Episodi
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Danke an Berthold Heinze und Johann Vollmann für das Organisieren der Tagung und das Zurverfügungstellen der Aufnahmen.
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Sigi Tatschl ist Spezialist für seltene Obstsorten in Zusammenhang mit Permakultur. Er ist auch Sozialarbeiter und Psychotherapeut, und entwickelt gemeinsam mit Gemeinden “essbare Landschaften”. Mit Obstsorten, die oft unbekannt sind. Im Gespräch stellt er uns die Themenlandschaft vor. Wir sprechen bei einem Hofrundgang bei ihm zuhause auch im Detail über Schisandra, Granatapfel, Ölweide, Chinesische Dattel, Kaki. Sein Buch heißt “555 Obstsorten für den Permakulturgarten und -balkon”.
Links: https://sigi-tatschl.at und zum Buch 555 Obstsorten für den Permakulturgarten und -balkon (Löwenzahn Verlag, Falter Buchversand)
Im Korrespondententeil erzählt Marco Ringel aus Trier über den eben erfolgten ersten Teil der Honigernte. Er stellt uns auch eine Stockkarte vor, die er mit einem Freund entwickelt hat. Wir sprechen über Pläne und Hörtipps – er selbst ist auch in der Lehrer:innenausbildung tätig und hat einen Podcast “Schule aktuell”. -
Episodi mancanti?
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Bienenstichallergie und was man dagegen tun kann: Hyposensibilisierung. Gespräch mit Gunter Sturm (Allergie-Ambulanz Reumannplatz, Wien)
Korrespondent: Thomas Rieck (Onkel Tom‘s Honighütte) -
Alois Wilfling ist Pomologe, ein Spezialist für alte Apfelsorten. 160 Sorten und vielleicht mehr sind auf seiner Streuobstwiese in der Steiermark vorhanden und verfügbar auch über ein Netzwerk allen, die sich dafür interessieren. Wir unterhalten uns über alles, was man darüber wissen sollte. Link: http://evaundadam.at
Korrespondentin: Edith Panzenböck, Imkerinnen und Imker Wien West – die eine eigene Belegstelle auf der “Sulzwiese” haben. Sie bieten den Imker:innen im Schutzradius dieser Belegsstelle an, die Völker zu untersuchen und gegebenenfalls auf eine hochwertige Königin umzuweiseln – kostenlos. Link: https://www.imkerwienwest.at -
Friedrich Idam ist Spezialist für Historische Bauten und Bauphysik. Ich spreche mit ihm über den “Klimadeckel”, eigentlich über den physikalischen Hintergrund, wie es da beschaffen ist mit der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur im Bienenvolk, wenn man den einen oder den anderen Deckel verwendet. Wir reden natürlich auch viel über’s Leben und ich empfehle bei dieser Gelegenheit seinen Podcast “Simple Smart Buildings (SSB): https://www.idam.at/simple-smart-buildings/
Der Korrespondentenbericht kommt von Michael Czerwinski in Rheinbach in der Nähe von Köln. Er erzählt von seiner Standkontrolle jetzt kurz vor dem Frühlingsstart, und er erzählt viel von seinen Erfahrungen vom Übergang von der Hobbyimkerei zur Nebenerwerbsimkerei und ein paar Verkaufstricks gibt es auch dazu! Seine Website: http://imkerei.michael-czerwinski.de
Und bei der Gelegenheit noch ein Tipp: die Kollegen vom “Drohnenschlacht”-Podcast haben eine grandiose Folge (Nummer 9) über den Übergang von der Hobby-Imkerei zur Nebenerwerbsiimkerei gemacht. Schön zu hören, strotzt voller Tipps und Erfahrungen, hört rein: https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/imker-podcast-drohnenschlacht/ -
Gespräch über die Europäische Pflanzenschutzverordnung und eine Petition dazu, die das Verkaufen von Samen für Einzelpersonen und kleine Unternehmern einfach halten soll. Es sprechen Susanne Gura vom deutschen Dachverband "Kulturpflanzen Nutztiere Vielfalt" und Ulrich Haage von Kakteen Haage in Erfurt, und der Korrespondentenbericht kommt diesmal aus Sachsen von Ralph Kyau.
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Die Weihnachtsfolge. Gespräch mit Undine Westphal. Sie erzählt über ihre Arbeit mit den Bienen in Hamburg und ihre Tätigkeiten im Bereich der Weiterbildung.
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Im Gespräch mit dem Globalhistoriker Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wir sprechen über Klimaänderungen in der Geschichte, und wie sie Kultur zum Verschwinden oder zum Erblühen brachten. "Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt" – Link zu den Büchern.
Mit Thomas Toniazzo verbunden ein Gespräch über das Modellieren von Klima - als Klimaforscher, als Physiker, als Programmierer. Was "Forcing" bedeutet, und ob man immer in die Zukunft dabei schaut. Link zu Thomas Toniazzo.
Das Klima zu den Nachbarn - hier ist Kommunikation gemeint. Der "Bienenrechtsanwalt" Ernst Brandl spricht über 5 Konfliktfälle, die immer wieder vorkommen, und wie man sie löst. Link zum Buch "Recht für Imker". Link zur früheren Episode #51 mit Ernst Brandl. -
Wir schauen uns in dieser Ausgabe an, wie man Pilze züchtet im Bienengarten. Das geht nämlich gut nebenbei. Es spricht Mark Stüttler von den Tiroler Glückspilzen. Link: https://gluckspilze.com
Der Korrespondentenbericht kommt dieses Mal von Daniel Pfeifenberger vom Imkerzentrum Salzburg – in Form eines gemeinsamen Jahresrückblicks über das Bienenjahr 2021. Link: https://www.bienenlieb.at/
Rückmeldungen gerne an [email protected] -
Über das Apiaristentum im Fantasy-Podcast Afaldra. Ein Gruß aus der Podcast-Sommerküche.
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Ein grüner Rasen ist ein rotes Tuch für viele von uns. Das Ideal – der Englische Rasen – ist dort entstanden, wo es auch viel Wasser gibt. Bei uns ist er eigentlich nicht zuhause.
Da gehen wir doch mal in die Mitte rein und besuchen für diese Ausgabe der Bienengespräche den Rollrasenproduzenten Bernhard Zehetbauer im Marchfeld, im Norden von Wien. Er produziert in 3. Generation perfekten Rasen, der zeitschonend ausgerollt wird, um in einer neuen Heimat dann die Menschen zu erfreuen.
Thematisch holen wir das Thema dann dort ab – und gehen in Richtung Wiese und Wald, gemeinsam mit dem Botaniker Michael Hohla, der uns in Obernberg am Inn die verschiedenen Zonen der Wildnis und Gezähmtheit von Wiese zeigt.
Katja Hintersteiner – Ihr kennt sie von der “Linzer Biene” – bespricht dann noch mit uns (und in Anwesenheit der Hühner) – wie man Rasen, Wiese und “Gstetten” (so sagen die Wiener zur Wildnis) unter einen Hut bringt.
Der Korrespondententeil kommt dann von Dominic Reiterer, ich habe ihn in Wien im Rüdigerhof getroffen, einem gepflegten Gastgarten mit Kiesgrund. Er erzählt über seine erste Honigernte.
Ausführliche Einleitungen und Ausblicke zu Beginn und am Ende kommen von mir noch extra. Man könnte sagen, ich schwafle. Aber nein, ich wollte euch das alles sagen. Feedback jederzeit an [email protected], und wenn Ihr Lust habt, für die kommenden Korrespondentenberichte ein Audio von Euch aufzunehmen, schickt einfach rüber und erzählt, was bei Euch am Bienenstand grad los ist. -
Wissenschaftler:innen der Universitäten Innsbruck und Konstanz haben herausgefunden, wie Honigbienen ihre Verteidigung als Reaktion auf Fressfeinde organisieren. Alarmpheromone spielen eine große Rolle. In dieser Ausgabe der Bienengespräche - auf englisch - ein Gespräch darüber mit der Neurobiologin Morgane Nouvian (hier die deutschsprachige Pressemitteilung). Hier geht es zu ihrer Arbeitsgruppe Sozial Neuroethology Lab.
Korrespondent: Simon Dötsch von Bee Regional Oberpfalz aus der Oberpfalz zur Situation am Bienenstand Mitte Juni 2021. -
Anthroposophie, das Goetheanum, "Demeter", Waldorfschulen und Rudolf Steiner. In diesem Umfeld hat sich ab 1985 auch eine Imkerei entwickelt - die Imkerei in der Fischermühle, in Rosenfeld, Deutschland. Diese besondere Betriebsweise heißt "Wesensgemäße Imkerei" (Demeter-Imkerei). Vermehrt wird aus dem Schwarmtrieb, Königinnen werden nicht "künstlich" gezüchtet, die Bienen bauen ihre Waben selbst und der Brutraum soll ungeteilt sein. Gut, das kann man ja schnell mal machen. Es steckt aber ein bisschen mehr dahinter - nämlich die Gesamtsicht, die Gesamtlogik, es ist eine Weltsicht, die damit verbunden ist. Die wesensgemäße Imkerei setzt nicht nur auf der klassischen Wissenschaft auf, sondern bezieht das Wesen der Tiere mit ein. Was auch immer das ist. Aber es ist auch die Imkerein, der Imker selbst mit dabei. Man kann sich ja nicht aus der Sache rausnehmen. Einer der Imker der Fischermühle, der besonders im Forschungsbereich angesiedelt ist, ist Johannes Wirz. Er ist zu Gast in dieser Ausgabe der Bienengespräche, er ist auch am Goetheanum in Dornach bei Basel in der Schweiz tätig. Link zu Johannes Wirz. Übrigens: in Folge 22 der Bienengespräche haben wir die Demeter-Imkerei von Roland Berger und Wolfgang Schmidt in Klosterneuburg bei Wien schon einmal vorgestellt.
Der Korrespondentenbericht kommt aus der Nähe von Salzburg. Von Dietmar Eppenschwendtner, er ist Obmann von AMZ - Austrian Mellifera Züchter - und Spezialist für die "Dunkle Biene", über die wir in Folge 29 der Bienengespräche schon einmal ausführlich direkt von der Belegstelle aus gesprochen haben. Link zur "Dunklen Biene". -
Wir blicken in den Boden als CO2-Speicher: Sophie Zechmeister-Bolternstern leitet das Institut für Bodenforschung der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie erzählt über EU-weite Strategien, die Landwirtschaft und ihre Arbeitsweisen in CO2-Reduktionsmechanismen einzubauen. Link zum Thema. Link zur angesprochenen Omegatau Expisode 367 zur Exponentialfunktion.
Wir blicken in die Beuten als Orte der Immunabwehr: Dalial Freitak ist Immunbiologin und untersucht, wie Immunabwehr in sozialen Insektenstaaten funktioniert - bei den Bienen begleitend zur Produktion von Gelee Royal - die Königin gibt dadurch Abwehrstoffe an die Nachfolgegeneration weiter.
Wir blicken zum Bienenstand in Wien und Umgebung: Andrea Rieß ist unsere Korrespondentin, die über Permakultur erzählt und berichtet, was am Bienenstand gerade los ist. Sie lässt auch heuer wieder ihren Bienen viel vom Honig übrig. -
In dieser Ausgabe der Bienengespräche schauen wir uns die Auswirkungen von Pestiziden näher an - und zwar wenn sie an den Spielplätzen neben den Feldern gefunden werden. Es spricht Caroline Linhart über eine Untersuchung aus Südtirol, die sie mit Kolleg:innen gemacht hat. / Die Korrespondentin kommt dann aus dem Norden Deutschlands: Anke Schneider vom Imkerverein Itzehoe.
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Wir setzen in dieser Ausgabe unseren Blick in die umgebende Landwirtschaft fort, den wir in der vorigen Episode mit dem Gespräch über Pflanzenzucht begonnen haben. Im ersten Teil spricht Alois Burgstaller. Er war Landwirtschaftsberater und ist jetzt Landwirtschaftsjournalist. Spezialist für Milchbauern. Wir sprechen über das "patrotische" im regionalen Essen, das fand ich besonders interessant auch, und was "konservativ" sein bedeuten kann. Besonders spannend ist sein Einblick, den er uns über "Mob Grazing" gibt - eine Art der Weidebewirtschaftung, die zum Klimawandel passt.
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Pflanzenzucht bedeutet, die besten Eigenschaften von Pflanzen zu finden und zu fördern. Auf der Suche nach der besten Sonnenblume begegnet uns dieses Thema. Aber was ist die beste Sonnenblume? Im Gespräch erzählt Johann Vollmann über die Mendelschen Gesetze und den Hintergrund der Pflanzenzucht-Landschaft. Er selbst ist Fachmann für Soja-Zucht, und auch darüber wird er viel erzählen. Wir erfahren viel über Themen wie Hybridsorten, Sinn und Unsinn von Gentechnik, und all die Schlagworte, die sonst so herumfliegen. Hintergrund in dieser Ausgabe! Abschließend der Korrespondentenbericht diesmal über den Weltraum. Mit Ruth Grützbauch. Seid gespannt!
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"Endlich wieder beobachten". Eine große Runde diesmal in den Bienengesprächen. Es geht um die Zucht von Königinnen. Die Königsdisziplin der Imkerei. Und die Vermehrung von Königinnen. Mit dabei sind Michael Rubinigg als Zuchtexperte, er lebt in der Steiermark, Marian Aschenbrenner als Erwerbsimker in Wien und Umgebung, und Manuel Hempel als engagierter Amateurimker in Bergen, Norwegen.
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Gerald Hölzler ist Wildbienenspezialist (und kennt sich auch mit Bibern gut aus - aber das ist eine andere Geschichte). Er erzählt über die Wildbienen in dieser Ausgabe der Bienengespräche. Der Korrespondentenbericht kommt von Horst Lang aus Geuensee in der Schweiz. Und als Bonustrack haben wir noch eine kleine Geschichte, wie der Fadenwurm schläft. Das erzählt der Neurobiologe Manuel Zimmer aus Wien. Have fun!
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Bernhard Heuvel ist selbständig. Seine Imkerei "Zur Fleißigen Biene" befindet sich in Rheinberg im Westen Deutschlands, nahe der holländischen Grenze. Er würde sich nicht als Unternehmer bezeichnen, sondern als Selbständiger. Er "macht alles selbst - und das ständig". Wandert viel mit seinen Bienen. Es geht um Minuten. 4 Beuten auf einer Asiatischen Palette (da passen die Maße), 4 Paletten auf einem Standplatz. 16 bis 20 Völker, mehr sollen es an einem Standplatz nicht sein. Mit großem Brutraum. Bernhard hat vor fünf Jahren seine Hobbyimkerei in eine Erwerbsimkerei entwickelt. In einer Vortragsreihe – organisiert vom Imkerverein Dresden – erzählt er von seinen Erfahrungen. Beginnend bei Bruder Adam. Ein Volk, gut gepflegt, sollte 80 kg Honig liefern. Es kostet nämlich, alles zusammengerechnet, auch 1500 Euro. Bernhard berichtet über seine Betriebsweise, den Honigverkauf (nur selbst verkaufen bringt Geld), und er spricht über den Fettkörper der Bienen und dessen Bedeutung für das Varroa-Management (öfter weniger behandeln, als seltener viel – er behandelt mit Varromed und in starken Varroajahren mit Apivar, in totaler Brutentnahme sieht er keine Vorteile und argumentiert das im Detail das mit dem Fettkörper des Biens). Wie Königinnen vermehrt werden, und was der Vorteil von zwei Königinnen in einem Volk ist, davon erzählt er auch in dieser Herbst-Bildungsausgabe 2020 der Bienengespräche. Und er erwähnt auch die technischen Möglichkeiten der "Cyberimkerei". Bernhard Heuvel ist Vizepräsident der Deutschen und Europäischen Berufsimker.
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