Anton magnusson

  • Dr. Anton Angerer | Familienunternehmen Hemmelrath & der Markenlack in digitalen Zeiten

    · 00:44:33 · PERSONAL BRANDING | Entfalte das Potenzial deiner Persönlichkeit als Marke in Zeiten der Digitalisierung

    Kurzportrait von Dr. Anton Angerer Dr. Anton Angerer hat an der Universität Karlsruhe Ingenieurwissenschaften studiert Er hat später berufsbegleitend an der TU Graz promoviert (Cum Laude) Seine Karriere begann er in der Unternehmensberatung Accenture Danach folgten leitende Vertriebspositionen bei den weltweit führenden Automobilzulieferern Magna, Faurecia und Delphi. Seit Dezember 2014 Bereichsleiter Sales & Marketing bei Hemmelrath Lackfabrik Seit 1. Januar 2016 ist Dr. Anton Angerer neuer kaufmännischer Geschäftsführer der Hemmelrath Lackfabrik Mobile Apps TripAdvisor Airbnb Buchempfehlung Rise of Robots (Martin Ford) - Ebook - Buch   [et_pb_toggle admin_label="Toggle" title="Podcast in Textform" open="off" use_border_color="off" border_color="#ffffff" border_style="solid"] Norman: Herzlich willkommen! Schön, dass ihr wieder reinhört. Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM. In meinem heutigen Interview spreche ich mit Dr. Anton Angerer über das Thema Familienunternehmen Hemmelrath und der Markenlack in digitalen Zeiten. Anton, vielen Dank für Deine Zeit! Schön, dass Du direkt zu uns hier ins Podcast-Studio in Amorbach gekommen bist. Schön, dass Du da bist! Anton: Danke für die Einladung! Freut mich sehr! Norman: Sehr gern! Lass mich gerne eine paar Worte über Deine Person verlieren: Anton, Du bist in Mexiko geboren, 47 Jahre jung, verheiratet, zwei Kinder - eins mehr als ich. Vorsprung! (beide lachen) Du hast an der Universität in Karlsruhe Ingenieurwissenschaften studiert. Anton: Ja, Wirtschaftsingenieur. Norman: Wirtschaftsingenieur, genau. Und später berufsbegleitend an der Technischen Universität Graz promoviert. Anton: Richtig. Norman: Du hast u.a. für die Unternehmensberatung Accenture gearbeitet. Es folgten wichtige Führungspositionen bei den weltweit führenden Automobilzulieferern und ab Dezember 2014 hast Du die Verantwortung für die weltweiten Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Hemmelrath Lackfabrik GmbH übernommen und bist seit 1. Januar 2016 kaufmännischer Geschäftsführer. Anton: Richtig. Norman: Für alle die die es nicht wissen: Die Hemmelrath Lackfabrik GmBH beliefert Premium Hersteller wie z.B. Audi, Lamborghini, DaimlerChrysler, Porsche, Volvo, etc., etc. Aber da hören wir wahrscheinlich von Dir jetzt gleich noch ein bisschen mehr. Anton, damit Dich unsere Zuhörer noch ein bisschen besser kennenlernen, erzähl’ uns doch vielleicht ein bisschen mehr über Dich als Privatperson. Wer ist Dr. Anton Angerer privat und was genau Dein Business ist. Anton: Okay, eigentlich hast Du schon fast alles erzählt. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder. Meine Familie hat bis jetzt in Wien gewohnt. Wir sind jetzt umgezogen und seit Sommer dieses Jahres sind wir hier im Raum Main ansässig und sind dabei, uns hier einzuleben. Das ist momentan mein Hauptjob. Ich bin auch sechs Jahre lang gependelt, das heißt, ich bin momentan in der Familienselbstfindung. Man führt ein ganz anderes Leben, wenn man von Montag bis Freitag nur für den Job da ist und am Wochenende die Familie hat. Das sind zwei getrennte Welten. Die bringe ich momentan zusammen. Wie Du schon erwähnt hast, komme ich aus ganz großen Unternehmen. Ich hatte Verantwortung für sehr viele Leute, sehr große Organisationen und die meisten davon waren börsennotiert mit einer ganz anderen Denke und jetzt bin ich hier in einem Familienunternehmen. Das ist eine ganz andere Welt. Das hat ganz andere Prioritäten und auch ganz andere Dimensionen mit allen unterschiedlichen Anforderungen, die dazu gehören. Das sind also die zwei Sachen, die ich momentan versuche zusammenzubringen und um einen Ausgleich zwischen den beiden Herausforderungen zu haben, versuche ich sehr viel Sport zu machen. Das ist so meine jetzige Situation. Norman: Was machst Du für Sport? Anton: Ich laufe sehr viel und habe jetzt angefangen Triathlon zu machen, aber keinen Iron Man, sondern wirklich nur ein bisschen zu laufen. Ich habe mir das Schwimmen beigebracht - also, das richtige Schwimmen - und fahre ein bisschen Fahrrad. Das versuche ich einfach als Ausgleich zu machen, aber nur kurze Strecken. Norman: Das ist in der Gegend hier perfekt. Anton: Ja, das ist perfekt. Norman: Aber das ist glaube ich schon ein harter Kontrast von Wien und dann hier in unserer Ecke im schönen Odenwälder Berg. Anton: Ja genau. Wir waren vorher in Wien und ich habe in Wien gelebt und dort auch gearbeitet und danach war ich in Paris und in Wuppertal/Düsseldorf - also, lauter große Städte und es ist eine ganz andere Welt. Auch von den Unternehmen her ist es ganz anders. Das ist ein Kontrast und da hat sich mein Leben und die Umgebung komplett verändert in kurzer Zeit. Norman: Sehr cool. Anton, ich starte meine Interviews immer mit einem Erfolgszitat. Gibt es ein Erfolgsmantra, einen Glaubenssatz, der Dich in Deinem Leben schon länger begleitet oder was Dich vielleicht auch beim Sport motiviert? Anton: Es ist nicht so sehr ein Erfolgsmantra, aber was für mich schon sehr bezeichnend war und das hat mir irgendwann mal jemand gesagt, war  - es ist nicht besonders originell, aber - ist “love it, change it or leave it”. Das ist etwas, was mich auszeichnet oder was mich immer wieder zum Denken anregt. Ich habe einiges mitgemacht; ich habe auch einige Unternehmen gewechselt; einiges ausprobiert und das war immer die Motivation, wenn ich gedacht habe “Das ist es nicht. Dann muss ich etwas ganz anderes machen”. Das war letztendlich auch die Motivation von Großkonzernen in eine ganz andere Welt zu gehen. Weil ich habe soviele Sachen gehabt, wo ich gemerkt habe, dass ich das nicht verändern kann. Das macht mich unglücklich, ich kann es aber nicht beeinflussen. Dann muss ich etwas ganz anderes machen und das ist, was mich beruflich sehr stark treibt. Norman: Was hat Dich letztendlich zu der Entscheidung bewogen, in ein Familienunternehmen zu gehen. Wie Du ja selber sagst, es sind ganz andere Prozesse, ganz andere Kommunikationswegen. Alles wird irgendwie viel enger... Anton: Ja, letztendlich ist was ich wirklich genieße und das war meine Hoffnung und das hat sich wirklich als wahr herausgestellt, dass man viel mehr beeinflussen kann. Im Konzern ist man so gebunden. Da gibt es so viele Sachen, die vorgegeben sind, alleine wegen der Größe, aber da spielt das Thema Politik eine große Rolle und es ist alles sehr intransparent. Man steht so oft vor der Situation, dass man weiß, man könnte Sachen grundsätzlich anders machen und es ist nicht mal klar, mit wem man sprechen muss, um das zu verändern. Und das ist jetzt ganz anders. Ich habe einen Co-Geschäftsführer, der eher den technischen Part macht und wenn wir zwei etwas wollen, dann gibt es nur die Eigentümer und dann machen wir es einfach. Und das ist genial. Es ist wirklich ein riesen Unterschied und es macht viel mehr Spaß. Norman: Da ist wahrscheinlich die Agilität und die Geschwindigkeit der Knackpunkt. Anton: Ja, unbedingt. Was man als einzelne Person verändern und beeinflussen kann, das ist unglaublich in so einer kleinen, flexiblen Welt. Das ist ein riesen Unterschied, ja. Norman: Ja, schön. Vielleicht noch mal einen halben Schritt zurück zu Deiner Person. Wir lernen immer von Ereignissen im Leben, die vielleicht nicht immer die großen Erfolge sind, sondern wo man es vielleicht auch ein bisschen schwer hatte. Gab es so einen Moment in Deinem Leben, wo Du gesagt hast “Das war für mich ein Moment, aus dem habe ich aber ein ganz wertvolles Learning ziehen können”? Anton: Ja, unbedingt. Ich war bei einem großen Automobilzulieferer tätig, der extrem auf Börsen- und Kurspflege ausgerichtet war und ich habe es von Anfang an nicht gut gefunden. Ich habe darunter gelitten und mich nur noch geärgert, darüber wie man nur zahlengetrieben irgendwelche Entscheidungen treffen kann. Ich habe bei meiner ganzen Arbeit wirklich einfach nur gedacht “Okay, ich stehe das durch”, aber es war eine einzige Quälerei. Jetzt im Nachhinein, nachdem ich jetzt Geschäftsführer bin, habe ich so viele Erfahrungen gesammelt, positiv wie negativ. Es gibt so viele Sachen, die die Amerikaner gemacht haben, wo ich gedacht habe “Das gibt's doch gar nicht. Die können doch nicht wirklich so blöd sein!” Die haben zum Beispiel irgendeine Umsatzzahl jeden Tag angeschaut und es gab jeden Morgen um 7 Uhr einen Call und da haben sie die gleiche Zahl angeschaut. Und in der Automobilwelt verändern sich Umsatzzahlen in der Projektion nicht so sehr. Aber der hat uns dazu gezwungen, dem CEO jeden Tag die gleichen Zahlen durchzugeben und hat uns jeden Tag beschimpft, wieso wir die Zahlen nicht bewegen, weil er seine Quartalszahlen erreichen wollte. Irgendwann hat sich doch hier und da etwas bewegt, einfach nur durch Fokus und Druck habe ich gelernt, dass ich in bestimmten Situationen wirklich noch etwas bewegen kann. Das ist nichts, was man ständig machen kann, aber da sind wir Europäer so, dass wir denken “Da geht gar nichts mehr”. Und da habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, wenn man ständig dran bleibt und sich das anschaut, bewegen sich manche Sachen doch. Das sind so viele Sachen, die ich wirklich nur negativ gespeichert hatte in meinem Kopf. Und wenn ich jetzt manche schwierigen Momente sehe, dann sage ich “Lasst’ uns das mal anschauen, wie haben wir das da gemacht und adaptiert”, dann stelle ich fest “Mann, das waren doch sehr wertvolle Erfahrungen” und ich wäre wahrscheinlich durch so manche Krise nicht so gut durchgekommen, wenn ich diese Erfahrung nicht gemacht hätte, die ich damals nur als negativ eingestuft hatte. Norman: Ja, das ist ein super wichtiger Moment einfach auch. Das ist diese Beharrlichkeit und ich glaube das ist auch letztendlich das, was Unternehmertum auch ausmacht, um Dinge zu bewegen und sich nicht einfach enttäuschen zu lassen oder auch nicht abzuwarten, sondern einfach zu machen, ja. Super cool! Ich will mit Dir noch einmal zurück an den Moment, wo Du dann die Entscheidung getroffen hast. War das ein Prozess oder war es dann so ein Schlüsselmoment, ein Aha-Moment, wo Du gesagt hast “Bis hierher und nicht weiter, ich muss jetzt etwas ändern”? Anton: Das war ein Prozess. Es gab einen auslösenden Moment und da kam ein Headhunter auf mich zu in dem Zusammenhang. Er hat mir eine Vorstellung gemacht, die überhaupt nicht mit meiner Welt zusammen gepasst hat. Also, in dem Fall jetzt so ein kleines Familienunternehmen zu führen. Da habe ich gedacht “Hast Du meinen Lebenslauf gesehen? Ich meine, das passt hier alles nicht. Wie kommst Du auf mich?” Aber da war die Bereitschaft und ich habe gesagt “Ich schaue mir das mal an”. Und dann war ich hier das erste Mal in Klingenberg und dann habe ich gedacht “Oh, oh, das ist nicht Deine Welt”, aber dann habe ich irgendwann gedacht “Versuche es mal und lass Dich auf das Ganze ein” und dann hat es auf einmal angefangen, sehr viel Sinn zu machen. Aber es gab nicht dieses “Okay, ich muss jetzt vom Großkonzern in ein Familienunternehmen”. Den Punkt gab es noch nie. Das hat sich so ergeben und wunderbar funktioniert, ja. Norman: Ja, und das ist ja auch ein riesen Wert, den Du mitbringst. Aus dieser Großindustrie zu kommen und einem Familienunternehmen zu helfen. Anton: Ja, das ist ein riesen Wert, aber auch eine riesen Belastung. Am Anfang musste ich mich jeden Tag erklären. Ich glaube, das Wort Konzern habe ich in den ersten Monaten meiner Karriere hier im Familienunternehmen alle zwei Tag gehört, weil mir Leute erklärt haben “Das funktioniert hier nicht. Wir sind kein Konzern” und bei fast allem was ich gesagt habe, haben die Leute gesagt “Oh, das ist typisch Konzern”. Aber mittlerweile sind wir von beiden Seiten sehr gut zusammen gekommen. Norman: Wie wichtig ist im Rückblick diese andere Sichtweise, die Du ja mitgebracht hast? Anton: Unbedingt, das ist total wichtig. Man muss aber die Flexibilität haben, das anzupassen. Also, einfach nur anders zu sein, das bringt gar nichts. Ich glaube, das was ich jetzt in der Zeit hier gelernt habe: Man muss erkennen, was funktioniert und was funktioniert nicht. Und das könnte man so verändern, damit es funktioniert. Und das ist eine Fertigkeit, die man erstmal erwerben muss, weil einfach zu sagen: Ich mache das anders … Ich bin ja auch nicht der erste Konzernmensch, der es hier versucht hat. Es sind vor mir etliche gescheitert, eben aus dem Grund, dass sie gekommen sind und gesagt haben: “Das funktioniert nicht. Das funktioniert anders und wir müssen es einfach anders machen, weil Konzerne das so machen”. Damit will ich sagen, einfach nur anders zu sein, ist nicht genug. Man muss auch dieses Bewerten anwenden können. Norman: Ja, schön, dass Du das sagst. Das Anderssein, da sind wir ganz schnell bei dem Thema Positionierung, Differenzierungsstrategie und wie positioniert man sich? Anton: Genau. Norman: Das was hier die ganze Zeit klingelt, ist ja Dein Handy. Das heißt, Du bist hier angerückt mit Smartphone und Tablet. Anton: Ja. Norman: Und das ist eine perfekte Überleitung - das kannst Du ruhig anlassen (beide lachen). Es ist eine perfekte Überleitung zum Thema Digitalisierung. Was bedeutet der Begriff für Dich persönlich? Wie hat sich Dein Kommunikationsverhalten, vielleicht auch mit Deinen Freunden, auch Geschäftspartnern verändert? Und welchen Einfluss hat das auch auf Eure Kommunikationsprozesse im Unternehmen? Anton: Persönlich versuche ich so viel Technologie wie möglich zu benutzen. Ich versuche auch nicht zurückzufallen, wobei ich habe eine zehnjährige Tochter und ich merke, ich kann noch so sehr dran bleiben, aber die Technologie geht weiter und sie sind schon auf einer Stufe, wo ich sage “Okay, das ist mir fast zu viel”. Diese ganzen extremen Sachen, die die Kinder heutzutage machen. Aber wie gesagt: Digitale Kommunikation ist für mich alles, sowohl im Privaten, wie auch im Beruflichen. In der Firma und gerade in unserer Firma sind wir noch vorsichtiger. Da benutzen wir nicht alle Möglichkeiten, die es gibt. Das Thema Sicherheit wird ganz anders bewertet und da sind Mittelständler vorsichtiger und risikoärmer als Großunternehmen - witzigerweise. Das habe ich am Anfang gar nicht verstanden, weil ich ja in Konzernen gearbeitet habe, wo teilweise wirklich vertrauliche Sachen behandelt werden. Wo das Thema Wettbewerb eine andere Dimension hatte; wo ich wirklich eher geglaubt hätte, dass andere Ressourcen abstellen und bei uns wirklich Industriespionage betreiben. Ich habe für Firmen gearbeitet, die tatsächlich im High Tech Bereich und auch Verträge im Bereich Verteidigung waren, wo es wirklich Classified Projekte gab und trotzdem sind die mutiger gewesen, was die Kommunikation angeht. Das ist einer der Teile, wo der Deutsche Mittelstand eher darauf schaut und sagt “Brauchen wir das? Wollen wir da wirklich vorangehen?” Das macht die Kommunikation nicht immer einfach, aber die Welt zwingt uns dazu. Wir haben jetzt so viel Geschäfte in China, in Mexiko, in den USA und da ist das Thema Videokonferenzen zum Beispiel etwas, wo wir uns vorsichtig herantasten und auch das Thema Cloud zum Beispiel, wo wir einfach nicht länger sagen können “Wir lassen alle Daten zusammen und gut geschützt”. Da zwingt uns einfach das Geschäft, uns wieder zu öffnen. Da sind wir sehr stark. Aber das Thema soziale Medien, puh! Also, da prallen Welten aneinander. Da muss man noch alle überzeugen. Da haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Norman: Ich glaube, das ist bei euch auch noch etwas Besonderes, weil ihr im B2B Markt unterwegs seid. Für Euch ist wahrscheinlich so eine Facebook Relevanz nicht so ganz gegeben, im Vergleich zu einem Unternehmen, das B2C aufgestellt ist. Anton: Wobei bei uns gibt es dieses Thema War for Talent. Wir müssen es schaffen, wirkliche Talente reinzubringen, weil wir leben von der Technologie, aber Technologie ohne den Menschen ist das alles nichts. Und wir stehen jetzt auf einmal im globalen Wettbewerb. Das hat sich auch verändert. Ich meine, früher für jemanden aus der Region war es wahrscheinlich klar, dass er in der Region bleibt. Auch die jungen Menschen, die werden alle mobiler. Deswegen schauen wir auf ein anderes Talentpool und sind auch gleichzeitig im Wettbewerb mit ganz anderen Leuten. Da geht es nicht darum, dass es in der Region vier mögliche Arbeitgeber gibt, sondern den jungen Leuten steht heute die ganze Welt offen. Und so ein Thema wie “Wir sind nicht im Facebook” oder, das macht es uncool. Da müssen wir einiges machen, um diese Leute anzuziehen in der Zukunft. Norman: Ja, ist das Thema Markenführung bei Euch Chefsache? Anton: Ja, wobei momentan ist es Niemandensache. Also, das ist die Marke an sich. Ich meine, ich muss differenzieren: Wir sind ein Familienunternehmen und im weitesten Sinne ist es Chefsache, weil das ist auch eine sehr, sehr schöne Geschichte, die auch ich gelernt habe: Wie wertvoll die Marke im Sinne vom Familienname ist. Als ich Geschäftsführer wurde, hat der Eigentümer mir da wirklich eine sehr, sehr wichtige und beeindruckende Message gegeben, indem er mir das klar gemachte hat: Du gehst mit meinem Namen da raus. Deswegen möchte ich, dass alles was Du machst… das ist nicht so abstrakt, dass man Siemens oder so beschädigt und da ist eine Familie dahinter. Das ist eine Generation und die werden weiter mit diesem Namen leben. Und da ist es eine ganz andere Relevanz, was Marke angeht. Und man muss schaffen dieses Gefühl auf unser Produkt und auf unsere Strategie zu übertragen. Momentan ist es sehr abstrakt, es ist an die Familie gebunden. Und wir versuchen jetzt dieses Hemmelrath-Feeling auch auf die Firma insgesamt auszuweiten. Aber es ist momentan auf Eigentümer und die oberste Führung begrenzt. Norman: Ja, Du hast gerade das Thema Name, Familienname, Familienunternehmen angesprochen: Wo siehst Du die Herausforderung, gerade in der internationalen Ausrichtung, das wirklich als Brand zu etablieren mit dem Thema Made in Germany? Anton: Genau. Das ist in der Tat die Herausforderung, die wir momentan bewältigen. Unser Produkt, unsere Firma, das ist Deutscher Mittelstand, dieses Hidden Champion Image aus der Provinz mit High Tech, höchste Qualität. Nur ist es ein Produkt, das wir weltweit für unsere Kunden produzieren und das ist jetzt das Spannende. Wie schafft man das, wenn man Chinesen hat, die dieses Produkt dann irgendwo im Norden Chinas produzieren und trotzdem sich als Hemmelrath fühlen, unsere Werte teilen und diesen Qualitätsanspruch, diese Technologie zu schaffen, das ist momentan sehr, sehr spannend. Und wir versuchen möglichst wenig mit Experts zu arbeiten, also wir schicken nur sehr wenige Leute zu Schulungen und versuchen in den Ländern tatsächlich lokale Leute zu finden und denen das Gefühl zu geben, was wir sind, wofür wir stehen. Diese Familienwerte weiter zu verstehen und zu leben, da sind wir dran und das ist ein sehr spannender Prozess. Norman: Die Werte sind für mich auch immer das Fundament von allem. Von der inneren Haltung - ob ich jetzt Mitarbeiter eines Unternehmens bin oder auch das, was die Marke letztendlich kommuniziert oder ausdrücken soll. Was sind Eure Werte? Anton: Ja, das ist sehr spannend, weil das mit den Werten war bisher eine sehr abstrakte Sache. Wir sind gerade in einem Prozess auch mit externer Hilfe, diese Werte erstmal auszuformulieren. Wir sind gerade mittendrin, hatten einige Vorbereitungen und Workshops und werden diese Werte im Sinne von “Hier, das sind sie und das bedeuten sie” erst jetzt kommunizieren. Die Werte waren bisher eigentlich eher ein Gefühl und wir haben jetzt aber gelernt, dass das nicht genug ist, weil wir sind sehr stark gewachsen. Das war früher einfacher mit diesen Werten in Verbindung zu kommen, weil man direkt mit der Geschäftsführer oder mit dem Eigentümer zu tun hatte und dann hat man sie ja erlebt. Jetzt müssen wir ein Instrument schaffen, damit Leute, die auch nicht mit der Geschäftsführung oder mit dem Eigentümer in Kontakt kommen, auch die Möglichkeit haben, zu verstehen: Das ist was wir sind und so wollen wir unser Geschäft betreiben. Und deswegen sind wir in diesem Prozess, diese Sachen mal auf’s Papier zu bringen und dabei lernen wir auch sehr viel über uns, weil wir gleichzeitig versuchen nicht nur darzustellen, was wir in der Vergangenheit waren, sondern auch den Anspruch haben, zu modellieren was wir werden wollen. Das ist eine sehr, sehr spannende Geschichte. Da sind wir mittendrin. Norman: Parallel dazu: Wie ist es mit der Agilität des Zusammenarbeitens? Wie schafft Ihr es oder ermöglicht Ihr den Mitarbeitern, dass sie wirklich flexibel arbeiten? Hat sich da etwas verändert in den letzten Jahren zum Thema Home Office oder Standortunabhängigkeit? Anton: Ja, das ist wieder eines dieser Themen, wo wir wirklich noch einiges aufholen müssen. Wir sind sehr traditionell und auch ein produzierendes Unternehmen mit Schichtbetrieb und starke Kontrolle. Über das Thema Vertrauen, was wirklich im Mittelpunkt dieser Wertediskussion steht, sind wir jetzt an einem Scheideweg, wo wir wirklich sagen “Ja, das müssen wir mal machen”, weg von dieser Kontrolle und hin zu dieser Offenheit. Wir haben sehr wenige dieser Instrumente bisher eingeführt, sind aber dabei einiges nachzuholen. Norman: Spannend. Nehmen wir mal unsere Glaskugel raus und schauen mal ein bisschen in die Zukunft. Jetzt seid Ihr ja sehr eng an der Automobilbranche aufgehängt: Wie wird sich der Markt entwickeln? Lässt sich da schon eine kleine Vorahnung... Anton: ...Also, das ist eine wirklich unglaublich gute Frage. Das Gefühl, was jeder in der Industrie teilt ist, die nächsten 10 Jahr wird sich die Industrie so stark verändern, wie die letzten 100 es nicht getan haben. Das ist auch was ich glaube. Ich bin schon relativ lange in dieser Industrie, aber diese Veränderung die man sieht, das passiert jetzt so schnell. Das ist eine Geschwindigkeit, die diese Industrie bisher gar nicht kannte und es gibt eben extreme Positionen von Leuten, die sagen: “Alles wird anders. Das wird schon; das haben wir schon überlebt.” Ich bin sicher, dass sich einiges verändern wird. Was die Folgen daraus sein werden, das ist schwer zu sagen. Es gibt Prognosen die sagen, es wird mehr Autos geben, mehr gebaut, weil sie werden billig und jeder wird 10 haben, weil die Autos sich selber finanzieren bis hin zu niemand wird mehr Autos haben und dazwischen alles mögliche. Was die Auswirkungen für jemanden, der wie wir nur ein Produkt macht; der eine ganz bestimmte Funktion, nämlich Schutz und Aussehen von Autos zu bestimmen, sind, gibt es genau die gleichen Prognosen von: Es wird sich nichts verändern, weil egal ob es ein Elektroauto, ein Benzinauto ist, Korrosionsschutz und Aussehen sind nach wie vor enorm wichtig. Bis: Unser Geschäftsmodell ist tot, weil die nächsten Autos sind nur aus Plastik. Weil, genau wie es den meisten Leuten egal ist, wie ein Taxi aussieht oder die dann nur Werbung machen, deswegen wird kein Mensch Geld für eine Farbe oder für besonders schönes Aussehen ausgeben und beim Korrosionsschutz - ja, eine Folie tut’s auch. Also, in dem Spannungsfeld bewegen wir uns und das ist für uns natürlich das mega spannende. Wir sind dabei das Thema Globalisierung zu verdauen, als Klingenberger Unternehmen in der Welt tätig zu sein und gleichzeitig müssen wir anfangen uns zu überlegen: Was passiert mit uns in 15 Jahren? Und das wird diesem ganzen Thema Marke und Werte eine ganz andere Bedeutung bringen. Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, was hochqualitative Produkte für die Automobilindustrie schafft. Und wenn die Automobilindustrie diese Produkte nicht mehr befragt, was sind wir dann? Haben wir dann keinen Wert? Sind wir keine Marke mehr? Und hier im Vorgespräch hast Du was davon gesagt von sich selbst finden; sich selbst erfinden - in der Phase sind wir. Was sind wir und was können wir noch daraus machen? Und das ist unglaublich spannend. Norman: Sehr gut. Im Grunde ist das ein Transformationsprozess, den Ihr gerade selbst durchlebt und initiiert, um sichtbar zu sein. Ich glaube auch Digitalisierung hat viel mit Austauschbarkeit zu tun oder so in der Masse auch untergehen und da wirklich eine Marke zu bauen. Das dauert bekanntlich eine gewisse Zeit, um auch als solche wahrgenommen zu werden. Das ist sicher ein riesen Thema. Was Du vorhin gesagt hast, das habe ich auch noch im Ohr und finde ich super wichtig, gerade dieses Talent Scouting und wirklich zu sagen “Wir müssen die Leute hier an den Main holen und sie begeistern mit uns an coolen Sachen zu arbeiten. Und wenn es nur so Teilprojekte sind. Es muss ja nicht immer der 10-, 20-jährige Arbeitsvertrag sein, sondern einfach projektweise an coolen Projekten weltweit. Diese Internationalisierung spielt da auch eine ganz wesentliche Rolle. Gibt es da schon Überlegungen oder ist das jetzt auch Teil des Prozesses, wie Ihr die Attraktivität des Standortes in Deutschland oder an den anderen weltweiten Standorten erhöht, um genau solche Leute zu motivieren, mit Euch zu gehen? Anton: Ja unbedingt. Wir haben intern erst mal einen Veränderungsprozess gestartet, wo wir versuchen uns eine andere Kultur - nicht nur über die Wert - sondern wirklich Sachen anders zu gestalten und da haben wir alle Mitarbeiter mit einbezogen und kleine Teams ins Leben geführt, die einfach nur Ideen generieren. Gleichzeitig haben wir ein Talentpool kreiert, erstmal intern. Die Erfahrung die ich gemacht habe, nämlich hier reinzukommen und Sachen zu gestalten, die nicht nur digital, sondern auch in der echten Welt eine Auswirkung haben - das ist auch der Charme der Industrie. Ich meine, so witzig wie die digitale Welt ist. Es ist alles sehr abstrakt. Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man ein Auto anfasst und sagt: “Ich kann einsteigen, ich kann es fahren” und es ist ganz anders, als nur eine Webpage zu sehen, von der Bindung zum Produkt her. Und die zwei Sachen, das sind Assets, die wir haben. Das sind Differenzierungsmöglichkeiten. Wenn wir wirklich talentierten Leuten die Möglichkeit geben, früher als woanders Sachen zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen, dann haben wir eine Chance. In diesem Talentpool versuchen wir Leute reinzubringen und sagen “Okay, wir werden es mit Euch riskieren. Die nächste Generation von Führungskräften im Ausland, Projekte, mach Du das”. Wir haben jetzt die ersten Erfahrungen, aber da staune ich bei Leuten, wo wir gesagt haben “Ja, der kann was”, was da auf einmal für Ideen und Visionen entstehen. Das ist Wahnsinn. Und das ist wirklich sehr ermutigend, dass man einfach auch Talente in unserer Firma hat und die wollen wir als Referenz benutzen. Wenn wir in hoffentlich ein, zwei Jahren sagen können “Der oder die Dame ist jetzt verantwortlich dafür” und versuchen, solche Karrieren zu schaffen als Referenz, weil nur so können wir bestehen. Norman: Ja, also auch meinen Respekt an Euch, dass Ihr genau das seht und dass Euch das auch wichtig ist. Anton: Ja, aber das wollen wir sehen. Wir sind noch nicht so weit. Wir haben noch so viele Diskussionen, wo Leute sagen “Nee, das sind wir nicht” oder “Das ist was für Google, das ist was für Red Bull, aber nicht für uns”. Da sind wir schon sehr stark in der Situation, wo ich sage, dass sind nicht alles kluge Menschen, im Silicon Valley gibt es auch jede Menge mittelmäßige Leute. Ich kenne Leute, die dort gearbeitet haben von meinen früheren Firmen. Und nur weil ein Kicker oder irgendwas im Büro steht, dann sind die Leute nicht cooler, schlauer. Da muss man auch an sich glauben und das ist etwas, was der Mittelstand noch verstehen muss. Man kann nicht sagen: Das ist eine andere Welt, mit denen haben wir nichts zu tun. Diese Welten kommen jetzt über die Digitalisierung alle mehr zusammen und wir müssen eine Antwort darauf finden. Wir können nicht sagen “Damit wollen wir nichts zu tun haben, das ist eine andere Welt”, sondern wir stehen im Wettbewerb mit denen und wir sind nicht unbedingt schlechter. Wir sind anders und so wie wir am Anfang gesagt haben, dieses Anderssein, das muss man und kann man nutzen, um etwas Besseres zu kreieren und in dem Selbstfindungsprozess befinden wir uns gerade. Da gibt es einige Widerstände, aber auch einige Sachen, die wir erstaunlich schnell umgesetzt haben. Norman: Das war ja auch der Grund, warum ich Dich eingeladen habe zu diesem Podcast, weil ich freue mich natürlich immer wieder, wenn ich Unternehmen und Unternehmer und Verantwortliche kennenlerne, die im Kopf einfach aufgemacht haben. Die nicht sagen “Das ist ein Trend. Digitalisierung, Marke ist nice to have, macht meine Marketingabteilung”, sondern wirklich sagt, das Thema Branding ist Chefsache und wir entwickeln von diesen denkenden kreativen Nukleos da oben die Unternehmenskultur, die dann lebbar ist mit den Mitarbeitern usw. Das ist immer wieder schön zu sehen und deswegen freue ich mich, dass Du da bist und berichtest, wie das in einem Familienunternehmen so von statten geht. Gibt es derzeit ein Passion Projekt, für das Du gerade brennst - natürlich neben dem daily business und den ganzen Arbeiten an der Marke, das ist ja völlig klar -, aber gibt es gerade ein Ding, wo Du sagst “Hey, da freue ich mich, wenn das fliegt”? Anton: Ja, das Thema Talente und neue Mitarbeiter reinzubringen ist momentan mein Wichtigstes. Also, wie man bessere Leute hier rein bringt und ich bin daran beteiligt, eine neue Art von Geschäftsmodell zu entwickeln. Das ist es. Wir müssen dringend die nächsten zwei bis drei Jahre die Leute bringen, den Freiraum geben, dass sie uns helfen, uns neu zu erfinden. Ich bin sicher, wenn ich mich einsperre und mit dem Eigentümer diskutiere, dann werden wir nicht…. Vielleicht haben wir einen Geistesblitz, aber momentan haben wir keinen Plan. Es ist so schwer zu sagen, wie sich die Welt verändern wird. Wir haben natürlich einen Business Plan und in 5 bis 10 Jahren sind wir safe, aber was wollen wir in 10, 15 Jahren sein? Dazu brauchen wir ganz andere Ideen, ganz andere Gedanken und diesen Pool zu schaffen, an Leuten und diese Ideen zu generieren und ihnen den Freiraum zu geben, da sind wir gerade ganz am Anfang. Wenn uns das gelingt, dann machen wir uns keine Sorgen, dass wir die nächsten 70 Jahre überleben. Das ist mein wichtigstes Projekt, ja. Norman: Schön. Welchen Rat würdest Du anderen Unternehmenslenkern mit auf den Weg geben, wie die sich dem Thema Digitalisierung stellen? Anton: Ich meine, Du hast es schon selber gesagt. Man muss das Ganze akzeptieren. Ich sehe das am Beispiel Tesla. Wie diese Industrie - und die sind mittlerweile schon lange da - am Anfang belächelt wurde und wie alle nur Witze gemacht haben. Ich habe das bei unseren Kunden erlebt, wie sie das Ganze einfach ins Lächerliche gezogen haben und auch an Projekte scheiternde. Und irgendwann mal hat er Erfolg gehabt über ganz andere Möglichkeiten; sehr stark über das Thema Brand Image. Weil wir schimpfen immer noch über die Teslas und wer mal drin gesessen ist - das ist ein Auto, das ist natürlich qualitativ noch lange nicht auf dem Level von einem deutschen Premium Fahrzeug. Wenn man weiß, wo man hinschauen soll, dann denkt man “Ach Gott, wie kann man so viel Geld für so ein Auto zahlen?”, aber darauf kommt es nicht mehr an. Die Leute stehen Schlange, um die nächste Kreation zu bestellen von einem Auto, was sie noch nicht gesehen haben. Und sie haben keine Ahnung, ob irgendwelche Spaltmasse richtig oder nicht … Das ist denen auch Wurscht, weil das ist ein ganz anderes Lebensgefühl. Da hat sich die Autoindustrie lange Zeit dagegen gewehrt, irgendwann mal einen Switch gemacht und dann hat man überall, wo man war, lauter Teslas gesehen und die richtig auseinander genommen bis sie verstanden haben - hoffentlich, weil das sind unsere Kunden - dass es um andere Sachen geht. Nämlich um dieses “Was will der Endkunde letztendlich?” und sehr viel mit diesem mergen von Automobil und Informationstechnik und Medien, dass Leute es mega cool finden, dass sie im Auto ein riesen Display haben und wie viel PS? - Ja, auch wichtig. Aber das Display. Und das ich meine Applikationen sehen kann und am liebsten würde ich das Display die ganze Zeit sehen und das Ding soll die meiste Zeit selber fahren. Das hat was mit Verstehen wollen und sich öffnen wollen zu tun. Ich hoffe, dass die deutsche Industrie das jetzt verstanden hat. Denn wenn man sieht, in was für Zeiten wir sind, da mache ich mir weniger Sorgen, als vor ein paar Jahren. Aber das ist das, was ich den Leuten sagen will: Es gibt keine Nische. Es gibt keine Branche, wo man sagen kann “Ach, bei uns nicht. Unser Geschäftsmodell ist nicht davon betroffen”. Ich glaube, da gibt es 100.000 Studien, wo jeder für seine eigene Industrie sagt “Wir sind nicht so stark betroffen. Unser Business-Modell wird nicht betroffen sein, aber die anderen”. Und das kann ja nicht richtig sein. Das heißt, der erste Ratschlag ist, das zu akzeptieren. Die Welt verändert sich und man ist betroffen, ob man will oder nicht. Man kann sich die Sachen nicht wegwünschen. Norman: Ja schön. Vor allen Dingen ist es interessant, wie das auch abfärbt auf die Marke per se. Also, wenn ich in mein Auto einsteige und diese deutsche Wertarbeit, diese Qualität spüre, riechen kann, wenn es ein neues Auto ist und dann mache ich das Navi an oder habe eigentlich kein digitales Erlebnis; kann mich nicht einfach connecten; stehe im Stau, obwohl mein Navi sagt “ist frei” usw., dann führt das natürlich dazu, dass dieses ganze Nicht-Erlebnis, diese digitale Erlebnis fehlt, was ja auch auf die Marke einzahlt. Anton: Genau. Norman: Und da würde ich mich natürlich auch freuen, wenn gerade die deutschen Automobilbauer da noch nachziehen und dieses Live-Erlebnis, dass ich wirklich einen Live-Staumelder bekomme oder mich wirklich auch mit einfachem User Interfaces connecten kann, dann ist das wieder eine ganz andere Geschichte und das macht Tesla sehr cool. Das stimmt. Schön, Anton. Ich habe in jedem Interview eine kleine Quick Q&A Session. Ich stelle ganz wenige Fragen - übersichtlich (lacht) und Du antwortest einfach spontan, was Dir dazu einfällt. Was hat Dich Anfangs davon abgehalten, Dich mit dem Thema Digitalisierung auseinanderzusetzen? Anton: Puh! Also, sehr stark der Gedanke: Das betrifft uns nicht. Unsere Kunden kaufen sowieso nur wegen dem Preis und unsere Website ist eigentlich egal und Facebook brauchen Firmen nicht. Und erst über das Thema Talent, wie wir eben besprochen haben, da haben wir gemerkt “Okay, das betrifft uns auch” und wir seit wir über neue Business-Modelle nachdenken, sind wir voll dabei. Norman: Welcher Moment oder Rat hatte einen besonders nachhaltigen Einfluss auf Dein heutiges Leben oder auf Dein Business? Anton: Da gibt es so viele, aber grundsätzlich, was mich geprägt hat und das ist etwas was ich versuche. Ich bin ja in Mexiko groß geworden. Wir waren obere Mittelklasse. Mein Vater ist österreichischer Ingenieur dort gewesen. Wir haben also ein sehr gutes Leben gehabt. Aber man ist schon sehr stark mit dem Thema Armut als Kind konfrontiert gewesen. Und daraus habe ich schon das Bewusstsein entwickelt: Ich bin privilegiert. Ich habe ein Chance, die so viele Leute nicht haben. Ich habe ein Bild im Restaurant zu sitzen und draußen ist ein Kind in meinem Alter und verkauft Kaugummis. Und irgendwann mal hat meine Mutter gesagt: “Du hast eine Verantwortung, dass Du auf dieser Seite der Scheibe bist und nicht draußen. Mach was draus!” Und das ist, was man in Europa immer wieder vergisst und dieses ganze Anspruchsdenken, ohne sich anstrengen zu wollen. Das sind Sachen, wo ich einfach, wenn ich junge Leute treffe, sage “Mann, mach was draus. Du hast so viele Möglichkeiten. Es gibt so viele Leute auf der Welt, die sich wünschen würden, an Deiner Stelle zu sein”. Und das ist das, was mich sehr stark antreibt. Norman: Sehr, sehr stark! Klasse. Kannst Du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was Du selbst nutzt? Anton: Ohh, jede Menge! Ich meine, ich bin 100%-ig connected. Ich habe jetzt alles was Papier ist abgegeben. Ich benutze jetzt sogar meinen Computer gar nicht mehr. Also, mein ganzes Leben ist fast im iPad. Wir sind dabei das Thema Sharepoint und Cloud weltweit auszurollen. Das finden wir sehr, sehr spannend und sehr stark. Norman: Super! Welche drei Mobile Apps benutzt Du am liebsten? Anton: Ja, ich bin nach wie vor sehr viel unterwegs. Deswegen alles was in Richtung TripAdvisor, um mich irgendwo in einer fremden Stadt zurechtzufinden, benutze ich sehr, sehr viel. Und wir haben jetzt auch privat angefangen, unseren Urlaub über Airbnb zu buchen. Wir schlafen bei niemandem auf dem Sofa (beide lachen), aber Häuser oder so damit zu finden, ist einfach unglaublich cool. Norman: Ja, sehr cool. Spannende Frage: Was für Musik hörst Du gerne, die Dich inspiriert? Anton: Puh! Da bin ich unglaublich kommerziell getrieben. Da werde ich immer für belächelt, weil ich das sehr viel höre. Ich lasse mich auch sehr stark von Apple Music berieseln bei “Das ist for you” (beide lachen). Ich denke, das ist mega cool und dann stelle ich fest, dass es schon lange auf Nr. 1 in irgendwelchen Charts ist und dann schäme ich mich dafür, aber das hat den Vorteil, dass ich mich nicht über meine Kinder aufregen muss, weil wir hören die gleiche kommerzielle Musik. Norman: Sehr cool! Kannst Du uns ein Buch empfehlen, welches für Dich einen großen Mehrwert hatte? Wie heißt das Buch und worum ging es in diesem Buch? Anton: Ja, erstmal eine aktuelle Empfehlung: Rise of Robots. Das war das Business-Buch des Jahres. Da geht es darum, wie viele Jobs in nächster Zeit automatisiert werden. Und da geht es nicht um produzierende, sondern da geht es um Anwälte, da geht es um Ärzte, da geht es teilweise um’s Management. Eine unglaublich spannende Geschichte, die im Zusammenhang mit dem, was gerade politisch passiert dazu führt: Wie wird die Welt ausschauen, wenn niemand mehr arbeitet oder nur 10-20% der Bevölkerung wirklich einen Job haben. Wie wollen wir die Gesellschaft organisieren und wo führt das Ganze hin? Es ist zwar nicht das motivierendste Buch, weil es wirklich eine Warnung ist, aber das lese ich gerade. Und ich denke für Leute, die Verantwortungspositionen haben: Wir müssen wirklich andere Modelle entwickeln, wo es nicht nur darum geht, Sachen zu maximieren, sondern wirklich auf das Thema, Leute eine sinnvolle Beschäftigung zu geben, eventuell auch auf Kosten der Produktivität. Über solche Sachen muss man auch nachdenken. Wenn man das einfach extrem zu Ende denkt, dann weiß ich nicht, wie diese Welt ausschauen wird. Also, wirklich eine spannende, spannende Entwicklung. Norman: Sehr spannend! Super, vielen Dank. Wir verlinken das alles in den Shownotes zu diesem Podcast. Anton, wir sind am Ende unseres Interviews. Kannst Du uns zum Schluss noch einen Tipp mit auf den Weg geben? Irgendeinen spannenden Hinweis? Anton: Das Einzige, was ich den meisten Leuten wünschen würde ist mehr Mut und positives Denken. Gerade in Zeiten, wie jetzt… Ich meine, ich war letzte Woche in den USA in Mexiko und wir sind immer noch geschockt, was da passiert ist, aber andererseits, wenn wir jetzt alle in Depressionen verfallen… Das wird nicht funktionieren. Es gibt wenig Sachen in meinem Leben, die ich bereue, die ich versucht habe. Die meisten Sachen, wo ich denke “Hätte ich das gemacht”. Weil ich nicht den Mut hatte. Ein bisschen Optimismus auch in dieser Situation - ich glaube, Menschen sind grundsätzlich großartig und wenn man das Ganze nicht vergisst und nicht immer denkt “Das sind alles Idioten, das wird schlecht gehen”, dann kann man besseres erleben und erreichen. Norman: Schön! Das lassen wir genauso stehen. Anton, vielen Dank für Deine Zeit und dieses Interview. Das hat mir großen Spaß gemacht. Wir bleiben in Verbindung. Anton: Danke, super! Norman: Danke, ciao. Anton: Ciao.[/et_pb_toggle]   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne Dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass Du diesen Podcast mit Deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch Deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für Deine Bewertung bei iTunes.   Wir versorgen Dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde Dich für unseren Newsletter an.   Wenn Euch der Artikel gefallen hat, teilt ihn bitte in Euren Netzwerken, dadurch unterstützt Ihr uns enorm! Danke!!!  

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  • Episode 220: API Management Updates with Anton Babadjanov

    · Microsoft Azure Cloud Cover Show (HD) - Channel 9

    In this episode Chris Risner and Thiago Almeida are joined by Anton Babadjanov, Program Manager on the API Management team.  Anton joins us to go over some of the new features API Management has released since the team was last on the show over a year ago.  Anton starts with a brief review of API Management and then jumps into the new features, starting with it's presence in the modern Azure portal including adding new APIs, examining the steps and policies used with individual APIs, testing API calls, and more.  Included in this is a look at the new VNet support for API Management.  Anton then goes over one of the more highly requested features: support for SOAP web services.  Next we take a look at how Role Based Access Control has been set up to map to capabilities within API Management.  Anton finishes by showing how you can now alter the look and feel of your developer portal using templates.Links from the show:[07:20] - API Management in the Modern Azure Portal[08:15] - VNet Support[18:16] - Properties support[22:43] - Working with Soap Services[25:30] - Testing API Calls[27:24] - Role Based Access Control[31:02] - Modifying Configuration through a Git repo[33:20] - Modifying Developer Portal TemplatesAzure API Management Landing PageAzure API Management BlogAPI Management RoadmapAPI Management DocsAPI Management User VoiceLike Cloud Cover on Facebook!Follow @CloudCoverShowFollow @chrisrisnerFollow @haishibai2010Follow @nzthiagoFollow @antonbaa Follow @azureapimgmt 

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  • Festivalpodden: Episod 103 – Vi hänger med Anton Magnusson, aka Mr Cool!

    · 01:06:33 · Festivalpodden

    I detta avsnittet snackar vi Mikael Persbrandts festivalpotential, samt gör ett litet nedslag i första helgen på Coachella, där vi bland annat snackar Magnus Olssons kokosmjölksbilder, Madonnas Drakekyss och livestreamens framtida makt inom festivalvärlden. Vi är också stolta över att ägna stora delar av avsnittet åt vår gäst, ingen mindre än Anton Magnusson, aka Mr […] The post Festivalpodden: Episod 103 – Vi hänger med Anton Magnusson, aka Mr Cool! appeared first on Festivalpodden.

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  • How To Start A Drop Shipping Business & Live Anywhere – with Anton Kraly : Zero To Travel Podcast

    · Zero To Travel Podcast : National Geographic Type

    In today's episode, I speak with Anton Kraly - the creator of Drop Ship Lifestyle, an online course and community that connects and helps eCommerce entrepreneurs. Anton explains how to start a drop shipping business, so that you can earn money while you travel without having to manage stock, fulfil orders, or even handle customer service. Anton has also very kindly hooked the Zero To Travel Podcast listeners up with a hefty discount on Drop Ship Lifestyle. So, if you're interested in this business model, go to zerototravel.com/dropship to get $100 off. In this episode, you’ll learn: What you should do if you want to make money on the road The strangest thing that has happened to Anton in the last two weeks How Anton ended up living in Vietnam Whether or not it’s possible to start a business like Anton’s on the road How online business has changed over the past few years What drop shipping is How NOT to drop ship How to approach suppliers and what not to say to them What profit margins to look for Why this business model is perfect for digital nomads How much it costs to get started with drop shipping How to decide on a niche, which products to sell, and who to sell to How to identify trends Why competition is a good thing Why you don’t have to compete with Amazon How important personality and branding are on eCommerce sites How to conduct market research Which kinds of keywords to target and which ones to avoid to get the best conversion rates How to get approved by a supplier How to get your eCommerce site up and running within two weeks What Google PLAs and Amazon Product Listing Ads are and how to use them Which third party tools to use Business-to-business versus business-to-consumer: which is best How to outsource in an eCommerce business How to sell a website and how much they can go for Anton’s travel plans Resources mentioned Anton Kraly Etsy Ebay Shopify Drop Ship Lifestyle Fiverr Retail Tower eCommHub (now called HubLogix) Google Analytics Lucky Orange Freelancer ODesk Flippa Empire Flippers Razor Sharp Shave Don't forget, you can get $100 off Drop Ship Lifestyle by going to zerototravel.com/dropship and starting your own drop ship lifestyle! The post How To Start A Drop Shipping Business & Live Anywhere – with Anton Kraly : Zero To Travel Podcast appeared first on Zero to Travel.

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  • Anton Kraly: How to Build a Lifestyle Business

    · 00:32:27 · The Bold Life Movement with Kimberly Rich

    Anton Kraly is the epitome of a lifestyle entrepreneur. His online business and community, Dropship Lifestyle, is his passion and he’s managed to create a lucrative business around running his own dropshipping e-commerce stores and teaching thousands of other entrepreneurs how to do the same. Having had several e-commerce businesses that were successful, Anton set out to look for something new. Inspired by Tim Ferriss’ book, ‘The 4 Hour Workweek’, he wanted something that could achieve a little more on auto-pilot. So, he started a drop-shipping business, but he ran up against roadblocks when he was looking for guidance and advice online. He couldn’t find anyone who was doing the same thing who also knew what they were talking about. In fact, had he taken some of the advice thrown around out there, it would have destroyed him. Instead, he found himeself learning it all on his own and becoming a thought leader in the space. Eventually, he decided to take his information and turn it into an online course and forum, and Dropship Lifestyle was born! On his website, clients get access to his course as well as the community, so users can ask each other questions. In fact, so many people have built successful businesses using his course that they can actually run the community almost themselves and he rarely even has to moderate or facilitate. That leaves him the time to build out more functional assets for his clients, such as his own Shopify app that automates order-processing, ‘store-front’ fully-customizable templates, and he’s currently working on a Niche Finder app. His goal is to create the only apps any of his users will ever need to run their own successful ecommerce stores. Dropship Lifestyle’s success has also spun off into some other successful businesses, such as his supplier directory site, live events, and a $100K+ sub-forum for the best-performing sellers.   His goal for 2016 is to grow his community even bigger. There are several clients in the community doing things he didn’t even anticipate when he first put the course out there and he sees what a big impact it has on people’s lives. So, Anton has made the commitment to spend about $30-$50K per month in paid advertising to widen the net and reach more people. He will be building another site this year that shows exactly what that kind of advertising ‘spend’ looks like and how to track it, etc., as another teaching outlet. Anton and I chat today about his mindset shift from traditional business to online business, why Saigon has been such a lucrative homebase the past few years, and what he sees for the future of Dropship Lifestyle. The only difference between those who are successful and those who are still waiting is a higher tolerance for risk. Anton has proven his ability to embrace risk and this boldness has served him well. His enthusiasm for living ‘the lifestyle’ is contagious! He simply loves what he does and isn’t afraid to try new things. Join us for this motivating and fun interview!     Some questions I ask: What is a lifestyle business?   Who inspires Anton? Where does he look for mentorship? How quickly could someone expect to start making sales with a drop-ship platform? How many people does Anton need to employ to run a successful lifestyle business? What is one of the most embarrassing niches he’s come across in the drop-ship world? In This Episode, You Will Learn: Why drop-shipping is a lucrative opportunity for new entrepreneurs Why you can’t just rely on SEO and why paid traffic is essential What a typical day looks like for Anton as he’s running multiple revenue-generating businesses Why some things that sell better online don’t necessarily work with traditional traffic sources Plus much more… Don’t stop here… www.dropshiplifestyle.com www.performancemarketer.com Additional Resources: www.shopify.com www.searchscientists.com www.fourhourworkweek.com      

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  • Förlåt Mig

    · 00:56:20 · Mata Grisen

    Välkomna till ännu ett avsnitt av Mata Grisen! Kvällens gäster är Damir “Under hemligt Alias” Damirsson och Anton Magnusson. Kim och Anton reder ut ett passivt agressivt gnabb som de haft de senaste veckorna där Anton läser upp början av sms-konversationen som inledde det hela. Damir berättar lite om gamla barndomsvänner som aldrig kom hem från Syrien och Irak efter strider med IS, Armann talar om juggar som juggar ut, Anton ifrågasätter superkraften att kunna döda folk med munnen och Kim tar upp problemet med homofober som beter sig jättebögigt.  Tyvärr gick halva inspelningen i soppan för Armanns mick valde att lägga av vid flertalet tillfällen. Sånt som händer! Skit i det fan! In på patreon och bjud oss på alkohol. Lyssna på Anton Magnusson Podcast. Trevlig lyssning!

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  • #028 - Positiv verrückt - Interview mit Anton Reulow

    · 00:40:11 · Du bist der wichtigste Mensch | Der Podcast auf deinem Weg zum Erfolg

    Anton hat es geschafft, innerhalb nur eines Jahres, ein Konzertpianist zu werden. Mit seinem Lebensmotto „positiv verrückt“ begeistert Anton nicht nur auf der Bühne die Menschen, sondern auch im täglichen Leben. Wie Anton es schafft hat, keineswegs nur zu träumen sondern seine Träume zu leben, das erfährst du in dieser Folge. Mehr Info´s zur Folge:     Positiv Verrückt - Das Abendkonzert Anton bei Youtube Anton bei Facebook Anton bei Instagram Stella - 22 Stars- bei Facebook   Dir gefällt der Podcast? Dann gib mir doch eine 5 Sterne Bewertung. Ich würde mich riesig freuen. ➡️ Hier klicken um den Podcast zu bewerten ⬅️   Mehr Info´s über mich: ➡️ Besuch mich auf Facebook ⬅️ ➡️ Folge mir auf Instagram ⬅️ ➡️ Die "Du bist der wichtigste Mensch" Facebook Community ⬅️

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  • Le Quatuor Akilone joue Beethoven, Dvorak et Chostakovitch

    · 01:59:30 · Plaisirs du Quatuor

    durée : 01:59:30 - Plaisirs du Quatuor - par : Stéphane Goldet - **Quatuor Akilone Emeline Concé, violon Elise de Bendelac, violon Louise Desjardins, alto Lucie Mercat, violoncelle**## Programme musical**Ludwig van Beethoven _Quatuor à cordes n° 8 en mi mineur op. 59 n° 2 I. Allegro / II. Molto adagio / III. Allegretto / IV. Finale_ Quatuor Akilone****Anton Dvorak _Cypřiše (Les Cyprès) B 11, cycle de 18 mélodies IV. Ó duse drahá jedinká (Mon unique bien\-aimée c'est pour toi seule)_** Philip Langridge, ténor / Radoslav Kvapil, piano CD Unicorn DKP 9115**Anton Dvorak _Ohlas písní (Echos de chants) B 152, 12 pièces pour quatuor à cordes d'après le cycle de 18 mélodies Les Cyprès B 11 IX. Ó duse drahá jedinká (Mon unique bien\-aimée c'est pour toi seule)_ Quatuor Akilone****Anton Dvorak _Les Cyprès B 11 XVI. Tam stojí stará skála (Ici s'élève le vieux rocher escarpé)_** Philip Langridge, ténor / Radoslav Kvapil, piano CD Unicorn DKP 9115**Anton Dvorak _Echos de chants B 152 X. Tam stojí stará skála (Ici s'élève le vieux rocher escarpé)_ Quatuor Akilone****Anton Dvorak _Echos de chants B 152 VII. Kol domu se ted' potácím (J'erre attristé autour de ta maison)_ Quatuor Akilone****Anton Dvorak _Echos de chants B 152 IV. O nasi lásce nekvete (Jamais l'amour ne nous conduira au bonheur ardemment)_ Quatuor Akilone****Anton Dvorak _Les Cyprès B 11 III. V tak mnohém srdci mrtvo jest (La mort règne en plus d'un coeur humain)_** Philip Langridge, ténor / Radoslav Kvapil, piano CD Unicorn DKP 9115**Anton Dvorak _Echos de chants B 152 II. V tak mnohém srdci mrtvo jest (La mort règne en plus d'un coeur humain)_ Quatuor Akilone****Dimitri Chostakovitch _Quatuor à cordes n° 2 en la majeur op. 68 I. Ouverture / II. Récitatif et Romance / III. Valse / IV. Thème et variations_ Quatuor Akilone**## Sur la toile[](http://www.quatuorakilone.com/)[Quatuor Akilone](http://www.quatuorakilone.com/) - réalisé par : Périne Menguy

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  • Tore Forsberg 2003

    · 00:50:08 · Sommar & Vinter i P1

    Före detta kontraspion - Jag kommer att berätta om kontraspionage och Säpos kontraspioner som under andra världskriget och det kalla kriget spionerade på spioner. Jag kommer också att berätta om tre fantastiska kvinnor som jag beundrar och som gjort stora insatser som dubbelagenter för vårt lands säkerhet. Den ena kvinnan avslöjade under andra världskriget den tyska underrättelseverksamheten i vårt land, och var nära att bli avrättad av tyskarna. Den andra kvinnan hittade de oframkallade filmrullar som blev de avgörande bevisen mot storspionen Stig Wennerström. Och den tredje kvinnan lurade skjortan av världens främste spionchef, den mytomspunne Markus ”Mischa” Wolf, och gav honom till på köpet ett ansikte. Om Tore Forsberg En av vårt lands mest erfarna kontraspioner. Har arbetat vid Säpo i över 30 år och var under det kalla krigets sista 15 år chef för den Säpo-rotel som bedrev kontraspionage mot Sovjetunionen och Warszawapaktsländerna. Debutant. Producent: Kristin Lorentzson Musiken som spelades i programmet: John Barry ”The James Bond Theme” Monty Norman THE BEST OF JOHN BARRY / COLUMBIA 488582 2 Ernst Rolf ”Det Är Kvinnan Bakom Allt” Karl Wehle SVENSKA SÅNGFAVORITER ERNST ROLF / EMI 7243 4 75113 2 5 Karl Gerhard ”Den Ökända Hästen Från Troja” Isaak Dunajevskij SVENSKA FAVORITER KARL GERHARD - ETTHUNDRA ÅR / ANCHA ANC 9091-2 Ulla Billquist ”Min Soldat” Nils Perne ULLA BILLQUIST KLASSIKER / KLARA SKIVAN KLA 7801-2 Per Grundén ”Kvinnans List Ska Vi Aldrig Föstå” Franz Lehar GLADA ÄNKAN / LONDON WB. 91099 Anton Karas ”The Third Man” Anton Karas THE THIRD MAN / DISCONFORME SL SFCD 33538 Jussi Björling ”La Boheme (6)” Giacomo Puccini OPERATIC ARIAS / RCA RD 85934 Anton Karas ”The Third Man” Anton Karas THE THIRD MAN / DISCONFORME SL SFCD 33538 Lorin Maazel ”Tosca” Giacomo Puccini TOSCA / DECCA 440 051-2 Anton Karas ”The Third Man” Anton Karas THE THIRD MAN / DISCONFORME SL SFCD 33538 Alexander (Alexandrov-Ensemblen) (Moskva) Kör & Orkester Alexandrov ”Kalinka” Trad Från Ryssland TOTAL BALALAIKA SHOW / PLUTONIUM PLUTOCD 7004 Alexander (Alexandrov-Ensemblen) (Moskva) Kör & Orkester Alexandrov ”Otji Tjornyje” Trad Från Ryssland TOTAL BALALAIKA SHOW / PLUTONIUM PLUTOCD 7004 Katia Cardenal ”Mi Amor” Evert Taube TAUBE PÅ SPANSKA / KIRKELIG KULTURVERKSTED FXCD 242 Anton Karas ”The Third Man” Anton Karas THE THIRD MAN / DISCONFORME SL SFCD 33538 Colin Davis ”Tosca” Giacomo Puccini TOSCA / PHILIPS 464 729-2 Alexander (Alexandrov-Ensemblen) (Moskva) Kör & Orkester Alexandrov ”Battle Hymn Of The Republic” William Steffe TOTAL BALALAIKA SHOW / PLUTONIUM PLUTOCD 7004 Kjerstin Dellert ”La Belle Hélene Nr 2” Jacques Offenbach POPULÄRPLATTAN / FISCHER 103 Frank Sinatra ”How About You” Burton Lane SONGS FOR SWINGIN’ LOVERS / CAPITOL CDP 7 46570 2 Zarah Leander ”Stockholm Blir Stockholm” Pete Wendling ÖNSKETIMMEN / EMI 793240 2 Leningrad Cowboys ”Just A Gigolo” Leonello Casucci TOTAL BALALAIKA SHOW / PLUTONIUM PLUTOCD 7004

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  • #1 - Simon Gärdenfors & Anton Magnusson

    · Humoristerna

    I första avsnittet av intervjupodcasten Humoristerna intervjuas Simon Gärdenfors och Anton "Mr Cool" Magnusson. Simon Gärdenfors är bland annat känd från rapduon Far & Son, och Anton Magnusson är kanske främst känd från musik och battlerap, där han går under namnet "Mr Cool". God lyssning!

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  • 13. Anton Magnusson är helt okej med tjockisar

    · 01:09:50 · Det Här Är Min Podcast

    I det lätta trettonde avsnittet gästas jag av en nyvaken Anton "Mr Cool" Magnusson.   Vi pratar om hur mycket sanning det ligger bakom Antons rap-texter, hur illa Anton beter sig mot sin vän Bög-Jimmy och att Mr Cool inte är ett så coolt namn. Jag tar även upp mina misstankar om att Anton hatar tjockisar, viliket leder oss till diskussionen "alla kan inte vara sexiga".   Vill du stötta den här skiten så kan du göra det på Patreon. https://www.patreon.com/user?u=3893626   Följ mig på twitter.  https://twitter.com/niclas_lofgren   Klippt av Fiilp Lorin

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  • 77: Anton Cooper - Cross-Country Mountain Biker

    · 00:31:41 · endurance Junkie Podcast

    Anton Cooper is a New Zealand cross-country MTBer who races for the Trek Factory Racing XC Team. He is the 2015 World Under 23 Cross-country MTB champion, 2014 Commonwealth Games Cross-country MTB champion and the 2012 World Junior Cross-country MTB champion. After being sidelined for most of the 2016 season -including the Rio Olympic Games –  recovering from chronic fatigue syndrome, Anton returned to the highest level in 2017 with a couple of solid results on the World Cup circuit. At only 23 years old, Anton is currently ranked 6th on the UCI list and has his sights firmly set on a gold medal at the 2020 Olympic Games in Tokyo. You can follow Anton on Facebook,  Twitter and Instagram. In this interview we talk about: – Anton’s sporting background and progression in the sport – Life on the XC World Cup circuit – Missing the 2016 Rio Olympics and bouncing back from that setback – What he needs to do to between now and Tokyo 2020 to have a shot at a medal

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  • OMR #70 mit Anton Waitz von Project A

    · 00:49:33 · OMR Podcast I Interviews zu Digital Business, Start-Ups und alles rund um's Marketing - by Online Marketing Rockstars

    Anton Waitz war drei Jahre lang für Axel Springer in den USA und hat dort mit Axel Springer Digital Ventures den VC-Arm des Unternehmens aufgebaut. Im OMR Podcast berichtet Waitz von den Unterschieden zwischen der Startup- und VC-Szene in den USA und Deutschland, seine Amerika-Anfänge als Nobody und digitale Medienprodukte, die einen zweiten Blick Wert sind.Alle Themen des OMR Podcasts mit Anton Waitz im Überblick:Anton Waitz als Protagonist der Berliner Startup- und VC-Szene. (ab 1:33)Was macht Anton Waitz heute? Wie lief sein Werdegang? (ab 3:17)Drei Jahre USA für Axel Springer: Wie ist er in der Szene gelandet? (ab 5:02)Nimmt das Silicon Valley deutsche Unternehmens-Reisegruppen auch wahr? (ab 9:50)Warum fließt in den USA VC-Geld in Medienunternehmen und in Deutschland nicht? (ab 12:27)Gibt es auch im B2B-Bereich spannende Publisher? (ab 18:21)Was hat Anton wieder nach Deutschland und zu Project A gelockt? Wie unterscheidet sich die Deutsche VC-Szene von der in den USA? (ab 22:15)In welche Themen und Technologien investiert Project A gerade? (ab 26:52)Ist digitales Marketing bei Health oder Insurance Tech wie im Media-Bereich Kern der Wertschöpfung? (ab 29:30)These: Das VC-Geld fließt ins Marketing und damit zu Google und Facebook – für den Investor und das Unternehmen bleibt nichts übrig. Wie sieht Anton das GAFA-Problem? (ab 31:04)VCs agieren in Deutschland ja stärker im Hintergrund, das VCs in den USA. Warum ist das so? (ab 35:36)Und müssten nicht auch deutsche Gründer stärker in den Vordergrund rücken? (ab 38:00)Vice hat keine riesige Reichweite aber ist der VC-Darling in den USA: Was ist da los? (ab 43:01)Wie sehr schadet es Startups, wenn der Gründer das Unternehmen verlässt? (ab 44:41)

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  • 1,173 - Flying on a Budget Airline

    · English as a Second Language (ESL) Podcast - Learn

    Sometimes a cheap airline ticket ends up costing you more than you planned. Learn why in this episode. Slow dialog: 1:31 Explanations: 4:18 Fast dialog: 18:36 Anton: It’s amazing that we were able to get these airline tickets so cheaply. Federica: It’s great, isn’t it? We can fly to Lawrence City for a fun weekend. Let’s check in using this kiosk. Anton: Hmm, this is asking me to pay $50 to bring a piece of luggage aboard. I didn’t know there were such strict baggage restrictions. Federica: I didn’t realize it either. Anton: And we have to pay another fee to reserve a seat. I didn’t know that the default was open seating. Federica: Me, neither. Anton: Did you know that we’re not flying directly to Lawrence City, but making two stops on the way? Federica: Oh, no! Anton: And there are other hidden fees for what they consider add-ons, things we would normally get for free on other airlines, like a soda, snack, blanket, and in-flight entertainment? Federica: No, that’s news to me. Anton: Here’s the kicker. We’re not flying into Lawrence City Airport but to a remote airport 60 miles away. We’ll pay a lot for ground transportation to our hotel. Should we get a refund and forget about the trip? Federica: Sorry, one thing I do know is that there are no refunds or changes allowed. Anton: I should have known flying on a budget airline would be like this. It doesn’t seem like such a good deal now, does it? Federica: No, this airline has turned nickel-and-diming into an art form! Script by Dr. Lucy Tse

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  • 1,005 - Complimenting Your Host

    · ESL Podcast - Previous Episodes

    Did I mention that I think you’re a wonderful cook, and that you look beautiful today? You should definitely listen to this episode about giving compliments. Slow Dialog: 1:26 Explanation: 3:25 Fast Dialog: 15:27 Anton: Jenny, you’ve outdone yourself. This is quite a spread. Jenny: Thank you. I’m glad you approve. Anton: Approve? I think everything on this table looks exquisite and mouthwatering. Jenny: That’s nice of you to say. I wanted everything to be perfect. Anton: You’ve surpassed all expectations. If this food tastes even half as good as it looks, you’ll wow every guest. Jenny: If you don’t stop complimenting me, I won’t be able to stop blushing. Anton: I’m only just beginning, because you’re a vision in that dress. Jenny: Oh, it’s nothing special. Anton: Of course it’s special, but you could wear a sack and look ravishing. Jenny: Okay, now I know you’re buttering me up. What gives? Anton: Nothing, nothing at all. You’re so suspicious. I’m just giving you my candid opinion. Jenny: If you say so. Where’s the camera you borrowed from me for your trip? Did you bring it? Anton: Ah, the camera. Did I mention how much I admire that necklace you’re wearing? Script by Dr. Lucy Tse

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  • ”Vi kände oss inte som invandrare”

    · 00:29:06 · Tendens – kortdokumentärer

    När den svenska ekonomin blomstrade efter andra världskriget vände sig stat och företag utomlands för arbetskraft. Under 60-talet kom framförallt unga män från Grekland och dåvarande Jugoslavien. När Anton Jaksetic kom till Sverige 1964 blev han tilldelad ett jobb på en fjäderfabrik i Mönsterås. - Det var annorlunda då. Vi kände oss inte som invandrare, säger han. Anton Jaksetic, kom från den slovenska delen av Jugoslavien, via ett flyktingläger i Italien. -Jag ville till Kanada men då skulle man vänta i två år. Så det blev Sverige. Anton tilldelades ett jobb på fjäderfabriken Stece i Mönsterås. Där blev han kvar i 8 år. -Jag trivdes, fram tills jag blev illa behandlad. Anton skulle bli befordrad.  I ett helt år fick han utbildning för att bli instruktör. Men när den dagen kom gick jobbet till en annan, och Anton blev tillsagd att lära upp honom. -Jag blev ledsen och kände mig åsidosatt. Det kändes som det var för att jag var invandrare. Det var första gången Anton upplevde någon form av etnisk diskriminering i Sverige. Idag ser han det överallt. -Det ändrar sig med ekonomin. När det går dåligt börjar folk tänka på sig själva., säger han. Bildtext: Anton Jaksetic var 19 år när han fick löfte om jobb i Sverige. - Vi visste att vi skulle hamna på fabrik, men inte var, säger han. Berätta vad du vet och minns från 60-talets arbetskraftsinvandring? Skriv i kommentarsfältet.

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  • 164 - Mats Magnusson del 2

    · 01:22:47 · Lundh

    Avsnitt 164 av Sveriges mest nyfikna fotbollspodd gästas av Mats Magnusson. Den tidigare anfallaren var en riktig gigant under fem år i Benfica och tillhörde de bästa i Europa, spelade två finaler i dåtidens Champions League och deltog i VM för Sverige, men efter karriären var över hade han det tufft vilket han nu berättar om i sin bok "Masse: helvetet tur & retur". Mats Magnusson fick grava problem med alkohol, förlorade kontakten med sin familj, tappade kontrollen över sin ekonomi, blev vräkt och levde som hemlös i flera år innan han fick hjälp att ta tag i sitt liv. I del två av poddintervjun talar Magnusson om sin makalösa karriär som spelare, om genombrottet i Malmö FF, om när han blev petad för att han hade för högt BMI, om Hasse Borgs reklamkupp inför det klassiska målet mot Västtyskland, om den omedelbara succén i Benfica, om varför hans agent nobbade bud från Barcelona, Everton och andra storklubbar, om att bli blåst på Guldskon som Europas bäste målskytt av Hristo Stoitjkov, om att det svider att Tomas Brolin och inte han fick Guldbollen 1990 och varför han och Henrik Larsson funkade så bra ihop och sköt HIF till allsvenskan efter 25 års frånvaro. Han berättar också om drömmen om att återvända till Lissabon med sin nya familj.

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  • 164 - Mats Magnusson del 1

    · 00:57:37 · Lundh

    Avsnitt 164 av Sveriges mest nyfikna fotbollspodd gästas av Mats Magnusson. Den tidigare anfallaren var en riktig gigant under fem år i Benfica och tillhörde de bästa i Europa, spelade två finaler i dåtidens Champions League och deltog i VM för Sverige, men efter karriären var över hade han det tufft vilket han nu berättar om i sin bok "Masse: helvetet tur & retur". Mats Magnusson fick grava problem med alkohol, förlorade kontakten med sin familj, tappade kontrollen över sin ekonomi, blev vräkt och levde som hemlös i flera år innan han fick hjälp att ta tag i sitt liv. I del ett av poddintervjun berättar Magnusson om hur det gick utför, om hur han levde på samhällets skuggsida och ofta bodde i Högaborgs och Eskilsminnes klubbstugor, om att en vänskapsmatch med Benfica där han blev utskrattad blev vändningen, om hur han fick hjälp att bli nykter och börja betala sina mångmiljonskulder, om hur han återfick kontakten med sin gamla familj och om varför han ville berätta om det i en bok.

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  • Nedflyttad från business class: Katja Magnusson, Kairo

    · 00:03:25 · Utrikeskrönikan

    Utrikeskrönika den 26 juni 2017. Kairo. Kairo måndag Häromdagen flög jag från Beirut tillbaka hit till Kairo. Vid gaten sa de att jag hade blivit uppgraderad och skulle få flyga i business class. Jag satte mig nöjd i mitt pösiga breda säte och väntade på att få juice i ett riktigt glas och såg nästan hela planet gå förbi mot sina trånga stolar därbak. Men jag hade knappt hunnit sätta upp väskan förrän en av flygvärdinnorna kom med en lapp och frågade efter miss Magnusson. Det har blivit en plats ledig i ekonomiklass så nu får du flytta dit sa de. Jag blev sur, nästan lite kränkt som att någon gett mig en present och sen tagit den ifrån mig innan jag hunnit öppna. Medan jag lommade tillbaka till ett säte längre bak i planet så skämdes jag över min reaktion. Det hade gått blixtsnabbt att vänja sig vid ett nytt privilegium som jag inte ens hade rätt till. I själva verket tror jag att jag och många andra från Sverige ganska ofta åker skönt i livets business class utan att ens märka våra privilegier. För det är lätt att missa sin egen plats i hierarkin. Som på hotellet i Libanon där jag satt och åt frukost och tittade på de afrikanska gästarbetarna som klättrade upp i träden för att skaka på dem så att löven trillade ner för att sen kunna sopa upp dem. I Libanon är det ofta filippinska kvinnor som tar hand om barnen, syrier som klättrar högt utan livlinor på byggarbetsplatserna och libaneser eller västerlänningar som jag som tar emot servicen. När jag anlände till flygplatsen i Kairo fick jag otaliga frågor om jag ville åka taxi, om jag kunde ge lite extra pengar på toaletten, så kallad "baksish" och jag höll på att bli irriterad igen. Sen tänkte jag på den person jag var första gången jag kom hit för mer än tio år sen för att läsa arabiska. Jag och min vän var kanske de mest optimistiska inför Egypten. Om någon fick för sig att klaga på hettan, smutsen, röran eller alla som ber om pengar så vägrade vi lyssna, vi älskade allt helt odelat. Ibland saknar jag den där studenten jag var för tio år sen som gillade allt så oreserverat. Nu kanske jag har satt mig lite för bekvämt ner i business class fåtöljen för ibland kommer jag på mig själv med att också gnälla över just det där jag älskade och försvarade så hårt. Jag tänker på mina vänner som kommer från platser som Egypten, Irak, eller Libanon. De får ofta frågor från utländska besökare om det inte är farligt, om man lätt blir magsjuk och om trafiken inte är helt galen. I frågorna ligger en sorts underförstådd tanke att allt det där är farligare och värre för oss än för dem som lever här varje dag och inte kan åka härifrån. Eller som när svenska diplomater i låt säga Afghanistan eller Irak inte rör sig utan bepansrade bilar med beväpnade vakter samtidigt som unga människor skickas tillbaka till samma platser och förväntas klara sig utan skydd. Nu ska jag snart flyga hem till Sverige igen, och jag lovar att inte sura var jag än blir placerad i planet. I turkiska minibussar brukar den sista passageraren få sitta på en liten träpall när alla andra säten tagit slut och det är ok till och med om jag får den där överblivna pallen.   Katja Magnusson, Kairo katja.magnusson@sverigesradio.se

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  • Avsnitt 32 - Claes Magnusson

    · 01:08:00 · Logistikpodden

    Claes Magnusson har arbetat med digital utveckling sedan 1980-talet och driver idag utbildningar inom apputveckling, mobil handel med mera. Han är expert på Apple och har följt företaget noga i många år. Vårt samtal handlade, förutom om utbildningar och Apple (som har världens bästa försörjningskedja enligt Gartner Group), om IT-avdelningar, mikropositionering och om hur bra Apple Watch egentligen är.  Avsnittet är det tredje av fem inspelade under Almedalsveckan 2015. De är alla inspelade under drygt ett dygn och kommer att publiceras i kronologisk ordning. Anledningen till detta är att för mig utgör de fem avsnitten olika delar av samma konversation, fördelat på fem samtalspartners. De fem avsnitten och deras publiceringsdatum är: 9/7 2015 - Karolina Boholm 16/7 2015 - Johan Lange 23/7 2015 - Claes Magnusson 30/7 2015 - Christian Sandström 6/8 2015 - Joakim Jardenberg Länkar: Claes på Twitter, @claes Claes på Facebook (följ honom där om du vill ta del av hans spaningar gällare bland annat Apples utveckling) Claes på LinkedIn Malmö Yrkeshögskola Listan Supply Chain Top 25 från Gartner Group där Apple nu har klassats som Master efter att ha haft toppositionen flera år i rad. Storyn om hur Toshibas hårddisk möjliggjorde första iPoden. Sjukhus analyserar kreditkortsdata för att identifiera livsstilssjukdomar Jämförelse mellan Apple och Amazon (ur ett SCM-perspektiv) Test av Apple Watch på Klocksnack Kevin Kelly om The One Machine Nyhetstjänsten Omni Appen Wikiwatch Den alldeles lysande TV-serien Silicon Valley Avsnittet med Jonas Söderström, författare till boken Jävla skitsystem    

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