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  • Gerade läuft es nicht schlecht für den SPD-Kanzlerkandidaten. Und das wohl vor allem, weil es gerade nicht gut läuft für seine beiden schärfsten Konkurrenten: Armin Laschet von der CDU und Annalena Baerbock von den Grünen. Die beiden stolpern durch den Wahlkampf, machen unter Druck Fehler, kleine und große, und lassen es aus Sicht der Kritiker an Gravitas mangeln. Die große Frage ist nun: Kann Olaf Scholz davon profitieren? Wird er zum lachenden Dritten? Scholz' Kalkül ist, dass die Grünen schon bald hinter die SPD rutschen und die Republik dann wieder das altbekannte Duell SPD gegen CDU erleben könnte – mit dem Unterschied, dass es diesmal keinen Amtsinhaber gibt, der sich erneut für das Kanzleramt bewirbt. Scholz hofft, dass der merkelsche Amtsbonus dann auf ihn als Vizekanzler übergeht.

    Aber kann das funktionieren? Darüber diskutieren wir diese Woche mit unserem Kollege Peter Dausend, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT und Autor der Kolumne "Dausend Prozent". Wir fragen ihn: Auf welche Koalition setzt Scholz? Kann man mit 18 Prozent Kanzler werden? Und wenn ja, wie würde er Deutschland regieren? Wie wichtig ist ihm Klimaschutz? Und wann lächelt er mal?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik aktuell beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Vor einer Woche wurden große Gebiete in Nordrheinwestfalen und Rheinlandpfalz überschwemmt – und die Folgen des Hochwassers sind verheerend. Angesichts von mehr als 170 Toten, vielen Vermissten und Tausenden zerstörten Häusern und Straßen diskutieren wir in der neuen Folge von "Das Politikteil" die drängenden politischen Fragen: Was lief schief in der Klimapolitik und beim Katastrophenschutz, das diese Tragödie begünstigte? Was sind die Lehren aus der Katastrophe? Welche Partei hat die besten Konzepte? Und hat die Flut das Potenzial, den Bundestagswahlkampf so zu beeinflussen wie 2002, als der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dank seiner öffentlichkeitswirksamen Auftritte beim Elbehochwasser Sympathiepunkte einsammelte?

    Zu Gast ist Mariam Lau, Politikredakteurin bei der ZEIT, die gerade aus dem Hochwassergebiet zurückgekehrt ist. Mariam Lau berichtet bewegend von den Nöten der Menschen – und verrät ihren persönlichen Blick auf das Agieren der Kanzlerkandidaten. Dieser Ausnahmezustand sei ein adäquater Charaktertest für die Kanzlerkandidaten, meint Lau. Die Grünen hielten sich zu bedeckt, findet sie. Und Armin Laschet? "Er wollte am liebsten auf einem ruhigen Floß ins Kanzleramt treiben." Nun habe die Naturkatastrophe seine Strategie umgeworfen, er müsse sich etwas Neues ausdenken.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing, Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

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  • Im Jahr des 100. Geburtstags der Kommunistischen Partei Chinas scheint der Höhenflug der Volksrepublik kaum noch zu stoppen zu sein: Unter der Führung der allein herrschenden KP hat sich das Land vom verarmten Bauernstaat zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Erde entwickelt, die auch durch ihre zunehmend aggressive Außenpolitik immer wieder für Irritationen sorgt. "Eine starke Nation muss eine starke Armee haben", sagte Staatschef Xi Jinping bei der Feier zum Jubiläum der KP Anfang Juli und warnte davor, die Entschlossenheit Chinas zu unterschätzen, seine territoriale Integrität zu verteidigen. Die Volksrepublik rüstet auf, und auch das chinesische Atomprogramm hat an Fahrt aufgenommen.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Matthias Naß, internationaler Korrespondent der ZEIT, über die Hintergründe der aggressiven Außenpolitik Chinas – und die Folgen für die asiatische Region und den Westen. Matthias Naß ist ein großer Chinakenner und hat erst in diesem Jahr das Buch Drachentanz – Chinas Aufstieg zur Weltmacht und was er für uns bedeutet herausgebracht (Beck 2021).

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing, Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Die Kanzlerkandidatin der Grünen steht seit Wochen in der Kritik. Sie musste nachträglich dem Bundestag Nebeneinkünfte melden und ihren im Internet veröffentlichten Lebenslauf korrigieren. In ihrem vor Kurzem veröffentlichten Buch hat sie offenbar wörtlich aus anderen Quellen abgeschrieben, ohne diese zu nennen. Gleichzeitig sinken die Umfragewerte der Grünen und der Traum von der ersten Kanzlerschaft rückt in immer weitere Ferne. Ist das alles eine Kampagne? Wie berechtigt sind die Vorwürfe gegen Annalena Baerbock? Und was sagt diese Krise, aber auch der Umgang mit der Krise, eigentlich über Baerbock selbst aus?

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" analysiert ZEIT-Autorin Jana Hensel gemeinsam mit den Moderatoren Marc Brost und Heinrich Wefing die Vorwürfe gegen die erste grüne Kanzlerkandidatin. Sie berichtet von ihren Recherchen aus dem innersten Zirkel einer verunsicherten Partei und von ihrem Treffen mit Robert Habeck kurz nach Bekanntgabe von Baerbocks Kandidatur. Und sie erzählt, wie die Grünen die Wahl im September doch noch gewinnen wollen.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing, Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Am Dienstag dieser Woche endete nach 20 Jahren der längste und verlustreichste Auslandseinsatz der Bundeswehr, die letzten deutschen Soldaten verließen Afghanistan. Was bleibt nach diesem Krieg? Und vor allem: Was wird aus den Menschen im Land?

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" erzählt ZEIT-Reporterin Lea Frehse von ihren Recherchen in Afghanistan und von ihren Begegnungen in der Hauptstadt Kabul und in Masar-I-Sharif im Norden des Landes, wo die Bundeswehr zuletzt ihr Camp hatte. Sie berichtet von der Begegnung mit afghanischen Flüchtlingen, die sich von der Bundeswehr Schutz versprachen und nun auf sich gestellt sind. Von Roadtrips durch Kabul und der bevorstehenden Machtübernahme durch die Taliban. Und vom alltäglichen Leben – und den Ängsten – der Mädchen und Frauen.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Zum Podcastfestival von ZEIT und ZEIT ONLINE unternahm "Das Politikteil", der politische Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, eine ganz besondere Reise: ZEIT-ONLINE-Autor Mathias Peer beschreibt eine ungewöhnlich stille Khao San Road in Bangkok und schildert, wie sich Thailand darauf vorbereitet, dass ab 1. Juli erstmals wieder Touristen ins Land kommen dürfen. Alice Bota, die für die ZEIT aus Russland berichtet, beschreibt, wie Swetlana Tichanowskaja von einer belarussischen Hausfrau zur Heldin der Revolution wurde und warum vor allem die Frauen den Kampf gegen Diktator Alexander Lukaschenko führen.

    Der Kriegsreporter Wolfgang Bauer, der für ZEIT und ZEIT ONLINE schreibt, ist gerade aus Afghanistan zurückgekehrt und erzählt von einem Land, das nach dem Abzug der US-Truppen in Panik ist. Viele Menschen fürchten, dass sie nach der Rückkehr der Taliban in eine finstere Zeit zurückkatapultiert werden, die sie überwunden geglaubt hatten. Und Kerstin Kohlenberg ist in New York extra für uns zu nachtschlafender Zeit am Mikro und berichtet, warum ein scheinbar elitäres Debattenthema wie die "critical race theory" auch Durchschnittsamerikaner in Wallung bringt und das Land zu spalten droht.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören. Diesmal moderieren Heinrich Wefing, Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen. Marc Bost, der ausnahmsweise nicht dabei sein konnte, übernimmt als fünfter Gast die beliebte Rubrik Flop 5 und verrät, welche Sätze zur Innenpolitik er im Wahlkampfjahr 2021 nicht mehr hören kann.

  • Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Bundestagswahlkampf, könnte man meinen, es seien amerikanische Verhältnisse eingekehrt: Seien es die persönlichen Diffamierungen der grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, die in der Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ihren Höhepunkt fand. Die Antisemitismusvorwürfe gegen die Publizistin Carolin Emcke nach ihrer Rede auf dem Grünen Parteitag. Oder die von rechtsextremistischen Codes durchzogenen Botschaften von Konservativen wie Hans-Georg Maaßen – das Werben um die Wählergunst war selten so aggressiv, so polarisierend, wie es derzeit zu beobachten ist.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit der Wiener Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, ob der Wahlkampf tatsächlich trumpeske Züge angenommen hat. Strobl ist Expertin für die Codes und Chiffres der Identitären und neuen Rechten und erklärt anhand konkreter Beispiele, wie sich vor allem konservative Politiker, aber auch Medien zunehmend dieser Narrative bedienen, um bei den Wählern und Wählerinnen zu punkten. Eine bewährte Methodik sei etwa der „Riding-the-News-Circle“, sagt Strobl. „Umso mehr sich die Anderen aufregen desto besser."

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Joe Biden ist zu seiner ersten Europareise als Präsident gekommen. Eine Woche wird er hier sein, in London, Brüssel, Genf, ein fast endloser Wirbel von Pomp und Proklamationen, von Empfängen und Erklärungen. In "Das Politikteil" schauen wir hinter die Rituale der Diplomatie und fragen: Was will Joe Biden eigentlich außenpolitisch? Ist jetzt alles wieder gut zwischen Europa und den USA? Und wie wird das Gipfeltreffen mit Putin?

    Zu Gast im Podcast ist diese Woche Jörg Lau, der außenpolitische Koordinator der ZEIT. Er erklärt, was Bidens strategisches Ziel ist, das alles zusammenhält – der Konflikt mit China. Warum ist die Auseinandersetzung mit dem autoritären Regime dort so zentral? Und Jörg Lau erzählt, warum Biden sich in vielen Punkten gar nicht so sehr von Trump unterscheidet. Und was das für Deutschland bedeutet.

    In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Angesichts der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt versuchte sich der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, dieser Tage an einer Erklärung für den anhaltenden Höhenflug der AfD in den ostdeutschen Bundesländern: Ein nicht unerheblicher Teil der AfD-Wähler im Osten sei "leider dauerhaft für die Demokratie verloren", sagte der CDU-Politiker. Es gebe keine Lösung, außer die Brandmauer möglichst hoch zu ziehen.

    Vielerorts, vor allem in Ostdeutschland erntete Wanderwitz mit diesem Erklärungsansatz viel Widerspruch, so auch von Martin Machowecz, Redaktionsleiter der ZEIT im Osten. In der neuen Folge von "Das Politikteil" erklärt er, was aus seiner Sicht wirklich die Gründe dafür sind, dass die AfD vor allem im Osten so hohen Zuspruch erfährt – und wir diskutieren, was die Politik tun kann und tun müsste, um das zu verändern. Machowecz wurde ein Jahr vor dem Mauerfall in Meißen geboren und berichtet im Podcast sehr persönlich über die Nachwendejahre, die ihn und seine Generation bis heute prägen. "Mindestens die Hälfte der AfD-Wähler ist mit guten politischen Angeboten auch wieder davon abzubringen, die AfD zu wählen", ist Machowecz überzeugt.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • 65 Prozent der jungen Menschen hatten während der Pandemie das Gefühl, nicht gehört zu werden. 75 Prozent fühlten sich zu Hause zwar wohl, haben aber trotzdem ihre Freunde als wichtigste Ansprechpartner vermisst. Was hat Corona mit denen macht, deren Leben erst relativ am Anfang steht? Was hat ihnen Angst gemacht, was gibt ihnen Hoffnung?

    Für die aktuelle Folge von "Das Politikteil" haben wir junge Menschen aufgerufen, mit uns über ihre Erfahrungen zu sprechen, und lassen sie zu Wort kommen.

    Außerdem sprechen wir mit Severine Thomas von der Universität Hildesheim, die am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik über die Situation von Jugendlichen forscht. Als Teil eines Teams hat sie mit JuCo die erste bundesweite Studie dazu gemacht, wie es jungen Menschen zwischen 15 und 30 Jahren ergangen ist.
    Thomas erklärt, warum Generation Corona ein positiver Begriff sein sollte und sie die zunehmende Wut vieler Jugendlicher gut verstehen kann. Sie kritisiert, dass in politischen Gremien kaum Menschen unter 30 Jahren zu finden sind, und fordert, dass Jugendbeteiligung "kein Schönwetterrecht" sein darf.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen.

  • "Was, wenn wir einfach die Welt retten?“, fragt Bestsellerautor Frank Schätzing in seinem neuen Buch und widmet sich einem der wichtigsten Themen unserer Zeit, das auch den Bundestagswahlkampf bestimmen wird: der Klimakrise und der Frage, wie die Welt den Kampf gegen den Klimawandel noch gewinnen kann. Eine zentrale Botschaft des Schriftstellers lautet: Mit schlechter Laune geht es auf jeden Fall nicht. "Vielleicht sollten wir weniger Trübsal blasen und einfach lachend den Arsch hochkriegen, dem anderen auf die Schulter schlagen und sagen: Let's do it and have fun“, so Schätzing. Probleme zu lösen könne auch Spaß machen.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Frank Schätzing, was geschehen muss, um die nötige kollektive Verhaltensveränderung zu erreichen – welche Maßnahmen die Politik ergreifen muss und welchen Beitrag Literatur leisten kann. "Es geht darum, Menschen zu packen, zu begeistern, für unser Schicksal auf diesem Planeten", sagt der Schriftsteller. "German Angst" sei im Kampf gegen den Klimawandel wenig hilfreich. Entsprechend kritisch fällt seine Bilanz aus zu den Errungenschaften von Angela Merkel als Klimakanzlerin.

    Der Podcast wurde im Rahmen der Konferenz ZEIT für Forschung aufgezeichnet, es ist die erste Liveausgabe von "Das Politikteil".

    In "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Noch vor wenigen Wochen prophezeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Deutschland eine brutale dritte Corona-Welle: Im April und Mai sollten laut ihren Prognosen die Inzidenzen dramatisch steigen. Doch statt der vorhergesagten 350 Infizierten pro 100.000 Einwohner lag die Inzidenz Mitte April bei 165 und sinkt seither zusehends. Und so stellt sich – bei aller Freude über die positive Entwicklung – die Frage: Waren die Modellrechnungen wirklich so klug kalkuliert oder wollten die Experten einfach das schlimmstmögliche Szenario aufzeigen, um die Menschen zu mehr Disziplin zu bringen?

    In der neuen Ausgabe von „Das Politikteil“ fragen wir Dirk Brockmann, Physiker und Modellierer an der Berliner Humboldt-Universität und am Robert Koch-Institut, wie er und seine Kolleginnen und Kollegen sich bloß so irren konnten. Der Wissenschaftler erklärt, welche Faktoren Pandemiemodellierer in ihre Prognosen miteinbeziehen – und warum gerade die deutsche Wissenschaft bei der Berücksichtigung etwaiger Verhaltensänderungen der Menschen deutlich schlechtere Ergebnisse erzielt als etwa britische Kollegen. Wir diskutieren außerdem, ob die Forschung eine erzieherische Funktion übernehmen darf – und was sich im Verhältnis Wissenschaft und Politik verändern muss.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Seit ihrer Niederlage vor vier Jahren hat die Frontfrau der französischen Rechtspopulisten an ihrer "Entteufelung" gearbeitet. Sie gibt sich als geläuterte Ökologin, die die EU nicht mehr verlassen, sondern von innen verändern will. Zugleich will sie nicht nur das muslimische Kopftuch, sondern auch die Kippa verbieten. 48 Prozent der Franzosen gefällt das. In den Umfragen steht Marine Le Pen so gut da wie noch nie.

    Kann sie tatsächlich Präsidentin werden? Was denken linke und bürgerliche Franzosen über die exzentrische Katzenliebhaberin, was sagt ihr Erfolg über den amtierenden Präsidenten Macron? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von "Das Politikteil" mit Elisabeth Raether, Frankreich-Kennerin und Co-Leiterin des Politikressorts der ZEIT, die Marine Le Pen mehrfach getroffen und vergangene Woche in Paris interviewt hat. Elisabeth Raether erklärt, warum Le Pen ganz anders als der Rambo Trump ist und trotzdem sehr gefährlich.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen.

  • Über 380.000 neue Corona-Kranke jeden Tag, an die 200.000 Tote. Nach einem knallharten ersten Lockdown schien Indien die Pandemie im Griff zu haben. Nun spielen sich in den Kliniken und auf den Straßen apokalyptische Szenen ab. Es mangelt an allem, vor allem Sauerstoff ist knapp. "Bettelt, borgt oder stehlt", rät sogar das oberste Gericht den Bürgern.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Jan Ross, Politikredakteur und früherer Indien-Korrespondent der ZEIT, warum die Lage in dem 1,4-Milliarden-Einwohner-Land so eskaliert ist, welche Bedeutung die traumatische Erfahrung des ersten Lockdowns spielt und warum es so "irrsinnig schwer" ist, Indien zu regieren. Welche Verantwortung trägt die Regierung um Premier Narendra Modi? Spielen kulturelle Habits und religiöse Sitten wie Massenbäder im Ganges eine Rolle – oder ist das ein Klischee? Wie groß ist die Gefahr, dass die Krise in Indien wie ein Brandbeschleuniger wirkt oder Europa keinen Impfstoff mehr bekommt?

    Zugeschaltet ist außerdem die gebürtige Inderin und ZEIT-Autorin Padma Rao. Sie berichtet aus dem Lockdown, wie in ihrer Heimatstadt Neu-Delhi diskutiert wird.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Tina Hildebrandt und Ileana Grabitz zusammen.

  • In „Das Politikteil“, dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, sprechen wir diese Woche über die Nominierung von Annalena Baerbock und den dramatischen Machtkampf innerhalb der Union. Wer hat sich durchgesetzt – und wie? Hat am Ende in der CDU das Establishment über den Populismus triumphiert? Die Berechenbarkeit über die Ruchlosigkeit? Und was macht das mit den beiden Unterlegenen, mit Markus Söder und Robert Habeck?
    Zu Gast ist Matthias Geis, er ist parlamentarischer Autor der ZEIT und kennt die Politiker und Parteien der Republik wie kaum ein Zweiter. Er erzählt, wie Armin Laschet in einer brutalen Nachtsitzung alle Härte brauchte. Warum Robert Habeck schließlich Annalena Baerbock den Vortritt lassen musste. Und warum jetzt die Regel gilt: „Wenn zwei sich streiten, gewinnt die Frau.“
    Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Der britische Premier Boris Johnson steht derzeit gleich von mehreren Seiten unter Druck. Obwohl er sein Land durch eine beherzte Impfkampagne erfolgreich zur Fast-Herdenimmunität geführt hat, wirken enorme Fliehkräfte auf das Empire: Der Nordirlandkonflikt flammt erneut auf, in Schottland ist der Wunsch nach Unabhängigkeit stärker denn je, der Brexit zehrt an dem Land – und das Königshaus, das Identität stiften könnte, ist im Dauerkrisenmodus.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" diskutieren wir mit Bettina Schulz, seit 30 Jahren Korrespondentin in Großbritannien und Autorin von ZEIT ONLINE, die Frage: Zerbricht das Vereinigte Königreich? Wie groß ist das Risiko, dass der Nordirlandkonflikt erneut eskaliert? Wie realistisch ist es, dass sich Schottland tatsächlich abspaltet? Welches Standing hat Boris Johnson? Und wie steht es – auch nach dem Tod von Prince Philip – um die britische Krone und ihre Zukunft?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Russland sorgt dieser Tage gleich zweifach für beunruhigende Nachrichten: An der Grenze zur Ostukraine zieht Präsident Wladimir Putin die Truppen zusammen. Die Sorge, dass der seit Jahren währende Konflikt im Osten Europas eskalieren könnte, ist groß. Zugleich verschlechtert sich der Gesundheitszustand des inhaftierten Regimekritikers Alexej Nawalny dramatisch. Dass Russland einen langsamen Tod seines Staatsfeindes Nummer eins riskiert, scheint kein unrealistisches Szenario mehr zu sein. Die bange Frage in beiden Fällen lautet: Wie weit ist Putin bereit zu gehen?

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, über beide Konfliktherde in Russland, die auch den Westen vor große Fragen stellen: Was genau treibt Putin? Was sind die innenpolitischen Motive, was ist seine geostrategische Agenda? Und wie kann, wie sollte der Westen, insbesondere Europa und Deutschland reagieren? Michael Thumann war Jahre lang Moskau-Korrespondent für die ZEIT, in seinem 2020 erschienen Buch "Der neue Nationalismus" (Andere Bibliothek, 2020) befasst er sich ausführlich u.a. mit Wladimir Putin.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören, diesmal moderieren ausnahmsweise Heinrich Wefing und Ileana Grabitz zusammen.

  • 14 Millionen Menschen in Deutschland fühlen sich einsam. Gleichzeitig ist Einsamkeit stigmatisiert und wer sich verloren fühlt, zieht sich oft noch stärker zurück. Mit der Autorin und Unternehmerin Diana Kinnert („Die neue Einsamkeit“) haben wir darüber gesprochen, warum Einsamkeit nicht nur ältere Menschen trifft, sondern sogar besonders unter den Jungen verbreitet ist, welche Rolle soziale Medien und der Kapitalismus dabei spielen und warum Kinnerts Partei, die CDU, auch ein bisschen Mitschuld trägt.

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  • Während das deutsche Pandemiemanagement im Chaos versinkt, gibt es ein Land, das bereits in der Zukunft angekommen ist, von der wir hierzulande träumen. Dank einer beherzten Impfstrategie hat Israel das Coronavirus schon heute so weit unter Kontrolle, dass kein Lockdown mehr nötig ist. Geschäfte und Restaurants sind wieder geöffnet, Konzerte und Partys erlaubt, die Menschen haben ihre alten Freiheiten – fast – zurück.

    In der neuen Folge von "Das Politikteil" nimmt unser Gesprächspartner Richard C. Schneider die Hörerinnen und Hörer mit in das „Impfwunderland“ Israel. Er beschreibt, wie genau Israel binnen weniger Monate von einem Land mit hoher Corona-Sterblichkeit zum globalen Spitzenreiter der Pandemiebekämpfung aufsteigen konnte – und erklärt, warum viele Israelis derzeit fassungslos auf Deutschland blicken. Schneider war langjähriger Leiter des ARD-Studios in Tel Aviv, ist Editor in Large für den bayrischen Rundfunk, freier Autor für Zeit und Zeit Online und lebt seit Jahren in Israel.

    Angesichts der Wahlen in Israel, die diese Woche zum vierten Mal binnen zwei Jahren stattfanden, fragen wir außerdem: Welche Rolle spielte Corona im Wahlkampf? Und was sagt es aus über Israel, dass Benjamin Netanjahu trotz Korruptions- und Untreuevorwürfen gute Chancen hat, nach zwölf Jahren wiedergewählt zu werden?

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.

  • Die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren der Startschuss in ein grundstürzendes politisches Jahr. Ist wirklich alles offen? Sind die Deutschen reif für eine(n) grüne(n) Kanzler(in) – und sind die Grünen reif zum Regieren? Wohin geht der Corona-Frust, wie verändert die Pandemie den Wahlkampf? Und welche Koalition wäre die beste für Deutschland?

    In "Das Politikteil", dem politischen Podcast von ZEIT und ZEIT ONLINE, erklärt diese Woche der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte, warum wir uns auf das Superwahljahr 2021 freuen können. Korte erklärt, dass Kanzlerkandidat ein schmuckvoller Titel ist, aber kein machtvoller: Nur einmal ist ein Kanzlerkandidat auch wirklich Kanzler geworden. Und er erklärt, warum nichts so aufklärerisch gewirkt hat wie das Virus, warum Olaf Scholz sich noch als Blockbuster erweisen könnte und wie die Pandemie die Kommunikation zwischen Politikerinnen und Bürgern verändert.

    Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Marc Brost zu hören.