Viertausendhertz

Viertausendhertz

Germany

Alle Viertausendhertz-Produktionen in einem Podcast Abo. So verpasst ihr keine Veröffentlichung von uns und unseren AutorInnen!

Episodes

Frequenz 4000 | Aller Anfang ist schwer  

Heute gehts mal ganz zurück an die Anfänge. Wie hat das mit diesem Audio eigentlich für das gesamte Team begonnen? Christian, Hendrik und Nicolas spielen sich und euch ihre ersten Gehversuche in Sachen Radio und Podcasting vor. Das Schampotenzial ist zwar hoch, aber beim Anhören kann man doch viel von dem entdecken, was letztlich den Weg geebnet hat, dass wir nun tatsächlich das tun, was wir lange nicht für möglich gehalten hatten: wir leben vom Podcasting!

Durch die Gegend | Fil  

Er ist „der lustigste Deutsche der Welt“, schreibt die Berner Zeitung. Fil, bürgerlich, Philip Tägert, zeichnet Comics wie den legendären „Didi & Stulle“, unterhält auf der Bühne mit Songs über Prenzlauer-Berg-Eltern und Studenten, die ironisch Metal-T-Shirts tragen und schreibt Bücher. Autobiographische Romane wie „Pullern im Stehen“ über seine Pubertät im Märkischen Viertel und - gerade erschienen - Mitarbeiter des Monats“ - über seine Zeit als Punk im Wedding inkl. Jobben bei McDonalds. Mit Christian Möller hat er einen Spaziergang im Wedding gemacht, Pommes im McDonalds am Ku'damm gegessen und dabei über Skateboardfahren und Selbstmordversuche, sportliche Punks in Cowboykostüm und Kleidchen, intolerante 80er und heitere Szene-Frauen, Zeichnen als Facebook und Tinder und darüber, wie er sich beinahe mal aus Versehen mit den Hells Angels angelegt hätte.

Mixer | Einschnitte: Leonie  

Wahrscheinlich gibt es keine Menschen ohne Narben. Manchmal sind sie Makel, manchmal notwendiges Übel. Aber egal ob man sie schön findet oder nicht - Narben wird man nicht mehr los. Sie sind erworbene Relikte, mit einem Davor und ein Danach. Und immer gibt es dazu eine Geschichte. Solche Geschichten erzählt Hannah Kessler in loser Reihenfolge im Mixer: “Einschnitte”. In der ersten Folge lernen wir die Geschichte einer Narbe auf dem Rücken der 14-Jährigen Leonie kennen. Eine Narbe, die vom Hals bis hinunter zur Hüfte verläuft.

Mikrodilettanten | Faul & Beinrasiert  

Die deutsche Laberpodcastszene hält den Atem an. Die Godzillas der geschärften Sprechkunst sind zurück! Die drei Posterboys aus Dunkeldeutschland dachten sich, es wäre Zeit die ganze Geschichte mal angemessen anzugehen und featuren ihren derben Geist ab sofort bei den feisten Labelbossen von Viertausendhertz. Ihr wolltet es ja so.

Systemfehler | Parasitennetz  

Immer mehr Dinge haben Netzzugang. Kameras, Drucker, Waschmaschinen, Toaster, Thermostate. Weil es geht. Und weil es sich verkauft. Denn alles wird besser wenn ein Computerchip drin steckt, oder? Was kann da schon schief gehen? Genau die Frage stellt Christian Conradi in dieser Systemfehler-Episode. Es geht um digitale Parasiten, die sich unbemerkt in Computersysteme einschleichen und riesige Netzwerke bilden, die wie eine digitale Söldnerarmee auf Knopfdruck zum marodierenden Internet-Mob mutieren. Willkommen im schönen neuen Internet der Dinge!

Walrus & the Bear | Devil’s Mountain  

The history of Devil’s Mountain (Teufelsberg) stretches out almost 80 years. After WWII Albert Speer’s military academy was buried under the rubble of approximately 400.000 Berlin houses. On top of the ruins a ‘listening station’ was built by the western allies, later taken over by the NSA. Today Teufelsberg is a re-discoverd attraction, where people can walk among the former buildings of a spy station run cold.

Frequenz 4000 | Professionelle Passion  

Die eigene Leidenschaft zum Beruf machen und in einem professionellen Umfeld realisieren - wer träumt nicht davon? Inwiefern sich dieser Traum in der Podcastwelt umsetzen lässt, besprechen Nicolas und Christian in dieser Episode. Wie sieht er aus, der Status Quo professioneller Podcasts in Deutschland? Nicolas findet es heraus, im Interview mit drei professionellen Podcastern, die auch unternehmerische Ziele verfolgen. Mit Timo Hetzel, Philip Banse und Marcus Engert spricht er über ihre Sicht auf die Welt der Podcasts. Außerdem geht’s in dieser Episode um die europäische Perspektive auf das aktuell so viel diskutierte Medium Podcast. Christian war Jurymitglied des Prix Europa und berichtet von der Viertausendhertz-Nominierung und fasst die Argumente und Inspirationen zusammen, die im Rahmen der Festivalwoche im Bereich "Digital Audio" vorgestellt und diskutiert wurden.

Elementarfragen | Netzzäsuren – Sascha Lobo  

Sascha Lobo ist eine der bekanntesten Personen in der deutschen Netzlandschaft. Seit vielen Jahren äußert er sich in pointierter Form auf verschiedenen Kanälen, hält richtungsweisende Vorträge und war lange Zeit der meistgefolgte deutsche Twitter-User. Nicolas hat sich mit ihm unterhalten, da ihm auffiel, dass sich seit einiger Zeit Lobos Tonfall hin zu einer neuen Form der Ernsthaftigkeit geändert zu haben schien.

Durch die Gegend | Juli Zeh  

Juli Zeh ist „die Schriftstellerin, die sich im Grunde alle wünschen“ (FAZ). Sie schreibt schlau, unterhaltsam und spannend über gegenwärtige Menschen und Zustände, ihre Romane thematisieren Gesundheitswahn und Energiewende, werden regelmäßig Bestseller, kriegen Preise und sind inzwischen in 35 Sprachen verfügbar. Die 42jährige, geboren in Bonn und promovierte Juristin, mischt sich politisch gern ein, unter anderem gegen allgegenwärtige Überwachung. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, und als sie es in der Stadt nicht mehr aushielt, zog sie mit ihrem Mann in ein Haus in ein 300-Einwohner-Dorf in Brandenburg. Ihr aktueller Roman „Unterleuten“ handelt vom Leben in so einem Dorf, von Windrädern, Pferden, neuen Nachbarn und alten Feindschaften. Mit Christian Möller hat sie einen Spaziergang durch den märkischen Sand gemacht. Ein Gespräch über die große Freiheit beim Schreiben und warum sie es trotzdem beinahe aufgegeben hätte.

Frequenz 4000 | Dehnungsübungen  

Nach über acht Monaten sind wir erstmals alle gleichzeitig im Viertausendhertz Podcaststudio und zeichnen gemeinsam eine Episode auf. Wir (Marie, Hendrik, Nicolas und Christian) sprechen darüber, was sich seit der Gründung von Viertausendhertz bei uns verändert hat. Außerdem diskutieren wir über Werbung und erklären mit wem wir arbeiten und viel wichtiger: mit wem nicht. Außerdem stellen wir den Podcast "Mutti und ich" vor, den die Radiojournalistin Marietta Schwarz produziert hat. Sie erklärt den Unterschied zwischen einer Radio- und Podcastproduktion. Christian traf sie auf der #Radio21 Konferenz des Deutschlandradios.

Systemfehler | Hüter der Zeit  

Tragt ihr eigentlich noch Armbanduhren? Mit dem Aufkommen der Handys sind die guten alten Zeiteisen von vielen Handgelenken verschwunden - denn die Zeit sagt uns längst der Computer. Kaum ein Blick ist routinierter als der auf die obere rechte Bildschirmecke. Die Zeit ist einfach da. Sie läuft. Immer weiter. Ohne auszusetzen. Das tut sie doch, oder? In dieser Podcast-Episode erzählt euch Christian Conradi eine Geschichte über verlorene Zeit und über gewonnene Zeit. Er zeigt euch auch, dass Zeitreisen möglich sind. Also nicht nur theoretisch oder in der Science Fiction sondern in echt, wirklich jetzt. Er hat sogar einen Zeitreisenden getroffen. Glaubt ihr nicht? Dann hört selbst.

Mixer | Max Mannheimer  

Max Mannheimer ist vor ein paar Tagen, am 23.9.2016, verstorben. Mannheimer wurde als Sohn deutsch-jüdischer Eltern Anfang der 1940er Jahre, zusammen mit seiner Familie und seiner Ehefrau zuerst nach Theresienstadt und dann in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Seine gesamte Familie verlor in Auschwitz ihr Leben. 2013 traf Nicolas den Zeitzeugen des Holocausts und ließ sich von ihm seine erschütternde Geschichte erzählen.

Durch die Gegend | Schorsch Kamerun  

Schorsch Kamerun ist gern am Meer. Vielleicht, weil er hier zum ersten Mal die Sex Pistols hörte, „Anarchy in the UK“, für ihn damals die Initialzündung. Schorsch wurde einer der wenigen Punks, die es damals, in den 70ern, im spießigen Ostseebadeort Timmendorfer Strand gab. Irgendwann zog er nach Hamburg, gründete da die Band Die Goldenen Zitronen. Heute kennt man ihn außerdem als Theater- und Hörspielmacher. Und als einen der Betreiber des Golden Pudel Clubs in Hamburg. „Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens“, so heißt das Buch, das er jetzt veröffentlicht hat - halb Autobiographie, halb Roman. Mit Christian Möller hat er einen Spaziergang durch Timmendorfer Strand gemacht, vom alten Rathaus an den Strand, dann über die Seebrücke, wo sie früher Party machten, raus aufs Meer.

Elementarfragen | Erpressung – Arno Funke (Dagobert)  

Arno Funke lebt in Berlin und arbeitet als Autor und Grafiker. Bekannt ist Funke aber aufgrund etwas anderem: unter dem Pseudonym Dagobert erpresste er Anfang der neunziger Jahre verschiedene Kaufhäuser. Funke war depressiv, pleite und wurde durch seine Bombendrohungen zum wahrscheinlich bekanntesten deutschen Kriminellen seiner Zeit. Im Gespräch mit Nicolas Semak erzählt er aus dieser Zeit, seinem Gefängnisaufenthalt und seiner heutigen Sicht auf die damaligen Geschehenisse.

Walrus & the Bear | King Sandwich  

The Döner Kebab, a classic Berlin sandwich. Or is it? Geoffrey John King and Walrus are embarking on a Döner adventure. On where the Döner Kebab originally comes from, to how it’s been made today. They polish their chef-skills and create their own Döner sandwich, they vox-pop the crowds and there was a party.

Frequenz 4000 | Wir empfehlen die Empfehlung  

Wir (Hendrik, Nicolas und Christian) sprechen über die vorherige Frequenz 4000 Episode und diskutieren das Empfehlen von Fremdinhalten und kommen zu dem Schluss, dass das Empfehlen an sich empfehlenswert erscheint aber in der Podcastrealität viel zu selten geschieht. Anschließend empfehlen wir Podcast-Apps und stellen ein paar Umfrageergebnisse zum Thema Spotwerbung und Hörverhalten vor. Außerdem freuen wir uns über unsere Prix Europa Nominierung und holen uns Tipps von zwei erfolgreichen US-Podcastern: Joseph Fink und Jeffrey Cranor von Welcome to Nightvale - zu Hören im Viertausendhertz-Interview. Und: wir sprechen mit unserem neuen Autor Julius Stucke über seine kreative Arbeit und engagierten Soundbasteleien, die er für uns in seiner Hörkunstreihe "Klangpflaster" umsetzt.

Durch die Gegend | Flix  

Seine Mutter hat ihm den Spitznamen verpasst, mit dem er bis heute seine Comics unterzeichnet. Flix ist einer der besten deutschen Comic-Autoren. Sein autobiographischer Comic „held“ wurde 2004 mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet. In „Da war mal was...“ setzte er sich mit der deutschen Teilung auseinander. Flix hat Klassiker wie Goethes „Faust I“ und Miguel de Cervantes' „Don Quijote“ als Comic adaptiert (und dabei in die Gegenwart verlegt), im Berliner „Tagesspiegel“ den Strip „Schöne Töchter“ gezeichnet und auf seiner Homepage veröffentlicht er Woche für Woche den Webcomic „Heldentage“. Christian Möller ist mit ihm durch Berlin-Mitte spaziert, wo Flix zwölf Jahre lang gewohnt hat. Der Weg führt von der Zionskirche bis zum Comicladen „Grober Unfug“. Es ist Samstagvormittag. Und noch sehr ruhig.

Systemfehler | Die Relaismotte  

Grafikfehler in Computerspielen, Programmdefekte, die den Akku im Smartphone auf unerklärliche Weise leersaugen oder fehlerhafte Codeschnipsel, die die Sicherheit des gesamten Internets gefährden; so genannte Bugs, also Computerfehler sind mittlerweile überall, denn wir leben in einer Welt, die zunehmend von Software und Rechnersystemen bestimmt wird. Aber warum nennt man diese Art von Fehler eigentlich “Bug”? Was haben Insekten damit zu tun, wenn sich Programmfehler in Computersysteme einschleichen? Christian Conradi erzählt euch die spannende Geschichte des Computerbugs, der am 9. September Geburtstag feiert.

Mixer | Klangpflaster: Walters Wannsee  

Unser Autor Julius Stucke verbaut klingende Pflastersteine. In der Auftaktepisode zu seiner Reihe „Klangpflaster“ trifft Julius am Berliner Wannsee auf Walter. Entstanden ist ein Hörkunststück aus Sprache, Tönen, Musik und ein wenig frischer Seeluft. Das Klangpflaster erscheint unregelmäßig in unserem Mixer.

Durch die Gegend | Niels Frevert  

„Der Typ, der nie übt“ heißt einer seiner Songs. Könnte aber auch heißen „Der Typ, der für seine Alben so lange braucht, wie ein Eichhörnchen für eine Erdumrundung“. Das hat sein Freund, der Musikjournalist Tino Hanekamp über ihn geschrieben. Das stimmt leider. Als Fan ist man bei Niels Frevert gewöhnt zu warten, weil er irgendwann entschieden hat, dass er sich genau so viel Zeit nimmt, wie er braucht. Am Anfang seiner Karriere, mit seiner Band Nationalgalerie ging das nicht. Mit Songs wie „Evelin“ liefen sie damals als erste deutschsprachige Band auf MTV. Anfang, Mitte zwanzig war er da. Und rückblickend ging vielleicht alles ein bisschen schnell. Inzwischen hat er fünf Soloalben rausgebracht, Gitarrenpop mit wundervoll verspielten Texten und neuerdings auch mit üppigen Streicher- und Bläserarrangements, zuletzt auf „Das Paradies der gefälschten Dinge“. Christian Möller trifft sich mit ihm auf dem alten Schlachthofgelände in Hamburg, wo Niels Frevert sein Arbeitszimmer hat. Auf einem Spaziergang durchs Schanzenviertel erzählt er über gerissene Saiten auf Festivalbühnen, Begegnungen mit Udo Lindenberg, Einfluss durch Horrorfilme, Vorliebe für Motivtapete und osteuropäische Literatur und unkaputtbare Seefahrerromantik an den Landungsbrücken.

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