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  • Die Liebe zu Büchern geht bei uns durch den Magen: Diesmal gibt es Tarte Tatin - ein Apfelkuchen, der in Büchern immer wieder auftaucht und sofort ein Frankreich-Feeling heraufbeschwört. Genau die richtige Einstimmung für das Gespräch mit Martin Walker, dem Autor der Bruno-Krimis. Er lebt im Perigord - und mit ihm haben wir fast ein bisschen mehr über Essen als über Literatur geredet.
    Reichlich Bücher werden trotzdem serviert: Abgesehen vom aktuellen Bestseller hat Jan deutsche Literatur dabei, während Katharina (mal wieder) bei einem amerikanischen Roman gelandet ist. Die All-Time-Favorites kommen von zwei Hörerinnen (danke dafür!) und im Quiz gibt es Smalltalk-Futter für die nächste Party.
    Die Bücher dieser Folge:
    Lucinda Riley: Die Sonnenschwester / aus dem Englischen von Sonja Hauser, Sibylle Schmidt, Ursula Wulfekamp (Goldmann)
    Elke Erb: Gedichtverdacht (Urs Engeler)
    Iris Hanika: Echos Kammern (Droschl)
    Adrienne Brodeur: Wild Game / aus dem Englischen von Nicole Seifert (Droemer Knaur)
    Martin Walker: Connaisseur (Diogenes)
    Chad Harbach: Die Kunst des Feldspiels / aus dem Englischen von Stephan Kleiner und Johann Christoph Maas (Dumont)
    Arundhati Roy: Der Gott der kleinen Dinge / aus dem Englischen von Annette Grube (Fischer TB)
    Das Rezept für Tarte Tatin
    - Für die Füllung 1 kg Äpfel (Braeburn oder Elstar)
    - Für das Karamell 200 g Zucker und 50 g Butter
    - Für den Boden 1 Ei, 250 g Mehl, 125 g Butter, 50 g Zucker
    Es gibt extra Tarte-Tatin-Formen, aber es geht auch mit einer gewöhnlichen Springform. Zuerst die Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Etwa 15 Minuten dünsten. Die Zutaten für den Teig verkneten und ca. 1 cm dick (in der Größe der Form) ausrollen.
    Für das Karamell im Kochtopf ein Drittel des Zuckers bei schwacher bis mittlerer Hitze schmelzen. Dann das nächste Drittel Zucker dazugeben und den Topf schütteln, sodass sich der Zucker verteilt. Wenn er fast vollständig zu Karamell verschmolzen ist, das letzte Drittel dazugeben. Vorsichtig rühren, die Butter dazugeben und weiter rühren, bis das Karamell cremig ist. 
    In die Form füllen, die Äpfel darauf verteilen und den ausgerollten Boden darüber legen. Die Ränder eindrücken und den Teig mit der Gabel einstechen. Etwa 30 Minuten bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen backen. Nach dem Backen auf einen Teller stürzen. Wahrscheinlich läuft das Karamell ein bisschen an den Rändern runter - das gehört so!

  • Die Bücher dieser Folge:
    Celia Owens: "Der Gesang der Flusskrebse" (Hanser Literaturverlage)
    Ann Petry: "The Street" (Nagel & Kimche)
    Elizabeth Gilbert: "City of Girls" (S. Fischer)
    Dave Eggers: "Der größte Kapitän aller Zeiten" (Kiepenheuer & Witsch)
    Harper Lee: "Wer die Nachtigall stört" (Rowohlt)
    Richard Powers: "Der Klang der Zeit" (S. Fischer)
    Chimamanda Ngozi Adichie: "Americanah" (S. Fischer)
    Das Rezept für "Maisklößchen à la Kya":
    Zutaten:
    180 g Maismehl
    40 g Weizenmehl
    180 g süße Zwiebeln, gehackt
    Buttermilch
    Die beiden Mehlportionen und die Zwiebeln mit ausreichend Buttermilch so lange mischen, bis ein sehr dicker Teig entsteht. Zehn Minuten ruhen lassen. Öl bzw. Frittierfett erhitzen. Jeweils einen EL Teig ins Öl zum Frittieren geben. Sobald sie schwimmen und unten braun werden, müssen die Klöße umgedreht werden. So lange frittieren, bis sie von allen Seiten goldbraun sind.
    Ohne alles schmecken die Klößchen ein bisschen fad, deshalb hat Daniel sie mit einem Chutney serviert.

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  • Katharina und Daniel begeben sich nicht nur kulinarisch auf die Spuren Hemingways, sie diskutieren über "Die Tribute von Panem" und fragen Dörte Hansen nach neuem Stoff. Als kulinarisches Erlebnis gibt es dazu Kartoffelsalat, wie ihn der große US-amerikanische Autor liebte.
    Alle Bücher dieser Folge:
    Suzanne Collins: "Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange" (Oetinger)
    Rebecca Makkai: "Die Optimisten" (Eisele)
    Kai Kupferschmidt: "Seuchen" (Reclam)
    Lola Randl: "Der große Garten" (Matthes & Seitz)
    Ernest Hemingway: "Paris, ein Fest fürs Leben" (Rowohlt)
    Henryk Sienkiewicz: "Quo vadis" (dtv)
    Juli Zeh: "Corpus Delicti" (btb)
    Juli Zeh: "Fragen zu Corpus Delicti" (btb)
    Rezept für "Pommes à l’huile"
    • 1 kg Kartoffeln
    • 4 EL Brühe
    • 4 EL Weißwein
    • 2 EL klein gehackte Schalotten
    • 4 EL Rotweinessig
    • 6 EL Öl
    • 2 TL Dijon-Senf
    • Kräuter und Salz nach Geschmack
    Kartoffeln schälen und kochen. In Scheiben schneiden. Brühe mit Weißwein verrühren und über die noch warmen Kartoffeln geben. Schalotten, Rotweinessig, Senf, Salz und Kräuter verrühren. Vorsichtig unter die Kartoffeln heben. Hemingway hat sich über seine Portion schwarzen Pfeffer zermahlen und Brot dazu gegessen. Und Bier getrunken, wie gesagt…