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  • Das Thema Selbsterfahrung ist die Top-Expertise von meinem aktuellen Gast: Laura Malina Seiler ist Life-Coach und eine der erfolgreichsten Podcasterinnen in Deutschland. Ihr Format „happy, holy & confident“ dreht sich um persönliche und spirituelle Weiterentwicklung und erreicht Woche für Woche viele Tausende Hörer*innen. Außerdem bietet sie Online-Kurse an, schreibt Bücher, hat ein eigenes Magazin und hält Vorträge und Seminare. Vor zwei Jahren bin ich selbst zufällig mal in einem davon gelandet – und habe mich ein bisschen gegruselt, weil auf den ersten Blick wirkte das auf mich wie eine esoterische Selbstfindungssekte.

    Ich habe den Eindruck, dass diese ganzen Themen wie Selbstfindung und Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren ziemlich groß geworden sind und wollte Laura treffen, um besser zu verstehen, warum. Und um für mich selbst zu beantworten: Ist das abgehobener Eso-Kram, den sie da anbietet, oder kann es Menschen wirklich helfen?

    Wir haben darüber gesprochen, was sie meint, wenn sie davon spricht, „sich mit ihrem Higher Self zu verbinden“ oder „in die eigene Kraft zurückzufinden“. Es ging um die Unterschiede zwischen Spiritualität und Religion und zwischen Coaching und Therapie. Wem hilft da was? Außerdem hat Laura erzählt, wie sie sich von eingefahrenen Denkmustern in ihrer Familie gelöst hat und heute ihr eigenes Familienleben mit Freund, Sohn und Karriere unter einen Hut bringt.

    Wir haben diese Folge schon im Juni per Videochat aufgezeichnet, weil Laura da gerade für ein paar Monate mit ihrer Familie auf Maui in Hawaii war. Für mich war das ein wirklich interessantes Interview, weil wir, glaube ich, sehr unterschiedlich ticken und uns trotzdem direkt sympathisch waren. Wahrscheinlich merkt ihr auch, dass mich manches von dem, was Laura sagt und anbietet, eher skeptisch macht – anderes hat mich aber wirklich inspiriert. Und deswegen bin ich sehr gespannt, was ihr sagt. Hier kommt ‘ne gute Stunde mit Laura Malina Seiler.

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    Hier noch ein interessanter Link:

    Walulis: „Die Maschen und Tricks der Insta-Gurus“
    https://youtu.be/VO5edNraYJU

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    oder hört ihren Podcast „happy, holy & confident“: https://lauraseiler.com/podcast/

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    „Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz“ ist eine Produktion von 1LIVE, Bremen NEXT, DASDING, FRITZ vom rbb, MDR SPUTNIK, N-JOY, PULS, YOU FM, UNSERDING und funk. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt.

  • Wenn man jemand anderes kennenlernt, erfährt man auch immer ein bisschen was Neues über sich selbst. Bei Jasmin Schreiber hatte ich fast ein bisschen Schiss davor. Jasmin ist Schriftstellerin: Vor ein paar Monaten hat sie ihren ersten Roman „Marianengraben“ herausgebracht, der direkt auf Platz 13 der Spiegel-Bestsellerliste einstieg und inzwischen schon in der 4. Auflage verkauft wird. Und das, obwohl – oder gerade weil? – es darin um Themen geht, vor denen viele Menschen großen Respekt haben, nämlich Tod und Trauer. Dafür ist Jasmin sozusagen Expertin: Sie engagiert sich nämlich seit Jahren ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Fotografin von Sternenkindern, also Babys, die noch vor, während oder kurz nach der Geburt sterben.

    Wir haben darüber gesprochen, warum es Sinn macht, sich früh mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen, und wie man das am besten angeht. Ich wollte wissen, ob man Trauern lernen kann, und auf welche Weise man anderen, die einen geliebten Menschen verloren haben, am besten helfen und sein Mitgefühl ausdrücken kann. Und das klingt jetzt vielleicht alles ganz schön düster und bedrückend, aber so hat sich dieses Gespräch überhaupt nicht angefühlt. Vor allem, weil es dann auch noch um ganz andere Dinge ging, und ich warne euch jetzt schon mal: Es könnte sein, dass ihr zwischendurch so ein leichtes Phantomkrabbeln auf dem Körper spürt … Weil wir nämlich auch über die tausenden Insekten gesprochen haben, mit denen Jasmin zusammenlebt. Und eins davon ist dann während des Interviews ausgebüchst.

    Diesen Vorfall konnte ich live per Video verfolgen – wir haben uns nämlich wieder einmal nicht in echt, sondern bloß via Zoom treffen können, und wieder einmal ist Corona schuld. Jasmin ist nämlich Risikopatientin, und während die meisten von uns sich in den letzten ein, zwei Monaten über die Lockerungen gefreut haben, geht sie davon aus, noch mindestens ein Jahr lang sehr stark eingeschränkt zu leben. Was das mit ihr macht, warum sie ihr komplettes Buch auf einer Schreibmaschine statt auf dem Laptop getippt hat und wie ihr für euch das passende Ehrenamt finden könnt – all das hört ihr in dieser Folge.

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Deutschland3000: „Sterbehilfe erlaubt – und jetzt?“
    https://www.facebook.com/watch/?v=1142601302784460

    Deutschland3000: „Ehrenamt: Ohne geht’s nicht!“
    https://www.facebook.com/watch/?v=1115001018871572

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  • Mein heutiger Gast wollte eigentlich gar nicht kommen. Ich habe ihn mehrmals eingeladen, und Olli Schulz meinte immer: „Ich hab’ doch gerade gar nichts zu erzählen.“ Aber das ist natürlich Quatsch. Es ist ja sein Beruf, Geschichten zu erzählen! Das macht er als Musiker in seinen Songs, ab und zu auch als Schauspieler oder Moderator für verschiedene Film- und Fernsehprojekte, und dann natürlich zusammen mit Jan Böhmermann bei „Fest & Flauschig“, einem der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland. Nach unserem Gespräch habe ich den Eindruck, dass Geschichten sogar so etwas wie Ollis geistige Nahrung sind. Er hat nämlich nicht nur welche von sich, sondern auch immer wieder welche von anderen erzählt. Ich glaube, Olli will sich richtig berühren lassen von fremden Schicksalen und Lebensweisen, und ist auch sehr gut darin, sein eigenes Schicksal – das nicht immer so leicht war – rückblickend in Anekdoten zu verpacken.

    Seine 20er beschreibt Olli zum Beispiel als sehr abenteuerlich, aber auch sehr verloren. Er hat mir erzählt, warum er froh ist, dass diese Zeit vorbei ist, und wie er mit den Höhe- und Tiefpunkten in seinem Leben umgeht. Es ging um Schulden und generell den Umgang mit Geld, um das Hausboot, das er gerade gemeinsam mit Fynn Kliemann umbaut, ums Älterwerden und warum Olli zwar schon mehrere Bücher geschrieben hat, aber noch keins davon veröffentlicht wurde. Hinten raus haben wir dann noch über politische Themen gesprochen, die ihn gerade umtreiben und die auch in der Gesellschaft breit diskutiert werden: Wie können wir über Rassismus reden, ohne andere auszuschließen oder vor den Kopf zu stoßen? Wie teuer darf Fleisch sein, beziehungsweise sollte man am besten ganz darauf verzichten? Was läuft falsch in Deutschlands Schulen?

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Deutschland3000: „Einmal Schulden, immer Schulden?“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/576510179928247/

    Deutschland3000: „Online-Glücksspiel ist illegal!“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/190659922356609/

    NDR Doku: „Olli Schulz im Seniorenheim: Kümmelschnaps aufs Leben | Die Geschichte eines Abends“
    https://youtu.be/-KK5aPQ3XKw

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  • Mein heutiger Gast ist die Grünen-Politikerin Aminata Touré. 2017 ist sie mit gerade mal 24 Jahren in den schleswig-holsteinischen Landtag eingezogen und zwei Jahre später dort prompt zu einer von drei Vize-Präsidentinnen gewählt worden. Damit ist sie nicht nur die jüngste, sondern auch erste afrodeutsche Frau in Deutschland, die so ein Amt bekleidet.

    Zu Aminatas Themen zählt neben Flucht-, Frauen- und Queerpolitik auch Rassismus und was wir in Deutschland dagegen tun können. Aktuell werden die Debatten und Proteste der #blacklivesmatter-Bewegung weltweit wieder stärker wahrgenommen – Aminata beschäftigen sie aber sowohl persönlich, als auch politisch schon lange. Deshalb hat sie dazu in den letzten Wochen richtig viele Interviews gegeben. Und auch ich war dankbar, ihre Einordnungen dazu zu hören und was sie zu manchen Argumenten und Kommentaren sagt, die aus der Deutschland3000-Community kamen. Unter den vielen Postings, die es zu dem Thema in den letzten Wochen auf Instagram gab, ist mir zum Beispiel eines im Kopf geblieben, wo stand: „Es ist ein Privileg, sich über Rassismus informieren zu können, anstatt ihn selbst zu erleben.“ Im Laufe des Gesprächs sind meine Privilegien mehrmals auf Aminatas Lebenswirklichkeit getroffen. Daraus konnte ich persönlich viel mitnehmen und hoffe, euch geht es auch so.

    Wir haben aber längst nicht nur darüber gesprochen. Aminata hat mir sozusagen auch einen Blick hinter die Kulissen der Corona-Politik erlaubt. Als Mitglied der Jamaika-Koalition ist sie in Schleswig-Holstein an der Regierung und hat dort in den letzten Monaten einige sehr weitreichende Entscheidungen mitverantworten müssen. Ich wollte wissen, wie das für sie war und wie sie die Arbeit ihrer Partei auf Landes-, aber auch auf Bundesebene – da dann wiederum in der Opposition – beurteilt. Und persönlich wurde es natürlich auch: Geht Aminata eigentlich noch feiern? Was bedeutet zuhause für sie? Und was war ihre letzte richtig gute Investition?

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    Hier noch ein interessanter Link:

    Deutschland3000: „Rassismus stoppen: Das fordern wir!“
    https://www.facebook.com/watch/?v=2434655056824602

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  • Dieses Mal ist Micky Beisenherz zu Gast und selbst, wenn euch dieser Name nichts sagt, habt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit schon mal über einen Witz von ihm gelacht. Micky ist Moderator, Kolumnist und Comedy-Autor. Er schreibt die Gags für Sonja Zietlow und Daniel Hartwich beim Dschungelcamp, für Oliver Welke in der heute-show oder für Stand-up-Comedians wie Atze Schröder. Schon bei der Vorbereitung habe ich angesichts dieser Bandbreite gedacht: Der Mann ist ein richtiges Comedy-Chamäleon! Weil er sich auf ganz verschiedene Künstler, Formate und Zielgruppen einstellen und alle irgendwie zum Lachen bringen kann.

    Während er komödiantisch also gerne die Farben wechselt, ist er politisch ziemlich eindeutig positioniert: Er bezieht auf Twitter, in seiner Stern-Kolumne oder der eigenen Talkshow auf n-tv immer wieder Stellung zu aktuellen Geschehnissen. Von Wendler bis Warhol und Messi bis Merkel: Micky Beisenherz hat zu allem eine Meinung.

    Ich wollte von ihm wissen, wie er sich die bildet, wo die Grenzen seines Humors sind und was er in den 20 Jahren, die er jetzt schon im Geschäft ist, über Prominenz gelernt hat. Dabei wurde Micky aber auch immer wieder sehr persönlich. Er hat von seiner Oma im Ruhrgebiet erzählt, die ihm manchmal einen Schlappen an den Kopf wirft. Es ging ums Altern und Eitelkeit, seine Autos und woran man erkennt, dass man von anderen ausgenutzt wird. Und dann hat sich auch mal wieder ein Freund meines Gastes per Sprachnachricht gemeldet, nämlich Tommi Schmitt. Der hat mir etwas über Micky verraten, das ich so vorher nie erwartet hätte …

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Deutschland3000: „Kostenloser Nahverkehr für alle?“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/2441283339437485/

    Apokalypse & Filterkaffee: „Anti-Trump Amthor und Attilas Ego-Cloud (mit Eva Schulz)“
    https://open.spotify.com/episode/2OIeTLNbguUwoRKKpdjvlG?si=H9qBnNIZSsKUYe2nU31Fvg

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    „Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz“ ist eine Produktion von 1LIVE, Bremen NEXT, DASDING, FRITZ vom rbb, MDR SPUTNIK, N-JOY, PULS, YOU FM, UNSERDING und funk. Neue Folgen gibt es jeden zweiten Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt.

  • Mein heutiger Gast arbeitet schon fast ihr halbes Leben als Moderatorin – dabei ist sie gerade mal 34. Ariane Alter wusste schon sehr früh, was sie will: Anfang der 2000er Jahre hat sie auf MTV moderiert, wechselte dann zum Bayerischen Rundfunk als Reporterin und hat heute vier verschiedene Formate: Für PULS vom BR macht sie Reportagen und hat mit „Im Namen der Hose“ einen der beliebtesten Sexpodcasts in Deutschland. Außerdem gibt es noch „Das schaffst du nie!“, einen extrem erfolgreichen Youtube-Kanal, auf dem Ariane mit ihren beiden Kollegen Sebastian und Marc die absurdesten, härtesten und oft auch witzigsten Challenges meistert, die man sich ausdenken kann: zum Beispiel aus dem Stand einen Marathon laufen, 10.000 Kalorien in zwei Stunden essen oder in 24 Stunden ein Stück Regenwald aufforsten. Als wäre das nicht genug, hat Ariane Anfang des Jahres auch noch ihre eigene Late-Night-Show gestartet: „Gute Nacht Alter“ heißt sie und findet ausschließlich auf Youtube und Instagram statt.

    Bei der Vorbereitung habe ich schon gedacht: Wow, es gibt offenbar wirklich nichts, was diese Frau nicht kann! Aber im Gespräch hat Ariane sich dann gegen diesen Eindruck gewehrt und erzählt, was ihr am Vorbildsein schwer fällt. Wir haben darüber geredet, wodurch sie so mutig und schambefreit geworden ist und wie sie sich überwindet, wenn sie doch mal Angst vor etwas hat. Es ging ums Haarefärben, einen Autounfall in der marokkanischen Wüste und die Fake-Vorwürfe gegen Joko & Klaas, die vor einigen Wochen ziemlich Welle gemacht haben. Besonders beeindruckt war ich, als Ariane erzählt hat, wie sie mal 72 Stunden am Stück live auf Sendung war und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. Was danach passiert ist, hätte ich nämlich nie gedacht.

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Das schaffst du nie!: „Weltrekord-Live-Challenge: Die Highlights aus 72 Stunden – mit FINALE“
    https://youtu.be/_Vohxn81C8c

    STRG_F: „Joko und Klaas: So faken sie ihre Videos“
    https://youtu.be/l6YMGLbVMUg

    Deutschland3000: „,Ich will keine Kinder!’“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/885800428510826/

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    Folgt Ariane auf Instagram: https://www.instagram.com/namealter
    Abonniert ihre Late-Night-Show „Gute Nacht Alter“ auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCsXGv6_zJmavPlDJgzu9tTQ
    Und hört ihren Sexpodcast „Im Namen der Hose“ überall, wo es Podcasts gibt: https://www.br.de/mediathek/podcast/im-namen-der-hose-der-sexpodcast-von-puls/521?subscribe

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  • Mein heutiger Gast ist Igor Levit. Igor ist einer der besten Konzertpianisten der Welt – und das mit gerade mal 33 Jahren. Die New York Times nennt ihn einen der „bedeutendsten Künstler seiner Generation“. Unter normalen Umständen wäre es gar nicht so leicht gewesen, Igor hier zu Gast zu haben – weil er locker 220 Tage im Jahr auf Reisen ist, für Konzerte, Festivals, als Dozent oder für Aufnahmen wie sein neuestes Album. Dieses Jahr wird ja der 250. Geburtstag von Beethoven groß gefeiert, und aus diesem Anlass hat Igor alle 32 Klaviersonaten von Beethoven eingespielt. Das ist ein echtes Mammutprojekt, für das er gerade überall gefeiert wird.

    Dieses Frühjahr wollte Igor eigentlich auf große US-Tournee gehen. Aber dann passierte die Corona-Pandemie. Für Igor, der auf einmal keine Konzerte mehr geben darf, ist das, als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen. Er beschreibt in unserem Gespräch, dass es sich anfühlt, als wäre er beruflich, künstlerisch, aber eben auch in seiner ganz persönlichen Leidenschaft einfach abgeschaltet worden. Und damit kommt er gerade nur schwer klar. Um wenigstens ein bisschen Ausgleich zu finden, hat Igor seit dem 12. März, also seit das mit den Ausgangsbeschränkungen hier in Deutschland losging, über 50 Mal abends aus seinem Wohnzimmer ein Hauskonzert gestreamt, auf Twitter und Instagram. Auch das finde ich so spannend an ihm: Igor ist – und das ist ziemlich ungewöhnlich für einen so prominenten Musiker in Deutschland, zumal in der Klassikszene – hochpolitisch. Er hat zigtausende Follower in den sozialen Netzwerken, wo er sich gegen Rechtsextremismus und die Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses einsetzt, und er nutzt auch immer wieder die Bühnen, auf denen er auftritt, für politische Statements.

    Obwohl Igor und ich Ende April beide in unseren Wohnungen in derselben Stadt, nämlich Berlin, festsaßen, haben wir uns nicht persönlich getroffen, sondern zum Facetimen verabredet. Denn es ist ja immer noch so: Mit jeder Verabredung, jeder zusätzlichen sozialen Unternehmung könnten wir uns und vor allem die Menschen in unserem Umfeld gefährden. Wie Igor damit umgeht, warum er gerade deutlich besser schläft als sonst, aber auch deutlich wütender ist – über all das haben wir gesprochen. Außerdem ging es um ein Tattoo, dass er sich vielleicht bald stechen lässt, darum, was einen guten Lehrer ausmacht, warum er einen ganzen Haufen schicker Anzüge abzugeben hätte und wie Igor im Laufe seiner Karriere gemerkt hat, dass man längst nicht alle Regeln befolgen muss, die andere einem so vorgeben. Und falls ihr bisher mit klassischer Musik noch gar nichts am Hut habt, gibt es auch noch ein paar Tipps, wie man einen ganz einfachen Einstieg in diese Welt findet.

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  • Ein Hinweis vorweg, da es verhältnismäßig viel um die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus ging: Dieses Gespräch haben wir bereits am 5. März aufgezeichnet!

    Heute spreche ich mit einer der bekanntesten Journalistinnen Deutschlands. Dunja Hayali moderiert das ZDF Morgenmagazin, das aktuelle Sportstudio und ihre eigene Talkshow, die genauso heißt wie sie. Als wäre das nicht schon genug Arbeit, engagiert sie sich auch noch sehr intensiv gegen Hass im Netz und für eine offene, vielfältige Gesellschaft. Dafür hat sie zahlreiche Auszeichnungen bekommen, unter anderem ein Bundesverdienstkreuz am Bande, aber sie zahlt auch einen Preis. Weil sie auf Twitter und Facebook regelmäßig Stellung bezieht und scheinbar unermüdlich mit ihren Zuschauer*innen und Follower*innen diskutiert, steht sie quasi in einem Dauershitstorm, muss sich üble Beleidigungen und sogar Morddrohungen gefallen lassen.

    Ich wollte wissen, warum sie das alles mitmacht und wie sie ihre Rolle als Journalistin sieht. Wir haben darüber gesprochen, weshalb in den Nachrichten meistens nur die Dinge vorkommen, die gerade schief gehen, und selten Sachen, die eigentlich ganz gut laufen. Und warum sich die Politikberichterstattung oft mehr um Personalien und Parteiengeschacher dreht als um die eigentlichen politischen Inhalte. Außerdem ging es um die aktuellen Vorfälle in der Bundesliga und Dunjas Leidenschaft fürs Surfen. Um ihre Begegnungen mit Barack Obama und dem Dalai Lama und wie sie ihrem irakischen Papa schon als Teenagerin beigebracht hat, dass „das arabische Patriarchat tot ist“.

    Ich hatte eine sehr intensive Stunde mit Dunja und freue mich da umso mehr darüber, weil sie fast ausgefallen wäre – und zwar wegen des Corona-Virus. Zum Glück haben Dunja und ihre Hündin Wilma mich aber für ‘ne gute Stunde bei sich zuhause aufgenommen.

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    Hier noch ein interessanter Link:

    Deutschland3000: „2-Klassen-Medizin?!“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/847613885691894/

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  • Meinen Gast diese Woche verfolge ich online schon länger, aber jetzt stand ich ihr zum ersten Mal persönlich gegenüber und wir hatten beide diesen Moment von: „Krass, deine Stimme kenn ich so gut, und so sieht jetzt also der Mensch dazu aus!“ Weil Ariana Baborie nämlich auch Podcasterin ist. Zusammen mit ihrer Freundin Laura Larsson macht sie Herrengedeck, den vermutlich erfolgreichsten Laberpodcast von zwei Frauen in Deutschland.

    Auf die gute Stunde mit Ariana habe ich mich aus zwei Gründen unheimlich gefreut: Zum Einen sprüht einfach alles, was sie macht, vor guter Laune. Und wir haben uns im Tierpark Neukölln getroffen. Das ist eine relativ kleine Anlage in der Berliner Hasenheide, wo Nutztierrassen aus aller Welt gehalten und zum Teil auch erhalten werden, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Der Eintritt ist frei, Ariana liebt Tiere und ich liebe es ja, Ausflüge mit meinen Gästen zu machen. Deshalb ging es in unserem Gespräch dann um Lockentauben und Kaschmirziegen und darum, ob das eigentlich okay ist, Tiere in Zoos zu halten. Natürlich hatte Ariana sich damit schon einmal beschäftigt. Sowieso ist sie ein unheimlich wissbegieriger Mensch. Ich glaube, sie würde die Leute auf irgendwelchen intellektuellen Feuilleton-Veranstaltungen genauso gut unterhalten wie eine Gruppe an der Currywurstbude am Kottbusser Tor.

    Und ungefähr so breit gefächert waren auch unsere Themen: Wir haben über rassistische Verwechslungen gesprochen, übers Alleinreisen und die Frage, wie viel aktuelle Nachrichten man gucken und lesen sollte. Besonders hängen geblieben ist mir die Story von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg, nach der sie erstmal ihre komplette Wohnung ausräumen wollte, und wie sie sich am Schluss unseres Gesprächs nochmal ziemlich über die Wahrnehmung von Männern und Frauen in der Comedy-Szene aufgeregt hat.

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Deutschland3000: „Zoo: Tierquälerei oder Artenschutz?“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/2393920490700259/

    Der Artikel über den Mann, der seit Trump keine Nachrichten mehr konsumiert:
    https://www.nytimes.com/2018/03/10/style/the-man-who-knew-too-little.html

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  • Dieses Mal ist Clueso zu Gast und Mensch, seine Musik begleitet mich jetzt echt schon mein halbes Leben: Ich hatte Liebeskummer zu „Überall bist du“, hab „Chicago“ mit der Schulband gecovert und bei nächtlichen Autofahrten „Gewinner“ laut aufgedreht. Acht Alben hat er insgesamt rausgebracht, sechs davon haben Gold- oder Platinstatus – und ein neuntes ist jetzt in der Mache. Er hat mit Deutschrock-Stars wie Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg gearbeitet und ist inzwischen selbst einer der größten und bekanntesten deutschen Musiker geworden. Zuletzt hat er zum Beispiel viele damit überrascht, dass er einen Song mit Capital Bra aufgenommen hat. In unserem Gespräch hat er dann erzählt, wie es dazu kam, und sogar eine Sprachnachricht von Capi vorgespielt.

    Sowieso kamen einige Dinge auf, mit denen ich nie gerechnet hätte: Zum Beispiel, dass Clueso als Kind mal ein paar Monate in einer Jugendpsychiatrie war, und dass es in seiner Familie eine krasse Heldinnengeschichte aus dem Zweiten Weltkrieg gibt. Wir haben darüber gesprochen, wie er die Wendezeit in seiner Heimatstadt Erfurt in Erinnerung hat und wie die Stimmung dort jetzt ist, so kurz nach dem Eklat um die Ministerpräsidentenwahl. Außerdem ging es um Melancholie und WG-Leben, ums alleine Reisen, verwüstete Hotelzimmer, schwere Entscheidungen und Cluesos letzten Liebesbrief.

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    Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann gefällt dir vielleicht auch:
    „Felix Kummer, warum liebst du Chemnitz?“
    https://www.funk.net/channel/deutschland3000-ne-gute-stunde-mit-eva-schulz-12034/felix-kummer-warum-liebst-du-chemnitz-1637705

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  • Dieses Mal tobte draußen das Sturmtief Sabine, als ich mich in Berlin mit Aya Jaff getroffen habe. Mit gerade mal 24 Jahren gilt sie als die Nachwuchshoffnung der deutschen Tech-Szene. Sie hat sich selbst Programmieren beigebracht, ein begehrtes Gründerinnen-Stipendium im Silicon Valley ergattert, hat ein Start-up mitgegründet und verschiedene Apps mitentwickelt. Aber das ist nur die halbe Geschichte, das ist, wofür sie gerade gehypt wird. Eigentlich interessiert Aya sich nämlich noch für ganz andere Themen: Schon als Teenagerin hat sie angefangen, Geld an der Börse anzulegen und Business-Ideen zu sammeln. Seitdem haben sich ihre Ziele immer wieder verändert oder vielmehr: konkretisiert. Heute will sie als Unternehmerin dazu beitragen, dass wir die Digitalisierung nachhaltiger und weniger umweltschädlich gestalten.

    Ich wollte von ihr wissen, wie das aussehen könnte. Sie hat mir erzählt, dass wir unsere Daten bald vielleicht statt auf gewöhnlichen Festplatten auf DNA speichern – ja, genau, die DNA, die wir auch alle im Biounterricht hatten, auf der auch das menschliche Erbgut gespeichert ist. Wir haben darüber diskutiert, ob Programmieren in Deutschland ein Schulfach werden sollte, und warum Aya der Meinung ist, dass ihr Studium ihr eigentlich nicht viel bringt. Es ging viel um ihre Erkenntnisse und Vorbilder aus den USA. Man konnte wirklich raushören, wie sie die amerikanische Innovations- und Start-up-Kultur geprägt hat. Und natürlich haben wir auch übers Geldanlegen gesprochen und welche Schritte Aya empfehlen würde, wenn man sich bisher noch nie mit Aktien, ETFs und so weiter beschäftigt hat.

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    Hier noch ein interessanter Link:
    Deutschland3000: „Rente: Wir haben ein Problem!“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/1857678137862917/

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  • Für diese Folge habe ich mich mit Till Reiners getroffen. Till ist 34 und Comedian. Ihr kennt ihn vielleicht aus Fernsehsendungen wie “Die Anstalt” oder der “heute-show”, von seinem Bühnenprogramm „Bescheidenheit“, mit dem er gerade durchs ganze Land tourt, oder aus seinem Podcast. Im „Talk ohne Gast“ lassen er und sein Freund Moritz Neumeier regelmäßig ihre Woche Revue passieren. Das ist immer sehr witzig, oft politisch, manchmal aber auch einfach komplett sinnbefreit.

    Außerdem hat Till mal ein Buch geschrieben, das allerdings überhaupt nicht lustig gemeint war. Es heißt „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ und handelt davon, wie Till vor knapp fünf Jahren versucht hat, die sogenannten besorgten Bürger besser zu verstehen. Dafür ist er auf Pegida-Demos mitgelaufen, war bei einem AfD-Parteitag und hat mit unheimlich vielen Leuten gesprochen. Ich wollte wissen, was er damals gelernt hat über den Umgang mit rechten Tendenzen in unserer Gesellschaft.

    Dazu hat er eine sehr eindeutige Position, die sich in den letzten Jahren allerdings nochmal stark verändert hat. Das fand ich sehr spannend! Bevor wir da hin kamen, ging es aber noch um ganz andere Sachen, zum Beispiel um Tills Freund Felix Lobrecht, der ihn dazu gebracht hat, ins Fitnessstudio zu gehen, um Rollkoffer, Online-Bewertungen und den Unterschied zwischen Kabarett und Comedy. Till hat mir erzählt, wie er mal von Kollegen gemobbt wurde, mit denen er LKWs bewachen sollte, und warum ihn die Schauspielschulen, an denen er sich beworben hat, alle nicht wollten. Diese Erfahrungen haben seinem Selbstbewusstsein aber offenbar nichts anhaben können.

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  • In dieser Folge habe ich Teddy Teclebrhan kennengelernt. Teddy ist Comedian, Schauspieler und Musiker. Mit seinem Bühnenprogramm füllt er riesige Hallen, er hat eine eigene Show auf ProSieben und Millionen Fans auf Facebook, Instagram und Youtube. Da ist er vor ein paar Jahren mit einem Video viral gegangen, in dem er den total verplanten Passanten Antoine spielt, der von einem Reporter Fragen aus dem Integrationstest gestellt bekommt. Bis heute hat dieses Video fast 40 Millionen Views gesammelt. Es war der Kickstart für Teddys Karriere, die dann nicht immer so verlaufen ist, wie man vielleicht erwarten würde. Ich hab mit ihm darüber gesprochen, wie er Entscheidungen trifft, auf welche Weise er seine Rollen entwickelt und ob sein Humor auch Grenzen hat.

    Vor Deutschland3000 war Teddy noch nie in einem Podcast zu Gast, er hat auch lange keine Interviews gegeben. Deswegen kennt kaum jemand seine wirklich beeindruckende Lebensgeschichte: Er ist als Baby mit seiner Mutter und zwei Brüdern aus Eritrea nach Deutschland geflüchtet, genauer gesagt in eine Kleinstadt in Baden-Württemberg. Die Familie hatte wenig Geld und ständig mit dem Jugendamt zu tun. Teddy war, das sagt er selbst, ein ziemlicher Chaot. Mit 15 ist er sogar mal für ein Jahr ins Heim gegangen, aber das hat auch nichts gebracht. Erst eine Reise nach Kanada als er 17 war, hat dann alles verändert.

    Mich hat es sehr bewegt, was Teddy von seiner Spiritualität und der Beziehung zu seiner Mutter erzählt hat. Es ging um “Malen nach Zahlen”, um Hauptschulen, Musicals, Besuche bei der Bank und darum, dass es manche Rassisten gibt, die Teddy trotzdem nett findet – und wie er damit umgeht. Und dann sind uns auch noch ein paar von Teddys berühmtesten Figuren auf der Bühne besuchen gekommen … Diesen Podcast habe ich nämlich ausnahmsweise nicht bloß zu zweit aufgenommen, sondern im Rahmen des 1LIVE Podcastfestivals live in Köln. Da wurde sehr viel gelacht und wir hatten echt eine gute Zeit.

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  • Mein heutiger Gast ist eine der bekanntesten Feministinnen Deutschlands. Der Beruf von Margarete Stokowski ist es, laut nachzudenken über alles, was in unserer Gesellschaft ungerecht ist. Dabei geht es nicht nur, aber eben doch immer wieder um die Unterschiede zwischen Männern und Frauen, um Sex, Macht, Freiheit und Vorurteile. Für den Spiegel schreibt sie darüber jede Woche ihre Kolumne „Oben und unten“. Außerdem hat sie zwei erfolgreiche Bücher veröffentlicht, „Untenrum frei“ und „Die letzten Tage des Patriarchats“, und löst online wie offline immer wieder hitzige Debatten aus.

    Ich wollte von Margarete wissen, warum so viele Menschen sich mit dem Feminismus immer noch schwer tun und was sie denen zu sagen hat. Dabei haben wir übrigens auch geklärt, was Männer von der Bewegung haben. (Spoiler: Eigentlich mindestens so viel wie Frauen.) Es ging um Kopftücher und High Heels und darum, wie viele Vibratoren Margarete besitzt. Ich war überrascht darüber, dass sie als Studentin noch gar nicht feministisch war, und wie offen sie über eine besonders harte Zeit in ihrer Jugend spricht, die sie stark geprägt hat.

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    Deshalb auch eine Warnung: In der zweiten Hälfte unseres Gesprächs werden Vorfälle sexualisierter Gewalt beschrieben. Falls es euch mit solchen Themen nicht gut geht, solltet ihr diese Folge lieber auslassen oder zumindest nicht alleine hören.

    Bei der Telefonseelsorge könnt ihr rund um die Uhr kostenlos anrufen und jegliche Sorgen und Gedanken anonym mit jemandem teilen: 0800-1110111 https://www.telefonseelsorge.de

    Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ des Bundesamts für Familie und gesellschaftliche Aufgaben erreicht ihr ebenfalls rund um die Uhr, anonym und kostenlos: 08000-116016 https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen.html

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  • Wenn wir die Gäste für diesen Podcast auswählen, dann achten wir darauf, dass es möglichst bunt zugeht. Also dass wir zum Beispiel gleich viele Männer und Frauen einladen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Leute, die politisch ganz unterschiedlich positioniert sind, die aus der Stadt oder vom Land kommen und ganz verschiedene Ausbildungen gemacht haben. Zum Jahresende habe ich mir das mal angeguckt, und ich finde, das klappt ganz gut. Nur in einer Kategorie sind wir viel weniger divers, als ich gedacht hätte, und das sind Vornamen. Von 30 Gästen hießen nämlich vier im letzten Jahr Felix: Felix Lobrecht, Felix Jaehn, Felix Kummer und Felix Zeltner. Das war definitiv keine Absicht! Es ist aber so ein witziger Zufall, dass ich mir gedacht habe, ich mache eine Folge, in der ich nochmal alle zusammenfasse und vielleicht sogar herausfinde, was meine Felixe alle miteinander verbindet.

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  • Was mir von Anfang an ganz wichtig war bei Deutschland3000: Dass wir nicht aus Versehen zu einer Stadtsendung werden. Wir arbeiten hauptsächlich von Berlin, Köln und Hamburg aus und da ist es immer gefährlich, dass man den Blick verliert für alles, was außerhalb der großen Städte passiert, oder irgendwie nicht checkt, dass manche Sachen dort einfach anders laufen. Es heißt ja auch Deutschland3000 und nicht Berlin3000 oder so. Ich komme selbst vom Land, nämlich aus dem Münsterland in NRW, und merke manche Unterschiede immer wieder.

    Deshalb ist mir ganz wichtig, dass wir immer wieder Themen finden, die vor allem im ländlichen Raum wichtig sind, und auch Gäste einladen, die nicht in der Stadt wohnen und aufgewachsen sind. Davon hatte ich dieses Jahr eine ganze Reihe, und auf ein paar von diesen Gesprächen will ich in dieser Folge nochmal zurückblicken – vor allem, weil sich bei der einen oder anderen Geschichte auch noch etwas getan hat, unter anderem, weil ihr so aufmerksame und hilfsbereite Hörer*innen seid!

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  • Diese Folge ist eine ganz besondere und zwar unterhalte ich mich ‘ne gute Stunde mit Isabella „Belli“ Schreier, meiner Partnerin in Crime bei der Produktion von diesem Podcast. Belli ist die Producerin von Deutschland3000. Sie ist also diejenige, die für das Gästemanagement, die Recherche und den ganzen Schnitt von Deutschland3000 verantwortlich ist. Deswegen haben wir immer ziemlich viel miteinander zu tun, meistens per Telefon.

    Deshalb haben wir uns gedacht, dass wir euch mal mithören lassen bei einem typischen Eva-Belli-Deutschland3000-Telefonat. Wir schauen gemeinsam auf unsere Highlights 2019 zurück und erzählen euch die schönsten Backstage-Geschichten, aber auch die ein oder andere Panne … Vorab hat Belli euch bei Instagram außerdem nach richtig schwierigen Entweder-Oder-Fragen an mich gefragt. Vielen Dank, dass ihr so viele geschickt habt, obwohl ich einige ganz schön fies fand! Bei welchen Fragen ihr mich besonders gequält habt und bei welcher Frage ich einen Joker ziehen musste, erfahrt ihr in dieser Special-Producerinnen-Folge.

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  • Für die heutige Folge bin ich nach Brüssel gefahren und habe Nico Semsrott besucht. Ich kenne Nico seit ein paar Jahren vor allem als eine Mischung aus Kabarettist und Slam-Poet: Er ist der Typ mit dem schwarzen Hoodie, der immer traurig guckt und verstörend dröge, demotivierende Power Point-Präsentationen hält, zum Beispiel auch in der heute-show. Vor gut einem halben Jahr hat er allerdings den Beruf gewechselt: Er ist für die Satirepartei „Die Partei“ bei der Europawahl angetreten und tatsächlich gewählt worden. Seitdem sind bei ihm also auf einmal Büroalltag und Parlamentssitzungen statt Comedyshows angesagt. Wobei das bei Nico gar nicht so leicht zu trennen ist. Und genau deshalb finde ich ihn so spannend.

    Ich weiß noch, als ich meinen Wahlzettel für die Europawahl ausgefüllt habe und mir dachte: In Zeiten wie diesen, wie kann man da eine Satirepartei wählen? Ich wollte wissen, wie Nico seine Kandidatur begründet und was er für seine fünf Jahre als Abgeordneter für Ziele hat. Wir haben über sein neues Leben in Brüssel gesprochen, darüber, dass er jetzt auf einmal Chef ist und ziemlich viel Geld verdient (allerdings immer noch weniger, als er verdienen könnte). Er hat mir erklärt, was ihn am EU-Parlament am meisten nervt, wieso er mit den Grünen zusammenarbeitet und was andere Parteien in Sachen Öffentlichkeitsarbeit besser machen könnten. Es ging um Lobbyisten, seinen Kühlschrank und darum, dass er keine Freunde in Brüssel hat. Was er aber gerade auch gar nicht so schlimm findet.

    Im Vorfeld war für mich die größte Frage, ob Nico in so ‘ner guten Stunde wohl komplett in seiner Bühnenrolle bleibt oder ob ich mich mit ihm auch ganz ernsthaft unterhalten kann. Am besten beurteilt ihr das selbst, aber so viel kann ich verraten: Während unseres Gesprächs hatte er die Kapuze nicht auf.

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Nico Semsrott: „Mein erstes Q&A aus Brüssel“
    https://youtu.be/2_3TlzlHk4s

    Deutschland3000: „EU - und was hab ich davon?“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/691217874646697/

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  • In dieser Folge ist Mark Forster zu Gast und auf den habe ich mich sehr gefreut – weil er überall, wo man ihn sieht, immer so unheimlich nett und lustig rüberkommt – egal, ob auf einer großen Festivalbühne, als Coach bei The Voice oder als Synchronstimme in Kinofilmen wie „Trolls“. Was ich aber gar nicht erwartet hätte, ist, dass wir auch so lange und hitzig über Politik diskutieren würden. Oder vielmehr: Darüber, was es heißt, als Popmusiker politisch zu sein. Die meisten Leute würden Mark vermutlich eher als komplett unpolitisch abstempeln, aber er sieht das anders – und fragt sich gleichzeitig, ob er schon genug tut und was er noch machen soll beziehungsweise will.

    Natürlich haben wir aber längst nicht nur über Politik geredet, sondern auch über die Kunst: Mark hat mir erzählt, wieso er keine „komplizierte“ Musik machen will und wie Peter Fox und Sido ihn darin beeinflusst haben. Und irgendwie kamen wir auch immer wieder an Punkte, an denen Mark in seinem Leben mal so gar nicht nett und lustig war: Wie ist es zum Beispiel, wenn er wütend wird? Warum ist er den Jakobsweg gelaufen? Und wie hat er sich dieses Jahr selbst das Weinen beigebracht?

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  • Für diese Folge habe ich Kathrin Fricke kennengelernt, die als „Coldmirror“ eine der ersten Youtuberinnen in Deutschland war und bis heute auch eine der größten ist. Allein ihr Hauptkanal hat mehr als 1,2 Millionen Abonnenten. Trotzdem ist Kaddi so gar keine typische Youtuberin: Es gibt keine Tutorials, Shopping-Hauls, Pranks oder Challenges von ihr. Kein „schreibt’s in die Kommis und gebt einen Daumen hoch”. Kaddis Videos sind – wie sie selbst sagt – schlampig animierte, satirische Kunstwerke, die vor Spezialwissen strotzen. Berühmt geworden ist sie mit Neusynchronisierungen der Harry-Potter-Filme – dabei hat sie Harry Potter ursprünglich mal gehasst!

    Kaddi könnte heute reich sein, hat sich aber ganz bewusst dagegen entschieden, Werbung zu schalten oder sich irgendwie sponsern zu lassen. Mir hat sie erzählt, warum – und wie sie damit das Finanzamt schon mal mächtig verwirrt hat. Es ging um Kochen und Kunst, um Klischees über Gamer und um eine sehr anstrengende Pubertät. Wenn man die Coldmirror-Videos schaut, dann kommt sie oft sehr sarkastisch, manchmal zynisch und irgendwie düster rüber. Und das ist auch eine Seite von ihr.

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    Deshalb auch eine Warnung: In unserem Gespräch ging es unter anderem um die Depression, die Kaddi als Jugendliche hatte, und vereinzelt um Suizidgedanken. Wenn es euch mit solchen Themen nicht gut geht, hört euch diese Folge lieber nicht an.

    Bei der Telefonseelsorge könnt ihr rund um die Uhr kostenlos anrufen und jegliche Sorgen und Gedanken anonym mit jemandem teilen: 0800-1110111 https://www.telefonseelsorge.de/

    Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet Betroffenen und Angehörigen vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie ein Diskussionsforum und das Info-Telefon Depression: https://www.deutsche-depressionshilfe.de

    In Notfällen, z.B. bei drängenden und konkreten Suizidgedanken, wendet euch bitte an die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter der Telefonnummer 112.

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    Hier noch ein paar interessante Links:

    Deutschland3000: „Asozial und Amokläufer*innen? Das sagen Gamer*innen“
    https://www.facebook.com/Deutschland3000/videos/3427431380661664/

    Coldmirror: „SCHLAMPIG animieren“ (Tincon Berlin 2017)
    https://youtu.be/KKfTCq-K20k

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    oder hört „5 Minuten Harry Podcast“ überall, wo es Podcasts gibt

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