Cauet mars 2012

  • Mars Dorian ★ eBooks und Zeichnungen vom anderen Stern

    · 00:57:16 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

          Interview mit Mars Dorian Hey Leute, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz! Heute mit einem Gast, den ihr alle schonmal gesehen habt. Nicht ihn direkt, aber auf jeden Fall seine Zeichnungen. Mars Dorian hat nämlich das Cover für die LifeHackz-Show entworfen und ja… Mars hat nicht nur Qualitäten im Sketchen und Zeichnen, sondern er ist auch unter die Schreiber gegangen und schreibt jetzt ziemlich krasse, abgefahrene Science Fiction Geschichten, Self-Publishing. Ja, checkt das Interview aus. Viel Spaß! In dieser Folge lernst du: Wie ein Coworking Space dich produktiver machen kann. Wie du eine Karriere findest die zu deinem Lebensstil passt. Wie du Twitter zum netzwerken nutzt. Was du beim veröffentlichen deiner Bücher auf Amazon beachten solltest. Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 1. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit ???? [www.dnxnews.de] 2. Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern???? [www.dnxcommunity.de] 3. Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST")  ???? [www.dnx-berlin.de] 1.000 Dank, Dein Marcus  SHOWNOTES Mars Dorian Scrivener Coach.me [su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Mars Dorian (Intro) Marcus: Hey Mars, cool dass Du am Start bist! Mars: Danke, dass Du mich dabei hast Mann. Ich bin hier in meinem Studio eingekächert. Ich habe hier die Gardinen zu, alles zugeschlossen und bin hermetisch abgeriegelt, damit das hier funzt. Marcus: Ja sehr geil. Ich wollte Dich nämlich gerade fragen: Wo bist Du und was machst Du da? Mars: Also ich bin gerade in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg. Und zwar teile ich mir mit einer Künstlerin einen Studioplatz. Das ist dann da der Hinterhof quasi, in so einem Gewerbegelände und hier sind überall Startups herum und da ist immer viel am rascheln und viel am machen und arbeiten... hier gehe ich halt hin um zu arbeiten. Marcus: Okay, das heißt, Du brauchst auch irgendwie, im das trennen zu können auch in Deinem Kopf, einen eigenen Arbeitsplatz getrennt von Deiner Wohnung - Du bist nicht so der Home-Office Typ? Mars: Ja, ich meine, kann ich auch, aber ich find’s halt geiler, wenn Du wirklich in einer Umgebung bist, wo wirklich - ich sage mal - 99% der Menschen arbeiten. Das hat so eine ganz eigene Energie, wo ich denke “Shit, wenn ich jetzt irgendwie hier rumstehe oder faul bin, dann fühle ich mich schlecht”, verstehst Du? Weil hier alle um mich herum arbeiten. Das gibt mir wirklich Antrieb immer am Ball zu bleiben. Gerade weil ich ja mein eigener Boss bin, muss ich ja ein gewisses Maß an Selbstdisziplin aufbringen. Marcus: Absolut. Also ich kenne es ja von uns beiden selber, von Feli und mir, wenn wir unterwegs sind klappt das immer eine Zeit lang ganz gut, auch von zu Hause zu arbeiten oder gerade, wo wir gerade sind, dann in irgendeinem Airbnb oder so. Aber irgendwann kommt der Punkt so, wo Du dann merkst, Du wirst antriebsloser und brauchst vielleicht mal ne neue Umgebung. Also schön ist, wenn man’s selber merkt, weil meistens schlittert man da so rein, ohne es richtig zu merken. Aber wenn wir dann mal rausgehen und beispielsweise im Coworking Space sind oder so, denken wir so “Shit, warum haben wir das nicht vorher gemacht? Hier ist irgendwie…” wie Du schon sagtest, das färbt auch ab, wenn alle anderen Headsets aufhaben und konzentriert am Rechner arbeiten, dann hast Du kein Bock da der einzige zu sein, der auf Facebook seine Zeit verschwendet oder so, sondern haust dann auch gleichzeitig rein. Mars: Das funktioniert super geil. Ich sag mal ganz kurz: Wo ich in Tokio war… und Tokio ist so eine Stadt, die ist so energisch, die rennen fast. Also die laufen, aber die rennen und Du hast das Gefühl, alles ist in Bewegung, wie so ein endloser Strom von Menschen. Und ich hatte richtig Scham als ich mich mal hingesetzt habe und gegessen habe, weil um mich herum alles was machen. Selbst wenn sie irgendwo herumsitzen, arbeiten sie irgendwie an ihrem Smartphone oder machen sich irgendwelche Notizen und ich dachte “Ach, ich bin hier voll der faule deutsche Sack hier”. (beide lachen) Geht ja gar nicht klar! Marcus: Krass! Tokio steht auf jeden Fall auch noch auf meiner Bucket-List, wo ich unbedingt mal hin will. Also Du sagst es ist cool da? Mars: Also, es ist halt ganz anders als europäische oder westliche Kulturen. Da ist ein ganz anderer Kulturzweig. Die denken anders, die sprechen anders, aber es ist halt in dem Sinne exotisch und ich mag halt japanische Kultur. Ich mag die Popkultur, also Videospiele, Comics, das Essen und all so was. Deswegen hat’s mich dahingezogen. Marcus: Cool! Du selber machst ja auch viel mit Comics und Videospielen, Zeichnungen. War das ein Grund, weswegen Du nach Tokio gegangen bist? Mars: Auf jeden Fall! Ich mach ja jetzt hauptberuflich Illustrationen und die japanische Popkultur hat ja einen Rieseneinfluss. Also ich mache nicht den japanischen Stil mit diesen großen Mangaaugen und so, aber bestimmte Einflüsse hat die Kultur auf mich und das war halt der Hauptgrund, warum ich dahin gegangen bin. Weil ich dachte “Wie kann so ein kleines Land…”, was relativ klein ist im Vergleich zu Amerika oder China oder Europa “...so eine fette Kultur haben und solche Videospiele kreieren, die so kreativ sind und solche Comics und Zeichentrickfilme?”. Das hat mich einfach umgehauen. Und ich wollte dem auf den Grund gehen. Marcus: Mmh, das heißt, Du hast Dich schon immer bewusst irgendwie daran orientiert oder kam das irgendwann unbewusst, dass Du, wenn immer Du irgendetwas gezeichnet hast, ging es so in die Richtung. Und dann hat man so gemerkt, irgendwie ist das so wahrscheinlich das Land, was Dich am meisten beeinflusst? Oder die Kultur dort? Mars: Nee, das lag… als ich noch klein war, habe ich noch hauptsächlich amerikanische und europäische Comics gelesen. Also aus dem europäischen Raum waren es so französische, franco-belgisch nennt sich das. So Spirou, Fantasio und Marsupilami und Asterix und Obelix und die ganzen Klassiker, ne? Dann kamen die Amis mit ihren Superhelden Marvel und DC. Aber dann kam das langsam mit diesen japanischen Einflüssen. Und wo das ganze populär wurde, auch in Berlin… und als ich dann in die Comicshops gegangen bin, war ich halt total fasziniert, weil die völlig anders. Also die waren völlig anders gezeichnet. Die Charaktere waren völlig anders. Es gab keine Superhelden und keine Detektive. Es waren völlig andere Welten und das hat mich so fasziniert, da musste ich mich halt mehr damit beschäftigen. Und dann kam der Einfluss halt. Marcus: Mmh, genau. Und wie kam das dann, dass Du so da reingeschlittert bist in diesen Comic… Manga ist ja nicht in diesem Comic-Style… Gab es da spezielle Kundenwünsche, die gesagt haben “Ey, ich brauche ein neues Cover, das soll genau so und so aussehen? Oder war es eher so, dass Du Dich selber ausgetobt hast und irgendwann gemerkt hast so “Das ist mein Ding! Hier bleibe ich, das mache ich jetzt”? Mars: Ja also als ich noch zur Schule ging, habe ich quasi Videospiele gespielt und dann versucht, das in Comicform umzusetzen ne? Und das war Haupthobby. Das war mit Leidenschaft. Ich habe einfach Comics nach Laune gemalt ne? Und irgendwann habe ich dann für die Jugendzeitung gemalt, hab damit ein bisschen Geld verdient. Und dann hatte jemand das gesehen und hat gesagt “Ey, kannst Du nicht Comic-Strips für ein Magazin machen, so für ne Handwerkszeitung?” Da habe ich gesagt “Ja mach ich, cool”. Dann habe ich auch ein bisschen Geld mit verdient, so 100,00 Euro im Monat. Marcus: Damals noch in der Schule als Schüler? Mars: Genau in der Schule als Jugendlicher. Da war ich - keine Ahnung - 15, 16 oder so. Dann hab ich da ein paar hundert Euro mal extra im Monat in der Tasche gehabt und da dachte ich “Ey, das ist richtig geil”. Und ich bin halt so ein Riesen-Fan, also das wusste ich damals noch nicht, aber im Prinzip, dass Du Dein Business um Deinen Lebensstil herum baust ne? Und ich hatte auch mal damit gespielt, weil ich auch so Filme gemacht habe, Filmregisseur zu werden. Aber das habe ich dann irgendwann aufgegeben, weil ich gemerkt habe, ich bin absolut introvertiert und ich kann nicht mit Menschen jeden Tag arbeiten und früh aufstehen und immer so ein riesen Set um mich herum zu haben ja? Ich will so lange schlafen wie ich will. Ich will rumreisen und ich will nur quasi meinen Computer haben und dann meine Karriere aufbauen. Und weil ich halt Comics gemacht habe, habe ich das versucht halt zu verbinden ne? Also wie kann ich diesen Lebensstil haben und wie kann ich aber trotzdem damit Geld verdienen. Dann ist das halt in diese Illustrationsecke hingekommen. Marcus: Ja, saucool. Und das Internet bietet sich ja dann, gerade auch für Typen wie Dich, die eher introvertiert sind, dann auch mega gut an, dass man sagt “Ich entscheide selbst, wann ich jemanden an mich heranlasse und auf wen ich reagiere”. Mars: Ja also das Internet… Ich hab mal ganz früher am Anfang meines Blogs vor fünf Jahren oder so geschrieben: das Internet ist meine liebste Religion. Ich habe sogar quasi… mich bedankt, wenn ich einen Auftrag hatte so an meinen Mac. So “Danke für den Kunden!” So als ob das so eine Statue… So eine Buddha-Statue wäre. Ich hatte mal richtig krasse Probleme, weil ich nicht studiert hatte und ich wusste halt meinen Weg nicht in der Welt ne? Und mit dem Geld verdienen und kreativ sein hat auch nicht so geklappt. Marcus: Wann war das? Mars: Das war…. also ich bin gleich nach der Schule halt um die Welt gereist für vier Jahre. Bin dann immer zig Monate nach Berlin zurückgekommen und dann wieder rumgereist. Ich war in Japan, Amerika, Mexico und um Australien habe ich auch gelebt und innerhalb Europa. Marcus: Cool! Also immer mit nem Backpack, als Backpacker oder hast Du auch lokal irgendwie gearbeitet? Mars: Also immer unterwegs, aber ich habe immer schon so kreative Services so gemacht mit dem Computer. Aber es war noch keine Karriere. Also ich habe dort als Barkeeper meistens gearbeitet oder in Australien auf’m Feld und solche Jobs halt. Ähm, und dann immernoch so ein bisschen auf’s Internet geschielt, weil ich dachte “Oh Mann”. Ich muss immer, wenn ich in ein neues Land gehe, neue Arbeit suchen. Das ist ja schön, wenn ich mir irgendwie etwas aufbauen könnte, was unabhängig ist. Was, egal ob ich in Thailand bin oder in Australien, dass ich mir so was trotzdem aufbauen kann und das nicht immer von vorne anfangen muss. Und dann kam ich dann aber irgendwann zurück, weil ich dann keinen Bock mehr hatte, nach den ganzen Reisen, und dann war ich 24 glaube ich. Und da hatte ich eine richtig Hardcore-Phase, wo ich echt depressiv war. Da bin ich zu meiner Mutter…. musste ich da zurückziehen, weil ich ganz wenig Geld verdient habe. Und ich hatte ne kleine Ausbildung gehabt in dem Sinne und da war ich echt frustriert. Ich wusste einfach nicht, wie es weitergeht. Wie mache ich jetzt ne Karriere, die zu meinem Lebensstil passt. Und das ging - sage ich mal - eineinhalb Jahre so. Und es waren die dunkelsten Zeiten mit Abstand in meinem ganzen Leben. Und das war so schlimm, ich war sogar mal auf so einer Suizid-Intensivstation, ich glaube das war in Prenzlberg irgendwo. Und das war nur noch Schwarz bei mir. Ich wollte nicht aus meinem Bett rauskommen. Ich dachte, ich hab mein Leben verkackt. Ich habe es verschwendet , anstatt etwas ordentliches zu machen und jetzt weiß ich überhaupt gar nicht, wie es weitergeht ne? Und dann habe ich irgendwann, quasi um das zu bewältigen, habe ich mir so ein Grafik-Tablet geholt und habe das an meinem Computer angeschlossen, einfach damit ich kreativ bleibe. Damit ich noch irgendwie meinen Kopf beibehalte, verstehst Du? Als Bewältigung quasi der Probleme... Marcus: Ja auf jeden Fall! Das ist auch wichtig. Mars: Ja genau. Das war reine Therapie eigentlich. Und da habe ich gedacht “Fuck, das ist so geil”. So mit dem Grafik-Tablet kannst Du alles digital machen, geht sauschnell, musst nicht rumradieren und so. Und da hat mich das so ein bisschen abgelenkt und dann habe ich es halt auf ner Webseite dann gepostet und gebloggt dazu immer. Und dann hat irgendwann mal ein Australier gesagt “Hey, ist richtig cool was Du machst. Kannst Du für mich einen Avatar machen?” Und da habe ich gesagt “Äh… klar”. Und dann hat er noch gefragt “Du bist doch professioneller Illustrator oder?” Und da sagte ich “Ja, ich habe Aufträge aus aller Welt”. (beide lachen) Aber einer war halt aus Amerika und der Antrag von ihm aus Australien und ich war aus Deutschland, also war es ja schon international. Marcus: Auf jeden Fall. Mars: (lacht) So ein bissche so “Fake it until you make it” ne? Und nee… und dann hat der mir irgendwie - keine Ahnung - 150 $ dafür gegeben und da dachte ich, wenn ich das jetzt richtig mache, dann kann ich jetzt meine eigene Karriere daraus machen. Naja und dann habe ich quasi wie ein besessener immer gebloggt über Kreativität und da meine Zeichnungen digital gezeigt... Marcus: Auf Deiner eigenen Domain oder war das noch damals irgendwie so ein Tumblr oder Blogger oder so? Mars: Also ich bin gleich am allerersten Tag sag ich mal zu Wordpress… ist das .org? Marcus: Ja, es gibt irgendwie beides. Das eine sind die Themes und das andere ist so der Hoster ne? Mars: Genau. Ich verwechsle immer… das ist ja die Abkürzung. Aber nee, ich wollte von Anfang an gleich meine eigene Domain haben. Ich habe dann Marsdorian. Weil das Mars war immer mein Spitzname, den ich als… also Marius ist ja der Hauptname, aber Mars habe ich dann immer gehabt und habe dann meinen Namen gleich gemacht mit .com. Hab mich da gleich reingefitzt, weil Leute gesagt haben “Vergiss diese ganzen Free Templates, Du musst Deine eigene Domain haben, dann kannst Du Dein eigenes Business bauen”. Marcus: Und woher hattest Du dieses Wissen zum Beispiel? Mars: Ähm, ich hab… ich hab mal einen Amerikaner getroffen in Berlin, der davon erzählt hat, dass er mit dem Internet Geld verdient. Und das hatte ich damals noch nicht verstanden und der hat mir das gezeigt irgendwie. Der hat so Online Marketing gemacht, also dieser Klassiker. Anderen Leuten… also das Hauptgeld zu verdienen, indem man anderen Leuten erklärt wie man Geld verdient, verstehst Du? Marcus: So Internet Marketer. Mars: Genau, also so Hardcore. Wenn Du so einen Klischeefilm machen würdest, dann würdest Du ihn nehmen. Und der hat es mir gezeigt  und dann bin ich auf amerikanische Internet Marketing Seiten gegangen. Und ich muss sagen, das war ziemlich…. das wusste ich damals noch nicht, aber die waren schon ziemlich… wie soll ich sagen? Es war richtig suspekt, ne? Für mich waren das schon kleine Gauner irgendwie. Die haben dann so pyramidenmäßig solche Schemes gemacht und haben gesagt “Ja, ich sage Dir, wie man da irgendwie für 197 $ für den Kurs, sage ich Dir halt, wie man richtig Geld verdient”. Und dann habe ich herausgefunden, das Business was die da promoten ist wie man Geld verdient, verstehst Du? Marcus: Ja ja, und meistens dann auch ohne Background. Also so den Leuten erklären zu wollen, wie man ein Business aufzieht, aber selber noch nie eins hochgezogen zu haben. Mars: Ja genau! Und dann so Business Consulting von Leuten, die noch nie ein Business aufgebaut haben. Dann ist das Business das Business Consulting. Marcus: Ja. Mars: Und da habe ich gedacht “Ah Mann, aber so was will ich ja irgendwie nicht machen. Da fühle ich mich… das passt nicht zu mir”. Aber ich halt… das Gute daran war, ich habe gelernt “Aha, also man kann Geld online verdienen, was schonmal richtig geil ist”. Und dann bin ich erstmal in diese Szene reingerutscht… Reingerutscht - wie das klingt (lacht) Voller Scham und dann habe ich Internet-Marketing gemacht. Marcus: Ja, also ganz ehrlich: Als ich die ersten Touchpoints so mit dem Internet hatte - jeder stößt ja irgendwann drauf so, sei es über irgendeinen App und dann über Nacht reich werden oder irgendwie Geld im Schlaf verdienen - und dann denkst Du Dir “Scheiße, was ist das denn Cooles?! Mal gucken was da so hintersteckt”. Und dann kriegst Du so ein, zwei, drei Teaser-Videos und wirst mit E-Mails kaputt gebombt und musst dann immer mehr Geld zahlen. Und die meisten raffen dann ziemlich schnell, dass da nicht viel hintersteckt. Aber für den ersten Aha-Moment, um selber zu merken so man kann im Internet wahrscheinlich auch Geld verdienen, war es in dem Fall für mich richtig und in Ordnung. Und glücklicherweise habe ich dann schnell erkannt, wie substanzlos das ist. Mars: Ja, und wie Du schon gesagt hast, das ist ein bisschen so wie beim Hubschrauber, wo Du so Kurskorrektur machst ne? Da gehste mal vom Weg ab und dann “Ah, jetzt muss ich in die Richtung” “Ah nee, jetzt bin ich wieder falsch - muss ich in die Richtung”. Immer so Crash und Burn, wie man das auf Englisch sagt. Und es war aber für mich der Einstieg. Und dann habe ich halt aber trotzdem sehr viel gelernt. So ein bisschen so von Marketing, so ein bisschen mit den Keywords, ähm, wie man interessante Blogartikel schreibt, wie man mit anderen Bloggern in Kontakt gerät und so. Und ich hatte mir dann halt so eine Base aufgebaut von Leuten, die halt hauptsächlich Blogger oder Online Marketer waren oder wirklich in diesem Bereich tätig waren. Aber die Leute wo ich wusste, okay, die hatten auch was drauf und die hatten eigentlich ein anderes Business davor noch... Marcus: Und über welchen Kanal? Mars: Halt Twitter hauptsächlich. Marcus: Okay. Also Twitter hat für Dich in dem Moment richtig gut funktioniert. Mars: Ja also für mich ist nach wie vor Twitter das beste Netzwerking-Tool, was ich überhaupt kenne. Ich habe da richtig so ein bisschen in diese Network Schiene gefahren. Da habe ich mir gedacht “Okay, also jetzt jede Woche will ich zwei, drei coole neue Leute adden und dann will ich irgendwie gucken, ob ich mit denen klarkomme, ob die geile Sachen schreiben, ob ich mich mit denen verbinden kann.” Und hab mir dann wirklich dann so - ich sag mal - systematisch dann so ein Netzwerk aufgebaut und nebenbei halt meinen Blog gemacht, meine ganzen digitalen Zeichnungen gezeigt. Und weil die meisten Leute dann in meinem Netzwerk so technisch versiert waren und so blogger- und marketingtechnisch unterwegs waren, aber keine Ahnung von Zeichnung und Kreativität hatten ne? Wann immer dann irgendwie jemand nen Auftrag braucht der irgendwie “Ey, kannste den Blog für mich designen oder kannst Du ne Slide-Show für mich machen oder so”, dann sind sie irgendwie zu mir gekommen oder haben mich weiter empfohlen. Und so habe ich es mir dann aufgebaut. Marcus: Cool. Also richtig cool! Ähm, ich muss ja sagen, ich bin auch ein großer Fan von Deinen Bildern und deswegen habe ich Dich ja gefragt, ob Du Bock hast, das Cover zu machen hier für die LifeHackz-Show. Also alle Hörer, die jetzt zuhören, werden wahrscheinlich auch schon das Cover gesehen haben, wo ich in Comic-Version drauf bin. Das kommt auch aus Deiner Feder und ja… also das Coole bei Dir ist irgendwie, ich finde, das sieht sehr Unique aus. Man erkennt direkt so Deinen Style, dass man weiß “Ey, das ist Mars Dorian!” Du hast ja auch ein Cover, glaube ich, für Patrick Hundt mal gemacht für ein Ebook oder so... Mars: Ja zwei. Marcus: Ja zwei sogar. Ohne zu wissen so, wer es wirklich gemacht hat, konnte man direkt sehen: das warst Du! Und ich glaube, das ist auch total wichtig in der Online Welt. Sich da irgendwie abzugrenzen und seinen eigenen Style zu verfolgen und weiterzugehen. Mars: Ich denke, das ist so eine Lektion die ich gelernt habe. Du willst Dich ja von der Masse ausgleichen und zeigen…. Marcus: ...unterscheiden ja. Mars: ...unterscheiden genau! Ah manchmal… Weil ich alles auf Englisch mache… Mein Deutsch ist so verkommen, das ist richtig peinlich. Marcus: Ja, aber das ist krass, also das finde ich cool. Bei mir ist es ja genau anders herum. Ich starte die Sachen ja eher auf Deutsch erstmal so. Da fühle ich mich sicherer in meiner native language, wie die DNX Conference oder jetzt auch den LifeHackz Podcast oder alle anderen Sachen, die wir dann irgendwann international skaliert haben, habe ich erstmal im Deutschen getestet. Ja… und um so cooler, dass Du den Mut hattest… oder wahrscheinlich war es für Dich in dem Fall einfacher. Deswegen bist Du den Weg gegangen alles auf Englisch direkt anzuschieben und zu machen. Mars: Ja, ich meine ich war halt immer schon Fan von der englischen Sprache. Und ich wollte halt auch, dass meine erste Seite so einen internationalen Flair hat. Ich mag es einfach auch auf englisch zu bloggen. Ich habe aber auch gehört von Illustrator-Freunden dann, dass sie gesagt haben, dass die Hauptaufträge meistens dann aus der westlichen Welt aus Amerika oder Nordamerika kommen. Dass da in Deutschland noch nicht dieser große Bedarf ist. Und da habe ich gedacht “Ja, da mache ich mich gleich international” in dem Sinne. Marcus: Also nen geilen Künstlernamen: Mars Dorian. Wer hat Dir den gegeben? Mars: Also mein Hauptname ist…. ahhh ich zittere! (lacht) nee der Hauptname ist also Marius Dorian Schmidt. Marcus: (lacht laut) wie geil! Ja? Mars: Und ich habe äh… Schmidt hat mir halt nie gefallen, weil für mich halt Schmidt das Mittelmaß schlechthin ne? Entweder ist es der häufigst deutsche Name oder der zweithäufigste neben Müller. Und da dachte ich, das passt einfach nicht zu meiner Persönlichkeit und zu meinem Stil. Da habe ich den halt weggelassen und hatte schon früher als ich Jugendlicher war, habe ich dann immer so Marius Dorian geschrieben. Marius Dorian ist eigentlich dann der Hauptname, ist nicht mal der Mittelname Dorian. Eigentlich müsste ich immer Marius Dorian angeredet werden, aber ist halt zu lang. Und dann habe ich aber mal die… weil damals habe ich mal einen geilen Film gesehen. Irgendwie ging es um den Planeten Mars und weil Rot meine Lieblingsfarbe war, habe ich gedacht “Hey, wenn ich nur das i und das u von Marius rausstreiche, dann habe ich Mars Dorian”. Marcus: Ja, sau geil. Mars: Und wirklich, es sind ja nur zwei Buchstaben, die ich da verändere und da komme ich auf den Namen und den habe ich halt für alles benutzt. Ich glaube, das hat echt meiner Karriere geholfen. Marcus: Glaube ich auch. Also ich glaube auf jeden Fall, dass Du jetzt cooler als Mars Dorian unterwegs bist, als Marius Dorian-Schmidt. Mars: Ja (lacht) Herr Schmiiiihiidt, Schmitty... Marcus: Nee, könnte ich mir Dich auch gar nicht mehr vorstellen. Also ich habe Dich als Mars Dorian kennengelernt und von daher bist Du Mars Dorian. Und überall wo Du auftrittst bist Du ja auch Mars Dorian. Insofern cool, dass Du es hier mal quasi announced hast oder enthüllt hast (lacht) wie Dein echter Name ist, aber bleib lieber bei Mars Dorian. Da bist Du mir sympathischer mit.   Mars: Ja kein Problem. Marcus: Ok cool! Und dann warst Du quasi beim Start so ein bisschen in dieser Multi Level Marketing, Internet Marketing Szene, Reichwerden über Nacht Geschichte irgendwie gelandet und hast dann aber zum Glück im Helikopterflug gesehen “Aha, ich muss ein bisschen justieren meine Richtung. Ich will ja auch irgendetwas machen, worauf ich stolz sein kann und irgendwie morgens in den Spiegel gucken kann” und bist dann so weiter geflogen. Mars: Genau, also ich hatte da halt dann mehr Auftrag… durch mein Netzwerk auf Twitter habe ich da mehr Aufträge bekommen, halt in dem zeichnerischen Bereich. Und irgendwann habe ich gesagt… ich bin da manchmal ein bisschen extremer ne? Ich sage mal, wenn ich etwas gut finde, dann mache ich das jetzt auch 150%. Und da habe ich mich halt darauf voll konzentriert bis ich das quasi im Laufe von dann ein, zwei Jahren dann zu einer Hauptkarriere gemacht habe, wenn man es so nennt. Und ähm ja… Und das mache ich halt nach wie vor immernoch. Also ich liebe halt zu zeichnen und zu designen. Und ich habe aber auch es gemocht zu schreiben in Englisch. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, ich will… das Problem ist immernoch bei diesem Business, dass Du ein Freelancer bist, verstehst Du? Marcus: Mmh. Mars: Das heißt, ich muss auf Aufträge warten. Und das geht mir so…. Ich bin ein Typus, der nicht gerne auf andere wartet. Ich fühle mich dann so, wie so ein Kleinkind, was die Eltern so um Erlaubnis fragen muss “Mami, darf ich das machen? Papa, darf ich das” und dann so “NEIN das will ich nicht!” Und dann habe ich gedacht, ich würde gerne irgendwie etwas haben, was man skalieren kann, ne? Scalable wie die Amis das so sagen. Also digitale Produkte. Und da dachte ich “Wie kann ich das mit meinem Wissen verbinden?” Weil ich dann halt schon hauptberuflich Illustrator gemacht habe international mit hauptsächlich britischen und amerikanischen und kanadischen Kunden, habe ich dann ein Ebook gemacht, was ich dann voll illustriert habe, wie man halt sich so eine Online Indie Illustrationskarriere aufbaut. Basierend auf allem was ich da gewusst habe ne? Und den habe ich dann “Outstander Guide” genannt. Mit PDF alles selbst designed, es gab, glaube ich, 90 Illustrationen und da wollte ich halt etwas ganz anderes machen. Die anderen PDFs waren immer so hässlich, immer so viel Text. Und ich wollte genau das perfekte…. also perfekte Verbindung zwischen Illustrationen und unterhaltsamen Informationen, die den Leuten aber auch wirklich helfen. Und da habe ich halt alles cool designed und etwas völlig neues dann gemacht, wie ich gedacht habe, und habe dann meine Sales Page geschrieben auf meinem Blog. Das habe ich ja auch alles gelernt: Copywriting, 1 on 1 und so. Und dann habe ich das verkauft. Und dann habe ich halt dadurch, da diesen 44 $ oder so und hatte da ein paar hundert Seiten. Dann habe ich das verkauft und dann habe ich dann immer dadurch… ähm also ein paar pro Monat verkauft, so vier oder 5. Und das sind dann auch 200 $, 300 $, 400 $ dann mal gewesen. Und dann habe ich gedacht “Wow, das funktioniert richtig geil”. Und nach zwei oder drei Jahren verkaufe ich immernoch ein paar Exemplare immer mal. Da denke ich, das ist so ein cooles Prinzip, dass Du etwas machst und es verkauft sich von selber. Du musst nicht immer Deine Zeit aktiv tauschen, verstehst Du? Aber ich wollte auch langsam von dieser Online Marketing Sparte wegkommen und dann habe ich mich dann auf Self Publishing gestürzt. Das war dann das nächste große Abenteuer. Marcus: Okay cool. Das ist noch gar nicht solange her oder? Mars: Nee, also ich habe vor zweieinhalb Jahren angefangen, mich damit zu beschäftigen und zu schreiben, aber nur als Training. Und erst seit einem Jahr mache ich das, ich sage mal konzentrierter, fast jeden Tag. Ich mache erstmal die Klientenarbeit und dann schreibe ich ein paar Stunden, um mir da etwas nebenbei aufzubauen. Marcus: Ja und Dein erstes Werk, wann ist das bei Amazon live gegangen? Mars: Also genau im Juli 2014. Also knapp ein Jahr. Marcus: Knapp ein Jahr, ja meins nämlich auch. Und davor hatten wir uns, glaube ich, mal unterhalten wo Du sagtest, Du trainierst das gerade und Du bist, glaube ich, auch großer Fan von Online Kursen und sich da 1000%-ig reinzufuchsen in irgend ein Thema bevor Du dann konfident genug bist und sagst “Okay jetzt ist es ready for public und jetzt gehe ich live” ne? Mars: Genau. Ich habe mich schon vor drei Jahren zum ersten Mal damit beschäftigt. Alles gelesen: Ebooks, wie man bessere Stories schreibt - ich bin halt ein riesen Science-Fiction und Thriller Fan, das heißt es ist alles Fiction - und dann habe ich aber auch, wie man das online macht, wie man online eine Karriere aufbaut. Und habe mich bis zum geht nicht mehr da reingekniet und jeden Tag tausende Wörter auf Englisch geschrieben. Ich wollte das alles bootstrappen. Ich weiß nicht, wie das auf Deutsch heißt. Also, so günstig wie möglich aubauen ne? Und da habe ich Blogleser gefunden, die mir das Probelesen, auf Fehler durchsuchen und so. Und dann habe ich meine ersten zwei Bücher rausgebracht und die haben halt gnadenlos gefloppt. Marcus: Weißt Du auch, woran das lag? Mars: Ja also das erste Buch, da hatte ich glaube ich fünf am ersten Tag verkauft und dann ein oder zwei Bücher pro Monat, was nichts ist. Ja. Und das hat mich echt… also ich muss schon sagen, das hat mich echt im Ego verletzt, weil ich mich da so reingekniet habe. Und der Grund war einfach, im Publishing musst Du Dein Genre kennen. Du musst, also eigentlich wie in jedem Business, Deine Zielgruppe kennen. Und ich habe gedacht, wenn ich etwas schreibe, was ich cool finde, dann wird das schon irgendjemand anderes cool finden. Aber so läuft die Welt nicht ne? Die Leute, die dort erfolgreich sind, die gucken sich genau an, was die Leute mögen und dann sagen die, was mag ich und wie überschneidet sich das dann? Die gucken dann Science-Fiction - Aha! Apokalypse, dann mache ich das, dann benutze ich diese Keyword da und dann blablabla und dann... Marcus: Mmh, das ist auf jeden Fall auch eine eigene Wissenschaft für sich, dieses ganze Ranking auf Amazon Selfpublishing Listen denke ich mal. Und ja, wie Du schon sagtest, die meisten vergessen leider, dass die richtige Arbeit erst anfängt, wenn der Blogpost geschrieben ist oder das Video aufgenommen ist oder die Podcasting Folge aufgenommen ist oder der Podcast live ist. Ich habe mir so den Arsch aufgerissen, dann die Bewertungen auf iTunes zu kriegen und dann da alle Leute wieder genervt und ... Mars: (lacht) Marcus: … ähm, sodass es mir selber peinlich war, aber anders geht es leider nicht. Und das vergessen viele oder ich kann es auch verstehen, da haben viele keinen Bock drauf, weil es harte Arbeit ist und auch echt nervend sein kann, aber das macht glaube ich am Ende des Tages auch den Unterschied. Mars: Ich meine, Du musst Dich wirklich vorbereiten. Du musst Deine Zielgruppe vor allen Dingen kennen. Das ist wie bei jedem anderen Business auch. Und ganz ehrlich Indie Publishing ist wie ein normales Online Business. Du musst genau das Package, das richtige haben, die richtige Sprache benutzen für Deine Zielgruppe, die richtigen Keywords auf Amazon und so. Das ist wie Google. Amazon funktioniert fast genauso wie Google. Mittlerweile wurde der Text in der Bookdescription, die ganzen Keywords haben muss und dann extra noch die Genre. Da gibt es dann noch zig Unterkategorien, die Du auch kennen musst. Und dann habe ich es gemacht. Dann habe ich mein zweites Buch herausgebracht im Dezember und da habe ich gedacht “Ah, das muss jetzt aber besser laufen”. Und es ist marginal besser gelaufen, da hatte ich dann irgendwie fünf oder zehn Kopien verkauft im Monat. Und dann ist es aber auch so ein bisschen runtergegangen. Und dann war ich so frustriert Mann. Ich wollte fast mein MacBook erschlagen. Da dachte ich, ich mache mir sooo viel Arbeit verstehst Du? Und ich bin wegen Fehler alles durchgegangen, hatte Leute, die mir dabei helfen. Und dann habe ich gedacht, ich bin halt so ein Fighter Typ, ich kann nicht aufgeben. Ich finde das so geil, es macht so Spaß. Ich mag auch die Cover zu designen und dann habe ich vor einem Monat mein drittes Buch herausgebracht. Marcus: Wo Du gerade Cover erwähnt hast - machst Du in den Büchern selber dann auch nochmal Illustrationen rein, alle X Seiten? Mars: Habe ich vor in der Zukunft, aber erstmal nicht. Also erstmal will ich das klar trennen. Marcus: Mmh okay. Mars: Weil, dann werden auch die Dateien riesengroß und dann musst Du quasi eine Gebühr an Amazon bezahlen für jedes extra Megabyte und so. Nee, ich will das erstmal wirklich so auf das Genre genau adressieren und dann genau wissen, wie das funktioniert und das mit meinem einzigartigen Stil dann verbinden. Marcus: Genau, willst Dir auch erstmal als Texter Anerkennung holen. Mars: Genau! Und dann habe ich halt… ich hatte so einen leichten düsteren Moment im Januar, Februar, wo ich dann gemerkt habe, dass die zwei Bücher überhaupt nicht laufen und da haben die Leute gesagt “Hey, aber Du schreibst so cool”. Und dann hatte ich dann trotzdem so zwei, drei kleine Fans, die mir gesagt haben “Hey, Du schreibst so geil. Das ist so anders und Deine Covers sehen so geil aus”. Und dann habe ich gesagt “Ja, aber die laufen nicht so gut”. Und da haben die gesagt “Ah weitermachen! Ich kaufe Dein nächstes Buch, versprochen!” Und dann haben die sich bei mir auf der E-Mail Liste eingetragen. Ja, und dann habe ich halt noch viel mehr gelernt, wie das alles funktioniert und wie ich mich verbessern kann. Ich mache ja alles auch auf Englisch ne? Das ist ziemlich schwer, so ein richtig professionelles Buch dann noch auf Englisch zu schreiben. Und dann habe ich mich aber noch mehr reingekniet und dann war ich richtig unruhig und dachte “Nein, die Welt muss mich beachten” verstehst Du? Ich finde das so geil. Und dann habe ich alles, was ich gelernt habe in den letzten zwei, drei Jahren dann in das neue Buch reingesteckt. Marcus: Wie heißt das? Mars: Fear the Liberator Marcus: Cool! Und was ist da passiert? Mars: Ja und das… Ich meine, ich habe jetzt im ersten Monat kanpp 1000 $ damit verdient. Marcus: Cool! Mars: Und, also es läuft, es ist kein Bestseller, aber ich verkaufe im Schnitt 20 Kopien am Tag. Und dann kriege ich noch die ganzen Ausleihen von Amazon. Und da kriegst Du einen halben Cent pro Seite, bezahlen die Dir, der gelesen wird auf dem Kindle. Marcus: Mmh, okay das ist das Abrechnungsmodell. Das ist erstmal kostenlos oder was? Mars: Also äh, Du kannst das zum Preis angeben ne? In meinem Fall erstmal 3 $, also 2,99 $ und dann sind die Leute, die aber auf Amazon, sage ich mal, diesen Amazon Prime Account haben und irgendwie 150 $ pro Jahr bezahlen oder so. Und dann kriegen sie bestimmte Vorteile. Schnellere Lieferung, Serien und kostenlos Bücher. Aber Amazon bezahlt Dich dann dafür, für jede Seite die die dann kostenlos lesen - einen halben Cent. Marcus: Ah, ich habe mich immer gefragt, wie das funktioniert. Wie die dann die Autoren daran beteiligen, wenn Amazon die Bücher kostenlos herausgibt. Ob die Dir das Buch quasi komplett abkaufen oder dann so einen ja… so eine Leistungsabrechnung machen und das ist ja genau der Fall ne? Mars: Genau, also Amazon will, dass Du halt wichtige Bücher schreibst, weil je mehr die lesen, desto mehr wirst Du dann bezahlt und ein halber Cent klingt halt nach nichts ne? Aber an dem ersten Tag wurden 50 Seiten gelesen. Und da dachte ich “Was ist denn des, das sind dann 25 ct. oder keine Ahnung” dachte ich “das ist ja armselig”. Und am zweiten Tag waren dann 540. Und da dachte ich “naja,  3 € ist ja auch nicht die geile Bombe. Aber jetzt im Schnitt werden so zwischen 10.000 und 14.000 Seiten am Tag gelesen. Marcus: Nur über diese Prime Accounts ne? Mars: Extra. Und das kommt noch zu meinen Verkäufen hinzu ne? Und da kommen alleine durch die Ausleihen pro Tag 50 $ bis 70 $ zustande. Marcus: Wow, wow, respekt! Mars: Ja es summiert sich und nur von dem einen Buch. Und jetzt entdecken die Leute dann auch meine anderen beiden Bücher. Marcus: Ja ja klar, das ist natürlich dann so ein Domino-Effekt ne? Mars: Ja. Und da habe ich endlich mal … ich dachte so “Jaaa, erhört! Die ganze harte Arbeit”. Ich bin ja nicht reich dadurch, aber es ist geil halt, dass Du schonmal so ordentlich eine … Ich meine, 1000 $ sind halt nicht ohne pro Monat ne? Und dass Du das auf einmal verdienst, weil sich endlich Deine Arbeit auszahlt ne? Und jetzt habe ich richtig Motivation dann halt noch mehr zu schreiben und es noch besser zu machen. Marcus: Nee, das braucht ja jeder Künstler und jeder, der irgendwie selbstständig ist oder so. In gewisser Weise die Bestätigung, dass das was Du machst auch cool ist und bei den Leuten ankommt und in dem Fall läuft es ja dann über die Leute, die das Buch dann kaufen oder lesen. Mars: Genau. Und es ist richtig. Du willst halt auf der einen Seite etwas richtig geiles kreieren. Aber auf der anderen Seite willst Du auch, dass die Welt - ich … keine Ahnung, Künstlerego oder so. Ich meine, das will doch eigentlich jeder Unternehmer. Du willst ja Kunden haben, die Dein Produkt geil finden. Marcus: Klar. Mars: Und ja, dann kriege ich auch immer mehr… Ich mache auch E-Mail Subscribers, damit ich denen das neue Buch dann schicke und so. Marcus: Das baust Du dann in die Bücher mit ein, diese E-Mail Subscription? Mars: Genau. Ich habe am Anfang eine Aufforderung, Call-to-Action heißt es ja. Und dann am Ende des Buches. Und das geht dann ungefähr so “Hey, wenn Dir die Geschichte gefallen hat, dann kannst Du Dich bei meinem Newsletter eintragen” oder so. Da schicke ich dann kostenlos eine Beta-Version. Also das sind so Vorversionen und da kannst Du bei Cover-Entscheidungen mitmachen und all so was. Und da kriege ich auch immer so 30 bis 40 Subscriber pro Woche mittlerweile. Marcus: Wow. Mars: Und wenn Du dann das nächste Buch rausbringst, dann kannst du zum Beispiel kostenlos eine Version rausbringen. Dann lesen die das und können Dir dann ein ehrliches Review auf Amazon oder so geben, was dann wieder den Verkäufen hilft. Und es ist auch super, um mit Deinen Lesern quasi in Kontakt zu treten und im Austausch zu bleiben. Ich finde das hammer geil. Marcus: Ja ich finde das auch super wichtig, so ein bisschen ein Feeling dafür zu kriegen: Wer sind meine Kunden oder meine Leser? Mars: Ja, ich meine, die traditionellen Autoren, die sind da sooo - keine Ahnung - konsverativ oder die leben noch in nem alten Jahrhundert. Die bauen überhaupt kein Verhältnis zu ihren Lesern auf. Die sind in nem Elfenbeinturm, produzieren und irgendwo unten sind die Bauern und die kaufen’s dann. Und ich finde gerade im Indie-Bereich, also im Online Bereich sind die Leute relativ nah digital ne? Und ich finde es cool, wenn dann Leute kommen “Hey, ich habe Dein Buch gelesen. Finde ich super geil. Was war das oder was war mit dem los?” Und dann beantwortest Du die Fragen und folgst ihm auf Twitter oder so. Ich finde, das ist cool. Marcus: Das ist mega cool. Weißt Du denn, woher die Leser kommen, aus welchen Ländern bei Dir? Mars: Äh, also hauptsächlich kann ich bei Amazon ja sehen, wo die Verkäufe stattfinden. Und die sind - ich sage mal - 95% oder 98% aus Amerika. Marcus: Cool! Mars: Und da kommen quasi alle englischsprachigen Länder. Da kommt Großbritannien, Australien und Kanada. Marcus: Mmh, alle native speakers mehr oder weniger. Und brauchst Du da einen amerikanischen Account, um auf dem US Amazon Market publishen zu können? Oder kannst Du das als … egal wo Du her bist und dann einfach anchecken? Mars: Du kannst überall da wo Amazon quasi ne Zentrale hat, kannst Du Deine Bücher hochladen und dann fragt Dich Amazon, wo Du die verkaufen willst. Das ist ja das geile. Also es ist egal, ob Du in Mexico bist, in Japan, Frankreich oder Deutschland, da wo es überall Amazon gibt. Da können dann überall Deine Bücher verkauft werden. Also Du hast… ein Amerikaner hat jetzt keinen Vorteil gegenüber, wenn er in Amerika ist und Du in Deutschland. Marcus: Okay, das wollte ich wissen. Oder ob Du einen extra Account irgendwie dann aufsetzen musst. Mars: Nö, also Du kannst es wirklich unabhängig davon machen. Wenn Du da auf englisch schreibst, dann ist wirklich das Buch dann qualitativ das Entscheidende. Das ist halt freier Kapitalismus mehr oder weniger. Ein Unterschied ist nur, dass die wunderschöne amerikanische Finanzbehörde Dir automatisch 30% abziehen will von jedem Verkauf. Marcus: Was?! Und das machen sie auch? Mars: Naja, also die wollen halt, dass Du für jedes Buch, was Du in Amerika verkaufst, auch wenn Du in Deutschland bist, denen nochmal extra 30% zahlst. Aber, da gibt es halt diese ganzen … weil viele Konzerne in Deutschland und Amerika in beiden Ländern aktiv sind, gibt es so eine Regelung, dass man nicht doppelt besteuert wird. Und da muss man sich … und da haben die meisten Leute Schiss. Ich hatte soviel Schiss, ich habe fast zwei Jahre damit gewartet, Du musst dann wirklich die amerikanische Steuerbehörde anrufen und mit denen diskutieren über ein Telefon, dass sie doch bitte…. Und dann musst Du Formulare hinschicken. Marcus: Doppelbesteuerungsabkommen ne? Mars: Genau. Ist ein bisschen aufwändig und Du musst die echt anrufen und … ich will schon nicht mit der deutschen Steuerbehörde reden, aber dann musst Du mit den Amis und die behandeln… die sagen dann wirklich äh, Du bist dann ein Alien. Die bezeichnen Dich da als Alien. Marcus: (lacht) Ja krass, dass es da noch so Oldschool ist. Dass man da noch anrufen musst und so verfahren wie mit dem Doppelbesteuerungsabkommen, ich meine, das Wort an sich ist ja schon… trieft ja nur so vor Bürokratie. Aber in dem Fall ja endlich mal was gutes, also was heißt gutes. Sollte ja eigentlich normal sein, dass man nur einmal Steuern zahlt, aber in dem Fall muss man sich da befreien lassen. Und man muss selber aktiv werden, was schon wieder uncool ist. Mars: Genau. Und es wird ja irgendwie jetzt leichter werden, habe ich gehört. Das war vor ein, zwei Jahren noch ein bisschen aufwändiger, aber ich wollte es halt machen und jetzt ist es halt auf 0% herunter gestuft. Marcus: Cool. Und Dein Einkommen versteuerst Du ja ganz normal hier in Deutschland, was Du dann selbstständig einnimmst. Mars: Genau. Marcus: Von daher Doppelbesteuerung ansonsten. Arbeitest Du aktuell an Deinem nächsten Buch? Mars: Ja, also ich mache halt noch Illustration nach wie vor. Aber ich merke jetzt gerade, wo die Leidenschaft jetzt immer mehr hingeht. Und es läuft langsam durch diese relativ guten Verkaufszahlen und durch das Feedback… äh… verwende ich immer mehr Zeit mit dem Schreiben quasi. Und ich bin gerade dabei drei neue Bücher zu schreiben. Das nächste in zwei Wochen wieder raus. Marcus: Mmh krass. Was heißt drei neue. Schreibst Du die Parallel immer so, wie Du gerade Bock hast und wie die Story dann weiter in Deinen Kopf kommt? Mars: Ja also ich mache immer einen ersten Draft quasi. Den mache ich in zwei Wochen. Da schreibe ich wie ein Berserker so 5000 Wörter am Tag. Und dann so richtig bäm bäm bäm. Marcus: Krass. Hast Du da ein Tool? Mars: Also ich benutze Scrivener. Ich weiß nicht, ob Du es kennst? Marcus: Ja, es ist sehr bekannt ne? Das benutzen viele Blogger und Feli auch gerade, die an ihrem Ebook schreibt. Mars: Also für längere Bücher ist das ideal. Und ich habe halt diesen… Du kannst ja… das ist so geil, so ein bisschen videospielmäßig. Da hast Du diese Statusleiste. Hast Du schonmal gesehen oder? Marcus: Ja mit den Wörtern ne? Mars: Genau. Und dann füllt die sich auf, wie bei so einem Streetfighterspiel ne? Am Anfang ist es rot, dann wird es so gelblich… nee orange, gelblich und dann wird’s so langsam grün. Und dann kannst Du es wirklich auffüllen mit Deinem täglichen… wenn Du sagst, heute will ich 3000 Wörter schaffen, dann schreibst Du es rein, da hast Du diese Statusleiste und dann füllt die sich langsam auf mit jedem Wort, das Du schreibst. Und das tracke ich dann über halt jeden Tag. Und dann macht es halt süchtig. Du willst Dich immer selber irgendwie überbieten. Und das ist für mich halt schon die Nummer 1 Produktivität im Schreiben dann. Marcus: Ja ja, auf jeden Fall. Und so Trigger funktionieren nicht bei jedem, aber bei mir auch total gut. Also kleine Belohnungsdinger. Sei es so eine Skala oder Du kannst irgendetwas abchecken oder ne Checkbox oder es kommt ein Klingelton, wenn Du irgendetwas erreicht hast. Also mir helfen so kleine Tools auch immer saugut. Mars: Ja ja, das ist so ein bisschen diese Spielmechanik, die die da reinbringen ne? Und die funktioniert aber wirklich und das gekoppelt einfach… äh, ich meine, das ist schon ein bisschen krank… ich gehe jeden Tag auf mein Amazon-Konto, alle 10 Minuten und gucke nach, ob die Sales sich erhöhrt haben. Marcus: Das ist glaube ich normal. Gerade wenn Du anfängst oder so. Oder ich freue mich auch immernoch über jeden kleinen Affiliate Sale oder so, der reinkommt. Und da habe ich auch noch nie die Notifications abgestellt. Also das ist das einzige, was mehr oder weniger gerne in meine Inbox kommen darf per E-Mail. Mars: Das stimmt, aber ich meine, ich glaube das bricht mir so in die Produktivität rein. Weil ich kann manchmal mitten in einer Story sein und die Szene ist hammer geil und dann denke ich “Hey, ich habe mindestens schon 20 Minuten nicht mehr in mein Amazon-Konto reingeguckt.” Marcus: (lacht) Fuck, nee. Mars: So ein süchtiger! Marcus: Ja krass, aber da gibt es ja auch Tools für ne? Mars: Hah, Du meinst, wo man sich irgendwo das Internet verbietet oder so? Marcus: Ja, mehr oder weniger. Man sich ja Seiten sperren, wie Facebook. Aber … Selfcontrol heißt das glaube ich für den Mac. Und da kannst Du dann auch Dein Amazon-Konto temporär sperren. Mars: Wow. Ich glaube... Marcus: Ja… weil wahrscheinlich ist es viel cooler, wenn Du da einmal am Tag Abends reinguckst und die Zahl dann exorbitant gewachsen ist, als wenn man da alle 10 Minuten trackt und da vielleicht alle 40 Minuten ein mini Erfolgserlebnis hat. Mars: Das stimmt absolut, aber ich muss auch sagen, es verbessert auch meinen Tagesablauf. Ich war früher immer… wie sagt man? - Nachtaktiv. Hab nur nachts gearbeitet und tagsüber habe ich die ganze Zeit gepennt. Was katastrophal erstmal für die Gesundheit ist. Für manche Menschen, für mich war es das. Ich war immer schlaff. Hab irgendwann nicht mehr viel mitbekommen. Marcus: Tagsüber meinst Du? Mars: Genau. Wenn ich dann irgendwann mal mit Leuten unterwegs war. Ich hatte immer so eine Barriere um mich ne? Und da habe ich mir so richtig so, sage ich mal, den Rhythmus versaut. Und dann musste ich mich halt zwingen, früh ins Bett zu gehen, damit ich dann tagsüber noch aktiv bin, damit ich auch was von meinem sozialen Leben habe. Marcus: Ja ich kenne das noch so ein bisschen aus meiner Studienzeit. Da bin ich auch voll da reingerutscht. Gerade vor Klausuren oder wenn ich lernen musste. Es ist schwer da wieder rauszukommen irgendwann. Mars: Das stimmt und deswegen muss man sich so, wie Du gesagt hast, so kleine Tricks geben, wie man das irgendwie schafft. Und bei mir ist Amazon KDP, dieses Konto, der Trick. Weil am Abend bin ich dann so schlaff und dann schlafe ich nicht mehr so lange, weil ich das erste was ich mache, wenn ich aufwache ist, ich gehe in mein Konto rein. Marcus: Mh geil. Mars: Weil die meisten Sales kommen ja aus Amerika. Das heißt, wenn ich penne, passiert eigentlich am meisten was. Marcus: Das heißt, Du hast schon richtig Bock dann morgens um 8 oder um 7 aufzustehen, um ... Mars: Auf jeden Fall. Und weil ich weiß, da muss irgendetwas passiert sein in den letzten sieben Stunden. Weil da sind die meisten dann aktiv, wegen der Zeitzonenverschiebung. Und das stimmt dann auch, dann habe ich die meisten Sales an Ausleihen. Und es ist süchtig, aber es hilft mir auch nicht mehr so lange zu schlafen. Also man muss kreativ damit umgehen können. Marcus: Ja, man muss auch die Vorteile sehen und in Deinem Fall, wenn das hilft endlich mal aus so nem alten Habit auszubrechen... Mars: Also ich schlafe nie mehr als 9:00 Uhr morgens mittlerweile. Nie mehr! Marcus: Und früher bist Du um 17:00 Uhr aufgestanden oder so ne? Mars: 17:00 Uhr, 16:00 Uhr, 18:00 Uhr manchmal. Ich hatte zwei Monate, das war richtig krank… also wir...also krank. Ich war auch krank dadurch. Ich hatte für zwei Monate mal kein Sonnenlicht gesehen. Marcus: Mmh heftig, alter. Ich hatte das aber dann auch während des Studiums, dass ich manchmal solange… also ich hatte dann immer bis morgens durchgelernt bis 8:00 Uhr, 9:00 Uhr morgens, bin dann schlafen gegangen, wenn alle aufgestanden sind und musste mir dann den Wecker stellen, damit nicht der Supermarkt um 20:00 Uhr zu macht und ich mir Lebensmittel holen konnte um 19:30 Uhr oder so. Dann habe ich mir echt den Wecker - ungelogen - auf 19:00 Uhr oder 19:20 Uhr gestellt, um noch schnell in den Supermarkt gehen zu können. Mars: Es ist unglaublich, wie die Gesellschaft daraus ausgerechnet _____ Normalschläfern ne? Ich weiß noch, wie ich dann immer so irgendwie irgendwelche Arzttermine hatte und die haben gesagt “Ja, da können Sie um 16:00 Uhr vorbeikommen”. Da sage ich “Ist ja viel zu früh!” Marcus: (lacht laut) Mars: Ich meine, “nicht 4:00 Uhr morgens, 16:00 Uhr nachmittags” - “Ja, es ist viel zu früh! Da bin ich noch im Tiefschlaf!” Marcus: (lacht) Mars: Und die haben gedacht, ich verarsch’ die alle. Marcus: Mhh, ja das ist schon krass. Und ich fand’s noch krasser, wie schnell man sich daran gewöhnen kann. Wie schnell man denkt, so “Ja fuck, das ist jetzt halt mein Rhythmus.” Und alles andere passt man dann irgendwie daran an. Mars: Ja, das ist halt die Power und die Gefahr des Menschen. Du kannst Dich an fast alles gewöhnen, wenn Du Dich konditionierst. Aber für mich war es dann irgendwann… ich war halt so schlaff und bin dann echt zum Arzt gegangen und die hat dann echt gesagt “Kannst Du nicht machen. Also Dein Immunsystem ist schon runter deswegen.” Marcus: Mhh krass, also der Mensch braucht ja, das ist ja nachgewiesen, auf jeden Fall Sonnenlicht. Sonst geht er irgendwann zugrunde. Und genau das ist dann wahrscheinlich bei Dir passiert ne? Mars: Ja und wir sind auch nicht dafür ausgerichtet, nachts aktiv zu sein. Sind wir einfach nicht - biologisch. Es gibt manche Menschen, die können es gut verkraften - ob es Genetik ist oder keine Ahnung - aber bei mir war es halt nicht so der Fall. Ich hatte halt immer Einbußungen. Ich war immer benebelt gewissermaßen, wenn ich dann mal wach war. Marcus: Mhh, ja mittlerweile bin ich auch richtig happy irgendwie und versuche gerade, wenn ich unterwegs bin, total nach der Natur zu leben. Sprich: Wenn die Sonne aufgeht, versuche ich aufzustehen. Wake up with sunrise. Das ist auch so ein Habit, was ich mir jetzt angewöhnt habe. Und dann … ja, wenn Du den ganzen Tag unterwegs bist, ist man abends automatisch müde, wenn die Sonne untergeht. Und man ist einfach irgendwie fitter und aufgeweckter und kriegt auch mehr geschafft. Mars: Auf jeden Fall! Marcus: Auch wenn ich mir das immer eingebildet habe, dass ich nachts besser lernen kann. Vielleicht war es dann auch so beim Studium. Weil ich liebe es ehrlich gesagt, auch wenn alles um mich herum still ist und irgendwie keine Ablenkung ist oder irgendjemand was von mir will. Aber das sind jetzt die ersten paar Stunden am Tag so. Wenn ich dann… in Berlin ist die Sonne voll früh aufgegangen, als ich noch vor ein paar Wochen da war. Ich glaube um 5:00 Uhr oder so. Wenn ich dann um 5:00 Uhr aufgestanden bin, hatte ich bis 8:00 Uhr oder 9:00 Uhr morgens meine Ruhe. Jetzt hier auf Mallorca geht die Sonne um 6:00 Uhr auf, aber ich habe dann trotzdem noch ein paar Stunden für mich, um die Sachen zu schaffen, die ich dann früher vielleicht nachts gemacht hätte. Mars: Ja. Nee, also ich denke schon, ich will auch mehr im biologischen Rhythmus bleiben und bis jetzt funktioniert es prächtig. Also, ich kriege viel gebacken. Illustrationsarbeit, Schreiben kriege ich im Schnitt 3.000 bis 5.000 Wörter am Tag raus, abends treffe ich mich dann ab und zu mal mit Leuten, wie Dich, also Online Entrepreneure, sehr viele Amis, die mittlerweile nach Berlin kommen und so. Und ja, da versuche ich da halt noch so nen Lifestyle Rhythmus reinzubringen, wo Du die Balance hast. Weil ich habe gemerkt, Du kannst … Ich fand es immer geil, dieses zu Tode arbeiten fast schon. Jeden Tag so 10-12 Stunden. Ich meine so hart “Ich bin so männlich, ich kann alles abarbeiten” verstehst Du? Marcus: Mhh so _____-mäßig? Mars: Oh Mann! Ich war so süchtig nach dem. Der ist immer so “Hustle, hustle, hustle”. Der ist ja auch so extrem ne? Aber ich habe gemerkt, die Qualität der Arbeit leidet auch darunter. Marcus: Das habe ich auch gemerkt. Irgendwann geht der Output…. Du kannst halt nicht irgendwie zehn Stunden am Stück produktiv und richtig gut sein. Und wenn Du dann mal gezwungen bist, den Rechner zuzumachen und hast nur noch drei Stunden. Auf einmal kriegst Du viel mehr gebacken, als wenn Du vielleicht sechs hättest, weißt aber dass Du sechs Stunden hast. Mars: Genau, das ist dieses Prinzip, wo ich den Namen nicht aussprechen kann, aber dass die Arbeit sich immer so ausbreitet, je nach dem wieviel Zeit Du zur Verfügung hast. Zwei Stunden kannst Du auf zehn Stunden ausbreiten. Marcus: Ja genau. Und das ist das verheerende. Wenn Du vorher genau weißt, wieviel Zeit Du dafür hast, wie beispielsweise im normalen Job, wenn Du um 9:00 Uhr morgens dahin gehst und um 17:00 Uhr gehst Du nach Hause und weißt genau in der Zeit musst Du das schaffen, dann streched Du Dir das so genau in kleine Häppchen, dass das genau reinpasst. Und das gleiche würde wahrscheinlich auch funktionieren, wenn Du weißt, Du hast nur einen halben Tag zur Verfügung und auf einmal gibst Du mega Gas. Mars: Ja, wir brauchen wirklich den Druck. Marcus: Ja, oder beispielsweise beim Bodybuilding haben wir da früher, als wir da angefangen haben mit Bankdrücken und so. Das funktioniert fast immer wieder bei Leuten so, die dann trainieren und wissen 60 kg ist mein Gewicht, das schaffe ich locker zehn Mal oder so. Und dann macht der das 3, 4, 5, 6 Monate und irgendwann legt der Trainingspartner, ohne dass der Typ das weiß, 2,5 kg mehr drauf rechts und links. Dass Du bei 65 kg bist. Und der Typ schafft das total locker. Und dann sagst Du ihm “Ey Junge, das waren jetzt 65 kg” und dann fallen die meistens vom Glauben ab, weil wenn Du denen das vorher gesagt hättest, dann hätten sie es nicht gedrückt. Aber in dem Glauben, dass es nur 60 kg sind und Du ja schon immer mit 60 kg keine Probleme hattest, schaffst Du auf einemal auch diese 65 kg. Also Du kannst… Dein Gehirn ist irgendwie so, ich weiß nicht, so ein Muskel, der auch immer wieder gechallenged werden muss, ansonsten wird er einfach lahm und schläfrig. Mars: Das ist eigentlich echt skuril ne? Du musst Dein Gehirn permanent selbst verarschen. Marcus: Ja, oder immer wieder neu challengen oder so. Ansonsten ja, ein Mensch ist ein Gewohnheitstier, wie Du schon sagst. Man adaptiert ziemlich schnell Gewohnheiten und findet sich darin auf einmal mega gut zurecht. Mars: Ich glaube, es ist auch einer der wichtigsten Sachen als selbstständiger Unternehmer, dass Du halt diese Gewohnheiten hast, diese Disziplin ne? Weil Willensstärke reicht irgendwann nicht mehr aus. Also mit Willensstärke bist Du irgendwann am Ende. Aber Rituale ne? Angewohnheiten. Wenn die erstmal sind, dann ist es sehr sehr leicht, da drauf zu bleiben. Ich kann mich noch daran erinnern, vor drei Jahren da hatte ich Probleme 500 Wörter auf Englisch zu schreiben. Jeden Tag hatte ich echte Probleme. Und dann wollte ich immer eine Pause machen pro Tag und sagen “Aach, kann ich auch nächste Woche machen” verstehst Du? Aber irgendwann habe ich mich “gezwungen” immer 500 Wörter zu schreiben. Und dann habe ich das immer ein bisschen höher gedreht und mittlerweile sind es bei mir wirklich zwischen 3.000 und 5.000 Wörter am Tag. Und in dem gleichen Zeitraum wohlgemerkt. Also ich schreibe heute nicht länger als früher, aber es ist einfach, weil Du es so perfekt trainiert hast. Und ich war mal mit der Familie hier in der Ostsee für eine Woche. Und ich hatte nach drei, vier Tagen schon so Entzugserscheinungen gehabt. Weil ich nichts mitgenommen hatte. Ich wollte mal weg vom Internet. Und ich habe echt schon angefangen. Als ich gelesen habe, wollte ich schon mit dem Zeigefinger in meinem Buch Sachen markieren, so wie beim Kindle quasi. Hab mich gewundert: Wieso wird das jetzt nicht schwarz - ach fuck, ist ja ein echtes Buch! ne? Und ich habe echt schon so ein bisschen mit den Fingern geklimpert, weil ich immer irgendwas schreiben wollte vom Keyboard her und da habe ich gesagt “Wow, wie ein Süchtiger”. An sich schlecht, aber gut, weil es ein Ritual war. Und sofort als ich nach Hause kam dann nach eineinhalb Wochen, bin ich sofort ans Keyboard gegangen und habe meine 2.000 Wörter geschrieben. Ich musste es! Da war ich dann wieder mal High. Marcus: Ja perfekt. Also bei mir war es auch so. Anfang des Jahres habe ich versucht, viele Strukturen einzuführen in meinen Tagesablauf, besonders die Morning Routine habe ich da irgendwie versucht zu implementieren. Wie irgendwie jetzt 7 Minuten App. Das ist ein funktionales Training mit so ner App. Oder das 5 Minute Journal, wo man so ein Tagebuch morgens ausfüllt, für was man dankbar ist, was man heute erreichen will, was den Tag zu nem guten Tag machen würde, also in einen positiven Mood kommt. Und ein Beispiel ist noch Meditation und dann mit dem most important Task anzufangen. Und je öfter Du das wiederholst und umso mehr Du etwas machst, irgendwann denkst Du gar nicht mehr drüber nach. Wie beim Zähneputzen oder so. Und das hat mir nochmal so nen Produktivitätsschub gegeben auf meinem gesamten Business, dass es echt auf allen Ebenen aufs nächste Level gekommen ist. Dadurch dass ich viel strukturierter war und viel geordneter und nicht mehr so viel Zeit verplempert habe, habe ich in der gleichen Zeit viel mehr geschafft, so wie Du mit Deinen Wörtern. Mars: Ja, es ist unglaublich was man damit erreichen kann. Du kannst Dich da richtig systematisch aufbauen dadurch. Marcus: Mhh und das würde ich jedem Unternehmer empfehlen. Also vielleicht nicht gerade zum Anfang. Da ist es einfach viel zu geil mal endlich alles machen zu können und dürfen ohne um Erlaubnis zu fragen, was man möchte. Solange man dann immernoch den Fokus so auf’s Business hat und gute, coole Sachen machen will und viel Output hat. Aber irgendwann ist so der Punkt gekommen, glaube ich, wo genau dieses Routinenaufsetzen und Struktur an den Tag bringen, ein riesen Gamechanger sein kann, um nochmal weiter vorwärts zu kommen. Mars: Vor allen Dingen, was auch passiert ist, irgendwann ist es nicht mehr dieses Disziplinhaben. Das hört sich immer so hart an, das ist so zwanghaft ne? Aber wenn Du diese ganzen Rituale, es ist ja nicht ein Ritual, es sind ja mehrere Rituale ne? Früh aufzustehen ist ein Ritual. Gleich ein bisschen Sport zu machen ist ein Ritual. Deine 2.000 Wörter zu schreiben ne? Und diese ganzen Rituale machen Dich dann mehr oder weniger dann automatisch erfolgreicher, verstehst Du? Weil Du das dann jeden Tag machst und Du musst Dich aber nicht mehr dazu zwingen oder Willenstärke aufbringen. Du machst es einfach, weil Du konditioniert bist. Marcus: Genau, das ist der Trick. Dafür ist es am Anfang schwierig, aber man sollte erstmal mit kleinen Sachen loslegen. Und wenn Du so jeden Morgen vielleicht Liegestütze machen willst, dann reicht erstmal eine Liegestütze pro Tag, das kriegt jeder hin! So, und wenn Du das eine Woche lang durchgezogen hast, dann machst Du zwei pro Tag. Und wenn Du das ne Woche lang durchgezogen hast, versuchst Du jeden Morgen drei zu machen. Das funktioniert. Man soll auf jeden Fall nicht irgendwie die Ziele zu hoch stecken, weil sonst ist man zu enttäuscht, wenn man es nicht schafft und lässt es dann ganz bleiben. Und genau. Aber wenn man das dann einmal geschafft hat… es gibt Studien, die sagen, wenn Du es 30 Tage hintereinander geschafft hast, dass es vom Habit zur Gewohnheit geworden. Bzw. vom Habit ist ja ein Gewohnheit - vom Habit zur Routine. So, dass Du gar nicht mehr darüber nachdenkst, wie beim Zähneputzen oder so. Mars: Genau. Das habe ich auch gehört: 30 Tage. Und stell Dir mal vor, das machst Du dann ein oder zwei Jahre ne? Dann bilden sich richtig diese Synapsen in Deinem Kopf, verstehst Du? Und dann geht das wirklich ins Fleisch und Blut über und das ist großartig. Ich finde das großartig! Marcus: Ja ich auch, absolut! Und eine richtig gute App, wer neue Habits implementieren will oder so, ist Coach.me. Ich weiß nicht ob Du die kennst? Mars: Nee, kenne ich nicht. Marcus: Die hieß früher Lift, hat sich jetzt umbenannt in Coach.me. Da sind auch ein paar Coaches unterwegs, wo Du dann das buchen kannst, wenn Du nichts zum Sticks … und irgendwie Probleme hast. Ich weiß nicht, wie gut das mit den Coaches funktioniert, aber ich nehme die App nur, um halt täglich zu tracken, was ich geschafft habe und was nicht. Mars: Mhh ja cool, ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren, weil ich bin leidenschaftlich dabei immer alles zu tracken. Ich mache immer die Pommodore Technique, hast Du vielleicht auch schonmal gehört. Also diese 25 Minuten konstant arbeiten ohne Unterbrechung, dann 5 Minuten Pause, dann wieder 25 Minuten konstant arbeiten ohne jegliche Unterbrechung. Das versuche ich mir wieder anzueignen, damit ich einfach mehr schaffe. Marcus: Funktioniert das bei Dir? Also gerade, wenn Du so im Schreib-Flow bist oder so, dass Du dann nach 25 Minuten sagst “Okay cut, ich darf nicht mehr weiter”? Mars: Ja, also bei mir ist Schreib-Flow wirklich… ich kann den selber herbeiführen. Ich bin nicht auf diesem New Agy Trip, wo ich sage “Och, die Muse muss mich da besuchen” und so. Ich kann das mittlerweile. Das ist für mich Training, ne? Wenn ich eine bestimmte Musik höre und ein paar Sachen schreibe, komme ich in den Schreib-Flow. Und dann kann ich wieder raus und dann komme ich wieder rein. Das ist kein Problem für mich. Marcus: Cool, da bist Du auf jeden Fall schon sehr konditioniert. Mars: Ey ich mache das jetzt schon, ich meine Semi-Professionell seit einem Jahr, aber Bloggen habe ich ja schon seit fünf Jahren gemacht und da musste ich auch immer so mein Schedule haben jede Woche oder alle zwei Wochen. Und da habe ich mir das über Jahre hinweg aufgebaut. Das musst Du einfach. Ich will nichts dem Zufall überlassen. Marcus: Ja und gerade jetzt was Deine nächsten Pläne angeht weiter beim Buchschreiben zu bleiben, nicht der Schlechteste. Mars: Ja, auf jeden Fall. Ich will noch zwei Bücher rausbringen bis zum Ende des Jahres. Das nächste ist schon fertig, das bringe ich in ein paar Wochen raus und … Marcus: Und wie heißt das? Mars: Das nenne ich “The Dust Crusade”. Da geht es so um postapokalytisch um die Zukunft. Wie sich neue Communities bilden und wie sich dann so die Menschen versuchen, wieder einzugliedern und was schief geht und was klappt und was nicht klappt und so. Ich mag halt immer die Systematik, was in der Zukunft passieren kann und wie der Mensch damit umgeht. Marcus: Mhh spannend. Es ist vielleicht spannend mal irgendwann, wahrscheinlich werden wir es nicht mehr erleben, dann Deine Bücher daneben zulegen, was dann wirklich in der Zukunft alles passiert ist. Mars: Oh ja, das wird keiner mehr von uns überleben. Aber ich hoffe, es wird nicht so düster, wie meine Geschichten. Marcus: Ja, das hoffe ich auch nicht. Okay cool! Okay Mars, tausend Dank für Deine Zeit! Es war mega spannend mit Dir zu quatschen und mehr über Deine aktuellen Projekte zu erfahren, wie Du von dem Design Sketch-Ding zum Buchschreiben gekommen bist. Saucool! Ich verfolge es auf jeden Fall immer sehr gespannt. Ich werde Deine Seite in den Shownotes verlinken und vielleicht sagst Du nochmal, wie man Dich am besten erreicht oder findet, gerade auch auf Twitter? Mars: Genau, also die beste Adresse ist quasi meine Mutterschiffbasis. Das ist meine Website: marsdorian.com. Und auf Twitter, das ist mein Lieblingsnetzwerk, da bin ich dann @marsdorian. Marcus: Perfekt! Cool, danke für Deine Zeit. Mars: Vielen Dank und ich hoffe, Deine Zuhörer werden etwas lernen und hoffentlich wird das Gespräch deren Leben bereichern. Marcus: Auf jeden Fall, da bin ich stark von überzeugt. Also, bis dann und hau rein! Mars: Tschüssikowski! Marcus: Ciao! Das war die LifeHackz-Folge mit Mars Dorian vom anderen Stern. Falls euch die Folge gefallen hat, gebt mir eine Bewertung bei iTunes und lasst mir mal Feedback zukommen an marcus@lifehackz.de. Bis zum nächsten Mal, ciao, haut rein! [/su_spoiler] [/su_accordion]  

    starstarstarstarstar
  • The night sky for May 2016

    · 00:33:02 · The night sky this month

    Northern HemisphereIan Morison tells us what we can see in the northern hemisphere night sky during May 2016.Highlights of the monthMay 9th - the Transit of Mercury across the face of the SunOn May the 9th, we will, if clear in the UK, be able to witness the complete passage of Mercury's disc across the face of the Sun. The transit begins soon after 11 hours UT, the midpoint of the transit is at 14:58 UT and Mercury leaves the Sun's disk at 18:42 UT - a total time of 7 and a half hours. This is Mercury's first transit since 2006 and the next will occur on November 11th 2019 but will not be so easily visible from the UK. These are three of the 13 or 14 Mercury transits that occur each century.Mercury's black disk will appear only 10 arcseonds across so binoculars or a telescope will be needed to observe the transit. If direct viewing is to be made a suitable solar filter must be placed in front of the objective(s). Filters made using Baader Solar Film are probably best. Alternatively, an image of the Sun can be projected onto white card using a small telescope or half binocular. An all metal eyepiece is needed to prevent heat damage and it's probably best to limit the aperture to ~1 inch across using a cardboard mask. Always take very great care when viewing the Sun - it is the only astronomical object that can harm us!At first glance Mercury's disk might, at just 1/200th of the Suns width, appear as a sunspot, but it will be precisely round, be even darker, will lack a grey penumbra and - of course - it will be moving across the Sun' disk. It will be interesting to watch the ingress and exit of Mercury's disk taking 3 minutes and 12 seconds to do so. Let's hope for clear skies!May 22nd to June 8th: Mars at its best for 11 yearsMars reaches opposition - that is when the Earth lies between the Sun and Mars and when it will be approximatly due south at midnight (UT) or 1 am (BST) - on the 22nd of May, so it will be visible for most of the hours of darkness. However, it will actually be closest to the Earth and so have its greatest angular size of 18.6 arc seconds some 8 days later on the 30th of May. The angular size at closet approach varies due to the ellipticity of the orbit of Mars (and to a far lesser extent to that of the Earth)and will reach 26 arc seconds during 25,695 AD. At closest approach in 2003, Mars reached an angular size of 25.1 arc seconds, its largest angular diameter for 60,000 years. In July 2018 it will reach 24.2 arc seconds across but for both this opposition and that in 2018, Mars will be very low in the ecliptic and hence at low elevation so that the atmosphere will limit our views of the red (actually salmon pink) planet. Happily, it will be higher in the sky at the opposition of 2020.To find what should be visible at any time, one can use the Sky &Telescope application. May: Look for the Great Red Spot on Jupiter3rd - 00:225th - 21:5210th - 21:0112th - 22:3917th - 21:4819th - 23:2724th - 22:3629th - 21:4531st - 23:24 May 5th and 6th before dawn: The Eta Aquarid Meteor ShowerThe Eta Aquarids are one of the finest meteor showers that can be seen from the southern hemisphere, but, in the northern hemisphere, may be glimpsed in the pre-dawn sky in the south-east around 90 minutes before dawn. Pleasingly, this year the peak corresponds to new Moon so there will be no moonlight to hinder our view.May 7th - one hour before sunrise: Saturn, Mars and Antares Looking to the South-Southwest in the hours before sunrise, Saturn, above, and Mars, to the upper right, can be seen close to Antares in Scorpius.May 7th - after sunset: a very thin waxing crescent MoonIf clear at sunset, and given a low horizon in the West-Northwest, you may be able to spot a very thin waxing crescent Moon just 1 percent illuminated. Binoculars may be needed, but please do not use them until after the Sun has set. You may be able to observe the major part of the Moon's surface illuminated by light reflected from Earth - called Earthshine - as seen in the accompanying image taken by the author at the Isle of White Star Party.May 14th and 27th, evening: The Hyginus RilleThese evenings, should it be clear, are a superb time to view the Hyginus Rill as it will lie close to the terminator. For some time a debate raged as to whether the craters on the Moon were caused by impacts or volcanic activity. We now know that virtually all were caused by impact, but it is thought that the Hyginus crater that lies at the centre of the Hyginus Rille may well be volcanic in origin. It is an 11 km wide rimless pit - in contast to impact craters which have raised rims - and its close association with the rille of the same name associates it with internal lunar events. It can quite easily be seen to be surrounded by dark material. It is thought that an explosive release of dust and gas created a vacant space below so that the overlying surface collapsed into it so forming the crater.Observe the International Space StationUse the link below to find when the space station will be visible in the next few days. In general, the space station can be seen either in the hour or so before dawn or the hour or so after sunset - this is because it is dark and yet the Sun is not too far below the horizon so that it can light up the space station. As the orbit only just gets up the the latitude of the UK it will usually be seen to the south, and is only visible for a minute or so at each sighting. Note that as it is in low-earth orbit the sighting details vary quite considerably across the UK. The NASA website linked to below gives details for several cities in the UK. (Across the world too for foreign visitors to this web page.)Note: I observed the ISS three times recently and was amazed as to how bright it has become.Find details of sighting possibilities from your location from: Location IndexSee where the space station is now: Current PositionThe PlanetsJupiterJupiter is now a little past its best, but still stands out high in the South at nightfall. Its brightness falls slightly from magnitude -2.3 to -2.1 whilst its angular size drops from 41 to 37 arc seconds during the month. Jupiter spends the month below the hindquarters of Leo, halting its retrograde motion westwards across the sky on May 9th. Jupiter sets around 4 am as May begins but by 2 am by month's end. With a small telescope one should be easily able to see the equatorial bands in the atmosphere, sometimes the Great Red Spot and up to four of the Gallilean moons as they weave their way around it.See highlight above.SaturnSaturn rises in the late evening about 30 minutes after Mars as May begins. Its brightness increases slightly from +0.2 to 0.0 magnitudes during the month whilst its angular size grows to 18.4 arc seconds. Saturn's rings are tilted by 26 degrees from the line of sight - almost as open as they ever get - and span 42 arc seconds. It is moving towards opposition on the night of June 2nd. Saturn forms a triangle with Mars and Antares throughout the month, separated from Mars by 8 degrees as May begins and by 15 degrees at month's end. As Saturn moves slowly across the heavens, it stays at a near constant distance from Antares.See the highlight above.MercuryMercury. The top highlight this month is Mercury's transit across the face of the Sun on May the 9th, but otherwise it will be too dim and low above the horizon to be seen.See highlight above.MarsSee highlight above. Southern HemisphereHaritina Mogosanu from the Carter Observatory in New Zealand tells us about the southern hemisphere night sky during May 2016.(Atu) Tahi (Taku) Rua (Tau) ToruMy name is Haritina Mogosanu and tonight I am your starryteller from the Southern Hemisphere.In Maori, tahi, rua, toru means one, two, three.Three bright planets and the brightest stars share the evening sky this May, and you can see them in three ways when you look at the sky: with the naked eye, with a pair of binoculars and with a telescope. I love each of these methods - they are, each in their own way, very special and each adds a layer of depth to the previous one, which is why I always recommend to people to never buy a telescope unless they have got naked eye stargazing or binocular observing sorted, otherwise it would be too frustrating to look for all these deep sky objects.So, what can we see with the naked eye in May? Soon after sunset, circumpolar Atutahi/Canopus, the second brightest star, is southwest of the point directly overhead. Tahi means One in Maori, suggesting that Atutahi is the chief of the stars and visible all night long. Takurua/Sirius, the brightest star, appears northwest of the zenith. Rua means two in Maori and Takurua is one of the two wives of Ra, the Sun. Below Takurua are bluish Puanga/Rigel and reddish Putara/Betelgeuse, the brightest stars in Orion. Between them is a vertical line made of the three stars, Tautoru. Toru means three in Maori and it is the name given to Orion's belt.The three planets are, in order of appearance, Jupiter, Mars and Saturn.Midway up the southeast sky are 'The Pointers', Beta and Alpha Centauri. Soon after dusk Arcturus appears in the northeast, often twinkling red and green as the air breaks up its orange light. Golden Jupiter appears in the north. It is the brightest starlike object in May and lights up the night until the early hours of the morning.Orange Mars comes up in the east just after sunset. It will be at opposition on 22 May, which also means that Mars will be very bright. The term opposition can be a little confusing, but what opposition actually relates to is the way we see Mars from Earth as it sits directly opposite to the Sun with the Earth between them. In May 2016, Mars rises in the east just as the Sun sets in the west. Then, after staying up in the sky the entire night, Mars sets in the west just as the Sun rises in the east. Since Mars and the Sun appear on opposite sides of the sky, we say that Mars is in "opposition". Also, if Earth and Mars followed perfectly circular orbits, opposition would be as close as the two planets could get, but their orbits are neither circular nor coplanar, coplanar meaning in the same plane, so the closest approach between Mars and Earth in almost 60,000 years occurred during 2003.During opposition, Earth passes between the Mars and the Sun. This only occurs once every 26 months because Earth makes two trips around the Sun in about the same amount of time that Mars takes to make one trip. Sometimes (like now) we will be on the same side of the Sun as Mars (at opposition). Some other time will be on the opposite side. Go figure! And when Mars is on the opposite of opposition it will actually be hidden behind the Sun as it comes between us and Mars, which is the time when communications with Mars are avoided as there is a lot of interference from the Sun.As the sky darkens, Saturn appears below Mars.Mercury is very close to the Sun in May so not visible from anywhere in the world with one exception. This is why I will only just mention a spectacular event, which enchants the clear skies viewers from everywhere else but East Asia, Japan, Indonesia, Australia and New Zealand. On Monday, 9 May 2016 starting at 11:15:00 p.m. NZST, most of the world will be able to see the planet Mercury transiting across the disc of the Sun. From Earth, we can only see Mercury and Venus transiting the Sun as these two planets are in between Earth and the Sun. There are about 13 to 14 transits of Mercury in a century and they all occur within a few days from 8 May and 10 November. We will not be able to see this one for the simple reason that it happens during our night time. We can, however still watch it online from New Zealand, as several different webcasts will cover the transit. The event will last for seven hours.Crux, the Southern Cross, is visible southeast of the zenith, to the right of 'The Pointers', Alpha and Beta Centauri. Zenith refers to an imaginary point directly "above" a particular location, on the imaginary celestial sphere.Orange Antares, right of Mars, marks the body of Scorpius, the Scorpion. Antares means 'rival to Mars' in Greek for the planet and star are often similar in colour and brightness, but not at this time of year.The Milky Way, our edgewise view of the galaxy, is brightest in the southeast toward Scorpius and Sagittarius where its centre lies, and it can be traced up the sky past the Pointers and Crux, fading toward Sirius. Its nearby outer edge is by Orion, where the Milky Way is faintest.The Clouds of Magellan, LMC and SMC, are two small galaxies midway down the southern sky, easily seen by eye on a dark moonless night. If you use your peripheral vision, which means using the edge of your vision out of the corner of your eye instead of looking directly at them, it will reveal more detail. It’s a trick we use in stargazing, and has to do with how our eyes are constructed. Night vision is mostly based on our rod cells (the ones responsible with detecting movement, which is also something we see very well with on the edge of our vision).Once you've mastered the naked eye observing, it's time to try the next level, binoculars.What can we see with a pair of binoculars?Binoculars come in many shapes and forms - a great size for stargazing is 7 x 50 or 10 x 50. The first number is a measure of power, it means how much these binoculars magnify, in this case the 7 and the 10. The second number is the diameter of the objective (the big lenses at the front) in millimeters, in this case the 50. I love binoculars, they are my favourite aids to observing the night sky because they are light, you can take them easily with you on trips and they don't really require assembly or polar alignment. With a tripod attached they are truly magnificent. We have two eyes, so binocular views are more spectacular in many regards than telescopic, because binoculars give depth of view as they engage both eyes in the process.There are a few great objects that you could admire with binoculars. For instance Jupiter and its four moons. Also on the ecliptic, M44 - the Praesepe in Cancer. Known as the beehive, the open cluster swarms with stars. It is as far as 577 light years away and estimated to be 730 million years old with an average magnitude of 3.5. Also in Cancer, M37 is another open cluster, one of the oldest known, almost 3.2 billion years.Another good target for binoculars is Leo, marked by the bright Jupiter. Jupiter is 750 million km away, so it is always worth a look. Its four big "Galilean" moons look like faint stars near the planet. One or two can be seen through binoculars. All four are easily seen in any telescope magnifying 20x or more. Sometimes one or more of the moons will be invisible as they pass in front of, or behind, Jupiter. The Moon will be near Jupiter on 15 May. Close to the area south of the triangle that marks Leo's hips, M65, M66 and NGC 3628 will be visible depending on the size of your binoculars. They are also known as the "Leo Trio". Also in Leo, M105 is an elliptical galaxy. Last but not least M96, another galaxy in Leo, lies about 35 million light years away. At the beginning of May Jupiter sets around 2am, reducing to around midnight by the month's end so you might want to look for these objects in the first part of the night.If all else fails, simply take your binoculars and swipe the milky way from one edge to the other. You might not figure out exactly which objects you are looking at but you will definitely find amazing sights, especially in the region close to Carina. You will find there IC2602, NGC3114, NGC353, NGC2516, that are all open clusters, then in Crux NGC4755 which is another open cluster, NGC2451 in Puppiz, and IC2391 in Vela.Lower down, Omega Centauri is a globular cluster in Centaurus and in Scorpius, there are the Butterfly Cluster, M7 open cluster and NGC6231 open cluster.Saturn is a great sight even with a pair of binoculars and this time its rings are near maximum tilt. It is 1,360 million km away. Titan, its biggest moon, orbits four ring diameters from the planet. You might also be able to see Titan with binoculars.One of my bibles in terms of what to see in the night sky is Philips's Night Sky Atlas, by Robin Scagell and with maps by Will Tirion. Every time someone asks me what telescope to buy, I ask them if they do have a pair of binoculars. If the answer is no, then I always say don't buy a telescope if you have not looked at the sky with binoculars. Even if you only used them to locate objects that are too faint for the naked eye or hidden by light pollution. Some of the best views of the larger star clusters, bright nebulae and comets are best seen with binoculars.This concludes our Jodcast for May 2016 at Space Place at Carter Observatory. As the Maori say, E whiti ana nga whetu o te Rangi (the stars are shining in the sky) Ko takoto ake nei ko Papatuanuku (whilst Mother Earth lays beneath)May you enjoy clear and dark skies so that you can see the stars and remember that we are made of the same star dust as they are! Kia Kaha and clear skies from the Space Place at Carter Observatory in Aotearoa New Zealand.

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  • Snart tar vi Amerikabåten till Mars

    · 00:10:08 · OBS

    Frågan tycks inte längre vara om utan när vi kommer till Mars. Maria Küchen funderar över vad som får oss att bryta upp och söka nya världar. På jorden såväl som i rymden. År 2031 ger sig den första besättningen astronauter av från jorden. Ett år senare slår de sig ner på Mars. Åtminstone enligt planerna som presenteras av Mars-ONE, ett holländskt företag som redan har plockat ut kandidater till besättningen. Det hela avfärdas av vissa som ett PR-jippo. Andra tar projektet Mars-ONE på fullt allvar. Frågan tycks inte längre vara OM människan en dag landar på Mars, utan vilka som gör det först. NASA vill sända astronauter till Mars innan 2030-talet är över, i samarbete med bland rymdstationen ISS, privata företag och Kinas rymdfart. Andra människan på månen, astronauten Buzz Aldrin, stödjer projektet helhjärtat. I dag är han över åttio år men pigg och alert, och ses ofta bära en T-shirt med texten GET YOUR ASS TO MARS. Och det privata rymdföretaget SpaceX meddelar att man vill sända iväg sin första bemannade rymdfarkost mot Mars redan 2024. SpaceX grundare, den excentriske och visionäre miljardären Elon Musk, vill se en koloni på Mars med en miljon invånare inom hundra år. Själva ändamålet med att grunda SpaceX, säger han, var att göra människan till en multiplanet species, en art som lever på många planeter. Det låter rätt galet. Kan det verkligen genomföras, och i så fall, vad ska det vara bra för? Varför kolonisera rymden? Varför stannar vi inte bara där vi är och vårdar den enda planet vi faktiskt har? Vi ger oss av för att vi kan och för att vi vill och för att vi måste. Tvånget att färdas genom rymderna betonas gärna i fiktioner: diktsviten Aniara; teveserien Månbas Alpha; David Bowies sång Space Oddity som finns på en LP från 1969, året för den första månlandningen. Rymdskeppets besättning har förlorat kontakten med jorden och är hänvisad till en färd mot det okända, utan hopp om återvändo eller räddning. Det blir metaforen för en mänsklighet som tappat kontakten med sitt ursprung, och måste underkasta sig en högteknologisk civilisation som människan har skapat men inte längre är herre över. SF-fiktioner som Star Trek betonar i stället kunskapen och viljan. Där speglas en mänsklighet på väg framåt, inte bara tekniskt och geografiskt utan också etiskt ­ en mänsklighet som försöker förstå och respektera sig själv genom att se andra, antingen de nu är vulkaner eller klingoner eller besättningsmedlemmar med olika ursprung. Jag får rysningar av Star Trek-seriens valspråk, inte bara för rymdens skull utan för det urmänskliga i uppdraget: to explore strange new worlds; to seek out new life and new civilizations; to boldly go where no one has gone before. Jag får rysningar av både lust och avsmak: av skönheten i det och av ekot från historien, ett eko från kolonialismen. Att ge sig av med full insikt om att man aldrig kommer tillbaka, det har människor gjort sen urminnes tider. Från början var vi nomader. Vi vaknade varje morgon och lämnade platsen där vi hade sovit för att aldrig återvända.  På jägar- och samlartiden, då ingick knappast individualismen och individens rätt till fria val i människans berättelse om sig själv. Individualismen är ny, och kanske är den fortfarande rätt så provinsiell. Den har uppstått och odlats i västerlandet under några hundra år, och individualismens utveckling har gått hand i hand med kolonialismen. Kolonisering av mars innebär att unga, välutbildade, äventyrliga och fertila människor frivilligt fattar individuella beslut att lämna jorden för att inte återvända. På nåt vis blir ju detta juvelen i den västerländska individualismens krona en individualism som bejakar handlingskraft och styrka, men inte har lika mycket plats för det ömtåliga och stillsamma. Frivilliga mars-pionjärer finns det förvånansvärt gott om. Mars-ONE har idag ett startfält på hundra kandidater. Där finns Ritika från Indien, Sandra från Brasilien, Sadegh från Iran och så vidare, men de flesta är européer och amerikaner. De vill inte stanna kvar där de befinner sig. Inte heller jägar- och samlartidens nomader stannade kvar där de befann sig. Vi hade ännu inte börjat odla något, så jorden band oss inte. Vi bröt upp, ständigt, men på jägar- och samlartiden var vi inga djärva marsresenärer eller romantiska poor lonesome cowboys i silhuett mot solnedgången. Vårt kontinuerliga uppbrott var inte som till exempel i On The Road av Jack Kerouac. On the road är en rätt så tidstypisk västerländsk nittonhundratalsgestaltning av individens, oftast mannens, flykt från ansvar och sammanhang. På jägar- och samlartiden däremot, då bröt vi upp för att vi behövde samla mat för dagen. Vi fortsatte för att vi måste, då som nu. Att stanna kvar var inte ett alternativ, säger en del människor som på vinst och förlust har flytt från outhärdliga förhållanden i sina hemländer. Människan har fötter, inte rötter, säger andra. Vi strävar kanske mot Mars för att vi inte riktigt längre får plats på en alltmer överbefolkad och förödd jord, och vi strävar som sagt mot Mars för att vi kan och vill, ja vi och vi. De högteknologiska västerländska planerna på att kolonisera Mars är förstås ett projekt för ett fåtal, och det hela kanske förblir en Startrek-aktig dröm bara, men, drömmen om något annat där ute, något okänt som vi ännu bara kan fantisera om, den är en allmänmänsklig drivkraft. Åtminstone i vissa lägen. En stor del av Sveriges befolkning bröt upp från jorden de kände, utan återvändo, för mindre än tvåhundra år sen. Och vikingarna, de norska vikingarna! Som koloniserade Färöarna, Orkneyöarna, Shetlandsöarna, Island, Grönland och fortsatte ända till Nordamerika! Jag har en storslagen inre bild av hur dessa modiga vikingar gav sig ut från norska kusten, ut över ett okänt hav, utan att ens veta om det fanns något där ute. Men fullt så filmiskt var det nog inte på riktigt att fara från Norge till Island, inte ens för de första pionjärerna. Island lär ha upptäckts av misstag. En norrman vid namn Nadodd sägs ha seglat vilse när han skulle ta sig från Norge till Färöarna på åttahundratalet och hamnade i stället mycket längre åt nordväst. Nadodd följdes av andra, av familjer och hushåll som hade tröttnat på att lyda under det framväxande norska kungaväldet, eller behövde mark att bruka, eller ville ha mer mark fast de kanske inte behövde det. Färden mellan Norge och Island tog som snabbast tre dygn, så några marsfärder var det knappast frågan om. Snart uppstod två tämligen väl trafikerade trader: eyalei, övägen och úthafslei, havsvägen. Övägen gick från Norge via Shetland eller Orkney, vidare till Färöarna och så till Island. Havsvägen gick som namnet antyder rakt ut över havet. I dag finns liknande leder i luftrummet. De transatlantiska luftlederna mellan Europa och USA är rena motorvägarna med tät flygtrafik. Och SpaceX grundare Elon Musk målar upp bilder av en liknande tät skytteltrafik så småningom mellan jorden och Mars. I hans planer ingår ett enormt rymdskepp som kan ta hundra personer åt gången, ett slags rymdens Amerikabåt om man så vill. Och redan 2024 är det alltså tänkt att en första mindre besättning rymdvikingar ger sig av till Mars inte av misstag som när Nadodd råkade hitta Island, de har en färdplan. Och de kommer inte att upptäcka en plats som vi inte redan har sett i teleskop och via satelliter. Men att stanna kvar här på jorden är kanske då inte längre ett alternativ. Maria Küchen, författare och kulturskribent

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  • Litteraturåret 2012: fäder, fantasy och fullt fräs framåt

    · 00:43:34 · Lundströms Bokradio

    Lundströms Bokradio blickar tillbaka på litteraturutgivningen 2012 med kritikerna Anneli Dufva, Pia Huss och Nils Schwartz. Var fanns höjdpunkterna, överraskningarna, debatterna? Och vilken textrad i vilken bok är den absolut bästa från året som gått? Dessutom: många romaner med judiskt tema har kommit ut under året. Varför kommer de just nu - och varför fokuserar de flesta på pappor? Författarna Rose Lagercrantz och Leif Zern medverkar. Finlandssvenska poeten Lars Huldén, som fyller 86 i år, läser ur sin senaste diktsamling Inga stjärnor i natt, sir. Ofta handlar det om döden. Bokcirkeln separat! Nu finns alla avsnitt med bokcirklar (Gatsby, Processen...) som fristående avsnitt. Sök efter "Bokcirkeln" i vår app Sveriges Radio Play eller gå till poddflödet med . Tips! Se Maries och kritikernas boktips inför julen, scrolla ner för en lista på böcker som nämns i programmet: klicka på Läs mer... och scrolla nedåt. Böcker som nämns i programmet 15/12: Lars Huldén - Inga stjärnor i natt sir (2012) Rose Lagercrantz - Om man ännu finns (2012) Ricki Neuman - Ni är inte så märkvärdiga som ni tror (2012) Daniel Waluszewski - Med en blick över axeln (2012) Felicia Feldt - Felicia försvann (2012) Mats Strandberg och Sara Bergmark Elfgren - Cirkeln (2011) E L James - Femtio nyanser av honom (2012) övers: Jimmy Hofsö Kalevala - Finlands nationalepos Marie Lundström väljer: Julie Otsuka - Vi kom över havet, övers: Ulla Roseen Marie berättar: - Jag träffade Julie Otsuka i New York i våras. Hennes "Vi kom över havet" handlar om de över tio tusen japanska kvinnor som i början av 1900-talet giftes bort till amerikaner. Kvinnorna kom med båt från Japan och i USA väntade män de aldrig tidigare träffat. Det är en bok på 174 sidor där allt har täckning, allting bär. (Intervjun sändes i programmet Kosmo 2012-05-19.) Pia Huss väljer: Frida Nilsson - Apstjärnan (2012) Barbro Lindgren - Barbros bästa (2012) Instrument - (pekbok med ljud) (2012) Het (antologi) - Jern, Martin (förf.) / Jägerfeld, Jenny (förf.) / Ohlsson, Sara (förf.) / Olsson, Ingrid (förf.) / Schiefauer, Jessica (förf.)  (2012) Shoomannen - Douglas Foley (2012) Ensam mullvad på en scen - Ulf Nilsson (2012) Kejsarens nya kläder -  H.C. Andersen, nyillustrerad av Gunna Grähs (2012) Jag blundar och önskar mig något - Moa-Lina Croall (2012) Anneli Dufva väljer: Lars Norén - Filosofins natt (2012) Johannes Anyuru - Det kom en storm från paradiset (2012) Leif Zern - Kaddish på motorcykel (2012) Göran Rosenberg - Ett kort uppehåll på vägen från Auschwitz (2012) Susanna Alakoski - Oktober i Fattigsverige (2012) Monica Lauritzen - Sanningens vägar – om Anne-Charlotte Lefflers liv och dikt (2012) Agneta Pleijel - Litteratur för amatörer (2012) Karolina Ramqvist - Alltings början (2012) Vanja Hermele - In som ett lamm ut som en tigrinna (2012) Katarina Fägerskiöld - Åsen (2012) Marlene van Niekirk - Agaat övers: Niclas Hval (2012) Caitlin Moran - Konsten att vara kvinna Övers: Molle Kanmert Sjölander (2012) Karl Ove Knausgård - Min kamp del 5 Övers: Rebecca Alsberg (2012) Nina Lekander Hästar, män och andra djur (2012) Nils Schwartz väljer: Kristina Sandberg: Sörja för de sina (2012) Eija Hetikivi Olsson: Ingenbarnsland (2012) Göran Rosenberg: Ett kort uppehåll på vägen från Auschwitz (2012) Leif Zern: Kaddish på motorcykel (2012) Johannes Anyuru: En storm kom från paradiset (2012)

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  • We Are The Martians: Start Up Planet

    · Mars

    For Radio 4's Mars series, Kevin Fong asks: what future do we have on Mars when we finally get there? He talks to scientists and writers about their visions of a human presence and purpose on the Red Planet. This is the third part on this series on our relationship with Mars. The American space agency NASA aims to get the first human crew to Mars sometime in the 2040's. It is likely to be an international mission and carry a crew of six people. Elon Musk, the founder of private rocket company SpaceX, has unveiled a scheme to get a spacecraft of one hundred colonists to the Red Planet before 2030. Do we go to Mars for the big science questions and exploration? Or is Project Mars about becoming a multi-planetary species, extending the American western frontier by a hundred million miles? Do we need to prepare Mars as a refuge should civilisation face extinction here on the home planet. Even the first boot print mission will be the mother of all camping trips, and full of hazard. Mars' tenuous atmosphere contains no oxygen, the average temperature is -60 degrees Celsius, the surface is bathed in cosmic and solar radiation and toxic dust lies all over the planet. So some Mars enthusiasts predict that our presence there will never amount to more than something like extraterrestrial Antarctic style bases, where visiting scientific explorers and back-up technicians live and work for a few years at a time before returning to Earth. But for others, the vision is much grander and more ambitious. Colonies will become city sized and economically productive, trading technological innovations with the home planet. Generations of people will live and die in societies free from oppressive authority on Earth. Kevin Fong hears from would-be Martian explorers such as Elon Musk and Robert Zubrin. Robert Zubrin is president of the Mars Society and is credited with coming up with the basic technical strategy for mounting a return trip to Mars which both NASA and Space X have adopted. If we do this in our generation, says Zubrin, within two centuries there will be self-sustaining communities on Mars with their own dialects, cultures of technological and artistic invention, and their own history of 'heroic deeds'. This is romanticism to others such as Oliver Morton, author of 'Mapping Mars', and that Mars is no place for civilians. let alone children. With gravity little more than one third of Earth's, a successful human pregnancy may in fact be impossible. That's one of the many unknowns about the future of humans on Mars revealed, as Kevin talks to the scientific Mars visionaries such as Chris McKay of NASA Ames Research Center and Pascal Lee of the Mars Institute, and to science fiction authors such as Kim Stanley Robinson, Emma Newman and Stephen Baxter who've imagined people on the Red Planet.

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  • Johann Sebastian Bach - Goldberg Variations #5

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    JS Bach's - Goldberg Variations #5Our version of JS Bach's - Goldberg Variations #5blessings,Shiloh Worship MusicThe Goldberg Variations, BWV 988, is a work for harpsichord by Johann Sebastian Bach, consisting of an aria and a set of 30 variations. First published in 1741, the work is considered to be one of the most important examples of variation form. The Variationsare named after Johann Gottlieb Goldberg, who may have been the first performer.Johann Sebastian Bach from WikipediaJohann Sebastian Bach[1] (31 March [O.S. 21 March] 1685 – 28 July 1750) was a German composer, organist, harpsichordist, violist, and violinist of the Baroque Period. He enriched many established German styles through his skill in counterpoint, harmonic and motivic organisation, and the adaptation of rhythms, forms, and textures from abroad, particularly from Italy and France. Bach wrote much music that was revered for its intellectual depth, technical command, and artistic beauty. Many of his works are still known today, such as the Brandenburg Concertos, the Mass in B minor, the Well-Tempered Clavier, and his cantatas, chorales, partitas, passions, and organ works.Bach was born in Eisenach, Saxe-Eisenach into a very musical family; his father, Johann Ambrosius Bach was the director of the town's musicians, and all of his uncles were professional musicians. His father taught him to play violin and harpsichord, and his brother, Johann Christoph Bach taught him the clavichord and exposed him to much contemporary music.[2][3] Bach also sang, and he went to the St Michael's School in Lüneburg because of his skill in voice. After graduating, he held several musical posts across Germany: he served as Kapellmeister (director of music) to Leopold, Prince of Anhalt-Köthen, Cantor of Thomasschule in Leipzig, and Royal Court Composer to August III.[4][5] Bach's health and vision declined in 1749, and he died on 28 July 1750. Modern historians believe that his death was caused by a combination of stroke and pneumonia.[6][7][8]Bach's abilities as an organist were highly respected throughout Europe during his lifetime, although he was not widely recognised as a great composer until a revival of interest and performances of his music in the first half of the 19th century. He is now generally regarded as one of the main composers of the Baroque period, and as one of the greatest composers of all time.[9]LifeChildhood (1685–1703)Johann Sebastian Bach was born in Eisenach, Saxe-Eisenach, on 21 March 1685 O.S. (31 March 1685 N.S.). He was the son of Johann Ambrosius Bach, the director of the town musicians, and Maria Elisabeth Lämmerhirt.[10] He was the eighth child of Johann Ambrosius; the eldest son in the family was 14 at the time of Bach's birth.[11] His father taught him violin and harpsichord.[12] His uncles were all professional musicians, whose posts included church organists, court chamber musicians, and composers. One uncle, Johann Christoph Bach (1645–93), introduced him to the organ, and an older second cousin, Johann Ludwig Bach (1677–1731), was a well-known composer and violinist. Bach drafted a genealogy around 1735, titled "Origin of the musical Bach family".[13]Bach's mother died in 1694, and his father died eight months later.[5] Bach, 10, moved in with his oldest brother, Johann Christoph Bach (1671–1721), the organist at the Michaeliskirche in Ohrdruf, Saxe-Gotha-Altenburg.[14] There he studied, performed, and copied music, including his own brother's, despite being forbidden to do so because scores were so valuable and private and blank ledger paper of that type was costly.[15][16] He received valuable teaching from his brother, who instructed him on the clavichord. J.C. Bach exposed him to the works of great composers of the day, including South German composers such as Johann Pachelbel (under whom Johann Christoph had studied)[2] and Johann Jakob Froberger; North German composers;[3] Frenchmen, such as Jean-Baptiste Lully, Louis Marchand, Marin Marais; and the Italian clavierist Girolamo Frescobaldi. Also during this time, he was taught theology, Latin, Greek, French, and Italian at the local gymnasium.[17]At the age of 14, Bach, along with his older school friend George Erdmann, was awarded a choral scholarship to study at the prestigious St. Michael's School in Lüneburg in the Principality of Lüneburg.[18] Although it is not known for certain, the trip was likely taken mostly on foot.[17] His two years there were critical in exposing him to a wider facet of European culture. In addition to singing in the choir he played the School's three-manual organ and harpsichords.[17] He came into contact with sons of noblemen from northern Germany sent to the highly selective school to prepare for careers in other disciplines.Although little supporting historical evidence exists at this time, it is almost certain that while in Lüneburg, Bach visited the Johanniskirche (Church of St. John) and heard (and possibly played) the church's famous organ (built in 1549 by Jasper Johannsen, and played by Georg Böhm). Given his musical talent, Bach had significant contact with prominent organists of the day in Lüneburg, most notably Böhm, but also including organists in nearby Hamburg, such as Johann Adam Reincken.[19]Weimar, Arnstadt, and Mühlhausen (1703–08)In January 1703, shortly after graduating from St. Michael's and being turned down for the post of organist at Sangerhausen,[20] Bach was appointed court musician in the chapel of Duke Johann Ernst in Weimar. His role there is unclear, but likely included menial, non-musical duties. During his seven-month tenure at Weimar, his reputation as a keyboardist spread so much that he was invited to inspect the new organ, and give the inaugural recital, at St. Boniface's Church in Arnstadt, located about 40 km southwest of Weimar.[21] In August 1703, he became the organist at St Boniface's, with light duties, a relatively generous salary, and a fine new organ tuned in the modern tempered system that allowed a wide range of keys to be used.Despite strong family connections and a musically enthusiastic employer, tension built up between Bach and the authorities after several years in the post. Bach was dissatisfied with the standard of singers in the choir, while his employer was upset by his unauthorised absence from Arnstadt; Bach was gone for several months in 1705–06, to visit the great organist and composer Dieterich Buxtehude and his Abendmusiken at the Marienkirche in the northern city of Lübeck. The visit to Buxtehude involved a 400 kilometre (250 mi) journey on foot each way. The trip reinforced Buxtehude's style as a foundation for Bach's earlier works. Bach wanted to become amanuensis (assistant and successor) to Buxtehude, but did not want to marry his daughter, which was a condition for his appointment.[22]In 1706, Bach was offered a post as organist at St. Blasius's in Mühlhausen, which he took up the following year. It included significantly higher remuneration, improved conditions, and a better choir. Four months after arriving at Mühlhausen, Bach married Maria Barbara Bach, his second cousin. They had seven children, four of whom survived to adulthood, including Wilhelm Friedemann Bach and Carl Philipp Emanuel Bach who both became important composers as well. Bach was able to convince the church and city government at Mühlhausen to fund an expensive renovation of the organ at St. Blasius's. Bach, in turn, wrote an elaborate, festive cantata—Gott ist mein König, BWV 71—for the inauguration of the new council in 1708. The council paid handsomely for its publication, and it was a major success.[17]Return to Weimar (1708–17)In 1708, Bach left Mühlhausen, returning to Weimar this time as organist and concertmaster at the ducal court, where he had an opportunity to work with a large, well-funded contingent of professional musicians.[17] Bach moved with his family into an apartment very close to the ducal palace. In the following year, their first child was born and Maria Barbara's elder, unmarried sister joined them. She remained to help run the household until her death in 1729.Bach's time in Weimar was the start of a sustained period of composing keyboard and orchestral works. He attained the proficiency and confidence to extend the prevailing structures and to include influences from abroad. He learned to write dramatic openings and employ the dynamic motor-rhythms and harmonic schemes found in the music of Italians such as Vivaldi, Corelli, and Torelli. Bach absorbed these stylistic aspects in part by transcribing Vivaldi's string and wind concertos for harpsichord and organ; many of these transcribed works are still played in concert often. Bach was particularly attracted to the Italian style in which one or more solo instruments alternate section-by-section with the full orchestra throughout a movement.[24]In Weimar, Bach continued to play and compose for the organ, and to perform concert music with the duke's ensemble.[17] He also began to write the preludes and fugues which were later assembled into his monumental work Das Wohltemperierte Clavier ("The Well-Tempered Clavier"—Clavier meaning clavichord or harpsichord),[25] consisting of two books, compiled in 1722 and 1744,[26] each containing a prelude and fugue in every major and minor key.Also in Weimar Bach started work on the Little Organ Book for his eldest son, Wilhelm Friedemann, containing traditional Lutheran chorales (hymn tunes) set in complex textures to train organists. In 1713 Bach was offered a post in Halle when he advised the authorities during a renovation by Christoph Cuntzius of the main organ in the west gallery of the Marktkirche Unser Lieben Frauen. Johann Kuhnau and Bach played again when it was inaugurated in 1716.[27][28] Musicologists debate whether his first Christmas cantata Christen, ätzet diesen Tag, BWV 63, was premiered here in 1713[29], or if it was performed for the bicentennial of the Reformation in 1717.[30] Bach eventually fell out of favour in Weimar and was, according to a translation of the court secretary's report, jailed for almost a month before being unfavourably dismissed:“On November 6, [1717], the quondam concertmaster and organist Bach was confined to the County Judge's place of detention for too stubbornly forcing the issue of his dismissal and finally on December 2 was freed from arrest with notice of his unfavourable discharge.[31]”Köthen (1717–23)Leopold, Prince of Anhalt-Köthen hired Bach to serve as his Kapellmeister (director of music) in 1717. Prince Leopold, himself a musician, appreciated Bach's talents, paid him well, and gave him considerable latitude in composing and performing. The prince was Calvinist and did not use elaborate music in his worship; accordingly, most of Bach's work from this period was secular,[32] including the Orchestral Suites, the Six Suites for Unaccompanied Cello, the Sonatas and Partitas for Solo Violin, and the Brandenburg Concertos.[33] Bach also composed secular cantatas for the court such as the Die Zeit, die Tag und Jahre macht, BWV 134a.Despite being born in the same year and only about 80 miles apart, Bach and Handel never met. In 1719 Bach made the 20 mile journey from Köthen to Halle with the intention of meeting Handel, however Handel had recently departed the city.[34] In 1730, Bach's son Friedmann travelled to Halle to invite Handel to visit the Bach family in Leipzig, however the visit did not eventuate.[35]On 7 July 1720, while Bach was abroad with Prince Leopold, Bach's first wife suddenly died. The following year, he met Anna Magdalena Wilcke, a young, highly gifted soprano 17 years younger than he was who performed at the court in Köthen; they married on 3 December 1721.[36] Together they had 13 more children, six of whom survived into adulthood: Gottfried Heinrich, Johann Christoph Friedrich, and Johann Christian, all of whom became significant musicians; Elisabeth Juliane Friederica (1726–81), who married Bach's pupil Johann Christoph Altnikol; Johanna Carolina (1737–81); and Regina Susanna (1742–1809).[37]Leipzig (1723–50)In 1723, Bach was appointed Cantor of the Thomasschule at Thomaskirche in Leipzig, and Director of Music in the principal churches in the town, namely the Nikolaikirche and the Paulinerkirche, the church of the University of Leipzig.[38] This was a prestigious post in the mercantile city in the Electorate of Saxony, which he held for 27 years until his death. It brought him into contact with the political machinations of his employer, Leipzig's city council.Bach was required to instruct the students of the Thomasschule in singing and to provide church music for the main churches in Leipzig. Bach was required to teach Latin, but he was allowed to employ a deputy to do this instead. A cantata was required for the church service on Sundays and additional church holidays during the liturgical year. He usually performed his own cantatas, most of which were composed during his first three years in Leipzig. The first of these was Die Elenden sollen essen, BWV 75, first performed in the Nikolaikirche on 30 May 1723, the first Sunday after Trinity. Bach collected his cantatas in annual cycles. Five are mentioned in obituaries, three are extant.[39] Most of these concerted works expound on the Gospel readings prescribed for every Sunday and feast day in the Lutheran year. Bach started a second annual cycle the first Sunday after Trinity of 1724, and composed only Chorale cantatas, each based on a single church hymn. These include O Ewigkeit, du Donnerwort, BWV 20, Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140, Nun komm, der Heiden Heiland, BWV 61, and Wie schön leuchtet der Morgenstern, BWV 1.Bach drew the soprano and alto choristers from the School, and the tenors and basses from the School and elsewhere in Leipzig. Performing at weddings and funerals provided extra income for these groups; it was probably for this purpose, and for in-school training, that he wrote at least six motets, at least five of which are for double choir.[40] As part of his regular church work, he performed other composers' motets, which served as formal models for his own.[17]Bach broadened his composing and performing beyond the liturgy by taking over, in March 1729, the directorship of the Collegium Musicum, a secular performance ensemble started by the composer Georg Philipp Telemann. This was one of the dozens of private societies in the major German-speaking cities that was established by musically active university students; these societies had become increasingly important in public musical life and were typically led by the most prominent professionals in a city. In the words of Christoph Wolff, assuming the directorship was a shrewd move that "consolidated Bach's firm grip on Leipzig's principal musical institutions".[41] Year round, the Leipzig's Collegium Musicum performed regularly in venues such as the Zimmermannsches Caffeehaus, a Coffeehouse on Catherine Street off the main market square. Many of Bach's works during the 1730s and 1740s were written for and performed by the Collegium Musicum; among these were parts of his Clavier-Übung (Keyboard Practice) and many of his violin and harpsichord concertos.[17]In 1733, Bach composed the Kyrie and Gloria of the Mass in B minor. He presented the manuscript to the King of Poland, Grand Duke of Lithuania and Elector of Saxony, August III in an eventually successful bid to persuade the monarch to appoint him as Royal Court Composer.[4] He later extended this work into a full Mass, by adding a Credo, Sanctus and Agnus Dei, the music for which was almost wholly taken from his own cantatas. Bach's appointment as court composer was part of his long-term struggle to achieve greater bargaining power with the Leipzig Council. Although the complete mass was probably never performed during the composer's lifetime,[42] it is considered to be among the greatest choral works of all time. Between 1737 and 1739, Bach's former pupil Carl Gotthelf Gerlach took over the directorship of the Collegium Musicum.In 1747, Bach visited the court of the King of Prussia in Potsdam. There the king played a theme for Bach and challenged him to improvise a fugue based on his theme. Bach improvised a three-part fugue on Frederick's pianoforte, then a novelty, and later presented the king with a Musical Offering which consists of fugues, canons and a trio based on this theme. Its six-part fugue includes a slightly altered subject more suitable for extensive elaboration. Bach wrote another fugue, The Art of Fugue, shortly before his death, but never completed the final fugue. It consists of 18 complex fugues and canons based on a simple theme.[43] It was only published posthumously in 1751.[44]The final work Bach completed was a chorale prelude for organ, entitled Vor deinen Thron tret ich hiermit (Before thy throne I now appear, BWV 668a) which he dictated to his son-in-law, Johann Altnikol, from his deathbed. When the notes on the three staves of the final cadence are counted and mapped onto the Roman alphabet, the initials "JSB" are found.[45]Death (1750)Bach's health declined in 1749; on 2 June, Heinrich von Brühl wrote to one of the Leipzig burgomasters to request that his music director, Gottlob Harrer, fill the Thomascantor and Director musices posts "upon the eventual ... decease of Mr. Bach."[29] Bach became increasingly blind, so the British eye surgeon John Taylor operated on Bach while visiting Leipzig in March or April of 1750.[46]On 28 July 1750 Bach died at the age of 65. A contemporary newspaper reported "the unhappy consequences of the very unsuccessful eye operation" as the cause of death.[47] Modern historians speculate that the cause of death was a stroke complicated by pneumonia.[6][7][8] His son Emanuel and his pupil Johann Friedrich Agricola wrote an obituary of Bach.[48]Bach's estate included five Clavecins, two lute-harpsichords, three violins, three violas, two cellos, a viola da gamba, a lute and a spinet, and 52 "sacred books", including books by Martin Luther and Josephus.[49] He was originally buried at Old St. John's Cemetery in Leipzig. His grave went unmarked for nearly 150 years. In 1894 his coffin was finally found and moved to a vault in St. John's Church. This building was destroyed by Allied bombing during World War II, so in 1950 Bach's remains were taken to their present grave at Leipzig's Church of St. Thomas.[17]LegacyA detailed obituary of Bach was published (without attribution) four years later in 1754 by Lorenz Christoph Mizler (a former student) in Musikalische Bibliothek, a music periodical. The obituary remains probably "the richest and most trustworthy"[50] early source document about Bach. After his death, Bach's reputation as a composer at first declined; his work was regarded as old-fashioned compared to the emerging classical style.[51] Initially he was remembered more as a player and teacher.During the late eighteenth and early nineteenth century, Bach was widely recognised for his keyboard work. Mozart, Beethoven, Chopin, Robert Schumann, and Felix Mendelssohn were among his most prominent admirers; they began writing in a more contrapuntal style after being exposed to Bach's music.[52] Beethoven described him as the "Urvater der Harmonie", "original father of harmony".[53]Bach's reputation among the wider public was enhanced in part by Johann Nikolaus Forkel's 1802 biography of Bach.[54] Felix Mendelssohn significantly contributed to the revival of Bach's reputation with his 1829 Berlin performance of the St Matthew Passion.[55] In 1850, the Bach Gesellschaft (Bach Society) was founded to promote the works; in 1899 the Society published a comprehensive edition of the composer's works with little editorial intervention.During the 20th century, the process of recognising the musical as well as the pedagogic value of some of the works continued, perhaps most notably in the promotion of the Cello Suites by Pablo Casals, the first major performer to record these suites.[56] Another development has been the growth of the "authentic" or "period performance" movement, which attempts to present music as the composer intended it. Examples include the playing of keyboard works on harpsichord rather than modern grand piano and the use of small choirs or single voices instead of the larger forces favoured by 19th- and early 20th-century performers.[57]Bach's music is frequently bracketed with the literature of William Shakespeare and the teachings of Isaac Newton.[58] In Germany, during the twentieth century, many streets were named and statues were erected in honour of Bach. His music features three times - more than any other composer - on the Voyager Golden Record, a phonograph record containing a broad sample of the images, common sounds, languages, and music of Earth, sent into outer space with the two Voyager probes.[59]WorksIn 1950, a thematic catalogue called Bach Werke Verzeichnis (Bach Works Catalogue) was compiled by Wolfgang Schmieder.[60] Schmieder largely followed the Bach Gesellschaft Ausgabe, a comprehensive edition of the composer's works that was produced between 1850 and 1905: BWV 1–224 are cantatas; BWV 225–249, large-scale choral works including his Passions; BWV 250–524, chorales and sacred songs; BWV 525–748, organ works; BWV 772–994, other keyboard works; BWV 995–1000, lute music; BWV 1001–40, chamber music; BWV 1041–71, orchestral music; and BWV 1072–1126, canons and fugues.[61]Organ worksBach was best known during his lifetime as an organist, organ consultant, and composer of organ works in both the traditional German free genres—such as preludes, fantasias, and toccatas—and stricter forms, such as chorale preludes and fugues.[17] At a young age, he established a reputation for his great creativity and ability to integrate foreign styles into his organ works. A decidedly North German influence was exerted by Georg Böhm, with whom Bach came into contact in Lüneburg, and Dieterich Buxtehude, whom the young organist visited in Lübeck in 1704 on an extended leave of absence from his job in Arnstadt. Around this time, Bach copied the works of numerous French and Italian composers to gain insights into their compositional languages, and later arranged violin concertos by Vivaldi and others for organ and harpsichord. During his most productive period (1708–14) he composed several pairs of preludes and fugues and toccatas and fugues, and the Orgelbüchlein ("Little organ book"), an unfinished collection of 46 short chorale preludes that demonstrates compositional techniques in the setting of chorale tunes. After leaving Weimar, Bach wrote less for organ, although his best-known works (the six trio sonatas, the "German Organ Mass" in Clavier-Übung III from 1739, and the "Great Eighteen" chorales, revised late in his life) were all composed after his leaving Weimar. Bach was extensively engaged later in his life in consulting on organ projects, testing newly built organs, and dedicating organs in afternoon recitals.[62][63]Other keyboard worksBach wrote many works for harpsichord, some of which may have been played on the clavichord. Many of his keyboard works are anthologies that encompass whole theoretical systems in an encyclopaedic fashion. • The Well-Tempered Clavier, Books 1 and 2 (BWV 846–893). Each book consists of a prelude and fugue in each of the 24 major and minor keys in chromatic order from C major to B minor (thus, the whole collection is often referred to as 'the 48'). "Well-tempered" in the title refers to the temperament (system of tuning); many temperaments before Bach's time were not flexible enough to allow compositions to utilise more than just a few keys.[64] • The 15 Inventions and 15 Sinfonias (BWV 772–801). These short two- and three-part contrapuntal works are arranged in the same chromatic order as the Well-Tempered Clavier, omitting some of the rarer keys. These pieces were intended by Bach for instructional purposes.[65] • Three collections of dance suites: the English Suites (BWV 806–811), the French Suites (BWV 812–817), and the Partitas for keyboard (BWV 825–830). Each collection contains six suites built on the standard model (Allemande–Courante–Sarabande–(optional movement)–Gigue). The English Suites closely follow the traditional model, adding a prelude before the allemande and including a single movement between the sarabande and the gigue.[66] The French Suites omit preludes, but have multiple movements between the sarabande and the gigue.[67] The partitas expand the model further with elaborate introductory movements and miscellaneous movements between the basic elements of the model.[68] • The Goldberg Variations (BWV 988), an aria with thirty variations. The collection has a complex and unconventional structure: the variations build on the bass line of the aria, rather than its melody, and musical canons are interpolated according to a grand plan. There are nine canons within the 30 variations, one every three variations between variations 3 and 27.[69] These variations move in order from canon at the unison to canon at the ninth. The first eight are in pairs (unison and octave, second and seventh, third and sixth, fourth and fifth). The ninth canon stands on its own due to compositional dissimilarities. • Miscellaneous pieces such as the Overture in the French Style (French Overture, BWV 831), Chromatic Fantasia and Fugue (BWV 903), and the Italian Concerto (BWV 971).Among Bach's lesser known keyboard works are seven toccatas (BWV 910–916), four duets (BWV 802–805), sonatas for keyboard (BWV 963–967), the Six Little Preludes (BWV 933–938), and the Aria variata alla maniera italiana (BWV 989).Orchestral and chamber musicBach wrote for single instruments, duets, and small ensembles. Many of his solo works, such as his six sonatas and partitas for violin (BWV 1001–1006), six cello suites (BWV 1007–1012) and Partita for solo flute (BWV 1013), are among the most profound works in the repertoire.[70] Bach composed a suite and several other works for solo lute. He wrote trio sonatas; solo sonatas (accompanied by continuo) for the flute and for the viola da gamba; and a large number of canons and ricercare, mostly with unspecified instrumentation. The most significant examples of the latter are contained in The Art of Fugue and The Musical Offering.Bach's best-known orchestral works are the Brandenburg Concertos, so named because he submitted them in the hope of gaining employment from Margrave Christian Ludwig of Brandenburg-Schwedt in 1721; his application was unsuccessful.[17] These works are examples of the concerto grosso genre. Other surviving works in the concerto form include two violin concertos (BWV 1041 and BWV 1042); a Concerto for Two Violins in D Minor (BWV 1043), often referred to as Bach's "double" concerto; and concertos for one to four harpsichords. It is widely accepted that many of the harpsichord concertos were not original works, but arrangements of his concertos for other instruments now lost.[71] A number of violin, oboe and flute concertos have been reconstructed from these. In addition to concertos, Bach wrote four orchestral suites, and a series of stylised dances for orchestra, each preceded by a French overture.[72]Vocal and choral worksCantatasAs the Thomaskantor, beginning mid of 1723, Bach performed a cantata each Sunday and feast day that corresponded to the lectionary readings of the week.[17] Although Bach performed cantatas by other composers, he composed at least three entire annual cycles of cantatas at Leipzig, in addition to those composed at Mühlhausen and Weimar.[17] In total he wrote more than 300 sacred cantatas, of which approximately 200 survive.[73]His cantatas vary greatly in form and instrumentation, including those for solo singers, single choruses, small instrumental groups, or grand orchestras. Many consist of a large opening chorus followed by one or more recitative-aria pairs for soloists (or duets) and a concluding chorale. The recitative is part of the corresponding Bible reading for the week and the aria is a contemporary reflection on it. The melody of the concluding chorale often appears as a cantus firmus in the opening movement. Among his best known cantatas are: • Christ lag in Todes Banden, BWV 4 • Ich hatte viel Bekümmernis, BWV 21 • Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80 • Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit, BWV 106 (Actus Tragicus) • Wachet auf, ruft uns die Stimme, BWV 140 • Herz und Mund und Tat und Leben, BWV 147In addition, Bach wrote a number of secular cantatas, usually for civic events such as council inaugurations. These include wedding cantatas, the Wedding Quodlibet, the Peasant Cantata and the Coffee Cantata.[74]PassionsBach's large choral-orchestral works include the grand scale St Matthew Passion and St John Passion, both written for Good Friday vespers services at the Thomaskirche and the Nikolaikirche in alternate years, and the Christmas Oratorio (a set of six cantatas for use in the Liturgical season of Christmas).[75][76][77] The two versions of the Magnificat (one in E-flat major, with four interpolated Christmas-related movements, and the later and better-known version in D major), the Easter Oratorio, and the Ascension Oratorio are smaller and simpler than the Passions and the Christmas Oratorio.Mass in B minorMain article: Mass in B minorBach assembled his other large work, the Mass in B minor, near the end of his life, mostly from pieces composed earlier (such as the cantatas Gloria in excelsis Deo, BWV 191 and Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, BWV 12). The mass was never performed in full during Bach's lifetime.[78] All of these movements, unlike the six motets (Singet dem Herrn ein neues Lied; Der Geist hilft unser Schwachheit auf; Jesu, meine Freude; Fürchte dich nicht; Komm, Jesu, komm!; and Lobet den Herrn alle Heiden), have substantial solo parts as well as choruses.Musical styleBach's musical style arose from his skill in contrapuntal invention and motivic control, his flair for improvisation, his exposure to North and South German, Italian and French music, and his devotion to the Lutheran liturgy. His access to musicians, scores and instruments as a child and a young man and his emerging talent for writing tightly woven music of powerful sonority, allowed him to develop an eclectic, energetic musical style in which foreign influences were combined with an intensified version of the pre-existing German musical language. From the Period 1713-14 onward he learned much from the style of the Italians.[79]During the Baroque Period, many composers only wrote the framework, and performers embellished this framework with ornaments and other elaboration.[80] This practice varied considerably between the schools of European music; Bach notated most or all of the details of his melodic lines, leaving little for performers to interpolate. This accounted for his control over the dense contrapuntal textures that he favoured, and decreased leeway for spontaneous variation of musical lines. At the same time, Bach left the instrumentation of major works including The Art of Fugue open.[81]Bach's devout relationship with the Christian God in the Lutheran tradition[82] and the high demand for religious music of his times placed sacred music at the centre of his repertory. He taught Luther's Small Catechism as the Thomascantor in Leipzig,[83] and some of his pieces represent it;[84] the Lutheran chorale hymn tune was the basis of much of his work. He wrote more cogent, tightly integrated chorale preludes than most. The large-scale structure of some of Bach's sacred works is evidence of subtle, elaborate planning. For example, the St Matthew Passion illustrates the Passion with Bible text reflected in recitatives, arias, choruses, and chorales.[85] The structure of the Easter Oratorio, BWV 249, resembles The Crucifixion.[86]Bach's drive to display musical achievements was evident in his composition. He wrote much for the keyboard and led its elevation from continuo to solo instrument with harpsichord concertos and keyboard obbligato.[87] Virtuosity is a key element in other pieces, such as the Prelude and Fugue in E minor, BWV 548 for organ in which virtuosic passages are mapped onto alternating flute and reed solos within the fugal development.[88]Bach produced collections of movements that explored the range of artistic and technical possibilities inherent in various genres. The most famous example is the Well Tempered Clavier, in which each book presents a prelude and fugue in every major and minor key. Each fugue displays a variety of contrapuntal and fugal techniques.[89]PerformancesPresent-day Bach performers usually pursue one of two traditions: so-called "authentic performance practice", utilising historical techniques; or the use of modern instruments and playing techniques, often with larger ensembles. In Bach's time orchestras and choirs were usually smaller than those of later composers, and even Bach's most ambitious choral works, such as his Mass in B minor and Passions, were composed for relatively modest forces. Some of Bach's important chamber music does not indicate instrumentation, allows a greater variety of ensemble.Easy listening realisations of Bach's music and their use in advertising contributed greatly to Bach's popularisation in the second half of the twentieth century. Among these were the Swingle Singers' versions of Bach pieces that are now well-known (for instance, the Air on the G string, or the Wachet Auf chorale prelude) and Wendy Carlos's 1968 Switched-On Bach, which used the Moog electronic synthesiser. Jazz musicians have adopted Bach's music, with Jacques Loussier, Ian Anderson, Uri Caine and the Modern Jazz Quartet among those creating jazz versions of Bach works.[90]See also • List of fugal works by Johann Sebastian Bach • List of transcriptions of compositions by Johann Sebastian Bach • List of students of Johann Sebastian BachReferences 1. German pronunciation: [joˈhan] or [ˈjoːhan zeˈbastjan ˈbax] 1. ^ a b Christoph Wolff, Johann Sebastian Bach: The Learned Musician (New York: W.W. Norton and Company, Inc., 2000), 19. 2. ^ a b Wolff, Christoph (2000). Johann Sebastian Bach: The Learned Musician. W. W. Norton & Company. p. 46. ISBN 0-393-04825-X. 3. ^ a b "BACH Mass in B Minor BWV 232" 
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  • The night sky for March 2016

    · 00:26:31 · The night sky this month

    Northern HemisphereIan Morison tells us what we can see in the northern hemisphere night sky during March 2016.Highlights March - A superb month to view JupiterThis is a superb month to observe Jupiter. It now lies in Leo and so is still reasonably high in the ecliptic and hence, when due south at an elevation of ~48 degrees. Sadly, this peak elevations is reducing at each apparition. The features seen in the Jovian atmosphere have been changing quite significantly over the last few years - for a while the South Equatorial Belt vanished completely (as seen in Damian's image) but has now returned to its normal wide state. March: Look for the Great Red Spot on Jupiter This list gives some of the best evening times during March to observe the Great Red Spot which should then lie on the central meridian of the planet. 1st23:104th20:396th22:1711th21:2413th23:0216th20:3118th22:0920th23:4723rd21:1725th22:5528th20:2430th22:02March 5th, before dawn: Saturn, Mars and Antares. Before dawn this morning, Saturn and Mars will be seen above the star Antares, in Scorpius. March 16th before dawn: Mars very close to Beta Scorpii. Before dawn on the 16th, Mars will be seen in very close proximity to the star Beta Scorpii - the topmost star in the scorpion's tail fan. March 16th - evening: the Moon occults the star 26 Geminorum. Shortly after 7 pm - the exact time depending on your location in the UK - the fifth magnitude star, 26 Geminorum, will be occulted by the dark side of the Moon appearing again around an hour or so later. It is quite interesting to see the star suddenly disappear from view! March 16th ~10 pm: Ganymede and Io transit Jupiter. Around 9 - 11 pm on the 16th, first Ganymede and then Io will be seen to transit Jupiter - with their shadows (which are more obvious) - trailing behind. March 20th: Jupiter and the Moon. On the night of the 20th March, the Moon will be nearing Jupiter - as seen in the image around 10 pm in the evening. March 16th and 29th: The Alpine ValleyThese are two good nights to observe an interesting feature on the Moon if you have a small telescope. Close to the limb is the Appenine mountain chain that marks the edge of Mare Imbrium. Towards the upper end you should see the cleft across them called the Alpine valley. It is about 7 miles wide and 79 miles long. As shown in the image is a thin rill runs along its length which is quite a challenge to observe. The dark crater Plato will also be visible nearby. You may also see the shadow cast by the mountain Mons Piton lying not far away in Mare Imbrium. This is a very interesting region of the Moon! M16, the Eagle nebula, imaged with the Faulkes Telescope This image was taken using the Faulkes Telescope North by Daniel Duggan - for some time a member of the Faulkes telescope team. It is a region of dust and gas where stars are now forming. The ultraviolet light from young blue stars is stripping the electrons from hydrogen atoms so this region contains ionized hydrogen and is called an HII region. As the electrons drop back down through the hydrogen energy levels as the atoms re-form, red light at the H alpha wavelength is emitted. This "true colour" image is composed of red, green and blue images along with a narrow band H alpha image. A Hubble image of the central region, called the "Pillars of Creation", has become quite famous but looks green/blue in colour. This is a false colour image where the H alpha image has been encoded as green! Observe the International Space StationUse the link below to find when the space station will be visible in the next few days. In general, the space station can be seen either in the hour or so before dawn or the hour or so after sunset - this is because it is dark and yet the Sun is not too far below the horizon so that it can light up the space station. As the orbit only just gets up the the latitude of the UK it will usually be seen to the south, and is only visible for a minute or so at each sighting. Note that as it is in low-earth orbit the sighting details vary quite considerably across the UK. The NASA website linked to below gives details for several cities in the UK. (Across the world too for foreign visitors to this web page.)Find details of sighting possibilities from your location from: Location IndexSee where the space station is now: Current Position The StarsThe Early Evening March SkyThis map shows the constellations seen in the south during the early evening. The brilliant constellation of Orion is seen in the south. Moving up and to the right - following the line of the three stars of Orion's belt - brings one to Taurus; the head of the bull being outlined by the V-shaped cluster called the Hyades with its eye delineated by the orange red star Aldebaran. Further up to the right lies the Pleaides Cluster. Towards the zenith from Taurus lies the constellation Auriga, whose brightest star Capella will be nearly overhead. To the upper left of Orion lie the heavenly twins, or Gemini, their heads indicated by the two bright stars Castor and Pollux. Down to the lower left of Orion lies the brightest star in the northern sky, Sirius, in the consteallation Canis Major. Up and to the left of Sirius is Procyon in Canis Minor. Rising in the East is the constellation of Leo, the Lion, with the planet Saturn up and to the right of Regulus its brightest star. Continuing in this direction towards Gemini is the faint constellation of Cancer with its open cluster Praesepe (also called the Beehive Cluster),the 44th object in Messier's catalogue. On a dark night it is a nice object to observe with binoculars. The Late Evening March SkyThis map shows the constellations seen in the south around midnight.The Planets JupiterJupiter reaches opposition on the 8th of March, so this is a superb month to observe it - visible through the whole of the night. It starts March shining at at magnitude -2.5, dropping slightly to -2.4 as the month progresses. Jupiter is still moving slowly westwards across the lower part of Leo towards Regulus. The size of Jupiter's disk falls slightly from 44.4 to 43.7 arc seconds as March progresses. With a small telescope one should be easily able to see the equatorial bands in the atmosphere, sometimes the Great Red Spot and up to four of the Gallilean moons as they weave their way around it.See highlights above. SaturnSaturn is lying in the southern part of Ophiuchus 7 degrees up and to the left of Antares in Scorpius and will begin its retrograde motion westwards across the heavens on March 25th. It rises around midnight and will be high enough in the south-south-east before dawn to make out the beautiful ring system which has now opened out to ~26 degrees - virtually as open as they ever become. Its diameter increases from 16.5 to 17.4 arc seconds during the month as its magnitude increases from +0.5 to +0.3. During the month Mars gradually moves closer to Saturn; initially some 17 degrees down to its lower right, but ending the month just 9 degrees distant. If only it were higher in the ecliptic; its elevation never gets above ~19 degrees and so the atmosphere will hinder our view of this most beautiful planet.See highlight above. MercuryMercury passes behind the Sun (superior conjunction) on the 23rd so this is not a good month to observe it. MarsMars, moving eastwards relative to the stars, starts the month in Libra and moves into Scorpius on the 14th of the month when it will lie very close to the star Acrab which forms the uppermost star of the fan of stars up to the right of Antares. It is best seen due south before dawn but, sadly, like Saturn will then be only ~19 degrees above the horizon. It increases in magnitude from +0.3 to -0.1 during the month as the angular size of its disk increases from 8.7 up to 11.7 arc seconds. Given good 'seeing' some features on the disk should now be visible such as the North Polar Cap and Syrtis Major. At opposition at the end of May the disk will be over 15 arc seconds across. Venus Venus rises in the east-southeast about an hour before sunrise as March begins but only about 25 minutes by month's end. It magnitude stays steady at -3.8 as it slips into the sun' glare. A low horizon will be needed to spot it before it becomes hidden behind the Sun in April. The MoonNew moonFirst quarterFull moonLast quarter9 March14 March23 March1 and 31 MarchSouthern HemisphereWelcome to the month of March. My name is Haritina Mogosanu and tonight I'm your starryteller from Space Place at Carter Observatory in Aotearoa, New Zealand.As autumn starts in the southern hemisphere, at nightfall, half of our galaxy, the Milky Way, arches across the night sky from NNE to SSW like a river flowing through the heights of the heavens. Its edge is towards the western horizon and its centre rises in the east. At the fringe of our milky city of stars, on the north-western horizon, the Pleiades, the Shining Ones (Te Tawhiti) are preparing for the journey to the underworld. They are to disappear shortly behind the Sun and will stay there for a while. And the explanation goes that since people of old did not really have an explanation about space, in trying to figure out where exactly the Pleiades went, they invented an underworld. This is probably one of the reasons why this group of stars is so linked to stories of death, rebirth and ancestors, and used to mark the beginning of the year in some cultures. The Pleiades are a very special group of stars. They are located in the zodiacal constellation of Taurus, one degree from the ecliptic, which is the width of your pinky if you hold it at arm’s length. That is if you can find the ecliptic, of course! The ecliptic is an imaginary line. It marks the path of the Sun in the sky. Therefore you can see the Pleiades practically from any place on Earth, any place where you can see the Sun. They are very famous. People of old measured the quality of their eyesight by counting how many stars they could see there. Probably still six, even if they are called the seven stars, as the seventh married a mortal about two thousand years ago and was demoted from the heavens (according to an ancient Greek legend). Being so bright, packed, and visible most of the time, makes them unique among the objects that we can see in the night sky. But what do we see when we look at the sky? I always have been fascinated observing children looking at the sky. First they see the Moon, then as they get used to that, they start to see the planets as the brighter dots of light. The Pleiades are among the first stars in children's stories and they are indeed cyphered in many cultures of the world, almost all of them referencing the cluster. However, one culture above all has given it different names at different times of the year. This is the Maori culture. The following saying can be found in Taumata O Te Ra Marae: "Ko Ranginui te atua matua, ka tuku taku ihi he atua, ka tuku taku ihi he tangata." - The many stars adorn me. Puanga, Rehua, Takurua. They are here. - But Matariki only comes once a year and at the same time each year. It is the sign of the Maori New Year. We shall await the return of Matariki - Pleiades and watch them rising before the Sun, after the longest night of the year, here in Aotearoa. Until then, we should bid farewell to Te Tawhiti - Pleiades as they slowly drop from the western horizon into the world of light. Above the Pleiades, orange Aldebaran is also descending from the heavens. Climbing up on the Milky Way, Betelgeuse and the big Egyptian dog Sirius lie on one side of the celestial river whilst Procyon, the small Egyptian dog, lies on the other side. The three make a beautiful triangle. Its tip, marked by Sirius, the brightest star in the sky, points at Canopus - Atutahi, the cat star, as I call it, the second brightest in the sky, which, like a good cat, is watching over the Earth from above. High in the sky, Canopus marks the midpoint between the centre of our galaxy and its edge. The Milky Way then flows down from the sky through the False Cross, the Diamond Cross and the Southern Cross. The pointer stars hang from it: Beta Centauri, and the third brightest star in the sky and our closest neighbour, Alpha Centauri. Low on the eastern horizon the Milky Way ends in Sargas the first brightest star to rise from Scorpius. Theta Scorpii has the traditional name Sargas, which it is believed to be of Sumerian origin. Sargas appears on the flag of Brazil, symbolising the state of Alagoas.The Milky Way splits the sky in two: through the northeastern horizon runs the ecliptic, a lower arch, the plane of our solar system bearing the zodiacal constellations. They intersect the Milky Way right on the horizon. Taurus (just setting), Gemini, Cancer, Leo, carrying the bright planet Jupiter, then Virgo, Libra and the first stars of Scorpius rising. The ecliptic is, as I said before, the apparent path of the Sun on the celestial sphere. It also refers to the plane of this path, which is coplanar with the orbit of Earth around the Sun (and hence the apparent orbit of the Sun around Earth). The orbits of the planets are also coplanar because during the Solar System's formation, the planets formed out of a disk of dust which surrounded the Sun. Because that disk of dust was a disk, all in a plane, all of the planets formed in a plane as well. Rings and disks are common in astronomy. And since our eight planets orbit roughly in the same plane, if you ever wonder where to see them in our sky, turn your gaze towards the ecliptic. Chances are that bright stars that shine on roughly the same path where you would normally see the Sun in the daytime, are in fact planets. Planets are wanderers through the ecliptic, which is exactly what the name planithos meant in Greek: wanderer. They are following their own avenues in the celestial silence, and their positions are given by coordinates called ephemerides. And since we put astro into biology, or the other way around, you might wish to know that there are insects in the Amazon jungle also called ephemerides, which only live one day. Mars and Saturn appear in the late night sky. Mars rises after 11pm, a little south of due east. It looks like an orange-red star. Well to its right is the star Antares, also orange but a bit fainter than Mars. 'Antares' is Greek for 'rival to Mars'. Now Mars is brighter than its rival and will continue to brighten as we catch up on it. Over the month Mars will move down and right as it passes Antares. Saturn is directly below Antares, looking like an off-white star a little brighter than Antares. Saturn stays put through March, rising a little earlier each night. A telescope with a 20x magnification can show Saturn's rings. By the end of the month, Mars, Antares and Saturn make a large triangle in the east at 11pm.Venus, the brightest planet, rises due east around dawn. At the beginning of the month Mercury is below and right of Venus. Mercury slips lower as it moves to the other side of the Sun. It disappears mid-month.A total solar eclipse occurs on 9 March but is not visible from New Zealand. The moon's shadow crosses Indonesia and the western Pacific. On 23-24 March the full moon grazes the edge of the Earth's shadow. Around midnight the top edge of the Moon will look a little darker than the lower edge.Back to the evening sky, lower on the eastern horizon and close to the ecliptic, the third brightest star in the constellation of Scorpius is just barely visible. It was the Euphratean Sargas, lying in the Milky Way just south of lambda (Shaula) and upsilon (Lesath), with which it formed one of the seven pairs of Twin Stars; as such it was Ma-a-su. And it may have been, with iota, kappa, lambda (Shaula) and upsilon (Lesath), the Girtab of the lunar zodiac of that valley, the Vanant of Persia and Vanand of Sogdiana (an Iranian people), all meaning the "Seizer," "Smiter," or "Stinger"; but the Persian and Sogdian words generally are used for our Regulus. In Khorasmia these stars were Khachman, the Curved.Sargas is the most southerly bright star in the Scorpion, closely anchoring the southern curve of the scorpion's tail, and is invisible north of latitude of 50° N. The star's southerly position has allowed northern observers to use its visibility as a test of the night-sky brightness near the horizon. I said earlier that at this time of the year, the Milky Way is splitting the sky into two almost equal sides. We just looked at the part that holds the ecliptic, which in the Southern hemisphere, here in Wellington New Zealand, is located on the North part of the sky. Let’s do some star hopping to get to the other side, in the South. One of my favourite sports, star hopping is jumping from bright star to bright star, to reach fainter stars. Ready, set, go! We’ll start just above Virgo’s brightest star, Spica, and try to locate Corvus, the raven, one of my favourite constellations. Corvus is now flying on the eastern horizon at 20 degrees of south declination but 2000 years ago it lay equally on each side of the celestial equator. Spica and the two stars of Corvus, Algorab and Gienah are in a line. The other side of the quadrilateral that is Corvus, Algorab and Kratz (Beta corvii) make another line that extends all the way to the grand Omega Centauri globular cluster, which is still on the Northern side of the Milky Way. Further down, following the same line, you find Alpha Centauri, the third brightest star in the sky and our closest neighbour. Alpha Centauri and its pointer companion, Beta Centauri, point at the Southern Cross. Don’t be fooled… there are many crosses in the Milky Way, only one is the Southern Cross. Higher up than the Southern Cross, the Diamond Cross carries a mirror image of the Pleiades. As they prepare for their journey to the underworld at the fringe of our milky city of stars, on the north-western horizon, the Pleiades, the Shining Ones (Te Tawhiti) leave behind, here in the southern hemisphere a doppelgänger, the look alike, fake twin that never leaves the sky. Circumpolar to Wellington, the Diamond Cross can also be found by climbing up the milky river, two thirds from the side and one third from the center this is where you will find the optical asterism (pattern of stars) of the diamond cross. At the eastern end of it, a pair of binoculars will reveal ‘the Southern Pleiades’, which is a group of stars that at first sight look like the letter M to me. Theta Carinae cluster, also called the “Southern Pleiades” has an astronomical resemblance to the famed northern star cluster M45 in Taurus. Even though the cluster is not dipper-shaped like the Pleiades, it is also easily visible with the naked eye (but best with binoculars), quite young (about 30 million years old) and at almost the same distance from Earth (500 light years away). And just like M45, the Southern Pleiades is 15 light years across. And finally, on the other side of the Milky Way, in the south western sky, the Magellanic clouds are our neighbouring galaxies, circumpolar here in Wellington and always a little elusive to direct sight. The Magellanic clouds are the best training objects for averted vision, always look for them a little off to the side, while continuing to concentrate on them. On the first of March, Autumn officially started in the Southern Hemisphere. It’s a time of plenty, of harvest and the beginning of the spectacular season of stars.Clear and dark skies from Space Place at Carter Observatory here in the southern hemisphere.Special Thanks go to the amazing Rhian Sheehan, Peter Detterline, Chief Astronomer of the Mars Society, Alan Gilmore from University of Canterbury and to Toa Nutone Wii Te Arei Waaka from the Society for Maori Astronomy and Traditions.

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  • FACE AND PYRAMIDS ON MARS

    · Mysterious Topics

    Mars has fascinated many of us here on Earth for centuries and beyond.  It is one of the bright objects in the sky that has a visible color, which obviously attracts attention, and early astronomers believed that there were canals on Mars that perhaps did not occur naturally. Mariner 9 arrived on Mars on November 14, 1971 and was followed within a month by the Soviet probes, Mars 2 and Mars3.  After the dust settled  dry riverbeds, a canyon,  extinct volcanoes and fog were all visible.  On February 8, 1972 Mariner 9 returned a photo that looked very much like pyramids.  Could this be a sign than some living civilization existed on Mars in the past and built these pyramids and other stuctures?  More exciting information was to follow. In 1976, two "flagship class" probes arrived at Mars: Viking 1 and Viking 2.   Each was an orbiter/lander pair.  The orbiters surveyed the planet in much more detail than Mariner 9 had been able to do.  In addition to obtaining better resolution images of the pyramids at Elysium Planitia, they also found some more in a region called Cydonia Mensae.  As exciting as the first pyramid discovery had been, this really took off in the public imagination, for in addition to what seemed like a complex of pyramids,  there was a gigantic face. Richard Hoagland is a former member of the JPL press corps, and the author of "The Monuments of Mars".  Hoagland has led a long investigation into the Viking data.  He and his team have analyzed different photographic frames, taken at different angles, weeks apart.  He claims that he and his researchers have considerable evidence that the "face", as well as some nearby pyramid-shaped objects and other "artifacts," are the work of sentient creatures. In any event, speculation exists that life once existed on Mars and  former residents on Mars, for whatever reason, a long time ago may have decided to relocate to Earth. http://moonconspiracy.wordpress.com/the-face-on-mars-and-the-pyramids-on-mars/ http://mentalfloss.com/article/29925/time-we-found-pyramids-mars   http://en.wikipedia.org/wiki/Cydonia_%28region_of_Mars%29   http://www.enterprisemission.com/   http://www.marsanomalyresearch.com/         The post FACE AND PYRAMIDS ON MARS appeared first on Mysterious Topics .

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  • The night sky for June 2016

    · 00:28:25 · The night sky this month

    Northern HemisphereIan Morison tells us what we can see in the northern hemisphere night sky during June 2016.Highlights of the monthJune 1st - 8th: Mars at its best for 11 years. Mars reaches opposition - that is when the Earth lies between the Sun and Mars and when it was be approximately due south at midnight (UT) or 1am (BST) - on the 22nd of May, so it will be visible for most of the hours of darkness. However, it was actually be closest to the Earth and so having its greatest angular size of 18.6 arc seconds some 8 days later on the 30th of May. The angular size at closest approach varies due to the ellipticity of the orbit of Mars (and to a far lesser extent to that of the Earth) and will reach 26 arc seconds during 25,695 AD. At closest approach in 2003, Mars reached an angular size of 25.1 arc seconds, its largest angular diameter for 60,000 years. In July 2018 it will reach 24.2 arcseconds across but for both this opposition and that in 2018, Mars will be very low in the ecliptic and hence at low elevation so that the atmosphere will limit our views of the red (actually salmon pink) planet. Happily, it will be higher in the sky at the opposition of 2020. To find what should be visible at any time, one can use the Sky &Telescope application.June - The best month to observe Saturn. Saturn reaches opposition on the 3rd of June, so is now due south and highest in the sky around midnight (UT) or 1am (BST).It lies in the southern part of Ophiuchus 7 degrees up and to the left of the orange star Antares in Scorpius.Held steady, binoculars should enable you to see Saturn's brightest moon, Titan, at magnitude 8.2. A small telescope will show the rings with magnifications of x25 or more and one of 6-8 inches aperture with a magnification of ~x200 coupled with a night of good 'seeing' (when the atmosphere is calm) will show Saturn and its beautiful ring system in its full glory.As Saturn rotates quickly with a day of just 10 and a half hours, its equator bulges slightly and so it appears a little 'squashed'. Like Jupiter, it does show belts but their colours are muted in comparison.The thing that makes Saturn stand out is, of course, its ring system. The two outermost rings, A and B, are separated by a gap called Cassini's Division which should be visible in a telescope of 4 or more inches aperture if seeing conditions are good. Lying within the B ring, but far less bright and difficult to spot, is the C or Crepe Ring.Due to the orientation of Saturn's rotation axis of 27 degrees with respect to the plane of the solar system, the orientation of the rings as seen by us changes as it orbits the Sun and twice each orbit they lie edge on to us and so can hardly be seen. This last happened in 2009 and they are now opening out, currently at an angle of 26 degrees to the line of sight. The rings will continue to open out until May 2017 and then narrow until March 2025 when they will appear edge-on again.June - Find the globular cluster in Hercules and spot the "Double-double" in Lyra There are two very nice objects to spot with binoculars in the eastern sky well after dark this month. Two thirds of the way up the right hand side of the 4 stars that make up the "keystone" in the constellation Hercules is M13, the best globular cluster visible in the northern sky. Just to the left of the bright star Vega in Lyra is the multiple star system Epsilon Lyrae often called the double-double. With binoculars a binary star is seen but, when observed with a telescope, each of these two stars is revealed to be a double star - hence the name!June 3rd just before dawn: Mercury close to a very thin crescent Moon.Some 30 or so minutes before dawn on the 3rd of June and given a low eastern horizon and clear skies it would be possible to spot Mercury, shining at magnitude +0.7 just 3 degrees to the left of a very thin crescent Moon.Late June: A very good time to spot Noctilucent Clouds!Noctilucent clouds, also known as polar mesospheric clouds, are most commonly seen in the deep twilight towards the north from our latitude. They are the highest clouds in the atmosphere at heights of around 80 km or 50 miles. Normally too faint to be seen, they are visible when illuminated by sunlight from below the northern horizon whilst the lower parts of the atmosphere are in shadow. They are not fully understood and are increasing in frequency, brightness and extent; some think that this might be due to climate change! So on a clear dark night as light is draining from the north western sky long after sunset take a look towards the north and you might just spot them! Night of June 15 to 16th when fully dark: The Lyrid Meteor ShowerThe June Lyrid meteor shower reaches its peak on the night of the the 15th/16th with a rate at the zenith of ~8 meteors per hour. This is not many and, as full Moon on the 20th is approaching, it may be hard to spot one. The radiant is very close to the star Vega. Many more meteors were seen from the shower in the late 1960's but the peak hourly rate has dropped off markedly since then. If clear, it may still be worth aiming to see if you can spot one.June 14th and 15th: The Alpine Valley These are two good nights to observe an interesting feature on the Moon if you have a small telescope. Close to the limb (on the 14th) is the Apennine mountain chain that marks the edge of Mare Imbrium. Towards the upper end you should see the cleft across them called the Alpine valley. It is about 7 miles wide and 79 miles long. As shown in the image a thin rill runs along its length which is quite a challenge to observe. Over the next two nights the dark crater Plato and the young crater Copernicus will come into view. This is a very interesting region of the Moon!Observe the International Space StationUse the link below to find when the space station will be visible in the next few days. In general, the space station can be seen either in the hour or so before dawn or the hour or so after sunset - this is because it is dark and yet the Sun is not too far below the horizon so that it can light up the space station. As the orbit only just gets up the the latitude of the UK it will usually be seen to the south, and is only visible for a minute or so at each sighting. Note that as it is in low-earth orbit the sighting details vary quite considerably across the UK. The NASA website linked to below gives details for several cities in the UK. (Across the world too for foreign visitors to this web page.)Note: I observed the ISS three times recently and was amazed as to how bright it has become.Find details of sighting possibilities from your location from: Location IndexSee where the space station is now: Current PositionThe PlanetsJupiterJupiter is now past its best, but still stands out in the southwest and west at nightfall. Its brightness falls slightly from magnitude -2.1 to -1.9 whilst its angular size drops from 37 to 34 arc seconds. Jupiter is now in the lower part of Leo, slowly moving eastwards towards Virgo which it will enter in August. Our best views of the planet are now past for this apparition but, with a small telescope one may well be able to see the equatorial bands in the atmosphere and up to four of the Galilean moons as they weave their way around it.SaturnSaturn reaches opposition - that is when it be approximately due south at midnight (UT) or 1 am (BST) - on June 3rd, and so will be visible in the southeast at nightfall and will not set until dawn the following morning. It is moving slowly in retrograde motion in the lower part of Ophiuchus but close to the the fan of three stars that makes up the head of Scorpius and about 7 degrees up and to the left of Antares. This is a good time to observe Saturn whose globe is ~18 arcseconds across and whose rings span some 41 arcseconds across. They make a beautiful sight as are tilted 26 degrees from the line of sight - almost as open as they can be. It is sad that Saturn is now in a low part of the ecliptic and will only reach an elevation of 20 degrees when due south. I was able recently able to view it through a 16" telescope from a latitude of +29 in the Sahara Desert and it was stunning - perhaps a trip to the southern hemisphere is called for!See highlight above.MercuryMercury is a pre-dawn object for the first week or so of the month best seen about 30-45 minutes before sunrise. It starts the month at magnitude +0.8 with an angular size of 9 arcseconds. This increases to magnitude zero by the 11th - perhaps the best time to view - with the angular size having dropped to 7.3 arc seconds. It will then be only ~7 degrees above the horizon so still be difficult to spot and a good low horizon in the east will be needed..See highlight above.MarsMars reaches opposition on May 22nd and came closest to the Earth for 11 years on the 30th. So June is a second excellent month to observe the salmon-pink planet. Mars starts the month at magnitude -2, drops to to -1.7 by the 16th and -1.4 by month's end. At the same time the angular size drops from 18.6 to 16.4 arc seconds. Mars moves in retrograde motion in Libra until the 30th when it resumes its eastwards path through the stars moving back towards Saturn.See highlight above.Venus Venus reaches superior conjunction (that is directly behind the Sun) on June 6th and so cannot be observed this month. Southern HemisphereHaritina Mogosanu from the Carter Observatory in New Zealand tells us about the southern hemisphere night sky during June 2016. Clear skies from from the top of Mount Victoria, in Wellington and greetings from Space at Carter Observatory in Aotearoa New Zealand. My name is Haritina Mogosanu and tonight I am your starryteller from the Southern Hemisphere.Top of Mount Victoria here in Wellington New Zealand is where I always felt on top of the world. To the South, I can sense Antarctica's frozen breath. To the North, I see glimpses of my faraway home-beacons: Andromeda, Arcturus and Vega. They are like a safety net. Something familiar. East and West are obviously looking weird – the Sun moves from right to left in the sky in the Southern Hemisphere, leaning towards North. In the Northern Hemisphere the Sun still goes from east to west but moving from left to right leaning towards South. So as I said before in previous episodes of the Jodcast, the shadow in the afternoon here looks just like the shadow of the morning in the Northern Hemisphere. Being in the city of Wellington makes me feel grateful for the courage to leave my safe shore back home to seek my diamonds in the sky. Wellington at night glows like a net of diamonds itself. And it's the best sky that probably any capital of the world has ever seen. As for the star lore that people brought here… well… it's the most spectacular by far! Which brings me to the month of June when here in New Zealand we celebrate the Maori New Year, Matariki.Matariki is a lunar celebration. As you do with the Polynesian cultures, not everyone does everything in the same way but some tribes celebrate the new year, te Tau Hou, by observing the heliacal rising of the Pleiades, M 45, or as the cluster is called at this time of the year by Maori, Matariki. Some tribes use the star called Puanga (or Rigel). But no matter what marker they use, they observe its heliacal rising (that is before the Sun) just after the first new Moon that occurs after the longest night. I feel compelled to mention the fact that they only call the cluster Matariki at this time of the year, in the morning. The same stars appear in the asterism of Te Waka O Tama Rereti, present on the November's night sky and also three months later when they make Te Tawhiti, the shining one. I spoke about these asterism in Jodcast episodes from previous months. But nobody calls them Matariki then. The small group of stars are just part of something bigger. This was quite a discovery for me because in the western skylore, asterisms have only one name no matter what time of the year it is. As I was going to discover later, not only Matariki - The Pleiades are part of shapeshifting stories in the sky but also most of Maori legends include constellations that are only seasonal. Back to the new year, here in Aotearoa New Zealand, the beautiful cluster of MataAriki, the eye of the God, rises before the Sun to mark the new year just after the new Moon's occurrence. The cluster will start being visible towards the middle of the month, that is if you wake up very early in the morning, just before sunrise, and look east. However, the first new Moon of June is on the 5th, but the cluster will be too low on the horizon to see. Counting the fact that Wellington's landscape is quite hilly, and the fact that the Maori tohunga tatai arorangi (astronomers) had to see the cluster visually before they could declare the new year, that positions, realistically, the period of Matariki, just after the longest night of the year, the winter solstice, which is also occurring in June. The next new Moon after the 5th of June is on 4th of July. Technically, the period of the new year lasts for about a month from one new Moon to the other and for some tribes was the time in between the years, when everything would reset and people would visit the year that has passed and think ahead to the year that would follow. You can hear more about Matariki and Maori astronomy in this month's interview that I took with Toa Waaka, vice chair of the Society for Maori Astronomy, Research and Traditions. In Wellington this year Space Place at Carter Observatory has organised two dawn ceremonies. The first is on Saturday the 18th of June and the second is on the 22nd of June. That is of course providing the weather stays clear. You can always check our website for more details. And also of course, this month we will be incorporating Maori astronomy in our talks. The dawn ceremony will be held on top of Mount Victoria, where we go every year and it will start from 5:30 AM. Feel free to come along - there will be hot chocolate! Back to our evening sky, bright planets light up the sky along with the brightest stars once again. Golden Jupiter appears midway up the north sky soon after sunset. Orange Mars is due east. Jupiter and Mars are similar in brightness but you can tell them apart by colour and position. Cream-coloured Saturn is below and to the right of Mars and fainter, directly below orange Antares, the brightest star in Scorpio. Saturn is at opposition on the 3rd of June, rising close to the time of sunset and setting near the time the Sun rises. The Moon will be near Jupiter on the 11th and 12th and passing by the Mars-Saturn region on the 17th to 19th.Low in the west at dusk Sirius, Takurua, the brightest true star, twinkles blue, sets around 9 pm mid-month. It will appear again in the morning sky to help point at Matariki. Canopus Atutahi, the chief of the Maori stars and the second brightest star, is in the southwest. Atutahi is a chief because it can always be seen in the sky, it is a 'circumpolar' star: one that never sets but goes around in circles. Sirius/ Takurua is the Zenith star of Tahiti and it was used so by the Polynesians. Sirius appears bright both because it is 20 times brighter than the sun, and because it is relatively close at nine light years. Canopus, the second brightest star, is higher in the southwest sky, circling lower into the south later on. Canopus is around three hundred light years away and 13,000 times brighter than the sun but almost of the same spectral type as the Sun. I fell in love with Canopus when I found out that is on board the Voyagers, as a positioning aid. In fact many starcraft carry a special camera called Canopus Star Tracker. Before the magnetic compasses, Canopus was also considered the south star and navigation was made based on its position. And of course Canopus was the navigator of Argo Navis, and is part of the modern constellation of Carina, which used to be part of Argo Navis. Opposite Canopus, Arcturus is a lone bright star in the northeast, in the constellation of Bootes. Polynesians call it Hokuleʻa, the "Star of Joy". Arcturus is the Zenith star of the Hawaiian islands. Its orange light often twinkles red and green when it is low in the sky. It sets in the northwest in the morning hours. Crux, the Southern Cross, is south of the zenith. Beside it and brighter are Beta and Alpha Centauri, often called 'The Pointers' because they point at Crux. Alpha Centauri is the closest naked-eye star, 4.3 light years away. Beta Centauri and many of the stars in Crux are hot, extremely bright blue-giant stars hundreds of light years away. They are members of a group of stars that formed together then scattered. The group is called the Scorpio-Centaurus Association.Antares or Rehua is marking the scorpion's heart. In Maori this is the asterism of Manaia Ki Te Rangi, the guardian of the heavens, which one of the three names that Scorpius has here. More so, the entire asterism of Scorpius is the the zenith asterism of Aotearoa, the land of the long white cloud. This land is so big compared to the other Pacific islands that it needs an entire asterism to mark its position in the sky. Rehua is a red giant star: 600 light years away and 19 000 times brighter than the sun. Red giants are much bigger than the sun but much cooler, hence the orange-red colour. Though hundreds of times bigger than the Sun, Antares is only about 20 times the Sun's mass or weight. Most of the star's mass is in its hot dense core. The rest of the star is thin gas. Red giants are dying stars, wringing the last of the thermo-nuclear energy from their cores. Antares will end in a spectacular supernova explosion in a few million years. Below Scorpius is Sagittarius, it's brighter stars making 'the British teapot'.The Milky Way is brightest and broadest in the southeast toward Scorpius and Sagittarius. It remains bright but narrower through Crux and Carina then fades in the western sky. The Milky Way is our edgewise view of the galaxy. The thick hub of the galaxy, 30,000 light years away, is in Sagittarius. Behold the Milky Way Kiwi, a dark patch in the sky resembling a kiwi bird, holding on its head just like a crown, the galactic center. A scan along the Milky Way with binoculars will find many clusters of stars and some glowing gas clouds. Relatively nearby dark clouds of dust and gas dim the light of distant stars in the Milky Way. They look like holes and slots in the Milky Way. There is a well-known dark cloud called The Coalsack by the Southern Cross. Maori call it te Patiki, the flounder. It is around 600 light years away. The dust, more like smoke particles in size, comes off old red stars. These clouds eventually coalesce into new stars.Then, there are the Clouds of Magellan, LMC and SMC, in the lower southern sky, are luminous patches easily seen by eye in a dark sky. They are two small galaxies about 160,000 and 200,000 light years away. The Large Cloud is about 5 percent the mass of the Milky Way; the Small Cloud is about 3 percent.Mercury is in the northeast dawn sky. At the beginning of the month it rises two hours before the sun. It sinks lower through the month. Around the 17th it will be left of orange Aldebaran. Further left of Mercury will be the Pleiades/Matariki star cluster just appearing in the dawn twilight. To see it you will have to learn how to count in Maori: First locate Atutahi - in the dawn sky it will floating low in the southeastern sky. Tahi in Maori means One. Then follow along the Milky Way, you will see blue Takurua, Sirius. Rua means two in Maori. Then on the same line, when they will get parallel with the horizon, the three stars from Orion's belt, Tautoru. In Maori, toru means three. Tahi, Rua, Toru. One, two, three. If you join Takurua with Tautoru and extend the line toward north, just passing Taumata Kuku (the Hyades and red Aldebaran) that look like a triangle, following just a little bit more towards north you will find Matariki. At 444 light years away from Earth, Matariki stars are hot, young and blue and with the naked eye you can see six of them, with a pair of binoculars you can see many more. The best view is with a smaller magnification binoculars as they can fit more stars in the field of view. The Pleiades, or Messier 45 are about 100 million years old, being born just after the dinosaurs went extinct on Earth. The light from the Pleiades - Matariki left the cluster almost in the same time as Galileo was pointing his telescope to the heavens.This concludes our Jodcast for June 2016 at Space Place at Carter Observatory. May you enjoy clear and dark skies so that you can see the stars and always remember that we are made of the same star dust as they are! Kia Kaha and clear skies from the Space Place at Carter Observatory in Aotearoa New Zealand and since the new year will start soon, Nga Mihi o Te Tau Hou.

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  • Episode 7: Mars Returns as a Bright Planet

    · 00:04:18 · Skywatch - MP3

    Check out the night sky soon for a great view of Mars. The "Red Planet" is putting in its brightest appearance until the summer of 2018. You don't need a telescope - just look for a dazzling, star-like object that doesn't twinkle. Mars and Earth have been slowly approaching each other over the past months as they orbit the Sun, and Mars has been getting brighter as it gets closer. The two planetary neighbors will be 43,137,071 miles (69,422,386 km) apart at their closest on Oct. 29. That's still 180 times farther than the Moon, but less than half the distance to the Sun. Mars' orbit will bring it closer to Earth than any other planet except Venus. Another important date is Nov. 7, when Mars arrives at "opposition" to the Sun. As viewed from Earth, the Sun and Mars will be opposite each other in the sky. Mars will rise at sunset and set at sunrise, and therefore remain in the sky all night long. Happy Mars hunting! Hubble images of Mars NASA's Mars Reconnaissance Orbiter and other Martian missions An explanation of the Mars opposition A viewer's guide to observing Mars this fall

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  • みんなのダイエット #129

    · 00:58:26 · みんなのダイエット

    賀正!初日の出!迎春!「みんなのダイエット」 子曰、「謹んで新年の歓びを申し上げるダイエットバラエティ」新年事情・ダウンロード大賞はまだなのか?・各国の諜報機関にお勤めの皆様・リスナー様確認調査開催のお知らせ・次の絶滅に向けて行き急ぐハンスケ・暴肉会から忘年会・表面がくるんと地球滅亡計画・ハンスケの2013年度所信表明演説1.スタミナをつける2.記録を取る3.エンゲル係数を下げるハンスケ忘年会宴の後の千鳥足ツイート電車はクリア。でも、このバスで目的地につくのかすげー不安…(^^;; twitter.com/ekusnah/status…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@ekusnah 今日はハンスケさんが無事に帰ってこれるかが一番の目玉イベント— たろ@謎っ子さん (@talotework) 12月 28, 2012か、帰りたい… twitter.com/ekusnah/status…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@auchi_ @talotework こんなに味のわからないハーゲンダッツは初めてでした~— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012ようやく解放。まっすぐ歩いているかは微妙だけど、前には進んでいるみたい…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012おっと…終バス?(^^;;っつかこのバスでいいのかどうかも怪しいんだけど、待つしかない twitter.com/ekusnah/status…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012押してみたい… twitter.com/ekusnah/status…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@ekusnah ハンスケ君、何やっとるの?(´ω ` )— anさん (@andayo) 12月 28, 2012@andayo @ekusnah 酔っ払いは放っておこー— もぅもぅさん (@nishiku) 12月 28, 2012@nishiku @andayo 頭イタイの…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@nishiku @andayo でも、なんか食べたいの… はらへーもうこういう忘年会はいいや(^^;;— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012歩いて帰る~#37diet twitter.com/ekusnah/status…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@ekusnah Wow! Be careful going home!!! #37diet— megusuke さん (@megusuke37) 12月 28, 2012たいていお家の電気は消えてるのね…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012歩けど歩けど、到着する気がしないのはなぜ? ってかここはどこ?— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012電信柱に激突などしていない。— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012目が回ってきたかも。— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012ので、フリック練習ウォーキングはこの辺で— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@ekusnah なんだかみんな不安になっていると思うので、無事帰宅された時には寝る前にツイートお願いします~。— hanakoさん (@bomuhanako) 12月 28, 2012Just completed a 2.27 km walk - タクシー使うよりかはマシという程度。 でもつけとく>#37diet. rnkpr.com/a2abih2 #RunKeeper— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@ekusnah By the way, are you home now? A little worry about you! (^^;)— megusuke さん (@megusuke37) 12月 28, 2012シャワー浴びたら目が覚めてしまって、頭痛いのが加速… 寝れん…— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 28, 2012@megusuke37 ご心配おかけしてしまったようですみません(^^;;途中見知らぬ袋小路に入ってしまったりしましたが、無事に帰えれました。— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 30, 2012@bomuhanako ご心配いただきありがとうございました。無事帰っておりました(^^;;— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 30, 2012@talotework 今回は優秀だったよ!乗り過ごしはゼロ。— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 30, 2012@ryisakurao @talotework さぶかったです〜あ!、あれで風邪引いたのかも…いまゲホゲホで頭イタイ。でも、これだけ咳してたら腹筋鍛えられるかも⁉風邪っぴきダイエット!— ハンスケさん (@ekusnah) 12月 30, 2012@ekusnah @ryisakurao ……ハンスケさん。全く成長してないんですね。— たろ@謎っ子さん (@talotework) 12月 30, 2012リスナー様確認調査開催のお知らせテキスト最下部にアンケートフォームを用意しております。御協力お願いいたします。m(_ _)m今週の成果発表!【ハンスケ】・運動 : 1回 (自転車 0回、ウオーキング 1回、プール 出入禁止中、MOVAREX 0回) / 7日・体重 : 74.7kg (+0.9kg)・体脂肪率 : 21.2% (+2.9%)・ウエスト : 87.0cm (+0.7cm)【2012年の目標】 = 12/31までにウエスト80.0cm残り 7.0cm を48時間で!【鐵尾】・運動 : 1回 (ウオーキング 1回、MOVAREX 0回) / 7日・体重 : 74.3kg (+0.2kg)・体脂肪率 : 27.2% (+1.0%) ← 自己ベスト・ウエスト : 90.3cm (-0.2cm)[credit]【放送楽曲】・曲名:愛しい人へ(Inis Oirr , In Inis Oirr) / alpaca・配信先:CD 「キミノウタ」( http://www.whats-new.ne.jp/alpaca )・著作権:Copyright (C) 2011 alpaca・アルパカのポッドキャスト番組「アルパカ通信」 ( http://c-radio.net/link/alpaca.html )【番組中BGM】・曲名:みんなのダイエットのタイトル / 鐵尾芸術製作所・曲名:たった4小節のループ / 鐵尾芸術製作所・配信:まだですのん・著作権:Copyright (C) 2010 Ichiro Tetsuo

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  • How J.R. Skok and the “Made of Mars” Initiative Could Save Humanity

    · 00:30:17 · Future Tech: Almost Here, Round-the-Corner Future Technology Podcast

    “We’re either going to go into space or we’re going to go extinct here on Earth,” says explorer and planetary geologist J.R. Skok. That’s why Skok has committed his life to the study of Mars. He feels it’s humanity’s first step in living off-Earth.To Skok, Mars is perfect—even better than the moon—because it’s far enough away to be a mystery we should solve, yet close enough for us to travel there in a matter of months. He discusses evidence that, despite Mar’s current status as a “dead” frozen world, ancient Mars was “dynamic”.Skok explains why simply studying the history of Earth is not enough to understand how humanity can exist extra-terrestrially. He also reveals how you can help make this possible.He also talks about his current work with NASA’s next-generation Rover and his “Made of Mars” initiative. The latter is Skok’s ambitious brainchild that he believes will help solve some of the important issues currently involved with future Martian exploration and settlement.You’ll also hear about the following: Why our understanding of Iceland and hot springs worldwide is crucial to the understanding of ancient Mars How his studies and experiences have impacted his perception of spirituality and his religious beliefs How the red carpet walk and attire of a given celebrity could contribute to the future exploration and understanding of MarsMake sure to subscribe, review and stay tuned to Future Tech Podcast for more on Future Tech news. Contribute Bitcoin to fuel our interviews and keep us going!Bio:J.R. Skok, Ph.D, is a Mars explorer and entrepreneur. He has worked on several NASA Mars missions, been active in Mars analog research and is working on developing the next generation of space missions. He is also working to put the Journey to Mars into your hands with his Made of Mars initiative that looks to crowdsource the development of the technology required for use to thrive on Mars and beyond.

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  • Mars-Struck

    · Big Picture Science

    You love to travel. But would you if doing so meant never coming home? The private company Mars One says it will land humans on the Red Planet by 2026, but is only offering passengers one-way tickets. Hundreds of thousands of people volunteered to go. Meet a young woman who made the short list, and hear why she’s ready to be Mars-bound. Also, why microbes could be hiding in water trapped in the planet’s rocks. And, how a wetter, better Mars lost its atmosphere and became a dry and forbidding place. Plus, why Kim Stanley Robinson, author of a famous trilogy about colonizing and terraforming Mars, thinks that the current timeline for going to the planet is unrealistic. Guests: •   Laurel Kaye – A senior in the physics department at Duke University •   Alfonso Davila – Senior scientist at the SETI Institute •   Stephen Brecht – Physicist and president of the Bay Area Research Group •   Kim Stanley Robinson – Hugo Award-winning science Fiction author of the Mars trilogy: Red Mars (Mars Trilogy), Green Mars (Mars Trilogy), Blue Mars (Mars Trilogy)

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  • Mars 2012

    · Skitsnack

    Förvånansvärt lite försenade kommer vi då ut med ett stycke skitsnack för mars månad. Vi pratar (och spelar musik från) de tv-serier som formade vår barndom. Därefter sätter vi oss återigen i tyckar-stolarna för 50 nya val i vår flickchart-lista. The post Mars 2012 appeared first on Svampriket.

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  • A Trip Around Mars with Kevin Fong

    · Mars

    The planet Mars boasts the most dramatic landscapes in our solar system. In a programme first broadcast in March, 2013, Kevin Fong embarks on a grand tour around the planet with scientists, artists and writers who know its special places intimately - through their probes, roving robots and imaginations. As we roam Mars' beauty spots, Kevin considers why the Red Planet grips so many. Beyond its alien topographic grandeur, Mars inspires the bigger questions: are we alone in the cosmos, and what is the longer term destiny of humanity? Was there more than one life genesis? Will humans ever live on more than one planet? The itinerary includes the solar system's greatest volcano - Olympus Mons. It is an ancient pile of lavas more than twice the height of Everest, with a summit crater that could contain Luxembourg. The weight of Mars' gargantuan volcanic outpourings helped to create the planet's extreme version of our Grand Canyon. Vallis Marineris is an almighty gash in the crust 4,000 kilometres long and seven kilometres deep. That is more than three times the depth of Earth's Grand Canyon. In some place the cliffs are sheer from top to bottom. A little to the east lies an extraordinary region called Iani Chaos, a vast realm of closely spaced and towering rock stacks and mesas, hundreds to thousands of metres high. One researcher describes it as Tolkienesque. This unearthly shattered terrain was created billions of years ago when immense volumes of water burst out from beneath the surface and carved another giant canyon, known as Ares Valles, in a matter of months. Imagine a hundred Amazon rivers cutting loose at once, suggests Professor Steve Squyres. The catastrophically sculpted landscapes are part of the plentiful evidence that in its early days, Mars was, at times, awash with water and, in theory, provided environments in which life could evolve and survive. That is what the latest robot rover on Mars - Curiosity - is exploring at the dramatic Gale Crater with its central peak, Mount Sharp. Expert Mars guides in the programme include scientists on the current Curiosity mission, and on the preceding rover explorations by Spirit and Opportunity. Kevin talks to hard sci-fi novelist Kim Stanley Robinson whose rich invocations of Martian landscapes form the narrative bedrock of his Mars Trilogy. He also meets Bill Hartmann, a planetary scientist since earliest generation of Mars probes in the 1960s and 1970s. Bill has a parallel career as an artist who paints landscapes of the Red Planet. Planetary scientist Pascal Lee of the Mars Institute begins Kevin's tour with a painting he created - an imagined view of Mars from the surface of its tiny moon, Phobos. Producer: Andrew Luck-Baker

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  • Special Edition of Earth Ancients: The Ruins of Mars

    · 02:15:00 · Earth Ancients

    Recently, Earth Ancients has presented programs revealing evidence of ancient archeology on the surface of Mars. These programs were designed to highlight scientific research which was suppressed by NASA, or dismissed as pseudoscience by the scientific community.When the “Face on Mars” was first imaged and presented to the public in 1976, NASA immediately claimed that they were a trick of light. Additional images were take on the Cydonia region of Mars, which later presented an amazing variety of buildings, pyramids and structures that were identified and studied by a number of independent scientific groups. The most noted of these groups, The Society for Planetary SETI Research (SPSR), is an organization made up of image specialists and other scientific disciplines.Our program features members of SPSR as we present new evidence of archeology on Mars.George J. Haas is the founder of the Mars research group, The Cydonia Institute (EST1991). His research encompasses over 20 years of study and analysis of NASA and ESA photographs of the surface of Mars.  He’s the author ofThe Martian Codex: More Reflections from Mars, and Cydonia Codex: Reflections from MarsDr. Mark Carlotto, Mark J. Carlotto is an image scientist with 30 years of experience in satellite remote sensing and digital image processing. His first book, The Martian Enigmas (North Atlantic Books, 1996), describes in detail his analysis of imagery of the Face and other unusual objects on the surface of Mars. He’s also the author of The Cydonia Controversy.Dr. John E. Brandenburg is a plasma physicist working as a consultant at Morningstar Applied Physics LLC and as a part-time instructor of Astronomy, Physics and Mathematics at Madison College, in Madison, Wisconsin. He's the author of Life and Death on Mars (2010), and Dead Mars, Dying Earth (1999) with Monica Rix Paxson. 

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  • The night sky for October 2015

    · 00:37:15 · The night sky this month

    Northern HemisphereIan Morison tells us what we can see in the northern hemisphere night sky during October 2015.The StarsTo the south in early evening - moving over to the west as the night progresses is the beautiful region of the Milky Way containing both Cygnus and Lyra. Below is Aquilla. The three bright stars Deneb (in Cygnus), Vega (in Lyra) and Altair (in Aquila) make up the "Summer Triangle". East of Cygnus is the great square of Pegasus - adjacent to Andromeda in which lies M31, the Andromeda Nebula. To the north lies "w" shaped Cassiopeia with Perseus below.The Square of Pegasus is in the south during the evening and forms the body of the winged horse. The square is marked by 4 stars of 2nd and 3rd magnitude, with the top left hand one actually forming part of the constellation Andromeda. The sides of the square are almost 15 degrees across, about the width of a clentched fist, but it contains few stars visibe to the naked eye. If you can see 5 then you know that the sky is both dark and transparent! Three stars drop down to the right of the bottom right hand corner of the square marked by Alpha Pegasi, Markab. A brighter star Epsilon Pegasi is then a little up to the right, at 2nd magnitude the brightest star in this part of the sky. A little further up and to the right is the Globular Cluster M15. It is just too faint to be seen with the naked eye, but binoculars show it clearly as a fuzzy patch of light just to the right of a 6th magnitude star.The PlanetsJupiter is one of the pre-dawn planets that we can observe this month. Shining at magnitude -1.7 (increasing to -1.8 during the month) it starts the month as the lowest of the pre-dawn planets and will be just 12 degrees above the eastern horizon as dawn breaks. It rises earlier as the month progresses moving upwards towards Regulus under the body of Leo, the lion, and will meet with Mars on the 17th of the month. As the Earth moves towards Jupiter, the size of Jupiter's disk increases slightly from 31.4 to 33 arc seconds so early risers should be able to easily observe the equatorial bands in the atmosphere and the four Gallilean moons as they weave their way around it.Saturn may be seen at the start of October, shining at magnitude +0.6 at an elevation of ~7 degrees low in the southwest about 45 minutes after sunset. As the month progresses it will become increasingly hard to spot in the evening twilight. It starts the month in eastern Libra setting around 2 hours after the Sun but passes into Scorpius on the 16th and is less than one degree above Beta Scorpii on the 26th of the month. By month's end it sets one hour after the Sun. Sadly, the atmosphere will seriously limit our view of its ~15 arc second disk and rings - now open ~24 degrees to the line of sight. We will have to wait for a few months until it can be seen in the pre-dawn sky.Mercury is also a pre-dawn object this month becoming visible (at magnitude +0.3) about the 11th close to a thin crescent Moon - but just 8 degrees above the horizon some 40 minutes before sunrise. Binoculars may well be needed to spot it. At this time Mercury will lie 20 degrees below Jupiter. Mercury reaches greatest elongation west on the 16th but falls back towards the Sun brightening to magnitude -1 as it does so but becoming increasingly difficult to spot.Mars is also a pre-dawn object starting the month almost halfway between Venus (above) and Jupiter (below) shining at magnitude +1.8 some 23 degrees above the eastern horizon an hour before sunrise. On the mornings of the 17th and 18th, Mars, then at magnitude +1.7 is less than half a degree away from magnitude -1.8 Jupiter whose disk will appear almost exactly 8 time wider than Mars. With Mar's disk still just 4 arc seconds across no details will be seen on its salmon-pink surface (unless, of course, you have access to the Hubble Telescope).Venus, shining initially at magnitude -4.7, will dominate the pre-dawn sky this month and will be some 30 degrees above the horizon as dawn breaks at the start of the month. On the 26th of the month it reaches greatest elongation west some 46 degrees away in angular distance from the Sun. It rises some four hours before the Sun though its disk may not appear half-lit until several days later. Venus's apparent diameter shrinks from 33 to 23 arc second during the month but at the same time the percentage of its disk which is illuminated (its phase) increases from 35 to 53 percent. As a result, the effective area reflecting the Sun's ligh remains almost constant which is why the magnitude only drops to -4.5 by month's end. The MoonBest seen just before Third Quarter, Mons Piton is an isolated lunar mountain located in the eastern part of Mare Imbrium, south-east of the crater Plato and west of the crater Cassini. It has a diameter of 25 km and a height of 2.3 km. Its height was determined by the length of the shadow it casts. Cassini is a 57km crater that has been flooded with lava. The crater floor has then been impacted many times and holds within its borders two significant craters, Cassini A, the larger and Cassini B.HighlightsUranus comes into opposition on the night of the 11th/12th of October, so will be seen well this month - particularly from around opposition when no moonlight will intrude. Its magnitude is +5.9 so Uranus should be easily spotted in binoculars lying in the southern part of Pisces to the east of the Circlet asterism and east-southeast of 4th magnitude stars Epsilon Piscium and Delta Piscium as shown on the chart. It rises to an elevation of ~45 degrees when due south. Given a telescope of 4 inches it should be possible to see that it has a disk (3.6 arc seconds across) which has a pale green-blue tint. With an 8 inch telescope and good seeing, perhaps using a green filter it may even be possible to see some detail in the planet's cloud features which appear to be more prominent than usual. Four of its satellites, Arial(+14.4), Umbrial(+15), Titania (+13.9) and Oberon (+14.1) can also be seen given a night of good seeing and a telescope of 8 inches diameter or more. On October 8th and 9th The planets Venus, Mars and Jupiter will be joined by a thin crescent Moon in the eastern sky one hour before sunrise. Jupiter is closing in on Mars and it might just be possible to spot Mercury lying just above the horizon if you have a very clear view in this direction.Mercury may be easier to spot on October 11th 30 minutes before sunrise when, given clear skies and a low eastern horizon, you should be able to spot it just two and a half degrees to the lower left of a very thin crescent Moon.On October 17th, one hour before sunrise and if clear, you should be able to spot Mars (shining at magnitude +1.7) just 24 arc minutes to the left of Jupiter (magnitude -1.8). Venus, at magnitude -4.4, will then be lying 6 degrees to their upper right.Southern HemisphereHaritina Mogosanu from the Carter Observatory in New Zealand tells us about the southern hemisphere night sky during October 2015. Click here for the full, fantastic transcript of her starrytelling.Cats and crossesWe will start our journey of the October Night sky pointing at the Southern Cross, or Crux, and first turn South. At night south is opposite from the part of the sky known as the ecliptic, where we can see the Sun and the planets and the Moon. In the Southern Hemisphere the ecliptic goes through the northern part of the sky. Always pointing to the Southern Cross in the southwest are 'The Pointers ', Beta and Alpha Centauri, making a vertical pair at about 60 degrees declination south. Alpha Centauri, the top Pointer, is the closest naked eye star at 4.3 light years away, and it's the third brightest star in the entire sky. Beta Centauri is a blue-giant star, very hot and very luminous, hundreds of light years away. This, our most famous constellation, is also the smallest of the 88 constellations of the sky, covering a patch of only 68 square degrees. The Southern Cross is a constellation within the sky-river of the Milky Way. Being so small it fits almost perfectly in the white flow of the stars. The Southern Cross is the home of the beautiful open cluster Jewel Box or NGC 4755, which to the naked eye appears like a fuzzy patch. A telescope would reveal stars that shine in many colours and they are very beautiful. Opposite the Southern Cross, also within the milky way, and circumpolar to the Northern Hemisphere, is Cassiopeia, the W queen.Lower in the sky than the Southern Cross in October is the Diamond Cross, an asterism in the southern constellation of Carina. Pointing towards the Milky Way at one side, adjacent to Theta Carinae, is a small open cluster visible with binoculars. Theta Carinae marks the northeastern end of the Diamond Cross asterism and it's also the brightest star in the open star cluster IC 2602. The cluster is also known as the Running Man or the Southern Pleiades, but to me it has always looked like the letter M. Also in the constellation of Carina, one of the most spectacular stars of the Southern Sky, Eta Carinae is a stellar system containing at least two stars with a combined luminosity over five million times that of the Sun. I have seen eta Carinae looking though a 40 cm Boller and Chivens telescope here at the Space Place at Carter Observatory in Wellington. Or to be more precise, I have seen the Homunculus nebula. It looked like a tiny hourglass. This is probably the most spectacular deep sky memory I have from the Southern Hemisphere.From a star invisible to the naked eye let's jump onto the other side of the magnitude scale. Let's look at the brightest star from Carina - Canopus, the famous navigator of the golden fleece ship, Argo Navis. In Maori this star is called Atutahi and he is the Chief of all the stars in the sky. Low in the southeast, Canopus can be seen at dusk, often twinkling colourfully. It swings up into the eastern sky during the night. Canopus is a circumpolar star as seen from Wellington. Not only is Canopus the brightest star from Carina but it is also the second brightest star in the entire sky to our naked eye. As many astronomers from New Zealand call their cats Canopus, the star is also known here as The Cat Star.Now onto our last cross, the False cross is yet another asterism in the flow of the milky way. It belongs to the constellation of vela. A bit bigger than the Southern Cross, it looks almost identical but you can tell that is the false cross because it doesn't have pointer stars pointing at it. Both the Diamond Cross and the False Cross are sometimes mistaken for the true Crux, although the False Cross has always been a worse deceiver than the Diamond Cross, because most of its stars have approximately the same declinations as the stars of Crux. The story goes here in New Zealand that whoever followed the False Cross ended up in Australia... An astronomical menagerieScorpius- the official name of the constellation, which is only a patch in the sky, has an eye catching asterism in it, that looks like everything it was named after: scorpion, fish hook, dragon, and many other things. Visible from New Zealand at this time of the year you can find it if you follow the two pointers of the Southern Cross in the opposite direction. Above them, lays Triangulum Australe, below is Lupus the wolf. In front of them, the fish hook of the ancient navigator Maui, almost dragged the Milky Way down from the sky. According to the Maori legend it will continue to do so all throughout October. Rehua the Maori name for Antares, marks the bait of the hook. Above Scorpius-the fish hook is Corona Australis, the Southern Crown, a round group of stars that look like fireworks spreading apart. Or the teaspoon of the teapot, according to some who like tea. As observed from the Northern Hemisphere, the asterism is a scorpion which only goes up above the horizon for thirty degrees, which makes it seem to rather crawl around the horizon like a gigantic scorpion would do. Here in Aotearoa New Zealand because of our position on Earth, Scorpius climbs all the way up to Zenith, which is why the fishing hook was considered the zenith asterism of New Zealand by the ancient Maori navigators. Below the fish hook Saturn is currently the only planet in the evening sky. It is midway down the western sky at dusk and sets in the southwest around 10 pm mid-month. The moon is just below Saturn on the 16th and well to its right on the 17th.Going back on the path of The Milky Way, right at the center of it, a spectacular bird guards the center of our galaxy. This is the Milky Way Kiwi, a shape made from dark dust within the milky way. Sliding down the Milky Way, towards north, the skyline meets the horizon near Vega. Vega is setting in the late evening. Vega is 50 times brighter than the Sun shining from 25 light years away. Vega is the 5th brightest star. Looking in the same direction as for Vega but in the morning, you will notice the Dog Star, Sirius. Sirius is a blue giant and the brightest star in the sky, twice as bright as Canopus, the cat star. Neighbouring it, in the constellation of Orion, Betelgeuse, in Maori Putara is a familiar star located in the shoulder of Orion. This red supergiant star has a radius of 950-1200 times the size of the Sun, and would engulf the orbit of Jupiter if placed in our Solar System.With the Milky Way descending from the heavens, the sky looks almost empty on the other side apart of a few smidges of light and some bright stars. Nearing Zenith is Grus the famous double double asterism. Towards north, The Great Square of Pegasus the flying horse, adorns the northern horizon. Underneath it we can just barely observe the fourth galaxy visible with the naked eye: Andromeda is a dash on the blackness of the sky. Towards south, the Large and Small Clouds of Magellan, LMC and SMC, look like two misty patches of light in the southeast sky. They are easily seen by eye on a dark moonless night.And finally, the planetsBright planets appear in the eastern dawn sky. Brilliant silver Venus rises two hours before the Sun through October. That's around 5 a.m. at the beginning of the month. Golden Jupiter is on the dawn horizon at 6 a.m. below and right of Venus. Between the two bright planets, at the beginning of the month, are the white star Regulus and the reddish planet Mars. Beyond Mars, Jupiter moves up the dawn sky. By mid-month it is passing Mars. The pair are less than a full-moon's width apart on the morning of the 18th. Around the 26th Jupiter passes by Venus, making an eye-catching pairing of bright planets in the dawn. Jupiter and Mars are on the far side of the Sun. Jupiter is 920 million km away; Mars 345 million km. Venus is on our side of the Sun, 92 million km away on the 15th.This concludes our jodcast for October 2015 at space place at carter observatory. As the Maori say, E whiti ana nga whetu o te Rangi (the stars are shining in the sky) Ko takoto ake nei ko Papatuanuku (whilst Mother Earth lays beneath). Kia Kaha and clear skies from the Space Place at Carter Observatory in Aotearoa New Zealand.

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  • LisezLaScience - HS9 - La vie de Nikola Tesla - 2/2 - Dossier pour Podcastscience

    · 01:14:29 · Lisez La Science

    Tesla: un nom qui en dehors de la marque de véhicules électriques et de l'unité de mesure du champ magnétique, n'est que rarement associé à l'inventeur américain d'origine serbe né au XIXème siècle et qui participa à l'essor du courant alternatif qui est aujourd'hui indispensable à notre monde. Après avoir découvert son ascension jusqu’à la gloire dans l’épisode précédent sur Nikola Tesla, nous allons découvrir dans celui-ci la deuxième partie plus sombre de sa vie et nous débunkerons aussi un certain nombre de fausses idées à son propos. Ce dossier a été réalisé pour Podcastscience et a été présenté en premier lors du live du 21 juin 2016. Vous pourrez aussi le retrouver sur le site de podcastscience. La suite du succès Dans l’épisode précédent nous avons découvert Tesla, son enfance, son éducation, la création du moteur AC polyphasé et son apothéose avec l’utilisation de ses concepts pour dompter les chûtes du Niagara. Nous avons déjà eu l’occasion d’explorer certains mythes autour de Tesla, notamment concernant l’invention du courant alternatif (non il ne l’a pas inventé) et ce qu’il a pu faire autour du moteur à courant alternatif (il a mis au point un moteur et déposé un brevet en premier, mais dans un contexte où l’idée était dans l’air). Après ce succès, Tesla est retourné à son laboratoire pour reprendre ses recherches et notamment sur la transmission d’énergie sans fil, mais pas uniquement. En effet, avec ses conférences en Europe, il a pu intégrer le fait qu’il pouvait aussi transmettre des messages sans fil. Et tout ceci à travers la Terre. Tesla continua des faire des conférences entre fin 1892 et 1893 pour mettre en avant ses recherches et émerveiller le public. A Philadelphie et à Saint Louis aux Etats-Unis il exploitait l’effet de peau pour passer pour un magicien et illuminer des ampoules et des tubes fluorescents ou provoquer la création d’arc électriques … Tesla holding a gas-filled phosphor coated wireless light bulb which he developed in the 1890's, half a century before fluorescent lamps come into use. Published on the cover of the Electrical Experimenter in 1919. Dans la foulée de ces conférences, Tesla repris son système de plaques avec sa bobine de Tesla et fut capable de recevoir de manière intermittente des signaux jusqu’à une distance de 2 kilomètres. En fait il ne comprenait pas pourquoi des fois il captait des signaux et des fois il n’en captait pas. Il semble que comme son générateur électrique n’avait pas forcément toujours la même vitesse de rotation, la fréquence des ondes qu’il générait n’était pas fixe, mais variait. Et comme il avait mis au point son système pour répondre à une fréquence en particulier et bien des fois, il perdait le signal (un peu comme quand sur votre radio vous vous éloignez un peu de la fréquence de la chaîne que vous écoutez). En perfectionnant ses systèmes électriques pour rendre les fréquences plus stables, Tesla aboutit à un système générant des vibrations mécaniques qui pouvait être agréable pour les humains. La sérendipité dont Alan avait déjà eu l’occasion de parler dans des évènements précédents.. Mark Twain que Tesla comptait depuis quelques temps parmi ses amis vint d’ailleurs la tester. L’histoire retient qu’après en avoir reconnu les effets bénéfiques il dût se précipiter aux toilettes pour accomplir ses besoins, la machine ayant provoqué quelques mouvements intestinaux imprévus[1] … La légende voudrait que Tesla ait accroché un oscillateur mécanique équivalent à la structure de son laboratoire des années plus tard et cela aurait provoqué un mini tremblement de terre, même si de forts doutes existent[2]. En fait l’idée derrière ce genre de chose c’est que son oscillateur vibrait en résonance avec la structure du bâtiment et faisait un peu comme pour les soldats marchant au pas à la fréquence de résonance d’un pont jusqu’à ce qu’il s’écroule. A cette époque-là Tesla répétait que les ondes EM n’étaient pas capables de transporter de l’information[3] et pour lui, ces expériences qu’il réalisait démontraient plutôt ses idées de courant à la Terre … Il alla ainsi dans une direction opposée aux autres personnes travaillant sur la radio en tentant de maximiser le courant passant par la Terre et diminuant au maximum les ondes EM pouvant être générées. C’est d’ailleurs à cette époque que Tesla développe son idée de pouvoir pomper un peu d’énergie dans la Terre et en récupérer énormément via la résonance. Conviction provenant de quelques expériences mal interprétées qu’il cherchera à valider expérimentalement les années suivantes. En effet, il avait deux analogies en tête : d’une part il pensait que comme pour un orage, un éclair déclenchant une grande chute de pluie, une petite impulsion pouvait selon lui déclencher un gros résultat. D’autre part, il pensait aussi que la résonance pouvait impliquer des résultats beaucoup plus important que si on ne prenait pas en compte la fréquence propre du système que l’on étudiait. Son idée importante qu’il va ainsi tenter de développer pendant le reste de sa vie est donc la suivante : si l’on envoyait une impulsion à la fréquence de résonance de la Terre, on pouvait arriver à renforcer les impulsions et obtenir à la sortie (un autre point sur la Terre) une quantité importante d’énergie. N. Tesla, Famous Scientific Illusions, “Electrical Experimenter”, Février 1919, p 692-694 Mais revenons aux travaux de Tesla. Après avoir breveté ses inventions (ces oscillateurs), il tenta la même approche que celle qu’il avait entrepris avec Peck et Brown pour le moteur AC. Il chercha à se rapprocher du gratin New Yorkais pour entrer en contact avec des investisseurs et la presse et il y réussit[4]. Ceci lui permettrait de faire parler de ses inventions et trouver des fonds pour les développer[5] …Tesla s’associa ainsi de nouveau à Brown (mais pas à Peck mort en 1890) et à Adams (celui des chutes du niagara). Adams finança la société et tenta de trouver d’autres investisseurs. Mais en 1893 les états-unis était dans une crise financière. Malgré les efforts de Brown et Adams pour trouver des investisseurs et de Tesla pour arriver à en faire parler dans la presse et faire des conférences toutes plus magiques et extravagantes, ce fut un échec[6] cuisant du point de vue business même si Tesla continuait ses recherches. Nouveau labo, Rayons X et bateau commandé à distance Malheureusement tout ce que Tesla avait pu entreprendre dans son laboratoire pris fin prématurément quand un feu se déclara le 13 mars 1895. Il n’avait pas pris d’assurance pour son laboratoire et perdit donc tout l’argent qui avait pu être investi dans son matériel et tout le travail qu’il avait pu réalisé … Suite à cet évènement il emménagea dans un nouveau laboratoire sur Houston Street à New York. En novembre 1895 il entendit parler de la découvert de Roentgen à propos des rayons X. En découvrant ces travaux Tesla fit ce qu’il avait pu faire avec d’autres découvertes dont il avait parlé : il chercha à mieux les comprendre pour tenter de les reproduire et voire l’exploitation commerciale possible. Sauf qu’il comprit rapidement que ce qu’il avait pris pour une erreur dans une photo prise de Mark Twain avec des tubes Geissler était en fait lié aux rayons X. En effet, sur la plaque photographique se trouvait “imprimé” une partie du mécanisme de l’appareil photo et pas Mark Twain…. Certains estiment, comme Margaret Cheney par exemple que c’est la preuve que Tesla aurait ainsi découvert les rayons X en premier. Je ne pense clairement pas que l’on puisse dit que Tesla en fut le découvreur, sinon il en aurait parlé, il aurait publié des choses dans les journaux comme il pouvait le faire sur d’autres sujets, etc. Et selon moi c’est d’autant plus vrai qu’il n’a d’ailleurs jamais réclamé la paternité des rayons X. Par la suite il réalisa d’autres expériences mais les brûlures resenties par les sujets et le fait que peu d’entreprises étaient susceptibles de pouvoir écouler ce type de matériel[7] lui firent arrêter son travail sur les rayons X. A la suite de ces recherches il entreprit de développer ce qu’il appelait la téléautomatique. Il avait depuis longtemps en tête le fait que les humains étaient des automates réagissant à des stimulis externes. Depuis les quelques cours qu’il eut l’occasion de suivre à Prague lors de sa jeunesse en Europe notamment. C’est une idée dont j’ai déjà eu l’occasion de parler dans l’épisode précédent.. Dans la suite d’un cours de Carl Stumpf, qu’il eut lors de son passage à prague, celui-ci enseigna en effet à Tesla le principe de l’esprit en tant que table rase où rien n’est inné et tout n’est que réponse aux stimuli des sens. Ce concept accompagna Tesla tout au long de sa vie et forma son point de vue sur l’Homme en tant qu’automate et ces idées de téléautomatique. Basé sur ces idées et les analogies qu’il avait en tête, il pensait qu’il était possible de développer des robots qui puissent être aussi réalistes que les humains dans leurs réactions. Entre 1897 et 1899 Tesla décida de mettre en place un robot sous forme de bateau sans humain à bord qui pourrait être utilisé comme une torpille dans les guerres. Notamment comme celle qui opposait les états-unis à l’Espagne depuis avril 1898. http://nikolatesla12germain.weebly.com/blog/nikola-tes-who Il en fit diverses démonstrations, notamment à JP Morgan, le fameux homme d’affaires dont la banque est liée aux problèmes des subprimes il y a quelques années, et Hammond un homme d’affaires impliquée dans la marine. Ce dernier souhaita investir dans le développement de cette technologie. Tesla continua ses travaux, en construit un exemple plus grand, et déposa un brevet fin 1898. Il envisagea aussi pour des aspects sécurité de diffuser deux signaux qui, uniquement si ils étaient présents, pouvaient activer le système (une porte logique en somme, même si il ne l’appelle pas comme ça). Il en fit la démonstration en Mai 1898 et la foule fut conquise. Malheureusement, cette invention ne fut jamais développée commercialement. Il semble qu’un certain nombre d’inventeurs aient proposé à l’époque des inventions  à la marine américaine (Edison le fit aussi d’ailleurs), mais peu d’entre elles, voire quasiment aucune ne furent retenue. Ce travail sur la téléautomatique ne l’empêchait pas de continuer ses recherches sur la transmission d’énergie sans fil. Dans la foulée de ses travaux sur le courant à travers la Terre, il cherchait à voir de quelle manière il pouvait fermer, de la manière la plus efficace le circuit électrique qu’il pensait former avec son courant à la terre. Je rappelle qu’il avait vraiment une vision électricienne des choses. Ses travaux sur les tubes fluorescents où il les illuminait en faisant un vide poussé le firent arriver à la conclusion qu’il pouvait utiliser l’air raréfié de la haute atmosphère pour conduire de l’électricité. Afin de poursuivre ses recherches (et oui, tout cela coûtait de l’argent, d’autant plus qu’il avait toujours beaucoup d’idées en même temps) il s’associa au riche homme d’affaires John Jacob Astor (qui possédait notamment l’un des hôtels les plus luxueux de New York le Waldorf Astoria) qui accepta d’investir 100000 dollars dans sa société. By Published on LIFE [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons Tesla devait en effet avancer et mettre en application les recherches qu’ils menaient sur ces différentes sujets. En effet, pendant que Tesla développait ces idées, Marconi en Europe, dans la suite de Hertz, tentait d’utiliser les ondes EM pour envoyer des messages. Et avec succès. Entre 1898 et 1899, Marconi étendit la portée de ses instruments, notamment jusqu’à ce qu’en mars 1899 il arrive à transmettre un message à travers la Manche. Tesla commençait à sentir le vent tourner et entre le dénigrement des travaux de Marconi et des prétentions surréalistes de transmission de message de par le monde, il se lança dans la mise au point d’un système de communication sans fil à l’échelle mondiale. Et ceci se ferait au Colorado. Tesla et Colorado Springs   Building at Tesla's Colorado Springs Laboratory, National Museum of American History Son objectif, avec l’installation qu’il fit en mai 1899 à Colorado Springs, était de s’assurer de sa capacité de transmettre des courants à travers la terre et les faire revenir dans l’atmosphère vers n’importe quel point. La construit qu’il fit réaliser fut d’ailleurs la plus grande bobine Tesla construite avec près de 15m de haut[8]. Durant sa présence à Colorado Springs, Tesla semble avoir découvert pendant un orage des ondes électriques stationnaires dans la croûte terrestre. Ces ondes stationnaires[9] apparaîssent quand deux ondes de même fréquence et même amplitude en sens opposé forment des points fixes dans le temps[10]. By No machine-readable author provided. LucasVB assumed (based on copyright claims). [Public domain], via Wikimedia Commons Tesla pensait que cela pouvait dire que la Terre était un conducteur de taille limitée et qu’avec ce principe il pouvait avoir un rayon d’impact bien plus grand que ce que faisait Marconi. Au cours de ces travaux Tesla pense recevoir en juillet 1899 un signal provenant de l’espace. Histoire de ne pas se ridiculiser, il tente de disqualifier toutes les hypothèses terrestres qu’il peut imaginer, mais au final, il en arrive à la conclusion que ce signale ne peut être terrestre et doit provenir de Mars, présente dans le ciel ce jour-là. Giovanni Schiaparelli [Public domain], via Wikimedia Commons A l’époque Mars était la vedette des planètes. Entre Schiaparelli et ses canaux et Lowell qui avait annoncé qu’il y avait de la vie intelligente sur Mars, cela pouvait faire sens pour Tesla. Vous devez tous vous demander : mais qu’en était-il réellement? Des analyses ultérieures semblent plutôt aller vers l’émission de signaux par Io lors d’un passage dans un anneau de particules chargées autour de Jupiter qui se trouvait à l’époque dans la même zone du ciel que Mars. Tesla a peut-être reçu un signal n’étant en effet pas terrestre, mais il n’avait rien à voir avec Mars … Mais revenons à la tour de Tesla.. Une fois finit d’être construite, il entreprit divers tests de ses concepts. Le problème avec les expériences qu’il réalisé à Colorado Springs, c’est qu’elles se firent majoritairement sans témoin sans témoin direct autre que lui-même[11] et ceci à la différence de Marconi qui faisait toujours des démonstrations en public! En effet, les témoignages de ses assistants semblent pointer vers le fait que Tesla voulait être seul afin de réaliser les observations de sa transmission sans fil en dehors de sa tour et eux devaient opérer les machines dans la tour. Dans le film le prestige il y a d’ailleurs une scène où l’on voit les acteurs devant un terrain où il y a des ampoules qui seraient soi-disant illuminées par le système de Tesla. Malheureusement, comme dit précédemment, les prétentions de Tesla n’ont jamais eu de témoin à part lui-même... http://peswiki.com/images/am1m1mafp3u2sgf9s2kejxjkwop224k3.jpg Christopher Nolan, Le prestige Pour Tesla, à partir du moment où il avait pu tester son principe a courte distance, cela devait forcément fonctionner à longue distance … En passant c’est à cette installation de Colorado Springs qu’il fit en double exposition une des photos les plus célèbres le concernant. See page for author [CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons Tesla aurait témoigné avoir su produire de la foudre en boule au sein de ses notes le 3 janvier 1900[12]. Malheureusement, d'après Carlson[13], il n’y a pas vraiment consensus, ne serait-ce que sur la possibilité physique qu’il soit possible d’en produire. Point que Steven Novella semble aussi avancer lors de l’épisode de son podcast sur le culte voué à Tesla dans les milieux new age[14]. Toujours est-il que Tesla pensait être arrivé à l’aboutissement de ses recherches, tout du moins de l’obtention de suffisamment de preuves allant dans le sens de ses hypothèses. Pour lui la transmission d’énergie sans fil était possible, vers n’importe quel point du globe, à une vitesse quasi instantanée et sans diminution notable de puissance… On est loin de ce que la science basée sur des faits et reproduite pourrait dire aujourd’hui... Wardenclyffe Comme en 1887 avec son moteur, Tesla voulait trouver des investisseurs pour financer le développement des idées prototypées à Colorado Springs et une entreprise pour acheter son idée. Tesla continuait d’abreuver les journaux de déclarations de plus en plus fantaisistes, que ce soit dans son article plus philosophique, pour ne pas dire autre chose, sur la façon d’augmenter l’énergie de l’Humanité qu’il pu publier dans le magazine Century dont il connaissait l’un des membres influents. Où que ce soit ceux où il expliquait que la glace pouvait permettre de mieux transmettre jusqu’à Londres l’électricité produite aux Chutes du Niagara… Il expliquait aussi pouvoir transmettre des messages à l’autre bout du monde (afin d’attirer des investisseurs) et Marconi réfutait ces affirmations. C’est sur fin 1900 que Tesla pu rencontrer JP Morgan afin de lui parler de ses plans. Entre le potentiel usage que ce dernier pourrait en faire et les arguments de Tesla en terme de brevets, il semble qu’il arriva à le convaincre d’investir. Morgan conclu donc de fournir 150000 dollars à Tesla en échange de 51% des parts dans l’entreprise[15]. Tesla se mis donc à travailler à partir de Novembre 1901 à la construction de sa tour qu’il érigea à LongIsland sur un site qu’il nomma Wardenclyffe. https://thevelvetrocket.com/2010/03/17/nikola-teslas-wardenclyffe-tower-and-laboratory/ Mais la construction ne se passa pas comme prévu. Tesla avait vu trop grand. En effet, pour calculer la puissance de sa tour, il se basa sur les expériences qu’il avait réalisé à Colorado Springs. Et d’après celles-ci il se dit qu’il devait exploiter des ondes stationnaires autour de la Terre à une fréquence proche de 6Hz. Pourquoi est-ce que je vous parle de cela vous allez me dire ? En fait en 1950 un certain Schumann théorisa l’existence d’une fréquence de résonance pour des ondes qui se propageraient entre la haute atmosphère et le sol. En 1960 ces ondes furent observées expérimentalement[16] et on se mit donc à parler de résonance de Schumann. Comme ces ondes ont une fréquence autour de 7-8 Hz certains n’hésitent pas à dire que Tesla avait découvert se phénomène bien avant Schumann... Mais Tesla n’avait pas estimé correctement les coûts induits par une tour à la taille qu’il avait estimé. Ainsi, entre les problèmes d’argent générés par la construction, les équipements nécessaires, les dizaines voire centaines de salariés, où ses relations très compliquées avec Morgan (il y a des lettres que présente Seifer qui sont assez hallucinantes de la part de Tesla), il eu du mal à avancer. Marconi, de son côté, développait son idée de pouvoir transmettre des signaux par delà l’Atlantique. Entre le dépôt de brevets et la construction d’antennes géantes, il arriva à le faire effectivement en décembre 1901 entre le Newfoundland au Canada et l’Angleterre. L’histoire semble avoir cependant effacé une partie du scepticisme de l’époque sur la réalité du message que seul Marconi et son assistant auraient entendu. En effet, peu de personne pensait que les ondes pouvait effectivement voyager entre les deux points à cause de la rotondité de la Terre[17]. Mais la presse et les experts voulaient y croire. D’autant plus que Tesla expliquait à tout va que cela était possible. C’est une seconde démonstration, publique celle-ci, et réalisée sur un bateau qui voyageait d’Angleterre jusqu’en Amérique, qui finit de convaincre de la réalisation de Marconi. On peut dire que d’une certaine manière, toutes les déclarations fantasques de Tesla ont peut être diminué le scepticisme de rigueur qui aurait pu prévaloir lors de la première annonce de son rival Marconi. Tesla, de son côté, était cruellement à court d’argent et il ne cessait d’envoyer des lettres toujours plus pressantes à Morgan pour qu’il continue d’investir. Mais celui-ci décida de mettre un terme à ses échanges avec Tesla en 1893[18]. Malheureusement pour Tesla, ses déclarations toujours plus fracassantes dans la presse ainsi que le fait qu’il ait donné 51% de son entreprise à Morgan ont fait fuir tout les potentiels investisseurs et le plongèrent dans une crise financière profonde. Ces échecs le firent tomber en dépression en 1906 et il dut abandonner ses travaux à Wardenclyffe. En fait il abandonna même à ce moment-là, et pour le reste de sa vie, ses travaux sur la transmission d’énergie sans fil. Les turbines Tesla En récupérant de son nervous breakdown, il chercha à se tourner vers le développement de composants mécaniques et afin de pouvoir satisfaire sa volonté de voler qu’il avait depuis enfant, il voulu développer un nouveau type de turbine. L’idée principe de sa turbine était que la viscosité de l’air (la résistance au déplacement d’un fluide grosso modo) pouvait être utilisée pour faire tourner des disques attaché à l’axe[19]. Par comparaison, dans une turbine classique, ce sont les pales qui sont mises en mouvement par le passage du fluide qui vient les pousser. http://fr.slideshare.net/sougandhs02/a-seminar-on-tesla-turbines Une fois un prototype mis au moins à travers une nouvelles société, il en fit démonstration en 1911-1912, mais ce fut, encore, un échec cuisant. Malgré un faible investissement du fils de JP Morgan en 1913, personne ne vit d’intérêt dans un système qui était de plus incapable de supporter de fortes charges. Alors c’est vrai qu’il y a une ou deux sociétés qui les ont commercialiser, mais cela reste très loin d’une usage à l’échelle industriel ... Nobel, déchéance et la fin de Tesla En dehors du fait que Marconi reçu en 1909 le prix nobel en reconnaissance de ses travaux en lien avec la télégraphie sans fil, c’est une autre affaire étrange qui impliqua Tesla, Edison, et le comité Nobel. Le New York Times prétendit en effet que Tesla et Edison devaient recevoir le prix Nobel en 1909. Mais il s’avéra que ce ne fut pas le cas et il fut décerné aux père et fils Bragg pour l’analyse de la structure des cristaux grâce aux rayons X[20]. Des histoires courent selon lesquelles Tesla et Edison l’auraient refusé car ils ne voulaient pas le recevoir avec l’autre … Mais rien ne semble appuyer cette thèse. En 1916 Tesla reçu la Médaille d’honneur de l’AIEE. Au départ il ne souhaitait pas la recevoir car cette médaille est aussi appelée Médaille Edison, mais le lobbying du président de l’AIEE fit son effet et Tesla accepta de la recevoir. L’histoire notera que peu de temps avant de faire son discours, il disparût de la salle de réception et du bâtiment au grand desarroi des organisateurs. Après quelques recherches aux alentours il ne fut retrouvé que plusieurs minutes plus tard dans un parc non loin de là, entouré de pigeons …. A la même époque Tesla se montrât très suspicieux, pour ne pas dire plus, concernant la théorie de la RG qu’Einstein avait théorisé. Il alla même, quelques années plus tard expliquer qu’Einstein se trompait avec sa notion de courbure de l’espace-temps et que selon lui c’était complètement impossible ... Dans les années qui suivirent, un certain nombre de procès ont été intentés contre Marconi, ou par celui-ci dans le cadre des brevets sur les bases de la radio. Ce n’est pas avant 1935 que la paternité de Tesla fut reconnue par les tribunaux américains. Ne vous méprenez pas. Marconi avait quand même reconnu qu’il utilisait des inventions de Tesla et certes, les brevets de base étaient au nom de ce dernier, mais c’est surtout Marconi et des hommes comme Fessenden et DeForest qui en firent la promotion et le développement économique. Il faut savoir que la société créée par Marconi pour vendre des radios aux U.S.A est devenu RCA par la suite. Société que vous connaissez peut-être de nom.. L’histoire de Wardenclyffe se finit effectivement en 1917 quand la tour fut détruite et en 1921 quand la propriété du terrain fut transmise au propriétaire du Waldorf-Astoria en paiement des notes d’hôtel jamais réglées par Tesla. Toutes ces déconvenues et ses déboires firent de Tesla un reclus. Il ne s’arrêta jamais vraiment de travailler et en 1931, pour son 75eme anniversaire, une fête se tint à laquelle des témoignages de grands noms de la science furent lus(on peut noter Einstein, Lodge, Millikan et d’autres). Chacune des années suivantes, Tesla organisa un évènement du même type. Il s’agissait pour lui à chaque fois d’une occasion pour annoncer de nouvelles découvertes … En 1931 un moteur fonctionnant aux rayons cosmique. En 1934 son fameux rayon de la mort … Il prétendait détruire 10000 avions en vol à plus de 250 miles de distance … Un document semble validé qu’il ait réfléchi à la question, mais toutes les analyses suivantes et notamment celle d’un certain Trumpp (c’est pas le même cherchez pas!) en 1943, tendent à dire que ce système n’était pas à la hauteur des prétentions de Tesla. Tesla semble même avoir donné, en compensation d’une note de 400 dollars, une boîte contenant soi-disant un modèle de son arme (il estimait sa valeur à 10000 dollars), au gérant de l’hôtel où il résidait. Tout en précisant bien qu’il ne devait pas ouvrir la boîte sous peine d’explosion. A postériori il s’avéra que Tesla s’était moqué d’eux et que la boîte ne contenait rien d’autres que des pièces détachées utilisées pour la radio. Certaines déclarations de Tesla tendent à corroborer le fait qu’il fut en contact avec divers gouvernements concernant cette arme jusqu’en 1940 : soviétiques, américains ou anglais notamment, mais rien n’atteste qu’un tel rayon ait été mis au point par quiconque. Nikola Tesla with King Peter of Yugoslavia in Hotel New Yorker on July 15, 1942. Tesla's nephew, Sava Kosanovic, is third from the left. Crédit : http://www.teslasociety.com/tesla_reception.htm A partir de 1942 Tesla passait beaucoup de son temps dans son lit. Entre une diète quasi exclusivement à base de lait et un accident en 1943, sa mémoire semblait flancher complètement. Il voulut même faire envoyer de l’argent à Marc Twain, mort 25 ans plus tôt… Il mourut finalement le 7 janvier 1943 d’une attaque cardiaque. Des témoignages parvinrent de tout les coins du monde pour acclamer son inventivité et le rôle qu’il joua dans l’établissement du courant alternatif dans le monde. Après sa mort ses papiers et une bonne partie de ses notes furent prises par le gouvernement américain (pour les étudier afin de voir si ses prétentions d’arme de fin du monde ou autre étaient vraies) avant d’être restitués à sa famille et de se retrouver dans un musée établi en son honneur dans la ville de Belgrade. Tesla et les mythes Avant de conclure, je voudrais prendre un peu de temps pour parler des mythes qui peuvent exister autour du personnages. Il existe un grand nombre d’histoires étranges ou d’inventions qui sont associées à Tesla. Afin d’essayer d’en débunker quelques unes, j’ai demandé aux membres des groupes facebook “Station des sciences” et “Zététique” les mythes dont ils avaient pu entendre parler à son propos?” En voici quelques uns. Tesla fut un anarchiste à un moment de sa vie. Seifer rapporte dans sa biographie qu’il fut en contact avec des personnes peu recommandables proches du régime nazi après que sa tour de Wardenclyffe fut tombée. Une autre chose qui pourrait tendre à penser qu’il était anarchiste était le fait qu’il voulait fournir gratuitement de l’énergie à tout le monde durant la deuxième partie de sa vie. Ce genre d’annonce pouvait être plutôt mal vues  par les magnats de l’industrie du cuivre (utilisé pour la transmission d’électricité) ou de l’énergie. Mais à priori Tesla n’était pas un anarchiste dans le sens classique du terme. Au contraire, il semble qu’il chercha à s’introduire dans le milieu de la haute société New-Yorkaise et sur la fin de sa vie il tentât de travailler avec divers gouvernements ... L’énergie libre Il y a énormément de choses racontées autour de Tesla et l’énergie libre. Qu’il pourrait extraire de l’énergie de l’ionosphère. On retrouve dans l’auto-biographie de Tesla et dans la bio écrite par Carlson, et dans diverses illustrations qu’il a pu publier dans des journaux, l’idée que Tesla voyait plutôt la Terre comme un conducteur chargé dont il était possible d’extraire de l’énergie. Et non pas de l’atmosphère. Il semble que Tesla voyait la haute atmosphère comme un conducteur à travers lequel il pouvait “fermer un circuit qui serait formé aussi de la terre, d’un dispositif d’émission et d’un dispositif de réception. Il avait une vision très “électricienne” de la transmission d’énergie. Une voiture qui aurait fonctionné à l’énergie libre. Apparemment l’histoire serait plutôt celle d’une voiture de chez Pierce/Arrow qui aurait fonctionné à l’énergie des rayons cosmiques et qu’aurait raconté un faux neveu de Tesla[21]. Toutjours est-il que le vrai neveu de Tesla se serait exprimé à propos de cette histoire de voiture et aurait expliqué que c’était totalement faux[22]. Et si vous souhaitez en savoir un peu plus sur cette histoire, Dr Goulu en parle dans un billet : http://www.drgoulu.com/2012/08/19/nikola-tesla-genie-mais-connu/ [23] Une chose qui peut aussi être noté c’est que Tesla parlait effectivement d’énergie gratuite. Il semble que tout les conspirationnistes aient surtout fait l’amalgame classique du terme free en anglais. Pour Tesla il s’agissait à priori de free comme “gratuit”. Selon Seifer c’est d’ailleurs une des raisons pour lesquelles les investisseurs de Tesla ne le suivirent pas sur la voie de la Transmission sans fil[24]. La soucoupe volante de Tesla Certains sites conspirationnistes expliquent qu’il aurait déposé un brevet pour une soucoupe volante et que la NSA l’aurait volé : http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fyournewswire.com%2Funcovered-teslas-patent-for-worlds-1st-flying-saucer%2F&h=dAQFc_WLe Sauf que comme dit en commentaires de ce fameux billet, entre les anacronismes sur l’utilisation du mot flying saucer, l’usage du symbole copyright ou juste qu’aucune source n’existe pour justifier de l’éventuel dépôt d’un brevet, c’est du délire[25]. Le film le prestige Le film “Le Prestige” de Christopher Nolan sorti en 2006 avec Christian Bale et Hugh Jackman fut aussi l’occasion de découvrir une histoire à propos de Tesla : l’invention de la téléportation. Bon on est ok, c’est du délire. Aucun des livres que j’ai pu lire n’ont avancé une quelconque idée de ce genre… Tesla et les pigeons Un certain nombre de personnes s’interroge sur cette histoire de pigeon et Tesla. Et bien il semble que ce soit relativement vrai. Tout du moins suffisamment établi pour que ce soit une constante dans toutes les bibliographies que j’ai lu le concernant. A la fin de sa vie il était reclus et il devait trouver de la compagnie auprès des pigeons. Il semblait maintenir chez lui une quantité importante de graines pour les pigeons et il raconte lui-même qu’il aurait tissé une relation plus forte notamment avec l’un d’entre eux. Il dit d’ailleurs que cette relation aurait été aussi forte que celle entre un homme et une femme[26]… Il raconte même que le jour où le pigeon allait mourir il serait venu voir Tesla et deux rayons lumineux seraient sorti de ses yeux[27] … Tesla et le radar Plusieurs ouvrage comme ceux de Cheney ou de Cawthorne tendent à colporter l’idée que Tesla aurait inventé le radar parce qu’en 1917 il  aurait décrit un système basé sur des ondes radios qui se réfléchiraient sur des sous-marins et qu’il pourrait, une fois revenues, les afficher sur un écran fluo. Outre que le radar ne fonctionne pas vraiment comme ça et que pour les sous-marins on utilisera plutôt un sonar, il semble que les principes de bases du radar et les premières mises en oeuvre sont au moins plus anciennes de 10 ans. Pour affirmer sa paternité sur le radar, ils mentionnent aussi le fait que Girardeau, un français, se serait inspiré des dires de Tesla pour mettre au point le radar en 1935. Mais des recherches sur le sujet ont été entreprises entre les années 20 et 40 en Angleterre, aux Etats-Unis ou en France. Tesla n’est donc selon moi pas l’inventeur du radar. D’autant plus qu’il n’a pas déposé de brevet sur la question ni construit de système qui aurait peut-être pu justifier cette affirmation... L’invention du courant alternatif Dans le précédent épisode j’ai pu expliqué ce qu’il en était. Le fameux rayon de la mort de Tesla Le sujet a été abordé pendant le dossier. Les communications interplanétaires et Mars Le sujet a été abordé pendant le dossier. Prédiction des ondes de schumann Le sujet a été abordé pendant le dossier. La fameuse page de The Oatmeal sur Tesla La personne derrière The Oatmeal publia il y a quelque temps une illustration dans un ton certes humoristique, mais très “Tesla” groupie. Je ne suis pas forcément en accord avec tout ce qui est dit, d’autant plus que cela semble principalement basé sur la bio de Cheney (qui est moins bien que celle de Calrson selon moi). Il y eu une affaire autour de cette page. En effet, un journaliste de Forbes, fit un article à propos de cette page pour, d’une certaine manière contrebalancer la vision donnée de Tesla par the Oatmeal. Mais cela ne s’arrêta pas là. L’auteur de la page fit une réponse à Forbes en argumentant certaines de ses affirmations avec le même ton humoristique … De mon point de vue, chacun possède une partie de la vérité, mais chacun souhaite pousser les choses dans un sens ou dans l’autre … Ce qui amène en fait à la problématique des bio et autobio ... La problématique des biographies et autobiographies Vous allez me dire pourquoi lire autant de bouquins sur Tesla quand une seule bio suffirait ? Le truc c’est que concernant Tesla, il y a trop de disparité entre les auteurs pour ne se limiter qu’à un seul. Sans parler des histoires les plus délirantes que l’on retrouve un peu partout sur internet et qui sont trop souvent reprises sans réelle vérification. John O’Neill fut la seconde personne a rédiger une biographie de Tesla en 1943 mais le premier après sa mort. Il était un grand admirateur et le connu de son vivant. On pourrait penser qu’il serait possible pour lui d’avoir des informations de première main pour son livre. Mais se basant principalement sur ce que Tesla pouvait lui raconter, le livre est extrêmement partial et l’auteur cherche plus à glorifier l’inventeur (il parle quand même de Superman à son propos tout au long de son livre) qu’à chercher à établir la vérité. Avant la sortie de la bio de Carlson, la biola plus en vogue était celle de Margaret Cheney. Il me semble qu’elle était plus dans l’esprit groupie de Tesla et donc un tantinet impartiale. Ce qui m’a mis mal à l’aise c’est sa propention à vouloir voir dans certaines des inventions de Tesla les prémices d’inventions intervenues plus tard et le créditer de leurs inventions. Parfois même à tort comme pour le radar ou les rayons X. Celle qui faisait référence avance celle de Cheney était celle de Seifer. Celle-ci avait l’avantage d’être riche de témoignages issus de sa correspondance avec ses contemporains comme J.P. Morgan, les Johnson ou d’autres. Mais sur les aspects techniques elle est plutôt approximative et l’auteur raconte même des choses carrément fausses sur son site concernant l’opposition Einstein/Tesla. Et c’est vraiment là où celle de Carlson est très intéressante car elle est techniquement précise et historiquement très sourcée. L’auteur étant un académique de l’histoire des sciences et de l’innovation technique, il dispose des connaissances nécessaires à la compréhension du contexte et à l’analyse des prétentions techniques des inventions et expériences de Tesla. Tout cela pour dire, si vous voulez vous renseigner sur une sujet, lisez plusieurs sources différentes ! Et même si possibles des sources contradictoires ! Pour avoir lu deux livres sur Edison, dont un n’est pas non plus pro Edison, on découvre le peu d’importance de Tesla pour celui-ci. Il doit être cité une seule fois en tout ! Conclusion NIkola Tesla est un homme dont la vie fut inscrite dans une histoire de l’industrie de l’électricité au tournant du XIX et du XX siècle. Il participa à sa construction, mais finalement l’histoire retient relativement peu de son passage et de ses inventions. Cela n’enlève pourtant rien à sa découverte du champ magnétique tournant et la conséquence que fut le principe du moteur AC. Nikola était un showman, et un inventeur qui poursuivit peut-être trop des idées non établiées en se basant sur des analogies comme pour la transmission sans fil. J’espère qu’à travers ce dossier, vous aurez découvert une version moins romantique et fantasmée de Nikola Tesla  et que cela vous aura donné des informations pour réfuter certain des mythes qui existent à son propos. Quote We crave for new sensations but soon become indifferent to them. The wonders of yesterday are today common occurrences. Nikola Tesla, My Inventions Références Livres Wizard: The Life and Times of Nikola Tesla: Biography of a Genius de Marc J. Seifer ISBN : 0806519606 (ISBN13 : 978-0806519609) Auteur : Marc J. Seifer Nombre de pages : 542 pages Date de parution : 01/05/1998 chez Citadel Edition Prix : 19,44€ chez Amazon Inventor of the electric age de Bernard Carlson (meilleure biographie selon moi sur laquelle est basée ce dossier) ISBN : 0691165610 (ISBN13 : 978-0691165615) Auteur : W. Bernard Carlson Nombre de pages : 520 pages Date de parution : 15/05/2015 chez Princeton University Press Prix : 19,26€ chez Amazon Man out of time de Margaret Cheney ISBN : 0743215362 (ISBN13 : 978-0743215367) Auteur : Margaret Cheney Nombre de pages : 400 pages Date de parution : 09/10/2001 chez Touchstone Prix : 10,43€ chez Amazon Tesla: The Life and Times of an Electric Messiah de Nigel Cawthorne ISBN : 078582944X (ISBN13 : 978-0785829447) Auteur : Nigel Cawthorne Nombre de pages : 192 pages Date de parution : 05/04/2014 chez Chartwell Books Prix : 14,46€ chez Amazon Prodigual genius de John J O’Neill ISBN : 1596057130 (ISBN13 : 978-1596057135) Auteur : John J O’Neill Nombre de pages : 336 pages Date de parution : 01/11/2006 chez Cosimo Classics Prix : 11,96€ chez Amazon My inventions de Nikola Tesla ISBN : 1519534477 (ISBN13 : 978-1519534477) Auteur : Nikola Tesla Nombre de pages : 50 pages Date de parution : 26/11/2015 chez Createspace Independent Publishing Platform Prix : 5,65€ chez Amazon Edison: A life of invention de Paul Israel ISBN : 0471362700 (ISBN13 : 978-0471362708) Auteur : Paul Israel Nombre de pages : 560 pages Date de parution : 16/02/2000 aux Editions Belin Prix : 21,59€ chez Amazon et  32,90€ à la Fnac The Wizard of Menlo Park de Randall E. Stross ISBN : 1400047633 (ISBN13 : 978-1400047635) Auteur : Randall E. Stross Nombre de pages : 125 pages Date de parution : 25/03/2008 chez Broadway Books Prix : 13€ chez Amazon et à 12,85€ à la Fnac Nikola Tesla: prophet of the modern technological age de Michael W. Simmons ISBN : 1532867735 (ISBN13 : 978-1532867736) Auteur : Michael W. Simmons Nombre de pages : 242 pages Date de parution : 21/04/2016 aux chez Createspace Independent Publishing Platform Prix : 16,81€ chez Amazon Thomas Edison & Nikola Tesla: The pioneers of electricity de Charles River Editors ISBN : 149234219X (ISBN13 : 978-1492342199) Auteur : Charles River Editors Nombre de pages : 80 pages Date de parution : 05/09/2013 chez CreateSpace Independent Publishing Platform Prix : 10,34€ chez Amazon Altersciences d’Alexandre Moatti ISBN : 2738128874 (ISBN13 : 9782738128874) Auteur : Alexandre Moatti Nombre de pages : 336 pages Date de parution : 17/01/2013 chez Odile Jacob Prix : 23,90 € chez Amazon ou la Fnac Web La page wikipédia à propos de Nikola Tesla (attention quand même) : https://fr.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla Sur Tesla chez Oatmeal : La page qui avait été faite originellement par the Oatmeal sur Tesla : http://theoatmeal.com/comics/tesla Un article de Forbes sur la question et qui est pas d’accord : http://www.forbes.com/sites/alexknapp/2012/05/18/nikola-tesla-wasnt-god-and-thomas-edison-wasnt-the-devil/#147cb87c1dbd La réponse de the Oatmeal : http://theoatmeal.com/blog/tesla_response Mon point de vue ? Ben The Oatmeal défend son bout de gras et parfois est un peu trop en mode groupie (et tord un chouilla les choses) et Alex Knapp de Forbes est un peu trop “c’est pareil Edison et Tesla”. La vidéo de Richard Taillet à propos de Tesla : https://www.youtube.com/watch?v=dDn6rlPXb7g Une suite de trois très bons billets de Richard Taillet sur Scilogs.fr : http://www.scilogs.fr/signal-sur-bruit/nikola-tesla-la-promesse-the-pledge-13/ http://www.scilogs.fr/signal-sur-bruit/nikola-tesla-le-tour-the-turn-23/ http://www.scilogs.fr/signal-sur-bruit/nikola-tesla-le-prestige-the-prestige-33/ Une description intéressante du brevet de Tesla sur le moteur synchrone (avec des affirmations plus difficiles à confirmer/informer concernant les résonances de Schumann ou le Radar, etc) https://www.bibnum.education.fr/sciencesdelingenieur/electrotechnique/l-invention-du-moteur-synchrone-par-nikola-tesla Une page sur l’Edison Tech Center (ils sont potentiellement partisans) qui, selon eux, débunke des mythes autour de Tesla : http://www.edisontechcenter.org/tesladebunked.html Mon point de vue ? Ok, ils en débunkent certains (l’invention de l’AC par Tesla, par exemple), mais un certain nombre de choses est avancé sans citer de source spécifiquement par information, et vu la passion de certains sur la question on est en droit de se poser la question de la partialité d’un debunkage de soi-disant mythes à propos de Tesla sur une page créée par un centre au nom d’Edison) http://www.lesnumeriques.com/vie-du-net/brevet-google-veut-pouvoir-dechirer-ecrans-n51949.html Les brevets qui seraient censés démontrer que Tesla avait inventé les portes logiques ET et OU : Method of Signaling : http://www.rastko.rs/cms/files/books/46c5e785e19f9.pdf System of Signaling : http://www.freepatentsonline.com/0725605.pdf La page wikipedia sur les ondes stationnaires : https://fr.wikipedia.org/wiki/Onde_stationnaire La page du podcast de Steven Novella en lien avec l’épisode qu’il a fait sur Tesla : https://skeptoid.com/episodes/4345 Le billet du Dr Goulu à propos de Tesla : http://www.drgoulu.com/2012/08/19/nikola-tesla-genie-mais-connu/ La page wikipédia sur son rayon de la mort ou Teleforce : https://en.wikipedia.org/wiki/Teleforce La page wikipédia sur les résonnances de Schumann : https://en.wikipedia.org/wiki/Schumann_resonances La page wikipédia à propos de Marconi : https://fr.wikipedia.org/wiki/Guglielmo_Marconi La page wikipédia sur William Lawrence Bragg : https://en.wikipedia.org/wiki/William_Lawrence_Bragg [1] Par la suite Tesla ne chercha pas vraiment à développer cette invention (comme pour beaucoup d’autres d’ailleurs) qui semblait pourtant demandé par la médecine de l’époque. [2] Il existe cependant des raisons de douter de l’ampleur des vibrations car d’autres expériences du même type ont été réalisées depuis sans des phénomènes approchant ce que Tesla décrit. [3] Pour lui, le fait qu’elles se propagent dans toutes les directions les rendait vraiment inutilisable et cela le renforça dans l’idée de se concentrer sur la transmission d’énergie via la terre. Il ne savait pas qu’elle pouvaient se réfléchir sur l’ionosphère comme ce fut découvert en 1924 sur une couche de particules chargées nommée couche de Kennelly-Heaviside. [4] Il se rapproche de TC Martin qui l’aida à mettre en place certaines conférences et lui permis de publier un livre sur ses inventions. Martin le mis ensuite en relation avec les Johnsons. [5] Après sa participation au succès des chutes du niagara et sa présence massive dans les jounaux, Tesla reçu de nombreux prix et titres honorifiques en 1893 et 1894 : Médaille Cresson, doctorat honorifique de Colombia ou de Yale, entre autres … [6] De plus, Tesla n’ayant plus la clairvoyance de Peck avec lui, passait trop de temps à peaufiner ses inventions et à faire de la publicité et un peu moins à chercher effectivement à trouver preneur … [7] Cette dernière partie est supputée par Carlson dans son livre. [8] https://en.wikipedia.org/wiki/Tesla_Experimental_Station [9] https://fr.wikipedia.org/wiki/Onde_stationnaire [10] Cette notion existe en physique et c’est notamment parce qu’elles peuvent avoir un fort taux de pénétration dans l’océan qu’elles sont utilisées entre la terre, l’ionosphère et les sous-marins pour communiquer. [11] C’est d’ailleurs l’un de leurs points marquants: il semble que les prétentions faites par O’Neill dans sa biographie de Tesla à propos de 200 lampes allumées à plus de 26 miles, n’aient en fait aucune base car aucun témoin, ni aucune note ne sont là pour supporter cette affirmation [12] http://www.bibliotecapleyades.net/archivos_pdf/tesla-colorado-JAN.pdf [13] Carlson, p 299 et Dunning : https://skeptoid.com/episodes/4345 [14] https://skeptoid.com/episodes/4345 [15] Selon Carlson l’implication de Morgan était plus d’ordre philantropique dans la mesure où celui-ci investissait clairement plus dans des industries pour les consolider que dans des start-ups. [16] https://en.wikipedia.org/wiki/Schumann_resonances [17] même si la couche de Kennelly-Heaviside pouvait effectivement réfléchir les ondes [18] Pour certains les plan farfelus de Tesla de transmettre de messages et de l’énergie gratuitement étaient clairement contre les intérêt économiques de Morgan. Pour d’autres Morgan ne voyait pas de business plan viable dans la volonté de Tesla de fournir de l’énergie gratuitement. Carlson de son côté explique que Morgan ne souhaitait pas investir dans une industrie encore très instable où une bulle spéculative semblait se développer. [19] Pas comme celles que l’on utilise aujourd’hui encore avec des pales. [20] https://en.wikipedia.org/wiki/William_Lawrence_Bragg [21] On peut retrouver des infos sur la page wikipédia associée. Nikola Tesla avait en effet des idées sur les rayons cosmiques et même si Margaret Cheney essaye de réhabiliter ce que disait Tesla à leur propos, il semblait être à côté de ses pompes… [22] https://en.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla_electric_car_hoax#cite_ref-3 [23] Par contre, je ne suis pas forcément d’accord avec deux trois trucs dont parle Goulu, mais ça nous en avons discuté ensemble déjà :) [24] Si il y arrivait réellement, ils auraient investi dans quelque chose qui aurait arrêté certains de leurs autres investissement, notamment dans les mines de Cuivre... Comme dit avant, il avait en tête de pouvoir distribuer gratuitement de l’énergie de part le monde ... [25] Si l’on cherche des informations sur cette histoire de soucoupe volante de Tesla, on tombe sur tout une liste de sites avec du charabia qui vont jusqu’à citer des sites comme Occult Ether Physics(et un certain Willian R. Lyne http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.bibliotecapleyades.net%2Ftesla%2Foccultether%2Foccultether03.htm%23CHAPTER%2520V&h=MAQEyRcv9) ou qui font références aux théories de Tesla sur la gravité qui n’étaient absolument pas fondées et en total désaccord avec les expériences ou avec ce qu’Einstein avait pu expliquer. Pour du bon gros délire, vous pouvez aller voir ici : http://www.bibliotecapleyades.net/tesla/lostjournals/lostjournals06.htm [26] Simmons p 227 [27] Simmons p 228-229

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  • TDP 681: TV Doctor Who - 2017 09 Empress of Mars

    · 00:13:50 · Doctor Who: Tin Dog Podcast

    Empress of Mars" is the ninth episode of the tenth series of the British science fiction television series Doctor Who. It is written by Mark Gatiss and was broadcast on 10 June 2017 on BBC One. "Empress of Mars" received generally favorable reviews from television critics. The Doctor (Peter Capaldi), Nardole (Matt Lucas), and Bill (Pearl Mackie) travel to Mars, but upon arrival, they find themselves in the middle of a conflict between the Ice Warriors and Victorian soldiers. The episode marks the return of the Ice Warriors, last seen in "Cold War", an episode of the seventh series that was also written by Gatiss.   Contents   [hide]  1Synopsis 1.1Continuity 1.2Outside references 2Production 2.1Writing 3Broadcast and reception 3.1Critical reception 4References 5External links   Synopsis[edit] On Earth 2017, NASA finds the words "God save the Queen" made of rocks buried under the ice cap of Mars. The Doctor, Bill and Nardole venture to Mars in 1881 to investigate, and they discover that the planet is occupied by human soldiers from Victorian Britain. Nardole goes back into the TARDIS, but it departs for unexplained reasons, returning to the university in present day. Nardole has to ask Missy for help getting back. The humans have befriended an Ice Warrior they have named Friday. Captain Catchlove says they rescued Friday from his crashed spaceship while on patrol in Africa. In exchange, Friday allowed the soldiers to use his species' technology to travel to and mine Mars. The Doctor surmises that Friday is using them to access to his hive. They soon unearth the tomb of the Ice Queen. Despite Colonel Godsacre's order to not approach it, one guard cuts a crystal from the base of the tomb which revives the Ice Queen, Iraxxa. Iraxxa's waking leads to a confrontation with the humans. Friday tells Iraxxa it has been 5,000 years, and Mars' surface is uninhabitable; the Doctor asks Iraxxa to show mercy and gain help from the humans. Dismissing the Doctor and the soldiers, she asks Bill for her opinion, as a fellow woman. She decides to relent based on Bill's word, but then a soldier suddenly fires his rifle, the shot harmlessly glancing off Iraxxa's helmet. Provoked, she returns fire. Catchlove takes command, locking up the Doctor, Bill, and Godsacre, and traps Iraxxa and Friday within the tomb, where they start reviving more Ice Warriors. As the Ice Warriors launch their attack, Friday allies himself with the Doctor and Bill and helps the Doctor gain control of the mining device. The Doctor threatens to use it to bury all under the ice cap. Catchlove holds Iraxxa at knifepoint and attempts to force her to help him pilot a spaceship back to Earth. Godsacre manages to surprise Catchlove and kills him, then begs Iraxxa to kill him. Iraxxa calls off the attack in exchange for Godsacre pledging himself to the Ice Warriors. The Doctor covertly contacts Alpha Centauri to assist the Ice Warriors. The Doctor and Bill help Godsacre leave the message that NASA will discover. Nardole re-appears with the TARDIS. Missy is also on board and expresses concern about the Doctor's health. Continuity[edit] The Doctor's sonic screwdriver still has "no setting for wood", a defect first mentioned in "Silence in the Library". The portrait of Queen Victoria displayed resembles Pauline Collins, who played the role in "Tooth and Claw". [1] Outside references[edit] Friday is named after the character "Friday" from Daniel Defoe's Robinson Crusoe.[1] Bill mentions the movies The Terminator and The Thing, and the Doctor refers to the film Frozen.[1] Upon the discovery of the Ice Empress' tomb, the Doctor says "I've got a bad feeling about this," a recurring phrase in the Star Wars franchise.[2] Production[edit] The read-through for "Empress of Mars" was on 11 January 2017. Filming with the previous episode "The Lie of the Land started on 27 January, with principal shooting ending on 22 February.[2] Writing[edit] The story was originally to have been set on Peladon rather than Mars, hence the return of Alpha Centauri after 43 years.[1]It was also reported to have originally been planned as a sequel to the ninth series episode " Sleep No More", also by Mark Gatiss, referenced in the line delivered by the Ice Empress exhorting her warriors to "sleep no more".[3] Broadcast and reception[edit] The episode was watched by 3.58 million overnight.[4] It received an AI of 83.[5] Critical reception[edit] Professional ratings Review scores Source Rating Rotten Tomatoes (Tomatometer)   Rotten Tomatoes (Average Score)   The A.V. Club   Entertainment Weekly   SFX Magazine [6] TV Fanatic   IndieWire   IGN 8.2[7] New York Magazine   Radio Times [8] Daily Mirror [9] "Empress of Mars" received generally favorable reviews from television critics.[10]

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  • The night sky for April 2016

    · 00:36:58 · The night sky this month

    Northern HemisphereIan Morison tells us what we can see in the northern hemisphere night sky during April 2016.Highlights of the monthApril - still a great month to view Jupiter.This is still a great month to observe Jupiter. It lies in the southern part of Leo, but still reaches an elevations of ~48 degrees when crossing the meridian during the evening. An interesting observation is that the Great Red Spot appears to be diminishing in size. At the beginning of the last century it spanned 40,000 km across but now appears to be only ~16,500 km across - less than half the size. It used to be said that 3 Earths could fit within it, but now it is only one. The shrinking rate appears to be accelerating and observations indicate that it is now reducing in size by ~580 miles per year. Will it eventually disappear?The features seen in the Jovian atmosphere have been changing quite significantly over the last few years - for a while the South Equatorial Belt vanished completely but has now returned to its normal wide state.April: Look for the Great Red Spot on JupiterThe list below gives some of the best evening times during April to observe the Great Red Spot which should then lie on the central meridian of the planet.1st - 23:474th - 21:166th - 22:549th - 20:2411th - 22:0213th - 23:4116th - 21:1018th - 22:4920th - 21:0321st - 20:1823rd - 21:5725th - 23:2530th - 22:44April 3rd - 22:00 BST: Ganymede emerges from Jupiter's shadowDuring the early evening, Jupiter will apear to have just 3 Gallilean satellites: Io and Callisto to its right and Europa to its left. Ganymede is hiding in Jupiter's shadow but will emerge just after 22:00 BST later in the evening.April 6th: just before dawn - the Moon occults VenusOn the 6th of the month, the Moon and Venus will lie close together low in the eastern sky before dawn. At 08:28 BST, as observed from the centre of the UK, Venus will disappear behind the disk of the very thin crescent Moon whose phase will be just 2%. This will be quite an observing challenge and will need binoculars or a small telesocpe to observe along with a good low eastern horizon. BUT BEWARE NOT TO OBSERVE CLOSE TO THE SUN! If possible stand in the shadow of a wall to the left of your position. Ideally, using an equatorial mount, locate the Moon when it rises at 06:20 BST and continue tracking as it approaches and then occults Venus. As seen from the centre of the UK, it will emerge around 20 minutes later as it briefly passes behind the Moon's northern dark limb. The occultation will not be visible from Scotland and, in the northern part of the UK, Venus will be seen to graze along the Moon's rough northern edge. Venus will take ~60 seconds to disappear and ~70 seconds to emerge. NOTE: to show the occultation graphically, I have had to remove the Sun's glare - this will be a very difficult observation. April 8th: 45 minutes after sunset - Mercury and a thin crescent MoonLooking west after sunset and as darkness falls, Mercury will be seen just 6 degrees to the right and slightly up from the a very thin waxing crescent Moon.April 16th - mid evening: A waxing Moon nears JupiterDuring the evening the Moon will be seen gradually nearing Jupiter, closing in to a separation of just over 4 degrees at 22:00 UT. April 21st all night: The Moon at apogeeOn the 21st the Moon, one day from full, reaches apogee, that is at its furthest distance from the Earth. So, on the following day, it will not appear as big - or as bright - as when the full Moon is at perigee, its closest approach to the Earth. Perhaps surprisingly, its angular diameter at apogee is 12% smaller that at perigee and, should a solar eclipse occur near apogee, the Moon's full shadow may not reach the Earth giving rise to what is called an annular eclipse. April 16th and 29th: Two Great Lunar CratersThese are two good nights to observe two of the greatest craters on the Moon, Tycho and Copernicus, as the terminator is nearby. Tycho is towards the bottom of Moon in a densely cratered area called the Southern Lunar Highlands. It is a relatively young crater which is about 108 million years old. It is interesting in that it is thought to have been formed by the impact of one of the remnents of an asteroid that gave rise to the asteroid Baptistina. Another asteroid originating from the same breakup may well have caused the Chicxulub crater 65 million years ago. It has a diameter of 85 km and is nearly 5 km deep. At full Moon - seen in the image below - the rays of material that were ejected when it was formed can be see arcing across the surface. Copernicus is about 800 million years old and lies in the eastern Oceanus Procellarum beyond the end of the Apennine Mountains. It is 93 km wide and nearly 4 km deep and is a clasic "terraced" crater. Both can be seen with binoculars.Observe the International Space StationUse the link below to find when the space station will be visible in the next few days. In general, the space station can be seen either in the hour or so before dawn or the hour or so after sunset - this is because it is dark and yet the Sun is not too far below the horizon so that it can light up the space station. As the orbit only just gets up the the latitude of the UK it will usually be seen to the south, and is only visible for a minute or so at each sighting. Note that as it is in low-earth orbit the sighting details vary quite considerably across the UK. The NASA website linked to below gives details for several cities in the UK. (Across the world too for foreign visitors to this web page.)Note: I observed the ISS three times recently and was amazed as to how bright it has become. Find details of sighting possibilities from your location from: Location Index See where the space station is now: Current PositionThe PlanetsJupiterJupiter reached opposition on March 8th but this is still an excellent month to observe it - high in the southern sky during the evening. It crosses the meridian at around 23:00 (UT) at the beginning of the month and around 21:00 by month's end. Its brightness falls slightly from magnitude -2.4 to -2.3 whilst its angular size drops from 44 to 41 arc seconds. Jupiter spends the month in south-eastern Leo, moving slowly westwards in retrograde motion. With a small telescope one should be easily able to see the equatorial bands in the atmosphere, sometimes the Great Red Spot (see the highlight above) and up to four of the Gallilean moons as they weave their way around it.SaturnSaturn rises at ~02:00 (UT) as April begins and a little earlier each night so that by month's end it rises at about 23:00 (UT). Shining at magnitude +0.3 and brightening to +0.2 during the month it lies in the southern part of Ophiuchus some 5.5 degrees up and to the left of Antares in Scorpius. Its diameter increases from 17.4 to 18.1 arc seconds as April progresses. It will be due south in the early hours of the morning at an elevation of ~19 degrees. The beautiful ring system has now opened out to ~26 degrees - virtually as open as they ever become - and measures 40 arc seconds across. It will be best observed near the meridian during the hour before dawn. If only it were higher in the ecliptic; its elevation never gets above ~19 degrees and so the atmosphere will hinder our view of this most beautiful planet. Sadly, as seen from our northern climes, on each successive apparition it will get lower in the sky, so now is the time to emigrate to the southern hemisphere!MercuryMercury. This month, Mercury has its best apparition of the year for those of us in the northern hemisphere, shining in the west-northwest during the evening twilight. As April begins, it is low above the horizon, but shining brightly at magnitude -1.5. It reaches greatest elongation (east) on the 18th of April, so is higher in the sky, but its brightness will have dropped to a still bright magnitude 0. Then, its highest altitude at sunset will be ~19 degrees, but Mercury will still be at an elevation of ~10 degrees 45 minutes after sunset. At greatest elongation, its disk will be 7.5 arc seconds across with 38% of the disk illuminated. During the latter part of the month, it fades rapidly down to magnitude +1.5 and disappears into the Sun's glare around the 28th of the month as it moves towards inferior conjunction on the 9th of May - when we will observe a transit of Mercury - one of two major highlights for next month!MarsMars. At the beginning of April, Mars rises around midnight (UT). As the month progresses it rises earlier each night so at about 10pm (UT) by month's end. It starts the month in Scorpius, moves into Ophiuchus on the 4th and, as it begins its retrograde motion westwards on April 18th, moves back towards Scorpius which it re-enters on the first of May. Its brightness increases dramatically this month, increasing from magnitude -0.6 to -1.4. At the same time its angular size increases from 12 to 16 arc seconds - the largest it has appeared for some ten years! But as it reaches opposition on the 22nd of May it will subtend over 18 arc seconds. So now is the time to start seriously observing Mars when details such as the polar caps and dark regions such as Syrtis Major should be easily visible in a small telescope on nights of good seeing.VenusVenus,rises less than half an hour before sunrise at the start of April and could be seen given a low eastern horizon, but it will be unobservable after the 9th or so. However, it will be worth attempring to observe it on the morning of the 6th when it is occulted by a thin crescent Moon as detailed in the highlight above.Southern HemisphereHaritina Mogosanu from the Carter Observatory in New Zealand speaks about the southern hemisphere night sky during April 2016.This campfire story is dedicated to Stuart @astronomyblogWelcome to the month of April. My name is Haritina Mogosanu and tonight I'm your starryteller from Space Place at Carter Observatory in Aotearoa New Zealand. I love the Milky Way. The Milky Way is the most spectacular feature of the Southern Hemisphere but to say that is such an understatement. The Milky Way is so striking here and I believe that in the absence of a polar star (which I found hard to find in the Northern Hemisphere anyway), people could even orient themselves by the Milky Way. And why not? We can easily see the Milky Way from Wellington, which according to Lonely Planet is the the coolest little capital in the world. But is still a city, which means that it does come with light pollution and from most of the cities of the world we are lucky to see just the brightest stars. Yet I have noticed when walking home at night from the Observatory, from my street I can still see the Galaxy. I call it My City of Stars. There are times when I look up and gaze straight at the center of it. This time of the year just after sunset I can see from the centre to the edge from Scorpius to Taurus, in one glorious panorama.So in April, my beautiful City of Stars is stretching through the night sky from northwest to southeast. Allow your gaze to wander along this celestial tapestry and you will see the brightest stars. Let's start from West. Lining up onto the celestial river are:Very low on the horizon, Aldebaran - in Taurus, with a magnitude of 0.86. Magnitude is the logarithmic measurement of the brightness of the stars. Logarithmic means that each step of one magnitude changes the brightness by a factor of about 2.512. A magnitude 1 star is exactly a hundred times brighter than a magnitude 6 star, as the difference of five magnitude steps corresponds to 2.512 multiplied by 5, which is 100.Castor and Pollux - in Gemini with magnitudes of 1.93 and 1.14Betelgeuse - in Orion with a magnitude of 0.42Procyon - in the Small Dog, with a magnitude of 0.34And Sirius - in the Big Dog. With a mgnitude of -1.46, Sirius is among the brightest stars in the sky. By convention, the brighter the star, the smaller the number and so some stars and objects have negative magnitudes, like Sirius, or like the International Space Station which can reach up to -6 magnitude, or the full Moon, which has a magnitude of -13. The big dog constellation finally looks the right way up heading also to the western horizon too. From it, turn your gaze left. Nearby comes Canopus -0.72, the second brightest star in the sky. Canopus is not in the white band of the Milky Way. Standing tall, Canopus is high in the sky. Canopus is a circumpolar star from Wellington, which means that it goes around in circles in 23 hours and 56 minutes, riding the celestial Ferris wheel of the Southern Skies, a giant wheel that never stops, day after day, in a sidereal time cycle, as long as the Earth is turning. Besides Canopus, there are other stars lighting the gondolas of the big wheel but not each and every gondola has a bright star inside. If Canopus is on the top of the big wheel then just imagine that the diameter of the wheel is from Canopus to the horizon. Looking clockwise from Canopus in the 4 o'clock position on the wheel is the Lone Star, Achernar. Achernar marks the end of the grand river Eridanus, the river-asterism that flows all the way from Orion to the southern world. At 0.4 magnitude it shines bright in a region that seems devoid of other stars. Lower down, a peacock (Pavo) takes a ride on the wheel. It's main star, which carries the mundane name of Alpha Pavonis (which literally means the brightest star in Pavo), is in the 7 o'clock position on the giant turning wheel, almost as if is just hanging on the side.Following the imaginary curve of the wheel, two very bright stars show up closer to the 10 o'clock position. Firstly, the third brightest star in the sky and our closest neighbour, Alpha Centauri, and then Beta Centauri. They point up at the Southern Cross which is even higher than them in the sky at this time of the year. And one of my favourites, the hypergiant Eta Carinae is somewhere in between Canopus and the Southern Cross. All these stars make the imaginary big wheel.The sky looks almost devoid of stars anywhere inside my celestial Ferris wheel, with two exceptions. Let's split it in two with a diametral line that links the Alpha and Gamma Crucis, stars of the Southern Cross to lonely Achernar. On the same side as the pointers of the Southern Cross, you will find the Small Magellanic Cloud, a beautiful bright galaxy, that looks to the untrained eye (like mine) like a cirrus cloud hanging in space, 200,000 light years away. On the other side of the semicircle, another galaxy, the Large Magellanic Cloud compensates its loneliness by its size, from 150,000 light years away. These so called clouds that neighbour our galactic presence are visually two thirds away from the Southern cross and one third from Achernar. There is nothing else too bright within the big wheel, maybe because the wheel is inhabited by this giant spider, the Tarantula Nebula that has its nest inside the Large Magellanic Cloud. You can see its beautiful wisps through a telescope, although it is very faint. The tarantula nebula is a star-forming region, also known as 30 Doradus, and according to NASA is one of the largest star forming regions, located close to the Milky Way. About 2,400 massive stars in the center of 30 Doradus produce intense radiation and powerful winds as they blow off material into space.While the Large Magellanic Cloud is enormous on a human scale, it is in fact less than one tenth the mass of our home galaxy. It spans just 14,000 light-years compared to about 100,000 light-years for the Milky Way and it is classified as an irregular dwarf galaxy. The ESO astronomers believe that its irregularity, combined with its prominent central bar of stars suggests to astronomers that tidal interactions with the Milky Way and fellow Local Group galaxy, the Small Magellanic Cloud, could have distorted its shape from a classic barred spiral into its modern, more chaotic form.Crux, the Southern Cross, is no stranger to the northern hemisphere and it was entirely visible as far north as Britain in the fourth millennium BC. The Greeks could see it too but since then, the precession of the equinoxes, the wobble of Earth, its gyroscopic dance on the orbit has changed the skies a lot so that now Crux is only visible in the Northern Hemisphere from as far south as 25 degrees latitude north. Florida Keys, Puerto Rico, the islands of the Caribbean, as well as Hawaii are its northern limit of visibility. Near the Southern Cross, there is a dark patch of dust that masks the light that comes from the stars behind it and that is known as the coalsack. Inside the coalsack, the Jewel Box is one of my favourite sights that I visit over and over with the telescope. Lower down on the path of the Milky Way the two pointers look now as if they are hanging from the Southern Cross. First comes Beta Centauri then the famous Alpha Centauri. For Maori they are also known in a different time of the year as the rope of an anchor. Here in Aotearoa, the Maori have three names for the same asterisms (groupings of stars) at different times of the year. What we know as Scorpius is now called Manaia Ki Te Rangi, the guardian of the skies. The messenger between the earthly world of mortals and the domain of the spirits, Mania also resembles to a seahorse and its symbol is used as a guardian against evil. Often you will see Maori people wearing a greenstone in Maori named pounamu Manaia as a taonga, a necklace.Lower on the Horizon, at a magnitude of +0.95, red giant Antares shines as the brightest star in Scorpius. Right next to it, its rival, Ares by its Greek name, or Mars as we all know it better, is challenging the giant's red hue with its own red glimmer. This is how Antares got its name, as being the rival of Ares, Ant-Ares, the rival of Mars. As the Milky Way splits the sky into two sectors, through the northeastern horizon runs the ecliptic, a lower arch, the plane of our solar system bearing the zodiacal constellations. They intersect the Milky Way right on the horizon. First to set on the western horizon, is Taurus and of it, just Aldebaran is left gleaming faintly as it passes beyond the edge of the world. The arch of the ecliptic climbs through Gemini, holder of the two bright stars Castor and Pollux, then higher up, Cancer is almost invisible to the untrained eye, a good peripheral vision training object. Leo, with the Royal Star Regulus is now host to the bright planet Jupiter, then comes Virgo with its bright star Spica, then Libra with Zubenelgenubi and Zubeneschamali the severed claws of Scorpius repurposed into a balance for Justice by the Roman Emperor Julius Caesar. Finally the arch curves down onto the western horizon where Scorpius with red Antares is carrying Red Mars. They appear around 10 PM followed by Saturn about forty minutes later. Mars will brighten steadily through the month as we catch up on it. Its distance shrinks from 118 million km away at the beginning of April to 88 million km away at the end of the month. It remains a small object in a telescope. According to our very own Alan Gilmore who received a lot fan mail about the subject, as probably did all of us, in the mid-month a telescope needs to magnify 130 times to make Mars look as big as the Moon does to the naked eye. Saturn rises after 10:20 pm NZDT at the beginning of April; around 7:20 NZST by month's end. This also means that daylight saving starts soon and with it we will get an extra hour of sleep. Saturn is straight below Antares. If you have never seen Saturn through a telescope, the hunting season is about to open. A small telescope shows Saturn as an oval, the rings and planet blended. Larger telescopes separate the planet and rings and may show Saturn's moons looking like faint stars close to the planet. The best comment that I hear over and over from people looking through the telescope at Saturn for the first time after the ubiquitous wow is how much Saturn looks like... Saturn. Titan, one of the biggest moons in the solar system, orbits about four ring diameters from the planet. Saturn is 1400 million km away mid-month. Mercury might be seen setting in the bright twilight mid-month. It looks like a lone bright star on the northwest skyline. This almost concludes our Night Sky South report for April 2016 but before I leave you with the peace of the night sky, I just want to quickly show you only two deep sky objects visually close to Jupiter, currently the luminary of the night sky. Jupiter is in Leo. Neighbouring Leo are Sextans and Hydra. Sextans is a "minor" equatorial constellation, a designation that made me smile. This constellation was actually invented by the famous stellar cartographer Johannes Hevelius to celebrate his sextant, a beloved instrument he used to map the sky. A copy of his famous maps adorns the ceiling of our beautiful library inside Space Place at Carter Observatory. Unknown to Hevelius, inside the celestial Sextant there is a bright galaxy NGC 3115, also known as the Spindle Galaxy. According to NASA, this field lenticular galaxy, several times bigger than the Milky Way, holds the nearest billion-solar-mass black hole to Earth whereas our supermassive black hole at the center of the Milky Way galaxy, called Sagittarius A, has a mass only equal to about 4 million suns.The other object that I want to show you is inside the largest of the 88 constellations in the sky, Hydra, and close to the current position of Jupiter. The remains of a dying star form a planetary nebula called NGC 3242 and nicknamed "The Ghost Of Jupiter". A planetary nebula is a slowly dying star, a star that is not too big not too small, anything say in the range of 0.8 - 8 solar masses. Planetary nebulae are beautifully coloured and it is believed that they may play a crucial role in the chemical evolution of the Milky Way, blowing out their chemical elements to the interstellar medium. Now these are the same chemical elements that make our bones, construct our skin, and basically are both the building bricks of who we are and what keeps us alive. And all these chemical elements we have on Earth have all been through the hearts of stars. I get many comments a lot of times from people telling me how small and daunted, dwarfed and insignificant they feel when they look at the stars. And that they deliberately avoid looking up. It took me many years to get my head around this but when I look up to the sky, I know for sure that I am made of stardust, and that makes me glow every day.From Space Place at Carter Observatory here in the southern hemisphere I wish a you clear and dark skies so that we can always see the stars and remember that we are made of the same stars dust as they are.Special Thanks go to the amazing Rhian Sheehan, Peter Detterline, Chief Astronomer of the Mars Society, Alan Gilmore from University of Canterbury and to Toa Nutone Wii Te Arei Waaka from the Society for Maori Astronomy and Traditions.

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