Mensch, Otto! - Mensch, Theile! - BAYERN 3

Mensch, Otto! - Mensch, Theile! - BAYERN 3

Germany

Mehr Zeit für Gespräche mit Thorsten Otto und Brigitte Theile. In "Mensch, Otto!" und "Mensch, Theile!" lassen uns Menschen teilhaben an außergewöhnlichen Leistungen, bewegenden Momenten und mutigen Entscheidungen - persönliche Geschichten von besonderen Menschen, die wirklich was zu sagen haben.

Episodes

Thomas Hermanns, Entertainer - 27.07.2017  

Thomas Hermanns ist der "Urvater der deutschen Comedy", ein "Humor-Pionier" oder auch "Der Gastgeber des Humors": Vor 25 Jahren gründete er den "Quatsch Comedy Club" und bot damit vielen Stars wie Michael Mittermeier, Dieter Nuhr oder Cindy aus Marzahn eine erste Bühne. Das Konzept hatte Hermanns in den USA entdeckt. Er schaffte es, diese neue Art der Unterhaltung auch in Deutschland zu etablieren. Zum Jubiläum kommt die Sendung nun zurück ins Fernsehen: Ab November wird sie bei Sky 1 zu sehen sein: "Wir waren junge Menschen mit einem Traum - jetzt sind wir alte Hasen - aber immer noch mit dem gleichen Traum: Die beste Stand-Up-Comedy-Show Deutschlands zu machen!" Hermanns ist ein Multitalent. Er glänzt sowohl als Conférencier, als auch als Showmaster, Komiker, Regisseur oder Autor. So schreibt und inszeniert er auch Musicals. Im Herbst feiert er mit seinem neuen Stück "Boybands Forever" in München Weltpremiere.

Peter Breuer (Ballettdirektor, Choreograf) - 26.07.2017  

Peter Breuer war ein fulminanter Tänzer, seine Sprungkraft war legendär. Er schaffte 16 Pirouetten am Stück - andere Profitänzer liegen bei etwa sechs. Der gebürtige Tegernseer wollte eigentlich Archäologe werden. Denn sein Vater, ein Pianist, hatte ihm davon abgeraten, einen Beruf zu ergreifen, in dem er in so großem Maße von seinem Körper abhängig ist. Ihm selbst wurde die Hand zertrümmert, nachdem er sich weigerte, für Nazi-Größen zu spielen. Als Peter Breuer aber mit neun Jahren eine Tanz-Aufführung sah, war es um ihn geschehen. Nach nur wenigen Monaten Ballettunterricht stand für ihn fest: „Ich will Tänzer werden!“. In der Schule wurde er als der Junge in Strumpfhosen verspottet. Doch Peter Breuer ließ sich davon nicht unterkriegen. Er trainierte vier Stunden am Tag. Mit 15 bekam er seinen ersten Vertrag als Gruppentänzer an der Bayerischen Staatsoper. Als Solist tanzte er mit allen berühmten Ballerinen auf zahlreichen großen Bühnen wie in London, New York oder Berlin. Mit 42 Jahren beendete er seine aktive Karriere. Danach wurde er Ballettdirektor und Choreograf am Salzburger Landestheater. Auch mit 70 Jahren lebt Peter Breuer immer noch für den Tanz. Ruhestand scheint ihm völlig absurd: „Tanz bedeutet für mich alles. Für mich ist es ein Genuss, zu tanzen und zu choreografieren.“

Patricia Blanco, Reality-TV-Star - 25.07.2017  

Als Tochter des Schlagerstars Roberto Blanco stand Patricia immer unter besonderer Beobachtung. Die Kindheit im schönen Rahmen in München-Waldtrudering war nicht leicht. Sie war viel alleine und träumte von einer eigenen Karriere als Schauspielerin oder Sängerin. Zunächst absolvierte sie eine Ausbildung im Hotel, jobbte und versuchte nebenbei im Showbiz Fuß zu fassen. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Auftritte in Reality-Shows wie "Big Brother", dem Dschungelcamp oder "Die Auswanderer". Schon als Teenager hatte sie Figurprobleme, war in Abnehmkliniken und kämpfte mit dem Jo-Jo-Effekt. Vor eineinhalb Jahren begann ihre "Verwandlung": Sie nahm 60 Kilo ab, unterzog sich einer schmerzhaften Body-Lift-Operation, ließ sich die Nase operieren und sieht nun aus wie ein völlig neuer Mensch. Seit sechs Jahren lebt Patricia in Südfrankreich. Sie fühlt sich endlich angekommen und will weiter an ihrem Erfolg arbeiten: Sie hat einen Song herausgebracht und nächstes Jahr will sie Schauspielunterricht in den USA nehmen. Die 46-Jährige bekommt viel Häme und Kritik, aber sie bleibt zuversichtlich und sagt: "Ich bin eine Überlebenskünstlerin!"

Julia Latscha, Mutter eines Kindes mit Behinderung - 24.07.2017  

Verständnislose Mitmenschen und unkooperative Behörden: Für Julia Latscha ist das Leben oft ein Hindernislauf. Denn ihre Tochter hat nach einem Sauerstoffmangel bei der Geburt eine Behinderung. Um das Leben mit Lotte inzwischen im Teenageralter genießen zu können, musste sie viele Anläufe nehmen. Doch dann ging die Familie mit der Tochter im Rollstuhl aufn Reisen, zum Beispiel durch die Mongolei. Wenn Lotte tanzt und fröhlich ist und das Leben lauthals genießt, dann ist auch ihre Mutter glücklich. Dass Lotte im Rollstuhl sitzt, nicht spricht und permanent Hilfe braucht, damit kann ich gut umgehen. Mich schränkt das System drum herum ein. Die gelernte Physiotherapeutin und studierte Philosophin setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihren Platz in der Gesellschaft finden. Einer ihrer Jugendträume war es, Entwicklungshelferin zu werden. Heute sagt sie, dass sie das gewissermaßen auch ist, nur nicht in fernen Ländern, sondern mitten in ihrer Heimat.

Michaela Haas, Journalistin, USA-Expertin, Aussteigerin - 20.07.2017  

Michaela Haas arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Journalistin für renommierte Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und die Washington Post. Sie moderierte zahlreiche Kultur- und Interviewsendungen beim BR und in der ARD und hat eine eigene Coaching- und Consultingfirma, in der sie ihre Medienerfahrung weitergibt. Doch ihr Leben verlief weniger geradlinig, als es aussieht: Sie hatte alles. Sie warf ihre Karriere Job hin und ging nach Asien. Für Michaela Haas wurde es nicht nur eine Reise in ein fernes Land, sondern eine Reise zu ihren inneren Kräften. Aber sie wurde schwer krank und war für Monate ans Bett gefesselt. In dieser Zeit hat sie zu sich selbst gefunden. Heute lebt sie ihre Träume als Autorin und Trainerin und wohnt abwechselnd in Oberbayern und Kalifornien. Und egal, wo sie gerade ist, sie hilft den Menschen, ihre innere Kraft wiederzufinden.

Katja Just, Hallig-Bewohnerin - 19.07.2017  

Katja Just hat vor 17 Jahren das Großstadtleben in Bayern gegen die totale Abgeschiedenheit im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer getauscht und ist von München auf die Hallig Hooge gezogen. Ihre Adresse "Landsende" ist Programm: Ein romantisches Reetdachhaus auf einer sechs Quadratkilometer großen und ziemlich flachen Landfläche in der Nordsee. Dort lebt sie von der Vermietung zweier Ferienwohnungen. Rund 100 Menschen sind ihre Nachbarn. Die meisten ihrer Freunde hielten die damals 25-Jährige für verrückt, als sie von ihren Plänen erzählte. Ursprünglich hatte sie den Wechsel auf die Hallig gemeinsam mit ihrem Lebenspartner geplant, wollte dort mit ihm die gemeinsamen Kinder aufziehen. Es kam anders: Der Mann bekam kurzzeitig kalte Füße und Katja entschied sich, das Abenteuer allein zu wagen. Heute, mit 42 bereut sie nichts, auch wenn sie im Nachhinein manches anders entschieden hätte. Auch sie bekommt manchmal kalte und vor allem nasse Füße - dran ist dann allerdings der "blanke Hans" schuld.

Michael Bully Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz, Comedians - 18.07.2017  

Über diese drei muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Sie sind die Superstars unter den deutschen Comedians, ein Trio infernale, das sich gegenseitig mit den verrücktesten und gleichzeitig genialsten Ideen befeuert. In ihrer Wandelbarkeit und ihren schauspielerischen Leistungen übertrumpfen sie sich ständig gegenseitig, sei es als Indianer, Kaiser(in), Feldmarschall, Astronaut oder Öko-Student. Jetzt sind sie endlich wieder vereint! Mit "Bullyparade - der Film" leben die beliebtesten Figuren aus den Staffeln und den Kinofilmen im Sommer wieder auf. In insgesamt 26 Rollen schlüpfen Bully, Christian Tramitz und Rick Kavanian in dem neuen Episodenstreifen. Ihr Wiedersehen nach 13 Jahren war so "als hätten wir uns vor einer Woche noch gesehen". Entscheidend ist für alle drei auch, dass sie sich in der Zwischenzeit "freigeschwommen" haben, wie Rick Kavanian es gern bezeichnet: Denn jeder macht längst auch sein eigenes Ding: Tramitz dreht "Hubert und Staller", Kavanian ist mit seinen Bühnenprogrammen unterwegs und Bully ist als Regisseur und Schauspieler ein Star geworden.

Lisa Maria Potthoff, Schauspielerin - 17.07.2017  

"Die Schauspielerin Lisa Maria Potthoff gilt für viele bayerische Regisseure als Idealbesetzung, weil sie neben Hochdeutsch auch ein gepflegtes Bairisch spricht - und dazu ziemlich vielseitig ist." So wird Potthoff von der Presse bejubelt - doch diese "Zweisprachigkeit" bringt auch eine innere Zerrissenheit mit sich. Denn Potthof ist zwar in Bayern aufgewachsen, aber in Berlin geboren, wo sie jetzt auch wieder lebt. "Wenn ich in Berlin bin, vermisse ich München. Und wenn ich in München bin, fehlt mir Berlin", sagt sie. Ihre Fans lieben Lisa Maria Potthoff als Susi in den Eberhofer-Krimis oder Komödien wie "Wer's glaubt wird selig" und "Die Geschichte vom Brandner Kaspar". Aktuell ist sie in den Kinofilmen Maria Mafiosi und Griesnockerl Affäre zu sehen. Sie trifft sich für die Rollenvorbereitung auch mal mit Callgirls, absolviert ein Praktikum im Polizeirevier oder assistiert Hebammen bei der Geburt. Doch am wichtigsten ist der leidenschaftlichen Schauspielerin und Mutter ihre Familie.

Nick Trachte, Boxtrainer, Schlagzeuger - 13.07.2017  

David Alaba und Charles Schumann zählen zu seinen Stammgästen. Nick Trachte ist Boxer und trainiert sowohl Promis als auch Verurteilte oder schwer erziehbare Kinder. Seine Münchner Boxschule gilt als Institution in der Szene. Doch er sieht den oft brachial wirkenden Sport eher philosophisch: „Boxen ist zu 70 Prozent Psyche, man lernt unglaublich viel über sich selbst: vor allem, dass Selbstkontrolle erfolgreicher ist, als auszuticken.“ Trachte ist selbst durch eine harte Schule gegangen: Zwei Jahre war er in Los Angeles und kämpfte gegen die ganz harten Jungs. Dabei kam er öfter mal mit Kopfschmerzen und blutender Nase nach Hause. Er war Schlagzeug- und Box-Profi und LA schon immer sein Traumziel. Nach diversen Konzerttouren mit seiner Band und nach seiner Rückkehr arbeitete er als Motorradverkäufer, als Türsteher und Flugbegleiter. Inzwischen ist er erfolgreicher Unternehmer und Vater von drei Söhnen.

Raphaela Ackermann, Moderatorin, geborene Gottschalk - 12.07.2017  

"Wer drei Kinder großgezogen hat, kann eigentlich alles" sagt Raphaela Ackermann und startet jetzt, mit 57, als Moderatorin ihrer eigenen TV-Talkshow richtig durch. Die große Klappe, meint sie, läge in der Familie, denn sie ist die kleine Schwester von Thomas Gottschalk. Ursprünglich hat sie Dolmetscherin gelernt und als Laufsteg-Mannequin und auf Messen gearbeitet. Mit 17 lernte sie ihren späteren Mann kennen, heiratete jung und war glückliche Hausfrau und Mutter. Der Einstieg in den Beruf mit Mitte vierzig nach ihrer Scheidung war nicht leicht, sie erlebte Stutenbissigkeit unter Kolleginnen in einer Arztpraxis, machte aber auch lustig-waghalsige Reportagen für das ZDF Magazin „ML Mona Lisa“ und arbeitet auch gerne als Verkäuferin. Und jetzt lädt sie Prominente ein, um in ihrem Studio im Münchner Glockenbachviertel ganz persönlich mit ihnen zu plaudern. Ihre Gästeliste reicht vom Extrembergsteiger Thomas Huber über Alfons Schuhbeck bis zu einer Prinzessin, die als plastische Chirurgin in Indien verstümmelten Frauen hilft.

Irina André-Lang, Ärztin in Afrika - 11.07.2017  

Irina André-Lang ist leidenschaftliche Ärztin. Schon früh zog es sie in die weite Welt: Nach dem Studium machte sie ein Praktikum in Südindien. Ihren ersten schweren Schicksalsschlag erleidet sie mit 28 Jahren, als ihr Mann an einem Tumor stirbt. Sie sucht eine Lebensaufgabe, setzt sich gegen die Apartheid ein und reist mehrmals nach Südafrika. Ihren Facharzt machte sie schließlich in Kinderheilkunde und arbeitet im Land ihrer Sehnsucht viele Jahre als Kinderärztin im öffentlichen Gesundheitswesen. Doch sie gerät in einen Strudel aus Armut, Krankheiten, Rassenhass und Gewalt. Immer wieder gerät sie in Lebensgefahr, 2005 wird sie selbst mit einer tödlichen Krankheit zur Patientin. Doch sie kämpft sich durch. Heute setzt sie sich gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann für Kinder in Südafrika ein.

Markus Söder (CSU) & Ulrich Maly (SPD) (Politiker-Doppel) - 10.07.2017  

Beruflich treten sie als erbitterte Feinde auf – privat entwickelt sich oft eine herzliche Freundschaft zwischen Politikern verschiedener Parteien. „Mensch, Otto!“ la?dt in den kommenden Wochen immer wieder „gemischte Doppel“ ein: Politiker, die fu?r gegensa?tzliche Ansichten stehen und fu?r unterschiedliche Ziele ka?mpfen. Bei Thorsten Otto ko?nnen sie sich mal so richtig die Meinung sagen – oder ihre gegenseitige Bewunderung und Verbundenheit gestehen. Diesmal: Der bayerische Finanzminister So?der und der Oberbu?rgermeister von Nu?rnberg, Ulrich Maly. Ihr Geheimnis: Bei langweiligen Sitzungen schreiben sie sich heimlich lustige SMS unterm Tisch! Was die beiden außerdem verbindet, ist ihre Liebe zur Familie. Beide sind seit Jahren glu?cklich verheiratet – das wichtigste in ihrem Leben sind keine A?mter oder Erfolge, sondern: ihre Kinder.

Fritz von Thurn und Taxis (67, Kult-Sportmoderator) - 06.07.2017  

„Einen Handkuss den Damen und einen schönen guten Abend den Herren und der Jugend. In diesem Sinne, es war mir eine Ehre, für Sie zu arbeiten.“ Besondere Worte eines besonderen Mannes: Nach 46 Jahren im Fernsehen und mehr als 1000 Live-Übertragungen verabschiedete sich der Kultkommentator Fritz von Thurn und Taxis beim Pokalfinale von seinem Publikum. Der Journalist entstammt der böhmischen Linie des früheren Fürstenhauses Thurn und Taxis. Dass sich ein Mitglied des Hochadels mit Fußball beschäftigen will, sorgte anfangs für Unverständnis. Thurn und Taxis erwiderte: „Wenn ich nichts mache, verhungere ich. Ich muss arbeiten. Die böhmische Linie, das ist die zweite Linie: Unsere Schlösser sind in Böhmen. Hinter der Mauer." Der gebürtige Österreicher fing als Sportreporter beim Bayerischen Rundfunk an, ehe er dann zum Bezahlfernsehen wechselte und in die erste Liga der Sportkommentatoren aufstieg. Er musste manchmal wegen seiner emotionalen Art viel Häme ertragen, jetzt – zum Abschluss seiner Karriere – wird er genau dafür mit „Fanliebe“ geradezu überschüttet.

Politiker-Doppel: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger & Christian Ude - 05.07.2017  

Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der langjährige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude: Beide sind Juristen, Politiker und haben eine große Leidenschaft fürs Kabarett. Sie kämpft nach wie vor für bürgerliche Freiheitsrechte und für digitalen Datenschutz, er gegen Politikverdrossenheit und für mehr Bürgerbeteiligung. Mit ihrem Rücktritt aus Protest gegen den „Großen Lauschangriff“ ist die FDP-Politikerin für viele Deutsche zu einer der glaubwürdigsten und geradlinigsten Politiker geworden. Als erste Frau leitete sie das Bundesjustizministerium. Erst unter Kohl und später unter Merkel, damit ist sie die erste Ministerin, die nach einem Rücktritt noch einmal dasselbe Amt ausgeübt hat. Christian Ude war 21 Jahre Stadtoberhaupt von München. Als ihm 2014 Dieter Reiter ins Amt folgte, waren viele überrascht, dass es auch einen anderen gibt. Er war Journalist, Mieteranwalt und wurde durch die Hochzeit mit Edith von Welser-Ude über Nacht zum Sechsfach-Papa. Auch im Ruhestand engagiert sich der SPD-Politiker in vielen sozialen und kulturellen Initiativen, tritt als Kabarettist auf und moderiert regelmäßig Politik-Abende in der Volkshochschule.

Weltklasse-Triathletin Sonja Tajsich - 04.07.2017  

Sie ist eine Weltklasse-Triathletin und die vielleicht schnellste Mami der Welt. Nur einige ihrer Erfolge: dreimalige Ironman-Gewinnerin und Vize-Europameisterin! Und aktuell feiert die 41-Jährige ein unglaubliches Comeback: Nach einer Babypause schaffte sie Ende Mai wieder einen Langdistanz-Triathlon in der Wahnsinnszeit von unter 9 Stunden. Mit der unerwarteten Topform will sie jetzt doch nochmal ihren Lebenstraum angehen: Einmal bei der WM in Hawaii – als erste deutsche Frau – ganz oben stehen. Tajsich gilt als extrem gute Läuferin, sie ist voller Energie und unglaublich zäh. Einmal lief sie ein Rennen mit gebrochenem Fuß zu Ende. Unterstützt wird die Wahlregensburgerin immer von ihrer Familie. Ihr Mann Tom ist nicht nur ihr sportlicher Betreuer und Berater, er hält ihr auch den Rücken frei und unterstützt sie, wo er nur kann. Zusammen mit ihm organisiert sie auch den Challenge-Triathlon in Regensburg am 13. August. Und ihre 9-jährige Tochter war es, die ihr zum Comeback-Versuch geraten hat. Sonja Tajsichs Lebensmotto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ scheint in der Familie zu liegen!

Claudia Roth und Günther Beckstein, Politiker-Doppel - 03.07.2017  

Beruflich treten sie als erbitterte Feinde auf - privat entwickelt sich oft eine herzliche Freundschaft zwischen Politikern verschiedener Parteien. "Mensch, Otto!" lädt in den kommenden Wochen immer wieder "gemischte Doppel" ein: Politiker, die für gegensätzliche Ansichten stehen und für unterschiedliche Ziele kämpfen. Bei Thorsten Otto können sie sich mal so richtig die Meinung sagen – oder ihre gegenseitige Bewunderung und Verbundenheit gestehen. Diesmal: Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und GRÜNENpolitikerin der ersten Stunde Claudia Roth und der ehemalige bayerische Ministerpräsident und langjährige Innenminister von der CSU, Dr. Günther Beckstein. Auf dem politischen Parkett waren sie erbitterte Gegner: Während sie gegen Atomkraft und Militarisierung auf die Straße ging, saß er als Innenminister mit dem Ruf ein „harter Hund“ zu sein im Polizeihubschrauber. Im Laufe der Jahre haben sie sich angefreundet, auch wenn sie immer noch oft unterschiedlicher Meinung sind. Die Schwäbin und der Franke haben großen Respekt voreinander, sie teilen die Erfahrung von Erfolgen, aber auch bitteren Niederlagen in der Politik. Außerdem eint sie die Liebe zum Fußball, wobei er dem Club und sie dem FCA die Daumen drückt, aber eben beide nicht dem FC Bayern!

Johannes Oerding (Musiker) - 29.06.2017  

"Der kleine Bruder von Stevie Wonder" hat Udo Lindenberg ihn genannt. "Herumtreiber der Herzen" hat ein Journalist über ihn geschrieben. Johannes Oerding selbst sagt: „Ich konnte mich schon immer besser musikalisch ausdrücken, als meine Gefühle im Gespräch zu thematisieren. Meine Songs („Alles brennt“, „Kreise“, „Heimat“) sind für mich ein Ventil, so wie andere Tagebuch schreiben.“ Bereits als kleiner Junge wollte Johannes Musiker werden, trat bei Familienfeiern auf, „inszenierte“ mit seiner Schwester „Phantom der Oper“ und spielte in Schülerbands. 2009 wurde er dann bekannter als Support Act von Simply Red, Ich + Ich, Stefanie Heinzmann und Ina Müller. Mit letzterer ist er mittlerweile seit mehreren Jahren zusammen. Gute Freunde nennen ihn übrigens Johnny (Manchmal auch Johnny Controletti, weil er ein Kontrollfreak ist) Mit Udo Lindenberg hat er übrigens eine Gemeinsamkeit: Den Huttick. Johannes Oerding besitzt über 30 Hüte.

Gloria Gray (Entertainerin) - 28.06.2017  

18 Jahre ihres Lebens war die heute selbstbewusste Frau im falschen Körper gefangen! Heute ist Gloria Gray wie sie sagt "erfolgreiche Alleininhaberin ihres Lebens". Doch der Weg dorthin war steinig. Gloria Gray wurde als Junge im niederbayerischen Zwiesel geboren. Bereits mit vier Jahren merkte der Kleine, dass irgendetwas nicht stimmt. Zu Weihnachten bekam er von seiner Tante eine blonde Langhaar-Perücke geschenkt. Damit war er „das glücklichste Mädchen der Welt“. Doch in der Schule begann der Kampf: Ständige Hänseleien und üble Beschimpfungen. Es war der Beginn eines Doppellebens. Kurz nach der abgeschlossene Friseurlehre folgte der Umzug nach München und mit Anfang 20 die allmähliche Verwandlung zur Frau mit Hilfe von Hormonen und zahlreichen Operationen. Die tz München schrieb einmal über Gloria Gray: „Eine Schönheit aus Schmerzen geboren.“ Letztes Jahr feierte sie als Varieté-Star, Moderatorin und Sängerin ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum.

Max König, Sexkolumnist und Autor - 27.06.2017  

Für die einen ist er der Dr. Sommer für Erwachsene, für die anderen eine Art männliche Carrie Bradshaw (Sex and the City). "Hosen runter - Die Wahrheit über Männer"- so heißt Max Königs monatliche Kolumne im Frauen-Lifestyle-Magazin COSMOPOLITAN. Darin beantwortet er Fragen wie „Seid ihr eifersüchtig, wenn wir beim Sex mit euch an Ryan Gosling denken?“, „Sollen wir euch Fremdgehen beichten?“ oder „Sollen wir euch Männer wirklich zappeln lassen?“. Im Gegensatz zu Wissenschaftlern und Sextherapeuten, geht er das Thema aber eher locker an. Schon als Sechsjähriger hat sich Max König brennend für Mädels interessiert: „Seit ich Frauen hinterherlaufen kann, tue ich es!“ Ursprünglich wollte er Jurist werden, entschied sich dann aber für Journalismus. Als einziger Mann arbeitete er jahrelang bei einem Frauenmagazin: „Immer wieder wollten die Kolleginnen von mir wissen, was wir Männer wirklich denken.“ Auch in seinem Freundesund Bekanntenkreis gilt der Sexkolumnist als Frauenversteher.

Franziska & Christine Schönenberger, Bayerin liebt Inder - Culture Clash zwischen Indien und Deutschland) - 26.06.2017  

6000 Kilometer Entfernung, zwei völlig unterschiedliche Kulturen: Kann das gut gehen? - Ja, das kann es. Der Beweis dafür sind die Bayerin Franziska Schönenberger und ihr Mann Jay aus Mumbai. Schon als Kind war sie fasziniert von Indien. Die beiden haben sich übers Internet kennengelernt. Und die große Liebe gefunden. Nach einiger Zeit beschlossen sie, zu heiraten. Eine Liebe mit einigen Hindernissen, zum Beispiel die deutsche Bürokratie oder auch das Aufeinanderprallen zweier Kulturen. Bei "Mensch, Theile!" erzählen Franziska und ihre Mutter Christine Schönenberger von der turbulenten bayerisch-indischen Familienzusammenführung, Rückschlägen, Vorurteilen und wie die Liebe schließlich alle Grenzen überschritten hat.

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