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  • Ein Klecks Crème fraîche, Kaviar und Verbene auf einer geräucherten Schieferplatte. Die Verzehrempfehlung: beherzt abschlecken. Der Heiopei mit der Idee: Lukas Mraz – seines Zeichens kongeniales Enfant terrible mit dem Look eines Drogendealers. Die Beschreibung lässt vermuten, wie unser Fiete für ihn empfindet: Die Augen zu Schlitzen voll väterlicher Liebe verzogen, das Herz gefüllt mit Punk-Attitüde. Denn ähnlich wie Fiete lässt sich Lukas von niemandem reinreden. Er serviert frischen Schnee als Cocktail, druckt pinkelnde Gurken auf seine Tassen, ohne genau zu wissen warum und schmeißt sich beim Dinner für konservative Rechte ins Travestiekostüm. Lukas fällt gerne auf, nimmt sich nicht zu ernst, positioniert sich, eckt an. Wer seine Schieferplatten nicht abzulecken bereit ist, darf sein Etablissement bestenfalls direkt wieder verlassen – da scheißt sich Lukas nichts, wie Sebastian sagen würde. Lukas beeindruckt Fiete damit, dass er seine Karriere schon mit zarten 14 Jahren klar vor Augen hatte. Er begeistert damit, dass er vorsätzlich mit Lebensmitteln kocht, die ihm nicht schmecken und verzückt Fiete und Sebastian mit dem Geständnis, dass besonders gute Speisen bei ihm die Vorstufe eines Orgasmus auslösen können. Auch wenn Fiete euch nicht oral, sondern ausschließlich aural verzücken kann, hoffen wir, dass diese Folge euch in einen ähnlich euphorischen Zustand katapultiert. Wohl bekomm’s!

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  • Hauptzutat der heutigen Pod Blanc ist Thomas Martin, Küchenchef im sagenumwobenen Louis C. Jacob an der Hamburger Elbchaussee – für Fiete das „Jahreszeiten an der Elbe“. Das Ergebnis des dreistündigen Kochvorgangs sollte hochwertig, traditionell und schlicht ausfallen. Was dafür zu tun ist? Zunächst die Akribie und Qualität der Produkte sicherstellen – ohne das wird die Sauce klumpen. Nun das Studio schon mal mit den zwei Nebenzutaten Fiete und Sebastian vorheizen, bis die Temperatur auf dem Fietepunkt angekommen ist. Anschließend die Themen vorsichtig öffnen: Die Kunst der Reduktion und Einfachheit, die Wertschätzung der Monothematik, respektvoller Umgang in der Küche und die wahrhaftige Schönheit eines Tellers. Bevor die Pod Blanc jedoch vollständig passieren wird, ist es während des Verarbeitens wichtig, die Temperatur im Auge zu behalten. Nicht zu heiß werden lassen. Eine dosierte Menge an weiteren Komponenten kann zugefügt werden, um zusätzliche Aromen zu verleihen: Zum Beispiel die Fragen danach, weshalb mehr dazugehört, als ‚einfach nur gut zu kochen‘, warum guten Köchen beruflich eigentlich nichts passieren kann und wie auf Instagram Hochwertigkeit und einfaches Kochen miteinander verschmelzen können. Was noch zu beachten ist: Fiete zwischendurch kaltstellen, damit die Hauptzutat sich in seiner Gänze entfalten kann. Zwischendurch, wenn nötig, von Sebastian mit Themen nachwürzen lassen. Bon Apódtit!

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  • Fiete macht eine kurze Frühjahrsputz Pause. Ab dem 15. Februar geht es dann aber auch schon wieder weiter. Wir freuen uns auf Euch!

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  • Der gemeine Mensch kennt es vom Tequilatrinken: Lecken, schlucken, beißen. Das, was 99,9 Prozent mit Tequila machen, macht Markus Rüsch halt mit Kaviar: Vom Handrücken lecken, Zunge gegen den Gaumen pressen, schlucken. Dekadent? Darüber sind sich Fiete, Sebastian und heutiger Gast, der in dritter Generation das Altonaer Kaviar Import Haus führt, nicht ganz einig. Der mitgebrachte Kaviar regt offensichtlich nicht nur Gaumen, sondern auch Denkprozesse an: Viel mehr in einem Stör- als in einem Streitgespräch diskutieren die drei, ob Kaviar nur Luxusprodukt ist, warum Luxus nicht unbedingt negativ behaftet sein muss und weshalb wir ihn auf gewisse Art sogar brauchen. Genau so wie man Kaviar nur mit dem Rolls Joyce unter den Löffeln, dem Perlmuttlöffel, essen sollte, haben wir als Überraschungsgast den Rolls Royce unter den Sterneköchen eingeladen: Christoph Rüffer vom Vier Jahreszeiten, der den Salzgehalt dieses Podcasts wieder auf Normallevel bringt. Mit ihm kommen weitere Themen auf den Teller: Didaktik im Kochwesen, Inflation vs. Luxus, Aufwertung von Städten durch Kulinarik sowie Legitimation und Gründe für’s Kaviaressen. Lustig eigentlich, wenn man sich mal bewusst macht, dass für diese Folge vier gesetzte Männer zusammengefunden haben, um beinahe 150 Minuten über Fischeier zu sprechen... aber das stör(t) hier zum Glück niemanden.

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  • Fiete empfängt heute einen Weltstar, den jedoch kaum jemand namentlich kennt. Muss man auch erstmal schaffen. Das ist genauso versehentlich passiert, wie man sich auch manchmal beim Gemüseschneiden den Finger halb abhackt: Zack, berühmt! Humor und Bodenständigkeit wie Sebastian, Schnauze und Arroganz wie Fiete – das beschreibt Gustav Schäfer, den Drummer von Tokio Hotel, wohl sehr treffend. Was der hier als Gast zu suchen hat? Ganz einfach: Erstens bekommt er als internationaler Star bei Fiete Gastro eine Bühne, die ihm gebührt, und zweitens, ist seine Meinung zu den eigenen Kochkünsten an Überheblichkeit nicht mehr zu übertreffen: Er behauptet doch glatt, besser kochen zu können als so manche Küchenchefs der besten Restaurants, weshalb er nicht mehr auswärts essen geht. Doch seine Hände würde er nicht (wie einst J-Lo ihren Booty) fürs Kochen versichern lassen, sondern um sein Leben lang am Schlagzeug die Sau rauslassen zu können. Ein Traum, der Fiete vorenthalten blieb. Bis jetzt. Gustav entfacht in ihm ein echtes Feuerwerk, denn der sieht sich am Ende des Podcasts mit Pyro, Lichtshow und allem Drum und Dran die großen Bühnen anheizen. Wird H. Fiet Baxxter dieses Jahr einen BRAVO Otto überreicht bekommen? Wird Gustav jemals wieder ein Restaurant betreten? Wird Sebastian in den nächsten 12 Monaten endlich den Albern-Witzel-Preis für unschätzbaren Humor entgegennehmen? All das werden wir 2024 erfahren und damit: Frohes Neues Jahr!

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  • Wie wäre es mal mit Fiete als Gastjuror bei Germany’s Next Topmodel, Frau Klum? Erfahrungswerte sind auf jeden Fall vorhanden, denn er ist bereits erfolgreich über die Catwalks der Welt (na gut, Hamburgs) gelaufen – mit strammen Waden, schönem Haar und einem BMI, der, sagen wir mal, "eine gewisse Präsenz" aufweist. Sebastian könnte der Co-Juror zu seiner Rechten und Linken sein. Während die beiden wie einst Jorge den Chicas Walk üben, widmet sich unser heutiger Gast einer viel wichtigeren Sache: Sara Nuru hat mit ihrer Schwester ein social coffee Business aufgebaut, das die Selbstermächtigung von Frauen in Äthiopien unterstützt und gleichzeitig auf den gesellschaftlichen Wert von Kaffee aufmerksam machen soll. Sie erzählt von einem modernen, wunderschönen Land und davon, dass sie all das tut, weil sie ihrem Herzen folgt. Oder eben Jorges betörendem Duft. Doch nicht nur an dessen Achseln dürfen wir schnuppern, sondern auch ein wenig Gossip aus der Modewelt schnüffeln. Fiete – einerseits sichtlich beeindruckt von Saras Weg, andererseits angezündet vom Flurfunk – zeigt derweil, dass er der Mälzaire der Gastroszene ist. Es geht um Fairness im Kaffeebusiness, um Qualität und wie diese in Ambivalenz zum Mainstream steht, sowie um Gemeinsamkeiten von äthiopischer und deutscher Küche. Gut also, dass es bei Fiete für ein eigenes Modelabel bisher nicht gereicht hat und er der Kulinarik weiterhin treu bleibt. Aber wer weiß, vielleicht wird er in der nächsten Staffel doch noch eine von den "Mädels"...

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  • Heute begrüßen Fiete und Sebastian Fietes letzten verbliebenen Chef Christian Rach in ihren heiligen Podcast-Hallen und – soviel sei verraten – es war ein guter tag. Gut, weil Fiete gute Laune hat, was wiederum bedeutet, dass er dem schlauen Rach mit der sehr nötigen Wachheit begegnen kann. Kurzerhand springen die beiden in die Vergangenheit und zeichnen Bilder der Erinnerungen aus der gemeinsamen Zeit. Rach, einst optisch als hippiesker Langhaar-Vogel unterwegs, markiert für Fiete einen der großen Wendepunkte in seinem Leben. Anno 19irgendwas steht der junge Fiete in vollem Saft und verdient sich als Küchenchef in einem Szenecafé ein halbes goldenes Näschen – und dennoch fühlt ausgerechnet Fiete himself sich wie ein Hochstapler (kein Flachwitz!). Kurzerhand schmeißt er hin und begibt sich bei bemitleidenswert niedrigem Lohn in unterste Stellung unter die Fittiche von Christian. Um zu lernen. Es folgen prägende Jahre, die neben misslungenen Heiratsanträgen, mehreren Restaurants und einer Zeit der Stille eine 25-jährige Historie zwischen Fiete und Rach konstituieren. Auch wenn’s zwischen den beiden nicht immer ein unbeschwertes Verhältnis war, bleibt die Wertschätzung für einander das, was übrig bleibt. Oder wie Fiete sagt: „Ich mag ältere Männer”. Es geht um die gemeinsamen Restaurants, den Umgang mit Verantwortung im und mit dem Alter und um internationale Küche! Genauer: warum stellen die Deutschen die Bürokratie über den Genuss, während die Dänen aus Scheiße Gold machen!? Und dann, kurz bevor die Sentimentalität einsetzen kann, die Fiete aus dem gewohnt passiv-aggressiven Gleichgewicht bringen könnte, naht der Abschied, begleitet von ein paar Tränchen in den Augen. Ja, es war ein guter Tag.

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  • Wir wollen anfangen zu sprechen, da Sprachlosigkeit zur Wiederholung der Geschichte führen und Unwissenheit viel zu leicht in Hass und Klischees übergehen kann! Und da das „auch” im „auch kulinarischen Podcast” bei Fiete Gastro nicht nur so zum Spaß dasteht, haben sich Tim und Sebastian an eine ganz besondere Folge gemacht, für die es (leider) keinen besseren Zeitpunkt geben kann. In den letzten Wochen gab es kaum ein Thema, das medial mehr besprochen wurde und emotional so aufgeladen ist wie der bewaffnete Konflikt im Nahen Osten und der damit einhergehende, rasant wachsende Antisemitismus in Deutschland. Haya Molcho – ihr kennt sie bereits aus Folge 84 – hatte Fiete in einem Telefonat davon berichtet, dass sie generell und auch aktuell ganz besonders und unmittelbar betroffen ist. Sie habe zum ersten Mal in ihrem Leben Angst um ihre Familie und könne nicht totschweigen, was gerade sowohl in Israel als auch in Deutschland passiere. Für sie, geboren in Israel, und ihren Mann Samy, geboren in Palästina, ist das Leben seit dem 7. Oktober ein anderes. Wir möchten von Haya und Samy wissen, wie es ihnen geht und was wir hier tun können, damit sie hier in Deutschland keine Angst haben müssen. Eine Angst, die auch dadurch befeuert werde, dass nichtjüdische Mitbürger*innen schweigen, wenn jüdische Menschen offen und aggressiv diskriminiert werden. Wir wollen einerseits von Haya und Samy Molcho lernen, woher all der Hass in der aktuellen Situation rührt und andererseits mehr über ihre konkrete jüdische Lebensrealität erfahren. Dabei ergreift keiner die eine oder andere Partei bezüglich des aktuellen Krieges im Nahen Osten. Dieser Konflikt ist so kompliziert, dass wir nicht genau wissen, was wir eigentlich tun können. Aber wir wollen etwas gegen Diskriminierung grundsätzlich tun und gegen das Schweigen der Mehrheit, wenn diese geschieht. Egal wen es betrifft. Und so hat Sebastian seinen Mikrofonhalter kurzzeitig an einen geschätzten Moderationskollegen abgegeben – Steffen Hallaschka – damit sich dieser mit Fiete, Haya und Samy an einen Tisch setzen kann.

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  • Disclaimer: Dieser Pod Thai ist Bier Fry und stellt gyozartige Inhalte bereit. Wieso heißt Fiete Gastro eigentlich Fiete Gastro und nicht Das Podcasthaus der Stars - Der Gastropöbel? Unserem allseits beliebten Misothropen Fiete wird nämlich ein Podcastgast vorgesetzt, der in ihm scharf eingelegten Neid hervorruft. Denn Vena Steinkönig sho yu how it works: Als Inhaber der Restaurants Jing Jing, Momo Ramen und Momo Buns hat er sich, gemeinsam mit seinem Partner Valentin Broer, in Hamburgs Asian Food-Szene längst etabliert und sich somit bereits einen Traum erfüllt, der noch in Fiete schlummert: ein eigenes Ramen-Restaurant. Vena erzählt davon, wie er sich ohne klassische Kochausbildung getraut hat, ein Restaurant zu eröffnen, wie authentisch asiatisch seine Restaurants wirklich sind und wie er mit dem Vorwurf der kulturellen Aneignung umgeht. Fiete Gastro also wie man es kennt: Euer Comfort Food Podcast wieder einmal in ganz authentischem Ramen.

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  • Joggingshose richten, Gönrgy-Drink raus, Stream an und los geht’s. Anders als Fiete verdient MontanaBlack sein Geld mit virtueller Gesellschaft vor seinem Rechner statt mit echten Gästen vor der Küche. Sollte sich der eine zum anderen in die Bullerei gesellen, dann nur in Badelatschen und rosa Shorts. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein, obwohl beide nur 13 km von der Elbe entfernt aufgewachsen sind: der eine südlich, der andere nördlich. Marcel, wie sehr gute Buddies wie Fiete ihn nennen, lässt sich von Anfang auf seine beiden Gegenüber ein und es wird schnell deep: Er erzählt offen, warum er auf oberflächliche Gespräche verzichtet, was ihm wirklich wichtig ist, was er mit 300k auf einen Schlag machen würde und was im Leben er bereut. Wie ist er vor über zehn Jahren in den Alkoholismus und die Drogensucht gerutscht? Aus welchen Gründen ist er am Ende von seinem eigenen Großvater rausgeschmissen worden und was hat all das mit ihm gemacht? Heute holt er sich seinen Rausch woanders: zum Beispiel mit Oma beim Spaghettieisessen, womit er Fiete natürlich kriegt und damit auch die kulinarische Kurve: Über Gesellschaftsfähigkeit von Alkohol, schwer diskutierbaren Fleischkonsum, Reaction-Videos auf Reactions von Restaurantbesucher Holle und seinen Einstieg ins Energydrink-Business. Von Podcasts wie diesen braucht die Welt eigentlich mehr: auf korrekt und mit Haltung.

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  • Menschen wie er bleiben lieber allein. Oder sie kommen zu Fiete in den Podcast. Thees Uhlmann ist Musiker, Autor und der erste Gast, der in der Beziehung zwischen Tim und Sebastian so etwas wie Zärtlichkeit erkennt. Daher unterbricht er tatsächlich nur ungern. Wenn Thees Uhlmann heute den Raum betritt, wird es nicht nur bedeutungsschwanger, sondern auch kulinarisch deep: Warum ist die Mikrowelle ein Blödmann? Weshalb ist kalte Lasagne ein Zeichen für einen guten Abend? Und würde Thees wirklich im direkten Vergleich mit einer neapolitanischen Hausfrau gewinnen? Es befinden sich drei mehr oder weniger Kunstschaffende im Raum, die erkannt haben, wie schlimm es wäre, ihr ganzes Leben lang etwas zu tun, das sie nicht fühlen. Also haben sie sich für das Gegenteil entschieden. Und einer von ihnen hat sich zusätzlich damit arrangiert, niemals ein normales Leben führen zu können und das wahnsinnig gut zu finden. Aber jetzt mal die emotionalen Quitten auf den Tisch: Für Tim ist Thees einer der wundervollsten, verrücktesten, kreativsten, kredibelsten Menschen, die er persönlich kennt. Andersrum trinkt auch Thees lieber mit Tim Wasser als mit anderen Bier. Der eine hat sich den anderen als Autoren für sein neues Projekt geschnappt, wodurch das wohl tiefgründigste Kochbuch aller Zeiten entstanden sein wird. Und auch Sebastian ist heute in seiner Quittessenz anwesend und feuert einen Flachwitz nach dem anderen raus. Besser kann's doch nicht werden, oder?

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    Das Spezialbuffet ist eröffnet und Fiete lässt ausrichten, sich auf ein Menü der etwas anderen Art einzulassen (kann aufgrund von wirtschaftlichen Themen Spuren von Gold und Kupfer enthalten!). Im ersten Gang erwartet euch (un)traute Zweisamkeit: Fiete und Sebastian sprechen über den Umgang mit Kritik, über Trends, Kreativität in der Gastronomie und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in Restaurants sowie darüber, warum man sich immer noch dafür rechtfertigen muss, für ein Schnitzel 28 Euro zu nehmen. Der zweite Gang schließt direkt daran an, denn bei der Unternehmerin, Restaurantinhabern und Gastro-Aktivistin Kerstin Rapp-Schwan könnt ihr frei wählen zwischen dem Thema Wertschätzung der Gastro-Branche, der fragwürdigen in-House-Mehrwertsteuer von 19%, der MwSt-Senkung als Gleichbehandlung statt als Subventionierung, sowie den möglichen Konsequenzen einer erneuten Erhöhung auf Gäste und Gastronom*innen. Für den dritten und letzten Gang wird Philipp Westermeyer, CEO und Hausmeister von OMR, dazugeholt, der euch wirtschaftlichen Erfolg und das Geheimnis von ebendiesem vorsetzt. Und als Nachspeise haben wir Spaghettieis auf dem Hamburger Fernsehturm bereitgestellt. Greift zu!

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    Wo Max Stiegl dran steht, ist auch Max Stiegl drin: eine Prise Slowenien, eine Unze Österreich und eine Menge Absurdität. Max, eigentlich Željko Rašković, rührt die Gesetze der Podcastbude einmal kräftig um. Für ihn, der von Fiete als "positiv irre Legende" bezeichnet wird, gehören das Pferd, die Hoden vom Truthahn und Schweinepenisse genau so auf den Teller wie Kartoffeln und Kohlrabi. Mit viel Humor und einem reinen Herzen geht er seine Themen an - allerdings ohne zu polarisieren, sondern mit einer Ernsthaftigkeit, die ihn sogar im Namen von 12 Pferden Briefe an den Innenminister schreiben lässt. 

    Was alles dazugehört, dem Gast ungewöhnliche Lebensmittel schmackhaft zu machen, welche Bedeutung die Wertigkeit von Produkten hat, wie das Tierwohl bei alle dem an erster Stelle stehen muss und wo der Spaß dann auch mal aufhört, erklärt Max sehr redselig. Weshalb sind Innereien so negativ konnotiert und wie sehr ist allein das fehlerhafte Verarbeiten für eine Ungenießbarkeit verantwortlich? Fiete und Sebastian sprechen mit ihm über Gastro-Lobbyismus, über die Schere zwischen Bio- und Massenprodukten, über Veganismus als Wohlstandsproblem und das unterschätzte Wild. Das ist mal ein Sautanz der ganz anderen Sorte!

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    Es begann in Seouls Straßen und führt bis nach Boppard am romantischen Rhein. Unser heutiger Gast wurde in Südkorea geboren, dort auf der Straße gefunden und kam als Adoptivkind nach Deutschland. Durch ihre Familie schon immer in Berührung mit bewusstem Essen - Gemüse aus eigenem Anbau und Fleisch aus eigener Schlachtung - wurde ihr der Weg zur Kulinarik früh geebnet. Zu der Köchin, die sie heute ist, wurde sie jedoch eigentlich eher durch ein Klischee: "Ach, wenn die so aussieht, dann kann die das bestimmt auch kochen." So kam Sarah Henke zur asiatischen Elemente-Küche und bezweifelt heute - ganz nach arroganter Fiete-Art - dass es noch jemanden in Deutschland gibt, der*die ähnlich gut mit Schärfe umgehen kann wie sie. Ach so: Häuptling Sonne und Meister Flachwitz sind natürlich auch am Start und mit den beiden spricht Sarah über flexible und frauenfreundliche Arbeitsverhältnisse, ihre persönliche Veränderungen durchs Muttersein, Neid und gegenseitigen Einfluss, kulturelle Aneignung in der Gastronomie sowie über den Geschmacksbereich von Kleinkindern und den Plan von einem familienfreundlichen Restaurant. Wieso hat sie sich bewusst dazu entschieden, der Sterneküche den Rücken zu kehren und sich eher unwirtschaftlichem Kita-Essen zuzuwenden? Um das zu erfahren, müsst ihr wohl die Folge hören... oder in die Weltstadt Boppard fahren.

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    Zwar sind wir kein Psychologie-Podcast, aber eigentlich sitzt Sebastian heute einem Patienten, der (manchmal) auf den Namen Tim Fiete Mälzer hört, gegenüber, bei dem es keine andere Möglichkeit gibt als mit einer sofortigen Akutbehandlung zu beginnen. Symptome: sträubt sich gegen dogmatischen Veganismus, ist überfordert vom Thema Nachhaltigkeit und unglücklich über allgegenwärtiges Greenlabeln. Ursachen: das gesellschaftliche und gastronomische "So tun als ob". Behandlungsmethoden: Podcast mit David Johannes Suchy, dessen Laufbahn ziemlich erfrischend ist: Vom Geschnetzelten vom Kiefer und Wurstgulasch auf dem Teller zum First Mover und Restaurantbesitzer. Er bringt Fiete in seiner ersten Therapiesitzung mit seinem plant based, zero waste Restaurant FREA, mit seinem offen umweltbewussten Denken sowie mit seiner Kompostiermaschine Gersi, näher, dass noch Hoffnung besteht. Wie geht man diese Themen ohne erhobenen Zeigefinger an? Wie kann man Nachhaltigkeit in die Gastronomieszene bringen und sich selbst und andere dabei vor angestrengter Überzeugungsarbeit bewahren? Vegan oder zero waste? Vegetarischer oder "normaler" Koch? Muss es staatliche Förderungen für umweltbewusstere Gestronomie geben? Die Antworten auf fast alle dieser Fragen hat David für die nächsten 120 Minuten mitgebracht. Heilungschancen für Fiete: 92%, nachdem ihm mit Freundlichkeit das Maul gestopft wurde. Der muss jetzt erstmal sacken lassen, um danach langsam wieder die Türen in Richtung Nachhaltigkeit und Veganismus öffnen zu können.

    Die Teilnahmebedingungen für das FREA-Buch-Gewinnspiel findet ihr hier: https://podstars.de/teilnahmebedingungen-fiete-gastro/

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    Das Geheimrezept einer guten Tomatensauce laut unserer heutigen Gästin: Du machst hier 'nen Schwups dran und da 'nen Schwups und dann da 'nen Schwups dran und dann muss sie super sein. Das Geheimrezept für diese Podcastfolge waren mit Sicherheit nicht nur der Schwups Mälzer hier und Merget dort, sondern vor allem die seltene und wichtigste Zutat: Franca Cuneo. Selbstbewusste, aber bewusst zurückhaltende Italienerin und Gastgeberin des CUNEO, dem ältesten Italiener Deutschlands in Familienbesitz, in der vierten Generation. Außerhalb von Hamburg kennt sie fast keine Sau, hat dafür jedoch Fiete schon einmal in ihrem Lokal zu einer solchen gemacht. In eben diesem Lokal wird Tradition übrigens noch so groß geschrieben, als dass es im Restaurant kein WLAN, dafür noch ein Wahlschreiben-Telefon gibt. 

    Für eine gelungene Podcastmischung darf selbstverständlich auch ein kleiner Schwups an guten Gesprächsthemen nicht fehlen: Vor welcher riesigen Herausforderung steht die italienische Küche? Wie wichtig ist Authenzizizität wirklich und warum müssen traditionsbehaftete Restaurants vor Modernisierung geschützt werden? Inwiefern hat sich der Hamburger Kiez in den letzten Jahren verändert und ist er überhaupt noch zu retten? Wer ist der Moccamaster und weshalb muss Sebastian unbedingt Francas Onkel dazu bringen, mal vorbeizukommen?

    Wie dem auch sei, die Moral von der Geschicht: Tomatensoße ist ne Bitch. Und eine gute Podcastfolge auch. Aber wenn sie denn mal gelingt, dann: schwups, auch so richtig!

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    Heude wirdeuchane vsüglche Hmmeschmtrpe srvert. Nichts verstanden? Gewöhnt euch schon mal dran, denn dem alten Stemberg, wie Fiete ihn liebevoll nennt, müsste man eigentlich einen Nuschel-Dolmetscher beiseite stellen. Also, nochmal: Heute wird euch eine vorzügliche Hummerschaumtruppe serviert. Mit dabei sind der ebengenannte Alte, dessen gute Laune auch kleine Sticheleien von links und rechts nicht trüben kann, sowie der junge Sascha Stemberg, der nicht weit vom Stamm und genau so wenig auf den Mund gefallen ist. Und dann sind da natürlich Fiete, der sabbernd die mitgebrachte Blutwurst im Blick behält, und Sebastian, der die drei Wilden ins Gleichgewicht zu bringen versucht (Fiete mit den acht Mettwürstchen im Magen tut schon mal sein Übriges, um auf Optimalgewicht zu kommen). Das neue Podcaststudio ist groß genug, damit alle ihre Plätze und auch die Themen ihren gebührenden Raum einnehmen können: Ist es schwieriger, ein Erbe wie das Haus Stemberg anzutreten oder jeden Tag mit der Familie in einem Betrieb gastronomischer Natur zusammenzuarbeiten, wo man sich (Zitat) auch schon mal ziemlich auf den Sack gehen kann? Was haben Vater und Sohn voneinander lernen können? Wie schafft man es, ein Traditionsrestaurant fresher zu machen, ohne Stammgäste zu verlieren? Und was sagen die Stembergs zu QR-Code-Speisekarten, zum Mythos Tellertausch, zu kulinarischem Handwerk versus Instagram-Optik und zur "großen" Wasserdiskussion?

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  • Welcome to a niu episode from se won and onli German Food Potcast - heute mit einem fast echten New Yorker Original. Amerikanischer Staatsbürger ist er immerhin mittlerweile, aufgewachsen jedoch in Wien. Er hat die österreichische Küche nicht nur nach New York gebracht, sondern dort auch etabliert. Er kann Süßes und Saures, er kann Tourismus und Marketing, er ist Iron-Chef-Gewinner und wurde 2022 bei Kitchen Impossible blind gekauft. Die Koffer hat er am Frankfurter Flughafen gelassen, aber Hauptsache er ist heil via JFK Flughafen angekommen. Frisch ist zwar etwas anderes, aber das tut seiner Kompetenz keinerlei Abbruch. Mit Edi Frauneder sitzt hier jemand, der Fiete endlich mal zeigen kann, wie man es schafft, nicht nur ein, sondern gleich vier bis sieben Restaurants in New York zu eröffnen. Dabei ist es dort doch so wahrscheinlich, erfolgreich ein Restaurant zu führen wie beim Roulette 8 von 10 Mal hintereinander zu gewinnen. Sebastian quetscht Edi und Fiete aus wie eine Zitrone für eine Skinny Bitch: Hat ein Format wie Kitchen Impossible Potenzial am amerikanischen Markt? Was ist gerade in New York angesagt? Wie steht es um gastronomische Ausbildung, Neidkultur, Lebenshaltungskosten und um Entlohnung im Vergleich? Was können die USA, was kann Europa? Let se shoo begin, Fietes, und seht selbst, ob der kleine Fiete international doch noch ganz groß werden kann.

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  • In der einen Ecke haben wir den Herausforderer, den amtierenden und 104-fachen Fiete-Champion, das Schwergewicht der Bullerei und Sonnenkönig. Please welcome: Fieteee Mälzerrr. Und in der anderen Ecke, Prinz von Sylt, König des Portweins, Kaiser der Sterneküche, die Ruhe selbst, spitzbübisch und demütig, seltsamer Kauz und großer Lehrer. Frisch von der Insel mit der höchsten Camp-David-Shirt-Dichte eingeschippert, coming to the ring: Johanneees Kinggg. Ein Schmeichelduell auf Augenhöhe. King auf der einen Seite holt seinen gefühlvollen Drei-Finger-Griff raus, während Fiete die Rosen vor ihm herunterlässt und das Allerwerteste entblößt: echte Zukunftspläne für die Bullerei. Beide haben sich nach oben geboxt und stehen heute erhobenen Hauptes da. Doch wann ist es an der Zeit, aufzuhören? Johannes hat vorgelegt und ist bereits aus dem (Söl')Ring gestiegen, Fiete steht sein großer Break noch bevor: Wann wirft man das Handtuch und macht den Weg frei für eine Nachfolge? Es geht heute um das Davor und das Danach, um Festhalten und Loslassen und warum Abgeben nicht Aufgeben, sondern Gewinnen bedeutet. Es geht um kulinarische und gesellschaftliche Verantwortung, um flüssige Schätze und darum, dass Sylt alles andere als nur Partyinsel oder Schickimicki ist. Ringrichter Merget muss nur vereinzelt dazwischengehen, denn das läuft hier wie geschnitten Brot. Also: Ring frei für die beiden Großmeister, die sich gegenseitig in ihrem Wortgefecht in nichts nachstehen. 

    zur Charity-Radtour von Johannes: www.johannesking.de/pages/stiftung

    Zu den flüssigen Schätzen:

    Graham's 40 YO Tawny Port: www.grahams-port.com/wine/40-year-old-tawny/13

    Niepoort Colheita 1997er: www.johannesking.de/collections/niepoort/products/niepoort-colheita-1997-0-75l

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  • Generationentalk zwischen einem mittelalten (ist halt so) Gastronom, dem ein einzigartiger Ruf vorauseilt, und einer Köchin, die zwar erst 33 ist, aber laut eigener Aussage "auch mal jung war" und deren Ruf bestimmt mal vergleichbar einzigartig sein wird. Die beiden verbindet einiges: Kreativität, Mut - Zora bringt dem Meister der Franzbrötchencreme tatsächlich Zimtschnecken mit -, das Wissen darüber, was sie können sowie eine mehr oder weniger gefloppte Sendung mit dem Henssler. Die eine macht's ohne, der andere mit Fleisch, die eine ist selbstständig, der andere ständig voll von sich selbst, die eine dschendert, der andere gendert (versucht es zumindest). Doch der größte Unterschied besteht wohl darin, dass Köch*innen, die sich heute noch selbstständig machen, wohl oder übel irre sein müssen. Die "Partytruppe alkoholfreies Bier" haut heute richtig auf den Putz - wenn dieser nicht schon von allein abbröckelt: Zora Klipp schrubbt sich nämlich zur Zeit im ikonischen Saal 2 die Finger wund, den sie übernommen hat und zu einem vegan-vegetarischen Restaurant umbauen will. Diese Folge dreht sich um Schimmel an der Wand und Blauschimmel am Käse, um die Energie des Nicht-Habens, um Beweglichkeit, um Risiken, Finanzierung, Arbeitsmodelle und Entwicklungen in der Gastronomie und darum, an welcher Stelle Humor aufhört. Traut sich Zora am Ende wirklich die Frage aller Fragen, die Fiete am brennendsten interessiert, zu beantworten: Was wird über einen Tim Mälzer in der jungen Gastroszene erzählt?

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