joe rogan

  • Joe Löhrmann ★ Mit dem Klavier um die Welt

    · 00:54:02 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

          Interview mit Joe Löhrmann von My Traveling Piano Hallo Leute, hier ist Berlin und hier ist auch endlich der Sommer angekommen. Es scheint die Sonne, es ist schön warm und das war Grund genug mich mit Joe Löhrmann von mytravelingpiano.com zu treffen. Joe reist seit mehreren Jahren mit einem umgebauten 250 kg Klavier durch die Gegend. Und was das Ganze mit dem digitalen Nomadentum zu tun hat und wie er auf die Idee gekommen ist, erfahrt ihr in dieser Folge. Check it out! In dieser Folge lernst du: Wo du in Ubud ein Klavier findest. Wie man sich auf einer kleinen Insel ein Remote Team aufbaut. Welche App für Joe am wichtigsten ist. Und warum du die nächste Person beim Abendessen einfach mal ansprechen solltest. Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 1. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit ???? [www.dnxnews.de] 2. Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern???? [www.dnxcommunity.de] 3. Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST")  ???? [www.dnx-berlin.de] 1.000 Dank, Dein Marcus  SHOWNOTES http://www.mytravelingpiano.com/ https://www.facebook.com/mytravelingpiano [su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Joe Löhrmann Marcus: Ja cool! Ich sitze hier gerade in Berlin-Friedrichshain in der Turnhalle - das ist ein Open-Air Bistro oder so- nämlich zusammen mit dem Joe Löhrmann. Joe, cool dass Du am Start bist und erzähl mal, was machst Du so? Joe:  Hi Marcus, danke für die Einladung. Ich bin Joe Löhrmann und ich reise jetzt seit drei Jahren mit meinem Klavier durch die Welt. Ich habe ein Klavier umgebaut und mit dem bin ich jetzt seit drei Jahren unterwegs und eigentlich auch ortsunabhängig. Marcus: Sau geil! Hast Du einen bestimmten Brand? Wie nennst Du Dich? Kann man Dich irgendwo im Netz finden. Joe: Auf jeden Fall, ja. Mein Projekt heißt My Traveling Piano, also zu finden unter mytravelingpiano.com oder eben auch bei Facebook unter mytravelingpiano. Marcus: Ich würde mal sagen, das ist jetzt nicht so der typische Digital Nomad Job, aber ich glaube, es ist auch eine Art von unterwegs oder von überall sein Geld zu verdienen. Reist Du denn dann sehr exzessiv oder hältst Dich dann eher in Deutschland auf? Joe: Das ist eigentlich total unterschiedlich. Ich habe 2013 eine Europa-Tour gemacht. Da war ich in Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich und im letzten Jahr in Dänemark, Holland, Belgien und auch noch einmal kurz in Frankreich. So bin ich halt auch immer mal wieder unterwegs, aber auch öfter mal in Deutschland. Deutschland liegt ja ganz gut so in der Mitte. Da kann man immer mal wieder hinfahren und eigentlich will ich aber auch richtig mal wieder eine Weltreise machen mit Klavier. Ich habe schonmal eine gemacht ohne Klavier und ich habe mega Bock jetzt nochmal hinzubekommen. Das ist logistisch natürlich ein deutlich größerer Aufwand. Marcus: Ja das wollte ich gerade sagen. Wie genau löst Du das dann logistisch, wenn Du mit Deinem Klavier unterwegs bist? Wird es dann immer in sämtliche Einzelteile zerlegt oder hast Du so große Gefährten oder Fahrzeuge, dass Du Dein Klavier von A nach B Bewegen kannst im Ganzen? Joe: Also ich habe angefangen, da habe ich tatsächlich nur ein Klavier umgebaut. Das habe ich mit meinem Vater angefangen zu bauen, weil er deutlich begabter als ich. Das hat drei Monate gedauert, dann war das Klavier fertig. Dann bin ich wirklich das erste Mal damit raus auf die Straße und ich hatte kein Auto, gar nichts. Also das Klavier bleibt so wie es ist - im Ganzen. Ich habe damals in Bremen gewohnt, dann habe ich das Klavier immer so 1,5 km wirklich durch die Stadt gezogen, bis in die Fußgängerzone. Also das Klavier wiegt 250 kg und das halt einmal durch die Stadt zu schieben mit Bordstein und Kopfsteinpflaster und alles, was da so ist, ist schon echt eine Herausforderung. Das habe ich dann wirklich ein paar Monate gemacht. Und dann habe ich halt gesehen, dass das funktioniert. Die Leute nehmen das total gut an und die mögen das. Ich hatte Bock auch weiter wegzufahren. Dann habe ich mir halt den zweiten großen Traum erfüllt und mir einen Bulli gekauft. Den habe ich dann so umgebaut, dass das Klavier gerade so genau reinpasst und dann kann ich das mit Rampen herausholen. Seitdem bin ich quasi auch flexibel und kann das Klavier überall mit hinnehmen wo ich will. Marcus: Das ist glaube ich ein krasses Bild, wenn Du mit Deinem Klavier da durch die Straßen ziehst und von A nach B transportierst. Ist da schonmal irgendwann etwas passiert, dass das Klavier umgekippt ist am Bürgersteig oder irgendwelche Leute doof waren oder keine Ahnung - gerüttelt haben oder was weiß ich? Joe: Man muss aufpassen, wenn ich mal abends spiele oder so etwas und die Leute fangen an Alkohol zu trinken und werden immer besoffener. Dann muss man schon ein bisschen gucken, dass die Leute nicht ihre Getränke auf das Klavier abstellen und es umkippt oder so. Das Klavier an sich ist schon so stabil gebaut, dass es eigentlich fast nicht umkippen kann. Da muss man schon einiges machen, dass das passiert. Man muss aber trotzdem immer ein bisschen drauf achten. Also zum Glück ist noch nichts umgekippt, aber ich hatte schonmal eine Reifenpanne. Ich habe Luftreifen und ich hatte schonmal eine Reifenpanne mitten auf einem Berg in Avignon - da war gerade das Theaterfestival. Das habe ich dann gerade so hoch gebracht. Das war sehr anstrengend, auch Kopfsteinpflaster und ziemlich steil. Dann war ich irgendwann da oben angekommen und an so einem geilen Spot, hab dann da gespielt und dann habe ich das Klavier irgendwie umgedreht und dabei habe ich mir eine Scherbe in den Reifen gehauen. Und dann hatte ich eine Panne. Eine Reifenpanne. Und dann stand ich da mit meinem 250 kg Klavier und hatte natürlich auch keinen Ersatzreifen dabei. Dann habe ich erstmal ein bisschen weiter gespielt und überlegt was ich jetzt mache. Nach einer halben Stunde ungefähr zog dann so ein krasses Gewitter auf. Es wurde auf einmal super windig und dann kam Regen und ich hatte natürlich richtig Panik und dachte “Scheiße, was mach ich denn jetzt? Ich krieg das Klavier hier gar nicht weg.” Dann haben zwei Franzosen wohl gesehen, dass ich ziemlich verzweifelt war und die haben mich dann gefragt, ob sie mir helfen können. Und dann haben wir da irgendwie zu Dritt das Klavier da den Berg halb runtergetragen. Das ist schonmal passiert, das war aber auch eigentlich das Schlimmste, was mir mit dem Klavier bisher passiert ist. Ah und einmal ist es richtig, richtig nass geworden. Das war auch scheiße! Marcus: Was passiert dann, wenn es richtig nass ist? Kommen dann noch Töne raus? Joe: Ja eigentlich geht es dann sofort kaputt. Das ist also doch relativ robust, aber man sollte es halt nicht übertreiben, ne? Also da hatte ich dann wirklich die Plane zu spät drauf und dann musste ich alles zusammenpacken und dann kam so ein richtig fetter Schauer. Und dann ist es echt nass geworden. Marcus: Das stelle ich mir eh total sensibel vor, so ein Musikinstrument und dann trägst Du das quer durch die Welt. Hast Du da Anfang vorher nicht auch Bedenken gehabt? Das ist ja auch eine ganz schöne Investition, die Du da durch die Gegend schiebst und fährst und aufbaust und bei Wind und Wetter, wie Du eben schon sagtest mit dem Regen? Das ist ja irgendwie auch Dein Tool, um Geld zu verdienen. Hast Du da keinen Schiss drum? Joe: Es gab super viele Bedenken am Anfang. Das kann man sich ja vorstellen. Wie kriegt man so ein Klavier überhaupt von A nach B. Das verstimmt sich doch ständig und hält das überhaupt? Geht das nicht kaputt? Kurz gesagt: Ich habe mir tausend Fragen gestellt und hatte tausend Bedenken, aber ich finde es halt immer total wichtig, dass man sich halt nicht so von diesen Ängsten und von diesen Bedenken so leiten lässt. Marcus: War das denn von Anfang an so, dass Du dieses krasse Mindset - wie Du gerade gesagt hast, dass man sich eben nicht von den Bedenken leiten lässt und gefangen nehmen lässt - schon immer hattest oder musste sich das entwickeln? Gab es da einen bestimmten Trigger? Joe: Ich hatte das auf keinen Fall schon immer. Also, ich habe früher eine Ausbildung gemacht und war total unglücklich. Das hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Das habe ich aber erst hinterher so richtig gemerkt. Marcus: Die Ausbildung hast Du also eher gemacht, weil es sein musste oder weil das jeder andere um Dich herum gemacht hatte? Joe: Genau. Ich hatte damals einfach keine Ahnung was ich machen sollte, was ich mit meinem Leben anstellen sollte. Da habe ich verschiedene Interessen gehabt, natürlich Musik, Film und ich interessierte mich auch für Autos und für Bullis. Und dann bin ich auf einmal bei BMW gelandet. Jetzt im Nachhinein ist das schwer vorstellbar, aber da war ich dann halt damals. Das war aber überhaupt nicht mein Ding. Dann hat sich das erst so langsam entwickelt, dass ich dieses Mindset bekam. Also früher hatte ich einfach nur diese Ängste und habe es einfach nicht gemacht. Ich habe nach meiner Ausbildung eine Weltreise gemacht, weil ich einfach rausmusste. Das war für mich wirklich so ein Befreiungsschlag von dieser Corporate Welt. Auf dieser Weltreise habe ich einfach - das kann sich vielleicht jeder denken, der so etwas schonmal gemacht hat und länger unterwegs war - man hat einfach super viele geile Erfahrungen gemacht, lernt tolle Leute kennen. Man erweitert unglaublich seinen Horizont und ganz oft war ich in der Situation “soll ich mich dafür entscheiden oder dagegen”. Also man steht immer vor so kleinen Entscheidungen. Soll ich jetzt irgendwie die und die Person ansprechen, aber man hat irgendwie Schiss oder ist schüchtern. Und wenn man sie nicht anspricht, passiert auch nichts. Und wenn man sie aber anspricht, dann können sich halt tausend geile Sachen ergeben. Das kann Dein Leben verändern. Und das ist bei allen Entscheidungen so sozusagen. Mein Motto nach der Weltreise, das ich wirklich so mitgenommen habe, ist mich wirklich einfach immer für Ja zu entscheiden. Wenn man vor einer Entscheidung steht: Einfach Ja! Es kann eigentlich nur etwas Gutes bringen. Und das hat sich eigentlich durch die Weltreise gefestigt und wurde dann auch immer mehr, sodass ich dann auch irgendwann wirklich den Mut hatte, das einfach zu machen mit dem Klavier. Ich muss aber zugeben, das hat ein paar Jahre gedauert, definitiv! Weil einfach zu viele Ängste da waren. Hätte ich nicht irgendwann diesen Schritt gemacht, zu sagen “Fuck it, ich mach´s jetzt einfach!” Dann würde es das Traveling Piano heute immernoch nicht geben und die letzten drei Jahre wären nicht so geil gewesen, wie sie waren. Und ich hätte tausend Leute nicht berührt mit meiner Klaviermusik, weil ich auch unglaublich viel bei den Menschen bewirke. Ich bekomme wirklich unheimlich tolle Rückmeldungen, auch oft im Nachhinein, was die Leute so mitgenommen haben von der Begegnung mit mir und meinem Klavier. Das verändert so ein mini-kleines bisschen die Welt. Und das wäre hat nicht passiert. Deswegen sollte man sich immer für Ja entscheiden. Marcus: Gibt es denn auf der Weltreise, auf der dann die Entscheidung gereift ist, dass Du für das Ja und All-In gehst und Deinen Traum verwirklichst, gab es da einen speziellen Moment oder waren das viele Eindrücke auf einmal, die dann im Flugzeug Dich dazu veranlasst haben zu sagen “ok, ich mach´s jetzt” auf dem Flug nach Hause? Also als Gesamterlebnis dann, oder gab es doch zwei, drei krasse Trigger-Momente die Dich dann dazu bewogen haben? Joe: Also als ich meine Weltreise gestartet habe, da habe ich mir erstmal so eine Liste gemacht “was will ich jetzt hier machen auf der Weltreise? Will ich Zeit für mich und ich will Sachen machen, die mir Spaß machen und an denen ich Freude habe.” Und da habe ich halt meine Leidenschaften aufgeschrieben und kleine Tätigkeiten. Also ich will jetzt in geilen Seen schwimmen; ich will Musik machen; viele Leute treffen; ganz viele kennenlernen; neue Sprachen lernen usw. Und dann habe ich immer geguckt, was sind meine beiden größten Leidenschaften? Dann kam relativ schnell raus, dass es Klavierspielen und Reisen ist, was sich eigentlich sehr schwer verbinden lässt, weil Du ein Klavier halt einfach nicht mitnehmen kannst. Auf der Weltreise habe ich dann zwar immer wieder Klavier gespielt, aber das war halt immer schwer, weil man immer ein Klavier erst finden musste. Wenn Du irgendwo ganz neu bist, dann musst Du halt immer erst durch die Stadt rennen und eins finden. Das habe ich dann auch so gemacht. Marcus: Das heißt, Du bist dann in Klavierläden gegangen oder hast Straßenmusiker gesucht, wo Du Dich dann mit dransetzen kannst? Joe: Also Straßenmusiker mit Klavier gibt es eigentlich nicht. Da habe ich auf meiner Weltreise keinen mit gesehen. Ich dachte bis dato auch, dass es keinen so verrückten gibt, der so etwas macht. Ich meinte jetzt eher so in Restaurants und Hotels. Da bin ich dann halt hin und habe gefragt “habt ihr eins und kann ich hier spielen?” Mit Austausch gegen Essen und Zimmer. Und das hat auch teilweise geklappt. Aber jetzt sind wir von der eigentliche Frage abgewichen. Marcus: Ja, die eigentliche Frage war, ob es da zwei, drei Special Moments gab oder ob es das Gesamterlebnis war oder vielleicht eine bestimmte Begegnung oder so einen Aha-Moment auf Deiner Reise. Joe: Ja, den gab es tatsächlich. Nachdem ich diesen Gedanken weitergedacht habe und wirklich diese Vorstellung hatte “vielleicht könnte ich ja sogar mein eigenes Klavier mitnehmen, das macht ja keiner, das muss doch irgendwie möglich sein”. Klaviertransporteure bringen ja auch das Klavier irgendwohin. Also warum soll es nicht möglich sein, dass ich das selbst im Bulli mitnehme? Da muss man halt ein bisschen was umbauen. Dann habe ich diese Idee so mit mir herumgetragen und irgendwann, als ich dann auf Bali war, da war ich auch wieder in so einer Situation. Da saß eine Frau am Tisch im Restaurant alleine. Ich war auch alleine. Und dann wollte ich sie einfach ansprechen, weil sie sah nett aus. Aber dann kamen wieder diese Ängste “soll ich sie ansprechend? Die denkt bestimmt, ich will die jetzt anmachen oder keine Ahnung, vielleicht will sie lieber alleine sein.” Diese ganzen Fragen, die man sich dann so stellt. Und dann habe ich mir gesagt “ach ist doch Scheißegal” und bin einfach hingegangen. Dann habe ich sie angesprochen und sie war super nett und hat mich gleich eingeladen. Marcus: Cool, war das so das erste Mal, dass Du zu jemanden dann hingegangen bist oder hast Du es vorher schonmal ein bisschen geübt, so aus Deiner Komfortzone herauszukommen? Joe: Nee, das war dann schon zum Ende meiner Weltreise oder sogar noch auf einem neuen Trip. Ich habe dann schon diese Komfortzone sehr oft verlassen. Das war definitiv auf der Weltreise schon so. Marcus: Aber trotzdem: Ist das dann so, je öfter Du das machst desto leichter fällt es einem? Joe: Das ist auf jeden Fall so, ja. Aber ich würde trotzdem sagen, dass man das dann komplett ablegt. Also es gibt immer wieder Situationen, wo man dann einfach zögert und ich glaube, der Endpunkt ist dann einfach, dass man halt bei gar keiner Situation mehr zögert. Es gibt ja immer größere Challenges ne und man kommt glaube ich, immer wieder an diesen Punkt. Deswegen ist es halt wichtig, egal auf welchem Status ist, man muss diesen Punkt immer wieder überschreiten. Jeder steht vor seinen eigenen Herausforderungen. Das war dann halt auch wieder so ein kleiner Moment. Da habe ich sie halt dann angesprochen. Sie war total nett, hat mich eingeladen, wir haben zusammen gegessen. Also sie hat mich eingeladen, mich dazuzusetzen. Dann habe ich mir so ein bisschen von meiner Idee erzählt. Da war es noch so ein vage Idee und da hatte ich natürlich auch noch viele Zweifel, aber sie hat mir einfach super viel Mut gemacht. Sie konnte das total sehen und meinte “I can see you with your traveling piano”. Dann haben wir Pläne gemacht, wo man überall hinfahren könnte und wie man das alles aufbaut und ich war einfach auf einmal mega inspiriert. Auch durch sie, weil sie mir so viel Mut gemacht hat und weil sie so sehr daran geglaubt hat. Und ich dachte so “cool, da glaubt jemand an meine verrückte Idee!” Das war einfach super inspirierend und ich hatte, glaube ich, vorher schonmal so eine Mindmap gemacht und aufgeschrieben, wie ich mir das so vorstellen könnte. Da hatte ich schon so ein paar Ideen. Aber an dem Abend dann wirklich, bin ich noch ins Internet-Café und habe mir die Seite mytravelingpiano.com reserviert im Netz. Und das war für mich so ein besonderes Ereignis. Marcus: Ja also, die Domain zu registrieren ist immer noch so ein fetter Milestone, wo Du so denkst “boah, ich mache das jetzt. Das ist jetzt meine Domain. Geil das hat geklappt” wenn dann die Confirmation Mail kommt. Ja gerade so dieses Feuer von anderen zurückgespielt zu bekommen ist glaube ich, so wichtig, ne? Ich habe das ja zum Glück mit Feli, dass ich nicht alleine ein Business machen muss oder alleine reise und wir merken das immer wieder, wie viel wir uns da gegenseitig auch immer pushen können. Und uns sagen “Cool, lass machen” und “meinst Du wirklich? - ja klar!” Und so Leute brauchst Du halt um Dich herum. Deshalb ist das super gut, dass Du die da in diesem Moment kennengelernt hast. Hatte sie denn irgendwie einen Background? War sie ein Motivationscoach oder war es jetzt einfach eine random person, die an Dich geglaubt hat und auf einmal auch dieses Funkeln in den Augen hatte? Joe: Also sie ist Autorin. Sie schreibt sehr viel und war auch sehr viel am Reisen und unabhängig und auch sehr über den Tellerrand blickend. Sie hat sich viel mit Spiritualität beschäftigt. Das war einfach total interessant. Dann hat sie auch gesagt, die Dinge werden einfach passieren, wenn Du sie halt angehst und ich hatte ihr auch gesagt, ich suche nach einem Klavier in Ubud und so und “hast Du eins gesehen?”. Marcus: Ach das war in Ubud? Joe: Genau, das war in Ubud. Ich glaube da passieren sowieso viele solcher Dinge. Dann hat sie mich am nächsten Morgen irgendwie angerufen und hat gesagt “hier, ich habe Dein Klavier gefunden!” In dem Restaurant unter ihrem Haus, da stand ein Klavier. Dann habe ich da gespielt und solche Sachen, die sich dann ergeben. Dann bin ich zurückgeflogen und im Flieger sitze ich neben einer Frau. Ich habe am Anfang gar nicht so mit ihr gesprochen und irgendwann stellt sich heraus, sie ist Klavierlehrerin. So fügt sich das dann alles irgendwie zusammen. Wenn man dafür offen ist, dann passiert wirklich auch ganz viel. Marcus: Genau. Man muss offen dafür sein, man muss aber manchmal seinem Schicksal auch die Chance geben, dass es zuschlägt. Denn wie Du glaube ich anfangs auch ganz gut gesagt hast: Man muss schon irgendwie agil bleiben und Sachen probieren und machen und tun und vielleicht noch eine Webseite starten und noch ein Projekt starten. Dann haust Du es halt wieder in die Tonne und schaltest das nächste Ding, aber wenn Du zuhause sitzt und auf gutes Wetter wartest, dann kommt vielleicht gutes Wetter, aber das hast Du dann nicht so im Griff. Aber alles andere, wo Du dann auch noch teilhaben musst, das kann nur passieren, wenn Du selber auch aktiv wirst. Joe: Ja absolut, ganz genau. Ich sehe das ganz genauso, dem kann ich nichts hinzufügen. (beide lachen) Marcus: Da musste ich aber auch erstmal hinkommen vom Mindset her, dass man Sachen ausprobiert und macht. Und gerade - auch wenn ich es jetzt schon ein paar Mal erzählt habe - für uns beide oder mir speziell am Anfang war es so schwer, rauszugehen in die Welt und zu sagen “Hey ich kann was! Ich kann Webseiten bauen” oder “ich kenne mich im Online-Marketing aus” und biete das als Dienstleistung an. Also a) überhaupt um Geld zu fragen oder da eine Hausnummer dranzuschreiben, ist mir schwer gefallen und b) auch in die Welt rauszugehen und zu sagen “ich kann Wordpress Seiten bauen”. Weil ich dachte, ich war so tief in meinem Experten-Ding drin und nur auf diesen krassen SEO-Konferenzen, dass ich dachte “Die lachen Dich doch aus hier die Leute, wenn Du sagst, Du machst für andere Websites oder kannst Wordpress Seiten machen”. Dennoch ist es ein super guter Value für die Leute, wenn die nicht so tief drin sind. Joe: Total, absolut. Marcus: Wie war das dann? Bist Du nach Deutschland zurückgekommen mit der Idee und dem Entschluss “ich mache das jetzt, ich ziehe das durch”? Hattest Du dann noch einen bestehenden Job oder hattest Du den vor der Weltreise schon gekündigt? Und was waren dann so die ersten Steps auf dem Weg zu My Traveling Piano? Vielleicht als zweit Frage noch: Wie hoch war Dein Anfangsinvestment in das Klavier und das ganze Setup? Joe: Also ich kam zurück und habe dann erstmal Tourismus Management studiert. Beziehungsweise ich hatte diese Idee zu dem Traveling Piano sozusagen auf meinem zweiten Trip nach Bali nach meiner Weltreise. Da hatte ich schon angefangen Tourismus Management zu studieren, weil ich bis dato dachte, die Weltreise war super geil, ich muss was mit Sprachen, Kulturen und Reisen machen. Da war irgendwie klar und dann dachte ich “dann studierst Du mal Tourismus Management”. Dann habe ich aber auch währenddessen irgendwie auch gemerkt “eigentlich hast Du auch bock Klavier zu spielen, als ich dann diese Idee hatte, aber dann war bei mir wieder dieses Ding “Du sollst ja eigentlich Sachen zu Ende bringen und jetzt hast Du das Studium schon ein Jahr gemacht. Das sind auch nette Leute und so und dann gehst Du noch ein Jahr ins Ausland während des Studiums - ist ja auch geil.” Und dann habe ich das Studium doch weiter gemacht und habe dann einfach nebenbei ein bisschen als Klavierspieler in Bars, Restaurants und Hotels Geld verdient, aber das Projekt immernoch nicht umgesetzt. Dann war ich ein Jahr in Südamerika und als ich dann wieder kam, war da eigentlich nur noch ein Semester und die Abschlussarbeit. Das habe ich dann auch noch gemacht, aber irgendwann war da dieser Punkt, obwohl nur noch die Abschlussarbeit anstand und habe mir gedacht “wenn ich´s jetzt nicht mache, dann mache ich’s nie”. Und dann habe ich es einfach gemacht und habe quasi das Studium erstmal nicht abgeschlossen. Marcus: Also es fehlte nur noch die Abschlussarbeit und dann hast Du aber gesagt “nee, ich mache jetzt erstmal das Klavier-Ding. Joe: Genau. Es hatte sich einfach so angestaut über die Jahre. Es waren von der ersten Idee bis zu dem Zeitpunkt so vier Jahre und ich musste es einfach machen. Ich habe da gesagt “wenn ich’s jetzt nicht mache, dann mache ich es nie”. Die Abschlussarbeit zum Studium war mir in dem Moment total egal. Ich habe mir gesagt “ich mache das irgendwann und vielleicht mache ich es auch gar nicht mehr”. Mittlerweile ist es dann jetzt fertig. Aber es war mir einfach total wichtig, das einfach anzugehen. Marcus: Und was waren dann die ersten Steps? Bist Du dann in den Klavierladen und hast Dir ein Klavier gekauft? Hast Du Deinen Vater beauftragt, Dir einen fahrbaren Untersatz zu bauen? Hast nach einem Bulli geguckt? Ich meine, wie geht man so etwas an? Da gibt es wahrscheinlich nicht so Online-Kurse im Internet zu oder die Top 10 Tipps “wie werde ich ein Traveling Piano Artist”. Joe: Nee natürlich, da gibt es überhaupt gar nichts. Das ist dann auch wirklich schwer, wenn man sich in dem Jungle erstmal zurechtfinden und sich überlegen muss “wie kriegt man das jetzt alles hin? Wie macht man das fahrbar?” Und so weiter. Das war nicht leicht. Ich habe dann im Internet nach einem Klavier gesucht und habe dann auch ein schönes gefunden, schön in Hochglanz schwarz lackiert und so und dann war das Angebot lustigerweise - ein total schöner Zufall - von dem Klavierhaus, wo meine Mutter, als ich vier Jahre alt war, ihr Klavier auch gekauft hat. Das war total der Zufall. Ich habe ihm natürlich die Geschichte erzählt und er fand das auch total super und dann hat er mir dann noch so ein paar Tipps gegeben. Also habe ich von ihm das Klavier gekauft. Dann ging es halt darum, das jetzt irgendwie rollbar zu machen. Da hat mir dann mein Vater geholfen. Wir haben da jeden Tag bestimmt eine Stunde telefoniert und geplant: Was nehmen wir für Räder, was für Achsen und es gibt ja tausend verschiedene Möglichkeiten, wie man das dann auch lenken und fahren kann; dass es auch stabil ist; dass es nicht umkippt, wie Du vorhin gesagt hast und dass es sich leicht schieben lässt. Da haben wir wirklich sehr, sehr viel Zeit geplant und mein Vater hatte auch total viel Energie und Liebe reingesteckt. Die Plattform war dann irgendwann fertig und dann war es so ein wenig wie die Hochzeit, als das Klavier dann auf die Plattform gestellt wurde, sozusagen. Marcus: Ja, die Dinge kommen zusammen, ne? Joe: Genau. Ich konnte es dann zum ersten Mal auf die Straße schieben und spielen. Für alles zusammen hatte ich am Anfang Kosten von ca. 3.000 € bis 4.000 €. Marcus: Hast Du das Klavier danach noch sukzessive ausgebaut? Ich habe gesehen, Du hast da jetzt auch eine CD-Auslage vorne dran und ein paar kleine Gadgets oder hast Du das so direkt als komplette Idee einmal in einem durchgebaut? Joe: Nee das Klavier ändert sich ja nicht. Ich habe immer neue Ideen, dann hatte ich mal einen Tisch und jetzt ist meine neueste Idee, da hängt halt jetzt hinten am Klavier ein Koffer dran. Das ist ein alter schöner Reisekoffer, der ist auch wirklich Original 100 Jahre alt. Marcus: Ja geil! Joe: Den haben wir aus dem Keller geholt und der fast wie verschimmelt, also ganz weiß, also er sah ganz alt aus. Wir haben den dann sauber gemacht. Dann habe ich den wieder meinem Vater gegeben und er hat den dann aufgemöbelt, sodass der wieder richtig geil aussieht. Da haben wir dann das Logo draufgeklebt und auf dem Koffer stehen jetzt halt meine CDs und da können die Leute das Geld reintun, wenn sie eine CD mitnehmen möchten. Ich habe zwei Alben aufgenommen und eine davon ist halt nur meine eigene Musik und eine ist nur mit Coverstücken. Und die andere ist halt mit eigenen Songs. Marcus: Das heißt, die sind dann auch komplett von Dir komponiert und geschrieben worden? Joe: Genau, als das Klavier dann schon fertig war - das war glaube ich zwei Jahre, nachdem ich es gebaut habe und damit auch auf Tour war und so. Viele Leute haben mich gefragt nach eigener Musik. Und ich hatte auch total das Bedürfnis danach, eigene Musik zu komponieren. Mein Traum war diese Musik zu komponieren an irgendeinem richtig geilen Ort und nicht irgendwie in einem Studio oder zu Hause, wo Du gegen die Wand guckst und wo irgendwie nicht so richtig Inspiration da ist. Weil ich auch schon soviel draußen gespielt habe, wollte ich irgendwie an einen super geilen Ort. Da bin ich auf eine kleine Insel im Süden von Thailand gefahren. Marcus: Wie heißt die Insel? Joe: Die Insel heißt Koh Jum und ich habe mir - weil ich natürlich im Flugzeug nicht mein Klavier mitnehmen konnte - auf dem Festland ein E-Piano gekauft. Das hatte ich vorher natürlich schon organisiert. Und das habe ich dann mit diesen Longtailboats auf diese kleine Insel gebracht. Da gab es auch gerade mal so Strom in dem Bungalow Resort, wo ich war. Da war wirklich ganz wenig Tourismus und es war wirklich ruhig, also genau das was ich wollte. Ich wollte mich mit gar nichts anderem beschäftigen. Keine Party und nix irgendwie außerhalb außer die Musik zu komponieren. Es macht Spaß aber es ist auch wirklich Arbeit. Dann war ich zwei Monate auf der Insel und habe dort diese Stücke komponiert. Ich habe einfach darauf vertraut, dass ich da Leute treffe, wie zum Beispiel einen Fotograf. Ich habe darauf vertraut, dass ich einen Fotografen treffe, den ich fragen kann, ob er mir das Cover für mein Album schießt auf der Insel. Und ja, dann habe ich da auch irgendwann da ein fettes Stativ rumstehen sehen und da habe ich halt jemanden gefragt “wem gehört denn dieses Stativ, das sieht ziemlich professionell aus”. Und so kam der Kontakt zustande. Dann bin ich da am nächsten Morgen nochmal hin und habe ihn angesprochen “hör mal, gehört Dir das Stativ, was ich da gestern habe stehen sehen?” Ja und es gehörte ihm. Also habe ich ihm von meinem Projekt erzählt und er fand das super cool. “Klar, da machen wir ein paar Bilder” hatte er gesagt. Dann war da noch eine andere Deutsche da und die hatte auch ein super gutes Auge und hat dann auch noch ein paar Bilder gemacht. Und so sind quasi die ganzen Bilder, auch für das Booklet und für das Cover meiner CD, entstanden. Ein Australier den ich kennengelernt habe, dem habe ich später noch einmal die englischen Texte geschickt, ob er die nochmal proof-readen könnte und so hat er mir auch dabei noch mit geholfen und so hat sich das dann ergeben. Da ist halt ein Album draus entstanden. Das heißt “Follow the Sun”. Das ist ja immer mein Motto, weil ich ja immer dem guten Wetter hinterherfahre. Marcus: So wie die meisten digitalen Nomaden. Joe: Ja ganz genau. Gerade auch für’s Klavier total wichtig. Speziell jetzt natürlich auch für die Insel. Das passt einfach auch. Man sieht die Sonne und das Meer und so heißt auch das erste Stück auf der CD: “Follow the Sun”. Marcus: Cool, dann hast Du quasi auf der kleinen Insel als analoger Nomade Dein erstes Remote Team aufgebaut, wo der eine dann Proofreading gemacht hat, der andere das Foto und das Cover. Sau Cool! So kann es auch gehen. Joe: Ja und das Klavier ist jetzt eingelagert sozusagen, auf der Insel. Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal wieder auf die Insel zurück und das steht dann da bei der Familie, die diese Bungalow-Anlage betreibt. Die sind super toll, super nett. Und die helfen auch total viel. Dann spiele ich da ab und zu mal ein kleines Konzert abends oder so. Ich kann also jederzeit wieder dorthin zurück und weiß, da wartet mein E-Piano auf mich. Marcus: Das ist ja auch cool zu wissen. Irgendwo auf der Welt gibt es noch einen Anker, wenn irgendwie gar nichts mehr geht oder da ist schon so viel Cooles passiert und dann ist da noch ein Klavier für Dich. Dann geht man dahin ne? Joe: Ja total! Marcus: Wie entsteht so ein neues Stück oder eine Komposition? Ich habe da irgendwie überhaupt keine Vorstellungen zu. Hat man da erst ein Thema, eine Story und überlegt dann, welche Klänge passen dazu oder gibt es erst die Klänge und überlegt dann, wozu könnte das passen, zu welcher Story? Gib mal bitte ein paar Insides! Joe: Also ich muss dazusagen, dass ich mich tatsächlich mit diesem Thema nie professionell auseinandergesetzt. Ich habe nie einen Kurs belegt oder irgendwas “wie komponiert man richtig?” oder so. Ich bin auch gar nicht sonderlich gut im Notenlesen. Ich spiele einfach mein ganzes Leben schon Klavier. Ich war nicht immer besonders fleißig. Meine Klavierlehrerin hat mich damals rausgeschmissen. Aber ich habe halt immer gespielt und habe auch immer das gespielt, was mir so in die Finger floss und was ich gehört habe, habe ich nachgespielt. Also ich habe entweder ein ganz gutes Gehör und habe das dann oft so gemacht. Und so war es im Prinzip auch beim Komponieren. Also wenn ich irgendwelche Melodien im Kopf hatte, dann habe ich mich einfach hingesetzt und angefangen auszuprobieren. Das ist unterschiedlich. Manchmal hatte ich dann quasi erst die Musik und dann habe ich gesagt “das klingt nach dem und dem”. Ich habe dann die Musik gespielt und während ich es gespielt habe, fiel mir dazu eine Geschichte an und dann stand dann irgendwann der Name fest. Marcus: Das heißt, dann entstehen Bilder im Kopf oder irgendwelche Sequenzen? Joe: Ja genau richtig. Oder, es ist auch manchmal anders herum gewesen, dass ich zum Beispiel viel geträumt habe oder so. Ich bin dann oft nachts oder morgens dann eben aufgewacht und hatte gleich vielleicht schon eine Melodie im Kopf. Dann habe ich mich ans Klavier gesetzt und dann war es quasi schon halb fertig, weil ich dieses Lied irgendwie schon geträumt habe oder so. In einem Fall war es so - mein Großvater ist leider ein Jahr vorher gestorben und ich hatte ein ganz gutes Verhältnis zu ihm - und eine Nacht habe ich halt von ihm geträumt. Und als ich morgens aufgewacht bin, hatte ich gleich schon eine Melodie im Kopf. Da war klar, das Stück wird meinem Opa gewidmet. Das Stück heißt “Sleep well good old man” und es greift einfach die ganzen schönen Erinnerungen mit auf. Es ist kein super trauriges Lied, sondern einfach ein schönes Lied für meinen Opa. Was auch ganz schön war, mein Cousin, der macht Filme. Und als ich ihm dann davon erzählt habe, hat er gesagt, zu dem Lied müssen wir unbedingt ein Video machen. Da haben wir jetzt quasi ein Familienprojekt gemacht und haben ein Video gedreht. Also er hat das Video gedreht zu der Musik die ich geschrieben habe für unseren Opa. Marcus: Wow, das ist ja cool! Ist das irgendwo bei Youtube zu finden oder zu sehen? Joe: Ja, das ist auf meiner Homepage unter Videos zu sehen oder halt auch auf Youtube, wenn man unter “Sleep well good old man” sucht, dann findet man das. Marcus: Cool! Joe: Das Lied kann man sich auch kostenlos runterladen, wenn man sich in meinen Newsletter einträgt. Marcus: Perfekt! Das sollte also jeder auf jeden Fall auch tun. Spielst Du denn mittlerweile lieber Deine eigenen Sachen oder immernoch gerne Coversongs? Und welche Sachen kommen beim Publikum besser an? Joe: Also natürlich spiele ich am allerliebsten meine eigenen Stücke, weil das zeigt ja auch am meisten von mir und von dem was ich mache und von meiner Musik. Aber es ist natürlich immer schwierig die Leute zu catchen auf der Straße mit Stücken, die sie nicht kennen. Deswegen spiele ich am Anfang meistens etwas Bekanntes, bis ich mir dann eine kleine Crowd aufgebaut habe und ein paar Leute drum herum stehen und dann spiele ich halt eigene Sachen und erzähle meine Geschichte, wie die Musik entstanden ist. Dann spiele ich meine eigenen Stücke, dann haben sie aber eine ganz andere Aufmerksamkeit dafür. Viele sagen mir dann auch, dass sie meine eigenen Stücke schöner finden. Das ist dann natürlich das schönste Kompliment, was man dann bekommen kann. Marcus: Es ist bestimmt auch voll spannend zu sehen, wie dann so eine Crowd entsteht, ne? Dass die ersten kurz gucken, sich noch nicht trauen stehen zu bleiben. Dann gehen sie doch weiter, dann bleiben vielleicht doch mal zwei, drei stehen. Und das hat dann wieder den Effekt, dass mehr Leute trauen, stehen zu bleiben. Das könnte ich mir so vorstellen oder wie ist das? Joe: Ja, also das ist super interessant von der psychologischen Sicht her. Wie das alles funktioniert und da bin ich auch immernoch nicht 100%-ig durchgestiegen, weil es auch immer unterschiedlich ist. Aber es ist ja immer so ein bisschen star to movement. Wenn einer wirklich anfängt und sich da hinstellt und mittenrein vielleicht. Dann trauen sich die anderen vielleicht auch stehen zu bleiben. Das ist von daher manchmal gar nicht so einfach. Manchmal muss man einfach einen Bekannten da in die Mitte stellen und sagen “hier hör mal ein bisschen zu”. Marcus: Wahrscheinlich halten die ersten erstmal so ein bisschen Distanz. Die kennen einen nicht oder sind vorsichtig und dann trauen sie sich doch mal ein bisschen näher ans Klavier zu kommen oder Dir auch mal in die Augen zu schauen oder wie ist das? Joe: Ja, das ist so. Also viele trauen sich das auch nicht, mich anzusprechen oder so. Aber wenn sie dann sehen, einer spricht den an dann “ahhh, dann traue ich mich auch” und dann kommen die anderen vielleicht auch dazu. So ist es auch bei den CDs. Die Leute trauen sich dann vielleicht auch nicht an die CDs zu gehen und eine mitzunehmen. Wenn sie dann aber sehen “ah guck mal da, da hat auch gerade jemand eine gekauft und das geht ja ganz einfach” dann gehen sie vielleicht auch hinterher und kaufen auch eine. Marcus: Ja, das ist immer wieder faszinierend, wie der Mensch funktioniert oder die meisten Menschen. So als Heerdentiere. Wenn einer was macht… Joe: Also ich glaube, da könnte man auch noch mehr darüber lernen, das wäre auch für mich interessant. Um das vielleicht auch ein bisschen gezielter einzusetzen. Marcus: Klar, ich meine, letzten Endes musst Du ja auch davon leben können und um so besser Du verstehst, was da überhaupt passiert an Dynamik, wenn Du da unterwegs is, dann ist das wahrscheinlich auch für die anderen besser. Weil je mehr Leute dann involved sind, das ist für beide Seiten besser. Vielleicht nimmst Du Dir mal einen Psychologen mit, der Dich mal ein paar Wochen begleitet. Joe: Ja, das wäre denkbar, auf jeden Fall. Das müsste man sich mal überlegen. Marcus: Welche war bisher die größte Crowd vor der Du gespielt hast? Joe: Sagen wir mal so: Ich halte die Straße eigentlich für die größte Bühne der Welt. Wenn ich jetzt in so einer Fußgängerzone spiele, wo richtig viele Leute durchlaufen, sagen wir mal in Köln auf der Schildergasse oder in Hamburg Spitalerstraße oder Mönckebergstraße oder so, da laufen pro Stunde so 6000 bis 7000 Leute teilweise durch. Vielleicht sogar noch mehr. Die genauen Zahlen habe ich nicht im Kopf. Das heißt es sind einfach sehr, sehr viele Menschen. Ich spiele natürlich nicht vor allen gleichzeitig, aber ich spiele vor sehr vielen Menschen an diesem Tag sozusagen. Also sehr viele Menschen nehmen mich einfach wahr an so einem Tag. Ich mache das super gerne. Ich finde das fast noch schöner als zu sagen, ich mache jetzt ein Konzert für 100 Leute. Weil dann sehen mich halt 100 Leute, aber wie gesagt, wenn ich da so einen ganzen Tag stehe an so einem belebten Platz, dann sehen mich 100 Leute alle fünf Minuten vielleicht. Es kann sein, dass die sich dann wieder austauschen. Ein paar gehen weiter, ein paar bleiben stehen, aber was ich eben toll finde ist, dass die Leute, die stehenbleiben, die quatschen dann auch nicht. Die bleiben stehen und die hören zu. Und die hören auch wirklich aufmerksam zu, sodass es in dem Moment halt ein total intimes Konzert ist. Manchmal stehen fünf Leute rum oder zehn und manchmal stehen auch 100 Leute um’s Klavier. Marcus: Krass. Joe: Oder 150. Also das kann man überhaupt nicht vorhersagen, wie sich so etwas entwickelt. Das hängt natürlich auch viel vom Platz ab und von irgendwelchen Nebengeräuschen. Das sind so viele Faktoren die darein spielen. Aber insofern ist das immer wieder spannend zu sehen, dass man es einfach nicht vorhersagen kann und immer wieder auch schön, für die Leute, die drumherum stehen einfach ein Konzert zu spielen. Marcus: Also gerade auf der Straße spontan anzufangen zu gucken was passiert ist für Dich noch spannender, als jetzt im Hotel zu spielen oder im Restaurant oder so? Joe: Absolut. Ich habe ganz lange in Restaurants und Hotels gespielt und ich habe da gar keine Lust mehr drauf. Also ich möchte das nicht mehr machen. Das ist da erstmal richtig Hintergrundmusik sozusagen. Die Leute unterhalten sich und wenn man Pech hat, dann kommt vielleicht noch nicht einmal irgendwie an einem ganzen Abend einer zu einem und sagt “cool, das war super” oder so. Ich meine, in den meisten Fällen kommen schon ein paar Leute und wünschen sich etwas und sagen auch, dass es schön war, aber halt auch nicht immer. Ich kriege halt auf der Straße, wenn ich die Musik selbst zu den Leuten bringe und die sind dann immer erstaunt - dass so ein fettes Klavier mitten in der Fußgängerzone steht - immer super tolle Rückmeldungen. Alleine dafür lohnt es sich schon und ich möchte da auf gar keinen Fall wieder in einer Piano Bar spielen. Marcus: Merkst Du denn auch kulturelle Unterschiede innerhalb von Deutschland in den beliebten Einkaufsstraßen, wie in Hamburg die Mönckestraße, Köln Schillergasse, München Leopold schlag mich tot, Berlin Alexanderplatz…? Joe: Ja, da sind schon Unterschiede, aber dadurch, dass es so viele Faktoren sind, die das beeinflussen, kann man jetzt auch gar nicht sagen, die und die Stadt ist jetzt besser als die, weil auch die Stadt, die vielleicht super gut ist oder sein soll, da können auch immer viele Faktoren irgendwie nicht stimmen und auf einmal läuft das irgendwie bleibt niemand stehen an dem Tag. Und in der Stadt, die man vielleicht total unterschätzt hat, weil man denkt da sind super wenig Einwohner und da laufen wenig Leute durch, da kann dann aber auf einmal voll die schöne Stimmung entstehen. Insofern ist es wirklich total schwierig. Man kann jetzt nicht sagen, da ist’s besser als da. Man kann höchstens sagen, dass es im Norden ein bisschen einfacher ist mit den Genehmigungen als im Süden. Im Süden braucht man fast überall eine Genehmigung, in Bayern und so. Da ist es echt streng und echt krass. Und im Norden ist man da flexibler. Da muss man  sich nur an gewisse Regeln halten und braucht aber oftmals keine Genehmigung im Voraus. Das macht es natürlich einfacher. Marcus: Wurdest Du denn schonmal verscheucht oder hast Du ein paar Penalties gekriegt/kassiert? Joe: Auf jeden Fall. Ich habe schon diverse Begegnungen gehabt mit Polizei und Ordnungsamt. Die sind auch wirklich immer sehr, sehr, sehr unangenehm. Also wenn man nicht total dahintersteht, also hinter dieser Idee und total überzeugt ist, dass es das Richtige ist, dann kann es auch ziemlich schnell passieren, dass man den Kopf in den Sand steckt, weil man einfach mit so vielen Problemen konfrontiert wird, auch logistisch mit Parken und Ausladen und Parkplatz finden überhaupt. Und dann halt auch diese ganzen Regeln und dann bauen sich auf einmal fünf Ordnungsamtmitarbeiter vor dir auf, so zwei Meter Typen und schüchtern Dich halt ein wie sonst was und dann sitzt Du da und denkst “krasse”. Die stehen dann da und löchern Dich und sagen “Du hast Dich nicht an die Zeiten gehalten” etc. Es ist nur so ein Auf und Ab. Man kommt auch teilweise echte in unangenehme Situationen. Irgendwie erden die einen aber auch immer. Wenn man mal teilweise einen super geilen Tag hatte und alle einen in den Himmel gelobt haben und man super geile Rückmeldungen bekommen hat, dann kann es auch sein, dass der nächste Tag auf einmal wieder so ein richtiger Scheißtag wird - Entschuldigung! Aber wo einfach alles schief läuft. Wo man erst keinen Parkplatz findet; wo man dann das Klavier auslädt; vielleicht wird das Klavier noch nass, weil es anfängt zu regnen; dann bleibt vielleicht niemand stehen; man verdient kein Geld und dann kommt auch noch das Ordnungsamt und brummt einem eine 100,00 €-Strafe auf. Und dann denkst Du Dir echt “boah, wofür mache ich das hier eigentlich?!” Marcus: Ja, das kann ich mir echt gut vorstellen, was für ein gebrauchter Tag? Aber manchmal hilft das ja - wie Du schon sagtest - sich selber auch mal wieder zu erden und dann wieder bei Null anzufangen, als wenn Du irgendwie ständig auf Wolke 7 bist und gar nicht mehr höher fliegen kannst, weil umso tiefer fällt man dann und klatscht dann irgendwann wieder auf. Aber diese Momente, die Dich dann doch weiter motivieren und pushen, was sind das für Momente? Kommen die Leute danach zu Dir oder schreiben Dir E-Mails oder rührst Du manchmal auch Leute zu Tränen? Ich habe jetzt von der DNX das Feedback bekommen, wo Du ja auch gespielt hast, dass Du echt mega viele Leute total tief persönlich im Herzen erreicht hast. Und wir hatten ja im Heimathafen 450 Leute und das Ding war mucksmäuschen Still als Du angefangen hast zu spielen. Das ist glaube ich schonmal krass. Das habe ich vorne mit meinem Headset nicht hingekriegt. Joe: Also das war schon toll bei euch auf der DNX zu spielen. Das war echt ein tolles Gefühl, eine super dankbare Crowd auch irgendwie. Das muss ich auch zugeben, ist wirklich toll, wenn so viele Leute zuhören auf einmal und es wirklich komplett ruhig ist. Das hat man natürlich auf der Straße nicht. Da sind immer Nebengeräusche und wenn es nur die Straße ist oder einfach dieses allgemeine Gemurmel von den vielen Menschen, die dann da sind. Das war wirklich super toll, da auch in dieser Atmosphäre zu spielen. Ich habe aber dann tatsächlich, wenn ich auf der Straße spiele, auch solche Rückmeldungen, ganz oft. Also da kommen Leute zu mir, die sagen “Vielen Dank! Ich hatte so einen beschissenen Tag heute, alles lief schief bei mir und ich wollte wirklich nur noch mich im Bett verkriechen. Und dann komme ich hierhin und höre diese Pianoklänge und ich stehe jetzt schon seit einer Stunde hier und Du hast mir einfach den Tag gerettet! Ich danke Dir tausend Mal dafür!” Und das geht natürlich runter wie Öl. Das freut mich dann auch, wenn ich einfach merke, ich habe auch auf andere Leute dann irgendwie eine positive Auswirkung. Oder die Musik bewirkt etwas in den Menschen. Das ist im Prinzip auch das, was ich bewirken möchte. Dass die Menschen sich einfach mal ein bisschen Zeit nehmen und mal stehenbleiben. Alle sind immer so gehetzt. Oftmals ja durch ihre 9 to 5 Jobs. Marcus: Gerade in Deutschland, ne? Joe: Gerade in Deutschland, ja und das ist so schade zu sehen, dass irgendwie viele Leute nicht mehr das Leben so genießen können und so kleine Sache. Da steht da manchmal so ein Klavier und da kommt schöne Musik und trotzdem laufen alle vorbei. Das gibt es halt auch oft. Mir ist es eigentlich ein Anliegen, dass die Leute sich wirklich mal ein bisschen Zeit nehmen, mal ein bisschen innehalten und sich die Ruhe einfach mal nehmen und auch vielleicht generell in ihrem Leben sich öfter diese Ruhe gönnen. Ich kriege oftmals dann im Nachhinein noch E-Mails, manchmal einen Tag oder ein paar Tage später. Manchmal aber wirklich auch ein paar Monate später oder ein Jahr später oder so. Da schreiben mir die Leute, dass dieser Tag oder diese Begegnung wirklich deren Leben verändert hat. Das geht mir dann teilweise auch wirklich super nah. Davon lebt das halt auch. Dieses Feedback dann zu bekommen ist unbeschreiblich. Marcus: Ich glaube ja auch fest daran, dass es diesen Butterfly-Effekt gibt. Sprich: wenn Du im Kleinen irgendwie eine Veränderung bei jemandem herbeiführst, nur dass er kurz innegehalten hat und dann zwei Minuten bei Dir zugehört hat und dann nach Hause geht und dann vielleicht ein bisschen besser gelaunt ist und netter zu seiner Frau oder Partnerin ist, als er vielleicht vorher gewesen wäre. Und die geht dann wieder besser gelaunt zum Sport und schreit die nächsten Leute an und der Coach ist auf einmal gut drauf. Ich glaube, so kann wirklich jeder die Welt ein Stück weit besser machen. Gerade Du auch mit dem Piano. Joe: Ja, ich hoffe, dass das so funktioniert. Ich glaube da eigentlich auch dran, ja. Da sollten noch viel mehr Menschen einfach das tun, was sie lieben. Das ist eigentlich auch meine Vision. Wenn jeder das tun würde, was er liebt, dann würde es auch keine Kriege mehr geben auf der Welt - mal ganz naiv gesagt. Aber weil einfach alleine schon im Kleinen: Wenn im Bekanntenkreis jeder das tun würde, was er liebt, dann hätte man einfach zusammen auch viel mehr Spaß. Weil man würde nicht die ganzen Probleme bequatschen, die es gibt, weil man Sachen tut, die man nicht liebt. Sondern man würde sich einfach austauschen und es wäre einfach eine viel positivere Stimmung, insgesamt im ganzen Leben. Marcus: Ja ja, ich finde es auch immer schwer nachzuvollziehen, woher das kommt. Gerade in so Ländern, wie bei uns in Deutschland. Wo die Leute eigentlich alles haben. Das Netz ist so fest gestrickt - das soziale Netz - da kann nichts passieren und die Leute haben eigentlich genug Geld und trotzdem sind sie irgendwie depressiv verzweifelt und nicht zufrieden mit dem, was sie haben. Joe: Das zeigt ja, dass in unserer Gesellschaft vieles richtig, aber auf jeden Fall nicht alles richtig läuft. Marcus: Nee, nicht alles. Wie sind Deine nächsten Pläne mit dem Piano? Was hast Du geplant in den nächsten Monaten? Joe: Ich hatte es glaube ich schon kurz erwähnt. Ich habe total Lust nochmal eine richtige Weltreise zu machen. Da bin ich jetzt gerade dabei zu überlegen, wie ich das logistisch organisieren kann. Weil dieses Klavier wiegt, wie gesagt 250 kg, irgendwohin zu verschiffen und damit es dann auch noch vor Ort flexibel bleibt, das ist schon wieder eine mega große Herausforderung vor der ich jetzt gerade stehe. Aber ich habe total Lust nochmal aus Europa rauszukommen. Ich war jetzt zwar noch nicht in allen europäischen Ländern mit dem Klavier, aber ich habe total Lust Richtung Asien mal zu fahren und dort für die Menschen zu spielen. Ich könnte mir vorstellen, dass das dort auch sehr gut ankommt. Da bin ich jetzt gerade am überlegen, ob ich nochmal ein neues Klavier brauche, was man so klein machen kann, dass es vielleicht sogar im Flugzeug mitzunehmen ist. Da suche ich jetzt nochmal Möglichkeiten, vielleicht auch nach Partnern, also Airlines oder so. Falls da also jemand einen Kontakt hat, immer gerne her damit! Da habe ich total Lust drauf! Und jetzt als nächstes werde ich noch einbisschen in Deutschland rumtouren und vielleicht auch nochmal in die Schweiz oder Österreich. Aber ich habe eigentlich nie ganz genaue Pläne. Also es gibt bei mir auch keinen normalen Tag. Ich entscheide immer sehr aus dem Bauch heraus. Marcus: Das heißt, bei Dir gibt es auch keine festen Tourdaten oder so, sodass die Leute sich drauf einstellen können. Joe: Das ist halt ein bisschen schade, weil danach fragen natürlich viele. Und dann muss ich dann meistens sagen “tut mir leid, das weiß ich noch nicht. Ich poste es dann bei Facebook kurzfristig vorher”. Aber weil es auch sehr von dem Wetter abhängt, kann ich das oftmals richtig sicher nur einen Tag vorher posten. Oder ganz sicher sogar immer am selben Tag. Weil in Deutschland ist das Wetter einfach so wechselhaft. Dann ist immer mal wieder ein Schauer und ich fahre dann auch wirklich ganz oft an dem Tag wo ich spiele, da entscheide ich erstmal in welcher Stadt ich spiele. Also es kann sein, dass ich 200 km in den Osten fahre oder 200 km in den Westen. Also wenn ich in Hannover bin, könnte es gut sein, dass ich den Tag dann in Münster spiele oder vielleicht auch in Leipzig oder so. Deswegen ist es wirklich total schlecht vorhersehbar. Dann fahre ich dann eben dahin, weil ich kann dann sehen, okay das Wetter ist dort wirklich trocken. Ich habe da mehrere Apps auf meinem Handy, wo ich das Wetter wirklich genau beobachte. Ich bin da voll der Wetterfrosch geworden und da richte ich mich vor allem auch danach. Wenn es natürlich anfängt zu regnen, ist mein Tag damit erledigt und damit auch die Einnahmen für den Tag. Marcus: Kannst Du denn jetzt zum Beispiel, wenn wir hier mal nach oben in die Wolken gucken, sagen, was in den nächsten drei Stunden passiert? Joe: Ja, also es wird heute … - lass mich mal kurz gucken - also heute wird es nicht so mega heiß wie gestern. Ich glaube heute haben wir so 26 Grad. Es wird auf jeden Fall nicht regnen. Es ist eine sehr angenehme Sommer-, fast Frühlingsluft heute. Marcus: Erkennst Du das an den Wolken oder woran erkennt man Regen? Joe: Nee, ich habe natürlich heute morgen schon die Wetterapp gecheckt. (Beide lachen) Joe: Aber man merkt es auch. Ich habe tatsächlich, weil ich auch viel Zeit draußen verbringe und draußen spiele, kriegt man auch wirklich mehr ein Gefühl für die Umwelt, also für die Natur. Das finde ich auch total spannend zu beobachten. Wenn man immer nur im Büro sitzt, merkst Du ja nichts. Du kriegst nichts von draußen mit. Wind, Regen, Sonne. Merkt man einfach nicht. Und weil ich viel am Klavier sitze und meinetwegen den ganzen Tag draußen spiele, habe ich natürlich auch den schönsten Arbeitsplatz. 1. Ist er vorm Klavier, 2. ist er draußen an der frischen Luft. Und dann merkt man aber auch “oh, jetzt ändert sich gerade etwas hier. Ich glaube, es könnte sein, dass es gleich anfängt zu regnen.” Dann gucke ich auf mein Regenradar und dann kann man immer schon so ein bisschen sehen, ob da etwas kommt oder nicht. Und jetzt kann man hier sehen 0% Regenwahrscheinlichkeit, gar keine Wolken in Sicht. Also heute wird es auf jeden Fall nicht regnen. Ich habe also eine App, die macht nichts anderes außer die Regenwahrscheinlichkeit für die nächsten zwei Stunden darzustellen. Und das macht sie dann aber dafür ziemlich genau. Marcus: Ziemlich useful für Dich. Das heißt, die hast Du immer am Start, wenn Du unterwegs bist? Joe: Immer! Also ich gucke auch regelmäßig drauf, also zumindest wenn ich weiß, es könnte heute ein Schauer kommen. Dann gucke ich immer drauf und dann sehe ich schon “okay in einer Stunde kommt was, dann spiele ich jetzt noch ein bisschen und mache danach eine Pause.” Dann schiebe ich das Klavier irgendwo unter wo es halt safe ist. Marcus: Du bist ja jetzt ortsunabhängig mit Deinem Klavier unterwegs und verdienst damit Dein Geld, aber trotzdem auch digital unterwegs, oder? Das heißt jetzt nicht nur die App sondern, machst Du sonst noch irgendwas online oder digital? Joe: Ja absolut, mich interessieren auch diese ganzen Techniken seit immer. Also ich habe da eine sehr große Affinität zu und habe auch an meiner Webseite mitgemacht. Also ich habe sie nicht alleine gemacht sondern hatte Freunde, die mich dabei unterstützt haben. Aber mir war es halt wichtig so einen Online-Shop zu haben, mit dem ich meine CDs verkaufen kann. Das ist jetzt auch alles automatisiert. Ich habe da auch die 4 Stundenwoche gelesen vor Jahren. Diese ganzen Konzepte, die interessieren mich halt total. Mich interessiert halt vor allem, wie kann ich das auf mein Business sozusagen anwenden? Ich möchte bei der Musik bleiben, weil das ist einfach total meine Leidenschaft. Aber ich finde halt diese Konzepte, die es gibt so spannend. Deswegen interessiert mich auch diese ganze Bewegung der digitalen Nomaden, weil die beschäftigen sich ja sehr viel damit. Diese ganzen Konzepte, sozusagen, auf mein Projekt anzuwenden. Insofern verkaufe ich meine CDs jetzt in meinem Online-Shop. Der Vorgang ist automatisiert, bzw. wenn die bestellen, dann bekommen sie die Rechnung automatisch zugeschickt. Das geht dann zu meiner Mama und die verschickt das dann. Und die freut sich auch, dass sie dadurch auch mehr im Kontakt und involviert ist. Ihr macht das total Spaß auch etwas zu dem Projekt beizutragen und so. Und dann kriegt sie ja auch oft eine nette Rückmeldung. Das ist natürlich dann halt super. Egal wo ich dann gerade unterwegs bin, ich weiß, die CDs werden immer verschickt und das ist halt super. Das würde ich auch gerne mehr machen. Also mehr mit Downloads und auch die Musik irgendwie weltweit mehr vermarkten. Ich merke halt, die kommt da total gut an. Und ich möchte es einfach mehr Menschen zugänglich machen und ich möchte meine Musik, wenn ich die in die ganze Welt verbreiten könnte, das wäre natürlich ein Traum. Das geht natürlich vor allem sehr mit Hilfe der digitalen Medien. Da bin ich aber noch nicht 100%-ig sicher, was ich da jetzt ganz genau nutzen werde. Ich habe schon einige Sachen ausprobiert. Das funktioniert auch so, aber der ganz große Boom, der ist bisher noch ausgeblieben. Marcus: Ja, aber ich glaube, man muss sich das auch langsam aufbauen. Also alles was man organisch und step by step aufbaut an Reichweite, sei es jetzt über Facebook - ich weiß jetzt nicht, wo Du sonst noch unterwegs bist. Bist Du auf Instagram? Joe: Ja, ich bin seit kurzem auf Instagramm. Ich habe mich da jetzt ein bisschen - sozusagen - reingehängt. Marcus: Ja und so war es ja auch bei Feli und mir. Das ging bei uns step by step. Wir haben da am Anfang diese Blog-Sharingmitgemacht und haben irgendwie Gastartikel bis zum Erbrechen geschrieben. Nur um irgendwie unsere Passion in die Welt zu tragen. Und dann wird es halt immer größer und dann fragt Dich mal ein größerer Blog an und dann irgendwann eine kleine Regionalzeitung und dann mal eine größere Zeitung, dann die Wirtschaftswoche und letzte Woche waren wir im ZDF. Aber es geht halt alles nur organisch. Und Du musst auch bereit sein, weil ich bei Dir weiß, dass Du es bist, viel Arbeit reinzustecken. Leider vergessen das halt viele. Joe: Es ist auch wirklich wahnsinnig viel Arbeit. Also von der 4 Stundenwoche bin ich meilenweit von entfernt. Marcus: (lacht) Da werden wir auch nie hinkommen. Joe: Aber es macht ja auch Spaß irgendwie, aber man muss trotzdem aufpassen, dass man nicht zu viel macht und auch nicht zu viel getriebener ist von diesem Ganzen. Wenn man überall hört “hier ist geil und da kannst Du so und so viel verdienen” . Man muss einfach aufpassen, dass man sich auch wirklich auf das besinnt, woran man auch wirklich Spaß hat. Deswegen machen wir das ja, weil wir Spaß haben wollen. Wenn Du nachher doch wieder alle unsere eigenen getriebenen sind, weil wir mehr verdienen und mehr erreichen wollen, dann finde ich, muss man auch aufpassen, dass man trotzdem noch irgendwie das Leben genießt. Zumindest kann ich das von mir sagen. Die DNX hat mir dabei auch noch einmal geholfen. Ich habe mir eigentlich schon lange gesagt, dass es wichtig ist zu fokussieren. Aber ich habe es glaube ich, in den letzten Monaten ein bisschen vergessen, weil ich so viele Sachen auch parallel machen wollte. Marcus: Ja, das kann einen ja verrückt machen. Dieses Shiny-Object Syndrom. Gerade wenn Du mit den Leuten abhängst “Whoa, Dropshipping ist der neue heiße Scheiß! - Krass ich muss bei Dropshipping einsteigen! - Boah nee, Du brauchst jetzt Snapchat! - oh krass, ich brauche den Snapchatkram und muss jeden Tag Snapchat machen. Instagram muss ich auch noch machen und bei Facebook auch. Und der sagt gerade Ebooks gehen voll ab und der Dritte hat irgendwie jetzt einen Buchvertrag gekriegt.” Und dann denkst Du “scheiße, was mache ich denn jetzt?!” Joe: Ja, ganz genauso ging es bei mir auch die letzten Tage. Und dabei muss man natürlich aufpassen, dass gerade bei einem Musiker die Musik nicht untergeht. Musiker haben ja eigentlich eine gute Zeit. Sie können sich selber vermarkten, was ja früher nicht so gut möglich war. Aber, sie müssen es halt auch irgendwie. Und dann ist es total schwer als Musiker die Balance zu halten zwischen Selbstvermarktung und Musik. Machst Du nur Musik, dann ist das natürlich super geil, da machst Du tolle Musik. Aber, wenn Du nichts oder keinen hast, der das vermarktet, dann kannst Du auch nicht davon leben. Oder machst Du irgendwie ein bisschen Musik, aber machst die meiste Zeit nur Vermarktung, dann ist ja auch irgendwie der Sinn verfehlt. Und das ist wirklich nicht leicht, die Balance zu halten. Deshalb suche ich im Prinzip auch nach Leuten, die mir so diesen Bereich abnehmen. Mir macht das eigentlich Spaß und ich glaube, dass der Bereich auch gerade für das Projekt auch Spaß macht oder auch anderen Leuten Spaß machen kann. Ich möchte das gerne abgeben, weil ich denke, dass es wichtig ist. Ich möchte nicht komplett darauf verzichten, aber ich will mich auf jeden Fall wieder mehr um meine Musik kümmern. Meine Follower die fragen auch an “Ja, wann kommt denn jetzt Deine nächste CD?” Und natürlich will ich denen auch neue Musik zur Verfügung stellen. Marcus: Da ist ja auch Dein Business. Also ohne die Musik würde alles drumherum nicht gehen und was Du auch gesagt hast, was nochmal klar geworden ist bei der DNX, was ganz wichtig ist, gerade auch am Anfang, irgendwie einen Laser-Fokus zu haben auf das, was einen dann auch erfüllt. Joe: Ja, absolut unheimlich wichtig. Marcus: Ich denke, das war ein ganz cooles Schlusswort. Es hat mir sauviel Spaß gemacht mit Dir hier abzuhängen hier in Friedrichshain. Wielange bist Du jetzt noch in Berlin? Joe:  Ja, genau weiß ich das noch gar nicht. Ich finde es erstmal geil hier. Für mich ist Berlin ja nicht nach Hause kommen, sondern für mich ist es in einer neuen Stadt viel zu entdecken. Geiler Spirit hier! Da ich ja mein Wohnmobil immer dabei habe - ich habe ja seit 1,5 Jahren gar keine Wohnung und wohne quasi eh im Bus oder übernachte bei Freunden - bleibe ich einfach solange hier, wie ich Bock habe. Und das ist mindestens noch eine Woche, denke ich. Marcus: Ja saugeil, so flexibel zu sein mit dem Wohnmobil. Vielen Dank nochmal und wir sehen uns bestimmt wieder! Joe:  Ja vielen Dank Dir auch Marcus. Bis bald! Marcus: Bis bald! [/su_spoiler] [/su_accordion]  

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  • Joe Görbert ★ Immer Power- 5 Hackz die dein Energielevel maximieren

    · 01:04:59 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

          Interview mit Joe Görbert von BrainHive Ethical Marketing Hey Leute, hier ist LIFE HACKZ und hier ist euer Gastgeber Marcus Meurer. Diesmal wieder life aus Berlin. Wir sind zurück, nachdem wir jetzt in oder auf Mallorca und in Portugal unterwegs gewesen sind, sind wir jetzt hier in Berlin in ner Airbnb Wohnung und bereiten die nächste DNX Konferenz vor. Mein heutiger Gast ist ein mega spannender Typ, der ein Teilnehmer bei uns im DNX CAMP gewesen ist, der Joe Görbert und ich habe mir immer gedacht: Wie macht der das? Wie kann man so viel Energie haben, so viel Power und so wenig schlafen? Und das war Grund genug, den alten Businessplan-Ghostwriter mal vor’s Mikro zu holen und mit ihm über Polyphasenschlaf zu reden, über Energiesnacking. Was ist gut, günstig und auch praktisch für unterwegs, wenn man sich fit halten will. Er hat über Vitalessenz konservieren gesprochen, was, ich glaube, für einige Leute von euch mega spannend sein kann. Wir haben über Genussgifte und andere Substanzen wie Alkohol, Koffein, Taurin, Kokain, Amphetamine, Ecstasy, etc. pp. gesprochen. Was man da vielleicht auch präventiv machen könnte, um sich mal auf so einen Exzess vorzubereiten, wenn es denn mal sein muss. Und er hat uns verraten, wie er es macht, seine Gedanken zu beherrschen. Und welche kleinen Tricks man aus dem selben Bereich noch anwenden kann. Das ganze klingt jetzt ziemlich esoterisch oder spirituell, ist es aber überhaupt nicht. Die Infos sind mega hands-on und auch für mich total augenöffnend, will ich fast sagen, gewesen und hat mich echt in vielen Bereichen auch zum Nachdenken gebracht. Von daher: Ihr könnt euch auf die Folge freuen. Bevor ich euch jetzt in die Folge entlasse, möchte ich kurz auf unsere Charity-Aktion hinweisen, die Feli und ich mit dem heutigen Tag, am 28. September starten. Heute ist Felis Geburtstag. Wir fahren von Europa nach Brasilien und möchten, wenn wir in Brasilien sind, das zum Anlass nehmen, Straßenkinder aus Bahia zu unterstützen. Checkt unsere Aktion aus unter www.lifehackz.de/charity. Jeder Euro hilft. Wir würden uns total freuen und jetzt viel Spaß mit der Folge mit Joe! In dieser Folge lernst du: 1. Polyphasenschlaf: Was ist das und wie mache ich das? - Schlafdefizite mit Power Napping kompensieren - Auf Wunsch einschlafen: Mindfulness Meditation - Kommentar zur extremsten Form des PPS: Die Übermensch Challenge 2. Energie-Snacking: Was ist günstig, gesund & praktisch? - 6 Lebensmittel, die perfekt zum Snacking taugen (Rohe Erdnüsse, Apfel, Falafel/Hülsenfrucht-Salgados, Melone --> Messer dabeihaben, Nussmus-Haferkeks, gebackene Kürbisstücke) - Der Kohlenhydrat-Komplott und was dieser mit uns macht - Praktische Beispiele, wann man was und wie mitnimmt - Kommentar zum ultimativen Powerdrink --> Ingwer-Grüntee extrakt mit Zitrone 3. Thema Vitalessenz konservieren- Tantrismus und Retention. - Kurzer Kommentar zum Buch "Tao of Health, Sex and Longevity" von D.P. Reid  - Techniken der Ejakulationskontrolle - Techniken des Verschließens des "Tor des Lebens" zur punktuellen Auslösung von Energieschüben 4. Über den Konsum von Genussgiften und anderen Substanzen. - Die krassesten Energiekiller-Substanzen: THC, Alkohol, Koffein, Taurin, Kokain, Amphetamine und Ecstasy - Leberkur, Elektrolyt- & Wasserhaushaltsmanagement zur Verringerung negativer Substanzkonsumeffekten 5. Gedankenbeherrschung und sonstige Zen-Tricks. - Die destruktive Wirkung des permanenten inneren Dialogs - 3 Visualisierungen, die sofort den Kopf klären - Die Kryas - Die Bandas - 5 Bushaltestellenübungen, die deine Energiekanäle durchpusten   Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 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Und wir sind gerade an Tag 9, glaube ich, von unserem 10-tägigen Camp und ich kenne keinen, der so viel Energie Tag für Tag an den Tag legt und nichts auslässt und immer guter Laune ist und trotzdem hellwach. Und die meisten Leute fragen sich auch: Wie macht der Typ das? Und wann schläft der überhaupt mal? Und von daher, sag mal, was sind so Deine besten Hackz, um so energiegeladen zu sein, wie Du bist? Und vielleicht steigen wir gerade mal mit dem Thema Schlafen ein, wenn Du Bock hast. Joe: Genau Marcus, also ähm, ich habe ein paar Themen mir zusammengeschrieben und das Erste, worüber ich sprechen würde, wäre der Polyphasenschlaf eben. Viele von uns haben ja das Problem, gerade wenn sie unterwegs sind und traveln, dass sie halt nicht sehr viel schlafen. Dass sie eher mal Party machen und dann am nächsten Tag gleich schon Action. Und oft sind sie auch in nem Hostel, wo man vielleicht auch gar nicht so viel schlafen kann einfach, weil immer Leute kommen und früh raus und hier und da und Ausflüge… Und ähm, der Polyphasenschlaf ist sehr interessant. Also es gibt manche Leute, die das richtig auf die Spitze treiben mit der bekannten Übermensch Challenge. Dass sie nur noch zwei Stunden am Tag schlafen. Und wie das funktioniert, ist einfach so, dass viele von uns, die eben den Monophasenschlaf benutzen, dass die eigentlich in Wirklichkeit nicht so tief schlafen dabei, dass das Brain also immernoch wach ist und Dinge verarbeitet. Und jemand, der seinen Körper trainiert für den Polyphasenschlaf, es gibt übrigens auch Biphasenschlaf und andere Schlafarten, dass der einfach ausgeruhter ist, weil er direkt einpennt. Marcus: Das heißt, wenn ich jetzt abends meistens so gegen 23:00 Uhr oder 0:00 Uhr ins Bett gehe und morgens dann um 6:00 Uhr oder 7:00 Uhr aufstehe, dann bin ich ein Monophasenschlaf...Schläfer oder? Joe: Genau, das wäre der typische Monophasenschlaf. Marcus: Okay. Ich glaube, ich hatte auch mal ne App installiert, wo Du dann genau sehen konntest, wo dann glaube ich, die Tiefschlafphasen waren, wo man dann unruhiger war und wo man dann in diesen REM Modus reingekommen ist und wo gerade nicht. Und der Ansatz bei Dir ist jetzt glaube ich, in dem Prinzip was Du gerade machst, dass dann in verschiedene Phasen zu splitten und nur diese wichtigste, diese Tiefschlafphase mitzunehmen oder? Joe: Genau, genau. Also was ich die meiste Zeit mache ist eben, dass ich drei, vier Stunden schlafe und dass ich dann, wenn ich während des Tages arbeite und wenn ich merke, dass ich müde werde, dass ich mir einfach eine Schlafbrille überziehe und mir Stöpsel ins Ohr stecke und dass ich mich dann in so eine Art Kurzmeditation begebe. Darüber wollte ich auch noch kurz sprechen, weil viele von uns haben halt das Problem, dass sie nicht auf Wunsch einschlafen können. Dass das Brain dann einfach weiter noch irgendwelche Gedanken spinnt und dass man dann quasi in seinem Bett liegt und nicht abschalten kann. Was ich einfach mache ist, dass ich mich auf mein Bett lege, Augen zu, Schlafbrille, Stöpsel rein und dass ich dann verschiedene Übungen durchgehe. Also ich beginne dann mit so einer Visualisierung, dass ich mir einen Ventilator in den Kopf visualisiere, der meine Gedanken so nach hinten raus pustet. Ja, so blöd sich das anhört. Aber … Als nächstes dann kommt eine Atmung von 10 nach 1 jedes Mal beim Ausatmen, 1 nach unten zählen und immer versuchen… also… Zum Beispiel: 10 nach unten zählen und jedes Mal länger ausatmen und es doppelt so lange ausatmen wie man einatmet. Und sich dann wirklich voll und ganz auf die Atmung konzentrieren. Und dann, was man noch zusätzlich machen kann, wenn trotzdem Gedanken hochkommen ist, ich sage euch einfach die mächtigste Übung - es gibt verschiedene Übungen, die man machen kann - ist dass man alle Gedanken sich wie so ein Universum vorstellt und jeder einzelne Gedanke ist quasi ein Stern in diesem Universum. Und in der Mitte ist eine Sonne ja? Und die Sterne poppen halt so auf ja - verschiedene Gedanken. Man hat vielleicht auch Themen, die man bewusst ansteuern kann. Zum Beispiel Partnerschaft, Karriere, Konflikte, Ziele, Träume, Wünsche, Ängste, Dinge für die man sich möglicherweise auch schämt oder so. Also Dinge, die quasi negativ ankern, weil die sind sehr stark. Und dann, wenn man denkt, dass man sein Universum abgesteckt hat. Das es wirklich jetzt zu 90% Sachen sind, die einen am meisten beschäftigen, dass man diese Sterne einfach in diese Sonne hineinvisualisiert. Die Sonne zieht quasi alles zusammen, öffnet sich am Ende und verschluckt alles und wird dann schwarz und zu einem schwarzen Loch. Und möglicherweise ist man dann schon echt müde. Also sowieso, weil man hat ja nur drei Stunden geschlafen und vorher natürlich den Wecker gestellt, auf 20 Minuten. Also 20 Minuten ist das ideale Powernapping-Zeit, wenn man schon 30 oder 40 Minuten macht, dann tendiert man dazu zu lange zu schlafen ne? Und dann hat man wieder das Problem, dass der Schlaf nicht so geil ist, wie er eigentlich sein könnte, so energetisierend. Marcus: Also das heißt, Du fällst mittlerweile dann relativ schnell in den Schlaf, wenn Du Visualisierungen und die Übungen machst und stellst Dir den Wecker, sodass Du mit Visualisierung am Anfang nach 20 Minuten wieder aufstehst? Joe: Korrekt, ja genau. Marcus: Und kann man das trainieren? Würdest Du sagen, Dir fällt es mittlerweile leichter dann direkt in den Schlaf zu fallen. Das heißt, der Körper rafft schon: Okay cool, jetzt endlich kann ich mal wieder 20 Minuten runterfahren. Dass das dann schneller geht als am Anfang? Joe: Völlig korrekt. Also das was quasi das Brain wach hält, das sind die … das ist so ein Zeigarnik Effekt, also Unvollständigkeiten ja? Es kann sein, dass man am Tag irgendwie einen Konflikt hatte mit jemandem oder dass man irgendwie Angst hat, was vergessen zu haben. Und deshalb ist es geil, wenn man zum Beispiel die ganze Zeit To Do Listen auch macht. Und es ist geil, wenn man quasi seine Energiezentren im Körper, also “Chakren” reinigt, sodass negative Energien nicht so wirklich reinkommen. Zum Beispiel, dass man sich klarmacht: Okay, dieser Typ hat mich jetzt angepflaumt, aber in Wirklichkeit beschäftigt mich das, weil ich mich schuldig fühle. Dass der vielleicht irgendwie recht hat. Und jetzt jemand, der sich selbst gut verzeihen kann, der quasi schon spirituell so ein bisschen vorangeschritten ist, der verzeiht sich das dann einfacht, verzeiht ihm und pennt dann einfach. Marcus: Ja, echt mega krass! Ich habe, glaube ich, das erste Mal auf dem Blog oder auf dem Podcast von Tim Ferris da gehört, als der den Matt Mullenweg zu Gast hatte, den Gründer von Automattic, die größte Firma, die hinter Wordpress steht, und war damals schon mega fasziniert. Hab dann mal im Kopf ein bisschen durchgespielt, ob das noch ne Option für mich sein könnte, und hab’s dann ehrlich gesagt relativ schnell wieder verworfen, weil ich glaube, das wird wahrscheinlich auch der Knackpunkt für die meisten Menschen sein. Das ist schon eine Umstellung im “normalen Leben” oder “Tagesablauf” oder? Wie machst Du das? Joe: Ja, also ich glaube, es fällt halt alles zusammen. Wenn man zum Beispiel jetzt besonders viele Genussgifte konsumiert oder wenn man andere Dinge tut, die dem Körper nicht so helfen, jetzt zum Beispiel keinen Sport treibt oder so etwas. Es ist schwerer einzuschlafen. Es ist das Leichteste, wenn man den ganzen Tag an der frischen Luft war oder wenn man einfach das Energietief auch nutzt, zum Beispiel am Nachmittag. Das kann richtig geil sein, wenn man jetzt irgendwie um 15:00 Uhr oder 16:00 Uhr beim Lesen von irgendwelchen Blogartikeln oder beim Schreiben merkt “Aha, ich werde langsam müde”. Und dann ist es so schön einfach. Also das können wir machen, weil wir halt Webworker sind, aber manch andere können es vielleicht nicht so gut machen, ist, dass man sich einfach zurückzieht, alles dunkel macht, sich ein bisschen hinlegt und dann einfach 20 Minuten schläft. Und dann muss man aber auch so viel Disziplin haben, dann aufzustehen. Zur Not möglichst irgendwelche Sachen machen, die den Blutdruck wieder nach oben treiben und sich dann wieder diszipliniert an die Arbeit begibt. Marcus: Und wie machst Du das dann in der Nacht, wenn’s dann zwischen 1:00 Uhr und 6:00 Uhr oder 1:00 Uhr und 7:00 Uhr… bist Du dann weiter produktiv oder arbeitest bis dann wieder der nächst Schlaf-Cycle ansteht und nach wieviel Stunden steht bei Dir immer ein Cycle an? Joe: Also jetzt war es ja hier während den Camps so, dass wir meistens erst so um 3:00 Uhr oder 4:00 Uhr überhaupt schlafen gegangen sind. Aber ich arbeite dann einfach solange ich Power habe. Und wenn ich echt keinen Bock mehr habe zu arbeiten und ich aber trotzdem noch nicht müde bin, dann lese ich was. Oder was ich dann noch mache ist vielleicht noch ein bisschen Yoga, noch vielleicht irgendwelche Planking oder eben Bodyweight Übungen, wenn ich noch Power habe. Und dann einfach Meditation und dann irgendwann penne ich schon ein. Und ansonsten wurde auch bewiesen, dass eine Meditation Schlaf ersetzen kann. Das heißt, wenn ich echt genervt bin, dass ich nicht einschlafe, dann versuche ich dieses Gefühl gar nicht so richtig aufkommen zu lassen, sondern versuche das wieder in der Meditation zu versenken, weil ich einfach weiß, dass wenn ich jetzt einfach meditiere, ruhig bin, die Muskeln entspanne, dass es quasi fast genauso gut ist, wie der Schlaf. Und dann bin ich nicht so gestresst, weil das ist das Schlimmste. Wenn man dann genervt ist und “scheiße, scheiße, scheiße… Ich muss morgen so viel erledigen. Warum schlafe ich nicht ein, warum schlafe ich nicht ein?!” Und dann die Mühle, die dreht sich. Und die Mühle - Achtung! - ist wie eine Wassermühle. Das heißt, wenn Du ein bisschen Wasser drauf gießt, dann fängt sie schon an zu drehen und das Momentum fängt an. Und dann diese ganzen Übungen, die man vorher gemacht hat, die verpuffen. Die Wirkung verpufft. Also sobald die merkt, dass die Mühle sich anfängt zu drehen, visualiert den Ventilator, der das ganze Wasser aus der Mühle rauspustet und die Mühle steht still. Und diese innere Stille ist auch wirklich sehr magisch. Also, solltet ihr zu den wenigen gehören, die es schaffen, die innere Stille, also die Abwesenheit von sämtlichem inneren Dialog über einige Minuten zu halten, dann fallt ihr sowieso in so eine meditative Ekstase, die auch beschrieben wurde von Eckhart Tolle “The Power of now” oder von Carlos Castaneda “Das Wirken der Unendlichkeit” oder diese ganzen anderen Gurus. Oder Lao Tse, die alle diese innere Stille, die unglaublich energetisierend ist ne? Die schafft so richtig allignment von der Krone des Kopfes bis zum Perineum - wie heißt das auf Deutsch? also so dieses unterste Chakra. Und ihr merkt so richtig, wie es so in euch auf hallt und das lustige ist, man kann es richtig spüren im Körper. Also der Darm fängt dann so an zu gluckern und so und irgendwie… seine eigene Atmung hört man so… man driftet dann weg und manch andere würden dann in nem luziden Traum fallen oder würden irgendwelche halluzinogenen Bilder bekommen, eben die Abwesenheit von Reizen in dem Moment. Das Brain fängt dann an, so fantastische Dinge zu spinnen und es ist ganz, ganz faszinierend. Man sieht dann Tiere, total abgefahren… Total abgefahrenen Tiere oder… also ich meine, das kann man ausprobieren, wenn man einfach Schlafentzug macht. Einfach mal zwei Tage nicht pennen und dann sich in eine ruhige Zone zu begeben ohne zu schlafen und ohne natürlich irgendwie Taurin oder Koffein oder so was zu sich zu nehmen. Und dann einfach mal zu gucken, was das Brain mit einem macht. Und es echt abgefahren so.   Marcus: Krass, also mega krass, mega faszinierend, finde ich! Was genau ist die Übermensch oder Überchallenge in dem Zusammenhang mit Polyphasenschlaf? Joe: Also die Übermensch Challenge ist so das Extremste, was man machen kann. Das ist, dass man nur noch zwei Stunden wirklich am Tag schläft. Und zwar in Blöcken von 20 Minuten, alle vier Stunden. Und da braucht man eben mindestens zwei Monate, dass man da reinkommt. Und es ist für den Körper unglaublich anstrengend. Also, wenn man das nicht durchzieht, nicht die Disziplin hat, dann schadet man sich damit. Man muss das wirklich einmal durchziehen und dann hat man aber echt Gold, weil man muss überlegen, wieviel Schlaf man spart. Also das sind 100 Tage pro Jahr, fast schon, die man spart und die man produktiv sein kann. Und ich kenne einen, der das macht. Ein Kumpel von mir. Und der ist immer in so einer Art High irgendwie. Also der ist die ersten zwei Monate total erledigt, oder war er erledigt und ist dann aber echt so… ey der pennt und dann hat er wieder Power. Und man muss aber auch aufpassen auf sein Skelett. Weil natürlich das Liegen verlängert auch die Wirbelsäule. Und wenn man diese faxen macht und dann die ganze Zeit aktiv ist und Übungen macht usw., dann schadet man möglicherweise seinen Muskel- und Skelettapparat, sofern man nicht Entspannungsübungen auch macht. Also Yoga, Meditation oder am besten ist das Suspension Yoga. Also wo man sich dann irgendwo hinhängt und dann die Wirbelsäule einfach strecken lässt von der Schwerkraft. Marcus: Krass, krass, krass! Kann ich dazu nur sagen. Und mega spannend. Wieviele Stunden Schlaf hast Du denn im Schnitt pro Tag? Joe: Ich dürfte so, während eben diesen Belastungsphasen, wie hier im DNX CAMP, dürfte ich so bei vier, fünf Stunden maximal sein. Und dann ja… jetzt am Wochenende haben wir ja quasi drei, vier Tage eigentlich fast durchgemacht. Also in diesen drei, vier Tagen war ich wohl bei so drei, dreieinhalb Stunden und dann jeweils zwei Nickerchen von 20 Minuten am Tag. Marcus: Wahnsinn! Und ich kann ja jetzt den Zuhörern bestätigen, Du sitzt ja neben mir hier. Ich habe Dich gesehen die ganzen Tage. Du bist jetzt irgendwie nicht völlig fertig und groggy und hast mega Augenringe und siehst aus, wie ein Zombie, sondern ganz im Gegenteil. Irgendwie Du bist immer der Erste, der unten vor der Tür steht und sagt “Wann geht’s weiter? Wo geht’s hin? Ich bin fit” und auch immer super prepaired ist. Also wenn wir unterwegs sind und jetzt dann surfen waren, nehme ich mir immer vor, ich hole mir ein paar Snacks oder irgendetwas zu essen für danach, weil ich weiß, wie teuer das dann an der Beach Bar ist und vergesse das dann immer. Aber Du hast immer in Deinen Taschen irgendwelche Nüsse oder Snacks oder Power Energy Booster, was auch immer. Das würde mich jetzt auch mal interessieren: Was genau sollte man da beachten und wie schafft man’s dann auch günstig irgendwie sein Energielevel hochzuhalten mit der Hilfe von Nahrungsmitteln? Joe: Genau, also das finde ich ganz wichtig. Das ist quasi der nächste Baustein so, für dieses Energiehaben andauernd. Also das eine Thema ist Schlaf, das andere ist, dass man eben seinem Körper quasi eine ständige Zufuhr an kleineren Einheiten von Nahrung eben gönnt. Und das sollte man halt so kombinieren, dass der Körper es auch perfekt verwerten kann. Also ich habe in meinen Taschen meistens Erdnüsse und da nehme ich so rohe Erdnüsse, die ich hier vom Markt kaufe. Fast für’n Appel und ein Ei. Marcus: Genau. Gesalzene? Joe: Ja. Also man kann auch gesalzen und geröstet. Die sind meistens leider mit Sonnenblumenöl eben geröstet. Und dieses Öl ist eben nicht so gut verwertbar für den Körper. Da darf man vielleicht auf den Geschmack jetzt nicht so übertrieben achten. Es ist auch so, wenn man lange Zeit eben auf salziges und pikantes verzichtet, dass die Geschmacksknospen dann einfach stärker aufwachen und dann… zum Beispiel die Erdnüsse, wenn ich richtig bewusst die esse, dann schmeckt es fast wie Pinienkerne. Also besonders diese rohen halt. Da ist so was fein Nussiges irgendwie. Das macht mir echt Spaß. Und ja, andere Sachen, die man so dabei haben kann - abgesehen von eigentlich allen Nüssen, also auch Cashewkerne oder so sind ganz genial - da nehme ich aber zum Beispiel von den rohen Abstand. Einfach weil die irgendwie zu …. also die führen irgendwie zu Gas im Magen und so. Marcus: Ja Blähungen. Joe: Ja genau. Hart gekochte Eier sind echt geil. Einfach drei hartgekochte Eier dabei haben, wenn man zum Surfen geht. Äpfel… ähm, es gab mal ne Zeit, da habe ich immer so riesen Falafel dabei gehabt, die noch so mit Käse gefüllt waren. Ist auch geil. Tendenziell soll man eigentlich Kohlenhydrate und Proteine nicht mischen. Das kann der Körper schlecht verdauen von den Enzymsäften her. Es ist besser, wenn man die drei großen Gruppen einzeln konsumiert und Fette, Proteine, Zucker, Kohlenhydrate trennt. Also Zucker ist natürlich ein Kohlenhydrat. Es gibt Zucker und Stärke, aber wenn man es alles vermengt, dann hat der Körper umso mehr Arbeit. Und auch wenn man besonders viel isst gleichzeitig, dann macht das eher müde. Das nimmt eher Energie. Und es ist besser, wenn man so ne ständige kleine Zufuhr hat. Gebackener Kürbisse ist genial auch und ja, wenn ich unterwegs bin, esse ich auch gerne einfach Tomaten. Marcus: Und das gilt jetzt aber nur, wenn Du unterwegs bist? Und das heißt, Du nimmst aber auch normale Mahlzeiten zu Dir, weil Du sitzt ja gerade neben mir und bist gut gebaut und sportlich durchtrainiert. Das geht nicht nur mit Nüssen und irgendwie ein paar rohen Eiern ne? Joe: Genau. Also ich folge den taoistischen Ernährungsprinzipien. Die vor allen Dingen eben den Konsum von Proteinen und Früchten predigen. Also ich esse jeden Tag einige Eier, jeden zweiten Tag eine Hühnerbrust. Mische das hauptsächlich mit Avocado, Guacamole oder eben so Tomatensaucen, die ich selbst mache. Und ansonsten esse ich auch mal Haferflocken mit Früchten. Aber Wasser… Also von Milch würde ich grundsätzlich abraten. Da bin ich mit den Paleo-Leuten auf einer Wellenlinie. Marcus: Warum? Joe: Naja pasteurisierte Milch ist halt so sehr schwer für den Körper zu verdauen wegen dem Milchzucker da drin. Und jetzt, wenn sie nicht pasteurisiert ist, ist es okay. Auch andere Produkte wie Schafsmilch oder Ziegenmilch sind okay. Marcus: Pasteurisiert heißt haltbar machen. Joe: Genau, das ist einfach erhitzt und durch das Erhitzen, denaturieren die Enzyme die da drin sind und die dem Körper helfen würden, die Laktose zu verdauen. Und ich bin echt so weit, dass ich noch nichtmal irgendwie teure Hafermilch, Mandelmilch oder Kokosmilch nehme. Ich nehme einfach Wasser und wie gesagt, also wenn man den Körper ein Stück weit diese ganzen künstlichen Geschmacksverstärker, Salze und Gewürze entzieht, dann… Die Geschmacksknospen wachen auf und es ist echt geil und jede Rosine schmeckt wie ne Praline und es ist echt geil ja. Marcus: Hammer. Und das geht auch bei Leuten, die jetzt Jahre lang viel Salz gegessen haben oder vielleicht sogar noch Kaffee oder geraucht haben? Meinst Du, da sind diese Knospen irgendwann… sind die wieder zu reaktivieren? Wenn Du jetzt mal ein Jahr vielleicht ein bisschen bewusster und abstinenter von diesen ganzen Geschmacksverstärkern lebst? Joe: Also ich weiß es von meinem eigenen Dad. Er hat lange Zeit im Ausland gearbeitet und der kann extrem scharfe Sachen essen und alles andere schmeckt ihm nicht so richtig. Wenn er Nutella ist, dann ist die immer mit dem vollen Löffel, weil er sagt, er schmeckt es sonst nicht. Und ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass diese Geschmackspapillen oder wie sie heißen, diese Knospen, dass das zu den wenigen Zellen gehört im Körper, die sich eigentlich nicht mehr regenerieren oder teilen. Deshalb, ältere Leute haben oft kaum mehr Geschmack. Marcus: Ja das stimmt, das habe ich auch schonmal gehört. Wir können nicht mehr so gut schmecken, genau. Stimmt. Was ist der Kohlenhydrate-Komplott? Joe: Genau, das war das nächste worüber ich sprechen wollte. Noch kurz hier zu dem Thema: Also möglicherweise die, die rauchen und die halt vielleicht es nicht zu sehr übertreiben und die jetzt nicht irgendwie direkt aus der Flasche die scharfe Sauce trinken, die haben bestimmt ne gute Chance, wenn sie das ein paar Monate lassen, dass sie dann das wieder bekommen. Und es ist sehr interessant, jetzt bei Life Coaches die ich kenne, die halt so Yogisch sind, die können das gar nicht ab ja? Also wenn Du denen Pesto gibst oder so, was vielleicht irgendwie etwas salziger ist, dann, die mögen das einfach nicht, die wollen das nicht. Na gut. Und der Kohlenhydrat-Komplott ist einfach, dass das eben in den meisten westlichen Gesellschaften quasi dieses Weißmehlzeug überall ist. Also egal ob man jetzt irgendwie ein Gebäck zu sich nehmen möchte oder ob es hier um Döner geht, was in dieser KiTa ist, Pizza, also alles ist eben dieses billig, kurzkettige Kohlenhydratzeug, was überhaupt nicht gut ist für Dich. Was das Dir Energie raubt. Es raubt Dir richtig Energie, weil das eben Deinen Spiegel durcheinander bringt, Deinen - ich weiß nicht ob es der Blutzuckerspiegel ist, jetzt genau. Aber dieses kurzkettige macht auf jeden Fall Heißhunger und dann isst Du auch zu viel. Und dann isst Du oftmals diese kurzkettigen Kohlenhydrate vermischt mit Proteinen oder mit irgendwelchen Palmfetten am besten noch oder Zucker oder so. Und das ist halt echt Scheiße ja? Ähm… Das ist vor allen Dingen langfristig… kann es zu Krankheiten führen, aber selbst kurzfristig ist es einfach so was, was Dir einfach Energie raubt. Das ist als ob Du statt zu essen, um Energie zu produzieren, ist es essen, was Dir Energie wegnimmt.   Marcus: Also Du meinst damit, dass der Körper dann eher damit beschäftigt ist, diese ganzen Giftstoffe zu bekämpfen und dadurch die Energie verloren geht, als dass Dir das Essen, was Du dann zu Dir führst, vielleicht ne Pizza und Dir denkst “Ich brauche mal wieder ein bisschen Power”, dass das total kontraproduktiv ist? Joe: Ja genau. Also ähm, der Körper stützt sich da drauf. Das sind kurzkettige Sachen, da muss er nicht viel dran arbeiten. Naja gut, es wird schon Energie produziert, aber es kostet einfach zu viel, das zu verarbeiten und oftmals, wie gesagt, sind dann auch noch Backtriebmittel drin oder es ist einfach so ne Nahrungspampe, wo der Körper mit arbeiten muss und das ist einfach auch schlecht oder so. Also wenn man etwas bewusster isst, dann merkt man, was das für einen Impact hat. Marcus: Ja ich glaube, dass hat jeder auch schonmal gemerkt, wenn er sich einfach überfressen hat, weil der Geschmack einfach so gut war, aber eigentlich man selber dieses Bedürfnis nach den Hunger zu stillen, das war schon längst erfüllt, aber man frisst dann trotzdem noch die Pizza auf und nimmt sich vielleicht auch noch die Pizzabrötchen. Ich glaube, das ist auch dieses Weißmehl pur, die Pizzabrötchen oder so und dann noch fett Kräuterbutter drauf und danach möchte man eigentlich nur noch sterben und hasst sich selber, wenn Du dann so im Bett rumliegst. Also so geht’s mir. Joe: Ja genau, die Ernährungsindustrie ist wahnsinnig geschickt dabei, wie auch die Videospielindustrie, wie auch die Medien uns quasi daran zu ziehen und dem was wir schwach sind, ja. Und jetzt haben wir vor zwei Tagen auch chinesisch gegessen und es war wahnsinnig lecker wegen diesem Geschmackverstärkerzeug und letzten Endes sind wir eben, ja wenn irgendwas geil schmeckt, dann… in Afrika gibt’s auch die Tiere, die diese vergorenen Früchte essen, weil’s einfach süß ist und weil sie danach so beduselt sind. Da muss man einfach auch wieder hier die Disziplin mitbringen, möglichst was dabei haben, was man essen kann. Also wenn ich da rumlaufe da draußen, ich gehe dann meistens in den Supermarkt und hole mir da irgendwie Äpfel oder Orangen. Ich habe auch meistens ein Messer dabei. Das heißt, ich kann mir so ne fette Melone holen. Und Melone gehört zu den geilsten - das wollte ich noch kurz sagen - Nahrungsmitteln überhaupt. Es wird auch rauf und runter in den taoistischen Schriften gepredigt, dass man sich ne Melone schnappt, die Kerne raus... Marcus: Wasser oder Honig? Joe: Ja, also ich mag die Honigmelonen, da fahr ich voll drauf ab Mann! Die sind einfach so geil. Und dann ist man echt pappsatt, wenn man mal so ne halbe Melone weggeputzt hat und es ist auch günstig. Marcus: Okay, da hast Du aber schon ein krasseres Messer am Start, wie so ein Buschmesser oder so. Also wenn Du ne ganze Melone aufschlitzt? Joe: Genau, ich habe so ein kleines Switchplate. Das ist auch zur Sicherheit eben. Ich meine, wir machen beide Krav Maga, mit so nem Clip und so, relativ unobstrussiv, also dass keine Blockade irgendwie in der Tasche ist und ja, damit packe ich eigentlich ziemlich gut durch so. Marcus: Und neben den ganzen Nahrungsmitteln, die man jetzt isst, gibt’s nen ultimativen Tipp für Dich, was man als Drink vorbereiten könnten oder am Start haben sollte oder vielleicht zu Hause machen kann, wenn man mal wieder nen mega Energieschub braucht? Joe: Das habe ich jetzt hier während dem Camp leider nicht so oft gemacht, einfach weil das schon so ein bisschen Organisation erfordert. Das ist einfach, dass man so sich einfach Ingwerwurzeln holt und die ganze Ingwerwurzel in 2 l Wasser geschält und in Streifen geschnitten aufkocht, zusammen mit drei oder vier Teebeuteln Grüntee und dass man das dann am Ende alles einmal kurz durchfiltert und sich dann in Glasflaschen abgefüllt in den Kühlschrank stellt. Und das Zeug ist scharf, ja? Es brennt richtig in der Kehle, aber es macht richtig… also Wahnsinn. Das ist ein echt geiles Zeug und mir schmeckt’s gut. Na gut, jetzt habe ich vorhin gesagt, so scharf ist eigentlich nicht so gut, aber das ist irgendwie eine andere Art von Schärfe von diesem Ingwer, der einen so richtig wachbrennt irgendwie. Ich weiß auch nicht. Marcus: (lacht) Joe: Ja und in taoistischen und TCM Medizin ist sowieso Ingwer auch etwas reinigendes. Also wenn ihr irgendwie mal ne Nacht durchgefeiert habt und dann dieses Zeug trinkt, dann entgiftet und entschlackt es vom allerfeinsten. Und Grüntee sowieso. Marcus: Wie kriegst Du die Ingwerwurzel so kleingehackt? Wieviel sagst Du nochmal? Drei Stück? Joe: Eine ganze Ingwerwurzel, ich weiß nicht, so 200 gr oder so. Das ist schon einiges, das ist richtig viel. Und was man am besten macht ist mit nem Löffel, dass man so lang scraped und ich meine, ich bin so gehetzt, manchmal lass ich auch so kleinere Augen, lasse ich da dran, scrape das einfach nur so auf und dann hacke ich das einfach in so, keine Ahnung, Einzentimeter breiten Streifen. Wenn ich manchmal unterwegs bin mit anderen Travelern, die beschweren sich dann “Joe, Du musst das kleiner hacken”, aber ich hab einfach keinen Bock und keine Zeit und ich koche es einfach richtig klein.   Marcus: Ja cool. Kommen wir zum nächsten Thema: Vitalessenz konservieren, Tantrismus und Retention. Was genau ist darunter zu verstehen? Ich weiß, da kommt jetzt wieder irgend so eine krasse Wissensbombe. Darum liebe ich das so, dass wenn wir die letzten Tage zusammen gewesen sind, lernt man immernoch total viel Neues damit, wenn man mit Dir abhängt, gib mal ein bisschen Input zu dem Thema. Joe: Also das erste Mal habe ich eben mit dem Thema zu tun gehabt, als ich das Buch “The Tao of Health, Sex, and Longevity” von D.P. Reid gelesen habe. Und Retention beschreibt den Akt, dass wenn man quasi einen sexuellen Höhepunkt erlebt, dass man die Körperflüssigkeiten, die der Mann dann normalerweise verströmen würde, dass man die durch Atmung und Muskelverschluss im Körper hält. Und das ist quasi so eine Art 30% Orgasmus. Es ist nicht so ganz durchrüttelnd und das ist so komplett wie quasi so alles rausreißt, was ja irgendwie so ein schönes rausreißen ist. Die Franzosen nennen es ja Petit Mort, also der kleine Tod. Und dass man quasi in dem Moment, wo man quasi kommen würde, dass man das einfach hochzieht, reinzieht, die Wirbelsäule quasi so hochvisualisiert... Marcus: Das geht oder was? Joe: Genau. Das steht im Buch exakt wie es geht. Wenn ich es jetzt hier erklären würde, würde ich einfach sagen, dass man die selben Muskeln, die man auch zum Verschluss des Perineums, also wo man die letzten Urintropfen rausdrückt, dass man diese Muskeln zusammenzieht. Man muss das ein paar Mal üben. Also wenn ihr euch selbst berührt, könntet ihr versuchen sehr nah an diesen Höhepunkt zu gehen und dann einfach damit spielt und irgendwann hat der Körper keinen Bock mehr das nochmal zu machen. Also irgendwann wird die nötige Stimulation wird zu extrem und die hat keinen Bock mehr und ihr lasst dann einfach abschlaffen. Macht das ein paar Mal und dann merkst Du diese Schranken besser und dann merkst Du auch, dass es möglich ist, das zu bewahren, dieses Ding. Und viele die ich kenne, die masturbieren sehr viel oder sie praktizieren eher die körperliche Liebe mit Personen und jedes Mal lassen sie die Essenz rausfließen und nach den taoistischen Prinzipien ist es okay bis zum 25. Lebensjahr. Dann ist man quasi eine nicht versiedende Quelle von dieser Vitalessenz, aber danach ist es schon schwierig und man sagt zwischen 25 bis 35 soll man eigentlich nur noch jedes zweite Mal das versprühen. Und ab 35 eigentlich nur noch jedes fünfte Mal und ab 55 nur noch eigentlich jedes 50. Mal. Also so steht es in dem Buch, ungefähr so. Und äh, es ist wirklich…. also ich kann sagen, dass diese Essenz bewahren… teilweise macht es einen natürlich total verrückt, weil man sehr horny ist, die erste Zeit. Aber dann letzten Endes diese Hornyness kann man transformieren in andere Potentiale und ich merke es auch, wenn ich mich sehr horny fühle, dann fällt es mir leichter wütend zu werden komischerweise. Und es fällt mir dann leichter auch zu trainieren. Also teilweise kann es dann sein, dass ich an all so Sachen denke, absichtlich, die mich wütend gemacht haben als Teenager oder so. Und dass ich dann einfach meine 30 Push-Ups mache, als wäre es überhaupt nichts, weil ich…. Marcus: Krass! Was auf jeden Fall wissenschaftlich bewiesen ist, dass bei Hochleistungssportlern, wie Profifußballern oder Boxern oder auch Tennisspielern, wenn die ein wichtiges Match haben, dass es einen Unterschied macht, ob die Freundin dann noch ins Mannschaftshotel darf die letzten Nächte und man dann wahrscheinlich auch Sex hat und sich da verausgabt oder man das über Tage halt ansammelt und dann wahrscheinlich auch dieses Adrenalin und der Push, was sich dann ja auch ganz natürlich bei Männern dann auch anstaut, halt in dem Fall dann für dieses eine sportliche Ereignis nutzt. Und das ist mittlerweile Gang und Gäbe, dass bei wichtigen Turnieren oder so nicht ohne Grund dann auch keine Spielerfrauen ins Hotel dürfen. Ich meine, da steckt ganz klar auch dieser Punkt dahinter. Joe: Genau. Also von Muhammad Ali ist bekannt, dass er zwei Wochen vor einem Kampf nichts mehr an sich gemacht hat oder beziehungsweise niemanden mehr an sich heran gelassen hat. Eben weil…. ich glaube, es geht hier um Testosteron, dass ist das. Adrenalin kommt ja quasi durch den Spiegel vom Testosteron und es ist leichter da reinzugehen. Auch Konzentration und ich meine auch von einen von den Zen-Meistern gehört zu haben, dass eben die Flüssigkeiten der das Gehirn schwimmt, dass diese Flüssigkeit ziemlich ähnlich ist zu der Flüssigkeit, die auch die Spermien ernährt. Also im Gehirn selbst diese Nährflüssigkeit. Und also ich weiß, dass ich quasi, wenn ich mit einem Mädchen zusammen bin und da geht einiges, dann ich bin einfach viel viel platter als sonst. Und hoch interessant ist auch, dass die Essenz, die dabei verloren geht, dass das quasi die Premorgio Essence ist, aus der man die anderen Energien quasi hochdestilliert und die dann letztlich auch dazu führen, dass man diese ganzen besonderen Fähigkeiten entwickelt, die auch die Shaolin Mönche haben. Also die können ja Nadeln durch Glas werfen und irgendwie auf ihren Fingerspitzen balancieren und irgendwie nasse Laken trocknen auf dem Himalaya sitzend und diese ganzen krassen Shaolin Tricks, die für uns quasi schon fast übermenschlich sind. Eben dass die das quasi hochdestillieren und zwar aus ihrer männlichen Vitalessenz. Diese Yen Energie, also diese positive, sich aber verbrennende, verzehrende Energie. Marcus: Krass. Und lebst Du denn nach diesem Muster zwischen 25 und 35 so oft und danach dann nur jedes fünft Mal und wenn Du bei 50 bist, vielleicht nur noch jedes 50. Mal… Machst Du das? Joe: Ähm, ich muss natürlich zugeben, dass gerade in diesen Zeiten, wo wir sehr viel Angebot haben von pornographischen Schriften usw., dass es teilweise, wenn gerade auch irgendwie so eine Schwächephase ist, ich hatte einen schlechten Tag oder irgendwie hab mal wieder irgendwie…. man will sich einfach so einen Release geben ja? Dann kann es schon sein, dass man schwach wird, aber tendenziell bereut man es dann hinterher auch, weil wenn man eben so bewusst ist und so mit sich gearbeitet hat, man merkt das voll. Es fehlt so. Es ist wie, wenn Du aus dem Baum ein Stückchen raushackst oder wenn Du irgendwas wegnimmst aus dem Kuchen oder so, Du fühlst, da hat irgendwas vitales meinen Körper verlassen. Ja das ist wirklich... Marcus: Das heißt, Du hast es auf jeden Fall auch schonmal praktiziert als Du mit nem Mädel zusammen im Bett warst und ihr dann Sex hattet und Du hast es dann unterdrückt. Sind die Frauen dann nicht eher enttäuscht und denken dann so “Scheiße, was passiert denn hier? Der Typ kommt nicht” und erklärst denen dann erstmal das Buch oder was geht dann ab? (beide lachen) Joe: Ja, es ist tatsächlich so, dass man schon ab und zu auch mal das erwähnt irgendwie in der Konversation, wenn irgendwie das Thema zum Sex wandert und so. Dass man eben sich mit tantrischen - ja wie sagt man - Techniken beschäftigt hat. Und ja, ähm, es macht Lust auf mehr. Also es ist dann so, dass man echt drei, vier Mal dann das macht und ich meine, das Teil will ja, das es rausgeht. Und dann ist es umso motivierter das zweite und dritte Mal und ich meine, das ist dann schön auch für die Frau, ja. Die kann dann das alles mitnehmen und Du hältst auch relativ lange durch und ich meine, laut den Schriften wiederum ist es auch so, dass man durch den Akt des Zurückziehens auch irgendwie so ein bisschen sich mit der Hidden Energy der Frau dann verbindet und das ist halt super vitalisierend. Diese Technik, wenn man das Buch liest “The Tao of Health, Sex and Longevity”, wurde entwickelt von einem Zen-Meister, der eben seinen Herrscher beraten sollte, der eben einen Harem hatte und jeden Tag mehrere Frauen befriedigen musste. Wie kann ich das machen, ohne dass ich schnell alt werde und dann auch sterbe und schwach werde, Immunsystem schwach usw.? Der hat gesagt “Ja, Du musst das so machen und außerdem wird auch Dein Gang geschmeidiger. Dann wirst Du besser singen können”. Also quasi die Vitalessenz, die sich dann andere Wege sucht, sich dann auszubreiten und umso attraktiver auch. Eine feinere Haut, strahlendere Augen und so. Und da muss man dann das der Frau klarmachen, dass das quasi gesund ist. Dann passt das schon. Marcus: Ja krass, das Buch werden wir auf jeden Fall in den Shownotes verlinken. Und kommen wir mal von einer der schönsten und geilsten Sachen der Welt zu einer schlimmsten und schädlichsten Sachen. Und zwar zu dem Konsum von Giften, anderen Substanzen, was Energiekiller sind und was dann auch zum kürzeren Leben führen kann. Was ist der absolute Scheiß? Was sollte man meiden? Was soll man auf keinen Fall machen? Joe: Also wir hatten ja jetzt in den Medien auch die Diskussion über Red Bull und andere Energy-Drinks. Dass quasi schon die Kids sich mit 13 den Scheiß reinziehen. Und das ist tatsächlich so, dass das echt viel kaputt macht. Also natürlich, wir alle trinken ab und zu Energy Drinks. Ich hab’s vermieden zuletzt. Ich habe halt meinen Ingwer Drink. Aber das ist echt nicht gut für den Körper. Also es zerstört Sachen, glaube ich. Und … ich bin kein Wissenschaftler. Ich kann nur so von meiner eigenen Erfahrung berichten und von dem, was ich fühle und was quasi den Leuten, denen ich folge dazu sagen. Aber es ist echt scheiße und ich weiß auch von meinem Ex-Chef, der die ganze Zeit dieses Zeug gesoffen hat, der sah echt scheiße aus Mann. Der hat auch Haare verloren und alles mögliche. Wahrscheinlich auch nicht so viel Potenz und was nicht alles. Und dann natürlich die ganzen anderen Sachen. Also, ich habe auch etwas Erfahrung mit THC natürlich, ich war früher Rasta und war relativ tief drin. Und auch die ganze Zeit kiffen ist auch ein Energykiller. Wenn man es nach langer Zeit erst den zweiten Tag macht, dann hat man noch so ein gedankliches Feuer. Dass man sich dann diese ganzen Ideen aufschreiben kann. Das ist vielleicht für den ein oder anderen ganz hilfreich und nützlich. Aber tendenziell ist das echt krass. Also jetzt von der Hierarchie der Drogen her ist das was, was richtig viel Energie wegnimmt. Da wird man so dumpf, so stumpf... Marcus: Gleichgültig ne? Joe: Ja, genau. Und dann gibt es eben noch, worüber ich kurz sprechen wollte, Kokain. Das war ja Dein Verdacht, dass ich mich möglicherweise mit solchen Sachen wachhalte. Marcus: (lacht) Ich weiß, aber irgendwas muss da ja sein, aber das ist ja der Polyphasenschlaf. Joe: Das ist für jemand, der in Kolumbien auch gelebt hat, so, dass natürlich ich auch mit dem Thema mich auch beschäftigt habe. Zerstört zu viel vom Immunsystem, selbst wenn das Zeug ziemlich frisch ist. Allein der Produktionsprozess von Kokain mit dem Kerosin und den anderen Lösungsmitteln, das ist einfach nicht so gut für den Körper. Dann Amphetamine, Ecstasy. Ecstasy macht einfach sau verpeilt. Dann hat man zwar Energie für eine Nacht, aber danach hat man drei, vier Tage bevor man einigermaßen sich gut wieder konzentrieren kann. Und Amphetamine - dasselbe Problem wie Kokain einfach. Das ist eine Chemiekur für den Körper. Und wenn man das dann aber machen will. Wenn man Lust hat und mal irgendwie auf die Goa Party gehen will und sich da nicht bequatschen lassen will… ah, kurz noch einen Kommentar vielleicht zu Alkohol: Das ist eigentlich unnötig, darüber jetzt lange zu reden. Alkohol ist natürlich zellzerstörend und auch eine Belastung für die Leber und würde langfristig auch das Energielevel senken. Kann man aber mal machen. Also, ich bin jetzt auch nicht so der mega Mönch, ja. Und wenn man mal auf der Goa Party ist und man weiß, dass man Mushrooms essen wird. Mushrooms auch hier wieder Gift für die Leber. Carlos Castaneda hat sich ja umgebracht mit Mescalin und Peyote, Kakteen und so. Der hat einfach seine Leber… die hat irgendwann den Geist aufgegeben, eben wegen diesen Schadstoffen. Marcus: Ja, ja. Das schädliche an den Drogen selber sind da dann die Abbaustoffe. Was übrig bleibt, ne? Also, das ist vielleicht ganz cool und kann ja bewusstseinserweiternd sein oder aufputschen oder einen wacher machen oder selbstbewusster oder kommunikationsfreudiger, aber die Downsides sind halt mega scheiße ne? Joe: Ja genau. Es ist einfach so ein bisschen so, wie wenn man sich irgendwie in die Fresse haut und man ist dann so ein bisschen beduselt und man ist irgendwie so “Ah ich sehe jetzt die Sternchen und die gefallen mir eigentlich so”, aber langfristig ist es doch irgendwo etwas, wo Du Deinem Körper Schaden zufügst und wenn man richtig flashen will, dann lohnt es sich eigentlich diese innere Stimme zu ernähren, weil Du gehst dann in die Ekstase, spürst dieses pulsierende, Du spürst auch ne wahnsinns Potenz auch ja? Du spürst, dass Du in luzive Träume rückst. Du kannst dann Dinge um Dich herum steuern. Also diese Dinge, die Dein Brain Dir gibt so und Dinge freisetzen. Und ich meine, die krassen Zen-Meister reden auch von dem Wein des Lebens, den die Speicheldrüsen irgendwann produzieren in Deinem Mund. Also das kann man alles googlen. Vieles davon ist vielleicht auch zu esoterisch, aber da steckt auch einige Wahrheit drin. Allein wieder richtig schmecken zu können, was das für ein Genuss ist. Kurz zum Thema, wenn man den feiern will, auf jeden Fall. Und man will sein Energielevel aber nicht schädigen und weiterhin so viel Power haben, ist es mal einfach ein paar Tage vorher auf Fette verzichten und der Leber quasi… also die Leber soll so richtig aufgemotzt sein, wenn dann die Schadstoffe kommen und dann sagt die Leber “Ah, das krieg ich hin, das kann ich absorbieren”. Marcus: Also das ist eigentlich genau das falsche. Es gibt ja, glaube ich, auch so nen Mist, dass man sagt: Ich schaffe eine Grundlage, ich muss jetzt richtig fettig essen, damit ich viel vertrage beim Saufen. Also ich glaube, das ist eher der Killer ne? Joe: Genau, also sowas ist vielleicht für die Verdauungsapparate okay oder dass man es dann länger aushält, weil die Fette kleiden dann so ein bisschen den Darm aus. Vermutlich ist es dann so, dass es dazu führt, dass es langsamer aufgenommen wird, der Alkohol. Das ist nicht nur vermutlich, es ist so. Aber die Leber muss mit diesem Fett arbeiten ja? Und das ist nicht gut. Was man lieber machen soll, ist dass man Fette abschaltet und dass man sieht… also die Kolumbianer machen das sau geschickt. Die besaufen sich mit Rum und trinken mit dem Rum zusammen Wasser mit Eis und essen dazu gesalzene unreife Mango. Und dann saufen die echt die ganze Nacht und es ist so geil, weil man einfach alles gleichzeitig managed: Wasserhaushalt, Elektrolytehaushalt. Man hat diese faserige Mango. Da sind sehr viele Ballaststoffe dabei. Der Alkohol geht in diese Fasern und gibt sich dann frei. Man ist richtig so auf so einem beschwippsten Plateau halt, sechs, sieben Stunden lang, hat Power, tanzt. Die Chicas lieben es und ja, also, man steht auf am nächsten Tag, wie ne Eins. Also für mich war es echt geil da in Medellin, auf diese Art und Weise eben Alkohol zu konsumieren. Marcus: Ja, ich glaube, das ist auch weitläufig bekannt, dass wenn man Alkohol und viel Alkohol, dass es glaube ich, die Dehydrierung, die einen dann fertig macht am nächsten Tag, dass man Kopfschmerzen kriegt oder so, weil man einfach zu wenig Wasser trinkt. Joe: Genau. Also, wenn wir uns angucken, die osmotischen Prozesse, die eben im Körper stattfinden ist so, dass der Alkohol das Wasser rauszieht und vor allen Dingen auch, dadurch dass Alkohol eben ein Gift ist, haben die Nieren und die Leber ein Interesse daran, dem Körper diese Gifte wieder zu entziehen und auszuschalten und es auch zu verstoffwechseln. Zum Beispiel, wenn wir den Rheinberg lesen, die deutsche Militärbibel, da steht drin, dass Alkohol für kurze Zeit Energie geben kann und ich meine Alkohol ist Ethanol, also das ist auch ein Kraftstoff irgendwo, der verbrannt werden kann in den Zellen und Alkohol kann auch fett machen. Nämlich weil der Körper damit was anfangen kann. Der kann daraus Energie produzieren. Aber der Preis ist einfach zu hoch. Und dieser osmotische Prozess, den einfach zu bewahren und auch natürlich für diese Verstoffwechslung, die da stattfindet, eben genug Salze zuzuführen, führt dazu, dass man es managen kann und dann halt den Genuss hat, ohne naja... Marcus: Okay cool. Dann bin ich hoffentlich gut vorbereitet für heute Abend auf unserer Abschlussparty oder mal irgendwelche Parties, die noch kommen werden. Lass uns mal zum nächsten Thema gehen: Gedankenbeherrschung. Und vielleicht noch mal so ein paar Tricks ganz tief aus Deiner Kiste, die Du mit uns hier teilen möchtest. Exklusiv mit den LIFE HACKZ Hörern. Joe: Ja sehr gerne, genau. Der letzte Punkt über den ich sprechen wollte. Und zwar wollen wir mal kurz über diesen permanenten inneren Dialog sprechen, den wir einfach führen mit uns. Jeder einzelne führt den mit sich. Der innere Dialog ernährt das Ego auch. Das Ego ist auch so ein bisschen eine Verblendung so mit Tönung. Man sieht die Dinge nicht mehr, wie sie sind, sondern man sieht Illusionen. Und wenn wir uns angucken, wie der Körper Energie verwendet, dann sehen wir, dass da ganz viel im Brain quasi verbrannt wird. Also dieses ständige Elektronengewitter da im Kopf. Das saugt unheimlich viel Substanz aus der Energiegewinnung, die stattfindet eigentlich in der dritten unteren Kammer. Also, im Zenbuddhismus reden wir über drei Kammern. Man hat die obere Kammer, die eben Zeugnis nimmt. Also, die Whittnessing-Chamber. Dann hat man die fühlende Kammer, ja das Herzchakrakammer. Und dann hat man die brennende Kammer, die eben The Driving Force ist. Also die antreibende Kammer. Und das ist auch bei weitem die größte. Das ist halt da wo unser Darm sitzt. Und der zieht halt die ganze Zeit Feuer, hält das innere Feuer nach oben. Und in der oberen wird’s quasi verbraten, bestimmt zu 60% oder so. Und wenn wir jetzt es schaffen, diesen inneren Dialog einfach zu brechen, eben mit verschiedenen Visualisierungen, mit verschiedenen Übungen der Balance, dann merken wir, dass wir unglaublich viel mehr Kraft haben. Marcus: Mit dem inneren Dialog meinst Du jetzt Selbstzweifel oder halt Dein eigener Krieg, mit dem jeder so zu kämpfen hat und “bin ich gut genug” und “ist der jetzt irgendwie sauer auf mich” und “Scheiße, da müsste ich noch was klären” und ähm “müsste, müsste, könnte, könnte noch so viel mehr machen und mache es nicht” und “war das jetzt schlecht? war das gut?” Also so die inneren Stimmen, ne? Joe: Genau, also dieser negative innere Dialog, den Du hier beschreibst, ist garantiert der destruktivste. Angst, Scham, Schuld und Kummer. Die vier großen negativen Emotionen, allerdings auch der praktische innere Dialog. Auch den hier meine ich. Also, die Planungen für den nächsten Tag. Deshalb alles auf die Listen. Ja? Listmaking ist so geil. Einfach alles dumpen, einfach raus. Und hier auch nochmal der Tipp mit der Speech Recognition. Wenn der Text nicht fehlerfrei sein muss, einfach mit Spracherkennung, das Zeug einfach runter diktieren mit Dragon oder sonst einem Diktierprogramm und dann hast Du’s raus. Du musst Dich nicht mehr damit beschäftigen. Irgendwas fällt Dir vielleicht ein, ey, dann sprichst Du’s. Und Du weißt, es ist safe so. Du kannst es nächsten Tag durchgehen, wenn die Arbeit wieder anfängt und Dich damit beschäftigen oder auch, wenn man gerade frisch verliebt ist. Mann, Du kannst an nichts anderes denken, als die Süße ja? Und dann einfach so ist es ganz wichtig, die … im Zen-Buddhismus gibt’s drei große Konzepte. Es gibt non-judgement, non-resistance, non-attachment. Und dann in dem Moment ist einfach so this too will pass. Also auch das geht vorbei. Es ist in dem Fall quasi Euphorie. Also deseuphorisierend ja? Und das bringt einen dazu Abstand zu nehmen von dieser emotionalen Attachment. Marcus: Was ja am Anfang auch ziemlich geil sein kann, aber auch, glaube ich, gleichzeitig ne riesen Gefahr. Weil wer hoch fliegt, der kann auch tief fallen ne? Also das ganze ein bisschen realistischer zu betrachten? Joe: Einmal das. Andererseits verringert das Deine Konzentrationskraft. Und das kann auch dazu führen, dass Du dann irgendwelche Fehler machst. Also, Du freust Dich zum Beispiel darauf, dass Du morgen nen Nobelpreis bekommst oder dass Du sprechen darfst vor Deiner Branche und Du weißt, es wird Dir so viele Kunden bringen und Du fühlst Dich so geil und Deine Eltern sind so stolz auf Dich, aber es bringt Dich nicht dazu, Energie zu konservieren und zu generieren. Du musst dann einfach so praktisch sein, wie die alten Zen-Meister und Yogis, dass Du diese Sachen halt nicht an Dich herankommen lässt. Und vor allen Dingen auch non-judgement, non-resistance. Du weißt nicht, ob es gut ist. Das ist non-judgment. Die Geschichte von dem Farmer kennst Du vielleicht? Marcus: Nee, erzähl mal. Joe: Also, der Farmer hat ein Pferd, das Pferd läuft weg, seine Nachbarn kommen “Ey, Dein Pferd ist weg, Mann! Das tut uns voll leid”. Und er so: “Ist es Glück, ist es Pech? Ich weiß es nicht.” Das Pferd kommt zurück und hat noch zwei weitere Wildpferde irgendwie dabei, weil es ist ein sehr attraktives Pferd, keine Ahnung. Die Nachbarn kommen wieder “Hey geil, Du hast jetzt drei Pferde! Du reicher Mann!” so. Und er dann so: “Ist es Glück? Ich weiß es nicht.” Dann sein Sohn, versucht das wildeste Pferd zuzureiten, bricht sich nen Arm. Dann die Nachbarn usw. Dann bricht ein Krieg aus und alle werden eingezogen, außer der Sohn mit dem gebrochenen Arm. Also diese Wechsel des Lebens und diese karmischen Verstrickungen, die Bewegungen des Taos sind so schwer einzuschätzen für uns Menschen. Und vor allen Dingen auch quasi … diesen Fluss muss man spüren und wenn man den Fluss beurteilt, die ganze Zeit, das ist Scheiße. Das hat einfach non-attachment, einen Schritt zurück, wir werden alle sterben, wir werden zurückgehen. Alles ist so wie es ist. Alles ist determiniert auch. Genau, das wollte ich noch sagen. Also, ich glaube sehr an den Determinismus. Dass niemand von uns wirklich viel Freiheit. Dass alles dazu führt eben, so wie es sein muss in diesem Moment. Und dass wir bis zur nächsten großen Kontraktion des Universums - also das Universum fällt ja irgendwann mal zusammen und dann wird es wieder explodieren - dass wir quasi bis dahin vor gefestigt sind. Und deshalb fasziniert mich relativ wenig, was passiert. Und dieses, was einen quasi so hoch und runter schlägt, das versuche ich eben zu absorbieren. Es gelingt mir manchmal, manchmal nicht. Ich bin halt auch nur ein Mensch. Aber es ist auf jeden Fall energiekonservierend. Marcus: Mh, und gibt’s dazu bestimmte Tricks oder Visualisierungen, die man dann anwenden kann, wenn genau dieses Kopfkino losgeht und die Gedanken verrückt spinnen? Joe: Genau, also, hier wieder der Verweis an “The Return to the Urban Warrior” von Barefoot Doctor. Ich weiß nicht, ich habe es glaube ich noch gar nicht erwähnt, dieses Buch gell? Okay, das ist auch ein brillantes Buch und da sind quasi zum Beispiel, mit seiner Wahrnehmung, mit seiner Aufmerksamkeit einfach in seine obere Kammer geht und einfach, also, wie so ein Querschnitt von seinem Kopf und da in die Mitte reingeht und dann einfach sagt “Wish to pass” Und wenn dann die Gedanken aufsteigen, dass man die Gedanken visualisiert wie Luftballons aber es regnet Kleber zum Beispiel. Und der Kleber drückt die Luftballons wieder runter oder man ist in einem Boot und das Boot leckt. Und was man dann macht, ist dass man das Boot mit Pech auskleidet und dann kann es nicht mehr lecken. Also dieses Leck ist quasi die Gedanken die reinkommen. Oder dass man die Gedanken visualisiert als Maus, die aus dem Loch raus will. Aber vor dem Loch sitzt eine Katze. Die Gedanken müssen dann immer wieder schnell zurück. Oder eben dieses Aufsteigende. Und dann, wenn man richtig geil ist oder richtig gut ist, dann kann man fühlen, woher die Gedanken kommen. Nämlich aus der Mitte des Hinterkopfes. Dort wo quasi der letzte Wirbel in den Kopf verschwindet. Von dort, nach den Zen-Lehren, steigen die Gedanken auf und dann kann man richtig sehen, wie es so ein nicht endender Schwall ist. Wenn man diesen Schwall spürt und fühlt und vielleicht sogar sieht, dann sieht man quasi die Atome bevor sie sich verbinden zu Molekülen. Und die Moleküle bevor sie sich verbinden zu komplexeren Gebilden. Und dann kann man seine Gedanken zwingen dazu, sich nicht mehr zu verbinden. Und das ist einfach nur fantastisch. Du zerspaltest quasi die Objekte, bevor sie sich verbinden. Und dann schläfst Du ein oder gehst in Ekstase oder sonst irgendwas geiles passiert. Marcus: Mh, krass. Du hast ja jetzt über die Visualisierungstechniken gesprochen. Was man machen kann, wenn der innere Dialog wieder verrückt spielt und wie man seine Gedanken in den Griff kriegen kann. Gibt es noch andere Techniken, die man machen kann on the go, wenn man gerade irgendwo im Alltag unterwegs ist oder so? Wo man dann im Straßenverkehr vielleicht nicht so die Zeit hat, so krass zu visualisieren? Joe: Also, eine Sache, die ich vorhin noch vergaß zu erwähnen bezüglich auch auf Retention war, wenn man einfach die Arschmuskeln und diese Perineum-Muskulatur, also diese Schließmuskulatur zusammenzieht, und man ist müde, dann merkt man nen krassen Energieschub so. Und was man machen kann, ist eben so eine Atmung - das sind die Banda-Atmungen, die Bandas. Das ist eben einfach komplett Ausatmen und dann so  die letzte Luft noch raus. Und dann die 3-Wege-Atmen. Also, zuerst Zwerchfell, Brust und dann das Schlüsselbein nach oben ziehen einfach, komplett einfach mal den Körper fluten mit Luft. Dann, das ist vielleicht nicht so für on the go, aber es ist auch geil: Quasi, vor allen Dingen wenn man schwer gegessen hat, so eine Art… Also die richtig geilen Yogis machen das auch per Atmung und Muskeln, so eine Art Bauchmassage ja? Und was man machen kann, wenn man noch nicht so geil ist, dass man das mit dem Bauch…. Also meine Yoga-Lehrerin in Sau Paolo, die hat sich dann so nach vorne gebeugt und dann hat sie irgendwie… so sie konnte irgendwie - ich weiß es nicht, genau wie - aber ihre Bauchmuskulatur von links nach rechts drücken. Das sah so absurd aus. Das sah aus, als ob ein Alien in ihrem Bauch lebt oder so. Und dann manchmal muss man auch furzen oder rülpsen oder so. Auf jeden Fall gehen dann Unreinheiten aus dem Körper raus, nach außen, über oben oder über unten. Und es macht auch, zum Beispiel wenn man jetzt durchgefeiert hat oder irgendwelche Probleme da hat, macht es, dass es weggeht. Weil es verbrennt dann einfach raus. Weil die Verbrennung wird einfach krasser. Weil eigentlich der Mensch hat im Körper, wenn er das innere Feuer richtig managed, die Macht alles mögliche rauszubrennen. Und beim Thema Kriyas, also das sind diese Reinigungsrituale, ist Thema Nasendusche und Thema so auch bestimmte Augenreinigungssession, einfach nochmal Unreinheiten entfernen. Es ist effektiv. Und was man zuletzt noch sagen könnte, drei, vier Übungen die man an der Bushaltestelle grundsätzlich machen kann, die einfach die Nadis - Nadis sind die großen Energiekanäle im Körper - dass man die einfach freikickt kurz durch bestimmte Dehnungsübungen. Weil was bei der Dehnung passiert… Ihr müsst mal versuchen zum Beispiel ein Gummiband - ja so ein fettes Gummiband - irgendwie mit irgendwas zu beschichten, was dann trocknet und dann dieses Gummiband zu dehnen. Und dann werdet ihr sehen, dass die Schale aufbricht natürlich. Und wenn ihr das Gummiband dann wieder zusammenziehen lässt, seht ihr wie diese Sachen einfach abblättern. Und nichts anderes passiert mit den großen Sehnen, Energie- und Muskelkanälen, also Muskelfasersträngen des Körpers, wenn ihr euch dehnt. Das ist einerseits das nach oben strecken, also macht die Hände so wie eine Pistole, streckt sich nach oben, dann nach links und nach rechts. Und ich kann auch vielleicht mal ein paar Links dann einfach in die Description werfen. Das ist die erste, das ist geil. Dann die zweite ist, dass man einfach irgendwas festhält und sich dann so dreht in die eine und die andere Richtung. Das zieht die ganze Horizontalarmkanal Schulter und Brust raus. Dann komplett die Füße ablegen auf ein höheres Objekt und dann nach unten die Beine durchdehnen und dann den Kopf nach links und nach rechts durchstrecken. Und dann was man machen kann ist, dass man nochmal den Rücken quasi nach vorne, also dass man sich die Zehen anfasst und dann zurück, Hohlkreuz und da zeige ich dann, wie man es mit einem Geländer machen kann. Also man schnappt sich ein Geländer oder es kann auch ein Mülleimer sein oder so ein Bordsteinpfeiler oder so, den kann man perfekt nutzen, um den Körper nach vorne nehmen und dann knackt es schon überall. Also Du musst natürlich ein bisschen aufpassen, aber danach einfach dann nochmal schnell atmen, dann vielleicht auch nochmal so ein bisschen diese Bauchgeschichte und paar Erdnüsse eingeschmissen und dann ist wieder richtig Power am Start. Marcus: Ja, Wahnsinn. Ich glaube, das war so eine krasse Wissensbombe, wie schon lange nicht mehr auf LIFE HACKZ in der knappen Stunde bis jetzt. Ich frage mich, woher hast Du das ganze Wissen oder wie bist Du überhaupt an dieses Thema eingestiegen? Gab es da einen Trigger? Und wielange braucht man, bis man da so tief drin ist wie Du? Joe: Also, ich hatte Vorteile oder Nachteile, je nach dem... dass meine Eltern gesundheitliche Probleme hatten und auch teilweise mentale Probleme, wenn man das so sagen kann. Und ich quasi selbst auch immer sehr kränklich war. Weil ich immer keine Ahnung hatte. Das hat zu verschiedenen negativen Konsequenzen in meinem Leben geführt. Ich hatte zum Beispiel im letzten Jahr auch ein Bandscheibenproblem, weil ich eben auch viel im Liegen gearbeitet habe als Ghostwriter. Ich hatte Zeiten meines Lebens wenig Energie, ich habe viel Computer gespielt und ich habe mich aber immer schon gerne mit fantastischen Geschichten beschäftigt. Und dann im letzten Jahr, als dieser Gau war, habe ich mich an alle Sachen wieder erinnert, die mir gesagt wurden. Hatte dann die Disziplin auch Übungen zu machen. Jeden Tag Planking, jeden Tag Bodyweight Training und Yoga eben und so. Bin jetzt auch wieder auf dem Damm, was total geil ist. Das kann man sich nicht vorstellen, wie es ist.   Marcus: Wielange hat das gedauert? Joe: Äh, wir sind jetzt hier im Monat 14, nachdem ich quasi gemerkt habe, dass es nicht mehr geht. Nach vier Hexenschüssen im meinem Leben, hat der letzte dann den Rest gegeben und ich merke jetzt wieder, also ich kann stundenlang stehen und gehen, das war vorher nicht so. Letztes Jahr war echt mies. Und ja, ich habe glaube ich, mit 17, 18 habe ich mich sehr viel mit Natur, Schamanismus beschäftigt. Dann kamen die Sachen mit Taoismus erst als ich 23, 24 war. Dann in Chicago hatte ich einen Burnout. Ich habe sehr schlecht gegessen. Hatte dann sehr starke Migräne. Marcus: Hattest Du da schon das Wissen über die falsche Ernährung und warst trotzdem aus irgendwelchen Gründen schwächer im Geiste, als Du es heute bist oder wusstest Du’s einfach nicht besser? Joe: Völlig richtig. Ich hatte das Wissen, aber ich habe mir gedacht “Komm…” Naja. Dieses “Ach komm” einfach, weil es ist einfach angenehm sich dieses Beef Jerky reinzuknallen und die Schokobrezeln und diese süßen Joghurts und einfach mal die Tiefkühlpizza zu pimpen. Also es ist einfach angenehm convenient oder es scheint zumindest so. Aber der Preis ist doch recht heiß. Und ich habe von Geburt an Gesundheitsprobleme auch. Also ich hatte unausgebildete Sehnen, als ich ein Baby war, als ich zur Welt kam und konnte meine Füße an die Schienbeine klatschen. Da war kein Bindegewebe oder so. Ich habe Allergien, ich hatte immer sehr dunkle Augenringe auch. Scheinbar sind meine Nieren nicht so gut ausgebildet. So hat es zumindest einmal so ein TCM Typ gesagt. Ich hatte Herz-Rhythmus Probleme als Kind, die ich auch heute teilweise noch habe. Also, ich bin nicht der fitteste, einfach genetisch bedingt. Und ja, jetzt letztes Jahr mit 27 dann hat’s schließlich rausgehauen und ich musste was tun. Marcus: Mh, ja umso besser, sonst hättest Du jetzt das ganze Wissen nicht, was Du mit unseren Hörern geteilt hast und ja… wie gesagt nochmal, also eine der spannendsten Folgen bis jetzt. Und am Anfang denkt man so “Okay, das ist mir alles ein bisschen zu esoterisch, was da beim Joe rauskommt” und jeder hat mal irgendwo mal was aufgeschnappt und ich bin da von Natur aus auch immer relativ skeptisch neuen Sachen gegenüber oder Menschen, die dann behaupten irgendwas anders oder besser zu wissen und…. aber je tiefer man dann eintaucht und je mehr man sich auch mit Dir unterhält, merkt man so “Wow ey, da ist echt auch krass Knowledge hinter”. Und ja… also danke nochmal, dass Du die Zeit gefunden hast. Wo kann man mehr über Dich erfahren beziehungsweise verschriftlichst Du auch Dein ganzes Wissen, was Du zu diesen Gebieten hast oder ist das jetzt einfach nur so ein Baustein in Deinem Leben, dass Du sagst “Das hilft mir auf anderen Ebenen dann zu besserer Leistung, aber ich mache mit anderen Sachen Kohle”? Joe: Ja also, ich habe ja lange Zeit als Businessplan Ghostwriter gearbeitet und brainhive.de ist bis heute eine meiner wichtigsten Quellen nebenbei als digitaler Nomade Einkommen zu generieren. www.brainhive-ethical-marketing.com gibt es seit drei Jahren und wird auch immer wichtiger. Vor allen Dingen macht es viel mehr Spaß. Es ist so, dass ich jetzt auf www.solreign.com die ganzen Bücher publiziere, sehr viele Textwerke, Gedichte, und da in den Blog werde ich auch dieses Wissen einbinden, aber tatsächlich habe ich lange Jahre leider nicht das gemacht, was mir Spaß macht oder was der Welt am meisten Nutzen bringt, sondern das was sich am leichtesten monetarisieren lässt. Bin aber in dem Prozess, Gott sei Dank, jetzt die Richtung zu wählen, die mich hoffentlich dazu bringt, dass ich Leidenschaft und Gelderwerb auch optimal verknüpfen kann. Marcus: Ja richtig cool, weil das ist ehrlich gesagt auch so eine Sache, die mir so ein bisschen aufgefallen ist. Das waren jetzt nur zehn Tage auf dem Camp, die aber sehr intensiv waren und ich glaube, wir haben alle von einander mega viel gelernt und als Du hier angekommen bist, war halt Dein Business mehr Mittel zum Zweck, um Geld zu machen und Geld muss man halt haben, um seine anderen Sachen machen zu können. Und ich glaube, da warst Du noch nicht so weit, wie Du jetzt heute bist, wo Du sagst so “Ey man kann ja eigentlich auch die coolen Sachen, die einem Spaß machen, wofür man Leidenschaft hat, was dann vielleicht aber auch ein bisschen länger dauert, bis das mal abhebt, dafür aber weniger nervraubend ist oder sich dann nicht so sehr nach Arbeit anfühlt, dass man auch dadurch dann langfristig Geld generieren kann.” Also genau Deine Stärken dann irgendwie zu Kohle zu machen. Also das habe ich persönlich schon so gemerkt über die Mastermind drüber und auch das, was Du jetzt gerade gesagt hast, passt total gut dazu. Deshalb bin ich echt happy, dass da vielleicht auch ein kleiner Mindchange oder Mindswitch innerhalb des Camps bei Dir stattgefunden hat. Joe: Ja definitiv, also, wo ich mich auch mit Romana unterhalten habe und sie dann uns entführt hat und dass was wir als Kind gerne gemacht haben. Und dass das ja vielleicht das ist, was wir jetzt auch mehr machen könnten, ist es so, dass ich recht desillusioniert manchmal bin und das für mich die Realität sehr entzaubert ist, weil ich viel auch mit Kunden zu tun habe, die mich echt als Tool benutzen auch. Und das geht vielen natürlich so. Ich bin auch froh, dass ich das habe, Gott sei Dank bin ich nicht im Office. Ich habe ja auch echt blöde Corporate Jobs teilweise gehabt. Und ich denke, dass ich mit der Leverage, die ich jetzt hier bekommen habe, in Form von Know-How und Kontakten, dass ich wohl auf sechs Monate tatsächlich einiges wuppen werde, was mich zum glücklicheren, noch produktiveren und vor allen Dingen ja auch von der Ressourcenbasis her potenteren Menschen macht. Marcus: Cool, wir sind gespannt, wir bleiben nah dran! Deine Projekte verlinken wir in den Shownotes. Vielen Dank Joe und wir hören uns bald wieder! Joe: Danke Marcus! Yeah Leute, das war auch schon Folge 25 der LIFE HACKZ Show. Richtig krass, wenn man denkt, dass wir erst vor ein paar Wochen On Air gegangen sind und jetzt schon 25 Folgen Live haben. Das fühlt sich an, als ob das ganze Ding erst gestern gestartet ist. Auf der anderen Seite fühlt es sich aber auch schon so an, als ob’s das schon immer gibt. Mir macht’s auf jeden Fall richtig viel Spaß! Und wenn ihr sagt, für euch ist es auch cool, ihr könnt nen Mehrwert daraus ziehen und die Folgen, die bringen euch was, der Content ist kostenlos, würde ich mich freuen, wenn ihr euch erkenntlich zeigt und unsere Charity Aktion unter www.lifehackz.de/charity unterstützt. Ansonsten alles weitere zu dieser Folge mit Joe Görbert unter www.lifehackz.de/025, das ist die Folgennummer. Dort findet ihr auch alle Shownotes und Links zum krassen, krassen, spannenden Typ Joe. Ansonsten viel Spaß bei allem, was ihr jetzt noch macht und bis zum nächsten Mal! [/su_spoiler] [/su_accordion]    

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  • 102 - Joe Rogan vs Chiropractic

    · 00:40:07 · Weekly BS: Relationship-Centered Chiropractic Marketing

    Recently, Joe Rogan decided to rant about chiropractic on his podcast. (Warning: strong language) Was he right? Was he wrong? I decided to talk it on my podcast this week. Here we go... First thing…CALM DOWN. It doesn’t matter if Joe Rogan hates chiropractors. People have always hated chiropractors and they always will. What happened: In the past, Joe Rogan has been skeptical of chiropractic, but recently lashed out against chiropractors proactively. He got all worked up after reading an article called “Chiropractors are Bullshit” and began repeating what he read on his podcast. Two reactions from chiropractors - Blindly defend chiropractic - Attack Joe Rogan Problem with that - Chiropractic has problems. Blindly defending it minimizes legitimate concerns/problems. - Often chiropractic doesn’t need to be defended because chiropractors are the problem. - Joe Rogan shares his thoughts for a living. We are listening to a process, not a conclusion. - Joe Rogan has shown to be an open minded person. He will listen to both sides. - Attacking the person minimizes the concern What really happened: - Rogan had a bad experience with a chiropractor - He felt mislead/duped and is upset about that - mad at chiropractic - Went looking for confirmation that chiropractic sucks - He FOUND IT! What he said that was misinformed or wrong - Chiropractors aren’t doctors - No science to support it - Inaccurate and irrelevant history of chiropractic - They kill people What he said that was right - Just like popping your own neck (In some offices, that's true...sadly) - Preventative maintenance most important - He was mismanaged by a chiropractor Final Thoughts - It DOESN’T MATTER if one person doesn’t like chiropractors.| - Chiropractors are typically our own worst enemy and we need to take responsibility. - Joe Rogan should have a chiropractor on his show. There’s a problem with that. You never know what he’s going to get. It’s the same reason medical professionals don’t like referring to chiropractors. Too much of a gamble. Something to consider: What if your next new patient was going to report to the world their experience in your office? Would you take care of them differently?  

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  • EPISODE 80: Joe Rogan and Cameron Hanes

    · 01:15:23 · Gritty Bowmen - Talking Bowhunting, Outdoor Filmmaking, Interviews & Fitness

    SUBSCRIBE: iTunes / RSS/Stitcher/Podbean/Android EPISODE 80: On this episode of Gritty Bowmen, Aron Snyder and I hang out with Cameron Hanes and Joe Rogan. Joe Rogan is a podcaster, UFC commentator, stand-up comedian and HUNTER. Joe’s podcast, the Joe Rogan Experience, is a powerhouse. Joe has been an avid hunter Since his first hunting trip with Steven Rinella on the MeatEater show, titled First Timers, Montona Mule Deer, which aired in April 2013. On his podcast, Rogan has interviewed such people as Jim Shockey, Steven Rinellla, Tim Burnett, Remi Warren, and more. Joe has a massive non-hunting audience that loves his show. And he’s been able to use his platform to educate the non-hunting community about how hunting is conservation… about how hunting saves wildlife and wild places. He’s a gifted interviewer, entertainer, and with the help of his good friend Cameron Hanes, I’ve no doubt he’s become a skilled hunter as well… as long as he doesn’t talk to much… so i’ve heard from Cameron.  I don’t think Cameron needs an introduction to the Gritty Community… but here goes anyway for you new hunters or for those of you who live under a rock. Cameron Hanes is a bowhunting fool. And he trains year-round, always pushing his body to failure and beyond. He grew up “getting it done” on public land with elk and deer and bear… today, he continues to inspire both hunters and would-be hunters everyday.  In the middle of this podcast somehwere, we lost a camera angle for a couple minutes--like 10 minutes. Cameron is cut-off the screen… sorry Cam. This is a fun podcast--you’ve got Joe Rogan, Cameron Hanes, and Aron Snyder, all on the show.  It was good time. http://podcasts.joerogan.net http://joerogan.net http://www.cameronhanes.com https://www.facebook.com/camhanes/ https://www.instagram.com/cameronrhanes/?hl=en

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  • Ep 247 - SPECIAL: The Theories of Everything Part 3

    · The Bryan Callen Show

    After hearing the Theories of Everything Part 1 and Part 2, everyone got suuuuuuper jealous that Hunter was getting Spiros all to himself. In the spirit of Mixed Mental Arts, Hunter decided to share Spiros with Dave Colan, Cate Fogarty, Andrew Hunter and Christopher Leon Price. Continuing off from the last conversation, Spiros unpacks how he thinks of truth in thinking about physical reality. Then, Dave Colan (after struggling to remember Sam Harris' name) brings up Sam's recent comments about Hunter on the Joe Rogan Experience. Sam's comments prove to be an excellent teaching opportunity because they reveal the sort of theories we form about other people based on limited and emotionally provocative evidence. The whole point that I (Hunter) was trying to clumsily make on Joe Rogan was that because of the Dunbar Number most humans are an abstraction. We have to stereotype. The question is what we stereotype around. Spending time at Oaks Christian, it was clear that the stereotype people had of scientists was formed around people like Sam Harris and Richard Dawkins was formed around people who insulted beliefs they did not understand. In fact, I came to realize that Jesus Christ was a better neuroscientist than Sam Harris which you can read about here. Now, Sam has proved my point. He has formed an opinion about me based on very limited evidence and his feeeeeeeeeelings about me. It's an amazing demonstration of #DescartesError and the #DunbarNumber. Is the model that Sam Harris laid out of Hunter Maats a good model of me? Well, I'll leave that for you to judge. But take a look at what he has said here. For regular listeners to Mixed Mental Arts, you'll see that while Sam's impression of me is perfectly understandable that it's a great example of what Spiros talks about with "truncate and renormalize." Sam has a truncated data set around who I am and that he has then renormalized around that very limited data. Can he justify his impression? Of course! He can point to that very limited amount of information and justify his impression. And yet, there's other data. There's over 200 episodes of Bryan and me interviewing hundreds of different scientists and then synthesizing those ideas together into a coherent worldview. Sam Harris has said I'm wrong about the "relevant biology." That's a huge problem. Whether I'm wrong or he is doesn't much matter. What matters is that the "relevant biology" has become so overcomplicated and atomized that either me (a Harvard biochemistry grad who has interviewed hundreds of scientists) or him (a neuroscience PhD) don't understand the "relevant biology." If we can't figure it out, then it's no wonder science can't win the public over. Science needs to figure out and present a coherent worldview in order to effectively win people over. The #MarchForScience is a nice show of support...but which science are these people in favor of? Is it rationalism or intuitionism? Is it the multi-level selection of David Sloan Wilson, Jon Haidt and Joe Henrich or the gene-centric model of Dawkins and Harris? And, more basically, what is science anyway? Because it's clear that Spiros, Jon Haidt and me are operating on a very different understanding of what science is than Sam Harris is. Sam Harris has painted a picture of religious people with statistics that is actually a terrible model of who they actually are. I'm an apatheist. I don't really care about God. I don't go to Church or Mosque. I care about practically improving people's lives using whatever tools are available. And that's why I'd moved on from Sam Harris and was focused on making Smart Go Pop but then Brentwood Boy got so emotional about the whole thing that he couldn't help saying Candyman five times. As Cate Fogarty points out in this article, I was just doing exactly what Joe Rogan did with Carlos Mencia. I was calling out someone who was hurting the community. Why does Joe defend Sam? Because Joe has feeeeeeeeeelings about Sam that cause him to value defending his friend over examining the evidence impartially. Sam Harris is Joe Rogan's sacred cow. And that's okay. That's the way humans work. All of us. You, me, New Atheists and old school Arabs. And if we want to have a better world, then we all have to stop pretending like we have it all figured out and start reflecting on the problems in our own culture and do the difficult work of self-reflection and calling out the Fundamentalists who have wrapped themselves in the flag of our cherished causes. As I've covered in earlier episodes, the challenge for people is to spot who is and who is not a Fundamentalist and to see who preaches our values but doesn't actually practice them. Joe Rogan's defense of Sam Harris will reveal before this community just how hard this is. Thank you, Sam Harris! You're the best. You beautifully proved my point and have created the social drama that will drive attention to the science. Don't believe me. Decide for yourself. That's what science is about. It's not about authority or Harvard or PhDs. It's about forming better Theories of Everything by breaking your old theories to make room for better and better ones. People do that all the time with TV shows. Look at Game of Thrones. People had theories about whether Jon Snow was dead. Then, they were confronted with the evidence of the next season. Many theories died and people moved on. You can't break your old theories unless you're exposed to the evidence and you can't be exposed to the evidence if the people who are the public faces of science don't tell you about it. That's why Mixed Mental Arts has branded an alternative to The Four Horsemen. We call it The Holy Trinity of Cultural Evolution. They present newer and much more powerful Theories of Everything. WE DO NOT WANT YOU TO BELIEVE US. That's not what science is about. It's not about human authority. It's about the evidence. So, examine it and draw your own conclusions and then let's hash them out and see if we can all evolve better Theories of Everything together. The internet is our intellectual thunderdome. Sam Harris just dragged his public persona into the arena when he said I was wrong about the "relevant biology." May the best ideas win. Two ideas enter. One idea leaves. Idea dying time is here. In other news, Spiros is now going to be taking any and all questions and answering them for you through Mixed Mental Arts. Send questions to @quantum_spiros! Also send him requests for more 80's cartoon theme songs in Greek. Love to all humanity - Toto

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  • Episode 008: Prince of Wales, Alaska. Guests: Joe Rogan, Bryan Callen, Janis Putelis, Dan Doty

    · MeatEater Podcast with Steven Rinella: Hunting | F

    Prince of Wales Island, Alaska: Weathering a rainstorm during a Sitka Blacktail Hunt, Steven Rinella talks with guests Joe Rogan, … more The post Episode 008: Prince of Wales, Alaska. Guests: Joe Rogan, Bryan Callen, Janis Putelis, Dan Doty appeared first on MeatEater.

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  • The Best of R'n'B Joe - DJayCee {Haitian All-Starz DJs}

    · Haitian All-StarZ's Music Mix

     Haitian All-Starz Presents: The Best of Haitian All-Starz DJs Music Series.   The Best of R'n'B Joe - DJayCee {Haitian All-Starz DJs} CLICK LINKS BELOW TO DOWNLOAD _ Official Download Link:  https://files.me.com/jayciceron/3wft7j.mp3 Media Fire Link:  http://www.mediafire.com/?il1jk8j7gq92oov Track Listing: 1. Feel For You - Joe                                      2. It Ain't Like That - Joe                                      3. More & More - Joe                                      4. Good Girls - Joe                                      5. Love Don't Make No Sense - Joe                                      6. Isn't This the World - Joe                                      7. Get A Little Closer - Joe                                      8. Life Of The Party - Joe                                      9. Changed Man - Joe                                      10. Alone - Joe                                      11. Better Days - Joe                                      12. Understand - Joe                                      13. Don't Wanna Be A Player - Joe                                      14. Ghetto Child - Joe Feat. Shaggy & Halem Boys Choir      15. I Like Sexy Girls - Joe                                      16. Stutter - Joe Feat. Mystikal                       17. She Used 2 Luv Me - Joe                                      18. It's Me - Joe                           &nbs

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  • Content for Business: How to Build Your Business on a Solid Content Foundation

    · 00:47:37 · Social Media Marketing Podcast helps your business thrive with social media

    Do you have a great idea for a business?Wondering if content marketing will help move the needle?To discover what it takes to build a content-driven business, I interview Joe Pulizzi.More About This ShowThe Social Media Marketing podcast is an on-demand talk radio show from Social Media Examiner. It's designed to help busy marketers and business owners discover what works with social media marketing.In this episode I interview Joe Pulizzi, founder of the Content Marketing Institute, author of the book Epic Content Marketing and the founder of Content Marketing World, the leading conference for content marketers. Joe's latest book is Content Inc.: How Entrepreneurs Use Content to Build Massive Audiences and Create Radically Successful Businesses.Joe will explore how you can build a sustainable small business with smart content marketing.You'll discover the six steps to take to create a content business in any niche.Share your feedback, read the show notes and get the links mentioned in this episode below.Listen NowYou can also subscribe via iTunes, RSS, or Stitcher. How to subscribe on iPhone.Here are some of the things you'll discover in this show:Content for BusinessWhen and why Joe started the Content Marketing InstituteJoe shares how he got into the content marketing industry. He was vice president of custom media (also known as content marketing) at business publishing company Penton Media until 2007. At Penton, Joe and his team helped advertisers who wanted to do something unique tell their stories. For example, if a company like Microsoft wanted to tell a story to an executive audience, Joe and his team would help them create an ongoing newsletter, a magazine, blog series or webinar series. Joe did that for seven years.Joe left Penton at the end of March 2007 and wrote his first blog post titled "Why Content Marketing?" on April 26, 2007. That led up to Joe launching Junta42, which he says was basically the eHarmony for content marketing. The idea was to match brand sites that wanted to outsource some portion of the content process (creation or distribution) with agencies that would pay for the service to get the leads.Joe explains how in 2008, with no money, no paid distribution and about 2,000 subscribers, he decided it was time to build relationships with influencers. He started a research project called The Top 100 Content Marketing Blogs. (I was on the list first for White Papers and then Social Media Examiner.) He notified everybody who was on the list, and it just took off.Fast-forward to 2009, Joe shares, the model was working and they matched up about 1,000 projects. However, they were still having trouble getting companies to pay for a subscription to the service, even though they were driving leads to them. After his best case study (they sent a $1 million+ customer to an agency, and the agency decided not to renew their subscription), it finally hit Joe that this business was not going to work.Although Joe was "in love with his product," he finally figured out the key was to fall in love with your audience and focus on their needs and pain points. His audience was asking for training, education, consulting and speaking. They weren't even ready for a matching service, because they didn't even know how to create a content marketing strategy.Joe pivoted to the education and training concept and launched Content Marketing Institute six months later. That was May 2010."At that moment we said we were going to create the leading online destination for content marketing, the leading magazine and the leading event," Joe recalls. "And within two years we were able to do that."Listen to the show to hear how Joe and I first connected, as well as the similarities between our projects.Why now is the time to get into a content-driven businessContent Inc. is Joe's fourth book. The other three are content marketing–related and f...

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  • 061 JSJ Functional Reactive Programming with Juha Paananen and Joe Fiorini

    · 00:49:31 · All JavaScript Podcasts by Devchat.tv

    Panel Juha Paananen (twitter github blog) Joe Fiorini (twitter github blog) AJ O’Neal (twitter github blog) Jamison Dance (twitter github blog) Joe Eames (twitter github blog) Merrick Christensen (twitter github) Charles Max Wood (twitter github Teach Me To Code Rails Ramp Up)Discussion01:20 - Joe Fiorini Introduction Interaction Developer at Designing Interactive in Cleveland, OH01:42 - Juha Paananen Introduction Software Developer at Reaktor in Helsinki, Finland02:30 - Functional Reactive Programming (FRP) vs Functional Programming 057 JSJ Functional Programming with Zach Kessin04:25 - Declarative Programming05:55 - Map and Filter07:05 - bacon.js Flapjax09:10 - Mapping and filtering event streams10:40 - Asynchronicity and Promises14:28 - Using FRP ReactiveCocoa Complex UIs TodoMVC with Bacon.js, Backbone.js and Transparency.js by pyykiss20:02 - Ember.js and FRP22:04 - MVC frameworks and FRP Juha Paananen: FRP, Bacon.js and stuff: Chicken, Egg and Bacon.js24:35 - Learning FRP25:49 - Where did FRP come from? What is (functional) reactive programming? - Stack Overflow Conal Elliott: Composing Reactive Animations Haskell Reactive-banana - HaskellWiki29:07 - Going beyond visual media substack/stream-handbook32:18 - Wrappers33:31 - How to build things with FRP libraries Juha Paananen @ MLOC.JS: Functional Reactive Programming in JavaScript using Bacon.jsPicks SlideShare: Functional Reactive Programming in JavaScript (AJ) Valve: The AI Systems of Left 4 Dead by Michael Booth (Jamison) programming is terrible (Jamison) Simple Made Easy: Rich Hickey (Jamison) AngularJS Fundamentals (Joe's Pluralsight Course) (Joe) Open Source Bridge (Joe) That Conference (Joe) Star Trek: Into Darkness (Joe) ServerBear (AJ) rainwave (AJ) rwbackend (AJ) Mesa Boogie Lone Star Guitar Amplifier (Merrick) backburner.js (Merrick) messageformat.js (Merrick) Digital Ocean (Chuck) Emacs (Chuck) emacs_libs (Chuck) Tmux (Chuck) GitLab (Chuck) Flight by Twitter (Joe F.) Ember.js (Joe F.) CodeMash (Joe F.) fantasy-land (Juha) The Bacon.js postings featuring Phil Roberts (Juha) Iron Sky (Juha) Reaktor Dev Day (Juha)Next WeekDojo with Dylan SchiemannTranscriptMERRICK:  How come nobody acknowledges when I talk? What about that?JAMISON:  That’s a deeper problem than a microphone.[Hosting and bandwidth provided by the Blue Box Group. Check them out at Bluebox.net.] [This episode is sponsored by Component One, makers of Wijmo. If you need stunning UI elements or awesome graphs and charts, then go to Wijmo.com and check them out.] CHUCK:  Hey everybody, and welcome to Episode 61 of the JavaScript Jabber Show. This week on our panel, we have AJ O’Neal.AJ:  Yo, yo, yo. Coming at you live from Iowa.CHUCK:  Again?AJ:  Oh, I guess I was there last time, huh? It’ll be New York soon.CHUCK:  We have Jamison Dance.JAMISON:  Howdy, guys.CHUCK:  Joe Eames.JOE E:  Hey there.CHUCK:  Merrick Christensen.MERRICK:  What’s up?CHUCK:  I’m Charles Max Wood from DevChat.tv. This week, we have two special guests. We have Joe Fiorini.JOE F:  Hello everyone.CHUCK:  And Juha Paananen.JUHA:  Yeah. Hi everybody. Juha Paananen.CHUCK:  Thank you for straightening that up for me. We’re going to have you guys introduce yourself real quick, since you haven’t been on the show before. Joe, why don’t you start us off?JOE F:  Sure. My name is Joe Fiorini and I am an Interaction Developer at Designing Interactive in Cleveland, Ohio. I do a decent amount of JavaScript development every week. I’ve discovered Functional Reactive Programming three or four months ago and it’s changed my world.CHUCK:  Awesome. And Juha, do you want to introduce yourself as well?JUHA:  Yeah, why not? I’m Juha. I’m from Finland. Helsinki.

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  • Joe Rogan Critiques KungFu and Martial Arts : KFP 55

    · KungFu Podcasts | Explore the Culture, Adventure and Impact of Martial Arts

    Drought : A Death of a Thousand Cuts A severe drought in China has put over 250,000 without suitable water. Cattle and farm animals are being decimated. The Love of a Mother Saves Her Child The Shangaii Daily reported : Her Last Act as she was being carried to her death was to get her child to safety Joe Rogan Critiques KungFu and Other Martial Arts The popular voice of the UFC and stand up comic recently, with some friends make a lot of critcisms of kungfu and martial arts. They makes generalizations and very specific points. The 10:28 second audio/video link is below, PARENT ALERT, the presentation and language is considered vulgar by many. I listened to it 4 times and made 6 primary points from their project. The points are examined by : What are they saying? What are they not saying? How is this useful? How could I defend it? How could I prosecute it? A Segment dedicated to folks that practice or teach Chinese Martial Arts "Don't Complain About the Taste of Stew, When You are Standing in the Pot" Parrot Artwork : By Violet Adams Mentioned Joe Rogan Talks to London Real Stephen Furey : Belligerently Uninformed : Meditations on Violence: A Comparison of Martial Arts Training & Real World Violence Stay Connected by Subscribing at : iTunes Stitcher TuneIn I appreciate it if you leave a Review, Like or a remark for me to know how I am doing :) Sifu TW Smith

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  • Episode 17: Big John & Sean’s response to Joe Rogan on Kimbo vs Shamrock being fixed plus Bobbly Lashley, Jeff Curran & James Krause ask ‘listener questions’ & much more

    · Let's Get It On MMA w/ Big John McCarthy & Sean Wh

    Episode 17 - Big John & Sean respond to Joe Rogan (and others) claims that Kimbo Slice vs. Ken Shamrock may have been 'fixed' or 'worked' and discuss comments that the fight was a 'freak show' and 'potentially damaging to the sport of MMA.' We give you the truth about Bellator 138 and recap all of the big fights that took place last week in St. Louis, including Daniel Weichel vs. Patricio 'Pitbull' and more. Also, MMA stars Bobbly Lashley, Jeff Curran and James Krause join the show to ask Big John some really interesting questions. The guys are live from Boyd Gaming's Kansas Star Casino just outside of Wichita, KS. We also discuss the 3 year suspension given to Bellator fighter Alexander Shlemenko for performance enhancing drugs. Finally, we do our weekly poll question: "Did you approve of the Kimbo Slice vs. Ken Shamrock fight being included on the Bellator card?" Yes or No. Next week we welcome Bellator commentator Jimmy Smith! Be sure to submit your answers to our poll questions on our website. You can find the show at www.LetsGetItOnPodcast.com or at facebook.com/letsgetitonpodcast and on Twitter at @PodcastMMA - plus, you can find Big John McCarthy at @JohnMcCarthyMMA and Sean Wheelock at @SeanWheelock The post Episode 17: Big John & Sean’s response to Joe Rogan on Kimbo vs Shamrock being fixed plus Bobbly Lashley, Jeff Curran & James Krause ask ‘listener questions’ & much more appeared first on Let's Get it On MMA w/ Big John McCarthy & Sean Wheelock!.

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  • Update live aus Lissabon ✰ DNX Global & 6 intensive Wochen in DE

    · 00:37:58 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

    Zu krass was alles in den letzten 6 Wochen passiert ist. Feli und ich nehmen dich mit in unserer crazy Welt nach Düsseldorf, Bonn, Eitorf, Neu-Isenburg, Berlin, Haselbach, Köln und Lissabon. Viel gelernt, viel erlebt, viel geändert und jetzt steht die fetteste internationale DNX ever an: Die DNX Global in Lissabon, Portugal mit 500 Teilnehmern aus 44 Ländern. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit ???? [www.dnxnews.de] Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern???? [www.dnxcommunity.de]  Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST")  ???? [www.dnx-berlin.de] SHOWNOTES   Tobias Beck "Masterclass of Personality" am 28.01. in Berlin für die Hälfte des Preises: Für nur 99,50€ > Einfach den Code "lifehackz" eingeben  - http://www.dnx-berlin.de/personality-masterclass Tobias Beck "Public Speaking University" Landingpage http://www.dnx-berlin.de/psu Tobias Beck "Public Speaking University" Buchung mit 25% Rabatt > Einfach den Code "dnx" eingeben- http://www.dnx-berlin.de/psu-buchung Das #1 Event > DNX 2018 am 26. Mai 2018 in Berlin - http://www.dnx-berlin.de/ Das internationale DNX Event in Lissabon, Portugal > DNX Global - http://www.dnxglobal.com/ DNX Global Speaker Pat Flynn - http://www.smartpassiveincome.com/ Digital Nomads PT - https://www.facebook.com/digitalnomads.pt/ WiFi Tribe - http://www.wifitribe.co/ Cowork Lisboa - http://www.coworklisboa.pt/en/ Village Underground Lisboa - https://www.facebook.com/villageundergroundlisboa/ LIFE HACKZ Folge "Felicia Hargarten ✰ Die 4 wichtigsten Kriterien für unsere Home Bases" - http://www.lifehackz.co/podcast/feli-4-kriterien/ Green Me Berlin - http://www.greenmeberlin.com/ LIFE HACKZ Folge "Meine heftige Nahtod Erfahrung ✰ Workshop bei Dr. Joe Dispenza" - http://www.lifehackz.co/podcast/nahtod/ LIFE HACKZ Folge "Update live aus Bonn ✰ Dr. Joe Dispenza Seminar (Tag 1)" - http://www.lifehackz.co/podcast/joe-dispenza-seminar-1/ LIFE HACKZ Folge "Quantenphysik ✰ Dr. Joe Dispenza Advanced Workshop (Tag 2)" - http://www.lifehackz.co/podcast/joe-dispenza-seminar-2/ LIFE HACKZ Folge "Walking Meditation ✰ Dr. Joe Dispenza Advanced Workshop (Tag 3)" - http://www.lifehackz.co/podcast/joe-dispenza-seminar-3/ LIFE HACKZ Folge "Mind Movies ✰ Dr. Joe Dispenza Advanced Workshop (Tag 4)" - http://www.lifehackz.co/podcast/joe-dispenza-seminar-4/ LIFE HACKZ Folge "4 Stunden Meditation ✰ Dr. Joe Dispenza Advanced Workshop (Tag 5)" - http://www.lifehackz.co/podcast/joe-dispenza-seminar-5/ Urban Sports Club > 10€ Rabatt auf jede  M & L Mitgliedschaft mit dem Code "DIGITALNOMADS" - http://www.dnx-berlin.de/urbansportsclub

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  • Hour of Slack #1608 - St. Joe Riley's Bulldada Barrage

    · 01:02:03 · The SubGenius Hour of Slack Podcast

    This is a truly old-school classic rerun, with intensive high-speed bulldada mostly from St. Joe Riley's "Bulldada Barrage" of 1992 and a KPFA Puzzling Evidence Show (KPFA Berkeley) from March, 1988 featuring Wellman, Howll, and G'Broagfran, with Stang guesting, with calls to (not from) Dr. Philo Drummond, Papa Joe Mama and Pope Sternodox Keckhaver. Joe Riley's collage editing (aka media barrage) was ASTOUNDING, as heard throughout this rerun from the olden days. His video collages were even better and his show THE HYPNOTIC EYE can be seen on the ROKU channel OSI-74 in the SubGenius section (and YouTube). Also heard are the ranters of Church of New Faith, a Father Joe Mama sermon, lots of Jim Jones, OBE, and The Three Stooges. Ren & Stimpy ID Bob Tilton-Stooges- Horror Title Credits Joe Intro!! "Candy Frappy Frappy Candy" – Bleepo Abernathy Joe Intro cont CHURCH OF NEW FAITH "Prayer" from "Racism In the Bible" More Joe Intro Side 2: Vietnamese SubGenius Great Media Barrage: Jim Jones The Judgement KPFA w/ Stang: "Hell" Hendrix "Tune Up" OBE: "Used Slack" Joe's MB cont KPFA Hell KPFA – calling Sterno "Head" Snow White –Stooges collage (Joe) KPFA 7-25-92: Papa Joe Mama, "Mutant Conformists" Joe Riley "Calls" Sterno on KPFA Joe Barrage: "YETIs" Brother Dave Gardner Joe Barrage: "JFK" "Different" Song w/ Red KPFA – Sterno Menu Joe Barrage KPFA: Fist Toilet Joe Barrage Poots Rock Music- Satan Music w/ Stooges KPFA: Moon Babes Show End Church of New Faith: Racism in the Bible Credits, PO Box

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  • 040 JSJ Conferences

    · 00:57:56 · All JavaScript Podcasts by Devchat.tv

    Panel Trevor Tingey (twitter blog) Joe Eames (twitter github blog) Tim Caswell (twitter github howtonode.org) Charles Max Wood (twitter github Teach Me To Code Rails Ramp Up)Discussion01:16 - Conferences Attended Visual Studio Live (VS Live) (Joe) Utah Open Source (Joe & Chuck) Utah JS (Joe) MountainWest RubyConf (Trevor & Chuck) JSConf (Trevor) UberConference (Trevor) Web 2.0 (Trevor) RailsConf (Chuck) RubyConf (Chuck) Aloha Ruby Conference (Chuck) New Media Expo (Chuck)03:24 - Preparing/Planning for Conferences08:39 - Chatting with Others/Making Contacts at Conferences Hackathons Social Activities14:36 - Hackathons/Code Retreats/Workshops Global Day of Coderetreat DevTeach18:46 - Methodology Conferences Agile Roots22:42 - Industry Conferences vs Local/Regional Conferences Multiple Tracks Networking28:12 - Making the Most out of Sessions Taking Notes Follow Along in Code Sessions Seating Choice33:02 - Lightning Talks Speaking Exposure35:37 - Speaking at Conferences (Tim Joins) Veteran Speakers vs Unique Speakers41:00 - Submitting Proposals Interesting Title42:56 - Mistakes People Make Speaking at Conferences Underestimating Time Practice Your Talk Be Excited45:24 - Preparing Slides Bullet Points Color/Contrast50:03 - Watch Your AudiencePicks The Hobbit (Joe) RiffTrax (Joe) Pluralsight (Joe) Blue Microphones: Yeti (Tim) Closure Compiler Service (Chuck) Headline Hacks (Chuck) Once Upon a Time (Trevor) Sublime Text 2 (Trevor) Jack Reacher (Trevor) Foo Fighters (Trevor)TranscriptCHUCK:  From the meat lockers of Domo.[This episode today is sponsored by Component One. Makers of Wijmo. If you need stunning UI elements or awesome graphs and charts then go to Wijmo.com and check them out.][Hosting and bandwidth provided by the Blue Box Group. Check them out at BlueBox.net.] CHUCK:  Hey everybody and welcome to episode 40 of the JavaScript Jabber Show. This week on our panel, we have Joe Eames.JOE: Howdy!CHUCK:  I’m Charles Max Wood from devchat.tv and we have a special guest, that’s Trevor Tingey.TREVOR:  Hello.CHUCK:  He’s joining us from Domo. We had some folks on vacation and stuff and we were short a few people. So, Joe invited one of his co-workers. I don’t really have co-workers per se since I’m doing contract stuff most of the time. Anyway...JOE:  Is your cat your co-worker, Chuck?CHUCK:  What was that?JOE:  Is your cat your co-worker?CHUCK:  I don’t have a cat.JOE:  A dog?CHUCK:  Nope, I don’t have a dog either. I’m allergic to cats. But yeah, no cats.Anyway, we’re going to talk this week about making the most of conferences. I’m a little curious, what conferences have you guys been able to attend over the last few years or over your career?JOE:  I was a Microsoft developer before I went fully front end. So I went to several Microsoft development conferences, VS Live was probably my favorite one. Recently, I’ve been to the Utah Open Source conference and the Utah JavaScript conference, really liked those.CHUCK:  Yeah, the local conferences are fun. What about you, Trevor?TREVOR:  I’ve been to a lot of conferences. Recently, I went to the Mountain West Ruby Conference. That was entertaining. I went to the JavaScript, JS Conf and that was the first Node Conf also was kind of dependent on the end of the JS Conf and that was up in Portland. I really liked that one. Like Joe, I used to do some Microsoft stuff. So, I’ve been to Microsoft before and several other ones in between, Uber Conf, Web 2.0 in New York.JOE:  Does Comdex count? I went to Comdex once. [laughs]CHUCK:  Yeah, I didn’t really start going to conferences until I gotten into Ruby. So, most of the conferences I’ve been to were Ruby related, though I did go the Utah Open Source and some of those. Yeah,

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  • Captain Joe Mastrangelo, Navy SEAL: Forging Your Mind & Body For SUCCESS

    · The Zach Even - Esh STRONG Life Podcast

    STRONG Life Podcast, Ep. 104! This Episode is VERY special for me. After 22 years, Zach reconnects with 1 of his earliest mentors! Meet Captain Joe Mastrangelo, Navy SEAL and hard charger who has forged his mind and body by conquering one tough goal after another.  Today, Joe is running Veteran Sailing Association, a non profit to help Veterans learn to Sail, to reconnect with themselves by connecting them to nature and disconnecting them from technology.  In this episode Joe discusses Cultivating & Forging Your Mind & Body For SUCCESS, from the early years as a kid (How Parents can help) and how to do this as you get older. Joe and I met in the Summer of 1994 when Joe was in Israel and I was an 18 year old who just finished freshman year in college. Perhaps you read my story in The Encyclopedia of Underground Strength, on how Joe fired me up to conquer all obstacles when I was a depressed and lost 18 year old. We trained together 6 days a week and our intensity was through the roof. Here are some of the topics we discuss: - How Joe developed and forged his inner fire at a young age and why this is crucial for other young kids - Lessons for Parents on how to raise your child to be strong, tough, confident and capable. - What to do in your older years to grow, reclaim or simply start experiencing the cultivation of your inner warrior - Getting your hands dirty through manual labor and learning a craft with your mind and hands. - Why was Joe's favorite week in SEAL Training, Hell Week? - How to conquer your "life problems"? - Why having a Purpose is critical to constantly pushing forward and growing in your life. - How Joe came upon the idea of starting Veteran Sailing Association to help Veterans? - Why there is power behind decompressing in life, disconnecting from technology and finding energy through nature - The power of Mentorship: Being a Mentor / Finding a Mentor - What a day in the life looks like on the ship with Captain Joe - What Books Joe is reading and encourages you to read to expand your mind - Joe's advice on Training like a Savage in your younger years vs your "older" years This podcast brought back some awesome memories of training, motivation and conquering ALL goals with my man, Joe. A reminder to train hard AND live hard. A reminder to connect with nature and disconnect from all the technology. A reminder to expand your knowledge through reading and most of all, new life experiences. The ultimate reminder; Take care of our Vets. 9/11 was a moment that changed my mind forever about how I view our Military. I always admired our Military, but when 9/11 happened in my backyard it inspired me to help as much as possible. Take these lessons from Captain Joe and apply to your OWN life. Visit Veteran Sailing Association and find a way to support them. Live The Code 365 --Z-- Resources: http://www.veteransailing.com/  

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  • Are Chiropractors Really Bullsh*t? (Special Release: Podcast + BONUS Article!)

    · 01:01:32 · Ben Greenfield Fitness: Diet, Fat Loss and Performance

    https://bengreenfieldfitness.com/chiro Last week, podcaster and comedian Joe Rogan interviewed (click here to watch or listen) a woman who calls herself the "SciBabe" (Yvette d'Entremont) about her juicy, controversial, attention-grabbing article on The Outline entitled "Chiropractors Are Bullshit". Now don't get me wrong - Yvette has some interesting ideas and I appreciate both her willingness to question some of the more radical aspects of alternative medicine and potential quackery, as well as her ability to keep us all on our feet and wary of being duped by ineffective therapies. She's even been a podcast guest on my episode "Is The Food Babe Really Full Of Sh*t?". At the same time, I see a chiropractor regularly. Some of my dear friends are chiropractors. From sacroiliac joint issues to neck pain to digestive problems, chiropractors have fixed my body many a time. So I wanted to give someone from the chiropractor community a chance to speak up on the actual science and evidence-based research of chiropractic medicine. Enter Dr. Jason Jaeger, DC, FCBP. Jason is a chiropractic physician at Advanced Spine & Posture in Las Vegas. He has practiced since 1999 and has been a chiropractic physician in Las Vegas since 2001 where he has brought his passion for health and wellness to the community that he and his family have called home since the late 1940’s. He is the Administrative Director of Aliante Integrated Physical Medicine, one of Nevada’s leading integrated physical medicine practices. Dr. Jaeger is one of only approximately 1000 chiropractors around the world trained in Chiropractic BioPhysics®, a technique which corrects and restores the spine back to alignment, and one of only 19 instructors for the CBP technique. Dr. Jaeger is also Board Certified in Nevada in CBP®. He is the developer of the Universal Tractioning System (UTS) and received the “2014 Researcher of the Year” award for the Advancement of Chiropractic Science at the Annual Chiropractic BioPhysics® Research Symposium held in New York City. Dr. Jaeger attended the University of Nevada, Las Vegas (UNLV) during his undergraduate program and graduate school at Southern California University of Health Sciences (SCUHS). As class representative and Student American Chiropractic Association Vice President SCUHS chapter, he successfully lobbied in Washington D.C. for such issues as Medicare and HMO reform. Dr. Jaeger participated in a rotation through Cal State Northridge’s prestigious Physical Therapy program where he successfully integrated neuro-musculoskelatal therapies on paralysis and stroke victims. Dr. Jaeger currently holds adjunct faculty positions at Southern California University of Health Sciences in Whittier, CA; Cleveland Chiropractic College in Kansas City, KS; Parker University in Dallas, TX; and Palmer Chiropractic University in Davenport, IA. He is the Secretary of the International Chiropractic Association’s (ICA) Research and Guidelines committee (FACTS). Dr. Jaeger is a professional speaker and has lectured throughout the United States, Europe and Australia on spinal biomechanics, research and the clinical work he has performed. He is a published author in the peer-reviewed literature on clinical biomechanics. Dr. Jaeger is a literature-reviewing doctor for the International Chiropractic Association’s Best Practices Guidelines, a guideline recognized & accepted federally by the National Clearinghouse of Guidelines. He is a past board member for the Nevada Chiropractic Association (NCA), is a current board member for the Nevada Chiropractic Council (NCC) and has been deemed an expert by the courts in the State of Nevada. During our discussion, you'll discover: -What Jason thinks of Yvette's statement that "little more than the buffoonery of a 19th-century lunatic who derived most of his medical theory from séances"...[8:00] -Whether those in chiropractic medicine actually respect Daniel David Palmer, founder of chiropractic medicine...[11:42] -Whether it is true that "The defining principle of chiropractic is that health is a state that can be either maintained or lost due to vertebral subluxations"...[13:30] -The type of chiropractic care Jason practices, and the difference between evidence based chiropractic care and "quacks"...[22:40] -What Jason's schooling looked like, and whether it is true that 100% of chiropractic docs graduate from their institution...[26:20] -How big of a problem is "quackery" in chiropractic care, and Jason's thoughts on some of the people Yvette discusses in her article, like Josh Axe, Billy Demoss, and Eric Berg...[30:40] -Where medicine and supplements fit into Jason's practice, and whether his supplements are regulated...[41:00 & 45:50] -What Jason thinks about infant chiropractic care...[47:00] -How you can know if you're getting a "good" vs. a "bad" chiropractic doc...[52:05] -And much more! Resources from this episode: -The Joe Rogan podcast in which Joe interviews SciBabe Yvette d'Entremont about her article "Chiropractors Are Bullshit". -Ben Greenfield's previous interview with Yvette: "Is The Food Babe Really Full Of Sh*t?" -Article: The Sci Babe is Neither Scientist Nor Babe: She’s Bullshit -Dr. Isaac Jones podcast interview on 5 hidden causes of fatigue -Functional Medicine Practitioner directory -Ideal Spine Practitioner directory -Best Practices for Chiropractic Care of Children: A Consensus Update. But the podcast ain't all... ...in addition to the interview with Jason, my friend and chiropractic physician Dr. Patrick Gentempo penned his own response to the Joe Rogan interview. Over the course of three decades Dr. Gentempo has built one of the most reputable and recognized names within all of Chiropractic by leveraging tenacity of conviction and unrivaled business acumen. His name has become synonymous with innovation. a mindset which has spawned a myriad of liberating business ventures that all work toward a legacy level goal- to elevate chiropractic in a way never before attempted. Dr. Gentempo has taken a hands on role and has shaped the core business strategy and market entry approach. His direct involvement has been critical for establishing operating philosophies and aligning partnerships that facilitate a purpose driven business model which will ultimately inspire more doctors to serve more people. He is the Chairman on Circle of Docs, a website dedicated to chiropractors. Here's what Dr. Gentempo had to say... The Case for Chiropractic: An Appeal to Open and Rational Minds in Healthcare Introduction Doctors of chiropractic practice throughout the world and in the U.S. are licensed to practice in all 50 states. Although the basic science and clinical science research supporting chiropractic is robust and very compelling, the overwhelming number patient testimonials regarding their experience with chiropractic care is truly remarkable. Most pro sports franchises have team chiropractors. Many celebrities, entertainers and rock bands travel with chiropractors. I have personally taken care of celebrity athletes and have toured with a very famous rock-n-roll band. However, the chiropractic profession, even after over 100 years of extraordinary results serving countless millions of people, remains the target of illiterate controversy and imbecilic attacks. Many in the profession believed that after a United States federal court in September of 1987 found the American Medical Association guilty of Anti-Trust as it conspired to “contain and eliminate the chiropractic profession, that these unfounded and malicious attacks would end. Although many medical doctors regularly refer patients to chiropractors and personally utilize their services, the attacks and misinformation continues. Let me say that this article is not meant to be an anti-medicine rant, although since the practice of medicine is the standard that many use to judge chiropractic, certain data must be brought to light. I appeal to the reader to, for a few moments, suspend conventional, indoctrinated thinking relative to healthcare so the perhaps a new and better understanding can emerge. In many respects, chiropractic is for the pioneer, the forward thinker. The person who has a bias toward a more natural approach to life and healing. It is indisputable that for over 100 years, chiropractic has radically and positively transformed the lives of many, many people throughout the world. The question is: why? Volumes of books have been published to more fully answer this question. My attempt here is to give a brief summary that organizes the logic and thinking around a truly unique and powerful service to humanity, chiropractic. History Of Chiropractic (Was D.D. Palmer A Quack?) The birth of chiropractic occurred in 1895 after the founder of chiropractic, D.D. Palmer, had given what he described as a specific spinal adjustment to a partially deaf man named Harvey Lillard, resulting in the restoration of his hearing.  Many detractors refer to this as a myth and incorrectly cite that there is no physiological basis for this account.  In fact, there are many published cases of improved hearing after chiropractic care. These reports, published in refereed, peer-reviewed scientific journals come from around the world.  Here is a link to a review article published in a trade publication by Dr. Christopher Kent, who has assembled some of these references and proposes some of the neurological mechanisms. On a personal note, in my own practice experience, I have had patients with hearing deficits experience marked improvement in their hearing as a result of chiropractic adjustments.  One story I’d like to share occurred within my first year of practice.  A gentleman in his late 60s, let’s call him Stan, came into my office with primary complaints of low back and neck pain.  He had hearing aids in both ears and had a significant hearing deficit for over 10 years.  After Stan’s first adjustment, he left the office. A few minutes later he came walking back in. He had tears in his eyes.  I saw him in the reception room and quickly approached to see what happened.  He asked, “Is it possible that what you did cured my hearing loss?”  I replied, “Yes, as a matter of fact, that is the first case chiropractic was founded on.”  He sobbed as he said, “Normally in my car, I have to turn the radio volume all the way up to hear it.  I just now barely cracked the knob and I heard it clearly!”  He then hugged me with quite a bit of force (he was a big guy), turned and left.  Now, this is an ‘anecdote’ and some may say, “it doesn’t matter”.  But I will tell you, it mattered to Stan.  And it mattered to me. We can debate the probability of a chiropractic adjustment being able to restore hearing deficits and it is a worthy debate.  But personally, I have zero tolerance of fools who shrilly cry, "there is no plausible explanation for the Harvey Lillard story". Like any healthcare profession, chiropractic consists of a philosophy, science and art.  And in fact, the philosophy leads the science and art.  So let’s break some of this down. Philosophy Of Chiropractic (And Why Medicine Isn't Really "Healthcare") I have always subscribed to Ayn Rand’s assertion that when you have contradictions in your basic philosophical premises, the only possible result is destruction.  The amount of destruction is relative to the level of the contradiction.  We are in the midst of what is described as an unprecedented healthcare crisis.  In the United States we spend over $3 trillion per year on what we call healthcare, yet we are getting sicker, using more drugs, and some predict that the current generation is the first generation that will have a lifespan less than that of their parents.  I assert that the biggest contradiction in our culture today is calling medicine "healthcare".  The practice of medicine is not healthcare, it is sick-care, and when you take sick-care and give it to a culture as healthcare, you end up with a sick society.  And no matter how much money you spend, you will never solve the problem. In contrast, what are some of the foundational premises chiropractic is based upon? A living body is a self-healing, self-regulating organism. Cut your hand, it heals.  Right now, your heart is functioning, kidneys, liver, digestion, etc. All this happens without you taking anything or  thinking about it.  It is an innate/inborn process. The nervous system is the master system and controller of your body coordinating and controlling all the functions of the body. This is universally understood although there could be debate over some of the nuances and details.  But let’s stay big picture for now. Based on numbers 1 and 2 above, it stands to reason that if you interfere with nervous system function, you necessarily interfere with the ability for the body to heal and regulate. Stress in 3 dimensions, physical (how you use your body), biochemical (what you put into your body) and psychological (the mind/body connection), beyond what your nervous system can adapt to and dissipate, leads to patterns of vertebral subluxation (more on this in a minute) which diminishes the ability for the nervous system to function, thereby resulting in a state of declining health. Are Vertebral Subluxations For Real? Critics of the chiropractic profession try to assert that there is no evidence of this phenomenon referred to as vertebral subluxation.  The term subluxation describes a bone that is moved out of place, but is not dislocated.  So, a vertebral subluxation, in the chiropractic culture, refers to spinal segments that due to stress are misaligned causing interference of nervous system function and reducing the body’s ability to heal and regulate.  The goal of chiropractic is to identify these vertebral subluxations and apply adjustments to the spine for the purpose of restoring alignment and improved nervous system function.  To be clear, technically speaking there is much more to this.  However, for the purposes of this paper which is to be read by the general public, I offer a simplified explanation. I have heard ‘skeptics’ erroneously say that “there is no evidence that vertebral subluxation exists”.  This is absurd.  Personally, I have co-developed technology which I hold patents on and has been registered with the FDA for the purposes of helping to characterize the structural and neurological components of vertebral subluxation.  It is being utilized by thousands of chiropractors throughout the world.  Further, myself and others have authored and co-authored numerous articles in peer-reviewed, indexed journals outlining operational definitions of vertebral subluxation. The Association of Chiropractic Colleges unanimously adopted a position paper with reference to much of this that can be accessed here. Some may attempt to disagree with the conclusions relative to all this, but only a fool would assert that “there is no evidence”. Below is a graphic that helps one understand the healthcare continuum in the chiropractic paradigm: Many falsely accuse chiropractors of making claims about ‘curing’ diseases like cancer or diabetes.  Let’s be clear… chiropractic is not the treatment of any limited number of diseases.  Through the correction of subluxation, the body’s own recuperative powers are unleashed resulting in the ability for the body to increase the potential to heal, regardless of disease.  There are numerous randomized controlled clinical trials published in peer-reviewed research journals demonstrating that subjects with a wide range of conditions respond positively to chiropractic care. As a partial list, these conditions include ulcers, headaches, infantile colic, dysmenorrhea, visual impairment, high blood pressure, middle ear infections and a host of others.  What is important to understand is that there is not a headache adjustment versus a high blood pressure adjustment versus and infantile colic adjustment.  There is just the adjustment of subluxation which gives the body the best opportunity to heal. It is of course true that many patients, especially those who have failed in the medical system, have sought chiropractic care in hopes of relief from a particular set of symptoms or conditions. And many times they attain the desired outcome.  But unlike medicine, who has a different drug or intervention depending on the condition they are treating, chiropractic aspires to harness the innate healing power of the body regardless of condition.  In my practice I had seen a good number of patients with debilitating and sometimes terminal conditions.  Some completely recovered.  Some didn’t.  All had a better quality of life as a result of the care. Right now the skeptics are saying, “this is unproven, unscientific, even unethical!  All doctors must practice evidence based care!” This debate, which I have been in for many years boils down to one critical question: what will you accept as evidence?  And this is a philosophical question that stems from the second branch of philosophy, epistemology - the theory of knowledge. Many try to contend that the gold-standard of evidence is the RCT (or randomized controlled clinical trial).  And although this certainly is a part of a composite for evidence, it has some very well documented shortcomings.  This is how, for example, a drug like Vioxx can go through RCTs, get approved by the FDA, and then have as many as 60,000 people die as a result of adverse reactions (according to David Graham, M.D. of the FDA).   Further, an article published in the Journal of the American Medical Association (JAMA) cited that over 100,000 people per year die from adverse drug reactions when the drugs are ‘properly prescribed’…meaning that this doesn’t include negligence.  All these drugs were cleared by the FDA after submitting RCTs for safety and efficacy. In the meantime, many decry the "risk" of chiropractic due to this perceived lack of evidence and proper testing.  This is on its face ridiculous.  Two things (and again, this isn’t about medical bashing, I wouldn’t want to live in a culture where medical care wasn’t available – it is about getting the facts and comparisons straight): Medical errors are the 3rd leading cause of death in the United States ahead of stoke, diabetes and many other conditions. All the details are here. The real measurement of risk is malpractice rates. The actuaries don’t care about politics or opinions.  They simply run data.  Chiropractic malpractice rates are incredibly low because the risk of a law suit is incredibly low.  Rates for the highest coverage available are typically under $2000 per year.  Contrast that to medical rates for varying specialties that can be 10 to 100 times that amount.  It is indisputable that chiropractic is a much safer form of care than medicine. In my view, there are four major forms of evidence to substantiate efficacy of care.  None by themselves are adequate.  They must be taken in concert.  They are: Deduction: Using one’s knowledge of anatomy, physiology, biology, etc. and applying logic to draw conclusions. Induction: In health research applications, this is the randomized, controlled clinical trial. Outcome Assessment: Measuring parameters on individual patients longitudinally as they receive care.  I spent much of my career in this area. Case Research: This is taking actual patients being cared for by actual doctors in the real world.  These cases are written up in detail, go through peer-review and are published. By looking at these four as variables in the evidence equation, chiropractic stands very proud and strong in the realm of evidence. I think it is important to point out that chiropractic, based on its philosophy and understanding the deeper principles of life and nature, has taken controversial positions throughout the decades. For example, chiropractors quite some time ago raised concerns about the widespread indiscriminate use of antibiotics. Logic being that human-beings aren’t the only organisms on the planet that adapt.  Microbes do to, and they do it faster.  So if you are constantly killing off microbes, it is the weaker ones that die, leaving the stronger ones to evolve.  In the meantime, our human immune systems get weaker as we don’t have the opportunity to strengthen immunity naturally.  We find ourselves today in a full-blown crisis as we have now have created antibiotic resistant ‘super-bugs’. The World Health Organization and the CDC anticipate that if nothing is done, by the year 2050, the yearly deaths due to antimicrobial resistance worldwide will be about 10 million and have a global cost of $70 trillion!  With a little logic and humility (we can’t arrogantly think that we can just wipe out all disease-causing microbes without consequence), we wouldn’t have this mess. The Art of Chiropractic & Why Some Chiros Are Different Than Others Chiropractors vary in their modes of practice.  Some choose to limit their practice to back and neck pain only.  Some not only adjust and correct spines, but they also get into general lifestyle wellness protocols.  Others specialize in particular health challenges as they have special expertise there.  All this does create brand confusion for sure.  There is not one definitive mode of service practiced in the marketplace.  However, I think this is true of many allied health professions and the diversity breeds choice. The art of chiropractic rests in the delivery of the chiropractic adjustment.  And there are many ‘techniques’ practiced by doctors of chiropractic.  Some focus in specific areas of the spine.  Some use very low force.  Some use instruments.  Here’s what I know.  They all work.  For sure, some patients prefer or respond better to technique approaches.  But there are many effective chiropractic technique approaches that help people.  The key is finding the one that best suits you. There is no doubt that there are some bad actors out there in chiropractic.  But of course, the same must be said for medicine, law, tax accounting and any other professional service.  An expression about babies and bathwater comes to mind when considering this. Summary In summary, the chiropractic profession offers a very unique and powerful service to humanity.  People benefit most when pro-actively engaging in chiropractic care to upgrade their health expression as compared to waiting till there is a problem and then trying to deal with it.  Chiropractic truly shines in this area. Unfortunately, there are still many ignorant voices out there spewing nonsense and dissuading people from seeing chiropractors.  But fortunately, there is less of them every day while more people of influence become public about their incredible experiences with chiropractic care. As a cardiologist once said to a patient of mine, “chiropractors must be doing a lot of good out there, otherwise how could they have possibly lasted this long?”. Do you have questions, thoughts or feedback for Jason, Patrick or me? Leave your comments at BenGreenfieldFitness.com and one of us will reply!

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  • Joe Rogan

    · 01:24:00 · The Nerdist

    Joe Rogan is finally on the podcast! He, Chris and Matt start out the conversation talking about how they have been podcasting for five years, the risk of robots taking over the world and working on Newsradio with Phil Hartman. Joe also talks about how he became a commentator for UFC and his new special Rocky Mountain High, on Comedy Central Friday 11/21 at midnight!

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  • Joe DeSena | How to Be Happy, Tough & Successful

    · The Zach Even - Esh STRONG Life Podcast

    STRONG Life Episode 101 with my man Joe DeSena, SPARTAN Race CEO. As always, chatting with Joe is inspiring to another level and then some! In this episode we discuss our favorite topics: - Being "Successful". Success is a very general term but we discuss concrete ways to help you move forward in all areas of your life (Work, Relationships, Fitness, Health &More) - The common traits Joe has found in tough, happy people. - The movie on NETFLIX that Joe and I recently watched that you HAVE to watch. - What is 1 BIG piece of advice Joe has for ALL entrepreneurs. - If Joe was a Strength Coach / Trainer, what would he do to grow his business? - What did Joe do to grow his pool cleaning business to 700 clients? - Joe discusses the ability to get Tough even if you've always lived a comfortable life. - What is Joe's next BIG Fitness Goal? - What is Joe's BIG Life Goal that he wants to accomplish? - Throwing phones off bridges & moving onward? Can we REALLY do this? - Joe's thoughts on planning a business, traveling, leveraging your money & experiencing Life - The difference between a job and a business and WHAT type of lifestyle are you truly ready for? "Extreme Success Comes Through Extreme Sacrifice" - Great quote I picked up from Joe during our STRONG Life Podcast. To connect with Joe, please see the resources below: http://Spartan.com Spartan UP Podcast on iTunes & YouTube https://twitter.com/realJoeDesena Spartan FIT on Amazon BIG Thanks for supporting The STRONG Life Podcast. Our 1 and only Sponsor is http://IntekStrength.com Use Code zach100 for 10% off. STRONG Life Resources are best found by being part of our AWESOME STRONG Life Journal/ It's FREE and you can sign up Here: http://zacheven-esh.com/start-here Thank you! Live The Code 365 Z

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  • 072 JSJ Screencasts

    · 00:49:31 · All JavaScript Podcasts by Devchat.tv

    Panel Jamison Dance (twitter github blog) Joe Eames (twitter github blog) Charles Max Wood (twitter github Teach Me To Code Rails Ramp Up)Discussion01:31 - Screencasting Experience Pluralsight: AngularJS Fundamentals - Joe Pluralsight: jQuery Advanced Topics - Joe Pluralsight: Testing Clientside JavaScript - Joe Teach Me To Code - Chuck02:44 - Getting into Screencasting06:16 - Screencasting and JavaScript Jabber Sharing Knowledge RailsCasts (Ruby) NSScreencast (iOS)09:45 - JavaScript Screencasts Embercasts egghead.io (Angular) PeepCode YouTube10:54 - Conference Talks vs Screencasts14:34 - Blog Posts vs Screencasts17:58 - Recording Screencasts (Tools) Camtasia ScreenFlow Jing22:59 - Voiceovers vs Typing and Talking26:17 - Audio Quality Blue Snowball Blue Yeti Shure SM5828:53 - Editing Software Adobe Premier Pro Final Cut Pro Video Hive33:27 - Preparing for Screencasts Large Font Closed-Captioning40:23 - Videos of Yourself with Screencasts Wistia TranscriptsPicks RequireBin (Jamison) The International - Dota 2 Championships (Jamison) That Conference (Joe) Seraphina by Rachel Hartman (Joe) ng-conf (Joe) Video Hive (Chuck) LessAccounting (Chuck)Next WeekReact with Jordan Walke and Pete HuntTranscriptJOE:  Well, you can represent the newbie perspective then.CHUCK:  Yup.JAMISON:  That’s my default job on this podcast.[Laughter]CHUCK:  No, that’s my job, believe me.JOE:  Au contraire, mon frère.[Hosting and bandwidth provided by the Blue Box Group. Check them out at BlueBox.net.] [This episode is sponsored by Component One, makers of Wijmo. If you need stunning UI elements or awesome graphs and charts, then go to Wijmo.com and check them out.] [This podcast is sponsored by JetBrains, makers of WebStorm. Whether you’re working with Node.js or building the front end of your web application, WebStorm is the tool for you. It has great code quality and code exploration tools and works with HTML5, Node, TypeScript, CoffeeScript, Harmony, LESS, Sass, Jade, JSLint, JSHint, and the Google Closure Compiler. Check it out at JetBrains.com/WebStorm.]CHUCK:  Hey everybody and welcome to Episode 72 the JavaScript Jabber show. This week on our panel, we have Jamison Dance.JAMISON:  Hello.CHUCK:  Joe Eames.JOE:  Hey there.CHUCK:  I’m Charles Max Wood from DevChat.TV. And this week, we’re going to be talking about screencasting and sharing what you know through that kind of a visual medium. Before we get going, I’m wondering how much of this have you guys done?JAMISON:  None.JOE:  [Chuckles] I’ve done a fair amount. I’ve got my three courses with Pluralsight that I’ve done. That’s pretty much all the screencasting that I’ve done, is through Pluralsight. But I have to say I’ve definitely done a fair amount, several hundred, maybe a thousand with the screencasting.CHUCK:  Nice.JAMISON:  When you say a thousand hours, do you mean a thousand hours of recorded video or a thousand hours of time put into this?JOE:  Yeah, a thousand hours of time actually spent. So I’ve probably produced ten or fifteen hours of recorded video. Probably about that much and five or six hundred hours of time spent producing that much video, right around that.CHUCK:  Well there you go. If you’ve read outliers, you know you have nine thousand hours to go, right?JOE:  [Chuckles] Yeah. Exactly when I’ll be an expert.CHUCK:  That’s right. I’ve done a fair bit of screencasting as well. In fact, I got into podcasting through screencasting and I ran TeachMeToCode.com for a few years. I’m actually looking at reviving it but it’s just some time that I haven’t been able to commit yet. But yeah, it’s definitely a fun and interesting thing to do to share what you know and get the word out about whatever technologies you’re passionate about.

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  • My Take on Joe Rogan Redo – Ep. 279

    · 00:47:08 · The Peter Schiff Show Podcast

    The Joe Rogan Experience PodcastI appeared the Joe Rogan Experience Podcast while on my trip this week to the West Coast. I first appeared on his show about 3 years ago, and since then the popularity of his podcast has really exploded. A couple of million have already listened to my most recent appearance.  I was on for 3 hours and I did almost all of the talking.Huge Reaction to Minimum Wage DiscussionIf you look at the YouTube video you'll see a tremendous amount of reactions, both positive and negative, which is a far greater reaction than the show usually gets. I could have set the record on thumbs down but I got more than 3 times the number of thumbs up. If you read the comments, many people are attacking me for being "mean" because I am against the minimum wage.Why Am I Against the Minimum Wage?This is the typical liberal reaction when they encounter someone who disagrees with the liberal agenda. They think I am out of touch, that I don't understand, I'm heartless, and they get so upset at me because they think I am a really bad guy. After all, only a really bad guy would want to exploit poor people by paying low wages. It would not dawn on them to think about why I am against the minimum wage.Against Government Mandated UnemploymentI am not against people earning money; I am against mandated unemployment. I am against the government preventing people from acquiring the skills that would enable them to earn a lot more than the minimum wage in the future.  Liberals don't consider any consequences - it's all about how good they feel about themselves. "Who actually cares about the consequences of this law, just as long as I can feel morally superior to anyone who doesn't support the minimum wage law?"For Entry-Level Jobs that Provide Value to EmployerI did explain that, but apparently it went right over their heads. I am trying to explain that the minimum wage law leads to more unemployment because it causes people with low skills to lose the opportunity to move up in the workforce through entry-level jobs that provide value for the employer.   

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