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  • Die CVP Schweiz setzt im Wahlkampf ganz auf digitale Werbung. Die «Rundschau» zeigt: Mit dem Datenschutz nimmt die Partei es nicht so genau. Zudem: Die Polizeiorganisation Interpol kämpft gegen das Verbrechen – ist selbst aber undurchsichtig finanziert. Und: Massive Vorwürfe gegen den WWF in Indien.

    CVP-Wahlkampf digital: Datensammeln im Graubereich
    Die CVP Schweiz will im Wahljahr weder Plakate aufhängen noch Zeitungsinserate schalten. Die Partei setzt ganz auf den digitalen Wahlkampf. Twitter, Facebook, Instagram und Co: Hier will die christliche Volkspartei ihre Botschaften verbreiten. Die Recherche der «Rundschau» zeigt: Mit dem Datenschutz nimmt die Partei es nicht so genau. Wer die CVP-Seite besucht, liefert Daten an Facebook – doch darüber informiert hat die Partei die User zunächst nicht. Im «Rundschau»-Interview erklärt Andrea Caroni, Appenzeller FDP-Ständerat, warum er sich auch nach dem Frauenstreik gegen Vaterschaftsurlaub und Frauenquote stemmt.

    Interpol in Geldnot: Heikles Sponsoring für die Weltpolizei
    Die Polizeiorganisation Interpol jagt international Verbrecher. Doch der Weltpolizist hat ein Geldproblem: Wäre Interpol ein Unternehmen, ginge es Konkurs – das sagt der ehemalige Finanzchef der Organisation. Interpol lässt darum über eine Stiftung zusätzliche Mittel auftreiben. Die Recherche der «Rundschau» zeigt: Die Finanzierung der Weltpolizei ist undurchsichtig.

    WWF unter Beschuss: Wenn Artenschützer Menschen vertreiben
    Der WWF setzt sich seit fast sechzig Jahren für Natur und Umwelt ein. Doch nun werden schwere Vorwürfe gegen die Artenschützer laut: In Indien soll der WWF für Gewalt gegen Anwohner von Wildparks mitverantwortlich sein und umstrittene Sterilisierungsprogramme für die lokale Bevölkerung unterstützen. Setzt der WWF die Rechte der Tiere über jene der Menschen?

  • Am Freitag gehen die Frauen auf die Strasse – aber nicht geschlossen. Für bürgerliche Frauen ist der Strassenkampf das falsche Mittel. Und: Wenn Miethäuser saniert werden, droht den Bewohnern die Kündigung. Zudem: Der Rohstoffkonzern Glencore steht in Sambia wegen seiner Kupferfabrik vor Gericht.

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  • Höhere Temperaturen, zunehmende Trockenheit: Vielen Bauern geht das Wasser aus. Mit Bohrungen erschliessen sie neue Quellen – eine nachhaltige Massnahme in Zeiten des Klimawandels? Zudem: Der Fall Céline zeigt – die Behörden tun sich schwer mit Cybermobbing. Und: Der Bundesanwalt und die Akte Fifa.

    Bauer sucht Wasser: Mit der Bohrmaschine gegen die Trockenheit. Nach dem Hitzesommer 2018 sind viele Quellen ausgetrocknet. Bauern im Mittelland fehlt es an Wasser – eine existenzielle Bedrohung ihrer Produktion. Viele Bauern fahren in der Not schweres Geschütz auf: Sie erschliessen mit der Bohrmaschine neue Wasserquellen. Das wirft Fragen zur Nachhaltigkeit auf. Die «Rundschau»-Reportage über den Kampf ums Wasser. Im «Rundschau»-Interview verteidigt Alois Huber, Präsident des Aargauer Bauernverbands, den Wasserverbrauch der Landwirtschaft – auch in Zeiten des Klimawandels.

    Drohen und beschimpfen: Wenn die Täterin einfach weitermobbt
    Ihr Tod schockierte die Schweiz: Vor zwei Jahren nahm sich die damals 13-jährige Céline das Leben – zuvor war sie von Gleichaltrigen via Handy bedroht und beschimpft worden. Trotz Verurteilung: Die eine Täterin mobbt bis heute weiter. Der Fall Céline zeigt: Die Behörden tun sich schwer mit der Verfolgung von Cybermobbing.

    Michael Lauber und die Fifa: Der Bundesanwalt im Offside
    Der Bundesanwalt ermittelt gegen den Weltfussballverband Fifa – ein Prestigeprojekt. Doch nun gerät Michael Lauber immer stärker selbst unter Druck: Seine Geheimtreffen mit dem amtierenden Fifa-Chef Gianni Infantino haben ihn angreifbar gemacht. Und Recherchen der «Rundschau» zeigen: Ein ehemaliger Fussballfunktionär hat nun eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Bundesanwaltschaft eingereicht. Nun droht einem Teil der Verfahren die Verjährung – und Lauber eine peinliche Schlappe.

  • 5G steht für die nächste Generation des Mobilfunks – und für grosse Ängste. Kritiker der neuen Technologie fürchten sich vor gefährlicher Strahlung und bekämpfen neue Handyantennen. Zudem: Neue Dimension in der Affäre Maudet. Und: Missbrauchsvorwürfe im ehemaligen Kinderheim Einsiedeln.

    Angst vor der Antenne: 5G-Gegner machen mobil
    5G steht für die nächste Generation des Mobilfunks – bis Ende Jahr soll die neue Technologie flächendeckend eingeführt sein. Aber die Telekomanbieter stossen auf massiven Protest: Kritiker fürchten sich vor gefährlicher Strahlung und machen mobil gegen neue Antennen. Die «Rundschau»-Reportage aus dem Lager des Widerstands. Im «Rundschau»-Interview nimmt der Präsident der Eidgenössischen Kommunikationskommission ComCom Stephan Netzle Stellung zur umstrittenen Einführung von 5G.

    Geschenke für den «Sheriff»: Neue Dimension in der Affäre Maudet
    Gegen den Genfer Staatsrat Pierre Maudet wird ermittelt wegen Verdachts auf Vorteilsnahme. Es geht um eine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate, aber auch um Geschenke in Genf im Wert von 150'000 Franken. Recherchen der «Rundschau» decken nun eine bisher unbekannte Dimension der finanziellen Zuwendungen an Maudet auf.

    Missbrauch im Kinderheim: Einsiedelns düstere Vergangenheit
    In Einsiedeln bricht ein düsteres Kapitel der Dorfgeschichte auf: Im ehemaligen Kinderheim soll ein Heimleiter vor über 40 Jahren Kinder verprügelt und sexuell missbraucht haben. Die Vorwürfe wurden nie aufgearbeitet, der Mann nie zur Verantwortung gezogen. Mit dessen Rückkehr ins Dorf fordern die ehemaligen Heimkinder nun lautstark eine lückenlose Aufarbeitung der Vergangenheit.

  • Beim Rahmenabkommen mit der EU hoffen die grossen Parteien auf einen besseren Deal. Jetzt spricht der mächtigste Beamte der EU Klartext: Nachverhandlungen sind ausgeschlossen – und bald wehe ein rauerer Wind. Zudem: Bordell im Wohnquartier. Und: Im Teufelskreis der Betreibungen.

  • Der neue SBB-Doppelstockzug sollte seit fünf Jahren fahren, sorgt aber immer für neue Probleme. Die «Rundschau» zeigt: Der Zug hat nach wie vor gravierende Mängel, die Auslieferung dürfte sich weiter verzögern. Und: Kroatien schiebt illegal und mit Gewalt Flüchtlinge an der EU-Aussengrenze zurück.

    SBB-Pannenzug: Insider packen aus
    Der neue doppelstöckige SBB-Zug für den Fernverkehr sollte eigentlich seit fünf Jahren fahren. Doch diverse Probleme haben die Auslieferung des Pannenzugs immer weiter verzögert. Jetzt zeigen neue Dokumente und Aussagen von Insidern gravierende Mängel in der Produktion beim Hersteller Bombardier. Die Auslieferung der neuen Züge dürfte sich noch weiter nach hinten verschieben. Im «Rundschau»-Interview nimmt Edith Graf-Litscher, Präsidentin der nationalrätlichen Verkehrskommission, Stellung zur pannenreichen Beschaffung der neuen SBB-Züge.

    Prügel an der EU-Grenze: Wie Kroatien Migranten abschiebt
    Kroatien verweigert Migranten auf der Balkanroute die Möglichkeit, einen Asylantrag zu stellen. An der Grünen Grenze schiebt die kroatische Polizei Flüchtlinge inoffiziell und illegal zurück nach Bosnien und Herzegowina – dies unter Anwendung von Gewalt, wie Betroffene berichten. Der «Rundschau» ist es gelungen, diese illegalen Rückweisungen an der EU-Aussengrenze erstmals vollständig zu dokumentieren.

  • Vorwürfe wegen Lohndumpings bestätigt: Der Gipserunternehmer Kurt Goger hat seine Arbeiter um mindestens 3,2 Millionen Franken geprellt – das zeigt ein Bericht der Behörden. Zudem: Spitzenkandidat Manfred Weber erklärt die Europawahl zur Schicksalswahl. Und: Schönheitsoperationen für Männer boomen.

    Geschäftsmodell Lohndumping: Gipser Goger prellte Arbeiter um Millionen
    Der Gipserunternehmer Kurt Goger steht seit Jahren wegen angeblichen Lohndumpings in der Kritik. Die Vorwürfe von Unia und Gipsermeisterverband stritt er stets ab. Doch jetzt zeigt ein Bericht im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft: Goger hat seinen Arbeitern rund 3,2 Millionen Franken vorenthalten. Zudem geben ehemalige Kadermitarbeitende zu: Die Arbeiter mussten zusätzlich einen Teil ihres Lohns bar zurückzahlen. Die «Rundschau»-Recherche in Zusammenarbeit mit der «WOZ». An der «Rundschau»-Theke erklärt FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann, warum für ihn der Lohnschutz trotz Rahmenabkommen mit der EU nicht bedroht ist.

    Schicksalswahl für Europa? Webers Kampf gegen die Rechtspopulisten
    In zwei Wochen wählen die EU-Bürger ein neues Parlament. Rechtspopulistische und nationalistische Parteien blasen zum Angriff auf die traditionellen Volksparteien. Gegen diesen Angriff von rechts kämpft Manfred Weber. Der Deutsche will Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsidenten beerben. Die Europawahl sei eine Schicksalswahl, sagt er. Entscheidet diese Wahl tatsächlich über das Schicksal der EU – oder doch nur über Manfred Webers Karriere?

    Schöner dank Skalpell: Plastische Eingriffe bei Männern boomen
    Spitzen, schneiden, straffen: Die plastische Chirurgie hat grossen Zulauf – und sie ist keine reine Frauenangelegenheit mehr. Die Gesellschaft für plastische Chirurgie schätzt, dass inzwischen 20 bis 30 Prozent der Kunden männlich sind. Kosmetikindustrie und Schönheitskliniken haben die Männer als neue Zielgruppe entdeckt.

  • Dem Schweizer Sportsegler und CEO von Lundin Petroleum, Alex Schneiter, droht in Schweden Anklage wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen. Zudem: Die Uni Zürich lässt sich Muttermilch-Forschung finanzieren – von einer Stiftung, die Stillzubehör-Hersteller Medela nahesteht. Und: Der Fall Assange.

  • Wenn die Impfangst und der Glaube an die natürliche Abwehr des Körpers grösser sind. Die «Rundschau» zeigt, warum viele ihre Kleinkinder nicht gegen Masern impfen. Im Porträt: Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg will bei den Ärmsten sparen. Zudem: Das diverse Feld der US-Präsidentschaftskandidaten.

    Glaubensstreit um Masern: Besuch bei den Impfskeptikern
    Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm: Die Zahl der Masernfälle ist in den letzten Monaten weltweit dramatisch angestiegen. Das Ziel, Masern auszurotten, gerät ins Stocken. Ein Grund: Die wachsende Impfskepsis in der westlichen Welt. Auch in der Schweiz lassen viele ihre Kleinkinder bewusst nicht impfen: Die Angst vor Nebenwirkungen ist hierzulande weit verbreitet, wie der Report der «Rundschau» zeigt. An der Theke nimmt Daniel Koch Stellung. Der Verantwortliche für übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit erklärt, warum die Schweiz das Ziel der Masernausrottung noch nicht erreicht hat.

    Sozialhilfe kürzen: Der strengste Regierungsrat der Schweiz
    Der Berner SVP-Regierungsrat Pierre-Alain Schnegg sagt, Arbeit müsse sich lohnen. Er will deshalb die Sozialhilfe kürzen. Die Abstimmung im Kanton Bern hat Signalwirkung für die ganze Schweiz und polarisiert. Bern wäre der erste Kanton, der den Grundbedarf der Sozialhilfe antastet. Sozialhilfebezüger fürchten um ihre Existenzgrundlage. Doch Polit-Quereinsteiger Schnegg lässt sich von der Kritik nicht beirren.

    Wer gewinnt gegen Trump? Die Demokraten und ihre Trümpfe
    Zur US-Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr treten so viele Bewerber an wie nie zuvor in der jüngeren Geschichte der USA. Zahlreiche Frauen und auch ein Homosexueller stellen sich Donald Trump. Die Demokraten sind breit aufgestellt. Dennoch wird Joe Biden, der ehemalige US-Vizepräsident, der seine Kandidatur in Kürze bekannt geben soll, als Favorit gehandelt. Die «Rundschau»-Reportage begleitet Aktivisten, die von den alten weissen Männern genug haben.

  • Homöopathie steht im Leistungskatalog der Grundversicherung. Doch: Deren Wirksamkeit bleibt umstritten. Die «Rundschau» begleitet eine deutsche Homöopathin, die den Globuli abschwur. Und: Wenn Schützen über das EU-Waffenrecht streiten. Zudem: Starke Frauen im Kosovo.

    Hokuspokus oder Heilmittel? Glaubensstreit um die Homöopathie / Angst vor Entwaffnung: Waffenfreunde machen mobil / Theke: Sylvia Flückiger / Starke Frauen gegen die Elite: Kosovo 20 Jahre nach dem Krieg

  • Die Schweiz hat die Asylpraxis gegenüber Eritrea verschärft. Doch in der Praxis scheitert deren Umsetzung. Die «Rundschau» weiss: Ein Besuch des eritreischen Aussenministers soll Bewegung ins Dossier bringen. Zudem: Kritik am Umzug von Bischof Huonder zu den Piusbrüdern. Und: Frauen und ihre Lust.

    Zurück nach Eritrea: Der Bundesrat macht Druck
    Die Schweiz hat ihre Asylpraxis verschärft: Der Bund hat noch nie so viele Eritreer weggewiesen wie im letzten Jahr. Die meisten leben von Nothilfe oder tauchen unter. Das Problem: Ein Rückübernahmeabkommen mit Eritrea fehlt. Jetzt macht der Bundesrat im blockierten Asyldossier Druck. Das zeigt ein vertraulicher Bericht einer Reise nach Eritrea, den die «Rundschau» einsehen durfte. An der Theke erklärt Damian Müller, FDP-Ständerat aus dem Kanton Luzern, warum er auf ein Rückübernahmeabkommen mit Eritrea pocht.

    Bischof im Zwielicht: Vitus Huonder und die Piusbrüder
    Nach seiner Zeit als Bischof von Chur will sich Vitus Huonder in das Knabeninstitut Sancta Maria in Wangs SG zurückziehen. Das Institut gehört der Piusbruderschaft, einer Priestervereinigung katholischer Traditionalisten. Diese wehrt sich gegen die Religionsfreiheit und Ökumene und erregt Aufsehen mit judenfeindlichen Positionen. Vom Vatikan wird die Piusbruderschaft nicht anerkannt. Der geplante Umzug von Bischof Huonder nach Wangs sorgt in der katholischen Kirche in der Schweiz deshalb für heftige Kritik.

    Recht auf Orgasmus: Frauen fordern mehr Lust statt Frust
    Die Geschichte der weiblichen Sexualität ist eine Geschichte der Unterdrückung. Auch heute wird die Lust der Frau in vielen Ländern tabuisiert, gebrandmarkt oder bekämpft. Und in der Schweiz? Die Sendung «Mise au point» von RTS ist der Frage nachgegangen, wie es hierzulande um die weibliche Lust steht. Und zeigt: Auch hier prägen Scham und Schweigen die weibliche Sexualität. Doch: In Zeiten von Gleichberechtigungsdebatten und #MeToo fordern Frauen immer bestimmter ihr Recht auf Lust ein.

  • Viola Amherds neue Armee: Frauen vorwärts Marsch / Kultgame «Fortnite»: Das Virus im Kinderzimmer / Theke: Karl Brühwiler / Unterschätzte Rechtsextreme: Die Lehren nach Christchurch

  • Novartis ritzt Stimmgeheimnis: Präsident kennt Resultate vor GV / Bäuerinnen ohne Lohn: Nach der Scheidung droht die Armut / Theke: Markus Ritter / Ungehörte Schreie: Wenn Priester Gehörlose missbrauchen

  • Dreckige Goldgeschäfte: Die Achse Schweiz-Peru / Theke 1: Ruedi Noser, Ständerat FDP/ZH / Vor dem grossen Streik: Politiker profitieren von der Klimajugend