Episodes

Radiorebell-Episode #11 Freundschaft Teil I  

Eigentlich war geplant, dass Jay-Jay das Thema Freundschaft zusammen mit meinem besten Freund Sven bespricht. Das klappte leider nicht. Sven wagte es am Aufnahmewochenende im Urlaub zu sein. Jay-Jay ist verwundert, dass Sven trotzdem noch mein Freund ist. Das sagt viel über seinen Umgang mit dem Thema Freundschaft aus. Das Gespräch mit Sven werden wir nun aber in einem zweiten Teil veröffentlichen. Im ersten Teil sprechen Jay-Jay und ich über sein Forschungsprojekt, die Erlebnisse auf Klassenfahrt, er rezensiert Independence Day II, Aristoteles bekommt sein Fett weg und wir sprechen natürlich über Freundschaft.

Viel Spaß!

Magst du eine kleine Rezension zu unserem Podcast schreiben? Dann hier entlang.

 

 

 

Der Beitrag Radiorebell-Episode #11 Freundschaft Teil I erschien zuerst auf Der Wochenendrebell.

Radiorebell- Episode #10- Zeit  

Zeit ist praktisch. Wir haben nun sogar Zeit gefunden, dass Podcast-Equipment so anzuschließen, dass man uns hören kann. Fantastisch was man mit Zeit alles so anstellen kann.

Jay-Jay und ich haben uns Zeit genommen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Er berichtet über sein Forschungsprojekt, über seine Präsentation an der Schule über die ich neulich berichtete und er erklärt warum Fußball spielen für Ihn Zeitverschwendung war. Ich lerne enorm viel, insbesondere bezüglich seiner Wahrnehmung was sein physikalisches Interesse im Vergleich zum Interesse am Fußballspiel bei anderen Kindern angeht. Zeit reinzuhören?

 

 

Der Beitrag Radiorebell- Episode #10- Zeit erschien zuerst auf Der Wochenendrebell.

Radiorebell- Episode #9- Schule  

Wir sprechen über die Schule. Jay-Jay erzählt von seiner Diskussion mit der Religionslehrerin und berichtet von einem Geburtstag, zu dem er eingeladen war.

Der Beitrag Radiorebell- Episode #9- Schule erschien zuerst auf Der Wochenendrebell.

Radiorebell- Episode #8- Oma & Opa  

In Episode #8 sprechen wir u.a über die besondere Beziehung des Sohnes zu seinen Großeltern.  Was er von Ihnen gelernt hat, was er nur durch Ihre Hilfe geschafft hat und was er alles schon mit Ihnen erlebt hat.Sie sind fantastische Eltern und noch unglaublichere Großeltern. Ausserdem erzählt Jay-Jay ein wenig was er so erlebt hat in der jüngeren Vergangenheit und zum Abschluss erfolgt wie immer die große Auslosung unseres nächsten Themas.    

#7 Jay-Jay Land  

Hallo zusammen, im vielleicht bisher am schwierigsten zu schreibenden Blogpost schilderte ich u.a meine Angst Jay-Jay würde sich gedanklich in eine Parallelwelt verkrümeln. Man spürte beginnend im Januar 2015 kontinuierlich wie das Thema mit seinem eigenen Land wuchs und wucherte. Die Podcastaufzeichnung zur Folge Jay-Jay Land liegt zeitlich hinter vielen Maßnahmen zur Relativierung und Klarstellung und nach Terminen mit psychologischen Fachleuten. Meiner Frau ist es in all den Jahren gelungen ein ganz gutes Team an Fachleuten zusammen zu stellen auf die wir in schwierigen Situationen zurückgreifen können. Ausserdem wurde das Thema in seiner wöchentlichen Sitzung im Autismus-Therapie Institut vorsichtig behandelt. Im Laufe der letzten Monate ist es zu einigen durchaus akzeptablen Kompromissen gekommen. In Jay-Jay Land fliegen z.B. keine Drachen mehr. Aber was schreib ich hier rum. Jay-Jay erklärt die Bedeutung seines Landes ganz gut.

Radiorebell – Episode #6 – Kräfte im Universum  

Ich lebe in einem satirischen Land. Ein Land, welches einer Satire – ganz gleich ob es eine gewesen sein mag oder auch nicht, im Rahmen der aktuellen europäischen Gesamtkonstellation, der Diskussion um die Äußerungen des Herrn Böhmermann – diesen Raum zulässt, kann nur völlig irre sein. Oder dieses Land ist eben eine einzige Satire. Ich vermag nicht einzuschätzen, inwieweit sich Frau Merkel hier vom türkischen „Flüchtlingsproblem-von-deutschen-Grenzen-Verdränger“ am Nasenring über europäisches Parkett ziehen lässt, ob es clever, enorm wichtig oder überhastet war, der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung für Ermittlungen gemäß Paragraph 103 zu erteilen. Ich weiß auch nichts über die sexuellen Vorlieben des türkischen Ministerpräsidenten, halte aber Böhmermann eigentlich für einen ziemlich intelligenten Burschen, der eher selten völlig unvorbereitet und ahnungslos in ein Fettnäpfchen staatspolitischer Größe tapst. Rückt seine beleidigende Satire, Schmähgedicht, geistiger Dünnpfiff oder wie auch man immer man es nennen mag, Themen wie Pressefreiheit in der Türkei und vielleicht auch in Deutschland, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen in den Fokus? Thematisiert es die wichtige, für ein Land allein nicht schaffbare Rolle der Türkei als Grenzwächter der EU? Feuert es die Diskussion an, wo in Deutschland Rassismus beginnt? Führen Böhmermanns Äußerungen zu einer fruchtbaren Diskussion über den Umgang miteinander, über Anstand und Moral? Nein, denn wir leben auf einem satirischen Kontinent. Anders kann man es sich nicht erklären, wenn man einem Land, dem man die Einhaltung grundlegender Menschenrechte bei den eigenen Einwohnern nicht zutraut, "nur" auf Basis der geografischen Lage die Rolle zuspricht , eine große Anzahl an Flüchtlingen aufzunehmen und die Schlüsselrolle einzunehmen, während man selbst mit seinen EU-Partnern nicht einmal ein Viertel der Menschen im Rest des Kontinents untergebracht bekommt. Ich hoffe so sehr, dass alles nur Satire ist und wir tatsächlich die Zeit und die Aufmerksamkeitskapazität haben, über den Beleidigungsstatus von Staatsoberhäuptern nachzudenken. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur unzufrieden und motze gerne rum. Alles geht zu langsam oder zu schnell. Zu detailliert oder zu oberflächlich. Zu lustlos oder zu fokussiert. Unser gesamtes Familienleben ist aktuell die neue Mehrfach-Looping-High-Speed-Turbo-Extrem-Achterbahn und sowohl meine Frau als auch die Kids sehnen sich nach einer gemütlichen Runde im Kinderkarussell. Der Sohnemann liefert in der Schule weiterhin fantastisch ab. Es gibt kein Fach, in dem er Schwierigkeiten hat, dem Schulstoff zu folgen, aber die Pausenzeiten, die An- und Abfahrt und das Schul-Drumherum setzen ihm zu. So intensiv er auch darauf beharrt, keine Freunde haben zu wollen und lieber zu Hause zu bleiben, um so mehr spürt er auch, dass Mami nicht seine persönliche Spielkameradin sein kann und seine Schwester im Alter von fünf Jahren durchaus andere Interessen hegt, als über Phänomene des Weltalls zu diskutieren oder sich mit der Frage zu beschäftigen, ob wir beim Thema Klimawandel nicht schon die Verlierer sind. Bis zur Lösung dieser Situation dient wohl der Podcast als Ventil. Es macht riesig Spaß, mit Jay-Jay Themen zu ergründen. In den Podcasts geht er vollkommen auf in den letzten Wochen. Er genießt es, Wissen „auszulabern“ und sich in einem Bereich auch einmal stark zeigen zu können und viele Menschen zu haben, die ihm zuhören und eben nicht nur der Papsi.  Kommunikation funktioniert nur mit Erwachsenen, die seine Art zu reden oder sein Wissen um spezielle Themen positiv erstaunt zurücklässt. Mit Erwachsenen interagiert er auch angenehm, zuvorkommend, höflich, aber auch sicher, mutig und wissbegierig. Im Umgang mit Kindern ist seine Rolle nicht so flexibel. Da haben sich Kinder erst einmal den Grundprinizipien des Jay-Jay-Lands unterzuordnen und eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Manchmal steht in den Verträgen auch etwas bezüglich der Bes...

Radiorebell-Episode #5 – Liebe  

Liebe. Für mich das erste Thema unseres Podcasts dem ich ein wenig mit Sorge entgegen blickte. Mein Sohn liebt mich. Das weiß ich auch wenn er mir das noch nie aktiv gesagt hat. Seine Art es mir zu zeigen musste ich erst lernen zu verstehen. Jay-Jays Umgang mit dem Thema Liebe ist recht amüsant für Außenstehende und oft ernüchternd für Beteiligte. Er erzählt im Podcast von seiner Liebesliste, die er hat und wie die Frau so sein wird, die er mal liebt. Weil wir irgendwie beide wohl Probleme bei dem Thema hatten quatschen wir zu Beginn erst einmal über unsere vergangen beiden Touren. Wir waren in Prag beim Derby von Bohemians Prag gegen Dukla Prag und erlebten ein recht wildes Abenteuer als wir auf dem Rückweg über Clausnitz zur Solidaritätskundgebung fahren wollten. Ausserdem verschlug es uns mit 12.000 anderen Zuschauern in die vierte Liga. Waldhof Mannheim gegen Eintracht Trier hieß unser zweites Ausflugsziel und wie es der Zufall so will saßen wir neben einem Hardcore-Waldhof Fan, dem Jay-Jay aufrichtige Abneigung entgegenbrachte. Ausserdem hat der Radiorebellen-Podcast hat seinen ersten Skandal. Die Losbox mit unseren Themen ist verschwunden. Aber nun ja, hörts euch an    

Radiorebell-Episode #4-Geschwister  

Um Geschwister sollte es eigentlich gehen. Thementreue entwickelt sich zu unserem Kryptonit. Wir schweiften ein wenig ab, aber der erste neue Interview-Gast führt uns im Podcastfinale wieder zielsicher zum Thema. Jaaaaaaaaaaaaaaaa.   Mehr Infos zu unserem Podcast findet man hier in der Erklärung zu Folge eins.

Radiorebell-Episode #3-Berufe  

Lehrte mich Jay-Jay in Folge eins noch wie Sterne entstehen oder verriet mir in Folge zwei, wie Eltern eigentlich zu sein haben, so verrät er nun in Episode drei etwas zu seinem geplanten beruflichen Werdegang. Das ist konkret durchgetaktet und größtenteils steht sogar schon fest, was er mit all seinem Geld veranstalten wird. Er berichtet ausserdem über sein erstes selbst verdientes Geld und wir haben eine Menge Spaß bei der Themenauslosungspanne. Letztendlich fasst er final dann doch wieder alles perfekt zusammen: "Mit Geld kann man nicht alles kaufen." So ist es. Mehr Infos zu unserem Podcast findet man hier in der Erklärung zu Folge eins.  

Radiorebell-Episode #2- Eltern  

Eltern. Man hat sie, man braucht sie, man liebt sie, man hat sie vielleicht schon einmal verflucht, weil sie doch so uneinsichtig, unfair, altmodisch, peinlich sind, während man selbst die Weisheit, die Reife und das Know-how des Lebens schon in frühpubertären Jahren mit der großen Kelle rund um die Uhr eingeflößt bekam. Schlimm. Irgendwann kommt der Tag an dem man sie unendlich vermisst und man vielleicht bereut, dass man Ihnen nicht oft genug danke gesagt hat. Ruft mal bei Mama und Papa an, sofern Ihr noch die Gelegenheit dazu habt und sagt Ihnen mal, wie sehr Ihr sie liebt. Funktioniert übrigens auch bei anderen lieben Menschen. Jay-Jay und ich sprechen über das „Eltern sein“ mit kleinen Ausflügen ins Jay-Jay Land, über Papas, die mit Geld nicht umgehen können, über ausrastende Mamis, seine Probleme mit Mädchen, warum Mami geheult hat, wie gut es ihm tat jemanden zu beleidigen und die große Auslosung zum Thema für Folge drei. Viel Spaß. Alle Infos rund um unseren Podcast.

Hello, hello, turn your radio on…  

... is there anybody out there? Turbulente, spannende, lehrreiche, frustrierende, euphorisierende und ernüchternde Wochen liegen hinter uns. Es ist zu viel, um es regelmäßig schriftlich festzuhalten. Aber festhalten wollen wir es. Auch das ist ein Grund, warum wir jetzt auch podcasten. Wir, das sind Jay-Jay und ich. Vielleicht hat der ein oder andere im Rahmen unseres Vereinssuche-Projekts von uns etwas gelesen. Jay-Jay ist mein Sohn. Er sammelt Scherben, liebt Fußball, kann verdammt derbe fluchen, kuschelt gerne mit seiner Mama, kennt die Entfernungen zwischen unfassbaren vielen Sternen, gibt ungerne jemandem die Hand, hasst Kinder, liebt Babys, isst gerne Sushi, verweigert aber Essen, wenn in seiner Nähe jemand ein Wurstbrot isst, ist zehn Jahre und stolzer Asperger-Autist. Letzteres tut eigentlich nichts zur Sache und es ist nicht das bestimmende Thema des Podcasts, aber man sollte es vielleicht bei der Beurteilung der ein oder anderen Aussage im Hinterkopf haben. Alle Folgen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jay-Jay, meine Frau und ich hören uns gemeinsam die Folgen an und schneiden Passagen heraus, die Jay-Jay rausgeschnitten haben möchte, oder auch Aufnahmenteile, bei denen wir als Eltern es für besser halten, sie nicht der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Es ist durchaus möglich, dass diesbezüglich die Maßstäbe bezüglich Intimität und Privatsphäre meiner Familie, Präzision und Richtigkeit der Aussagen zum Autismus und inhaltlicher Anspruch wie ein schiefes Paradigma überforderter Eltern wirken mögen, aber ich sehe das, was wir veröffentlichen, auch ein wenig als Beitrag, das Thema Autismus besser verstehen zu lernen und lasse mich von dem treiben, was meinem Sohn jetzt gut tut und nachhaltig keinen Schaden anrichtet. Wie viele Schwierigkeiten auf der Welt würden sich abrupt verkleinern, wenn man das Problem verstehen würde? Was würde es mit einem denkenden, reflektiert handelnden Menschen machen, wenn man ohne fachchinesisch und ohne dumpfe Stammtischparolen über den empathielosen, gefühlskalten Autisten aus erster Quelle erfährt, wie vielfältig Autismus ist, wie schwer und hart es für Autisten in manchen Situationen ist. Wie anstrengend kleine Dinge sein können, die für uns nur Lappalien darstellen, und wie enorm einfach und simpel schön ihr Blick auf die Welt doch manchmal ist. Ich möchte es nicht Kampf nennen, aber es kommt dem am nächsten, wenn ich über die Veröffentlichung intimer Erlebnisse nachdenke und berücksichtige, wie viel mehr Verständnis meinem Sohn entgegen gebracht werden könnte, wenn man es von ihm hört, mit ihm spricht, ihn versteht, wie wunderschön klar seine Gedanken sind, wie unerträglich seine Aussetzer sind und dann unterscheiden lernt, wie man das eine fördert und das andere nicht unnötigerweise herausfordert. Das und die Hoffnung auf den ein oder anderen Ratschlag der vielen tatsächlichen Autismus-Experten da draußen, sowie ein mich den letzten Nerv raubender zehnjähriger Podcast-Chef sind der Grund, warum man nun erstmalig auch von uns hört und nicht nur liest. Ich habe einen Patreon-Account aufgesetzt. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, für Zeit mit meinem Sohn bezahlt werden zu wollen, und auch nicht, dass der ein oder andere Moralapostel mir vorwerfen kann, ich würde aus dem Leid meines Sohnes, welches nicht einmal vorhanden ist, Kapital schlagen wollen. Wir sind nicht reich und nicht arm und das Mittagessen wird unabhängig von einer Unterstützung nicht größer oder kleiner als zuvor und es wird auch in dreißig Jahren noch mehr sein, als viel zu viele Menschen auf der Welt haben. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden, dass man uns über eine Crowdfundingplattform unterstützen kann. Das Equipment gabs halt nicht geschenkt, und für die eine oder andere Podcastfolge werden vielleicht ein paar kleinere Randkosten entstehen. Patreon funktioniert unter anderem, indem zusätzlicher exklusiver Inhalt an eine regelmäßig zahlende Supporter-Gruppe freigegeben wird,

0:00/0:00
Video player is in betaClose