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FPG120 – Jahresplanung und Jahresziele! So geht’s!  

Das Jahr nähert sich dem Ende. Da kommen viele Führungskräfte und Mitarbeiter so langsam in die Jahresendrally. Noch etwas mehr als ein Monat und dann ist das Jahr vorbei. Also versuchen die meisten noch möglichst die Jahresziele zu erreichen, strengen sich noch mal richtig an, Kunden zu akquirieren, Umsätze zu sichern oder die Kostenbudgets soweit es geht auszunutzen. All das bedeutet für viel Stress und viel operatives Klein-Klein Tagesgeschäft. Und dann soll man sich noch Gedanken machen über das nächste Jahr? Über Strategie und Ziele? Jetzt? Wie soll das denn gehen? Wo soll denn die Zeit dafür herkommen? Wenn ich mit der Arbeit am Ende des Jahres fertig bin und im Urlaub, dann will ich mich doch entspannen und ablenken, mit der Familie was unternehmen, oder? Warum überhaupt Jahresplanung und Jahresziele? Überlegen wir erst mal, warum wir uns überhaupt mit Jahreszielen und einer Jahresplanung  beschäftigen sollten. Ich bin der Überzeugung jeder - egal ob Führungskraft oder nicht - sollte sich mindestens einmal im Jahr eine Auszeit nehmen - eine Auszeit vom Privaten wie auch vom Beruflichen. In dieser Auszeit sollte man einfach die letzten 12 Monate seines Lebens Review passieren lassen - beruflich wie auch privat - und dann sich mit den kommenden 12 Monaten beschäftigen. Was nehme ich mir vor für die folgenden 12 Monate? Was will ich erreichen? Was ist mir wichtig? Tue ich noch das, was ich tun will oder bin ich völlig fremdbestimmt? Falls Sie es noch nicht wissen sollten: Sie haben nur ein Leben. So eine Auszeit muss nicht notwendigerweise am Ende des Jahres passieren, aber ich finde das Jahresende ist ein schöner Einschnitt. Und für viele ist zumindest die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr eine Zeit der Besinnung und des Nachdenkens. Warum also nicht dafür Zeit im Dezember und in den ersten Tagen im Januar nutzen? Jahresplanung macht Spaß? Sie wollen sich entspannen und ablenken? Wissen Sie was? Genau das können Sie mit der Jahresplanung tun. Sie glauben mir nicht? Na, lesen Sie mal weiter zu. Ich freue mich immer sehr auf diese Jahresplanung - und nein: Sie hat nichts mit den typischen Budgetplanungen zu tun. Ganz im Gegenteil. Wenn Sie eine Jahresplanung machen und sich über Ihre Ziele Gedanken machen, dann ist das was ganz anderes. Sie steigen aus. Raus dem operativen Tagesgeschäft, weg mit den Dringlichkeiten und Terminen. Sie steigen quasi in Ihren Helikopter und schauen sich Ihr Leben aus luftiger Höhe an. Auszeit nehmen und in den Heli Manche nehmen sich dafür 2-3 Tage Auszeit und gehen z.B. in ein Wellness Hotel, um möglichst ungestört nachdenken zu können. Sie können sich aber auch einfach nur mal an mehreren Tagen 3-4 Stunden eine Auszeit nehmen um sich so  in aller Ruhe mit den für Sie wichtigen Dingen zu beschäftigen. Als Führungskraft sagen Sie jetzt vielleicht: "Ja, aber meine Ziele für's nächste Jahr die hat mir mein Chef ja noch gar nicht vorgestellt." Ja, das mag ja sein, aber trotzdem können Sie ja vorausdenken, oder? Meistens kann man sich die Zielvorgaben des Unternehmens sowieso schon vorstellen, oder? Die Budgets stehen ja meistens schon. Aber bei der Jahresplanung, die ich meine, geht es hauptsächlich ja um etwas ganz anderes. Es geht erst im zweiten Schritt um Unternehmensziele oder Ziele, die Sie als Führungskraft umsetzen müssen und mit Ihren Mitarbeitern vereinbaren sollen. Jetzt geht es erst mal um Sie! Es geht um Ihre persönliche Sicht und Ihre Ziele, Ihre Strategie, Ihr Leben. Und wenn Sie sich dafür nicht regelmäßig in den Helikopter setzen und reflektieren und überlegen wo Ihre Reise hin geht, ja dann, dann sind Sie Spielball von anderen.

FPG119 – Komplexithoden – Clevere Methoden zum Umgang mit Komplexität – Interview mit Niels Pfläging  

neue Organisationswerkzeuge braucht in unseren heutigen Unternehmen. Warum? Nun, weil die Welt komplexer geworden ist. Die Zusammenarbeit weltweit ist komplexer geworden. Die Anforderungen sind komplexer. Darüber unterhalte ich mich heute mit Niels Pfläging...

FPG118 – Kündigungsgespräch – 7 Fehler, die Ihnen als Chef nicht passieren sollten!  

Im Laufe Ihres Berufslebens als Führungskraft werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später in diese Situation kommen: Sie müssen einen Ihrer Mitarbeiter entlassen. Sowas lässt nur einen Psychopathen wirklich kalt.

FPG117 – Selbstführung: Persönlicher Erfolg als Führungskraft mit Vision, Mission und Zielen –  Interview mit Burkhard Bensmann  

Heute geht es geht um Vision, Mission und um praxistaugliche Einstellungen, Instrumente und Methoden, um die eigenen Ziele zu realisieren. Darüber spreche ich mit Prof. Dr. Burkhard Bensmann.

FPG116 – Mitarbeitergespräch – Worauf Sie unbedingt achten sollten!  

Wie sollten Sie sich als Führungskraft auf ein Mitarbeitergespräch vorbereiten? Worauf kommt es an und welche Fallstricke gibt es?

FPG115 – Was kann eine Führungskraft von einem Offizier lernen? –  Interview mit Tom Kaules  

Was kann man vom Militär hinsichtlich Führung  lernen? "Pöh, was will man da schon lernen. Leute anschreien, Befehle geben. Das ist ja nicht so schwer." Na, wenn wir uns da nicht mal vertun. Um wirklich detailliert zu analysieren, was Führung beim Militär bedeutet, was da anders ist als in Unternehmen und was man vielleicht doch vom Militär lernen kann, darüber unterhalte ich mich mit dem ehemaligen Offizier Tom Kaules. Tom Kaules Tom Kaules war Offizier bei der Bundeswehr, hat Maschinenbau studiert und hat nach seiner Bundeswehrzeit erfolgreich als Immobilienmakler in München gearbeitet. Mitte 2014 hat er gemeinsam mit seiner Frau Deutschland den Rücken gekehrt, sich ein großes Wohnmobil in USA gekauft und tourt seitdem durch Nordamerika. Er verdient seinen Lebensunterhalt online mit digitalen Produkten. Seit 2012 hat er den erfolgreichen Podcast: TomsTalkTime, in dem er Unternehmer interviewt und verschiedene Arten aufzeigt, wie man als Selbstständiger seiner Leidenschaft nachgehen kann und trotzdem - oder gerade deswegen - erfolgreich Geld verdienen kann - auch wenn man mit dem Wohnmobil über Monate unterwegs ist. Spannend oder? Ich wollte aber mit Tom Kaules speziell über seine Zeit bei der Bundeswehr sprechen und von ihm wissen, was man als Führungskraft aber auch als Unternehmer/ Solopreneur von einem Offizier hinsichtlich Führung lernen kann. Es geht um Mitarbeiterführung, Selbstführung, Strategie und Taktik. Daraus ist ein sehr interessantes Gespräch geworden...   Hier das transkribierte Interview mit Tom Kaules Geropp: Tom, meine Erinnerung an meine Wehrdienstzeit, die sind geprägt von diesem typischen Befehl und Gehorsam. Ich habe das als Wehrdienstleistender gehasst. Als Offizier ist man da sicher noch mal in einer ganz anderen Situation. Aber trotzdem ist man ja da fremdbestimmt. Hat dich dieses Fremdbestimmt-Sein nicht eigentlich damals frustriert? Ich  meine, du hast das ja zehn oder zwölf Jahre ausgehalten als Berufsoffizier oder? Kaules: Hallo Bernd. Ja erst mal vielen Dank für die Einladung, dass du mich in der Show hast. Ja, es ist sicherlich eine etwas andere Art als in der Wirtschaft zu dienen, sage ich jetzt einfach mal, wobei das in meinen Augen keinen allzu großen Unterschied ausmacht. Es sind ein paar Punkte. Zum einen ist es, glaube ich, eine Einstellungssache, ob du etwas freiwillig machst oder ob du etwas tun musst. Und ich sag mal, zu unserer Zeit, als wir da waren, da gab es ja auch noch die Wehrpflicht, das heißt, da war ja nicht großartig die Wahl, will ich oder will ich nicht. Ich meine, natürlich hätte man verweigern können, klar, aber es wäre ja auch eine Art Pflichtdienst gewesen. Das ist, glaube ich, ein großer Punkt. Und da ich freiwillig da war, also ich habe mich zwar auch einziehen lassen als Wehrpflichtiger. Ich bin nicht gleich als Offizier gestartet beziehungsweise als Anwärter und habe mich dann aus der Truppe raus verpflichtet, wie das so schön heißt und wie gesagt, der eigentliche Unterschied in der Führung selber, finde ich, ist gar nicht so mega-groß. Auch dieses Thema fremdbestimmt sein. In der Wirtschaft ist es ja auch nicht so, dass man machen kann, was man will als Führungskraft, sondern da unterliegt man ja auch gewissen Regularien, an die man sich halten soll oder halten muss. Und wenn man da nicht spurt, heißt es ja auch mehr oder weniger Take it or leave it. Also mach das, was das Unternehmen will oder suche dir einen anderen Job. Geropp: Ja gut. Sagen wir mal so, zumindest als Wehrdienstleistender war das natürlich so, dass man extrem fremdbestimmt war. Jeder Handgriff, wann man zu Bett geht und so weiter. Also so schlimm ist es in der Wirtschaft nicht. Kaules:

FPG114 – Podcasts, die ich zur Zeit gerne höre…  

Heute möchte ich Ihnen die deutschen Podcasts vorstellen, die ich zur Zeit gerne höre. Meine Teilnahme am 1. deutschen Business-Podcast-Barcamp hat mich zu diesem Beitrag inspiriert. Hier also meine Auswahl deutscher Podcasts in der Kategorie Wirtschaft...

FPG113 – Wie Schwarmdummheit den Alltag in Unternehmen bestimmt. –  Interview mit Gunter Dueck – Teil 2  

In der letzten Podcast-Folge Nummer 112 habe ich mich mit Gunter Dueck über einige Punkte seines neuesten Buches unterhalten. Der Titel des Buches: Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam. Im zweiten Teil des Interviews geht es heute um Dummheit im Management, Politik und der Presse. Es geht um die Tendenz, dass Korrelationen häufig fälschlicherweise als Wirk- oder Kausalbeziehungen interpretiert werden. Das ist zwar schnell und einfach gedacht, aber meist falsch, denn solche simple Wenn-Dann-Beziehungen, die sind in komplexen Systemen selten. Komplexe Systeme, wie es halt Unternehmen oder Märkte sind. Wir reden auch über Inspiration und Visionen in Unternehmen und in unserer Gesellschaft und warum solche Inspirationen und Visionen häufig leider fehlen. Gunter Dueck Gunter Dueck wird vom Handelsblatt als ein wahrer Querdenker bezeichnet. Er arbeitete als Mathematik-Professor und war bis 2011 Chef-Technologe bei IBM. Er hat also wirklich reichlich Erfahrung gesammelt mit Hierarchien und er kennt auch das Manager-Dasein mit all seinen Facetten. Er hat mehrere Bücher geschrieben, eine Vielzahl von Preisen erhalten und ist ein gefragter Redner. Ich habe mich sehr gefreut, dass Gunter Dueck sich ausgiebig Zeit für unser Interview genommen hat. Ich fand unser Gespräch so inspirierend und spannend, dass ich mich entschieden habe, es nicht so stark zu schneiden, sondern daraus zwei Folgen zu machen. Hier also nun der zweite Teil meines Interviews mit Gunter Dueck. Hier das transkribierte Interview mit Gunter Dueck - Teil 2 Geropp: Was mir auch aufgefallen ist, ist diese Denke des Managements bei Wirk- und Kausalzusammenhängen. Also wenn A und B gleichzeitig passiert, dann ist dies eine Korrelation, dann ist da ein Zusammenhang. Sie schreiben das ist eigentlich der Quell der Schwarmdummheit. Vielleicht können Sie das mal an einem Beispiel verdeutlichen. Dueck: Das ist schwer zu erklären. Also im Grunde ist es so, dass wenn man Statistik studiert, wird das immer als Erstes gesagt. Also bitte, wenn Dinge gleichzeitig auftreten, heißt das nicht, dass Sie automatisch korrelieren. Also wenn Mückenstiche und Verzehr von Magnum Eis immer gleichzeitig auftreten. Das liegt einfach am Sommer, denn im Sommer isst man Eis und man kriegt Mückenstiche. Im Winter isst man wenig Eis und kriegt wenig Mückenstiche. Und dann heißt es sozusagen, da ist eine Korrelation. Man muss darüber nachdenken, was das bedeutet. Das machen die meisten nicht. Die sagen zum Beispiel: „Aha, es könnte sein, wenn du Magnum-Eis isst, dann ziehst du die Mücken an“ Sie versuchen irgendwie eine plausible Wenn-Dann-Beziehung daraus zu machen. Das ist aber in der Regel nicht der Fall. Ich glaube in 99 Prozent der Fälle ist keine so eine simple Beziehung da. Die machen Sie aber immer. Man stellt beispielsweise fest, dass Terrorismus in der Regel was mit Islam zu tun hat. Und dann versuchen die Leute eine simple "Pegida"-Erklärung, also wo Islam ist, ist auch Terror. Das stimmt nicht. Das hat andere Gründe. Man muss nachdenken. Also warum ist es so? Und dann kann man sagen, im Nahen Osten sind viele Leute, Gefangene, Kriege, Öl-Interessen. In Afghanistan ist Russland einmarschiert und hat sich ruiniert dran. USA fast auch. Und so weiter. Das sind sehr komplexe Zusammenhänge. Diese komplexen Zusammenhänge werden völlig ignoriert. Man sagt dann einfach, wenn jemand zum Islam übertritt, wird er auch wahrscheinlich Terrorist gleich demnächst oder irgend so etwas. Diese ganzen Statistiksachen werden völlig missinterpretiert. Man versucht es möglichst einfach zu interpretieren als Kausalzusammenhang. Zum Beispiel gibt es einen Kausalzusammenhang zwischen dem Gewinn einer Fi...

FPG112 – Wie Schwarmdummheit den Alltag in Unternehmen bestimmt. –  Interview mit Gunter Dueck – Teil 1  

Vor kurzem habe ich das neueste Buch von Gunter Dueck gelesen. Es hat den Namen „Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam.“ Es ist eines der wenigen Bücher, die ich anfange zu lesen und nicht wieder weglegen kann, bevor ich nicht die letzte Seite erreicht habe. Gunter Dueck beschreibt in seinem Buch sehr treffend verschiedene Phänomene der um sich greifenden Dummheit in Unternehmen. Dabei sind diese Dummheiten allesamt selbst verschuldet. Dummheiten wie, sinnlose Besprechungen, faule Kompromisse oder unausgereifte Ergebnisse. Diese Dummheiten haben auch nichts mit einem vermeintlich geringen IQ der Beteiligten zu tun. Gunter Dueck geht es in seinem Buch auch nicht Manager-Bashing. Vielmehr versucht er zu ergründen, warum es so häufig in großen, wie auch kleinen Unternehmen zu Inkompetenz, Selbstüberschätzung und Utopiesyndromen kommt. Obwohl dort doch eigentlich intelligente Menschen arbeiten und agieren. Gunter Dueck Gunter Dueck wird vom Handelsblatt als ein wahrer Querdenker bezeichnet. Er arbeitete als Mathematik-Professor und war bis 2011 Chef-Technologe bei IBM. Er hat also wirklich reichlich Erfahrung gesammelt mit Hierarchien und er kennt auch das Manager-Dasein mit all seinen Facetten. Er hat mehrere Bücher geschrieben, eine Vielzahl von Preisen erhalten und ist ein gefragter Redner. Ich habe mich sehr gefreut, dass Gunter Dueck sich ausgiebig Zeit für unser Interview genommen hat. Ich fand unser Gespräch so inspirierend und spannend, dass ich mich entschieden habe, es nicht so stark zu schneiden, sondern daraus zwei Folgen zu machen. Hier also nun der erste Teil meines Interviews mit Gunter Dueck und zwar zu den Themen Schwarmintelligenz versus Schwarmdummheit, Effizienz, Unternehmenskultur sowie der häufig falschen Auslegung des Lean Management Gedankens. Für den zweiten Teil des Interviews klicken Sie bitte hier.   Hier das transkribierte Interview mit Gunter Dueck - Teil 1 Geropp: Herr Dueck, es gibt heute viele, die von Schwarmintelligenz reden, also Beispiele wie Wikipedia, Linux oder andere Open Source Projekte zeigen ja auch, dass diese Schwarmintelligenz, dass es die gibt. Und dass es Teams gibt die schwarmintelligent erfolgreich auch Projekte umsetzen. Nun heißt Ihr neustes Buch ja „Schwarmdumm: So blöd sind wir nur gemeinsam“. Wenn sich mehrere Menschen zusammentun, wann wird daraus Schwarmintelligenz und wann wird daraus Schwarmdummheit? Dueck: Ja, Schwarmintelligenz entsteht halt, wenn sich Menschen zusammentun. Das ist gar keine Frage. Geropp: Immer? Dueck: Nur im normalen Leben tun sie sich überhaupt nicht zusammen, sondern sie sind in einer Abteilung eingesperrt und müssen dann zusehen, dass sie Ziele von oben oder von seitwärts irgendwie umsetzen. Wenn man sich als Schwarm zusammentut, dann ist es ja so, dass man sich versammelt, um ein gemeinsames Ziel zu erfüllen. „Also wir stemmen jetzt hier ein Ortsfest mit Karaoke oder so und das wird schön.“ Das wird auch schön. Die Frage ist eben, wenn man in einer Abteilung irgendwas umsetzen soll, dann ist das nicht etwas, was man sich selbst ausgedacht hat. Dann murmeln alle Leute rum, das will nur der Chef, damit der sich irgendwie damit bei der Beförderung schmückt oder irgend sowas. Oder man hat zum Beispiel oft Ziele, die man gar nicht erfüllen kann, also wo man gar nicht meint, dass man das hinkriegt, weil von ganz oben zu hohe Ziel heruntergetropft sind und dann ist man irgendwie nur milde begeistert. Dann hat man irgendwelche Leute, die gar nicht diese Arbeit so schick finden und sagen, „Ich hätte aber lieber gerne was anderes gemacht. Auf mich hört keiner! Wir hätten gern mal was ganz anderes...“

FPG111 – Schwierige Mitarbeiter und wie Sie erfolgreich mit ihnen umgehen – Teil 2  

Heute stelle ich Ihnen zwei weitere Typen von schwierigen Mitarbeitern vor und gebe Ihnen Tipps, wie Sie erfolgreich mit ihnen umgehen.

FPG109 – Schwierige Mitarbeiter und wie Sie erfolgreich mit ihnen umgehen – Teil 1  

Wenn Sie jemanden als schwierig empfinden, hat das vor allem mit Ihnen selbst zu tun. Das soll nicht heißen, dass Sie sich deshalb immer ändern müssen oder es nur an Ihnen liegt. Aber es ist zumindest günstig, sich als Erstes zu hinterfragen und genau zu analysieren, was Sie stört und warum Sie glauben, dass der Mitarbeiter schwierig ist. Ich möchte Ihnen heute einige Typen von schwierigen Mitarbeitern vorstellen und Ihnen Tipps geben, wie Sie erfolgreich mit ihnen umgehen - ohne dass Sie die Nerven verlieren, frustriert sind oder sogar vor der Zusammenarbeit mit dem schwierigen Mitarbeiter zurückschrecken.

FPG108 – Führungstraining: Lässt sich Führung lernen? – Gespräch mit Olaf Dammann  

Mit Olaf Dammann unterhalte ich mich über das Lernen von Führung. Wir sprechen über Fragen wie: Lässt sich Führung wirklich lernen? Bedeutet Führung zu lernen auch immer Arbeiten und Veränderung an sich selbst? Wie wird sich das Lernen in der Zukunft verändern?

FPG107 – Was tun, wenn meine Mitarbeiter nicht tun, was ich will?  

Was tun, wenn Sie sich als Führungskraft richtig verhalten: Sie reden über Vision, Ziele und Erwartungen, Sie reden sich quasi den Mund fusselig, und trotzdem tun manche Ihrer Mitarbeiter nicht das, was Sie von Ihnen erwarten. Was können Sie da tun?

FPG106 – Wie sich Führungskräfte erfolgreich austauschen und unterstützen können! Interview mit Maik Pfingsten und Ivan Blatter  

In meinem Leben habe ich schon viele Konferenzen und Kongresse besucht: Ob große Veranstaltungen mit mehr als tausend Besuchern, ob Fachkonferenzen mit 100 Teilnehmern oder ob typische Unternehmens-Jahresmeetings. Allen Veranstaltungen gemeinsam war und ist, dass nur wenige Vorträge - wenn überhaupt - wirklich mitreisend sind oder ich in den Vorträgen neue Dinge erfahren hätte. Die meisten Vorträge sind leider stinklangweilig. Sie sind häufig auch nicht richtig auf die Bedürfnisse der Zuhörer zugeschnitten. Langweilige Konferenzen Am schlimmsten sind diese Powerpoint Schlachten mit 50 Folien eng beschrieben. Die 50 Folien werden dann  in 20 min durchgeklickt. Grausam. Oder bei anderen Vortragenden wird aus einer  Fachpräsentation eine Werbeveranstaltung für das ach so tolle Produkt gemacht.  Man kommt sich vor, wie auf einer Kaffeefahrt. Es ist verschwendete Lebenszeit da zuhören zu müssen! Für Diskussionen im Podium danach sind 5 min vorgesehen, die aber meist nicht genutzt werden können, da der Vortragende überzogen hat. Der nächste Vortrag wartet schon. Also keine Diskussion. Die Gespräche beim Kaffee sind entscheidend! Wirklich interessant, abwechslungsreich und lehrreich sind hingegen fast immer die Gespräche, die man am Rand der Konferenz führt, also während der Kaffeepausen oder während dem Mittagessen. Diese Gespräche sind das Eigentliche, warum man dann doch immer mal wieder auf eine Konferenz geht. Leider ist für solche Gespräche aber häufig nicht genügend Zeit. Unkonferenzen (Barcamps) In den letzten Jahren hat sich deshalb besonders im IT- Umfeld eine neue Art der Konferenz bewährt. Sie wird Unkonferenz oder Barcamp genannt. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um "...eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion..." Eine spannende Alternative zu herkömmmlichen Konferenzen, wie ich finde. Mein Podcastkollege Maik Pfingsten hat bereits viele solcher Barcamps mitgemacht und auch selbst organisiert und zwar im Bereich SystemsEngineering und für Projektmanagement. Aber im Bereich Leadership - Führung - da gibt es in Deutschland - unseres Wissens nach - keine solche Konferenz mit Barcamp-Charakter. Das Leadership-Barcamp Deswegen haben Ivan Blatter, Maik Pfingsten und ich das Leadership-Barcamp aus der Taufe gehoben. Der Termin ist der 07.November 2015 . Stattfinden wird es in Köln.   Ivan Blatter und ich sind noch nicht so erfahren mit Barcamps. Deswegen wollten wir von Maik Pfingsten wissen, was das Besondere an Barcamps aus seiner Sicht  ist, wie sich die Teilnehmer und Organisatoren darauf vorbereiten und worauf man prinzipiell dabei achten sollte. Darum geht es in der heutigen Podcastfolge! Hören Sie rein! Es lohnt sich! Klicken Sie hier, wenn Sie mehr zum Leadership-Barcamp wissen wollen! Das inspirierende Zitat „Ich leihe Dir meine Gedanken. Du leihst mir Deine Gedanken. Ich habe Deine? Du hast meine? Das Wunderbare am Gedanken-Austausch ist, daß wir unsere Gedanken austauschen und die eigenen dennoch behalten können.“ Helga Schäferling   Weiterführende Links Das Leadership-Barcamp Webseite von Ivan Blatter Webseite von Maik Pfingsten   Podcast abonnieren Um meinen Podcast zu abonnieren und keine zukünftigen Folgen mehr zu verpassen, klicken Sie einfach auf einen der folgenden Links: Hier klicken, um via iTunes zu abbonieren! Hier klicken, um via RSS Feed zu abbonieren! Ihr Feedback Wie gefällt Ihnen diese Folge meines Podcasts?

FPG105 – Führung und Veränderung in Behörden und in der öffentlichen Verwaltung – Interview mit Björn Ahrendt  

Heute interviewe ich Björn Ahrendt. Er ist Verwaltungsdirektor beim BGHW. Wir sprechen über Mitarbeiterführung in der Verwaltung. Wie gestalten sich Veränderungsprozesse in einer Verwaltung? Wie schafft man es, die Mitarbeiter, die Jahrzehntelang quasi an Befehl und Gehorsam gewöhnt waren, mit zu nehmen? Was ist bei einem solchen Change Prozess anders als in der Privatwirtschaft?

FPG104 – Richtig Kritisieren ohne zu demotivieren!  

Wenn Sie einen anderen Menschen kritisieren - ob im privaten oder im beruflichen - sollten Sie sich gut überlegen, wann, warum und wie Sie kritisieren und wie das, was Sie sagen bei dem Anderen ankommt. Nur dann erreichen Sei ihn auch mit der Kritik. Aber wie macht man das genau und worauf muss man achten?

FPG103 – Mitarbeiterkontrolle: Wann Sie vertrauen sollten und wann Sie kontrollieren müssen!  

Wer alles und jeden kontrolliert, der braucht sehr viel Zeit. Außerdem demotiviert zu starke Kontrolle. Wie viel Kontrolle ist nötig? Darum geht es heute...

FPG102 – Ideenmanagement: Die Krux mit der Kreativität in Unternehmen!  

Lässt sich die Kreativität der Mitarbeiter durch ein Ideenmanagement System und zugehörige Prozesse wirklich erhöhen?

FPG101 – Klassisches Vorgehen im Management vs. unternehmerisches Denken – Interview mit Michael Faschingbauer  

Das klassische Vorgehen im Management lautet: Große Ziele genau definieren, danach Aktionen, ToDo's, Kosten und Aufwände detailliert planen und dann konsequent umsetzen. Erfolgreiche Unternehmer gehen häufig ganz anders vor. Sie denken, entscheiden und handeln nach einer ganz anderen Logik. Darüber unterhalte ich mich mit Michael Faschingbauer.

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