WDR Lebenszeichen

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Im Mittelpunkt von "WDR Lebenszeichen" steht das Subjekt "Mensch": Sein Zusammenleben mit anderen in Familie, Partnerschaft oder im Berufsleben; sein Widerstand gegen Ideologien und Verhältnisse, die ihn zum Objekt degradieren wollen; sein Umgang mit Glück und Wohlstand, aber auch mit Krankheit und Trauer; seine Suche nach dem "aufrechten Gang".

Episodes

Freier Glaube, freie Menschen - Die neue Gesellschaft  

Die Reformation verändert die Gesellschaft in vielen Bereichen: Durch die Freiheit im Glauben wird der Christenmensch unabhängig von äußeren Einflüssen. Individuelles Denken und Handeln kommen in Mode. Autor: Claus Röck.

Geteilter Himmel, geteiltes Land - Das Ende der Einheit  

Die Reformation hat nicht nur das Glaubensleben neu geprägt, sondern auch die Grundlagen des modernen, freiheitlichen Rechtsstaats beeinflusst. Matthias Morgenroth begibt sich auf Spurensuche.

Unverhofftes Geschenk: Liebe im Alter  

Sie sitzen händchenhaltend auf der Parkbank. Die Haare grau, der Gang schleppend, aber die Augen strahlen wie die von Teenagern. Es hat eingeschlagen wie der Blitz. Autorin: Karin Lamsfuß.

Stricken ist das neue Yoga  

Selbst ist die Frau oder der Mann: Kissen nähen, Pullover stricken, eine Bank schreinern oder selbst Kerzen ziehen und verzieren.

Verzweiflung: Der Schatz im Abgrund  

Was tun, wenn die Lage aussichtslos erscheint? Eine lebensbedrohliche Erkrankung wird diagnostiziert, ein geliebter Mensch ist gestorben, ein schreckliches Unwetter hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Autorin: Lisa Laurenz.

Ditib: Deutsche Muslime oder langer Arm Erdogans?  

Die Ditib ist der größte und wichtigste Islamverband in Deutschland. Im Koordinierungsrat der Muslime verfügt Ditib über ein Vetorecht. Autor: Michael Hollenbach.

Plötzlich jüdisch  

Marion hatte sich schon als Kind darüber gewundert, warum in ihrer Familie Schweinefleisch verboten war. Erst als Erwachsene erfuhr sie: Ihr Vater ist Jude, das Verbot ist eine der wenigen Spuren, die von seiner Identität geblieben sind. Autorin: Kirsten Dietrich.

Religiöse Tattoos: Etwas das bleibt?  

Tattoos sind für immer: Das Ewige auf der Haut - zumindest für ein Menschenleben. Sie erinnern an frisch Verstorbene und Geborene, beschwören Liebe oder sollen ihren Verlust bannen. Autor: Udo Feist.

Gewissenhaftes Denken, widerständiger Glaube - Thesen der Reform  

Martin Luther und die anderen großen Reformatoren haben den christlichen Glauben von der Bibel her neu erschlossen. Deshalb sind nach evangelischer Auffassung nicht Papst und Kirche oberste Instanz, sondern der Verstand und das persönliche Gewissen. Autor: Holger Gohla.

Mehr als Minztee und Couscous  

Die Gemeinde ist kleiner als die türkische, doch die Moschee wird in Düsseldorf die größte sein. Im Stadtteil Reisholz entsteht der erste marokkanische Moscheeneubau Deutschlands. Autorin: Kadriye Acar.

Pfarrer werden: Aufbruch in die Bedeutungslosigkeit?  

Abendgebet in der Stiftskirche zu Levern - mit zwei Teilnehmern. Aber egal, sagt Katrin Berger, es lohnt sich, selbst wenn sie nur wenige Menschen erreicht. Autorin: Elin Rosteck.

Arbeitsplatz Forensik  

Psychisch kranke Straftäter landen nicht im Gefängnis, sondern in einer forensischen Klinik. Die Menschen, die sich hier um sie kümmern und mit ihnen arbeiten, sind keine Justizbeamten, sondern Krankenpfleger, Psychologen, Ärzte, Ergotherapeuten. Autorin: Ingrid Strobl.

Weniger Papst, mehr Bibel - Reformatoren vor Luther  

Luther war nicht der erste, der Kritik an der Kirche übte. Immer wieder hat es Reformbewegungen gegeben. Zum Teil haben sie ähnliche Ideen wie Luther verbreitet.

Prinzip Ahimsa: Gewaltlosigkeit der Jains  

Die Moralregeln der zweieinhalbtausend Jahre alten Religion sind so grundsätzlich, dass ihre Anhängerschaft übersichtlich geblieben ist. Autor: Ole Schmidt

Früher war ich jünger - Nachdenken über mein linkes Knie  

Shakespeare spricht von sieben Lebensstufen. Bereits die vorletzte ist unangenehm. Nur noch Geiz und mürbes Fleisch und krumme Knochen. Die letzte Phase knüpft an die Kindheit an, nur fällt das Niedliche weg: keine Zähne mehr, die Augen trüb. Autorin: Monika Buschey.

Beim nächsten Mal wird alles besser!  

Nur ein Leben und danach entscheidet sich in einer Art Gerichtsverfahren, ob die Seele in den Himmel, das Fegefeuer oder in die Hölle wandert? Immer mehr Christen glauben, dass sie mehrere Chancen verdienen, um sich für ein besseres Jenseits zu qualifizieren. Autor: Rolf Cantzen.

Ich trauere, also bin ich … Über Kerzen, Kreuze und öffentliche  

Die Unfallkreuze am Straßenrand dokumentieren es, die vielen Kerzen und Plüschtiere an Tatorten zeigen es: Es gibt offenbar den Wunsch, Trauer öffentlich zu bekennen. Autor: Michael Hollenbach.

Stress nervt - und bereichert das Leben  

Kaum einer kann sich heute ein Leben ohne Stress vorstellen. Aber immer mehr Menschen sehnen sich genau danach. Stress scheint ein Übel zu sein, doch er ermöglicht auch körperliche und geistige Extreme. Autor: Frank Schüre.

Kann das weg? Vom schwierigen Umgang mit dem Nachlass  

Die Kinder von Konrad Adenauer haben sein Rhöndorfer Wohnhaus zum Museum gemacht. Die meisten anderen Erben aber müssen sich von Möbeln, persönlichen Gegenständen und Erinnerungen trennen. Autorin: Caroline Michel.

Den Boten töten  

Die Legende erzählt, dass in der Antike und noch bis in das Mittelalter hinein die Überbringer schlechter Nachrichten getötet wurden. Nachzuweisen ist das allerdings nicht. Dem Boten selbst wurde das Unglück angelastet. Autorin: Ulrike Burgwinkel.

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