicht einmal der Führerschein wurde mir abgenommen. Selbst das Kindheitstrauma der verlorenen drei Tage Lebenszeit hatte ich mit Hilfe eines guten Therapeuten nahezu vollständig bewältigt. Aber da kam dieser Artikel über das dreißigjährige Baby und alten Wunden brachen plötzlich auf. Was wäre passiert, wäre ich dem blutrünstigen Vampirellacharme der mutmasslich testosterongedopten Hammerwerferin doch erlegen? Trotz meiner Segelohren, meiner beträchtlichen angeborenen Fehlsichtigkeit, einer nur leidlich operierten Hasenscharte und eines Ansatzes von Quasimodobuckels wären die Chancen gar nicht so schlecht gestanden, dass man gerade meinen Lebenssaft in dieser hochtechnologischen postfaschistischen Weiterentwicklung der Lebensbornidee bevorzugt weiterverwendet hätte. Schließlich hatte ich ja eine Matura vorzuweisen, und ihr werdet es nicht glauben summa cum laude. Und ihre werdet es noch weniger glauben, ich weiss sogar, was das heißt. Und heute zählt ja Intelligenz mehr als Aussehen. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn man diesen Baaz in einer Retorte mit den Eizellen einer mir völlig unbekannten Dame vermischt und kräftig zentrifugiert hätte. Vielleicht einer grottenschiachen Schreckschraube, mit der ich auch nach 10 Kr

Feiertagssendung  

An Feiertagen werd' ich immer so ein bisserl konziliant ja rührselig, fast schon liberal, fast so wie mein großes Idol, das heute bei mir in der Sendung auftritt. Ich weiß nicht woran das liegt, vielleicht an meinem liberalen, isotonischen und bewusstseinerweiternden Energydrinks meines Sponsors aus meinem Heimatbezirk.

Authentische österreichische Folklore, jenseits der interkulturellen Anbiederung  

Tags: Kannibalismus, Österreich, Karel Gott, Hermes Phettberg, Freddy Quinn, Angela Merkel nackt, Kati Witt abwesend Habt Ihr Euch auch schon gefragt, warum Binnenländer, sich auch außerhalb der närrischen Zeit mit "Ahoi" begrüßen? Vor allem bei Tschechoslovaken wird dieses eindrucksvolle Naturschauspiel immer wieder beobachtet. Das mit dem böhmischen Ahoi wird oft falsch verstanden. Das sagen die lieben Gäste nur zu uns, uns waldviertler Latifundisten, zu liebe. Die glauben, das ist im Waldviertel und Umgebung so üblich. Wahrscheinlich haben sie zu viele Freddy Quinn Platten gehört, am imperialistischen Feindsender. Drum bringen sie uns auch keinen Wodka und keinen Belugakavier als Gastgeschenk mit, sondern selbsteingemachten Powidl und Nylonnetzstrümpfe aus volkseigener Produktion. Die glauben wir wären alle so - wie der Freddy. Kaum auszudenken, was sie uns mitgebracht hätten, wenn die Hermes Phettberg kennen würden! Eierlikör und Lederpeitschen! Jedenfalls grüßen sich unsere Gäste, wenn sie uns außer Hörweite wähnen, immer noch mit dem proletarischem Druschba Tovarisch(ova)! дружба товарищ, wie in der guten alten Zeit.  Aber so was ist normal. Schließlich sagen auch wir nur zur behmischen Verwandschaft Grüß Gott! Könnt ja sein, dass sie ihn treffen, wenn sie das nächste mal in ihre CSSR Hauptstadt kommen, den Karel.  Durch zuviel interkulturelle Anbiederung entstehen jede Menge Missverständnisse. Die halbe Welt glaubt, unsere Volksmusik klänge wie die der Ziegelbehm, nur weil die Schrammeln in Grinzig den behmischen Touristen zuliebe, stundenlang bis zum Abwinken In einem unbekannten Land vor gar nicht allzu langer Zeit war eine Biene sehr bekannt von der sprach alles weit und breit spielen.  Wenn wir dann aber alle Touristen, inklusive der behmischen, unter den Tisch gesoffen haben und mit dem grünen Heinrich in die Ausnüchterungszelle oder der Rettung zum Magenauspumpen ins AKH haben bringen lassen, wenn wir endlich unter uns sind, dann zünden wir in den Weinbergen ein Lagerfeuer an, reißen uns die Lederhosen und die Dirndl vom Leib. Unsere nackten, muskulösen Leiber kommen darunter zum Vorschein.Südseeisch anmutende Tätowierungen und Intimpiercings glitzern im Neumondlicht. Ich erspar Euch die Details. Glaubt mir, Ihr wollt nicht wissen, wie sich ein spiralförmiger Korkenzieher in den Brustwarzen und ein 17er Schlüssel zum Glück, ein Flaschenöffner, im Schritt anfühlt. Den meterlangen Bambusröhren gelingt es nur schlecht, unsere primären Geschlechtsorgane zu bedecken. Glaubt mir, Ihr wollt nicht wissen, wie sich das goldene Heiligenbluter Wanderabzeichen unter dem Bambusrohr anfühlt.Unsere walkyrenhaften Frauen lösen ihre zu Kränzen gebundenen blonden Zöpfe und ihre Locken wehen im Wind aus dem Wienerwald. Ihre gewaltigen Brüste wogen wie die Wellen eines pazifischen Tsunamis im Schein des Feuers.  Jetzt -ganz unter uns - tanzen wir nackt um die Flammen und lassen endlich unsere geheimen traditionellen Rythmen und Verse in den Wald klingen  Uka aka, uka aka  wem heid ned schlechd is,  Des kaun kaa guada sei,  Wea no ned gschbim hod,  Trinkt no a glassal wei.  Weu ma ollas weana saan,  Und weu ma sovüü saufn daan,  Samma so benaund  Uka aka uka aka  Nur die kohlengleich glühenden Augenpaare der Wildschweine aus den Wäldern folgen unserem satanischen Treiben. Ist Euch beim Anblick einer der ausgestopften Trophäen in einem beliebigen Wiener Heurigenlokal, eigentlich schon aufgefallen, wie schiach, wie abgrundtief hässlich unsere Wildschweine sind? Glatze, fetttriefend glänzendes Doppelkinn und gelbe Zähne..  Das ist bei unserem letztem nächtlichen rituellem Chill-Out in den Weinbergen passiert.  Plötzlich fiel uns ein unter einem Tisch vergessener, besoffener vermutlich deutscher Tourist auf, den wir nicht in die Zelle und nicht ins AKH verschifft hatten. Der Spanferkelgrill war schon leer gefressen, aber die Glut loderte noch. Da haben wir den Guten, sachgerecht und CO2 neutral recycelt.  Wir sind zwar Kannibalen, aber unsere Religion verbietet uns den Verzehr von Gehirn und Testikel unserer Feinde. Seit in der Piefkei eine Pandemie von MCCD, mad cow and craut desease ausgebrochen ist, achten wir dieses Tabu auch und fressen das Zeug wirklich nicht mehr.  Drum haben wir den Sauschädel präparieren lassen und im Stüberl neben der Gottesmutter mit Jesuskind aufgehängt.  Den Rest haben wir mit Schokolade übergossen, in Staniolpapier eingewickelt und exportiert.  Und genau darum, werden wir von unseren Freunden in der Welt für unsere biedermeierliche Gemütlichkeit geschätzt, ja geliebt!

Twilightzone zwischen Wald und Weinviertel  

Tags: Reiseführer, Touristguide, Waldviertel, Weinviertel, HC Artmann, Freddy Quinn, Hermes Phettberg, Sigi Maron, Christiane Hörbiger Liebe Menschen meine Freunde, in den unendlichen Weiten der Steppen zwischen Wien und Strasshof und dem traurigen Rest der Galaxis, hier bin ich wieder. Leider bin ich ein bisserl stier oder wie man in den unendlichen Öden in der Steppe von Lindau bis Frankfurt an der Oder sagt, etwas klamm. Drum bin ich wieder, wie schon so oft auf der Suche nach einem neuen Sponsor, nachdem ich alle vorigen aus den verschiedensten Gründen am Weg des zynischen Menschenfreundes zum Glück verloren habe: Die Deutsche Telekom, die Europäische Kommission, den Spiegel, die Hürrieyet, das Kreamatorium und Fremdenverkehrsbüro der Gemeinde Wien, die DDR, und zum Schluss sogar die Ottakringer Brauerei in Wien. All die haben in den vergangenen 4 Jahren meinen Suchtmittelbedarf von Nikotin über Internet bis Slibowitz eine zeitlang mitfinanziert... Den letzteren von der Brauerei war meine Leser- und Hörerschaft, also ihr, als Zielgruppe dann doch einen Tick zu orindär. Drum habe ich jetzt einen Vertrag mit der vereinigten Tourismusinitiative Grenzland Wald/Weinviertel geschlossen und mit ihnen eine neue Werbestrategie erarbeitet. Warum gerade mit denen? Ihr liebe Zuhörer und Leser habt wieder in den vorangegangenen Sendungen nicht aufgepasst: Ich habe einen der schönsten Teile meiner Kindheit, wenn man einmal vielleicht vom Schuleschwänzen an der Alten Donau am Gänsehäufel im FKK Bereich absieht, an der Grenze zwischen Wald- und Weinviertel, hart an der Grenze nicht nur des guten Geschmackes, sondern auch der Alpenrepublik zu Mähren am Bauernhof bei Tante Hedi und Onkel Hansi verbracht, die ich hiermit genauso herzlich grüße wie meine Cousine Herta und meine Cousin Hansi und den Strupp, meinen hiesigen Spezzl. Da lag mein jetziges soziales und marktwirtschaftliches Engagement für die Heimat meiner Urahnen doch wirklich nahe. Und nein, ich stamme entgegen dem oberflächlichen Eindruck nicht von den Orang Utans auf Bali ab und auch nicht den Neandertaler. Leider geht es dieser Region nicht sehr gut, Grenzland eben, grenzwertig in jeder Hinsicht. Das liegt auch an den völlig dilettantischen Marketingstrategien meiner Vorgänger im Tourismusverein. Einen Nationalpark hat man dort errichtet, wie kann man auf so eine andepperte Idee kommen? Jetzt kann man dort nicht einmal mehr fischen und Schwammerl suchen. Die größte touristische Attraktion am Tatort meiner Kindheit, ist eine von mir als Geocache ausgesetzte Waschpulverdose. Die hat in den letzten vier Jahren, sage und schreibe 571 Besucher angelockt; wie die Scheiße die Fliegen. Das ist nicht viel, meint ihr? Naja, immerhin fünf mal mehr als die dort verbliebenen Ureinwohner, wenn man die Wildsäue einmal nicht mitrechnet. Die 571 haben sicher hunderttausende Euro in die blühende Landschaft gebracht. Und wenn sie das nicht getan haben, liegt das nicht an mir. Weil irgendwie ist es bei uns recht preisgünstig. Man wird sein Geld eigentlich gar nicht los. Es gibt keinen Greisler, keine Tankstelle, keinen Wirten. Nicht einmal einen Kaugummiautomaten, und mangels öffentlicher Toiletten auch keine Luftballonautomaten und keine Kirche mit Opferstock. Höchstens am Kronenzeitungsstandl kann man am Tag des Herren etwas spenden, wenn man unbedingt will. Das interessanteste, was in Wikipedia über die Gemeinde meiner sinistren Urahnen steht, ist: Der Dorferneuerungsverein hat den Dorfplatz neu gestaltet: Wo früher nur die Kreuzung war, sind heute ein paar Parkplätze. Einige Blumenbeete verschönern den Platz. Es wurde eine Krähenstatue aufgestellt (die Mallersbacher werden als 'Krähen' bezeichnet, [zB] die Riegersburger als Frösche). Es steht ja nicht einmal in Wikipedia, dass man die Ureinwohner meiner eigenen Katastralgemeinde Kletzndirra – Birnentrockner - nennt und dass Freddy Quinn a Krot, also eine Kröte, ist. Dass in der Wikipedia nicht steht, dass der Justizsprecher der ÖVP seine Villa bei uns im Ort stehen hat, kann ich allerdings gur verstehen. Das wär der ultimative Imagegau, übelste Rufschädigung. Der Justizsprecher ein Kletzndirra, ja wo kämen wir dahin. Und dann diese blödsinnige, kitschige Trottelsendung, Julia eine eigenartige Frau oder so in Retz. Wer bitte steht auf so was? Banalisiert vollkommen die Abgründe, die sich bei uns in den Seelen auftun. Und wenn wundert's, wenn alle Piefke nur nach Wien fahren, zur Mutzenbacherin. Ich hätt Russ Meyer als Regisseur engagiert, und Pamela Anderson als Hauptdarstellerin und das Remake von „Die Supervixen-Bademeisterin im Waldfreibad Hardegg am Marterpfahl der Thaytalindiander“ gedreht. Mit sowas lockt man die Touristen, und nicht mit der affektierten Mitsiebzigerin Hörbiger. Nein, ich habe diese Gegend ganz anders erlebt als die Julia die Rehlein im Nationalpark. Ich könnt Euch Geschichten erzählen, was sag ich Euch: Vom schwarzen Mann, von umtriebigen Geistlichen, vom Drud , von gliat

Zum fünfjährigem Jubiläum: Ezzes für Negaranten in der Krise  

Ja inzwischen sind es fünf Jahre und gefühlte hundert Folgen, dass ich, der Menschenfreund, Sie mit meinen Ezzes zum Massel begleite. Wir könnten diese Jahre in Ihrem und meinem Leben jetzt Revue passieren, lassen. Aber wozu? Ich bin genauso gut, wenn nicht noch besser als damals, und Sie, Sie sind es nicht, Sie sind nur - noch - älter geworden. So ist das Leben. Und ob das nun stimmt, dass ich genauso gut,wenn nicht besser als früher bin, oder auch nicht, ist gar nicht so wichtig. Hauptsache, ich glaube es. Was Sie glauben oder nicht ist Ihr Problem und nicht meines. Soviel zum Menschenfreund. Wenn Sie lesen können Lesen Sie weiter... Wenn nicht hören Sie es sich hier unten einfach an!

Emmissions-Zertifikate-Handel  

Liebe Menschen, meine Freunde! Hier bin ich wieder und begleite Sie in den unendlichen Weiten zwischen Wien und Strasshof und dem traurigen Rest des Universums auf ihrem Weg zum Massel. Heute gibt es wieder eine politische Bildungssendung, wie sie ein jeder mündige Wahlbürger sie zumindest einmal in der Woche über sich ergehen lassen sollte, damit er weiss, dass er nix versäumt, wenn er sich nicht für Politik interessiert und statt wählen zugehen, lieber so wie ich Schlammcatchen und Oben-Ohne-Golfen schaut oder singt und bläst, wie Rudi Carell. Heute erzähle ich Ihnen, wie Sie gleichzeitig die Wirtschaft fördern können und trotzdem die Umwelt schonen. Machen Sie es wie ich: Ich hab mir ein neues Auto gekauft. Was sag ich Auto, eine Limousine. Ich möcht' hier keine Schleichwerbung machen, aber es ist von der Firma, die auf der Motorhaube dreizackige Fadenkreuze zur Zielerfassung von über Zebrastreifen streunenden Fußgängern montiert. Sie können nicht verstehen, wie ich mit so einer Dreckschleuder der Umwelt nutzen will? Dazu kommen wir gleich. Auf dem fabriksneuen Stück prangten bereits jede Menge hilfreiche Vignetten, so dass man fast nicht mehr aus dem Fenster sieht: Solche die die Umwelt schützen, Umweltplakette von München, oder mich vor Knöllchen, wie das Sportabzeichens der Münchner Polizei Sportverbandes, wenn´s nix nutzt, dann schadet es nicht. Dann noch die Blutgruppen und Organspendeverfügungen jedes einzelnen der sechs möglichen Insassen. Vor allem aber, und das schützt sowohl die Umwelt als auch den Kapitalismus überhaupt, das schöne Stück beinhaltet für den zugegebener Maßen exorbitanten Preis ein lebenslängliches Emissionszertifikat. Wie Sie als politisch gebildeter Bürger ja wissen, zumindest aber wissen sollten, zahlen wir noch nix für die Luft, die wir atmen, wenigsten einatmen, aber dank des Kyotoprotokolls für die, die wir ausatmen, denn die enthält das fürchterlich gefährliche Kohlendioxid, wie es auch im Bier und im Sekt vorkommt. Für jedes Gramm CO2 wird gelöhnt. Gut, dass ich dank der eingebauten Hi-Tec Plakette lebenslänglich Autofahren und ausatmen darf. Das Stück ist eine Meisterleistung der deutschen Umwelttechnik Hochglänzend und witterungsbeständig. In jedem Moment kann man alle relevanten Messdaten von einem Server der UNO abrufen. Zu diesem Zweck findet sich auf der Plakette eine Webadresse und ein sogenannter QR code, diese zwei dimensionalen Barcodes von denen Sie noch nie gewusst haben, wozu Sie gut wären. Aber ich, ich weiß das. Und weil ich ein Menschenfreund bin, verrate ich es auch Ihnen. Weil ich als überzeugter Europäer nicht nur die Deutsche Autoindustrie fördere, sondern als vorbehaltloser Verfechter der Globalisierung auch die chinesisichen Handyhersteller, habe ich mir vor kurzem nämlich auch ein niggelnagelneues Android – Handy gekauft. Front und Back Kamera mit je 12 Megapixel. 7 Zoll AMOLED Multitouchscreen, Ein bisserl unhandlich, drum trag ich das gute Stück immer wie eine Känguruhmamma im Latz meiner Lederhose.Macht echt was her. Schließlich bin ich auch bekennender, gar enthusiastischer Ösi. Mit einer der Kameras habe ich diesen QR Code fotografiert, und wurde schwupps die wupps, über UMTS und/oder WLAN, mit der Internetrate von ALDItalk, mit den geheimen Server der Illuminati im Vatikan verbunden. Auf der dortigen Webseite findet man alles, was man wissen will. Sofort stachen mir mehrere verfassungsfeindliche Symbole, das Bild eines prähistorischen Trabants mit Storchennest am Dach, Leonid und Erich beim Oralsex und Kati Witt und Simone Thomalla beim gemeinsamen Duschen ins Augen. Trotz des kontraststarken, 7 Zoll AMOLED Displays konnte ich die schriftlichen Daten, wegen meiner fortschreitenden Altersweitsichtigkeit nur schwer entziffern. Aber dank modernster Text-To-Speech Technologie des Logix Kombinats Leipzig kann man sich das auch vorlesen lassen. Trotz der automatisierten akustischen Umsetzung verzichten die Umwelthüter dabei nicht auf eine erotisch rauchige Stimme und einen sympatisch regionalen Tonfall. Tags: Kyotoprotokoll, Emmissionszertifikat, Erich und Leonid beim Oralsex, Kati Witt mit Simone Thomalla unter der Dusche

Marktforschung im Internet verletzt Ihre Privatsphäre, Sie dreckiges ungustiöses Schwein Sie!  

Nur perverse Terroristen wie Sie interessieren sich für sowas: Die Tauben und die Spatzen erhalten hier das subversive Material, Die Analphabeten drücken einfach auf den Abspielknopf und hören gefälligstzu!

Turingtest  

Sie haben sich sicher schon gefragt, ob es irgendwen, nämlich mich, überhaupt wirklich gibt, oder ob ich nur eine Verschwörungs-Theorie oder ein Volks-Verdummungs-Programm der CIA oder der Ottakringer Brauerei bin. Heute wird diese Frage ein für allemal beantwortet. Hier finden sie die Transkription eines psychoanalytischen Therapie-Gespräches. Wer bin ich? Die künstliche Intelligenz des Psychoanlytikers oder der reale Hirnschüssler? Hören Sie genau zu. Oder bin ich doch Gott? Und wenn sie Zweifel an ihrer eigenen Seele haben oder an ihrer Intelligenz, können sie ja bei cleverbot.com den Selbstversuch starten. Und wenn sie wegen eines Sprachfehlers keine Sau versteht, nicht einmal ihr Psychoanalytiker, hier können Sie geholfen werden.

0:00/0:00
Video player is in betaClose