WDR Lebenszeichen

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Im Mittelpunkt von "WDR Lebenszeichen" steht das Subjekt "Mensch": Sein Zusammenleben mit anderen in Familie, Partnerschaft oder im Berufsleben; sein Widerstand gegen Ideologien und Verhältnisse, die ihn zum Objekt degradieren wollen; sein Umgang mit Glück und Wohlstand, aber auch mit Krankheit und Trauer; seine Suche nach dem "aufrechten Gang".

Episodes

Raum- und Zeitgenossen - Die Nachbarn  

Befreundet? Zerstritten? Oder auf Distanz? Nachbarschaften können sehr unterschiedlich aussehen. Menschen wohnen oft Wand an Wand und suchen Nähe oder gerade Abstand. Autorin: Marietta Morawska-Büngeler.

Ungewisses Ziel: Berichte aus der Zeit vor dem Abschied  

Eine ruhige Telefonstimme in der Nacht. Eine sachliche Mitteilung: Ihre Mutter ist eben gestorben. Und wenige Sekunden später, die Tochter erinnert sich nicht mehr, wie sie reagiert, was genau sie gesagt hat, beschließt die Stimme das kurze Gespräch: Ich wünsche Ihnen trotzdem noch eine gute Nacht. Autorin: Monika Buschey.

Lord Krishna und die Witwen - Glaube und Armut in Vrindavan  

Laut und stickig, arm und beseelt ist das Leben in Vrindavan, dem Pilgerort der hinduistischen Gottheit Krishna. Die Stadt der fünftausend Tempel ist die letzte irdische Station von Witwen aus ganz Indien.

Zwischen Aufgabe & Aufgeben: Leben mit Schlaganfall  

Die meisten Menschen trifft der Schlag völlig unvorbereitet. Kurt Nahrendorf erlitt seinen Schlaganfall während einer Fahrstunde. Der ehemalige Fahrlehrer ist dankbar, dass seine Fahrschülerin damals gut reagiert hat. Später gründet er eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die dasselbe Schicksal teilen wie er. Autor: Nikolas Fischer.

Betrachtungen zur Mitteilungskultur  

"Mitten im Leben schreib ich dir". Gleich siebentausend Briefe hinterließ der Dichter Rilke. Hätte er heute Mails geschickt oder SMS, hätte er gebloggt oder nur zum Telefon gegriffen? Autorin: Hannelore Hippe.

Die Natur und das Gewissen - Henry David Thoreau  

Heute gehört er zum Kanon der amerikanischen Literatur, zu Lebzeiten aber war Henry David Thoreau ein unscheinbarer Einzelgänger und Nonkonformist, der Tagebuch schrieb. Autor: Christoph Fleischmann.

Wenn die Zeitzeugen des Holocaust nicht mehr erzählen können  

Politiker geraten bei offiziellen Gedenkreden an den Holocaust ins rhetorische Stolpern, Rituale haben sich eingebürgert, die manchen befremden. Kritiker sprechen sogar von einem "Gedenkunwesen". Autorin: Kirsten Serup-Bilfeld.

Wohin mit Paulina? Gehörlos in der Regelschule  

Paulina ist 13, mag Pferde und geht in die achte Klasse. "Ich bin ein ganz normales Mädchen", sagt sie über sich. "Paulina ist unser Spezialkind", hält die Mutter dagegen: Ihre Zweitgeborene ist gehörlos. Autorin: Elin Rosteck.

Leuchtendes Leben: Licht in Zeiten der Dunkelheit  

Licht spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Leben. Menschen werden aus der Dunkelheit des Mutterleibes ins "Licht der Welt" geboren. Die Schönheit eines Sonnenaufgangs kann Kraft geben. Katastrophen, Kriege und politische Probleme werden als dunkle Zeiten wahrgenommen. Autor: Burkhard Reinartz.

Abtrünnige im Vatikan - Streit um Papst, Moral und Glaube  

Ist Papst Franziskus noch katholisch? Die Ketzerfrage steht längst im Raum. Nicht etwa im Verborgenen und – gut katholisch. Hinter vorgehaltener Hand wird in Rom und an anderen Spielstätten der kirchlichen Macht Kritik geäußert, werden offene Zweifel formuliert. Autor: Wolfgang Meyer.

Der Traum vom guten Leben  

Was gibt dem Leben einen Sinn? Viele Menschen beantworten diese Frage heutzutage nicht mehr mit dem Glauben an Gott oder einer Religion. Immer mehr Menschen definieren ihre Vorstellung von einem guten Leben anders. Sie wünschen sich ein solidarisches Miteinander und ein Leben im Einklang mit der Natur. Autorin: Caroline Nokel.

"In alle Welt...": Deutsche Missionen während des Kolonialismus  

Der deutsche Kolonialismus fand mit dem Ersten Weltkrieg sein Ende. Spuren davon sind aber bis heute zu finden. Die Missionare gehörten mit den Händlern zu den ersten, die nach Afrika und in die Südseekolonien kamen. Autor: Rolf Cantzen.

375 Jahre Kevelaer: Marien-Postkarte, Visionen, Wunder  

Vor Weihnachten 1641 betet der Handelsreisende Hendrik Busmann aus Geldern an einer damals noch einsamen Wegkreuzung vor einem Hagelkreuz im heutigen Kreis Kleve. Eine geheimnisvolle Stimme trägt ihm auf: "An dieser Stelle sollst du mir ein Kapellchen bauen!"

Frieden. Freude. Reformation? - Evangelischer Kirchentag  

Auf den Elb-Auen sollen sie lagern, picknicken, feiern und zuhören: Bis zu 300.000 Leute erhoffen die Veranstalter zum zentralen Gottesdienst zur 500-Jahr-Feier der Reformation.

Afrikanische Wildnis: Mit Gott im Grünen  

Die Wildhüter im südafrikanischen "Umfolozi-Naturpark" nahe dem benachbarten Mozambique bieten ihren Besuchern eine besondere Erfahrung. Wer den Mut mitbringt, geht mit den erfahrenen Zulus vier Tage und vier Nächte zu Fuß und ohne Zelt durch das Wildreservat, das ungefähr die Größe des Saarlandes hat. Autor: Geseko von Lüpke.

Imame für Deutschland – Importieren oder ausbilden?  

Rund 2.000 Imame soll es in Deutschland geben. Aber wo kommen sie her? Was für eine Ausbildung haben sie? Welche Aufgaben hat ein Imam? Schon die letzte Frage ist schwer zu beantworten. Autor: Kadriye Acar.

Meine Oma, die Butlerin und das Kamasutra des Dienens  

Was hat Dienen mit Zufriedenheit zu tun? Für Oma war das völlig klar: sie lebte für unsere Zufriedenheit. Ihrer Familie dienen, das war der Sinn ihres Lebens. Autor: Frank Schüre.

Die Stimme, die nie schweigt: Das Gewissen  

Ein gutes Gewissen stärkt Menschen. Es hilft, mutig Widerstand zu leisten und Dinge zu tun, die als gut und richtig empfunden werden. Mit gutem Gewissen werden Flüchtlinge aufgenommen, bedrohte Menschen versteckt oder man setzt sich für Umweltschutz ein. Autorin: Irene Dänzer-Vanotti.

Alles auf Anfang-Sehnsucht nach dem Ursprünglichen  

Der Mensch im Mittelpunkt. Das Leben in Familie, Partnerschaft oder im Beruf, der Umgang mit Glück und Wohlstand, aber auch mit Krankheit und Trauer. Über die bloße Information hinaus will Lebenszeichen Analyse, Nachdenklichkeit und Ermutigung vermitteln.

Leben auf dem Rad-  Theologen auf Weltreise  

Zwei begeisterte Radfahrer,einn Lehrerehepaar, haben sich zwei Jahre freigenommen und radelt um die Welt. Sie setzen sich auf dem Rad der Natur und den Menschen in fremden Ländern intensiv aus. Warum?

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