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  • Den Passierschein A 38 zu beantragen, macht die Menschen schier verr├╝ckt. Und wer kennt nicht diese eine Verwaltungsdienstleistung, die einen ganz nah dran bringt an diesen Zustand. Martina Nolte und Chantal Rexhausen aus der Stadtverwaltung M├Ânchengladbach wollen das ├Ąndern und haben dazu das OZG-Bootcamp erfunden. Dort entwickeln sie, gemeinsam mit den Fachleuten aus der eigenen Verwaltung, neue Prozesse, neue Formulare, neue Erkl├Ąrungen. Und das mit ziemlich tollen Erfahrungen. Nicht nur sind die OZG-Dienste nutzerfreundlich und die Prozesse optimiert, auch lernen die Kolleginnen und Kollegen mit den neuen Methoden eines Design-Sprints ganz neue Seiten ihres Jobs kennen. Martina ist als Projektleiterin zust├Ąndig f├╝r das Serviceportal und die OZG-Umsetzung. Chantal ist Senior Beraterin bei der Stabsstelle strategische Entwicklung. Und beide sind in dieser Folge Gast in meinem Podcast.    

    Zum Transkript der Episode

    LinkedIn Profil von Martina Nolte

    LinkedIn Profil von Chantal Rexhausen

    Service Portal der Stadt M├Ânchengladbach

  • Tickets und Infos zum Kommunalcamp RLP gibt es hier:

    https://kommunalcamp-rlp.de/

    Rheinland-Pfalz will seine Kommunen beim OZG-Rollout eng beteiligen. Wie das zu einem nachhaltigen Nutzen f├╝r die Verwaltungen f├╝hren soll und welche Rolle dabei partizipative Events wie das Kommunalcamp Rheinland-Pfalz spielen, das schauen wir uns in dieser Episode genauer an.

    Das Onlinezugangsgesetz umsetzen ist eine Sache, die Verwaltungen auch fit machen f├╝r die digitale Zukunft steht auf einem ganz anderen Blatt. Rheinland-Pfalz will mit der Umsetzung des Kommunalpakts und dem Rollout zahlreicher EfA-Nachnutzungsdienste jetzt einen breiteren Ansatz verfolgen und die eigenen Verwaltungen auch bei den notwendigen, internen Anpassungen unterst├╝tzen. Also Prozesse, Workflows, Organisation in den Blick nehmen, Probleme identifizieren und l├Âsen. Das soll ├╝ber eine viel engere Beteiligung und Begleitung der rund 200 Kommunalverwaltungen gelingen. Diese Beteiligung soll auch beim Kommunalcamp RLP am 20. Oktober in Mainz im Fokus stehen. ├ťber diese zwei Themen habe ich mit Daniel Hoffmann gesprochen. Er ist der OZG-Landeskoordinator, arbeitet im Digitalministerium RLP. In unserem Gespr├Ąch gibt er Einblicke in den Kommunalpakt, den Rollout in RLP und die Erwartungen an ein Barcamp-Format f├╝r Kommunen.

    Transkript zur Episode

    Daniel Hoffmann, OZG-Koordinator RLP auf LinkedIn

    Kontakt zum Referat: [email protected]

    Informationen des Landes RLP zum OZG

    weitere Informationen zum OZG in Rheinland-Pfalz (nur aus dem Kommunal und Landesnetz RLP erreichbar)

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  • Wie gelingt die Transformation einer Verwaltung mit viel Tradition und Erfahrung, von der analogen, papiergebundenen Arbeit hin zu einem Arbeitsumfeld mit Kreativr├Ąumen und hybriden Multispace? Welche Ver├Ąnderungen m├╝ssen bew├Ąltigt werden und wie gelingt das im klassischen Fachwerkhaus einer 23.000 Einwohnergemeinde? Dar├╝ber habe ich mit Oberb├╝rgermeister Florian Kling gesprochen. Der gerade erst sein eigenes OB-B├╝ro aufgegeben hat und jetzt gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen in einem Multispace arbeitet. Was so ein Multispace ist, wie es bei den Besch├Ąftigten ankommt und welche Vorteile die Verwaltung aus der digitalen Transformation bisher gezogen hat, das berichtet er mir in dieser Episode.

    Transkript der Episode

    LinkedIn Profil von Florian Kling

  • Digitale Beh├Ârdendienste werden so negativ bewertet wie nie. Und das, obwohl es noch nie so viele digitale Services der ├Âffentlichen Hand gab. Das OZG steht am Scheideweg, viele Details sind auch schon bekannt. Noch nicht so viel zur Verwaltungscloud oder digitalen Identit├Ąten. Daf├╝r wissen wir, die Mittel zur Verwaltungsdigitalisierung werden um 95% gek├╝rzt. Oder doch nicht? Und wie ist das jetzt eigentlich mit einem eigenst├Ąndigen Digitalministerium f├╝r Deutschland? Ganz viele Themen, ├╝ber die ich mit Sabine Griebsch, der einzig wahren eGouvernante in dieser Folge spreche. Sie war auch schon meine Gespr├Ąchspartnerin bei der Bewertung des Koalitionsvertrags, den wir in Episode 21 besprochen haben.

    Transkript der Episode

    Episode 21 - der Koalitionsvertrag im Check

    Koalitionsvertrag

    Sabine Griebsch bei LinkedIn

    Sabine Griebsch bei Twitter

  • Die meisten kommunalen Daten liegen auch heute noch dezentral und unstrukturiert auf lokalen Festplatten, auf dem Server im Keller oder in lokalen Rechenzentren. Um effizienter intern und f├╝r die B├╝rgerinnen und B├╝rger arbeiten zu k├Ânnen, m├╝ssen wir Daten aber nutzbar machen. Davor schrecken viele Verwaltungen aber auch heute noch zur├╝ck. 

    Datenhoheit, Datenschutz, Datensicherheit spielen hier eine gro├če Rolle, Erfahrungen zum Bewerten und Entscheiden ├╝ber eine Cloud-Strategie fehlen aber oft noch. Wie k├Ânnen Kommunen hier vorgehen, was sollten sie wissen und welche Schritte sind wichtig, bevor die Verwaltung in die Cloud zieht? Das habe ich mit Alex Wallner besprochen. Er ist CEO der Plusserver, einem der wichtigsten Cloud-Dienstleister f├╝r Verwaltungen in Deutschland. Er sagt, die reine Betrachtung von Daten und Cloud greift zu kurz. Wir m├╝ssen immer auch die Besch├Ąftigten, interne Prozesse und die aktuelle IT- und Softwarelandschaft im Blick behalten. Und wir m├╝ssen Open Source noch viel mehr in den Fokus r├╝cken, damit Kommunalverwaltungen auch zuk├╝nftig souver├Ąn arbeiten k├Ânnen.


    Transkript zur Episode

    Alex Wallner auf LinkedIn

    weitere Infos zu plusserver f├╝r ├Âffentliche Verwaltungen

    pluscon 2023 - plusservers zum ersten Mal stattfindende Hausmesse

  • Ein Tageszeitungs-Abo ist inzwischen zu einer Seltenheit geworden. Amtsbl├Ątter bedienen eine sehr eingeschr├Ąnkte Klientel Radio und Fernsehen interessieren sich nur dann f├╝r eine Gemeinde, wenn Skandale oder entlaufende L├Âwen die ├ťberschriften dominieren. Dabei sind die Infos aus dem Rathaus f├╝r viele Menschen von sehr lebensrelevanter Bedeutung. Nur wie sollen sie dort ankommen, wenn die meisten Kan├Ąle entweder keine Reichweite besitzen oder viel zu langsam sind? Dar├╝ber habe ich mit Julia Lupp gesprochen. Sie war bis vor kurzem Pressesprecherin bei der Stadt Taunusstein in Hessen. Dort baute sie nicht nur einen Instagram-Account auf, sondern etablierte auch st├Ądtische Newsletter einen Podcast und schaffte eine ziemlich ordentliche lokale Community. Sie erz├Ąhlt mir in dieser Folge nicht nur, was in Taunusstein besonders gut funktioniert hat, sondern auch, wie sie vorgegangen ist, welche Tools helfen, wie man mit Unvorhergesehenem umgeht und wie Kommunen ganz neu lernen k├Ânnen, mit Social Media zu kommunizieren.

    Link zum Transkript der Episode

    Juli Lupp auf LinkedIn

    Julia Lupps Mail-Adresse

    Webseite der Amtshelden

    WhatsApp-Business: 06126-5099693

  • Im F├Ârderprogramm der Modellprojekte Smart Citys haben viele Gro├č- und auch ein paar Kleinst├Ądte bereits Smart-City-Strategien vorgelegt und sind auch schon in der Umsetzung. Dass auch Landkreise hier teilnehmen k├Ânnen, liegt bei der Begrifflichkeit nicht so direkt auf der Hand. Dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass die digitale Weiterentwicklung keine Frage von Stadt oder Land ist, sondern von gleichen Lebensverh├Ąltnissen und der Anpassung an unterschiedliche Rahmenbedingungen. Einige Landkreise sind dies auch angegangen. Mayen-Koblenz, ganz in der N├Ąhe meiner Heimat gelegen, ist einer dieser Landkreise. Ende Juni 2023 haben sie nach zwei Jahren Entwicklungszeit ihre Smart-City-Strategie vorgestellt. Sie entstand unter breiter Beteiligung vieler Stakeholder zahlreicher Kommunen und der Beteiligung von B├╝rgerinnen und B├╝rgern. Wie der Landkreis vorgegangen ist, wie sie diese vielen Gruppen und Menschen unter einen Hut bekamen und welche Ziele sie heute verfolgen, das hat mir Sonja Gr├Ântgen erz├Ąhlt. Sie ist seit 2021 CDO des Landkreises und Leiterin der Stabsstelle Smart Citys. Ich freue mich sehr, dass sie in dieser Folge bei mir zu Gast ist.

    Transkript zur Episode

    Start Smart: Wissenstransfer und Vernetzung f├╝r Kommunen - Smart City Dialog (smart-city-dialog.de)

    Digitalisierungsstrategie (und Digitale Agenda) des Landkreises Mayen-Koblenz: Strategieabgabe - Ein weiterer Meilenstein ist erreicht! | MYK10

  • Mit dem OZG 2.0 m├Âchte der Bund zeigen, dass er aus dem gescheiterten Versuch bis Ende 2022 praktisch alle Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten, gelernt hat. Nat├╝rlich hat hier jede ├änderung, jede neue gesetzgeberische Vorgabe Auswirkungen auf die Kommunalverwaltungen, denn grade dort findet der gr├Â├čte Teil des B├╝rgerservices zwischen Staat und Bev├Âlkerung statt.

    Auch die Mitgliedskommunen der KDVZ Rhein-Erft-Ruhr, einem kommunalen Rechenzentrum in Nordrhein-Westfalen, bieten noch nicht viele digitale Leistungen an. Warum das so ist und was sich ├Ąndern m├╝sste, damit sich was ├Ąndert, erkl├Ąrt mir Karl-Matthias Pick. Er ist Gesch├Ąftsbereichsleiter f├╝r IT-Anwendungen und berichtet nicht nur davon, was der Gesetzgeber anders machen sollte, sondern auch welche Hausaufgaben die Kommunen selbst erledigen m├╝ssen.

    Misbah Khan ist Bundestagsabgeordnete, Mitglied in den Aussch├╝ssen f├╝r Inneres und Heimat, sowie im Ausschuss f├╝r Digitales und sie ist die zust├Ąndige Berichterstatterin der Gr├╝nen Fraktion f├╝r die Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung. In Ihren H├Ąnden liegt aktuell der OZG-Kabinettsentwurf. Sie gibt mir Einblicke, welche ├änderungen im Parlament noch diskutiert werden, welche Herausforderungen auf Bundesebene noch gekl├Ąrt werden m├╝ssen, aber auch, was der Bund bereits heute aus dem OZG gelernt hat.

    Transkript der Episode

    Webseite der KDVZ Rhein-Erft-Ruhr

    Kontaktdaten von Karl-Matthias Pick:
    [email protected]
    02234/1822 224

    Misbah Khans Webseite

  • Das Onlinezugangsgesetz wird fortgeschrieben. Einen Gesetzentwurf hat die Bundesregierung dem Bundestag zugeleitet, dort wird er aktuell beraten, vielleicht auch ver├Ąndert, auf jeden Fall aber irgendwann auch beschlossen. Der Entwurf hat in den letzten Wochen und Monaten einiges an Kritik und auch Unterst├╝tzung aus unterschiedlichsten Richtungen erfahren. In dieser Folge m├Âchte ich mich aber darauf konzentrieren, wie der aktuelle Entwurf so verbessert werden kann, dass die Umsetzbarkeit auf kommunaler Ebene gest├Ąrkt werden kann. Dazu habe ich Unterst├╝tzung geholt. Malte Spitz ist Mitglied des Nationalen Normenkontrollrats der Bundesregierung. Der NKR ber├Ąt und kontrolliert die Bundesregierung und hat dabei auch umfangreiche Stellungnahmen zum Onlinezugangsgesetz abgegeben. Dabei hat der NKR Vorschl├Ąge gemacht, wie das OZG 2.0 schneller und vor allem auch nachhaltiger ausgerollt werden kann. Dabei geht es um Standards, um EfA-Leistungen, um Servicekonten und ganz praktische Fragen zur Umsetzung von OZG-Leitungen auf kommunaler Ebene. 

    Transkript zur Episode

    Webseite des Normenkontrollrats

  • Die Verwaltungsdigitalisierung in kleinen Kommunen klappt nicht. Sagen zumindest diejenigen, die auf Standards und Einheitlichkeit setzen. Selbst machen ist eine Alternative, f├╝r die es aber nat├╝rlich Personal, Wissen und Geld braucht. Maximilian Bauer, der Digitalbeauftragte der 12.000-Einwohnerstadt Ladenburg aus Baden-W├╝rttemberg steckt auch genau in dieser Zwickm├╝hle aus Warten auf Einheitlichkeit oder Selbermachen um Ergebnisse zu erzielen. Ich freue mich darauf, dass er mir berichtet, wie Ladenburg damit umgeht, denn er ist in dieser Folge mein Gast.

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  • Ich m├Âchte den Podcast noch besser machen. Bitte hilf mir dabei und beantworte diese kurzen Fragen in meiner Umfrage.

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    EfA ist inzwischen Teil der heiligen Dreifaltigkeit des Onlinezugangsgesetz. EfA, das sind die ÔÇ×Einer-F├╝r-AlleÔÇť-Leistungen, die einmal erstellt von anderen Kommunen nachgenutzt werden k├Ânnen. Klingt einfach, ist es aber nicht ganz. Mit dem Marktplatz von govdigital, der Genossenschaft ├Âffentlicher IT-Dienstleister, soll es jetzt aber wieder ein kleines bi├čchen einfacher werden. Wie der Marktplatz funktioniert, wie Kommunen dar├╝ber OZG-Leistungen beziehen k├Ânnen und wie sich das OZG weiterentwickeln k├Ânnte, daf├╝r habe ich mit Jens Fromm gesprochen. Er ist frischgebackener COO, also Manager des operativen Gesch├Ąfts der govdigital. 

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    Transkript zur Episode

    Webseite von govdigital

    Bei weiteren Fragen zu govdigital k├Ânnt ihr euch an folgende E-Mail-Adresse wenden: [email protected]

  • Chatbots kennen schon viele von uns. Im Kundenservice sind sie im Einsatz, auch einige Kommunen haben damit in den letzten Jahren experimentiert, aber einen echten Durchbruch, gerade auch von kommunalen Projekten hat es nicht gegeben. In Wien ist das anders. Der WienBot hat schon viele Millionen Fragen gestellt bekommen und auch beantwortet. Das st├Ądtische Angebot kennt nicht nur die ├ľffnungszeiten vom Schwimmbad oder der B├╝rgerverwaltung, sondern kann dar├╝ber hinaus viele Wien-spezifische Informationen geben.
    Mit Sindre Wimberger, dem Projektverantwortlichen der Stadt Wien, habe ich dar├╝ber gesprochen, welcher Aufwand hinter dem WienBot steckt, wie sie ihn aufgebaut haben und wie genau er funktioniert.
    Und nat├╝rlich haben wir uns auch dar├╝ber unterhalten, welchen Einfluss ChatGPT zuk├╝nftig auf Chatbots wie auch den WienBot haben wird.

    Transkript zur Episode

    Sindre Wimberger auf LinkedIn

    Weiteres zum WienBot

  • Wir befinden uns im Jahr 2023 nach Christus. Ganz Deutschland hat die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz verschlafen. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Kommunalverwalterinnen und Verwaltern gef├╝hrtes Rathaus zwischen Magdeburg und Stendal bietet alle OZG-Leistungen in ihrem Digitalen Rathaus an und h├Âren nicht auf, den Medienbr├╝chen in ihren Prozessen Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht f├╝r Faxger├Ąte, Drucker und Frankiermaschinen, die als Besatzung in den umliegenden Rath├Ąusern liegen.
    Ob es sich in Tangerh├╝tte wirklich so anf├╝hlt wie in dem kleinen gallischen Dorf, oder ob hinter der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes in Tangerh├╝tte einfach nur eine harte und zielgerichtete Arbeit steckt, das m├Âchte ich von Andreas Brohm wissen.
    Er ist B├╝rgermeister der Kleinstadt Tangerh├╝tte in Sachsen-Anhalt und der Treiber hinter dieser kleinen Erfolgsgeschichte einer digitalen Kommunalverwaltung. Darum freue ich mich, dass er in dieser Folge mein Gast ist.

    Transkript der Episode

    Digitales Rathaus Tangerh├╝tte

    Pressemitteilung zur Umsetzung des OZG

  • Seit dem 1. Dezember ist das OZG in Kraft. Digital sind aber weder die Verwaltungen, noch die Verwaltungszug├Ąnge. Gerade die Verwaltungsdigitalisierung, die nicht einmal Teil des Onlinezugangsgesetzes ist, stellt Verwaltungen noch immer vor schier unbezwingbare Herausforderungen. Gerade kleineren Kommunen fehlt oft das notwendige Wissen, die Werkzeuge und Personalkapazit├Ąten, um Prozesse zu digitalisieren. Genau hier will Modul-F, eine Entwicklung der Senatskanzlei Hamburg, ansetzen. Modul-F soll eine Plattform sein, die mit einfachsten Mitteln Fachverfahren oder Schnittstellen erzeugt, wo sie sonst fehlen. Damit sollen Verwaltungen in die Lage versetzt werden, ohne Programmierkenntnisse und gro├če Budgets, Dienstleistungen und dahinterliegende Prozesse zu digitalisieren und zu optimieren. Bevor die Plattform Anfang des Jahres online geht, habe ich mit Zehra ├ľzt├╝rk und Sophie Park aus dem Amt f├╝r IT und Digitalisierung in Hamburg gesprochen.
    Zehra ├ľzt├╝rk leitet das Programm Steuerung Fachverfahren im Amt f├╝r IT und Digitalisierung der Freien und Hansestadt Hamburg und Sophie Park leitet stellvertretend das Projekt MODUL-F - Modulare L├Âsung f├╝r Fachverfahren - im Amt f├╝r IT und Digitalisierung der Freien und Hansestadt Hamburg.

    Transkript zur Episode

    Webseite von MODUL-F

    Zehra ├ľzt├╝rk auf LinkedIn

    Sophie Park auf LinkedIn

    Bei Fragen und Interesse an MODUL-F gerne an folgendes Funktionspostfach wenden: [email protected]

     

  • Vor 4 Wochen hat Elon Musk Twitter gekauft. Irgendwo in Kalifornien, also weit weg von der Realit├Ąt von deutschen Kommunen und Beh├Ârden im Allgemeinen. K├Ânnte man meinen. Aber ist das auch so? Twitter ist f├╝r viele Beh├Ârden eine wichtige Plattform zum Transport wichtiger und vor allem zeitkritischer Informationen. Aber sollten Beh├Ârden jetzt Twitter denn ├╝berhaupt noch nutzen? Und falls nein, kann Mastodon eine Alternative sein? Christiane Germann ist Kommunikationsberaterin f├╝r Beh├Ârden, speziell mit einem Fokus auf soziale Netzwerke. Sie ist sich sicher: Twitter ist wichtig und es w├Ąre ein Verlust f├╝r die B├╝rger*innen, wenn Twitter nicht mehr w├Ąre.
    Wie sie dazu kommt, was sie zu Mastodon sagt und welche Tipps sie f├╝r Kommunen im Umgang mit Sozialen Medien hat, das verr├Ąt sie in dieser Folge.

    Transkript zur Episode

    Webseite von amtzweinull

    Christiane Germann auf LinkedIn

    Christiane Germann auf Twitter

  • Coworking im Rathaus, das seine Dienstleistung auch so einfach und schnell wie Amazon erbringen soll.
    Ein Co-Living Space f├╝r B├╝rger*nnen, die in neuen Arbeitsmodellen so nah wie m├Âglich bei ihren Kindern arbeiten m├Âchten. Ein virtuelles Mehrgenerationenhaus, Smarties, die das Change Management im Rathaus befeuern und Data Driven Government.
    Wir reden hier nicht ├╝ber Helsinki oder andere St├Ądte, die als Vorreiter der Digitalisierung gelten.
    Wir reden heute ├╝ber die 18.000-Einwohner-Stadt Wadgassen im Saarland.
    Smartgassen, wie der B├╝rgermeister Sebastian Greiber gerne sagt.
    Sebastian ist in dieser Folge zu Gast. Er erz├Ąhlt davon, dass er vor acht Jahren bei seinem Dienstantritt nicht mal einen Computer in seinem B├╝ro vorgefunden hat und wie er von dort ausgehend der Stadt eine Vision gegeben hat, an der sich viele andere St├Ądte und Gemeinden ein Beispiel nehmen.

    Transkript zur Episode

    Projekt Smartgassen

    Webseite Wadgassen

    Webseite Sebastian Greiber

    Sebastian Greiber auf LinkedIn

    Webseite Polyteia

  • Das Onlinezugangsgesetz wird Ende diesen Jahres nicht vollst├Ąndig umgesetzt sein. Das ist zwar allerorten klar, aber was kommt noch bis Dezember? Und wie wird es im Januar weitergehen?
    Was wird aus dem OZG-Booster, dessen priorisierte Leistungen ebenfalls nicht fristgerecht umgesetzt werden k├Ânnen? Wie bekommen wir die Schnittstellenproblematik zu den Fachverfahren in den Griff, wann k├Ânnen die Register normal miteinander sprechen und was wird aus den 17 Servicekonten von Bund und L├Ąndern? Der IT-Planungsrat hat also noch eine Menge zu tun, bis die Kommunen ihren B├╝rger*innen wahrnehmbar digitale Services zur Verf├╝gung stellen k├Ânnen.

    Gespr├Ąchspartner diese Folge ist Staatssekret├Ąr Fedor Ruhose aus dem Digitalministerium Rheinland-Pfalz. Er ist Teil des IT-Planungsrates und CDO des Landes.
    Wir sprechen ├╝ber die Fehler der Vergangenheit, den Status Quo beim OZG und dar├╝ber, was Kommunen und die B├╝rger*innen noch an Ver├Ąnderungen erwartet.
    Und am Ende verr├Ąt Fedor, mit welchen zwei Beschlussvorlagen er am liebsten der Verwaltungsdigitalisierung einen Schub verleihen w├╝rde.

    Links aus der Folge:

    Transkript der Episode

    onlinezugangsgesetz.de

    Webseite des IT-Planungsrates

    Fedor Ruhose beim Digitalministerium RLP

    Fedor Ruhose auf LinkedIn

    Webseite der FitKo

  • Kommunale Digitalisierung soll die Arbeit in Verwaltung einfacher machen, so zumindest die Theorie. In der Praxis erleben wir aber oft, dass zus├Ątzliche Komplexit├Ąt, sei es von technischer oder regulatorischer Seite, die Effizienzgewinne der Digitalisierung schnell wieder auffressen.
    Und jetzt auch noch k├╝nstliche Intelligenz in kleinen Kommunen? Das klingt erst einmal eine Nummer zu gro├č.
    Ist es aber nicht, sagen Tabea Hein und Christian Rupp, meine heutigen Gespr├Ąchspartner*innen.
    Warum sie im Gegenteil ├╝berzeugt davon sind, dass KI Verwaltungen besser und dauerhaft beherrschbarer macht, das erkl├Ąren sie mir heute.
    Sie zeigen dabei auch, welche Voraussetzungen vorhanden sein m├╝ssen, damit die Einf├╝hrung von KI in kleinen Kommunen auch gelingt.

    Tabea Hein ist Wirtschaftsinformatikerin, zertifizierte CDO und KI Managerin. Sie bringt langj├Ąhrige Erfahrung in der Kommunalverwaltung in Bezug auf Verwaltungsreformen und E-Government mit. Gemeinsam mit G├Âtz Volkenandt, hat sie zu KI in Kommunen bereits ein Buch herausgegeben. Ab September 2022 arbeitet sie unter anderem als Modulbeauftragte an einer privaten Hochschule zum Thema neue Technologien und Arbeitsformen in der ├Âffentlichen Verwaltung. Au├čerdem hat sie vor kurzem den Master f├╝r k├╝nstliche Intelligenz abgeschlossen. Gemeinsam mit Christian Rupp verfasste Sie hier ihre Masterarbeit zum Thema "KI und kleine Kommunen".

    Christian Rupp ist einer der erfahrensten Digitalexperten in Europa. In den letzten 30 Jahren hat er zahlreiche Kommunen, L├Ąnder und Staaten in der digitalen Transformation beraten und erfolgreich auf den Weg gebracht. Er unterrichtet E-Government und Innovation an diversen internationalen Universit├Ąten und auch er hat auch gerade auch seinen Master f├╝r k├╝nstliche Intelligenz im ├Âffentlichen Sektor gemacht.

    Transkript der Episode

    Newsletter zur kommunalen Digitalisierung

    Tabea Hein auf LinkedIn

    Christian Rupp auf LinkedIn

    Master in Artificial Intelligence for Public Services (AI4Gov)

    K├╝nstliche Intelligenz f├╝r die Smart City (Tabea Hein / G├Âtz Volkenandt)

  • St├╝ck f├╝r St├╝ck r├╝ckt beim Onlinezugangsgesetz das Machen in den Fokus. Nach vielen Jahren der Vorbereitung sind jetzt die ersten Leistungen online, immer mehr Dienste stehen zur Nachnutzung bereit. Wir sprechen immer weniger davon, ob die Verwaltung mit den B├╝rgerinnen online kommuniziert. Es geht darum, wie sie es macht. Dabei wurde das OZG unter der Ma├čgabe der Nutzerinnenzentrierung entwickelt. Aber reicht das aus? Sind Menschen nicht viel diverser, als ein paar Nutzerpersonas das ausdr├╝cken k├Ânnten? Und gibt es neben den B├╝rger*innen nicht noch viel mehr Zielgruppen der Onlineleistungen? Beispielsweise die Besch├Ąftigten im ├ľffentlichen Dienst, die mit neuen Prozessen auch arbeiten m├╝ssen.

    Hier├╝ber hat sich Prof. Simon Nestler nicht nur Gedanken gemacht. Er macht auch Vorschl├Ąge, wie Verwaltungen Leistungen nicht nur f├╝r alle Menschen gut aufbereiten k├Ânnen, sondern wie sie auch einen breiten Nutzen f├╝r alle Beteiligten schaffen k├Ânnen. Simon ist UUX-Experte und erkl├Ąrt in dieser Podcast-Folge nicht nur was UUX bedeutet, sondern mit welchen kleinen Schritten Verwaltungen menschzentrierte Digitalisierung vorantreiben k├Ânnen.

    Transkript der Episode

    Newsletter zur kommunalen Digitalisierung

    Prof. Dr. Simon Nestler auf LinkedIn

    Webseite von Nestler UUX Consulting

    Praxisleitfaden Menschenzentrierte Digitalisierung (Edition Innovative Verwaltung)

  • Immer n├Ąher r├╝ckt das Startdatum des Onlinezugangsgesetz. Und damit r├╝ckt die Frage auch immer mehr in den Fokus, wie Kommunalverwaltungen, gerade die kleineren Kommunen, an die vielen einzelnen OZG-Leistungen kommen sollen. Diese Frage ist nicht mehr nur hypothetisch, sondern inzwischen ganz real. Viele Verwaltungen haben bereits die Vorbereitungen auf die Einf├╝hrung von zus├Ątzlichen Onlinediensten getroffen, zus├Ątzliches Personal eingestellt oder geschult. Andere stehen kurz davor. Dennoch; woher nehmen, wenn nicht selber machen. Und das, da sind sich alle Beteiligten einig, w├Ąre nicht nur viel zu aufwendig, sondern auch unn├Âtig.

    Viele Hilfestellungen werden innerhalb der Bundesl├Ąnder bereitgestellt. Eine Sonderrolle nimmt hier die FitKo ein. Nicht nur als Institution von Bund und L├Ąndern, sondern mit dem Fit-Store auch operativ bei der Verteilung von Efa-Leistungen. Also der Nachnutzung von bereits erstellten OZG-Leistungen. Wie Kommunen sich solche Leistungen aus dem Fit-Store sichern k├Ânnen, welcher Aufwand dahinter stecken, welche Leitungen heute bereits angeboten werden, das bespreche ich mit Mareike Banaszak und Martin Jedrzejowski.

    Mareike betreut bei der FitKo den Fit-Store und kennt als Juristin die rechtliche Dimension der Nachnutzung ganz genau.

    Martin koordiniert das OZG-Programmmanagement bei der FitKo und leitet unter anderem den Jour Fix der OZG-Koordinierenden der Bundesl├Ąnder.

    Links zur Episode:

    Transkript der Episode

    Martin Jedrzejowski bei LinkedIn
    Mareike Banaszak bei LinkedIn

    Newsletter zur kommunalen Digitalisierung

    FITKO-Website   
    FIT-Store         
    FIT-Store FAQ (pdf)
    OZG-Koordinierungsstelle Hessen
    OZG-Website 
    OZG-FAQ Kommunen
    OZG-Leitfaden
    OZG-Informationsplattform
    KGSt 
    HVSV
    ├ťbersicht Nachnutzungsmodelle (pdf)