jan guillou

  • Jan Lenarz ★ Wie baue ich ein nachhaltiges und veganes Online Business auf?

    · 00:42:47 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

          Interview mit Jan Lenarz von Vehement Das ist die LIFEHACKZ Show Folge Nr. 32! Ladies and Gentlemen, welcome to a new episode of the LIFE HACKZ Show. Live from Chiang Mai, Thailand, Punspace Coworking Space. Der heutige Gast der Show ist ein Jungunternehmer, Jan Lenarz, der eine vegane und nachhaltige Kampfsportmarke aufgebaut hat. Er vertreibt seine Handschuhe, Schienbeinschoner, MMA Grabbing Handschuhe online über einen Shop und internationalisiert gerade nach USA. Sauspannend das alles! Nach dem Lean Startup Approach und ohne fremdes Kapital, komplett gebootstrapped von seiner Kinderzimmerwohnung aus. Grund genug ihn auf den Podcast zu holen. Checkt das sauspannende Interview aus! Und das Interview wird heute präsentiert von dem Five Minute Journal. Das Five Minute Journal ist ein  Tagebuch, das man morgens für drei Minuten ausfüllt und abends für zwei Minuten, sodass Du bei fünf Minuten bist. Und wenn Du das regelmäßig tust, verhilft Dir das zu einer achtsameren und bewussteren und positiveren Einstellung zum Leben. Also Check it out unter www.fiveminutejournal.com und jetzt viel Spaß mit der heutigen Folge mit Jan Lenarz! In dieser Folge lernst du: Wie Du zu mehr Selbstbewusstsein kommen kannst. Wie Du mit Deinem Produkt organisch wachsen kannst. Warum man besser joggen gehen sollte, wenn man gerade nicht weiterkommt. Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 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Jan: (grinst) Dann bin ich in Berlin, da ist mein fester Wohnsitz. Marcus: Genau. Und ich bin auf Dich aufmerksam geworden, ich glaube über einen Artikel, wo es auch um soziales Unternehmertum ging, um Social Entrepreneurship. Und ähm, da ist mir der Satz “Destroy your enemies, not your planet” voll in die Augen gestochen. Vielleicht erklärst Du mal, was dahintersteckt und inwiefern das mit Dir zusammenhängt und mit Deinem Business. Jan: Hm, genau. Das ist unser Slogan von meiner Kampfsportmarke Vehement. Wir machen nachhaltige und faire Kampfsportausrüstungen und ähm, also es ist nicht so gemeint, dass man alles seine Feinde wirklich zerstören soll. Es geht viel um die inneren Dämonen, die man bekämpfen soll, was man halt beim Kampfsport sehr gut machen kann. Und deswegen… und die Erde nicht zerstören, genau, klar. Weil wir eben nachhaltig sind und auch auf Umweltschutz achten und soziale Standards in unseren Fabriken haben. Marcus: Ja, ich interessiere mich ja selber auch für Kampfsport und kenne ja jetzt auch einige andere Brands. Und ehrlich gesagt, ist mir der Ansatz bisher gerade in Verbindung mit Kampfsport auch noch nie so untergekommen. Wie bist Du auf die Idee gekommen, die beiden doch vielleicht etwas konträren Welten miteinander zu verbinden? Vielleicht sind sie ja auch gar nicht so konträr. Jan: Genau, man denkt ja immer… das klingt auch ein bisschen schräg, das gebe ich zu (grinst), aber das ist bei Kampfsport auf jeden Fall nicht so, dass es da nur um Schlägertypen geht. Das kennst Du ja wahrscheinlich auch, wenn Du Dich damit beschäftigst und dann ist es einfach eine sehr ganzheitliche Sportart. Gerade viele asiatische Kampfsportarten haben diese Einheit von Natur und Mensch schon in ihrer Philosophie mit drin, ne? Es ist gar nicht so weit ab. Ich habe einfach gesehen, so im Alltag, im Studio, beim Training… die ganzen Leute, das sind alles Leute, die auf so etwas achten. Also, denen ist die Welt nicht egal. Klingt erstmal als Widerspruch, aber ist es gar nicht. Also, Nachhaltigkeit ist in der Szene ein sehr großes Thema. Marcus: Ja, also ich selber mache Krav Maga zum Beispiel in Berlin, wenn ich dann mal wieder in der Homebase bin und muss sagen, die Leute, mit denen ich dort trainiere sind alle sehr nachhaltig und durchdacht unterwegs und eben nicht diese stumpfen Schlägertypen. Ich glaube, die würden’s auch nicht lange da aushalten bzw. dann auch entfernt werden aus dem Training. Was für einen Background hast Du in Sachen Kampfsport? Jan: Ich habe selber vor zehn Jahren mit Muay Thai, also Thaiboxen angefangen. Damals noch in Hamburg in der Roten Flora, also in dem besetzten Kulturzentrum mitten in der Schanzer. Da noch relativ archaisch in nem kleinen Trainingsraum ohne Trainer, hat man sich da so ein bisschen gehauen (grinst). Das war noch ein bisschen wild. Habe dann angefangen wirklich in Studios zu gehen, in gute Vereine und das so ein bisschen professionalisiert. Ich mache das aber auch selber, wie viele andere auch, nur als Hobby. Also ich bin Amateursportler und mache keine Wettkämpfe. Für mich ist das einfach ein guter, oder der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag und so geht es vielen anderen Leuten halt auch ne? Marcus: Ja. Ich kann auch jedem nur empfehlen, wer es noch nicht ausprobiert hat und vielleicht ein bisschen Bedenken hat, was da in so einem Verein abgeht oder dass es nur darum geht, den anderen auszuknocken oder zu verletzen, das ist überhaupt nicht der Fall. Und hatte jetzt auch schon den Nick Hein hier auf’m Podcast oder den Aristo Luis, der K1 Boxer ist, und muss sagen das sind alles super, super patente Kerle. Die sind echt gut drauf und die haben ja auch nochmal jeden motiviert, dem vielleicht ne Chance zu geben. Wer bock auf ein ganzheitliches Training hat, wo auch nicht nur der Körper, sondern auch sehr der Geist gefordert ist, sollte mal welche Kampfsportart auch immer, vielleicht mal in ner Probestunde austesten und ausprobieren. Jan: Auf jeden Fall. Also es geht da sehr viel auch um die persönlichen Grenzen. Das auszutesten, nicht nur physisch, auch psychisch. Das ist ja erstmal ne kleine Herausforderung damit lernen umzugehen. Also wenn man das kann, wenn man dann auf einmal nicht mehr mit den Augen zuckt bei jedem Schlag, sondern wirklich sieht es geht danach besser, wenn man sich da ein bisschen traut. Das kann man ganz viel übertragen auf den Alltag. Also ich kenne viele Leute, die damit anfangen und dann auf einmal ganz anders auftreten im Alltag. Ich war auch immer super schüchtern und so und das hat sich dadurch alles geändert. Ist schon interessant, ja. Marcus: Ja? Also, wie kam das dann bei Dir, die Transformation zu mehr Selbstbewusstsein? Von Tag 1 an oder durch…? Jan: … Nee das hat ein bisschen gedauert und irgendwann hat es so beim Sparring, wenn man da so mit dem Gegner so ein bisschen kämpft, Kicke macht, wo ich einfach gesehen habe: Okay, ich kämpfe viel schlechter, wenn ich ängstlich bin. Ich muss einfach rangehen und dann funktioniert das halt auch. Und das habe ich so halt ein bisschen auf den Alltag übertragen. Ich hatte halt immer irgendwie Angst vor so Auseinandersetzungen, weil ich immer dachte: Ja gut, vielleicht gibt’s da Schläge oder so. Und da war ich immer super ängstlich und dann habe ich gelernt… auch körperliche Schmerzen, das ist halt überhaupt gar nicht so schlimm, ne? Also davon geht die Welt nicht unter. Damit muss man nur lernen mit umzugehen. Das ist ja ein Testen, ne? Mal ausprobieren… Dann verliert man ganz viel Angst, die man ein bisschen so unterbewusst mit sich herumträgt, wo man da gar keine Angst mehr hat. Marcus: Absolut, also dieses Aha-Erlebnis im Sparring, das hatte ich auch. Dass ich mich erstmal instinktiv nicht - dann wenn der Schlag gekommen ist, man wusste so der landet und Du kannst nicht mehr ausweichen - weggedreht habe oder irgendwie die Augen geschlossen habe, die Fäuste vor’s Gesicht und dann tut’s doppelt weh, weil Du dann auch noch Deine eigenen Handschuhe im Gesicht hast (lacht). Und ja, das geht glaube ich nur über Übungen. Und irgendwann, dass Du es lernst: Okay, der Schlag, der wird jetzt kommen, aber wenn Du das weißt und Dich dann nicht doof wegdrehst, sondern direkt schon den Counter vorbereitest, gehst Du viel besser mit der Situation um, als ängstlich zu sein. Weil dann passiert immer irgendwas. Jan: Genau. Und das im normalen Leben natürlich auch so. Find ich ist ne ganz schöne Analogie eigentlich. Marcus: Ja auf jeden Fall. Was ist Dein Business Background? Dass Du irgendwann dahingekommen bist eine eigene Marke aufzubauen mit nem Onlineshop? Ich weiß nicht, könnten wir gleich nochmal drüber reden, ja. Jan: Genau. Ja ich bin eigentlich Kommunikationsdesigner, also habe in Hamburg Kommunikationsdesign studiert und mich immer viel mit Marken beschäftigt. Also immer für andere Leute Produkte gestaltet oder T-Shirts gestaltet oder Logos. Deswegen konnte ich das eigentlich ganz gut. Ich habe dann einfach beim Boxen oder beim Thaibox gemerkt: Okay, die ganzen Handschuhe, die es so gibt, die gefallen mir alle nicht. Auch vom Design nicht. Die sind halt immer mit Totenköpfen drauf gedruckt. Also ich fand das immer ganz furchtbar. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Marcus: Sehr martialisch immer ne? Jan: Ja, und das passt halt auch nicht so richtig. Und da dachte ich: Gut, da kann man noch was schöneres machen. Ich selbst bin Veganer, das heißt ich wollte Kunstlederhandschuhe haben. Da ist die Auswahl noch viel eingeschränkter. Außer Plastik natürlich und Plastikhandschuhe… so richtig hochwertiges Kunstleder, das hatte ich so noch nicht gefunden. Und dann irgendwas, was noch schön aussieht, das gab es gar nicht. Ja und dann dachte ich: Okay, da kann ich mal gucken, recherchieren, finde ich da irgendwelche Hersteller, die da auf einem Level mit mir sind, ne? Und das hat dann auch ganz gut geklappt, also. Marcus: Und wie bist Du das angegangen, die Herstellerrecherche? Jan: Klar, erstmal natürlich online ganz viele Leute angeschrieben, erklärt was ich meine, mit fairen Arbeitsbedingungen und manchmal kam da “Ja, ja, machen wir”, aber ich so den Eindruck hatte: Nee so richtig… die sagen mir das jetzt nur eigentlich, um den Auftrag zu bekommen. Da habe ich’s direkt seingelassen. Und dann habe ich irgendwann wirklich einen gefunden, der eigentlich das eh schon länger machen wollte, aber noch gar keinen Kunden hatte, mit dem er das angehen konnte. Und mit dem habe ich das dann durchgezogen und die Qualität war auch super. Also die kamen hier an und das war genau das, was ich wollte. Und die erste Auflage war dann auch direkt ausverkauft innerhalb von 24 Stunden. Der Start war extrem positiv. Marcus: Cool und wieviele Handschuhe waren das? Jan: Das waren 100 Paar ne? Sehr übersichtlich. Aber wenn man bedenkt, man bringt eine neue Kampfsportmarke mit veganen Boxhandschuhen auf den Markt. Also ich dachte, da kommt nicht viel. Marcus: (lacht) Ja. Jan: Ich meine bei mir im Verein, ein, zwei Leute, die da auch Interesse hatten, aber… ich wusste nicht, ob das wirklich ein großes Thema ist. Marcus: Ja, gerade diese Kombi hat mich total cacatched. Also zum einen dieses Social Entrepreneurship, nachhaltig irgendetwas zu produzieren. Dann Kampfsport interessiere ich mich eh für. Dachte: Wie passen die Welten zusammen? Und dann war ich jetzt die letzten 30 Tage hier im Oktober, das hat vor drei Tagen aufgehört, auf so einer 30 Tage Vegan-Challenge unterwegs. Jan: Ja. Marcus: Was mir selber auch total viel gebracht hat und ich bin jetzt glaube ich kein 100%-iger Veganer dadurch geworden. Aber werde meinen Fleischkonsum sehr massiv einschränken, so auf 80/20, so vielleicht 20% Fleisch noch und der Rest vegan. Also es hat mir schon viel gebracht. Und dachte, es ist ja echt ne krasse Kombi und habe dann ein bisschen tiefer einen Research gemacht: Wer steckt dahinter? Und bin dann auf Dich gestoßen. Um so mehr freue ich mich, dass Du jetzt hier am Start bist, darüber zu sprechen. Du sagtest gerade ganz klassisch Online Recherche. Heißt: Du hast bei Google gesucht nach den entsprechenden Briefen und bist dann die Händler direkt angegangen über E-Mail. Weil viele stellen sich das wahrscheinlich mega schwer und aufwändig vor, wenn die jetzt das fertige Produkt sehen. Auf der anderen Seite denke ich, ich wüsste jetzt gar nicht wo ich anfangen soll. Jan: Genau, das ist halt so ein bisschen das Ding. Klar, wo wir jetzt stehen, das ist natürlich schon ein bisschen Arbeit, dass man das wirklich auch so Qualitätskontrolle immer hat und wirklich weiß, dass auch alles produziert wird. Das ist schon Arbeit, aber am Anfang ein Produkt herzustellen ist halt wirklich nicht so krass. Also, als ich die ersten Handschuhe hatte, haben meine Freunde gedacht so, ich kann zaubern, weil ich irgendwie auch Dinge produziere. Und das ist halt wirklich der einfachste Punkt. Also einen Hersteller zu finden ist gar kein Problem. Es gibt ja auch Seiten wie Alibaba, wo die Leute ihre Sachen anbieten. Da kann man direkt sich einen aussuchen und denen das Logo schicken und dann hat man das zwei Wochen später. Und wenn man so was machen will, dann ist das kein Problem. Klar, wenn man auch auf faire Arbeitsbedingungen wert legt, dann ist es noch ein bisschen was anderes. Da muss man wirklich dann schon ein paar mehr anschreiben und gucken, wie tickt die so. Aber selbst Produkte herzustellen, das ist für jeden eigentlich heutzutage gar nicht so schwierig. Also da war ich selbst überrascht auch, dass die auf einmal auch hier angekommen sind. Wie einfach das dann ist. Marcus: Und das war dann der Handschuh mit Deinem Design, der dann bei Dir angekommen ist im Paket? Du hast ihn ja ausgepackt und dachtest “Boah wow, wie geil ist das denn?” Ihr habt da irgendetwas haptisches erschaffen, was man auch anfassen kann. Jan: Genau, das war nämlich so ein super Moment. Die kamen halt am Flughafen an, vor zweieinhalb Jahren in Berlin und ich hatte gar keine Ahnung, wie man sowas angeht, auch mit der Zollanmeldung, ne? Da muss man sich schon ein bisschen reinfuchsen, aber die Leute sind auch ganz nett beim Zoll. Also, wenn man das noch nie gemacht hat. Die helfen einem auch, also da … es war einfacher als ich dachte. Hatte mir dann aber nur einen Ford Ka gemietet, weil ich dachte “Ja ein paar Handschuhe sind ja nicht so groß”. Marcus: (grinst) Jan: Stand dann halt vor so ner riesigen Europalette voller Handschuhe, wo ich nicht wusste, wie ich das in mein Auto bekomme. Marcus: Wieviele Unzen sind das? Jan: Also, das kann man alles noch besser machen, aber irgendwie geht’s dann trotzdem. Marcus: Ja und ich glaube, das ist genau das Ding, was dann viele Unternehmer oder erfolgreiche Unternehmer von anderen Menschen unterscheidet. Die erfolgreichen Unternehmer gehen Sachen an, die machen einfach, probieren, testen, fallen vielleicht mal hin, stehen wieder auf oder fahren dann mit nem Ford Ka zum Flughafen (lacht). Die anderen konzeptionieren dann jahrelang an dem Design an Handschuhen, aber ohne überhaupt mal ne E-Mail an einen Händler rausgeschickt zu haben. Jan: Genau. Ich kenne auch Hersteller von Sportartikeln. Freunde von mir, die jetzt seit drei Jahren in ihrer Kammer sitzen und es halt immer besser machen wollen. Und das ist halt … Ist natürlich auch ein schöner Ansatz. Da verliert man aber massig viel Zeit. Also lieber erstmal ein Produkt auf den Markt bringen, wo man noch etwas verbessern kann und dann schonmal Feedback bekommen. Also das ist ganz wichtig. Weil Du kannst es gar nicht perfekt machen, wenn Du nicht die ganze Zeit Feedback bekommst, was die Leute wirklich wollen. Das ganze Geld in die Hand nehmen, was man hat, bestellen und dann nächste Auflage wird besser. Marcus: Genau. Das heißt, das was Du eingenommen hast aus dem Cashflow das Unternehmen dann wachsen lassen, indem Du es wieder investierst. Jan: Genau. Das ist ja das schöne, wenn man gerade Produkte hat. Man hat ja direkt Cashflow. Und das war für uns auf jeden Fall super. Das heißt, ich konnte direkt die zweite Auflage bestellen. Schon mit Verbesserungen, schon mit besserer Verpackung. Wir haben umgestellt auf Recycling Kartons, alle Poly-Beutel weggelassen. An solchen Sachen kann man direkt arbeiten. Marcus: Das heißt aber für die erste Bestellung brauchtest Du aber dann ein bisschen Kapital, was Du über Dein Online Business aufgebaut hattest? Jan: Genau, aber die erste Auflage, die war auch nicht so wahnsinnig teuer. Also mit 2.00 bis 3.000 Euro kommt man eigentlich schon hin. Das kann eigentlich jeder zusammenkriegen, wenn er schon ein Produkt hat und er muss jetzt nicht jahrelang für sparen oder einen Kredit aufnehmen. Marcus: Das heißt, dass ist auch 100% eigenfinanziert und gebootstrapped ohne Venture Capital oder irgendwelche Shares, die Du abgeben musstest? Jan: Genau, alles gebootstrapped, ja. Marcus: Cool! Und wie hast Du dann die Reichweite bekommen, um die ersten 100 Handschuhe an den Mann zu bringen. Jan: Genau, das war natürlich ganz spannend. Ich hatte einen kleinen Shop aufgesetzt. Das ist das Gute, wenn man selbst Grafikdesigner ist. Dass man solche Sachen, die wirklich viel anfallen, dass man die selber machen kann. Also das ist wirklich Gold wert. Das sehe ich immer wieder bei anderen Startups, die ich berate, dass die immer besser beraten sind, wenn sie einen Designer im Team haben, als jetzt nen BWL’er zum Beispiel. Das konnte ich also alles ganz gut machen. Habe eine Facebookseite aufgesetzt. Klar, die ganzen klassischen Sachen. Und dann glaube ich, habe ich für 5 Euro Werbung geschaltet auf Facebook und dann hat es direkt jemand von Boxhaus gesehen, also dem größten europäischen Onlinehändler für Kampfsportausrüstung. Marcus: Cool! Jan: Und die haben’s dann einfach gepostet auf ihrem Blog so. Und das hat halt eben eine enorme Reichweite gehabt. Und so kam das dann alles zustande. Ne Woche später hat sich die Band Boysetsfire bei mir gemeldet. Kennt man, wenn man sich mit Punk und Hardcore beschäftigt. Das ist eine ganz große US-Punkband. Marcus: Wow! Jan: Die fanden es super, die haben es gepostet und dann hatte ich über Nacht 5000 Facebook Fans. Marcus: Woah. Jan: Das war ganz gut für den Start. Ich war ein bisschen überwältigt. Das war alles kurz vor Weihnachten und ich wusste gar nicht so richtig, was da passiert. Aber so kann es auf jeden Fall gehen… Da sind einfach Partner, die größer sind als man selber immer Gold wert, weil selber das aufzubauen über Facebook-Werbung oder mal Werbung schalten, das dauert. Marcus: Ja, absolut. Aber so Sachen können auch nur passieren, wenn Du es - wie eben gesagt - versuchst und machst und die Seite aufsetzt und irgendetwas postest und vielleicht mal 5 Euro in die Hand nimmst, um Facebook Werbung zu schalten. Dass es dann auch bei den richtigen Leuten ankommt, ne? Jan: Ganz genau. Und natürlich als Social Business hat man immer den Vorteil, dass man sowas ganz gut bekommt, solche Presse ne? Also wenn ich jetzt ganz normale Boxhandschuhe auf den Markt geschmissen hätte, das hätte keinen interessiert. Das hätte keiner gepostet. Also ein bisschen Innovation oder Nachhaltigkeit, das hilft ganz viel. Viele denken, das ist immer so ein Nachteil, wenn ich jetzt irgendwie die höheren Herstellungskosten ans Bein binde, aber gar nicht. Also ich sehe nur Vorteile dadurch, dass wir so ein bisschen auf’s Fair achten. Marcus: Ja und ich habe auch das Gefühl, dass gerade im letzten Jahr das Bewusstsein bei sauvielen Menschen, egal was für einen Background die haben, irgendwie das Bewusstsein für Nachhaltigkeit gewachsen ist. Als ob da gerade wieder so ein neues Movement entsteht. Jan: Auf jeden Fall und das ist halt, genau… Das ist so ein Movement, das heißt es ist noch so ein bisschen was spezielles. Das wird sich nicht ändern, also das wird Standard werden und Alltag. Und jetzt kann man sich glaube ich noch ganz gut als Marke positionieren. Das heißt, wer jetzt eine Idee hat und damit raus will, der muss das jetzt machen. In dann drei Jahren gibt’s das auch schon in nachhaltig. Also eigentlich kann man gerade ganz viele Sachen nochmal neu machen in gut und in besser. Muss es aber jetzt tun. Marcus: Ich glaube, das ist ein ganz guter Tip von Dir, den Du gerade abgefeuert hast. Dass viele Sachen schon da sind, die sind ganz cool, aber die sind halt nicht nachhaltig. Und wenn Du dann in dem Bereich Nachhaltigkeit und ein Firstmover bist, so wie Du, dann bist Du halt da, wenn das Ding dann losgeht und in den Mainstream dann vielleicht irgendwann übergeht. Jan: Ganz genau. Marcus: Okay und zu Boxhaus, das finde ich echt faszinierend, dass Du das gerade erwähnt hast. Ich wusste jetzt auch nicht, dass Du überhaupt ne Verbindung zu Boxhaus hast, weil ich kenne die Leute von Boxhaus auch ganz gut, speziell den Rainer. Und bei dem ist das so gelaufen, mittlerweile kriege ich ein paar T-Shirts von denen gestellt, weil ich die Marke ganz cool finde und ich war auf Facebook und hatte ein T-Shirt vom Boxhaus an, was ich mir vorher irgendwann mal bestellt hatte, weil ich die Sachen ganz cool finde und das gepostet öffentlich. Und seine Tochter hat das Bild gesehen und dann dem Rainer, ich glaube das ist der Geschäftsführer oder Gründer, Founder, Inhaber vom Boxhaus, Bescheid gegeben, dass ich seine Klamotten trage und die haben mich dann ganz unkompliziert angeschrieben, ob sie mein Bild für Social Media verwenden könnten und ich kriege dafür ein T-Shirt oder so. Das fand ich super cool, diesen Ansatz. Dieses ganz unkomplizierte, auf Leute zuzugehen und ... Jan: Das machen die ganz viel, ja. Auf jeden Fall. Marcus: Diesen Giving Aspekt. Und dann sagte er “Brauchst Du neue Shirts? Ich schick Dir dann einfach welche zu”, ohne jetzt irgendwie zu sagen: So, das ist jetzt die Abmachung und Du musst das und das damit machen. Jan: Genau, also und genauso machen wir das auch. Also ich mache nie mit irgendwie Verträge. Wenn ich irgendwelche Kämpfer unterstützen will, dann kriegen die das und dann sage ich direkt “Ey, Du musst dafür gar nichts posten oder so. Das heißt, wir wollen Dir etwas geben” und das finden die meisten halt so cool, dass die halt trotzdem irgendwas posten. Das passt schon. Also die Leute sind auch …. Da muss man nicht irgendwie immer mit Verträgen hinterherrennen und Abmachungen. Marcus: Nee null. Und das ist auch dieses Giving Prinzip. Dreimal mehr geben als nehmen und es kommt eh irgendwann zurück. Die Leute erinnern sich daran und wenn sie Dir was Gutes tun können, dann sind die zur Stelle ne? Jan: Auf jeden Fall! Marcus: Wenn Du Dir Kampfsportler aussuchst, denen Du dann Deine Sachen anbietest oder zur Verfügung stellst, wonach gehst Du da? Jan: Ja, wir gucken natürlich schon, dass die zur Marke passen. Also Branding ist unsere Stärke, also diese Markenbildung. Eben dass wir für was stehen und dieses nachhaltige Konsequentsein, das ist unser Markenkern. Das heißt, wir müssen auch Kämpfer nehmen, die dazu passen. Alle Kämpfer, die so ein bisschen Alternativ sind oder nen Background im Tierschutz haben, oder ein bisschen politisch aktiver sind, die nehmen wir alle immer ganz gerne. Also jetzt Mac Danzig ist einer unserer großen Kämpfer. Er ist ein großer UFC Kämpfer von vor ein paar Jahren. Solche Leute unterstützen wir total gerne.   Marcus: Mh und Du sagst gerade, eure Stärke ist Markenbildung und Markenführung. Das kommt wahrscheinlich aus Deiner Agenturzeit dann? Jan: Genau. Also ich war nie selbst in einer Agentur. Ich habe alles immer als Freelancer gemacht. Aber Markenbildung gerade für nachhaltige Startups war immer so mein Hauptthema. Klar, das sehe ich auch bei uns. Das ist auf jeden Fall ganz wichtig für irgendwas zu stehen. Es gibt so viele Marken und man bekommt richtig gute Boxhandschuhe für 30 Euro, überhaupt gar kein Problem. Es ist ein hochpreisiges Produkt und da muss man dann auch für etwas stehen, sonst kann man das nicht machen.   Marcus: Ja absolut. Und wenn man jetzt auf eurer Seite unterwegs ist. Das ist jetzt nicht vehement.com ausgeschrieben, sondern in Kurzform ne? Jan: Genau. Marcus: Sprich: vhmnt.com. Das verlinken wir auch in den Shownotes. Da sieht man schon ganz klar, wie viel Professionalität da drin steckt und irgendwie auch eine ganz klare Aussage. Finde ich mega gelungen. Die Seite, hast Du die auf WordPress gebaut oder ist das ein fertiges Modul? Jan: Die Seite läuft auf WordPress, genau. Also wir stellen direkt demnächst auf PrestaShop um, weil wir eben auch zwei Lager haben. Einmal in Los Angeles und einmal in Berlin. Und da hat WordPress so ein bisschen Probleme mit. Das heißt beim Shop muss man da so ein bisschen aufrüsten. Marcus: Okay und das Lager in den Staaten, ist das dann ein Fulfillment-Anbieter oder wie ist das? Jan: Ganz genau. Also wir arbeiten mit Shipwire, einer oder wenn nicht sogar der größten Fulfillment-Firma überhaupt. Die halt Lager auf der ganzen Welt anbieten. Und die haben gerade für kleine Startups ganz gute Deals. Also man zahlt ganz wenig Flächenmietungskosten, sondern hat einfach diese Handling-Gebühren pro Paket. Marcus: Das ist cool. Das ist dann viel planbarer. Das heißt, Du hast flexible Kosten, dynamische Kosten und nicht fette Fixkosten am Bein, als kleines Startup. Jan: Ganz genau. Trotzdem muss man natürlich überlegen, ob man in den USA an den Markt gehen will. Es ist schon viel Aufwand. Man ist halt auch nicht vor Ort. Man ist dann nicht so gut in der Presse wie hier. Also in Deutschland passiert das einfach organisch, weil man einfach Leute kennenlernt. Also hier haben wir ständig irgendwelche Blogartikel. In den USA ist das einfach nicht so. Das ist halt schon viel Aufwand, die Sachen dahinzubringen. Also man kann nicht einfach als deutsches Startup oder Firma Sachen in die USA importieren. Das geht halt nicht. Da muss man sich schon ganz viel mit beschäftigen. Also das würde ich nur Leuten raten, die wirklich denken: Okay, das ist der Hauptmarkt. Bei uns ist das so ne? Also Kampfsport ist in den USA viel, viel größer als hier. Veganismus, Nachhaltigkeit ist da schon nochmal ein paar Jahre weiter. Das heißt gerade Westküste USA ist für uns natürlich ein Kernmarkt. Marcus: Mh absolut und trotzdem finde ich, klar, man muss sich da nach und nach reinfuchsen, aber wieder ein gutes Beispiel, wie man dann organisch wachsen kann und es eigentlich für jede Herausforderung irgendwo auch schon mittlerweile ne fertige Lösung gibt, out of the box. Diese Fulfillment-Anbieter gab’s glaube ich vor fünf oder zehn Jahren noch nicht. Da brauchtest Du ein riesen Lager und was weiß ich noch alles und jetzt gibt’s dann Serviceanbieter, die das komplett für Dich abwickeln können, ähnlich wie Amazon Fulfillment oder wie heißt das nochmal? Jan: Genau, Fulfillment bei Amazon gibt’s auch noch ja. Das wollten wir jetzt als Sozialunternehmen halt einfach nicht. Da ist Amazon von daher auch manchmal so ein bisschen in der Negativpresse. Deswegen haben wir da eine Alternative gesucht und ja. Aber klar, die bieten das auch an und ich glaube auch nochmal professioneller. Marcus: Ja, seid ihr denn auf Amazon oder habt ihr euch bewusst komplett gegen Amazon dann entschieden. Jan: Nee, wir haben uns bewusst komplett dagegen entschieden. Bei uns kommen Zwischenhändler, also ganz wenige Shops, die unser Sachen haben. Wir verkaufen eigentlich alles selber. Weil es gibt halt auch einen Grund. Also wer vegane Boxhandschuhe sucht, die wirklich auch zertifiziert sind, da gibt es nur uns. Und da kann man sich diesen Luxus leisten, dass man halt jetzt gar nicht so viel Vertrieb macht, sondern die 40 ersten Seiten auf Google sind halt wir, wenn man nach veganen Boxhandschuhen sucht. Und dann kann man sich das halt noch leisten, dass man wirklich das auch selbst vertreibt. Natürlich behalten wir dann auch die ganze Marge ne? Marcus: Ja, perfekt. Jan: Wenn wir da über Zwischenhändler gehen, dann sieht das halt schon ganz anders aus und dafür sind wir halt echt noch zu klein. Marcus: Hm und Du sagst jetzt die ganze Zeit “Wir”. Wer ist das genau? Jan: Genau. Ich hab’s gegründet. Dann ist vor zwei Jahren eine gute Freundin von mir mit eingestiegen, die so ein bisschen Finanzen im Blick hat und Organisation. Das heißt wir sind eigentlich zu zweit, haben aber ein großes Netzwerk aus Leuten, also wir haben auch Leute, die uns immer wieder unterstützen mit Beratung und Fotografen und so. Also es sind nicht alle festangestellt, muss man ja da auch heutzutage gar nicht mehr. Marcus: Nee. Jan: Aber es ist halt schon so ein Netzwerk aus fünf bis zehn Leuten, die halt immer bereitstehen, wenn irgendwas entsteht. Marcus: Cool! Sauspannend! Genau und wenn …  ihr sagt, ihr seid nachhaltig unterwegs, gibt’s da festgeschriebene Leitsätze oder Grundsätze oder Manifesto oder ne Firmenvision, Mission Statement, was Du hier mal rauslassen kannst? Jan: Ähm klar, also wir versuchen schon, dass wir einfach den Planeten möglichst wenig schaden, aber gleichzeitig auch so viel Gutes tun, wie es halt irgendwie geht und wenn es auch mehr kostet, ist das auch völlig in Ordnung, weil wir auch hochpreisigere Produkte anbieten. Das beinhaltet bei uns, dass wir auf faire Arbeitsbedingungen achten. Wir sind noch nicht Fair Trade zertifiziert, weil es gibt noch keine Fair Trade Kampfsportfabrik auf dieser Welt. Das heißt, wir sind dabei, die zu bauen. Also sobald wir dafür Finanzen haben, werden wir die Fair Trade Zertifizierung anstreben. Das heißt, die internationalen Arbeitsbedingungen werden eingehalten, keine Kinderarbeit, Gewerkschaften und solche Sachen. Das ist alles mit dabei. Aber auch Kleinigkeiten, einfach dass wir keine Verpackungen für unsere Handschuhe haben, sondern alles nur in Kartons stecken, solche Sachen. Dass wir keine Luftfracht verwenden, sondern alles per Schiff machen. Also ganz viele Kleinigkeiten, die zusammen halt ein ganz gutes Paket geben. Wir spenden von jedem verkauften Boxhandschuh einen Euro an das Wolf Conservation Center. Unser Logo ist ein Wolf. Das heißt, zum Arterhaltungsschutz der Wölfe wird ein bisschen was getan. Alles nur kleine Sachen, aber so im Gesamtkonzept versucht man schon da einfach alles gut zu machen, auch wenn es was kostet. Das muss schon sein für uns. Marcus: Mh und würdest Du sagen, das ist im Moment so Dein Hauptfokus und Dein Hauptbusiness oder was treibt Dich gerade sonst noch um businessmäßig? Jan: Das ist schon mein Hauptfokus, das ist ja auch eine UG, ne? Das kann man nicht einfach nebenbei machen. Da muss man schon immer einen Blick drauf haben. Es ist natürlich auch alles viel Arbeit. Ich mache nebenbei manchmal auch noch Designs. Also ich berate auch noch Social Startups oder Stiftungen oder NGOs zum Thema Design, weil ich da einfach irgendwie ganz viel gelernt inzwischen. Marcus: Läuft das dann unter Deinem Brand “Gut gebrüllt Löwe”? Jan: Genau, das  ist dann meine Agentur Gut gebrüllt Löwe, wo wir halt sowas anbieten. Das ist zwischendurch mal ganz nett. Das ist aber wenig. Also da haben wir sehr ausgewählte Kunden, wenn uns auch wirklich was gefällt, dann machen wir das. Mein Haupteinkommen ist schon Vehement. Und jetzt habe ich noch ein kleines Buch geschrieben gerade. Crowdfunding. So Nebenprojekte, dafür muss immer Zeit sein, das finde ich ganz wichtig. Marcus: Um auch den Horizont schön weit zu halten und nicht zu sehr im Tunnel abzutauchen, ne? Jan: Genau. Also ich langweile mich auch schnell so. Deswegen, wenn ich wenigstens einen Tag die Woche mal ein ganz anderes Projekt habe, dann ist das für mich super gut. Das hilft auch Vehement. So habe ich am nächsten Tag wieder Kraft volle Power für Vehement. Ich glaube, wenn ich fünf Tage die Woche nur eine Firma machen würde, dann würde mich das schon ein bisschen nerven. Marcus: Ja. Für Vehement hast Du ja auch verschiedenste Auszeichnungen bekommen und Awards. Bewirbt man sich dafür oder werden die dann auf Dich aufmerksam? Jan: Das ist ganz unterschiedlich. Also jetzt der Peta Progress Award haben wir einfach so bekommen. Die gucken sich einfach so um, was gibt’s an veganen interessanten Produkten. Für manche Awards muss man sich bewerben. Marcus: Das ist schon fett von Peta ne Auszeichnung zu bekommen. Jan: Ja auf jeden Fall! Da haben wir uns schon sehr gefreut, vor allem kam das auch sehr überraschend. Für viele andere Sachen muss man sich bewerben. Also wir haben auch Business Plan Wettbewerbe und so. Das ist dann schon viel Arbeit. Aber das machen wir jetzt auch nicht mehr. Also da steckt man dann drei, vier Tage rein, um irgendwie ein Konzept zu schreiben. Das ist eh immer genau das gleiche, aber jeder Award will es irgendwie in seiner Struktur aufgeschrieben haben und ja. Das ist immer ganz nett, aber jetzt haben wir ein paar Awards, was soll ich mit noch einem? Also die drei, vier Tage Arbeit jetzt stecke ich lieber in andere Sachen. Und da muss man als Startup immer aufpassen. Es gibt so viele Awards und ich kenne viele Leute, die einfach die ganze Arbeitskraft in diese Awards stecken in der Hoffnung, dass sie dann vielleicht 5000 Euro gewinnen. Das ist den Aufwand dann nicht wert. Da muss man immer ein bisschen gucken. Marcus: Nee, aber in eurem Fall ist glaube ich auch schon geschickt als Marketing Tool eingesetzt auf der Website. Die ganzen Logos und Awards, die machen irgendwie schon Eindruck und ja, gibt nochmal so Social Proof ne? Jan: Genau. Das ist halt klar, zur Verifizierung quasi so ein bisschen, also Reason to Believe nennt sich das im Branding. Sind solche Logos ein Abzeichen immer ganz schön. Gerade wenn man ein Produkt hat, was die Leute vielleicht erstmal ein bisschen verwirrt. Dann würde ich schon raten, dass man auch so ein bisschen guckt, dass man Awards hat oder Siegel, Abzeichen. Das ist schon immer alles ganz gut. Irgendwann reicht’s dann auch. Also unsere Website ist voll da. Ich brauche jetzt nicht noch nen siebten Award da drauf kleben. Marcus: Okay und damit Dir nicht langweilig wird, hast Du jetzt noch ein neues Projekt gelaunched einguterplan.de? Jan: Genau “Ein guter Plan” ist ein Buch, ist ein Terminkalender, ein Lebensplaner und ein Sachbuch in einem. Also so ein ganzheitlicher Kalender. Das ist in den USA auch gerade relativ beliebt, ein ganz großes Thema. Dass die Leute einfach loskommen wollen, einfach ihren Terminen hinterherzurennen und gar nicht so ihr Leben zu planen. Deswegen haben wir diesen Kalender entwickelt, der halt ganz viele Tools bietet und Texte zum Thema Selbstverwirklichung, Glücksforschung und diese ganzen Sachen. Das haben wir halt am Wochenende auf Startnext gelaunched. Marcus: Jetzt am Wochenende? Jan: Genau jetzt am Wochenende, vor vier Tagen. Haben jetzt auch schon Überfounded, also schon 200% eingesammelt. Also man sieht schon, da ist der Bedarf auf jeden Fall da. Marcus: Krass, gratuliere! Jan: Ja, vielen Dank. Und genau, man muss einfach ein bisschen auf sich achten, gerade wenn man so viele Projekte hat wie ich. Dass man sich nicht überarbeitet. Klar, das fühlt sich nie so richtig krass wie Arbeit an, weil es immer irgendwie so das eigene Ding ist. Aber auch da muss man einfach so ein bisschen Achtsam sein, ne? Und deswegen habe ich mit ner Freundin das geschrieben und zusammengetragen. Marcus: Weil Du schon drauf achten musstest, dass Du nicht zu viel machst und zu viele Projekte hast, hast Du noch ein Projekt angeschoben? (beide lachen) Jan: So ungefähr, es klingt erstmal schwierig. Es ist auch natürlich jetzt viel Arbeit, aber wir haben gesehen, der Bedarf ist da. Also ich sehe einfach ganz viele Leute, die sich totarbeiten und das kann es einfach nicht sein. Genau, und diesen Fehler habe ich auch gemacht. Inzwischen sehe ich das ganze viel entspannter und arbeite halt nicht mehr so viel und arbeite auch nicht mehr abends und arbeite auch nicht mehr am Wochenende.   Marcus: Mh mh und zu welcher Zeit war das, als Du gesagt hast, Deine Work-Life-Balance war völlig außer Control? Jan: Das war letztes Jahr. Da hatte ich echt irgendwie ganz viele Aufträge, dann hatte ich Vehement und noch ein paar andere kleine Sachen und wusste weder ein noch aus. Das war es auf jeden Fall nicht wert. Ich bin dann drei Monate nach Mexico geganen und habe drei Monate lang gar nichts gemacht und lag nur am Strand. Marcus: (grinst) Konsequent! Jan: Es ist schon besser. Und seitdem ich wieder zurück bin, achte ich halt sehr auf solche Sachen. Marcus: Aha. Ja, das klingt echt nach smartem Business, was Du da betreibst. Was ist Dein Background? Hast Du das irgendwo vorher gelernt oder kannst Du gute Ressourcen oder Bücher empfehlen, die Dich in die Spur gebracht haben, in der Du jetzt bist? Jan: Ähm, ja klar, ich glaube jeder von uns fängt an mit der 4 Hour Workweek als Beispiel, dass man halt versuchen soll möglichst wenig zu arbeiten. Genauso guter Klassiker wie Getting things done von David Allen, dass man sich so ein bisschen selbst organisiert. Sehr viel war es aber Gespräche mit Freunden und dann selbst so ein bisschen herauszufinden, was tut uns eigentlich gut. Also das hat mir am meisten geholfen. Weil ich halt ganz viel mit Leuten zu tun habe, die halt wirklich auch Firmen gegründet haben und manche kriegen’s halt irgendwie hin, manche nicht. Und dann, man lernt da so ein bisschen da rauszufinden, woran liegt das denn jetzt eigentlich. Marcus: Ja, hast Du denn einen Background in BWL oder vorher studiert? Jan: Ja, ich bin Kommunikationsdesigner. Also ich habe Kommunikationsdesign studiert in Hamburg. Das heißt, Grafik ist eher mein Background. Marcus: Cool, sauspannend! Hast Du irgendwelche Morgenroutinen, die Du täglich abspulst? Ist die erste Stunde Deines Tages geskriptet? Jan: Nee gar nicht. Ich kenne viele Leute, die das sehr erfolgreich machen. Ich mache manchmal ein bisschen Yoga Sachen. Sowas finde ich immer ganz gut. Mein Ding ist einfach: Ich schlafe immer aus. Ich stelle mir nie nen Wecker. Also schon seit Jahren nicht. Das geht halt auch immer ganz gut. Und dann brauche ich jetzt auch gar nicht so viel Routine, um dann morgens wach zu werden und fahre dann irgendwann mittags ganz gemütlich ins Büro. Ich wohne in Berlin und fahre halt ne Stunde mit dem Fahrrad ins Büro. Das ist so meine Morgenroutine, durch den Tiergarten jeden Morgen. Das geht dann schon. Es ist eher, dass ich halt irgendwie Abends viel mache, um dann runterzukommen. Also Yoga, Kampfsport, das ist dann schon wichtig. Und wenn ich das nicht habe, dann fehlt mir schon was. Marcus: Mh, das merkt man dann auch sofort oder? Jan: Auf jeden Fall, ja. Also manchmal erschreckend, dass man da schon ein bisschen abhängig ist, aber ich glaube, das ist eine ganz gute Sucht mit dem Sport. Marcus: Ja absolut, das ist ne ganz gesunde Droge, aber ich merk’s auch. Wenn ich unterwegs bin und man hat nicht immer die Chance so viel Sport zu machen, wie man’s gewohnt ist. Es fehlt irgendwie einfach. Jan: Auf jeden Fall. Also gerade hier… Du bist ja auch viel auf Reisen ne? Das ist ja dann auch nicht immer so einfach wahrscheinlich? Marcus: Nee, das ist nicht einfach, gerade am Anfang, als ich da überhaupt noch keinen Plan hatte, wie ich das denn jetzt anstellen soll, wenn ich dann auch so krass reise. Wir sind ja auch meistens nur mit nem Backpack unterwegs. Also immer nur mit nem Backpack unterwegs und dann irgendwie in so Miniorten irgendwo ganz abgelegen am Meer, wo Du in der Regel auch gar keinen Gym hast oder kein Kampfsport machen kannst oder keine Gewichte heben kannst oder nicht in ein Crossfitboxing kannst. Da muss man sich so nach und nach dann reinfuchsen und jetzt reise ich beispielsweise immer mit so nem TRX-Band. Ich weiß nicht, ob Du das kennst? Jan: Ja klar. Marcus: Um funktionales Training zu machen. Ich meine ne Palme oder so nen Baum oder irgendwie so ne Stange, wo Du es dranhängen kannst, findest Du überall. Und das zieht auch immer gut Aufmerksamkeit, so bei der lokalen Jugend. Wenn die wissen um 18:00 Uhr abends bist Du immer am Strand und machst da TRX, nach drei Tagen kommt man kaum noch selber an das Band dran, weil die es alle so cool finden und schließe dann auch immer ganz schnell so Freundschaften zu den Leuten auf den Inseln. Das ist ganz cool und ja, mittlerweile weiß ich dann auch genau, je nach dem wo ich gerade bin, ob ich dann vielleicht nen Krav Maga Club in der Nähe habe oder mal Muay Thai hier in Thailand ausprobieren will im Tiger Muay Thai Camp in Phuket. Jan: Genau, Muay Thai in Thailand kann ich nur empfehlen. Wenn Du da Anschluss an die Locals haben möchtest, zieh’ Deine Thaiboxhose. Also ich bin so durch Thailand gereist und da hat man sofort 20 Freunde. Also ich wurde da wirklich auf offener Straße umarmt, weil ich als Europäer mit Thaibox Sachen rumgerannt bin. Das finden die ganz toll ja. Marcus: Cool! Hast Du da auch trainiert? Jan: Ich habe ein bisschen trainiert, ja. Das geht da wirklich tatsächlich überall. Also Thaiboxen ist da ja Nationalsport. Marcus: Ja, Nationalsport Nr. 1. Saufaszinierend auf jeden Fall die Sportart. Was ist Deine größte Schwäche? Worin willst Du besser werden. Jan: (lacht) Ja, also was mir immernoch schwer fällt, ist halt Selbstorganisation tatsächlich. Die Teil in dem Buch, in dem Plan, den ich selber rausbringe, habe ich auch nicht selber geschrieben. Da weiß ich, das hilft mir ganz viel, wenn ich da wirklich diese ToDo Listen immer aktuell halte. Diese ganzen Tools verwende ich... ich mach’s halt einfach nicht. Das merke ich dann immer nach zwei, drei Tagen Stress, dass ich denke: Okay, ich habe jetzt völlig konfus gearbeitet und da muss ich auf jeden Fall noch viel mehr Struktur reinbringen. Ich habe auch die Gabe so Sachen auszublenden. Also wenn da Probleme anstehen oder mich Dinge stressen. Das ist auch ne Gabe so. Also ich kann Stress… ja trifft mich oft nicht so, wie es andere Leute trifft. Marcus: Wollte ich gerade sagen. Jan: Was diese Sache erst möglich macht in so einem Unternehmen, aber trotzdem, da muss ich glaube ich noch ein bisschen gucken, dass ich die Sachen wirklich auf’m Schirm auch habe. Marcus: Okay, und was machst Du, wenn Du merkst, Du bist am Rechner und es geht irgendwie gar nicht weiter. Du kommst nicht mehr voran und hast ne Blockade? Was wäre Dein Tip dann, wie geht man damit um? Jan: Also ganz wichtig ist, dass man eben nicht sich dann da durch beißt. Weil das ist so uneffektives Arbeiten. Das einfach zu erkennen ist ganz wichtig. Das muss man auch ein bisschen üben. Weil es bringt nichts, wenn man da acht Stunden vor’m Rechner sitzt und nur so halb motiviert ist und eigentlich den Kopf gar nicht frei hat zum Arbeiten. Da würde ich Laufen gehen, ein bisschen Sport machen, ne halbe Stunde Yoga, auch wenn man denkt, eigentlich kann man sich das nicht leisten, eigentlich muss man arbeiten. Das bringt halt nichts. Marcus: Genau. Das viel mir sauschwer, gerade am Anfang meiner Selbstständigkeit. Dieses, dass man nicht mehr um Erlaubnis fragen muss, oder sich nicht mehr rechtfertigen muss, ne? Jan: Auf jeden Fall. Also ich mache dann auch immer Mittagsschlaf in großen Stresssituationen, weil ich weiß das hilft einfach so. Und das muss man erstmal lernen. Genau, sich selbst gegenüber. Man hat einen Anspruch. Marcus: Ja und was würdest Du sagen, sind Skills oder Erfahrungen, die jeder Unternehmer haben sollte? Jan: Ja gut, ich komme jetzt so aus dem Branding Bereich und ich sehe immer wieder, wieviel Branding und Markenbildung hilft. Wo ich mir denke: Okay, BWL und so, das kann man sich immer holen. Also es gibt Steuerberater und BWLer, so viele, die man echt günstig um Rat fragen kann. Ich finde Design und Markenbildung, auf jeden Fall, wenn es ein physisches Produkt ist, sowieso. Das ist mit das Wichtigste, aber ich habe auch schon ganz viele Apps und auch Charities gesehen, die durch Markenbildung auf einmal ganz viel Erfolg hatten. Und da tun sich viele auch noch schwer. Also gerade viele Social Startups denken, ja so Marken und Branding, das ist so Agentur. Das ist böse, das wollen wir nicht, ne? Das stimmt halt nicht. Es geht halt um Storytelling, dass man für was steht und das ist extrem wichtig. Marcus: Ja, ja. Und das ist das, da bin ich voll bei Dir. Und ich sehe da auch bei ganz vielen Bereichen, gerade im Unternehmertum, mega viel Luft nach oben. Wo Produkte sind, die aber keine klare Message haben oder kein klares Branding oder nicht für irgendwas stehen. Dass man sagt, wo ich mir denke so “Boah” Wenn da einer mal hinkommen würde mit ein bisschen Know How und das Ding in Cool macht, dann geht das durch die Decke. Jan: Das denke ich auch ne. Und dafür machen wir dann 10000 USPs, werden die genannt, also Alleinstellungsmerkmale. Das interessiert die Leute nicht so sehr. Also Preis, Qualität. Das sind so Begriffe, das langweilt die Leute. Also man muss echt für was stehen. Ein bisschen emotional die Leute abholen. Und da sehe ich einfach, dass viele Gründer damit schwer tun. Marcus: Mh, das sehe ich auch. Cool, Jan! Vielen Dank, das waren saustarke Infos. Ich fand’s echt cool, da mal hinter die Kulissen schauen zu können, wie ein Startup arbeitet, das vegane Boxhandschuhe herstellt. Mittlerweile nicht mehr nur noch Boxhandschuhe, sondern auch Schienbeinschoner… Was habt ihr noch? Jan: Schienbeinschoner, MMA Schuhe und wir werden es auch demnächst erweitern. Also werden ein bisschen Fitness-Bekleidung, Functional Clothing auf den Markt bringen. Marcus: Cool! Ja, wir pflegen alle Links in den Shownotes zu Deinen ganzen Businesses. Vielen Dank für Deine Zeit! Schöne Grüße nach Minden. Cool, dass es jetzt geklappt hat mit der Aufnahme. Beim letzten Mal war das Internet leider zu schlecht. Und ja, wir hören und sehen uns irgendwann auf dieser Welt, ja? Jan: Auf jeden Fall! Viel Spaß noch! Marcus: Danke! Ciao. Jan: Ciao. Yo Leute, das war auch schon wieder die Folge Nr. 32 des LIFE HACKZ Podcasts. Wenn euch der Podcast gefällt, hinterlasst mir eine Rezension auf iTunes oder hinterlasst mir eine Voice Message auf meiner Website www.lifehackz.de mit Anregungen, Vorschlägen für neue Interviewpartner zur Verbesserung der Sendung, whatever. Falls Ihr sagt, das ist cool, was ich hier mache und ihr möchtet gerne helfen, schaut euch auf jeden Fall die Charity-Aktion an, die ich zusammen mit Feli gestartet habe unter www.lifehackz.de/charity. Ansonsten hören wir uns beim nächsten Mal wieder. Viel Spaß bei allem, was ihr noch treibt! [/su_spoiler] [/su_accordion]  

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  • Jan Guillou "På jakt efter spioner och scoop"

    · Flumskolan

    Flumskolan har samlats i Stockholm igen, och de lärde i flum kastar sig över svensk vänsters svar på en grand moff, Jan Guillou. Hör Martin Soneby, Tiina Rosenberg, Julia Skott och Linnéa Wikblad ta sig an en bok av Jan Guillou, om Jan Guillou, där Jan Guillou svarar på alla frågor Jan Guillou kan tänka sig att folk har om Jan Guillou.

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  • ETH050 - Winter Field Day!

    · 01:23:15 · Everything Ham Radio Podcast

    Hello everybody and welcome back to the Everything Ham Radio Podcast! In this episode we are going to be talking about the cold season cousin of The ARRL Field Day, Winter Field Day and some of the challenges that come along with it, we talk about the Chesapeake Amateur Radio Service in our amateur radio club spotlight, we talk about some upcoming events/contests and hamfests over the next two weeks and wrap it up with some news from around the hobby! Donations Thank you to Brian Stanford for you $1 per episode pledge on Patreon! Thank you to Andrew Cornwall for you $10 donation! Thank you!! Downloads for December: 6,286 - best month to date! Year end total: 47,436! That's an average of 968 downloads per episode! If you ask me that is pretty awesome for the first year! Thank you to all of you who listen and thank you for sharing my podcast with your friends, please continue to do so and help me grow even more! Please let me know what you think about my podcast by taking my short survey. It really has given me some insight as to what y'all think, what I could change or do better even though I have only had 6 people take it so far. I would like to thank George Zafiropoulos, KJ6VU with Packtenna.com for donating a and Dan Romanchik, KB6NU for donating as give-a-way prizes for this episode. Prizes $100 gift certificate to Packtenna.com Any/all ebooks written by Dan, KB6NU on kb6nu.com N3FJP Logging Software Package by N3FJP Software Custom call sign desk plate made by me…:) How To Win? Being that this is the 50th episode of this podcast, I am going to do this a little different than I have in the past. The only thing that you need to do is to sign up for my email list. If you are already signed up for my email list, then you are already entered. Signing up is super easy, just fill out the form below and click Sign Me Up! Check your email and click on the confirmation link in the email. [yikes-mailchimp form="2"] Tech Corner - Winter Field! Winter Field Day Association Website Winter field Day Association Facebook Page When? Winter Field Day runs for 24 hours during the last full weekend in January each year from 1900 UTC (2pm EST) Saturday to 1900 UTC (2pm EST) Sunday. For 2017, the dates are January 28th and 29th. Station set-up may commence no earlier than 1900 UTC (2pm EST) on Friday, January 27th. Station setup may consume no more than 12 hours total. How & when you schedule/spend those 12 hours is up to you. History During 2006 the suggestion for SPAR to sponsor a Winter Field Day was made and after discussions in the Forum, rules and a date were set. On January 13-14, 2007, the First Annual Winter Field Day was held and based on comments from the participants; this will indeed go down in the record books as the start of an annual tradition. It all started last June when Charles, N5PVL asked if SPAR would be interested in sponsoring a winter field day activity. There followed a discussion, proposed rules and modifications, all culminating in a vote in September approving SPAR's sponsorship. Next came a flurry of activities to get the word out on fairly short notice and finally, the actual contest in January. Walt (W5ALT), Charlie (KY5U) contributed greatly to the success of SPAR and WFD. However, due to medical issues activity within SPAR, their forum and support of WFD have declined. Walt did state in the forum that he was somewhat overloaded. Many amateur operators were upset that 2015 scores were not posted and we could not get a response out of SPAR. They also thought that WFD would just fade away. That is when several of us band together and formed Winter Field Day Association. The rules are the same and the date is still the last full weekend in January. A temporary committee has been setup to get things up and running. They are: Tom (WD8MBE), Bill (VE3CLQ), Erik (WX4ET), Dave (W3DET) and Ken (N8KC). For now, if there are any questions, suggestions, or complaints; please email them to wfda@winterfieldday.com   Winter Field Day 2015 VK3KQ/P Sunday Rules Entry Categories: Indoor: Operation from inside a remote, insulated, heated (or cooled, depending on your local weather), and weather-protected structure where an Amateur station is normally not available. (Park buildings/cabins, community center, EOC, senior center, club shack, etc). Winter Field Day in Fairdale Kentucky Outdoor: Operation from a location partly or fully exposed to the elements and at least 30 feet away from your normal station location and not using any part of a previously erected antenna system or ham station. A campground, park pavilion, canopy, picnic table, tent, pop-up camper, or a backyard shed/tent/deck, etc may be used. Operation from a non-insulated car/truck/van/boat (mobile or not) is considered "outdoor". Home: Operation from inside a home or inside another structure attached to a home that could or would be the usual location of an Amateur station (garage, sunroom, etc), generally using a previously erected antenna system. A "Home" entrant may still be eligible to claim the "alternate power" bonus if not using commercial power. Use of any pre-existing (on site) or permanently installed antenna system or station components renders your station a "Home" station. Entry Class: Your entry "class" is a number designated by the number of stations in your entry that are capable of simultaneous transmission. (Explained further in summary below) Exchange: Your WFD exchange will be a combination of your "class" and "category" and your ARRL section as described below, using an appropriate letter designator or phonetics (examples: 1I, 2H, 5I, 6O, 3H, 9I, etc) In short: Call sign, Class + Category, ARRL Section. (Example: K4YM this is KB8X, we are Two Hotel, Ohio ...or in CW: K4YM de KB8X TU 2H OH... KB8X this is K4YM, thank you, we are Twelve India, West Central Florida ..or in CW: KB8X TU 12I WCF) QSO Points: 1 point per Phone QSO, 2 points per CW and Digital QSO. Busted exchanges will be penalized by 1 additional point for each missed exchange or callsign. Duplicate contacts (same call, band and mode) will not be counted, but will not be penalized. Mode and Band Multipliers: Count 1 multiplier for each mode operated per band. For example, operating CW and Phone on 80, 40, 15 and 10 meters, CW and PSK31 on 20m, FM on 2meters and 440MHz would be a total multiplier of 12x. Power Output Multipliers: >100W = 1x 100W or less = 2x QRP = 4x(QRP defined below) Bonus Points: You may claim 1500 bonus points if no commercial power is used in powering your WFD sattion. (see "alternate power" definition below) Your "logging-only" computer may use any available power. You may claim 1500 bonus points if your operation is "Outdoors" (see definition below). You may claim 1500 bonus points if your operation is not a "Home" operation (remote). You may claim 1500 bonus points for making a QSO via Satellite (once only. see Satellite rule) Log submission deadline and contents Logs must be submitted to www.wfda@winterfieldday.com via email before 0000 UTC March 1st to be considered. Emailed logs should contain the following in the subject line.."WFD 2017 Log KD8XXX" with KD8XXX being the callsign you used for the event.If simply submitting a question about WFD, please put "WFD Questions" in the subject line to ensure your query gets to the right in-box. All logs must be in Cabrillo format and should contain the following information: Frequency, Modes in the log, Date and time, QSO data required: Entrants's Call, Class + Category, ARRL/RAC Section, and Bonus Points. Winter Field Day Rules Logging Programs that the WFDA recommends: N3FJP Log Program W3KM Log program N1MM Log program Now that we have all the official stuff out of the way, let's talk a little about some of the challenges of Winter Field Day over The ARRL Field Day. Weather Probably the most prominent thing that pops into my head is the weather and especially for those of you that are in the north! During the ARRL Field Day, those of us in the the south especially, have to deal with the blistering heat. Here in Texas it is typically in the upper 90’s or lower 100’s during Field Day in June. With Winter Field Day it isn't as bad here in the south as it is typically around 50 for the highs here in Texas, but for those of you up North, you might struggle to get above freezing, which presents a whole slew of different problems. When thinking about things that the cold could affect, the first thing I think about is how am I going to stay warm? If I am wanting to operate the outside class, I am going to need some way to get out of the elements, like a tent or some kind of shelter and a wind block. I am definitely going to have to have more layers of clothes, as well as some kind of gloves. Of course, that brings me to another thought, If I am wearing gloves, how is that going to affect my operating experience. Is it going to be harder to tune the radio? If it going to be harder to type or write my contacts in my log? The next question that you have to ask yourself is how is the cold going to affect your equipment. You radio and computers, it probably won't hurt much, but what about things like antennas or coax. If you are getting any snow or ice, how is it going to affect you antennas. If there is any ice build up, it could affect your SWR’s. What about grounding your antenna system. If you have a lot of snow, or the ground is frozen, it is going to be harder to drive the ground rod in the ground to get that proper grounding. On top of the antenna and grounding questions, what about your coax? I'm sure that if you have worked with coax in the cold you know that it is a pain to work with when it's cold. It doesn't want to lay flat, it doesn't want to uncoil, it's stiff. All this and more I'm sure!   West Mountain Radio I would like to welcome my first podcast sponsor, West Mountain Radio! For those of you that don't know who they are, they make some awesome equipment that I have had the pleasure of using over the past 15 or so years. They make several pieces of equipment that are so well built and are so useful. Things like the RIGBlaster, RIGrunner and the DC-to-Go Boxes. I talked a little bit about the RIGblaster in my last episode and I've talked about the RIGrunner several times in previous episode but today I wanted to tell y'all about their DC-to-Go Boxes. These are neat cases that you can put a battery in to protect your station’s floor from an unfortunate battery accident, however, they are so much more than that as well. These boxes have a Super PWRgate PG40 and a RIGrunner 4007U or 4008 built into them as well. The PWRgate provides you an uninterruptible power supply in case you lose AC power it will automatically switch to the battery in the box. This is a perfect solution for a repeater backup and/or event like the upcoming Winter Field Day! The RIGrunner 4008 provides you with 40 amps of D.C. Power plug over 8 slots while the 4007u gives you 40 amps across 7 slots but it has some extra feature like a digital load meter and USB charging port as well as a solid state push button on/off switch and an automatic shutoff for high or low voltages! Both of these are mounted to the side of the battery box. All you have to do is drop a battery inside and hook up the leads and you are ready to roll!! Here are the links for the premade versions of the DC-to-Go boxes. It you can also Custom make one to your own choices! DC-to-GO Battery Box w/RIGrunner & Super PWRgate (sku#58513-1381), $249.95 DC-to-GO Battery Box w/RR4007U & Super PWRgate (sku#58513-1577), $269.95 Custom make your own!   Amateur Radio Club Spotlight Chesapeake Amateur Radio Service Website: http://w4car.org/Facebook: https://www.facebook.com/w4car/Twitter: https://twitter.com/w4car/Instagram: https://instagram.com/w4car/Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCaXNsBCvysELbYOsr7aVFUA/ Meetings 1st Monday of every month at 116 Reservation Road in the Great Bridge section of Chesapeake Repeaters 146.610 - PL 162.2 146.820 - PL 162.2 444.000 - PL 162.2 System Fusion Nets CARS Weekly Club Net - Sunday at 8pm - 146.820 Repeater CARES (ARES) Net - Wednesday at 8pm - 146.820 Repeater Activities Virginia QSO Party Field Day Battle of Great Bridge Special Event ARES Tour de Cure Shack Day - 3rd Sat of the Month the club shack is opened to all members and the general public.   Upcoming Events   QRP Fox Hunt 0200Z-0330Z, Jan 6 PODXS 070 Club PSKFest 0000Z-2400Z, Jan 7 WW PMC Contest 1200Z, Jan 7 to 1200Z, Jan 8 SKCC Weekend Sprintathon 1200Z, Jan 7 to 2400Z, Jan 8 Original QRP Contest 1500Z, Jan 7 to 1500Z, Jan 8 Kid's Day Contest 1800Z-2359Z, Jan 7 ARRL RTTY Roundup 1800Z, Jan 7 to 2400Z, Jan 8 EUCW 160m Contest 2000Z-2300Z, Jan 7 and   0400Z-0700Z, Jan 8 DARC 10-Meter Contest 0900Z-1059Z, Jan 8 QRP Fox Hunt 0200Z-0330Z, Jan 11 AWA Linc Cundall Memorial CW Contest 2300Z, Jan 11 to 2300Z, Jan 12 and   2300Z, Jan 14 to 2300Z, Jan 15 QRP Fox Hunt 0200Z-0330Z, Jan 13 NCCC Sprint Ladder 0230Z-0300Z, Jan 13 Old New Year Contest 0500Z-0900Z, Jan 14 UBA PSK63 Prefix Contest 1200Z, Jan 14 to 1200Z, Jan 15 North American QSO Party, CW 1800Z, Jan 14 to 0559Z, Jan 15 NRAU-Baltic Contest, SSB 0630Z-0830Z, Jan 15 NRAU-Baltic Contest, CW 0900Z-1100Z, Jan 15 Run for the Bacon QRP Contest 0200Z-0400Z, Jan 16 QRP Fox Hunt 0200Z-0330Z, Jan 18 *Information taken from the WA7BNM Contest Calendar   Hamfests 01/07/2017 FreezeFest - Locust Fork, AL LARC's Annual HAMFEST - White Pine, TN West Allis RAC's 45th Annual Midwinter Swapfest - Waukesha, WI 01/08/2017 New York City/Long Island Section Convention (Ham Radio University 2017) - Bethpage, NY 01/14/2017 Greenwood Hamfest - Greenwood, SC San Antonio Radio Fiesta - Schertz, TX TARCFest - Tampa, FL TechFest 2017 -  Lawrenceville, GA Thunderbird Hamfest 2017 - Phoenix, AZ Winston-Salem Firstfest - Winston-Salem, NC Winter Hamfest 2017 - Lovleland , CO 01/15/2017 Sunday Creek Amateur Radio Federation Hamfest - Nelsonville, OH   *Information taken from the ARRL Hamfest Calendar   News New Amateur Radio FM Transponder CubeSat Now in Space 12/29/2016 The BY70-1 CubeSat launched on December 28 from the Taiyuan Space Launch Center in China, but in a lower orbit than intended. The satellite carries an Amateur Radio FM transponder. BY70-1 was intended to go into a 530-kilometer (approximately 329-mile) circular Sun-synchronous orbit, but it appears the orbit is 524 × 212 kilometers, which will give the spacecraft an orbital lifetime of just a month or two. Paul Stoetzer, N8HM, reported working Wyatt Dirks, AC0RA, through the FM transponder during the 1709 UTC pass on December 28. “Uplink requires precise frequency adjustment, and there’s a delay on the downlink, but the signal is strong,” Stoetzer said. BY70-1 is a 2U CubeSat project for education and Amateur Radio. It features 3-axis stabilization and deployable solar panels. In addition to the FM transponder, BY70-1 has a camera, and plans call for downloading images and telemetry via a 9600 bps BPSK downlink. The IARU Amateur Satellite Frequency Coordination pages list an uplink of 145.920 MHz, and a downlink of 436.200 MHz. AMSAT-UK has more information. FCC Denies Expert Linears’ Request for Waiver of 15 dB Rule, Petition Pending 12/27/2016 The FCC has denied a request by Expert Linears America LLC to waive §97.317(a)(2) of the Amateur Service rules limiting amplifier gain. Expert, of Magnolia, Texas, distributes linears manufactured by SPE in Italy. Its waiver request, filed in June, would have allowed Expert to import an amplifier capable of exceeding the current 15 dB gain limitation as it awaits FCC action on its April petition (RM-11767) to revise the same Amateur Service rules. That petition remains pending. Expert has asserted that there should be no gain limitation on amplifiers sold or used in the Amateur Service. Most commenters supported Expert’s waiver request, but a couple of commenters — including FlexRadio — demurred. “In light of the conflicting comments regarding the desirability of eliminating the 15 dB limitation, we conclude that waiving the limitation at this stage of the rulemaking proceeding would prejudice the rulemaking proceeding and prematurely dispose of commenters’ concerns,” the FCC said in denying the waiver. “Moreover, we agree with FlexRadio that granting Expert’s waiver request while the rulemaking petition remains pending would provide an unfair market advantage for one equipment model over other manufacturers’ RF power amplifiers that would still be limited by [the existing rules].” The FCC said it would rather give full consideration to “the pending issues” and apply the result of the rulemaking proceeding to all Amateur Radio Service equipment. The Commission said rule waivers “generally” are not warranted “merely to accommodate technical parameters that are based solely on harmonization with the manufacturer’s products available abroad.” The FCC said a minority of those commenting on the waiver request expressed concern that eliminating the 15 dB limitation would lead to an overall increase in power levels, “including transmissions that intentionally or unintentionally exceed the maximum power limit.” In its April rulemaking petition, Expert maintained that the 15 dB gain limitation is an unneeded holdover from the days when amplifiers were less efficient and the FCC was attempting to rein in the use of Amateur Service amplifiers by Citizens Band operators. Although the FCC had proposed in 2004 to delete the requirement that amplifiers be designed to use a minimum of 50 W of drive power — and subsequently did so — it did not further discuss the 15 dB limit in the subsequent Report and Order in that proceeding. Expert has pointed to its Model 1.3K FA amplifier as an example of a linear “inherently capable of considerably more than 15 dB of amplification,” which would make it a suitable match for low-power transceivers now on the market. National Parks on the Air Contact Tally Tops 1 Million! 12/21/2016 Participants in the ARRL’s National Parks on the Air (NPOTA) program have completed more than 1 million contacts! Activators operating from National Park Service units across the US and Chasers around the world pushed the contact tally over its goal this week. ARRL sponsored NPOTA to help the National Park Service celebrate its centennial. “National Parks on the Air has become one of the most popular events in the history of the League,” NPOTA Administrator Sean Kutzko, KX9X, said. “It’s been fun seeing so many hams take part.” Kutzko said the NPOTA Facebook group really helped drive participation, especially in the last 3 months, when it became clear that the 1 million-QSO goal was within reach. “Some 25,000 NPOTA contacts were uploaded to Logbook of The World (LoTW) every week since October,” he noted. “The entire group came together and simply willed the 1 million-contact mark to be broken. It was incredible to watch!” He said some real friendships developed among those who frequented the NPOTA Facebook page. Those taking part in NPOTA made nearly 20,000 visits to 460 of the 489 NPS units eligible for NPOTA credit, including portions of the National Trails System and the National Wild and Scenic Rivers System. Nearly 150 Chasers completed contacts with more than 400 of the 489 NPOTA units this year, while one Activator transmitted from more than 250 different NPS units in 2016. Kutzko said the activations effectively transported those National Park Service units via radio to all 50 states and more than 100 countries during 2016. Kutzko said NPOTA garnered interest from hams at all proficiency levels, but he was especially gratified to see how it encouraged less-experienced hams to acquire new skills, such as operating a portable station on battery power, learning CW, or discovering digital modes. “Pileups from some activations rivaled those during a major DXpedition — if only for a few hours at a time,” he added. Jim Clark Jr., an NPS Ranger at Marsh-Billings-Rockefeller National Historical Park in Vermont, said NPOTA helped to generate greater awareness of his unit. “National Parks on the Air has afforded us the opportunity to connect with a much larger and more diverse audience than we could have ever imagined,” he told ARRL. “We are pleased and proud that the world of Amateur Radio helped us to celebrate 100 years of service to the nation.” Kutzko said being able to blend Amateur Radio with the history and scenery offered by the National Park Service was a wonderful gift. “We heard from countless amateurs who learned something about our country while operating from an NPS unit and experiencing ‘the other side’ of a pileup. There will be other on-air events from ARRL, but National Parks on the Air was a once-in-a-lifetime opportunity. I don’t think there will ever be anything quite like it in Amateur Radio again. I will miss it.” Until month’s end, NPOTA Activators will make a big push to get on the air from NPS units all across the country in a final sprint to the finish line. Get in on the action as NPOTA ends with a roar on December 31 at 2359 UTC! ------------------------- As of this recording there was 1,062,159 QSOs over 20,184 separate activations. It really surprised me when I went through the list of activation states and there was 16 parks that were not activated! Another thing that was really interesting to me was on the leaderboard page. The person that had the highest number of activations was Stuart H Thomas, KB1HQS. He has 500 activation points, the second place person is N4CD with 335. Stuart was a guest over on the Hamradio 360 podcast a couple months ago, click here to listen to that episode. He is on the cover of the 11th edition of the ARRL Operating Manual for Radio Amateurs and did a write up about tips, tricks  and techniques for portable operating in the book starts in page 1.76. He also has an article in the November 2016 QST on page 69. He is also featured in the 2017 ARRL Calendar in August.   Thanks for stopping by today. If you like what you have heard on my podcast or read on my blog and would like to know how you can give your support, check out the Support page! You can make a one time donation through Paypal, become a monthly contributor through Patreon or shop on Amazon through my affiliate link.   If you have not done so already, please subscribe to my site so that you will receive emails when I publish a new post or podcast episode. It's super easy! Just fill out the form below: [yikes-mailchimp form="2"] Once you click on the Sign Me Up button, you will get an email from me with a link that you will need to click on. Once you click on that link, you will start receiving emails from me. I hate spam as much as anyone does, so I promise you that I will not sell or rent your email address to anyone! Also, check me out on Facebook and follow me on Twitter. Links to these and all the other social media sites that I am on can be found in the menu at the top of the page under Social. Until next time... 73 de Curtis, K5CLM

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  • Jan Guillou 1984

    · Sommar & Vinter i P1

    Författare och journalist I sitt andra Sommarprogram pratar Jan Guillou om hur sanningen är huvudsaken för honom som journalist, men att det ofta är problematiskt att berätta sanningen. Om Jan Guillou Blev känd 1973 när han tillsammans med Peter Bratt i den så kallde IB-affären avslöjade att det i Sverige fanns en hemlig underrättelseorganisation som sysslade med olaga åsiktsregistrering. För detta dömdes de båda till fängelse för spioneri. Bland Guillous mest kända verk återfinns spionromanerna i serien om underrättelseofficeren Carl Hamilton och romantrilogin om korsriddaren Arn Magnusson, som även filmatiserats. Guillou är även verksam som kolumnist på bland annat Aftonbladet. Har i flera omröstningar bland den svenska journalistkåren framröstats som en av Sveriges viktigaste opinionsbildare. Jan Guillou har varit Sommarvärd 1979, 1984, 1991, 1997 och 2009.

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  • PMP 48: Jan Guillou / Jan Guillou

    · PALMEMORDSPODDEN

    Avsnitt 48 av Palmemordspodden - en podcast om Palmemordet. I detta avsnitt avhandlades spåret Jan Guillou tillsammans med... Jan Guillou? Japp, så är det. Det snackas FIB Aktuellt och FIB Kulturfront, IB-affären och KGB:s spionlekar, och detta bara under formaliafrågorna. När ämnet övergår i ett visst ministermord avhandlas begrepp som polisiärt uppklarat, varför Jan är övertygad om att Christer Petterson är gärningsmannen, och skillnaden mellan kriminologen Leif GW och deckarförfattaren Leif GW. Bland mycket annat. Håll till godo.

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  • Jan Guillou 2009

    · Sommar & Vinter i P1

    Författare och journalist I sitt Sommarprogram 2009 ser Jan Guillou tillbaka på sitt yrkesliv, i samband med boksläppet av hans memoarer. Om Jan Guillou Blev känd 1973 när han tillsammans med Peter Bratt i den så kallde IB-affären avslöjade att det i Sverige fanns en hemlig underrättelseorganisation som sysslade med olaga åsiktsregistrering. För detta dömdes de båda till fängelse för spioneri. Bland Guillous mest kända verk återfinns spionromanerna i serien om underrättelseofficeren Carl Hamilton och romantrilogin om korsriddaren Arn Magnusson, som även filmatiserats. Guillou är även verksam som kolumnist på bland annat Aftonbladet. Har i flera omröstningar bland den svenska journalistkåren framröstats som en av Sveriges viktigaste opinionsbildare.

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  • … Jan Guillou och Ann-Marie Skarp

    · Elfving möter

    Hon är VD på deras gemensamma bokförlag Piratförlaget och han är megaförfattaren med snart tio miljoner sålda böcker. De lever efter drygt 20 år tillsammans ett kärleksfullt och omväxlande liv, men giftermål är det inte tal om… Tror man inte på Gud ska man inte viga sig i kyrkan och att sluta en överenskommelse med staten genom att gifta sig borgerligt, är inte ett alternativ enligt Guillou. Istället har de slutit en överenskommelse med varandra… Guillou kommer alltid förknippas med sina avslöjanden i den så kallade IB-affären, där han och kollegan Peter Bratt i tidningen Folket i Bild/Kulturfront avslöjade en hemlig spionorganisation som i huvudsak var inriktad på att förfölja vänstern. Enligt många räknas detta till en av de största skandalerna i svensk historia och Guillou och Bratt hamnade i fängelse. Bland Jan Guillous romaner finns bland många andra, böckerna om Carl Hamilton och om Arn, historier som även filmatiserats. Just nu skriver han sina yrkesmemoarer och dessa får ett gott betyg av förläggaren, ”manustvättaren” och livskamraten Ann-Marie Skarp.

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  • Bergsbestigarmän och djungelkvinnor

    · 00:10:34 · OBS

    Bergsbestigare riskerar liv och lem och kostar samhället pengar när de skadar sig. Aase Berg frågar sig vad de ska upp på toppen att göra - och vill se ett annat förhållningssätt till naturen. Jag lyssnar på Pascal. Jag stirrar på datorns skrivbord. Där är en bild av K2, världens näst högsta men mest svårklättrade berg. Det är ett stort och vackert berg, ett fasansfullt berg. Alpinisterna dör som flugor, det ligger likdelar överallt.Jag är rädd för naturen. När jag tvingas vara i den på riktigt alltså, och nu pratar jag inte om nån semesteridyll. Jag menar när naturen visar sitt riktiga ansikte av svartmörker och skärande kyla, när stormarna blåser in och det blir strömavbrott och bilen står insnöad. Naturens är skräckinjagande.Det kan jag säga med trovärdighet efter att ha bott i ett hus mitt i skogen i nästan tio år. Och jag hade redan viss kunskap med mig från barndomens fjällturer, vi orienterade oss enbart utifrån solen och växtligheten, min pappa är uppväxt i en norsk bergsby.Ändå, eller kanske just därför, följer jag K2-klättrarnas tilltag med en känsla av fascination.Eftersom alpinisterna riskerar liv och kostar jävligt mycket pengar om de klantar sig och halvdör och måste lappas ihop så finns det en sak man kan begära av dem, och det är att de förklarar för oss andra vad drömmen består i. I en samtid när till och med kulturarbetarna måste försvara sitt existensberättigande i den kapitalistiska ekonomin, och det är väl ingen hemlighet att kulturen knappast finns till för att skapa tillväxt, har de provocerande onödiga äventyrarna och bergsklättrarna fortfarande frikort. Frågan som sällan ställs är: vad ska de över huvud taget upp på K2 att göra?Förr i tiden kunde man svara vetenskaplig forskning på den frågan, men det håller inte idag. Och det kan inte enbart handla om berömmelse, det vägrar jag tro, så korkade är inte ens män.Alla begär är komplexa och om man analyserar dem är det möjligt att förstå samtiden. Var därför så vänliga att komma hem från K2 med nåt mer än äran och fotot av en vimpel på toppen!Fredrik Sträng heter galningen från Gävle som var med på den ökända K2-expeditionen år 2008, en av de värsta katastroferna i bergsklättringens historia, när elva klättrare dog.I boken K2 på liv och död skriver han om bergsbestigningens mysterium på ett berg som K2, 8 611 meter högt, handlar det om saker som sömnbrist i överbelamrade tält på klippskrevor medan stormarna viner, om laviner och stenras, förfrysta kroppsdelar och infekterade solskador, magproblem, höghöjdssjuka och hallucinatorisk syrebrist. Det är ett helvete fullt av hänförelse över Berget. De väldiga vidderna är samtidigt klaustrofobiska.Sträng gör i alla fall ett försök att förstå dragningen till K2:s topp på ett mer existentiellt plan. Han citerar kollegan Eric Meyer: Vad som än händer på det här berget så kommer det att tvinga mig att gräva djupare inom mig än jag någonsin behövt göra tidigare.Rädsla är den i särklass starkaste överlevnadsinstinkten i bergen, skriver Sträng. Man måste både kunna möta sina rädslor och backa från dem när det behövs.Ibland leder besvärjandet av rädslan också till ofrivillig och rätt bortskämd humor. Som när Fredrik Sträng andäktigt beskriver de buddistiska klättrarnas i mina ögon väldigt flummiga ritualer, de irrar runt och kletar jaksmör lite överallt för att beveka gud vet vad medan ett gäng västerländska klättrarpuckon tittar på i tillkämpad andlighet och försöker få feeling. Eller när han tycker det borde vara nåt slags mänsklig rättighet att ha bajamajor vid baslägret. Jag undrar i mitt stilla sinne vem som ska finansiera bekvämlighetsinrättningarna. Pakistanska skattebetalare?Rädsla. Gräva djupare. Några mer nyanserade analyser än så verkar inte gå att få fram. Som Jan Guillou skriver i essän Man på Matterhorn, som publicerades redan på 80-talet i antologin Berättelser från det nya riket: Än en gång alla dessa undvikande svar. Då har Guillou intervjuat otaliga bergsklättrare och mest fått höra sånt som att man vill imponera på grannarna i Oklahoma eller att man inte vill vara en slappkuk. (Ja, det heter ju att BESTIGA ett berg.)Det närmaste Guillou kommer en verklig insikt är när han citerar George Mallorys berömda svar på frågan Varför ska du upp på berget? - Därför att det finns.Guillou slutsats: Utan döden vore detta ingen sport, ingenting att åstadkomma.På K2 är konsten att avbryta en toppattack viktigare och svårare än konsten att kunna genomföra den. Det är en balansgång vid dödens avgrund. Den absoluta motsatsen till äventyrarna på K2 heter Juliane Koepcke. Till skillnad från dem hade hon nämligen inget val.Koepcke var sjutton år när hon flög mellan Lima och Pucallpa och planet slets sönder i en storm, hon kastades rakt ut i luften på över tre kilometers höjd.Koepcke beskriver fallet ner mot marken som en blandning av minnesluckor och mjuk följsamhet. Hon känner ingen rädsla, hänger i luften, hon är fortfarande fastspänd i sin flygstol, omkring hennes finns absolut ingenting. Sen ser hon trädtopparna, de liknar broccoli.En teori är att hon har hamnat i en dämpande luftvirvel, att stolen skyddade henne från att spetsas på trädtopparna och att trädens grenar fungerade stötdämpande.Hon landar relativt oskadd som ensam överlevande djupt inne i den peruanska djungeln. Det tar henne elva dagar att orientera sig tillbaka till civilisationen. Hon följer rinnande vatten, försöker undvika stingrockor och pillar köttätande maskar ur sina öppna sår.Koepcke beskriver händelsen i boken When I Fell From the Sky, och det hade varit tjänstefel av den djungelbesatta filmregissören och naturhataren Werner Herzog att inte göra en uppföljande dokumentär, Wings of Hope.Herzog och Koepcke har ett annat förhållande till naturen än K2-klättrarna. I en annan av sina filmer, Grizzly Man, beskriver Herzog tomheten han ser i ögonen på en grizzlybjörn som the overwhelming indifference of nautre. Herzog vill inte bonda med björnen, men klättrarna vill omvända berget. Den som inte dör har vunnit bergets kärlek.Juliane Koepcke har växt upp i en familj av biologer. Hennes överlevnad handlar inte om att erövra djungelns kärlek utan om att acceptera naturens objektivitet.Bergsklättringsmannen lägger kraft på att övervinna naturen. Djungelkvinnan samarbetar motvilligt med naturkrafterna för att hon måste, för att över huvud taget kunna fortsätta leva.Själv har jag gjort ett flertal toppattacker i form av diverse ekonomiska och relationsmässiga vansinnesprojekt, men framför allt har jag fött två barn. Ja, förlossningar är en större kamp än K2 även om de inte är ett dugg skrytbara.Nu står jag i alla fall på toppen i det skärande solljuset, ser ut över det fruktansvärda djupet och den vildsinta vidsträcktheten och undrar inte längre vad jag skulle hit att göra.Vi är många som har nog med det riktiga livet. Vi besegrar inte K2. Vi besegrar inte nånting stort och vackert. Vi bygger det.  Aase Berg, poet

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  • Jan Guillou – om manlighet, svaghet och våld

    · 00:44:59 · Söndagsintervjun

    Han är författare och journalist en av de mest kända och lästa. Han utstrålar gentleman och streetfighter på samma gång och aldrig viker han ner sig. Hur ser Jan Guillou på bilden av Jan Guillou? Kontakt Mail: sondagsintervjun@sverigesradio.se Facebook: Söndagsintervjun i P1 Twitter: @sondagsintervju Instagram: @sondagsintervjun_p1

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  • Avsnitt 12: Jan Guillou - live på bokmässan

    · 00:24:26 · Dagens människa

    I avsnitt nummer tolv av Dagens människa möter vi författaren Jan Guillou live från Bokmässan i ett samtal om skepsisen mot religion, boken "Att inte vilja se" samt om hur den kristna skolningen präglar honom ännu.

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  • "Vilken är den värsta skada du orsakat, Jan Guillou?

    · 00:15:59 · Morronens gäst

    Journalisten och författaren Jan Guillou ställs mot väggen när han får svara på morgonens fråga, och Marko läser utkastet till sin egenskrivna krigsroman - och hoppas på bokkontrakt från Jan Guillou.

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  • Jan Guillou. Åsa Larsson. Bokmässan.

    · 00:43:22 · Lundströms Bokradio

    Vi åker till Göteborgs bokmässa - de svenska författarnas viktigaste mötesplats. Samarbete eller rivalitet, hjälpsamhet eller avundsjuka? Marie Lundström pratar med författarna Jan Guillou, Åsa Larsson och Golnaz Hashemzadeh om hur det är att träffa så många kollegor på samma gång. Intervju med norska författaren Linn Ullmann, aktuell med romanen Det dyrbara. Dessutom: Reportern Jon Jordås lyssnar på poeter och går på jakt efter bokmässans själ. Tips! Dessa författare och böcker talas det om i Bokmässeprogrammet: Jan Guillou, Dandy (roman) Åsa Larsson, Till offer åt Molok (roman) Golnaz Hashemzadeh, Hon är inte jag (roman) Anna Hallberg, Colosseum, Kolosseum (diktsamling) Linn Ullmann, Det Dyrbara (roman) Första Bokcirkeln i höst startar lördag 6/10. Vi läser Den store Gatsby av F. Scott Fitzgerald. Den finns i pocket. Lässchema: Träff 1 lördag 6/10: Vi möts på sidan 64. Läs fram till kapitel 4! Träff 2 lördag 13/10: Vi möts på sidan 118. Läs fram till kapitel 7! Träff 3 lördag 20/10: Vi möts på sista sidan i boken och går i mål! Sidhänvisningarna gäller pocketutgåvan från 2010, nyöversättningen gjord av Christian Ekvall.

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  • 47 Jan Bommerez: Loslaten, energie en flow

    · Power Talks met Janneke Stielstra

    Jan Bommerez is schrijver, trainer en inspirator. Het meeste werk van Jan richt zich op de onderwerpen flow en transformatie. Op jonge leeftijd haalde hij Tom Peters naar Nederland en België. In deze Power Talk praten we over hoe je je potentieel kunt bevrijden, loslaten, energie en flow. Transformeren kan alleen maar als je bereid en in staat bent om los te laten. Ik heb een tijdje geleden een workshop loslaten via Jan Bommerez gevolgd. Dit heeft mijn manier van denken echt veranderd. Nog steeds wat in verwarring heb ik het voorrecht om hem te mogen interviewen. Jan Bommerez is echt een student van het leven. Ik heb genoten van het interview, ik hoop jij ook. Wie is Jan Bommerez? Jan Bommerez woont sinds 1995 in California. Hij geeft lezingen over het menselijk potentieel. Hij schreef verschillende boeken waaronder "Minder moeten, meer flow", "Kun je een rups laten vliegen"en Flow en de kunst van het zakendoen. Jan Bommerez stelt zich voor https://www.youtube.com/watch?v=uWNIgi8Qkmc In 2013 gaf hij ook een TED talk Jan Bommerez bij TED-x https://www.youtube.com/watch?v=7P5rB_oi1t0 Wat ga je tijdens deze podcast leren? Hoe kom je in de flow? Hoe kan je echt je potentieel benutten? Welke lessen leerde Jan van Napoleon Hill? Hoe kreeg Jan het voor elkaar om Tom Peters naar Nederland en België te halen? Hoe kom je terug op je natuurlijke pad? 47 Power Talks: Jan Bommerez Over transformatie en de dialoog https://www.youtube.com/watch?v=0ozwoFMUWGc Meer informatie over Jan Bommerez. Boeken tip: Zeven eigenschappen van effectief leiderschap Wat heb je gemist? In aflevering 46 was  Jos Burgers te gast. In deze Power Talk praten we over klantgerichtheid, hoe word je steeds beter en wat is het geheim om echt goed te spreken? Wat ga je ontdekken in de volgende aflevering? In de volgende aflevering praat ik met Cameron Herold gast. Cameron heeft verschillende bedrijven van meer dan 100 miljoen opgezet. Hoe ik met deze man in contact ben gekomen is al een verhaal op zich. Daar over volgende week meer. Hij coacht onder andere Joe Polish van de populaire podcast I love marketing. Rich Karlgaard van Forbes Magazine noemt hem de beste spreker die hij ooit heeft gehoord. Hij helpt bedrijven met de eenvoudigste weg naar exponentieel succes. Abonneer je op mijn podcast zoals je zeker bent dat je deze aflevering niet mist. Abonneer je op mijn podcast Stap 1: Download op je smartphone de gratis podcast app Stap 2: Zoek naar: Power Talks podcast met Janneke Stielstra Stap 3: Klik op abonneren Deel mijn Power Talks podcast via social media Ik hoop dat je hebt genoten van de podcast. Als je dit artikel over Jan Bommerez interessant vindt deel het dan met andere ondernemers. Deel mijn Power Talks show via sociaal media. Laat een reactie achter Belangrijk: Laat jouw reactie en eventuele aanvullingen achter. In de onderstaande video zie je welke stappen je dient te zetten. https://www.youtube.com/watch?v=LEPTlSuG73k Ik waardeer het zeer als je een review achterlaat via Itunes. Dit helpt mij om een nog groter bereik te krijgen met de Power Talks podcast.

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  • Korrupt krogkoll och kulturell sanning

    · 00:34:46 · Medierna

    De hyllar egna klubben i sina spalter Samma reportrar som spelar skivor på en klubb drar sig inte för att hylla den i de egna spalterna. Medierna berättar denna vecka om vänskapskorruption inom nöjesjournalistiken. Journalister har har själva ett intresse i det man bevakar. Vilken trovärdighet har den redaktör som skriver om sin egen klubb eller sitt eget DJ:ande? Jan Guillou och kultursidors sanningar Vi intervjuar Jan Guillou om kulturjournalistiken och dess ibland svävande förhållande till faktariktighet, som han slagits mot en hel del under sin karriär. Men i sin senaste kolumn skriver han överraskande att man visst får spekulera på kultursidorna - det gäller nu Aftonbladets famösa artikel om organhandel. Hur ser egentligen memoarmonumentet Guillou på saken? Martin Wicklin träffar honom hemma i våningen. Realistisk teatertradition i rutan Och så tittar vi närmare på ett fenomen som blivit ett stående inslag på nyhetsredaktionerna: teaterintervjuerna. När programledaren intervjuar sin kollega, med färdiga frågor och svar. Allt för att det ska bli pedagogiskt. Ett problem, hävdar mediekritiker, som hellre vill ha mångfald i studion.

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  • 35 Robert Jan Hendriks: Het geheim van 1,5 miljoen bezoekers per maand

    · Power Talks met Janneke Stielstra

    Robert Jan Hendriks is het gezicht achter de website Optimale gezondheid, dit is één van de grootste gezondheidsblogs van Nederland. In deze Power Talk praten we over monsterartikelen, content marketing, focus en het boek één ding. Wie is Robert Jan Hendriks? Robert Jan Hendriks is eigenaar van optimalegezondheid.com, een website die in 5 jaar is uitgegroeid tot een succesvol platform met meer dan 1,5 miljoen bezoekers per maand! Het doel van deze website is om zoveel mogelijk mensen kennis te laten maken met een optimale gezondheid. Op zijn website komen dagelijks duizenden mensen die allemaal informatie en hulp zoeken om hun gezondheid te verbeteren en op zoek zijn naar een systeem om zelfs in het drukste leven nog een goede gezondheid te ontwikkelen. Daarnaast is Robert Jan Hendriks sinds kort zijn eigen website gestart waar hij ondernemers helpt om meer bezoekers op je website te krijgen. Wat ga je tijdens deze podcast leren? Hoe krijg je 1,5 miljoen bezoekers per maand? Welk boek maakt voor Robert Jan Hendriks echt een verschil? Welke slimme tools gebruikt Robert Jan Hendriks om afleiding te elimineren? Hoe deel je je dagen slim in? Wat zijn de beste productiviteitstips van Robert Jan Hendriks? Hoe ziet de hour of power van Robert Jan Hendriks eruit? Meer info over Robert Jan Hendriks Meer informatie over Robert Jan Hendriks kan je vinden op: Optimale gezondheid Daarnaast is hij te vinden op zijn eigen website:  robertjanhendriks.nl. Hier helpt hij ondernemers met hun website zodat ze meer bezoekers gaan krijgen en betalende klanten. 35 Power Talks: Robert Jan Hendriks Actie Lees het boek één ding Focus, elimineer afleiding Opschonen, opstarten, opschalen Laat hieronder jouw reactie achter. Wat heb je gemist? In aflevering 34 is Bert van Dam gast. In deze Power Talk praten we over de zin van het leven, hoe je herinnerd wilt worden, creëren, liefde en genieten. Wat ga je ontdekken in de volgende aflevering? In de volgende aflevering is Remco Claassen te gast. In deze Power Talk hebben we het over het verzamelen van pareltjes, Steven Covey, Marshall Goldsmith, Focusconferences en beïnvloedingstechnieken. Abonneer je op mijn podcast Stap 1: Download op je smartphone de gratis podcast app Stap 2: Zoek naar: Power Talks podcast met Janneke Stielstra Stap 3: Klik op abonneren Deel mijn Power Talks podcast via social media Ik hoop dat je hebt genoten van de podcast. Als je dit artikel over Robert Jan Hendriks interessant vindt deel het dan met andere ondernemers. Deel mijn Power Talks show via sociaal media. Laat een reactie achter Belangrijk: Laat jouw reactie en eventuele aanvullingen achter. Ik waardeer het zeer als je een review achterlaat via Itunes. Dit helpt mij om een nog groter bereik te krijgen met de Power Talks podcast. In de onderstaande video zie je welke stappen je dient te zetten. https://www.youtube.com/watch?v=LEPTlSuG73k

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  • Konsten att vara Jan Andersson - på jobbet, vid sopsorteringen och vid ostbrickan.

    · 00:40:53 · Radiokorrespondenterna

    Efter ett år i Bryssel har Jan gjort några värdefulla lärdomar om hur man får en lite smidigare tillvaro på jobbet. Gå och kissa så fort du ser en toalettskylt, ha ett skarpt färgseende och ett bra lokalsinne. Juri Laas, informationsansvarig för EUs toppmöten, har tillträde till ännu fler korridorer än Jan. Har han fler tips som Jan ännu inte upptäckt? Idag har vi också avskrädes-tema! Jan Andersson gillar sina belgiska sopor. I alla fall när de ligger nedpackade i sina påsar och är utställda utanför dörren. Då vet han precis vad han kommer få betala för sophämtningen eftersom han köper sina egna soppåsar i affären. Varför kan inte soporna i Sverige också sorteras så? Vi pratar med Weine Wiqvist, VD på Avfall Sverige om varför sopsortering ser så olika ut i Europa. Och så frågar vi oss vad som är det nya svarta inom återvinning. Textil är svaret. Elisabeth Dahlin, textilansvarig på Röda korset i Göteborg, berättar vilket land som är bäst och sämst i Europa när det gäller textilåtervi Efter ett år i Bryssel har Jan gjort några värdefulla lärdomar om hur man får en lite smidigare tillvaro på jobbet. Gå och kissa så fort du ser en toalettskylt, ha ett skarpt färgseende och ett bra lokalsinne. Juri Laas, informationsansvarig för EUs toppmöten, har tillträde till ännu fler korridorer än Jan. Har han fler tips som Jan ännu inte upptäckt? Idag har vi också avskrädes-tema! Jan Andersson gillar sina belgiska sopor. I alla fall när de ligger nedpackade i sina påsar och är utställda utanför dörren. Då vet han precis vad han kommer få betala för sophämtningen eftersom han köper sina egna soppåsar i affären. Varför kan inte soporna i Sverige också sorteras så? Vi pratar med Weine Wiqvist, VD på Avfall Sverige om varför sopsortering ser så olika ut i Europa. Och så frågar vi oss vad som är det nya svarta inom återvinning. Textil är svaret. Elisabeth Dahlin, textilansvarig på Röda korset i Göteborg, berättar vilket land som är bäst och sämst i Europa när det gäller textilåtervinning, samt vad som är smartast att göra av Jan Anderssons skjorta när han inte längre vill ha den. Sopor kan också bli brottsliga, det är många miljoner kronor och euro som rullar på Europas vägar där soporna fraktas runt. Leif Görts , åklagare och Sveriges representant för EUs åklagarmyndighet Eurojust, reder ut vad de illegala soporna innehåller. Och sist ut i matkampen är osten! Jan Andersson och bisittare Ylva Nilsson smakar på ostbitar från Belgien och Sverige. Vilken är mest delikat? Programledare: Jan Andersson Bisittare: Ylva Nilsson Producent: Maja Åström På torsdag är det telefonväkteri där du som lyssnar kan ställa dina frågor om EU till Jan Andersson och Herman Melzer, Ekots EU-reporter. Ställ din fråga redan nu på: korrespondenterna@sverigesradio.se  Eller ring telefonsvararen 08 - 784 39 51

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  • 1. Raggarmordet - Vända upp himmel och jord

    · Spår

    Jan Guillou lyckades med en journalistisk bragd när hans undersökningar ledde till att Keith Cederholm friades från det så kallade Raggarmordet. Spår börjar hemma hos Guillou för att få höra hur allt började. Varför blev hans granskning så kritiserad av andra journalister? Och hur kan det komma sig att Guillou fortfarande är så säker på att ingen av de dömda var skyldiga överhuvudtaget?

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  • #17 Jan Guillou

    · 01:04:50 · Cyril & Stig - I otakt med samtiden

    Cyril och Stig träffar författaren och journalisten Jan Guillou. De pratar skrivande, att skildra våld och om den svenska skolans förfall. Stig menar att Jan skrämmer iväg läsare när Hamilton dricker fina viner hela tiden, och hur är det egentligen med rivaliteten mellan Jan och Leif GW?Det och mycket mer, lyssna.

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  • Flyktinghets och felcitat

    · 00:34:46 · Medierna

    Media anklagas för att främja rasismen Det är medierna som skapar de rasistiska rörelserna. Det påstår i alla fall Gustav Fridolin i TV4:s korta serie Vår Mörka historia som anklagar makten och eliten för att sprida rasistiska budskap. Vår mörka historias attacker på medier sänds på söndag i TV4. Gustav Fridolin får mothugg av Jan Axelsson, programchef på SVT och Mats Lundegård, tidigare DN-skribent. Forskare som uttalar sig i programmet Vår mörka historia säger till Medierna att det inte går att slå fast att mediers skriverier och attacker mot flyktingförläggningar hör ihop. Boken De apatiska kritiseras Gellert Tamas får nu kritik för hur han citerat medverkande i sin hyllade bok De apatiska. Det är åklagaren Lise Tamm som anklagar honom för att ha skapat en svartvit historia genom att förfalska citat. Gellert Tamas förnekar detta helt. Och mitt i striden finns inspelningar av hans intervjuer med Tamm, som Medierna lyssnat på. Privat inverkan på nyhetsvärdering Rapporteringen efter Expressens avslöjande att Jan Guillou samarbetade med KGB har skilt sig mellan olika tidningar. Medan Expressen följde upp sitt avslöjande med drygt 50 sidor skrev konkurrenten Aftonbladet inte ens ett dussin. Eftersom Jan Guillou är Aftonbladets krönikör beror dock skillnaderna inte bara på olika nyhetsvärdering. Privata relationer, känslor och kanske även ekonomi har blivit avgörande för hur omfattande rapporteringen har varit. Rakel Chukri, kulturchef på Sydsvenska Dagbladet, kritiserar inte minst Jan Helin för att han inte har ett neutralt förhållningssätt till nyheter som KGB-affären.

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