Menschen hautnah - zum Mitnehmen

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Menschen hautnah: Lebensgeschichten, Schicksale, Abenteuer

Episodes

Menschen hautnah: 14.07.2016, Diana will zurück ins Leben  

Die attraktive Mittdreißigerin Diana Pakroppa hatte gleich zwei Jobs: Sie war Sekretärin im Büro einer Steuerkanzlei - und als Stuntfrau bei waghalsigen Dreharbeiten mit Pferden im Einsatz. Sie doubelte bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler, wenn sie in Filmszenen vom Pferd stürzen oder auf Pferden mit Schwertern kämpfen sollten. Bei einem eher routinemäßigen Stunt im September 2009 für die RTL-Serie "Alarm für Cobra 11" geschah das Unfassbare: Während Diana Pakroppa ihren Schimmel "Bagdad" am Zügel durchs Gelände führte, wurde sie von einem Motorrad erfasst und schwer am Kopf verletzt. Eigentlich sollte das Motorrad bei dieser Aufnahme im hohen Bogen über das Pferd und sie hinwegfliegen. Als Diana Pakroppa schwer verletzt auf der Intensivstation der Bonner Universitätsklinik eingeliefert wurde, lautete die Diagnose der Mediziner: Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutungen, zweifach gebrochener Halswirbel und Lungenriss. Sie lag acht Wochen im Koma. Dann begann sie zu kämpfen. Die Stuntfrau wollte zurück ins Leben. Ihr erster Gedanke galt ihrer Tochter Sarah-Lisa. Kann sie noch eine vollwertige Mutter für sie sein?

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Menschen hautnah: 07.07.2016, Gestohlene Kindheit - Die Entführung eines Neunjährigen  

Sascha Buzmann ist neun Jahre alt, als er im Januar 1986 in Wiesbaden entführt wird. Drei Monate lang hält ihn sein Peiniger gewaltsam in einem heruntergekommenen Bauwagen fest. Drei Monate, in denen er fast täglich sexuell missbraucht wird. Seine Familie hat die Hoffnung schon fast aufgegeben, Sascha jemals lebendig wiederzusehen, als die Polizei den Jungen durch Zufall aufspürt. Nach seiner Rettung schilderte der Junge, wie es ihm gelang, die Hoffnung nicht zu verlieren. "Irgendwann gehe ich zu meinen Eltern zurück, hab ich mir immer wieder gesagt. Wenn ich stark genug bin, den zu besiegen." Mit neun Jahren beginnt das zweite Leben von Sascha Buzmann, in dem er sich mit dem Erlebten auseinandersetzen muss - bis zum heutigen Tag.

Menschen hautnah: 25.02.2016, Wenn ich sterbe, werde ich ein Adler - Hilfe und Trost für Keno und seine Mutter  

"Glück ist eigentlich so jeder Tag, an dem wir mit Keno noch lachen können", sagt Karin Visser. "Wenn wir Fahrradfahren hat er Spaß, ist zufrieden und denkt nicht an die Krankheit." Karin Visser ist die Mutter des achtjährigen Keno, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und sterben wird.

Menschen hautnah: 30.06.2016, Liebe außer Atem  

Aline und Chris wissen nicht, welcher Sommer ihr letzter sein wird. Sie sind um die dreißig, als sie sich ineinander verlieben - ein kraftvolles lebenshungriges Paar mit vielen Träumen. Dass sie beide dieselbe unheilbare Krankheit haben, spielt für sie nur am Rande eine Rolle. Sie genießen ihr Glück in vollen Zügen, feiern ein rauschendes Hochzeitsfest und machen vor allem das, wozu sie Lust haben. Rosinen aus dem Leben picken, nennen sie das.

Menschen hautnah: 23.06.2016, Todkrank – und selber schuld? Marnies Kampf ums Überleben  

Marnie Gröben macht eine Ausbildung zur Reitlehrerin – bis der Tritt eines Pferdes bei der 22-Jährigen eine seltene neurologische Krankheit auslöst. Ihr Fuß schwillt immer mehr an, entzündet sich, eine Blutvergiftung kommt hinzu, Zellen sterben ab, ihr Leben steht auf Messers Schneide. Sie fällt ins Koma und überlebt nur knapp. Schließlich wird Marnie auch noch ein Unterschenkel amputiert.

Menschen hautnah: 02.06.2016, Uma und ich - Glück, Schmerz und Behinderung  

Wie gibt man einem Kind eine Tablette, die es nicht will, aber dringend braucht? Fein zerbröselt in einer Schokopraline oder vielleicht in einem Gummibärchen? Uma will weder das eine noch das andere. Sie hat einen seltenen genetischen Defekt, leidet an Epilepsie. Die Tablette soll ihre Anfälle unterdrücken. Die Eltern Tabea und Laslo müssen sich etwas einfallen lassen. Nicht nur in dieser Szene, sondern immer wieder in ihrem Leben, das genauso normal und verrückt ist wie das der meisten Familien - und doch anders.

Menschen hautnah: 19.05.2016, Einfach Glück - Eine Reise mit Anke Engelke  

Sie zieht sich einen weißen Kittel über. Auf ihrem Namensschild steht: Anke Engelke, Praktikantin. Auf der Kinderkrebsstation will sie herausfinden, was Glück bedeutet. Denn vielleicht ist es aufschlussreich, dahin zu gehen, wo man das Glück nicht vermutet. Anke Engelke hat Bedenken, wie sie den Kindern gegenübertreten soll. Ganz normal? Kann sie Kinder, die mit dem Tod kämpfen, nach dem Glück fragen? Darf sie Witze machen?

Menschen hautnah: 28.04.2016, Abenteuer statt Ausbildung Zwei Brüder wollen die Welt verändern  

Die beiden Brüder Dennis und Patrick sind Anfang zwanzig, als sie sich aus Rheda-Wiedenbrück aufmachen in die Welt. Dennis, der ältere der Beiden, hat sein Studium abgebrochen. Sein Bruder Patrick schmeißt kurz vor dem Abitur das Gymnasium. Ohne Ausbildung suchen sie das Abenteuer, wollen als Fotografen und Dokumentarfilmer nach Indien und Nepal reisen.

Menschen hautnah: 21.04.2016, Generation Bindungsangst Singles auf der Suche nach dem großen Glück  

Menschen hautnah-Autorin Katrin Wegner begleitet elf Singles von einem Blind Date zum nächsten und begegnet dabei Frauen und Männern, die seit Jahren auf der Suche nach dem Glück sind. Ein Film über die Irrungen und Wirrungen der Liebe, über klopfende Herzen, tiefe Enttäuschungen und große Hoffnungen.

Menschen hautnah: 14.04.2016, Leihmutter, Eimutter und zwei Väter - Greta und Henri starten ins Leben  

Die siebenjährige Greta hat zwei Väter und zwei Mütter: die beiden Deutschen Jens und Andreas, Leihmutter Susan und Eizellspenderin Rose aus den USA. Das schwule Paar Jens und Andreas aus Essen gehört zu den ersten Deutschen, die auf diesem Weg ein Kind bekamen und es aus den USA nach Deutschland brachten. Weil Leihmutterschaft und Eizellspende bei uns verboten sind, sind Jens und Andreas im Sommer 2013 wieder in die USA geflogen. Der Plan: ein Geschwisterkind für Greta.

Menschen hautnah: 07.04.2016, Hartmut, der Hypochonder - und seine Ärzte  

Seit seiner Frühpensionierung ist Hartmut dem Krankheitswahn verfallen. Der Kunst- und Werklehrer musste den Schuldienst wegen seiner Stresslabilität zeitig quittieren. Seitdem ist er extrem um seine Gesundheit besorgt und wurde zum chronischen Arztbesucher, "Pillenfresser" und Leser von medizinischen Büchern. So hat Hartmut es zum Fachpatienten gebracht.

Menschen hautnah: 07.04.2016, Dr. Mensch - Wie Ärzte mit Fehlern umgehen  

Wieviel Fehler in deutschen Krankenhäusern passieren, wagt niemand zu sagen. Aber sie passieren - täglich. Und erst seit wenigen Jahren wird darüber in den Krankenhäusern auch offen gesprochen - allerdings noch immer nicht in allen deutschen Kliniken. Mancherorts gilt noch immer das Prinzip: Es gibt keine Fehler, es wird nur manchmal das Behandlungsziel nicht erreicht.

Menschen hautnah: 31.03.2016, Die Kinder der sexuellen Revolution - Freie Liebe und ihre Folgen  

Die Hippies leben sich in den wilden 70ern sexuell aus und verwirklichen sich selbst - so auch Inge H. Sie führt eine "offene" Ehe, hat viele Partner und bekommt zwei Kinder, Später wird sie Bhagwan Anhängerin und nennt sich Salama. Ihre Kinder sehen das alles konservativer. Drei Generationen und die Frage "Wie lebe und liebe ich richtig?". Zwei Familien und ihr Ringen um Verständnis, Vergebung und Versöhnung.

Menschen hautnah: 16.06.2016, Heiraten? Ja! Aber warum?  

Marion und Tobias heiraten - obwohl Tobias das früher nie wollte. Marion schon, für sie ist Heiraten wie ein Bild, das fertig wird. Tobias glaubt, dass es keinen Unterschied macht, ob sie nur zusammen leben oder heiraten. Marion möchte genau diesen Unterschied: "Mein Mann klingt halt irgendwie erwachsener und irgendwie auch authentischer als mein Freund." Jetzt stehen die beiden kurz vor dem vielleicht wichtigsten Tag ihres Lebens.

Menschen hautnah: 24.03.2016, Heiraten? Ja! Aber warum?  

Marion und Tobias heiraten - obwohl Tobias das früher nie wollte. Marion schon, für sie ist Heiraten wie ein Bild, das fertig wird. Tobias glaubt, dass es keinen Unterschied macht, ob sie nur zusammen leben oder heiraten. Marion möchte genau diesen Unterschied: "Mein Mann klingt halt irgendwie erwachsener und irgendwie auch authentischer als mein Freund." Jetzt stehen die beiden kurz vor dem vielleicht wichtigsten Tag ihres Lebens.

Menschen hautnah: 17.03.2016, Germanwings-Absturz: Leben lernen mit dem Schmerz  

Vor einem Jahr ereignete sich die schrecklichste Katastrophe der deutschen Luftfahrtgeschichte: Der Co-Pilot einer Germanwings-Maschine steuerte gegen einen Berg in den französischen Alpen und riss 149 Menschen mit in den Tod. 64 Opfer kamen aus Nordrhein-Westfalen. Viele ihrer Angehörigen bekommen auch heute noch psychologische Hilfe. Sie können nicht über ihre Trauer sprechen. Andere schaffen es, den Alltag wieder zu leben.

Menschen hautnah: 03.03.2016, Zum Glück gescheitert - Viktor und der Selbstmord  

An einem Freitag im November wirft sich Viktor vor einen Zug. Der Lokführer hat schon ein Tuch über den vermeintlich Toten gelegt, da entdeckt ein Polizist, dass Viktor sich noch bewegt.

Menschen hautnah: 18.02.2016, Kein Wort mehr - Wenn Kinder ihre Eltern verlassen  

Monika G. hat immer gearbeitet, um dazu zu verdienen, um ihre Töchter durchzubringen, um von zu Hause zu fliehen. Über 30 Jahre ist es her, dass sie sich von ihrem gewalttätigen Mann trennte, da endete die Zeit der Angst, da schien alles gut werden zu können. Doch dann wurden die Töchter erwachsen und hörten plötzlich auf, mit ihr zu sprechen. Erst ein paar Monate, dann ein paar Jahre, dann mehr als ein Jahrzehnt. Funkstille. Eine Begründung bekam sie von ihren Töchtern nicht.

Menschen hautnah: 18.02.2016, Der Kommissar und seine Söhne: Warum ein Polizist zwei Kinder adoptiert  

Als Kriminalkommissar Carlos Benede zum ersten Mal Vater wird, ist er alleinstehend und sein Kind 11 Jahre alt. Alex ist Carlos Adoptivsohn. Der Junge hat mehr erlebt, als in einer Kinderseele Platz hat: Seine Mutter ist von seinem Vater erstochen worden, der Sohn hat sie kurze Zeit später auf dem Küchenboden gefunden. Er ist ein typischer "Übriggebliebener", wie Benede sagt.

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