Folgen

  • Am Freitag hat auch der Bundesrat ein Rettungspaket und weitere Gesetze zur Bekämpfung des Coronavirus gebilligt. Den Bundestag hatten diese Maßnahmen bereits am Mittwoch passiert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sprach währenddessen eine Warnung aus.

    Auf Facebook und per Mail erreichen uns täglich viele Fragen zum Coronavirus. Eine davon beantworten wir in unserem Podcast. Heute: Was ist mit denen, die das Coronavirus bereits überstanden haben und Antikörper gebildet haben. Können die das Virus noch immer übertragen? Wissensredakteur Sven Stockrahm antwortet.

    Die (ständig aktualisiert) wichtigsten Antworten zum Coronavirus gibt es hier: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-sars-cov-2-risiko-symptome-schutz-rechte-faq

    Coronavirus-Tipps zum Ausdrucken sind hier: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-infektionsschutz-hygiene-symptome-tipps-infografiken


    Was noch? Fish & Chips für alle zur Rettung des Pubs in Denchworth.

    Moderation: Pia Rauschenberger
    Redaktion: Fabian Scheler

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de

  • Weniger Flugverkehr durch Corona bedeutet auch weniger CO2-Ausstoß, das Klima erholt sich also? Stefan Schmitt zweifelt an dieser Schlussfolgerung und blickt zurück auf die Entwicklung der Treibhausgasemissionen infolge der Finanzkrise 2008.

    Seine Analyse (Abo): https://www.zeit.de/2020/14/emissionen-corona-krise-klimaschutz-treibhausgase-co2/komplettansicht


    In Deutschland sind bisher über 200 Menschen am Coronavirus gestorben. Die Sterberate liegt hier bei 0,54 Prozent. In Italien sind es sehr hohe zehn Prozent. Linda Fischer aus dem Wissensressort beantwortet die Frage, warum die Unterschiede so hoch sind.

    Warum das Virus in Italien tödlicher ist: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/corona-sterberaten-italien-deutschland-epidemiologie/komplettansicht

    Und sonst so? Ausgangssperren retten manchmal Leben.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Anne Schwedt

    Moderation: Fabian Scheler

  • Fehlende Folgen?

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  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Donnerstagmittag über die Corona-Pandemie in Deutschland informiert. Derzeit würden in Deutschland pro Woche etwa 360.000 Menschen auf das Virus Sars-Cov-2 getestet. Bald könnten es noch mehr werden, denn die Firma Bosch hat heute einen Test vorgestellt, bei dem das Ergebnis schon nach zweieinhalb Stunden feststeht.

    Außerdem hat sich die Bundesregierung zur Versorgungslage mit Lebensmitteln geäußert. Die sei weiterhin gut, und auch die Hamsterkäufe der letzten Wochen würden zurückgehen. Allerdings dürfen seit Mittwoch keine Saisonarbeiter mehr nach Deutschland einreisen. In der Landwirtschaft werden aber dringend Erntehelferinnen und -helfer benötigt. Deswegen soll es Studierenden und Menschen, die gerade in Kurzarbeit sind, leichter gemacht werden, dort auszuhelfen. Auch das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen könnte aufgehoben werden.

    Wie in jeder Folge des "Was jetzt?"-Updates beantworten wir außerdem die Frage einer Hörerin, die uns auf Facebook erreicht hat: Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich wegen der Corona-Krise meinen Minijob verloren habe?

    Moderation: Mounia Meiborg

    Redaktion: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de.

  • Innerhalb weniger Wochen hat das Coronavirus das öffentliche Leben lahmgelegt und uns Grundrechtseinschnitte beschert, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik wohl noch nicht gab. 95 Prozent der Bevölkerung finden das angemessen. Doch wie lange noch? Rita Lauter befragt Lenz Jacobsen, Politikredakteur bei ZEIT ONLINE.

    Anfang März kündigte der Präsident des Verfassungsschutzes, Thomas Haldenwang, an, die völkisch-nationalistische AfD-Gruppe Flügel unter Beobachtung zu stellen. Jetzt erklärte die informelle Parteigruppierung ihre Auflösung – auf Druck des AfD-Bundesvorstands. ZEIT-Redakteur Paul Middelhoff schätzt ein, was das für die AfD bedeutet, wenn zwar die Gruppierung aufgelöst ist, aber das Führungspersonal samt Gedankengut weiter Mitglied sind.

    Und sonst so? Illusionen fürs Homeoffice

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt
    Moderation: Rita Lauter

    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weitere Infos:

    Coronavirus-Liveblog
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/corona-pandemie-live-covid-19-newsblog


    Ausgangsbeschränkungen: Wer darf jetzt noch raus, was ist verboten?
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/ausgangssperren-coronavirus-deutschland-social-distancing-quarantaene-ansteckung-faq


    Rechtsextremismus: Das Ende der Mär von der Bürgerlichkeit
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/rechtsextremismus-afd-verfassungsschutz-buergerlichkeit


    AfD-Flügel-Auflösung: Ein Fall von strategischer Kosmetik
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/afd-fluegel-aufloesung-bjoern-hoecke-personal-positionen

  • 1,50 Meter Abstand – auch im Bundestag. Die Abgeordneten mussten heute zum Teil auf die Zuschauertribüne ausweichen, um in einer historischen Sitzung mit abstimmen zu können. Der Bundestag hat eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um das neuartige Coronavirus und seine Folgen zu bekämpfen: Deutschland soll neue Milliardenkredite aufnehmen, dafür wird die Schuldenbremse gelockert. Und der Bund hat beim Infektionsschutz in Zukunft mehr zu sagen als die Länder. Im Podcast geben wir einen Überblick und erklären die Maßnahmen genauer.

    Hier findet sich ein Überblick über die beschlossenen Maßnahmen: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/corona-krise-infektionsschutz-gesetz-jens-spahn

    Weitere Themen: Die Abiturprüfungen sollen deutschlandweit nicht abgesagt werden, sagt die Kultusministerkonferenz, höchstens verschoben. Studenten müssen hingegen weiter warten, wie kann man die Zeit sinnvoll verbringen? Und wir beantworten die Frage, wie lange mit Sars-Cov-2 infizierte Menschen andere noch anstecken können.

    Außerdem: Aus wie vielen Brettern besteht eine Europalette? Die Antwort ist eine Million Euro wert.

    Moderation: Fabian Scheler
    Redaktion: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de.

  • In Deutschland gilt ein Kontaktverbot. Doch die Maßnahmen gegen das Coronavirus unterscheiden sich von Land zu Land. Wie gehen die Menschen damit um? Wir haben Korrespondenten und Korrespondentinnen in New York, Moskau, London, Barcelona und Stockholm befragt.

    Nach der Fußball-EM werden nun auch die Olympischen Sommerspiele um ein Jahr verschoben. Das hatten Athleten schon länger gefordert; manche Länder wollten schon gar keine Sportler mehr entsenden. Warum hat das IOC so lange für diese Entscheidung gebraucht? Das erklärt ZEIT-ONLINE-Sportredakteur Oliver Fritsch.

    Und sonst so? Wie sehen die Infektionszahlen in Ihrer Region aus?


    Mitarbeit: Max Skowronek, Simone Gaul, Christina Felschen
    Moderation: Rita Lauter


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    Interaktive Karte zu den Infektionen

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-deutschland-infektionen-faelle-verbreitung-epidemie-karte


    Die Welt steht still. Nur Schweden nicht

    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-schweden-stockholm-oeffentliches-leben


    Donald Trump: Gefährlicher Eigensinn
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/donald-trump-coronavirus-wirtschaft-usa-ostern


    New York: Warten auf den Ausnahmezustand
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/coronavirus-new-york-vorbereitungen-bill-de-blasio-andrew-cuomo-militaer


    Boris Johnson: Bloß nicht zu früh in Quarantäne
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/boris-johnson-coronavirus-grossbritannien-massnahmen-epidemie


    Russland: Es gibt keine Corona-Toten. Punkt
    https://www.zeit.de/politik/2020-03/russland-coronavirus-infektionen-zahlen-pandemie


    Landwirtschaft in Spanien: Alarm in Europas Garten
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/landwirtschaft-spanien-ausgangssperre-corona-krise-hygiene

  • Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden nicht im Jahr 2020 stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie sollen sie um ein Jahr auf den Sommer 2021 verschoben werden. Das verkündete Japans Premierminister Shinzō Abe am Dienstagmittag. Eine Verschiebung über diesen Termin hinaus komme aber nicht in Frage. Zuletzt hatten immer mehr Länder, aber auch einzelne Athleten angekündigt, an den Spielen im Sommer 2020 nicht teilnehmen zu wollen, und so den Druck auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) erhöht.

    In Afghanistan streiten sich Aschraf Ghani und Abdullah Abdullah um das Amt des Präsidenten. Und solange sie das tun, lässt sich der Friedensvertrag der USA mit den Taliban nicht umsetzen. Deswegen erhöht die US-Regierung jetzt den Druck und streicht Hilfsgelder für das Land, zunächst eine halbe Milliarde Dollar.

    Was noch? "Asterix"-Zeichner Albert Uderzo ist gestorben.

    Moderation: Fabian Scheler

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de.

  • Im griechischen Flüchtlingslager Moria leben die Menschen dicht beieinander und die hygienische Versorgung ist schlecht. Wie kann ein Ausbruch des Coronavirus dort verhindert werden? Darüber spricht Fabian Scheler mit Caterina Lobenstein, die das Flüchtlingslager mehrfach besucht hat.

    Ihr aktueller Text: https://www.zeit.de/2020/13/coronavirus-lesbos-fluechtlingslager-moria-asylpolitik-griechenland

    Flächendeckende Tests statt Ausgangssperre und Isolation. Südkorea scheint eine erfolgreiche Strategie im Kampf gegen das Coronavirus gefunden zu haben. Wie stark Deutschland testet und warum es nicht mehr Tests sind, beantwortet Jakob Wittmann, Redakteur im Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Alle Antworten zu den Coronatests: www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronatests-deutschland-coronavirus-covid-19-who-pandemie

    Und sonst so? In Corona-Zeiten wird auf dem Balkon nicht nur geklatscht und gesungen, sondern auch Marathon gelaufen.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Mitarbeit: Katharina Heflik, Anne Schwedt
    Moderation: Fabian Scheler

  • Menschen und Firmen, denen durch die Corona-Pandemie Verdienstausfälle drohen, sollen entschädigt werden. Dazu wurden heute verschiedene Maßnahmen vorgestellt.

    Eltern, die ihre Kinder betreuen müssen und deshalb Einnahmen verlieren, sollen zwei Drittel ihres Gehalts und maximal 2016 Euro monatlich erhalten, sagte Familienministerin Franziska Giffey. Krankenhäuser, die Betten für Corona-Patienten freihalten, sollen 560 Euro pro Tag und Bett bekommen. Und: Kleine Firmen und Solo-Selbstständige sollen Geld erhalten. Dafür will Finanzminister Olaf Scholz die Schwarze Null aufheben und Schulden von 156 Milliarden Euro machen.

    Außerdem: Was hilft gegen schlechte Nachrichten? Zum Beispiel pfeifende Walrösser.

    Moderation: Pia Rauschenberger
    Redaktion: Mounia Meiborg

    Frage, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de

    Link zur Folge:
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/corona-pandemie-live-covid-19-newsblog

  • Was bedeutet das bundesweite Kontaktverbot? Und was, wenn wie in Bayern das Land andere Regeln erlassen hat? Darüber spricht Simone Gaul mit ZEIT-ONLINE Politikredakteur Ferdinand Otto.

    Für Paare und Familien ist die viele gemeinsame Zeit zu Hause oft eine Herausforderung. Sven Stockrahm, stellvertretender Leiter der Wissensredaktion von ZEIT ONLINE, gibt Tipps, wie unsere Beziehungen diese Ausnahmesituation überstehen können.

    Und: Klatschen Sie doch mal für Ärztinnen und Pfleger.

    Mitarbeit: Sophia Hofer, Mathias Peer
    Moderation: Simone Gaul

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Die neue Videosprechstunde von ZEIT ONLINE: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-ratgeber-video-sprechstunde-gesundheit-ansteckung-psyche

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat für Bayern grundlegende Ausgangsbeschränkungen verkündet. Er will damit das gesellschaftliche Leben im Freistaat zurückfahren. Ob das auch bundesweit möglich ist, wird am Sonntag Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den anderen Bundesländern beraten. Söder sagte, er wünsche sich sein Vorgehen auch von anderen Kollegen.

    Auf Facebook haben Sie täglich die Möglichkeit, uns Fragen zu stellen. Wir versuchen, diese zu beantworten. Heute geht es um die Frage, wie es Obdachlosen in Zeiten der Corona-Krise geht. Die freie Autorin Annabel Trautwein hat sich die Situation in Hamburg angeschaut und gibt einen kurzen Einblick.

    Hier ist ihr Text: https://www.zeit.de/hamburg/2020-03/coronavirus-armut-quarantaene-hamburg-obdachlosigkeit

    Was noch? Der tote Lenin wird in Selbstisolation geschickt. Und das restliche Russland? Lebt so, als gebe es kein Corona-Virus.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Moderation: Erica Zingher

    Redaktion: Fabian Scheler

  • Über 30 Tote gab es infolge der Corona-Pandemie bisher in Deutschland. Was wissen wir über diese Menschen? Und was über die Todesfälle in Deutschland im Vergleich zu denen anderer Länder? Das erklärt Linda Fischer aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE.

    Im Strafprozess um die Cum-Ex-Steueraffäre gab es erstmals ein deutsches Urteil. Zwei britische Aktienhändler sind vom Bonner Landesgericht wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden. Was bedeutet das für die deutsche Justiz? Felix Rohrbeck spricht über die Maßstäbe, die dieses Urteil setzt, und ob es weitere Prozesse geben wird.

    Außerdem: Klopapierhersteller profitieren nicht von der Krise: https://www.zeit.de/hamburg/2020-03/viva-con-agua-toilettenpapier-ausverkauft-coronavirus

    Moderation: Ole Pflüger
    Mitarbeit: Konstantin Zimmermann, Mathias Peer

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Weiterführende Links:
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-deutschland-todesfaelle-risikogruppen-biopsie
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/cum-ex-bonn-gericht-steuerskandal

  • Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer TV-Ansprache dazu aufrief, gemeinsam solidarisch zu handeln, und die Coronavirus-Krise als "größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg" bezeichnete, reagierten einige Ministerpräsidenten auf ihre Worte. Vor allem die Ausgangssperre, die in anderen EU-Staaten bereits in Kraft trat, bleibt ein umstrittenes Thema.

    Auf Facebook haben Sie täglich die Möglichkeit, uns Fragen zu stellen. Wir versuchen, diese zu beantworten. Heute geht es um die Frage, wie man merkt, dass man bereits mit dem Coronavirus infiziert war. Wissensredakteur Florian Schuhmann gibt darauf eine Antwort.

    Was noch? Quarantäne macht verrückt: Wie ein Südamerikaner das Kakaomachen seiner Freundin kommentiert.

    Moderation: Fabian Scheler
    Redaktion: Mounia Meiborg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel wendet sich in der Corona-Krise per Fernsehansprache an die Bürgerinnen und Bürger – das macht sie sonst eigentlich nur in ihrer Neujahrsansprache. Das Coronavirus breitet sich rasant in Deutschland aus, so dass die Bundesregierung drastische Einschnitte wie Schulschließungen und Grenzkontrollen verhängt hat, die das öffenrtliche Leben weitgehend lahmlegen. War die Ansprache überzeugend? ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto ordnet den Appell ein. Ist er das neue "Wir schaffen das"?


    Vor etwa einem Jahr hat eine Koalition aus mehr als 50 Staaten und kurdischen und arabischen Kämpfern die Terrormiliz "Islamischer Staat" vorerst zerschlagen. Doch schon 2010 war das Ende des IS im Irak erklärt worden – gibt es diesmal eine andere Strategie gegen das erneute Aufkommen des IS? ZEIT-Redakteur Yassin Musharbash war in Gebieten, in denen der IS noch immer stark ist und spricht über die Lage im Irak, Burkina Faso und Sri Lanka.


    Mitarbeit: Ivana Sokola, Anne Schwedt
    Moderation: Rita Lauter


    Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Mehr Informationen:
    “Es wird vor allem auf Angela Merkel ankommen”
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/corona-krise-finanzkrise-angela-merkel-italien


    Warum wir jetzt unser Verhalten ändern müssen
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-prognosen-virusinfektion-menschenmenge-forschung

    Die Rückkehr des IS (Abo)
    https://www.zeit.de/2020/13/islamischer-staat-dschihadismus-rueckkehr-islamismus


    Die Terrorbraut
    https://www.zeit.de/hamburg/2019-12/is-unterstuetzerin-prozess-hanseatisches-oberlandesgericht-vorwuerfe

  • Normalerweise macht sie das nur zu Silvester. Doch in der Sars-Cov-2-Pandemie ist es nicht die erste ungewöhnliche Maßnahme: Angela Merkel hält am Mittwochabend eine TV-Ansprache an die Menschen in Deutschland. Am Montag hatte Frankreichs Präsident Emanuel Macron im Fernsehen eine Ausgangssperre für das ganze Land verkündet. Spekulationen, Merkel könnte jetzt das Gleiche tun, hat die Bundesregierung aber bisher als falsch zurückgewiesen.

    Wegen der Kontrollen an der Grenze zu Polen hat sich am Mittwochvormittag ein bis zu 60 Kilometer langer Stau auf der Autobahn A4 gebildet. Das Rote Kreuz war die ganze Nacht mit knapp 100 Helfern vor Ort, ein Sprecher sagte, das Ganze sei eine "humanitär bedenkliche Situation".

    Außerdem: CO2-Fußabdruck war gestern. Heute bestimmt man seinen "Pandemic Footprint": https://www.pandemic-footprint.com/de/your-footprint

    Hier: https://www.pandemic-footprint.com/de/your-footprint

    Moderation: Fabian Scheler

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

  • Durch das Coronavirus sind in allen Bundesländern die Schulen geschlossen. Wie können die Kinder jetzt weiter lernen? Simone Gaul erzählt im Gespräch mit Fabian Scheler, wie die Lehrerinnen und Lehrer versuchen, auf digitalem Weg die Schülerinnen und Schüler zu unterrichten und welche Probleme es dabei gibt.

    Ihr Text dazu: https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2020-03/schulschliessungen-kinderbetreuung-coronavirus-infektionsschutz-faq

    Nach Italien ist Spanien derzeit das Land, in dem es die meisten Corona-Infizierten gibt. Seit Samstag gilt in Spanien der Notstand und es herrscht Ausgangssperre. ZEIT ONLINE-Autorin Julia Macher erzählt, wie und wo sich das Virus in Spanien so schnell ausbreiten konnte und wie sie selbst mit der derzeitigen Situation umgeht.

    Ihre Reportage aus Spanien: https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-03/ausgangssperren-spanien-coronavirus-quarantaene-infektionsschutz

    Und sonst so? Beim Klimawandel gibt es gute Nachrichten: Deutschland hat seine CO2-Emissionen verringert.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Anne Schwedt
    Moderation: Fabian Scheler

  • Zwei Meldungen machten am Dienstag die Runde, die beunruhigend klingen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Einnahme von Ibuprofen bei Corona-Verdacht und Lothar Wieler – der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) – sagt, dass die Corona-Pandemie bis zu zwei Jahre andauern könne. ZEIT-ONLINE-Vizeressortleiter Wissen und Digital, Sven Stockrahm, ordnet beides im Was-jetzt?-Update ein.

    Weitere Infos finden Sie hier: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/covid-19-ibuprofen-ausnahmezustand-pandemie-sars-cov-2

    Am Vormittag hat das Robert Koch-Institut die Gefährdung durch das neuartige Coronavirus in Deutschland von "mäßig" auf "hoch" erhöht. In einigen Regionen könne man sogar von einem sehr hohen Risiko sprechen. Außenminister Heiko Maas hat heute angekündigt, im Ausland gestrandete Deutsche mit Lufthansa-Maschinen wieder ins Land zu holen. Und die Bundesregierung sprach eine weltweite Reisewarnung aus.

    Außerdem: Die Fußball-EM wird verschoben, der Weltsport pausiert – mit einer Ausnahme.

    Moderation: Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de.

    Korrektur: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ist nicht in der CDU, wie im Podcast behauptet, sondern in der SPD. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

  • Um die rasante Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, finden seit gestern an den deutschen Grenzen wieder Kontrollen statt. Wie will die EU sicherstellen, dass der Warenverkehr dadurch nicht beeinträchtigt wird? Darüber spricht Fabian Scheler mit Ulrich Ladurner. Er ist ZEIT-Korrespondent in Brüssel.

    Sein Kommentar dazu: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/grenzschliessungen-coronavirus-pandemie-deutschland-eu

    Gerüchte und Falschinformationen verbreiten sich in Deutschland mittlerweile schneller als das Coronavirus selbst, besonders über Messenger-Dienste. Lisa Hegemann aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE erklärt, wohin man sich wenden kann, um Nachrichten zu checken.

    Neun Tips, wie man sich vor Fake News schützen kann: https://www.zeit.de/digital/internet/2020-03/fake-news-coronavirus-falschnachrichten-luegen-panikmache


    Und sonst so? Auch Arnold Schwarzenegger bleibt zu Hause — mit seinen Eseln.

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de

    Mitarbeit: Alena Kammer, Christina Felschen
    Moderation: Fabian Scheler

  • Etwa 6.600 Menschen haben sich in Deutschland inzwischen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Auch heute haben mehrere Bundesländer neue Maßnahmen ergriffen: Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen, was bedeutet, dass alle Einsätze von Hilfsorganisationen von einer zentralen Stelle aus koordiniert werden. Außerdem bekommen die Behörden nun neue Befugnisse.

    Bundesregierung und Bundesländer haben sich darauf geeinigt, eine Vielzahl an Geschäften zu schließen. Davon ausgenommen sind unter anderem Supermärkte, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken. Die EU-Kommission schlägt einen 30-tägigen Einreisestopp vor, der für alle nicht absolut notwendigen Reisen und zunächst für 30 Tage gelten soll.

    Die weiteren Themen: Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat es gebrannt. Und die CO2-Emissionen in Deutschland sind 2019 zurückgegangen.

    Moderation: Ole Pflüger
    Redaktion: Mounia Meiborg

    Sie erreichen uns per Mail an wasjetzt@zeit.de

    Weitere Links: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-03/coronavirus-bund-und-laender-vereinbaren-schliessung-von-geschaeften
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/corona-pandemie-virus-covid-19-ausbreitung-live-blog

  • Wegen des Coronavirus ist ein Großteil des öffentlichen Lebens in Deutschland lahmgelegt. Die Politik ruft dazu auf, soziale Kontakte zu vermeiden und nur noch wegen lebensnotwendigen Dingen vor die Tür zu gehen. Warum die rigorosen Maßnahmen gerechtfertigt sind – und wie lange sie anhalten könnten, erklärt der Arzt und ZEIT-ONLINE-Wissensredakteur Jakob Simmank.

    Der Elektroautobauer Tesla will im brandenburgischen Grünheide eine neue Gigafactory bauen. Tausende Arbeitsplätze stehen auf einmal für die strukturschwache Region in Aussicht. Trotzdem gibt es Proteste der Anwohnerinnen und Anwohner gegen den Bau der Fabrik. Welche Kritikpunkte es gibt, berichtet ZEIT-Wirtschaftsredakteur Claas Tatje, der mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und dem Initiator einer Bürgerinitiative gegen die Tesla-Ansiedlung gesprochen hat.

    Mitarbeit: Johann Stephanowitz, Christina Felschen
    Moderation: Rita Lauter

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    Mehr Informationen
    „Keine Zeit für Party“
    https://www.zeit.de/campus/2020-03/coronavirus-quarantaene-clubs-bars-junge-menschen-solidaritaet

    „Warum wir jetzt unser Verhalten ändern müssen“
    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/coronavirus-prognosen-virusinfektion-menschenmenge-forschung

    „Haben alle Ferien?“
    https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2020-03/schulschliessungen-kinderbetreuung-coronavirus-infektionsschutz-faq

    „Jetzt sind wir endlich dran“
    https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-11/tesla-gruenheide-brandenburg-gigafactory-fabrik-werk-berlin

    Tempo vor Demokratie?
    https://www.zeit.de/2020/12/tesla-gruenheide-gigafactory-brandenburg-anwohner