Episodios
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https://on.orf.at/video/14323163/studio-2-vom-15052026
Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Das imposante Palais Liechtenstein steht an drei Seiten - Löwelstraße, Bankgasse und Abraham a Sancta Clara Gasse frei. Der Haupteingang befindet sich in der Bankgasse, ein Nebeneingang, nicht minder elaboriert gestaltet, zum Minoritenplatz. Erbaut um die Wende vom 17. zum18. Jahrhundert, wurde es mehrfach umgebaut und von den bekanntesten Künstlern ihrer Zeit gestaltet. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Majoratshaus in den 1970er Jahren instandgesetzt und im 21. Jahrhundert gründlich renoviert. -
Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Der Minoritenplatz ist einer der schönsten und stillsten Plätze in Wien. Beherrscht wird er von der Minoritenkirche, die von alten Palais umgeben ist. Früher wurde der Platz vom Minoritenkloster, das Ende des 19.JH endgültig abgerissen wurde, und vom Hofspital geprägt. Der Minoritenfriedhof wurde schon im 18. JH stillgelegt. -
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Gastmoderation: Daniela Kraus
Die Minoritenkirche ist eine der ältesten Kirchen Wiens. Das dazugehörige Minoritenkloster, das sich nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle befindet, wurde im frühen 13. Jahrhundert von Mönchen, die vom Heiligen Franz von Assisi persönlich geschickt wurden, besiedelt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Mönche von Kaiser Joseph II. in die Alservorstadt übersiedelt und die Kirche der Itailienischen Kongregation übergeben. Seit 2021 gehört sie den Piusbrüdern. -
Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Auch im zweiten Teil berichten wir, wie und welchen Vergnügungen sich die Besucher hingegeben haben, aber auch, wie sich Metternich über alle Verhandlungen informierte.
Die Flucht Napoleons von der Insel Elba brachte große Unruhe in das Geschehen, am 18. Juni 1815 wurde Napoleon bei Waterloo endgültig besiegt und in der Folge auf die Insel St. Helena verbannt. Noch vorher, am 9.Juni, wurden die Schlussakte durch die Vertreter Großbritanniens, Preußens, Österreichs, Russlands, Frankreichs, Spaniens, Portugals und Schwedens unterzeichnet. Diese Schlussakte werden im Österreichischen Staatsarchiv aufbewahrt und wurden 1997 in das Weltdokumentenerbe der Unesco aufgenommen.
Literatur: Hilde Spiel, Der Wiener Kongress in Augenzeugenberichten, DTV 1978 -
Auch die neue Folge wird von Daniela Kraus moderiert.
Nach Napoleons Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und dem daraus resultierenden Frieden von Paris vom Mai 1814 beschlossen die Siegermächte, zu einem Kongress in Wien zusammenzutreffen, um über die weiteren Schritte, besonders im Hinblick auf die von Napoleon durcheinander gewirbelten Gebietsverteilungen in Europa zu beraten. Ab September begannen die Delegierten, darunter Zar Alexander I. von Russland, die Könige von Preußen, Württemberg, Bayern und Dänemark sowie Fürsten der unzähligen deutschen Kleinstaaten, und Gesandte aus Ländern ganz Europas einzutreffen. Es wurden Verhandlungen geführt, aber auch ausgiebig gefeiert, was den Fürsten Charles de Ligne zu dem berühmten Ausspruch: "le congres danse mais il ne marche pas" veranlasste.
Literaturhinweis: Karin Schneider, Eva Maria Werner, Europa in Wien - Who is who beim Wiener Kongress 1814/15, Böhlau 2015 -
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Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Nach 1805 besetzte Napoleon Wien 1809 ein zweites Mal. Obwohl er in der Schlacht bei Aspern von Erzherzog Karl geschlagen wurde und damit sein Nimbus der Unbesiegbarkeit dahin war, war er in der Entscheidungsschlacht bei Wagram siegreich. Sein Aufenthalt in Schönbrunn war dieses Mal länger, er gab sich dort auch seinen Amouren hin. Bevor sie abzogen, zerstörten seine Truppen einen Teil der Bastionen, was letztendlich zur Anlage von Volks- und Burggarten sowie des Heldenplatzes führte. -
Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Im Jahr 1805 besetzte die französische Armee das erste Mal Wien, das sich kampflos ergab. Kaiser Napoleon bezog Quartier in Schönbrunn, wo er sowohl einige Tage im November und nach seinem Sieg bei Austerlitz knappe zwei Wochen im Dezember verbrachte. Es sollte nicht sein letzter Aufenthalt sein, vier Jahre später stand er wieder vor den Toren Wiens. -
An die Geschichte der Erzdiözese Wiens anschließend erkunden wir die Gegend um die Kirche Maria am Gestade, die bis um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine Enklave des Erzbistums Passau blieb. Wir durchstreifen sowohl die Kirche selbst als auch die umliegenden Straßen, Plätze und Stiegen und kommen dabei alten Gemäuern, Brunnen und Sagen auf die Spur. Wieder ist Daniela als Gastmoderatorin dabei.
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Die Weihe des neuen Erzbischofs von Wien, Josef Grünwidl, gibt uns den Anlass zu einem historischen Überblick der kirchenrechtlichen Entwicklung Wiens als Teil der Diözese Passau zum Bistum 1469 und zum Erzbistum im Jahr 1722. Heute mit Gastmoderatorin Daniela Kraus
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In dieser glitzernden letzten Folge des Jahres 2025 tauchen Edith und Fritzi in die faszinierende Welt der Fälschungen ein – und zwar jener, die sich einst in der Wiener Schatzkammer fanden: darunter gefälschte Reliquien, glitzernde Juwelen und spektakuläre Betrugsfälle rund um das Dornenreliquiar und das berühmte Ludwigskreuz.
Doch wie so oft in Wien, führen auch diese Geschichten wieder zusammen, was zusammengehört: verlorene Kunstwerke, verschlungene Lebenswege und die Liebe zum Detail in Geschichte und Handwerk. Edith und Fritzi beschließen damit ein schillerndes Podcastjahr, das mit einem Augenzwinkern daran erinnert, dass nicht immer alles Gold ist, was glänzt – aber manches Glänzende dann doch echt bleibt. -
Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen aus der Wiener Schatzkammer in Kanada wieder aufgetaucht sind.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie es dazu kam, dass Kaiser Karl und Kaiserin Zita 1918 Juwelen aus der Schatzkammer entnehmen konnten - ihre Abreise aus Österreich im Jahr 1919 sowie die rechtlichen und finanziellen Herausforderungen, die die Habsburger im Zusammenhang mit diesen Juwelen erlebten.
Wir sprechen über jene Schmuckstücke, die einst in der Schatzkammer untergebracht waren und nun in Kanada verweilen. Der Fokus liegt auf dem legendären 137-Karat-Diamanten namens Florentiner, der zusammen mit anderen prunkvollen Uhren und Ketten von der letzten Kaiserin Österreichs, Zita von Bourbon-Parma, nach Kanada gebracht wurde. Wir betrachten die historischen Ereignisse, die zu diesem Verlust führten, und die Konflikte über die Eigentumsrechte an diesen wertvollen Juwelen. -
Im November 2025 wurde bekannt, dass ein Teil der Juwelen des österreichischen Kaiserhauses in Kanada wieder aufgetaucht sind.
Anlassbezogen beschäftigen wir uns daher in dieser Folge mit der Geschichte der Schatzkammer in der Wiener Hofburg, mit den Stücken, die darin aufbewahrt und zu sehen sind: darunter ein Erzherzoghut und die Reichinsignien des Kaisers des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und die Rudolfskrone, die 1804 österreichische Kaiserkrone wurde. -
In dieser Folge von "Erzähl mir von Wien" werfen wir einen Blick auf Heilige und Selige in und aus Österreich.
Außerdem besuchen wir Kirchen und Kapellen, die "allen Heiligen" gewidmet sind, wie die Allerheiligenkirche, und entdecken in diesem Zusammenhang sogar eine koptischen Kapelle in Währigen.
Wir sprechen über den Heiligen Florian, den den quasi ersten österreichischen Heiligen, einen römischen Beamten. Er ist Patronfigur nicht nur für Feuerwehrleute, sondern auch Landespatron von Oberösterreich.
Wir wiederholen kurz die Geschichte des heiligen Leopold III. ein, dem Landespatron von Wien und Niederösterreich und sprechen über den Stadtpatron von Wien, den Klemens Maria Hofbauer.
Im weiteren Verlauf besprechen wir auch andere Heilige, wie den heiligen Martin, dem Landespatron des Burgenlands, und den heiligen Koloman, dessen mysteriöse nicht-offizielle Heiligsprechung durchaus ist und auch Bezüge zu Salzburg hat .
Weibliche Heilige mit Österreichbezug gibt es wenige: Die heilige Erentrudis aus Salzburg und die Heilige Hemma von Gurk sind zu nennen. Selige Frauen aus dem heutigen Österreich sind etwa Hildegard Burjan oder Schwester Resituta. -
In dieser Episode von "Erzähl mir von Wien" widmen wir uns den Feiertagen Allerheiligen und Allerseelen, die Ende Oktober und Anfang November gefeiert werden. Wir erkunden die historischen und kulturellen Ursprünge dieser Feiertage und sprechen über ihre Relevanz im heutigen Leben.
Wir erläutern, wie der Allerheiligentag entstanden ist und warum er schließlich auf den 1. November fiel. Außerdem sprechen wir über traditionelle Bräuche, Rituale und kulturelle Unterschiede.
Was notwendig ist, um heilig oder selig gesprochen zu werden, beleuchten wir ebenso wie Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Traditionen, die mit diesen Feiertagen verbunden sind, -
Wie steil es zwischen Mariahilfer Straße und dem Wienfluss ist, merkt man besonders am Anfang der Straße, rund um die Windmühlgasse, wo viele Stiegen den Auf- und Abstieg erleichtern: etwa die Filgrader Stiege oder die Rahlstiege. In dieser letzten Folge über Mariahilf sprechen wir erkunden wir den Raimundhof und entdecken eine Kirche, St. Joseph ob der Laimgrube, die gleich zweimal gebaut wurde und etwas besonders Wienerisches: die Wiener Wand.
Unseren Rundgang durch Wiens zweitkleinsten Bezirk beenden wir in der Nähe des Getreidemarkts, beim Semperdepot. -
Rund um die namensgebende Kirche "Mariahilf" bewegen wir uns in dieser Episode. Vom Apollokino aus besuchen wir das Cafe Ritter und das ehemalige Hotel Kummer, fahren mit dem Taxi kurz zum Prater und mit dem Autobus durch die Kärnterstraße zurück und überlegen, wie Autofreiheit und offene Verkaufssonntage und die Kutschenfahrten des Kaisers die Mariahilfer Straße bewegen.
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Anhand berühmter Bewohner des Sechsten Bezirks wie Oskar Werner oder Joseph Haydn erkunden wir die "Mitte des Sechsten" rund um den Esterhazypark das Haus des Meeres und entdecken dort verschwundene Schulen, Schlösser und Friedhöfe in Mariahilf.
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Ausgehend von einem der frühen Wiener Filmateliers sprechen wir über Kino und Film, über Modenschauen und Männermodels, einen der besten Fleischhacker Wiens, nämlich die Fleischerei Ringl, Drogisten und Kunst am Bau.
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Den westlichsten Bezirksteil des sechsten Bezirks"Gumpendorf" besuchen wir in der zweiten Folge dieser Staffel über Mariahilf. Wir erfahren, dass der Gumpendorfergürtel erst in den 1960ern zu diesem wurde, erfahren mehr über die Geschichte zweier wichtiger Einrichtungen: das Haus der Suchthilfe Wien bzw. der Aids Hilfe Wien. Wir schauen uns außerdem das Raimund Theaters näher an, in dem heute vor allem Musicals inszeniert werden.
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Unser erster Spaziergang durch 1060 Mariahilf, den sechsten Bezirk, bringt uns an dessen Grenzen - und erinnert auch frühere Erzähl mir von Wien-Folgen: Entlang der linken Wienzeile und des Wien-Flusses kommen wir über den Naschmarkt zum Getreidemarkt. Entlang der Mariahilfer Straße spazieren wir zurück bis zum Gürtel und den Stadtbahnbögen.
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