Folgen

  • Seit Wochen zerstören Wüstenheuschrecken in Ostafrika ganze Landstriche. Nach Äthiopien, Somalia und Kenia sind inzwischen auch Südsudan, Eritrea und Uganda bedroht. Die Insekten fressen Anbaufelder kahl und bedrohen die Lebensgrundlage von über 13 Millionen Menschen. Im Gespräch mit Ole Pflüger erklärt Bettina Rühl, ob nun eine Hungersnot droht und wie die Länder die Plage bekämpfen wollen.

    Ab morgen treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Sicherheitspolitik zur 56. Münchner Sicherheitskonferenz. Im Mittelpunkt der Gespräche sind die aktuellen politischen Krisen in der Welt. Was genau unter dem Motto "Westlessness" zu verstehen ist, was Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erreichen will und ob auch der Klimawandel eine Rolle spielt, erklärt Michael Thumann.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Matthias Peer
    Moderation: Ole Pflüger

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Am 13. Februar 1945 erreichte der von Hitlerdeutschland begonnene Zweite Weltkrieg Dresden: Die Alliierten bombardierten die Stadt. Nach Historikerangaben starben 25.000 Menschen. Doch das Gedenken daran wird von rechts instrumentalisiert, unter anderem werden die Opferzahlen angezweifelt. AfD-Chef Tino Chrupalla sprach von "Bombenterror" – ein Begriff, den so ähnlich im Zusammenhang mit Dresden schon Joseph Goebbels verwendete. Die Journalistin Doreen Reinhard berichtet aus Dresden über den Umgang der Stadt mit dem Gedenken.


    FC Chelsea, Paris Saint-Germain, Real Madrid: Fußball-Europa wird von zahlreichen Hauptstadtclubs dominiert. Ein deutscher ist jedoch nicht dabei: Hertha BSC ist in der laufenden Bundesligasaison sogar vom ehemaligen Zweitligisten Union überholt worden. Dabei wollte ein neuer Investor einen “Big City Club” aus dem Westberliner Verein machen. Zum Cheftrainer berief er Jürgen Klinsmann und stattete ihn mit einem üppigen Transferbudget aus. Warum das Experiment mit dem ehemaligen Bundestrainer gescheitert ist, erklärt ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch.


    Und sonst so? Vorbild statt Schönheit: was die Miss-Germany-Ausrichter unter Feminismus verstehen.


    Mitarbeit: Alexander Eydlin, Mathias Peer
    Moderation: Rita Lauter


    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Fehlende Folgen?

    Hier klicken, um den Feed zu aktualisieren.

  • Der Elektroautohersteller Tesla will seine neue Fabrik in Grünheide südöstlich von Berlin bauen. Doch statt Freude schlägt den Unternehmern aus dem Silicon Valley der Protest der Anwohnerinnen und Anwohner entgegen. Zu Recht? Das erklärt Lenz Jacobsen aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE, der vor Ort war.

    43.000 Menschen sind inzwischen mit dem Coronavirus infiziert, 1.000 sind an der Lungenkrankheit gestorben. In Genf tagt gerade die WHO, um über die Quelle des Virus, Übertragungswege und mögliche Therapien zu sprechen. Wie ist der aktuelle Stand? Das beantwortet Florian Schumann, Mediziner und Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Warum Vinylschallplatten bald knapp werden könnten.

    Moderation: Mounia Meiborg
    Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Links zur Folge:
    https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-11/tesla-gruenheide-brandenburg-gigafactory-fabrik-werk-berlin
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/neuartiges-coronavirus-infizierte-ausbreitung-entwicklung

  • Nach einem Jahr und zwei Monaten an der CDU-Spitze hat Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug als Parteivorsitzende angekündigt und begründet dies mit einem ungeklärten Verhältnis von Teilen der CDU zu AfD und Linke. Wer hat die besten Chancen auf die Nachfolge? Und wie geht es jetzt in Thüringen weiter? Darüber spricht Moderatorin Erica Zingher mit Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE.

    Nach dem Auszählungsdebakel in Iowa gehen die Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur im Bundesstaat New Hampshire weiter. Als Favoriten gelten Bernie Sanders und Pete Buttigieg, während Ex-Vizepräsident Joe Biden an Aufmerksamkeit verliert. Jörg Wimalasena, US-Korrespondent von ZEIT ONLINE, ist vor Ort und berichtet, wer die größten Chancen auf einen Sieg in New Hampshire hat.

    Und sonst so? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schickt versehentlich ein Glückwunschtelegramm an die Führung in Teheran.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Mathias Peer
    Moderation: Erica Zingher

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Entsetzen, Proteste auf den Straßen, Rücktrittsankündigungen, stundenlange Krisensitzungen mit den Bundesvorsitzenden und ein unverzeihlicher Vorgang, sagt die Bundeskanzlerin: Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen der rechten AfD zum Ministerpräsidenten in Thüringen hat einiges ausgelöst. Inzwischen ist Kemmerich zwar zurückgetreten, doch Neuwahlen könnte es nicht so schnell geben. Wie geht es weiter in Thüringen? Bodo Ramelow stünde bei einer neuen Abstimmung im Landtag erneut als Ministerpräsidentschaftskandidat bereit. Allerdings hat die AfD angekündigt, für den Linke-Politiker Ramelow stimmen zu wollen – um ihn wieder zu verhindern, denn ein Regierungschef von Gnaden der AfD wäre erneut die Folge. Über die aktuellen Entwicklungen in Thüringen spricht Sven Stockrahm mit Ferdinand Otto, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Soja-, Hafer- oder Mandelmilch stehen längst als pflanzliche Drinks ganz selbstverständlich im Supermarkt neben der klassischen Kuhmilch. Und nicht nur Veganerinnen und Veganer schütten lieber Hafermilch in ihren Kaffee, auch wer sonst Käse oder Fleisch isst, greift auf die Milchalternativen zurück. Auch weil sie klimafreundlicher sein sollen. Doch warum ist die Ökobilanz von Kuhmilch so viel schlechter? Und gibt es bei den pflanzlichen Drinks Unterschiede? Darüber spricht Alisa Schröder, Hospitantin im Ressort Wissen bei ZEIT ONLINE.

    Und sonst so? Die 92. Verleihung der Oscars war wieder einmal ziemlich männlich. Bei #GiveHerABreak gab es aber statt Werbung während der Gala Ausschnitte aus preiswürdigen Filmen von Regisseurinnen.

    Mitarbeit: Sophia Hofer und Anne Schwedt
    Moderation: Sven Stockrahm

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Links zur Folge – Thüringen: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/thueringen-bodo-ramelow-linke-neuwahl-ministerpraesident und https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/thueringen-ruecktritt-thomas-kemmerich-wahl-ministerpraesident-bodo-ramelow
    – Ökobilanz von Milch (nach Veröffentlichung): https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-01/milch-nachhaltige-ernaehrung-hafer-soja-konsumverhalten
    – Oscars: www.zeit.de/oscars und https://giveherabreak.org/

  • Thomas Kemmerich ließ sich in Thüringen als Vorsitzender einer Fünf-Prozent-Partei zum Ministerpräsidenten wählen – mit freundlicher Unterstützung von Björn Höcke. Den Propagandaerfolg für die AfD und den Schaden, den Kemmerich seiner Partei zugefügt hat, kann er mit seinem Rücktritt nicht mehr rückgängig machen. Rita Lauter spricht mit Ferdinand Otto über die Folgen.


    Der Berliner Mietendeckel war das Lieblingsprojekt der rot-rot-grünen Landesregierung. Den ursprünglichen Entwurf hat sie abgeschwächt, trotzdem bereitet die Opposition eine Verfassungsklage vor. Ist die Initiative nun in Gefahr? Und wenn nicht: Hilft sie den Berliner Mieterinnen und Mietern tatsächlich konkret weiter? Antworten hat Wirtschaftsjournalistin Melanie Croyé.


    Und sonst so? Wer auf seine Ernährung achtet, hat zwei Feinde. Rechts und links.


    Mehr zum Thema:

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/thomas-kemmerich-thueringen-wahl-ministerpraesident-fdp-afd

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/ministerpraesidentenwahl-afd-thueringen-wahl-landtag-thomas-kemmerich-fdp

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/wohnungspolitik-mietendeckel-mietabsenkung-berlin-immobilienmarkt-faq

    https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/mietendeckel-wohnungspolitik-berlin-cdu-fdp-ladesverfassungsgericht

  • Große Überraschung in Thüringen: FDP-Politiker Thomas Kemmerich wurde im dritten Wahlgang zum Ministerpräsidenten gewählt. Ist es okay, wenn ein Ministerpräsident mithilfe der AfD gewinnt? Und wie kann ein Vertreter der kleinsten Fraktion ohne Regierungsprogramm und Koalition überhaupt regieren? Über die Wahrscheinlichkeit von Neuwahlen und die Reaktion der CDU spricht Mounia Meiborg mit Ferdinand Otto, der für ZEIT ONLINE bei der Ministerpräsidentenwahl in Erfurt dabei war.

    Seit April 2019 sitzt WikiLeaks-Gründer Julian Assange in London in einem Hochsicherheitsgefängnis. Nun fordern 130 deutsche Künstler und Politikerinnen, dass er aus der Haft entlassen wird. Über ihre Motive und die Zukunft von Julian Assange spricht Holger Stark, Leiter des Investigativressorts der ZEIT.

    Und sonst so: Mülltrennung spielend leicht wie bei der Sesamstraße.

    Moderation: Mounia Meiborg
    Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Links zur Folge:
    Thüringen: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/thomas-kemmerich-thueringen-wahl-ministerpraesident-landesregierung
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-02/thomas-kemmerich-thueringen-wahl-ministerpraesident-fdp-afd
    Mülltrennung: https://t3n.de/news/oscar-diese-ki-schimpft-dich-1249028/

  • Selbst wenn der Linke Bodo Ramelow heute im Landtag in Erfurt erneut zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt werden sollte – mehr als ein Vierteiljahr nach der Landtagswahl – was kann er damit anfangen? Seine rot-rot-grüne Koalition hat keine Mehrheit mehr, für politische Projekte müsste Ramelow also immer wieder um neue Mehrheiten werben. Eine große Chance für die Demokratie, findet Martin Debes, der für ZEIT ONLINE aus Thüringen berichtet.

    Chauvinismus, Sexismus, die Aufgabe internationaler Verträge wie Klimapakt und Atomabkommen – all das konnte Donald Trump nichts anhaben. Stolpert der US-Präsident nun über einen Anruf bei seinem ukrainischen Amtskollegen Selenskij? Das hoffen jedenfalls die Demokraten im Kongress, die ein Impeachment-Verfahren gegen ihn angestrengt haben. Doch im Senat, wo heute darüber abgestimmt wird, ob Trump sein Amt verliert, haben seine Republikaner die Mehrheit. Kann ihm das Verfahren dennoch im Wahlkampf schaden – die Demokraten haben sich ja bei den Vorwahlen in Iowa ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert? Das ordnet ZEIT-ONLINE-Redakteur Carsten Luther ein.


    Und sonst so: wie leicht sich Google austricksen lässt.


    Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer
    Moderation: Rita Lauter

    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Immer öfter werden Amtsträger beschimpft und bedroht. Es trifft Journalistinnen, Politiker oder Feuerwehrleute. ZEIT-Autor Christian Fuchs und seine Kollegen haben recherchiert, was das für Leute sind, die den Hass in die Gesellschaft tragen – und was sie damit erreichen wollen.

    Den vollständigen Text lesen Sie hier: https://www.zeit.de/2020/06/hasskriminalitaet-drohungen-politiker-beamte-ruecktritt-angst

    Außerdem: Der Brexit ist erst wenige Tage her. Nun muss ein Handelsabkommen ausgehandelt werden. Die EU verspricht den Briten weitreichende Erleichterungen, wenn sie sich weiter an EU-Regularien halten. Premierminister Boris Johnson weist das schroff zurück. Aber: Ein Brexit-Kompromiss ist näher, als es scheint, sagt die freie Journalistin Bettina Schulz.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt
    Moderation: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

  • Die Regierungsbildung in Thüringen ist eine wackelige Angelegenheit. Die ehemaligen Volksparteien CDU und SPD haben dramatisch an Stimmen verloren, die AfD konnte hingegen ihre Sitze verdoppeln. Und trotz des historischen Wahlsiegs der Linken reicht es nicht mehr für eine mehrheitsgestützte rot-rot-grüne Regierung. Wer also soll Thüringen regieren? Linke, SPD und Grüne entschieden sich trotz fehlender Mehrheit erneut zu koalieren – als erste Minderheitsregierung Deutschlands. Am Mittwoch will sich Bodo Ramelow zur Wiederwahl des Ministerpräsidenten stellen. Wie sehen die Chancen für Ramelow aus? Und welche Erfolgsaussichten hat die geplante Minderheitsregierung? Über das Demokratielabor Thüringen spricht Erica Zingher mit Michael Schlieben, politischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE.

    Wer von den Demokraten fordert Präsident Donald Trump bei der nächsten US-Wahl heraus? Die Suche nach der geeigneten Kandidatin oder Kandidaten ist in den USA schon seit jeher ein langwieriger Prozess. Nun starten elf der vormals 29 Demokratinnen und Demokraten in die Vorwahlen: Den Auftakt macht Iowa. In dem US-Bundesstaat im Mittleren Westen leben zwar nur drei Millionen Menschen, dennoch sind ihre Stimmen im Vorwahlkampf von besonderem Gewicht. Zudem holte der Sozialist Bernie Sanders in den Umfragen in den letzten Wochen stark auf. Könnte er die Vorwahl in Iowa gewinnen? Und was würde das für den weiteren Verlauf des US-Wahlkampfes bedeuten? Das erklärt Jörg Wimalasena, USA-Korrespondent von ZEIT ONLINE.

    Jörg Wimalasenas Reportage aus Ioawa finden Sie hier.

    Und sonst so? Mit dem Hashtag #JeNeSuisPasUnVirus (Ich bin kein Virus) wehren sich als asiatisch gelesene Menschen gegen die rassistische Stigmatisierung in der Hysterie um das neuartige Coronavirus.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Anne Schwedt

    Moderation: Erica Zingher

  • In dieser Sondersendung sprechen wir über den Brexit, der heute, am 31. Januar 2020, vollzogen wird. Mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU beginnt eine Übergangsphase, in der bis Ende 2020 vorerst alles beim Alten bleibt. Binnen weniger Monate muss ein Freihandelsabkommen ausgehandelt werden. Größter Streitpunkt dürfte der Zugang Großbritanniens zum EU-Binnenmarkt sein, erklärt Marcus Gatzke, Politikchef bei ZEIT ONLINE.

    2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten für den Brexit, während 62 Prozent der Schotten dagegen votierten. Wie wirken sich die unterschiedlichen Ansichten auf die Stimmung in der britischen Bevölkerung aus? Die freie Journalistin Bettina Schulz lebt in Großbritannien und erzählt, wie sich das Land in den letzten Jahren verändert hat.

    Moderation: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Anne Schwedt

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de

  • Den US-Präsidenten Donald Trump und den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu verbindet einiges – nun haben sie gemeinsam einen Plan verkündet, der den andauernden Konflikt im Nahen Osten beenden soll: den "Deal des Jahrhunderts", in den Worten Trumps. Was genau sieht der vor? Und wieso misstrauen die Palästinenser dem Plan? Über die Kritik an diesem Deal und ob er wirklich zu neuem Frieden führen kann, darüber spricht Fabian Scheler mit Lea Frehse, Nahost-Korrespondentin der ZEIT.

    Ihre Analyse: https://www.zeit.de/2020/06/nahost-donald-trump-usa-israel-paelaestinaenser-jerusalem-zweistaatenloesung


    Rekordsommer 2018, Beinahe-Rekordsommer 2019: Die Waldbrandgefahr stieg, die Land- und Forstwirtschaft hatte mit der anhaltenden Dürre zu kämpfen und durch Stürme und Starkregen verursachte Schäden nehmen zu. Parallel zu den Hitzesommern werden die Winter milder. Doch sind das alles nur vorübergehende Wetterphänomene? Oder sind Rekordsommer und frühlingshafte Temperaturen im Winter schon Symptome des Klimawandels? Wie sich die globale Erderwärmung auf das Wetter auswirkt und welche Entwicklungen zu erwarten sind, das erklärt der Klimaexperte und ARD-Wettermoderator Karsten Schwanke.

    Sein Facebook-Erklärvideo aus dem Herbst 2018: https://www.facebook.com/DasErste/videos/370991350337069/



    Und sonst so? Homeoffice im U-Bahn-Schacht.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen

    Moderation: Fabian Scheler

  • Die Internetplattform linksunten.indymedia wurde 2017 verboten. Das Innenministerium betrachtete sie als Organisationsplattform für linksextrem motivierte Straftaten. Doch es gab viel Kritik an dem Beschluss. Ab heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht darüber, ob das Innenministerium Recht gebeugt hat. Henrik Merker, Autor im Investigativteam von ZEIT ONLINE, berichtet zu den Hintergründen.

    Das neuartige Coronavirus wurde nun erstmals bei einem Patienten in Deutschland nachgewiesen. Dem Mann aus Bayern geht es gut, dennoch schauen viele mit Sorge auf das Virus. Jakob Simmank aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE spricht darüber, welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind.

    Und sonst so? Ein bekannter Insektenforscher schlägt eine ungewöhnliche Nutzung von Ameisen vor.

    Moderation: Mounia Meiborg
    Mitarbeit: Alexander Eydlin

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

  • Wegen der Ansteckungsgefahr am neuartigen Coronavirus 2019-nCoV legt Chinas Regierung ganze Städte lahm. Wissensredakteur Jakob Simmank erklärt, wie groß die Gefahr durch die Krankheit in Europa ist.

    Der Bundestag wächst und wächst und wächst. Im ungünstigsten Fall könnten nach der nächsten Wahl fast 1.000 Politikerinnen und Politiker ein Mandat bekommen. Eine Wahlrechtsreform wäre dringend nötig. Doch die Parteien können sich nicht einigen. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otte erklärt, warum.

    Und sonst so? Sonderprägung für den Brexit.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Christina Felschen, Sophia Hofer

    Auf ZEIT ONLINE gibt es FAQs zu beiden Themen:

    Coronavirus: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-01/coronavirus-china-lungenkrankheit-ansteckung-gefahr-faq

    Wahlrecht: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-01/wahlrechtsreform-bundestag-abgeordnete-wahlkreise-verkleinerung

  • Die erste Woche der Impeachment-Verhandlungen ist vorbei. Nach der Anklage hat seit Samstag die Verteidigung das Wort. Wie haben Demokraten und Republikaner ihre Chancen genutzt? Das analysiert Klaus Brinkbäumer, der für die ZEIT aus den USA berichtet.

    Seit 2015 treibt die rechtsnationale Regierungspartei PiS in Polen eine Justizreform voran, die zunehmend die Gewaltenteilung außer Kraft setzt. Am Donnerstag hat das Parlament ein Gesetz verabschiedet, dass Richterinnen und Richtern verbieten, die Justizreform zu kritisieren. Was steckt hinter dem "Maulkorbgesetz"? Das erklärt Ulrich Krökel, der als Korrespondent aus Warschau berichtet.

    Außerdem: Hunde sind treu, Katzen nicht? Von wegen.

    Moderation: Mounia Meiborg
    Mitarbeit: Sophia Hofer, Christina Felschen

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft heute den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Istanbul. Hauptthemen der Gespräche dürften die Flüchtlingspolitik sowie die Konflikte in Syrien und Libyen sein. Issio Ehrich ist freier Journalist und berichtet unter anderem für ZEIT ONLINE aus Istanbul. Er analysiert im Podcast, wie es um die deutsch-türkischen Beziehungen derzeit steht.

    Die Region Emilia-Romagna in Italien ist eine der letzten Hochburgen der italienischen Linken. Bei den Regionalwahlen am Wochenende könnte sich das ändern – mit Auswirkungen aufs ganze Land. Sollte das Rechtsbündnis von Salvini die Wahlen gewinnen, könnte die Koalitionsregierung aus Sozialdemokraten und der Fünf-Sterne-Bewegung in Rom zerbrechen. Ob die Rückkehr von Salvini an die Macht bevorsteht, darüber spricht Ulrich Ladurner, Italienexperte bei der ZEIT.

    Mitarbeit: Andrea Buhtz, Christina Felschen
    Moderation: Ole Pflüger

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de

  • Mehr als eine Million Menschen ermordeten die Nazis in Auschwitz. Die Zahl der Täter zu bestimmen, ist nicht einfach, Schätzungen gehen von bis zu 250.000 aus. Viele kamen ohne Bestrafung davon, es ist ein brisantes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Die Ludwigsburger Zentrale Aufklärungsstelle, die die Ermittlungen einleitet, muss sich mit schwierigen Fragen auseinandersetzen. Der Leiter des ZEIT-Geschichtsressorts, Christian Staas, hat anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz mit ihnen gesprochen.

    In Davos treffen sich zum 50. Mal die Vertreterinnen und Vertreter der politischen und wirtschaftlichen Elite aus aller Welt, um über die großen Fragen der Weltwirtschaft zu diskutieren. Dabei soll es unter anderem um Nachhaltigkeit und den Klimawandel gehen. Das betonte zumindest die eingeladene Greta Thunberg, während parallel dazu Donald Trump gegen “Propheten des Untergangs” wetterte. Welche politischen Auswirkungen kann Davos überhaupt haben? ZEIT-ONLINE-Redakteurin Marlies Uken berichtet aus den Schweizer Bergen.

    Und sonst so? Der Bundespräsident spricht in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem.

    Mitarbeit: Alexander Eydlin,
    Moderation: Fabian Scheler

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Wenn Sie uns kontaktieren möchten, erreichen Sie uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de

  • Atembeschwerden, Lungenentzündungen und hohes Fieber: Eine rätselhafte Lungenkrankheit breitet sich immer weiter aus. Inzwischen hat die Krankheit [auch die USA erreicht. Vermutet wird, dass die ersten Erkrankten sich auf einem Fischmarkt in Wuhan in China mit dem Coronavirus angesteckt haben; inzwischen sind mehrere hundert Menschen infiziert, einige auch gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation hat deshalb für heute ihren Notfallausschuss einberufen. Fragen dazu an Jakob Simmank aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Deutschland liegt bei der Abdeckung mit LTE im internationalen Vergleich maximal im Mittelfeld – noch hinter Kasachstan, Bolivien und Senegal. Das führt dazu, dass Deutschland bei der Digitalisierung den Anschluss zu verlieren droht, an Attraktivität als Wirtschaftsstandort nachlässt – und in Brandenburg sogar Notrufe scheitern. Wie sich die vielen Funklöcher erklären lassen, beschreibt Sara Schurmann.

    Und sonst so? Uniformen leider nicht von einer anderen Welt


    Mitarbeit: Alena Kammer, Mathias Peer
    Moderation: Rita Lauter


    Sie erreichen Sie uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Der französische Präsident Emmanuel Macron wird immer unbeliebter. Von all dem Groll profitieren kann hingegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen. Warum sie so beliebt ist wie nie zuvor, erklärt Annika Joeres, freie Autorin aus Südfrankreich.

    In dem schweizerischen Bergdorf Davos beginnt heute das 50. Weltwirtschaftsforum. In diesem Jahr soll es vor allem um Naturkatastrophen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit gehen. Und Greta Thunberg ist auch wieder dabei. Marlies Uken, stellvertretende Ressortleiterin für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft spricht darüber, wie sich die Konferenz verändert hat.

    Und sonst so: Die Mitte Europas verschiebt sich.

    Mitarbeit: Alena Kammer, Anne Schwedt
    Moderation: Simone Gaul

    Wenn Sie uns kontaktieren möchten, erreichen Sie uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.

  • Ein neues Waffenembargo für Libyen: Was bedeutet die Einigung der Teilnehmer des Libyen-Gipfels in Berlin? Darüber spricht Simone Gaul mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Er sagt: Es gibt zum ersten Mal so etwas wie Hoffnung für Libyen.

    Nachdem die iranische Führung zugeben musste, für den Abschuss der ukrainischen Passagiermaschine verantwortlich zu sein, kam es im Land wieder zu Protesten. Doch sie waren schnell wieder vorüber. Warum das so ist, erklärt Luisa Hommerich, Redakteurin im Ressort Investigativ von ZEIT und ZEIT ONLINE.

    Außerdem: Lief so gut für das deutsche Team. Und dann das.

    Mitarbeit: Milan Ziebula, Anne Schwedt
    Moderation: Simone Gaul

    Wenn Sie uns kontaktieren möchten, erreichen Sie uns per Mail unter wasjetzt@zeit.de.