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Filterblase #7: Von 140 Zeichen bis E-Books: Wie die Digitalisierung das Lesen verändert  

Folge 7 des Filterblase-Podcasts: Luca Caracciolo hat Jens Tönnesmann von der Zeit zu Gast. Die Beiden diskutieren, wie sich im Zuge der Digitalisierung die Lesegewohnheiten verändern. „Ich lese heute eigentlich den ganzen Tag“, sagt der Zeit-Journalist Jens Tönnesmann. Ein Tweet, ein Facebook-Post, Messenger-Nachrichten, Nachrichten-Websites, E-Books und mehr – Wir lesen ist in der digitalen Welt mehr als je zuvor, gleichzeitig ist die Lektüre deutlich fragmentierter geworden. Wir wirkt sich dies auf die täglichen Lesegewohnheiten aus? Und hat im täglichen Online-Stream das analoge Print noch seinen Platz?

Filterblase #6 – Bitcoin und Blockchain: Was hinter der Technologie der Kryptowährung steckt  

Noch viel stärker als Bitcoin selbst ist in den vergangenen Monaten die dahinter liegende Blockchain-Technologie ins Rampenlicht gerückt. Denn die dezentrale Datenbank ist nicht nur für monetäre Transaktionen interessant, sondern generell für den gesicherten Austausch jeglicher Form virtueller Güter Wie das funktionieren könnte, was es dabei zu bedenken gilt und welche Bereiche zukünftig davon profitieren könnten, bespreche ich mit dem Finanz-Experten Ralf Linsenbarth.

Filterblase #5 – „Flugzeugturbine as a Service“: Wo das Internet der Dinge heute schon Realität ist  

Das Internet der Dinge wird bereits seit Jahren heraufbeschworen, doch ist der berühmte „smarte Kühlschrank“ – der Zombie des IoTs, wie Martin Spindler ihn in der Podcastepisode liebevoll nennt – noch immer nicht marktreif. Vermutlich wird es ihn aber auch nie geben, weil das Einsatzszenario für ein solches Gerät kaum praktikabel ist – was zeigt: Was es vor allem im Consumer-Bereich braucht, sind Lösungen, die einfach zu bedienen sind und sichtbare Vorteile versprechen. Im Fertigungs- und industriellen Bereich hingegen ist das Internet der Dinge bereits heute Realität: Etwa im Flugzeugbau bei dem Einsatz von Turbinen als Dienstleistung oder im Bereich „Smart Citys“. Mit dem IoT-Experten Martin Spindler spreche ich über den aktuellen Stand der Entwicklung, was es in Sachen Sicherheit zu bedenken gibt und was wir in Zukunft von der Vernetzung von immer mehr Gegenständen erwarten können.

Filterblase #4 – Warum der Schutz der Privatsphäre in der digitalen Gesellschaft so wichtig ist  

Was wir unter Privatsphäre verstehen, war vermutlich noch nie so stark in Bewegung wie in der digitalen Gesellschaft. Doch zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass Privatsphäre noch nie eine naturgegebene Sphäre war, sondern immer schon ein Lebensbereich, der in Abhängigkeit von historischen und kulturellen Rahmenbedingungen entsteht. Im Gespräch mit Martin Weigert gehen wir der Privatsphäre in der digitalen Welt auf die Spur und sprechen darüber, weshalb sie trotz Terror auch heute ein so wichtiges und hohes Gut ist. Und nicht zuletzt beschäftigt uns die Frage, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Privatsphäre und Datenschutz auf der einen Seite und sinnvollen Austausch und Offenlegung eigener Daten in der digitalen Gesellschaft aussehen kann.

Filterblase #3 – Instant Articles und Co: Wie journalistische Marken in Zukunft ihre Leser erreichen  

Facebooks Instant Articles, Apple News, Twitter Lightning: Die großen Technologie-Konzerne machen sich auf, journalistische Inhalte großer Marken immer stärker in Eigenregie zu kuratieren. Das Nutzungsverhalten der Leser ist dabei eindeutig: Immer mehr Menschen landen direkt über soziale Medien wie Facebook, Twitter, Snapchat oder YouTube auf die Inhalte großer Zeitungen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, wo die Inhalte eigentlich sind. Die New York Times etwa hat zwischen 2011 und 2013 die Hälfte ihrer Homepage-Leser verloren – also diejenigen Leser, die die Website der Zeitung direkt ansteuern. Wenn aber Aufmerksamkeitsökonomie und Algorithmen über die Inhalte entscheiden, die publiziert werden und in den sozialen Medien eine große Reichweite erzielen, wer garantiert dann in Zukunft eigentlich noch, dass der Journalismus und die Medien generell ihre so wichtige Rolle als Gatekeeper weiterhin erfüllen können? Ich spreche mit Jens Tönnesmann von der Zeit über die aktuellen Herausforderungen des Journalismus in Zeiten sozialer Medien und vor allem auch über die Frage, ob Zeitungen in Zukunft überhaupt noch eine Homepage brauchen.

Filterblase #2 – – Der Spotify-Effekt: Warum Musikstreaming ein so schwieriges Geschäft ist  

Spotify und Co haben die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, völlig verändert. Während wir noch vor wenigen Jahren etliche Gigabyte Musik auf Speichermedien verwalten, kopieren und sichern mussten, haben Musikstreaming-Plattformen ein „All-Inclusive“-Paket entwickelt, das kaum Wünsche offen lässt. Doch gestaltet sich das Geschäftsmodell im Musikstreaming mehr als schwierig: trotz steigender Nutzerzahlen ist die Gewinnschwelle noch immer nicht erreicht. Die Dienste kämpfen mit einer schwierigen Marktstruktur und geringer Unterscheidbarkeit. Zudem steigen erste Stars aus und lassen ihre Stücke aus den Streaming-Katalogen löschen, weil sie die Vergütung durch die Streaming-Anbieter nicht angemessen finden. Ich spreche mit Martin Weigert über die Musikstreaming-Branche, die Marktstruktur, den möglichen Impact von Apple Music und Zukunftsszenarien.

Filterblase #1 – Die Zukunft von Twitter: Wie geht es mit dem Micro-Blogging-Dienst weiter?  

Twitter hat neben Facebook das Social Web der vergangenen Jahre maßgeblich geprägt und eine enorme kulturelle Bedeutung erlangt. Das Netzwerk hat es aber anders als Facebook noch immer nicht geschafft, profitabel zu sein. So musste Twitter im vergangenen Jahr trotz eines Umsatzwachstums von 70 Prozent noch immer einen Verlust von über 578 Millionen US-Dollar verzeichnen. Hinzu kommt, dass sich das Nutzerwachstum deutlich abgeschwächt hat. Konnte das Unternehmen 2012 noch 66 Millionen neue Nutzer vermelden, waren es 2014 „nur“ noch 47 Millionen. Der Hauptgrund für die Zahlen: Noch immer ist das Netzwerk für viele nicht zugänglich genug. Ich spreche mit Stephan Dörner von der Welt über mögliche Auswege, sinnvolle neue Funktionen, Zukunftsperspektiven und Übernahmeszenarien. Basis unseres Gesprächs ist vor allem der Artikel „What Twitter can be“ von Twitter-Frühinvestor Chris Sacca.

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