Mensch, Otto! - Mensch, Theile! - BAYERN 3

Mensch, Otto! - Mensch, Theile! - BAYERN 3

Germany

Mehr Zeit für Gespräche mit Thorsten Otto und Brigitte Theile. In "Mensch, Otto!" und "Mensch, Theile!" lassen uns Menschen teilhaben an außergewöhnlichen Leistungen, bewegenden Momenten und mutigen Entscheidungen - persönliche Geschichten von besonderen Menschen, die wirklich was zu sagen haben.

Episodes

Ulrike Scharf und Christian Magerl, bayerische Landespolitiker - 27.04.2017  

Beruflich treten sie als erbitterte Feinde auf - privat entwickelt sich oft eine herzliche Freundschaft zwischen Politikern verschiedener Parteien. "Mensch, Otto!" lädt in den kommenden Wochen immer wieder "gemischte Doppel" ein: Politiker, die für gegensätzliche Ansichten stehen und für unterschiedliche Ziele kämpfen. Bei Thorsten Otto können sie sich mal so richtig die Meinung sagen - oder ihre gegenseitige Bewunderung und Verbundenheit gestehen. Die Gemeinsamkeiten sind oft größer als vermutet - denn auch Politiker sind nur Menschen. Den Anfang machen Ulrike Scharf und Christian Magerl. Sie hatte sich bei ihrem Amtsantritt 100 Tage Einarbeitungszeit erbeten. Denn als Ulrike Scharf bayerische Umweltministerin wurde, war sie alles andere als ein erfahrenes politisches Schwergewicht. Quasi von heute auf morgen musste sie die Geschäftsführung ihres Erdinger Reisebüros aufgeben, um ihr Ministerialbüro zu beziehen. Christian Magerl ist dagegen ein alter Hase im Geschäft. Er gehörte bereits der ersten GRÜNEN-Fraktion im bayerischen Landtag in den 80er Jahren an. Der Biologe aus Freising kämpft mit allen Mitteln für den Naturschutz. Die jahrzehntelange Arbeit im Schatten der übermächtigen CSU bezeichnet er als "Lust und Frust".

Rüdiger Heid, Leiter der Initiative "Buntkicktgut" - 26.04.2017  

Die Sprache des Fußballs nutzen, wo Sprachbarrieren bestehen. Das ist das Motto von Rüdiger Heid. Schon lange vor der sogenannten Flüchtlingskrise kam er auf die Idee, mit Fußball die Völkerverständigung in München anzukurbeln. 1997 gründete er die interkulturelle Straßenfußballliga „buntkicktgut“.Minderjährige Bürgerkriegsflüchtlinge, Asylbewerber und Einheimische kommen dabei zusammen. Die Kinder und Jugendlichen sollen zueinander finden, denn „Fußball ist ein Medium, mit dem Verständigung möglich ist“. Mit seinem Team organisiert er 2000 Spiele jährlich, hilft bei der Zusammenarbeit mit Schulen und bindet auch die Kinder und Jugendlichen selbst in die Organisation der Events ein. So sollen sie Fairness, Toleranz, Gewaltfreiheit und Verantwortung lernen. Die Initiative wurde von der Bundesregierung, der Stadt München, vom Deutschen Fußballbund und der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet und ist einzigartig in Europa.

Rudi Obauer, Spitzenkoch und Kochphilosoph - 25.04.2017  

Rudi Obauer ist ein österreichischer Spitzenkoch, bekannt aus dem Fernsehen und erfolgreicher Kochbuchautor. Zusammen mit seinem Bruder Karl betreibt er das 4-Hauben-Restaurant Hotel Obauer in Werfen im Salzburger Land. Für ihren Forellenstrudel mit Veltliner Soß‘ kommen die Gäste von weit her. Obauer ist in einer Gastronomenfamilie aufgewachsen, der große Bruder überredete ihn zur Kochlehre, die er in Salzburg absolvierte. Erst durch die Lektüre des französischen Meisterkochs Paul Bocuse fing er Feuer für seinen Beruf. Nach etlichen Stationen in der internationalen Küche modernisierte er zusammen mit dem Bruder den Familienbetrieb. Die beiden charakterlich grundverschiedenen Brüder brachten das Lokal an die Spitze und ihre Küche ist mittlerweile hochdekoriert. Dabei ist Rudi Obauer immer bodenständig und heimatverbunden geblieben: "Je höher du kommst, desto normaler musst du sein!" Mit 54 Jahren erlitt der sportbegeisterte Skifan einen Herzinfarkt und im Krankenhaus kam ihm die Idee für ein ganz besonderes Buch, eines mit Rezepten für das Leben. Darin plädiert er für ein bewusstes Zubereiten und Konsumieren, für mehr Zeit und weniger Stress. Sein neuer Vorsatz: "Weniger ärgern, mehr wundern!" Auftanken kann Rudi Obauer am besten in der Toskana und auf seiner Alm.

Klaus Hoffmann (66, Liedermacher) - 24.04.2017  

„Sehnsuchts-Stellvertreter" hat die Su?ddeutsche Zeitung ihn mal genannt. Klaus Hoffmann ist Liedermacher – der wohl bekannteste Chansonnier Deutschlands - und einer der wenigen, die es in seiner Zunft noch gibt. Seine Texte sind ungeschminkte Erfahrungsberichte, die beru?hren. Er singt vom Zweifel und vom Schmerz. Von Momenten des Glu?cks. Und von der Zeit dazwischen. Und immer wieder von sich selbst. Seinen eigenen Weg zu finden war schmerzhaft, sein Vater gab ihm das Ku?nstlerische mit und riss eine Lu?cke, als er viel zu fru?h starb. Die Eltern hatten keine einfache Beziehung und stritten viel. Seine Mutter liebte - aber fu?rchtete er auch. Seine Gitarre half ihm, sich selbst zu finden. Doch auch als Schauspieler machte er Karriere und war lange Zeit zerrissen zwischen seinen beiden Talenten: Gesang und Schauspiel. Der Gesang siegte: „Lieder sind wie Schattenspiele deiner eigenen Seele.“ Sein Zuhause hat er bei seiner großen Liebe Malene gefunden. Und sein wichtigster Antrieb ist der Mut, er selbst zu sein.

Hannes Schott, Pfarrer und Kabarettist - 20.04.2017  

"Der Humor ist ein großes Geschenk Gottes, die Widrigkeiten unseres Lebens besser zu ertragen!" Der Bayreuther Pfarrer Hannes Schott bringt Humor und Kirche zusammen. Nach seinem ersten Berufswunsch ‚Detektiv‘ war ihm bald klar, dass er Pfarrer werden wollte. Er studierte u. a. in Heidelberg, machte sein Vikariat in Hallstadt bei Bamberg und kam danach zurück in seine Heimat Bayreuth. Der 36-Jährige arbeitet als Gemeindepfarrer und Altenheimseelsorger. Außerdem steht er zusammen mit seinem Schulfreund, dem Sozialpädagogen Stefan Haußner als kabarettistisches Mundart-Duo „Zammgebicht“ auf der Bühne. Die beiden feiern dieses Jahr ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum. Und auch beim bayerischen Pfarrerkabarett „Das weißblaue Beffchen“ beweist er sein Showtalent. Aktuell arbeitet er gerade, unter anderem zusammen mit einem Mundartforscher, an einer neuen Übersetzung der Bibel: und zwar in den Bayreuther Dialekt! Für sein Leben auf der Bühne und auf der Kanzel gilt ein Motto, das auch auf einem Aufkleber auf seinem Auto prangt: „Unterwegs im Namen des Herrn!“

Bernd Stelter, Komiker & Krimi-Autor - 19.04.2017  

Bernd Stelter steht seit fast 30 Jahren auf der Bühne und die Säle sind voller denn je. Als "Comedy Urgestein" möchte er aber dennoch nicht bezeichnet werden. Sein Erfolgsgeheimnis: Authentizität. Man nimmt ihm die Geschichten ab, die er erzählt. Und: Er ist ein Philanthrop. Er mag die Menschen, und das spürt man. Bekannt wurde Bernd Stelter als Mitglied der Rudi Carrell Show "7 Tage 7 Köpfe". Von ihm hat er auch den Anspruch für eine gelungene Vorstellung: "Wenn du den Leuten einen schönen Abend machen willst, bring sie zum Lachen, und wenn du ihnen einen tollen Abend machen willst, bring sie zum Lachen und zum Weinen!" Mit seinem aktuellen Programm "Wer heiratet teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte" tourt Bernd Stelter gerade durch Deutschland und kommt im Mai auch nach Bayern. Außerdem hat er im März seinen neuen Krimi "Der Killer kommt auf leisen Klompen" herausgebracht. Wenn der 56-Jährige nicht gerade im Fernsehen auftritt, auf der Bühne steht oder Bücher schreibt, verbringt er seine Freizeit am liebsten mit seiner Frau beim Campen in Holland. "Da ist es nach zwei Tagen egal, ob man prominent ist oder nicht - es zählt nur, welche Anhängerkupplung du hast."

Suat Yilmaz, Talentscout für die Elite von unten - 18.04.2017  

Wie steinig und schwer der deutsche Bildungsweg für Kinder aus einfachen Verhältnissen sein kann, hat Suat Yilmaz am eigenen Leib erfahren. Die Schulkarriere des Sohnes türkischer Gastarbeiter führte vom Gymnasium zur Hauptschule und nur dank eines engagierten Schuldirektors von dort auf die Gesamtschule, zu Abi und Studium. Als Streetworker lernte er hinter der Fassade der coolen Ghetto-Kids auch ihre Träume kennen. Heute ist Suat Yilmaz der erste Talentscout Deutschlands. Er besucht Schulen im nördlichen Ruhrgebiet und ermutigt talentierte Jugendliche zu studieren, gerade wenn sie bisher keinen akademischen Background haben. Er hilft, das richtige Studienfach auszusuchen, unterstützt, wenn ein Stipendium beantragt werden muss, oder kommt zum Hausbesuch, wenn skeptische Eltern überzeugt werden müssen. Sein Beispiel macht Schule: Mittlerweile leitet er das NRW-Zentrum für Talentförderung mit 50 Talentscouts. Sein Wunsch: Mehr Respekt, Wertschätzung und Liebe für alle Kinder in Deutschland!

Karl Freitag, Journalist & Autor - 13.04.2017  

"25 Prozent aller Kinder glauben, dass an Ostern der Geburtstag des Osterhasen gefeiert wird." - So heißt das Buch von Karl Freitag. Als Journalist reist er durch die ganze Welt und erforscht die verschiedenen Religionen und Bräuche. Jetzt zu Ostern klärt er Fragen wie: Warum isst man an Ostern eigentlich Eier? Wie schwer ist das größte Schokoladenei der Welt? Seit wann glauben Kinder an den Osterhasen, und warum sind die Australier gar nicht gut auf den Hasen zu sprechen? Warum werden auf den Philippinen an Ostern Kinder am Kopf in die Luft gezogen? Und was genau feiern wir an Ostern eigentlich? Bei "Mensch, Otto!" beantwortet Karl Freitag all diese und noch viele weitere Fragen rund um unsere wichtigsten Feiertage.

Jean-Marc Lorber, Musiker und Tourette-Betroffener - 12.04.2017  

"Tourette - das sind doch die, die immer 'Fotze' oder 'Arschloch' schreien, heißt es. Nein, eben nicht. Ich sage das zwar auch manchmal, dann aber beabsichtigt." Jean Marc Lorbers erste Tics tauchten im Alter von neun Jahren auf. Was anfangs noch als gelegentliches Räuspern und Augenzwinkern begann, steigerte sich bis zur Pubertät in heftige vocal- und motorische Tics. Mit Hilfe einer toleranten Chefin konnte er aber trotzdem eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann machen. Vor etwa zehn Jahren begann er sich mehr mit seiner Symptomatik auseinanderzusetzen und entdeckte im Internet die Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V.. Heute ist er ehrenamtlicher Ansprechpartner für die Region Stuttgart. Mittlerweile arbeitet er als Sänger, Songwriter sowie freiberuflicher Dozent, u. a. in Schulen: „Für mich war nach einem Fernsehauftritt klar, dass Ausklärungsarbeit in Sachen Tourette neben meiner Musik einer Art Berufung nahekommt.“ Jean-Marc sagt außerdem über sich: "Wenn es morgen eine Wunderpille gäbe, ich würde sie nicht nehmen."

Philipp Riederle (Deutschlands jüngster Unternehmensberater) - 11.04.2017  

Philipp Riederle ist ein Brückenbauer zwischen den Generationen. Als Deutschlands jüngster Unternehmensberater vermittelt er zwischen Digital Natives und Digital Immigrants, die nicht mit dem Selbstverständnis der Nutzung der digitalen Medien aufgewachsen sind. "Wir (Digital Natives) sind definitiv nicht die Generation Weichei. Wir wollen gestalten, verändern und auf Augenhöhe kommunizieren. Wir sind ehrgeizig, suchen sinnvolle Herausforderungen und wollen uns für unsere Arbeit begeistern können. Wir haben riesiges innovatives Potential. Nutzt das!" Schon als Kind war Philipp Riederle von Technik begeistert. Mit 13 Jahren hat er sich eines der ersten iPhones aus den USA mitbringen lassen und berichtete darüber bei YouTube. Mit mehreren 100-tausend Abrufen wurde er damit zum Star des mobilen Internets. Seine Podcasts führten die iTune-Charts an. Weitsichtige Unternehmer wurden auf ihn aufmerksam: "Die wollten wissen, wie ich es schaffe, aus meinem Kinderzimmer heraus so viele Menschen zu erreichen?" Inzwischen arbeitet der 22-jährige Schwabe mit mehr als 300 Unternehmen an deren digitaler Kompetenz. Die Bundesregierung zeichnete ihn sogar als führenden "Digitalen Kopf Deutschlands" aus. Er hält international Vorträge zu "Generation Y", "Digitalisierung" und "Zukunft der Arbeit". Und privat - wenn es die Zeit erlaubt? "Dann gehe ich gerne raus in die Natur, treffe mich mit Freunden und bin hochgradig abhängig von meinem Smartphone."

Mithu M. Sanyal (Kulturwissenschaftlerin, Autorin & Feministin) - 10.04.2017  

Sie bringt Themen auf den Tisch, die andere lieber unter den Teppich kehren. Die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu M. Sanyal hat mit ihrem ersten Buch das Gespräch über die Vulva wieder salonfähig gemacht und aktuell eine vielbesprochene Kulturgeschichte der Vergewaltigung geschrieben. Aufgewachsen ist sie als Tochter einer polnisch stämmigen Mutter und eines indischen Vaters in Düsseldorf. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie erfahren, was es bedeutet, in Deutschland als nicht Deutsch aussehendes Mädchen aufzuwachsen, aber auch nicht wirklich Inderin zu sein. Noch vor dem Abitur zog sie zuhause aus und finanzierte sich ihre eigene Wohnung mit Aktfotos. Nach verschiedenen Studienabschlüssen, unter anderem in Poetik und Ästhetik, und einer Dissertation in Kulturwissenschaften arbeitet sie heute als Journalistin, zum Beispiel für den WDR und feministische Magazine. Sie lebt mit ihrem Mann, einem Engländer, und zwei Kindern in Düsseldorf. Ihr neues Hobby Poledance betrachtet sie mit einem Augenzwinkern. Interessant auch ihre Aussage, dass Feminismus viel damit zu tun hat, keine Blasenentzündung zu bekommen!

Markus Müller (Ex-Unternehmer, Sterbebegleiter und Tantra-Masseur) - 30.03.2017  

Jahrelang war Markus Müller auf der Überholspur unterwegs: Als Firmengründer gleich nach dem Jura Studium baute er ein Unternehmen auf, das er nach wenigen Jahren für viele Millionen an den Weltkonzern Blackberry verkaufte. Als Manager wurde er noch reicher und mächtiger, war verantwortlich für 2000 Angestellte, viele bemühten sich um seine Gunst – doch Zeit für echte Freunde hatte er nicht. Als ihm bewusst wird, dass er selbst in seinem Leben zu kurz kommt, fällt ihm ein schicksalhaftes Buch in die Hände: „5 Dinge, die Sterbende bereuen“. Er kündigt, legt eine berufliche Vollbremsung hin und findet seine Berufung. Heute arbeitet er als Sterbebegleiter und Tantra-Masseur. Das einzige, was er in seinem Leben bereut ist, dass er sich nicht viel früher mit Tod und Sexualität beschäftigt hat. Schließlich sind das für ihn die beiden großen Themen des Lebens.

Leon Windscheid, Psychologe & Gewinner bei "Wer wird Millionär" - 30.03.2017  

Er hat kein Superhirn und bezeichnet sich selbst als "normal schlau". Trotzdem hat Leon Windscheid bei "Wer wird Millionär" die Million geholt. Für dieses Ziel hat er lange trainiert und dabei voll auf seine große Leidenschaft gesetzt: die Psychologie. Seit Jahren interessiert er sich für die Irrungen und Wirrungen unseres Kopfs und unserer Psyche. Er fragt sich auch: Wie manipuliert die Werbung, wie kann man Lügner entlarven, was macht erfolgreiches Verhandeln aus und wie bleibt man trotz Lampenfieber cool? Der Psychologe, Wissenschaftler und Jungunternehmer verrät bei Thorsten Otto mentale Kniffe, ausgefuchste Psychotricks und Erfolgsmethoden.

Leon Windscheid, Psychologe, Gewinner bei "Wer wird Millionär" - 29.03.2017  

Er hat kein Superhirn und bezeichnet sich selbst als "normal schlau". Trotzdem hat Leon Windscheid bei „Wer wird Millionär“ die Million geholt. Für dieses Ziel hat er lange trainiert und dabei voll auf seine große Leidenschaft gesetzt: die Psychologie. Seit Jahren interessiert er sich für die Irrungen und Wirrungen unseres Kopfs und unserer Psyche. Er fragt sich auch: Wie manipuliert die Werbung, wie kann man Lügner entlarven, was macht erfolgreiches Verhandeln aus und wie bleibt man trotz Lampenfieber cool? Der Psychologe, Wissenschaftler und Jungunternehmer verrät bei Thorsten Otto mentale Kniffe, ausgefuchste Psychotricks und Erfolgsmethoden.

Christoph Schlick, Autor, Coach, ehemaliger Mönch - 28.03.2017  

Über 20 Jahre war Christoph Schlick Benediktinermönch. Der gebürtige Grazer studierte in Salzburg und Rom Theologie und machte im Kloster Seckau Karriere als Erzieher, Klostermanager und Wirtschafschef der Abtei. Eigentlich hätte alles so weiter gehen können, doch mit Anfang 40 krempelte er sein Leben komplett um. Er gründete ein Institut für Logotherapie, verliebte sich und heiratete. Als das Paar Zwillinge erwartete, sollte die kleine Familie das Glück perfekt machen. Doch bei der Geburt gab es Komplikationen: Ein Mädchen starb, das überlebende ist schwer behindert. Ein Grund mehr für den heute 55-Jährigen, jeden Tag mehr nach nichts Geringerem als dem Sinn des Lebens zu suchen. Bei Thorsten Otto erklärt der Seminarleiter und Coach des Sinn-Zentrums Salzburg, wie wir wieder Urvertrauen finden und wie wir ergründen können, was wir wirklich wollen.

Yvonne Catterfeld, Sängerin - 27.03.2017  

Sie ist eine der deutschen Traumfrauen schlechthin. Immer wieder wird Yvonne Catterfeld mit Romy Schneider verglichen, doch sie ist viel mehr als eine schöne Schauspielerin: Als Sängerin veröffentlicht sie gerade ihr neues Album "Guten Morgen Freiheit", als Jurorin sucht sie Talente bei "The Voice" und als Mutter ist sie am liebsten mit ihrem Sohn und mit ihrem Partner Oliver Wnuk unterwegs. Sie schlägt gerne philosophische Töne an, folgt ihren Impulsen und lebt ihre Leidenschaft: Das Künstlerleben. Gerade hat sie ein eigenes Plattenlabel gegründet, um noch unabhängiger zu sein. Entspannung findet sie im Austausch mit Menschen oder auch im Rückzug. Reinreden lässt sie sich von niemandem mehr und sagt: "Ein Mensch ist viel mehr als das, was man in ihm sieht oder sehen will."

Martin Marianowicz, Gelenkexperte und Rückenspezialist - 23.03.2017  

Dr. Martin Marianowicz ist einer der führenden Wirbelsäulen-Spezialisten Europas und Wegbereiter der orthopädischen Schmerztherapie. Sein Credo lautet: Was heilt, hat recht. Er hält 75 Prozent der in Deutschland durchgeführten Operationen für medizinisch überflüssig und setzt lieber auf die Selbstheilungskräfte des Menschen. Seine Überzeugung: Stets die sanfteste Behandlungsmethode anwenden, denn „die immense Selbstheilungskompetenz des Körpers kann anatomische Veränderungen bis ins hohe Alter kompensieren.“

Tim Seyfi, Schauspieler - 22.03.2017  

Viele Sprachen, viele Talente, eine große Portion Humor und ein absolut unerschu?tterlicher Optimismus: Das ist Tim Seyfi. Als Kind tu?rkischer Eltern in Mu?nchen aufgewachsen, ist er ein waschechter Bayer und Mu?nchner Kindl - und sogar Mitglied im FC Bayern. Gleichzeitig hat er schon fru?h den Spagat zwischen verschiedenen Kulturen gelernt. Dabei geholfen hat sicher, dass Tim Seyfi ein großes Sprachtalent besitzt - fu?nf Sprachen spricht er fließend, ist studierter Simultan-Dolmetscher in Englisch und Franzo?sisch. Wa?hrend des Auslandsstudiums in Frankreich hat er seine eigentliche Berufung entdeckt: Das Schauspielen. Dann folgte eine Traum-Karriere; am Theater entdeckt, erste Fernsehrollen, dann die Hauptrollen. Auf eine Rolle oder ein Genre wollte und musste Tim Seyfi sich nie festlegen, auch dank seines Dolmetscherstudiums: Er spielt in zehn La?ndern, mal den Dorfpolizisten, mal den Zigeuner, mal die Leiche, mal den Kommissar. Als Zeki Demirbilek alias "Kommissar Pascha" darf er im ARD Donnerstagskrimi eine Rolle spielen, die ihm schon biografisch besonders liegt: Den tu?rkischen Ermittler in Mu?nchen.

Julia Plank, Musikerin - 21.03.2017  

Kelly-Family Scho?nling Paddy hat ihr Leben vera?ndert. In einem Flugzeug. Nur eine von vielen verru?ckten Geschichten, die Julia Plank zu erza?hlen hat. Sie ist Musikerin in Eigenregie - das heißt, sie ist gleichzeitig ihre eigene Managerin und Marketing-Beauftragte. Ihr Album "WILDES HERZ" hat sie komplett u?ber Crowdfunding finanziert, Menschen aus der ganzen Welt haben mit kleinen Spenden geholfen, dass sie im Studio aufnehmen und produzieren kann. Mit 35 Jahren steht Julia Plank in ihrem Projekt "DIE PLANK" als Sa?ngerin auf der Bu?hne - nach turbulenten Jahren und einem Berufsweg, der sie zwischenzeitlich in eine ganz andere Richtung gefu?hrt hat. Doch ihre Geschichte beweist: Trotz Krisen und Umwegen ist sie am Ende genau da angekommen, wo sie immer hinwollte und hat genau die Menschen getroffen, die ihr die richtigen Impulse gegeben habe. Zum Beispiel Paddy Kelly.

Michael von Hassel, Fotograf - 20.03.2017  

Als Michael von Hassel vor sechs Jahren zum ersten Mal bei "Mensch, Otto!" zu Gast war, war er gerade dabei, vom Geheimtipp zum Star durchzustarten. Mittlerweile ist er einer der bekanntesten Fotokünstler des Landes. . Legendär sind seine Bilder von den menschenleeren Bierzelten, den „Oktoberfest Cathedrals“, seine gigantischen Landschaftsaufnahmen, und das mit rund 20 Quadratmetern damals weltgrößte Foto, das er 2011 in der Münchner Schrannenhalle enthüllte. Zu seinen Fans und Sammlern gehören so unterschiedliche Menschen wie Hape Kerkeling, Miroslav Klose, Florian Langenscheidt, Franjo und Verona Pooth, Alexandra Oetker oder Thriller Autor Sebastian Fitzek. Mit seiner Kamera reist der gebürtige Münchner sogar bis ans Ende der Welt. Bei „Mensch, Otto!“ erzählt er von der einsamsten Straße Sibiriens, von seiner Reise nach Nordkorea und von der Faszination leerer Fußballstadien.

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