#heiseshow (Audio)

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Germany

Immer donnerstags um 16 Uhr diskutieren wir in der #heiseshow mit Gästen über aktuelle Ereignisse aus der Hightech-Welt und der Netzpolitik

Episodes

#heiseshow: Wie gefährdet sind unsere Router?  

Obwohl die großflächige Störung hunderttausender Router im Verlauf des Montags behoben wurde, hält sie nicht nur die Deutsche Telekom weiter in Atem. Inzwischen deutet alles darauf hin, dass zwar keine Sicherheitslücke die Geräte aus dem Netz kickte, sondern allein die Penetranz der Angriffsanfragen dafür verantwortlich war. Trotzdem steht die Sicherheit der Router nun im Fokus der Diskussion und die Kritik richtet sich auch gegen Art und Weise, wie Provider ihre Router zu schützen versuchen. Immerhin werden bestimmte Lücken erst dadurch geschaffen. Aber wie wichtig ist das sogenannte Fernwartungsprotokoll überhaupt und rechtfertigt es die Gefahr solch umfassender Angriffe? Wie gefährdet ist das Netz durch solche oder ähnliche Angriffe und was sollte nun unternommen werden. Hat die Telekom am späten Wochenende richtig reagiert und was hätten kleinere Provider unternehmen können? Gibt es schon Hinweise auf die Verantwortlichen und wie hilfreich sind erste Beschuldigungen aus der Politik? Diese und noch viel mehr aktuelle Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security.

#heiseshow: Sind Fake News wirklich ein Problem?  

Auch zwei Wochen nach der US-Präsidentschaftswahl wird weiter über den Einfluss sogenannter Fake News auf das Wahlergebnis diskutiert. Wie problematisch die Falschnachrichten aber überhaupt sind, besprechen wir in einer neuen Folge unserer #heiseshow.

#heiseshow: Welche Regeln brauchen Drohnen?  

Auch in Deutschlands Luftraum sind immer mehr Drohnen unterwegs und noch lassen an die Situation angepasste Regeln auf sich warten. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen oder Beinahezusammenstößen, die nicht nur der Luftsicherung viele Sorgen bereiten. Eine Novellierung der Luftverkehrsordnung steht deswegen bevor, während die Vereinigten Staaten da schon weiter sind. Angesichts dieser Debatten wird aber oft vergessen, warum die Fluggeräte so zahlreich werden: So lassen sich damit wunderschöne Fotos machen, abgelegene Gegenden versorgen oder Areale überwachen. Diskutiert wird gegenwärtig etwa, welche Voraussetzungen Drohnenpiloten erfüllen müssen, und wie der Staat das kontrollieren soll. Reichen etwa Zertifikate oder müssen gesonderte Führerscheine her. Die Luftsicherung wiederum will ein möglichst genaues Bild über alle in der Luft befindlichen Geräte haben und testet deswegen Ortungsmaßnahmen. Wie ist in der ganzen Debatte der Stand hierzulande und in den USA und was könnte sich bald ändern? Welche Kritik gibt es an den Plänen der Bundesregierung und warum?

#heiseshow: Die Welt im Trump-Schock… Und jetzt?  

Wie eine Schockwelle verbreitete sich am Mittwochmorgen die Nachricht vom Sieg Donald Trumps in der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl um die Welt. Obwohl die meisten Beobachter einen mehr oder weniger engen Sieg von Hillary Clinton vorhergesagt hatten, siegte ihr republikanischer Konkurrent. Nach einem beispiellos polarisierten Wahlkampf stellt sich nun die Frage, wie Präsident Trump sein Amt angehen wird. Nicht nur die deutschen IT-Verbände warnen vor der Unberechenbarkeit des Immobilienmoguls ohne jegliche politische Erfahrung. Noch ist nicht absehbar, wie genau die Trump-Präsidentschaft aussehen wird, trotzdem gibt es bereits eine Menge zu besprechen: Warum lagen die Umfragen offenbar so falsch? Welche Teile von Trumps Wahlprogramm dürften den größten Einfluss auf die IT-Industrie in den USA und dem Rest der Welt haben? Welche Auswirkungen hat die Wahl auf die mächtige Überwachungsmaschinerie von NSA & Co.? Inwiefern betrifft uns das in Deutschland überhaupt und wie reagieren Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in den Vereinigten Staaten?

#heiseshow: Amazon Echo, Google Home & Co. – Brauchen wir jetzt wirklich digitale Assistenten?  

Seit vergangener Woche gibt es Amazons vernetzten Lautsprecher Echo mit eingebauter Assistentin auch in Deutschland und noch diese Woche soll der Google Konkurrent Home in den USA ausgeliefert werden. Die Geräte können einfache Fragen beantworten, und bestimmte Tätigkeiten ausführen, wie etwa Einkaufslisten anfertigen oder Wegbeschreibungen ausgeben. Die Geräte, die teilweise über 100 Euro kosten, sollen es dabei aber nicht belassen und langfristig die Ära der digitalen Assistenten einläuten. Die Unternehmen erhoffen sich hier einen neuen Markt und ganz neue Möglichkeiten, mit ihren Kunden zu interagieren. Aber was können die digitalen Helfer überhaupt leisten und wo sind sie sinnvoll? Wie berechtigt sind die Datenschutzbedenken? Welche zusätzlichen Fähigkeiten von Echo, Home & in absehbarer Zeit zu erwarten sind und welche neuen Probleme auf uns zukommen, darüber diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Sven Hansen von c't in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow. Außerdem werden wir Amazon Echo in die Sendung holen und direkt selbst befragen.

#heiseshow: Welche Gefahr droht dem Internet durch DDoS-Angriffe?  

Distributed Denial of Service oder kurz DDoS sind wahrlich keine Neuheit und trotzdem aktuell in aller Munde. Wurden Internetdienste oder Webseiten anfangs aber vor allem noch eher unabsichtlich durch eine Flut an Zugriffen lahmgelegt, sorgen nun mehr oder weniger gezielte Angriffe für Besorgnis. So sind Ende der vergangenen Woche die Services großer US-Internetdienste Twitter, Paypal, Netflix, und Spotify Opfer eines DDoS-Angriffs auf das US-Unternehmen Dyn geworden. Zuvor hatte es eine rekordverdächtige DDoS-Attacke und einen immensen Angriff auf den Blog des Security-Journalisten Brian Krebs gegeben. Als tatverdächtig gelten inzwischen nicht mehr gekaperte Computer, sondern Geräte aus dem Internet der Dinge (IoT), also etwa schlecht gesicherte Überwachungskameras mit Internetanbindung. Angesichts von Prognosen, die dieses Netz der aus Haushaltsgeräten mit Internetanbindung erst am Anfang sehen, wachsen die Sorgen vor gigantischen Botnetzen aus gekaperten Geräten, die Internetdienste mit Anfragen überfluten und lahmlegen. Es wird bereits gewarnt, dass dafür die gleichen Fehler verantwortlich sind, aus denen andere IT-Bereiche bereits gelernt haben. Denn wie sicher ist das Internet der Dinge? Wie schlimm können die DDoS-Angriffe noch werden? Was kann dagegen unternommen werden und von wem? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) mit Fabian Scherschel (@fabsh) von heise Security in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow.

#heiseshow: E-Books – eine mediale Sackgasse?  

Kürzlich teilte der Digitalverband Bitkom mit, dass der E-Book-Markt stagniert. Rund ein Viertel der Bundesbürger liest laut einer repräsentativen Studie digitale Bücher, aber es kommen kaum neue Nutzer hinzu. Bitkom-Vizepräsident Achim Berg erklärte im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, die am gestrigen Mittwoch begonnen hat, "der E-Book-Markt braucht neue Impulse, um wieder in Fahrt zu kommen". Aber wie könnten diese aussehen? Wie gestalten Verlage ihre E-Books? Welche Vorteile bringen E-Books für die Leserinnen und Leser? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren Martin Holland (@fingolas) und Jürgen Kuri (@jkuri) mit Johannes Haupt (@hauptr), dem Betreiber des E-Reading-Portals lesen.net, in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow.

#heiseshow: SpaceX, NASA, Boeing & Co. – wann fliegen Menschen zum Mars?  

Der SpaceX-Gründer und erklärte Science-Fiction-Fan Elon Musk hat vor einigen Tagen äußerst ambitionierte Pläne für einen baldigen Linienverkehr zwischen Erde und Mars angekündigt. Bereits in wenigen Jahren sollen die ersten Raketen gestartet werden und dann bald die ersten Raumfahrer folgen. Sein Ziel ist eine Kolonie auf dem Roten Planeten, damit die menschliche Spezies multiplanetar wird. Doch Musk ist nicht alleine mit seinem Vorhaben: Kurz danach wies Boeing darauf hin, ebenfalls im Rennen zu sein und setzt dabei auf die Pläne der NASA für eine bemannte Mars-Mission. Aber wie realistisch ist das alles angesichts eines stagnierenden Markts bei der privaten Raumfahrtindustrie und immer noch nur einem einzigen Gefährt, dass derzeit Menschen überhaupt ins All befördern kann? Seit mehr als 40 Jahren waren Menschen nicht einmal mehr auf dem Mond und nun sollen schon bald die ersten auf dem Mars unterwegs sein? Warum gibt es überhaupt einen Wettlauf in der privaten Raumfahrtindustrie und mit der NASA? Und wie groß sind die Gefahren auf dem langen Weg hin und zurück zum Mars. Über diese und viele weitere Fragen angesichts der hochtrabenden Pläne diskutieren wir in einer neuen Folge der wöchentlichen #heiseshow. Volker Zota (@doczet) und Martin Holland (@fingolas) haben die Präsentation von Musk ganz unterschiedlich erlebt und werden darüber mit Kristina Beer (@bee_k_bee) sprechen.

#heiseshow: IANA-Übergabe – Wird das Internet jetzt besser verwaltet?  

Nach langem Vorlauf und vielen Diskussionen haben die USA die Kontrolle der IANA aufgegeben und der ICANN übertragen. In der #heiseshow sprechen wir mit dem CEO des DeNIC Jörg Schweiger über diesen Schritt und was er für das Internet bedeutet.

#heiseshow: Was hat uns die Rosetta-Mission gebracht?  

Am Freitag soll die Rosetta-Mission der ESA mit der spektakulären Landung auf dem Kometen zu Ende gehen. Warum die angestoßen wurde und wie die Bilanz der Mission ist, besprechen wir in der aktuellen #heiseshow live mit Rosetta-Flugdirektor Andrea Accomazzo.

#heiseshow: Ein Kinofilm als Edward Snowdens letzte Chance?  

In den deutschen Kinos läuft am heutigen Donnerstag Oliver Stones Film "Snowden" an, der die Vorgeschichte der NSA-Enthüllungen und den Werdegang des Protagonisten erzählt. In den USA hat der Streifen eine neue Debatte über das Schicksal des Whistleblowers ausgelöst, der seit drei Jahren in Russland festsitzt. Wieder wird gefragt, ob seine Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch NSA, BND und Co. ihn zum Helden oder Verräter gemacht haben. Der Film scheint dieser Debatte eine neue Richtung zu geben. Derweil haben Aktivisten eine großangelegte Kampagne begonnen, um US-Präsident Barack Obama dazu zu bewegen, Snowden zu begnadigen. Unter einem Präsidenten Trump, aber auch einer Präsidentin Clinton wäre die Chance dafür wohl noch geringer. Aber auch Obama hat sich bei weitem nicht als Freund der Whistleblower hervorgetan – eher das Gegenteil. Ein Erfolg der Kampagne und eine mögliche Rückkehr Snowdens in seine Heimat ist also eher unwahrscheinlich. In der #heiseshow sprechen Martin Holland (@fingolas) und Kristina Beer (@bee_k_bee) mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation" über den Film und die Debatte. Wie steht es um Edward Snowdens Enthüllungen und wie wird es mit ihm wohl weitergehen? Was bleibt vom NSA-Skandal, wenn inzwischen sogar die Washington Post, die für ihre NSA-Enthüllungen immerhin den Pulitzer-Preis erhalten hat, Snowden vor Gericht sehen will und das US-Parlament schwere Geschütze auffährt?

#heiseshow: EuGH-Urteil – Welche Links sind jetzt illegal?  

Mit dem Urteil, dass Links auf rechtswidrige Inhalte im Netz selbst rechtswidrig sein können, hat der Europäische Gerichtshof für Aufmerksamkeit gesorgt. Wir besprechen, was sich für Nutzer ändert und wollen ein zweites wichtiges Urteil analysieren.

#heiseshow @IFA 2016: Google-Hardware, "weiße Ware" & mehr (Tag 3)  

Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Sascha Pallenberg von Mobilegeeks spricht mit Volker Briegleb und Volker Zota über Google-Hardware, Fernseher, 4K, HDR, weiße Ware und noch viel mehr.

#heiseshow @ IFA 2016: (Tag 2): Smart-Home-Sicherheit,  Netzneutralität, Crypto Wars 2.0  

Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Jürgen Kuri, Dr. Ulf Buermeyer und Jürgen Kuri diskutieren unter anderem über Smart-Home-Sicherheit, Netzneutralität und Crypto Wars 2.0.

#heiseshow @ IFA 2016: Brennende Akkus, IFA-Trends, MU-MIMO-WLAN (Tag 1)  

Auf vielfachen Wunsch gibts die #heiseshow von der IFA auch als Podcast: Zum Abschluss des ersten IFA-Tages gibts quasi die #heiseshow in der #heiseshowXXL. Themen sind der Rückruf des Samsung Galaxy Note 7, IFA-Trends und die neue WLAN-Technik MU-MIMO, die noch mehr Durchsatz verspricht.

#heiseshow: Crypto Wars – der neue (politische) Angriff auf die starke Verschlüsselung  

Erst wurde eine neue Behörde angekündigt, die sich mit dem Knacken von Verschlüsselung beschäftigen soll. Nun diskutierten EU-Innenminister eine andere Herangehensweise. Diensteanbieter sollten gezwungen werden können, Kommunikation zu entschlüsseln. Ende Juni wurde bekannt, dass die Bundesregierung eine neue Behörde aufsetzen will, die sich mit dem Knacken von Verschlüsselung und eigentlich abhörsicherer Kommunikationstechnik beschäftigt. Die Geheimdienste und Verfolgungsbehörden sollen so wieder in die Lage versetzt werden, Kommunikation mitlesen zu können, die mittlerweile etwa von vielen Messengern standardmäßig verschlüsselt wird. Laut der Berichte aus dem Juni wollte die Bundesregierung zwar keine Pflicht zur Schwächung von Kryptographie oder zur Einführung von Hintertüren einführen, aber auch nicht auf den Zugriff auf Kommunikation verzichten. Nun scheint sich das Blatt aber gewendet zu haben. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und der französische Innenminister Bernard Cazeneuve trafen sich in dieser Woche zu Gesprächen, um über eine Initiative zu beraten, die das Ziel hat, starke Verschlüsselung zu schwächen beziehungsweise faktisch unbrauchbar zu machen – alles im Sinne der Terrorbekämpfung. Die Justiz sollte zukünftig in die Lage versetzt werden, Anbieter von Kurznachrichtendiensten – ob nun ansässig in der EU oder nicht – zwingen zu können, Kommunikationsverläufe zu entschlüsseln, was bedeutet, dass die Kurznachrichtendienste eine Sicherheitsarchitektur bereitstellen müssten, die eine einfache Herausgabe der Schlüssel oder den direkten Zugriff erlaubt. Der internationale Aktionsplan gegen Verschlüsselung soll allen EU-Partnern vorgestellt werden und könnte EU-weit in Gesetze gegossen werden. Was dies genau für unsere Kommunikation bedeuten könnte und wie die aktuelle Lage einzuschätzen ist, besprechen in der heise Show Kristina Beer (@bee_k_bee) und Jürgen Kuri (@jkuri) mit Frank Rieger (@frank_rieger) vom Chaos Computer Club. Rieger sagte unter anderem als Sachverständiger zu technischen Fragen im NSA-Untersuchungsausschuss aus. Er ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs, Technikpublizist und Internetaktivist.

#heiseshow: Darknet – zerstören Verbrecher das Netz für Freiheit?  

Der Amoklauf von München hat in seinem Nachgang sogleich mehrere Debatten über das Internet und die Computernutzung des Täters ausgelöst. Zum einen wurde die schon mehrfach aufgewärmte Killerspieldebatte zurück auf den Herd gestellt, zum anderen sorgte das Darknet für einige Horrorgeschichten in den Medien – denn über den Schwarzmarkt im Darknet hatte sich der Amokläufer mutmaßlich seine Tatwaffe besorgt. Der Chaos Computer Club warnte in einer ersten Reaktion davor, die anonymen Bereiche des Internets zu verteufeln. Besonders für Verfolgte auf der Welt sei das Darknet ein sicherer Kommunikationsort. Dass das Darknet nicht nur ein Umschlagplatz für Waffen und Drogen ist, wird in der öffentlichen Debatte allerdings praktisch nicht berücksichtigt. In der heise Show sprechen Martin Holland und Kristina Beer mit Jürgen Schmidt von heise security über die dunklen Ecken des Internets – die Technik, die Zugänge, die Marktplätze, wie stark sich Sicherheitsbehörden mittlerweile auf das Darknet konzentrieren und welche Zwecke es erfüllt. Anonymisierung und Verschlüsselung spielen für das freie Internet eine wichtige Rolle – im Guten wie im Schlechten.

#heiseshow: Autonome Systeme auf dem Weg zu Skynet?  

Selbstfahrende Autos waren gestern. Die nächste Stufe der Evolution zu Skynet sind Computersysteme, die sich selbst programmieren. Auf der Hacker-Konferenz Def Con 24 in Las Vegas traten im Finale der Cyber Grand Challenge sieben autonome Systeme gegeneinander an, um beim Gegner Sicherheitslücken auszunutzen und zugleich deren Angriffe abzuwehren. Ausrichter des Computer-Deathmatchs: Die US-Militärforschungseinrichtung DARPA. Mit autonomen Computersystemen, die Fehler nicht nur finden, sondern auch mit neuem Code selbständig beheben können, bricht eine neue Ära an. "Die automatische Analyse von Programmen sowie das Patchen und Entwickeln von 'Exploits' ist in der Einheit noch nie versucht worden", sagt Adrian Dabrowski vom österreichischen Security-Forschungszentrum SBA Research. In der heise Show sprechen Jürgen Kuri und Martin Holland mit Adrian Dabrowski über den Stand der Technik und die weitere Entwicklung. Dabei wird es auch um Fragen gehen, die sich mit der zunehmenden Autonomie von Computersystemen stellen und weit über die technische Sphäre hinausreichen.

#heiseshow: Aus für Zwangsrouter ... oder doch nicht?  

Der Routerzwang wurde mit dem Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) zum ersten August beendet. Die Umrüstung des Anschlusses wird Verbrauchern aber von einigen Providern deutlich erschwert. Zugangsdaten werden nicht herausgegeben oder Abomodelle für vom Provider bevorzugte Geräte stark beworben. Haben Nutzer ein eigenes Gerät installiert, kürzen manche Netzbetreiber die vertraglich vereinbarten Leistungen. Der Markt für Kabelmodems sieht überdies momentan eher mau aus. Dass die Provider sehr daran interessiert sind, dass sie die Kontrolle über die Router behalten, wird schon durch das Stichwort "Drosselung" ersichtlich. Provider wollen schon lange nicht mehr einfache Bit-Schubser sein, sondern am Markt mitmischen und für bestimmte Transfervolumina und Dienste extra kassieren. Warum sich Provider so sehr gegen die freie Routerwahl wehren, welche Interessen dahinterstecken [--] und was Verbraucher bei der Installation eines neuen Routers beachten sollten, wie sie etwa an ihre Zugangsdaten kommen und die Hürden der Provider nehmen, besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Kristina Beer (@bee_k_bee) mit Urs Mansmann (@Urs_Mansmann) aus der c't-Redaktion.

#heiseshow: Amoklauf und Terror – wie schnell müssen Nachrichten sein?  

http://heise.de/-3279771 – Bei Terroranschlägen, Amokäufen oder dem Putschversuch in der Türkei zeigte sich wieder einmal die Stärke und Schwäche sozialer Netze, allen voran Twitter: Kein Medium war derart schnel, wurde aber auch derart intensiv für Falschmeldungen und Gerüchte genutzt. Gleichzeitig versuchten Online-Nachrichtenseiten und Fernsehsender, eigene Liveticker und -sendungen zu befüllen, ohne viel mehr Informationen zu haben. Aber war das wirklich nötig? Können die Menschen nicht warten, bis sich die Situation geklärt hat? Wie sollen die klassischen Medien mit sozialen Medien mithalten, wenn sie darauf beharren, Informationen vor der Veröffentlichung zu verifizieren? Müssen sie das überhaupt? Darüber sprechen Martin Holland (@fingolas) und Holger Bleich (@corona100) mit dem Journalisten und Podcaster Philip Banse (@philipbanse) vom Kuechenstud.io und der "Lage der Nation".

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