radioThema - Bayern 2

radioThema - Bayern 2

Germany

radioThema ist die große Hintergrundsendung von Bayern 2. Hier spiegelt sich die ganze thematische Breite des Angebots von Bayern 2 wider. Aktuelles und Kulturelles wird hier ebenso intensiv behandelt wie Familienpolitik oder die Jahrestage besonderer Ereignisse.

Episodes

Hurra, die Roboter kommen? - Wie schlaue Maschinen unser Leben verändern - 20.04.2017  

Roboter und intelligente Maschinen erobern unseren Alltag. Sie lenken Autos, stellen medizinische Diagnosen, pflegen Kranke. Forscher hatten die künstliche Intelligenz schon vor über 50 Jahren versprochen, nun ist sie binnen weniger Jahre Realität geworden: Die Helfer aus Stahl sind nicht nur äußerlich menschenähnlicher geworden. Sie werden so gebaut, dass sie mit Menschen zusammenarbeiten können, leicht, flexibel, feinfühlig. Lernverfahren, die dem Gehirn abgeschaut sind, schnellere Prozessoren und größere Speicher haben in den letzten zwei Jahren eine technische Revolution in Gang gesetzt. Die Maschinen sind schlau geworden. Diese Roboter werden unseren Alltag verändern. Sie werden neue Märkte schaffen und sie werden Jobs vernichten. Können die Roboter eine Tages schlauer sein als wir Menschen? Und könnten sie möglicherweise für uns zur Bedrohung werden?

Deportation und Exil - Eine polnische Odyssee im Zweiten Weltkrieg - 17.04.2017  

Im Zweiten Weltkrieg suchten zehntausende Polinnen und Polen Schutz in Kenia, Tansania, Uganda und Südafrika. Sie hatten eine lange Flucht hinter sich, auf der viele Mitflüchtende gestorben waren. Autorin: Julia Devlin

"Wie neu geboren!" - Von den großen und kleinen "Auferstehungen" - 16.04.2017  

Es sind die kleinen Auferstehungen, Momente, in denen sich etwas von der Hoffnung und den Zukunftsvisionen spiegelt, die alle Welt-Religionen verheissen. Ein neuer Mensch werden, ein neues Leben beginnen. Doch Veraenderung ist ein Prozess. Er gelingt, wenn überhaupt, nur Schritt für Schritt.

"Das Böse" - Was lässt uns morden, hassen, stehlen? - 14.04.2017  

Das Böse, so scheint es, ist überall. Was treibt uns Menschen zu solchen Taten und wie lässt es sich erklären? Und gibt es so etwas wie das abgrundtief Böse? Das radio.Thema macht sich auf die Spur des Bösen.

Schicksalsberg der Deutschen - Zum 60.Todestag von Nanga-Parbat-Erstbesteiger Hermann Buhl - 13.04.2017  

Kaum ein anderer Berg ist so sehr mit einem bestimmten Namen verbunden wie der Nanga Parbat mit Hermann Buhl. Mit seiner dramatischen, von deutschen Expeditionen geprägten Vorgeschichte, wurde der Gipfel im westlichen Himalaya zum "Schicksalsberg der Deutschen". Mit seinem außergewöhnlichen Alleingang steht der Innsbrucker aber zugleich am Beginn der großen Einzelbergsteiger in der modernen Ära des Alpinismus. Im Juni vor 60 Jahren ist Hermann Buhl bei der Erstbesteigung der Chogolisa tödlich verunglückt - ein Anlass, zurückzublicken.

Vom Kontor zum Worklab - Das Großraumbüro im Wandel der Zeit - 06.04.2017  

Open space, Smart office, Teamworking Areas oder work lab - so nennt man die modernen Büros. Alle haben eines gemeinsam: Viele Menschen teilen sich einen Raum. Das Ziel: Mehr Kommunikation und Teamarbeit. Aber natürlich auch: Leistung und Effizienz der Angestellten sollen gesteigert werden.

radioThema: "Meine Gedanken sind ein braves Tier" - Martin Walser zum 90. Geburtstag - 23.03.2017  

Büchner-Preisträger Arnold Stadler erzählt, mit Blick auf den Freund und Kollegen, vom „Hier-Sein“, meint den Bodensee und beschreibt, wie Martin Walser beim Wort „atemberaubend“ Gänsehaut bekommt. Der Schriftsteller Thomas Hürlimann geht mit den Walsers im See baden – in Uwe Johnsons Badehose. Der Theologe Jan-Heiner Tück liest in Walsers Büchern die Diagnose eines Phantomschmerzes und Überlegungen zu Gott. Die Literaturkritikerin und Verlegerin Felicitas von Lovenberg folgt Walsers literarischer Suchbewegung. Und sein Biograph Jörg Magenau nennt ihn einen Chronisten des Gefühls. Fünf Stimmen von Kollegen und Weggefährten – und natürlich Martin Walser selbst – zeichnen ein Porträt des Großschriftstellers, dessen Romane, Essays, Hörspiele seit 60 Jahren diese Bundesrepublik begleiten und Stimmungen schon formulieren, ehe andere sie überhaupt wahrnehmen. Ein Quintett zum 90. Geburtstag des Schriftstellers, der im Laufe der Jahrzehnte oft mit streitbaren Äußerungen auf sich aufmerksam machte, und den die Wirkung seiner Rede von der „Moralkeule“, mit Blick auf Auschwitz, heute schmerzt. Im radioThema von Cornelia Zetzsche spricht er über seine Eltern, sein Schreiben, über das Alter, Glauben-Können und Gott und die Welt.

Wasser und Freihandel: Wie sich zum Beispiel CETA auf das Lebensmittel Nummer eins auswirken könnte - 16.03.2017  

Sauberes Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, eine lokale Res­sour­ce. Was aber, wenn Wasser zur globalisierten Handelsware wird? Bettina Weiz hat Juristen und Wasserspezialisten befragt, welche Folgen Freihandel, wie zum Beispiel das europäisch-kanadische Abkommen CETA, haben könnten.

Bargeld ade? Wie wir künftig bezahlen - 09.03.2017  

Im April bekommen die Bürger neue Fünfzig-Euro-Scheine, die Europäische Zentralbank will Geldfälschern das Handwerk erschweren. Manche Ökonomen fordern, Bargeld ganz abzuschaffen. Denn dann könnte die Notenbank die Konjunktur besser ankurbeln, weil jeder Sparer Strafzinsen zahlen müsste. Doch viele Menschen hängen am Bargeld, nicht nur weil sie damit anonym bezahlen können. Sondern auch, weil Bares bei manchen Geschäften einfach praktisch ist.

Microsofts andauernder Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft - 02.03.2017  

So sehr sich Microsoft auch an einem Comeback bemüht: Das Unternehmen ist aus dem Rampenlicht verschwunden. Als einer der weltweit reichsten Wirtschaftskonzerne hat der Riese aus Redmond in der Vergangenheit oft bewiesen, wie skupellos er sein kann.

Windows ist überall - Von Microsofts andauerndem Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft - 02.03.2017  

Microsoft ist aus dem Rampenlicht verschwunden, doch das Unternehmen ist noch immer einer der weltweit reichsten Konzerne. Der Boss Satya Nadella arbeitet an einem beeindruckenden Comeback. So sehr sich das Unternehmen aber bemüht - Microsoft bleibt ein Wirtschaftskonzern mit klaren ökonomischen Zielen und agiert über zahlreiche Lobby-Kanäle. Wie skrupellos der Riese aus Redmond sein kann, hat er in der Vergangenheit oft bewiesen.

radioThema: Karl Mays Alpen-Abenteuer - 23.02.2017  

Winnetou, Old Shatterhand, Trapper Geierschnabel. Kaum einer denkt bei Karl May an Romane, die uns geographisch viel näher liegen wie beispeislweise "Der Wurzelsepp" oder "Der Peitschenmüller". Das radioThema imaginiert eine Reise des Schriftstellers in die bayerischen Berge.

Nein heißt nein heißt nein? - Über den Umgang der Gesellschaft mit Vergewaltigungen - 16.02.2017  

Eine Vergewaltigung passiert meist ohne Zeugen. Eine Aussage vor Polizei und Gericht ist oft retraumatisierend. Viele zeigen die Täter deshalb gar nicht erst an. Das dürfte auch nach der Reform des Sexualstrafrechtes so bleiben. Von Nina Landhofer und Christine Auerbach

Das Prinzip des geselligen Einsiedlers. Die sieben Leben des John Berger - 09.02.2017  

Er war Künstler. Er war Schriftsteller. Er war Rebell und Kunstkritiker, Motorradfahrer und Drehbuchautor. Und Landwirt. Der 1926 im County of London geborene John Berger entzieht sich allen Kategorisierungen. Er ist immer seinen eigenen Weg gegangen. Als er 1972 überraschend den Booker Prize gewann, lehnte er ihn zuerst ab und spendete dann die Hälfte des Preisgeldes an die Black Panther Party, damals ein Skandal. 1974 verließ John Berger endgültig England und zog in das Bergdorf Quincy im Département Haute-Savoie in Frankreich nahe dem Genfer See. Er ließ sich auf das einfache Leben der Bauern ein und arbeitete auf den Feldern mit, was er nicht nur literarisch beschrieb, sondern auch zeichnete und malte. Berger geht es um die sensible und überraschende Wahrnehmung des Alltäglichen – das war schon so, als er Anfang der siebziger Jahre in England mit einer umjubelten Fernsehserie die Kunstkritik neu erfand. Inzwischen gibt es die einzelnen Folgen als DVD. Seine gefeierten Romane und Essays wie „Die Kunst des Sehens“ sind alle auf Deutsch erschienen. Im Alter von 90 Jahren ist John Berger am 2. Januar 2017 gestorben. Moritz Holfelder hat ihn in den letzten Jahren einige Male in Quincy sowie in seiner Pariser Wohnung besucht. Er taucht ein in die Welt eines geselligen Einsiedlers.

Der britische Patient - Wie sich das United Kingdom von der EU lösen will - 02.02.2017  

Das Vereinigte Königreich verabschiedet sich nach über 40-jähriger Mitgliedschaft aus der Europäischen Union. Über das Wie und die Folgen: ein Feature von Clemens Verenkotte

Der britische Patient - wie sich das United Kingdom von der EU lösen will - 02.02.2017  

Das Vereinigte Königreich verabschiedet sich nach über 40jähriger Mitgliedschaft aus der Europäischen Union - ein äußerst tiefgreifender Einschnitt in der Geschichte des United Kingdom und Europas. Über das Wie und die Folgen: ein Feature von Clemens Verenkotte

Wildnis und Wirklichkeit. Unsere Bilder von Tier und Natur - 26.01.2017  

Sie sind die Indiana Jones und Lara Crofts der Wirklichkeit, sie schwimmen neben Walen, begleiten Wolfsrudel, tauchen unter Eisberge und hängen aus Hubschraubern. Tierfilmer sind Abenteurer und Entdecker in der Nachtschwärze der Tiefsee, in den Schneewüsten der Arktis, zwischen den Gräsern einer Wiese. Einige erzählen in diesem Feature von ihren Abenteuern im Bayerischen Wald, in der Beringsee und am Great Barrier Riff. Begegnungen mit der Natur. Dank digitaler Technik fliegt der Zuschauer heute mit Störchen über die Alpen, geht mit Robben auf Fischjagd, wandert durch ein Ameisennest. Für seinen Kino-Tierfilm „Nomaden der Lüfte“ ließ Jacques Perrin Graugänse und Kraniche schon als Küken trainieren, damit sie später ohne Scheu neben der Kamera über Meere und Halbwüsten zogen. Das Publikum soll sich fühlen wie ein Kranich unter Kranichen, eine Gans unter Gänsen, ein Schwan unter Schwänen. Es soll sich identifizieren, dem Tier näherkommen, Sehnsüchte und Emotionen auf das Tier projizieren. Dramaturgen erfinden „disneysierte“ Märchen um verlorene Gazellenkitze, über hungernde Löwenbabies und verliebte Braunbären, Kunstwesen mit menschlichen Zügen. Am Tierfilm lässt sich das veränderte Verhältnis des modernen Menschen zum Tier beispielhaft schildern: Hinter dem „medialen Tier“ verschwindet das „reale Tier“ - es wird gemogelt, zusammengeschnitten. Wie gehen Tierfilmer mit diesem Zwiespalt um? Während Tiere unserer Umgebung kaum noch als eigenständige Wesen wahrgenommen werden, wächst die Bewunderung für das wilde Tier, das seine Freiheit lebt. Was sagt dieser Blick auf die Tiere über uns aus? Spiegelt die wahrgenommene Natur den Wahrnehmenden nicht vor allem selbst? Vielleicht haben wir es mit einem Paradox zu tun: Das verfilmte, digitalisierte wilde Tier „lebt“ – aber nur auf dem Bildschirm und auf der Leinwand, Wüste und Wildnis bleiben abstrakte Kulisse – einer der Sehnsuchtsorte des zivilisierten Menschen.

Werner Schneyder zum 80. Geburtstag - Von einem, der auszog, politisch zu werden - 19.01.2017  

"Der Satiriker endet für gewöhnlich als Archivar seiner Resignation!" - Für den österreichischen Kabarettisten und Sportreporter Werner Schneyder hat sich diese düstere Prognose allerdings nicht bewahrheitet. Autorin: Katinka Strassberger

Sahara-Kassiber. Momentaufnahmen aus dem größten Land Afrikas: Algerien - 12.01.2017  

Im größten Land Afrikas herrscht - scheinbar - Ruhe. Jedenfalls dringen nach dem Ende der blutigen Auseinandersetzungen mit den Islamisten des Landes im Jahr 1999 nur wenige ungefilterte Nachrichten nach draußen. Algerien, so scheint es, verharrt in einer Art selbst gewählter Agonie. Autor: Wolf Gaudlitz

0:00/0:00
Video player is in betaClose