hr-iNFO Wissenswert

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Wissen für Neugierige. Aktuelle Forschung und Hintergründe in hr-iNFO-Wissenswert. Jede Woche neu.

Episodes

Geheime Sender - der Rundfunk im Widerstand gegen Hitler  

Das Radio als Instrument des Widerstandes: Sender wie die englische BBC oder Radio Moskau versuchten - diffamiert als sogenannte "Feindsender" - die Deutschen mit anderen Informationen zu versorgen als denen, die sonst üblicherweise über den Äther geschickt wurden.

Alte Knochen, moderne Technik:  Naturwissenschaften in der Archäologie  

Die Naturwissenschaften haben in jüngster Zeit die Erforschung von archäologischen Fundplätzen revolutioniert. So können selbst aus altbekannten Funden neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Das Wattenmeer im Klimawandel: Ist das Weltnaturerbe noch zu retten?  

Die Naturlandschaft Wattenmeer mit ihrem unglaublichen Artenreichtum droht regelrecht zu ertrinken. Denn der Meeresspiegel steigt und steigt, bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnten drei Viertel des Wattenmeers dauerhaft unter Wasser stehen. Martina Keller hat sich auf Wattwanderung begeben, um das Weltnaturerbe Wattenmeer und die Auseinandersetzung um seinen Schutz hautnah mitzuerleben. Ihr Fazit: Wenn es nicht gelingt, den globalen Klimaschutz zu organisieren, sind selbst aufwändige Rettungsversuche auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt.

Demokratie braucht Aufmerksamkeit - Podiumsdiskussion am 9. Demokratietag  

Hören Sie Ausschnitte aus der Podiumsdiskussion am 9. Demokratietag im hr am 2. Dezember.

Obama und die Popkultur  

Wir schauen in hr-iNFO Wissenswert auf die Pop-Geschichte der zu Ende gehenden Ära Barack Obamas, auf ihren Einfluss auf die kulturelle Szene Amerikas und die Spaltung in Schwarz und Weiß, die die Vereinigten Staaten tiefer durchdringt denn je.

Spitzenforschung in virtuellen Welten: Online-Spieler werden zu Citizen Scientists  

EVE online heißt ein Weltraum-Abenteuer-Spiel, das auch zur Forschung taugt. Die EVE-Entwickler haben ein Modul ins Spiel integriert, das Spielerinnen und Spieler zu realen Wissenschaftlern werden lässt. Ein Modul, mit dem sie Forschergruppen helfen können, zentrale Bausteine des Lebens besser zu verstehen, die Proteine, die unser „Proteom“ ausmachen und wesentlich bestimmen, ob wir gesund oder krank sind.

Tricksen und Täuschen. Vom Wesen der Hochstapelei  

Wie schaffen es Hochstapler, ihre Opfer zu umgarnen? Sind sie krank oder kriminell - oder beides?

Auf dem Weg zur Kernfusion? Spitzenforschung in Greifswald  

Saubere Energie aus einem unerschöpflichen Rohstoff gewinnen: Deshalb wollen deutsche Forscher Wasserstoff kontrolliert zu Helium verschmelzen. Vor genau einem Jahr ging ihr Versuchsreaktor in Betrieb.

70 Jahre Hessen: Von Löwen, Regiolekt und Hessenlied  

Wir schauen in hr-iNFO Wissenswert auf die Geschichte des hessischen Staatswappens, die regionale Sprachfärbung und eine gerne unterschätzte Stadt in Mittelhessen: Gießen.

Gehirnpräparate  aus der Nazi-Zeit: Wie die Max-Planck-Gesellschaft jetzt Verantwortung für die Opfer übernimmt  

Gerade hat der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) grünes Licht für das Forschungsprojekt 'Gehirne von Euthanasie-Opfern in den Sammlungen der MPG' gegeben. Ein internationales renommiertes Historiker-Team wird versuchen, den Opfern einer verbrecherischen Wissenschaft Namen und Geschichte zurückzugeben. Ein Gespräch mit dem Leiter der Präsidenten-Kommission der MPG, Professor Heinz Wässle, der selber lange Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt war.

Biber, Füchse, Wölfe: Welche Wildnis wollen wir?  

An Wölfe in unseren Wäldern werden wir uns wohl gewöhnen müssen, Füchse in unseren Städten sind schon fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Wie schaffen sie es, neues Terrain zu erobern, wie ändern sie ihr Verhalten? Und wie viel Wildnis, wie viel Biodiversität wollen wir tatsächlich? Ein Gespräch mit Professor Heribert Hofer, dem Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin.

Die Suche nach einer verlorenen Welt: Forschung an Fossilien  

Versteinerte Zeugen der Urzeit zu entdecken, kann Geltung in der Fachwelt einbringen - oder zumindest große Freude machen. Wo aber sind heute in Deutschland noch Hobby-Grabungen möglich?

Stadtwälder: Rohstofflieferanten oder Erholungsidylle?  

Schon vor 7000 Jahren haben Siedler den mitteleuropäischen Wald grundlegend verändert: Wo Eichen geschlagen wurden, konnten sich Buchen ausbreiten; die frühe Holzproduktion förderte das heutige, von Buchen geprägte Landschaftsbild unserer Mittelgebirge.

Können Roboter schuldig sein?  

Wer ist verantwortlich, wenn ein Roboter einen Menschen verletzt? Die Programmierer oder der Betreiber? Oder der Roboter als "elektronische Person"?

Meeresforschung per Zeppelin: Über die Suche nach den rätselhaften Wirbeln im Ozean  

"Entdeckt" wurden sie im Computer: Simulationen der Meeresströmungen verwiesen auf zahlreiche Wirbel, von denen bis dahin niemand wusste. Wie wichtig sind sie für das Leben im Wasser und für das Klima?

Wald unter Beobachtung: 45 Jahre Forschung im Krofdorfer Forst  

Wie kommen Buchen und Fichten mit dem Klimawandel zurecht? Wird es trockener in Hessens Wäldern? Zwei Fragen, die in Mittelhessen und im Rheingau beantwortet werden.

"Armut und Hunger besiegen!" Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.  

Wie kann der weltweite wirtschaftliche Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde gestaltet werden? Ein Beispiel aus Hessen zeigt, dass man auch als Privatmensch etwas tun kann für die Ziele der Agenda 2030.

Palliativmedizin: wie Forschung weiterhilft  

Schwerkranken Patientinnen und Patienten so viel erfüllte Lebenszeit wie möglich zu schenken, das ist eines der Anliegen der Palliativmedizin. Claudia Wiggenbröker wollte wissen: Wie sieht eine gute palliativmedizinische Versorgung heute aus, wo besteht Forschungsbedarf? Sie hat dafür die Palliativstation des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden besucht und mit Patienten, Pflegepersonal, Ärztinnen und Ärzten gesprochen. Chefarzt Dr. Oliver Maier, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, ist überzeugt: "Wir sind auf einem guten Weg."

Von Monstern und Bakterien: Die Suche nach Leben auf dem Mars  

Wie könnten echte "Marsianer" aussehen, welche neuen Erkenntnisse soll die europäische Raumsonde Exomars liefern? Ein Überblick über die aktuelle Mars-Forschung.

Blindenführhunde, Helfer auf Pfoten  

Vor hundert Jahren, im Oktober 1916, übergab der Deutsche Verein für Sanitätshunde den ersten systematisch ausgebildeten Blindenführhund an einen Kriegsblinden. Heute bekommen jährlich rund 300 blinde Menschen in Deutschland einen Helfer auf Pfoten. Ein Führhund versteht 30 akustische Zeichen, zeigt Schalter, Eingänge und Parkbänke an und sucht auf Wunsch Briefkästen oder Ampeln. Wenn Gefahr droht, leitet der Hund den Blinden um das Hindernis herum. Dass beide ein Team werden, ist aber nicht selbstverständlich. Martina Keller hat eine blinde Frau in der schwierigen Anfangsphase begleitet. Und mit Karl Weissenbacher vom Messerli-Forschungsinstitut in Wien gesprochen. Das Institut ist in Österreich Prüfstelle für Führhunde und durch sein 'Clever Dog Lab' international bekannt.

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