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  • Ai Weiwei, one of the most adored and influential - some might say, most dangerous - artists of our time, is our guest on the third English-language episode of “Alles gesagt?” (“Nuff Said?“), ZEIT’s never-ending podcast.

    Ai Weiwei is not only an artist, he’s also an architect (he helped design the National Stadium in Beijing) and a filmmaker (he directed the Oscar-nominated documentary "Human Flow”). He is also well-known as a political activist for his fight for democracy and freedom of speech in his home country and for his criticism of the Chinese government for its censorship.
    The hosts of “Alles gesagt?“, Jochen Wegner and Christoph Amend, met with Ai Weiwei in his Berlin studio this August.

    Ai Weiwei was born 1957 in Beijing as a son of author Ai Qing, a highly esteemed poet under Mao in the early 1950s. Ai grew up in re-education camps with his family after his father fell from grace with the Mao regime and was banned in 1961. (He was rehabilitated in 1976, two years after Mao’s death).

    In 1978, Ai Weiwei started studying animation at the film academy in Beijing before moving to New York in the 1980s. He lived in the U.S. until the early 90s, returning to Beijing in 1993 due to the illness of his father and becoming established as an artist in his home country. He had a major international breakthrough with his work “Fairytale," displayed at documenta 12 in 2007, a piece which brought 1,001 Chinese people to Kassel.

    Ai Weiwei has been arrested several times for his political activism. In 2011, he spent 81 days in solitary confinement, an event which was accompanied by a wave of international protest. His passport wasn't returned to him until 2015, at which time he left China for Germany, living in Berlin between 2015 and 2019, where he held a guest professorship at Berlin University of the Arts. In 2019, he decided to move to Cambridge with his family, criticizing Germany for its intolerance and racism, but he still runs his studio in Berlin.

    In this episode, Ai Weiwei talks about his Chinese roots, his adventures in the United States, and his experience with living in Germany. He explains his love for blackjack and criticizes the global art market.

    For the first time, our infinite podcast did not come to an end. Ai Weiwei is the first guest who did not choose a Schlusswort (final word) to signify the end of our conversation, and simply left. So we are still recording.

  • Er ist einer der einflussreichsten jungen Forscher für Künstliche Intelligenz, lebt im Silicon Valley und ist geboren in der DDR: Richard Socher ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin.

    1983 kam er als Sohn eines Wissenschaftlers und einer Ingenieurin in Dresden auf die Welt, wuchs einige Jahre in Äthiopien auf, studierte Computerlinguistik in Leipzig und Saarbrücken – und machte sich einen Namen, als er in den USA an den berühmten Universitäten von Princeton und Stanford an neuronalen Netzwerken für Spracherkennung forschte. Richard Socher ist heute einer der international meistzitierten K.I.-Forscher. Eine Assistenzprofessur in Princeton lehnte er ab und gründete stattdessen ein Start-up, das 2016 vom amerikanischen Techkonzern Salesforce übernommen wurde. Richard Socher wurde Chefwissenschaftler von Salesforce und blieb es bis zum Juli dieses Jahres, als er bekannt gab, erneut ein Start-up zu gründen.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Richard Socher über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, darüber wie ihn die DDR geprägt hat, warum es ihn nicht in Deutschland gehalten hat – und was ihn an seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Paragliden, so fasziniert. Auch diese Folge von "Alles gesagt?" wurde per Videoschaltung aufgenommen. Während die Gastgeber des Podcasts in Berlin saßen, schaltete sich Richard Socher aus Idaho zu. Er reiste zum Zeitpunkt der Aufnahme mit seiner Partnerin in einem Wohnmobil durch die USA. Nach 8 Stunden und 17 Minuten beendete Richard Socher die Unterhaltung, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Interview mit Richard Socher von 2019: https://www.zeit.de/digital/2019-05/computational-linguistics-artificial-intelligence-speech-processing-richard-socher

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  • Historian and author Yuval Harari, one of the most influential intellectuals of our time, is our guest on the second English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast. Harari's book, "Sapiens: A Brief History of Humankind", was originally published in Hebrew in 2011 and is based on a series of 20 lectures from an undergraduate world history class he had taught. It has sold over 12 million copies and was in the top three of The "New York Times" bestseller list for 96 consecutive weeks. Barack Obama, Bill Gates, Mark Zuckerberg and Angela Merkel, among others, are all admirers of Harari's work. In 2016 he wrote "Homo Deus", this time focussing on the future of humankind; his third book, 21 Lessons for the 21st Century, was published in 2018. Both have become international bestsellers. This week his latest book will be released: the graphic novel "Sapiens – The Birth of Humankind".

    The hosts of "Alles gesagt?", Jochen Wegner and Christoph Amend (both based in Berlin) met with Yuval Harari, who lives in Tel Aviv, via video call on October 14th. (The session was also streamed live on ZEIT ONLINE.)

    Harari was born in 1975 near Haifa and studied in Jerusalem; he finished his PhD in Oxford with a focus on medieval military history and wrote his dissertation on "renaissance military memoirs of noblemen".

    In this episode of our podcast Harari talks about a wide range of topics from religion to politics, Covid-19 to artificial intelligence; he describes spending weeks in a silent retreat, visiting a secret unit at Google and what it takes to become a bestseller writer. We hear what it was like growing up in a conservative Israeli family and realising he was gay at the age of 21, and how this personal experience has influenced the way he thinks about the world, human beings and history. At the end of this episode, Harari fact-checks key scenes of the show Game of Thrones and finally, after three hours and 44 minutes, he has nothing left to say. Because at "Alles gesagt?" the conversation is only over when the guest says it's over.

  • Sie wurde schon mit vielen erstaunlichen Begriffen belegt. Sie sei "Kanzlermacherin", "eine der bedeutendsten Frauen unserer Zeit", "Medienliebling" - aber auch die "Hexe mit dem stechenden Blick", eine "Terroristin", die "Mutti des deutschen Feminismus" und die "meistgehasste Chefredakteurin Deutschlands". Könnte es sein, dass es für Alice Schwarzer eine eigene Kategorie namens "Alice Schwarzer" braucht? Auch darüber hat sie mit den Gastgebern des unendlichen Podcasts "Alles gesagt?" gesprochen, Jochen Wegner und Christoph Amend.

    Alice Schwarzer, geboren 1942, ist auch Journalistin, Bestseller-Autorin, Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Emma, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Jetzt hat sie eine neue Autobiografie geschrieben, Lebenswerk ist soeben bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

    Im ZEIT-Podcast, in Pandemie-Zeiten wie immer remote aufgenommen, erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Kindheit, ihrer engen Freundschaft mit Simone de Beauvoir, ihrer ungebrochenen Lust am Streit mit Frauen wie mit Männern, ihrer Kritik am politischem Islam, ihrer Liebe fürs Tanzen – und über das Geheimnis einer glücklichen Beziehung. Nach 5 Stunden und 14 Minuten beendet Alice Schwarzer das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Produktion: Maria Lorenz-Bokelberg/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz-Bokelberg
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank

  • Über die Kunst von Ólafur Elíasson hat mal jemand gesagt, dass sie zwei Reaktionen verursache: zuerst ein "Wow" und dann ein "Aha". Wie das mit dem "Wow" und mit dem "Aha" geht, darüber haben sich die beiden Gastgeber des unendlichen Podcasts "Alles Gesagt", ZEIT-Online-Chef Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chef Christoph Amend mit Ólafur Elíasson unterhalten – er war per Zoom zugeschaltet aus seinem Studio in Berlin.
    Ólafur Elíasson ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstler der Gegenwart, ausgezeichnet mit zahlreichen internationalen Preisen, in Deutschland unter anderem mit dem Goslarer Kaiserring, in Frankreich mit dem Ordre des Arts et des Lettres und wenn der isländische Staatspräsident Berlin besucht, dann schaut er natürlich auch im Studio unseres Gastes vorbei.

    Ólafur Elíasson wurde am 5. Februar 1967 in Kopenhagen geboren, er ist Däne mit isländischer Herkunft, seine Eltern sind in den Sechzigerjahren von Island nach Dänemark ausgewandert. Er selbst hat in Kopenhagen studiert, lebte 1999 einige Monate in New York, aber schon früh hat es ihn nach Deutschland gezogen, sein Studio in Prenzlauer Berg hat er seit 1995. Er kreiert Momente und Prozesse, die einen staunen lassen: Er färbt Flüsse und baut riesige Wasserfälle, er liebt es, mit Spiegeln zu arbeiten und spätestens im Jahr 2003, als er in der Londoner Tate Galerie eine künstliche Sonne installierte, wurde er zu einem Star der Kunstwelt.

    Ólafur Elíasson ist aber nicht nur Künstler, er ist auch politischer Aktivist. Um auf die schmelzende Pole hinzuweisen, lässt er echtes, jahrhundertealtes Eis von dort vor die Schaltzentralen der Politik bringen – dort schmilzt es vor aller Augen. Und schon vor einigen Jahren hat er die Little Sun erfunden, eine kleine mobile Lampe, die mit Solarstrom funktioniert, mit der er Millionen von Menschen in Afrika Licht bringen möchte, die in Gegenden und Ländern ohne funktionierendes Stromnetz leben.

    Über Politik und Kunst, über seine Familie und über seine Firma und darüber, wie es kam, dass er in seiner Jugend ein Breakdance-Star in Island wurde, haben sich beiden Gastgeber des ZEIT-Podcasts 4 Stunden und 28 Minuten mit Ólafur Elíasson unterhalten. Bis er das Gespräch mit seinem Schlusswort beendet hat – denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

  • Sie ist Richterin am Landesverfassungsgericht in Brandenburg, aber bekannt geworden ist sie durch ihre literarischen Bestseller: Die Schriftstellerin Juli Zeh ist zu Gast bei Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin. Schon ihr Debüt Adler & Engel, erschienen im Jahr 2001, wurde von der Kritik gefeiert. Seitdem hat sie Romane, Theaterstücke, Essays, Aufrufe geschrieben, auch mal einen offenen Brief an Angela Merkel. Sie hat sich politisch engagiert und ist heute eine der führenden Intellektuellen des Landes, ausgezeichnet unter anderem mit dem Heinrich-Böll-Preis und dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für ihr Engagement für bürgerliche Freiheitsrechte im digitalen Zeitalter.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von Alles gesagt?, unterhält sich Juli Zeh über die wichtigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit – über Freiheit, Sicherheit, Recht, Moral und über die Grundfrage, die sie seit ihrem Jurastudium prägt: "Woher beziehen wir unsere Kriterien für gut und böse?"

    Geboren ist Juli Zeh 1974 unter dem Namen Julia Barbara Zeh in Bonn, ihr Vater war Jurist, hat im parlamentarischen Dienst des Bundestags gearbeitet, ihre Mutter war Übersetzerin. Juli Zeh hat in den Neunzigern in Passau und Leipzig studiert, dort, am legendären Literaturinstitut hat sie ihren späteren Mann kennengelernt, den Autor David Finck. Die beiden haben zwei Kinder und leben, wie man spätestens seit Juli Zehs Roman Unterleuten weiß, seit vielen Jahren auf dem Land in Brandenburg. Von dort aus spricht sie 8 Stunden und 7 Minuten lang mit den Gastgebern, bis sie das Schlusswort sagt und die Aufnahme beendet. Denn das darf bei Alles gesagt? nur der Gast.

  • Sie ist die bekannteste deutsche Wissenschaftjournalistin, sie ist Youtuberin, Fernsehmoderatorin und Bestseller-Autorin: Mai Thi Nguyen-Kim ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast von ZEIT Online und ZEITmagazin. Ihren YouTube-Kanal "Mailab" haben fast eine Million Menschen abonniert, außerdem moderiert sie bei "Terra X Lesch und Co." und "Quarks". Ihr Buch "Komisch, alles chemisch!" steht seit vergangenem November auf den Bestsellerlisten.

    Für Ihre Arbeit wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem als "Wissenschaftsjournalistin des Jahres", mit dem Grimme Online Award und in diesem Jahr mit dem Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises, eine Sonderehrung für ihre Corona-Berichterstattung und ihren Tagesthemen-Kommentar zur Lage der Pandemie in Deutschland. Ihr Video "Corona geht gerade erst los", im April veröffentlicht, wurde 6,3 Millionen Mal abgerufen.

    Mit Jochen Wegner und Christoph Amend, den Gastgebern von "Alles gesagt?", unterhält sich Mai Thi Nguyen-Kim über Corona und die Folgen für die Gesellschaft, über ihre Karriere zwischen Wissenschaft und Medien und über ihre Familie - ihre Eltern stammen aus Vietnam.Auch diese Folge von Alles Gesagt wurde remote aufgenommen, Mai Thi Nguyen-Kim war zu Hause in der Nähe von Frankfurt, wo sie mit ihrem Mann, der wie sie Chemiker ist, und ihrem Kind lebt. Nach 3 Stunden und 58 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

  • Er ist einer der prägenden deutschen Politiker der vergangenen Jahrzehnte, er war Chef des Kanzleramts, Innen- und Verteidigungsminister. Und er ist ein politischer Kronzeuge, der bei allen großen Wendepunkten seit der Wiedervereinigung eine aktive Rolle hatte: Thomas de Maizière, 66, CDU, ist in Bonn geboren, lebt heute in Dresden-Blasewitz – und ist zu Gast bei "Alles Gesagt", dem unendlichen Podcast von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin.

    Mit den Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhält sich de Maizière, der aus einer Hugenottenfamilie kommt, die im 17. Jahrhundert von Frankreich nach Preußen kam, über sein Verhältnis zu Deutschland, und warum er als Wessi manchmal für einen Ossi gehalten wird. Er erzählt, wie es war, am deutsch-deutschen Einigungsvertrag mitzuarbeiten und als Innenminister 2015 im Zentrum der Flüchtlingskrise zu stehen. Er berichtet, wie subtil Angela Merkel ihre Macht demonstrieren kann, warum man es beim Redenschreiben für Richard von Weizsäcker dem Chef nie recht machen konnte, und wie er damit zurechtkam, ein sogenanntes Soldatenkind zu sein: Er ist der Sohn des langjährigen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Ulrich de Maizière. Nach 5 Stunden 14 Minuten beendet Thomas de Maizière das Gespräch, denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

  • Seit ihrem von der Kritik gefeierten Buch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten", ist Alice Hasters die intellektuelle Stimme der jungen Schwarzen in Deutschland. Sie selbst nennt sich Schwarze Frau und schreibt schwarz mit großem S. "Es bezieht sich nicht auf die tatsächliche Farbe meiner Haut", sagt sie. "Es ist meine Selbstbezeichnung, Teil meiner Identität."

    Im Gespräch mit Christoph Amend und Jochen Wegner, den Gastgebern des Podcasts "Alles gesagt?" von ZEIT ONLINE und ZEITmagazin, erzählt Alice Hasters von ihren Alltagserfahrungen mit Rassismus in Deutschland und den USA, erklärt, wie er unsere Gesellschaft bis heute prägt – und was sich ändern muss.

    Alice Hasters ist Journalistin, Autorin, Podcasterin, geboren 1989 in Köln, dort ist sie auch aufgewachsen, sie hat in München an der Journalistenschule studiert, lebt heute in Berlin, arbeitet für den rbb und für die "Tagesschau". Ihre Stimme ist ihren Fans seit Jahren vertraut, denn seit 2016 spricht sie einmal im Monat mit ihrer Freundin, der Schauspielerin Maximiliane Häcke, über alles zwischen Politik und Popkultur – in ihrem gemeinsamen Podcast "Feuer & Brot".

    Ihr Buch hat Alice Hasters in fünf Kapitel aufgeteilt – Alltag, Schule, Körper, Liebe, Familie – und über all das spricht sie auch im Podcast. Und von ihrer Liebe zu Linsensuppe, über Vogueing – und über den Grund, warum sie sich lange wie die Figur Carlton aus der Serie "Der Prinz von Bel-Air" gefühlt hat.

    Nach 6 Stunden und 37 Minuten beendet Alice Hasters das Gespräch. Das darf bei "Alles gesagt?" nämlich nur der Gast.

    Diese Folge wurde am 4. Mai aufgenommen, drei Wochen vor dem gewaltsamen Tod von George Floyd in Minneapolis.

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Sie hat das “heute-journal” moderiert, ist Co-Gastgeberin des ZDF-“Morgenmagazins” und des ZDF-“Sportstudios”, und sie hat eine politische Talkshow, die ihren Namen trägt: Dunja Hayali ist eine der bekanntesten Fernsehjournalistinnen des Landes. Bekannt ist sie auch dafür, dass sie vor Konflikten und brenzligen Situationen nicht zurückschreckt, sondern sie immer wieder sucht. Ihre Beiträge von rechten Demonstrationen und Neonazi-Festivals sind Fernsehgeschichte.

    Dabei formuliert sie ihren eigenen Standpunkt klar. “Alltagsrassismus ist manchmal das größere Gift als Anschläge”, sagt sie im Podcast Alles gesagt?. Für ihr politisches Engagement wurde sie mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet.

    Weil ihre Talkshow derzeit Sendepause hat, hat Dunja Hayali während der Corona-Krise eine neue, tägliche Sendung erfunden: Jeden Abend spricht sie auf Instagram live mit bekannten und unbekannten Menschen. Eine Folge ist deshalb auch in der siebeneinhalb Stunden dauernden “Alles gesagt?“-Aufzeichnung zu hören – mit der Sängerin Conchita Wurst.

    Dunja Hayali erzählt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend auch von ihrer Familiengeschichte, von Flucht und Folter: Beide Eltern sind in Mossul im Irak aufgewachsen, haben sich aber erst in Wien kennengelernt und sind gemeinsam nach Datteln in Nordrhein-Westfalen gezogen, dort ist Hayali geboren und aufgewachsen.

  • Es war das große, weltumspannende Thema: die Klimadebatte. Und die Bewegung Fridays for Future demonstrierte auf den Straßen, wie politisch die Jugend von heute ist. An der Spitze in Deutschland: die Hamburger Geografiestudentin Luisa Neubauer.

    Dann kam Corona. Und jetzt? Im unendlichen Podcast "Alles gesagt?" erklärt die 24-Jährige, wie ihre Bewegung jetzt versucht, die Klimadebatte wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen – in Zeiten, in denen Demonstrieren auf der Straße aus gesundheitlichen Gründen verboten ist.

    Luisa Neubauer erzählt den Gastgebern Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT ONLINE, und Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITMagazins, warum ihre Großmutter bis heute ihr großes Vorbild ist, dass bei Fridays for Future Videobesprechungen bis nachts um halb zwei gehen – und von ihrer Freundschaft zu Greta Thunberg, der FFF-Gründerin.

    Diese Folge von "Alles gesagt?" ist die dritte, die in Zeiten von Corona per Videoschaltung zwischen vier Standorten aufgenommen wurde. Und gehört zu den längsten in der mittlerweile zweijährigen Geschichte des Podcasts. Denn erst nach acht Stunden und 34 Minuten beendete Luisa Neubauer das Gespräch – das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Er ist Mitglied des "kleinen Corona-Kabinetts", das Deutschland derzeit durch die Krise steuert. Im unendlichen Podcast berichtet Außenminister Heiko Maas, wie sich der Alltag eines Politikers verändert hat, dessen Arbeitsbasis vorher das persönliche Gespräch war und dessen Arbeitsbilanz auch in Flugmeilen gemessen wurde. Heute ruft ihn der kanadische Außenminister schon mal an Ostern direkt auf dem Handy an, wenn in Kanada die Wattestäbchen für Corona-Tests ausgehen – unter Umgehung des Protokolls, das in der Diplomatie sonst alles beherrscht.

    Drei Stunden und 26 Minuten sprach Heiko Maas mit ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner für den potenziell unendlichen Podcast "Alles gesagt?", den nur der Gast selbst beenden kann. Das Gespräch fand nicht, wie sonst üblich, am Wohnzimmertisch von Produzentin Maria Lorenz statt – sondern per Video. Trotzdem gab es für alle österreichisches Essen und Bier. (Die Weißweinflasche hat das Auswärtige Amt im Cateringpaket an Maas entfernt.)

    Heiko Maas heißt mit vollem Namen Heiko Josef Maas. Er ist katholisch aufgewachsen, war Messdiener und in der katholischen Jugend aktiv, hat Jura studiert und sich bei den Jusos engagiert, ist 1989 in die SPD eingetreten und hat dort ziemlich schnell Karriere gemacht, so schnell, dass er 1998 als saarländischer Minister für Umwelt, Energie und Verkehr der jüngste Minister Deutschlands wurde. Von 2013 bis 2018 war er Bundesjustizminister, seit 2018 ist er Bundesaußenminister. Bei drei Wahlen im Saarland hatte er zuvor erfolglos versucht, Ministerpräsident zu werden. Maas ist Radrennfahrer und baut seine Räder selbst zusammen, 2016 wurde er zum "bestangezogenen Mann in Deutschland" gekürt.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    0:06 Das Schlusswort: Alpe d’Huez
    0:08 Was macht ein perfektes Rad aus?
    0:09 Wer ist Heiko Josef Maas?
    0:11 Wie es ist, eine Videokonferenz mit 28 Außenministern zu moderieren
    0:16 "Ich bin das größte lebende Infektionsrisiko des Auswärtigen Amtes"
    0:19 Im Moment gibt es drei Kabinette
    0:22 "Ich kuck mir nicht jede Pressekonferenz an."
    0:24 Wie Deutschland die Coronakrise meistert
    0:30 Wenn der kanadische Außenminister am Ostersonntag auf dem Handy anruft
    0:38 Wie gut managen Demokratien die Krise?
    0:45 Das Für und Wider von Corona-Bonds
    0:49 Wie wird die Welt nach der Krise sein?
    0:56 "Ich habe mich gefühlt als der Chef des noch einzigen offenen Reisebüros in Deutschland"
    1:01 Sind wir bescheuert?
    1:10 Jugendjahre
    1:24 Über Sigmar Gabriel
    1:25 Es gibt Essen
    1:29 Sein Förderer Oscar Lafontaine
    1:42 Das Auswärtige Amt hat den Wein entfernt
    1:45 Das Protokoll ist die eigentliche Macht
    1:51 Das Verhältnis zur US-Regierung
    2:02 Donald Trump
    2:14 "Ich bin kein gutes Vorbild, ernährungspolitisch"
    2:16 Fragen über das Saarland
    2:41 Es ist nicht leicht, ein SPD-Außenminister zu sein
    2:53 Die Aufnahme von Geflüchteten in Zeiten von Corona
    3:04 A oder B oder Weiter
    3:11 Trump oder Putin? "Das ist jetzt aber echt fies!"
    3:12 Was haben Sie damals mit Angelina Jolie besprochen?
    3:14 "Ich habe mehr Referenten als Angelina Jolie"
    3:16 Homeschooling bei Familie Maas
    3:20 Der Außenminister geht heimlich Einkaufen

    Alle weiteren Folgen von Alles gesagt? – Der unendliche Interviewpodcast finden Sie hier. Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch.

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Schon vor zehn Jahren wurde er von der "Frankfurter Allgemeinen" als "einer der großen Pianisten des Jahrhunderts" gefeiert, und die Hymnen, die von der Kritik und vom Publikum auf den Pianisten Igor Levit seitdem gesungen werden, sind nur noch euphorischer geworden. Dabei ist er immer noch erst 33 Jahre alt, geboren 1987 im russischen Gorki, 1995 ist er mit seiner Familie nach Hannover gezogen. Heute lebt er in Berlin.

    Als Pianist ist er ein international gefragter Star, auf Twitter ein politischer Aktivist, und eigentlich sollte 2020 sein großes Jahr mit Beethoven-Konzerten in aller Welt werden – zu Ehren des großen Komponisten, den Igor Levit neben Johann Sebastian Bach am meisten bewundert.

    Doch seit Corona ist auch für ihn alles anders. Am 12. März hat Igor Levit deshalb etwas begonnen, was sich mittlerweile zu einer Art musikalischem Lagerfeuer des Landes entwickelt hat: Jeden Abend um 19 Uhr streamt er auf Twitter und Instagram live sein Hauskonzert.

    An einem dieser Tage hat sich Igor Levit per Videostream mit Jochen Wegner und Christoph, den beiden Gastgebern von Alles gesagt?, dem unendlichen Podcast der ZEIT, verabredet, um über alles zu reden, was ihn und die Welt derzeit bewegt. Das Gespräch dauerte fünf Stunden und 27 Minuten – auch als Igor Levit sein abendliches Hauskonzert gab, lief die Aufnahme des Podcasts weiter. Erst danach sagte der Pianist sein Schlusswort und beendete diese Folge. Denn das darf bei Alles gesagt? nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    0:03:03 Die erste Folge von Alles gesagt? per Videoschaltung
    0:04:00 "Ich habe auch schon vorher gekocht"
    0:05:00 "Mein liebstes Gym auf der ganzen Welt"
    0:07:24 "Ich weiß kein Schlusswort"
    0:08:10 Der Podcast wird live gehackt
    0:18:00 "Zugaben sind meine absolute Freiheit"
    0:26:00 Musik in Zeiten von Corona
    0:32:00 "Wir alle haben keine Fluchtorte mehr"
    0:47:00 "Ich habe heute nicht die Sicherheit"
    1:07 "Es ist leichter, auf einem Grünenparteitag zu reden als auf einer Konzertbühne"
    1:27 "Die Sprachdynamik in dieser Republik muss sich ändern"
    1:42 Wie er sich als Student eine Komposition bestellt hat
    2:08 Die Rolle seiner Eltern
    2:18 Wann hat er gemerkt, dass er vom Klavierspielen leben kann?
    2:25 Der AB-Test
    2:33 "Zwischen Beethoven und Bach kann ich mich nicht entscheiden"
    2:35 Und dann spielt der Pianist live im Podcast
    3:05 "Ich störe mich an der Sprache – wie wir über Musik reden"
    3:12 Der Erfolg von Igor Levit auf Spotify – neu für Igor Levit
    3:15 Über seine Freundschaft mit Marina Abramović
    3:31 Über seine Hauskonzerte
    3:53 Über sein Twittern
    4:08 "Wir sind die 88 Prozent – ich lasse mir nicht von den anderen meine Sprache diktieren"
    4:24 "Rassismus ist keine Meinung, Rassismus ist eine Einstellung"
    4:48 Wenn die Chemie unter Musikern nicht stimmt
    4:50 Unser Gast bereitet sich auf sein abendliches Hauskonzert vor
    4:52 Seine Liebe zu Inspektor Clouseau
    4:54 Das erste Hauskonzert bei Alles gesagt?
    5:23 Das Gespräch nach dem Konzert
    5:24 Der Künstler und seine Socken
    5:25 "Ich überspiele gerne meine Müdigkeit"

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Maria Lorenz
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Seine "Känguru-Chroniken" haben eine Millionenauflage, seine Lesungen sind innerhalb von Minuten ausverkauft und von der ZEIT wurde er als der "einflussreichste linke Intellektuelle des Landes" bezeichnet. Dabei gibt der Autor und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling, geboren 1982 in Stuttgart, seit vielen Jahren keine Interviews mehr.

    Deshalb ist in dieser Folge von "Alles gesagt?" alles anders. Marc-Uwe Kling kam nur unter einer Bedingung in die Podcast-WG: Er stellt hier die Fragen. Klingt wollte über Macht und Einfluss von Google und Facebook diskutieren, über den NSA-Skandal, über den Zustand des Journalismus, über Hasskommentare und darüber, ob man mit Rechtsradikalen reden dürfe. Auch das traditionelle Spiel "A oder B" hat Kling übernommen und für die Gastgeber vorbereitet, die nun ausnahmsweise die Gesprächsgäste sind: ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner.

    Beim Eierkuchenmachen klingelt es an der Tür – und das Känguru schaut vorbei, der Titelstar aus Klings Buchreihe und dem Film, der gerade anläuft. Nach vier Stunden und einer Minute beenden Amend und Wegner das Gespräch. Das darf beim unendlichen Podcast nämlich nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    00:01:50 Diesmal ist alles anders.
    00:04:50 "Die "Star Wars"-Tassen nehme ich.“
    00:08:30 "HBO: Das war ein Angebot, dass man nicht ablehnen konnte."
    00:11:14 "Das Känguru ist unzuverlässig wie immer."
    00:12:38 Das Schlusswort wählen heute die Gastgeber.
    00:14:10 Wolltet ihr immer schon Journalisten werden?
    00:14:15 Warum Christoph Amend doch kein Fußballprofi wurde.
    00:21:00 Warum Jochen Wegner Physik und Philosophie studiert hat.
    00:36:00 "Wenn Ihr in Australien bei Murdoch arbeiten würdet, hättet Ihr auch gekündigt?"
    00:42:00 Muss die Aufklärung aufpassen, dass sie nicht übertreibt?
    00:46:00 Die Macht von Facebook
    00:51:00 "Du fällst ins 'rabbit hole'."
    01:02:00 "Habt ihr darüber nachgedacht, das System zu ändern?"
    01:13:00 Es gibt Eierkuchen.
    01:15:00 Amend kann keine Pfannkuchen machen.
    01:19:00 "Ich habe Podcasts nie verstanden, ich höre lieber ein Hörbuch."
    01:21:00 Peinliche Lieblingssongs
    01:35:00 Wie Marc-Uwe Kling den Darsteller für Marc-Uwe Kling fand.
    01:42:00 Die Pfannkuchen sind fertig und das Känguru klingelt.
    01:44:00 Die berühmte Känguru-Anfangsszene – erstmals aus Sicht des Kängurus erzählt
    01:48:00 Das Spiel "A oder B" diesmal nicht von Jochen Wegner, sondern vom Känguru
    01:56:00 Der "AB"-Test dann doch von Jochen Wegner, aber mit Marc-Uwe Kling
    02:12:00 Welche Zeitung liest das Känguru da im Film?
    02:15:00 Mit Rechten reden?
    02:31:00 Angriffe auf Journalisten
    02:46:00 Die Prophezeiungen aus dem Kling-Roman "Qualityland"
    03:00:00 Wie geht es dem investigativen Journalismus?
    03:09:00 Der NSA-Skandal und seine Folgen
    03:22:00 Wie gefährlich sind Deep Fakes?
    03:41:00 Warum sehnen sich heute viele nach einfachen Thesen?
    03:45:00 Die positiven Folgen der Globalisierung
    03:51:00 Wenn Gags nicht funktionieren.
    03:55:00 Ist "Breaking Bad" besser als "The Wire"?
    03:58:00 "Darf man in eurem Podcast 'fuck‘ sagen?“

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Alena Schmick
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Für Fußballfans wird Thomas Hitzlsperger immer "The Hammer" bleiben – den Kampfnamen verdankt er seinem knallharten Schuss mit links. Sportgeschichte hat der 52-fache Nationalspieler, heute Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, auch noch auf andere Weise geschrieben, als er im Januar 2014 in einem "ZEIT"-Interview sagte: "Ich äußere mich zu meiner Homosexualität. Ich möchte gern eine öffentliche Diskussion voranbringen – die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern." Er war damit der erste prominente deutsche Profifußballspieler, der öffentlich erklärte, homosexuell zu sein.

    Thomas Hitzlsperger ist mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister geworden, er hat in England und in Italien gespielt, wurde Vizeeuropameister und hat später Fußball im Fernsehen kommentiert. Seit dem vergangenen Jahr ist er Vorstandschef des VfB Stuttgart. Der "Stern" schrieb über ihn: Er sei "ein seltener Typus im Profifußball: ein selbstzweifelnder Hochbegabter".

    Im Podcast "Alles gesagt?" erzählt Thomas Hitzlsperger, wie es war, auf einem Bauernhof als jüngstes Kind mit sechs Geschwistern aufzuwachsen und im Alter von sieben Jahren von Bayern München entdeckt zu werden – und wie er sich als 18-Jähriger in England als Profi durchsetzte.

    Er erzählt von seinem Coming-out und den erstaunlichen Folgen für ihn und den Fußball, analysiert den Profifußball von heute und erklärt, wie sich sein Blick auf das Leben verändert hat, seitdem er als Manager selbst Verantwortung über ein Millionenunternehmen hat.

    Mit den Gastgebern von "Alles gesagt?", ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend und ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner, spricht er auch über das schönste Tor seines Lebens, den Druck, den Fußballprofis haben – und über die prägenden Begegnungen, die er mit dem Autor Roger Willemsen hatte.

    Nach vier Stunden und 36 Minuten beendet Thomas Hitzlsperger das Gespräch. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Hier der Inhalt der Folge in Minutenangaben:

    00:05 Über seine Freundschaft mit Roger Willemsen
    00:11 Der lesende Fußballprofi
    00:12 The Hammer
    00:15 Die Kindheit auf dem Bauernhof
    00:24 "Im Fußball reden alle nur noch von Systemen, ich komme aus der Spielerperspektive"
    00:25 Warum er im Alter von sieben Jahren zu Bayern München gewechselt ist
    00:33 Warum er im Alter von 18 Jahren nach England gegangen ist
    00:36 "Irgendwann konnte ich sogar den Akzent, der in Birmingham gesprochen wird"
    00:38 "Ich hatte Heimweh"
    00:53 Teestunde mit dem Teetrinker Thomas Hitzlsperger
    01:11 Sein Motto? "Immer weiterarbeiten"
    01:15 "Es tut weh, ausgewechselt zu werden, und die Fans pfeifen"
    01:17 Das schönste Tor seines Lebens
    01:34 "Ich will keine Kontinuität, ich will Erfolg"
    01:43 "Gibt's ein Menü?"
    01:57 Sein Coming-out
    02:34 Wie politisch dürfen Fußballspieler sein?
    02:37 Nehmen wir Geld von chinesischen Sponsoren?
    02:38 Bayern München wird gesponsert von Katar
    02:51 A oder B oder Weiter
    03:00 "Ich hatte keine Begeisterung für etwas anderes als Fußball"
    03:02 Die Rolle von Experten wie Lothar Matthäus und Stefan Effenberg
    03:05 Warum sind Sie kein Trainer geworden? "Mir hat die Besessenheit dazu gefehlt"
    03:23 "Die Spieler werden heute schon als Kinder besser trainiert"
    03:25 "Früher konnten Spieler mehr auf den Putz hauen"
    03:25 "Die Spieler heute wollen gesehen werden": Generation Instagram
    03:32 Von vegan bis glutenfrei: Wie sich Fußballprofis heute ernähren
    03:58 Vom Laptop-Trainer
    04:14 "Ich möchte nicht jeden Tag posten, wofür und wogegen ich bin"
    04:26 "Was kann ich von einem Weltunternehmen wie Daimler lernen?"
    04:33 Als Jürgen Klinsmann das Weite suchte
    04:35 Was ist eigentlich mit der FIFA?

    Etwa alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns an allesgesagt@zeit.de.

  • Eva Schulz ist noch keine 30 und wurde bereits zur Unterhaltungsjournalistin des Jahres gekürt – dabei ist sie eine Politikjournalistin mit Millionen Zuschauenden. Ihr Format heißt "Deutschland3000" und richtet sich an die Generation, die nicht mehr fernsieht: die 14- bis 29-Jährigen. Ihre Politikvideos laufen auf Facebook, YouTube und Instagram – und erreichen dort manchmal viele Millionen Abrufe pro Beitrag.
    Im Podcast "Alles gesagt?" erklärt Eva Schulz, warum klassische Politikberichterstattung junge Menschen oft nicht anspricht und wie sie die Themen und Formate findet, die es doch tun. Sie spricht darüber, warum im Live-Fernsehen Denkpausen nicht denkbar sind, wie der 11. September ihre Generation geprägt hat und warum es so wenig Arbeiterkinder im Journalismus gibt. Sie erzählt über das besondere Verhältnis zu ihrer Familie und warum sie oft allein auf Reisen geht.
    Eva Schulz schenkt den Gastgebern von "Alles gesagt?", ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend, weiße Tennis-Socken, bevor sie das Gespräch nach drei Stunden und 37 Minuten beendet. Das dürfen bei "Alles Gesagt?" nur die Gäste.

    Inhalt der Folge:

    0:11 Der Anschlag in Halle
    0:14 Wie Holocaustüberlebende auf Hasskommentare reagieren
    0:24 Der 11. September als prägendes politisches Ereignis
    0:37 "Warum Journalismus wichtig für die Demokratie ist – und warum viele Journalisten gerade kapitulieren"
    0:39 "Mein erster Plan: Kinderbuchautorin werden"
    0:54 Warum sie oft und gern allein reist
    1:13 Wo sind die Arbeiterkinder im Journalismus?
    1:22 Wie macht man öffentlich-rechtliches Fernsehen für die Generation, die nicht mehr fernsieht?
    1:27 Sie hat ihre erste Website mit neun Jahren gestaltet
    1:31 Es gibt Blumenkohl und Hummus
    1:44 Und Sancerre
    1:54 Borken ist ein Endbahnhof
    2:05 Ihr Leben als Talkshowgast
    2:12 Über den düsteren Humor von Pflegerinnen und Pflegern
    2:29 Eva Schulz schenkt den Gastgebern weiße Tennissocken
    2:34 A oder B oder weiter
    2:47 Was uns die Serie "Friends" über unsere Zeit erzählt
    2:48 Ihre roten Haare und ihre Spitznamen
    2:57 Armut kommt selten in den Medien vor – und wird als journalistisches Thema doch stark wahrgenommen
    3:06 "Eva, du bist härter geworden"
    3:10 Wie sie in Borken das Netzwerken gelernt hat
    3:30 Was sie aus einem Podcast mit Pico Iyer für ihr eigenes Leben gelernt hat
    3:33 "Wir haben kein 'intellectual Hinterland' mehr, in das man sich zurückziehen kann"
    3:34 "Ich falle aus meiner eigenen Zielgruppe raus"
    3:36 "'Deutschland3000' soll immer da sein, wie die 'tagesschau'"

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Alena Schmick
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • He was ranked 19th in the Telegraph's list of the 100 most important people in British culture; the Times counts him among the greatest British writers since 1945; and he is the recipient of a CBE, the Most Excellent Order of the British Empire: Ian McEwan is our guest on the first English-language episode of "Alles gesagt?" ("Nuff Said?"), ZEIT's never-ending podcast.

    Our hosts, ZEIT ONLINE Editor-in-Chief Jochen Wegner and ZEITMagazin Editor-in-Chief Christoph Amend, met with the bestselling novelist in London, where he was kind enough to host them for the podcast in his home.

    Born in 1948, Ian McEwan grew up in a working-class family before moving to London in 1974 and becoming one of the most successful novelists of his generation.

    His first novel, "The Cement Garden," was published in 1978 and he received the Man Booker Award for "Amsterdam," which was followed by "Atonement," "Saturday," "Solar," "Sweet Tooth," and, in 2016, "Nutshell." Several of his books have been turned into movies.

    This year, he published "Machines Like Me" about Artificial Intelligence and the political Brexit-satire "The Cockroach."

    In his "Alles gesagt?" episode, Ian McEwan plunges into the Brexit debate and also addresses the climate crisis, artificial intelligence, his family's complicated story and what it takes to be a writer. After two hours and 10 minutes, a bit of Sancerre and some cheese from his favorite London shop our guest finally said the codeword. Because at "Alles gesagt?", the conversation only ends when the guest says it's over.

    The following are time codes for the contents of the interview:

    0:06:22 "The last election was the perfect storm."
    0:09:25 The roots of European populism
    0:11:02 "For Brussels, you can read Germany."
    0:13:00 The older voters are, the more they voted for Brexit
    0:13:57 Talking about his generation
    0:15:51 "We are in a new political era: The Art of Lying."
    0:17:41 Meeting Germany’s president
    0:20:13 What is great about democracy?
    0:25:00 A united Ireland?
    0:29:30 On climate change
    0:34:56 "We are the problem, and we are the only possible solution."
    0:36:30 How does he write?
    0:47:00 Being an "After Eight" for "John Schellnhuber"
    0:55:10 "The delights of writing"
    1:00 Ian McEwan as a pupil
    1:02 Getting stoned with Philip Roth
    1:07 Writing at university
    1:13 His dramatic family story
    1:23 His literature teacher
    1:27 Cheese and wine
    1:35 The painful story of his secret brother
    1:45 When the brother showed up, his mother had dementia
    1:52 The famous A/B Test
    1:55 Queen or no Queen? "No Queen!" Putin or Trump? "Trump!"
    1:59 Let’s take the Turing Test
    2:05 "Yes, we are biological machines, but that is not all we are."
    2:06 A four-year-old at the beginning of spoken language
    2:07 It is easy for us to have emotional relationships with machines.
    2:09 Would you like to live forever? "Yeah."

    A new interview is published roughly every four weeks.

    Who else would you like to see us conduct an endless interview with? Write to us at allesgesagt@zeit.de with your suggestions.

    Production: Maria Lorenz/Pool Artists
    Photograph: Kalpesh Lathigra
    Research: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Editorial staff: Mounia Meiborg

  • 56 Prozent aller Deutschen kennen sie, berühmt wurde sie über Nacht, als sie im Mai 2010 im Alter von 19 Jahren den Eurovision Song Contest gewann – als zweite Deutsche überhaupt. Seitdem ist Lena Meyer-Landrut ein Star und als Musikerin regelmäßig an der Spitze der Charts.

    Im Podcast "Alles gesagt?" erzählt sie, wie sie in Hannover aufgewachsen ist, wie sie den Wirbel um ihre Person überlebt hat – und wie sie heute mit ihrer Firma ihre Karriere selbst managt.

    Sie spricht über die Mechanismen der Unterhaltungsindustrie, den Arbeitsalltag eines Popstars – und darüber was es für sie bedeutet, sich politisch zu äußern.

    Als die Gastgeber von "Alles gesagt?", ZEIT-Online-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend, „Volare“, ein Lieblingslied aus Lena Meyer-Landruts Kindheit singen, singt sie mit. Bis sie nach 5 Stunden und 56 Minuten das Schlusswort sagt. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    00:09:34 „Verdammte Axt“
    00:11:55 „Die Schere in Deutschland ist für ein System, das wir haben, ganz schön groß“
    00:12:55 „Es ist krass, wie wenig man davon mitbekommt, wenn man nicht möchte“
    00:14:33 „Ich bin viel zu viel am Handy - meine Bildschirmzeit: Horror!“
    00:15:31 „Ich hasse Email“
    00:16:30 „Ich habe 15 Slack-Gruppen“
    00:22:00 Das Chaos bei ihr zuhause
    00:24:19 Es gibt vegane Donuts
    00:42:42 Was ist für sie Hannover? „Meine Oma, der Maschpark, der Kröpcke, das Kulturzentrum in Linden“
    01:08:00 „Wie hätte mein Körper, meine Psyche früher reagiert?“
    01:31:00 „Ich schreibe gerade ein privates Kochbuch“
    01:56:00 Wie authentisch kann man heute sein?
    02:13:00 „Ich finde die Idee Album romantisch und wichtig“
    02:30:00 Wie entstehen ihre Texte?
    02:33:00 Über eine Jim-Carrey-Dokumentation
    02:38:00 Über den Film "Joker"
    02:44:00 Was wäre eigentlich, wenn sie mal durchdrehen würde?
    02:48:00 Christoph Amend und Jochen Wegner singen für und mit Lena „Volare“
    02:56:00 Über die alte, neue Freundschaft zu Charlotte Roche
    03:23:00 Über Sprachnachrichten
    03:46:00 Wie sie einen neuen Song schreibt
    03:49:00 Lena Meyer-Landrut und Produzentin Maria Lorenz über Games
    04:13:00 „Ich bin in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Vorbild, ich bin aber in vielerlei Hinsicht ein gutes Vorbild“
    04:14:00 Über ein Instagram-Bild mit der Schauspielerin Emilia Schüle, das zum Click-Bait-Futter wurde
    04:30:00 Wie sie sich selbst in der Öffentlichkeit verloren hatte
    04:41:00 Wie viele Freunde kann man haben?
    04:46:00 Zehn Jahre Abiturfeier der IGS Roderbruch – wie wird‘s?
    05:02:00 „Ich wollte nichts kaufen, deswegen brauchte ich auch nicht viel Geld“
    05:02:00 Heute weiß sie, wieviel Geld sie hat
    05:14:00 „Ich bin zu alt für meinen Account“
    05:33:00 „Meyer-Landrut ist so ein intensiver Name“
    05:41:00 Was junge Talente von ihr wissen wollen
    05:47:00 Über Tokio Hotel
    05:50:00 „Ich hör‘ hier keinen Hit“
    05:52:00 Der Despacito-Faktor

    Ungefähr alle vier Wochen veröffentlichen wir ein neues Gespräch. Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Sie ist eine der führenden Intellektuellen, 2016 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels: die Philosophin, Journalistin und Autorin Carolin Emcke.

    Nach ihrem Studium bei Jürgen Habermas und Axel Honneth in Frankfurt, London und Harvard wurde sie Kriegsreporterin beim "Spiegel" und schrieb später einen Bestseller über ihre Erlebnisse in den Krisenregionen der Welt („Von den Kriegen – Briefe an Freunde“). Heute ist sie Essayistin, Kolumnistin und Autorin vieler weiterer Bücher, wie etwa von "Stumme Gewalt – Nachdenken über die RAF", von "Wie wir begehren", in dem sie auch ihr eigenes Coming-out thematisiert, und des internationalen Bestsellers "Gegen den Hass". Seit 2004 ist sie Gastgeberin der politischen Gesprächsreihe Streitraum an der Berliner Schaubühne.

    Carolin Emcke ist leidenschaftliche Anhängerin des Fußballvereins Borussia Dortmund, liebt Bircher Müsli und trinkt immer und überall Tee – und, wenn das Gespräch so richtig interessant wird, lieber Bier als Wein.

    In "Alles Gesagt?" spricht sie über die großen Fragen der Menschheit und über die kleinen Momente persönlichen Glücks – das Carolin Emcke beispielsweise im Dschungel findet. Nach fünf Stunden und XX Minuten beendet sie das Gespräch mit den Gastgebern, ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITmagazin-Chefredakteur Christoph Amend. Denn das darf bei "Alles Gesagt?" nur der Gast.

    Shownotes
    00:10:00 Klimaproteste und Gewaltverzicht
    00:13:00 Darf man Gesetze brechen?
    00:14:00 "Wann ist der Moment, an dem mir Tee angeboten wird?"
    00:18:00 "Ich kann in jedem Zustand Borussia-Dortmund-Spiele gucken."
    00:24:00 Bircher Müsli für Carolin Emcke
    00:26:00 Darf man eine Ökodiktatur errichten?
    00:34:00 "Mir machen Massenveranstaltungen auf der Straße Angst."
    00:44:00 Die Geschichte der Rosa Parks
    00:55:00 Carolin Emckes Zeit als Handballerin
    01:01:00 "Ich war ein irrsinniges Heimwehkind."
    01:05:00 "Bei der Sexualität war ich ein bisschen langsam."
    01:32:00 "Darum geht es in der Demokratie."
    01:40:00 Wie sie mit Otto Schily über die Flüchtlingsfrage stritt.
    01:50:00 "'Wir schaffen das' ist auch nichts anderes als 'Yes, we can'.“
    01:50:00 Ihr Leben als Kriegsreporterin
    01:53:00 "Von Stefan Aust habe ich viel gelernt."
    02:06:00 In Mossul im Irak-Krieg wurde es für sie zu gefährlich.
    02:19:00 "Es muss nicht zwei Seiten geben zu 'Die Erde ist eine Scheibe'"
    02:31:00 A oder B oder Weiter
    02:38:00 „Trump oder Putin?“: „Fuck you!“
    02:39:00 Warum Borussia Dortmund?
    02:51:00 „Manchmal möchte man nicht schreiben.“
    02:59:00 Was ist das beste alkoholfreie Bier?
    03:01:00 Das Interview mit Thomas Hitzlsperger
    03:13:00 "Sag mir, wie viele homosexuelle Schauspieler in Hollywood offen damit umgehen?"
    03:14:00 Coming-out mit 20
    03:21:00 "Man wird oft mit Stereotypen konfrontiert"
    03:28:00 Wie sie vom Friedenspreis erfahren hat
    03:38:00 Plötzlich wurde sie auf der Straße erkannt
    03:39:00 Warum das Geräusch des Dschungels sie glücklich macht
    03:44:00 Wie sie einmal vor 500.000 Menschen die "falsche Rede" hielt
    03:52:00 Wie sie in Frankreich wahrgenommen wird
    04:09:00 Der Tag, an dem Alfred Herrhausen von der RAF ermordet wurde
    04:11:00 Als die RAF nach dem Attentat anrief
    04:17:00 "Ich bin nicht besonders schnell"
    04:20:00 Über die Glaubwürdigkeit der Medien
    04:30:00 "Ich hatte immer Angst vor Fehlern."
    04:48:00 Ihre Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Kronzeugen
    04:50:00 Keine Steaks mehr
    04:56:00 Ein Drama im Gaza-Streifen
    05:01:00 "Manche Ereignisse sind so schrecklich, du willst nicht, dass sie stimmen."
    05:03:00 Der tragische Fall einer Bloggerin und ihrer erfundenen Biografie

    Wen sollen wir noch unendlich lange befragen? Schreiben Sie uns gerne an allesgesagt@zeit.de.

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Fotografie: Meiko Herrmann
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank
    Redaktion: Mounia Meiborg

  • Er hat mit einem einzigen YouTube-Video die CDU gehörig verstört – und vielleicht sogar die Europawahlen beeinflusst. "Die Zerstörung der CDU" wurde bis heute mehr als 16 Millionen Mal gesehen. Auftritte in elektronischen Medien hat Rezo seither mit einer Ausnahme abgelehnt. Bis jetzt: Fast neun Stunden am Stück sprach er in unserem unendlichen Podcast "Alles gesagt?" mit ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner und ZEITMagazin-Chefredakteur Christoph Amend.

    Das Kind eines Pfarrer-Ehepaars hat Informatik studiert und mit der Note 1,0 abgeschlossen. Nebenbei hat er hat in einigen Bands gespielt, unter anderem Death Metal mit "Vegan-Straight-Edge-Texten". Beruflich hat er sich dann doch anders orientiert und ist YouTuber geworden. Einer der erfolgreichsten in Deutschland: Seinen Kanal "Rezo ja lol ey" haben 1,1 Millionen Menschen abonniert.

    Wie genau es zu dem CDU-Video kam, welche neuen Projekte er verfolgt, wie man in einer Familie mit sehr vielen Pfarrern aufwächst und warum er gegen 17 Uhr gelegentlich nur eine Dose Bohnen frühstückt, hat Rezo in 8 Stunden und 40 Minuten genau ausgeführt. Er hat zur Gitarre gesungen, das gefürchtete Spiel "A oder B oder weiter" überstanden und mit den Gastgebern veganes Sushi gegessen. Dann erst sprach Rezo das traditionelle Schlusswort, das die Sendung abrupt beendet. Das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.

    Inhalt der Folge:
    00:06:00 Death Metal mit Vegan-Straight-Edge-Texten
    00:18:00 Wie es zur "Zerstörung der CDU" kam
    00:30:00 Brauchen wir eine Revolution?
    00:47:00 "Ich glaube, Axel Voss ist total der liebe Typ, als Mensch"
    00:55:00 "Wenn du das Video veröffentlichst, ist der Werbedeal weg"
    01:15:00 Rezo, der Informatiker
    01:23:00 Rezo, der Musiker
    01:38:00 Als sich seine Eltern Sorgen machten
    02:06:00 Alles vegan hier (Es gibt Sushi)
    02:25:00 Als er nachts in Wuppertal von der Polizei gejagt wurde
    02:42:00 "So ein Klimapaket hätte ich dir in zwei Stunden geschafft, ohne Scheiß"
    02:47:00 Bundeskanzler sein ist gut, werden nicht so.
    03:15:00 Rezos Quarterlife-Crisis03:38 Rezos Ärger mit YouTube
    04:06:00 "Deutsche Texte kriege ich nicht hin"
    04:24:00 Das Video zum Journalismus
    04:53:00 "Ich zünde lieber das Boot an, auf dem wir beide sind, Hauptsache, du brennst auch"
    05:06:00 Manchmal geht er tagelang nicht raus
    05:21:00 "Ich kann nicht ohne Duschen"
    05:22:00 Die Show mit Rezo und Paul von der CDU
    05:39:00 Sein Leben nach der "Zerstörung der CDU"
    06:02:00 Gibt es Hoffnung für die Menschheit?
    06:18:00 "Auf Demos mache ich nie ein Foto"
    06:19:00 Einmal im Leben im Stripclub
    06:20:00 Wo sieht er sich in zehn Jahren?
    06:22:00 "Livemusik ist wie auf Droge sein"
    06:24:00 "Als ich 13, 14, 15 war, hatte ich selbstverletzendes Verhalten"
    07:14:00 Die Spaltung der Gesellschaft
    07:28:00 "Wann ist ein Unternehmen zu groß?"
    07:29:00 Jetzt kommt TikTok
    08:03:00 Wissenswertes über Aachen
    08:12:00 Holzzahnbürsten oder Wahlverhalten?
    08:14:00 Er könnte in die Politik gehen: Er hat eine weiße Weste
    08:31:00 "Ich bin ein kleiner Kontrollfreak"
    08:36:00 Wie lebt man von YouTube?
    08:39:00 "Es lohnt sich für mich, dieses Jahr noch reinzuballern"

    Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
    Bild: Meiko Herrmann
    Recherche: Hannah Schraven, Vincent Mank