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  • Folge 23: Dank und Redaktionelles

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    Dank und Redaktionelles - Und Sommerpause "Mach einfach, wo Du Lust drauf hast - denk nicht so viel nach!" sagte mein Schüler und gleichzeitig Mentor Bernd Geropp (Danke Bernd). Gesagt getan: Etwas Equipment und Internetseite an den Start bekommen, Interviewgäste kontaktieren, Konzepte erarbeiten und zack: Jetzt bin ich schon bei der 23. Sendung. Man - wie die Zeit vergeht... In den letzten Monaten ist viel passiert: Ich bin sehr viel durch die Lande gegurkt - mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Auto, mit der Bahn ... und habe richtig tolle Menschen getroffen. Bei den Interviews hatte ich mit meinen Gästen immer viel Spaß und die musikalischen Neu- (und Alt-) entdeckungen haben mich stet's beflügelt weiter zu forschen, tiefer in die Musik einzudringen. Dafür möchte ich mich ganz ganz doll bei meinen Gesprächspartnern, aber auch bei Dir lieber Zuhörer bedanken. Es gab vieles tolles Feedback und Anregungen zum Podcast. Vielen vielen Dank dafür. (etlichen Zuhörern gefällt die Intromusik nicht - ich denke hier noch über was Neues nach ...) Einiges musste ich dennoch ändern: Der wöchentliche Turnus war zeitlich für mich einfach nicht zu stemmen. Daher habe ich Anfang des Jahres direkt auf einen zwei wöchentlichen Turnus umgestellt Ich musste schnell einsehen, das ich selber keine Transkriptionen der Interviews anfertigen konnte, so gern ich das auch gemacht hätte.   Die eigentliche Arbeit in der Musik und auch beim Podcasten passiert ja im Kopf. Daher gönne ich mir jetzt erst mal bis Ende August eine kreative Pause, um selbigen wieder leer zu bekommen und Platz zu schaffen für Neues. Dann erst mal eine super Sommerzeit. Ende August geht es weiter. Bleib gesund. Herzlichen Gruß Thomas Ach ja: Es gibt ja in der heutigen kurzen Episode ein kleines Musikbeispiel. Was es damit auf sich hat, erfährst Du in der Sendung. Falls Du noch eine Bewertung abgeben möchtest: Inspiration Musik mit mir bei iTunes

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  • Folge 22: Mit Chakuza in die Charts – Interview mit Andy Reinard

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    Mit Chakuza in die Charts - Produktion und Tour Musik muss nicht nur gut komponiert und produziert, sondern auch live auf der Bühne gut rüber gebracht werden. Der Schlagzeuger Andy Reinard hat an der aktuellen Chakuza CD "Noah" mitgewirkt. Als Schlagzeuger steuert er seine intensiven Beats und als Produzent im Team den kreativen Input bei, den eine Produktion und zuletzt auch ein Künstler braucht, um sich musikalisch weiter zu entwickeln. Einige Themen des Gesprächs Songwriting und Bandsound Rap: Wie viel Text kann man sich merken? Produzieren im Team Festivals: Auf der Bühne mit Chakuza Daft Punk und das ganz andere Album Coverband ja oder nein? Musik in der Sendung "Anno 1981", "Chakuza", von der CD "Noah", Four Music (Sony Music) 2016 "Noah", "Chakuza", von der CD "Noah", Four Music (Sony Music) 2016 "Giorgio by Moroder", "Daft Punk", LP "Random Access Memories", Smi Col 2013 "Connection", "Girls in Hawaii", aus der Session für die CD "Everest", Naive (Indigo) Andy Reinard "Die Musik, die wir alle in der Band hören, hat keine festen Grenzen. Man hat so viele Einflüsse von verschiedenen Stilen, dass es eigentlich auch keinen Spaß macht zu sagen "Ich muss jetzt ein Hip Hop Album produzieren, was genauso klingen muss, wie alle anderen"." Andy Reinard, wurde 1977 in Aachen geboren. Am Anfang seiner musikalischen Karriere standen zunächst neun Jahre Trompeten Unterricht, bevor er mit 17 Jahren das erste Mal hinter dem Schlagzeug Platz nahm. Es war Liebe auf den ersten Blick, oder vielmehr den ersten Schlag! Nach intensiven ersten Unterrichtsstunden  studierte er ab 1999 am Conservatorium Maastricht. Um tiefere Einblicke in die Afro Cubanische Percussion zu erlangen, verbrachte Andy Reinard 2004 einige Zeit auf Cuba und nahm dort an der Musikschule von Trinidad Unterricht. Es folgten Unterricht und Workshops bei z.B. Roland Peil, Adam Nussbaum, Benny Greb, Eric Harings ... . Reinard spielt und spielte neben seiner Arbeit mit Chakuza in verschiedenen Bands und Projekten (u.a. Señor Torpedo, Ringo, Girls In Hawaii, Grundrauschen) Er spielt in Clubs und auf Festival Konzerten in ganz Europa.  Seit 2004 unterrichtet er an der MUFAB und gibt Band und Schlagzeug-Workshops in unterschiedlichstem Kontext. Musikalische Einflüsse sind unter anderem für ihn Beatles, Chemical Brothers, Hot Chip, Simon & Garfunkel, Simian Mobile Disco, Steve Gadd, Tocotronic, The Roots. Discographie (Auszug): Señor Torpedo ‎– Through Night Scenes, Lux 2003 Ringo – Demo EP (2007) Señor Torpedo - We Wanna Be from Sweden, Defusion Records 2009 Girls in Hawaii - Everest, Naive 2013 Chakuza - Noah, Four Music (Sony Music) 2016 Hier kannst Du noch etwas forschen: Chakuza bei Facebook Chakuza's Website Grundrauschen auf Facebook Grundrauschen bei YouTube Señor Torpedo Ringo playing the beatles Connected: Interview mit Ringo Keyboarder Joonas Lorenz

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  • Folge 21: Ein Franzose in Deutschland – Interview mit Renaud Marquart

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    Ein Franzose in Deutschland - Zwischen Chanson und Popmusik Frankreich liegt direkt um die Ecke und dennoch gibt es viele Unterschiede zwischen der deutschen und französischen Musiklandschaft. Der französische Sänger Renaud Marquart lebt seit über 25 Jahren in Deutschland. Musikalische Wurzeln in Frankreich und Arbeitsalltag in Deutschland. Seinen Erzählungen lauschend, begeben wir uns auf eine spannende Reise zwischen den Kulturen, zwischen Chanson und Popmusik. Einige Themen des Gesprächs Der Junge vom Land studiert Musik Ursprünge des Chansons Ein Franzose in Deutschland - Gefühle für zwei Länder Französische und deutsche Musiklandschaft Croisants und Butter Ein kurzes politisches Intermezzo Musik in der Sendung "Plage de transit", "Renaud Marquart", CD "Ton corps en mémoire", 2000 "Funeste Jour", "Renaud Marquar", CD "Funeste Jour", 2003 "Osez Joséphine", "Alain Bashung", CD "Confessions Publiques", 1995 "Pour un sourire atrophié", "Renaud Marquar", CD Ribambelle De Matins A Molfetta, 2011 Renaud Marquart "Jeder Ort bietet etwas. Es ist die Kunst sich über das zu freuen, was man hat - egal wo man ist." Renaud Marquart über sich: Als gebürtiger Franzose mit italienischen Großeltern mütterlicherseits und deutschem Großvater und französischer Großmutter väterlicherseits, lebe ich schon seit fast 20 Jahren in Aachen, wo ich mich jedoch nach wie vor als Franzose fühle. Ich denke auf Französisch, schreibe meine Songtexte und lese – vor allem Comics- auf Französisch und schaue ziemlich viele Filme auf Französisch an. Fluchen tue ich natürlich auch auf Französisch. Wenn ich wiederum in Frankreich bin, und das passiert oft und tut mir gut, weiß ich jedoch nicht mehr so genau, was ich bin. Zum einen, weil ich mich gerne als Außenseiter sehe und zum anderen, wenn ich sehe, wen meine Landsleute wählen ... Glücklicherweise machen die Franzosen nach wie vor die besten Croissants!! Naja. Was Musik machen (und hören) angeht… tja, was soll ich sagen, es ist eben mein Leben! Aktuelle Projekte: Renaud Marquart Band Renaud Marquart Duo, Solo Irish Folk Projekt Discographie (Auszug): Ton Corps en Mémoire, Renaud Marquart, (2000, Flotainment) Funeste jour, Renaud Marquart, (2003, Flotainment) Ribambelle De Matins A Molfetta, (2011, La Viviane Productions) Hier kannst Du noch etwas forschen: Renaud's Homepage YouTube Kanal von Renaud

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  • Folge 20: Virtuosität und Ausdruck – Interview mit Lisa Franken

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    Virtuosität und Ausdruck - Interpretation und Wert von Musik Ist eine fundierte musikalische Ausbildung mit zahlreichen internationalen Abschlüssen, erfolgreichen Wettbewerben und fundierter Spielpraxis eine Garantie für ein ausdrucksstarkes emotionales Spiel? Die russische Cellistin und Pianistin Lisa Franken hat in Sachen Ausbildung und Abschlüssen einiges vorzuweisen. Allerdings hat sie sich entschlossen, nicht in die handelsübliche Maschinerie der klassischen Musikindustrie einzusteigen. Sie erzählt Spannendes u.a. zu den Themen Klangformung, Interpretation von Musik, Üben und Musikeralltag. Einige Themen des Gesprächs Musikschule in Russland Instrument und Klang Virtuos wie eine Nähmaschine Wettbewerb Musiker sein jenseits der handelsüblichen Norm Auswendig lernen Musik in der Sendung "Schubert", "Impromptu op. 90 No. 3", Konzert Lisa Franken, 2015 "Treacherous Cretins", "Frank Zappa" "Shut up 'n play yer guitar", CBS 1981 "Libertango", "Astor Piazzolla", "Dreams", Excellent Recordings 2016 Live in der Sendung am Cello:  Auszug aus der 1. Cello Suite von J.S. Bach, Prelude am Klavier : Auszug aus , Astor Piazzolla Lisa Franken "Ich lerne ungern motorisch" "Leute, die wirklich Interesse haben, hören meistens sehr positiv und offen zu. Sie sind an der musikalischen Botschaft interessiert." Lisa Franken, geboren 1984 in Ordzonikidze/Russland, stammt aus einer Familie von Musikern. Hier erfuhr Sie schon in frühester Kindheit eine intensive Förderung am Klavier und auch am Cello. Ihre ersten Studien an beiden Instrumenten begannen bereits mit 4 Jahren. Im Zeitraum von 1990 bis 1999 besuchte sie eine Spezialmusikschule in Moskau, auf der talentierte Kinder besonders gefördert wurden. Im Rahmen eines Stipendiums wanderte sie mit Ihrer Familie im Jahr 2000 nach Deutschland aus, wo sie dann auch Ihre musikalische Ausbildung an den  Musikhochschulen  Köln (Deutschland) und später in Maastricht (Niederlande) und dem Königlichen Flämischen Konservatorium Brüssel (Belgien) in den Studiengängen Bachelor of Music und Master of Music/Konzertexamen erhielt und jeweils mit Erfolg abschloss. Seit Anfang 2013 gibt sie Solokonzerte für Cello und Klavier und blickt  bereits auf zahlreiche Erfahrungen in der Arbeit mit Orchestern zurück. Neben der Zusammenarbeit mit Orchestern wie z.B. dem Sinfonieorchester Aachen (Stellvertretende Solocellistin, 2013), der Flämischen Opera Gent/Antwerpen (Cello Solistin, 2011) und dem Malaysian Philharmonic Orchestra (Sup-Principal Cello, 2012) konnte sie im Zeitraum von 2000 - 2010 Spielerfahrung in mehreren deutschen Orchestern sammeln. (u.a. Düsseldorfer Symphoniker (Tonhalle Düsseldorf) und Young Philarmony Cologne (Köln). Ihre Tätigkeiten als Solistin (auch mit Orchester) und als Kammermusikerin führten sie u.a. nach Österreich, in die Niederlande, nach Belgien, Litauen, Russland und Jordanien. Im Rahmen ihrer Wettbewerbstätigkeit, die sie selbst stets als Training sah, konnte Lisa Franken viele Erfolge verbuchen: Internationale Klavier-Jugendwettbewerb (Glubcicze ,Polen) 4. Preis, Virtuoses of XXI.century (Moskau,Russland) 2. Preis, Virtuoses 2000 ( S.-Petersburg , Rußland)1. und 2. Preise, Stufen  zu Puschkin (Moskau, Rußland) 1. Preis, Schostakowitsch-Wettbewerb (Hannover, Deutschland) 3. Preis, I.S.Bach -Wettbewerb (Saarbrücken ,Deutschland) Diplom, Brahms- Wettbewerb( Pörtschach ,Österreich) Finalistin, Concourse Voluve de Saint Pierre (Bruxelles ,Belgien) 2. Preis, Torneo Internazionale di Musica (Köln, Deutschland) zwei Diplome, Chopin Competition ( Rom, Italien) 3. Preis und Diplom, Concorso Silvio Omizzolo (Padova, Italien) Finalistin , Concorso Internationale Comune de Cortemilia  (Cortemilia, Italien) 1. Preis-Sieger. , 3éme Concours Internationales de piano (Valberg  Frankreich) Finalistin, 3. Preis - Sieger des  Wettbewerb-Festivals "Young Professionals" in Rösrath (Deutschland), Ibla Grand Prize (Ragusa,

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  • Folge 19: Bodypercussion – Interview mit Harald Ingenhag

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    Bodypercussion - Instrument Mensch Es gibt zahlreiche Möglichkeiten in die Welt der Rhythmik und auch der Körperwahrnehmung einzutauchen. Der Schlagzeuger Harald Ingenhag hat sich seine Neugierde für Neues mehr als erhalten. Inspiriert durch den Brasilianer Pedro Consorte hat er Bodypercussion für sich entdeckt. Hier wird der Körper zur Klangfläche. Rhythmen entstehen ohne weitere Utensilien. Rhythmen entdecken, Körper neu wahrnemen: Ein spannendes Thema, nicht nur für Musiker. Einige Themen des Gesprächs Schraubendreher im Trommelfell Studium und Kriegsdienst Bodypercussion auf der Bühne Musik hören ohne zu sprechen Inspiration Literatur Ritterschlag vom Kollegen Musik in der Sendung "Bye Bye Blackbird", "Ray Henderson", Live-Jam mit S. Decker und V. Heinze, 2016 "Aja", "Steely Dan", von der CD "Aja", UMG Recordings 1977 "Le Petit Marcel Va Au Lit", "Cattleya", CD "Le Temps Perdu", Rent A Dog 2004 "Orange Bazar", "Frank Sichmann Trio",  CD "Talking Horizon", Greenhouse Music 2014 Harald Ingenhag "Ich erinnere mich gerne an dieses Genießen von Musik: Die Zeit bleibt stehen, alles Andere kann warten." Harald Ingenhag, 1964 geboren, begann mit neun Jahren Schlagzeug zu spielen. Zeitgleich lernte er Akkordeon, das er aber nach vier Jahren wieder aufgab. Schon bald spielte er in Bands und hatte großen Spaß daran, sich auf diesem Instrument auszuprobieren, zu proben, Sessions zu spielen, Auftritte zu absolvieren. Musik zu machen (also auch zu singen, sich beispielsweise Reinhard-Mey-Lieder auf der Gitarre zu erschließen,  später dann Klavier zu spielen) war für ihn seit seiner Kindheit eine Selbstverständlichkeit. Genauso wie das intensive Musikhören, das er mit seinen Freunden zelebriert hat. "...und wir haben nicht gesprochen ...". Nach dem Abitur studierte er aber zunächst Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität zu Düsseldorf, um eine Lehrerlaufbahn einzuschlagen. Ein damaliger Freund brachte diese Pläne allerdings durcheinander, indem er ihn überredete, an der Universtiät / Gesamthochschule Duisburg die Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium in Angriff zu nehmen. Und so kam es, dass er sich unversehens als Musiker wiederfand. Bands gründeten sich, und er stürzte sich mit Eifer auf’s Studium, das ihm großen Spaß machte und ihm die Augen öffnete: "Ja, ich wollte Musiker werden!" Er erhielt Unterricht in Schlagzeug, Gesang und Klavier, begann dann mit etwa zwanzig Jahren, erste Stücke zu schreiben und verfolgte dies weiter bis er schließlich sein eigenes Trio gründete: Cattleya. Für dieses Ensemble (mit Michel Bisceglia/piano und Volker Heinze/bass) schrieb er auch die meisten Kompositionen. Die Zusammenarbeit währte etwa zwanzig Jahre lang, vier CDs wurden in dieser Zeit veröffentlicht. Seit ungefähr 9 Jahren beschäftigt er sich - inspiriert durch den Brasilianer Pedro Consorte -intensiv mit Bodypercussion. Er sagt selbst: "Als Schlagzeuger war ich es zwar gewöhnt, auch auf mir selbst herumzutrommeln – was im Übrigen nicht immer auf Gegenliebe stieß, wenn ich mich in Gesellschaft befand – aber auf die Idee, diese unterschiedlichen mit dem eigenen Körper erzeugten Klänge (Klatschen, Schläge auf Brustkorb und Schenkel, Fingerschnipsen und Fußstampfen) gleichsam systematisch zu ordnen und zu koordinieren, um daraus durchaus „ernsthafte“ Grooves zu kreieren, war ich bis dahin nicht gekommen." Neben seiner stetig wachsenden Bodypercussion-Schülerschaft, unterrichtet Harald Ingenhag Schlagzeug und spielt in Musikprojekten unterschiedlichster Stilistiken. Aktuelle Projekte (Auszug): Falk Grieffenhagen Quartett Frank Sichmann Trio Bodypercussion Lehrgänge regional und überregional Discographie (Auszug): Thomas Kessler Group, (Laika Records 1990) Thomas Kessler Group, Untitled, (Laika Records 1990) Cattleya, Le Temps Perdu, (rent a dog 2000) Cattleya, Madeleine, (rent a dog 2003) Cattleya, Diary, (Prova Records 2007)

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  • Folge 18: Ohrwurm Gitarrenriff – Interview mit George Syrmbos

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    Ohrwurm Gitarrenriff - Meilensteine der Rockmusik Es gibt hunderte von Gitarrenmelodien und Rhythmen, die einem oft über Jahre nicht mehr aus dem Kopf gehen. Der Gitarrist George Syrmbos hat diese sein Leben lang inhaliert, performed und verinnerlicht. Man könnte fast sagen: Er ist ein wandelndes Lexikon der Rock- und Popgeschichte. In der heutigen Sendung reflektiert George Syrmbos u.a. über die Gitarre in der Rockmusik, über die Bedeutung eines Gitarrenriffs für einen Song und über einige Meilensteine der Rockmusik. Neben seinen spannenden Erzählungen greift er live in die Saiten und offenbart eine gute Portion seiner großen Energie für die Musik. Einige Themen des Gesprächs Riff und Lick Rhythmus- und Lead-Gitarre Raushören und Persönlichkeitsentwicklung Die perfekte Synthese aus 2 Gitarren Heavy Metal und Kondition Studioarbeit Wenn die Band dein Baby verbiegt Musik in der Sendung "Amapola", "The Spotnicks", Single auf Polydor, 1962 "'The writ", "Black Sabbath", Album "Sabotage", 1975 "Flaschenpost", "Reinhard Mey", CD "Flaschenpost", Intercord 1998 "We're in this together", "Nine Inch Nails", CD "The Fragile", Interscope Records 1999 Riffs und Licks in der Sendung "Back in Black", ACDC "Whole lotta Rosie", ACDC "Whole lotta love", Led Zeppelin "Parasite", Kiss "Thunderstruck", ACDC "Walk all over you", ACDC "Chinatown ", Thin Lizzy "The Pretender", Foo Fighters "Beat It", Michael Jackson "For those about to Rock", ACDC George Syrmbos "Du musst einen autentischen Bezug zu den Sachen haben, die Du spielst" George Syrmbos, geboren 1967, hatte schon in jungen Jahren erste Berührungen mit der Musik. Gerade mal aus dem Sandkasten "rausgetrommelt" bekam er mit 8 Jahren seine erste Orgel. Nach einiger Zeit war für ihn war relativ schnell klar, dass er seine musikalischen Ideen auf Tasten nicht verwirklichen konnte. Eine Gitarre war für ihn zu dieser Zeit das ausdrucksstärkere Instrument. Er sagt selbst "Der Impulse war auf einmal da und er war sehr laut". Zu dieser Zeit hatte er Zugriff auf eine spannende Plattensammlung in seinem Elternhaus. "Wir hatten eine relativ umfangreiche Plattensammlung und ich konnte ziemlich autonom Musik hören, weil ich tagsüber die Möglichkeit hatte Platten für mich aufzulegen oder schlimmer noch sie in mein Zimmer zu entführen, was bedeutete: sie sind in mein Eigentum übergegangen." So spielte er in kürzester Zeit sämtliche Songs rauf und runter, übte nicht nur am Instrument, sondern studierte auch intensiv die Musik und ihre Geschichte. Seine großartigen instrumentalen Fertigkeiten und sein Engagement im Bandkontext konnte er in viele Projekte einfließen lassen. Ob im Studio oder live auf der Bühne: George Syrmbos war zu hören und zu sehen u.a. bei Martin Moss, Reinhard Mey, Andrea Porten, Wenke Myhre, Daniel Aminati, Holy Moses, Mekong Delta und Living Death. Seit über 20 Jahren unterrichtet er verschiedenste Gitarrenstile u.a. in der Mufab in Aachen, wenn er nicht gerade spielt, singt oder erstaunlich dilettantisch inspiriert in die Tasten greift. Discographie (Auszug): Holy Moses - Roadcrew, Maxi Single, Aaarrg Records (1986) Reinhard Mey - Flaschenpost, Intercord (1998) Mekong Delta - Live in Frankfurt, DVD, Zardoz Music (rec.1991) Mekong Delta - Live At An Exhibition, Metal Machine (1991) Reinhard Mey - Einhandsegler, Emi (2000) Reinhard Mey - Dann Mach's Gut, Universal Music Group (2013) Hier kannst Du noch etwas forschen: George unterrichtet in der Musikschule Mufab Über die Spotnicks auf Wikipedia

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  • Folge 17: Symbiose Band – Interview mit Jonas Burgwinkel

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    Symbiose Band - Gemeinsames Empfinden von Spannungsbögen Wer kennt das nicht: Kinder, die mit Küchenutensilien auf Töpfen klopfen und ihren Eltern und Nachbarn viel Geduld abverlangen. Erste Gehversuche in Musik und Rhythmus. Der Schlagzeuger Jonas Burgwinkel hat in frühster Kindheit ähnliche Dinge veranstaltet. Schnell war klar, dass die frühkindlichen percussiven Experimente  keine Eintagsfliegen sind. Mittlerweile ist er mit Mitte 30 einer der international gefragtesten Schlagzeuger. Seine tiefgründige musikalische Erfahrung, die Fähigkeit ganz in die Musik einzutauchen und seine Bereitschaft immer wieder aus seiner Komfortzone herauszugehen, macht ihn zu einem begehrten Mitmusiker in unterschiedlichsten Bandprojekten. In der heutigen Sendung gibt Jonas Burgwinkel u.a. interessante Eindrücke zu seiner Entwicklung, zur Arbeit im Bandkontext und zu seiner verantwortungsvollen Aufgabe junge Studenten auf das Berufsleben vorzubereiten. Einige Themen des Gesprächs Raus aus der Komfortzone Musizieren unter Einsatz des Lebens Das Klaeng-Kollektiv Spielen innerhalb und außerhalb einer Form Arbeit mit DJ Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit Musik in der Sendung "What I dit", , CD "Side B" (Live aus dem Stecken in Köln), "Klaeng Records", 2016 "So tender", "Keith Jarrett", "Standards Vol. 2", 1985 "Circles and calligrams", "Medusa Beats" (Benoit Delbecq_keys | Petter Eldh_b | Jonas Burgwinkel_dr), live, 2015 "In a silent way", "Joe Zawinul", CD "Side B" (Live aus dem Stecken in Köln), "Klaeng Records", 2016 Jonas Burgwinkel "Ich hatte sehr sehr viel Energie als Kind. Heutzutage hätte ich bestimmt Ritalin bekommen - früher hat man sich dann ein Schlagzeug gebaut" Jonas Burgwinkel wurde 1981 in Aachen geboren und lebt derzeit in Köln. Er ist ein herausragender, für seine einzigartige Spielweise international gefragter Jazzschlagzeuger. Innovativ lässt er klassischen Jazz mit avantgardistischer Improvisation verschmelzen. Zahlreiche Auszeichnungen wie u.a. der “ECHO JAZZ 2012”, der SWR- und der WDR-Jazzpreis, der “BEST SOLOIST AWARD” auf dem North Sea Jazzfestival, sowie über 50 CDs und unzählige Radio- und Fernsehmitschnitte dokumentieren den Erfolg seines musikalischen Wirkens. Dieses geht weit über die nationalen Grenzen hinaus: Burgwinkel spielt weltweit, u.a. mit Jazzgrößen wie John Scofield, Chris Potter, Uri Caine, Dave Liebman, Lee Konitz oder John Taylor. Eine besonders intensive musikalische Zusammenarbeit besteht mit dem international präsenten Pablo Held Trio, das u. a. mit dem Gitarristen John Scofield im Jahre 2014 eine Live-CD in der Kölner Philharmonie aufgenommen hat. Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Jonas Burgwinkel als Mitbegründer des Kölner Jazzkollektivs KLAENG als Konzertveranstalter, mit intensiver Netzwerkarbeit und eigenem Label. Im Jahr 2011 folgte Jonas Burgwinkel einer Berufung als Professor für Jazzschlagzeug an die Kölner Hochschule für Musik und Tanz. Er selbst sagt hierzu "Man kann die Studenten darin unterstützen, auf ihre Vorlieben zu hören und ihnen Techniken an die Hand zu geben, wie sie systematisch Sachen ausbauen und weit über das Studium hinaus verwenden können". Neben seinen vielfältigen Tätigkeiten als Sideman veröffentlichte er in 2011 seine erste eigene CD "Source Direct" und in 2016 die Live-CD "Side B". Aktuelle Projekte (Auszug): Source Direct Pablo Held Trio Sternal Symphonic Society Jonas Burgwinkel Solo Frederik Köster "Die Verwandlung" Medusa Beats Discographie (Auszug): Jonas Burgwinkel, Source Direct, (Traumton 2011) Pablo Held Trio Live, (Pirouet 2012) Sebastian Sternal, Sternal Symphonic Society (Traumton 2012) Pablo Held Trio meets John Scofield, (Pirouet 2014) Frederik Kösters Die Verwandlung, Tension/Release, (Traumton 2015) Jonas Burgwinkel, Side B, (Klaeng-Records 2015) Peter Ehwald, Double Trouble, (Jazzwerkstatt 2015) Hier kannst Du noch etwas forschen:

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  • Folge16: Jazz über Generationen – Interview mit Sabine Kühlich

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      Jazz über Generationen - Zwischen Scat und Text Monatelang beim Großmeister vor der Tür stehen, abgewiesen werden und dann nach langer Zeit als Schüler aufgenommen werden. Das kennt man aus vielen Kung Fu Filmen. Die Sängerin Sabine Kühlich hatte den Mut bei der großen Bebop-Legende Sheila Jordan anzuklingeln. Ganz im Gegensatz zu vielen Kung Fu Schülern nahm ihre "Großmeisterin" sie nicht nur sofort als Schülerin an, sondern ging mit ihr direkt auf die Bühne und machte Musik. Wie das alles zu Stande kam, wie die Arbeit mit Sheila Jordan ist und was sich daraus für  spannende Projekte ergeben haben, erzählt Sabine Kühlich in der heutigen Sendung. Einige Themen des Gesprächs Bebop und Scat-Gesang Spontane Textimprovisation Frauenpower mal fünf Quer durch den Garten hören Saxophon und Stimme Familie und Karriere   Musik in der Sendung "Beautiful Love"/"Delecious and loveley", "Lines for ladies", 2016 "I wish you love", "Lines for Ladies", 2016 "You don't know what love is", (Komposition: DePaul, Raye) "Sonny Rollins", "Saxophoncolossos", 1956 "Koto Song" (Komposition Dave Brubeck) / "Sweet Slumber" (Text auf Paul Desmonds Solo in Koto Song geschrieben von Sabine Kühlich), "Sabine Kühlich & Laia Genc", "In your own sweet way", 2016 Sabine Kühlich "Ich dachte, ich fühle mich wie im Sandkasten und darf etwas machen, was unglaublich Spaß macht und Wohlbefinden bei mir verursacht" Sabine Kühlich wurde am 1.2.1973 in Gera (Thüringen) geboren. Klavierunterricht ab 1979, Saxophon ab 1987, Gesang, Klarinette, Improvisation an der MH Würzburg als Gast, später Studium am Conservatorium van Maastricht, Gaststudentin in Köln, dann Jazzgesangsstudium Conservatorium van Amsterdam. Seit Januar 2006 ist sie Dozentin an der Hochschule der Künste / Conservatorium van Maastricht. Sie gewann den 2. Preis beim International Vocal Contest in Brüssel im Oktober 2007, war Finalistin beim Leidse Jazz-Award und beim 20. Concour de la Chanson in Amsterdam. Das Masterstudium ab 2003 brachte sie vom Conservatory of Amsterdam nach New York an die Manhattan School of Music. Konzerte in Berlin, München, Wien, Köln, Amsterdam, NY... Im Jazzclub Jakobshof in Aachen formte sie ihre eigenen Reihe ThursdayVocalSpot mit Förderung des Landes NRW. Seit 2007 führt sie die Reihe "Vocal Spot" im Stadtgarten Köln weiter. Konzertreisen führten sie 2003 nach Südostasien, 2007 nach Brasilien, seit 2004 jährlich nach NY. In 2008 führte sie eine Thearter-Konzert-Tournee in Belgien mit Sam Vloemans zurück in die Niederlande. Das war schon eine kleine Sensation, als der 1. Preis und der Publikumspreis des Montreux Jazz-Festivals für die Shure Jazz Voice 2008 an ausgerechnet eine Deutsche ging – vor L.A. und New York! Sabine Kühlich – die swingende Kölnerin – überzeugt jedoch nicht nur beim weltberühmten Jazzfest in Montreux. Etliche CDs unter eigenem Namen lassen die musikalische Vielfalt hören zwischen eigenen Jazz-Kompositionen, American Standards, Samba, Chanson, Swinging Europa, Stimme und Bossa-Nova-Saxophon. Gastauftritte in Südost-Asien oder Brasilien, natürlich Europa, Konzerte in kleinen New Yorker Clubs, die Lehrtätigkeit am Conservatorium Maastricht, Workshops und Touren mit der Bebop-Legende Sheila Jordan – das musikalische Spektrum von Sabine Kühlich spiegelt die weite Welt. Patty Austin lobt ihr „aussergewöhnliches Feeling für Swing und Scat-Gesang“ Barry Harris bescheinigt knapp: „Perfect Timing“. Auf 3sat Kulturzeit wird sie als „Ausnahme“ beschrieben: „Sie singt ungebremst, mutig und sexy. Und das mit einer Natürlichkeit, als hätte sie die amerikanische, traditionelle Form des Jazz mit der Muttermilch aufgesogen.“ Mit Ihrem aktuellen Bandprojekt "Lines for ladies" wird in diesem Jahr die nächste Tour mit der NY-Jazzlegende Sheila Jordan und der Bassistin Kristin Korb stattfinden.   Discographie (Auszug): Sabine Kühlich Quartett, It could happen to you, 2001 Sabine Kühlich und Crisp,

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  • Folge15: Deutsche Textkultur – Interview mit Moses Christoph

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    Deutsche Textkultur - Handwerk und Inspiration Wie kann man Songtexte mit sinnvollem Inhalt füllen, Gefühle und Begebenheiten zum Ausdruck bringen, ohne in die üblichen Klischees zu verfallen? Welche Sprache erzählt das Erlebte? Inspiriert durch seine Eltern und einige glückliche Fügungen in frühster Kindheit hat Moses Christoph schon im Alter von 8 Jahren angefangen Texte zu schreiben. Jetzt, wo er bereits mit Künstlern wie Sebastian Sturm und der Antilopen Gang die Bühnen der Welt bereist hat, startet er sein Soloprojekt "Moses". Moses erzählt u.a. über die Arbeit an seinem neuen Projekt, die Kunst des Textens und die Inspiration für seine Texte. Seine positive Ausstrahlung und seine im positiven Sinne ruhelose Antriebskraft setzen Energien frei, die sich auch auf seine Zuhörer übertragen. Er sagt selbst: "Ich glaube dieses rastlose immer Weitermachen ist wichtig als Musiker und Künstler, um weiter zu kommen und nicht aufzugeben." Einige Themen des Gesprächs Handwerk Texten Wer A sagt muss auch B sagen Singen mit Sebastian Sturm Hip Hop und Rap Deutsche Textkultur DJ Müllmann bei der Antilopen Gang Musik in der Sendung "Zu leicht", "Moses",  EP "Seite A", 2016 "Bleib cool", "Moses",  EP "Seite A", 2016 "Everything is everything", "Lauryn Hill, von "The Miseducation of Lauryn Hill", 1998 "Paralleluniversum", "Moses", EP "Seite A", 2016 Moses Christoph "Man muss einen Weg finden auch mit dem Schlechten umzugehen und positiv weiter denken. Auch, wenn es manchmal nicht einfach ist"   Moses Christoph, geboren 1982,  hat die Liebe zur Musik bereits als Kind in seinem Elternhaus erfahren. Seine Eltern lernten sich an der Folkwang Hochschule in Essen kennen. Sein Vater (Opernregisseur) und seine Mutter (Bildhauerin)  hatten zahlreiche Kontakte u.a. auch in die afrikanische Musikszene. "Ich bin aufgewachsen mit traditioneller afrikanischer Percussion- und Gesangsmusik". Gesungen wurde eben soviel wie Percussion gespielt. Sein Vater, der selbst auch Schlagzeug in einer Band spielte, war ein großer Fan von Musik mit deutschen Texten, z.B. von Rio Reiser. Hierdurch beeinflusst fing Moses schon im Alter von 8 Jahren an deutsche Texte zu schreiben. Wie er selbst sagt, sind seine Texte oft "Ausdruck eines bestimmten Gefühls", einer Begebenheit, die er selbst erlebt hat. Oft finden sich seine Zuhörer/innen in seinen Texten wieder. Moses sagt selbst "Das berührt mich dann immer, wenn jemand sagt - Du erzählst von meinem Leben - " Und wirklich: Gefühlvoll, verträumt und ehrlich beschreibt am besten das kürzlich gestartete Soloprojekt unter seinem Namen. Ein erster Auszug seiner Text- und Kompositionskunst ist gerade auf der EP "Seite A" erschienen. In der Musikszene ist Moses kein unbeschriebenes Blatt. Sein Werdegang begann mit Auftritten in diversen Rock, Hip Hop und Funk Bands im Raum Aachen. Einen Namen machte er sich, als er 2007 als Percussionist, Gitarrist und Backgroundsänger beim Reggae Sänger Sebastian Sturm einstieg. Deutschlands größtes Reggae Magazin Riddim beschrieb Moses mit seiner außergewöhnlichen Stimme als "...gesegnet mit einem göttlichen Falsett, das bei manchen Konzerten mit Szenenapplaus honoriert wird." Gemeinsam tourte Moses mit Sebastian Sturm durch Europa und supportete Jahcoustix, Gentleman, Patrice und viele andere Künstler. Zuletzt hat er mit Sebastian Sturm auf Jamaika in Kingston eine CD aufgenommen. Mit seinen musikalischen Fähigkeiten und Vielseitigkeiten unterstütze Moses unter anderem auch Maxim und tourt derzeit immer wieder als DJ und Percussionist mit der Antilopen Gang durch Deutschland. Moses Musik ist facettenreiche, handgemachte, deutschsprachige Popmusik, die sich beatbetonten Musikstilen wie Hip Hop, Funk und Soul bedient. Textlich viel zu poetisch und verliebt, als dass man es nur Pop nennen könnte. Discographie (Auszug): Sebastian Sturm - One Moment In Peace, (2008) Sebastian Sturm & Exile Airline - Get Up & Get Going,...

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  • Folge 14: Die Kraft der Ohren – Interview mit Felix Curdes

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    Die Kraft der Ohren - Stimmen und auflegen Zuhören ist heute nicht selbstverständlich. Multimedial vernetzt nehmen wir ununterbrochen Informationen auf. Nicht nur visuell sondern auch auditiv. Uns umgibt eine gewaltige Geräuschkulisse. Oft sind wir von diesen Dingen gesättigt. Das Ohr "macht dicht". Was aber, wenn das Ohr immer bereit sein muss für den nächsten Einsatz? Zum Beispiel bei der Stimmung eines Klaviers oder beim Auflegen von Musik als DJ. Felix Curdes ist seit über 21 Jahren in beiden Disziplinen unterwegs. Die Fähigkeit zu hören und zuzuhören verbindet beide Arbeitsbereiche. Felix erzählt über die Arbeiten eines Klavierbauers, die Kunst des Zuhörens und über seinen Weg in die Selbständigkeit. Einige Themen des Gesprächs Das Handwerk des Klavierbauers Die Kraft der Ohren Gehör: Absolut oder relativ? Nach 21 Jahren Festanstellung in die Selbständigkeit Auflegen Old School Wenn der Computer das Ruder übernimmt Musik in der Sendung "You can't hurry love", "Phil Collins", vom Album "Hello, I Must Be Going", 1982 "I will survive", "Gloria Gaynor", vom Album "Love tracks", 1978 "Air", "J.S. Bach", aus "Suite Nr. 3", "Royal Philharmonic Orchestra", 2007 Felix Curdes "Ich wollte nicht der Keyboard spielende Alleinunterhalter werden, der den großen Max macht." Der 1969 in Vietnam geborene Felix Curdes kam mit 1 Jahr nach Deutschland. Nach Beendigung seiner Schulzeit in Aachen im Jahr 1988 ging er nach Braunschweig, wo er in der Pianofortefabrik Grotrian-Steinweg eine Ausbildung zum Klavierbauer begann. Diese schloss er im Jahr 1993 mit der Gesellenprüfung ab. Noch im gleichen Jahr fand er eine Anstellung in einem renommierten Pianogeschäft in der Nähe von Aachen. Im Rahmen dieser 21 Jahre andauernden Beschäftigung konnte er sein umfangreiches Wissen vertiefen. Seine Kompetenz und seine sympathische umgängliche Art machen ihn zu einem gefragtem Partner bei seiner Kundschaft. Fast zeitgleich mit seinem Ausbildungsbeginn zum Klavierbauer baute sich Felix Curdes einen sehr guten Ruf als DJ auf. Auch hier blickt er mittlerweile auf über 21 Jahr Erfahrung am DJ Set zurück. Im Jahr 2015 unterlag er aus wirtschaftlichen Gründen (wie sehr viele Beschäftigte in der Klavierbranche) dem personellen Abbau und schied zum 01.08.2015 aus "seinem" Unternehmen aus. Nur kurze Zeit später entschied sich Felix Curdes den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen.   Hier kannst Du noch etwas forschen: Felix' Homepage DJ Felix Fertigungstour auf der Homepage von Grotrian-Steinweg

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  • Folge13: Deutscher Reggae in Kingston – Interview mit Joonas Lorenz

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    Deutscher Reggae in Kingston - CD Produktion mit Sebastian Sturm auf Jamaika Eine CD Produktion ist sowieso schon eine spannende Sache. Aber die Musik an deren Quelle aufzunehmen und von den Einheimischen Lob und Respekt zu bekommen erfüllt das Herz eines jeden Musikers mit Wonne. Für Joonas Lorenz wurde dieser Traum im Jahr 2014 Wirklichkeit. Zusammen mit dem Reggae Sänger Sebastian Sturm & Exile Airline ist er auf nach Jamaika und hat in Kingston ein Reggae Album aufgenommen. Wie es dazu gekommen ist, was die Band erlebt hat und wie ihnen die Menschen vor Ort begegnet sind, erzählt Joonas Lorenz in dieser äußerst Energie geladenen Folge. Einige Themen des Gesprächs Skifahren vor einer CD Produktion 6 Weißbrote auf Jamaika Energiestränge in der Musik Reggae Führerschein an der Quelle Wieder Fan sein Bühnenpräsenz und Funk Musik in der Sendung "True Music", "Sebastian Sturm & Exile Airline", "The Kingston Session", 2014 "Sex Machine", "James Brown", "Sex Maschine", 1970 "Hey Hey Mai Mai", "Ersatzband & Band", "Damals am Kindertisch", 2012, "Joonas Remix"   Joonas Lorenz "Die Magie der Musik verstehen, leben und authentisch repräsentieren."   Joonas Lorenz, geboren 1978, erhielt seit seinem 8. Lebensjahr Pianounterricht. Nebenher experimentierte er auch mit anderen Instrumenten wie Saxophon, Gitarre und Schlagzeug kehrte aber immer wieder zu den Tasten zurück. Schon in seinen frühen Jahren konnte er zahlreiche Erfahrungen in Bands, als Pianist und auch als Komponist sammeln. So hat er 1996 den 3. Preis beim Landeswettbewerb "Jugend komponiert" gewonnen. Ab Sommer 1998 war er Gasthörer an der Musikhochschule Köln, wo er etliche Workshops und Masterclasses u.a. bei Bill Dobbins, Joachim Ullrich, Ansgar Striepens und Wieland Reißmann absolvierte. Ab dem Jahr 2000 studierte er am Conservatorium in Maastricht und machte hier 2004 sein Examen Bachelor of Music (Piano Jazz/Rock/Pop), 2006 Bachelor of Music (Composition/Arranging Jazz/Rock/Pop). Im Januar 2007 machte er seinen Master of Music - Piano Jazz/Rock/Pop bei Xaver Fischer. In seiner Tätigkeit als Komponist und Arrangeur wirkte er bei unterschiedlichsten Projekten wie z.B. Soundtracks zu Filmen (z.B. zum Kurzfilm "Raumzeit" von Florian Schumacher), Musicalproduktionen bei den Kindermusicals "Peter Pan@Nimmerland", "Cinderella" und "Diva Sea Live" mit. Seine Mitarbeit in vielseitigen Bandprojekten wie Raffinade, Hookermann Angelique von Schendel Quartett, Canvas Groove Collective, Rakete Mutter, Ringo, Sebastian Sturm & Exile Airline und Marley's Ghost brachten ihn in viele Länder in und außerhalb Europas. Auf der Bühne ist Joonas Lorenz Musiker und Performer gleichermaßen. Es gibt, wie er sagt, unterschiedlichste Energiestränge zwischen den einzelnen Musikern und auch von jedem Musiker zum Publikum. "Um diese Energie zu spüren, mache ich eigentlich Musik. Das ist mein großer Motor" Discographie (Auszug): Ringo - Demo EP (2007) Jeff Herr Corporation - Conspiracy! (2007) Hookermann - Monkey Zoo (2008) Revolverheld - In Farbe (2010)[Gold-Status] Señor Torpedo - The Artist EP (2011) [String-Arrangement] Alex Amsterdam - Love is Fiction (2012) Sebastian Sturm & Exile Airline - A Grand Day Out (2013) Sebastian Sturm & Exile Airline - The Kingston Session (2015) Hier kannst Du noch etwas forschen: Joonas' Homepage Sebastian Sturm & Exile Airline Die Beatles-Cover-Band Ringo Joonas auf Facebook

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  • Folge12: Von der Kanzlei in den Probenraum – Interview mit Mario Wagner

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    Von der Kanzlei in den Probenraum - Anwalt und Frontmann Wie bekommt man Beruf und Hobby unter einen Hut? Geht das überhaupt noch? Vielen Menschen fällt der oft fließende Übergang von Arbeit zur Freizeit schwer. Prioritäten müssen gesetzt und oft verändert werden. Der Anwalt Mario Wagner nimmt es gelassen. Er liebt seinen Beruf, ist glücklich verheiratet, hat 4 Kinder und pflegt darüber hinaus viele andere Interessen jenseits eines straff getakteten Terminplans. So ist er nicht nur leidenschaftlicher Amateurmusiker und Musikliebhaber, sondern auch versierter Musikkenner. Er forscht gerne auch hinter den Kulissen eines Musikstück's und entdeckt gerne die Geschichte, die hinter der Musik, den Musikern und der Zeit, in der die Musik aufgenommen wurde, steht. Einige Themen des Gesprächs Schottland und der Dudelsack Zusammenspiel und Chemie Die Dienst älteste Schülerband Leidenschaft Comic Schicke Sache Disko Nebenberufliches Engagement Musik in der Sendung "Disko", "Jan Delay", von der CD "Disko", 2009 "Montana", "Frank Zappa", von der CD  "Overnight Sensation", 1973 "Ode To Perfume", "Holger Czukay", aus "On the way to the peak of normal", 1981 "Sonata in E major, K380 (L.23)", "D. Scarlatti", "Horrowitz in Moscow", 1986 Mario Wagner "Musik hören ist wie Luft zum Atmen" Mario Wagner spielt und singt seit über 10 Jahren in der dienstältesten Schülerband "Tuesday Fortnight" in der Mufab in Aachen. Er wurde 1963 in Aachen geboren und sang schon im Alter von 4 Jahren Beatles Songs, die er im Radio aufgeschnappt hatte. Zu dieser Zeit fuhr er regelmäßig mit seiner Familie zu Bekannten nach Schottland. Wie er selbst sagt, "sorgte das damals für Erheiterung, dass der kleine Junge aus Deutschland Beatles Songs trällerte"... weiterlesen im  mufab-Blog Hier kannst Du noch etwas forschen: Die Band Tuesday Fortnight auf FaceBook Seine Kanzlei "Bauer Wagner Priesmeyer Patent- und Rechtsanwälte Aachen" IG Aachener Portal e.V. Das Comic-Festival Comiciade

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  • Folge 11: Kindheit in Costa Rica – Interview mit Boris Bansbach

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    Kindheit in Costa Rica - Musiker in Deutschland Die Kindheit prägt einen Menschen ganz besonders. Unterschiedlichste Eindrücke und Ereignisse werden aufgenommen und im Laufe des Lebens verarbeitet. Der Saxophonist Boris Bansbach hat einen Teil seiner Kindheit in Costa Rica verbracht. Hier konnte er viele Eindrücke sammeln, die sich auch auf sein Leben und Wirken in Deutschland ausgewirkt haben. In einer erfrischend kritischen Reflexion erzählt Boris Bansbach über seine Zeit in Costa Rica, über Verantwortung bei der Arbeit mit seinen Schülern und über die Frage, warum man eigentlich Musik macht. Einige Themen des Gesprächs Singen in der Ferne, Inspiration für's Leben Wenn die "Eins" fehlt Musik und Altersvorsorge Lehrer und Personal Trainer Das Euregio Projekt Aachen Big Band Offenheit und Kritikfähigkeit im Unterricht Musik in der Sendung "Con Los Anos Que Me Quedon", "Gloria Estefan", CD "Mitíera", 1993 "Innocent Blues", "Brussels Jazz Orchestra", CD "The Music of Bert Joris", 2001 "Twentysomething", "Jamie Cullum", CD "Twentysomething", 2004 Boris Bansbach "Ich würde mich als einen diplomatischen Menschen bezeichnen" Boris Bansbach wurde 1971 in Aachen geboren. Mit 5 Jahren wanderte er mit seinen Eltern nach Costa Rica aus, verbrachte dort 8 Jahre und fand über einige Umwege nach Aachen zurück. Er selbst bezeichnet sich als "Opfer der 80er Jahre".  Saxophon Melodien aus einigen Hits der 80er Jahre wie zum Beispiel "Careless Whisper" (George Michael, 1984) motivierten ihn zum Kauf eines Saxophons. Der Beginn einer großen Leidenschaft. Oder vielleicht sogar die Fortführung dessen, was er in seiner Kindheit an Musik aufgenommen hat. Durch stetes gemeinsames Singen im Familien- und Freundeskreis konnte er, wie er sagt, "die Liebe zum Singen mitnehmen". In den 90er Jahren erhielt er seine Ausbildung am Konservatorium Arnheim (NL) bei Jörg Kaufmann und Jorrit Dijkstra. In der Euregio Aachen  ist Boris Bansbach kein Unbekannter. Hier arbeitet er heute als freier Saxophonist, Arrangeur und Lehrer für Saxophon. Er ist Mitglied der Aachen Big Band, sowie zahlreicher anderer Formationen aus der Region, deren Bandbreite von Salsa über Swing, Rock & Pop, bis hin zu nordafrikanischer Rai Musik reicht. Er gründete die Latin Saxophon Band Viento Sur, für die er arrangiert und komponiert. Außerdem leitet er die Big Band der Fachhochschule Aachen und die Big Band der Mufab. Er wirkte auch an diversen Theaterproduktionen des Grenzlandtheaters Aachen und des Theater K. mit. Auf der Bühne zieht er Publikum und Mitmusiker gleichermaßen in seinen Bann. Als Lehrer ist er  Mentor, Förderer und Spiegelbild seiner Schüler.   Hier kannst Du noch etwas forschen: Bei der Aachen Big Band Die Ska-Band  The Ups'n Downs Die Musikschule mufab

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  • Folge 10: Urban Street Arts – Interview mit Jonas Wilms

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    Urban Street Arts - Ultimativer Groove zur Show Das  Mitwirken  in einer großen Show wie der Urbanatix in Bochum stellt für alle Darsteller und auch für das gesamte Team eine große Herausforderung dar. Neben künstlerisch handwerklichen Vorraussetzungen ist auch die soziale Kompetenz und der Teamgeist aller Protagonisten gefragt. Der Dortmunder Musiker Jonas Wilms ist einer von zwei Schlagzeugern, die in der Show live für Beats und Groove sorgen. Urbanatix ist, wie er sagt, "eine riesengroße Familie, die sich durchweg positiv versteht". Beflügelt hierdurch erzählt er über die Show, Herausforderungen in der Show und den ungeheuren Motivationsschub, den er in dieser Etappe seines Musikerlebens erhalten hat. Einige Themen des Gesprächs Musikalische Grundlagen aus der Waldorf Schule Urbanatix: Die Urban Street Arts Show Lebensraum Ruhrgebiet Handwerk verstehen: Technik und Sound am Drumset Spielen mit Click Erfolg und Glück Musik in der Sendung "Paralleluniversum", "Moses", von der ep "Seite A", 2015 "Leave it alone", "Living Colour",  "What's Your Favorite Color?", 2009 "Mission Impossible", "Bergmann & Bartkowski", "On a movie trip", 2012 "Crazy", "S Barkley", Version von "The Lounge Experiment", 2014 Jonas Wilms "Man muss im Dienste der Show und des Songs stehen" Der 1980 in Dortmund geborene Schlagzeuger Jonas Wilms studierte Jazzschlagzeug am  ArtEZ Konservatorium und absolvierte daraufhin einen Masterstudiengang an der Messiaen Academy, beide mit Sitz in Enschede, Niederlande. Regelmäßig begleitet Jonas Wilms auf Konzerten und Sessions renommierte Künstler, darunter Cosmo Klein, Peter Beets, Linley Marthe (ex-The Zawinul Syndicate), Mark Nightingale (Robbie Williams, Spice Girls), Nippy Noya, Vanessa Patruo (ex No Angels), Dian Pratiwi, Der Wolf u.v.a. In seinem kreativen, exakten und technisch versierten Spiel verbinden sich die Leidenschaft des Jazz mit der Energie von Rock und dem Groove des Hip Hop - live und im Studio. Seit 1998 arbeitet er als Schlagzeuglehrer an verschiedenen Musikschulen. Jonas Wilms lebt in Dortmund. Aktuelle Projekte (Auszug): MOSES, Soul/Pop Lounge Experiment, Lounge/Pop Urbanatix, Urban Streetdance Show Raggata de Blanc, Tribute to The Police Erwin Machulke und die KuWaSchies, Showtunes Bergman & Bartkowski, Movie Trips Hier kannst Du noch etwas forschen: Jonas' Homepage Urban Street Arts Show Urbanatix Lounge Experiment Die Police Cover Band Reggatta De Blanc Projekt mit dem Sänger Moses  

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  • Folge 9: Ein curioses Café – Interview mit Marin Ionescu

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    Ein curioses Café - Kunst, Konzerte, Gastfreundschaft Jeder Musiker und bestimmt auch jeder Zuhörer sehnt sich nach einer etwas intimeren Konzertatmosphäre jenseits der großen Massenveranstaltungen. Marin Ionescu ist ein vielseitiger Mensch. Nachdem er mit seiner Band Sincron in den 70er Jahren in Rumänien große Erfolge feiern konnte, hat er sich zusammen mit seiner Frau Marianne in Deutschland eine Enklave der Kreativität geschaffen. In seinem Café Curioso wird Kunst, Musik und Gastfreundschaft ein Erlebnis für Musiker und Publikum jenseits des Mainstreams. Trotz schwankender Besucherzahlen und vielen anderen Hürden im Künstler- und Veranstaltungsalltag schöpft Marin Ionesco immer neue Inspiration, um seiner großen Leidenschaft Ausdruck zu verleihen. Einige Themen des Gesprächs Superstars in Rumänien Das Café zum Wohlfühlen Alte Volkslieder und moderne Rythmen Dank und Tränen für die Quelle der Inspiration Beat Musik der 60er Jahre Problem Vielseitigkeit Musik in der Sendung "Haulita de la Gorj", von der Band "Sincron", 1964 "Don't Ha Ha Ha", "Casey Jones & the Governors", 1964 "Wenn der Wind zu Dir kommen wird", "Sincron und der Sänger Cornel Guriță", 1971 Marin Ionescu "Im Sommer, wenn der Asphalt weich geworden ist, bin ich sofort ans schwarze Meer gefahren und habe Musik gemacht" Marin Ionescu hat eine bewegte Vergangenheit. Geboren 1949 in Bukarest, lebte er bis zum Jahre 1977 in einem Stadtbezirk in Bukarest. Obwohl seine Eltern beruflich andere Pläne für ihn hatten, kam er nach seinem Abitur und Militärdienst sehr schnell zur Musik und gründete mit Freunden seine erste Band Albatros. "Nur ich bin das schwarze Schaf in der Familie". Er hatte schnell Erfolg, spielte sehr viel und trat kurze Zeit Später der Band Sincron bei, mit der er 10 Jahre viele Hits einspielte und auf vielen Festivals konzertierte. Inspiriert von den Shadows ("The Shadows") in den frühen 60er Jahren und von Casey Jones Mitte der 60er Jahre bündelte sich seine musikalische Energie mit der Band Sincron. Im Jahre 1977 verlässt Marin Ionescu Rumänien und wandert nach Deutschland aus. "Selbstverständlich wollte ich in Deutschland weiter Musik machen". Das gestaltete sich aber nicht so einfach. Ohne Freunde und Kontakte waren die musikalischen Unternehmungen recht mühselig. Die Existenzsicherung seiner Familie stand für Ihn als Ehemann zu diesem Zeitpunkt im Vordergrund. Zudem hatte er auch wenig Lust wieder in Kellerprobenräumen von vorne anzufangen. Daher widmete er sich von diesem Zeitpunkt an einer anderen Leidenschaft: Der Kunst. Als gelernter Holzbildhauer hat er wie er selbst sagt, "die meiste Zeit in Deutschland nur gelernt". So studierte er unter anderem Bild- und Objektdesign und Multimedia Design an der FH in Aachen. Er sieht sich selbst nicht als modernen Bildhauer. Einen großen Einfluss auf ihn hat die Stilkunde ausgeübt. "Meine Frau sagt immer, ich wäre besser im 16. Jahrhundert geboren worden." Im Jahre 2004 gründet Marin Ionescu mit seiner Frau das Café Curioso. Zunächst war es Atelier und Antiquitätenladen. Nach und nach kamen eine kleines Café und ein Veranstaltungsraum hinzu. Im Café Curioso vereinen Marin und Marianne Ionescu Musik, Kunst und Gastfreundschaft unter einem Dach. Hier kann man unterschiedlichste Kunstwerke bewundern, anfassen und natürlich auch käuflich erwerben. Mit der Veranstaltungsreihe des Café Curioso hat Marin mit seiner Frau einen sehr langen Atem bewiesen. Mit viel Geduld und Flexibilität wurden über einen großen Zeitraum teilweise wöchentlich Konzerte unterschiedlichster Musikrichtungen veranstaltet. Entgegen jeglichen Mainstream erhält der Besucher hier ein unvergessliches Konzerterlebnis. Zusätzlich bietet Marin Iosnescu im Atelier seit kurzem auch Kurse zu den Themen Grafik, Malerei und Bildhauerei an. Hier kannst Du noch etwas forschen: Internetseite des Café Curioso Marin Ionescu auf Facebook

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  • Folge 8: Stage Diving De Luxe – Interview mit Heiko Wätjen – Teil 2

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    Stage Diving De Luxe - Gefahren auf einer Bühne Live Musik ist auch Live Entertainment. Beides ergibt für den Zuschauer ein unvergessliches Konzerterlebnis. Heiko Wätjen, spielt für sein Leben gern Musik und steht mindestens genauso gern auf einer Bühne. Das sieht man ihm an. Er ist immer präsent, nahe beim Publikum und gibt hundertprozentigen  Einsatz. Dabei gibt es immer wieder unvorhergesehene Ereignisse, die oftmals das Publikum entzücken, manchmal aber auch entsetzen. Natürlich haut einen Profi-Entertainer wie Heiko Wätjen nichts so schnell um. Aber dennoch gibt es einige Dinge im "Dungel Bühne", die auch er nicht unterschätzen darf. Einige Themen des Gesprächs Fallstrick Bühne 3 Faktoren, die für ein Musikprojekt sprechen Tetanus Spritze auf's Haus Der ewige Plan Kommt eine Zeile angeflogen - Inspiration Komposition Erfolg? Musik in der Sendung "Love don't work this way", "Heiko Wätjen", Reprise: Der ultimative Soulshout "Mainstreet after dark", "Alien Radio", 2011 "Casa Bonita", "Parajubu", Heiko Wätjen "Die Bühne ist voller Fallstricke, die Bühne ist ein Dschungel"                                   Heiko Wätjen ist in der Euregio Aachen und auch weit darüber hinaus ein geschätzter Musiker, Live-Performer und Dozent für Bass. Heiko Wätjen wurde am 30.12.1979 in Würselen (bei Aachen) geboren, wo er auch aufwuchs und zur Schule ging. Schon zu dieser Zeit verlangte er seiner Familie durch das Erlernen verschiedener Instumente und seiner Mitgliedschaft im örtlichen Jugendchor äußerste Geduld ab.    (Du kannst die komplette Bio im ersten Teil des Interviews weiterlesen: zur Folge 7)   Cd-Veröffentlichungen (Auswahl) Big Bandits - BIG (2000) Neufundland - OST (2001) T.E.A. - Nothing of all (2001) Stillgruppe - eins bis vier (EP, 2003) DOLD - Under the surface (2006) Heiko Wätjen - Songs from next door (2008) T.E.A. - The result of gravity and frustration (2008) Das Original Sparbier Terzett - Hallo, kleines Fräulein (2009) The Quicksteps - Gonna run (2011) Alien Radio - Alien Radio (2011) Parajubu - Parajubu (2011) Lagerfeuer-Musik - Hallo, alles klar? (2014) Hier kannst Du noch etwas forschen: Seine Band Lagerfeuer-Musik www.theupsndowns.de Das brandneue Projekt "Zen Factory" Musikschule mufab

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  • Folge 7: Musikgymnasium Kolumbien – Interview mit Heiko Wätjen – Teil1

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    Musikgymnasium Kolumbien - Quellen der Inspiration auf einer musikalischen Reise Der Weg vom ersten eigenen Instrument bis hin zu einem gut funktionierendem Bandprojekt ist oft beschwerlich. Neben den finanziellen Hürden gilt es noch einige andere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Der Musiker Heiko Wätjen hat diese Dinge schon immer selbst in die Hand genommen. Er hat sich im Laufe seiner musikalischen Entwicklung immer wieder unterschiedlichste Quellen der Inspiration zu eigen gemacht. Seine Liebe zur Musik, seine große Offenheit für unterschiedlichste Musikrichtungen und Menschen, verbunden mit einer gesunden Selbsteinschätzung, machen ihn zu einem geschätzten Musiker und spannendem Gesprächspartner. Einige Themen des Gesprächs Eine Bassgitarre auf Reisen Individuum Schüler - Der ultimative Tip Lernen in einem Musikgymnasium in Kolumbien Papageno Wätjen und die Welt der klassischen Musik Geräuschkulisse Üben - Abverlangen äußerster Geduld Der schnelle Einstieg ins Bandleben   Musik in der Sendung  "Love Don't Work This Way", "Heiko Wätjen", Special Weihnacht's Edition Heiko Wätjen "Ich gehöre nicht zu denen, die immer darüber weinen, dass man als Musiker kein Geld verdient"   Heiko Wätjen ist in der Euregio Aachen und auch weit darüber hinaus ein geschätzter Musiker, Live-Performer und Dozent für Bass. Er wurde am 30.12.1979 in Würselen (bei Aachen) geboren, wo er auch aufwuchs und zur Schule ging. Schon zu dieser Zeit verlangte er seiner Familie durch das Erlernen verschiedener Instumente und seiner Mitgliedschaft im örtlichen Jugendchor äußerste Geduld ab. Nach einem 1-jährigen Auslandsaufenthalt in Medellin, Kolumbien und dem Besuch eines dortigen Musikgymnasiums war ihm klar, dass die klassische Musik und er nicht füreinander bestimmt waren, und er widmete sich mehr und mehr dem E-Bass. Dieser brachte ihn nach dem Abitur zunächst an die BSM Köln, wo er Unterricht bei Chris Stowasser und Claus Fischer erhielt. Im Anschluss an die 1-jährige Ausbildung dort entschloss er sich zu einem Jazzkontrabass-Studium am Conservatorium Maastricht, wo man ihn im August 2006 wegen guter Führung mit einem Masterabschluss wieder entließ (Unterricht u.a. bei Jan v.d. Boomen, Andre Nendza, John Goldsby). Ein wichtiger Grund für die Wahl des Studienortes Maastricht war, dass er im benachbarten Aachen wohnen bleiben wollte, da er dort seine Frau Anja Wätjen kennengelernt hatte. „Tja, da hab ich wohl was richtig gemacht, sie hat mich nämlich im Oktober 2006 geheiratet“. Schon während des Studiums spielte er in unzähligen Bands so ziemlich alles zwischen Jazz und Funk, Folk und Reggae, Klezmer und Heavyrock. Daran hat sich bis heute eigentlich nicht viel geändert, einige der Bands existieren nach wie vor. Darüber hinaus hat er im Februar 2008 sein erstes Soloalbum "Songs from next door" fertiggestellt Neben seinerTätigkeit als Bassist, Sänger und Songwriter gibt er seit über 10 Jahren auch Unterricht, sei es Einzelunterricht für Bassisten vom Anfänger bis zum Musikstudenten, Bandcoaching, Workshops zu verschiedenen Themen.   Hier kannst Du noch etwas forschen: Seine Band Lagerfeuer-Musik www.theupsndowns.de Das brandneue Projekt "Zen Factory" Zweiter Teil des Interviews Folge 8: Stage Diving De Luxe

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  • Folge 6: Social Community Musik – Interview mit Patrick Porsch

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    Social Community Musik - Ein Musiker vernetzt Schüler Keimzelle für eine lebendige Nachwuchsförderung in der Kreisstadt Soest. Das klingt sehr gut. Wer möchte das nicht von sich sagen können. Aber was genau hat es damit auf sich? Der Soester Saxophonist Patrick Porsch ist Musiker und Dozent für Saxophon mit Leib und Seele. Seit über 15 Jahren betreut und fördert er Schüler jeglichen Alters. In unterschiedlichsten Projekten schafft er es diese weit über den wöchentlichen Unterricht hinaus zu vernetzen. Ein großes Ensemble ist für Ihn "praktizierte Netzwekpolitik". Was daraus entstehen kann und wie seine Arbeit in diesem Netzwerk aussieht, erzählt Patrick Porsch in der heutigen Folge. Einige Themen des Gesprächs Motivation und Lernen Social Community Big Band Vorbereitung auf einen Wettbewerb Stilübergreifendes Musizieren Tunnelblick Leistung Musik in der Sendung "Heaven", "Duke Ellington", "Hellway2High Big Band" und "Out of Tune", live 2015 "Infant Eyes", "Wayne Shorter", von der CD "Speak no Evil", 1964 "Ach wüsten's die Blumen", "Robert Schumann", "Lotus Blossom", live 2015 "A night in Tunisia", "Dizzy Gillespie", vom Saxophonquartett "Saxophonics"   Patrick Porsch "Ich hatte das Glück, das mein Lehrer Uwe Plath sich sehr für mich eingesetzt, fünf Jahre unterrichtet und ausgehalten hat."   Der Saxophonist Patrick Porsch (*1968) war von 1984 bis 1988 mehrmals Preisträger beim NRW-Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“. Von 1989 bis 1998 studierte er an den Musikhochschulen in Hilversum/NL, Köln und Maastricht/NL im Fachbereich Jazz/Popularmusik. Unterrichtet wurde er u.a. von den Saxophonisten Uwe Plath, Herman Schoonderwalt, Wolfgang Engstfeld und Toon Roos. Im Rahmen von Workshops und Clinics traf er u.a. auf Bill Evans und Ernie Watts, John Clayton jr. und Jeff Hamilton, Peter Herbolzheimer und Rob Pronk. Im Sommer 1996 schloss er das Studium an der Hoogeschool Maastricht mit dem Diplom als Instrumentalpädagoge ab; 1998 folgte die künstlerische Reifeprüfung. Seit 1995 ist er als Instrumentallehrer für Saxophon und Klarinette sowie für Big Band und Ensembleleitung zuerst an Musikschulen in Aachen und Geseke, dann seit 2000 an der Musikschule Soest tätig. Von 2002 bis 2011 erfüllte er an der Universität Gesamthochschule Paderborn einen Lehrauftrag im Fach Saxophon. Patrick Porsch arbeitet regelmäßig mit Musikern und Bands aus NRW (u.a. Westfalia Big Band/GT, Latin Cargo/PB, Groove Kartell/HAM, Saxophonics/DO, Jive Cats/PB, hellway2high big band/SO) und spielte als Solist u.a. mit Jazzsängerin Silvia Droste, Vibraphonist Stefan Bauer, Gesangslegende Dennis Rowland, Comedian Johann König und Udo Lindenbergs Panikorchester. Er wirkte zudem in zahlreichen Musical- und Theater-Produktionen mit und ist ein gefragter Workshop-Dozent. Tourneen und Konzertreisen führten ihn in den vergangenen Jahren durch den gesamten norddeutschen Raum sowie nach Belgien, Schweden, Polen, Ungarn, in die Niederlande und die Schweiz.   Hier kannst Du noch etwas forschen: Patrick's Internetseite Musikschule Soest

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  • Folge 5: Jungbrunnen Musik – Interview mit Franz Josef Hansen

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    Jungbrunnen Musik - Aktiv im Alter Was wird sein, wenn in naher oder ferner Zukunft die Rente vor der Tür steht? Gibt es dann noch Perspektiven für unseren Alltag? Können wir diesen mit erfrischenden Aktivitäten gestalten oder sitzen wir nur noch vor der Glotze und stumpfen ab? Der 74jährige Rentner Franz Josef Hansen hat zu Beginn seiner Rentenzeit vor 10 Jahren alle Hebel in Bewegung gesetzt, um genau dieses zu verhindern. Alte Interessen pflegen, neue hinzugewinnen: Kein Problem für Franz Josef Hansen. Dank seiner positiven Grundeinstellung, seiner Kontaktfreude und seinem Wissensdurst macht er viele interessante Entdeckungen, die er gerne auch mit anderen Menschen teilt. Einige Themen des Gesprächs Freizeit XL mit analogem Kalender Die Liebe zur Musik Flexibel im Kopf - flexibel im Leben Jugend und Alter: Aktiv in der Jugendarbeit Bus fahren für den Frieden Lernen im fortgeschrittenen Alter Musik in der Sendung "Flame for peace", "L. van Beethoven", Bearbeitung "Neogine", Text "M. Frey", 2014 "Fehlbilanz", "Udo Jürgens", von der CD "Best Of", 2009 "Vois sur ton chemin", Text "C. Baratier", Musik "B. Coulais", "Kirchenchor St. Cäcilia",           live 2015 "Zeit für Ruhe Zeit für Stille", "G.Krombusch, L. Edelkötter", Live Interpretation F.J. Hansen Franz Josef Hansen "Ich verdamme die Jugend von heute nicht, was viele in meinem Alter machen!"   Franz Josef Hansen ist seit über 10 Jahren Klavierschüler in der Mufab. Mit seinen 74 Jahren kennt Franz Josef Hansen keine Langeweile. Er bewegt sich inspiriert durch seinen Alltag, sieht weit über seinen Tellerrand  und hat sich nicht erst seit Rentenbeginn die Liebe zur Musik und viele andere Aktivitäten zur Chefsache gemacht. Geboren  ...  Bio weiterlesen im mufab Blog   Hier kannst Du noch etwas forschen: Flame for peace    ein Projekt des "Aachener Netzwerks für humanitäre Hilfe und interkulturelle Friedensarbeit e.V." mufab Aachen Die Band "Neogine" Musikverein-Hahn e.V. Aachen

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  • Folge 4: Die Goldenen Zeiten des Jazz – Interview mit Gerd Breuer

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    Die goldenen Zeiten des Jazz - Früher und heute Welchen Beruf soll ich erlernen? Mit der Frage haben wir uns alle bestimmt schon mal intensiv beschäftigt (und auch ein bisschen gequält) oder tun dies nach etlichen Jahren Berufsalltag wieder. Der Schlagzeuger Gerd Breuer führt trotz vieler Veränderungen in seinem Musikerleben und in den gesellschaftlichen Bedingungen einen erfüllten und ausgeglichenen Lebensstil. Er hat viel erlebt, gesehen und viele Menschen kennen gelernt. Er "plaudert" ein wenig aus dem Nähkästchen einer längst vergangenen Zeit. Aber vorsicht: Wehmut finden wir in den Erzählungen Gerd Breuer's nicht. Gerd' nicht zu bändigender Forschergeist und seine positive Grundeinstellung färben schnell ab. Einige Themen des Gesprächs Das Geheimnis positiven Denkens Schaffensprozess Komposition oder:  Komponieren bis der Hahn im Magen kräht Die goldenen Zeiten. War früher alles besser? Ein musikalisches Genie spielt auf einem Teekessel. Lernen durch Hören Vom Unterrichten junger Talente Musik in der Sendung "Rain Suite: After the Rain", Gerd Breuer, CD "Colors of Trance" mit "Klangfahrer", 2014 "Dunyabele", Daniel Guggenheim, CD "Strange Beauty", "D.Guggenheim Group", 1992 "Quando As Aves Se Encontram,Nasce O Som", Hermeto Pascoal, "Festa dos Deuses",1992 "Collecteur De Groove", Gerd Breuer,  CD "OGroove", 2014 "Lost in Cyberspace", Gerd Breuer, CD "OG & The Forbidden Groove Species", 2001 Gerd Breuer "Wenn ich einmal von etwas besessen bin, kann man auch Stress mit mir bekommen"   Gerd spielt seit seinem 14. Lebensjahr autodidaktisch Schlagzeug  und nahm später klassischen Konzerttrommel – Unterricht bei Prof. Udo Dahmen. Sammelte erste musikalische Eindrücke bei lokalen Rockbands und erweiterte seinen musikalischen Horizont Ende der siebziger Jahre mit ersten Jazzeinflüssen. 1979 nahm er mit  dem Gitarristen Jan Doveren  seine erste LP auf.  Anfang der achtziger Jahre spielte er dann u.a. mit der Fusiongruppe Brummkreisel featuring Bill Ramsey. Seit dieser Zeit tourt er mit vielfältigen Projekten in der internationalen Clubszene und ist auf renommierten Festivals zu hören. Durch seine langjährige Live- und Studioerfahrung hat er sich einen Namen als sensibler Sideman für Drums und Percussion in verschiedensten Musikstilen gemacht. Im Rahmen dieser kreativen Arbeit entstanden diverse Tonträger-, TV- und Rundfunkaufnahmen. 2001 erscheint seine erste Soloplatte „OG & The Forbidden Groove Species”, bei der er nicht nur als Drummer, sondern auch als Produzent und Komponist in Erscheinung tritt. 2007 folgt dann die zweite Soloproduktion „Temque Fazer” mit dem brasilianischen Gitarristen und Sänger Dinho Alves.2014 veröffentlicht er bei „Timezone“ unter dem Namen OGROOVE eine neue Latin-Afro Produktion mit dem Titel „Day Breaking“ Neben seiner künstlerischen Tätigkeit gibt Gerd Breuer Workshops und doziert an Musikschulen, u.a. an der MU’FAB in Aachen und Musikschule Merz in Stolberg Hier kannst Du noch etwas forschen: Gerd's Homepage Seine Band Klangfahrer mufab Aachen  

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