Harald Martenstein | radioeins

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Germany

Der Kult Kolumnist Harald Martenstein macht sich in seiner Kolumne Gedanken um Nebensachen und Alltäglichkeiten - jeden Freitag in der Schönen Woche

Episodes

Opfer  

Anfangs hielt Harald Martenstein die Geschichte einer Frau für erfunden, die den Rassismus in Deutschland nach einer Vergewaltigung nicht weiter anheizen wollte, da sie zu sehr nach einem Theaterstück oder einer modernen Legende klang. Doch nachdem die verschiedensten Zeitungen darüber berichteten, begann er sie zu glauben.

Benjamin Bluemchen  

Alle Eltern unterliegen der Versuchung den Kindern ihre Weltsicht und Wertvorstellungen zu vermitteln. Selbst, wenn man es zu vermeiden versucht.

Nazis  

Alte Freunde kamen zu Harald Martenstein zu Besuch. Ein paar Bürger, könnte man sagen - mit Studium und Haus. Der Mann ist früher sehr links gewesen. "Übrigens, wir sind jetzt Nazis", sagte er fröhlich...

Altersarmut  

Wenn Harald Martenstein etwas geschrieben hat, über das sich manche Leute ärgern, kommt fast immer eine Mail mit der Aufforderung, man solle ihn entlassen und stattdessen einen jüngeren Kolumnisten beschäftigen.

Hauptbahnhof  

Harald Martensteins Vater hat Straßenmusikern und Bettlern fast immer etwas gegeben. Das hat auf Martenstein abgefärbt.

Donald Trump  

Harald Martenstein wohnt in Berlin und erklärt, wie man in den USA den Populismus besiegen kann.

Whataboutismus  

Kürzlich wurde Harld Martenstein im Netz "Whataboutismus" vorgeworfen. Er hatte keine Ahnung was das ist. Beim "Whataboutismus" handelt es sich um einen kommunikativen Trick. Besonders beliebt war diese Sache in der Sowjetunion - heute wird es gern von den Anhängern des Präsidenten Putin gemacht.

Quality-Time  

Harald Martensteins kleiner Sohn hat kürzlich zum ersten Mal eine Geschichte erzählt. Sie geht so: Vogel, Baum, hoch, Vogel weg. Als er dieses hochkonzentrierte, stilistisch unangreifbare Stück Literatur über die Vergänglichkeit eines Fliegenden erzählte, war Martenstein nicht da. Leute, die Kinder haben und viel arbeiten, erzählen manchmal von der sogenannten Quality-Time...

Terrorismus  

Harald Martenstein war am Flughafen und wollte von Berlin nach Köln fliegen. Bei der Handgepäckkontrollen hieß es, er solle sich im Scanner das Bild seines Rucksacks anschauen. Der Sicherheitskontrolleur sagte: Kommen Sie mal her. Was sehen Sie da? Martenstein sah auf dem Monitor nur irgendwelche Schatten, Linien und Punkte in grauer Pixelsoße...

Skandale  

Manche Meldungen machen Harald Martenstein einfach nur traurig - und zwar traurig über das Medium in dem sie stehen. Vor allem gilt dies für Meldungen in dem das Wort "Skandal" vor kommt.

Richard David Precht  

Ein paar der wichtigeren deutschen Denker und Autoren haben geäußert, dass sie eine Politik der offenen Grenzen für unvernünftig halten. Seitdem vergeht kaum ein Tag an dem Harald Martenstein nicht irgendwo eine Schmähschrift gegen diese Dissidenten liest. Richard David Precht hat seinen Widersachern deren Alter vorgeworfen.

Nacktheit  

Harald Martenstein war kürzlich auf dem Balkan und ging in Montenegro in die Hotelsauna. Es gibt wohl nicht so viele Deutsche, die schon einmal eine Sauna in Montenegro besucht haben. Das Hotel hatte getrennte Saunen für Männer und Frauen. Martenstein ging natürlich in die Männer-Sauna und spürte sogleich, dass ihn alle böse anschauten, denn er war nackt...

Einbrüche  

Mit Einbrechern hat Harald Martenstein eigentlich immer Glück. Sie brechen die Tür auf, nehmen etwas mit und gehen wieder. Fertig. Verwüstungen gab es bei ihm noch nie. Martensteins Einbrecher sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Jungs...

AfD-Wähler im Bekanntenkreis  

Eine Person aus der Familie hat Harald Martenstein auf einer Feier gestanden, dass Sie die AfD gewählt hat. Inszwischen haben sich ihm drei AfD-Wähler anvertraut. Er darf keine Namen, kein Geschlecht und keinen Beruf nennen, da es gefährlich sei sich zu outen...

Adenauer  

Muss man in der Politik immer ehrlich sein oder darf man auch etwas vertuschen? Nach der Ansicht von Harald Martenstein gibt es Situationen in denen es richtig ist die Öffentlichkeit zu täuschen.

Legenden  

Als die DDR unterging wurden auch 4000 Wachhunde arbeitslos - überwiegend Schäferhunde, die an der Grenze Streife liefen. Viele DDR-Bürger lehnten diese Hunde ab - vielleicht aus emotionalen Gründen. Im Westen dagegen war die Nachfrage groß. Der Tierschutzbund vermittelte die meisten DDR-Grenzhunde an neue Besitzer in Westdeutschland.

Herrenmode  

Wenn Harald Martenstein die Zeit zusammenrechnet, die er im Laufe seines Lebens mit dem Nachdenken über sein Outfit verbracht hat, dann dürfte er seiner Meinung nach auf 20 Minuten kommen. Für ihn gibt es interessantere und wichtigere Themen als Herrenmode...

Hören  

Früher hat sich Harald Martenstein manchmal über den Berliner Verkehrslärm geärgert. Eines Tages dachte er sich: Toll, die Leute sind endlich rücksichtsvoller geworden...

Sexualpolitik  

Harald Martenstein präsentiert diesmal eine Nachrichtenkolumne mit sexualpolitischen Nachrichten aus Deutschland.

Das Kind  

Der Kult-Kolumnist Harald Martenstein macht sich in seiner Kolumne Gedanken um Nebensachen und Alltäglichkeiten...

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