Episoder

  • „Fast fashion“ ist ein großes Problem, auch fürs Klima: Es gibt immer mehr Kleidung, die immer seltener getragen wird. Insgesamt ist die Modebranche laut Schätzungen für mehrere Prozent aller globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.
    In der Nähe von Amsterdam versucht eine kleine Jeans-Firma, den Wandel voranzutreiben. Mit Ökostrom, verbesserten Produktionsprozessen – und mit einer Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcen so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Alte Jeans werden repariert oder recycelt. Auch MUD Jeans ist zwar noch längst nicht am Ziel, aber mit vielen kleinen und größeren Fortschritten schafft es das Unternehmen schon heute, einen großen Teil seiner Emissionen zu vermeiden.
    Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: [email protected]
    // Podcast-Tipp – Klimazentrale vom SWR:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/klimazentrale-der-talk-zu-klima-und-umwelt/64922226/
    // Podcast-Tipp – Immobilienpoker: https://www.ardaudiothek.de/sendung/immobilienpoker/10606911/
    // 15 weitere Folgen unseres Podcasts findet ihr unter:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/
    // Weitere Hintergründe zur Modebranche bekommt ihr auf unserer Internetseite:
    https://www.ndr.de/klimawandel
    // Hintergründe zur EU-Textilstrategie für 2030: https://environment.ec.europa.eu/strategy/textiles-strategy_de
    // Report der Macarthur Foundation zur Kreislaufwirtschaft in der Modeindustrie: https://ellenmacarthurfoundation.org/a-new-textiles-economy
    // Sneakerjagd - Podcast-Serie des NDR über die Entsorgung alter Sneaker:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/sneakerjagd/94471568/

  • Manglende episoder?

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  • Die Recherche für unsere Wasserstoff-Folge begann mit einer Überraschung: Gleich mehrere Erdölraffinerien in Deutschland engagieren sich schon heute bei der Herstellung und Verarbeitung von grünem Wasserstoff.
    Warum ist das so? Wieso wollen ausgerechnet Raffinerien, deren Branche ja stark zur Erderwärmung beiträgt, zum Teil der Lösung werden? Und wie soll das konkret funktionieren?
    Auf der Suche nach Antworten sind wir in der Nähe von Heide in Schleswig-Holstein gelandet. Dort entsteht gerade eines der ehrgeizigsten Wasserstoff-Projekte in Deutschland. Das Konzept ist umfassend und ambitioniert. Es soll am Ende eine Million Tonnen CO2 einsparen. Allerdings gibt es auch noch große Herausforderungen.
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    // 14 weitere Folgen unseres Podcasts findet ihr unter:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/
    // Weitere Hintergründe zum grünen Wasserstoff bekommt ihr auf unserer Internetseite:
    https://www.ndr.de/klimawandel
    // Bericht über das zurzeit größte Wasserstoff-Projekt Europas:  https://www.handelsblatt.com/politik/erneuerbare-energien-hier-geht-die-groesste-produktion-europas-fuer-gruenen-wasserstoff-in-betrieb/28367634.html
    // Patente und politische Strategien für eine Wasserstoffwirtschaft in Deutschland: https://www.isi.fraunhofer.de/de/competence-center/neue-technologien/projekte/h2-d.html
    // Nationaler Wasserstoffrat über die verschiedenen Möglichkeiten zur Herstellung von grünem Wasserstoff:
    https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/2022/2022-04-01_NWR-Grundlagenpapier_Farbenlehre.pdf
    // Wie ein Stahlwerk mithilfe von Wasserstoff klimafreundlicher werden will:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/5-Wie-Stahlwerke-klimafreundlicher-werden,audio1015986.html

  • Die Bundesregierung hat eine Wärmepumpen-Offensive ausgerufen. Im Jahr 2030 sollen 6 Millionen Geräte installiert sein. Das ist sehr ambitioniert, denn aktuell sind es geschätzt erst 1,2 Millionen. Und Energieberater und Heizungsbauer müssen im Moment Aufträge ablehnen oder aufs nächste Jahr verschieben, weil sie komplett ausgebucht sind. Hinzu kommt, dass die Technologie bei manchen Gebäuden an ihre Grenzen stößt. Wie lassen sich trotzdem Millionen Wärmepumpen installieren, in nur wenigen Jahren?
    Die Professorin für Gebäudetechnologie, Lamia Messari-Becker, wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für sogenannte Quartierslösungen. Dabei werden nicht einzelne Häuser, sondern gleich ganze Wohnviertel saniert oder mit klimafreundlicher Wärme versorgt. In der neuen Folge unseres Podcasts schauen wir uns am Beispiel der Stadtwerke SH an, wie das gelingen kann.
    Wir möchten gerne mit euch in Kontakt kommen! Unsere Mail-Adresse: [email protected]
    // Weitere 13 Folgen unseres Podcasts findet ihr unter:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/
    // Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Wärmepumpe beantworten wir unter:
    https://www.ndr.de/klimawandel
    // Blog-Serie des Fraunhofer ISE über den Einsatz von Wärmepumpen in älteren Häusern: https://blog.innovation4e.de/author/miaram/page/2/
    // Kommentar von Lamia Messari-Becker zur Notwendigkeit von Quartierslösungen:
    https://www.energate-messenger.de/news/202844/messari-becker-quartiere-koennen-die-akzeptanz-fuer-klimaschutz-vor-ort-staerken
    // Bottrop ist Vorreiter beim Sanieren von Häusern – hier ergründen wir das Erfolgsrezept der ehemaligen Kohlestadt:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/7-Wie-eine-fruehere-Kohlestadt-bei-der-Gebaeudewende-vorangeht,audio1024580.html

  • Kopenhagens Klima-Erfolge können sich sehen lassen: Die dänische Hauptstadt hat ihre Emissionen innerhalb von nur zehn Jahren um 65% reduziert – und ist dabei weitgehend unabhängig von (russischem) Öl oder Gas. Das Geheimnis Kopenhagens sind nicht etwa die breiten Fahrradwege, sondern: die Fernwärme! Denn die wird sehr effizient mit Kraft-Wärme-Kopplung und größtenteils mit Erneuerbaren Energien produziert - oder mit Müll.
    Unsere Reporterin Ines Burckhardt hat eine Müllverbrennungsanlage mitten in Kopenhagen besucht, auf der man Ski fahren kann und die gleichzeitig zehntausende Kopenhagener mit Fernwärme versorgt. Warum sind unsere dänischen Nachbarn so weit und so erfolgreich mit ihrem Fernwärme-Netz? Was können wir uns in Deutschland davon abschauen - gerade in Zeiten, in denen wir unabhängiger von russischer Energie werden wollen? Und wie schafft es Kopenhagen, Klimaschutz mit Spaß zu verbinden? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge!
    Und auch unsere nächsten beiden Folgen drehen sich um die Frage, wie wir wegkommen von Russlands Energielieferungen und zugleich den Klimawandel bremsen…
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    Alle Podcast-Folgen zum Nachhören unter:
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/
    Erklärvideos, Datenanalysen und Hintergrundtexte von uns zur Klimakrise:
    www.ndr.de/klimawandel
    Weitere interessante Links zur Kopenhagen-Folge:
    Website unseres Interview-Partners Felix Creutzig:
    https://www.mcc-berlin.net/ueber-uns/team/creutzig-felix.html
    Erwähnte Studie zu Klimaschutzmaßnahmen und Lebensqualität (Autor: u.a. Felix Creutzig):
    https://www.nature.com/articles/s41558-021-01219-y
    Climate Plan Copenhagen:
    https://kk.sites.itera.dk/apps/kk_pub2/index.asp?mode=detalje&id=2062
    Alles, was man wissen will über Fernwärme in Dänemark (veröffentlicht von der dänischen Energiebehörde):
    http://www.kommunale-stadtwerke.de/fileadmin/user_upload/pdfs/stuttgart/termine/2018/2018-12-13_jugendhaus/Regulierung_und_Planung_der_Fernwaerme_in_Daenemark.pdf
    “Vorbild Kopenhagen” - Überblicksartikel von Utopia:
    https://utopia.de/ratgeber/kopenhagen-klimaneutral-bis-2025-vorbild/#:~:text=Die%20Welt%20blickt%20nach%20Kopenhagen,zu%20senken%20und%20zu%20kompensieren.

  • Erneuerbare Energien sind jetzt „Freiheitsenergien“, zumindest für Bundesfinanzminister Lindner. Und auch andere Politiker schreiben den Erneuerbaren seit Beginn des Ukraine-Kriegs eine noch höhere Bedeutung zu. Können wir hier tatsächlich zwei Probleme auf einmal angehen: unabhängiger von russischer Energie werden und gleichzeitig die Klimakrise bekämpfen? Dieser Frage gehen wir nach - zum Start der zweiten Staffel unseres Podcasts.
    Ab dem 13. Mai: Alle zwei Wochen eine neue Folge!

  • Wie kann man im Alltag am besten CO2 vermeiden, was kann jeder Einzelne fürs Klima tun? Das beantworten wir in dieser Folge von „Mission Klima“. Wohnen, Mobilität und Ernährung – das sind die drei Bereiche, auf die es am meisten ankommt. Wir haben eine Hamburger Familie besucht, die versucht, klimafreundlich zu leben – wir zeigen, wie viel CO2 sie durch weniger Autofahren, durch Fleischverzicht und Ökostrom jeweils einsparen.
    Interview: Bei den CO2-Emissionen den Überblick zu behalten, ist schwierig. Einfacher könnte es werden, wenn der Preis für ein Produkt auch die Kosten fürs Klima widerspiegeln würde. Und das Einpreisen von CO2-Emissionen ist sozusagen das Spezialgebiet von Ottmar Edenhofer, mit dem wir im Podcast sprechen. Er ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und lehrt an der Technischen Uni Berlin die Ökonomie des Klimawandels.
    Das war die erste Staffel unseres Podcasts! Wir basteln an weiteren Folgen und sind bald wieder da… Schreibt uns doch, was ihr euch wünscht, was ihr kritisiert, was euch interessieren würde in weiteren Folgen: [email protected]
    Alle Podcast-Folgen zum Nachhören: ndr.de/missionklima oder in der ARD Audiothek
    Hintergrundtexte, Videos und Datenanalysen: ndr.de/klimawandel
    Weitere interessante Links:
    CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (auf den wir im Podcast Bezug nehmen):
    https://uba.co2-rechner.de/de_DE/
    Studie: „CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr“ im Auftrag des Umweltbundesamts (Zusammenfassung ab Seite 11):
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2020_12_03_texte_224-2020_co2-fussabdruecke_alltagsverkehr_0.pdf
    Studie „Was jeder Bürger gegen den Klimawandel tun kann“, vom Institut der deutschen Wirtschaft:
    https://www.iwd.de/artikel/was-jeder-buerger-gegen-den-klimawandel-tun-kann-514897/
    Podcast-Tipp: Sonnenschirme für die Erde - Kann Geoengineering den Klimawandel stoppen?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/radiofeature/sonnenschirme-fuer-die-erde-kann-geoengineering-den-klimawandel-stoppen/bayern-2/96624310/

  • China ist beim Klimaschutz ein Land der Gegensätze. Mehr als 30 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen entfallen auf die Volksrepublik. Damit ist das Land der größte Klimasünder der Welt, jedenfalls in absoluten Zahlen. Pro Kopf gerechnet steht China deutlich besser da.
    (1'08 min) Die hohen Emissionen hängen stark mit der Energie-Erzeugung zusammen. Den mit Abstand größten Anteil am Strommix hat noch immer die Kohlekraft. Das dürfte auch noch Jahre so bleiben. Andererseits investiert China wie kaum ein anderes Land in Erneuerbare Energien. Bei grünen Technologien liegt China schon heute weit vorne. Und chinesische Projekte zum Klimaschutz gehören zu den größten der Welt.
    (2'50 min) Unsere China-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt nimmt uns mit in die Wüste Gobi. Dort werden im großen Maßstab Solarparks, Windräder und Stromspeicher errichtet. Außerdem baut China in der Wüste Gobi eine „grüne Mauer“. Auf 4800 Kilometern soll die karge Landschaft aufgeforstet werden – zum Schutz vor Sandstürmen. Den Bauern vor Ort hat die Initiative Wohlstand gebracht.
    (16'05 min) Vorzeigeprojekte gibt es also schon einige. Was braucht es, damit China in der Breite mehr Tempo beim Klimaschutz macht und womöglich doch noch vor 2060 klimaneutral wird? Das fragen wir Sonja Peterson vom Kieler Institut für Weltwirtschaft. Sie erklärt auch, welche Instrumente die internationale Staatengemeinschaft hat, um Schwellen- und Entwicklungsländer auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen.
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    Erklärvideos, Datenanalysen und Hintergrundtexte von uns zur Klimakrise
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    Weitere interessante Links:
    Verschmutzer und Vorreiter - Überblick über Chinas Klimapläne:
    https://www.tagesschau.de/ausland/china-klima-kohle-101.html
    Analyse der Deutschen Energieagentur sieht grünen Aufbruch in China:
    https://www.dena.de/newsroom/meldungen/aufbruchsstimmung-chinas-energiemaerkte-werden-gruener/
    Analyse von Energy Brainpool zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in China:
    https://blog.energybrainpool.com/chinas-energiesystem-in-2020-rekordzubau-von-erneuerbaren-trotz-corona/
    Forschungsinstitut MERICS - Ideen für eine Klimakooperation zwischen China und der EU:
    https://merics.org/de/kommentar/eu-china-opinion-pool-rethinking-eu-china-climate-cooperation
    ARD-Weltspiegel-Reportage – Beispiele für Klimaschutz in verschiedenen Ländern:
    https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/klimasuender-und-klimahelden/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dlbHRzcGllZ2VsLzVmM2Y5ZjczLTljNTEtNGIxYS1hN2QwLTBlNWJhMTUwMTg1MA/ 
    Nature-Studie zur Wirkung von CO2-Preisen in Schwellenländern: https://www.mcc-berlin.net/news/meldungen/meldungen-detail/article/so-gelingt-klimaschutz-in-asien.html

  • Es ist eine Mammutaufgabe: 80% des Stroms in Deutschland sollen bis 2030 aus Erneuerbaren Energien kommen. Photovoltaik spielt dabei neben der Windkraft eine wichtige Rolle - nach den Plänen der neuen Bundesregierung brauchen wir (bis 2030) drei Mal so viel Solarstrom wie heute.
    Der geplante Ausbau von Solarstrom stimmt eine ganze Branche euphorisch: Immer mehr Unternehmen produzieren wieder Solarmodule in Deutschland und treten mit neuer, effizienterer Technologie gegen die Konkurrenz aus China an. Unser Reporter hat ein solches innovatives Unternehmen im ehemaligen "Solar Valley" in der Nähe von Leipzig besucht und ein bisschen des Geschäftsgeheimnisses lüften können.
    Über das Potenzial von Solarstrom sprechen wir anschließend mit Christoph Kost, er forscht am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) zu Photovoltaik und zu Erneuerbaren Energien.
    Über Mails freuen wir uns sehr! Unsere Adresse: [email protected]
    Alle Podcast-Folgen zum Nachhören unter: ndr.de/missionklima
    Erklärvideos, Datenanalysen und Hintergrundtexte von uns:
    ndr.de/klimawandel
    Mehr Infos unter:
    Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland vom Fraunhofer ISE (Dezember 2021):
    https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.html
    Überblicksartikel zur Solarbranche in Deutschland:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/neuer-solarboom-wie-die-sonnenwende-in-deutschland-doch-noch-gelingen-kann-a-dd763b4c-31cb-460f-93f5-0a8fb585a062
    Aktuelle Solarnews:
    https://www.solarserver.de/

  • Die Energiewende ist die Grundlage für den klimafreundlichen Umbau unseres Landes. Denn viele Lösungen in anderen Problemfeldern benötigen grünen Strom: Elektroautos, Fabrikanlagen, Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr lag der Ökostrom-Anteil in Deutschland aber erst bei 45 Prozent. Es braucht also einen massiven Ausbau von Windkraft, Solarenergie & Co.
    (1:19 min) Wie Kommunen im Zukunft ihren Energiebedarf decken könnten, hat sich unsere Reporterin im niedersächsischen Dorf Steyerberg angeschaut. Die Gemeinde wird bald die gesamte Bevölkerung und fast alle Betriebe vor Ort mit eigenen Windrädern versorgen können. Der Strom wird den Einwohnerinnen und Einwohner vergünstigt angeboten. Die Gemeinde erwartet außerdem einen Millionen-Gewinn. Und die lokale Chemiefabrik liefert bald Abwärme, mit der Häuser klimafreundlich heizen können. Doch auch in Steyerberg läuft nicht alles rund...
    (17:58 min) Wie die Energiewende insgesamt in Deutschland an Tempo aufnehmen kann, haben wir mit Umweltökonom Andreas Löschel von der Uni Bochum besprochen. Ein besonders wichtiger Punkt für ihn: Die Beteiligung und Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger.
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    Weitere interessante Links:
    Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme zu den Kosten Erneuerbarer Energien:
    https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html
    Umweltbundesamt zu langen Planungszeiträumen für Windräder an Land:
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/windenergie-an-land#flaeche
    Analyse der Pläne der neuen Bundesregierung zum Ausbau Erneuerbarer Energien: https://blog.energybrainpool.com/aufbruch-in-der-energiebranche-was-die-ampel-koalition-plant/
    Wichtige Fakten zum Ausbau der Erneuerbaren im Klimaschutzbericht 2021 (pdf): https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/klimaschutzbericht_2021_bf.pdf

  • Das Internet und seine Nutzung mit Computern, Laptops oder Smartphones benötigt viel Strom. Und der stammt in Deutschland, aber auch weltweit immer noch überwiegend aus fossilen Quellen wie Kohle oder Gas. Deshalb verursachen Betrieb und Nutzung laut einer aktuellen Studie der Universität Lancaster je nach Berechnung rund 2-4 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Und dabei ist die Herstellung der Endgeräte noch gar nicht berücksichtigt. Die Digitalisierung ist also schon jetzt ähnlich klimaschädlich wie der gesamte globale Flugverkehr.
    (1:25 min) Das Start-up Windcloud in Schleswig-Holstein zeigt wie zumindest die Rechenzentren – die für einen Großteil der klimaschädlichen Emissionen der Digitalbranche verantwortlich sind – grün werden können. Und grün heißt in diesem Fall nicht nur klimaneutral, sondern CO2-negativ. Unsere Reporterin Isabel Lerch war vor Ort und hat herausgefunden, was essbare Algen damit zu tun haben.
    (14:25 min) Tilman Santarius, Experte für Nachhaltige Digitalisierung an der TU Berlin, erklärt, was die großen Player wie Google, Apple und Facebook bereits tun, um CO2 zu sparen. Und er erläutert, was in Zukunft noch wichtig wäre, um die Digitalisierung vom Fluch zum Segen für das Klima zu machen.
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    Weitere interessante Links:
    Die Studie der Uni Lancaster über den CO2-Fußabdruck von Internet und Computern [auf Englisch]:
    https://www.lancaster.ac.uk/news/emissions-from-computing-and-ict-could-be-worse-than-previously-thought
    Warum sich der Glasfaserausbau in Deutschland auch für das Klima lohnen könnte:
    https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/video-streaming-art-der-datenuebertragung
    Was jede und jeder Einzelne tun kann, um beim Surfen CO2 zu sparen:
    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/36c3-in-leipzig-was-das-internet-mit-dem-klimawandel-zu-tun-hat-a-1302513.html

  • Unsere Häuser und Wohnungen sind für etwa 15 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Zwar hat es seit 1990 im Gebäude-Sektor schon einige Fortschritte gegeben, aber der Weg bis zur Klimaneutralität ist noch lang. Öl- und Gasheizungen müssen schrittweise durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Und um insgesamt weniger Heizenergie zu verbrauchen, sollten möglichst viele Altbauten gedämmt und saniert werden. Die Umsetzung ist mühsam. Allein schon der Handwerkermangel verzögert die nötige Wende. Und die hohen Kosten lassen viele Hausbesitzer*innen häufig vor einer Komplettsanierung zurückschrecken.
    Dass trotzdem große Fortschritte möglich sind, zeigt ausgerechnet die Stadt Bottrop. Dort hat vor drei Jahren das letzte Steinkohlebergwerk Deutschlands geschlossen. Schon einige Jahre zuvor hat die Stadt eine große Klimaschutz-Initiative gestartet. Innerhalb von zehn Jahren konnten die CO2-Emissionen in der Modellregion halbiert werden. Unser Reporter Klaas-Wilhelm Brandenburg hat vor Ort das Erfolgsgeheimnis erfahren.
    Außerdem haben wir mit Elisabeth Endres von der TU Braunschweig gesprochen. Die Professorin für Gebäudetechnologie erklärt, wie wir über das Einzelbeispiel hinaus bei der Gebäudewende vorankommen, welche Technologien wir dafür brauchen und warum es einen ganzheitlichen Blick auf die CO2-Bilanz von Gebäuden braucht.
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    Weiterführende Links zur Folge:
    In Frankfurt am Main müssen alle neuen öffentlichen Gebäude Passivhäuser sein
    https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/frankfurt-hauptstadt-des-passivhauses-90974422.html
    Dänemark als Vorreiter bei der Fernwärme
    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiepolitik-es-ist-etwas-warm-im-staate-daenemark/19158510.html
    Interaktives WDR-Format über das Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland
    https://glueckauf.wdr.de/
    Fakten der Deutschen Energieagentur zu Gebäuden und Energieverbrauch
    https://www.dena.de/fileadmin/dena/Publikationen/PDFs/2021/dena-Gebaeudereport_2022.pdf
    Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme über Herausforderungen bei der Wärmewende
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2021-04-26_cc_18-2021_waermewende.pdf
    Studie über den deutschen Weg zur Klimaneutralität – Kapitel 3.3 über Gebäude https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2021/KNDE_2045_Langfassung/Klimaneutrales_Deutschland_2045_Langfassung.pdf

  • Das “Roots” in der Hamburger Hafencity soll das höchste Holzhaus und eines der nachhaltigsten Gebäude Deutschlands werden. Unser Reporter war auf der Baustelle - und erklärt im Podcast, warum auch ein Holzhaus nicht ganz ohne Beton auskommt, woher das Holz eigentlich kommt und wie viel CO2 diese Art von Bauen einspart.
    Im Interview erklärt dann Christine Lemaitre, Geschäftsführerin der deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB), wie wir den “Klimakiller” Beton zähmen können und warum sie vor allem dafür plädiert, insgesamt weniger zu bauen.
    Mails immer gerne an: [email protected] - wir freuen uns!
    Über den Podcast hinaus gibt es viele spannende Analysen, Videos und Nachrichten hier: www.ndr.de/klimawandel

  • Die Industrie gehört mit einem Anteil von etwa 20 Prozent an den Emissionen zu den größten CO2-Verursachern in Deutschland. Der Weg zur Klimaneutralität ist noch weit. Überall in Deutschland müssen Maschinen in Zukunft mit Ökostrom betrieben werden. Aber das wird nicht reichen. In der Chemieindustrie und bei der Stahlproduktion zum Beispiel braucht es für viele Prozesse auch Hitze. Und geheizt wird meist noch mit Erdgas oder Kohle.
    Für diese Folge haben wir ein Stahlwerk im niedersächsischen Salzgitter besucht, das allein für etwa ein Prozent aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist. Aber: Die Salzgitter AG will schon in diesem Jahrzehnt einen erheblichen Teil ihrer Emissionen einsparen. In Pilot-Anlagen hat das Unternehmen bewiesen, dass es geht. Um den Wandel im großen Stil anzugehen, braucht es nun gigantische Mengen an Ökostrom und Wasserstoff.
    Sollte der Plan mit dem „grünen“ Stahl funktionieren, könnte sich das auch wirtschaftlich lohnen. Davon ist die Ökonomin Veronika Grimm von der Uni Erlangen-Nürnberg überzeugt. Sie sitzt unter anderem im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und im Nationalen Wasserstoffrat. Mit ihr besprechen wir, welche Hürden es auf dem Weg zu klimafreundlichen Fabriken noch gibt – und wie sie sich aus dem Weg räumen lassen.
    Wenn ihr Fragen an uns habt oder uns Feedback geben wollt, schreibt uns sehr gerne an: [email protected]
    Viele Hintergrundinformationen zu unserem Podcast sammeln wir unter: https://ndr.de/klimawandel
    Weitere Links zur Folge:
    Zeit-Interview mit Veronika Grimm über Wege zur Erreichung der Klimaziele
    https://www.zeit.de/2021/29/veronika-grimm-wirtschaftsweise-klimawandel-energiewende-eu/komplettansicht
    Klimapfade-Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie
    https://bdi.eu/publikation/news/klimapfade-2-0-ein-wirtschaftsprogramm-fuer-klima-und-zukunft/
    Studie des Thinktanks Agora Energiewende über Lösungen für eine klimaneutrale Industrie
    https://static.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2018/Dekarbonisierung_Industrie/164_A-EW_Klimaneutrale-Industrie_Studie_WEB.pdf
    Chemiekonzern BASF investiert in Windparks für eine klimafreundlichere Produktion https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/basf-vattenfall-offshore-windpark-101.html
    Chemiekonzerne wollen ersten klimafreundlichen Elektro-Steamcracker bauen
    https://www.chemietechnik.de/anlagenbau/chemiekonzerne-wollen-ersten-elektro-steamcracker-bauen-283.html

  • Landwirte leiden besonders unter den Folgen des Klimawandels, etwa unter Dürren, Wassermangel oder Starkregen. Aber: Die Landwirtschaft ist auch mit für die Erderwärmung verantwortlich – sie verursacht rund 10 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Etwa durch Kühe, die Methan ausstoßen, oder durch stickstoffhaltige Düngemittel, die in die Umwelt geraten.
    Einige Landwirte haben das Problem erkannt und wollen helfen, das Klima noch zu retten – und ihr Plan klingt ganz einfach: Sie pflanzen Bäume! Wir haben einen jungen Landwirt in der Nähe von Kiel besucht, der mit seinen Agroforstsystemen Vorreiter sein will. Wie effektiv das Bäume-Pflanzen fürs Klima ist, darüber sprechen wir anschließend mit Julia Pongratz, Klimaforscherin und Professorin für Geografie und Landnutzungssysteme an der Uni München.
    Wir freuen uns über Feedback! Schreibt uns gerne an [email protected]
    Hintergrund-Informationen zum Podcast – Erklärvideos, Datenanalysen – und aktuelle Nachrichten:
    www.ndr.de/klimawandel
    Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft:
    https://agroforst-info.de/
    Aktuelle Studie des European Environmental Bureau zum Potential von Agroforst:
    https://mk0eeborgicuypctuf7e.kinstacdn.com/wp-content/uploads/2021/10/Carbon-Farming-Report-FINAL-WEB.pdf

  • Auf der Fassmer-Werft in Niedersachsen wird gerade das erste Schiff in Deutschland gebaut, das mit grünem Methanol angetrieben wird. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen!
    Schon nächstes Jahr könnte das Forschungsschiff für das Alfred-Wegener-Institut auf der Nordsee fahren. Nicht nur dieses Beispiel zeigt: Der Wandel zu einer nachhaltigen Schifffahrt ist möglich.
    Der große Haken: Bis jetzt kommt dieser Wandel nur sehr langsam voran. Schiffe – und auch Flugzeuge – stoßen die meisten Treibhausgase auf dem Weg von einem Land zum anderen aus. Regeln für mehr Klimaschutz müssen deshalb möglichst international beschlossen und durchgesetzt werden. Das erschwert bislang einen ehrgeizigen Klimaschutz-Kurs. Wie sich der Wandel bei Flugzeugen und Schiffen auf internationaler Ebene beschleunigen ließe, darüber sprechen wir mit Sabine Schlacke von der Uni Greifswald. Sie ist Professorin für Umweltrecht und sitzt im Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen.
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    Hintergrund-Informationen zum Podcast – Erklärvideos, Datenanalysen - und aktuelle Nachrichten:
    https://www.ndr.de/klimawandel
    Die weltweit erste Anlage zur Produktion von klimaunschädlichem Kerosin:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/synthetisches-kerosin-emsland-atmosfair-lufthansa-101.html
    Die Reederei Maersk bestellt Schiffe mit Methanol-Antrieb:
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/maersk-gruener-antrieb-101.html
    Interview mit Maersk-Chef Skou zu alternativen Antrieben (€):
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/maersk-chef-skou-wir-muessen-neue-schiffe-mit-fossilen-antrieben-verbieten-a-44431356-6f8a-4dba-955a-dbebd679cc75
    Der Container-Frachter Elbblue kann mit fossilen und grünen Kraftstoffen fahren:
    https://www.ndr.de/home/schleswig-holstein/SNG-Weltpremiere-Gruener-Sprit-auf-Schiffen,sng122.html
    Expeditionsleiter Markus Rex berichtet von der Reise der Polarstern: https://www.swr.de/swr1/bw/programm/forschungsschiff-polarstern-100~_detailPage-1_-dc56264c3eed6f7453c3f263012a8308a11ab691.html

  • Der Verkehrssektor ist das Sorgenkind in puncto Klimaschutz: In diesem Bereich sind die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahrzehnten zeitweise sogar gestiegen. Woran liegt das? Wie schaffen wir hier die Wende? Wie muss Mobilität neu gedacht werden – und wie nimmt man dabei alle mit? In dieser zweiten Folge besuchen wir zwei entstehende Quartiere in der Hamburger Hafencity, die in Deutschland als vorbildlich gelten: Mit Carsharing, einem guten Angebot an Bussen und Bahnen sowie einem „10-Minuten-Konzept“ sollen Autos hier größtenteils überflüssig werden. Die Hamburger Mobilitätsforscherin Philine Gaffron erklärt darüber hinaus, worauf es bei der Verkehrswende sonst noch ankommt – etwa auf dem Land.
    Der erwähnte Podcast „Die zwei von der Ladesäule – ein E-Auto-Podcast“: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4756.html
    Der Klimawandel und der Norden:
    https://www.ndr.de/klimawandel
    ARD-Themenwoche 2021 „Stadt.Land.Wandel“:
    https://www.ndr.de/themenwoche/index.html

  • In der ersten Folge stellen wir euch einen dänischen Energiekonzern vor, der nur ein paar Jahre gebraucht hat, um vom Klimasünder zum Vorreiter zu werden. Der Weg von Dong Energy zu Ørsted war nicht einfach und das Ergebnis ist noch nicht perfekt. Aber man kann etwas Wichtiges daraus lernen: Der Wandel ist möglich! Und wenn wir wirklich wollen, dann geht‘s auch mit Tempo.
    Darüber sprechen wir auch mit Brigitte Knopf. Sie ist Klimawissenschaftlerin und Generalsekretärin am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Außerdem sitzt sie im Expertenrat für Klimafragen, der die Politik der Bundesregierung bewertet. Im Gespräch erklärt sie uns, was die größten Klima-Baustellen sind und warum es im Kampf gegen die Erderwärmung auf jedes Zehntelgrad ankommt.
    Wo Offshore-Windenergie schon genutzt wird:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/Von-Dong-Energy-zu-0rsted-Frueher-Klimakiller-jetzt-Klimaretter,orsted100.html
    Essay von Brigitte Knopf zur Energiewende:
    https://www.bdew.de/online-magazin-zweitausend50/schwerpunkt-aufbruch/essay-energiewende-als-gesellschaftliche-herausforderung/
    Neue Studie von Ökonom Nicholas Stern zu Kosten der Krise: https://www.lse.ac.uk/granthaminstitute/publication/a-time-for-action-on-climate-change-and-a-time-for-change-in-economics/