Episoder

  • Sonja Pikart hat während der Pandemie das Gärtnern für sich entdeckt. Das sieht man nicht nur am Balkon, sondern auch in der Wohnung. Und so müssen wir erst mal eine größere Pflanze wegstellen, bevor wir uns am Schreibtisch gegenübersetzen.

    Wir reden über die Unterschiede zwischen der Schauspiel- und der Kabarett-Szene, den Luster aus ihrem Programm und den Dunstabzug ihrer alten Wohnung, Humor in Deutschland und Österreich, Nintendo und TikTok. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche.

    Danach mache ich noch Fotos von den zwei Bildern die über dem Schreibtisch hängen. Sie zeigen Auszüge aus „An Artists Life Manifesto“ von Marina Abramovic. Wie versprochen, poste ich sie mit dem Foto zur Folge auf Facebook und Instagram. Die Pflanze muss man sich vorstellen. www.sonjapikart.com

  • Mike Supancic ist nicht nur ein Kumpeltyp, sondern auch ein Familienmensch. Das merkt man nicht zuletzt an seiner Wohnung, die man über einen kleinen Vorgarten erreicht. An einem Holztisch machen wir es uns bequem. Mike macht mir noch Tee und dann beginnen wir.

    Wir reden über seinen ehemaligen Deutschlehrer und den Vorteil von kleinen Notizheften, seine introvertierte und seine extrovertierte Seite, Videospiele und Zeitungen, Rockkonzerte und Urlaube mit Paul Pizzera, den Klimawandel und die Zukunft seines Sohnes. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche.

    Während des Gesprächs kommt Fynn, sein Sohn nach Hause. Und gerade, als ich wieder gehen will, kommt auch Karin, seine Frau zurück. Die Familie ist also komplett und ich fahre zufrieden wieder heim. www.supancic.at

  • Manglende episoder?

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  • Als ich zu Thomas Maurer komme, begrüßt er mich mit Robert Palfrader vom Fenster aus. Die beiden schreiben gerade an einer Serie. Im ersten Teil des Gesprächs sitzt Robert noch unhörbar auf der Couch, später kommt er kurz dazu. Thomas und ich sitzen an seinem Küchentisch und trinken Tee.

    Wir sprechen über seine Anfänge im Kabarett Niedermair und wie er zu seinen Themen kommt, seinen berühmten Auftritt in der ORF-Tafelrunde, in dem er über den Verlust seines Vaters an Corona spricht, und über die Reaktionen darauf, seine Begeisterung für guten Wein und seine erste Platte von David Bowie. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche.

    Danach muss Robert gleich weg. Thomas zeigt mir noch den Billard-Tisch, den er zum Geburtstag bekommen hat. Wir spielen zum Abschluss eine Runde und hören David Bowie. www.thomasmaurer.at

  • Klaus Eckel erwartet mich in einer fast leeren Wohnung. Hier hat er früher mit seiner Familie gewohnt. Jetzt ist es eine Art Arbeitswohnung. Eine Kaffeemaschine gibt es noch. Und einen Tisch mit Sesseln natürlich auch. Wir reden über seinen Podcast mit Omar Sarsam und Michael Niavarani, sein neues Buch und sein fertiges Drehbuch, den Kurier und Tennis, Kreuzfahrten und spanische Traditionen, Dirty Dancing und Johann Sebastian Bach, normal sein und schlaue Sätze. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Das neue Buch von Klaus heißt AllerDings und handelt von sprechenden Gegenständen. So gesehen wirkt die Wohnung schon gar nicht mehr so leer. In der Ecke lehnt ein Bass von Gunkl. Ich habe leise "Hallo" gesagt. www.klauseckel.at

    PS: Pension Schöller macht bis Anfang September Sommerpause und wünscht allen Hörer*innen eine schöne Zeit!

  • Christoph Fritz kommt aus Niederösterreich und wohnt noch nicht lange in Wien. Zur Zeit bei seinem Freund und Kollegen Gerald Dell’mour vom Kabarett-Duo Gerafi. Da er keinen Kaffee trinkt, weiß er auch nicht, wie die Kaffeemaschine funktioniert. Aber er hat extra Mohnkuchen eingekauft. Wir reden über gelungene Abende und Shrimps, Schulfotos und Haargel, Sexiness und Dates, Zähneputzen und die Rolling Stones. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Am Abend geht Christoph dann noch ins Kino. Nomadland will er sich anschauen. Der Oscar-prämierte Film über moderne Nomaden. Christoph zieht übrigens auch bald wieder um. Eine Wohnung hat er schon gefunden. www.christophfritz.at

  • Josef Haders Kaffee ist so ähnlich wie seine Programme. Man kann sich keinen besseren vorstellen. Er macht ihn mit einer älteren Maschine aus Italien, und dann setzen wir uns an einen kleinen Tisch in der Wohnung, weil es im Garten zu laut ist. Wir sprechen über frühe Auftritte in der Fußgängerzone und sein neues Programm, seine Kindheit und was er vor der Vorstellung macht, über Qualtinger und Beethoven, Hemden und das Älterwerden, seine Ängstlichkeit und warum er niemals seine Memoiren schreiben wird. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Danach setzen wir uns doch noch auf ein Glas Wein in den Garten. Fritz Aumayr, einer der Betreiber des Wiener Stadtsaals, wohnt gleich nebenan und setzt sich dazu. Der Wein ist gut. Aber der Kaffee war irgendwie besser. www.hader.at

  • Gernot Kulis und ich kommen fast zugleich bei seiner Einfahrt an. Er hat Gebäck mitgebracht, und ich überlege so nebenbei, ob mir nicht noch eine Idee für einen Callboy-Anruf einfällt. Gernot macht Kaffee, und nachdem wir jeder ein Nusskipferl gegessen haben, geht’s los. Wir reden über Fußball und Graz, seine Arbeit bei Ö3 und den Schritt auf die Bühne, seine youtube-Videos und das Kind-bleiben, Titanic und Eishockey. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Beim Zusammenpacken haben wir noch ein bisschen weitergesprochen. Ich war schon fertig, da habe ich es doch noch gewagt, Gernot zu fragen, ob er einen Anruf als Callboy bei Ö3 für mich macht. Das Ergebnis habe hinten angehängt. www.gernotkulis.at

  • „Darf’s ein bisserl Mord sein?“ fragt Franziska Singer im erfolgreichsten True-Crime-Podcast Österreichs. „Magst du Tee?“ fragt sie mich, als ich zu ihr komme. Außerdem gibt es Käsekuchen und Blaubeeren. Wir setzen uns an einen runden Tisch, und McFluff, ihr weißer Hund (ebenfalls bereits bekannt aus ihrem Podcast), hört uns zu. Wir reden über Kindheitsträume und ihre Zeit am Schubert-Theater, amerikanische Stand Up Comedy und Text vergessen, Indiana Jones und Fantasy-Filme, Flix-Busse und Fliegen. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Dazwischen haben wir noch einen Häferl-Tausch gemacht. Also ein „Es gibt nur einen Rudi Schöller“-Häferl gegen ein „Darf’s ein bisserl Mord sein?“-Häferl. Das Foto dazu gibt’s auf Instagram. Und das neue Häferl steht jetzt in meiner Küche. www.franziskasinger.com

  • Normalerweise besuche ich meine Gäste bei ihnen zu Hause. Aber Paul Pizzera wohnt in Graz und hatte sowieso in Wien zu tun. Also habe ich ihn zu mir eingeladen. Ich habe Softdrinks und Bier gekauft, den Schreibtisch in die Mitte des Zimmers geschoben. Und kurze Zeit später war er da. Wir reden über seine Vorbilder damals im Theatercafé in Graz, Psychotherapie und das Gefühl vor den Auftritten, seinen Podcast und sein Buch, Hip Hop und Metal Core, ein prägendes Erlebnis und seine Pläne für nächstes Jahr. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Das hätte noch lange so gehen können. Aber Paul musste dann zum nächsten ZOOM-Meeting zurück ins Hotel. Und ich habe den Schreibtisch wieder an seinen Platz geschoben. www.paulpizzera.at

  • Als ich zu Gerald Fleischhacker komme, sitzt er gerade mit seiner Frau Tina vor dem Haus, unweit vom Küniglberg. Die Luftballons drinnen erinnern an seinen 50. Geburtstag. Und er hat extra Kuchen für mich gekauft. Wir reden über Maribor und seine Anfänge beim Radio, Lampenfieber und einen Auftritt beim Quatsch Comedy Club, Kinderfernsehen und Wetten dass..?, Serviettenpitches und Amazon Prime, Intervallfasten und sein Handy. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Danach setzen wir uns noch kurz zu Tina auf die Terrasse. Und ich koste „Jever“-Bier aus Norddeutschland. Gerald würde gern am Meer wohnen. Aber so wie er lebt, hält man es hier auch aus. www.geraldfleischhacker.at

  • Von Martin Mopeds Wohn- und Arbeitszimmer aus sieht man auf eine Grünfläche mit Spielplatz. Als ich zu ihm komme, ist Franz Moped schon da. Das Fenster ist offen, von draußen hört man spielende Kinder und singende Vögel. Die Vögel sind fast lauter. An einem kleinen Tisch machen wir es uns gemütlich und dann geht’s los. Wir reden über Musik und TikTok, kreatives Arbeiten und ihren Podcast, Dankbarkeit und Howard Carpendale, Hafermilch und 80 %ige Mayonnaise, Autounfälle und Bobo-Bashing. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Danach muss Franz gleich los. Ich packe noch zusammen und dann mache ich mich auch auf den Weg. Draußen zwitschern die Vögel irgendwie leiser, denke ich. Dann steig ich ins Auto und fahre wieder los. www.gebruedermoped.com

  • Dirk Stermann ist privat genauso gelassen wie bei seinen Auftritten. Die Tür öffnet er mir so, als würde ich jeden Tag bei ihm ein- und ausgehen. In seiner Altbauwohnung setzen wir uns an einen Holztisch. Aus irgendeinem Grund müssen wir uns sehr oft räuspern, aber es war ein tolles Gespräch. Wir reden über die Anfänge bei Ö3 und das Schreiben in Kaffeehäusern, das erste Konzept für „Willkommen Österreich“ und das, was er an Grissemann schätzt. Über das Positive an Corona und das Spielen mit seinem Sohn, Fußball und Musik. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Danach sagt Dirk, er ist froh, dass ich nichts mitgebracht habe. Und begleitet mich wieder zur Tür. Ich versuche so zu tun, als würde ich jeden Tag ein- und ausgehen. www.stermann-grissemann.at

  • Nicole Radeschnig ist kurz vor der Pandemie Mutter geworden. Daher sind wir bei unserem Gespräch am Beginn zu viert. Die Zwillinge Birgit und Nicole, der kleine Valentin und ich. Wir sitzen im ersten Sock bei Kaffee und Donuts. Bevor es los geht, erzählt Nicole noch, dass sie demnächst einen Stock tiefer in das Erdgeschoß ziehen, damit Valentin einen direkten Zugang zum Garten hat. Dann geht's los. Wir reden über Musicals und das Imposter-Syndrom, „Tschernobyl“ und „Sturm der Liebe“, Kinderfahrräder und Faschingssitzungen, Batman und McGyver. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. In der Zwischenzeit kommt der Papa nach Hause, und so ist der kleine Valentin im zweiten Teil nicht mehr dabei. Er hat einstweilen schon den Garten erkundet. www.radeschnig.net

  • Hosea Ratschiller ist vor Kurzem umgezogen. Die Bücher stapeln sich noch am Boden. Und er hat viele Bücher. Aber die Wohnung ist ausgesprochen schön und alle fühlen sich wohl hier. Die Tochter wird noch schnell mit einer Jause versorgt. Und dann setzen wir uns in der neuen Küche zusammen. Wir reden über eine Kindheit in Kärnten und eine Schulzeit in Wien, das Besondere am FM4 Ombudsmann und das Schwierige an den ORF Pratersternen, das Kochen im Lockdown und ein Konzert in Wiesen. Die Sucht, auf Facebook zu posten und die große Liebe. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Nach dem Gespräch stehen Hosea und ich noch eine Weile im Vorzimmer. Dort gibt es schon ein großes Bücherregal. Ich entdecke ein Buch über Monty Python und denke: „Darüber hätten wir auch noch sprechen können.“ Wir vereinbaren, dass wir uns bald wieder treffen. www.hosearatschiller.at

  • Clemens Schreiner macht gerne alles richtig. Als ich in seine Wohnung komme, ist er gerade noch „testen“ in der Wiener Stadthalle. Nachdem er zurück ist, setzen wir uns an den Tisch im oberen Stock seiner Dachgeschoß-Wohnung und beginnen zu sprechen. Wir reden über Jung-sein und Nicht-mehr-der-Jüngste-sein, „Cats“ auf Zypern und eine Auszeit in Neuseeland, Namen vergessen und freundliche Arroganz, Vea Kaiser und Haruki Murakami, Deadlines und sein neues Programm „Krisenfest“. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Als Moderator der Sendung „Fakt oder Fake“ ist Clemens gerade für eine Romy nominiert. Auch da hat er alles richtig gemacht. Fakt. www.rampensau.at

  • Die Wohnung von Magda Leeb wirkt zunächst unscheinbar. Aber wenn man erst in der Wohnküche sitzt, sieht man über ganz Ottakring und den Rest von Wien. Es scheint nichts dem Zufall überlassen. Ganz im Gegensatz zu ihren Programmen. Wir reden über das Improvisieren auf der Bühne und im Leben, Home-Schooling und das Schulsystem, die Gala und das schwedische Königshaus. Glatte Oberflächen und einen hilfreichen ARBÖ-Mitarbeiter, die 80er und Zitate aus ihrer Diplomarbeit. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Dazwischen kommt ihr Mann vom Radfahren heim. Nach dem Interview setzt er sich dazu und wir reden noch kurz zu dritt. Er erzählt, sie hätten die Abmachung, dass Magda immer Recht hat. Das klingt hart, aber ich kann’s jetzt irgendwie verstehen. www.magdaleeb.com

  • Thomas Stipsits hat ein kleines Holzhaus an einem Schotterteich ca. 40 Minuten von Wien entfernt. Hier kommt er oft her, um zu schreiben. Hier hat er auch einen Teil der Lockdowns mit seiner Familie verbracht. Wir kommen fast zur gleichen Zeit an. Thomas heizt noch den Holzofen ein. Ich bewundere einstweilen die Jukebox in der Ecke. Dann setzen wir uns an einen Tisch und beginnen. Wir sprechen über die ersten Auftritte in der Schul-Aula, Griechenland und Stinatz, Columbo und seine Bücher, Schalplatten und Polo-Shirts, Darts-Weltmeisterschaften und das Time-Management seiner Frau, das Erkannt-werden und das Am-Boden-bleiben. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Dazwischen bringt ein Nachbar ein Paket vorbei. Thomas bleibt dann noch bis zum nächsten Tag. Und ich mache mich zufrieden wieder auf den Weg nach Wien. www.stipsits.com

  • Flüsterzweieck sind Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger. Antonia hat viele Vintage-Möbel, das sieht toll aus und macht eine gemütliche Atmosphäre. Als ich zu ihr komme, ist Ulrike bereits da. Wir setzen uns an einen schönen ovalen Tisch und reden darauf los. Wir sprechen über ihr neues Programm und die verschobene Premiere. Das Aufwachsen in den 90ern, Flachbildfernseher und Zoom-Meetings, Heilfasten und Tik Tok, das Älter werden und das Glück. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Der Hund von Antonia ist ganze Zeit neben uns gelegen und war ganz ruhig. Auch er hätte beinahe vergessen, dass wir einen Podcast aufnehmen. www.fluesterzweieck.at P.S.: Die Premiere von ihrem neuen Programm "KULT" findet voraussichtlich am 11. Mai im Kabarett Niedermair in Wien statt.

  • Über einen Hinterhof kommt man zu Günther Lainers Arbeitswohnung in der Linzer Innenstadt. Es riecht bereits nach Kaffee, und auf dem Tisch liegen die „Oberösterreichischen Nachrichten“ mit seiner neuen Kolumne. An der Wand steht das Wort „gut“, geformt vom Kabel einer Lampe. Nachdem er mit erklärt hat, dass er nur Maresi und keine normale Milch hat, fangen wir an. Wir reden über den Grazer Kleinkunstvogel und das typisch Oberösterreichische, Powernapping und die Freude am Tanzen, Maislaibchen und geschlossene Gasthäuser, seine Zeit als Religionslehrer und die ersten Kabarett-Auftritte von seinem Sohn. Und natürlich auch sonst über alles Mögliche. Danach musste er zur ehemaligen Tabakfabrik in Linz. Da habe ich ihn gerne mitgenommen. www.güntherlainer.at

  • Gery Seidl ist im Herzen immer noch Techniker. Das sagt er nicht nur hin und wieder auf der Bühne, sondern das lebt er auch. Seine Frau ist Architektin und hat das Haus geplant, in dem die beiden mit ihrer Tochter wohnen. Man erreicht es über eine kleine Straße mit relativ starkem Anstieg. Der erste Teil des Gesprächs fand im Wohnbereich des Hauses statt. Der zweite Teil in Gerys Büro. Es dreht sich um Herwig Seeböck, Haus bauen und Bäume veredeln, Freundschaft und Surfen, gefährliches Halbwissen, das Interesse am anderen Menschen, den Traum vom Fliegen. Und auch sonst um alles Mögliche. Dazwischen haben wir mein Auto woanders hingestellt, weil es zu schneien begann. Und am Abend war dann noch die erste Ausstrahlung der ORF-Sendung „Im Außendienst“. Weshalb sich für später Gerald Fleischhacker zum gemeinsamen Schauen angekündigt hatte. Da war ich aber schon wieder weg. www.geryseidl.at