Episodes

Freilein, assen Se jern Arpsen? - 18.08.2017  

Wie hieß es so schön im Lied der Ostpreußen? "Wo Elche stehn und lauschen in die Ewigkeit." Aber es gibt nichts mehr zu lauschen, 72 Jahre nach Kriegsende ist das Ostpreußische ein Dialekt auf dem Totenbett. Ostpreußen-Kenner Reinhard Goltz erzählt, was diese Sprache auszeichnete - und wo sie doch noch weiterlebt.

Das Königreich der Sprache - 11.08.2017  

Die DNA ist entschlüsselt, der Mond betreten und der Marianengraben erforscht. Nur beim Ursprung der Sprache kommt die Menschheit nicht recht weiter. Moderation: Hendrik Heinze Außerdem: Dick, derb, diskutabel – Anmerkungen zum neuen Duden.

Warum Nizza, wieso Preßburg? - 04.08.2017  

Hörer fragen Sozusagen! - Antworten vom Sprachpfleger des BR, Werner Müller Moderation: Knut Cordsen

Liebesbrücken und Denkinseln - 28.07.2017  

Hörer fragen Sozusagen! - Antworten vom Sprachpfleger des BR, Werner Müller Moderation: Knut Cordsen

Mit besten Grüßen - 21.07.2017  

Hörer fragen Sozusagen! - Antworten vom Sprachpfleger des BR, Werner Müller Mod.: Knut Cordsen

Sprechen Sie Dothraki? - 14.07.2017  

"Dothraki" klingt wie ein Mix aus Spanisch und Arabisch. Game of Thrones-Fans sind mit dieser Kunstsprache bestens vertraut. Entwickelt wurde sie von dem Linguisten David J. Peterson. An der Universität Berkeley bietet er den Kurs "Die Sprache von Game of Thrones und die Kunst der Spracherfindung" an. Das Deutsche hingegen ist uns allen vertraut. Wirklich? "Früher war mehr Rechtschreibung", sagt Stefan Winterstein in seinem lesenswerten Essay zur Orthographie (Limbus Verlag)

Vom Brotjacklriegel zum Grünten - 07.07.2017  

Äcker und Wälder, Berge und Häuser - all diese Orte haben Namen. Und jeder dieser Namen erzählt eine Geschichte. Hendrik Heinze im Gespräch mit Dr. Reinhard Bauer "In Bayern gibt es zehn Millionen Orts- und Flurnamen", sagt Reinhard Bauer. Sein Verband erforscht sie - und wurde dafür sogar von der UNESCO ausgezeichnet.

"De Taalstaat" - Porträt des populären niederländisches Sprachenmagazins - 30.06.2017  

Sozusagen! hat in der öffentlich-rechtlichen Rundfunklandschaft der Niederlande ein Pendant: das wöchentliche Radio-Magazin "De Taalstaat".

"Lost in Translation" - 23.06.2017  

Eine Frau, die nur von hinten schön ist - wie nennt man die? Zwei neue Bücher stellen Unübersetzbares aus anderen Sprachen vor (D. Tripolina, rava Verlag / E. F. Sanders, DuMont). Außerdem: Kinderlieder sind sein Leben - der Liedermacher und Liederforscher Fredrik Vahle ("Anne Kaffeekanne") wird 75. "Lost in Translation: Unübersetzbare Wörter aus der ganzen Welt" Von Ella Frances Sanders (DuMont-Verlag) / "Einzigartige Wörter: 333 Begriffe, die es nur in einer Sprache gibt - und was sie bedeuten" Von David Tripolina (Riva Verlag)

Typojis - lauter neue Satzzeichen - 16.06.2017  

Emojis waren gestern, Typojis sind heute: Gespräch mit den Wiener Designern Walter Bohatsch und Gabriele Reiterer über ihr Buch "Typojis: Einige neue Zeichen". Geschriebene Sprache hat mit dem Siegeszug von Messenger-Diensten, Mails und sozialen Netzwerken stark an Bedeutung gewonnen. 2015 bereits kürten die Oxford Dictionaries mit dem Heul-vor-Glück-Smiley ein Emoji zum "Wort des Jahres".  Walter Bohatsch und Gabriele Reiterer stellen 30 neue Satzzeichen vor - sogenannte Typojis, da Semikolon, Punkt, Frage- und Ausrufezeichen allein der Vielfalt der Mitteilungen nicht gerecht werden. (verlag hermann schmidt) Angaben zum Buch: "Typojis: Einige neue Zeichen - A Few More Glyphs" (deutsch/englisch) von Walter Bohatsch und Gabriele Reiterer, 240 Seiten, verlag hermann Schmidt.

Handwörterbuch der Vogellaute - 09.06.2017  

Singt der Vogel, ruft er oder schlägt er? Gespräch mit dem Germanisten, Romanisten, Sinologen und Vogelgesangs-Sprachforscher Peter Krauss über sein "Handwörterbuch der Vogellaute" Wie kaum eine andere Sprache verfügt das Deutsche über einen ungeheuren Reichtum an Ausdrücken für die lautmalerischen Entsprechungen von Vogelrufen und -gesängen: vom "Ächzen" bis zum "Zinzelieren".

Polyglot Gathering - 02.06.2017  

Babylon Bratislava: Europas Vielsprachler treffen sich zum "Polyglot Gathering" in der Slowakei

Sprachatlas von Niederbayern - 26.05.2017  

Was Bayern ausmacht! Klar: Die Dialekte. Erfasst und erforscht wird dieser Sprachschatz im "Bayerischen Sprachatlas". Zu Gast ist Professor Rüdiger Harnisch, er hat in ganz Niederbayern bemerkenswerte Begriffe gesammelt - und sie nun zum Anhören ins Netz gestellt.

Wörterbuch der Unruhe - 19.05.2017  

Knut Cordsen im Gespräch mit dem Kieler Philosophen Ralf Konersmann über sein außergewöhnliches Dictionnaire mit lauter "Begriffsreportagen" von "Entschleunigung" über "Gelassenheit" bis hin zu "Veränderung" (S. Fischer). "Die Unruhe in der Philosophie kommt daher, dass wir die Philosophie falsch ansehen", notierte einst Ludwig Wittgenstein. Ralf Konersmann geht der Frage nach, warum in unserer Kultur die Unruhe so geliebt wird: Unruhe als moderner Fetisch

Löffelsprache und Louchébem - 12.05.2017  

"Geheimsprachen" - Christian Efing und Bruno Arich-Gerz im Gespräch über "Geschichte und Gegenwart verschlüsselter Kommunikation" Moderation: Knut Cordsen

Verfluchtes Europa! - 07.05.2017  

Am 5. Mai ist "Europatag" - aber wer den Zustand der Union sieht, der will nicht feiern, der will fluchen. Da hilft Matthias Zimmermann: In seinen Sprichwort-Büchern (be.bra verlag) versammelt der Potsdamer die witzigsten und die bösesten Redensarten unserer europäischen Nachbarn.

Hubers Bairische Wortkunde - 28.04.2017  

Wer Bayern 2 hört, kennt ihn schon: Gerald Huber ist Experte für die bairische Sprache. In seiner neu aufgelegten Wortkunde (Volk Verlag) erklärt er jetzt, warum Bairisch das wahre Hochdeutsch ist - und wieso ein Schweinsbraten niemals "lecker" schmeckt.

Hochdeutsch für Schwaben - 21.04.2017  

Ein Reutlinger will die Hochsprache lernen? Eine Stuttgarterin mag nicht mehr schwäbeln? Klare Fälle für Ariane Willikonsky. Sie übt mit ihren Klienten s-Laute oder Mundstellungen. Und das ist noch längst nicht alles, was die Sprach-Unternehmerin im Angebot hat. Motto: Wir können alles – auch Hochdeutsch! Und das ist noch längst nicht alles, was die Sprach-Unternehmerin im Angebot hat.

Mir kann keener, mir könn'se alle - 07.04.2017  

"Ick kieke, staune, wundre mir": Thilo Bock und Ulrich Janetzki über ihren neuen Sammelband mit den besten Berlinerischen Gedichten aus 200 Jahren (Verlag Die Andere Bibliothek) Mod.: Hendrik Heinze

Bibliothekar und Apotheker - 31.03.2017  

Der "Apothek-er" und der "Bibliothek-ar" kamen vom Griechischen über das Lateinische ins Deutsche - so viel ist klar. Aber warum dann die beiden unterschiedlichen Endungen? Eine schwierige Frage, die sich nicht einmal mit Kluges etymologischem Wörterbuch beantworten lässt und schon gar nicht mit einem "Pamphlet" - apropos Pamphlet, das ist aber ein anderes Problem.

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