Essay und Diskurs - Deutschlandfunk

Essay und Diskurs - Deutschlandfunk

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Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.

Episodes

RE: Das Kapital (4/6) - Der Niedergang des Kapitalismus  
Marx hielt den Sieg des Proletariats für unvermeidlich. Doch wie lange wird es dem Kapitalismus noch gelingen, seinen Niedergang zu verhindern? Mit dieser Frage befasst sich der Wirtschaftsjournalist Paul Mason im vierten Teil der Sendereihe "Das Kapital".

Von Paul Mason
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 12.06.2017 10:30
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RE: Das Kapital (3/6) - Entfremdung im Kapitalismus  
Michael Quante, Professor für Philosophie, beschäftigt sich für den dritten Teil der Sendereihe "Das Kapital" mit dem ökonomischen Hauptwerk von Karl Marx. Er geht dabei auf die Suche nach den Spuren der Entfremdung im Kapitalismus, welche auch heute spürbar sind.

Von Michael Quante
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 05.06.2017 10:30
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RE: Das Kapital (2/6) - Das Verhältnis von Kapitalismus und Gewalt  
Im zweiten Teil der Deutschlandfunk-Sendereihe über die aktuelle Brauchbarkeit von "Das Kapital": ein Essay des Soziologen Wolfgang Streeck über die "ursprüngliche Akkumulation" und die Gewalt im Kapitalismus.

Von Wolfgang Streeck
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 29.05.2017 10:30
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RE: Das Kapital (1/6) - Aktuelle Brisanz der Marxschen Kategorie  
Vor 150 Jahren erschien eines der Hauptwerke von dem deutschen Philosophen, Ökonom und Gesellschaftstheoretiker Karl Marx – "Das Kapital". Im ersten Teil einer Deutschlandfunk-Sendereihe erläutert der Publizist Mathias Greffrath wie die Marxsche Kategorie des Mehrwerts heute noch politische Brisanz entfalten kann.

Von Mathias Greffrath
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 22.05.2017 10:30
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Präsidentschaftswahlen in den USA (3/4) - Sozialismus: Eine amerikanische Tradition?  
Trump ist nicht das einzige große Rätsel des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes: Das andere ist Bernie Sanders. Wie konnte ein Politiker, der sich selbst als demokratischer Sozialist bezeichnet, so weit kommen in einem Land, das sich von seinen Gründungsideen eher als Antithese kollektivistischer Ideen versteht?

Von Jan-Werner Müller
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 01.05.2017 09:30
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Präsidentschaftswahlen in den USA (1/4) - Der lange Weg zur Rassistenpartei  
Zwischen Abraham Linclon und Donald Trump liegen mehr als 150 Jahre. Von der Zeit, in der der eine US-Präsident war, bis heute, wo es der andere werden will. Jahre, in denen sich ihre gemeinsame Republikanische Partei dramatisch verändert hat - und zu einer Sekte von rassistischen Krakeelern herabsinken könnte, wie unser Essayist Hannes Stein warnt.

Von Hannes Stein
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 17.04.2017 09:30
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Präsidentschaftswahlen in den USA (1/4) - Die Rassistenpartei  
Im 19. Jahrhundert waren die Demokraten die Partei des Rassismus' – nicht die Republikaner. Das blieb so bis weit ins 20. Jahrhundert. Erst mit den 60er-Jahren änderte sich das grundlegend. Essayist Hannes Stein verfolgt die Geschichte der Republikanischen Partei.

Von Hannes Stein
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 17.04.2017 09:30
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Die Kunst und der Markt - Zu teuer, um gut zu sein?  
Mehr als jede andere Kunstform hat die bildende Kunst das Problem, dass für die Werke oft unvorstellbar hohe Summen bezahlt werden. Das stößt und stieß immer wieder auf Kritik.

Von Martin Zeyn
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 11.04.2017 09:30
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Überlegungen zur Abschaffung des Bargelds - Was ist eigentlich Geld?  
Es ist offenbar ein unaufhaltsames Projekt des digitalen Kapitalismus: Das Bargeld wird abgeschafft. Es scheint, als ob höchstens Gangster im Film, Angeber oder Steuerhinterzieher in der Realität noch großes Bargeld mit sich herumtragen. Der Vorteil der Abschaffung des Bargeldes liegt auf der Hand: Niemand muss es zählen, reinigen, sortieren und schwer bewacht transportieren.

Von Markus Metz und Georg Seeßlen
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 10.04.2017 09:30
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Über Mord und Tod im Fernsehen - All die schönen Toten  
Deutsche Fernsehkultur ist Todeskultur. Auf den Bildschirmen wird in einer Tour gestorben und gemordet. Leichen sind dauerpräsent, allerorten fließt Blut, stets stellen Ermittler die gleichen Fragen, immer verkündet irgendein Rechtsmediziner einen ungefähren Todeszeitpunkt.

Von Christian Schüle
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 03.04.2017 09:30
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Über die Parteienfreiheit (2/2) Essay zum NPD-Verbotsverfahren  

Autor: Claus Leggewie und Horst Meier
Sendung: Essay und Diskurs
Hören bis: 27.03.2017 09:30

Essay zum NPD-Verbotsverfahren - Wir brauchen zeitgemäße Maßstäbe für die Parteienfreiheit  
Die 1964 gegründete Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist fortwährend in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion und in vieler Hinsicht ein Ärgernis. Wähler bringt sie kaum hinter sich, Mitglieder hat sie wenige, der Zustand der Partei ist desolat und die Konkurrenz AfD zieht ihr davon.

Von Claus Leggewie und Horst Meier
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 20.03.2017 08:30
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Über die Parteienfreiheit (1/2) - Essay zum NPD-Verbotsverfahren  

Autor: Claus Leggewie und Horst Meier
Sendung: Essay und Diskurs
Hören bis: 20.03.2017 08:30

Das Trostbedürfnis des Menschen - Wohin gehen die Toten?  
Dass die Toten nicht ins Nirgends verschwinden, sondern einen Aufenthaltsort haben, war allen uns bekannten Kulturen wesentlich. Die Kommunikation mit den Toten galt gewissermaßen als das Rückgrat ihrer Dauer, als Garantie und Legitimation ihres Bestands.

Von Jean-Pierre Wils
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 13.03.2017 08:30
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Vampirgeschichten - Was tun die Toten?  
Unsere Narrationen sind voll von Versuchen, diese alte Frage nach dem Handeln der Toten zu beantworten. Unter all den Erzählungen von traurigen Wiedergängern und rachsüchtigen Phantomen, von Höllenstrafen und Paradieswonnen haben die Geschichten von jenen in der Tat "auf Jagd gehenden" Toten, die wir Vampire nennen, einen besonderen Platz.

Von Jo Kalka
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 06.03.2017 08:30
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Britischer Autor Paul Mason  - "Innerhalb dieser sozialen Fabrik zusammenfinden"  
Es mehren sich die Stimmen, die von einer lang dauernden "säkularen Stagnation", vom bevorstehenden Ende des Kapitalismus reden. Doch Paul Mason, Journalist, Ökonom und Berater des Labour-Party-Vorsitzenden, blickt über dieses Ende optimistisch hinaus. Er setzt dabei auf die vernetzten Bürger - und auf das genossenschaftliche Modell.

Paul Mason im Gespräch mit Mathias Greffrath
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 27.02.2017 08:30
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Justiz - "Unterschichtenorientierte Medienberichterstattung über Straftaten"  
Es gebe viele Vorurteile und Vorverurteilungen in Strafrechtsprozessen. Schuld daran sei auch, dass in den Medien oft sehr unwissend über solche Themen berichtet werde, sagte Thomas Fischer, Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofs. Und auch die Justiz tue das ihre dazu, weil sie sich abschotte.

Thomas Fischer im Gespräch mit Karin Beindorff
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 20.02.2017 08:30
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Europäische Metatrends - "Wir müssen als Bürger alle gleich sein, vor allem vor dem Recht"  
Vor Kurzem erschien ihr Buch "Warum Europa eine Republik werden muss!: Eine politische Utopie", das dazu auffordert, Europa fundamental neu zu denken. Denn, so die Politologin Ulrike Guérot, die Brüsseler Trilogie aus Rat, Kommission und Parlament löse nicht die Probleme, die Nationalstaaten pervertierten die europäische Idee und überhaupt sei Europa ja bekanntlich kaputt.

Ulrike Guérot im Gespräch mit Thomas Kretschmer
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 13.02.2017 08:30
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Drucksachen - Merkur: Christian Demand und Ekkehard Knörer  
Herausgeber Christian Demand und Redakteur Ekkehard Knörer in Berlin wollen mit "Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken" Monat für Monat die Standards für politische und kulturelle Essayistik im deutschsprachigen Raum setzen.

Im Gespräch mit Frank Kaspar
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 06.02.2017 08:30
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Drucksachen Teil 4/5 - Kultur und Gespenster - "Wir machen keine subversive Kommunikation"  
In Hamburg erscheint schon seit Längerem die Kulturzeitschrift "Kultur und Gespenster". Ungewöhnlich: Ausstellungskritiken finden sich darin genauso wenig wie Rezensionen. "Wir müssen uns um diese Aktualitätsprobleme überhaupt nicht scheren", sagt Mitherausgeberin Nora Sdun.

Nora Sdun im Gespräch mit Natascha Freundel
www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Hören bis: 30.01.2017 08:30
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