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  • CIO Podcast Sonderfolge: In der Ruhe liegt die Kraft – Senden Sie Ihre Themenwünsche ein

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Da in der Ruhe die Kraft liegt, macht der CIO Podcast eine kreative Pause und meldet sich im Juli 2017 mit neuen Folgen zurück. Gerne können Sie Ihre Fragen und Themenwünsche einsenden über www.cio-podcast.de/umfrage. Welche Themen finden Sie spannend? Die bisherigen Folgen finden Sie unter www.cio-podcast.de. Wenn Ihnen der Podcast gefällt freue ich mich, wenn Sie Folgen mit Freunden und / oder Kollegen teilen und ggf. eine Bewertung bei iTunes hinterlassen. Vielen Dank! Ich wünsche Ihnen eine schöne und sonnige Zeit bis Juli. Bildnachweis: © CC0 Public Domain/ pixabay.com Ihr Feedback Wenn Ihnen der Podcast gefällt, bewerten Sie ihn bitte auf iTunes! Eine Anleitung finden Sie hier. Sie helfen damit den Podcast bekannter zu machen. Herzlichen Dank! Wie gefällt Ihnen diese Folge des CIO Podcasts? Senden Sie Ihr Feedback, Anregungen und Wünsche einfach über das Kontaktformular direkt an die Redaktion des CIO Podcasts (nicht öffentlich): Weitere Podcast Folgen finden Sie hier.

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  • CIO 035 – Softwareauswahl für die jeweilige fachliche Anforderung – Individualsoftware vs. Standardsoftware

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 35 geht es um die Softwareauswahl. Welche Software ist die richtige für die jeweilige fachliche Anforderung? Sollte man Standardsoftware oder Individualsoftware einsetzten? Um diese und weitere Fragen geht es in dieser Episode. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Worauf kommt es bei der Softwareauswahl an? [00:00:30] 3 Handlungsoptionen bei der Softwareauswahl [00:03:30] Mit den Fachbereichen die Tool-Nutzung verhandeln (Option 1) [00:07:20] Standardsoftware vs. Individualsoftware einführen (Option 2) [00:09:00] Parallelbetrieb mit anschließender Tool-Konsolidierung (Option 3) [00:14:30] Use Cases für die Softwareauswahl erstellen [00:15:30] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Ich freue mich, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren. Worauf kommt es bei der Softwareauswahl an? In der heutigen Folge geht es um das Thema der Software-Auswahl und zwar der Software-Auswahl für die jeweilige fachliche Anforderung. Ebenfalls werden wir darüber sprechen, ob es denn immer Standardsoftware sein muss oder ob es auch Fälle gibt, in denen Individualsoftware ihren Platz hat und auch tatsächlich sehr viel Sinn macht. Fachliche Anforderungen identifizieren Zunächst mal sollten Sie an der Stelle auf die fachlichen Anforderungen schauen und diese fixieren zusammen mit Ihren Fachbereichen. Das ist ganz, ganz wichtig, also die fachlichen Rahmenparameter, was eigentlich gefordert ist, was wirklich angefragt ist, das ist ganz wichtig zunächst einmal zu erheben, bevor man überhaupt auf die Software schaut und auf die Software-Auswahl schaut, sollte man die fachlichen Anforderungen kennen, man sollte die Prozesse kennen, um die es geht. Das heißt, all das sollte man zunächst einmal erst einmal erheben und mit dem Fachbereich diskutieren, bevor man sich auf die Suche macht ein Tool zu finden. Leider sieht das in der Praxis häufig anders aus. Da sind die Tools schon eingekauft, ehe denn überhaupt klar ist, was man damit machen soll. Also ich kenne ganz viele Unternehmen, wo dann einfach schon mal das Tool da steht und man sich dann da fragt: "Was machen wir denn jetzt eigentlich genau damit?" Leitlinien und Rahmenparameter für das Architekturmanagement anwenden Und damit ihnen das nicht passiert oder sie das ein bisschen eindämmen können, wenn das bei Ihnen der Fall ist, erst mal die Anforderung klären, bevor Software eingekauft wird und vor allen Dingen auch ein ganz wichtiger Parameter, die technischen Rahmenparameter und Leitlinien klären für das Architekturmanagement, die Sie ja im besten Falle aus der Strategie aus Ihrer Strategie heraus schon haben.  #00:02:14-0# Was heißt das genau? Also zum Beispiel bestimmte Programmier-Richtlinien, bestimmte architektonische Komponenten, ob jetzt Sie monolithische Systeme befürworten, ob Sie jetzt modulare Systeme haben wollen. Diese Fragestellungen zu klären oder zu sagen, ich habe bestimmte Voraussetzungen, die ich erfüllen möchte, was das Betriebssystem angeht, was Datenbank-Technologien angeht usw. Das heißt, solche technischen Parameter, die kann man ja schon zumindest mal in Architekturdesignprinzipien festlegen und da schon mal eine klare Leitlinie setzen, wonach man dann auch bei der Software-Auswahl gehen kann. Das macht das Ganze deutlich leichter und dann passt Ihre IT Architektur hinterher auch zusammen.  #00:02:58-7# Also nicht ein Stückwerk aus verschiedenen Tools und verschiedenen Software-Modulen, die völlig unterschiedlich sind und gar nicht miteinander kommunizieren können. Denn es kommt ja in der vernetzten Welt auch darauf an, dass Sie nachher all diese kleinen Einzelteile und diese Bausteine verknüpfen können, damit Sie dann nachher auch eine Gesamt-IT-Steuerung ermöglichen können. Also das zunächst mal vorweg. 3 Handlungsoptionen bei der Softwareauswahl Bevor Sie die eigentliche Software auswählen und aus meiner Sicht ergeben s...

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  • CIO 034 – Migration in die Public-, Private- oder Hybrid-Cloud – Interview mit Olaf Fischer

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 34. Im heutigen Interview mit Olaf Fischer, dem Geschäftsführer der Claranet Deutschland, geht es um das Thema Cloud. Im Zuge der Digitalisierung und der digitalen Transformation ist das Thema Cloud in aller Munde und taucht auch überall in den Unternehmen in der IT-Strategie auf. Heute spreche ich mit Olaf Fischer darüber, wie man am besten eine Migration in eine Public, Private oder Hybride Cloud angehen kann. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Vor- und Nachteile von Cloud Lösungen für mittelständische Unternehmen [00:03:00] Auslöser und Treiber, die CIOs und Unternehmer zum Architektur-Wechsel in die Cloud motivieren [00:05:40] Möglichkeiten, die Public-, Private- oder Hybride-Cloud-Ansätze den Unternehmen bieten [00:10:00] Managed Service und was macht der CIO mit seinem Team [00:13:25] DevOps vs. ITIL Ansätze für das Management der IT-Prozesse [00:16:10] Vorbereitungen des CIOs und Ansätze für eine Migration in die Cloud [00:18:50] Microservices bzw. Container Technologie ermöglichen das Potential der Cloud auszuschöpfen [00:24:00] Einen Tipp an die CIOs und IT-Manager [00:28:00] Olaf Fischer ist Geschäftsführer von Claranet Deutschland. Bevor Olaf Fischer im Februar 2000 die Geschäftsführung von Claranet Deutschland übernahm, hat der Diplom-Informatiker von der TU Dortmund bei den deutschen Internet Service Provider germany.net und o.tel.o Group umfangreiche Erfahrungen in der IT-Branche gesammelt. 2010 wurde Olaf Fischer in den eco Beirat, das ist der Verband der deutschen Internetwirtschaft, berufen. Unter seiner Verantwortung entwickelte sich die Claranet GmbH zu einer entscheidenden Größe im deutschen IT-Service Markt für Geschäftskunden und wurde wiederholt als Geschäftskunden Provider ausgezeichnet. So zum Beispiel 2014 mit dem eco Internet Award und zum dritten Mal in Folge mit dem Cloud Leader Award der Experton Group. Herrn Fischer fasziniert immer wieder, was moderne IT-Technologien alles ermöglichen und er ist stolz darauf dieses Wissen und die Erfahrung an seine Kunden weitergeben zu können. Die Claranet unterstützt Unternehmen mit innovativen Hosting, Cloud und Netzwerk Services bei ihrer Digitalisierung. Der Managed Service Provider ist darauf spezialisiert unternehmenskritische Umgebungen auf flexible Cloud-Infrastrukturen zu hosten und unter höchsten Sicherheits-, Performance- und Verfügbarkeitsanforderungen agil zu betreiben. Gartner positionierte Claranet im Magic Quadrant 2016 als führendes Unternehmen für Managed Hybride Cloud Hostings in Europa. mit über 1.300 Mitarbeitern realisiert Claranet große Hosting-Lösungen in 37 Rechenzentren sowie auf Public Cloud Umgebungen wie zum Beispiel von Google, AWS und Azure. Kunden wie Airbus, die Aktion Mensch, Flaconi, die Leica und Gruner + Jahr vertrauen auf die Services für ihre Portale, E-Commerce Plattformen und andere geschäftsrelevante Anwendungen. Freuen Sie sich mit mir auf ein spannendes Interview zum Thema Cloud Lösungen, Cloud Services und Managed Hosting. Viel Spaß. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zum Interview, diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Herr Fischer, was sind die Vor- und Nachteile einer Cloud Lösung für Unternehmen, zum Beispiel aus dem Mittelstand? #00:03:05-4# Olaf Fischer: Aus dem Mittelstand oder aus den Großunternehmen, letztendlich ist es gar nicht die Frage, ob es Vor- oder Nachteile einer Cloud Lösung sind, sondern eine Cloud Lösung ist unausweichlich, wenn man betrachtet, dass wir uns der Digitalisierungszeit von allen Geschäftsmodellen nähern. Und Digitalisierung erfordert als eine Voraussetzung sowas wie eine Cloud Lösung, eine zentrale Daten- und Applikations-Vorhaltung und insofern ist es eher eine Frage des Timings für den Mittelstand, wann er in die Cloud geht. Aber ich bin sicher, dass der Mittelstand und gerade der Mittelstand in die Cloud gehen wird und muss.

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  • CIO 033 – Interdisziplinäre Zusammenarbeit in IT-Projekten

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 33 geht es um die Zusammenarbeit zwischen der IT und den Fachbereichen in interdisziplinärer Projektarbeit. Diese Folge legt den Schwerpunkt auf die Verständigung und die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und der IT und zeigt Möglichkeiten auf, wie Sie als CIO und IT-Manager den Austausch und die Verständigung verbessern können. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Eine Sprache sprechen: Fachbereichs-Terminologie vs. IT-Terminologie [00:00:30] Beispiel für die Herausforderungen bei Management Reporting Projekten [00:03:30] 5 Punkte für bessere Verständigung zwischen IT und Fachbereich für CIOs und IT-Manager [00:06:00] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Ich freue mich, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren. Eine Sprache sprechen: Fachbereichs-Terminologie vs. IT-Terminologie In der heutigen Folge geht es darum „Was passiert, wenn die IT auf den Fachbereich trifft?“ Es geht darum vor allem die gleiche Sprache zu finden. Kennen Sie das. Man sitzt in Meetings und Terminen. Und die beiden Parteien also die IT und der Fachbereich kommen zusammen und unterhalten sich und sprechen die nächsten Projekte ab, sprechen irgendwelche größeren Themen ab und man stellt als Beobachter fest, dass die beiden wunderbar aneinander vorbei gesprochen haben. Doch woher kommt das? Und was kann man tun, wenn man feststellt, dass sich der andere eigentlich in einer ganz anderen Ausgangsposition befindet als z.B. der ITler, also Sie als CIO? Ihr Fachbereich versteht gar nicht, wovon Sie sprechen. Nun ist es so, beide haben ja eigene Fachtermini. Also wenn Sie jetzt als CIO sprechen mit bestimmten Fachtermini aus der IT, dann ist es recht wahrscheinlich, dass der Fachbereich, neben wir mal den Vertriebler, den Finanzer. Vielleicht haben Sie noch Produktion und so weiter, also die Leute, die sprechen eine ganz andere Sprache, weil die haben wiederum andere Fachtermini. Und selbst wenn sie da das Gleiche sagen, kann es durchaus sein, dass es hier unterschiedlich verstanden wird. Und ich erlebe das ganz häufig in Meetings bei Kunden, wenn es um große Runden geht. Leider ist es auch manchmal häufig so, dass die halt bevor man diese Projekte interdisziplinär aufgesetzt hat, dass die gar nicht so stattgefunden haben, so ein regelmäßiger Austausch mit dem Fachbereich. #00:02:06.6# Aber wenn man das eben etabliert, dann stellt man häufig fest, dass es wirklich andere Standpunkte gibt. Und worin besteht jetzt die Herausforderung? Wenn sie zusammen in Projekten arbeiten, dann geht‘s auch darum die gleiche Sprache zu sprechen, also über das Thema, was sie jetzt da im Projekt voranbringen wollen. Zumindest ein Verständnis geschaffen zu haben von beiden Seiten, dass Sie zumindest in den Schlüsselbegriffen das Gleiche darunter verstehen. Mir ist das persönlich immer ganz egal, wie Sie das dann nennen, also welches Wort Sie dann dafür verwenden. Das ist eigentlich finde ich zweitrangig. Wichtig ist aber, dass beide Seiten eigentlich für einander ein Verständnis haben und eben an der Stelle sagen: Okay wir verstehen das Gleiche darunter und wir können uns an der Stelle damit verständigen. Und jeder hat ja seine eigenen Standpunkte und seine eigene Erfahrung gesammelt, hat sein Studien-Background, hat vielleicht sein Ausbildungs-Background, hat die Erfahrungen aus der Vergangenheit gesammelt. #00:03:02.9# Und diese fachlichen Anforderungen, die ja häufig in diesen größeren Terminen dann besprochen werden, wo eben entsprechende Abteilungs-, Bereichsleiter, Geschäftsführung usw. zusammenkommen. Die sind ja ganz essenziell. Weil die entscheiden ja nachher über die Ausrichtung des Projekts und über die Zielsetzung. Jetzt hat man also fachlich geklärt, wo das Projekt hingehen soll und in welche Fachrichtung das gehen soll. Und dann ist es ja wichtig, dass es auch transformiert wird in die IT-Welt.

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  • CIO 032 – Die IT-Organisation eines Krankenhauses im digitalen Wandel – Interview mit Jens Schulze

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 32. In der heutigen Folge geht es um die IT-Organisation eines Krankenhauses im digitalen Wandel. Wenn die Krankenakte plötzlich digital und nicht mehr in Papierform ist ergeben sich besondere Herausforderungen im Krankenhaus. Über dies und vieles weitere spreche ich mit Jens Schulze, CIO am Klinikum in Leverkusen. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Aktuelle Herausforderungen für die IT-Organisation [00:02:00] Strategische und operative Handlungsoptionen mit Demand- und Architekturmanagement für die Krankenhaus-IT-Organisation [00:03:30] Einbeziehung der Mitarbeiter in den digitalen Wandel [00:08:20] Besonderheiten der Krankenhaus-IT: Rahmenparameter und IT-Trends [00:10:40] Gesundheitsdaten im vernetzten Gesundheitsökosystem bestehend aus Medizintechnik, Krankenhaus-IT, Ärzten, Krankenkassen, Apotheken und Patienten [00:14:30] Es geht um Menschenleben: Die Krankenhaus-IT läuft 24/7 und 365 Tage im Jahr [00:23:35] Spagat zwischen Regulierung und Flexibilisierung in der IT-Organisation eines Krankenhauses [00:28:10] Ein Tipp an die CIOs und IT-Manager [00:30:15] Jens Schulze ist seit 2013 CIO und Leiter der Informationstechnologie, also IT, und Medizintechnik am Klinikum Leverkusen. Zuvor war er IT-Projektleiter am Universitätsklinikum Bonn und Anwendungsbetreuer für Systemtechnik am Universitätsklinikum Magdeburg. Herr Schulze sammelte weitere Berufserfahrung und Einblicke in die IT im Gesundheitswesen bei der Agfa Health Care als Berater für Kardiologie-Informationssysteme und bei der ACM Consult als Systemadministrator und Anwendungsbetreuer. Herr Schulze hat eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker abgeschlossen und berufsbegleitend einen Master of Science in IT in Health Care and Life Science, also für IT im Gesundheitswesen an der Donau-Universität Krems abgeschlossen und weitere Zertifikats-Studiengänge im IT-Management und im Projektmanagement absolviert. Freuen Sie sich mit mir auf spannende Einblicke in die IT des Gesundheitswesens und in den Wandel der Informationstechnologie im Krankenhaus. Viel Spaß beim Interview. Wir freuen uns über Ihr Feedback zum Interview. Transkript des Interviews Petra Koch: Was sind die größten Herausforderungen, die Sie aktuell für IT-Organisationen sehen? #00:01:57.1# Jens Schulze: Also aktuelle Herausforderungen, da sehe ich eigentlich für mich so zwei größere Punkte. Der eine Punkt ist die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung, die wir heutzutage haben. Das ist eine große Herausforderung und die zweite große Herausforderung ist halt diese einfache Art und Weise für den Anwender auf neue Technologien zuzugehen, diese auch zu nutzen. Wenn man mal überlegt, wenn man einen Internetzugang heutzutage hat und ein Endgerät, dann kann man schon relativ schnell einfache komplexe Systeme nehmen, nutzen, in seinen Prozessen integrieren, ohne dass man überhaupt jemanden mit IT überhaupt benötigt. Und das sind so für mich zwei große Herausforderungen, die ich so sehe. Da muss man auch sagen, dass Herausforderungen ja auch wiederum abhängig von der Branche und vom jeweiligen Unternehmen sind. Wo man dann detaillierter gucken muss, wie sieht es da so aus? Was sind so gewisse Kernthemen, die gerade so in den Unternehmen ja existent sind, mit denen man sich auseinandersetzen muss? Das betrifft zum einen auch die unternehmensinternen Geschäftsprozesse, dass man die kennt als Fachbereich. Das ist so eine Herausforderung. Und auf der anderen Seite, dass man auch mit den Fachbereichen im Unternehmen in engem Kontakt steht. Das ist so ein Thema und auch eine Herausforderung, weil man ja im ständigen Dialog auch stehen muss mit seinen unternehmensinternen Fachbereichen, um dann auch wirklich zu verstehen, was ist da gerade los? Um dann auch das Wissen über das Geschäft und über den Kunden zu erlangen, weil das ist für mich auch eine Voraussetzung für die Zukunft,

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  • CIO 031 – Datenmanagement-Strategie: 3 Faktoren für effektive Datenlogistik

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 31 geht es um Datenmanagement-Strategien und den Aufbau einer effektiven Datenlogistik, die in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger wird. Die richtigen Daten sollten zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein. Berücksichtigen Sie die Datenlogistik beim Auf- und Ausbau Ihrer IT-Lösungen für Big Data oder Smart Data. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Was können Sie mit Unternehmensdaten machen? [00:00:30] Gründe für den Aufbau eines effektiven Datenmanagements [00:01:00] 3 Faktoren für die effektive Datenlogistik [00:03:30] Formen des Datenaustauschs [00:09:00] Beispiele zu unidirektionalem vs. bidirektionalem Datenaustausch [00:11:00] Datenmanagement in einer vernetzten Welt [00:14:30] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Ich freue mich, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren. Was können Sie mit Unternehmensdaten machen? In der heutigen Folge geht es um die Datenmanagementstrategie und 3 Faktoren für effektive Datenlogistik. In Zeiten der Digitalisierung wird häufig über Big Data diskutiert und darüber, dass Daten das neue Rohöl sind. Doch da stellt sich auch die Frage: Was kann man denn alles mit den Unternehmensdaten so anstellen? Zum einen können Sie natürlich die Daten erstmal sammeln. Klar. Sie können auch verschiedene Daten kombinieren und diese analysieren. Sie können die Daten zur Entscheidungsfindung nutzen und aber auch zur Vorhersage, das heißt weitere mögliche Schritte von Kunden oder von Geschäftspartnern und so weiter vorhersagen. Gründe für den Aufbau eines effektiven Datenmanagements Doch meistens stehen die Unternehmen hier noch recht weit am Anfang, um die Daten dahingehend zu nutzen, dass sie die wirklich zur Vorhersage nutzen können. Also das wäre sozusagen schon die beste Stufe der Datennutzung. Viele Unternehmen wollen sich aber in dem Bereich weiterentwickeln und setzen an der Stelle häufig an. Meistens kommt Marketing und Vertrieb an der Stelle als erstes ins Spiel, weil das ja eben der Kernpunkt ist, wo man Erkenntnisse zum Beispiel über Kunden und über andere Bereich im Markt gewinnen kann. Vielleicht ist das ja auch bei Ihnen im Unternehmen der Fall und Ihre Marketing- und Vertriebsabteilung kam schon auf Sie zu und sagte zur IT: "Ja, wie sieht’s denn aus? Wir müssen da das Datenmanagement optimieren." #00:02:06.0# Vielleicht gibt’s da auch schon von der Geschäftsführung entsprechende Bestrebungen in Ihrem Unternehmen? Was aus meiner Sicht ganz wichtig ist, ist, dass das Thema integriert angegangen wird und vor allen Dingen mit Bedacht. Was heißt das jetzt mit Bedacht? Also nicht vorschnell und nicht übereilt. Das sehe ich nämlich leider häufig in vielen Unternehmen. Denn eins ist klar, wenn Sie sich auf die Daten, die Sie auswerten und zur Entscheidungsfindung verwenden oder zur Vorhersage nutze möchten, auch wirklich verlassen können möchten, dann sollten Sie ein paar Kriterien einhalten. Meistens ist es so, was ich so häufig in den Unternehmen sehe, ist, dass der Fachbereich da voranprescht und sagt: "Ja, ich möchte da jetzt dies und jenes System haben und dies und jenes auswerten können" Die IT wird dann sozusagen da auf dem Spielfeld mit dem Thema Daten ich sage jetzt mal „alleingelassen“ oder das wird eher „überlassen“. So. #00:03:04.1# So nach dem Motto: Kümmern Sie sich mal um die Daten und die Logik macht der Fachbereich. Und das ist aus meiner Sicht zu kurz gesprungen, denn da kommt das eine ohne das andere nicht aus. Sie brauchen also einen integrierten Ansatz, der sowohl das Datenmanagement auf der einen Seite von der Datenlogistik her betrachtet, aber auch aus der Fachlichkeit, also welche Daten wollen Sie eigentlich zu den fachlichen Themen her auswerten. Und wenn Ihr Unternehmen in dem Bereich gerade aktiv ist, dann empfiehlt sich eine Datenmanagementstrategie zu entwickeln. Das klingt jetzt vielleicht sehr hochtrabend,

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  • CIO 030 – Strategiekommunikation: IT als Mauerblümchen vs. Lebensadern des Unternehmens? Interview mit Sören Wendt

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 30. Wird die IT-Organisation und das IT-Management als Mauerblümchen oder als Lebensadern des Unternehmens gesehen? Alles eine Frage der Kommunikation. Zum Thema Strategiekommunikation spreche ich heute mit Sören Wendt. Sören Wendt ist Redenschreiber und Strategieberater. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Die eigene Haltung ist entscheidend für die Kommunikation [00:02:00] Die wesentliche Botschaft herausfinden und transportieren in einer Rede oder Kommunikationsunterlage [00:05:00] Die Art der Strategiekommunikation: Harte Fakten vs. Emotionen [00:07:45] Mauerblümchen vs. Lebensadern des Unternehmens - authentische Kommunikation [00:10:50] Kommunikation für den strategischen Wandel, worauf kommt es an? [00:12:50] Kommunikation verbindet Menschen und ermöglicht Beziehungen, was sollten Führungskräfte beachten? [00:15:10] Einen Tipp an einen CIO bzw. eine IT-Führungskraft [00:17:40] Sören Wendt ist seit 2013 freier Berater in Hamburg. Und er erstellt Artikel, Pläne, Konzepte für diverse Behörden und Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Entwicklung von Strategien und Strukturen. Er führt Konfliktmoderationen durch für Management-Teams. Er hat Erfahrung als Redenschreiber für vielfältige Anlässe, von der Mitarbeiterversammlung über Kongresse großer Industrieverbände bis hin zu Parlamentssitzungen. Sören Wendt ist geboren in Kiel, aufgewachsen in Athen, hat Volkswirtschaftslehre an der Universität in Kiel studiert. War lange Zeit parteiloser Referent in der Ministerialverwaltung von Schleswig-Holstein und Berater bei der Prognos AG sowie bei Ernst & Young, Leiter der Planung und Kommunikation eines mittelständischen Familienunternehmens und hat Erfahrungen mit eigenen Aufsichtsratsmandaten und bildet sich ständig fort. Zum Beispiel in Langzeitweiterbildungen zum systemischen Berater und Supervisor. Strategien entwickeln reicht nicht, man muss Sie auch transportieren und kommunizieren. Strategiekommunikation ist eine Kunst wie das Schreiben einer Rede, der Erfolg ist von mehreren Faktoren und dem Umfeld abhängig, daher sprechen wir über die Parallelen. Freuen Sie sich mit mir auf spannende Einblicke zum Thema Kommunikation, Reden und Strategiekommunikation. Viel Spaß! Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Ja Sören, du bist Redenschreiber und Strategieberater. Welche Rückschlüsse lässt eine Rede auf den Redner zu? #00:02:07.6# Sören Wendt: Das ist eine schöne Frage. Aus meiner Sicht tatsächlich keine, weil sich der Redner immer in einem relativ komplexen Umfeld bewegt und es gibt diverseste Punkte, was eine Rede bewirken kann. Und ob dieser Impuls durch den Redenschreiber ausgelöst wird oder durch das Umfeld oder durch die Rede, das lässt sich eigentlich nicht direkt zurückführen. #00:02:33.7# Petra Koch: Okay. Was ist da im Kontext wichtig? Du hast es gerade gesagt: Der Kontext und das Umfeld ist wichtig. Was können da Faktoren sein? #00:02:42.1# Sören Wendt: Also aus meiner Sicht ist es so, dass oftmals über das Thema Kommunikation gesprochen wird und vorgelagert über das Thema Strategie. Und aus meiner Sicht ist das auch noch nicht ausreichend, sondern es gibt noch einen vorgelagerteren Punkt und das ist das Thema Haltung. Wenn eine Führungskraft etwas durchsetzen möchte, muss sie zuerst eine eigene klare Haltung entwickeln, was sie möchte. Daraus ergibt sich dann eine Strategie und daraus dann die Kommunikation. Und ob das gelingt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. #00:03:21.0# Petra Koch: Und was sind das für Faktoren? #00:03:23.4# Sören Wendt: Zum einen, ob überhaupt die klare Haltung schon vorhanden ist und dass, ich meine Hauptaufgabe, das ich bei der Herstellung der Klarheit, der Haltung unterstütze. Dann, ob es gelingt diese Haltung in eine Strategie zu überführen und schließlich, ob es gelingt die Strategie in eine Kommunikation zu überführen...

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  • CIO 029 – Verantwortlichkeiten in der IT-Organisation festlegen

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 29 geht es darum die Verantwortlichkeiten für die IT-Organisation und IT-Prozesse zu definieren, festzulegen und zu kommunizieren. Eine RACI-Matrix kann dabei helfen die Verantwortlichkeiten zu visualisieren und übersichtlich darzustellen. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Verantwortlichkeiten in der IT [00:00:30] Was versteht man unter IT-Governance und IT-Steuerung? [00:01:00] Organisatorische Verantwortlichkeiten in der IT definieren[00:03:00] Prozessverantwortung in Ende-zu-Ende IT-Prozessen [00:05:30] Verantwortlichkeiten strukturiert darstellen mit Hilfe einer RACI-Matrix [00:07:30] Entscheidungsrechte und Leitplanken für die Mitarbeiter festlegen und kommunizieren [00:09:00] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Ich freue mich, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren. Verantwortlichkeiten in der IT Verantwortlichkeiten in der IT, das ist immer ein gerne diskutiertes Thema. Wenn man über das Thema spricht, sei es in Strategieentwicklungsprojekten oder in organisatorischen Transformationsprojekten, dann fällt immer sofort der Begriff IT-Governance oder IT-Steuerung. Und der Begriff IT-Governance ist normalerweise recht weit gefasst und vereint diverse Themen. #00:01:07.8# Da möchte ich zunächst mal drauf eingehen, dass wir von dem gleichen Verständnis ausgehen. Was versteht man jetzt unter IT-Governance und IT-Steuerung? IT-Governance betrifft die Organisation, die Steuerung und die Kontrolle der IT eines Unternehmens, soviel erstmal dazu. Das obergeordnete Ziel es dabei die IT so auszurichten mit Organisation und Prozessen, dass die Unternehmensziele und die Strategie optimal unterstützt werden und darum geht es eigentlich bei dem Begriff IT-Governance. Und die Governance Verantwortung, also derjenige, der das Ganze dann festlegen sollte, das ist zum einen die Unternehmensleitung, aber natürlich auch Sie als CIO und IT-Manager. Das heißt, Sie könnten dieses Thema IT-Governance für sich deklarieren und dann in Ihrer IT-Organisation die entsprechenden Steuerungs- und Kontrollmechanismen, aber auch natürlich die Organisationsstrukturen festlegen. #00:02:08.6# Das Feld der IT-Governance ist sehr groß und häufig werden hierunter auch die gängigen Frameworks wie COBIT, ITIL, TOGAF und so weiter zusammengefasst. Darauf möchte ich aber jetzt heute in dieser Folge eigentlich nicht eingehen, sondern heute soll es wirklich um das konkrete Thema gehen, der Verantwortlichkeiten, also im engeren Sinne IT-Governance. Und zur Entwicklung, Einführung und Steuerung der IT-Governance im engeren Sinne muss sich dann eben die Unternehmensleitung oder Sie als IT-Verantwortlicher, als CIO, die Entscheidungsrechte, Rollen und Verantwortlichkeiten feststecken für den organisatorischen Rahmen der IT und aber auch für die Prozesse und die Aufgaben, die Sie Ihrer IT denn letztendlich auch abbilden und durchführen. #00:02:56.5# Das sind sehr wichtige Aufgaben. Aus verschiedenen Unternehmen kenne ich auch immer wieder aus der Praxiserfahrung die Diskussion: "Nein, dafür bin ich nicht verantwortlich. Da müssen Sie mal zum Kollegen gehen." Das sind so die Klassiker. Ich habe immer das Gefühl, das ist gerade in der IT sehr, sehr ausgeprägt und darüber möchte ich dann heute sprechen: Wie schaffen Sie es als CIO und IT-Verantwortlicher die Verantwortlichkeiten auch unterhalb Ihrer Position so klar zu definieren und zu strukturieren, dass die Mitarbeiter dann auch ihren Job machen und die Aufgaben, die an sie gestellt werden, auch alle erledigt werden? Organisatorische Verantwortlichkeiten in der IT definieren Organigramme für die Aufbauorganisation der IT erstellen Das erste Thema ist natürlich ganz klar die Organisationsstruktur, das heißt, Sie schaffen Festlegungen von Verantwortlichkeiten erstmal natürlich durch organisatorische Strukturen, also die klassische Aufbauorganisation,

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  • CIO 028 – IT-Strategie Umsetzung ohne weitere Insellösungen zu schaffen – Hörerfrage

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 28 geht es um die Umsetzung von IT-Strategien ohne dabei weitere Insellösungen zu schaffen oder diese in der Zwischenzeit entstehen zu lassen, bis die IT-Strategie vollständig umgesetzt ist. Die heutige Folge beantwortet eine Hörerfrage: „Wie kann man die IT-Strategie mit einem starken Vernetzungsgedankten der IT-Architektur umsetzen und gleichzeitig den Betrieb aufrecht halten ohne den Aufbau von Insellösungen weiter zu fördern?“ Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Umsetzungs-Roadmap für die IT-Strategie entwickeln [00:00:30] Übergangszeit bis zur IT-Strategieumsetzung ohne Insellösungen [00:03:00] Punkt 1: proaktives Anforderungsmanagement [00:04:00] Punkt 2: konsequentes und selbstbewusstes Architekturmanagement [00:08:30] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Ich freue mich, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren. Ihre Hörerfrage Die Hörerfrage lautet: "Wie kann man die IT-Strategie mit einem starken Vernetzungsgedanken der IT-Architektur umsetzen und gleichzeitig den Betrieb aufrechterhalten ohne den Aufbau von Insellösungen weiter zu fördern." Umsetzungs-Roadmap für die IT-Strategie entwickeln Zunächst mal vielen lieben Dank für die Frage, die ich natürlich gerne beantworte und ich denke dieses Mal auch beantworte in Form eines Podcast und nicht separat an Sie, weil dieses Thema sicherlich für viele sehr, sehr spannend ist und interessant ist und darauf möchte ich jetzt in diesem Podcast dieser Folge heute mal genauer drauf eingehen. Zunächst mal impliziert die Frage, dass Sie die IT-Strategie bereits entwickelt haben und damit Ihre Zielrichtung schon klar ist. Also diese haben Sie bereits ermittelt und in dem Fall wie ich das verstanden habe, soll die IT-Architektur modular gehalten werden und stark miteinander vernetzt sein. Ein weiteres Ziel ist, dass Sie Insellösungen abbauen wollen und nicht weiter fördern wollen. Das ist glaube ich in vielen IT-Organisationen weit verbreitet, dass es viele verschiedene Insellösungen gibt, die auch alle gute Dienste tun und für ihre Funktionalität sicherlich sehr, sehr gut und wertvoll sind, aber eben in einer vernetzten Welt nicht mehr ganz so optimal sind und manchmal sind es auch die großen monolithischen Systeme, die wenig Schnittstellen zu anderen Systemen haben, die dann sehr viel Aufwand produzieren im Betrieb und im Unterhalt wenn es ein neues Update gibt und so weiter, dann machen diese Systeme meistens sehr, sehr viel Arbeit und das ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ziel das etwas reduzieren zu wollen. #00:02:24.5# Und im ersten Schritt würde ich empfehlen, dass Sie eine gesamte Umsetzungs-Roadmap entwickeln für Ihre IT-Strategie, wo Sie die strategischen Projekte und die strategischen Maßnahmen erstmal einplanen und vielleicht auch schon mal eine Reihenfolge überlegen, vielleicht auch Verknüpfungen überlegen, also was zunächst abgeschlossen sein muss bevor Sie mit einer anderen Maßnahme starten können und zumindest schon mal die groben zeitlichen Eckdaten für sich festlegen. Das ist sicherlich sehr, sehr hilfreich. Dann haben Sie einen Gesamtüberblick über alle strategischen Maßnahmen, die sich aus Ihrem Strategieprogramm ergeben, aus Ihrer IT-Strategie. Übergangszeit bis zur IT-Strategieumsetzung ohne Insellösungen Und wenn Sie diese Strategie dann letztendlich umsetzen wollen, dann geht’s da drum nochmal konkret zu überlegen: Wenn Sie diese ganzen Maßnahmen haben, wie Sie es jetzt schaffen in der Übergangszeit nicht noch weitere Insellösungen zu schaffen. #00:03:15.1# Das ist das große Ziel und das ist auch das, worauf Ihre Frage abzielt, dass Sie im zweiten Schritt ohne große Schwierigkeiten die Strategie umsetzen können, da Ihre Schritte gehen können entlang der Umsetzungs-Roadmap, aber gleichzeitig eben auch einen Mechanismus entwickeln, der irgendwo eingreift, wenn es darum geht weitere Insellösungen aufzubauen.

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  • CIO 027 – Process Mining für CIOs und IT-Manager – Interview mit Bastian Nominacher

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 27 des CIO Podcasts. Heute geht es um das Thema Process Mining. Dazu spricht Petra Koch mit Bastian Nominacher. Bastian Nominacher ist Vorstand der Celonis SE und Process Mining Enthusiast. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Was ist Process Mining? [00:02:00] Einsatzmöglichkeiten von Process Mining für CIOs und IT-Manager [00:04:30] Beispiele für den Einsatz von Process Mining [00:06:15] Rolle der IT-Organisation bei der Einführung einer Process Mining Lösung [00:07:50] Voraussetzungen für den Einsatz einer Process Mining Lösung [00:10:00] Organisatorische Rahmenbedingungen die ein CIO bzw. IT-Manager schaffen sollte [00:17:20] Process Mining Lösungen als Werkzeug für die Digitalisierung [00:19:15] Einen Tipp an einen CIO bzw. eine IT-Führungskraft [00:21:10] Bastian Nominacher ist Gründer und Vorstand der Celonis SE. Dort ist er verantwortlich für das Geschäft in Europa. Zuvor war er tätig bei Accenture und Ernst & Young und hat dort an der Schnittstelle zwischen Business und IT gearbeitet und an der Technischen Universität in München seinen Master in Information Management Finance und Computer Science erhalten. Celonis SE ist ein deutsches Unternehmen und Pionier im Process Mining, seit circa 5 ½ Jahren am Markt mit sehr, sehr starkem Wachstum. Mittlerweile hat die Firma 130 Mitarbeiter und ist global tätig. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und schon 2012 nahm Celonis am German Silicon Valley Accelerator teil und wurde von der SAP in das Hana Startup Focus Program aufgenommen. 2015 zeichnete die Deloitte das Startup als schnellst wachsendes Technologieunternehmen Deutschlands aus, mit einem Umsatzwachstum 4.000 Prozent innerhalb von 4 Jahren. Weiterhin wurden die Gründer von Celonis, Bastian Nominacher, Martin Klink und Alexander Rinke 2016 mit dem "Entrepeneur of the Year" Preis von Ernst & Young ausgezeichnet in der Kategorie Startup. Also Sie sehen, die Pioniere des Process Minings sind sehr, sehr stark gewachsen und das Thema hat in Deutschland immer größere Bedeutung, nicht nur in Deutschland, auch international. Freuen Sie sich mit mir auf das heutige Gespräch zum Thema Process Mining und erfahren Sie wie Sie Process Mining sowohl in der IT als auch für die Fachbereiche einsetzten und bereitstellen können. Viel Spaß! Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Was ist Process Mining? #0:02:30.2# Bastian Nominacher: Process Mining ist eine Technologie aus dem Umfeld Big Data Analytics, die eine Art von Daten nutzt, die eigentlich jeder CIO, jeder IT-Manager in großer Menge bereits in seinem Unternehmen verfügbar hat. Woher kommt das Ganze? Durch die Digitalisierung werden mehr und mehr Prozesse über IT-Systeme abgewickelt. Da hat so jedes Unternehmen hat ein System wie SAP oder ähnliches im Einsatz, um Einkauf, Vertrieb, Logistik abzuwickeln, aber auch weitere Systeme wie CRM-System, sei es Salesforce, IT-Service Managementsysteme Service Now. All diese Systeme speichern, wie Prozesse abgewickelt werden. Und genau dafür würde Process Mining entwickelt, ein Analytics Technologie, um genau diese Daten auszuwerten, sichtbar und analysierbar zu machen. Was bedeutet das ganz konkret? Mit Process Mining werten Sie diese Daten aus, zapfen die an und sehen dann auf einen Blick, wie wirkliche Prozesse ablaufen. Sie kennen vielleicht die Technologie Prozessmodellierung mit Aris und ähnlichen Tools. (Petra Koch: Genau) Prozess Mining ist noch nicht das Gleiche, aber ein sehr ähnlicher Ansatz, der Ihnen die echten Geschäftsprozesse auf Basis Ihrer Daten zeigt und das ist sehr leistungsfähig, weil Sie damit genau dann sehen was passiert, wo sind Engpässe, wo laufen Prozesse nicht so wie sie sollten und können dann basierend da drauf Prozessoptimierung und Verbesserungen starten. #0:03:45.1# Petra Koch: Alles klar, das heißt,

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  • CIO 026 – Open Innovation in der IT-Organisation

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 26 geht es um Open Innovation in der IT-Organisation. Es wird in dieser Folge der Unterschied zwischen klassischen "geschlossenen" Innovationsprozessen im Vergleich zu "offenen" Innovationsprozessen, die Kunden, Partner etc. mit einbeziehen, behandelt. Neue Impulse in der Ideenfindung, aber auch die Nutzer-Integration beim Testen der Innovationsprototypen kann für das Unternehmen und die IT-Organisation einen großen Mehrwert darstellen. Vor allem die Umsetzungsgeschwindigkeit von Innovationen und deren Akzeptanz am Markt und/oder beim Nutzer kann durch open innovation gesteigert werden. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Was sind geschlossene Innovationsprozesse | closed innovation? [00:00:30] Was sind offene Innovationsprozesse | open innovation? [00:01:30] Nutzen für IT-Organisationen bei der Einbeziehung offener Innovationsprozesse [00:03:00] Perspektiven auf offene Innovationsprozesse [00:05:00] Kanäle für offene Innovationsprozesse [00:10:00] Das Gleichgewicht und die Ambidexterität zwischen Innovation und Stabilität [00:12:00] Viel Spaß beim Hören des Podcasts. Mich würde es freuen, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren zum Thema Open Innovation. Was sind geschlossene Innovationsprozesse | closed innovation? Zunächst einmal ist die Frage: Was ist eigentlich Open Innovation beziehungsweise was ist Closed Innovation? Fangen wir mit der Frage an, was denn eigentlich Closed Innovation ist? Das ist eigentlich das, was die meisten Unternehmen sehr, sehr lange gemacht haben oder viele Unternehmen heute noch machen, dass sie Innovationen in der IT oder auch im Rest des Unternehmens selber bei sich entwickeln, erforschen, erproben und diese Innovationen dann eben auf den Markt bringen und schauen, ob sie vom Kunden angenommen werden oder nicht. Das ist ein sehr langer Prozess in der Regel bevor der erste Kontakt mit dem Kunden entsteht und bevor diese Innovationen wirklich verprobt werden können. Vorher wird es meistens intern getestet und es gibt ein Auswahlverfahren und man sagt dann: Okay die eine Innovation, die verfolgenden wir weiter und die andere vielleicht nicht. Aber es passiert eben immer nur aufgrund der eigenen internen Sichtweise. Also, wenn da jetzt jemand dabei ist, der vielleicht neu ins Unternehmen gekommen ist, der bringt vielleicht schon mal eine neue Sichtweise mit. Aber ansonsten ist es ja eher die unternehmensinterne geschlossene Sicht von innen. Was sind offene Innovationsprozesse | open innovation? Jetzt ist das Kontrastprogramm dazu die offene Innovation. Jetzt ist die Frage: Was ist denn offen an Innovationen? Also wäre ein offener Innovationsprozess also Open Innovation Prozess, wenn man schon in der Ideenfindung oder in der frühen Phase des Innovationsprozesses seine Nutzer, Kunden, Lieferanten und Partner mit einbindet. #00:02:09-7# Ein Beispiel, was vielleicht viele von ihnen kennen oder auch unseren Alltag schon mitgestaltet, ist zum Beispiel, dass man sich Sportschuhe personalisiert bestellen kann, dass man da sagen kann, welche Farben man gerne hätte und so weiter. Da sagt der eine vielleicht: Na ja gut wer braucht das denn? Aber das ist vielleicht für viele ein Kriterium, warum sie Schuhe der einen Marke kaufen und nicht Schuhe der anderen Marke kaufen. Das ist die Frage: Wie ist das Verhalten der Nutzer und wie gut kann man das erkennen oder schon erproben, wenn man im Innovationprozess ist? Und da gibt es eben die Möglichkeit durch diesen offen gestalteten Innovationsprozess, in dem man Nutzer, Kunden, Lieferanten, Partner mit einbindet, dass man schon viel früher eigentlich ein Gefühl dafür bekommt, ob diese Idee auf Zustimmung trifft bei den Kunden oder ob es vielleicht etwas ist, wo man sagt: Na ja gut das verwirft man vielleicht wieder. #00:03:00-4# Also das kann man eigentlich anhand des offenen Innovationsprozesses viel,

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  • CIO 025 – Produktivität erhöhen und Zeit für Strategie & Innovation schaffen – Interview mit Ivan Blatter

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 25 des CIO Podcasts. Heute geht es darum die eigene Produktivität zu erhöhen und Zeit für Strategie und Innovation zu schaffen. Dazu spreche ich mit Ivan Blatter. Ivan Blatter lebt nach dem Motto "Einfach produktiv". So hilft er auch seinen Kunden. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Die größten "Produktivitätskiller" bei Führungskräften [00:02:00] Helfen Tools und To-Do Listen bei der Produktivitätssteigerung? [00:04:40] Potentiale richtig nutzen durch Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten [00:08:50] Freiraum für strategische Fragestellungen und Innovation schaffen [00:11:15] Fokus für IT-Manager und Handhabung von "Notfällen" im Betrieb der IT [00:16:00] Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter [00:17:45] Ein Tipp an CIOs, IT-Manager und IT-Führungskräfte [00:22:35] Ivan Blatter hat Soziologie mit volkswirtschaftlichen und juristischen Nebenfächern studiert und mit dem Lizenziat Philosophie, was heute einem Master of Art entspricht, abgeschlossen und damit einen recht breiten Hintergrund. Nach seinem Studium hat er vor allem als Projektleiter an verschiedenen Stellen im öffentlich Dienst und in der Privatwirtschaft gearbeitet. Schon während des Studiums hat er sich für effektives und effizientes Arbeit interessiert und immer geschaut, wie er sich besser organisieren kann. Später im Arbeitsleben hat ihn dieses Interesse immer noch begleitet. So hat er sich zu diesem Thema Zeitmanagement und Produktivität selbstständig gemacht und ist seither als Trainer und Coach in diesem Bereich unterwegs. Er lebt und arbeitet in Basel, in der Schweiz, also im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Schweiz. Und sein Arbeitsgebiet umfasst Deutschland, die Schweiz und Österreich. Und dadurch, dass er hauptsächlich online unterwegs ist und Online-Seminare anbietet, gibt es auch da eigentlich keine örtliche Distanz mehr. Und Ivan Blatter geht's darum, Zeitmanagement nicht mit vorgefertigten Lösungen zu sehen, sondern immer zu schauen, was ist wirklich die passende Lösung für den einzelnen Menschen und dann diesen ganz gezielt zu helfen. Und dabei hat er sehr unterschiedliche Kunden aus diversen Branchen und auch ganz unterschiedliche Menschen, die zu ihm kommen. Sei es der Priester, die Ernährungsberaterin, der Anwalt, die Ärztin oder eben vielleicht auch der IT-Manger. Freuen Sie sich mit mir auf das heutige Gespräch zum Thema: Produktivität, Zeitmanagement und wie man sich freie Zeiten für Strategie und Innovationen schafft. Viel Spaß! Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Herr Blatter, Sie arbeiten mit Führungskräften und helfen Ihnen dabei, ihre Produktivität zu erhöhen und ihre Zeit sinnvoll zu nutzen. Was sind die größten "Produktivitäts-Killer" aus Ihrer Sicht und Erfahrung heraus? #00:02:50-8# Ivan Blatter: Ja da gibt es viele, aber wenn ich so die größten Produktivitäts-Killer herausnehmen müsste, dann würde ich mal sagen: Einer der größten ist sicher, wenn man die Fäden nicht in die eigene Hand nimmt. Ich glaube jeder und jede von uns hat mehr Spielraum als wir eigentlich glauben und äh dann gilt es halt diesen Spielraum zu erkennen und dann auch tatsächlich zu nutzen. Viele schaffen das nicht, viele schaffen es auch nicht, Nein zu sagen. Und ich glaube, das ist eine Schlüsselkompetenz gerade für Führungskräfte. Also das ist sicher einer der größten Produktivitäts-Killer. Ein anderer sind die Unterbrechungen. Wer kennt das nicht? Anrufe, E-Mail, Chat-Nachrichten, SMS und weiß der Geier was. Wir werden ständig unterbrochen, wenn wir uns nicht aktiv darum bemühen diese Unterbrechungen zu minimieren oder komplett auszuschalten. Das ist sicher ein zweiter sehr großer Produktivitäts-Killer. Und der dritte, besonders bei Führungskräften, ist die Problematik mit dem Delegieren. Viele Führungskräfte sind ja oder waren ganz hervorragende Fachmitarbeiter,

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  • CIO 024 – Proaktives Anforderungsmanagement in der IT-Organisation

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 24 geht es um das proaktive Anforderungsmanagement in der IT-Organisation. Wenn Sie es nicht schon durchführen, fangen Sie an zu agieren und die Anforderungen aktiv mit dem Fachbereich zu besprechen. Mit der Transparenz über die Anforderungen lässt sich die IT-Organisation besser steuern. Vor allen Dingen zum Thema Anforderungsmanagement bekomme ich ganz häufig Anfragen oder Fragen dazu: Wie das denn funktioniert? Wie man es richtig aufsetzt? Was Bewertungsmodelle dafür sind? Da habe ich mir gedacht, ich nehme heute einfach mal etwas zu diesem Thema auf. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Wofür ist proaktives Anforderungsmanagement gut? [00:00:30] Ein grobes Prozessmodell hilft den Ablauf zu steuern [00:06:00] Demand Management benötigt Governance und ein Rollenmodell inkl. der Verantwortlichkeiten [00:08:30] Bewertung der Anforderungen [00:13:30] Tools, die das Anforderungsmanagement unterstützen [00:15:00] Reporting rundet ein gutes Anforderungsmanagement ab [00:16:05] Anforderungsmanagement im Unternehmen verankern [00:17:00] Mich würde es freuen, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren, was beim Anforderungsmanagement zu beachten ist. Wofür ist proaktives Anforderungsmanagement gut? Wozu sollte man sich eigentlich überhaupt mit dem Thema Anforderungsmanagement oder im Englischen auch dem Thema "Demand Management" beschäftigen? Zunächst einmal bekommen sie als IT-Abteilung immer recht viele Anfragen vom Fachbereich oder neue Themen, die irgendwo anstehen. Und da müssen Sie entscheiden, was Sie zuerst machen und was sie danach machen und so weiter. Und zum zweiten sollten Sie auch in der Lage sein zu gucken, was ist eigentlich genau der Hintergrund dieser Anfrage? Was ist der eigentliche Nutzen davon, dass Sie jetzt dieses Thema umsetzen? Was ist die genaue Anforderung, der Sinn und Zweck? Und so weiter. Dass Sie das eben richtig verstehen und dann auch in der IT richtig implementieren können. Anforderungen proaktiv abfragen, statt zu warten bis der Fachbereich kommt Und jetzt ist es häufig so, dass man sich erst einmal entspannt zurücklehnt und wartet bis der Fachbereich kommt und im Zweifelsfall die IT irgendwie einbindet oder durch irgendwelche Einkaufsprozesse die IT dann letztendlich irgendwann eingebunden werden muss. Und dann wird man mal aktiv. Und meine Vorstellung ist eigentlich so, dass Sie sagen: Ich möchte eigentlich eine proaktive IT. #00:02:08-2# Das heißt, ich möchte eigentlich selber schon mal den Impuls setzen beim Fachbereich auch zu überlegen: Wie sieht es denn aus? Was wollen wir denn an neuen Themen dieses Jahr umsetzen oder vielleicht quartalsweise? Gespräche mit den Fachbereichen führen mit den jeweiligen Ansprechpartnern und schauen, was denn da sich abzeichnet an Themen und wie man damit eben umgehen kann und was sich da für mögliche Potenziale für die IT daraus ergeben oder eben halt auch an Projektmöglichkeiten und dass Sie so schon mal rechtzeitig die Lösung evaluieren können. Und das ist aus meiner Sicht der Sinn und Zweck eines Anforderungsmanagements, dass Sie aus der reaktiven Welt etwas rauskommen in eine proaktive Welt, als Sie selber sozusagen am Schiffsruder stehen und Ihr Schiff dann auch steuern können. Und dabei hilft eben ein Anforderungsmanagement, weil Sie dann wissen, was für Themen zumindest jetzt mal kurzfristig und mittelfristig bei ihrer IT dann auch auflaufen und die Mitarbeiter dann auch an Themen stemmen müssen. #00:03:10-0# Was gehört zu einem guten Anforderungsmanagement? Erstmal, dass Sie ein (1) grobes Prozessmodell haben, also ein Anforderungsprozessmodell und wissen, wie sieht denn eigentlich so ein Anforderungsprozess aus? Jetzt mal so rein idealtypisch. Und der zweite Punkt ist das Thema (2) Demand Governance, also Steuerung und Rollenmodell. Wer ist für was zuständig? Wie können Sie das abbilden?

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  • CIO 023 – Think customer-centric with design thinking in IT – Interview with Prof. Dr. Falk Uebernickel

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Welcome to the CIO Podcast. We provide you with innovative topics for CIOs, IT managers, and entrepreneurs. You get tips about topics like IT strategy, digital transformation and decision support systems. My name is Petra Koch, I'm IT strategy and transformation adviser, and I'm happy that you decided to listen to us today. Please enjoy the podcast on your way to work, at the airplane or from where ever you listen to us. Have fun. In episode 23 of the CIO Podcast Petra Koch is talking with Prof. Dr. Falk Uebernickel about design thinking. Design Thinking is a method that can be used to develop customer-, user-, and human-centric products and services. The following topics are discussed within this episode: Challenges in corporations regarding customer centricity and innovation [00:01:30] Basics about design thinking [00:09:30] Obstacles in corporations when it comes to using design thinking methods [00:13:00] Setting of design thinking projects to gain long term results [00:20:30] Typical design thinking project results within the innovation processes [00:22:30] Choosing the right design thinking methods [00:24:30] Establishing design thinking effectively across the organization using lighthouse projects [00:27:30] One advise to a CIO or IT-Manager [00:35:00] Prof. Dr. Falk Uebernickel is associate professor at the University of St.Gallen, one of Europe´s leading universities for Strategy and Management and Managing Partner of ITMP AG. He started his professional Design Thinking carrier with projects at a financial service provider in 2008. Furthermore, he is teaching Design Thinking at master student level together with Stanford University and is conducting executive lectures at companies. In between he worked for companies globally in various industries like banking, insurance, automotive, sports, pharmaceutical and more on over 80 projects. His focus is on training and teaching as well as strategic planning of transformation projects in companies. In his spare time he likes mountaineering, hiking and running. Since 2016 he is spokesman of the SUGAR network, which he founded 7 years ago. Sugar is a global network that brings together multidisciplinary students from different universities and challenges them to solve real world product development challenges. Professor Uebernickel's personal mission is to have free education at a high level of quality throughout the world, that everyone has access to education, and that's why he is personally engaged in different projects all over the world, especially in Africa, and he does that since one and a half years. Enjoy the interview. We are happy to receive your feedback! Transcript of the Interview Petra Koch: Which challenges do you see in corporations regarding customer centricity and innovation? Prof. Dr. Falk Uebernickel: Good question. I believe it depends on the industry and on your own perspective, how you look on these different industries. First of all, if you look, for example, to the manufacturing industry, there you have different challenges, like in the service sector. In the manufacturing industry, I usually observe the fact that user centricity was over the last couple of years part of the strategy, for sure. Nevertheless, it was more or less seen as a vehicle to communicate in a better way with the customer, but customer centricity was not really implemented into the R&D processes. This basically means that in the future this kind of industry needs to have a better focus on implementing methods and tools into their own R&D processes, and this is, from my point of view, one of the biggest challenges. Beside that, I also realize that the behavior and the own attitude of managers in that particular atmosphere need to change as well. In former times, especially in Germany and also in Switzerland and Austria, companies were focused on high quality products and their functionalities.

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  • CIO 023 – Kundenzentriert denken in der IT mit Design Thinking – Interview mit Prof. Dr. Falk Uebernickel

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In Folge 23 des CIO Podcasts spreche ich mit Prof. Dr. Falk Uebernickel über das Thema Design Thinking. Design Thinking ist eine Methode, um kunden-, nutzer- und menschenzentriert Produkte und Services zu entwickeln. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Herausforderungen hinsichtlich der Kundenzentrierung und der Innovationskraft in Unternehmen [00:02:00] Grundlagen von Design Thinking [00:06:00] Hürden in Unternehmen um Design Thinking Methoden zu etablieren [00:11:40] Setting und Rahmenbedingungen für Design Thinking Projekte, um nachhaltig Erfolge zu erzielen [00:19:30] Ergebnisse von Design Thinking Projekten und damit verbundenen Innovations-Prozessen [00:22:20] Die richtigen Design Thinking Methoden auswählen [00:24:55] Design Thinking durch Leuchtturm-Projekte etablieren und das richtige Team identifizieren [00:32:00] Einen Tipp für den CIOs, IT-Manager und IT-Führungskräfte [00:35:00] Prof. Dr. Falk Uebernickel ist Associate Professor für Informationsmanagement und Business Innovation am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen, einer der führenden europäischen Universitäten für Strategie und Management und ist Managing Partner der ITMP AG. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg und der Promotion an der Universität St. Gallen im Jahre 2008, startete er seine professionelle Design Thinking Karriere mit Projekten in der Finanzindustrie. Seitdem lehrt er Design Thinking in Master Studiengängen an der Universität St. Gallen und an der Stanford Universität und führt darüber hinaus Management Trainings zu diesem Thema in Unternehmen durch. Darüber hinaus arbeitet er global für Unternehmen in diversen Branchen wie Banken, Versicherungen, Automobilindustrie, Sport und Pharma in über 80 Projekten. Sein Fokus liegt auf Training und Lehre, sowie im Bereich der strategischen Planung von Transformationsprojekten in Unternehmen. Seit Mitte 2016 ist er Sprecher des SUGAR Netzwerkes, das er vor 7 Jahren gegründet hat. Das Sugar Netzwerk bringt Studenten global und mit interdisziplinären Schwerpunkten von unterschiedlichen Universitäten zusammen mit dem Ziel reale Probleme der Welt und Produktentwicklungsherausforderungen zu lösen. Professor Uebernickel hat immer eine persönliche Mission und diese ist seit anderthalb Jahren ungefähr freie Bildung für alle zu ermöglichen auf einem qualitativ hochwertigen Niveau. Das ist ihm sehr wichtig, hierzu ist er auch an Projekten in Afrika eingebunden und aktiv und seine Freizeit verbringt er gerne beim Bergsteigen und Wandern und Laufen. Freuen Sie sich mit mir auf ein spannendes Interview mit vielen Ideen und Anregungen für kreatives Denken und Design Thinking. Viel Spaß. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Welche Herausforderungen hinsichtlich Kundenzentrierung und der Innovationskraft in Unternehmen finden Sie denn meistens vor? #00:02:45-4# Prof. Dr. Falk Uebernickel: Sehr gute Frage und sehr schwierig zu beantwortende Frage, denn es hängt sehr stark vom Kontext der jeweiligen Unternehmung ab. Was wir heute beobachten ist, dass es auf der einen Seite Dienstleistungsunternehmen gibt und auf der anderen Seite Engineering Unternehmen. Und dort gibt es Herausforderungen, die gemeinsam sind und es gibt auch unterschiedliche Herausforderungen, die diese Unternehmen zu nehmen haben. Wenn man sich mal Dienstleistungsunternehmen anschaut, dann sind die dadurch charakterisiert, dass es kein typischer R&D, also Entwicklungsabteilung gibt, sondern meist Dienstleistungen im sogenannten Dienstleistungsmanagement oder Produktmanagement entwickelt werden. Und einer der Kernherausforderungen dort ist, dass Kundenzentrierung zwar meist als Wort schon vorhanden ist und auch als Notwendigkeit, um Dienstleistungen zu entwickeln, aber die Nähe zum Kunden und zum Nutzer der Produkte meist nicht wirklich hergestellt ist....

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  • CIO 022 – Fähigkeiten der innovativen IT-Organisation

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 22 geht es um die Fähigkeiten der innovativen IT-Organisation nach dem Paradigma Innovate-Design-Transform. Erfahren Sie welche Fähigkeiten immer wichtiger werden und welche an Bedeutung verlieren könnten. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Überblick zum Paradigma Innovate-Design-Transform [00:00:30] Überblick der Fähigkeiten einer IT-Organisation in der digitalen Transformation [00:01:00] Neue Fähigkeiten für die zukünftige innovative IT-Organisation [00:10:30] Fähigkeiten mit wachsender Bedeutung in der Zukunft [00:12:30] Fähigkeiten mit sinkender Bedeutung für die Zukunft [00:14:00] Mich würde es freuen, wenn Sie ein kurzes Feedback hinterlassen, wie Ihnen die Folge gefallen hat und Sie mit diskutieren, welche Fähigkeiten in der IT-Organisation heute und in Zukunft wichtig sind. Überblick zum Paradigma Innovate-Design-Transform In einer der ersten Podcast Folgen habe ich auch das Paradigma des Innovate-Design-Transform schon mal erwähnt. Das möchte ich heute auch noch einmal aufgreifen, weil es eben diesen Wandel beschreibt, wie man vom ursprünglichen Paradigma in der IT, also vom Plan-Build-Run, ich baue selber etwas auf. Erstmal plane ich es, dann baue ich es selber auf und dann betreibe ich es auch selber, etwas abweicht. Das ist so, weil man im Zeitalter der Digitalisierung doch deutlich vernetzter arbeitet und vielleicht auch sich auf andere Themen schwerpunktmäßig fokussiert und einfach gewisse Sachen durch Cloud-Software und so weiter vielleicht auch einfach anders werden, dass man sie nicht mehr inhouse selber alle betreibt. So. Überblick der Fähigkeiten einer IT-Organisation in der digitalen Transformation Und wie sieht das Ganze jetzt aus? Bei dem Paradigma-Innovate-Design-Transform, wie der Name schon sagt, gibt es eben 3 Ober-Gestaltungsmerkmale. Das ist einmal die Innovationsfähigkeit. Das ist zum zweiten die Gestaltungsfähigkeit und die Transformationsfähigkeit. Sind also die Ober-Fähigkeiten, die dann meine IT besitzen sollte. Wenn man das jetzt mal ein bisschen aufgliedert, dann kommen da noch weitere Fähigkeiten dazu. #00:02:03-0# Innovationsfähigkeit Wenn ich die Innovationsfähigkeit nehme und Das mal aufblende, was habe ich eigentlich dahinter? Einmal die Kreativität, wirklich die Kreativität meiner Mitarbeiter zu nutzen und die auch zu entfalten. Das heißt also Rahmenbedingungen zu schaffen, wie die Mitarbeiter wirklich kreativ arbeiten können und auch kreativ sein können, wie sie ihre Ideen auch publizieren können. Vielleicht auch irgendwo ein Ideenportal haben und so weiter, wo man einfach spannende neue Themen auch reinschreiben kann. Oder vielleicht haben Sie auch viel bessere Lösungen als so ein Ideenportal. Auf jeden Fall ist es wichtig aus meiner Sicht die Kreativität zu fördern. Die zweite Möglichkeit ist auch Beratungskompetenz aufzubauen. Das heißt, die IT auch wirklich dahin zu entwickeln, dass sie als interner Berater auch gesehen wird, der die Fachbereiche berät und überlegt, was kann man gemeinsam eigentlich machen, damit sich diese Lösung verbessert oder damit sich bestimmte Schwierigkeiten, die man vielleicht an der ein oder anderen Stelle hat mit Schnittstellen oder noch mit manuellen Tätigkeiten, dass man dafür wirklich adäquate Lösungen findet. #00:03:05-1# Und der dritte Punkt ist Problemlösungsfähigkeit, dass man auch sieht, okay da haben wir jetzt eine Schwierigkeit und diese dann auch wirklich konstruktiv löst. Ich denke, das ist in den meisten IT-abteilungen schon sehr gut ausgeprägt. Und dass man da eben dann den Fokus darauf legt zu schauen, wie kann ich die Kreativität meiner Mitarbeiter nutzen. Weil die hat eigentlich jeder. Wenn man wirklich mal fragt: Leute, was fällt euch ein? Was könnt ihr da noch machen? Gibt es irgendwas, was man besser machen kann? Dann ist in den meisten Fällen, wenn man so ein Brainstorming-Modus hat, dass da doch ganz,

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  • CIO 021 – Die OTTO IT-Organisation in der digitalen Transformation – Interview mit Dr. Michael Müller-Wünsch

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In Folge 21 spreche ich mit Dr. Michael Müller-Wünsch, dem CIO von OTTO, über die digitale Transformation bei OTTO und wie er mit seiner IT-Organisation diesen Weg geht. Als Teil der OTTO Group gehört OTTO zu den erfolgreichsten E-Commerce Unternehmen Europas und ist Deutschlands größter Online-Händler für Fashion und Lifestyle im B2C Bereich. Das Sortiment von OTTO beinhaltet 2,2 Millionen Artikelpositionen und 6.000 Marken aus den Bereichen Fashion, Lifestyle und Multimedia. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Status Quo bei OTTO bei Antritt im Jahre 2015 [00:03:15] Wesentliche strategische Fragestellungen bei OTTO [00:04:00] Zusammenarbeit zwischen der IT-Organisation und den Fachbereichen [00:05:15] Moderne IT-Architektur und Entwicklungskonzepte [00:08:20] Verbesserung des Kundenerlebnis durch eine kundenzentrierte IT-Organisation [00:12:00] Die Rolle von Data Management und Data Analytics [00:13:15] Kultureller Wandel und Einbindung der Mitarbeiter in die digitale Transformation [00:16:10] Tipps an CIOs und IT-Manager [00:21:10] Herr Dr. Müller-Wünsch ist seit dem 1. August 2015 OTTO Bereichsvorstand Technologie, also CIO von OTTO. Nach seinem Abschluss als Diplom-Informatiker 1985 an der Technischen Universität Berlin blieb Dr. Michael Müller-Wünsch zunächst weiter als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität. 1990 folgte dann sein Abschluss als Diplom-Kaufmann und 1991 promovierte er schließlich als Doktor der Ingenieurwissenschaften zum Dr. Ing. und setzte seine wissenschaftliche Laufbahn als Hochschulassistent im Bereich der Wirtschaftsinformatik für verteilte Systeme und künstliche Intelligenz bis 1996 fort. Anschließend wechselte er in die Geschäftsführung der Herlitz AG in Berlin und verantwortete die Unternehmensentwicklung, die Führung der Auslandsgesellschaften sowie Services und Operation Central Europe. Als Geschäftsführer und Chief Operating Officer der MyToys.de GmbH wurde Herr Dr. Müller-Wünsch zwischen 2000 und 2004 aktiv, bevor er als Mitglied der Geschäftsleitung der CEVA Logistics GmbH nach Frankfurt ging. In dieser Position leitete er unter anderem die Bereiche Sales, IT und Operations. Anschließend widmete sich Herr Dr. Müller-Wünsch als Partner der HiSolutions AG von 2010 bis 2012 der Beratung und zeichnete danach zuletzt als Chief Information Officer (CIO) der Lekkerland AG & Co. KG, verantwortlich. In dieser Funktion war er für die Restrukturierung der europäischen IT-Organisation des Großhändlers verantwortlich. In der neu geschaffenen Funktion des OTTO-Bereichsvorstands Technologie verantwortet Herr Dr. Müller-Wünsch die Weiterentwicklung der IT-Landschaft des Online Händlers. Und genau darüber werde ich heute mit ihm sprechen. Freuen Sie sich mit mir auf ein spannendes Interview. Viel Spaß! Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Ja Herr Dr. Müller-Wünsch, was ist der Status Quo in der IT gewesen bei OTTO als Sie im August 2015 angetreten sind? #00:03:14-9# Dr. Michael Müller-Wünsch: Der Status ist im Prinzip gut gewesen und es hat mich auch motiviert überhaupt zu OTTO zu kommen, weil man das Thema Technologie sehr hoch positioniert hat. Also wir haben ja eine OTTO-Vision formuliert und wir sprechen davon, dass wir die digitale Zukunft gestalten und dass wir Technologie bieten und insofern war das eine sehr hohe Bereitschaft und Aufmerksamkeit sich dem Thema Technologie zu widmen und von der Basis ausgehend sich auch weiterzuentwickeln. Und weiterentwickeln waren an vielen Stellen überprüfen und dann auch anzugehen und wir haben das dann im Rahmen von Technologie Roadmaps für uns umstrukturiert. #00:04:00-9# Petra Koch: Mhm (bejahend). Okay. Welche Themen sind da für Sie besonders wichtig? Welche strategischen Fragestellungen beschäftigen Sie besonders in Ihrer Arbeit bei OTTO? #00:04:10-0# Dr. Michael Müller-Wünsch: Ja.

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  • CIO 020 – Strategische Positionierungsoptionen für die IT-Organisation

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 20 geht es um die strategischen Positionierungsoptionen für Ihre IT-Organisation. An welchen Stellen sorgt Ihre IT-Organisation für eine Differenzierung? An welchen Stellen geht es darum Kosten zu optimieren? Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Strategische Optionen für Ihre IT-Organisation evaluieren [00:00:30] Geschäftsbereiche auf Ihre IT-Bedeutung hin untersuchen (Differenzierung vs. Kostenführerschaft) [00:03:40] Erkenntnisse aus der Analyse für die IT-Positionierung ableiten [00:06:00] Gesamtheitliche Betrachtung von strategischen Entscheidungsoptionen [00:10:30] Richtige Balance zwischen Innovation und Stabilität in der IT-Organisation [00:13:30] Was sind Ihre zwei wichtigsten Herausforderungen bzw. Fragen in der IT für dieses Jahr. Gerne können Sie uns zwei Fragen über die Hörerumfrage senden: www.cio-podcast.de/umfrage, damit wir diese Themen im Podcast aufgreifen können. Diskutieren Sie mit, ich freue mich über Ihr Feedback. Strategische Optionen für Ihre IT-Organisation evaluieren Heute geht's um das Thema der strategischen Positionierung. Also die strategische Positionierung für Ihre IT-Organisation und die Optionen, die Sie dabei haben. Wir haben in der letzten Solo-Folge, also in Podcast-Folge 18 schon über die Ist-Situation und die Ausgangslage gesprochen. Jetzt haben wir diese Ausgangslage schon verwirklicht und vielleicht schon analysiert und jetzt kommt dann die Frage: Wie können Sie denn jetzt diese Ausgangslage nutzen und für sich strategische Optionen für Ihre IT-Organisation herauszuarbeiten und diese auch zu evaluieren, ob sie denn wirklich zu Ihrem Geschäftsmodell und zu Ihrer Organisation auch passen. Wichtig ist an der Stelle immer, dass Sie individuell schauen, was für Ihr Unternehmen das Richtige ist. Ich denke mit so einem "Eins passt zu allem" Ansatz kommen Sie an der Stelle nicht so richtig weit, das heißt, schauen Sie wirklich individuell auf Ihr Unternehmen. Das sollte man auf jeden Fall machen und Ihr Geschäftsmodell anschauen. Was ist da adäquat für die Organisation, was ist für Ihre spezifische IT-Organisation passen? Schauen Sie sich Ihren Markt an, in welchem Markt beschäftigen Sie sich und in welchem Markt sind Sie aktiv? Was ist Ihr Produktportfolio Ihres Unternehmens? Was bieten Sie an? Und da ist, finde ich auch immer ganz stark herauszuleiten, wie wichtig oder wie stark Ihre IT dann auch das Geschäftsmodell unterstützt. #00:01:59-1# Nehmen wir mal einfach Beispiele. Nehmen Sie mal das Geschäftsmodell der Autoproduktion. Da ist so viel Robotik, da ist so viel an Themen dabei, wo es in Zukunft sicherlich immer wieder wichtiger werden wird, die IT einzubinden. Die Sensordaten auszuwerten und so weiter. Systeme zur Verfügung zu stellen. Diese ganzen Produktionsabläufe steuern. All das ist essentiell. Wenn da die IT ausfällt, schwierig. So. Jetzt ist aber das Kerngeschäft in der Automobilproduktion das Auto zu verkaufen. Das heißt, im Endprodukt haben Sie natürlich auch wieder viel IT. Die ganzen Car IT Geschichten und so weiter. Da ist auch wieder viel IT drin, aber Sie verkaufen letztendlich ein Produkt, was den Kunden von A nach B befördert. Und wie stark sich das ändert mit autonomem Fahren und so weiter, das nochmal außen vor. Das hier jetzt mal nicht berücksichtigt. Nehmen wir aber mal als krasses Gegenbeispiel die Versicherung- und Bankenindustrie. So. Versicherung und Banken, die verkaufen Ihnen zwar ein Produkt, aber die kaufen kein physisches Produkt. #00:03:04-0# Die verkaufen Ihnen eine Absicherung oder eine Spareinlage oder ein Wertpapierkonto oder, oder, oder. Das heißt aber, alle Geschäftsprozesse bei diesen Unternehmen, also bei Banken und Versicherungen laufen über die IT, das heißt, an der Stelle haben Sie als IT einen sehr, sehr viel höheren Stellenwert und das ist sehr viel Auswirkung. Das Gleiche bei Chemie und Handel. Also Chemieproduktion, Sie produzieren ein Produkt.

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  • CIO 019 – Prozessorientierte digitale Transformation: Potentiale am Beispiel der Blockchain – Interview mit Stefan Gössel

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 19. Prozessorientierte digitale Transformation und die Potenziale am Beispiel der Blockchain, darum soll es heute gehen. Zu diesem Thema spreche ich mit Stefan Gössel. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Die digitale Transformation im Unternehmen zielgerichtet und gewinnbringend umsetzen [00:01:00] Bedeutung der prozessorientierten digitalen Transformation [00:02:00] Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette [00:04:40] Potenziale der digitalen Transformation bezogen auf Prozesse, Technologie und Organisation [00:06:40] Blockchain - Was ist das und warum sollten sich CIOs und IT-Manager damit beschäftigen? [00:09:30] Branchen die Blockchain im Blick haben sollten - Potentiale und Disruptions-Risiken [00:13:20] Möglichkeiten für Unternehmer und CIOs sich dem Thema Blockchain zu näheren [00:15:00] Die Blockchain Technologie und der Vergleich zum Internet [00:18:00] Einen Tipp für den CIOs, IT-Manager und IT-Führungskräfte [00:23:30] Stefan Gössel ist Gründer und Geschäftsführer, also Managing Partner der Leadvise Management Beratung. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Karlsruhe, Harvard und St. Gallen arbeitete er zunächst als Consultant für die Deutsche Börse Gruppe. 2006 wurde er Partner einer IT-Beratung und baute dort die Einheit für IT-Strategieberatung in Deutschland und der Schweiz auf. In 2010 übernahm er als Partner die strategische Technologieberatung bei einer Management Beratung. 2011 gründete er dann mit seinem Kollegen Tobias Gericke die Management Beratung Leadvise und berät seitdem DAX-Unternehmen und andere Marktführer zum Einfluss von Technologie und Innovation auf Wirtschaft und Gesellschaft. Freuen Sie sich mit mir auf ein spannendes Interview. Viel Spaß. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Diskutieren Sie mit. Transkript des Interviews Petra Koch: Wie können Unternehmen ihre digitale Transformation zielgerichtet und gewinnbringend umsetzen? #00:01:37-2# Stefan Gössel: Ja ich bin der Meinung, dass die digitale Transformation prozessorientiert stattfinden sollte. Das heißt, man analysiert entlang der Wertschöpfungskette, entlang der Geschäftsprozesse, welche Potenziale zu finden sind und setzt diese dann entsprechend einer Priorisierung um anstatt einfach verschiedene Insellösungen zu starten, die miteinander nichts zu tun haben und dort das große Ganze im Blick zu behalten. #00:02:06-4# Petra Koch: Mhm (bejahend). Was verstehen Sie unter prozessorientiert, also wie kann ich mir das vorstellen entlang der Wertschöpfungskette digital zu transformieren? #00:02:12-7# Stefan Gössel: Anstatt organisatorische Silos zu betrachten, wo man immer nur einen kleinen Ausschnitt hat und dann eben lokale Optima erzeugt, läuft man entlang der Wertschöpfungskette des Unternehmens die Prozesse ab und analysiert entsprechend die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe der einzelnen Prozessschritte und versucht dort Potenziale zu finden für die Digitalisierung. Das heißt, wenn eine Eingabe heutzutage manuell erfolgt, kann ich eben versuchen die digital stattfinden zu lassen. Wenn die Verarbeitung manuell erfolgt, dann kann ich versuchen das über Algorithmen zu automatisieren oder über Software zu automatisieren und eben genauso mit der Ausgabe. Das heißt, ich muss versuchen sämtliche Medienbrüche, die ich da habe, zu beseitigen über stringenter IT-Systeme und finde so in der Regel sagen wir mal 80 Prozent der Potenziale, die die Digitalisierung bringt. Und im weiteren Schritt würde ich dann erst anfangen mir Gedanken zu machen über Geschäftsmodellinnovationen. Das heißt, das was die Unternehmen heute eigentlich als erstes tun, würde ich erst mal einen Schritt nach hinten legen und würde versuchen erst mal die gesamte Ist-Geschäftsprozesslandschaft zu optimieren, um dann eine Basis zu haben für ein wirklich digitales Unternehmen. Das heißt, zum Beispiel am Beispiel der Bankenbranche würde ich...

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  • CIO 018 – Auslöser für IT-Strategieprojekte und Analyse der strategischen Ausgangslage

    · CIO Podcast mit Petra Koch | IT-Strategie, digital

    In CIO Podcast Folge 18 geht es um die Auslöser für IT-Strategieprojekte und Möglichkeiten wie Sie die strategische Ausgangslage bestimmen. Dazu erläutere ich mögliche Tools und Methodiken wie die PEST Analyse, sowie die Stärken und Schwächen Analyse, die dann beide in eine SWOT-Matrix einfließen. Folgende Aspekte werden in der Podcast-Folge besprochen: Auslöser für IT-Strategieprojekte [00:00:30] Start von IT-Strategieprojekten und Überblick der Methoden [00:03:30] Umweltanalyse (PEST Analyse) [00:04:55] Stärken und Schwächen Analyse [00:09:00] SWOT-Analyse Matrix [00:11:00] Nächste Schritte für die IT-Strategie Entwicklung [00:15:30] Was sind Ihre zwei wichtigsten Herausforderungen bzw. Fragen in der IT für dieses Jahr. Gerne können Sie uns zwei Fragen über die Hörerumfrage senden: www.cio-podcast.de/umfrage, damit wir diese Themen im Podcast aufgreifen können. Diskutieren Sie mit, ich freue mich über Ihr Feedback. Auslöser für IT-Strategieprojekte Warum werden IT-Strategieprojekte gestartet und wann sollte man sich überlegen, ob man nicht nochmal eine neue IT-Strategie braucht, wenn man nicht schon eine hat und die in regelmäßigen Zyklen überarbeitet und auch für diejenigen von Ihnen, die zuhören und sagen: Ich habe das aber regelmäßig, ich mache das auch regelmäßig, für die haben wir nochmal das Thema Analyse der Ausgangssituation. #00:01:10-5# Die Marktsituation Also welchen Auslöser haben wir denn in der Regel für IT-Strategieprojekte, also für generelle Strategieprojekte? Sie haben eine angepasste Marktsituation, es wird zum Beispiel irgendwie im Markt einiges durcheinander gewirbelt, sei es durch neue Marktteilnehmer, sei es durch große Übernahmen am Markt, Fusionen und so weiter. Das heißt, das kann Sie durchaus dazu verleiten, diese angepasste Umweltsituation, sich über neue Strategien Gedanken zu machen und dann automatisch auch eben über die neue IT-Strategie. Der Wettbewerbsdruck Ein anderer Punkt könnte sein, dass Sie zunehmend Wettbewerbsdruck verspüren und sagen: Ich muss darauf irgendwie eine Antwort finden und ich muss auch mit unserem Führungsteam da eine Lösung erarbeiten. Das wäre eine andere Alternative. #00:01:59-1# Mergers & Acquisitions (M&A) oder Carve-Outs Die nächste Möglichkeit wäre, Sie überlegen mit einem anderen Unternehmen zusammenzugehen und aus diesem Gesichtspunkt Ihre IT auf den Prüfstand zu stellen. Vielleicht sind Sie diejenigen, die die Firma übernehmen oder anders herum, wenn Sie derjenige sind, der übernommen wird, auch da gilt es meistens nochmal zu gucken, was hat denn die IT zu bieten? Wie packt man das Ganze zusammen? Welche Systeme von welcher Firma werden wie übernommen? Das andere Thema, was auch immer genauso relevant ist wie der Merger ist das Theme Carve-Out. Wenn Sie Geschäftsbereiche herausverkaufen wollen, also Teilbereiche des Unternehmens, auch da ist es natürlich immer die Frage: Wie bildet man das denn mit seiner IT ab? Also kann ich einfach so einen Teil meines Unternehmens verkaufen oder habe ich dann wichtige IT-Systeme, die vielleicht verlorengehen oder die ich irgendwie ersetzen muss? Kann ich die Verzahnung einfach abschalten? Und so weiter. Das heißt, das sind auch wieder Sachen, die Sie überlegen sollten, wo es auch sinnvoll ist, sich vorher strategische Gedanken darüber zu machen. #00:03:03-2# Neue Geschäftsleitung oder Eigentümer Ein weiterer Punkt könnte sein. Sie haben eine neue Geschäftsleitung, einen neuen Vorstand bekommen. Der möchte das Unternehmen anders ausrichten. Das ist glaube ich allgemein sehr gängig, dass man dann nochmal das Thema Strategie anschaut und überlegt: Wie soll denn der Fahrplan aussehen für die nächsten Jahre? Das Gleiche gilt für das Thema Eigentümerwechsel. Wenn das übergeht, haben Sie natürlich die gleichen Fragestellungen wie wenn Sie eine neue Geschäftsführung bekommen, wohingegen der Eigentümer nochmal deutlich stärkeren Input in das Thema Strategie geben kann,

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