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  • Nick Hein ★ Deutscher UFC Fighter über die richtige Einstellung und hartes Training

    · 00:48:39 · LIFE HACKZ ✰ powered by DNX

          Interview mit Nick Hein Hey Leute, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LIFEHACKZ mit dem mega sympathischen Nick Hein! Nick ist Leistungssportler und der bekannteste deutsche MMA Fighter. Nick hat vor mehreren Wochen vor zigtausend Fans in der Berliner O2 World seinen letzten Kampf gewonnen, ist aktuell in Thailand im Trainingscamp und bereitet sich auf seinen nächsten Kampf vor. Wir beide haben telefoniert und über das korrekte Mindset als Leistungssportler gesprochen und die besonderen Herausforderungen im MMA und auch seinen Weg zur MMA. Viel Spaß mit dieser Folge, haut rein! In dieser Folge lernst du: Wie man nach Niederlagen wieder auf die Beine kommt. Was Nick direkt vor einem Kampf entspannt. Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 1. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit ???? [www.dnxnews.de] 2. Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern???? [www.dnxcommunity.de] 3. Sei bei der nächsten DNX Konferenz in Berlin dabei (20€ Gutscheincode "DNX-PODCAST")  ???? [www.dnx-berlin.de] 1.000 Dank, Dein Marcus  SHOWNOTES https://www.facebook.com/NickHeinMMA https://twitter.com/nickheinmma http://www.sherdog.com/fighter/Nick-Hein-50774 http://www.ufc.com/fighter/Nick-Hein [su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Nick Hein Das ist die LifeHackz-Show, Folge Numero 10!! Hey Leute, herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von LifeHackz mit dem mega sympathischen Nick Hein! Nick ist Leistungssportler und der bekannteste deutsche MMA Fighter. Nick hat vor mehreren Wochen vor zigtausend Fans in der Berliner O2 World seinen letzten Kampf gewonnen, ist aktuell in Thailand im Trainingscamp und bereitet sich auf seinen nächsten Kampf vor. Wir beide haben telefoniert und über das korrekte Mindset als Leistungssportler gesprochen und die besonderen Herausforderungen im MMA und auch seinen Weg zur MMA. Viel Spaß mit dieser Folge, haut rein! Marcus: Hey Nick! Vielen Dank für Deine Zeit! Danke, dass Du hier bei LifeHackz am Start bist! Nick: Ja, ich freue mich, dass ich dabei sein kann und komm, bombardier mich mit den Fragen! (beide lachen) Marcus: Okay, sehr gerne. Sag mal, wo bist Du gerade und weshalb? Was machst Du da? Nick: Ich bin zurzeit im Tiger Muay Thai Trainingslager oder Trainingscamp in Phuket, Thailand. Was mache ich hier? Ich bereit mich, wie immer wenn ich hier bin, auf einen Kampf vor. Ich habe jetzt zurzeit zwei Termine in Aussicht stehen. Das wird sich jetzt im Laufe des heutigen oder des morgigen Tages entscheiden, welcher Termin es sein wird. Ich kann nur sagen, dass ich auf jeden Fall dieses Jahr noch einmal kämpfe. Marcus: Cool! Nick: Und vorausschauend habe ich mir sofort meinen Sohn und meine Frau geschnappt und bin ins Trainingslager geflogen, denn ich bin auch ein Athlet, der - ich sag mal so, der das Leben zu genießen weiß. Das heißt, was Gewichtsfragen angeht bin ich in der Offseason schon mal gut und gerne 15, manchmal auch 15 plus Kilo über meinem Wettkampfgewicht. Also 15 plus ist noch sehr, sehr großzügig beschrieben. Also ich war schon bei knapp 90 kg jetzt relativ zeitig nach meinem letzten Kampf. Um da einfach einen einigermaßen sanften Übergang in die Wettkampfphase zu finden, starte ich mein Trainingslager eben auch ziemlich früh. Deswegen bin ich jetzt schon hier und es ist einfach - wie immer - geil. Marcus: Bist Du dann immer im gleichen Gym. Im Tiger Muay Thai warst Du, glaube ich, schon beim letzten Mal. Nick: Genau, ich bin immer in dem gleichen Gym. Das ist zur Abwechslung mal etwas schönes. Ich bin da jemand, der sehr oft das Gym bzw. die Location in Deutschland gewechselt hat, weil ich einfach mit dem Level nicht zufrieden war und ich bin dann letztlich hier in Thailand gelandet und muss sagen, dass ist hier schon, wie sagt man - wie würde der Geißen sagen? - Absolut Endstufe! (Marcus lacht) Also, ich habe hier erstmal wirklich eine große Auswahl an hochklassigen Wettkämpfern, an Trainingspartner. Und das Level der Trainer ist eben auch sehr hoch. Und in jedem Bereich haben die hier einen sehr, sehr guten Trainer. Das heißt im Ringen, im Thai-Boxen selbstverständlich, auch in den Übergängen fürs MMA, im BJJ. Also es ist halt ein durchgehend hohes Niveau. Und deswegen ist das für mich hier der Place To Be. Marcus: Okay, cool. Du hast in Deutschland dann auch schon viel getestet und ausprobiert. Vielleicht auch in anderen Ländern, aber Du sagst an Thailand kommt aktuell nichts ran für Dich? Nick: Ja also meiner Erfahrung nach. Ich habe mal in Deutschland viele getestet. Ich habe zum Ende, bzw. ich habe zum 01.01. dieses Jahres meinen sicheren und auch geliebten Job bei der Bundespolizei aufgegeben für meine momentane absolute Leidenschaft, das MMA. Leidenschaft untertreibt es eigentlich auch ein bisschen. Also es ist schon neben oder hinter meiner Familie, mein Lebensinhalt. Ich stehe morgens auf, ich lebe den Leistungssport durch und durch. Und mir war halt klar, dass ich, wenn ich diese Entscheidung treffe, dann muss ich auch einen soliden Plan haben, was ich mach und mit wem ich das vor allen Dingen mache. Ich hatte einfach keine Zeit. Ich bin jetzt auch schon 31. Da hast Du nicht mehr so viele Jahre, die Du verschwenden kannst in Leistungssport. Und wenn ich jetzt Schriftsteller wäre oder Künstler, dann würde ich sagen “Ja, es geht grad erst los”, aber beim Leistungssport ist es halt so, gerade auch in meiner Gewichtsklasse, da sollte man jetzt schon nicht mehr so viele Fehler machen. Deswegen war mir klar, ich muss irgendwo hin, wo das Level einfach top ist. Ich habe dann auch mit einigen Gyms in Amerika erst Kontakt aufgenommen. Dann war auch die Idee nach Schweden zu gehen. Aber es ist dann doch letztendlich das Tiger Muay Thai geworden und bis jetzt habe ich die Entscheidung nicht bereut. Marcus: Sehr cool! Kriegt man dann Support von dem Verband? Du kämpfst ja in der größten Organisation der Welt, bei der UFC. Stehen die Dir da bei Seite, wenn Du sagst, ich brauche irgendwie ein neues Trainerteam oder ich möchte mich verändern. Ich möchte ein neues Gym. Inwiefern sind die da involviert? Also jetzt auch nicht nur im Zuge dessen, wenn man ein neues Gym sucht, sondern auch überhaupt, wenn Du sagst “ich komme an dem Punkt gerade nicht weiter” oder “ich bin nicht zufrieden mit dem, wie ihr mich supportet”. Kann man mit denen gut reden oder ist es doch alles sehr topdown von den Amis? Nick: Also, Du musst Dir das so vorstellen: Die UFC ist bisher das, ich sage mal, der tollste Arbeitgeber den ich mir vorstellen kann. Das heißt, in der Zeit, wenn Wettkämpfe sind, die holen mich vom Flughafen ab. Du hast eigentlich permanent einen Babysitter um Dich herum. Und die brauchen wir Kämpfer, weil wir ja natürlich in der Wettkampfwoche sind mit Gewicht machen und unsere Aufregung usw. Also meine Frau hat da kein leichtes Spiel mit mir. Und ein bisschen von diesem Ballast kann sie eben an den Staff von der UFC halt abgeben. Die kümmern sich um alles. Auch was den finanziellen Support angeht, muss ich sagen, kommt da nichts an die UFC ran. Man muss aber auch sagen, dass die UFC jemand ist, die oder ein Verband ist, der nichts zu verschenken hat. Die gehen hin und sagen “pass auf, zeig uns wie sehr Du das willst. Zeig uns, wie sehr Du bereit bist dafür zu arbeiten und dann entlohnen wir Dich dementsprechend auch.” Das heißt am Anfang muss man sich natürlich auch erst mal beweisen. Das heißt, ich bin einer von vielen, ja? Ich habe jetzt erst drei Kämpfe in der UFC in der mit Abstand vollsten Gewichtsklasse der UFC. Das heißt, um auch die Sonderbehandlung zu bekommen, muss ich erst mal einiges leisten. Ich muss ganz ehrlich sagen, das finde ich auch nur fair, weil ansonsten würde die Firma schnell pleite gehen. Marcus:  Ja ja, absolut. Das ist ein gewinngetriebenes Unternehmen und ich meine, das was die machen, machen die richtig gut. Die haben ja einen riesen Anteil an dem Erfolg von dieser ganzen Sportart, weil die, glaube ich, die ersten sind, die das echt professionell angegangen sind und auch immer wieder gucken, dass es neue Deals gibt mit TV-Sendern oder mit Streaming-Portalen. Ich glaube, jetzt gerade vor zwei Tagen wurde jetzt ein fetter Deal geclosed mit Pro7, Sat1. Ist das richtig? Nick: Ja im Maxdome, genau. Das ist korrekt ja. Das heißt, der Deal ist der Folgende, dass Maxdome jetzt sich die Rechte an der UFC für den deutschsprachigen Raum gesichert hat und demnächst alle Events, ich glaube ab dem - ich verwechsle da immer die Zahlen, aber ich glaube es UFC 190 - Kampf von Ronda Rousy gegen Bethe Correia. Wenn alle Main Events und alle Events des deutschsprachigen Raums und Asien und Afrika, glaube ich - ich weiß es nicht ganz genau - über Maxdome im deutschen Fernsehen zu sehen sein, was sensationell ist. Jetzt ist UFC auch endlich wieder im deutschen Fernsehen präsent und darüber habe ich mich, mit vielen anderen natürlich, auch sehr, sehr gefreut. Ich bin auch gespannt jetzt. Ich denke, das wird auch einiges für den Sport in Deutschland ändern. Und was ich noch sagen wollte zu dem, was Du eben gesagt hast: Du musst Dir vorstellen, die UFC ist so innovativ, dass der Verband eigentlich mittlerweile oder der Name des Verbandes mittlerweile schon so groß ist, gerade für den Laien, wie der Sport selber. Man hört das oft, wenn Leute keine Ahnung haben, dann sagen die, ich trainiere UFC. Oder “ich will auch UFC machen”. Die meinen natürlich MMA Sport. Das liegt einfach dadran, weil dieser Verband so present ist durch gutes Marketing, durch sehr intelligente Entscheidungen. Jeder kann von dem Reebok Dealer halten, was er will, aber er wird natürlich die Idee, die dahinter steht, einen Sporn auch nach außen hin zu uniformieren und für den Laien erkennbar zu machen, ist schon auch da wieder, ich sage mal, den anderen Verbänden eine Nasenlänge voraus. Ich glaube, dass die Idee auf lange Sicht trotzdem aufgehen wird, auch wenn jetzt viel Kritik an der Sache erst mal besteht. Marcus: Ja klar, dass sind wahrscheinlich auch so Leute, die das dann von der ersten Stunde mitgemacht haben und denen das dann irgendwann eine Spur zu kommerziell wird, was die UFC macht beispielsweise, glaube ich auch vor dem Aldo gegen McGregor Kampf, da um die halbe Welt und die täglichen Vlogs . Wo ich mir die echt gerne angeguckt habe und das ist halt die Zukunft. Die Leute wollen viel Material von den Kämpfern. Die wollen authentisches Material haben und dass ist dann nicht nur diese drei oder fünf Runden im Ring, ne? Nick: Man will diese Story haben. Man will das persönliche Drama haben. Ich meine, was verkauft Tickets? Auf der einen Seite spektakuläre Kämpfe, aber eben auch die Story hinter den Kämpfern. Wenn ich Interesse an dem Sport habe, dann hole ich mir vielleicht ein Pay per View und gucke mir mal ein Event an. Aber wenn ich wirklich die Leidenschaft, vielleicht auch für einen Sportler entwickele, dann hole ich mir vielleicht das ganze Jahresabo. Du verstehst, der Gedanke, der dahinter ist. Man möchte natürlich auch eine Story erzählen und das machen die einfach auch sehr gut und sehr interessant. Es wird eben auch viel Geld in diese Countdown Videos und On-the-Fly heißen die und Embeddeds. Das sind momentan schon gute Videofilme, die auch mit den großen anderer Sportarten zu vergleichen sind. Das hast Du beim Boxen schon seit Jahren, dass sie die interessanten Hauptkämpfe dann durch die Trainingslager, durch persönliche Konflikte dann begleiten. Das ist eigentlich so ein bisschen mehr fast schon wie Big Brother, eben nur für den Leistungssport. Also, ich glaube - um dem Zuschauer den Sport interessant zu machen - muss man dem auch andere Facetten zeigen. Marcus: Ja das glaube ich auch. Und ich glaube, deswegen funktioniert das mit so Typen wie Conor McGregor natürlich ziemlich gut, der total polarisiert. Das ist halt einer, der viel Trash-Talk macht, sich mit den anderen Gegnern verbal anlegt, schon vor dem Kampf. Was hältst Du persönlich von dem Conor, sowohl sportlich als auch außerhalb des Käfigs? Nick: Das ist ein wahnsinns Athlet. Mein persönlicher Stil ist es nicht. Also dieses Trash Talk. Ich sage mal, wer gewinnt, hat recht, ja? Solange ihn danach keiner vom Thron stößt bzw. ihn keiner seinen Zug zum Stillstand bringt, hat er recht. Er hat ja eine Daseinsberechtigung. Genau so wie Ronda Rousey, genau eigentlich wie alle Champs. Es gibt halt manche, die das ein bisschen ruhiger angehen lassen und mache sind halt andere Charaktere. Ich habe halt einen anderen Stil. Ich sage halt nicht, ich bin irgendwie - weiß ich nicht - auserkoren oder so. Ich bin der Junge von nebenan halt. Ich bin jemand, der genauso banal ist und aus dem selben Napf frisst, wie alle anderen. Und das zeige ich eben auch gerne, dass ich vor allen Dingen fehlbar bin. Ich denke mal über sich selber lachen, ist immer noch am sympathischsten. Marcus: Absolut und das macht Dich, glaube ich, auch so beliebt bei den Fans, weil Du total bodenständig bist. Wir beide haben uns jetzt in Berlin im Tempodrom, glaube ich, kennengelernt. Nick: Genau! Marcus: Und Du hattest irgendwie Zeit auch für jeden, ein kurzes Quätschchen zu halten, kurz Fotos machen mit den Fans. Und ich habe Dich dann hier wegen dem Podcast gefragt und Du warst direkt dabei. Was ja richtig, richtig cool und richtig sympathisch ist. Also danke nochmal dafür! Und zum Conor wollte ich auch nochmal sagen, was die Leute ja nicht sehen, sind diese hunderttausende von Stunden oder auch bei Dir und bei den anderen Sportlern, die sich quälen, um auf so ein Level zu kommen, um sich das überhaupt leisten zu können, eine bisschen größere Fresse zu haben, aber dann trotzdem die Lieferung im Ring zu bringen. Und dafür bedarf es dann immer diese tausende von Trainingseinheiten, was vorher dann keiner sieht. Nick: Jetzt muss man davon sagen, dass vom Erfolg hat McGregor mir, sage ich mal, einiges voraus. Der Junge ist auf Platz 1 der Weltrangliste oder zumindest, ich weiß jetzt nicht, wie das ist mit dem Interims Championship Titel, den er hat im Vergleich zum Aldo, aber er ist auf 1 oder 2. Ich bin ja immer noch im Leichtgewicht einer von vielen. Das muss man halt so sehen. Wer weiß, vielleicht kriege ich ja auch mal eine riesen Fresse, wenn ich mal erfolgreicher werde. (beide lachen) Nein, aber, trotz alle dem, ich glaube, ich habe zu spät für das was ich mache im Sport Anerkennung bekommen, um jetzt noch abzuheben. Ich habe mein Leben lang ein bescheidenes Auto gefahren und immer in der Halle gelebt - ein Tonhallenkind halt. Und trainiert und meine Zeit verbracht. Und wenn Du dann mit 30 in die UFC kommst, dann ist die Zeit vom Höhenflug - das ist wie mit der Pubertät -wahrscheinlich vorbei. Marcus: Wie bist Du denn zur UFC gekommen? Muss man sich da bewerben? Hast Du einen Manager oder ein Team um Dich herum gehabt? Läuft das über Agenturen oder gucken sich die dann noch Talente aus? Nick: Also es war so, dass ich eigentlich einen ziemlich erfolgreichen Lauf vom Jahr - ich muss mal kurz überlegen, ich glaube es war 2013. Da ging es los. Da habe ich irgendwie vier oder fünf Kämpfe in Folge gewonnen und dann habe ich einen Anruf bekommen von meinem damaligen Manager. Er war zu dem Zeitpunkt noch nicht mein Manager, aber er rief mich eben an und sagte “pass auf, ich glaube mit dem Lauf, den Du hast, mit dem was Du gerade so machst und was Du vielleicht auch nach außen darstellst, damit kann man arbeiten. Was hältst Du davon: willst Du es nicht versuchen in der großen Liga mitzuspielen?”. Und da habe ich gesagt “ja, auf jeden Fall”. Und dann hat er mir noch einen Kampf organisiert. Das war auch ein starker Gegner. Das waren, ich sage mal, ähnliche Bedingungen, wie in der UFC. Das heißt in einem Octagon, eben nicht in einem Ring, denn ich habe den Großteil meiner Kämpfe vorher in einem Ring gemacht. Weil die Veranstalter in Deutschland immer irgendwie ein Problem damit gehabt haben, weil sie halt den Sportlern noch weniger als Sport verkaufen konnten. Weil sie halt Angst hatten, dass die Leute dann sagen “ah Käfig, das sind diese harten Kämpfe”. Weil so viele Kämpfe vorher im Ring organisiert werden. Also hat mein Manager darauf bestanden, dass ich einen Kampf in einem Octagon mache und auch mit den Regeln, wie in der UFC. Und den Kampf habe ich eben gewonnen und dann, relativ zeitig, kam dann der Vertrag auch schon von der UFC. Ja, das war kurz bevor sie nach Deutschland gekommen sind. Man hat sich eben auch umgesehen nach deutschen Talenten und ich habe dann eben den Zuschlag bekommen. Seitdem ist das eine glückliche Liaison zwischen der UFC und mir. Marcus: Das ist doch wahrscheinlich ein Hammer Gefühl oder? Wenn das Angebot dann von der UFC kommt? Nick: Ach ja, es ist ja nicht nur das! Es sind ja nicht nur die Kämpfe und das ganze Drumherum. Die UFC hat halt auch gemerkt, dass sie in mir jemanden hat, der gerne mit im Rampenlicht oder mit den Kameras spielt und auch gerne nach außen hin vielleicht auch so ein bisschen das Bild des Sports zurecht rückt. Und ich bin halt auch nicht unbedingt auf den Mund gefallen. Was mir im Nachhinein wahrscheinlich eher zum Verhängnis wurde, ich kann ja meine Klappe nicht halten. Ich rede dann so gerne und viel. Deswegen, da müssen wir gucken, dass wir den Podcast hier nicht sprengen, aber man hat mich dann eben auch für Werbezwecke dann nach Göteborg eingeladen. Ich war in Stockholm eingeladen. Nach Dublin letztes Jahr, wollten sie mich gerne holen. Ich war in London zur Beyond Octagon. Das ist eine UFC Show, wie hier Ran Fußball. Also man hat michnoch neben den Kämpfen relativ gut eingespannt und das funktioniert eigentlich ganz gut. Ich glaube sogar, dass ich in England viel mehr Follower als in Deutschland habe, weil die mich einfach da im Fernsehen schon das ein oder andere Mal gesehen haben. Und das kriegt man hier in Deutschland halt gar nicht so mit. Marcus: Ja das ist leider das Ding, dass es in Deutschland noch nicht so präsent ist. Aber das ändert sich jetzt hoffentlich. Das sind alles immer so kleine Steps, die dann hoffentlich irgendwann dahin führen, sodass es auch ein anerkannter Sport ist. Genauso wie Boxen. Was hier auch eine riesen Präsenz hat und ich weiß nicht, aber vielleicht kannst Du etwas dazu sagen? Ich habe jetzt schon ein paar Mal von irgendwelchen Studien oder so gelesen, dass wegen der Verletzungen oder ich meine die Argumentation gegen MMA Kämpfe im Fernsehen zu zeigen, ist ja meistens so, dass es zu brutal aussieht und die Verletzungen sind sehr krass. Aber ich glaube im Vergleich zum Boxen, was hier ja so abgefeiert ist, ist man beim MMA noch ziemlich gut geschützt oder? Nick: Ich würde noch weiter gehen. Ich habe mein Leben lang Judo gemacht. Übersetzt heißt Judo ja “Der sanfte Weg”, eine Sportart, die wird in Schulen angeboten und auch olympisch ist. Ich habe 20 Jahre meines Lebens mit Judo verbracht und habe mich gerade auch in den letzten Jahren meiner Judokarriere mehr und deutlich heftiger verletzt als ich mich jemals im MMA verletzt habe. Ich habe mir da ein Bein gebrochen im Olympiajahr 2008. Das war richtig heftig. Das hat so laut geknackt. Marcus: Beim Training oder was? Nick: Beim Training, ja. Als hätte ein Ast im Wald gebrochen. Das war schrecklich gewesen. Ich bin, glaub ich, in den letzten fünf Jahren meiner Judokarriere bin ich fast ein Mal pro Jahr operiert worden. Ob das jetzt Bandgeschichten waren, Brüche oder kleinere Absplitterungen. Ich habe diese Anzahl der Verletzungen und auch nicht die Heftigkeit oder die Schwere der Verletzungen, nicht annähernd im MMA gehabt. Ich habe mir im MMA die Nase halt schon gebrochen und die ein oder andere Cut Verletzung gehabt. Das sind die Folgen, die halt auch im Fernsehen dann deutlich zu sehen sind. Wenn Du halt eine Platzwunde hast, das blutet halt. Du blutest wie ein Schwein und das sieht natürlich ganz, ganz heftig auf den Bildern oder auf dem Filmmaterial aus. Aber das ist es nicht. Das ist eine Platzwunde, die Abends bei der Aftershow Party schon wieder keine Sau interessiert. Ich erinnere mich an meinen ersten Kampf in der UFC. Ich habe gegen Drew Dober gekämpft. Der Junge hat einen richtig großen Cut von mir bekommen und hat Abends bei der Party schon wieder meine Schwester klargemacht. Und die sind jetzt verheiratet. (Marcus lacht) Also es geht. Marcus: Das ist auch eine krasse Story oder? Nick: Ja, aber es ist die Wahrheit. Unser Kampf war der mit Abstand blutigste Kampf an diesem Abend. Und Abends hat das schon keinen mehr interessiert. Es ist halt diese Oberflächlichkeit der Verletzung. Beim Judo hatte ich Verletzungen gehabt, die mich teilweise fast ein Jahr aus dem Training geworfen haben. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Ich habe am Boden gelegen und geschrien. Und gerade die Anfälligkeit der Verletzungen an den Beinen und an den Bändern ist beim Judo relativ häufig. Also geh mal in den Judo Verein und frag mal, wie viele Leute da Kreuzbandrisse hatten. Das ist eben die einseitige Belastung dieses Sports. Beim MMA hast Du eben die ganze Bandbreite aller Kampfsportarten. Das heißt, die Belastung ist eben auch auf - ich sags jetzt mal so blöd - auf alle Bereiche verteilt und eben nicht nur einseitig beim Boxen auf den Schädel immer wieder. Oder einseitig beim Judo eben auf die Gelenke. Das ist halt einfach so. Deswegen ist die Heftigkeit, auch statistisch gesehen, deutlich geringer beim MMA. Das will zwar von den Laien erstmals keiner glauben, aber die Leute haben ja ganz am Anfang auch nicht geglaubt, dass die Erde rund ist und eben keine Scheibe. Man braucht halt manchmal eine Weile, um die Pille zu schlucken. Marcus: Es hat sich ja auch im Laufe der Jahrzehnte, gerade auch beim MMA, vieles professionalisiert und die Regeln sind ja auch immer klarer geworden. Der Kämpfer wird immer besser unterstützt. Nick: Und vor allen Dingen umfangreicher. Und gerade auch eben, meine Fresse, wenn ich darüber nachdenke, wieviele Doktorchecks wir mittlerweile über uns ergehen lassen müssen im Vorlauf. Also ehrlich, mittlerweile muss ich sagen, das nervt ja fast schon. Jedes Mal Blutabnahme, jedes Mal Kernspin - okay nicht jedes Mal Kernspin. Aber jedes Jahr und immer wieder auf irgendwelche Schäden im Kopf. Alles was halt irgendwie die Gesundheit angeht. Und wir müssen uns jedes Mal komplett untersuchen lassen vor den Kämpfen. Und dann wird gerade am Waagetag auch noch mal gecheckt. Dann wird vor den Kämpfen gecheckt. Dann wird nach den Kämpfen gecheckt. Ich musste dieses Jahre nichtmal zur Pressekonferenz. Die waren der Meinung, dass mein Bein ein bisschen vielleicht belastet wäre. Ich wollte unbedingt zur Pressekonferenz. Ich bin dann Abends noch tanzen gegangen, aber die haben halt gesagt “Nee, Du gehst ins Krankenhaus und wir checken das erst. Ansonsten 6 Monate Sperre!” Also man wird da schon wirklich bemuttert. Weil sie aber eben auch wollen, dass der Sport salonfähig wird und dass die Leute das endlich checken, dass es hier eine Sportart ist und eben kein, was weiß ich. Marcus: Kein Kirmes-Boxen oder irgendetwas anderes. Du hast eben erwähnt, dass Du Dich krass verletzt hast bei der Vorbereitung auf Olympia, glaube ich, ne? Ich habe auch in dem Interview gelesen, wie das dann für Dich war, als dann jemand anderes quasi Olympiasieger geworden ist. Bist Du dann darüber zum MMA gekommen oder wie war das? Vielleicht erzählst Du nochmal kurz. Nick: Also der Gedanke des MMAs hat eigentlich angefangen mit einer alten VHS-Kassette im Jahr 2000, die mir jemand in die Hand gedrückt und gesagt hat “Zieh Dir das rein. Das ist krass!” Und dann habe ich mir das reingezogen und es war wirklich so ein absolutes Schockerlebnis. Das war vergleichbar mit dem Augenblick, als ich das erste Mal Bloodsport gesehen habe. Das war UFC 1. Das war natürlich auch von den Regeln noch sehr, sehr spartanisch. Also da gab es eigentlich fast gar keine Regeln. Die konnten teilweise auch in _____ kämpfen oder der erste Kampf war glaube ich Royce Gracie gegen einen Boxer, der hat dann auf der einen Seite einen Boxhandschuh angehabt, auf der anderen Seite die blanke Hand. Also total abenteuerlich. Und die haben sich am Boden auch gegenseitig in die Klötze getreten. Also es war schon heftig. Marcus: Ich glaube, die haben dort auch die verschiedensten Kampfstile immer einfach gegeneinander in den Ring geworfen, um zu gucken, wer ist denn jetzt besser hier? - Der Sumo oder der Boxer? Nick: Genau, das war halt eben auch die Idee. Der Gedanke, der auch von Hollywood-Forschern aufgenommen wurde, um das - ich sag mal so - ilustriert im Bloodsport dann verarbeitet wurde. Welche Kampfsportart ist denn jetzt die beste? Das war natürlich eine Frage, die sich auch in den Gyms weltweit irgendwie nach einer Weile dann breit gemacht hat. Wer ist denn eigentlich der Beste? Da gab es eine Familie, die gibt es immernoch, die Gracies. Die waren halt der Meinung, dass das Brazilian Jiu Jitsu eben die beste Sportart ist. Um das zu beweisen hat dann der - oh mann, da gibt es so viele Gracies - ich glaube, der Rorion Gracie, hat dann eben die UFC gegründet. Und sie haben natürlich auch ihren eigenen Mann, den Royce Gracie, reingesetzt, mit der Hoffnung, dass der eben alle besiegt und das hatte er eben dann auch. Er war der mit Abstand leichteste und schmächtigste von allen. Und das hat halt damals auch diesen Sturm auf die ganzen BJJ Shows gegeben. Weil dann wollten alle auf einmal auch wie Royce Gracie sein. Und so ist das dann eben entstanden. Ich habe das gesehen und habe gedacht “Alter Schwede, was ist das?”. Auf der anderen Seite habe ich mir auch gedacht “Mann, ich glaube, das könnte ich auch”. Irgendwie hat der Gedanke immer mitgespielt. Danach haben wir uns dann auch mit Freunden im Jugenzentrum getroffen. Da gab es dann unten im Keller so eine Halle mit Matten ausgelegt. Ich mit Judo und der andere mit Boxhandschuhen und dann haben wir da losgelegt. Das sah halt genauso martialisch aus, wie bei der UFC 1. Aber es war halt unter Freunden. Der Gedanke, das wirklich so zu machen, der ist eben über die Jahre dann gewachsen. Das war ungefähr 2000, wo ich das gesehen habe. Dann hat es eben bis 2009 gedauert, bis ich dann meinen ersten Kampf gemacht habe. Und ein wichtiger Faktor war eben auch, dass diese Flamme, die Leidenschaft für das Judo, erloschen ist. Und das ist in diesem Jahr 2008 passiert. Du musst Dir vorstellen, mein Traum war immer irgendwie Judo-Weltmeister oder Judo-Olympiasieger zu werden. Das war auch lange Zeit auf der Schule im Informatikkurs mein Passwort: Judo Olympiasieger. Das hat sich so durch mein Leben gezogen. Und dann habe ich ein absolutes Schreckensjahr gehabt: 2008. Da war ich in der Olympiaquali und habe dann eine absolute Niederlagenserie hingelegt und das hat dann auch noch damit gekrönt, dass ich mir dann nach dem Trainingslager in Russland dann zu hause beim Training das Bein gebrochen habe. Das war diese Geschichte mit dem im Training. Ah, das war schon heftig. Ich habe da ungefähr 10 Minuten gelegen und habe nur geschrien. Marcus: Und was war da los, bei den Niederlagen? Kannst Du das jetzt irgendwie einordnen? War da Dein Kopf irgendwie nicht in Ordnung, ich meine oft hat man… Nick: Nein, manchmal soll es einfach nicht sein. Ich habe in Russland zum Beispiel gekämpft gegen einen Brasilianer. Und das waren so ganz obskure Geschichten. Da kämpfe ich und ich kämpfe - der ist dann auch später für Brasilien dann zu den olympischen Spielen gefahren - und ich führe gegen den. Und die Russen, wenn die ihre Jungs anfeuern, dann machen die das auch auf englisch so ein bisschen. Dann rufen die mal: Ra-si-a, also englisch wie Russia. Aber was ich verstanden habe war irgendwie: Bra-sil-ia, Bra-sil-ia. Und ich denke “Verdammte Scheiße! Warum feuern die denn den Brasilianer an?!” Das war schonmal das erste. Und dann musst Du Dir vorstellen, ich führe bis eine Sekunde vor Schluss den Kampf. Dann rennt der in der letzten Sekunde, wirklich auf mich zu und anstatt einfach zur Seite zu gehen und den an mir vorbeilaufen zu lassen, habe ich versucht den noch Bluffen und bin dabei selber auf dem Rücken gelandet. Das ist jetzt keine übertriebene Geschichte. Ich bin mit der Schlusssekunde, mit dem Schlussgong bin ich auf den Rücken gefallen und habe die Wertung abgegeben und der hat den Kampf gewonnen. Ich war dann raus aus dem Turnier und es war einfach ein Pestjahr. Ein absolutes Pestjahr. Das zog sich von Wettkampf zu Wettkampf so. Und dann - wie gesagt - mit der krönenden Belohnung des gebrochenen Beins. Dann habe ich gesagt, der Traum Olympia… Ich wollte nichts mehr von Olympia wissen. Ich war dann in Japan und das war ja die Olympiade in Peking. Jetzt ist China nicht so weit von Japan weg, das heißt das sind so knapp zwei Stunden Zeitdifferenz. Ich habe die ganze Zeit Judo und olympische Spiele ignoriert. Das heißt überall in den Gyms, auf jedem Fernsehprogramm, in der Stadt auf großen Bildschirmen, überall konnte man Olympia sehen. Ich habe der Sache gar keine Aufmerksamkeit gezollt. Irgendwann an einem Tag, da waren wir den ganzen Tag unterwegs. Und ich humpel den ganzen Tag auf Krücken, schleppe mich dann irgendwann ins Appartement hoch, schmeiß mich nach einem langen Tag in der Stadt aufs Sofa, mache zum ersten Mal den Fernseher an und was sehe ich genau in dem Augenblick. Wie Ole Bischof Olympiasieger wird, gerade in dem Augenblick! Das war Live, wie der meinen Traum lebt in meiner Gewichtsklasse und ich habe gedacht “Ey! Wer schreibt gerade hier dieses Drehbuch?! Wie bitte ist das?” Ich war so enttäuscht von diesem ganzen Jahr, von meinem ganzen Aufwand, den ich darein gebracht habe. Ich sag Dir wirklich, das war so als hätte jemand das Feuer dann ausgemacht für den Sport. Das war einfach zu viel. Marcus: Krass! Du bist dann wirklich von heute auf morgen nicht mehr zum Training gegangen oder hast gesagt “ich bin raus”? Nick: Doch, ich habe noch gekämpft. Noch ein bisschen. Aber ich habe gemerkt, dass mir das immer schwerer gefallen ist. Wir waren dann in Brasilien in einem Trainingslager und ich war jeden Tag deprimiert. Ich bin dann morgens vor allen anderen aufgestanden, ich war dann schon - weiß ich nicht - um fünf oder sechs Uhr wach, habe mich dann irgendwann nach draußen gesetzt und einfach nur nachgedacht. Da habe ich mir gesagt “ey, ich bin in Brasilien, das Wetter ist gut, das Essen ist gut, die Menschen sind gut drauf und ich bin totunglücklich”. Und dann habe ich mir geschworen, ich werde etwas ändern, wenn ich nach Deutschland zurückkomme. Ich werde etwas ändern und dann habe ich mir in Deutschland eben einen MMA Verein gesucht. Und so hat es dann angefangen. Marcus: In Köln? Nick: Jetzt muss ich echt mal überlegen. Ich habe also mein aller aller erstes MMA Training in Berlin gemacht, muss ich dazu sagen. Bei MMA Berlin, so heißt der Verein immer noch. Ich habe aber zu der Zeit dann - als ich mich entschieden habe, etwas zu ändern - wieder in Köln gewohnt und habe mir dann in Köln einen Verein gesucht. Marcus: Okay cool. Und dann bist Du auch direkt nach einer gewissen Zeit zu den ersten Turnieren gefahren und hast erste Erfahrungen gesammelt? Deinen Record quasi an Umfang aufzubauen? Nick: Das Lustige ist, da hatte ich ja schon einen MMA Kampf. Bei mir war ja nicht so richtig was mit Erfahrungen sammeln. Ich bin halt mal irgendwie zum MMA Training in Berlin gegangen und habe da direkt meinen ersten Kampf gemacht. Aber das lief halt noch so nebenbei. Aber ich bin dann, wie Du gerade sagst, nach Köln gegangen und da hatte ich schon meinen ersten Kampf bekommen. Da war dann auch für mich klar, dass ich Judo früher oder später aufhöre. Marcus: Ja cool. Und jetzt zurückblickend und was Du jetzt alles schon für den deutschen MMA Sport gemacht hast und wo Du jetzt stehst in der UFC, denke ich, war das die richtige Entscheidung. Und Du bist damit, glaube ich, auch glücklicher oder? Nick: Ich wache jeden Morgen auf und bin glücklich. Ich habe letztens noch zu meiner Frau gesagt “Hättest Du das gedacht vor einem oder zwei Jahren?” Und wir haben uns dann beide beim Lachen erwischt. Eigentlich lebe ich momentan meinen Traum. Aber was ich auch direkt noch sagen will: ich bin da noch lange nicht fertig. Also, das habe ich nicht in der Hand. Das hat der liebe Gott in der Hand. Das kann ich selber jetzt nicht bestimmen. Das kann morgen schon vorbei sein. Eine schlimme Verletzung - das muss man auch so respektieren. Aber wenn es nach mir geht, dann ist das jetzt die erste Stufe auf der Leiter des Erfolges oder der Zeit die Spaß macht. Da würde ich gerne noch den einen oder anderen draufsetzen. Marcus: Ja so sehe ich das auch. Also ich habe da so ein Gefühl, dass das jetzt gerade erst der Anfang ist. Also sowohl bei Dir als auch für den ganzen MMA Sport hier in Deutschland und die UFC. Nick: Das hast Du sehr lieb gesagt, Dankeschön! Marcus: Auf jeden Fall! Ich habe noch mal eine Frage zum Mindset und der Vorbereitung auf Deine Gegner, speziell bei Dir im Kopf. Bist Du so ein Typ, der sich dann total abschottet vor den Kämpfen, je näher die rücken oder brauchst Du diese sozialen Kontakte? Bewusst Du bewusst nach Thailand gegangen, um hier in Deutschland nicht diese volle Aufmerksamkeit zu haben? Wenn Du hier in Deutschland in der O2 World kämpfst vor 50.000 bis 60.000 Leuten. Das ist ja schon krass ne? Nick: Also die Aufmerksamkeit habe ich ja letztendlich trotzdem. Man hat sich ja auch so ein bisschen darauf gestützt. Mir die Aufmerksamkeit - ich sag das jetzt mal so blöd - so in die Schuhe zu schieben. Das mache ich aber, wie gesagt, auch gerne. Da bin ich sehr dankbar für und das ist eben auch trotzdem eine Sache, die ich immer wieder ein bisschen unter Kontrolle halten muss. Denn ich mag diese Aufmerksamkeit natürlich auch. Ich bin jemand der trotz alle dem ein Perfektionist ist, was das Training angeht. Und dieses Mindset, gerade was den Gegner angeht… Man hat mich mal gefragt “Hasst Du Deinen Gegner?” Das war jetzt irgendwie eine Frage im Vorlauf auf meinen Kampf gewesen. Also das ist absoluter Blödsinn. Ich glaube, wenn ich Zeit im Kampf für solche Gedanken habe, dann habe ich einiges falsch gemacht. Du musst Dir vorstellen, so ein Trainingslager, das ist eine so intensive Erfahrung. Gerade auch, was das Gefühl des sich selber überwindens angeht. Gerade auch auf den letzten Metern, den letzten Wochen. Sprich, die Diät, die harten Sparringseinheiten, die harten Konditionseinheiten. Das kann nicht jeder. Viele sehen oft den Spaß und den Ruhm, den man so ein bisschen hat. Also viele wollen gerne mal in der Disko sich nicht anstellen müssen und sagen “ich bin der und der” und wollen durchgehen. Das wollen alle. Aber das harte Training, ich habe vor zwei Tagen erst im Strahl aus dem Ring rausgekotzt. Das sind halt die Sachen, die die Leute nicht so gerne selber erfahren wollen. Und dieses Mindset, das jeden Tag durchgemacht zu haben, das wirkt sich am Ende dann so aus, dass Du einfach funktionierst. Ich programmiere mich jetzt quasi acht oder neun Wochen auf einen Kampf, jeden Tag durch hartes, hartes Training, so dass ich am Ende das abrufen kann ohne darüber nachzudenken. Ohne eben diese Gedanken zu haben. Das heißt, wenn ich mich gut vorbereitet habe, was jetzt im letzten Kampf der Fall war, dann funktioniere ich am Ende noch. Dann bin ich absolut emotionslos bei dem was ich mache sondern dann funktioniere ich eben. Es gibt da so eine schöne Beschreibung: Dann ist man im Zen, dann ist man im Sein, dann ist man im Jetzt. Dann funktioniert man einfach ohne auch nur eine Millisekunde Zeit zu verschwenden. So sieht das aus. Meist äußert sich das auch in der Woche davor, dass ich unheimlich entspannt bin. Wenn ich weiß, ich habe alles gemacht, alles läuft, dann bin ich unheimlich entspannt. Das hat man jetzt auch in Berlin gesehen. Wir haben ja viel zu viel Spaß eigentlich gehabt. Mein Chef, Gerald Meine, von der Sicherheitsgruppe Berlin, der auch gleichzeitig quasi mein Manager und Berater und auch mein größter Beschützer, der hat ein Polizeiauto von der State Troooer aus Amerika gekauft und dann sind wir da durch Berlin gefahren und haben Halli Galli gemacht, damit jeder weiß, dass der Sergent ist. Marcus: Mit Blaulicht und so ne? Nick: Ja genau, mit Blaulicht. Die UFC war auch so gebufft davon und haben hinterher gesagt, das haben sie noch nie gesehen. Du musst Dir vorstellen, wir haben eine Nummer durchgezogen, als wäre ich Conor McGregor. Also die Leute am Alexanderplatz, die den Aufzug da gesehen haben, wie wir da mit Bodyguards und mit Polizeiauto reinmarschiert sind, die dachten, da kommt jetzt Michael Jackson höchstpersönlich. Das kann ich eben aber auch nur dann genießen, wenn ich wirklich mich voll und ganz der Sache - neun oder zehn Wochen - hingegeben habe. Marcus: Ja, das glaube ich auch, und ich glaube so etwas ähnliches hat auch der Boxer Mayweather gesagt. Da war kurz vorm Kampf jemand bei ihm in der Kabine und wusste jetzt nicht, ob er den überhaupt ansprechen kann oder so und da meinte er “ey komm, setz Dich, ich habe Zeit. Was ich jetzt nicht in der Vorbereitung mir erarbeitet habe, das hole ich jetzt auch nicht mehr auf in den letzten zehn Minuten”. Nick: Genau so ist es. Marcus: Der war mega entspannt. Nick: Ja, das ist so. Wir haben eben noch darüber geredet. Im Gang, in den Katakomben, als wir quasi im absoluten, größten Spannungsaugenblick, kurz bevor wir in die O2 Arena gegangen sind. Ich meine, da waren jetzt irgendwie 8000 bis 9000 Leute da, die auf uns gewartet habe. Ich habe gleich den wichtigsten Kampf meines Lebens und was haben wir in dem Gang gemacht? Wir haben ein bisschen Salsa getanzt. Wir hatten einfach bock auf Tanzen, weil die Musik gut war und einfach - ich weiß gar nicht, wie wir darauf gekommen sind genau. Aber wir haben es getan. Also nicht mit meinem Gegner, ja. Der war schon auf dem Weg ins Octagon, aber ich hatte ja noch ein bisschen Zeit. Das kannst Du eben auch nur, wenn Du wirklich entspannt im Kopf bist. Marcus: Ich habe ja auch schon ein paar Kämpfe von Dir vorher gesehen und jetzt natürlich auch den in Berlin. Da hat man dann auch gesehen, allein von Deinem Fitnesslevel oder so, was für eine krasse Steigerung Du jetzt in Thailand dann noch einmal hingelegt hast. Gerade auch zum Beispiel, was die Beinarbeit angeht, die ganzen drei Runden durch. Das war auch so einer der Hauptelemente an denen Du gearbeitet hast, oder? Nick: Das war eines der Hauptelemente, an denen ich gearbeitet habe. Und jetzt arbeiten wir wieder an etwas. Man ist immer nur so gut wie sein letzter Kampf. Ich möchte den letzten Kampf als Standard jetzt nehmen und möchte natürlich einen drauf setzen. Und ich will beim nächsten Mal wieder, dass die Leute sagen “Das hätten wir jetzt nicht erwartet”. Aber im positiven Sinne. Weißt Du, ich bin ein bisschen, was das MMA angeht, ein Spätstarter, aber irgendwie ging das bei mir jetzt immer kontinuierlich weiter. Und wenn ich irgendwie gemerkt habe, ich komme irgendwo nicht weiter, dann habe ich etwas geändert. Ich bin da einfach zu stur, um aufzugeben. Ich glaube mit dem Mindset und vor allen Dingen der Gnade des lieben Gottes, dass ich gesund bin und dass meine Familie gesund bleibt, könnte das jetzt ruhig noch so ein paar Jahre weitergehen. Marcus: Ja, von mir aus auch. Also ich werde Dich auf jeden Fall weiter beobachten. Nick: Also Deinen Segen habe ich schonmal. Dankeschön! Dann wird alles gut. Marcus: Weißt Du schon, wie lange Du jetzt in Thailand bleibst? Das hängt wahrscheinlich auch von dem nächsten Kampf ab, oder? Wann und wo der dann stattfindet? Nick: Genau so ist es. Ich darf vertraglich leider noch nichts sagen. Ich kann nur sagen, es gibt zwei Alternativen. Eine ist ein bisschen weiter weg bzw. von Deutschland ein bisschen weiter weg. Die andere Variante wäre Europa, wahrscheinlich. Das entscheidet sich jetzt. Beide Kämpfe werden super interessant für mich. Und ich würde das schon so machen, wie auch beim letzten Mal, dass ich bis kurz vor dem Kampf hier im Trainingslager bleibe. Marcus: Hast Du jetzt auch schon Deine Ernährung umgestellt? Also kochst Du gerade ab und wirst dann wieder leichter? Nick: Ich muss, ja. Marcus: Also ich habe Dich ja gesehen einmal beim Kampf in Berlin und dann kurz danach noch einmal im Tempodrom in Berlin und da waren dann schon, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, 10 bis 15 Kg mehr drauf, ne? Nick: Also, Du willst jetzt sagen, dass ich Fett bin, ja? (beide lachen) Nein, Du hast schon recht, das waren locker 15 Kg mehr. Ich bin, wie gesagt, der Junge von neben an. Ich liebe, verdammt nochmal, Schokolade. Ich liebe es, Nachts aufzustehen und einfach etwas aus dem Kühlschrank rauszunehmen und mir das reinzudrücken. Ich habe das vorher schon so gemacht und ich mache das jetzt immernoch so, wenn ich kann. In der Vorbereitung kann ich es nicht mehr und das ist eben die Zeit, die jetzt halt wieder angebrochen ist. Ich brauche diese Zeit auch bis zum Wettkamp, um mit dem Gewicht runterzukommen. Marcus: Hast Du dann einen bestimmten Coach nur für die Physis? Gibt es dann Coaces nur für Kicken, nur fürs Boxen, nur für Bodenkampf? Nick: Ja genau, ich habe in Deutschland mit Jack, also Jakov Maximovic, jemanden gehabt, der sich der Sache angenommen hat. Und jetzt hier im Tiger Muay Thai habe ich _________. Das ist der blonde, gutaussehende, muskelbepackte Kerl, der auch in Berlin an meiner Seite war. Das ist jemand, der sowohl mein Fitnessprogramm für mich plant, aber auch einen großen Teil der Ernährung übernimmt. Und jetzt muss ich auch ganz ehrlich sagen, meine Frau. Meine Frau ist mittlerweile eine ganz feste Bank hinter mir. Gerade was die Diät am Ende angeht. Die hat sich unglaublich auch gemacht, was McGyvern - so nenne ich das - angeht. Also die kann locker ein 3 bis 4-Sterne Menü aus - ich sage mal - ein paar Zwiebeln, Lauch und einem Küchenmesser aus dem Hotel und einen weißen Fisch machen. Weil ich eben nicht die Buffets in den Hotels dann vor den Wettkämpfen sehen kann. Und wir bleiben dann meist im Zimmer und sie zaubert mir da etwas mit dem Wasserkocher und eben die Zutaten, die wir selber mitbringen. Sie ist da schon echt eine Bank. Marcus: Cool! Das klingt auf jeden Fall so, als ob Du perfekt aufgestellt bist für den nächsten Kampf und hoffe ich noch ganz viele andere Kämpfe, die auch noch kommen, ne? Nick: Ja ich denke auch, aber danke, ja. Marcus: Okay Nick. Vielen, vielen Dank für Deine Zeit. Ihr seid jetzt auch fünf Stunden vor Deutschland. Ich bin ja gerade mal wieder in Berlin, weil wir nächste Woche eine fette Konferenz machen. Und deshalb will ich Dich auch nicht mehr zu lange aufhalten, bevor Du schlafen gehst, ich glaube wir haben 23.00 Uhr. Also grüß Deine Frau, grüß Deine Family. Lass uns in Kontakt bleiben. Tausend Dank nochmal! Nick: Sehr sehr gerne! Danke, dass ich dabei sein durfte! Marcus: Ja sehr gerne. Vielleicht kannst Du noch mal Deine Facebook-Seite am Ende nennen, für die Leute, die jetzt auch an Dir interessiert sind oder allgemein am Sport MMA. Nick: Genau, also für alle, die mir folgen wollen oder mit mir in Kontakt sein wollen: nickheinmma ist der Begriff, den ihr sowohl bei Twitter, Instagram, aber auch Facebook eingeben könnt und dann findet ihr mich. Nick Hein MMA. Relativ einfach und relativ leicht zu merken. Marcus: Ich verlinke das auch noch einmal in den Shownotes zu diesem Podcast. Also in dem Sinne: Vielen Dank, wir bleiben in Kontakt und viel Erfolg für deinen nächsten Kampf ja? Nick: Super, hat mich gefreut! Dankeschön! Marcus: Gerne, ciao! Wenn Dir die Folge mit dem deutschen MMA Fighter Nick Hein gefallen hat, dann hinterlasse doch bitte eine Bewertung auf iTunes. Alle Links und Shownotes findest Du auf www.LifeHackz.de. Danke und bis bald! Dein Marcus. [/su_spoiler] [/su_accordion]

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  • Med utvidgade sinnen - Tourette och musik. Möt Nick van Bloss, konsertpianist.

    · 00:37:20 · Tollans musikaliska

    Hör musikalisk kreativitet ihop med förmåga till unika associationer, att vara excentrisk, too much, heldeppig, gränsöverskridande eller hyperaktiv? Kort sagt - allt annat än mainstream. Del 2 av 4. Konsertpianisten Nick van Bloss har haft svårartad Tourettes syndrom sedan han var sju år.- Så snart jag satte mig vid pianot försvann mina fåniga och dumma ticks, men när jag slutade spela och lämnade pianot, återvände kriget i min kropp och de okontrollerade rörelserna tog över, berättar han. I sin bok busy body - my life with tourettes syndrome, ungefär rastlös kropp mitt liv med tourettes syndrom, kallar Nick van Bloss sig själv Tourettist och radar upp alla de symptom som han har: han blinkar och rullar med ögonen, han trutar med munnen och blåser ljudligt ut luften, han knycker våldsamt med huvudet framåt och skakar det åt sidorna, han hoppar och sparkar och slår med knytnävarna rakt in i sin egen mage, han knäböjer, slår ihop käkarna om och om igen, tänder och släcker ljuset i sovrummet hundra gånger innan han lägger sig, räknar stegen till och från skolan, spottar in i människors vänstra öga, knyter och knyter upp skosnörena tio gånger, låter alla tio fingrar samtidigt ta tag i okända människors flottiga näsor, kinder, örsnibbar, käkar, nackar, ögonlock, armbågar och knän! Han knyter musklerna i vadorna om och om igen, hyperventilerar, skrattar och uttallar olika läten väldigt högt. Allt detta sker mot hans egen vilja. Tourette har tagit kommandot över Nick van Bloss.Å det grövsta blir han mobbad i skolan. Av både elever och lärare. Hans liv är ett helvete. Och varken han själv eller hans familj vet varför allt detta sker. Men när Nick van Bloss är elva år finner han och föräldrarna ett piano vid vägkanten med en påklistrad, handskriven lapp: Gott hem önskas! - Det blir min allra första kärlek, säger Nick van Bloss. Jag finner frihet, jag drömmer mig bort från mitt olidliga liv. Ljuden jag skapar är vackra, kraftfulla och arga. Det jag inte kan säga i ord säger jag i toner. Från 15 års ålder studerar Nick van Bloss piano vid Royal Music Conservatory i London. Efter stora framgångar med flera priser tappar han dock lusten att fortsätta i karriärkarusellen inom den klassiska musiken. Han är trött på stress och krav från andra som styr hans liv. Han avskyr de obligatoriska tävlingarna, och vägrar ställa upp på de sexuella krav som ofta ställs på musikerna för att bli uttagen att deltaga. Nick van Bloss säljer sin fina flygel och flyttar från London. Han möter sin stora kärlek, en man. Musiken fortsätter dock att spela i hans huvud och han studerar in Bachs Goldbergvariationer helt utan piano. - Det finns stora känslor bakom Bachs välordnade musik. Bachs musikaliska kontroll hindrar även mig att brista ut i Bach som skulle kunna ske om jag överrumplas av mina olika ticks, förklarar Nick van Bloss. Och det känns så bra! Jag är bättre än jag kunnat drömma om. Jag känner att livet var värt att leva. Tankar kring tidigare tillkortakommanden, min dåliga självkänsla och mina tvivel försvinner. 2007 gör BBC Horizon en dokumentär Mad but Glad om Tourettes syndrom där han medverkar. Efter 15 års frånvaro gör Nick van Bloss i april 2009 comeback då han spelar en konsert av Bach och Beethovens Kejsarkonsert med English Chamber Orchestra i Cadogan Hall i London. En triumf utropar recensenterna! Nick van Bloss turnerar sedan dess internationellt och har spelat in skivor med musik av Bach, Chopin och snart med Mozart. Musikproducent Michael Haas anser att Nick van Bloss i polyfon musik, såsom Bachs musik, erbjuder en övermänsklig presicion och individualitet utan att förlora överblicken. Nick van Bloss känner stark gemenskap främst med Mozart och Chopin, två tonsättare som han anser ofta blir missförstådda. - De var komplicerade själar, som led, älskade, kände ångest, vrede, elände   och plågades av pengabrist och åkommor. Båda dog unga. Så visst känner jag en samhörighet med dem, förklarar Nick van Bloss. - Det skrämmande med Mozarts musik är att du tror att det blir en lätt match att spela den, men när du prövar märker du att lättheten är bedräglig. Under några minuter flyter allt fint och så bopp, händer något. Hans musik är som en gupp-väg kantad av blommor. Vilken blomma skall du närskåda, vilket gupp skall du undvika? Så Nick van Bloss gör fingrarna så mjuka och smidiga som möjligt så att de får en mänsklig röst med andning och flöde. Mozart behöver det, han kräver det, förklarar Nick van Bloss. Finns det någon situation i livet som gör att dina kroppsliga rörelser och ticks försvinner, undrar jag? - Nej, säger Nick van Bloss, som försökt allt. Jag är alltid spänd, och min kropp rör sig ständigt! Det är mitt normala jag. - Hur är det i kärlek och under erotiska upplevelser, försöker jag? - Nej. Alla mänskliga sinnesrörelser och känslor existerar sida vid sida med min kropp som ständigt rör sig. Det förändras aldrig! Jag vet att det enda som hjälper är att spela piano. Så min stackars kropp får aldrig vila, förklarar konsertpianisten Nick van Bloss. Manus och produktion, Birgitta Tollan.Musiklista:Fire And ImprovisationJonason, Emil,Jonason, EmilREHABAmy Winehouse,Amy WinehouseAmy WinehouseISLAND RECORDS 00407, 171 782 3Cp SkräckMbuyamba MbuyambaMad OddsPrelude In B-Flat Minor, Op. 28 No 16Chopin,Nick Van BlossNimbus Records, NI6215Keyboard Concerto In D, Bwv - 3. AllegroJohann Sebastian Bach,Nick Van Bloss, English Chamber OrchestraNimbus Records, NI6141 Goldberg Variations 'Aria Mit Verschiedenen Veränderungen' BWV 988_ AriaJ S Bach,Nick Van BlossNimbus Records, NI6136 Minor, BWV 1056 - 3.PrestoNick Van Bloss, English Chamber OrchestraNimbus Records, NI6141 Goldberg Variations 'Aria Mit Verschiedenen Veränderungen' BWV988/ Variation 1J S Bach,Nick Van BlossNimbus Records, NI6136 Goldberg Variations 'Aria Mit Verschiedenen Veränderungen' BWV988/ Variation 1J S Bach,Nick Van BlossNimbus Records, NI6136Goldberg Variations 'Aria Mit Verschiedenen Veränderungen' BWV988/ Variation 1J S Bach,Nick Van BlossNimbus Records, NI6136 Fire And ImprovisationJonason Emil,Jonason EmilSonata No 12 In F Major, K. 332 Ii. AdagioW A Mozart,Nick Van BlossKONSERT FOR PIANO & ORKESTER NR 18 B-DUR KV 456Wolfgang Amadeus Mozart,Martha Argerich/ EugenJ ochum / Bayerska Radions Symfoniorkester(München)BR KLASSIK 31999, 90070109KONSERT FOR PIANO & ORKESTER NR 26 D-DUR KV 537Wolfgang Amadeus Mozart,Friedrich Gulda/ NikolausHarnoncourt / Concertgebouw Orkest. (Amsterdam)TELDEC 03706, 8.42970KONSERT FOR PIANO & ORKESTER NR 20 D-MOLL KV 466Wolfgang Amadeus Mozart,Mitsuko Uchida / JeffreyTate / English Chamber Orchestra (London)PHILIP S00305, 416 381-2KONSERT FOR PIANO & ORKESTER NR 2 B-DUR KV 39Wolfgang Amadeus Mozart,Murray Perahia / English Chamber Orchestra (London)SONY CLASSICAL 15676, 82876872302Sonata No 12 In F Major K. 332 Ii. AdagioW A Mozart,Nick Van Bloss4th (Final) Movement Of Sonata No 3 In B Minor Presto AgitatoChopin,Nick Van BlossNimbus Records, NI62154th (Final) Movement Of Sonata No 3 In B Minor Presto AgitatoChopin,Nick Van BlossNimbus Records, NI621516 Prelude In B-Flat Minor Op. 28 No 16Chopin,Nick Van BlossNimbus Records, NI6215

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  • Nick Thomas: Shadowars, The Spill Canvas, and Snow Survival Skills

    · Bridge The Atlantic

    This week on Bridge the Atlantic, we're joined by Nick Thomas (of the Nick Thomas Band, and formerly The Spill Canvas). With The Spill Canvas, Nick toured the US and the UK, playing with artists including the Goo Goo Dolls, Motion City Soundtrack and One Republic. The band released 7 albums and 5 EPs between 2002 and 2012. Nick’s latest project is the Nick Thomas Band, who recently released their first album Shadowars which debuted at #13 on the iTunes Alternative chart. We chat with Nick about The Spill Canvas, the Nick Thomas Band and learn how to unlock a frozen padlock using a warm bodily fluid...   Highlights: - We learn that Nick really enjoys cartoons - Nick tells us about the pressure The Spill Canvas were under to fulfil their contractual obligations with Warner Bros - Ross fanboys over Nick (The Spill Canvas were one of his favourite bands when growing up) - Ross tells Nick about a time that he and his friend Carly acted out one of their songs in the middle of a party - Nick and Marcio discuss how the role of the fan is more important than many think - We talk about our mutual friend Tyler Hilton's new record - We discuss Nick's new project, The Nick Thomas band, and their latest album Shadowars - Marcio shares his belief that music will find you when the time is right - Nick tells us the differences between The Spill Canvas and the Nick Thomas Band - Nick renames Glasgow "Depressing-ville" - We hear about about a female fan of Nick's who has a tattoo of his face near a very special place - Nick shares a story involving snow, a flat tyre and a warm bodily fluid... - Marcio is a creepy dad (but not really) - Kuchin is the state food of South Dakota (apparently) but Nick has never tried it - Nick and Ross have a shared love for Gordon Ramsay   More: - View the full show notes at http://bridge-the-atlantic.com - Follow us on Twitter at @bridge_atlantic

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  • ep 77: Nick Kroll

    · 02:21:25 · Anna Faris Is Unqualified

    Nick Kroll (OH HELLO, THE KROLL SHOW, THE LEAGUE) joins Anna and Sim for this week’s episode of Unqualified! They talk about what REALLY happens when you take on the New Orleans night life after the Super Bowl, fart etiquette with your significant other, and the importance of dating passionate people! After Jack makes a surprise appearance to try out some new jokes, Anna and Nick go head to head in a round of "Know Your Lines!" They then call Kelly, who finds out someone she's been casually seeing for two years has been in a long term relationship, and Katie, whose best friend unknowingly named her baby the same name she was planning on naming her own baby! Tune in!    Nick Kroll: @nickkroll Anna Faris: @annafaris Sim Sarna: @simsarna  Unqualified: @unqualified   Make sure you check out this week’s sponsors, Texture, an all in one magazine app that lets you customize subscriptions, and Blue Apron,  a meal delivery service that provides customers with weekly pre-portioned meals with recipes!  For a 14 day free trial go to: https://www.Texture.com/unqualified For a three free meals go to: https://www.Blueapron.com/unqualified

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  • Nick Kroll on theChive Podcast - Ep57

    · Chive Podcast

    "My Blind Brother" star Nick Kroll and director Sophie Goodhart talk childhood dreams, genocidal maniacs, and the all-important question - boxers or briefs? Plus, Nick Kroll has plenty to say about seven seasons of "The League," "The Oh, Hello Show," Las Vegas, and "The Nick Show Kroll."

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  • MHC #70 The Power of Kroll 102

    · Doctor Who: Mostly Harmless Cutaway

    322 days until the next Gally 24! GALLY: Welcome to Mostly Harmless Cutaway Seven-O featuring Eric, Josh, and Erik (@sjcaustenite)! That's right folks, it's finally time to sit down for a massive helping of Robert Holmes' indelible The Power of Kroll. Yes folks, Commentaries are back! WARNING: This discussion contains miscellaneous, Sherlock, Torchwood, new WHO, and Classic SPOILERS pertaining to Doctor Who. If you are 100% spoilerphobic to New & Classic epsiodes not yet seen, do not complain to us. This episode is MOSTLY HARMLESS & contains EXPLICIT terms and as always expect strokes of innuendo throughout. LINKS: The Doctor Who Bookclub Podcast, (@dwbcpodcast): dwbcpodcast.blogspot.com MHC #?4 Gally 22 What's Worse than the Power of Kroll? guidetothewhoverse.libsyn.com/webpage/mhc-4-gally-22-what-s-better-than-the-power-of-kroll- DISCLAIMER: Don't honestly recall whether this episode of MHC was actually EXPLICIT or not. COMING SOON: MHC #71 Around the Horns of Nimon   DON'T PANIC   Host/Producer: EricEmail: EscoWHO ~at~ gmail ~dot~comTwitter: @Bullitt33 / @BullittWHOBlog: bullitt33tvblog.wordpress.com Co-host: JoshEmail: whomeJZ ~at~ yahoo ~dot~comTwitter: @whomeJZ Coverart/Sketch Artist:  Julian aka 'Louis Blair'Email: samwisewise ~at~ gmail ~dot~comTwitter: @JLB_ToschedeviantART: type40productions.deviantart.comHitchikersCutaway: mostlyharmless.freevar.comThe 2am Show: twoamshow.libsyn.com Co-hostess: CatEmail: fancyfembot ~at~ gmail ~dot~comTwitter: @fancyfembotFacebook: facebook.com/fancyfembotSci-Fi Party Line: scifipartyline.comSci-Fi Party Line News Network: scifipartyline.net Mostly Harmless CutawayEmail: guidetothewhoverse ~at~ gmail ~dot~comWebsite: guidetothewhoverse.lib

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  • 384: Nick Onken | Turning Passion Into Profit

    · 00:46:48 · The Art of Charm | Social Science | Cognitive Psychology | Confidence | Relationship Advice | Behavioral Economics | Productivity | Biohacking

    Your passion will drive you. "You are the creator of your reality." -Nick Onken The Cheat Sheet: Nick shares how to find your why. Is there a formula to creating your vision? Why no idea is actually new, and why that's okay. Being successful all comes down to what? What's been the trigger for the biggest growth in his career? And so much more... Getting paid to do what you love is something all of us have dreamed of at some point in our lives. But why do some achieve that goal and others don't? And why do some artists have phenomenal careers and others never really take off? Nick Onken joins the show to share his thoughts and experiences on those very subjects. Nick is a world-renowned photographer who works with people like Jessica Alba and Usher. He shares the lessons he's learned about turning passion into profit on this episode of The Art of Charm. More About This Show: If you're passionate about something and want to create a business and an income from it would you be willing to invest 5 or 6 years to get there? That's what Nick Onken did and today he's a famous photographer working with the likes of Usher, Justin Bieber and Coca-Cola. But it did take him years to get where he is today. Over the last few years he worked as a freelance graphic designer and spent his days creating visual graphics for others. In his free time he perfected his photography skills, all the while keeping his eye on the prize of making a living with his art. On today's show he talks about how to find your passionate why, how to translate that into a vision of a business and some of the most valuable lessons he's learned on his rise to the top. Nick and I cover several subjects but two we'll highlight here are the importance of your inner circle (the people you spend the most time with) and raising your inner game. Who you hang out with, your inner circle, is one of the most influential factors in where you will go in life. If you have the right people in your life, people who are where you want to be, you will stay on track no matter what it takes. Surround yourself with people who inspire you and people you can add value to and inspire as well. Nick reiterates this on the show because it was an important factor for him. He also touches on the topic of raising your inner game or emotional IQ. In the 5-6 years it took him to build his business Nick found that he had a lot of self-criticism and self-doubt he had to face. And it was only by becoming aware of his own thoughts that he could do so. Everyone, Nick included, who has been successful has had these same thoughts and limiting beliefs, they've simply faced them and pushed through them. It's a normal part of doing something outside of your comfort zone, but you can get through it. Nick also talks about what separates those who succeed from those who don't, how to find your why, your vision and turn your passion into profit. Special thanks to Nick for being here, and thanks to you as well. We'll see you next time on The Art of Charm. THANKS NICK ONKEN! If you enjoyed this session of The Art of Charm Podcast, let Nick know by clicking on the link below and sending him a quick shout out on Twitter: Click here to thank Nick on Twitter! Resources from this episode: Nick Onken's web siteSHOPTalk, Nick's podcast Nick Onken on TwitterNick Onken on Instagram The Art of Charm bootcamps   You'll also like: -The Art of Charm Toolbox-Best of The Art of Charm Podcast Wanna leave a comment? Too bad! Email me instead (we read everything)!  HELP US SPREAD THE WORD! If you dug this episode, please subscribe in iTunes and write us a review! This is what helps us stand out from all the fluff out there. FEEDBACK + PROMOTION Hit us up with your comments and guest suggestions. We read EVERYTHING. Download the FREE AoC app for iPhone Email jordan@theartofcharm.com Give us a call at 888.413.7177 Stay Charming!

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  • 06: Living a Life on Fire with Nick Unsworth

    · 00:37:18 · Are You Real | Finding Your Purpose | Discover Your Talents | Christianity | Christian | Believer | Faith | Christ Follower

    Nick Unsworth Founder of Life on Fire.com is an internationally known seasoned speaker & author with deep expertise on Business Coaching & Facebook marketing. He has spoken to audiences from 30 to 1,500 around the world. With his authentic charisma, unique ability to make learning fun, and ability to deliver result generating content, Nick is frequently one of the top rated speakers at major conferences both online and offline. Nick’s ability to connect with the audience and content delivery style leaves the audience feeling empowered and ready to take action. His mission isn’t just about teaching…it’s about creating success stories. Nick sold his first business by the age of 30 and knows what it takes be successful and live a life on fire.  Most importantly, Nick has a burning desire to help YOU be the success story you were put here on this earth to be.  It’s his greatest obsession and you’ll leave empowered knowing exactly how to get your business to 7 figures. What you’ll hear in this episode:   How Nick grew up as an ordinary guy with BIG dreams that ANYTHING is possible How Nick fell into the trap of chasing quick money before realizing he needed a DEEPER purpose How Nick found his clear purpose: to create more value and help other businesses be fruitful A turning point for Nick came at 28 years old with a cross tattoo and the word “Believe.” How Nick found that he could create value for his clients by using Facebook ads How Nick’s path changed when he switched his mindset and let God work things out for him He started Life on Fire and realized that his purpose was to help others find their purpose. In a nutshell, Nick describes his work as “helping others unlock their passion and purpose.” How Nick was amazed at the difference in his business when he decided to “be IN the Word of God” How Nick is motivated by his mother’s reminder, “You can do ANYTHING you put your mind to.” Nick became determined that Life on Fire WILL become the #1 personal development company in the world! Personal development: GOD makes the difference! Validation points, and how they assure you of God’s favor and vision Nick’s biggest strength is communication and connecting with people. Nick’s biggest weakness is trusting people, to a fault, so he gets taken advantage of and manipulated by others.  Another weakness: FOMO—Fear of Missing Out!  This leads to taking on TOO MUCH! How do you share the gospel in your daily life? “If our lives are ‘on fire,’ then people will want that too. I use live events to share my faith and my testimony, and we’ve seen numerous people come to salvation!” What is a recent book you’ve read? “I’ll mention several that have made an impact: Scaling Up by Verne Harnish, The Go-Giver by Bob Burg, and Circlemaker by Mark Batterson.” What parting advice do you have for our listeners? “Completely reconnect to what matters to you and get to the root of what you want to do. What are your gifts? If money absolutely did NOT matter, what would you do every day?” Resources:   www.lifeonfire.com www.nickunsworth.com   

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  • He Pushed Button, $1 Trillion Transferred with Nick Sonnenbergof CalvinApp

    · 00:16:59 · The Top Entrepreneurs in Money, Marketing, Business and Life

    Episode 152 Summary: In Episode #152, Nathan speaks with Nick Sonnenberg, the founder of CalvinApp, a productivity mobile app designed to cut back on the amount of emails and texts sent back and forth when making plans. Listen as Nathan and Nick discuss the latter’s transition from making a seven figure salary to building his new startup. YOUR $100: Remember to subscribe to the show on itunes then text the word "nathan" to 33444 to confirm that you've done it to enter to win $100 every Monday on the show. Do this now. Stop reading this and do it! Click here to join the top tribe and instantly learn how Nathan made his first $10k at 19 years old: http://nathanlatka.com/startertribelive Top Entrepreneurs join Nathan Latka daily inspired by, Art of Charm, Pat Flynn, John Dumas, Entrepreneur on Fire, Chalene Johnson, Lewis Howes, School of Greatness, HBR Podcast, the StartUp podcast, Mixergy, Andrew Warner, AskGaryVee, and the great hosts of BiggerPockets! Time Stamped Show Notes: 01:00 – Nathan’s introduction to today’s show 01:47 – Nick joins the show 01:54 – For eight years, Nick used mathematical models and programs on Wall Street to trade stocks in milliseconds. 03:50 – There were many parallels with business and finance with automation that Nick observed as a high frequency trader.  04:50 – Nick was making seven figures before he decided to do his startup. 05:29 – Like many people, Nick values the ability to work on what he wants whenever he wants. 05:52 – Calvin App is funded by 200K of Nick’s own money and another 200K raised by family and connections. 06:21 – The company is looking to raise around 750K. 07:27 – CalvinApp stores the plans of a user and can compare it to those of another user to efficiently find a time both users are free. 09:33 – Instead of making money, the app’s current focus is to improve and get users. 09:45 – Moving forward, CalvinApp plans to make money through affiliate partnerships with services such as OpenTable and Fandango. 10:08 – Nick discusses a second interesting method with CalvinApp that is further down the road. (integrating into brands) 10:56 – CalvinApp has had about 400-500 downloads since coming out very recently on the app store. 11:35 – Who is Calvin? 13:07 – Famous Five 3 Key Points: As a high frequency trader, Nick observed the benefits of automation not only in finance but also in everyday life. CalvinApp allows a user to store plans and compare it to those of another user to efficiently find a time both users are free. Soft skills such as marketing and web development can be just as important as hard skills such as engineering and math. Resources Mentioned: Growth Geeks – The way Nathan hires growth hackers on a per project basis for things like info graphics, blog posts, and other growth projects LinkedIn – Nick Sonnenberg’s LinkedIn CalvinApp – Nick’s mobile app Jack Dorsey – CEO Nick keeps up with Less Doing, More Living – Book Nick stands by Slack – One of Nick’s online tools Trello – One of Nick’s online tools Evernote – One of Nick’s online tools   Famous 5 Favorite Book?—Less Doing, More Living by Ari Meisel What CEO do you follow?— Jack Dorsey What is your favorite online tool?— Slack, Trello, Evernote Do you get 8 hours of sleep?— No If you could let your 20 year old self know one thing, what would it be?—To get involved with web development and marketing instead of focusing too much on Engineering and Math. Listen to The Top if you want to hear from the worlds TOP entrepreneurs on how much they sold last month, how they are selling it, and what they are selling - 7 days a week in 20 minute interviews! Join the Top Tribe at http://NathanLatka.com/TheTop The Top is FOR YOU if you are: A STUDENT who wants to become the CEO of a $10m company in under 24 months (episode #4) STUCK in the CORPORATE grind and looking to create a $10k/mo side business so you can quit (episode #7) An influencer or BLOGGER who wants to make $27k/mo in monthly RECURRING revenue to have the life you want and full CONTROL (episode #1) The Software as a Service (SaaS) entrepreneur who wants to grow to a $100m+ valuation (episode #14). Your host, Nathan Latka is a 25 year old software entrepreneur who has driven over $4.5 million in revenue and built a 25 person team as he dropped out of school, raised $2.5million from a Forbes Billionaire, and attracted over 10,000 paying customers from 160+ different countries.   Oprah gets 60 minutes or more to make her guests comfortable to then ask tough questions. Nathan does it all in less than 15 minutes in this daily podcast that's like an audio version of Pat Flynn's monthly income report. Join the Top Tribe at http://NathanLatka.com/TheTop

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  • 70: How and Why You Should be Foam Rolling with Nick Mueller

    · The 18STRONG Podcast: Golf | Golf Fitness | Mental

    Nick Mueller joins us again to discuss how important self myofascial release/massage (SMR) can be for a golfer, and how it can be done very effectively if you have the right kind of tools, like a foam rolling. Nick is the head of Golf Performance at Innovative Fitness in South Surrey, BC , Canada.  Nick is an expert when it comes to strength and conditioning, especially in the world of golf and fitness.  Nick was a guest on an earlier episode of the 18STRONG Podcast (Episode 010) which we discussed regressing and correcting movement in the golfer in order to progress and make improvements.  This episode falls right in line with the last one. Knowing SMR techniques and how to properly do them with a small piece of equiptment (like a foam roller or ball) can save you lots of time and money trying to get your body back in order or recovering from a tough day on the course. Subscribe to the 18STRONG Podcast on iTunes and stitcher by clicking the button below:   Nick Mueller's Background You can find more about Nick and his background at Innovative fitness HERE  Since we last heard from Nick on the show he has started a new junior golf program at Innovative Fitness and has been working with several WebdotCom hopefuls. Nick has also been named an ambassador for RAD a company that specializes in making very sophisticated self myofascial products.   Highlights from this Episode Nick catches us up on all of the projects and programs he is affiliated with since our last conversation on the show (60 episodes ago!). Nick gives us a breakdown of what fascia is in layman's terms and what we can do to work on it. We discus several different tools available that can help you with your self massage techniques. Nick highlights a few of the RAD products that he loves and why Nick explains why a golfer especially should be utilizing SMR techniques to play better and feel better   CaddyShack or Happy Gilmore? Bagger Vance (Nick just had to be different.  For the record, I do not accept this answer as legitimate!) Who would you like to spend a day on the course with? Tiger Woods What are you excited about in your near future? His new Junior Program, Heading to the PGA show to represent Innovative Fitness and RAD Where to Find Nick Mueller Facebook: Nick Mueller Twitter: @Nickmgap Instagram: CoachMueller Innovative Fitness: www.InnovativeFitness.com Other Links Mentioned RAD rollers and other products   Having Trouble Leaving a review from your iPhone or desktop? CLICK HERE to see how on your iPhone! CLICK HERE to see how on your desktop! The post 70: How and Why You Should be Foam Rolling with Nick Mueller appeared first on 18STRONG.com.

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  • Nick Kroll and John Mulaney & Airto Moreira

    · Bullseye with Jesse Thorn

    John Mulaney and Nick Kroll are well seasoned comedians who have made a name for themselves in many different forms of media. Jesse sits down with Mulaney and Kroll to discuss their new broadway play, Oh, Hello, the downfall of Mulaney, and how they created their favorite alter ego's, Gil Faizon and George St. Geegland. Mulaney and Kroll star as George St. Geegland and Gil Faizon respectively in their new show on Broadway called, Oh, Hello. Airto Moreira is a Brazilian born Jazz percussionist and drummer. He has worked as a professional musician since the age of 13, moving to New York in the late 1960's where he helped develop the "Jazz Fusion" genre of music. He sits down with Jesse to talk about Brazilian percussion methods, his move to America, and his experience playing with Miles Davis and other great Jazz legends. Jesse talks about Brooklyn based rapper Desiigner's newest single "Tiimmy Turner." The track combines melody, rapping, and auto-tune to create a very unique Southern Trap record.

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  • Nick Polizzi: Ayahuasca & The Sacred Science

    · 00:55:11 · 180 Nutrition -The Health Sessions.

    This week welcome to the show Nick Polizzi. He has spent his career directing and producing feature-length documentaries about holistic alternatives to conventional medicine. Most recently, Nick directed The Tapping Solution and co-edited Simply Raw - Raw for 30 Days. His current role as producer of The Sacred Science—a documentary about explorations in the Amazon to learn about traditional, healing practices—stems from a calling to honor, preserve, and protect the ancient knowledge and rituals of the indigenous peoples of the world. Questions we ask in this episode: What inspired you to make the documentary ‘Sacred Science’? What is ayahuasca? Western medicine encourages us to take a pill to fix the problem. Can we do this with indigenous medicines? We are living in a world that keeps us constantly distracted. What impact is this having on us (not engaging in our own truth)? You mention the “way of being” that is taught by elders in the Andes and Amazon. Please explain. Shop: http://shop.180nutrition.com.au/ This week we are doing it with the awesome Nick Polizzi. Nick is a documentary maker and he is the man behind the doco, The Sacred Science. If you haven’t seen it, I highly recommend you check it out. It’s just a fascinating documentary and I’ll read the synopsis right now about it straight off the text. [00:01:00] It says, “Witness the story of eight brave souls as they leave the developed world behind in search of deeper answers. Living in seclusion for one month in the heart of the Amazon jungle, these men and women take part in the powerful healing practices of Peru’s indigenous medicine men working with centuries old plant remedies and spiritual disciplines.” [00:01:30] It’s just fascinating. We get into Nick’s own personal journey as well. We discuss ayahuasca, which is something that I have done myself as well and that’s why it was just great to get Nick on and talk about this with him and Stu as well today. In this conversation I have no doubt you’re going to find this very fascinating. Now Nick has offered very kindly to all our listeners if you want to watch his documentary for free now you can go to a special link which is thesacredscience.com/free-screening. [00:02:00] Just find the website. Thesacredscience.com/free-screening. Then you can watch the documentary for free. After you listen to this interview I have no doubt you’re going to want to go back and check it out. The other thing I will add I want to give you as well because talk about ayahuasca. I actually documented my own ayahuasca journey three years ago in blog posts. They are on the 180 Nutrition website so if you want to check them out as well, go back to 180nutrition.com.au. Go to the search field on the home page and just search for ayahuasca and that’s going to bring up the five blog posts I wrote. [00:02:30] There’s little videos in there too and I document all of my thoughts, and feelings, and everything in there. It was a very personal journey for me and one I’m very glad I shared. I have no doubt you’ll find them useful as well. Anyway, so there’s two things for you there. We do discuss all of this in the podcast as well if you want to make notes. Of course the links will be on the actual blog post of this interview as well when it’s released. Anyway, let’s go over to Nick. Enjoy. Hey, this is Guy Lawrence. I’m joined with Stuart Cook. Hey, Stu.   Stu Hello, Guy. How are you? Guy I’m absolutely great actually. Our awesome guest today is Nick Polizzi. Did I get that right? Nick Yeah. Guy Yeah, brilliant. Nick, thanks for coming on, mate. It’s the first time we’ve explored this kind of topic and I’m very much looking forward to sharing it across with our audience today. Just to kickstart the show, mate, if you were on an airplane flying to Australia right now, and you sat next to a complete stranger, and they asked you what you did for a living, what would you say? Nick Man, I’d ask them how much time they had? I guess they’d have a lot of time. What is that, a 15-hour flight? Guy Yeah. Exactly. Nick I guess I’d say I’m a documentary filmmaker, author, shamanic explorer, adventurer. Somebody who is constantly on their own evolutionary path. The medicine path I guess. Stu Yeah. What reaction would you get from that normally as well? What would that be? Nick I guess it depends on who we’re talking about? Are we talking about a suit or are we talking about a girl who just got back from Burning Man? Stu Burning Man. Exactly. Yeah, two very different conversations, right? Nick [00:04:30] Yeah, but I’m starting to find that there’s actually a pretty large cross-section of the population here in the States at least that are really interested in this kind of inner work. That kind of idea was something that even 10 years ago that wasn’t really being talked about very much. Yoga was a big deal. Yoga was this foreign thing 10 years ago or 15 years ago here in the States and now everyone and their grandmother does it. I think that we’re primed. Full Transcript & Video Version: http://180nutrition.com.au/180-tv/nick-polizzi-interview/

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  • Content Creation Hacks: How to Quickly Produce Valuable Content

    · 00:41:08 · Social Media Marketing Podcast helps your business thrive with social media

    Do you create content for your business?Looking for an easier way to make your content work for you?Discover easy ways to create and repurpose your content, courtesy of Nick Westergaard.More About This ShowThe Social Media Marketing podcast is an on-demand talk radio show from Social Media Examiner. It's designed to help busy marketers and business owners discover what works with social media marketing.In this episode I interview Nick Westergaard, host of the On Brand Podcast and chief brand strategist at social and content agency Brand Driven Digital. Nick is also the author of Get Scrappy: Smart Digital Marketing for Businesses Big and Small.Nick explores easy ways to create quality content.You'll also discover how to repurpose recent and historical material.Share your feedback, read the show notes, and get the links mentioned in this episode below.Listen NowYou can also subscribe via iTunes, RSS, or Stitcher.Here are some of the things you'll discover in this show:Content Creation HacksNick's storyWestergaard Advertising began 35 years ago in Iowa when Nick's father and now business partner started what was a small, general, traditional advertising agency. Nick had worked with brands in the early days of online marketing, specifically for educational publishing companies when digital really started to grow.About 10 years ago, Nick started moonlighting as a freelancer for the family business. Eventually he would come in as a partner. In addition to changing the kind of work Westergaard Advertising specialized in, they morphed into brand-driven digital to help organizations build better brands online through social media and content marketing.Nick's book, Get Scrappy, came from a phrase he found himself saying often. Nick does a lot of public speaking, and says it was one of those experiences where he quickly dashed off a title for a new speech. Then when it came time to write it, the topic took root and excited him. Plus, he was able to draw on work he did with clients of all shapes and sizes."Get Scrappy" was a common thread. Whether it's an entrepreneurial startup, solo small business, medium-sized business, or a larger marketing team, everybody's looking to get scrappy – to do more with less.For instance, Nick talks about working with nostalgic brand Schwinn Bikes, and how it's easy to think of them as a big brand, but they're really a small, scrappy team at the headquarters in Madison, Wisconsin. Nick talked with them about this idea of getting scrappy. Schwinn's social media manager Samantha Hersil summed it up best."We could all use a few people and a few dollars more," Hersil said. That's really at the heart of the book.Listen to the show to discover how Nick's business has changed over the last 10 years.Why marketers object to creating contentContent is a tricky animal, Nick explains, so it takes a content marketing mindset. Some of the obstacles marketers encounter are from lack of a sound content strategy.The Content Marketing Institute reports that many people fly blind when it comes to content strategy. It's both an obstacle and an internal objection, because companies are just jumping on the content marketing bandwagon.Both in terms of social channels and content, Nick thinks it's easy to fall into the trap of what he calls "checklist marketing." Marketers do everything they hear about: they have a presence on every network, create every form of content, and so forth. Nick thinks if people instead develop a strategy with a business objective, their content will be better aligned with their business.Content used to be driven by the written word, Nick explains. As people scoot up to that podcasting microphone and hit the Record button with video, they get scared. There's a ripple effect, as well. Subject matter experts may feel like they're not interesting enough, or else they believe they have interesting stor...

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  • 20 VC 064: Finding Exceptional People with Big Ideas with Nick Beim, Partner @ Venrock

    · The Twenty Minute VC: Venture Capital | Startup Funding | The Pitch

    Nick Beim is a Partner @ Venrock where he focuses on internet, mobile, SaaS, big data and fintech investments. Nick blogs on the economics of innovation at www.nickbeim.com. Nick led the initial venture investments in a number of pioneering consumer internet companies including the Gilt Groupe, and Care.com (IPO). He also led the initial investments in a number of today’s leading big data innovators including Dataminr and Intent Media. Prior to joining Venrock, Nick was a General Partner at Matrix Partners and worked in the technology groups at McKinsey and Goldman Sachs. Nick’s primary passion outside of venture investing is international development, in particular accelerating international development through entrepreneurship. Nick serves on the board of Endeavor, a non-profit organization dedicated to supporting entrepreneurs in developing countries that Tom Friedman has called “the best anti-poverty program of all.” In 2011, Forbes named Nick one of the “Elite 8″ to watch in Venture Capital.   In Today's Episode You Will Learn: How Nick made his move into venture and started a bidding contest between two funds a bank for him! How Nick got to be involved with DataMinr and how Nick believes society will use data in the future? How does Nick standout in the super competitive rounds? What is Nick's value add? Is it still harder for female founders to get VC funding? Why?  What can be done to improve this imbalance in the tech ecosystem? What is impact investing? How do you balance LP returns with social impact improvements? Our friend @ August Capital, David Hornik asks Nick, what is the difference between investing in NY compared to SF?    Items Mentioned in Today's Show: Nick's Fave Book: Man's Search For Meaning by Viktor Frankl Nick's Fave Newsletter or Blog: Reid Hoffman, Essays on Entrepreneurship  

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  • 99: The Six Key Positions to Playing Your Best Golf with Nick Clearwater

    · The 18STRONG Podcast: Golf | Golf Fitness | Mental

    Nick Clearwater, the Senior Director of Teaching Quality at GolfTEC, and one of the coolest guys I know in the golf world, returns to the show this week to discuss something BIG that could absolutely change your game! With GolfTEC being the worlds largest collector of data on the golf swing over the past 20 years, they have taken some of that data and come up with direct correlations to show you 6 things that the best golfers in the world do compared to the high handicapper.  In this episode, Nick is going to break down each of these movements, so you can start changing your game today! Subscribe to the 18STRONG Podcast on iTunes and stitcher by clicking the button below: Nick Clearwater's Background Grew up in Chicago, then went to school in Michigan He has worked in quite a few locations including NY, Connecticut, Florida, Chicago, and is now based in Denver Colorado Nick is the Senior Director of Teaching Quality for GolfTEC Highlights from this Episode Nick gives us a little background on him, how he got into the game of golf and how he eventually ended up where he is today as the Senior Director of Teaching Quality at GolfTEC Nick shares with us the details of possibly the most exciting and comprehensive study ever completed on golfers, the SwingTRU Motion Study Using the GolfTEC camera and motion capture technology, and the millions of golf swings they have captured, they took a sample of 20,000 swings from 20,000 golfers, and analyzed their motion, coming up with specific measurements that correlate with high and low handicap golfers. What is GolfTEC?: According to Nick, it's "a golf instruction company that solves golfers problems." They have over 200 locations, and it's been shown that their lessons account for nearly 26% of all instructional lessons. A common misconception is that they only do indoor lessons, but Nick informed me that each GolfTEC location has a relationship with local course to be able to give outdoor playing and practice lessons, as well. So what did the SwingTRU Motion Study show?  There is a direct correlation of certain traits to handicap levels with the following 6 motions: Hip Sway at the top of the swing Hip Sway at impact Hip Turn at impact Shoulder Tilt at top of the swing Shoulder Tilt at impact Shoulder Bend at Finish Nick goes into these in much more detail on each of these, but you can see the image below for each (Red=Bad and Green=Good), as well as the video below of Nick on the Golf Channel.   Below is Nick on the Golf Channel chatting with Damon Hack about the SwingTRU Study: CaddyShack or Happy Gilmore? CaddyShack Who would you like to spend a day on the course with? Don Rickles at Pine Valley What are you excited about in your near future? Nick is simply excited about helping golfers solve their problems.  And with all of the data that they now have and what the studies have shown, he knows they can do that even more effectively, and will only get better as the data collection continues. Where to Find Nick Clearwater and GolfTEC: website: GolfTEC.com Facebook: GolfTEC Twitter: @NickClearwater and @GolfTEC Other Links Mentioned SwingTRU Motion Study Having Trouble Leaving a review from your iPhone or desktop? CLICK HERE to see how on your iPhone! CLICK HERE to see how on your desktop! The post 99: The Six Key Positions to Playing Your Best Golf with Nick Clearwater appeared first on 18STRONG.com.

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  • ALN - Nick Kroll

    · 01:18:53 · About Last Night

    Nick Kroll joins us today, and we couldn't be more excited. He plays Ruxin on THE LEAGUE, he's done voices on Family Guy, Life & Times of Tim, been on Parks & Rec, Community, New Girl, countless movies and late night appearances, and has his own sketch show KROLL SHOW, which is in its third & final season on Comedy Central. Nick is one of funniest, nicest guys in the biz, and we were lucky to get a hour of fun with him. Follow Nick on Twitter @nickkroll.

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  • Par Ouï-dire - Simone et Lucien Kroll

    · Les derniers podcasts de la RTBF.be

    Simone et Lucien Kroll : architecture d’ici Pour la première fois en Belgique, une exposition consacrée au travail de Simone et Lucien Kroll est présentée cet été par A+ et Bozar. Initialement créée par la Cité de l'architecture et du patrimoine à Paris en 2015, c'est la seule exposition de cette envergure avec plus de 80 projets et réalisations, de nombreux dessins et plans originaux, des textes, des vidéos et des photos inédits. À Bruxelles, elle est dûment complétée de témoignages de Rob Hendriks et Francis Strauven, ainsi que d'un micrométrage inédit sur son bureau et l'un de ses premiers projets d'habitat groupé à Auderghem. Thierry Genicot s’est rendu avec Lucien et Simonne Kroll dans leur bureau d’Auderghem à la Mémé aux abords de l’hôpital universitaire St Luc à Woluwé.

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  • PK 135: How to Become a Fantasy Artist

    · 00:34:47 · Pencil Kings | Inspiring Artist Interviews with Today's Best Artists

    Complete show notes at: https://www.pencilkings.com/podcast Want to know how to become a fantasy artist? In this week's interview, artist and illustrator, Nick Elias, reveals how attending art conventions such as Illuxcon helped him meet fellow artists and boost his career. You'll learn how to refine your portfolio to make the best impression on prospective employers, and hear about the fascinating themes of mythology and folklore which inspire Nick's work. And, you'll hear why even in an age of digital art, Nick feels nothing comes close to the sensation of painting with oil on canvas. Interview Chapters: 00:36 - 02:53 Introduction and Overview Your host, Mitch Bowler, introduces Nick Elias and the artist gives a brief overview of his creative career so far. 03:27 - 04:55 Nick Elias on Illuxcon and What he's Gained From Attending Art Conventions Going to Illuxcon gave Nick his first break as a fantasy artist. In this chapter, he reveals how meeting and networking with fellow artists helped him make valuable contacts and land his first paid gig. 06:01 - 12:47 Why Meeting Your Art Heroes Can Help Your Art Career Going to art conventions meant Nick was able to meet and get advice from some of his art heroes, such as Michael C Hayes. In this chapter, he explains why this was so valuable to him as a new artist, and how their feedback helped him perfect his portfolio and gave him the confidence to approach Zoe Robinson, the art director of Fantasy Flight Games, for paid work. 13:18 - 17:03 How do get to Exhibit Your Work at an art Convention? Nick decided to have an exhibition stall at Illuxcon, but his primary goal wasn't selling his work - it was getting his art seen by the right people. So how can you do this? In this chapter, you'll learn how to get a stall at an art convention...and why you shouldn't feel bad if you don't sell huge amounts of your work at first. 17:40 - 18:24 How do you Prepare for an art Convention? Getting a stall is one thing, but what about all the other stuff you need to do to prepare for an art convention? In this chapter, you'll learn how much work to take and how to present it professionally. 19:15 - 21:28 Why does Nick Prefer to Paint Using Traditional Media? Many people associate fantasy and concept art with digital artists, but there's a great number of people working in this genre who prefer traditional media, such as oil paints. Why does Nick prefer to use these materials...and what makes painting in oils so special? 21:51 - 23:26 What are the Advantages of Working Traditionally in a Mainly Digital Field? You may not know it, but there's a huge collectors' market out there for unique traditional fantasy art. In this chapter, Nick explains why using oil paint helps him reach a larger audience for his work. 23:54 - 32:12 What Inspires Nick and Makes his Work Stand out? Nick's art encompasses a wide range of themes, including mythology and folklore. But which subjects really inspire him...and how does he manage to create something completely new from historical subjecs in an already established genre of art? 32:13 - 34:46 Conclusion and Where to see Nick's Work Online Want to see more of Nick's work online? In this final chapter, you'll get all the info you need to follow him on social media and check out his website.

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  • 288: Nick Morgan | Power Cues

    · 00:57:15 · The Art of Charm | Social Science | Cognitive Psychology | Confidence | Relationship Advice | Behavioral Economics | Productivity | Biohacking

    "Every communication is two conversations: the content and the body language. When the two are aligned, you can be successful." - Nick Morgan Did you ever do something and then think, why the heck did I just do that? Our guest for episode 288, Dr. Nick Morgan, can shed some light on that for you! He says there are two parts of every communication, and he explains what they are in this episode. Nick is the author of "Power Cues", he's also a keynote speaker and one of the top communication theorists. Today we talk about the two parts of every communication, as well as how our unconscious determines most of our communication, how we can influence the emotions of others by cultivating those emotions within ourselves, the primal power of vocal tonality and how to focus on our own emotional power in crucial moments to leverage it for success. HATE CLOTHES SHOPPING? VISIT BOMBFELL TO NEVER DO IT AGAIN. AND SUPPORT THE SHOW More About This Show: Nick's early career began in the academic world. He was a professor of public speaking and earned a Ph.D. in rhetoric. Til one day a friend of his asked if he wanted to see if he had what it takes to make in the real world. The invitation was to join the governor of Virginia's office as a speech writer. And so Nick accepted the job, pole-vaulting his career in a new and public direction. Since the governor's office, Nick has written testimony for Congressional members, he's written speeches for Fortune 50 CEOs, TED talks and TV. He's certainly well-versed in communication and the impact it has on our lives. And one of the things he's studied at length is the role our unconscious plays in our behaviors, our actions and our results. He says our unconscious guides our actions, including our body language. And in order to control this we must be aware of the internal conversation happening in our minds and our bodies and then practice shifting them. When you can control your own attitude, you can reset your unconscious to dictate positive behaviors which will lead to positive outcomes. You can confidently walk into that all-important meeting or securely ask out that amazing woman by retraining yourself to perceive the situation in a positive way. Visualization is a key tool to use. It's what Olympic athletes do to reassure their unconscious mind that things are going to go exactly as they want and they will be victorious. In short, Nick says we have to align our beliefs and our intent, then our body will fall in line. We shouldn't leave it to chance, we really can take charge of our unconscious communications. It takes time and practice but there is big, big pay-off. The finer details of this show include: Body language or content: which wins every time? How many millions bits of information is our unconscious mind taking in every second? What is the friend or foe zone and why does it matter? Why charisma isn't something you're born with. Can you read others' body language to know what they're going to do before they do? And so much more! Nick and I talked about so other fascinating topics. Like did you know you can influence other people's emotions by being in a particular state yourself? Mirror neurons work unconsciously to reflect the emotions of people around us. If someone's in a bad mood, you can usually feel it. If someone's happy, it's equally contagious. You can use this effect to your advantage: if you want someone to feel relaxed and happy around you, tap into those feelings yourself. Their mirror neurons will pick up on that and they'll begin to feel relaxed and happy with you, often without knowing why. Another facet of this topic we tapped into is how to read others body language to know what we're receiving from them. Most of us know about the open and closed body language signals, but by simply listening to our own unconscious reactions and feelings about the other person we can know what they are feeling. From knowing this you can determine what they're about to do, before they do it. One last piece we discussed - which was utterly fascinating to me - is vocal tonality. Did you know that when we get people together in a room, we unconsciously elect a leader with the sounds of our voices? It's true we do. And within 5 minutes after a small group has gathered, we line up our undertones and overtones with the person who is the leader of our group. The great thing about this discovery is that we can increase our own undertones in our vocal range to increase our chances of being perceived as a leader. Nick gives us some real-life examples that highlight this phenomena. Nick was a veritable wealth of information on the importance of understanding and controlling our unconscious mind and it was a pleasure to have him on the show. I hope you enjoyed it as much as I did and will use some of the actionable items he passed along! Resources from this episode: Nick's web site Nick on Twitter Power Cues, Nick's book You'll also like: -The Art of Charm Toolbox -Best of The Art of Charm Podcast HELP US SPREAD THE WORD! If you dug this episode, please subscribe in iTunes and write us a review! This is what helps us stand out from all the fluff out there. FEEDBACK + PROMOTION Hit us up with your comments and guest suggestions. We read EVERYTHING. Email jordanh@theartofcharm.com Give us a call at 888.413.7177 Stay Charming!

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