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  • Robert Gladitz ★ Vom Rohkost 1×1 zum Business Coach

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          Interview mit ROBERT GLADITZ VON BUSINESS 1x1 Jo Leute, hier ist der Sommer! Es wird langsam wieder warm. Es wird richtig schön warm, Mitte 20 Grad. Ein paar Tage soll es 30 Grad werden, so wie wir das lieben. Ich hatte ja ein bisschen Schiss. Die letzten Tage in Berlin waren ja richtig kühl. Wir konnten gerade auch nicht fliehen, weil wir gerade die DNX Global vorbereiten, aber jetzt ist alles cool, alles gut, gute Laune. Und entsprechend gut gelaunt war auch das Interview mit Robert Gladitz. Robert ist ein krasser Typ. Der ist 25 und hat mit 21 seinen ersten Blog gestartet. Er hat auch in Sachen Persönlichkeitsentwicklung schon richtig viel gelesen und sich selber auch krass weiterentwickelt. Das wird er uns alles in der Folge erzählen. Alle Shownotes, Links, Verlinkungen, Text und auch die Abschrift zu dieser Folge findet ihr unter www.lifehackz.de/008. Jetzt viel Spaß zum Sommer-Interview mit Robert Gladitz! In dieser Folge lernst du: Was du beachten solltest wenn du deine Ernährung auf Rohkost umstellst. Wie man eine produktive Morgenroutine entwickelt. Warum Robert einen Mixer im Handgepäck hat. Wie man jeden Tag ein YouTube Video produziert. Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze Bewertung auf iTunes und abonniere die Show! 1. Sicher dir jetzt kostenlos das ultimative DNX Erfolgskit für Online Unternehmer mit meinen 7 Erfolgsgeheimnissen für deine persönliche und finanzielle Freiheit ???? [www.dnxnews.de] 2. Komm jetzt in die kostenlose DNX LIFE HACKZ Facebook Community mit tausenden von gleichgesinnten Lifehackern???? [www.dnxcommunity.de] 3. 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Sie hatte ihre Ernährung von alles essen auf komplett Rohkost, also rohes Obst und Gemüse - unverarbeitet und unerhitzt - und sonst eigentlich nichts, außer ein bisschen Nüsse und bisschen Samen und das ist es eigentlich schon, krass umgestellt. Dadurch hat sie ihr Leben total umgekrempelt. Sie hat richtig viel abgenommen und ist fitter und hat sich super viel verändert. Ich habe immer gedacht: Nee, das ist nix,. Das kannst Du nicht machen. Da habe ich - keine Ahnung - Fast Food und Döner, Tiefkühlpizza und sowas alles gegessen und dachte, das ist nicht umsetzbar. Und dann hat sie aber immer gesagt “Probier es doch mal, das ist voll gut” und so weiter. Und irgendwann dachte ich mir okay, ich mache einfach mal eine Woche Test, damit Mama Ruhe gibt, damit ich hinterher sagen kann, ja ist ja gar nicht so geil. Ja, und dann so nach zwei, drei Tagen habe ich halt gemerkt, wie ich mich voll besser gefühlt habe. Ich weiß nicht, zu dem Zeitpunkt habe ich studiert, gearbeitet, habe auch viel Sport gemacht und habe mich halt abends immer so fertig gefühlt und war dann tot. Und das war dann gar nicht. Ich kam dann so um 22:00 Uhr nach Hause und dachte mir “krass, was mach ich jetzt als nächstes?” Ich hatte voll viel Energie und kannte das gar nicht. Und so bin ich dann halt dabei geblieben. Ich habe jetzt nicht gesagt, ich mache das jetzt für immer, sondern dachte mir einfach, ich mache jetzt einfach mal solange, wie es cool ist. Und seitdem bin ich dabei geblieben. Marcus: Cool, also Du bist völlig ungeplant quasi so in dieses Thema reingestolpert durch Deine Mutter und hast gesehen, wow, das bewirkt bei mir ja auch richtig viel. Robert: Ja, genau so war es eigentlich. Marcus: Ja, das sind ja meistens die besten Sachen. Und was genau darf man denn als Rohkoster denn essen und was darf man nicht essen? Und wie ernst nehmt ihr das alles oder wie Hardcore und krass sind die Leute in der Rohkostszene drauf? Ich kenne halt so ein paar Veganer, die dafür sterben würden für ihren Lifestyle. Ist das bei euch oder überhaupt bei den Rohköstlern ähnlich? Robert: Das ist auf jeden Fall schön, dass Du die Frage so formuliert hast. Denn die bekomme ich super oft. Was darf man denn dann noch so essen? Und ich sehe das nicht als, also es ist ja keine Religion oder etwas, das mir jemand auferlegt hat oder so. Im Prinzip darf ich ja alles essen. Ich entscheide halt bloß, was mir irgendwie gut tut und was mir jetzt nicht unbedingt gut tut. Als ich angefangen habe, habe ich wirklich nahezu 100% roh gegessen. Also quasi rohes Obst, Gemüse, Salate, Nüsse, Trockenfrüchte, Öl habe ich am Anfang noch verwendet. Das verwende ich jetzt eigentlich nicht mehr. Und Gewürze. Und das ist es eigentlich größtenteils. Es gibt auch verschiedene Unterrichtungen und es gibt auch Rohköstler, die auch rohes Fleisch essen und Rohmilchkäse und so was. Ich bin da jetzt nicht so ein Fan davon. Das fehlt mir auch irgendwie nicht, deswegen brauche ich es nicht. Aber es gibt da auch super viele verschiedene Richtungen. Da gibt es Leute, die essen eherfFettbasiert, sehr, sehr viel Nüsse, sehr viele Avocados. Dann gibt es Leute, die sind eher High Carb Richtung unterwegs und essen 25 Bananen jeden Tag. Es gibt einfach viele, viele verschiedene Richtungen. Aber ich halte nicht soviel davon, sich an irgendwelchen Prinzipien zu orientieren. Ich gucke einfach was mir am besten tut und da hat sich meine Ernährung auch so ein bisschen verändert. Also am Anfang habe ich, weil ich einen krassen Ersatz brauchte für Brot - ich habe damals auch sehr viel Getreideprodukte gegessen. Wenn ich jetzt einfach nur Erdbeeren gegessenen haben, dann hat sich das für mich nicht so sättigend angefühlt, weil ich dachte, das ist irgendwie nicht kompakt genug. Aus diesem Grund habe ich dann am Anfang sehr viel Nüsse, Trockenfrüchte, Rosinen, Erdbeeren und so etwas gegessen, weil es halt auch sehr, sehr kaloriendicht ist. Das hat sich gut angefühlt und jetzt im Laufe der Jahre merke ich, wie ich das gar nicht mehr so brauche. Jetzt aktuell fühle ich mich am besten, wenn ich sehr, sehr wasserreiche Dinge esse. Also größtenteils einfach Obst und Gemüse. Weil ich merke, wenn ich Sachen dabei habe, die einfach sehr vitaminreich und sehr mineralstoffreich und sehr wasserreich sind, dann brauche ich am wenigsten Verdauungsenergie und fühle mich einfach super gut. Also meine Ernährung aktuell ist einfach größtenteils Obst und Gemüse. Ich bin aber ein bisschen toleranter geworden gegenüber gekochter Nahrung. Marcus: Was heißt toleranter? Warst Du früher ein Hardliner und hast die Pfanne von Deiner Freundin aus dem Fenster gescheppert oder? (beide lachen) Robert: Nee nee, so war es jetzt nicht, aber ich war schon immer so, dass ich gesagt habe, ich mache das so wie ich das mache. Ich war jetzt nie dieser typische - was man auch so aus Veganerkreisen kennt, dass Leute dann mit dem erhobenen Zeigefinger auf einen zukommen und sagen “Du darfst jetzt aber nicht Dein Schnitzel essen, weil … pass doch mal auf…” und so weiter. Nö, ich habe eigentlich immer die anderen Leute ihr Ding machen lassen und das halt für mich so gemacht. Aber ich habe am Anfang wirklich sehr, sehr straight Rohkost gegessen. Meine Freundin ist auch vegan, auch mit einem sehr hohen Rohkostanteil, aber sie isst auch ab und an mal gekochte Nahrung, wie Kartoffeln oder Reis oder so etwas. Und wenn sie irgendwas cooles macht, dann esse ich da auch schon mal so ein bisschen was mit. Aber wenn ich mir selbst Essen zubereite, dann ist es schon größtenteils einfach Rohkost, weil ich merke, damit fühle ich mich am besten. Marcus: Hast Du denn Probleme gehabt mit der Verträglichkeit, mit dem Magen oder haben das andere Menschen? Oder ist es einfach so, dass wenn ich jetzt sagen würde, ich ändere jetzt komplett meine Gewohnheiten und ernähre mich nur noch rohkostmäßig, dass es ein total smoother Übergang ist? Robert: Es kommt so ein bisschen darauf an. Bei mir war es so - das ist schon echt lange her, ich muss jetzt echt mal kurz überlegen, wie das so war. Marcus: Wann war das denn? Robert: Das war 2011, vier Jahre jetzt. Also eigentlich recht easy. Okay ich war zu diesem Zeitpunkt 21. Leute, die anfangen, wenn sie schon ein bisschen älter sind oder die vielleicht auch gesundheitlich nicht so fit sind, da würde ich generell niemandem empfehlen von heute auf morgen 100% darein zu springen sondern sich lieber langsam daran zu gewöhnen. Neben dem “Okay, was esse ich konkret?” kommt auch eine krasse soziale Komponente. Was denkt mein Umfeld darüber? Was mache ich, wenn ich unterwegs bin? Und so weiter. Das ist schon nicht so easy umzusetzen, das muss ich auf jeden Fall sagen. Man muss sich erst einmal daran gewöhnen. Man muss erstmal gucken, wie komme ich denn überhaupt klar, wenn ich mir jetzt nicht mal eben schnell was in der Imbissbude holen kann. Es ist aus meiner Sicht alles möglich und alles halb so wild. Aber am Anfang denkt man natürlich, okay, wie funktioniert das alles. Und deswegen würde ich empfehlen, da langsamer ranzugehen. In Sachen Verdauung gibt es solche und solche Leute. Es gibt Leute, die sagen okay, das ist echt schwer. Und es gibt Leute, die sagen, dass geht eigentlich ganz easy. Was ich halt empfehlen würde und was, glaube ich, auch häufig ein Fehler ist, den viele Leute machen- ich höre halt oft “Oh nee, Salat vertrage ich nicht, das kommt bei mir nicht so gut an”. Das liegt aus meiner Sicht daran, dass quasi Salat, also alles was irgendwie wasserreich ist, wird einfach schnell verdaut. Das ist eigentlich recht schnell durch. Wenn Leute aber vorher meinetwegen vorher ein Brötchen reingehauen haben oder ein Schnitzel mit Pommes oder so etwas, was einfach sehr viel länger zur Verdauung braucht und dann hinterher den Salat drauf, dann gibt es quasi Stau im Verdauungstrakt, weil der Salat schneller ist, als das was davor passiert ist. Und deswegen kriegt man halt die bekannten Verdauungsprobleme. Eigentlich ist da nicht der Salat schuld, sondern eher das, was man vorher gegessen hat. Und wenn man jetzt etwas isst, was wirklich sehr, sehr lange verdaut wird, dann kann es auch passieren, dass man jetzt zum Frühstück irgendetwas ist und dann Nachmittags den Salat und der dann trotzdem Probleme verursacht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, wenn man mit Rohkost anfängt und die möglichst am Anfang des Tages. Wenn man also ein bisschen was verändern möchte, dann würde ich empfehlen morgens mit einem Smoothie oder Obstsalat oder so etwas zu starten und dann erstmal die weitere Ernährung so ein bisschen wie gehabt gestalten. Dann hat man eigentlich keine Probleme, wenn man morgens direkt mit der Rohkost anfängt. Marcus: Womit bist Du denn heute morgen gestartet? Robert: Ich bin ehrlich gesagt noch gar nicht gestartet. Ich habe bisher nur Wasser getrunken. Mein Plan ist eigentlich immer morgens zwei, drei Stunden erstmal nichts zu essen und erstmal viel Wasser zu trinken, weil ich merke, damit fühle ich mich am besten. Dann habe ich auch noch irgendwie die meiste Energie, weil ich noch keine Energie für die Verdauung brauche und kann noch super produktiv sein. Der Körper ist halt auch nachts im Fastenmodus und da finde ich es recht sinnvoll, ihn erstmal langsam daran zu gewöhnen und nicht jetzt gleich morgens sich fett etwas reinzuhauen. Aber wenn wir jetzt mit dem Interview fertig sind, werde ich in die Küche gehen und werde mir einen grünen Smoothie machen. Das ist immer so an 364 von 365 Tagen im Jahr so mein Standardfrühstück. Marcus: Den hast Du Dir ja dann auch verdient, wenn Du das solange durchhältst. Seit wann bist Du denn dann wach? Robert: Ich bin jetzt seit 9:30 Uhr oder 9:45 Uhr wach, glaube ich. Also es ist jetzt schon recht lange. Meistens würde ich dann jetzt so um die Zeit frühstücken, aber passt auch locker. Das ist auch so ein bisschen eine Gewohnheitssache. Marcus: Ja, das heißt Du stehst jeden Tag “erst” um 9:30 Uhr auf, also schläfst Du solange, wie der Körper Dir dann Bescheid gibt, dass er wieder bereit ist wach und aktiv zu werden oder stellst Du Dir einen Wecker? Robert: Im Idealfall ja. Also ich mag Wecker nicht. Und ich habe Wecker früher gehasst, wenn´s in die Schule ging oder so. Und jetzt, wo ich mir so ein bisschen meinen eigenen Lebenstil gestalten kann, bin ich da recht flexibel und stelle mir eigentlich nur den Wecker, wenn ein Flug geht oder wenn ich irgendwo hin muss oder wenn ich morgens irgendwie einen Termin habe, was ich auch in den meisten Fällen vermeide, da ich das einfach nicht so gerne mag. Aktuell, dadurch dass ich auf meinem Youtube Kanal täglich ein Video mache, was halt immer jeden Abend geschnitten wird und dann noch exportiert werden muss, ist es von der Organisation so, dass ich eigentlich nie vor 0:00 Uhr oder 1:00 Uhr ins Bett komme und dann halt auch nicht unbedingt jeden Tag wieder um 7:00 Uhr auf der Matte stehen will. Aber ich merke auch, wenn ich früh aufstehe, dann ist es auch geil. Dann fühlt man sich halt den ganzen Tag so ein bisschen so, als wäre man im Vorsprung. Mag ich persönlich auch ultra gerne, aber aktuell hapert es so ein bisschen an der Organisation. Aber das kann ja auch noch kommen. Marcus: Ja, ich hatte genau das gleiche wie Du als ich mich selbstständig gemacht habe und das erste Mal die Freiheit hatte, selber zu entscheiden, wann startest Du in den Tag und wie strukturierst Du Dir den Tag. Ich habe das erstmal total ausgenutzt und solange immer gepennt bis ich dann von selbst wach geworden bin. Und bin jetzt aber gerade dabei eine neue Routine und einen neuen Habit aufzusetzen, dass ich immer dann, wenn die Sonne aufgeht, dann versuche mit der Sonne aufzustehen. Das ist je nach Location natürlich dann auch immer ein bisschen unterschiedlich. Hier in Berlin ist es gerade ziemlich früh. Ich glaube heute war es um 5:02 Uhr. Robert: Warst Du wach seitdem? Marcus: Ja klar. Das ziehe ich jetzt seit einigen Wochen durch. Das habe ich in Barcelona gemacht, in Taghazout in Marocco. Man muss da halt immer über so eine App gucken, wann die Sonne wo aufgeht. Aber irgendwann gewöhnt sich auch der Körper von selbst daran. So ist es auf jeden Fall bei mir und ich merke schon irgendwie, da passiert etwas, es wird gerade heller und dann aktiviert das auch irgendetwas im Körper. Robert: Uhh, richtig gut. Und gehst Du dann aber mit dem Wecker daher oder wachst von alleine irgendwie auf? Marcus: Also in 60% bis 70% der Fälle wache ich meistens jetzt kurz vor dem Wecker auf und habe den aber immer gestellt auf die Uhrzeit. Und wenn Du dann aufstehst, hast Du im Vergleich zu wenn ich um 10:00 Uhr oder um 9:00 Uhr aufgestanden bin, nicht mehr so das Gefühl so gehetzt zu sein. Oder dieses hinter der Zeit, was Du eben gesagt hast, weil doch sehr viel passiert bei uns gerade und ich morgens auch noch ziemlich viele andere Routinen mache. Ich mache erstmal die 7-Minute App, das ist so ein funktionales Sporttraining. Robert: Ja das kenne ich auch. Marcus: Und danach meditiere ich dann 15 bis 20 Minuten. Dann mache ich mir etwas zu essen, schreibe das 5-Minute Journal, das ist so eine Art Tagebuch. Also da passieren so ein paar Sachen, bis ich dann wirklich mal an den Rechner komme zum Arbeiten. Dann können schon mal 45 bis 60 Minuten vergehen. Ich bin dann auch bewusst vorher nicht in Social Media oder in die E-Mails reingegangen. Und die Zeit, die nimmt man sich dann viel gelassener, wenn man schon so früh auf den Beinen ist. Seitdem ich das mache fühle ich mich A so, als ob der Tag noch viel länger ist und ich noch viel mehr geschafft kriege und ich bin Abends endlich auch mal müde, so um 22:00 oder 23:00 Uhr. Robert: Ja Marcus, das inspiriert mich gerade total, das Thema auch mal anzugehen. Oder zumindest vielleicht auch als Übergang zu versuchen, jeden Morgen erstmal um 8:00 Uhr aufzustehen, um dann den nächsten Step zu wagen. Ich merke das an Tagen, wo ich das auch schaffe, ist es einfach Hammer gut. Es ist glaube ich alles einfach eine Frage der Organisation, weil letztendlich ist der Tag ja immer 24 Stunden lang. Man muss da einfach nur mal gucken, wie man es sich einteilt oder? Marcus: Ja, und das ist mega gut. Gerade der Körper, der Mensch, das ist einfach ein Gewohnheitssystem und klar, fällt das am Anfang schwer. Man ist müde und man hat dann noch die Freiheit, sich nochmal umzudrehen und dann aufzustehen, dass ist echte willpower. Aber wenn Du es machst und Du machst das ein zweites Mal, ein drittes Mal, ein viertes Mal, ein fünftes Mal - ich bin jetzt glaube ich, bei Tag 17, 18 oder 19 - man darf auf nicht zu streng sein zu sich selber. Also wenn ich am Wochenende feiern gehe, dann kriege ich es natürlich nicht hin am nächsten morgen. Aber dann wird es irgendwann wirklich zu dieser Routine und im besten Fall ist es irgendwann so etwas wie Zähneputzen, wo man dann gar nicht mehr darüber nachdenkt oder mit sich selber diskutiert oder hardert. Putze ich mir die Zähne ja oder nein, das macht man einfach. Robert: Aber weißt Du, was mich interessieren würde? Wie machst Du es dann, wenn Du jetzt angenommen Samstagabend irgendwie weggegangen bist und schläfst dann Sonntagmorgen bis, sagen wir mal 10:00 Uhr oder so etwas. Schaffst Du es dann wirklich am Sonntagabend auch wieder um 22:00 Uhr schlafen zu gehen, um dann Montagmorgen wieder so früh aufzustehen? Also das ist für mich halt super schwer. Ich bin dann abends um 22.00 Uhr noch nicht müde und kann dann irgendwie auch nicht einschlafen. Sagst Du Dir dann, okay die Nacht von Sonntag zu Montag, die geht dann halt auch einfach mal nur fünf Stunden, wenn ich nicht schlafen kann? Marcus: Ja genau so. Die eine Nacht wird dann wieder kürzer. Und ich glaube daran, dass sich der Körper an diesem Montagabend quasi dann wieder zurückholt, dass Du dann die Stunden, falls sie Dir fehlen sollten an Schlaf. Ich glaube aber auch, dass der Mensch ziemlich viel Energiereserven hat, um so Extremsituationen zu kompensieren. Dann wird er sich das wiederholen. Da sollte man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen und sagen, ich muss jetzt schlafen oder so. Dann geht man halt erst schlafen, wenn es soweit ist und man müde ist. Aber um dann wieder richtig in die Spur zu kommen, muss man halt dann einmal wieder so die Zähne zusammenbeißen. Aber wie gesagt, je öfter man das macht und je man dann auch für sich selbst merkt, was für einen Benefit man davon hat, dass man so früh aufsteht umso leichter fällt es mir jetzt. Robert: Ja ja, zurzeit kann ich mir vorstellen, macht Feli das auch? Marcus: Nee, die ist noch nicht ganz soweit. Sie ist nicht wirklich so der Morgenmensch. Sie würde es gerne machen, beneidet mich dann immer und sagt auch immer “bitte wecke mich morgen früher und wecke mich. Aber wenn ich es versuche und egal, wie ich es angehe.” Es ist oft unmöglich für sie, da ist noch zu viel Widerstand dann wirklich aufzustehen. Und danach ist sie dann immer verärgert, dass sie es nicht früher geschafft hat. Aber es wird, dadurch dass ich jetzt so früh wach bin, auch bei ihr früher, weil ich dann zwei, drei Versuche mache und dann mal um 7:00 Uhr gucke, um 8:00 Uhr oder um 9:00 Uhr und dann schafft sie es auch um 9:00 Uhr. Robert: Okay, weil das stelle ich mir fast ein bisschen schwer vor, sich als Paar zu organisieren. Jetzt wohne ich hier in Berlin gerade alleine und da stelle ich mir das eigentlich ganz easy vor, aber wenn ich jetzt mit meiner Freundin zusammen bin und abends okay, ich gehe jetzt um 22:00 Uhr schlafen. Es ist schon schwer oder? Marcus: Ja es ist schon schwer, aber dadurch dass wir eigentlich ziemlich viel Zeit gemeinsam verbringen und auch tagsüber ja auch ständig aufeinander hängen, was jetzt nicht schlimm ist, weil wir ja auch zusammen arbeiten und unser Business machen, dann ist es auch okay, wenn der andere dann mal ein, zwei Stunden früher schlafen geht. Zumal Feli auch sehr viel schlafen kann. Also wenn ich so um 22:00Uhr schlafen gehe, dann ist sie meistens auch am Start. Aber Du hast schon recht. Wenn man die Routinen alleine durchziehen muss, das ist halt auch immer so der soziale Aspekt. Wenn man sich so krass selbst optimiert, was ich dann ganz gerne mache, da muss man halt immer gucken, dass da nicht gleichzeitig irgendwie ein anderer wichtiger Bereich darunter leidet. Das auf keinen Fall. Robert: Das ist auf jeden Fall ein interessanter Punkt. Marcus: Jetzt weiß ich gerade gar nicht, wie wir darauf gekommen sind. Hast Du denn irgendwelche weiteren Routinen, außer dass Du gerne lange schläfst? Robert: Ähm, lass mich mal überlegen. Ich habe eine recht strikte Morgenroutine. Das mag ich persönlich eigentlich immer ganz gerne. Also wenn ich aufstehe, mache ich als erstes irgendwie auch ganz kurze Trainingseinheiten. Ich habe jetzt nicht so einen festen Plan wie Du. Aktuell habe ich jetzt gerade hier in Berlin eine Airbnb Wohnung und da ist coolerweise eine Klimmzugstange im Flur. Das kam mir sehr, sehr gelegen. Und dann habe ich hier so einen Gymnastikball, wo man ganz coole Sachen drauf machen kann und sonst einfach irgendwie Liegestütze und so. Also manchmal gehe ich auch morgens joggen, was in der letzten Zeit recht selten vorkommt. Aber um ein bisschen in Fahrt zu kommen und dann gehe ich unter die Dusche und dann trinke ich halt erstmal morgens bevor ich Frühstücke - mein Plan ist immer zwischen zwei und drei Liter Wasser, weil ich merke, das ist einfach richtig richtig gut morgens, um in Fahrt zu kommen und nicht gleich irgendwie etwas zu essen, sondern seinen Körper erstmal durchzureinigen. Und dann setze ich mich eigentlich an den Laptop und arbeite was oder drehe ein Video oder was an dem Tag gerade ansteht und bin dann erstmal ein Stündchen oder zwei produktiv und mache mir dann mein Frühstück. Das ist für mich aktuell ein ziemlich guter Start in den Tag. Marcus: Ich wollte noch einmal darauf zurückkommen: Du hast vorhin noch gesagt, dass es erstmal, wenn Du diese krasse Umstellung machst, für die anderen vielleicht krasser als für einen selber, auf Rohkost zum Beispiel. Dass man dann auch ganz praktische Probleme hat, unter sozialen Gesichtspunkten. Wenn man mit Kumpels unterwegs ist und die wollen Burger essen gehen oder man geht mit denen zusammen raus und geht was trinken und findet sein essen nicht, was man dann eigentlich gerne essen würde. Ist das schwierig, sich da so aufzustellen, dass man dann quasi immer seine Möhre dabei hat oder seine Banane oder hast Du da jetzt schon Mittel und Wege gefunden oder weißt genau auf ner Karte im Restaurant, was man bestellen kann und was nicht? Robert: Das ist alles eine Frage der Organisation und alles eine Frage, was Du für eine Persönlichkeit bist. Ich bin da eigentlich schon immer so, dass ich irgendwie ganz gerne auch bereit war, gewisse Opfer zu bringen, um halt andere Benefits dafür zu bekommen. Damals war ich halt 21 und war jedes Wochenende irgendwie mit Freunden feiern und habe angefangen mit Rohkost und habe trotzdem noch jedes Wochenende zwei mal Alkohol zu trinken. Ich bin kein Fan davon zu sagen, okay das ist jetzt mein gestrickter Plan. Sondern ich habe es einfach so für mich versucht umzusetzen, wie es jetzt halt irgendwie ging. Und das hat eigentlich auch ganz gut funktioniert. Wenn ich jetzt aber gucke, mein soziales Umfeld hat sich krass verändert. Also von den Leuten, mit denen ich früher Kontakt hatte, ist jetzt außer meiner Familie und meinem Bruder fast niemand mehr übrig geblieben. Nicht unbedingt, weil man die ganze Zeit über Ernährung diskutiert hat, weil die ihr Steak gegessen haben und ich lieber den Salat und man sich da in die Wolle gekriegt hätte, eigentlich gar nicht. Aber so vom Mindset total. Ich habe das Gefühl, manche Leute sind so ein bisschen, da sprichst Du drei Monate nicht mit denen und fragst dann so was abgeht, und es hat sich irgendwie nichts getan. Und bei mir habe ich das Gefühl alle paar Monate verändert sich einfach alles. Und da ist mein Bedürfnis mit denen noch so krass Kontakt zu haben, so ein bisschen runtergegangen, weil ich dachte, irgendwie tut sich da nix. Wenn ich gucke, mit welchen Leuten ich jetzt Zeit verbringe, da ist fast jeder so aus dieser Veganszene und deswegen ist es eigentlich jetzt super easy. Mittlerweile werde ich eigentlich von keinem mehr komisch angeguckt, wenn ich unterwegs meinen grünen Smoothie auspacke. Sondern es ist jetzt eigentlich voll normal. Nicht jetzt, weil ich sage, ich will nur mit Leuten befreundet sein, die auch vegan- oder rohkostinteressiert sind, sondern weil ich einfach merke, der Punkt Mindeset, ist ganz wichtig. Bei Leuten, die bewusst auf ihre Ernährung achten, in welcher Richtung auch immer, ist halt meiner Meinung nach vom Kopf her da eine ganz andere Geschichte am Start, dass die auch in anderen Bereichen vorwärtsdenkend sind und an sich arbeiten und sich selbst verbessern, Ziel haben. Das sind halt Dinge, die mir wichtig sind. Und die finde ich halt in diesen Kreisen auf jeden Fall häufiger. Marcus: Ja genau, das hatte ich nämlich auch. Ich habe meine Ernährung auf Low Carb umgestellt und da hatte man dann auch erstmal gucken müssen, wo kriegst Du das her oder man wurde dann doof angeguckt, wenn man dann ohne Beilag bestellt hat. Oder ohne Nudeln und ohne Reis. Aber letztendlich muss man ja für sich selber wissen, ist mir das Wert und was für einen Benefit ziehe ich da raus? Die andere Sache ist die, dass Feli und ich genau die gleiche Entwicklung mitgemacht haben, was jetzt den Freundeskreis angeht. Das man vorher einen Freundeskreis hatte, wo sich jetzt im Vergleich zudem, was man jetzt heute alles gerissen kriegt, wo sich bei denen gar nichts mehr verändert und null nach vorne geht. Für mich war es da auch ziemlich schmerzhaft,ein paar Beziehungen oder Kontakte nicht mehr zu pflegen, weil ich da eigentlich ein Typ bin, der sehr harmoniebedürftig ist und mit jedem gern Gutkumpel ist und mal gerne ein Bier trinkt. Aber zu machen Connections, das ging einfach gar nicht mehr, sodass wir den Kontakt abgebrochen haben. Ansonsten wäre es nur noch negativ und destruktiv für uns gewesen. Und genau das glaube ich, das merkt man ja selber, lässt einen erst wachsen, wenn man mit den richtigen Leuten umgeben ist. Von daher ist es jetzt bei uns gerade auch so in dem Freundeskreis, dass alle total gleich oder ähnlich ticken. Und gerade die Leute, die dann auch bereit sind so Umstellungen zu machen, wie in der Ernährungsumstellung oder viel Sport treiben. Nicht ohne Grund sind viele sehr erfolgreiche Sportler auch richtig erfolgreiche Businessmenschen geworden. Die haben einfach eine ganz andere Einstellung zum Leben und zu sich selber. Robert: Total, und das ist eine Entwicklung, die ich bei mir auch sehe. Dieses Ganze, was heutzutage so ist, dass ich mein eigenes Ding mache und nicht irgendwie in diesen vorgefertigten Mustern unterwegs bin. Den Anschluss dafür hat einfach meine Ernährungsumstellung gegeben. Weil ich einfach gesehen habe, krass, ich habe es geschafft einen Bereich meines Lebens so richtig auf Vordermann zu kriegen und richtig da auch eine Sache umzustellen, die ich mir selbst vorher nicht zugetraut habe. Und das hat mir einen krassen Selbstbewusstseinsschub gegeben, dass ich gesagt habe, okay, vielleicht sind da auch noch Dinge drin. Und so nach und nach ist es immer mehr in meinem Kopf angekommen, dass ich gesagt habe, okay, jetzt studierst Du hier und vielleicht gibt es noch irgendetwas anderes. Vielleicht musst Du das ja gar nicht. Vielleicht kannst Du ja auch Dinge machen, die Dir mehr Erfüllung geben. Und jetzt mittlerweile hat sich eigentlich jeder Bereich meines Lebens dadurch verändert, dass ich halt den einen Bereich angefangen habe, Frühjahrsputz zu machen. Marcus: Wichtig ist ja, mit irgendetwas mal anzufangen und die Ziele dann auch nicht zu hoch zu hängen, um dann enttäuscht zu sein, wenn man mal etwas nicht schafft. Also wenn man mal ein Habit aufbauen will und jeden Tag Liegestützen morgens nach dem Aufstehen machen will, dann sollte man erstmal mit zwei oder drei Liegestütze pro Tag anfangen und nicht mit 30. Weil man das sonst viel schneller abbricht. Und der Mensch funktioniert nach diesem Belohnungssystem. Wenn Du das hinkriegst und gerade wie bei Dir, diese krasse Ernährungsumstellung, gaint man glaube ich soviel Self-esteem, soviel Selbstbewusstsein, dass dann die nächsten Schritte irgendwie viel logischer und natürlich sind. Wie bei Dir, dass es dann in den Businessbereich gegangen ist. Robert: Voll. Also wenn ich jetzt so zurückgucke, dieses Mindset, dass ich versuche, mich weiterzuentwickeln und dann neue Projekte zu starten. Mittlerweile bin ich so, dass ich eigentlich, wenn ich das nicht mache, dann fehlt was. Zum Beispiel dieses, ich habe aktuell null Interesse daran, mich zwei Wochen lang an einen Strand zu legen. Und früher dachte ich so “oh geil, Urlaub! Das beste überhaupt!” und jetzt würde mir wahrscheinlich nach zwei Tagen arschlangweilig und ich will wieder irgendetwas machen. Marcus: Ja das geht uns genauso. Dann denke ich “was mache ich denn hier? Jetzt habe ich fast eine Stunde auf der Couch gechillt” und hinterher wird mir langweilig und habe wieder Bock, irgendetwas zu erschaffen. So Dinge oder Werte zu erschaffen. Robert: Das gibt einem halt echt das krasse, positive Feedback. Das ist auch das, wo ich dann abends auf meinen Tag zurückgucke und denke “heute war ein richtig cooler Tag” wenn ich jetzt irgendetwas produktives gemacht habe, was mir auch Erfüllung gegeben hat. Das ist dann das beste überhaupt. Ab und an sind solche Erholungsphasen aus meiner Sicht auch sehr, sehr sinnvoll und ich tendiere auch oft dazu da weiterzugehen und weiterzugehen und nicht mal inne zu halten und die aktuellen Dinge zu würdigen. Das ist auch so ein Thema von mir. Dann müssen da auch manchmal Leute auf mich zukommen und sagen, so jetzt entspann Dich mal kurz. Und dann tut das auch wieder gut. Marcus: Und dann holt man kurz Luft und guckt mal zurück oder? Robert: Genau. Ab und zu gönne ich mir dann auch mal einen komplett freien Tag so alles zwei, drei Wochen irgendwie und das tut auch wieder gut und dann sammelt man wieder Power und am nächsten Tag wacht man morgens auf und denkt sich “Alter, jetzt soll es wieder losgehen”. Marcus: Kenne ich, aber wenn uns jetzt jemand zuhört, der da noch nicht so krass drin ist, in diesem Entrepreneur Mindset und merkt, wie einen das auch selber wieder pushen kann und wie sehr man jetzt on fire ist, der denkt jetzt auch, was ist das für ein verrückter Junge. Der gönnt sich alle drei Wochen mal einen Tag frei und dann will er wieder loslegen. Ich glaube, das kann man nur nachvollziehen, wenn man das selber mal gespürt hat oder? Robert: Ja total. Dadurch dass ich jetzt Dinge mache den ganzen Tag, die mir Spaß machen, will ich halt meine Zeit damit verbringen. Und früher war es so, ich habe den ganzen Tag eigentlich Dinge gemacht, die jetzt nicht unbedingt cool waren, aber die jetzt so, wenn ich in die Uni gegangen bin, das muss halt sein. Das ist halt so eine Pflicht. Und da habe ich mich natürlich krass auf mein Wochenende gefreut, dass ich jetzt endlich mal Dinge machen kann, die ich gerne mache. Und jetzt, dadurch dass ich das jeden Tag machen kann, will ich es auch halt jeden Tag machen. Marcus: Ja, das ist ja das krasse. Dass man Dinge tut, die einem Spaß machen und ab dem Zeitpunkt fühlt es sich nicht mehr nach Arbeit an. Und deshalb muss da auch keiner irgendwie Mitleid mit uns haben, wenn wir da am Rechner sitzen. Oder wenn wir mal unterwegs sind und dann mal im Hostel einchecken, wo die Leute Party neben uns machen und wir die ganze Zeit mitleidige Blicke ernten. Dann denke ich mir immer, okay, Du hast Dein Budget, Du machst Party und ich habe gerade voll Bock darauf hier jetzt zu sitzen und eine Kampagne aufzusetzen oder so. Robert: Und vor allem: Du kannst auch noch nächst und übernächste Woche da sitzen und die Leute sitzen dann aber wieder in ihrem Büro und denken sich “Fuck, wann ist der nächste Urlaub?” Marcus: Ja ja genau. Das ist eine ganz andere Herangehensweise. Wenn wir beide uns jetzt unterhalten, dann habe ich manchmal den Eindruck, ich rede mit einem alten Hasen, der seit 10-15 Jahren schon mehr oder weniger im Business ist und dann sein Leben krass in den Griff bekommen hat oder dass es alles gedauert hat, bis man da ist, wo Du jetzt bist. Du hast ja gerade gesagt, Du bist gerade mal 21. Robert: Nee, jetzt bin ich 25. Als ich angefangen habe mit der Ernährung, da war ich 21. Marcus: Genau, so war das. Gab es da noch andere Trigger als nur die Ernährung. Du bist ja auch businessmäßig sehr erfolgreich unterwegs. Gibt es da welche, die Dich inspiriert haben oder ein bestimmtes Momentum, wo Du gesagt hast, krass, das will ich auch? Robert: Ja, ich würde sagen angefangen hat es mit der Ernährung, und angefangen auf diesem Weg hat es, dass ich mich so mit diesem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt habe. Da habe ich geschaut, was gibt es denn Interessantes? Ich habe schon immer gerne gelesen und das kam dann so nach und nach, dass ich zu dem Zeitpunkt auch immer irgendwie so Bücher reingezogen habe. Marcus: Von wem zum Beispiel? Robert: Das erste, was so wirklich den Anschluss gegeben hat, war von Tim Ferris 4 Hour Workweek. Was so gut wie jedem den ich kenne den Anschluss gegeben hat, dass man halt mit diesem Mindset ankommt. Vielleicht gehen auch Dinge, die ich selbst gut finden würde, wo aber vielleicht andere Leute sagen würden “das ist aber nicht möglich, Du musst auch schon realistisch bleiben”. Das hat für mich wirklich den Anstoß gegeben und dann habe ich nach und nach mich mit vielen weiteren Dingen beschäftigt. Marcus: Du bist dann quasi auf die anderen Autoren gekommen durch Weiterempfehlung über Amazon oder hast mehr in den Blogs gelesen und dann bist Du vom einen zum anderen gekommen über den Newsletter? Oder wie baut man sich dann so ein Wissen auf und weiß genau, wo man das findet? Robert: Das ist so ein bisschen wie Domino. Du bist halt bei einem und dann empfiehlt derjenige dieses und hörst Du den Podcast von dem und kommst wieder dazu und dazu. Und dann guckst Du das Youtube Video. Ich glaube, wenn man einmal angefangen hat, sich in diesen Sumpf vorzuwagen, dann kommt man auch nicht wieder raus. Das lässt einen nicht los und jetzt ist Gary Vaynerchuk eine riesige Inspiration für mich. Da verfolge ich einfach alles, was der macht und noch so ein paar andere Leute. Für mich gibt es eigentlich fast nichts wichtigeres, als mich entweder im echten Leben oder jetzt auch vom Kopf her mit Büchern und mit Podcasts und Videos und Leuten zu umgeben, die einfach mit einem ähnlichen Mindset unterwegs sind wie ich, weil mich das Thema einfach krass pusht. Wenn ich irgendwie mal einen Tag habe, wo ich denke “Läuft nicht und irgendwie ist da der Wurm drin” dann lese ich ein Buch oder treffe mich mit irgendjemanden und dann gibt mir das sofort wieder Power auf meine eigenen Dinge loszugehen. Wenn ich halt sehe, okay andere Leute machen auch coole Sachen. Deswegen halte ich das für einen extremst wichtigen Punkt, weil alleine kann niemand irgendwie was schaffen, glaube ich. Marcus: Null, null, aber deshalb finde ich es gerade so schwer, wie die Leute hier am Anfang stehen. So war es auch für Feli und mich, irgendwie einmal den Start zu finden und sich das Netzwerk aufzubauen. Ich meine, glücklicherweise gibt es so viele Ressourcen, wie Du es da gemacht hast über Youtube und die Blogs und die ganzen Bücher und so. Aber man muss da schon ein bisschen selbstdiszipliniert sein und sagen “ich mache den Einstieg und ich bleibe dabei. Auch wenn die anderen denken, was macht der Typ denn da den ganzen Tag? Das ist meine Welt.” Und deshalb war es für uns auch so cool zu sehen oder jetzt habe ich das Gefühl, dass es gerade erst losgeht, dieser ganze digitale Nomadenlifestyle von den likeminded people. Als ob ich erstmal so meinen Tribe gefunden habe und nicht mehr überlegen muss, was wir vorher immer alle gesagt haben. So “ja klar, das ist cool was ihr macht, aber warte mal ab, so in zwei, drei, vier, spätestens fünf Jahren bist Du müde und dann brauchst Du wieder eine Homebase und willst Dich setten.” Das kann ja auch alles passieren. Ich lebe ja eh im Jetzt, aber jetzt habe ich noch stärker das Gefühl, das kann erstmal so weiter gehen. Weil egal an welchem Spot wir sind, finden wir immer wieder Menschen, die ähnlich ticken und dann so Plattformen wie Slack vom Peter Levels #nomads oder das Nomad-Forum oder was da alles aufgepoppt ist. Alleine die ganze DNX Community. Da findet man immer mehr Leute, die irgendwo unterwegs sind und dann braucht man gar nicht mehr dieses Nachhausekommen und da sind meine Leute. Weil meine Leute sind auch unterwegs. Robert: Voll. Das ist bei mir genau so. Ich wohne gerade noch in einer WG, aber die ist aktuell für ein halbes Jahr untervermietet. Da habe ich auch irgendwie nicht so wirklich Interesse da wieder zurückzugehen. Zuhause sind für mich jetzt nicht bestimmt Möbel um mich herum oder so etwas. Sondern Zuhause ist für mich einfach eine Location, wo ich Leute um mich habe, die ich mag, die cool sind, die auf meiner Wellenlänge unterwegs sind und im Idealfall noch schönes Wetter und dann bin ich eigentlich recht happy. Marcus: Ja, hast Du denn das auch gehabt, dass Du so eine Phase gehabt hast, wo Du Dich dann minimalisiert hast oder andere Werte erstmal erlernen musstest? Dass Du gesagt hast, das Auto war mir auf einmal nicht mehr wichtig und der Flatscreen auch nicht mehr? So was wie ich es dann durchgemacht habe? Weil ich war früher sehr krass in dieser Corporate Welt unterwegs und habe noch nach ganz anderen Werten gelebt, bis es dann irgendwann klick gemacht hat oder kam es bei Dir eigentlich alles so ziemlich smooth? Robert:  Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass es bei mir so einen bestimmten Moment gab oder so, als es angefangen hat. Aber wenn ich jetzt so gucke, zum Thema Minimalismus, das ist super präsent bei mir. Ich bin auch irgendwie immer nur mit Handgepäcksrucksack unterwegs und es gibt für mich nichts besseres. Ich habe jetzt hier meine paar Klamotten ausgepackt und das ist echt super wenig. Ich habe sogar noch, dadurch dass ich halt irgendwie der riesen Smoothie Fan bin, in meinem Handgepäcksrucksatz sogar noch einen Vitamix dabei. Da staunen immer Leute, wie ich das gebacken kriege. Ja, ich habe halt nicht so viele Klamotten. Marcus: Ja, Du musst halt Prioritäten setzen. Da nehmen wir halt den Mixer zu den Klamotten. Robert: Ja eben. Der Mixer ist mir viel wichtiger und dann kommt noch das MacBook dazu und bin fertig. Mehr brauche ich halt fast eigentlich nicht. Das merke ich auf jeden Fall. Wenn ich jetzt gucke, wofür ich mein Geld ausgebe, dann sind es nicht mehr irgendwelche materiellen Dinge. Früher war ich wahrscheinlich mindestens einmal die Woche shoppen und hab dieses und jenes, und das Gadget und dann brauchte ich wieder einen neuen Fernseher. Mittlerweile sind mir diese Sachen total unwichtig. Weil das auch dazu führt, dass alles was ich mir sozusagen anschaffe an materiellem Zeug, auch dann da ist und ich das auch mit mir transportieren muss und das mich halt nervt. Entweder ich gebe mein Geld für Essen aus oder ich gebe mein Geld einfach für Erlebnisse aus. Dass ich dann dort hinfahre und mit Freunden das mache und hier und so weiter. Und das ist mir viel wichtiger als irgendwelchen materiellen Kram in meinem Leben anzuhäufen. Marcus: Zumal ja viele Sachen auch Folgekosten generieren. Wie wenn Du Dir ein Auto anschaffst, das mal kaputt geht, dann musst Du Versicherung bezahlen, dann musst Du noch Benzin dafür bezahlen. Und ein halbes Jahr später hat Dein Nachbar dann schon wieder ein neues Auto und Du hast nicht mehr das coolste Auto von der Straße. Dann irgendwie lieber Drive Now machen und Car to Go und Du hast immer den neuesten BMW. Robert: Total. Es gibt ja jetzt diese ganzen Plattformen, die in letzter Zeit aufpoppen wie auch Airbnb und Uber und was es so alles gibt. Du brauchst halt eigentlich nichts mehr selber sondern Du kannst halt immer alles sharen, was halt Leute eh haben und was in dem Moment gerade nicht genutzt wird. Das hat aus meiner Sicht nur Vorteile. Marcus: Ja und dann auch immer den heißesten Scheiß. Du kriegst halt dann die neuesten Sachen gestellt. Wie ich gerade sagte bei Drive Now. Das sind ja irgendwelche BMW Cabrios oder Mini Coopers oder es gibt jetzt ein cooles Startup aus Hamburg, was nach Berlin gekommen ist, was diese Elektroroller vermietet. Das ist auch so eine Art Car Sharing aber für den Sommer. So richtig coole Elektroroller, mit denen Du dann durch die Stadt fahren kannst. Robert: Sauber. Marcus: Und insofern macht es ja auch aus rein ökologischen Gründen kaum Sinn, dass jetzt jeder ein eigenes Auto besitzt oder jeder eine Bohrmaschine besitzt, obwohl man eine Bohrmaschine nur alle drei Jahre benutzt. Deshalb finde ich auch dieses Collaborative Consumption, also das gemeinschaftliche Nutzen von Gütern, viel viel sinnvoller als das was wir so in der westlichen Welt so lernen und wonach voll viele streben. Robert: Auf jeden. Ich habe vor vier oder fünf Jahren meinen Führerschein gemacht. Lass mich überlegen, in den letzten zwei, drei Jahren bin ich nicht einmal selber Auto gefahren. Weil wenn ich unterwegs bin, entweder bin ich weit, dann fliege ich immer und in letzter Zeit bin ich super viel in Deutschland unterwegs, weil ich hier viele Leute treffe und jetzt habe ich ganz viele Interviews gemacht und fahre zu irgendwelchen Events und da bin ich immer mit den Bussen unterwegs. Ich liebe es einfach im Bus zu reisen. Gut, es dauert recht lange. Wenn ich jetzt nach Bremen fahre zu meiner Freundin, dann sitze ich immer vier Stunden im Bus. Aber ich mag es persönlich so gerne, weil da kannst Du einfach produktiv sein. Da hast Du Deinen Internetstick dabei und kannst da arbeiten. Für mich ist das halt kein Zeitaufwand. Letztens bin ich von Berlin nach Köln für 8,00 € gefahren. Das ist halt einfach ein Unding, wie günstig es geworden ist, zu reisen. Du brauchst kein eigenes Auto, weil es viel teurer wäre und Du verballerst da noch Deine Zeit. Marcus: Ja, leider sehen das viele noch nicht so, wie günstig man auch reisen kann und wie umweltbewusst das ist, gerade mit diesen Fernbussen und so Geschichten. Dann lieber so einen Fernbus vollmachen für kleines Geld und alle teilen sich die Kosten als wenn 20 Leute einzeln von Berlin nach Köln fahren ne? Robert: Total. Also es spart echt krass viel Geld. Ich werde immer gefragt, wie kannst Du so viel reisen. Ich bin sogar der Meinung, wenn man es clever anstellt, dann ist auch reisen günstiger, als zuhause bleiben. Wir waren jetzt Anfang des Jahres zwei Monate auf Gran Canaria und haben da was geholt über Airbnb. Im Endeffekt habe ich, dadurch dass ich hier zuhause meine Wohnung vermietet habe und auf Gran Canaria günstiger gelebt habe und die Flüge auch super billig waren, eigentlich Geld gespart, im Vergleich zum Zuhausebleiben. Marcus: Ja, das ist ja genau der Trick. Und genau so ist es auch wenn wir unterwegs sind. Und das verstehen viele Menschen nicht, die da nur die Bilder am Strand sehen und so. Wenn wir denen sagen, wenn wir unterwegs sind, in Thailand oder Philippinen oder wie jetzt in Marocco, dann leben wir günstiger und haben weniger Ausgaben, als wenn ich in Berlin lebe. Das ist aber nur, weil die Leute nicht loslassen können von ihren Wohnungen oder Angst haben das unterzuvermieten. Das ist halt dieser Rattenschwanz, wo aber auch jeder für sich selber verantwortlich ist, ob er sich den so aufbaut oder nicht. Und ob man sich eine Doppelhaushälfte finanziert und den Kredit abbezahlen muss oder eine Familie gründen muss, was ja auch sehr cool ist, aber man darf sich dann nicht beschweren, dass andere dann so einen anderen Lifestyle leben können, weil die ja auch einiges dafür tun und bewusste Entscheidungen treffen. Robert: Letztendlich haben wir ja den krassesten Vorteil, dadurch dass wir relativ jung in dieses ganze Thema reingestartet sind und noch nicht so viel angehäuft haben. Wenn ich mir jetzt vorstelle, wenn ich irgendwie schon Mitte vierzig wäre und zwei Kiddies am Start habe und mein Haus gerade abbezahle und Auto und dies und das, dann ist es viel schwieriger da rauszukommen. Aus meiner Sicht ist es trotzdem möglich. Es gibt so viele Leute, die das zeigen. Aber wenn man halt recht jung anfängt, sich mit dem ganzen Thema zu beschäftigen, dann hat man schon einen ganz schönen Startbonus. Marcus: Ja und so langsam wird ja auch so das Problem gelöst, dass man Beziehungen oder Partnerschaften innerhalb von der Szene anfangen kann zu finden. Ich glaube, das war oder ist auf jeden Fall auch noch ein großes Problem für viele Leute. Die entdecken das, aber weil das noch so outstanding ist, der ganze Lifestyle, gibt es da noch nicht so viele Gleichgesinnte. Gerade auch nicht im näheren Umkreis. Und dann muss ich doch alleine starten. Und das lässt dann doch viele wieder stolpern. Aber dadurch, dass die Bewegung immer größer wird, werden auch die Möglichkeiten da Gleichgesinnte zu finden auch im näheren Umfeld auch immer größer. Robert: Mein Tip ist da auf jeden Fall einfach mal loszugehen. Wenn ich mir jetzt angucke, ich habe vor vier Jahren meine Ernährung umgestellt und die beiden Bereiche meines Lebens, die mich auch wirklich sehr, sehr interessieren, der Ernährungsbereich und sein eigenes Ding also Business machen. Wenn ich jetzt schaue, mit welchen Leuten ich mich umgebe, das sind fast alles Leute, die genau in dieser gleichen Schnittmenge unterwegs sind. Die auch irgendwie einen Youtube Kanal haben, die auch gerade dabei sind, ein Online Business aufzubauen. Und trotzdem halt aus diesem Veganbereich. Und ich dachte, das gibt es halt nicht. Wenn Du wirklich ein bisschen ein Exot bist, wirst Du immer wieder Leute finden, die genauso unterwegs sind, wenn Du halt auch hartnäckig dabei bleibst. Dadurch dass ich im November 2013 mein eigenes Business zu starten - ein bisschen über eineinhalb Jahre. Wenn ich gucke, wie viele Leute ich dadurch kennengelernt habe. Mein komplettes Umfeld habe ich in den letzten ein, zwei Jahren kennengelernt. Marcus: Auch Deine Freundin? Robert: Ja genau. Marcus: Vor eineinhalb Jahren bist Du gestartet, sagst Du gerade? Dafür ist das bei Dir ziemlich krass durch die Decke gegangen. Vielleicht kannst Du nochmal kurz sagen, womit Du gestartet bist und was so aktuell Deine Themen sind. Robert: Gerne, ja. Wenn ich auf die letzten eineinhalb Jahre zurück gucke, dann ist es schon irgendwie eine ganz schön krasse Reise gewesen. Und ich glaube, ich brauche auch so ein bisschen, um zu verstehen, wie das alles so passiert ist. Aber angefangen habe ich im November 2013 und da habe ich meinen Blog gestartet - das Rohkost 1x1. Wo ich quasi meine Erfahrung bei der Ernährungsumstellung weitergebe und Leuten gezeigt habe, es ist kein Hexenwerk Rohkost in seinem Speiseplan aufzunehmen und man fühlt sich dadurch gleich besser. Es ist nicht so schwer. Und darüber habe ich halt Artikel geschrieben. Ich habe dann auch nach knapp fünf Monaten mein eigenes erstes Produkt rausgebracht. Das war ein Online Kurs zum Thema Ernährungsumstellung. Und der ist auch gleich gut eingeschlagen. Und so habe ich dann nach sieben oder acht Monaten meinen damaligen Job auch an den Nagel gehängt und ernähre mich seit dem ausschließlich davon. Dazu habe ich dann noch einen Youtube Kanal bekommen und aktuell ist das Thema Youtube sehr sehr interessant für mich und so ein bisschen mein Baby. Ich habe nämlich gemerkt, wenn man Videos dreht, das macht noch viel mehr Spaß als Artikel zu schreiben. Deshalb habe ich dann den Blog und generell das Projekt Rohkost recht wenig Zeit rein und habe jetzt gesagt, das Thema Ernährungsumstellung ist geil, aber irgendwie hat es sich für mich angefühlt, als wäre ich an einem Punkt angelangt, wo ich damit jetzt fertig bin. Ich habe jetzt so viel produziert. Auf dem Youtube Kanal sind irgendwie 300 Videos und auf dem Blog sind 100 Artikel und alles was ich weiß ist da jetzt drin und es hat sich angefühlt, als wäre ich an dem Punkt das nächste zu starten. Mein aktuelles Projekt ist das jetzt das Business 1x1. Darauf zeige ich Leuten, wie ich es geschafft habe, mit meiner Leidenschaft für die Ernährung ein erfolgreiches Business aufzubauen und gebe jetzt diese Erfahrungen weiter. Da gebe ich jetzt quasi Tips und Strategien zu Social Media, zu Youtube, zu Bloggen und all die Dinge, die mir selbst auch wichtig waren und die ich selbst auch einfach gelernt habe auf meiner Reise bisher. Das ist jetzt aktuell mein Baby und da bin ich jetzt dabei, meinen Online Kurs zum Thema Youtube zu produzieren, der auch gerade übermorgen online geht. Marcus: Ah krass. Auf welcher URL wird der online gehen? Robert: Das ist kurse.business1mal1.de. Da ist eine Plattform, die ich gerade dabei bin aufzubauen. Jetzt kommt erst der Youtube Kurs und da werde ich in Zukunft auch zu den weiteren Themen, die mich auch noch interessieren noch mehr reinpacken. Jetzt kommt da wie gesagt, erstmal der Youtube Kurs, aber da werden in Zukunft noch weitere Dinge passieren. Da bin ich mir sicher. Marcus: Und Dein Hauptumschlagplatz, sag ich mal, oder wo Du den meisten Content produzierst für business1mal1 ist aber der Youtube Kanal, richtig? Ich meine, nicht mehr eine klassische Website oder wie ist das Konzept. Robert: Richtig, genau. Mein ganzes Ding hat sich so ein bisschen verändert. Damals dachte ich halt, Du brauchst eine eigene Website und einen Blog und das muss alles so sein. Und jetzt aktuell habe ich eigentlich gar nicht eine eigene Website, wo jetzt Content passiert oder so etwas, wo irgendwie meine Homebase ist. Sondern meine Homebase ist aktuell der Youtube Kanal, wo es jetzt seit vier Monaten ungefähr, jeden Tag ein Video gibt. Der Youtube Kanal ist jetzt gerade mal ein halbes Jahr als und trotzdem sind da jetzt schon weit über 100 Videos. Das ist gerade das, was ich auch so interessant und so spannend finde. Du brauchst eigentlich nicht mehr so ein eigenes richtiges Wohnzimmer, was Dir selbst gehört, weil die Plattform, die es gibt, die ganzen Kanäle wie Facebook, Instagramm und so sind auch hervorragend geeignet, um da auch easy und simpel etwas zu starten und nicht fett viel erstmal einrichten zu müssen. Der Youtube Kanal ist mein Ding. Ich denke, das macht richtig, richtig viel Spaß. Da kommt super gutes Feedback. Jeden Tag gibt es ein Video und ganz viele Leute kommentieren und sagen, sie schauen jeden Tag rein. Und jeden Tag geht jetzt um 18:00 Uhr das nächste Video online. Das ist so ein bisschen deren Abendroutine geworden und wenn es dann mal ein Tag kein Video, dann kommen da schon Stimmen “aahh, was ist denn? Was soll ich denn jetzt heute Abend guckten?” und so. Marcus: Krass. Also so ein bisschen wie früher, die Soap, die Abends lief, das ist jetzt Robert Gladitz und business1mal1 am Start, ne? Robert: Genau und das ist halt echt sehr, sehr, sehr, sehr schön zu sehen. Das ist auch aus meiner Sicht die perfekte Vorbereitung, die beste Marketingmaßnahme überhaupt, um letztendlich dann auch seine eigenen Produkte zu verkaufen. Weil ich durch den ganzen free Content, den ich auf den Youtube Channel online stelle, so einen Draht zu den Leuten habe. Wenn ich jetzt jemanden bei der DNX oder bei irgendwelchen veganen Events getroffen habe und die sagen mir “hey, cool” und dann quatschen wir zwei Minuten, dann sagen die “genau so habe ich mir Dich vorgestellt. Genau so wie Du in den Videos bist”. Und das ist halt schön. Du bekommst voll den Draht zu jemandem und hast dann auch voll das Vertrauen, wenn jemand sagt, ich bringe jetzt mein Produkt oder ein Coaching Programm oder was auch immer raus. So baut man halt vorab dann die Beziehung auf und legt da den Grundstein. Marcus: Ich glaube, es ist total wichtig, gerade durch diese drei Dimensionen, die Du hast oder beziehungsweise eine weitere Dimension, dass man Dich auch sehen kann während Du sprichst und nicht nur Content produzierst beim Schreiben, können die Leute noch eine tiefere Beziehung zu Dir aufbauen, so dass sie dann auf den Events sagen “jo, cool, das ist der Robert, den kenne ich ja eigentlich schon von Youtube und der ist im echten Leben genau so”. Robert: Total, also ich muss echt sagen, bei meinem ersten Projekt, dem Rohkost 1x1, da habe ich auch Youtube Videos gemacht. Da habe ich dann so nach ungefähr einem halben Jahr angefangen. Da habe ich halt den perfekten Vergleich. Vorher habe ich gebloggt, dann habe ich Youtube gemacht und die Beziehung zu den einzelnen Leuten ist dadurch so krass noch einmal angestiegen. Klar, wenn man jetzt von jemandem einen Blogartikel liest und auch regelmäßig, zwei mal die Woche gab es da was, dann kann man schon ein gewisses Feeling für die Person bekommen. Aber wenn Du den wirklich siehst, Du hast es gerade gesagt, bei Youtube hast Du da noch viel mehr Sinne, die da angesprochen werden und Du bekommst ein viel umfassenderes Bild von der Person. Ich teile halt mittlerweile fast mein komplettes Leben und spreche auch über Dinge, die nicht so gut funktioniert sind und was vielleicht aktuell nicht so läuft und das ist auch das, was dann dazu führt, dass man wirklich den kompletten Menschen irgendwie kennenlernt und dann sagt “okay krass, da kann ich mich voll mit identifizieren. Als ob ich den jetzt schon ewig lange kenne”. Und in Wirklichkeit hat man sich noch gar nicht in der wirklichen Welt getroffen. Marcus: Ich glaube, das ist auch das Geheimnis, womit man bei den Leuten Vertrauen und Spaß und eine Beziehung aufbaut. Dass man nicht nur immer diese perfekten Seiten von sich zeigt, wo alles super gut läuft und der Himmel rosarot ist, sondern auch mal sagt, ich habe auch mal einen Tag, wo es mir nicht so gut geht. Oder ich struggle mal mit irgendwas. Ich habe heute mal auf nichts Bock und heute läuft es bei mir nicht. Das ist auch ganz wichtig ne? Robert: Letztendlich ist ja das, was einen auch so als Mensch macht. Denn jeder Mensch hat aus meiner Sicht mal ab und an was, was nicht so gut läuft. Und wenn man halt immer nur das Perfekte zeigt, dann ist es halt wie früher im Fernsehen, wo die Leute dann ewig geschminkt wurden und alles geskatched und geschnitten und so weiter. Und jetzt ist es halt viel näher an der Realität. Ich habe auch vor einer ganzen Weile ein Video darüber gemacht, von meinem letzten Launch, dass der aus meiner Sicht nicht so erfolgreich gewesen ist, wie ich es mir gedacht habe und habe dann einen Pfad zu dem Video gemacht. Und dann habe ich denen gesagt, okay, das denke ich mir und das und das. Und dann haben die Leute auch gesehen, krass, da ist auch jemand, der auch so ein bisschen kritisch mit sich selbst ist und auch mal Niederlagen eingesteht und dann hat es dazu geführt, dass einfach so gutes Feedback kam und die Leute sich bedankt haben und gesagt haben, okay das tat echt voll gut zu sehen, dass nicht immer alles perfekt laufen muss und trotzdem kann man auf dem richtigen Weg sein. Marcus: Ja absolut. Hast Du keine Angst, dass Youtube Dir irgendwann mal den Saft abdreht oder dass Du Dich zu abhängig machst von der dritten Plattform? Robert: Das ist eine super spannende Frage, die ich auch echt richtig häufig gestellt bekomme. Ich denke mir halt: Eigentlich hat Youtube ja ein Interesse daran, dass ich da bin. Dadurch dass die ganzen Leute meine Videos schauen, sorge ich ja dafür, dass die Leute auf der Plattform Youtube sind. Von daher ist Youtube auf meiner Seite. Also haben sie kein Interesse daran gegen mich zu arbeiten sondern für mich zu arbeiten und mich zu supporten, dass ich möglichst viel guten Content produziere. Das einzige, was natürlich dazu führen könnte, dass der Kanal gelöscht wird oder irgendsowas ist, wenn Du irgendwelche Dinge machst wie Copywrightverletzungen oder Beleidigungen oder so etwas. Da ich aber aktuell nicht den Plan habe, so etwas zu machen, sondern da so ein bisschen in Youtubes Regeln spiele, mache ich mir darüber null Gedanken. Selbst wenn das jetzt irgendwie schiefgehen würde, weiß ich, dass ich in dem ganzen Prozess so viel gelernt habe, so viele Skills angeeignet habe und so viele Erfahrungen gemacht habe, dass ich halt, wenn ich nochmal komplett von null starten müsste, wahrscheinlich nochmal viel schneller durch die ganze Entwicklung durchgehen könnte, weil ich halt schon so viel gelernt habe. Ich habe auch letztens zu dem Thema ein Video gemacht. Mich hat es sogar früher, wenn ich irgendwas auf der Playstation gespielt habe, wenn ich ganz weit war, dann nochmal komplett von vorne zu starten und den ganzen Speicherstand zu löschen, weil ich dadurch eine neue Herausforderung hatte. Marcus: Neue Challenge: Das noch schneller hinzukriegen. Robert: Auf jeden Fall. Alles was man auf dem Weg gelernt hat, da einfach nochmal mitzunehmen. Und deswegen mache ich mir da recht wenig Gedanken, was die Zukunft bringen wird, weil ich weiß: alle Skills und alle Erfahrungen, die kann mir halt keiner nehmen. Die bleiben mir halt. Marcus: Das kenne ich auch noch von früher. Wenn man dann Super Mario Bros. oder Gianna Sisters, ich weiß nicht ob Du das noch kennst. So ganz früher mit der Datasette auf dem C64 gespielt habe und dann schon diesen ganzen geheimen Tricks und Regeln kannte und diese Extrabonus Diamanten irgendwo einsammeln konnte. Und dann hatte man einen verpasst und dann hatte man eigentlich gar kein Bock mehr ans Ziel zu kommen, weil man wollte dann diesen perfekten Weg machen. Robert: Genau, das kenne ich auch. Marcus: Und neben Youtube fokussierst Du Dich noch auf andere Plattformen? Oder produzierst da viel Content? Robert: Also Youtube ist auf jeden Fall das, wo der Großteil meiner Zeit reingeht. Ich mache halt jeden Tag ein Video. Also das tägliche Video ist so eine Kombination. Ich habe da ein eigenes Format geschaffen, was mir in dieser Youtube Welt so ein bisschen gefehlt hat. Ich mache jeden Tag ein Video, wo ich einen Content habe, wo ich halt quasi über ein bestimmtes Thema spreche, was mich jetzt gerade bewegt. Sei es eine Mindset Sache, sei es eine Social Media Sache, was zum Thema Youtube Kanal aufbauen. Irgendwas in die Richtung, was mich gerade so bewegt. Dann kombiniere ich das mit einem Blogpart. Also ich habe jeden Tag immer meine Kamera dabei und zeig den Leuten wo ich so bin und was ich so mache und was ich so esse, was ich mir für Bücher reinziehe, mit welchen Leuten ich mich treffe. Also dass wirklich so ein umfassendes Bild von mir als Person entsteht und diese beiden Welten kombiniere ich in dem Video und das geht auch jeden Tag zwischen 20 und 30 Minuten. Für mich fühlt es sich abends so an, wenn ich da sitze und mein tägliches Video geschnitten habe, als ob ich so ein kleines Miniwerk in die Welt hinaussetze. Als ob jetzt der Maler sein Bild fertiggemacht hat. Ich habe jetzt mein tägliches Video und es ist jetzt da draußen in der Welt und es braucht auch jeden Tag mehrere Stunden Zeit. Aber das ist mir echt so das wichtigste. Und dann habe ich natürlich noch weitere Plattformen, um das noch so ein bisschen zu unterstützen. Bei Facebook bin ich natürlich aktiv und Instagram bin ich aktiv. Das sind so die beiden Supportplattformen. So sehe ich das so ein bisschen, um auch noch andere Dinge zu teilen. Das nächste Projekt wird auf jeden Fall, wenn ich jetzt fertig bin mit dem Kurs-Launch und das alles in trockenen Tüchern ist, dann werde ich mich mit dem Thema Snapchat beschäftigen. Ich denke, das ist sehr, sehr reizvoll und das ist auch wo die Zukunft hingehen wird und da gleich am Anfang an Board zu sein, das ist glaube ich ziemlich interessant. Marcus:  Ich habe mir das vor ein paar Monaten installiert, nachdem ich auch von Gery Reinhard gehört habe, dass das der heißeste Scheiß sein soll. Und ehrlich gesagt aber nicht richtig verstanden, wie da Brands oder Unternehmen mit ihren Usern kommunizieren können. Beziehungsweise, ich habe es nicht mal hingekriegt mit irgendjemandem da zu kommunizieren oder zu chatten. Vielleicht bin ich das auch falsch angegangen. Kannst Du mal kurz erklären, wie das funktioniert? Robert: Bei Snapchat ist der Puffer sozusagen oder die Barriere zwischen dem, der produziert und demjenigen, der konsumiert noch geringer. Zum Beispiel weiß jeder bei Instagram, dass der da einen Filter drüber legt, dass Dein Bild noch mal schön hinpositioniert ist. Bei Youtube ist es auch geschnitten. Und bei Snapchat ist es so, jemand nimmt es auf und es ist sofort online. Da kann nochmal ein direkterer Draht entstehen. Und deswegen machte es glaube ich so ein bisschen den Reiz aus. Das Prinzip ist eigentlich Folgendes: Du hast bei Snapchat solche Stories, wo Du quasi ein Bild oder ein Video auf, was bei Dir gerade abgeht und dann ist es online und dann kannst Du halt für die nächsten 24 Stunden angeschaut werden. Und Leute, die Dir folgen, wie bei Facebook oder Instagram oder Twitter können es dann angucken, haben aber nur eine begrenzte Zeit. Und das hat Snapchat clever gemacht, weil das dafür sorgt, dass Leute jeden Tag reingehen. Weil wenn Sie es verpassen, bei Facebook ist so “okay, da schreibe ich morgen auf die Nachricht und auf die E-Mail kann ich morgen auch noch drauf antworten, das Youtube Video kann ich mir auch noch nächste Woche angucken”. Aber bei Snapchat ist es weg. Marcus: Das ist jetzt gerade bei Facebook mit Read later und so Funktionen ne? Das ist ja krass. Robert: Ja das ist so. Das ist halt einfach noch einmal direkter. Das ist ein ähnlich spannendes Thema, wie das Thema Webinare. Da seid ihr ja auch super dabei. Ich mag das persönlich richtig gerne, weil das halt auch nochmal so was ist. Alles was einen möglichst engen Draht zu den Zuschauern oder zu den Lesern oder wie auch immer, herstellt, ist halt so wertvoll. Wenn jemand irgendwelche coolen Sachen macht und Du findest das spannend, was derjenige produziert, dann willst Du natürlich auch mehr von dem erfahren. Und wenn Du da einen intensiven Einblick bekommst, dann ist das halt auch spannend. Zum Beispiel früher, wenn Du denkst okay,  Oma Gretchen kauft sich jetzt irgendwo einen Smoothie, dann interessiert sich die ganze Welt dafür. Und wenn das aber Tante Anneliese macht, dann interessiert es halt keinen ne? Wenn Du halt eine Persönlichkeit bist, die spannend ist, dann wollen Leute halt auch sehen, was in Deinem Leben so abgeht. Und da ist Snapchat ein gutes Tool, Webinare, die Vlogs, was ich mache und alles, was wirklich sehr, sehr nah dran ist, ist da sehr, sehr sinnvoll. Marcus: Was hälst Du von Periscope? Robert: Auch spannend auf jeden Fall. Ich habe es persönlich noch nicht getestet oder ausprobiert, aber auch sehr interessant. Was bei mir aktuell noch die Hürde darstellt ist, dass ich denke, dass ich noch nicht eine Reichweite aufgebaut habe, die groß genug ist, um das ganze sinnvoll zu machen. Ich habe darüber nachgedacht, entweder feste Zeiten, wo ich sage “Leute, jeden Mittwoch treffen wir uns Live in Periscope oder in Meerkat und dann gibt es irgendwie etwas, damit Leute sich darauf einstellen können. Wenn ich jetzt sage, okay ich gehe jetzt einfach mal Live. Erstens bin ich auf Twitter eh fast gar nicht aktiv, von daher ist das auch eine weitere Hürde und wenn ich jetzt einfach sage, okay ich starte das jetzt und dann geht es los und dann sind dann vielleicht, wenn ich Glück habe, drei, vier Leute dabei, weil ich noch nicht die riesige Reichweite aufgebaut habe, dass jetzt spontan da Leute zugucken. Wenn Gary Vaynerchuk seine erste Review Shows da Live macht, der hat eine riesige Reichweite und trotzdem sind da “nur” ein paar hundert Leute, vielleicht aktuell auch mal über tausend, was jetzt aber nicht so viele sind. Und deswegen ist das noch eine Hürde, aber ich weiß, dass ich da in Zukunft auf jeden Fall reingehen werde, weil das halt sehr spannend ist. Marcus: Vielleicht mal kurz, für die, die da nichts mit anfangen können oder davon noch nichts gehört haben. Das ist eine neue App, womit man dann quasi Live sein Video streamen kann von überall ne? Robert: Genau, Du kannst quasi jetzt auf den Knopf drücken und sagen “hey Leute, jetzt könnt ihr mal zugucken, wie ich was auch immer mache”. Marcus: Tim Ferris macht zum Beispiel irgendwie Having Tea with Tim. Und dann macht er sein Ding an morgens, wenn er noch ganz gechillt und entspannt ist und beantwortet dann Fragen. Ich glaube die Leute können dann über Chat mit einem kommunizieren und macht dann ganz spontan dieses Periscope-Chats. Ich finde es auch mega spannend und hätte da glaube ich mal richtig Bock drauf. Ich habe das in Tarifa getestet, als wir die 7-Minute App auf dem Rooftop gemacht haben. Da haben dann ein paar Leute zugeguckt, aber irgendwie alles nicht irgendwelche Leute, die ich kenne oder die mich kennen. Man kann ja auch ganz random irgendwie nach Channel gucken, was da passiert. Ich glaube, da muss man dann irgendwann noch mal ein bisschen durchdachter rangehen. Aber wenn sich das dann durchsetzt, ist das auch noch ein mega spannendes Tool, was einen ja noch authentischer macht, wie Du gerade sagst. Hier beim Podcast kann geschnitten werden. Bei Youtube kann geschnitten werden. Fernsehen wird eh manipuliert. Die Zeitungen sind auch alle manipuliert. Insofern werden so Formate und Tools glaube ich, immer wichtiger. Robert: Auf jeden Fall. Aber das ist cool, dass Du das gerade noch mal mit Tim Ferris angesprochen hast. Wenn Du halt wirklich sagst, die Leute können sich auf eine bestimmte Zeit einstellen, dann ist halt auch die Wahrscheinlichkeit, dass dann jemand in dem Moment Zeit hat und dann da joinen kann, viel höher, als wenn er dann gerade unterwegs ist und eine Benachrichtigung bekommt und aber keine Zeit hat. So kann man sich ein bisschen darauf einstellen. Das kann ich mir auch gut vorstellen, irgendwie jeden Morgen so etwas zu machen oder jeden Abend. Oder zwei mal die Woche. Das ist glaube ich recht cool und da werde ich noch experimentieren in nächster Zeit. Marcus: Ja sehr cool. Robert, ich glaube, wir sind auch soweit durch. Wir haben jetzt fast eine Stunde miteinander gequatscht. Ich könnte glaube ich noch fünf weitere Stunden mit Dir reden. Wir sehen uns aber in zwei Wochen auf der Global. Robert: Auf jeden Fall. Ja mein Frühstück ruft jetzt mal. Marcus: Ja das stimmt, Dein Frühstück um 13:29 Uhr. Hast Du noch ein Lieblingssmoothie Rezept, was Du uns verraten willst? Robert: Sehr gerne. Bei mir sind ja die grünen Smoothies omni präsent. Ich bin ein großer Fan davon, möglichst viel Pflanzengrün in die Ernährung zu integrieren, weil ich der Meinung bin, dass das mineralstoff- und vitaminreichste überhaupt ist, was man nur machen kann. Das Non-Plus-Ultra sind auf jeden Fall die Wildkräuter. Also was wild gewachsen ist. Also viele Leute mögen es nicht glauben, aber wenn ich mal Zeit und Muße habe, dann gehe ich auch mal auf die Wiese und pflücke mir da meinen Löwenzahn und meine Brennessel. Marcus: Da darf man aber nichts falsches pflücken. Wenn man Pech hat… Robert: Es ist wichtig, sich bei dem Thema an Sachen zu halten, die man wirklich kennt. Also ich würde jetzt nicht dahergehen und würde mir ein Buch reinziehen und sagen “oh da sagt jemand hier, da gibt es den gemeinen Breitknötterich oder irgendwie sowas, dann würde ich versuchen, den zu finden. Das würde ich jetzt nicht unbedingt machen, weil man sich da vielleicht auch etwas unangenehmes einhandeln kann, aber zum Beispiel Löwenzahn, Petersilie kennt jeder. Dann gibt es noch zwei, drei andere Dinge, die eigentlich sehr easy sind und das strotzt halt nur so vor Power im Vergleich zu einem Salat aus dem Supermarkt. Und auf den Märkten, wo ich unterwegs bin, kann man die auch kaufen. Ich habe jetzt in meinem Kühlschrank so eine große Tüte Wildkräuter fertiggekauft. Das ist nicht super günstig, aber da ist halt richtig viel dabei. Und deswegen mag ich das sehr gerne. Das landet, wenn möglich, in meinem Smoothie oder sonst halt auch die üblichen Verdächtigen wie Spinat, Mangold oder so etwas. Das geht auch immer klar. Und dazu dann einfach Obst, was ich gerade da habe. Bananen sind bei mir ein Basic, weil die halt einfach für die Süße sorgen. Ansonsten einfach Äpfel. Im Sommer Beeren. Was auch immer man einfach da hat. Pfirsiche gehen auch, klar. Also grün plus Obst ist aus meiner Sicht eine Killer-Kombi. Marcus: Cool, saugeil. Vielen Dank! Robert: Sehr gerne! Marcus: Und wir sehen uns in zwei Wochen, bis dann! Robert: Das machen wir so, danke Marcus, ciao! [/su_spoiler] [/su_accordion]    

    starstarstarstarstar
  • Robert Gladitz | Wie Du Dich durch Vlogs zu einer unverwechselbaren Marke machst.

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    Kurzportrait von Robert Gladitz Robert Gladitz ist Unternehmer und Profi-Vlogger Sein YouTube Channel ist ohne Frage einer meiner Favorits Er ist Gründer der Awesome People Conference Kontaktinformationen Facebook Awesome People Conference  Anmeldung zur Awesome People Conference YouTube Channel von Robert Gladitz Mobile Apps DJ I go App Audible Blinkist Tools Evernote Kamera Sony A7S2 Buchempfehlung The Obstacle is the way (Ryan Holiday) - Ebook - Buch  Die 4-Stunden-Woche (Tim Ferris) - Ebook - Buch Podcast in Textform Norman: Herzlich willkommen! Schön, dass Ihr wieder reinhört. Hier ist Norman von MARKENREBELL.FM. In meinem heutigen Interview mit Robert Gladitz spreche über das Thema: Wie Du Dich durch Vlogs zu einer unverwechselbaren Marke machst! Er ist Unternehmer und Profi-Vlogger. Sein YouTube-Channel ist ohne Frage einer meiner Favorites und er ist der Gründer der Awesome People Conference. Rob, schön dass Du da bist. Vielen Dank für Deine Zeit. Bist Du ready und wollen wir loslegen? Robert: Herrlich, Norman, Mensch - Das ist ein Intro, geil! Ich hab Bock. Norman: Erzähl’ Rob! Wo bist Du gerade, damit unsere Zuhörer erfahren, wie geil unsere Connection gerade ist? Robert: Das klingt natürlich immer nach Klischee, aber es ist gerade wirklich so: Mein Team und ich sitzen hier gerade auf Bali und wir sitzen hier im Coworking Space und das Laptop steht vor mir und ich gucke hier in die Palmen rein. Das Wetter ist zwar nicht unfassbar schön, wir haben hier gerade Regenzeit in Bali. Es ist eher grau, es regnet auch viel, aber es ist trotzdem 30° und wir schwitzen uns hier einen ab und trinken Kokosnuss den ganzen Tag. Norman: Ich glaube, wir haben 2°C, nur um den Unterschied klarzumachen. Robert: Ich könnt 5 abgeben, aber mehr nicht. Norman: Das würde schon reichen, das wär dann nicht so klamm. Rob, damit Dich unsere Zuhörer hier bei MARKENREBELL.FM noch ein wenig besser kennenlernen können: Stell Dich doch vielleicht selbst nochmal kurz vor. Wer ist Rob oder Robert Gladitz privat und was ist genau Dein Business? Robert: Yes, sehr, sehr gerne! Ich bin 26 aktuell. Ich habe vor drei Jahren im Herbst 2013 angefangen mich in diese Entrepreneurship-Welt reinzuwerfen, nachdem ich studiert habe, so wie man das halt so mit Anfang 20 klassischerweise macht und durch zwei Dinge eigentlich: Durch die Tatsache, dass ich angefangen habe mich für Persönlichkeitsentwicklung zur interessieren und dann natürlich zwangsläufig über Klassiker wie Tim Ferris, Dale Carnegie und Napoleon Hill usw. gestolpert bin und dann irgendwann dachte: “Boah nee, der klassische Weg, das ist nichts für Dich. Du musst irgendwas eigenes machen; Du willst selbstbestimmt leben und selbst etwas kreieren und etwas erschaffen und nicht Teil in so einem großen Ganzen sein und so ein kleines Rädchen sein”. Dann habe ich vor 5½ Jahren meine Ernährung umgestellt, weg von Fast Food usw., wie man das auch normalerweise mit Anfang 20 macht, hin zu komplett vegan und sogar 100 % Rohkost in den ersten drei Jahren. Ich hab fast nur Obst und Gemüse gegessen. Das klingt saucrazy, aber das hat mir einen unfassbaren Energieboost gegeben und eigentlich den Grundstein für all die Dinge gesetzt, die ich jetzt mache. Die beiden Dinge haben dann dazu geführt, dass ich irgendwann sagte: “Ey nee, das Studium musst Du lassen. Du musst etwas Eigenes aufbauen”. Ich bin jetzt seit drei Jahren Unternehmer und genieße die Reise total und es sind viele Projekte gestartet und wieder viele Projekte neu dazugekommen. Jetzt ist mein Haupt-Baby ist die Awesome People Conference. Darauf kommen wir vielleicht später nochmal zurück. Wir interviewen zu drei Themengebieten: Zu Entrepreneurship, Persönlichkeitsentwicklung und Lifestyle-Design. Wir haben insgesamt 33 sehr sehr coole Leute. Wir haben da “Christian Bischoff, Karl Ess, Tobias Beck, Matthew Mockridge usw. Also echt ein paar geile Menschen, die in den Interviews eine Menge sharen und die Interviews gehen dann ab dem 20. November als Online-Konferenz an den Start; das ist gerade das Hauptding, daran worken wir jetzt hier auf Bali gerade. Ansonsten drehe ich sehr gerne YouTube-Videos. Du hast es schon angesprochen vorhin. Ich bin jetzt seit ungefähr zweieinhalb Jahren auf YouTube aktiv. Ich glaube nächste Woche oder übernächste Woche geht insgesamt mein 900. Video online. Also es sind schon ein paar mittlerweile und das aktuelle Format mit den Daily-Vlogs habe ich jetzt seit 545 Episoden. Seit eineinhalb Jahren dokumentiere ich quasi mein komplettes Leben, was so abgeht; worüber ich nachdenke; an welchen Projekten ich arbeite; was auch mal schief geht usw., weil ich eine Art Blueprint schaffen will, für jemanden der dann - wenn es hoffentlich so weitergeht wie bis jetzt in den nächsten zwei bis drei Jahren ich Videos produziere und dann - die komplette Reise von Anfang bis hin zum Entstehen des richtig großes Dings, verfolgen kann. Auch so etwas, das direkt während des Prozesses dokumentiert wird und derjenige sehr viel lernen kann, anstatt dass sich jemand einfach nur hinstellt und sagt: “So hab ich das damals gemacht und so könnt ihr das auch machen”. Norman: Diese Dokumentation finde ich sehr cool. Aber bevor wir einsteigen in das ganze Thema Vlogging, gib uns doch noch ein bisschen Futter zum Thema Konferenz, weil das begeistert mich selbst, dass Du wirklich außergewöhnliche Leute gefunden und interviewt hast. Vielleicht erzählst Du uns einfach dazu noch ein bisschen was. Robert: Gerne. Vielleicht das Modell von Online-Konferenzen für jemanden, der es jetzt nicht kennt: Das Ganze ist eine Win-Win-Win-Situation. Das sind Geschäftmodelle, die ich am meisten mag, also da sind drei Dinge mit involviert: Du als Konferenzersteller suchst Dir ein Thema raus, was Dich interessiert. Du suchst Dir zu diesem Thema möglichst viele, möglichst kompetente Menschen, die dazu etwas beitragen können, führst Interviews mit denen. Viele machen das per Skype. Wir haben das jetzt gemacht, indem wir die letzten zwei Monate durch Deutschland unterwegs waren, eine Tour gemacht haben, uns mit den Leuten in einem Coworking Space getroffen haben und den Zuschauern direkt die Möglichkeit gegeben haben dabei zu sein und direkt vor Ort das Interview zu verfolgen; anschließend Fragen zu stellen; sich mit den Speakern und den anderen Zuschauern zu connecten usw. Das heißt, Du führst diese Interviews - wir haben jetzt 33 Stück an der Zahl - und anschließend werden die dann veröffentlicht. Man kann sich jedes Interview für 24 Stunden kostenlos angucken. Das heißt, bei uns beginnt’s jetzt am 20., am 20. um 10:00 Uhr morgens geht das erste Interview online und das kann man dann bis zum 21., ebenfalls wieder 10:00 Uhr morgens anschauen - komplett for free und dann geht’s offline. Das heißt, wenn Du Bock hast, Dir da viele viele Stunden Content tagtäglich nach Schedule um die Ohren zu hauen, dann kannst Du komplett kostenlos bei der Konferenz dabei sein, was natürlich geil ist. Also man bekommt da wirklich eine Menge Input, den es sonst nirgendwo in dieser Form und in dieser Komprimierung gibt. Und wer sagt “Ey, ich möchte es ein bisschen entspannter angehen”, der kann sich für einen echt entspannten Preis das Konferenz-Package holen und bekommt dann alle Aufzeichnungen zum Downloaden mit Audios usw. und kann sich das dementsprechend dann reinziehen - wann auch immer er möchte, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr. Dieses Modell ist halt geil, weil Du als Konferenzersteller für die Zuschauer einen echt geilen Kontext schaffst, die dann for free oder für einen günstigen Preis sich eine Menge reinziehen können. Für die Experten, die Du interviewst, ist es auch wiederum geil, weil es mit recht wenig Aufwand verbunden ist. Sie kommen dahin, machen das Interview und bekommen dann zig tausende Leute an Reichweite und Du als Konferenzersteller hast einen Arsch voll Arbeit. Die letzten 5 Monate sind in dieses Projekt geflossen, aber letztendlich ist es auch in Sachen Reichweite und in Sachen Monetarisierung megageil. Du bewegst was Tolles und für mich ist das gerade mein Lieblingsgeschäftmodell. Da bin ich gerade sehr sehr tief drin, weil Du da ein megamäßiges Netzwerk aufbaust; selbst als Person auch megamäßig viel lernst. Es ist der Hammer! Selbst wenn die Interviews nicht veröffentlicht worden wären, wenn ich mit all den Leuten, die ich jetzt schon vorhin kurz angerissen habe, einfach nur die Möglichkeit habe so zu sprechen, dann bringt mich das enorm weiter. Also es ist eine geile Nummer, ich freu mich, dass wir dann in knapp 2 Wochen ab dem 20. November daraus gehen können. Norman: Sehr cool! Und eins kann ich Dir sagen: Man spürt Deine Begeisterung und was ich liebe sind Leute, die einfach von Ihrer Sache begeistert sind. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen. Ich bin natürlich am Start, ich bin dabei, ich höre und schaue mir das alles an und verlinke natürlich auch die Konferenz in den Shownotes dieses Podcasts - und auf der Facebook-Seite. Robert: Geil mein Lieber! Ohne Witz, diesen Zuspruch auch jetzt vorab schon zu bekommen, von Dir, von ganz vielen anderen Menschen, dass sie sagen “Ich freue mich darauf, dass es losgeht”, ist einfach superschön. Eine bessere Motivation gibt es eigentlich gar nicht, jetzt noch die letzten Tage voll in Tasten zu hauen und das Ding dann rauszugeben. Norman: Auch nochmal Danke an Deine Arbeit! Das ist einfach auch die Würdigung wert, weil, das finde ich einfach super. Dieses ganze Herzblut von Dir und Deinem Team dort reinzustecken, um diesen Wert zu erzeugen. Sehr cool! Robert: Geil, danke, danke, danke! Norman: Rob zurück zu Dir: Gibt es in Deinem Leben ein Erfolgszitat, irgendein Erfolgsmantra, was Dich schon immer begleitet oder seit längerem begleitet? Robert: Die Frage ist schön. Die Frage nach dem Zitat ist ja immer wieder präsent und sie wurde mir schon einige Male gestellt und ich hab jedes Mal keine Antwort, weil ich einfach sagen muss, ein so einen Leitsatz gibt es bei mir nicht. Es gibt vielleicht drei Dinge. Ich habe bisher noch keine eleganten Weg gefunden, die auf einen Punkt zu bringen, in ein Zitat zu pressen, aber drei Dinge, die bei mir immer wieder zusammenkommen sind: Sich ein Ziel rauszupicken, wo man sagt “Boah, das begeistert mich richtig”, also dieses Klassische “Ich gehe meinem Herzen nach, ich such mir was raus, wofür ich brenne, um wirklich etwas zu schaffen”. Das ist Punkt Nr. 1, diese Vision zu haben. Punkt Nr. 2 ist: Im Kleinen tagtäglich eine Menge Gas zu geben,  dafür diese Vision umzusetzen. Dann Punkt Nr. 3 und das ist gerade auch so ein bisschen meine aktuelle Baustelle: Den Weg, auch wenn die Vision noch nicht erreicht ist, zu genießen. Also dieses Gasgeben, ein großes Ziel haben, der Leidenschaft folgen und gleichzeitig aber auch noch im Moment sein. Die drei Dinge sind für mich diese drei Eckpfeiler, zwischen denen sich eigentlich alles abspielt und ich immer - wenn ich merke, ich bin jetzt zu sehr in einem von diesen drei Dingern - wieder gucke, dass ich mehr in die Mitte komme. Norman: Ja, das finde ich sehr cool. Gerade auch den Weg, den Du beschreibst, zu genießen und nicht auf dieses “Wenn, dann” zurückzufallen und zu sagen “Wenn ich das erreicht hab, dann”. Und das ist, was mich auch begeistert an Deinen Filmen bei YouTube. Man sieht das. Du filmst es mit Deinem Team wirklich so, dass man teilhaben kann und merkt, wie Ihr das Leben dort auch genießt auf Euren Reisen. Sehr cool. Robert: Geil. Schönes Feedback. Danke. Norman: Ich würde gerne mit Dir an die Stelle in Deinem Leben zurück, wo Du den Moment erfahren hast, der für Dich den Gamechanger ausgemacht hat. Also was hat Dich dann letztendlich 2013 dazu getrieben zu sagen “Ich mach jetzt mein eigenes Ding, ich  muss vorankommen, ich will nicht mehr ein Zahnrad im Getriebe sein”? Was war dieser eine oder gab es überhaupt diesen einen Aha-Moment, der den Schalter umgelegt hat? Robert: Diesen einen klassischen Moment, wie im Kinofilm, ab dem dann alles großartig läuft und es Unterstützung gibt und der Himmel entzweibricht und die ganze Zeit die Sonne scheint und sowas: diesen Moment gab es nicht. Es waren eher mehrere, schon bedeutende Momente auf jeden Fall. Zwei habe ich schon angesprochen: Meine Ernährungsumstellung damals im Mai 2011 hat mir einen enormen Selbstvertrauensboost gegeben, weil vorher hatte ich ein ganz normales 0815-Leben. Dann habe ich eine große Veränderung in meinem Leben gemacht und habe dadurch gemerkt: Krass, dass hättest Du niemals gedacht, dass Du sowas schaffen kannst. Das hat mir dann einen Schub gegeben, dass ich irgendwann darüber nachgedacht habe “Vielleicht kannst Du auch noch andere Bereiche in Deinem Leben verändern”. Das war der erste Start. Dann die ganzen Bücher, die ich mir reingezogen habe und da muss ich einfach sagen: Ganz klassisch Tim Ferriss und die 4-Stunden-Woche, das war für mich auf jeden Fall einer der wegweisenden Punkte. Ich hab mir das damals ganz klassisch noch als Hörbuch, bestehend aus 4 CD’s gekauft und hab das Ding dann so oft gehört, dass bei einer von diesen CD’s - da gab es eine Szene, wo dann einfach ein Sprung drin war. Der kam dann nicht mehr klar, weil ich das so oft gehört habe und ich das Ding mittlerweile fast mitsprechen kann. Dieses Hörbuch hat für mich diesen Horizont aufgemacht, wo ich gesehen habe: Es gibt Menschen, die haben einen sehr ungewöhnlichen Lebensstil und es funktioniert. Die sind damit glücklich und sind damit erfolgreich. Da habe ich dann lange darüber nachgedacht und dachte mir so, “irgendwie sowas Ähnliches musst Du schaffen”. Ich bin ein Mensch, wenn ich einmal gesehen habe was möglich ist, dann ist es für mich sehr schwierig, mich mit etwas, was nicht dem entspricht, zufrieden zu geben. Das kann ich eigentlich nicht und deswegen war das für mich gewiss, dass ich früher oder später da reingehe. Ich hatte nur keinen Plan mit 22, 23, da weißt Du nicht, wie Du sowas angehst: Unternehmer - keine Ahnung. Weil man hat dann erstmal sehr viel Input reingezogen und dann einen ersten Blog gestartet, den eigentlich nur meine Freunde plus drei weitere Leute gelesen haben - Also eigentlich niemand. Es war für mich aber ein wichtiger Moment. Das war quasi das erste Mal, wo ich wirklich rausgegangen bin, meine Gedanken in die Öffentlichkeit gestellt habe, weil das war für mich sehr wertvoll. Ich habe über alles geschrieben, was mich so interessiert hat und es hat nicht wirklich jemanden gejuckt. Aber für mich war es trotzdem cool, diese ersten kleinen Schritte zu machen und dann, nachdem ich dann ein halbes Jahr mal mehr, mal weniger regelmäßig gebloggt habe, ging es dann an den Punkt, dass ich mir gesagt: Jetzt richtig. Jetzt hast Du viel Input hier reingezogen. Jetzt hast Du auch vom zeitlichen her die Weichen gestellt. Ich habe vorher studiert und habe dann das Studium recht schnell auf Eis gelegt und dann war aber natürlich die Frage: Was machst Du jetzt? Du kannst jetzt nicht direkt ein Business starten; Du hast noch keinen Plan von irgendwas. Ich hab mir dann erstmal einen Job gesucht, der für mich die Ausgaben gedeckt hat. Ich habe Nachhilfe gegeben für Schüler und mit denen Mathe, Deutsch, Englisch und die Hausaufgaben gemacht und es ist jetzt nicht der erfüllendste Job der Welt, zumindest für mich, aber es hat funktioniert. Ich hab dann nebenbei genügend Zeit gehabt, um in meine eigenen Projekte weiter rein zu investieren und dann im November 2013 war dann der Moment. Ich hab dann meine eigenen Erfahrungen von meiner eigenen Ernährungsumstellung weitergegeben, habe einen Blog gestartet zum Thema rohvegane Ernährung, das “Rohkost-Einmaleins” und das war dann nochmal echt ein Gamechanger. Weg von diesem: Ich mach jetzt mal was und es juckt keinen. Hin zu: Ich geh jetzt so richtig mit Vollspeed rein und mache neben 35 Stunden die Woche Nachhilfetätigkeit locker noch mindestens 35 Stunden in den Blog und mache eigentlich nichts Weiteres. Ich mache keinen Sport und treffe mich nicht mit meinen Freunden und isoliere mich eigentlich komplett und bringe dieses Ding irgendwie ans Laufen. Das war dann noch der dritte Gamechanger, dass ich gesagt habe: Jetzt richtig! Das hat sich dann auch recht schnell gut entwickelt. Norman: Warum war es Dir so wichtig, Dich selbst als Persönlichkeit, als Marke zu positionieren oder auch als Marke wahrgenommen zu werden? Robert: Am Anfang habe ich das eigentlich gar nicht so sehr. Das kam erst mit der Zeit. Am Anfang habe ich diesen Blog gestartet und war da auch gar nicht so sehr persönlich präsent. Klar, es gab eine About-Me-Page, aber das war’s dann auch schon fast wieder. Ich habe irgendwie versucht am Anfang die Artikel so zu schreiben, dass möglichst wenig Leute irgendwas dagegen sagen könnten. Weil natürlich starten wir rein und haben ein bisschen Angst was passiert. Ich habe mir alles dreimal durchgelesen und dann nochmal die Ecken abgefeilt und dann nochmal geguckt “okay, was könnte jemand hierzu sagen? Kann ich es vielleicht doch anders formulieren?” Mit der Zeit, je länger ich dabei war, desto mehr habe ich realisiert: Du kannst es nicht jedem recht machen! Du kannst eigentlich nur Deine aktuelle Meinung rausbringen und Du musst damit leben, dass es immer Leute geben wird, die das nicht cool finden. Ich habe aber auch gemerkt: Je mehr ich da reingehe, desto stärker und desto geiler wird auch das Feedback. Und jetzt mittlerweile knapp drei Jahre später, mache ich keine Blogartikel mehr, sondern Videos und spreche über alles, was mich interessiert und teile eigentlich im Prinzip jede Meinung, auch wenn es mal ein bisschen unpopulär ist. Eigentlich geht es auf dem Kanal darum, dass ich Menschen dabei unterstütze ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und ein Business zu starten. Dann machen wir aber auch manchmal irgendwelche albernen Faxen, was eigentlich nicht dahin gehört. Ich sag mir aber, das bin ich als Marke. Ich will im Internetauftritt all meine Facetten, all meine Persönlichkeit reinbringen, weil ich der Meinung bin, dass nur dann, wenn ich wirklich 100 % komplett real bin, dann den Grundstein dafür lege, dass jemand sagt “Mit dem kann ich mich richtig gut identifizieren”. Vorher, als ich angefangen habe zu bloggen und meine komplette Persönlichkeit rausgezogen habe, dann war ich keine Marke, dann war ich einfach nur ein 0815-Blog, wo man Rezepte herzieht, wie Chefkoch oder was es da so alles gibt. Da gehst Du nicht hin, weil Du das gerade interessant findet, wer das ist, sondern Du willst einfach nur dieses Wissen. Dann bist Du sehr schnell austauschbar. Deswegen: Dieses Brain-Ding für mich eines der Kernthemen, weil ich weiß, dass, je mehr ich mich selbst da reingebe und je mehr ich zur Marke werde, desto weniger werde ich mit anderen Menschen verglichen, rein auf den Content, sondern die Leute kommen wegen dem Erlebnis. Klar, das Wissen können sie auch aus einem Buch bekommen oder aber irgendwo anders her, aber sie kommen zu mir und gucken meine Videos, weil sie es einfach interessant finden, auf was für eine Art und Weise sie dieses Wissen präsentiert bekommen. Norman: Ja, das ist super wichtig. Gerade das, was Du angesprochen hast, dass Deine Persönlichkeit im Grunde Deine Positionierung und Alleinstellung ist. Oftmals ist, wenn man über Marken nachdenkt, immer die ewige Suche nach der Alleinstellung: Was kann ich im Markt anbieten? Aber das zu kombinieren oder auch zu fokussieren auf seine eigene Persönlichkeit als Individuum finde ich großartig. Robert: Schön, wie Du das formuliert hast. Man macht sich dann immer ewig Gedanken: Wie muss ich sein, dass ich anders bin? Wenn man sich mal überlegt, eigentlich jeder Mensch... Norman: … Dann ist man’s schon. Robert: ...Wir sind schon automatisch anders. Es gibt keine zwei Menschen, die gleich sind. Klar, all die Dinge, die ich jetzt raushaue, die beziehen sich jetzt eher auf Personen, die als One-Man-Show oder als kleines Unternehmen, als Personal Brand am Start sein wollen. Wenn es jetzt um Coca Cola geht - auf dieser Ebene bin ich nicht unterwegs - da kann ich jetzt keine wertvollen Ratschläge geben. Aber wenn es aber darum geht eine Personal Brand aufzubauen, als Einzelperson eine Marke zu werden, dann ist es eigentlich sehr easy, wenn wir es schaffen diesen Mut aufzubringen uns wirklich mit allem was wir haben, mit allen Facetten in die Öffentlichkeit zu stellen. Norman: Was mich interessieren würde: Du hast gerade gesagt, Du unterstützt Leute dabei ihr Business aufzubauen. Jetzt kann ich mir natürlich auch gut vorstellen und auch viele unserer Hörer sind Führungskräfte, die sind in einem Angestelltenverhältnis und was ich super wichtig finde ist, dass man selbst im Angestelltenverhältnis dafür sorgen sollte, einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Also wirklich seine Expertise, seine Meinungsführerschaft nach außen zu kommunizieren, um sichtbar zu werden, um gegebenenfalls bei einem Jobwechsel oder vielleicht sogar den Schritt in die Selbstständigkeit, einfach schnell was zu haben; von seinem eigenen Brand, von seiner eigenen Marke zu partizipieren. Wie kann man das aus Deiner Sicht, für sich aufbauen, dass man sagt, vielleicht ist das Thema Vlog/Vlogging irgendwas für mich. Wie kann ich das starten, wie kann ich damit anfangen? Robert: Ich finde den Gedanken sehr wertvoll, den Du gerade ansprichst - um da ganz kurz drauf einzugehen -, weil viele Menschen mich dann immer fragen: “Robert, aber hast Du nicht Angst, dass Dein Business früher oder später nicht mehr läuft und dann hast Du ja voll die Lücke im Lebenslauf. Dann hast Du kein abgeschlossenes Studium, was willst Du denn dann machen?” Ich bin aber der Meinung, ich bin ja wirklich so mit einer der digital präsentesten Menschen überhaupt, ich teile mein komplettes Leben in den Videos. Auf allen anderen Plattformen sind wir ebenfalls präsent. Es gibt so viele Leute, die bisher Wind davon bekommen haben, was ich mache. Ich glaube, ich brauche nur einen Facebook-Post zu machen und zu sagen “Leute, das Ding läuft nicht; ich hab keinen Bock mehr auf Selbstständigkeit; ich habe Bock auf eine neue Herausforderung, wer hat ein cooles Projekt, wo ich Teil von sein kann?” Dann kriege ich wahrscheinlich direkt 17 Nachrichten von Menschen, die sagen: “Wie geil! Jetzt ist genau dieser Moment. Ich will Robert in meinem Team haben, auf den ich gewartet habe”. Deswegen ist es so wertvoll, egal, selbst wenn wir in einem Job drin sind, wo wir sagen “das ist zu 100 % komplett mein Traumjob. Ich bin so happy darin”, dann würde ich trotzdem jedem empfehlen, parallel eine eigene Personal Brand aufzubauen. Natürlich musst Du jetzt keine Daily-Vlogs machen. Du musst jetzt nicht alles dokumentieren usw. Aber in gewisser Hinsicht - Du hast es schön als Meinungsführerschaft formuliert - diese Expertise, die wir haben in unserem ganz konkreten Bereich - sei es einfach nur auf einer Facebook Page zu sharen, um da wirklich Schritt für Schritt ein eigenes Netzwerk aufzubauen - ist mega wichtig, egal ob es darum geht in einen anderen Job zu wechseln oder eine Selbstständig aufzubauen oder was auch immer. Das ist wirklich das A und O. Und Deine Frage war: Wie starte ich das? Wie gehe ich das an? Oder? Norman: Ja genau. Robert: Letztendlich würde ich so simpel wie möglich starten und gucken: Was ist ein Medium, auf das ich Bock haben könnte? Da hat man ja schon so ein gewisses Gefühl -  Schreibe ich gerne, spreche ich gerne in eine Kamera, spreche ich gerne in ein Mikrofon, als Podcast? Und da wirklich zu gucken, was sind die Dinge, die mir gut gefallen? - Dem nächsten Trend nachzujagen und zu sagen “Podcasts sind voll heiß”, aber eigentlich mit dem Mikro fühlt sich ziemlich isoliert an. Ich finde es nicht so geil. Ich will lieber was mit Videos machen oder ich will einfach nur schreiben. Ich will mich abends hinsetzen und einer Stunde einen geilen Blogartikel oder geilen Facebook Post auscraften”. Sich also erstmal auf dieses eigene Medium fokussieren und gucken, was ist eigentlich das, was auf meinen Stärken aufbaut und was baut auf meinen Interessen auf? Oder wenn wir gerne fotografieren, dann starten wir eine Instagram Seite - auch völlig okay. Es gibt wirklich für jedes Skillset und für jedes Interessengebiet ein passendes Medium und dann würde ich einfach starten. Du kannst ja heutzutage ohne Startkapital Deine Meinung raushauen - Du kannst kostenlos einen YouTube-Kanal, eine Facebook-Seite, einen Blog oder einen Podcast eröffnen und dann würde ich mit einem Medium starten und nicht gleich versuchen, alles abzudecken. Sondern wirklich mal nur mit einem starten und dann mal gucken und ausprobieren. Ich habe auch mit dem Blog gestartet, habe einfach mal angefangen zu schreiben, eine Facebook-Seite kam dann noch dazu. Ein Newsletter kam dann, ein YouTube-Kanal kam dann, Instagram kam dann, dies und das. Aber zum Start einfach mal mit einem und regelmäßig die eigenen Gedanken ins Internet stellen. Wenn wir wirklich diesen ersten Schritt weg von: Ich mache mir jetzt im stillen Kämmerlein Gedanken und quatsche mit meinen Kollegen und meinen Kumpels; hin zu: Ich stelle was ins Internet, was wirklich jeder lesen kann. Wenn wir den gegangen sind, dann haben wir schon mal ein großes Stück des Weges geschafft, weil das für viele einfach eine Hürde ist. Dann diesen ersten Facebook-Post, dieses erste Video, diese erste Podcast-Episode rauszustellen, das sollte am Anfang glaube ich das Ziel sein und dann kann können wir gucken, wie wir weitermachen. Norman: Ja, absolut. Wobei das Thema Vlogging auch schon so eine gewisse Königsdisziplin ist. Den Blog kann ich in Badehose schreiben, einen Podcast kann ich im Jogginganzug machen, in einem Video dürfen die Haare dann auch mal gerne richtig liegen. Worauf ich hinaus will ist, das kennst Du sicher auch, vielleicht war das am Anfang auch Deine Emotion, vielleicht bei Deinem allerersten Video, was Du aufgenommen hast, dieses: sich selbst zeigen. Die Angst davor in irgendeiner Form Content zu publishen und sich öffentlich zu machen. Kennst Du das? Kannst Du Dich noch  an Dein erstes Video erinnern, wie Du dieser inneren Angst - vielleicht hast Du auch keine gehabt - begegnet bist? Robert: Das erste Video - ich weiß nicht, vielleicht hast Du Bock  das auch unterhalb zu verlinken, ist vielleicht ganz interessant - habe ich mit meinem Bruder gedreht. Wir waren damals in Barcelona und hatten dieses Blog-Business am Start. Viele von unseren Freunden haben Videos gedreht und dann dachten wir “Ach komm, lass uns auch mal Videos drehen”. Wir hatten einen neue Kamera zum Fotografieren gekauft. Und dann waren wir auf dem Markt in Barcelona und dachten “Okay, wir drehen jetzt mal einen geilen Trailer für unseren neuen Kanal” und das Video ist glaube ich eineieinhalb Minuten lang und wir haben 3 bis 4 Stunden gedreht - und nochmal einen Anlauf und dies nochmal und das neu und “Nee, jetzt hab ich Schiss das so zu formulieren und was sagen die ganzen Leute?” Dann sind ganz viele Menschen um uns herum gelaufen, die uns angeguckt haben, als wären wir richtig bescheuert. All diese Dinge, mit denen man am Anfang zu kämpfen hat, diese Hürden am Anfang zu durchbrechen, das ist schwierig, aber das zahlt sich sowas von aus. Klar natürlich, ich dachte mir schon, vorher bin ich “nur mit meinem geschriebenen Wort” im Internet präsent und jetzt auch noch ein Video, da wird es mit Sicherheit viele Menschen geben, die einfach mich nicht mögen, die das einfach nicht cool finden so. Es einfach trotzdem zu machen und sich die Frage zu stellen “Will ich mich von diesen Gedanken zurückhalten lassen? Im Prinzip gibt es nur zwei Wege: Entweder sagen “Okay, wir gehen durch die Angst durch und machen’s trotzdem” oder “wir lassen uns davon zurückhalten” und akzeptieren es dann aber auch, dass wir uns dadurch beschränken. Je länger ich darüber nachgedacht habe, war es einfach immer stärker: “Ich muss den ersten Weg gehen”. Es gibt keinen anderen Weg weiter für persönliches Wachstum und selbst, wenn ich hinterher merke, dass YouTube mit den Videos und Vloggen, das ist gar nicht meins, dann hab ich trotzdem eine krasse Hürde in mir selbst gecrasht und habe mich persönlich weiterentwickelt. Immer dort wo die Angst ist, dort ist immer der Weg. Norman: Ja, sehr cool. Vor allen Dingen auch super spannend. Im Grunde ist ja kein Unterschied zwischen Offline und Online. Du hast weder Offline noch Online Einfluss darauf, was die anderen Leute von Dir denken, ob die Dich mögen oder nicht mögen. Die ganzen Schubladen sind ja sofort offen, Du bist ja sofort in diesen Schubladen drin und ich glaube, diese Angst kann man sich ja von vornherein schon mal nehmen, dass man sowieso nur die fokussieren sollte, auch von seinem inneren Mindset her, die einen tatsächlich auch mögen. Robert: Am Anfang war es schwierig, das so umzusetzen, aber jetzt mit der Zeit ist mein Ziel: Wenn ich 20 Leute habe, die mein Video gucken, dann hatte ich am Anfang, als ich gestartet bin wahrscheinlich 20 Leute, die gesagt haben “Ist ja ganz cool so. Das guckt man sich mal an und dann geht man mal wieder weiter. Vielleicht kommt man wieder, vielleicht kommt man nicht wieder”. Jetzt mittlerweile ist mein Ziel, von diesen 20 Leuten 10 Menschen zu haben, die das so feiern und die all ihren Freunden davon erzählen und dann sagen: “Boah, das ist einfach das Geilste! Das hat mich so inspiriert und so weiter gebracht”. Und dann aber auch 10 zu haben, die sagen: “Das ist ja der größte Scheiß. Das ist absolute Zeitverschwendung gewesen. Ich komm da nie wieder hin. Ich werde jedem davon erzählen, wie blöd der Robert ist und wie dumm der ist und wie Scheiße das alles ist.” Und damit bin ich völlig okay, weil ich weiß, dass ich bei den ersten 10 Menschen einen unfassbaren Mehrwert kreiert habe und damit völlig okay bin, wenn ich bei den anderen 10 Menschen überhaupt nichts auslöse. Damit bin ich viel weiter und entwickle mich viel schneller als Person weiter, mein Business weiter, das was ich bewegen will. Ich komm einfach viel schneller voran, wenn ich mit diesem Mindset unterwegs bin und nicht nach den 20 Menschen strebe, die so sagen: “Ja, ist ganz okay. Ja, passt schon”. Norman: Ja, absolut. Was hast Du unternommen, um Dein Image aufzubauen? Was waren die ersten Steps neben dem Einrichten des YouTube-Kanals und was war Dein Thema um zu sagen, “auf diese Weise will ich meine Reichweite aufbauen und will die Leute für mich gewinnen”? Robert: Was genau - das interessiert mich ganz kurz um da perfekt reinzugehen - ist Deine Definition von dem Wort Image? Norman: Image - Es gibt ja, ich nenn das in der Markenführung auch Haptik, wie fühlt sich das Ganze an? Allein die Entscheidung, wirklich authentisch zu sein, authentisch zu senden, finde ich eine ganz wichtige Entscheidung, um wirklich als Marke in der Wahrnehmung auch echt zu sein. Aber gab’s da eine innere Einstellung am Anfang oder vielleicht auch den einen oder anderen Kanal, den Du bewusst gewählt hast, um dieses authentische Image zu transportieren? Robert: Ah okay, alles klar. In Sachen YouTube war es absolut dieser Gedanke, auch immer das Unperfekte zu zeigen. Ich kann das total verstehen, wenn wir reingehen und Videos drehen, dann ist das natürlich für uns erstmal ein riesiger Schritt und dann wollen wir alles richtig machen, wollen wir alles perfekt machen und alles glatt poliert machen. Erstens braucht es unfassbar viel Zeit. Ich bin ein riesiger Befürworter von dem 80/20 Prinzip und zu sagen: Okay, das Ding ist gut, so geben wir das raus und setzen uns am nächsten Tag ans Nächste. Aber wenn ich mit diesem Pensum, mit dem ich gerade unterwegs bin, jeden Tag ein Video, dann kann ich überhaupt gar nicht gewährleisten, wenn alles perfekt sein muss. Das geht einfach nicht. Ich sage mir, ich brauch das nicht. Wenn alles perfekt sein muss, dann mache ich vielleicht ein Video im Monat und ich mache aber lieber 29 Videos mehr, die 80 % Qualität haben, weil ich weiß, damit kann ich viel mehr bewegen. Diesen Perfektionismus über Bord zu werfen und auch ein Stück weit Mut zu entwickeln, das Unperfekte zu teilen, weil insbesondere auch einfach mal Dinge zu teilen, die schief gehen. Ich hab auch schon viele Videos auf meinem Kanal veröffentlicht, wo ich einfach sage: “Ey Leute, der letzte Launch von meinem Kurs, da habe ich mir mehr vorgestellt. Das ist nicht so geil. Das und das habe ich an Fehlern gemacht. Das und das ist schief gelaufen”. Was ja natürlich, wenn man darüber nachdenkt, dass ich einem anderen Menschen dabei helfen will, selbst was aufzubauen und dann habe ich selbst was gemacht, was nicht funktioniert hat, dann denkt man: “Das kannst Du doch nicht machen!? Das macht doch Deine Brand kaputt”. Aber nee - ich positioniere mich nicht als der Oberguru, ich positioniere mich als jemand, der auf dem Weg ist. Der weiter ist in den allermeisten Fällen, als diejenigen, die gerade Videos gucken. Deswegen schauen sie zu. Wenn jetzt jemand schon irgendwie zig Millionen Businesses aufgebaut hat, dann ist der nicht auf meinem Kanal richtig und diese Illusion will ich überhaupt gar nicht erwecken, sondern ist positioniere mich so, dass ich für die Menschen, die jetzt gerade an einem gewissen Punkt sind, den und den Mehrwert liefere. Dazu gehört es aber auch völlig menschlich zu sein und dass auch mal Dinge schiefgehen und dass auch mal was in die Hose geht und dass auch mal was nicht so wird, wie ich mir das vorgestellt habe. Und wenn ich mich von diesen Gedanken, alles perfekt und alles richtig machen zu müssen und alles muss immer glatt laufen, verabschiede, dann nimmt es so viel Druck raus und dann kann ich viel befreiter aufstellen, als immer aus diesem Zwang heraus agieren zu müssen. Norman: Super gut! Absolut. Was ist Deine wichtigste Botschaft, die Du in die Welt hinaus tragen willst? Gibt es da so ein Ding, wo Du sagst: Das ist mir wichtig? Robert: Ja, viele Dinge die mir wichtig sind. Was mir besonders wichtig ist - deshalb mache ich auch diese täglichen Videos und lass jeden daran teilhaben - zu zeigen, dass es möglich ist, mit Begeisterung und mit Leidenschaft einen Weg zu gestalten, den es so vielleicht vorher noch nicht gab und damit erfolgreich zu sein und damit glücklich zu sein. Ich bin der Meinung, es gibt für jeden Menschen, für jede Persönlichkeit den passenden Weg und für einige gibt es aber aktuell diesen Weg noch nicht und sie müssen den erst selbst schaffen und das, was ich jetzt gerade mache mit den YouTube-Videos und mit der Konferenz und mit dies und dem - ich kenne Niemanden, der bisher sowas macht. Ich hab aber trotzdem das Vertrauen, dass es funktionieren kann und ich will zeigen, dass man nicht in irgendeine Schublade reingehen muss, um erfolgreich zu sein, sondern Du kannst das genauso schaffen, wie es zu Dir passt und damit letztendlich auch noch erfolgreich sein. Norman: Super cool. Absolut. Wie gehst Du mit Kritikern um? Jetzt bedeutet ja Sichtbarkeit natürlich auch, sich ein ein bisschen auch die Blöße zu geben und zu sagen “okay, konstruktive Kritik ist immer gut, daran wächst man und lernt man”, völlig klar. Aber wie sieht es mit destruktiver Kritik aus? Erreicht Dich das, so im Inneren? Tut Dir das weh? Oder wie machst Du das mit Dir selbst aus? Robert: Ja, schönes Thema. Immer wieder präsent, insbesondere bei der Menge an Output und bei diesem täglich sich wieder zeigen, kommen eine Menge negatives Feedback. Das ist auch eine Sache, an die ich mich mittlerweile auch ein Stück weit gewöhnt habe, aber nichtsdestotrotz ist es immer noch schwierig. Als ich angefangen habe da reinzugehen und mich zu zeigen, habe ich teilweise negative Kommentare bekommen und habe zwei Tage lang darüber nachgedacht, ob ich jetzt dieses Stück Content wieder löschen muss, ob ein komplett neues Video drehen muss, um das klarzustellen. Ich habe mir wirklich unfassbar viele Gedanken gemacht. Mittlerweile bin ich aber auf dem Punkt angekommen, dass ich mir sage: Die Tatsache, dass jemand eine andere Meinung hat zu dem, was ich gerade gesagt habe, zeigt eigentlich, dass ich ein Stück weit eine Marke bin; dass ich ein Stück weit mich selbst zeige. Die Tatsache, dass wir negatives Feedback bekommen, können wir eigentlich feiern. Weil wenn wir kein negatives Feedback bekommen - zurück zu dem Punkt von gerade eben - wenn wir niemanden haben, der es richtig ätzend findet, dann haben wir in den allermeisten Fällen auch niemanden, der es richtig geil findet und deswegen kann man ein Stück weit diese Kritik umarmen und kann sich sagen “Boah cool! Dabei habe ich mal ein bisschen auf den Putz gehauen. Da habe ich einfach mal war rausgehauen, was jetzt nicht so super populär ist, was jetzt vielleicht nicht jedem gefällt”. Es gibt dieses schöne Beispiel: Sally Hogsette ist eine Autorin, die sich sehr schätze. Sie bringt dieses Beispiel und sagt “Sei die Pistazie und nicht die Vanille, weil Vanille mag jeder, mit Vanille kannst Du nichts falsch machen. Vanille kannst Du auf den Tisch stellen und jeder bedient sich und alle sind happy damit. Ich kenn keinen Menschen, der kein Vanilleeis mag, aber Pistazie mag nicht jeder, aber dafür die Menschen, die die Pistazie mögen, feiern sie richtig und sagen: Das ist mein absolutes Lieblingseis, dafür würde ich auch nochmal 10 Minuten weiterfahren, um zu einer Eisdiele zu kommen, wo es Pistazieneis gibt”. Und diese Pistazie zu sein und nicht die Vanille zu sein und damit zu leben, dass es ganz viele Menschen gibt, die sagen: “Pistazieneis ist ja das Ekligste der Welt, damit kannst Du mich völlig jagen”. Aber wenn wir das machen, dann haben wir einen ziemlich guten Grundstein gelegt und dann gehört es einfach dazu, okay mit dieser Kritik zu werden, weil letztendlich sagt die Kritik ja mehr über die andere Person aus, als über Dich. Auch wenn Du sehr sehr viel teilst und auch in YouTube-Videos präsent bist, kriegt man schon einen guten Einblick von mir, aber niemand kennt Dich als Person. Das heißt, wenn Du als Person kritisiert wirst, dann ist es immer eine Sache, die ist unvollständig, weil derjenige es gar nicht weiß, dass es so ist. Wenn mir jemand ankreidet, dass ich XY falsch mache, dann zeigt mir dass mehr über die Person, die diese Kritik gibt, als über mich persönlich. Wenn wir dieses Mindset entwickeln und auch einfach ein bisschen wohlwollend sind, denn letztendlich gibt es insbesondere bei dem, was ich jetzt gerade mache, das zeigt natürlich auch den Lebensstil. Jetzt sind wir gerade auf Bali und wir arbeiten hier viel und machen dies und das. Dann gibt es einfach Leute die sagen: “Ich find es jetzt einfach nicht cool. Ich sitze jetzt hier gerade in Deutschland und es ist grau und ich hasse ich meinen Job und morgen ist wieder Montag. Jetzt muss ich es irgendjemandem mies machen, damit ich mich selbst besser fühle”. Natürlich ist niemand aktiv mit diesen Gedanken im Kopf am Start, aber es gibt viele Menschen, bei denen es unterbewusst präsent ist und wenn sie dann Dir ein bisschen in die Suppe spucken können, dann fühlen sie sich dadurch besser. Dann sage ich mir aber: “Okay, wenn ich jetzt damit dafür sorgen kann, dass es Dir ein bisschen besser geht, dann nehme ich das gerne in Kauf. Du kannst mir hier negatives Feedback geben”. Ich muss es nicht annehmen, ich kann es einfach stehenlassen und kann sagen: “Danke, dass Du Deine Zeit hier für mein Video geopfert hast” und mache aber einfach trotzdem meinen Stiefel weiter. Dann bin ich damit okay und dann merke ich, ich muss es nicht so persönlich nehmen, wie es sich anfänglich angefühlt hat. Norman: Wie lange hat das gedauert, bis Du so gut damit umgehen konntest? Robert: Da bin ich absolut noch nicht am Ende. Ich glaub, ich kann jetzt auch immer noch nicht so gut damit umgehen, wie ich eigentlich damit gerne damit umgehen wollen würde. Das wurmt mich dann schon immer nochmal. Dann denke ich mir so: Aber warum denn? Die haben es doch falsch verstanden. Ich kann ja auch aus vielem was rausziehen. Das ist auch eine Entwicklung. Ich war zwischenzeitlich so auf diesem Punkt, dass ich mir sage: “Das juckt mich alles gar nicht” und jetzt frag ich mich schon immer mehr, selbst wenn ich das nicht unterschreibe, aber trotzdem “ist da eine kleine Sache drin, die ich doch für mich annehmen kann und in der ich doch wachsen kann?” Diesen Grat zu schaffen zwischen auf der einen Seite sich nicht davon fertigmachen zu lassen, auf der anderen Seite sich aber trotzdem zu fragen: “Was kann ich daraus ziehen?” Ist eine lange Übung glaube ich. Ich mache das jetzt seit drei Jahren und bin so mittelgut, würde ich sagen. Da geht’s auf jeden Fall noch viel weiter nach oben, aber mit dem aktuellen Punkt bin ich schon ganz happy und kann gut damit arbeiten und kann mich, wenn dann sowas reinkommt, kurz darüber ärgern und kurz einmal das durchspielen und dann zwei Minuten später wieder auf die Dinge fokussieren, die ich für die Menschen leisten kann, die es gut finden und da mich immer auf den positiven Mehrwert zu konzentrieren. Norman: Sehr schön! Da bin ich völlig bei Dir. Es ist glaube ich ein sehr hohes Level in der Persönlichkeitsentwicklung aus der Kritik wirklich die Chance zu erkennen und für sich dann Weiterentwicklungspotenzial aufzumachen und die Tür nicht abzuschließen hinter sich, sondern wirklich zu sagen: “Ich nehm das an, aber ich lass es nicht an mein Herz ran. Ich lerne gern, aber es ist kein Angriff gegen mich als Person”. Robert: Ja, schön. Das ist ja auch wieder dieses, wenn man es mal durchspielt, wenn eine Person mein Video, was ich da Online gestellt habe, kritisiert, dann bin ich natürlich ein Stück weit mit meiner eigenen Arbeit verwoben, weil es liebe, weil ich es gern mache, weil ich da auch mein Herzblut reingelegt habe. Aber selbst wenn jemand sagt “Das Video ist das schlechteste Video, was ich jemals gesehen habe”, dann sagt es, selbst wenn ich es annehmen würde, gerade nur etwas über meine aktuellen Videoskills aus und nicht über mich als Person und meine Videoskills kann ich verbessern und kann mir sagen: “Okay, mach ich’s beim nächsten Mal einfach geiler”, aber es sagt nichts über mich als Person aus. Ich bin immer noch genauso wertvoll wie vorher, auch wenn diese Trennung zu schaffen, einfach unfassbar schwer ist. Wenn wir etwas mit Leidenschaft betreiben, steckt da unfassbar viel von uns selbst drin. Aber da kommt halt auch nochmal dieser Punkt rein, selbst wenn jemand sagt: “Ey, das Ding ist nicht geil”. Vielleicht ist das jemand, der seit 10 Jahren wirklich profimäßig Videos dreht und Dokumentationen gemacht hat und unfassbar erfolgreich ist und für seine Maßstäbe ist es natürlich schlecht. Da habe ich auch gar nicht den Anspruch, als jemand der das seit zweieinhalb Jahren macht, da mit jemandem konkurrieren zu können, der schon unfassbar erfolgreich ist. In den allermeisten Fällen, ist der, der so ein Feedback schreibt, aber nicht jemand der unfassbar erfolgreich ist. Weil jemand, der unfassbar erfolgreich ist und seit zehn Jahren Videos macht, in den allermeisten Fällen viel zu beschäftigt ist, um bei mir negatives Feedback zu schreiben. Das ist auch so ein Punkt, den ich immer stärker durchdringe. Jemand, der seine eigenen Projekte hat und damit glücklich und damit erfolgreich ist, seinem Traum nachgeht, der hat überhaupt gar keine Zeit uns jetzt hier vor die Tür zu kacken. Das sind in den allermeisten Fällen Menschen, die noch nicht ihr Ding gefunden haben und die unhappy sind mit dem und dementsprechend sollte man sich die Frage stellen: Ist es sinnvoll, von so jemandem einen Rat anzunehmen? Weil das ist ja nicht jemand, der ist auf dem gleichen Weg wie ich. Der macht was völlig anderes und dementsprechend, wenn ich eine andere Sache mache als er, dann bin ich in den allermeisten Fällen eher der Experte für meine Situation und nicht die andere Person. Norman: Ja. Was ich auch noch mal unterstreichen möchte, ist Deine Aussage, die Du gemacht hast: Wenn Du die destruktiven Kritiker oder meinetwegen auch die Hater hast, dann bist Du auf einem guten Weg sichtbar zu werden. Ich stell mir immer die Frage oder versuche mir vorzustellen, das müssten ja eigentlich auch Leute sein, die dann, wenn sie ein kleines Kind sehen, was mit völliger Begeisterung eine Sandburg baut oder so, dass sie da einfach durchlatschen und auch dort versuchen, das zu zerstören. Ich kann mir das immer nicht vorstellen, wieso da ein Unterschied gemacht wird und finde, das sind sehr merkwürdige Menschen. Aber gut - anyway. Robert: Ein schöner Punkt! Weil im Prinzip sind wir ja dieses kleine Kind, dass jetzt gerade eine Sandburg baut. Unser erstes Video, stellen es Online und sind Feuer und Flamme und finden es geil und wollen am liebsten zu Mama rennen und sagen: “Hier guck mal.” Und dann kommt jemand und der läuft dadurch. Das ist einfach unvorstellbar. Norman: Ja, absolut. Rob, die Frage: Wie triffst Du Entscheidungen und was hilft Dir dabei, finde ich immer sehr spannend. Wie ist es bei Dir? Robert: Da bin ich auch nicht so ganz im Tune mit diesem klassischen Business-Ding und wir müssen alles analysieren und wir müssen für alles eine passende Metrik haben und müssen schauen, “okay hier diese Zahl und wenn sich das so entwickelt, dann entscheiden wir so und wenn sich das so entwickelt, dann entscheiden wir so”. Ich treffe fast alle Entscheidungen einfach aus dem Bauch heraus und ich bin damit unfassbar gut gefahren. Egal, ob es darum geht, einen neuen Mitarbeiter an Bord zu holen oder in ein Projekt reinzugehen oder ein Projekt zu droppen oder irgendetwas umzustellen oder eine neue Marketingplattform auszuprobieren - ich schau immer: Fühlt sich das gerade so an, als ob ich da richtig Bock habe reinzugehen, als ob da eine geile Connection fühle? Das muss man natürlich immer für sich persönlich abwägen, welcher Weg da für mich der passende ist. Aber ich bin ein Mensch, der, wenn er richtig, richtig, richtig Bock auf eine Sache hat, dann bin ich unfassbar produktiv und wenn ich gar keinen Bock auf eine Sache habe, dann bin ich unfassbar unproduktiv. Für die allermeisten Jobs dieser Welt, wäre ich glaube ich der schlechteste Mitarbeiter, den man sich vorstellen kann. Weil wenn ich nicht mit Herzblut jetzt gerade dabei bin, dann kann ich auch nichts leisten. Dann ist das Ergebnis einfach richtig schlecht. Das heißt, ich bin nicht besonders gut darin, mich in einer Sache, wo ich merke “Nee, da brennt gerade nicht mein Herz für”, mich da reinzuwerfen und da gute Leistungen zu schaffen. Weil ich das für mich erkannt habe, meide ich das und gehe nur in Dinge rein, wo ich sage “Boah ja, geil!” Da wache ich morgen früh auf und denk mir “da will ich direkt jetzt reingehen und dann will ich direkt dieses Projekt voranbringen”. Und wenn das der Fall ist, dann ist die Entscheidung für mich schon ziemlich klar. Dann muss ich natürlich noch mit Analytischen und Rationalen gegenchecken, wie ich das jetzt konkret mache, weil wir müssen auch diese Praktikabilität haben. Wenn ich jetzt von heute auf morgen entscheiden würde “alles was ich jetzt mache, da habe ich überhaupt keine Lust; ich hänge alles an den Nagel und gucke dann, was ich mache, ist auch nicht besonders clever, weil ich ja gucken muss, wie ich klar komme. Erst diese Entscheidung mit dem Herz zu treffen und dann zu gucken, wie ich sie rational umsetze und wie ich dieses große Ding, irgendwie runterbreche - das ist für mich immer mein Weg. Aber die Entscheidung ist  meistens schon sehr schnell klar und ich muss nur noch einen Weg finden, wie ich sie umsetzen kann. Norman: Ja, super. Es auch super spannend im Leben, wenn man sich genau wie Du,  von der eigenen Intuition leiten lässt. Wohin geht die Reise? Das ist ja auch die gewisse Spannung, die im Kopf eh nicht kalkulierbar ist. Super cool. Rob, jetzt machen wir noch einen kleinen Werbespot rein, nämlich für Dich, weil ich Deine Arbeit sehr schätze und gesehen habe, dass Du  natürlich auch ein paar Online-Kurse hast. Kannst Du uns dazu ein bisschen was erzählen? Robert: Yes, gerne! YouTube ist einfach mein Baby, mein Lieblingsmedium. Ich habe einen Kurs erstellt, den hab ich jetzt seit eineinhalb Jahren präsent und alle paar Monate update ich den jetzt. Er ist jetzt mittlerweile sehr, sehr fett geworden. Der heißt “YouTube, aber richtig”. Das ist ein Videokurs, wo es einen kompletten Rundown über alle Themen gibt, die in Bezug auf das Thema YouTube interessant sind: Wie finde ich mein Thema? Wie finde ich meine Zielgruppe? Wie finde ich meine Nische? Wie drehe ich Videos? Was brauche ich für ein Equipment? Wie baue ich eine Community auf? Wie starte ich Kooperationen? Wie kann ich damit Geld verdienen? Wie connecte ich YouTube mit anderen Plattformen? Und so weiter und so fort. Für wirklich jeden, der Bock hat auf das Thema YouTube, ist das ein auf jeden Fall ein Ding, was ich jedem ans Herz lege. Da haben wir jetzt mittlerweile sehr viele Leute dabei. Wir haben auch jetzt schon echt einige dabei, das ist meine Lieblingsstory aus diesem Kurs. Wir haben einen dabei, der mit dem Kurs gestartet ist mit 300 Abonnenten: Matthias Niggehoff. Der ist Psychologe und hat auch eine eigene Praxis und hat quasi seinen YouTube-Kanal gestartet, um seine Praxis und seine Tätigkeit weiter in die Welt hinauszutragen. Das war als Hobbyprojekt gestartet und mittlerweile steht der Kanal bei 25.000 Abonnenten. Das ist einer der Rockstars überhaupt in dieser Szene und das ist krass! Das mit anzusehen, wie YouTube als Medium so viel bewegen kann. Das ist für mich wunder-, wunderschön. Und als kleine Basic-Version davon haben wir noch einen abgespeckteren Kurs, der heißt “YouTube, die Basics”. Den gibt es in zwei handvollen Lektionen - der  ist auch komplett kostenlos - als ersten Einblick für jemanden, der jetzt gerade zuhört und sich sagt “Ja, das könnte was für mich sein, das könnte interessant für mich sein”. Checkt Euch gerne diesen Kurs aus, der ist auch komplett for free. Da kann man anfangen, die Füße ins Wasser zu halten, in dieses YouTube-Medium. Norman: Ja, sehr cool! Gibt es drei wichtige Punkte, die ich als angehender Vlogger beachten sollte, aus Deiner Sicht? Robert: Schöne Frage! Einen Gedanken muss ich auch hier wieder reinstreuen, den wir jetzt vorhin schon hatten: Diesen Perfektionismus über Bord zu werfen und sich zu sagen “Ich fang jetzt mal einfach an. Ich hab zwar noch nicht die perfekte Kamera. Ich hab nicht das perfekte Know how”. Meine ersten 30 Vlogs habe ich komplett mit dem iPhone gefilmt und in der iMovie-App direkt am Handy geschnitten, quasi komplett ohne Laptop. Das hat auch funktioniert. Das geht. Das ist möglich. Diese Hürde Equipment, können wir direkt von Anfang an über Bord werfen, denn jeder hat ein halbwegs taugliches Smartphone oder zuhause noch eine DigiCam rumliegen oder vielleicht sogar eine Spiegelreflex, mit der im Urlaub Fotos gemacht werden und damit kann man wunderbar starten, das passt vollauf. Norman: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, genau. Robert: Was ebenfalls wichtig ist, ist sich bewusst zu machen, dass YouTube und das Vlogs nicht wie Fernsehen sind, das ist nicht so eine Einbahnstrasse. Du produzierst Content; drehst Dein Video; stellst es Online. Dann gucken es Leute; die finden es toll und fertig ist und dann wird am nächsten Tag oder nächste Woche wieder ein neues Video ausgestrahlt. Sondern YouTube ist ein Austausch; das ist ein Zweiwegeding. Du produzierst was, stellst es online und dann guckt sich das jemand an und schreibt den Kommentar, schreibt ein Feedback, schreibt Dir vielleicht eine Nachricht. Du reagierst wieder darauf und baust so eine Community auf. Das macht für mich auch den Reiz aus. Mein aktuelles Video, was ich gestern gefilmt habe, habe ich heute morgen geschnitten. Das ist fertig und lädt gerade hoch. Das wird in der nächsten Stunde gepublished und ich weiß jetzt schon - und das macht diesen Reiz aus, dieses Video zu veröffentlichen -, dass sich Leute darauf freuen werden. Wir kriegen Feedback und sie sagen: “Ey, ich will mehr von Bali sehen, das ist voll cool und ich gucke das jeden Tag” und ich weiß jetzt schon vorab, bevor es online ist, dass es Leute geben wird, die freuen sich darauf und das motiviert mich natürlich nochmal enorm, da wirklich täglich präsent zu sein und vielleicht auch mal an einem Tag wo ich denke, “Krass, heute ist so viel zu tun. Vielleicht drehst Du heute mal kein Video” und es dann einfach trotzdem zu machen, weil ich weiß, es gibt Leute, die freuen sich darauf. Da ist einfach so eine Community entstanden von Menschen, die sich um ein gemeinsames Interesse versammeln und die sich auch untereinander connecten. Dieses Thema Community ist aus meiner Sicht eines der Wichtigsten überhaupt, weil das auch dazu führt, dass wir jetzt all diese Projekte in der Lage sind umzusetzen, die wir umsetzen. Wenn es gut läuft, dann knacken wir morgen die 7.000 Abonnenten und 7.000 Leute sind viel, aber 7.000 Leute sind jetzt auch nicht so viel, als dass man darauf aufbauend als Grundlage eine Awesome People Conference machen kann mit Life Events in allen größeren deutschen Städten und über 500 Leute bei unseren Events zu Gast hatten und jetzt eine Online-Konferenz machen, die riesig wird und mit Größen wie Christian Bischof, Tobi Beck, Matthew Mockridge usw. zusammenzuarbeiten. Das funktioniert nur, weil die Community so stark ist, dass sie präsent ist und dass sie kommentiert und zuschaut und letztendlich auch Produkte kauft und da einfach etwas in Gang bringt. Weil ich immer ein Befürworter von diesem Qualität statt Quantität war - also Tiefe von Beziehungen über Anzahl der Menschen. Das ist mir immer viel wichtiger. Es ist mir eigentlich egal, ob da jetzt 3.000, 5.000 oder 7.000 Leute zugucken, sondern mir ist es wichtig, dass die, die zugucken etwas daraus ziehen können; dass es sie weiterbringt; die mir ein Feedback schreiben; ich mich persönlich mit denen austausche. Das ist immer mein oberstes Ziel. Das vielleicht als Punkt Nr. 2: Wirklich immer auf die Community zu gehen. Und als Punkt Nr. 3, das ist vielleicht so eine Sache, die es einem erleichtert und die ich auch am Anfang wieder angekreidet bekommen habe: Am Anfang ist es völlig okay einfach mal nachzumachen, einfach nur zu kopieren, einfach komplett zu klauen. Zu gucken, welche Leute machen Videos in einem Stil, wie es mir gefällt und dann mach ich’s einfach mal nach. Dann versuche ich dieses Handwerk komplett zu übernehmen. Weil wenn wir uns in einen Bereich reinwerfen, von dem wir noch nicht so die Ahnung haben, wir z.B. Videos drehen, dann ist es schwer einen eigenen Stil zu entwickeln, wenn wir noch überhaupt gar nicht das Handwerk können. Deswegen, was ich am Anfang gemacht habe: Ich habe mir zwei, drei Vlogger rausgesucht, von denen ich finde, dass sie einfach einen geilen Job machen, die verfolge ich sehr gerne. Casey Neistat, Ben Brown, zwei coole YouTuber, die ich sehr gerne verfolge und ich mache einfach mal nach und ich gucke mal: Wie setzen die die Schnitte? Wie führen die die Kamera? Was machen die genau? usw. Ich versuche es einfach mal nachzubauen. Dann haben ganz viel Leute geschrieben: “Ey Robert, Du machst die ja voll nach!” Dann hab ich gesagt: “Ja klar, ich kann ja noch nichts anderes. Ich muss ja erstmal lernen”. Und jetzt habe ich mittlerweile einen gewissen eigenen Stil entwickelt, der nicht so ist wie irgendjemand anderes. Das hätte ich aber nicht gekonnt, wenn ich direkt von Beginn an versuche, meinen eigenen Stil zu entwickeln. Also: Am Anfang klauen, ist völlig okay. Norman: Das ist ja auch genau das, wie wir groß geworden sind. Von wem haben gelernt? - Vom Abschauen der Eltern. Robert: Total! Nur weil Mami läuft, heißt das nicht, dass wir nicht auch laufen dürfen. Wir können es einfach mal nachmachen. Norman: Robert, wir sind fast am Ende unseres Interviews. Ich hab noch so eine kleine Quick Q & A Session. Ich stelle Dir ein paar Fragen und Du antwortest ganz spontan. Robert: Geil, hau raus! Norman: Was hat Dich anfangs davon abgehalten, Dich als Marke zu positionieren? Robert: Ich hatte es jetzt schon mehrmals am Start: Angst vor negativem Feedback, auf jeden Fall. Diese Angst vor Zurückweisung muss man überwinden, sonst kommt man da nicht voran. Norman: Wenn die Leute an Dich denken, was ist das eine Wort, wofür Du selbst als Marke bekannt sein willst oder schon bist? Robert: Begeisterung. Mein Ziel ist es wirklich, diese Begeisterung, diese Leidenschaft rüberzubringen und zu zeigen, was alles möglich ist. Und indem ich zeige was möglich ist, hoffe ich, dass ich bei anderen Menschen dieses Gefühl von: “Boah, für mich ist das auch möglich. Ich will da auch reingehen”, dass ich das auslösen kann, das ist mein Ziel. Norman: Ja, sehr cool. Welcher Moment oder Rat hat einen besonders nachhaltigen Einfluss auf Dein heutiges Leben oder auf Dein Business? Robert: Schöne Frage. Einen Rat, so einen richtigen super, duper ultra Rat habe ich nicht präsent. Einen Moment, der einen großen Einfluss auf mich hatte war: Anfang 2015 habe ich mein erstes Business zum Thema Rohkosternährung auf’s Eis gelegt und habe etwas neues gestartet und hatte am Anfang super Angst, weil 1.) Das Ding lief richtig gut. Richtig viele Leute haben das verfolgt, da war Potenzial, aber ich habe gemerkt, da hängt nicht mehr mein Herz dran; das Thema Ernährung ist nicht der Kern von all dem. Ich muss einen kleinen Shift machen und muss was Neues starten und hatte deswegen natürlich super  Angst: “Ey, das sichert mein Einkommen. Davon lebe ich” und wie ich das schaffe. Das war die schwierigste Zeit bisher auf jeden Fall. Letztendlich habe ich es dann doch gemacht und es hat auch funktioniert und es hat mir nachhaltig gezeigt, wenn Du dem nachgehst, wo Deine Leidenschaft drin liegt, dann hast Du zwar kurzfristig unter Umständen eine Menge Schwierigkeiten, aber langfristig hast Du den fetten Return und das Ding lohnt sich, immer wieder da reinzugehen. Weil, wenn Du auf Deiner Leidenschaft aufbaust, dann kannst Du langfristig Resultate einfahren, die Du überhaupt niemals einfahren kannst, wenn Du nur dort reingehst, wo gerade das Potenzial liegt. Norman: Absolut, das sehe ich genauso. Kannst Du uns eine Internetressource oder ein Tool nennen, was Du selbst einsetzt? Robert: Mein absolutes Baby ist auf jeden Fall Evernote. Damit arbeite ich tagtäglich, damit mache ich alle Planungen hier im Team oder für die Videos oder für die Konferenz. Das ist mein Lieblingsproduktivitätstool. Bevor ich angefangen habe es zu nutzen, habe ich schon überall gehört, dass alle es so hypen und ich dachte mir: “Häh, was ist denn da dran? Das sind irgendwie nur Notizen”, aber ich kann jedem empfehlen, sich da mal reinzubegeben und ein paar Videos darüber in YouTube zu schauen, was das Ding eigentlich kann. Das ist richtig, richtig, richtig stark. Norman: Ja, das verwende ich auch - ist echt ein cooles Tool. Welche drei Mobile Apps benutzt Du am liebsten? Robert: Schöne Frage. Warte mal, ich mach jetzt hier einfach mal direkt hier parallel das Ding an und guck mal, was auf meinem Homescreen ist. Ach geil, was ich sehr gerne mag, ist jetzt vielleicht nicht für jeden übertragbar, aber die die DJ I go App und DJ-I ist der Marktführer in Sachen Drohnen - ferngesteuerte Autos für die Luft. Ich war erst gestern wieder unterwegs und ich liebe es total. Das wertet natürlich die Videos nochmal enorm auf, dass ich hier auf Bali mit der Drohne über die Wälder fliege und da geile Aufnahmen mache. Das liegt gerade mein absolutes Herz. Ansonsten kann ich jedem Audible und Blinkist empfehlen, das sind meine beiden Go-to-Ressourcen, wenn es darum geht, sich Input reinzuziehen. Audible ist von Amazon. Da sind die ganzen Bücher als Hörbücher und Blinkist ist eine geile App, die einem Buchzusammenfassungen in 15 Minuten serviert - entweder zum Lesen oder zum Hören. Ich kann mir jetzt quasi, um bei Tim Ferris 4-Stunden-Woche zu bleiben, die Quintessenz aus diesem Buch in 15 Minuten ziehen und das ist geil! Das ist wirklich hervorragend dafür geeignet, um sich einen ersten Einblick in ein Buch geben zu lassen, ohne jetzt komplett zu sagen “Ich committe jetzt 10 bis 15 Stunden meiner Zeit darein, um da wirklich die Ressourcen rausziehen zu können. Blinkist ist mein persönlicher Geheimtipp an dieser Stelle. Normal: Sehr cool. Vielleicht an dieser Stelle noch eine Querfrage: DJ I hat ja eine Halterung für’s Handy rausgebracht, was ja denselben Mechanismus hat, wie die Kamera die unter der Drohne an diesem Gimble hängt. Hast Du die schon mal verwendet oder hast Du da schon Erfahrungen sammeln können? Robert: Gar nicht. Nee, das habe ich noch nicht genutzt. Es ist auf jeden Fall interessant, es ist sehr, sehr spannend. Ich filme aktuell - falls es jemanden interessiert - aktuell mit der Sony A7S2, die habe ich mir jetzt vor Kurzem geholt. Das ist das geilste Ding. Ich bin ultrahappy mit der Kamera, die ist aber unfassbar teuer. Das ist vielleicht für jemanden, der jetzt startet, nicht unbedingt geil, aber wirklich: Die Qualität von dieser Kamera ist bisher noch nicht durch so einem Smartphone mit coolem Gimmick aus meiner Sicht zu ersetzen. Aber keine Ahnung was in Zukunft kommt, mal gucken. Norman: Was für Musik hörst Du, die Dich inspiriert oder auf neue Ideen bringt? Robert: Schöne Frage. Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe nicht nur einen Musikstil. Es kommt immer darauf an, wenn ich eine kreative Brainstorming-Sache reingehe und es gerade mein Ziel ist, neue Ideen zu entwickeln, dann höre ich sehr gerne klassische Musik. Das entspannt und energetisiert mich irgendwie gleichzeitig. Das finde ich sehr geil. Wenn ich z.B. Sport mache oder so, dann höre ich eher was, was ein bisschen energiegeladener ist, dann höre ich gerne Hiphop. Da bin ich auch wieder so - ich geh da rein, was sich gerade cool anfühlt. Ich höre gerade irgendwo ein Lied, das läuft irgendwo in einem Restaurant oder sowas. Dann zieh ich mir das auf Spotify zwei Tage lang auf Endlosschleife, weil ich es gerade geil finde, weil ich damit gerade eine positive Energie verbinde. Alles was mich in einen guten Energiestate setzt, höre ich gerne. Norman: Super! Jetzt hast Du schon ein Buch genannt. Die obligatorische Buchfrage muss natürlich in jedem Podcast-Interview kommen. Aber gab es in Deinem Leben ein Buch, was für Dich persönlich einen großen Mehrwert hatte? Robert: Ja! Ryan Holiday - The Obsticle is the way. Ryan Holiday ist einer meiner Lieblingsautoren und in diesem Buch geht es darum, der Titel verrät es schon, da wo gerade das Hindernis ist, da wo gerade das Problem ist, dort ist eigentlich der Weg, in den wir reingehen sollten. Dieses Klischee mittlerweile schon: “Was uns nicht umbringt, macht uns stärker”. Da ist aber aus meiner Sicht so viel Wahres dran. Die schwierigsten Zeiten bisher, waren auf jeden Fall die Zeiten, in denen ich mich am stärksten weiterentwickelt habe, in denen ich am meisten gelernt habe. Wer für sich selbst da mal reingeht, in diese Illusion vom Scheitern, vom es geht alles schief und da mal drüber nachdenkt, dass das eigentlich Quatsch ist - Wir starten jetzt ein Business und es fährt  komplett gegen die Wand, es funktioniert nicht so, dann haben wir, weil wir trotzdem mit einem offenen Geist dabei sind, so viel gelernt. Wir wissen, was alles genau nicht funktioniert und unsere Erfolgswahrscheinlichkeit beim nächsten Mal steigt exponentiell. Alles was gerade aktuell ein Problem ist, bietet Möglichkeiten, unfassbar riesiges Lernpotential und die Möglichkeit zum Wachstum. Deswegen ist dieses Buch ein Gamechanger für absolut jeden Menschen. Norman: Sehr cool. Super. Letzte Frage Rob: Hast Du für uns noch so zum Abschluss einen Tipp, den Du uns geben würdest, wenn ich jetzt in einen Zug einsteige und davon fahre und wir erreichen wir Dich am besten? Robert: Das ist ja mittlerweile auch schon fast so ein Klischee, aber da ist so viel Wahres dran - Ich liebe diesen Nike-Slogan von Just do it. Das ist wirklich das Geheimnis. Menschen suchen immer oft nach dieser Wunderpille, “wie werde ich erfolgreich? Wie werde ich glücklich? Wie baue ich mir das auf?” - Du musst einfach anfangen! Du musst einfach starten, loslegen, unperfekt, einfach ins Handeln kommen. Dieses tagtägliche Weiterentwickeln und auch Bock auf diese schwierigen, unsexy Dinge entwickeln, weil ich weiß, dass mich das voranbringen wird, ist super wichtig. Also einfach loszulegen und zu starten und so einfach es klingt, so einfach ist es auch, aber so schwer ist es dann doch wieder, weil dann so viele Dinge in unserem Kopf uns zurückhalten. Aber wir wissen, wir haben heute angefangen oder wir haben heute einen Schritt gemacht, der uns besser macht und der uns näher an das bringt, was wir eigentlich wollen als gestern, dann haben wir alles richtig gemacht und dann können wir morgen den nächsten Schritt machen und übermorgen den nächsten und überübermorgen den nächsten und dann kommen wir langfristig irgendwo an, wo es ziemlich geil sein wird. Wo das genau ist, keine Ahnung. Ich weiß nicht genau, wie es bei mir weitergeht, aber ich habe das Vertrauen darauf, dass, wenn ich tagtäglich diese Verbesserung, immer tagtäglich auch als Mensch wachse, dann lege ich einen sehr guten Grundstein. All das versuche ich gerade weiterzugeben in der Awesome People Conference, das ist mein absolutes Baby zurzeit. Wie gesagt, vom 20. bis 30 November gibt es da knapp 50 Stunden Videomaterial, 33 Interviews mit sehr interessanten, erfolgreichen glücklichen Menschen, die ihre Insides sharen. Ich geh da tief rein an die Wurzel: Wie ging das Ganze eigentlich los? Wie ist es ins Rollen gekommen? Ich kann jeden nur herzlich einladen. Es ist komplett kostenlos, da kann man sich einfach eintragen auf der Website und kann sich dann tagtäglich die einzelnen Interviews reinziehen und das ist gerade mein Herzensding. Da möchte ich wirklich jeden einladen, da dabei zu sein. Norman: Schön. Wir verlinken es auf jeden Fall. Wie erreichen wir Dich am Besten? Robert: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt sehr, sehr viele Social Media Kanäle. Was mich wirklich freuen würde ist, weil wir jetzt auch sehr stark auf diesem YouTube-Video-Thema gerifft haben: Wer jetzt sagt “Ey, das könnte irgendwie was für mich sein” - Geht mal gerne auf meinen YouTube-Kanal und schreibt mir einen Kommentar darunter, dass ihr jetzt hier gerade vom Podcast kommt. Das würde mich sehr freuen. Dann kann ich nochmal ganz kurz Danke sagen für’s anhören. Weil wir haben jetzt eine Stunde hier gesprochen und Zeit ist das wertvollste Gut und allein, dass jemand uns beiden jetzt gerade eine Stunde seiner Zeit schenkt ist schon Mindblowing - so richtig krass! Also, auf jeden Fall Danke dafür! Haut mir gerne einen Kommentar raus, dann kann ich nochmal da ganz kurz Danke sagen und wer mich persönlich erreichen will, am besten einfach über die Facebook-Seite der Awesome People Conference, da einfach eine Message raushauen und dann schreibe ich da sehr gerne zurück. Norman: Rob, an dieser Stelle: Ich sage Danke. Vielen Dank für Deine Zeit!  Du hast es gerade angesprochen: Dein wertvollstes Gut - Eine Stunde hast Du uns geschenkt und wir haben sie konserviert in diesem Podcast. Ich freue mich von Dir zu hören. Ich freue mich auf die Konferenz und wir bleiben in Verbindung. Robert: Sweet, mein Lieber. Vielen, vielen Dank! Ohne Witz, es hat mir außerordentlich viel Freude bereitet und ich wünsche Dir allen Erfolg weiterhin und bis bald hoffentlich. Norman: Ja, bis bald. Danke Rob! Robert: Geil, ciao! Norman: Ciao!   Noch ein wichtiger Aufruf: Es geht nicht ohne Dich. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass Du diesen Podcast mit Deiner Bewertung bei iTunes unterstützt. Denn durch Deine Bewertung rankt dieser Podcast bei iTunes entsprechend höher und schafft höhere Aufmerksamkeit, wodurch mehr Fragen an mich gestellt werden, mehr Interaktion stattfindet und dieser Podcast einen Dialog erfährt und damit lebendig gestaltet werden kann - nicht nur von mir, sondern von uns allen. Vielen Dank also jetzt schon für Deine Bewertung bei iTunes.   Wir versorgen Dich einmal im Monat mit den wichtigsten Informationen kostenlos. Melde Dich für unseren Newsletter an.   Wenn Euch der Artikel gefallen hat, teilt ihn bitte in Euren Netzwerken, dadurch unterstützt Ihr uns enorm! Danke!!!  

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  • The Walk, Zemeckis : une certaine idée de la performance

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    Robert Zemeckis porte à l’écran l’histoire du funambule Philippe Petit qui, en 1974, a rallié les deux tours du World Trade Center à l’aide d’un câble tendu au dessus du vide. Retour sur la filmographie d’un réalisateur de films à Oscar (Forrest Gump) mais aussi d’oeuvres avant-gardistes (la triologie Retour Vers Le Futur), sous-estimées par la critique.Animé par Thomas Rozec avec Rafik Djoumy (BiTs), Julien Dupuy (Le Grand Frisson, Ciné +) et Stéphane Moïssakis (Capture Mag).RÉFÉRENCES CITÉES DANS L'ÉMISSIONJoseph Gordon-Levitt, Flight (Robert Zemeckis, 2012), Ocean's Eleven (Steven Soderbergh, 2002), Ben Kinglsey, Apparences (Robert Zemeckis, 2000), Le Pôle Express (Robert Zemeckis, 2004), Hugo Cabret (Martin Scorsese, 2011), Forrest Gump (Robert Zemeckis, 1994), Seul au Monde (Robert Zemeckis, 2000), La Légende de Beowulf (Robert Zemeckis, 2007), Retour vers le Futur (Robert Zemeckis, 1985), The Lift (Robert Zemeckis, 1971), A Field of Honor (Robert Zemeckis, 1973), Hitchcock, Body Double (Brian de Palma, 1984), Fantômes Contre Fantômes (Peter Jackson, 1996), Retour Vers le Futur 2 (Robert Zemeckis, 1989), Contact (Robert Zemeckis, 1997), Le Drôle de Noël de Scrooge (Robert Zemeckis, 2009),Le 13è Guerrier (John McTiernan, 1999), Maverick, Bob Gale, Steven Spielberg, James Cameron, À la Poursuite du Diamant Vert (Robert Zemecis, 1984), 1941 (Steven Spielberg, 1979), La Mort Vous Va Si Bien (Robert Zemeckis, 1992), Qui Veut La Peau de Roger Rabbit (Robert Zemeckis, 1988), Tex Avery, Terminator Genysis (Alan Taylor, 2015), Amazing Stories (Robert Zemeckis, 1985), Christopher Lloyd, Pulp Fiction (Quentin Tarantino, 1994), Les Dents de La mer (Steven Spielberg, 1975)RECOMMANDATIONS CINÉ DE LA SEMAINE :Stéphane Moïssakis : Retour vers le Futur 2, Robert Zemeckis (1989) http://www.allocine.fr/film/fichefilm_gen_cfilm=5247.html Rafik Djoumi : Go to the Head of the Class, un épisode de la série Histoires Fantastiques (Amazing Stories - de Steven Spielberg, Robert Zemeckis et William Dear, 1985) http://www.allocine.fr/film/fichefilm_gen_cfilm=2581.html Julien Dupuy : Discussion entre Quentin Tarantino et Robert Zemeckis (Studio n°98, 1994)Discussion croisée entre Steven Spielberg, James Cameron et Robert Zemeckis sur le cinéma virtuel et la performance capture (revue Empire, Août 2010) Thomas Rozec : Le Funambule, documentaire de James Marsh (Man on Wire, 2008)http://www.allocine.fr/film/fichefilm_gen_cfilm=133938.html RETROUVEZ NOCINÉ PARTOUT SUR LES INTERNETS :www.facebook.com/NoCinePodCast twitter.com/No_Cine www.dailymotion.com/nocine www.youtube.com/channel/UC38YBAhVBEDRmXSe1uCyNxg www.mixcloud.com/NoCine/ www.deezer.com/show/7806www.stitcher.com/podcast/nocineitunes.apple.com/fr/podcast/nocin…id993698002?mt=2www.vodkaster.com/nocineCRÉDITSEnregistré le 21 octobre 2015 au Tank à Paris (11ème). Moyens techniques : Le Tank. Production : Joël Ronez - Iris Ollivault / TempsMachine.NET. Réalisation : Jules Krot. Générique : "Soupir Articulé", Abstrackt Keal Agram (Tanguy Destable et Lionel Pierres).

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  • 175: Robert Greene: Best Selling Author: “Mastery”, “48 Laws of Power”, “The 33 Strategies of War”, “The Art of Seduction”, “The 50th Law”

    · Sports Motivation Podcast by I'm Not You | Mindset | Strategies | Habits | Psychology | Athlete Development | Host Niyi Sobo

    If you’ve listened to me long enough, you know my favorite book is none other than the 50th Law… Ladies and gentlemen, please welcome Best-Selling Author, Robert Greene to the Sports Motivation Podcast! As we discuss topics like literature, 50 cent’s personality and work ethic, and having a purpose, realize that Robert found his true calling at the age of 36. If you think you’re late to choosing your ultimate path, you’re wrong. Years of DO-ing, will get you to where you need to be. Thanks for tuning in! Episode 175 Time Stamps: (1:20) Welcome to the Sports Motivation Podcast, Robert! (2:40) Un-tying yourself from the opinions of others (8:02) Excel with your unique DNA (10:51) Robert’s journey of discovery; started at age 36 | YouTube: Robert's TED TALK (14:50) The reality of “Wasted time” and “Failure” | Ryan Holiday’s, “Obstacle Is The Way” (19:40) Among many things you cannot change, you CAN change your ATTITUDE. (21:43) A story about Law #1: “Never Outshine the Master” (26:10) Applying Law #48: “Assume Formless-ness” (30:05) From “Mastery”, a feature with jet fighter pilot, Cesar Rodriguez. (31:57) Hours and hours, leads to habitual success | 50 Cent’s incredible self-discipline (33:28) The beginning of Robert Greene’s friendship with 50 Cent. (38:00) The fear of releasing a book that will fail. (40:47) Consistency in anything will always lead to improvement. (42:28) Push through your most frustrating days. | Not being in the mood to do what you do, and how to combat this way of thinking. (46:04) If it comes to easy; re-evaluate your work. (47:35) Athletes that inspire Robert Greene (52:56) Pro athlete "loyalty"… An insight from former Blazers Coach: Nicolas Batum (56:00) Problems with human nature: A preview of Robert’s new book coming soon! (58:17) The “shadow” side of our personalities. (1:01:10) Having a PURPOSE. (1:03:55) A handful of books recommended by Robert: Machiavelli, "The Prince" | Casanova, "Art of Seduction" | Sun Tzu, "The Art of War" |  Carl Von Clausewitz, "On War" | Miyamoto Musashi, "The Book of 5 Rings" (1:06:38) Robert's dream-roundtable: Machiavelli, Napoleon Bonaparte, Muhammad Ali, MLK Jr.   CONNECT Robert Greene's, "Mastery" Robert Greene's, "48 Laws of Power" Robert Greene's, "The 33 Strategies of War" Robert Greene's, "The Art of Seduction" Robert Greene and 50 Cent, "The 50th Law" Website: powerseductionandwar.com Twitter: @RobertGreene Instagram: @robertgreeneofficial     RESOURCES Check out today's blog post here: imnotyou.com/175 Click the link to Get Ya Mind Right! ---> Imnotyou.com/GYMR   Thanks for listening to another Sports Motivation Podcast!  

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  • Making a Simple System and Sticking To It | Robert Carver, Author & Trader | #89

    · Top Traders Unplugged with Niels Kaastrup-Larsen | Engaging Conversations with the Top Traders & Investors

    "Most people are not as good at trading as they think they are." - Robert Carver (Tweet) Robert Carver spends most of his book telling you that he is not a good trader. So why did he devote his life and a whole book to the subject? Because he believes in systematic trading; making a simple trading system and sticking to it. In this episode, we dive into his new book and explore why simplicity is the key, people think they are better traders than they are, and so much more. Thanks for listening and let's welcome our guest, Robert Carver. Subscribe on: In This Episode, You'll Learn: Why Robert decided to write his new book, Systematic Trading Robert reads the preface to his new book He explains one of the biggest investing mistakes of his career The book that got him interested in the financial industry "From quite a young age, I was fascinated by computers." - Robert Carver (Tweet) How he got a job with AHL "From 2006 to 2013 when I left AHL, it was probably the most exciting period to work in financial markets." - Robert Carver (Tweet) Why he wrote a book with very little math involved so that he spoke to a large audience The 3 types of investors that he defines in the book How cognitive biases in humans make them bad traders "If you use a system with simple rules, you can overcome those cognitive biases." - Robert Carver (Tweet) Why he spends a lot of his book explaining how bad he is at trading Whether trend following and other divergent strategies work or not Why sticking to a plan is so important "You need to make the assumption that the future will be at least a bit like the past." - Robert Carver (Tweet) How the markets and CTAs will change once the interest rate changes The differences between a subjective and an objective system Things that people should avoid when creating a trading system Why few people have a good handle on overtrading Machine learning approaches vs. idea approaches to creating trading programs "I personally prefer the ideas-first method to creating trading systems." - Robert Carver (Tweet) How systematic trading adapts Resources & Links Mentioned in this Episode: Listen to our two episodes with Kathryn Kaminski here and here. AHL Liar's Poker by Michael Lewis Thinking, Fast and Slow by Daniel Kahneman "I try to pick up on human behaviors that have not changed for thousands of years." - Robert Carver (Tweet) This episode was sponsored by Eurex Exchange: Connect with Robert Carver: Buy his book on Amazon. Follow Robert Carver on Linkedin "Overconfidence is the fundamental human flaw that effects most people." - Robert Carver (Tweet)

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  • Slam Radio 026 | Robert Hood

    · Slam Radio by Slam

    Slam Radio 026 with Robert HoodWelcome to the 26th instalment of Slam Radio. This weeks mix Slam welcome a bonafide Detroit legend - Robert Hood! - See more at: http://www.slam-djs.com/podcast/slam-radio-026-robert-hood/#sthash.n0uQRsEn.dpuf1. Contakt "Tesssera 04 (Robert Hood remix)" (Icee Hot) 2. Floorplan "Let's Ride" - unreleased / Forthcoming on debut Floorplan "Paradise" album out in June 3. Mark Broom - untitled 4. Lee J Malcolm "Oh Yeah (Ben Sims remix)" (EPM Music) 5. Robert Hood "Eleven" - unreleased 6. Trolley Route "Neutron" (Chaval Records) 7. Floorplan "Change" - unreleased / Forthcoming on debut Floorplan "Paradise" album out in June 8. Ben Sims "Love n Hurt (Gary Beck remix)" (Theory) 9. Mark Broom - untitled 10. Robert Hood "Full Armour (Ready For War)" - unreleased 11. Ben Sims "New Blood (Robert Hood remix)" (Theory) 12. Robert Hood "Drive (Phase deep mix)" (Music Man) 13. Floorplan "Eclipse" - unreleased / Forthcoming on debut Floorplan "Paradise" album out in June 14. Robert Hood "The Family" (M-Plant) 15. Steve Rachmad "Tir Na Nog" (Rotation) 16. Robert Hood "Hologram 4" - unreleased 17. Tim Wolff "Backstage Fridge" (Dynamic Reflection) 18. James Ruskin "Work (Steve Rachmad remix)" (Blueprint) 19. Robert Hood "Alarm" - unreleased 20. O/V/R "Post Traumatic Son (DVS1 Pessimist mix)" (Blueprint) 21. Lee J Malcolm "One Star Applicant (James Ruskin Rework)" (EPM Music) 22. Steve Silk Hurley "Jack Your Body (Hardfloor remix)" (Hardfloor The Label) 23. Robert Hood "Eleven" - unreleased 24. Ritzi Lee "Backdraft" (Theory) 25. Floorplan "Confess" (M-Plant) 26. Floorplan "Higher (Ben Sims remix)" (M-Plant) - unreleased / forthcoming on M-Plant in 2013 27. Clone - white label 28. Robert Hood "Hate Transmissions" (Music Man) - See more at: http://www.slam-djs.com/podcast/slam-radio-026-robert-hood/#sthash.n0uQRsEn.dpuf

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  • Robert W. Sullivan IV | Cinema Symbolism 2, Occult Casting, & More Movie Magic - The Higherside Chats | Conspiracy and Paranormal Podcast

    · The Higherside Chats | Conspiracy and Paranormal Podcast

    Join host Greg Carlwood, of The Higherside Chats podcast as he talks cinema symbolism with returning guest, Robert Sullivan.While the topic of cinema symbolism isn't new to THC, considering the size and scope of the Hollywood's reach, it may be time to take another look at the esoteric allegory and cinematic sorcery used to encode eternal archetypes, alchemical transofrmation, and occult ritual.Fortunately, today's returning guest, Robert Sullivan, once again joins The Higherside to help us unfold the symbols and subtext behind the Hollywood machine. As a best selling author, lawyer, and 32nd degree Freemason, Sullivan offers an unmatched understanding of the deeper meaning behind some of society's most beloved films.3:20 Kicking things off, Robert discusses the importance of his work, the transformation of this new medium and how movies have become mythology that has permeate the culture and affect the collective consciousness. Driving home this point, Sullivan walks through history's greatest masterpieces from Shakespeare's cryptic messages and Mozart's masonic inspired opera "The Magic Flute" to films such as "Frankenstein", "The Wizard of Oz" and the "James Bond" series. Through writing his book, "The Royal Arch of Enoch", Sullivan discovered an intricately woven web of esoteric themes such as Gnosticism, occult symbolism, and eternal archetypes appearing in many of the mainstream cinematic classics cherished in our society.5:30 Greg and Robert discuss the life, work and beliefs of Alan Moore, famed creator of the graphic novels "The Watchmen" and "V for Vendetta".11:42 Robert details examples in Gnostic themed films such as "The Wizard of Oz", "Alice and Wonderland", and "V for Vendetta", that include an initiation into mystery school traditions through suffering, anti-materialism, and rejection of a false reality, resulting the receiving of gnosis.22:30 Greg and Robert discuss the aspect of actor selection that Sullivan refers to as, occult selection. Robert explains that while there has been a more obvious push for occult symbolism in film from the music, imagery and dates used, another form of cinematic sorcery involves using the actors themselves as cultural valences through esoteric baggage from previous roles.28:30 Robert breaks down Disney and the occult, the geometry of Epcot Center, and John Dee's influence.34:00 Greg and Robert continue to discuss the impact of people like John Dee, the use of occult mathematics, and their deconstruction of the material world. Sullivan expands on their application of the number nine, it's unique qualities, and it's numerological importance.42:00 After covering the deep laden symbolism of "The Lion King", Greg and Robert move on to another chunk of films that has taken hold in the collective consciousness and imprinted on the ethos, J.K. Rowling's "Harry Potter" series.Become a Plus Member at www.TheHighersideChatsPlus.com/subscribe to hear a second hour of all THC episodes. This week's included:- the Joker's embodiment of the Hanged Man tarot card, in multiple films- tarot's relationship to Kabbalah and how both relate to "Robin Hood"- magic, Masonry, & the Church- archetypes of the Spaghetti Western genre- "The Shining" and the Moon Landing and how Robert's background as a Freemason colors the lens from which he views the moon landings- Stanley Kubrick's "Eyes Wide Shut"- how to rectify political and historical figures who have abused power and caused suffering being Freemasons or belonging to certain groups, and not condemn the group itself- the relationship between the original Illuminati and the Jesuits-The Warriors: a Gnostic perspectiveA few valuable resources from the interview:Robert Sullivan's 1st appearance on The Higherside Chats "The Secrets of Masonic Ritual, Philosophy and Symbolism":https://www.thehighersidechats.com/secrets-of-masons/

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  • Robert Stanley | Archons, Our Prison Planet, & The Death Trap - The Higherside Chats | Conspiracy and Paranormal Podcast

    · The Higherside Chats | Conspiracy and Paranormal Podcast

    Join The Higherside Chats podcast, as host Greg Carlwood talks Archon overlords, the Prison Planet and the Death Trap with guest, Robert StanleyWhile we all know that our current construct is built on a house of lies and our politicians and public figures are actively working to keep us trapped in servitude through slave labor and the indoctrination in education, our access to the universal truth is limited. And unfortunately, breaking free from this oppression to reclaim our consciousness may be a tougher task than we bargained for.Today's guest, Robert Stanley, has dedicated a lifetime to researching many of the threads needed to weave together a holistic perspective, and he joins The Higherside to help shed some light on the birth of human consciousness, Archon influence among elites, and Enki's role in our material world.3:10 Greg begins by discussing the circumstances that set Robert on this path, which eventually led to a lifetime of investigative research. With events such as the infamous U.F.O.s flying around the Capitol building, being outright ignored by our government, and the role of the Vatican in carefully crafting this web of lies, Stanley explains the depths of the Archon control throughout our reality and the Satanic undercurrent serving as the foundation for Washington, D.C. Robert also recollects on one the most disturbing incidents he uncovered during his research of D.C. and the hauntingly eerie similarities it shared with the tragic events he witnessed in Malibu in 1985.9:20 Robert clarifies his thoughts on whether elites and politicians influenced by these Archons are in cahoots with them, or if they are unwittingly suffering from mental parasites. Stanley cites Nick Redfern's book "Final Events", as he describes the Collins elite, a secret society bound to entities by an alliance that ultimately manifests through insanity and psychopathic behavior. He explains how these entities need us, and the ways they feed off of our negative energy, destruction, and bloodshed. He also elaborates on the role of Enki, or Lucifer, as a divine being, architect of worlds and creator of the mental parasites infecting the populous.15:03 Robert details the role of digital physics in understanding human consciousness. Summarizing his extensive research, Robert depicts how the role of "consciousness is primary", takes the form of a wave, and can be measured as a digit. Stanley also states consciousness is the highest existing wave form we know of, and if slowed down transforms to energy and then eventually, matter. Under this paradigm, matter is not an illusion, but rather an extension of consciousness.20:00 After establishing that the flying crafts and inter-dimensional beings people encounter, here on our planet, are a part of Enki's army, Robert elaborates on the harrowing saga of Enki, the brutal war he waged against his family, the co-opting of our planet by him for his empire, and the manifestation of our material world through consciousness.27:00 Robert continues to elaborate on the depths of Enki's influence throughout our reality. While Robert recognizes that Enki's impact ranges from possession to android robots operating under the guise of being human, he also asserts that we live in a world of gray. With speculations of possessed politicians like Hillary Clinton and George H. W. Bush raging on, it can be hard not to oversimplify the story. Stanley helps to clarify who he thinks in the public eye may be suffering from Archon control.32:42 Greg and Robert pivot to discussing Stanley's newest book regarding ancient megalithic structures in Malibu, California. Robert provides a bit of background by explaining how Enki had created an arsenal of deadly weapons on Earth, the resulting war with his family and ultimate destruction on all life on Earth. This destruction included the Chumash tribe of Malibu, whose ancient structures point to a divine knowledge and holistic understanding of h...

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  • Ep.43 Robert Sztar on Using Technology and Thought Leadership to Disrupt the Pharmacy Industry

    · The Dent Podcast

    My guest in this week’s episode is someone who’s not only used technology to transform the pharmaceutical industry in Australia, he’s also gone from having zero content to authoring a book, producing a blog and hosting the #1 pharmacy and technology podcast - The Transpharmation Show. Using innovative practice combined with his position as a thought leader, Robert has helped countless other entrepreneurs in the pharmaceutical space to become more streamlined and efficient, while at the same time creating more meaningful patient relationships. You’ll definitely want to pay extra-close attention to this conversation if you’re operating in an outdated industry or in a business where you need to be automating more.          In this episode, Robert and I get really into... Reimagining the experience of customer relations for pharmacists How Robert’s taken best practice from leading technology brands and applied it to his pharmacy business Robert’s experience working for one of the world’s biggest pharmacy brands and how it helped him to realise how networks can be grown and evolved in a corporate structure How Robert used technology to strip his team down to a third of its normal size Tactical steps Robert took to writing his book The story of The Transpharmation Show: it’s rise to reaching over 100 episodes and being listened to in 80 different countries around the world Partnership strategies Robert used to get his book distributed to over 3,000 of Australia’s influencers in the pharmaceutical industry Robert’s pitch and how its incorporated his personal journey and insights, resulting in him creating a far greater impact on a large scale The steps that Robert took that led to him becoming such a prolific creator of content, and the costs and resources required Resources Scripts for You Robert Sztar Website Transpharmation Book Transpharmation Podcast Pharmacy Freedom Index LinkedIn Twitter Facebook Instagram Sleep Cycle App B1G1 Dent Podcast episode with Philip Hitchen Dent Podcast episode with Paul Dunn The post Ep.43 Robert Sztar on Using Technology and Thought Leadership to Disrupt the Pharmacy Industry appeared first on Key Person of Influence.

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  • 35 Robert Jan Hendriks: Het geheim van 1,5 miljoen bezoekers per maand

    · Power Talks met Janneke Stielstra

    Robert Jan Hendriks is het gezicht achter de website Optimale gezondheid, dit is één van de grootste gezondheidsblogs van Nederland. In deze Power Talk praten we over monsterartikelen, content marketing, focus en het boek één ding. Wie is Robert Jan Hendriks? Robert Jan Hendriks is eigenaar van optimalegezondheid.com, een website die in 5 jaar is uitgegroeid tot een succesvol platform met meer dan 1,5 miljoen bezoekers per maand! Het doel van deze website is om zoveel mogelijk mensen kennis te laten maken met een optimale gezondheid. Op zijn website komen dagelijks duizenden mensen die allemaal informatie en hulp zoeken om hun gezondheid te verbeteren en op zoek zijn naar een systeem om zelfs in het drukste leven nog een goede gezondheid te ontwikkelen. Daarnaast is Robert Jan Hendriks sinds kort zijn eigen website gestart waar hij ondernemers helpt om meer bezoekers op je website te krijgen. Wat ga je tijdens deze podcast leren? Hoe krijg je 1,5 miljoen bezoekers per maand? Welk boek maakt voor Robert Jan Hendriks echt een verschil? Welke slimme tools gebruikt Robert Jan Hendriks om afleiding te elimineren? Hoe deel je je dagen slim in? Wat zijn de beste productiviteitstips van Robert Jan Hendriks? Hoe ziet de hour of power van Robert Jan Hendriks eruit? Meer info over Robert Jan Hendriks Meer informatie over Robert Jan Hendriks kan je vinden op: Optimale gezondheid Daarnaast is hij te vinden op zijn eigen website:  robertjanhendriks.nl. Hier helpt hij ondernemers met hun website zodat ze meer bezoekers gaan krijgen en betalende klanten. 35 Power Talks: Robert Jan Hendriks Actie Lees het boek één ding Focus, elimineer afleiding Opschonen, opstarten, opschalen Laat hieronder jouw reactie achter. Wat heb je gemist? In aflevering 34 is Bert van Dam gast. In deze Power Talk praten we over de zin van het leven, hoe je herinnerd wilt worden, creëren, liefde en genieten. Wat ga je ontdekken in de volgende aflevering? In de volgende aflevering is Remco Claassen te gast. In deze Power Talk hebben we het over het verzamelen van pareltjes, Steven Covey, Marshall Goldsmith, Focusconferences en beïnvloedingstechnieken. Abonneer je op mijn podcast Stap 1: Download op je smartphone de gratis podcast app Stap 2: Zoek naar: Power Talks podcast met Janneke Stielstra Stap 3: Klik op abonneren Deel mijn Power Talks podcast via social media Ik hoop dat je hebt genoten van de podcast. Als je dit artikel over Robert Jan Hendriks interessant vindt deel het dan met andere ondernemers. Deel mijn Power Talks show via sociaal media. Laat een reactie achter Belangrijk: Laat jouw reactie en eventuele aanvullingen achter. Ik waardeer het zeer als je een review achterlaat via Itunes. Dit helpt mij om een nog groter bereik te krijgen met de Power Talks podcast. In de onderstaande video zie je welke stappen je dient te zetten. https://www.youtube.com/watch?v=LEPTlSuG73k

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  • 095-A New Day at Charleston

    · Futility Closet

    In 1862, slave Robert Smalls was working as a pilot aboard a Confederate transport ship in Charleston, S.C., when he seized a unique chance to escape. In this week's episode of the Futility Closet podcast we'll follow his daring predawn journey, which rescued 17 people from slavery and changed the course of South Carolina history. We'll also reflect on justice for bears and puzzle over a hijacker's surprising request. Please consider becoming a patron of Futility Closet -- on our Patreon page you can pledge any amount per episode, and all contributions are greatly appreciated. You can change or cancel your pledge at any time, and we've set up some rewards to help thank you for your support. You can also make a one-time donation via the Donate button in the sidebar of the Futility Closet website. Sources for our feature on Robert Smalls: Andrew Billingsley, Yearning to Breathe Free: Robert Smalls of South Carolina and His Families, 2007. Kitt Haley Alexander, Robert Smalls: First Black Civil War Hero, 2001. Peggy Cooper Davis, “Introducing Robert Smalls,” Fordham Law Review 69:5 (April 2001), 1695. “Robert Smalls,” American National Biography Online, accessed Feb. 14, 2016. Henry Louis Gates Jr., “Which Slave Sailed Himself to Freedom?”, PBS.org (accessed Feb. 14, 2016). Micah White, “Black History Unsung Heroes: Robert Smalls,” biography.com, Feb 9, 2015. “Smalls, Robert,” History, Art & Archives, U.S. House of Representatives (accessed Feb. 14, 2016). Blain Roberts and Ethan J. Kytle, “Robert Smalls's Great Escape,” New York Times, May 12, 2012. Avis Thomas-Lester, “Civil War Hero Robert Smalls Seized the Opportunity to Be Free,” Washington Post, March 2, 2012. Amy Geier Edgar, “Bill Would Honor Black Pioneer in Business, Politics,” Associated Press, March 26, 2004. Listener mail: Todd Wilkinson, "What Do You Do With a Bear That Kills a Person?", National Geographic, Aug. 20, 2015. Sarene Leeds, "'Downton Abbey' Recap: Season 6, Episode 5," Wall Street Journal, Jan. 31, 2016. This week's lateral thinking puzzle was contributed by listener Rini Rikka. You can listen using the player above, download this episode directly, or subscribe on iTunes or via the RSS feed at http://feedpress.me/futilitycloset. Many thanks to Doug Ross for the music in this episode. If you have any questions or comments you can reach us at podcast@futilitycloset.com. Thanks for listening!

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  • 18SP 042: Robert Yang | Secrets to Optimizing Performance Through Hydration and Nutrition

    · The 18STRONG Podcast: Golf | Golf Fitness | Mental

    What does it take to make your workouts and golf game 18STRONG? Join us as Robert Yang shares his expertise in the world of Nutrition, Supplementation and Golf Fitness. Robert gives us an in inside look at some of the secrets to staying hydrated through a round without the commercialized sports drinks.  He also breaks some myths around several Taboo topics in the world of food and nutrition. Robert is a world renowned strength and conditioning coach with specialties in the areas of nutrition consulting and power development.  He works with athletes and golfers of all levels to optimize their performance and lifestyles through their eating habits and fitness.   You Can Subscribe to the 18STRONG Podcast on iTunes by clicking the button below: Robert's Background Located in Encinitas, CA Advisory Board member for TPI and the National Pitching Association International presenter and lecturer Teaches courses on corrective exercise, power, Olympic Lifting Certified Nutritionist, CHEK level 4 and HLC level 2 practitioner Highlights from this Episode We discuss the importance of Hydration What is enough water for each individual [Body weight (lbs.) ÷ 2 =  ?oz.] How to use Celtic Sea Salt to stay hydrated through your round He explains what the effects are on the course and in the gym when you hydration levels drop just by a small amount Robert discusses several "Taboo Foods" and why you SHOULD be eating them, contrary to popular belief: Eggs Red Meat Full Fat Foods Robert weighs in on the GRAIN DEBATE.  What grains are OK to eat and which ones you should DEFINITELY stay away from. Energy Drinks:  Are they really as bad as everyone says?  Are there any good ones out there? Recommended Book: "Know Your Fats" by Mary Enig "Amino Acids and Protein for Athletes" by Mauro Di Pasquale "Your Body's Many Cries for Water" by F. Batmanghelidj CaddyShack or Happy Gillmore? Happy Gilmore What are you excited about in your near future? Robert has made some new changes to his Instructional Courses on lifting techniques and corrective exercises Where to Find Robert Yang: RobertYang.net Twitter: @robertyanginc Facebook: Robert Yang The post 18SP 042: Robert Yang | Secrets to Optimizing Performance Through Hydration and Nutrition appeared first on 18STRONG.com.

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  • Robert Hawkins

    · Tom Rhodes Radio Smart Camp

    Robert Hawkins is not only one of the funniest human beings alive he is also one of my dearest best friends. Robert is of those rarest creatures in that he is almost as funny off stage as he is onstage. I first meet Robert in the early 1990s when we were both playing at the River Center comedy club together in San Antonio, Texas. Robert was the MC, I was the middle act and Nick DiPalo was the headliner, what a show!    Robert is originally from Hollywood, Florida. I always love to say to him "You are so Hollywood... Florida." Because we both grew up in Florida we can always laugh about the unique and disturbing ridiculousness of our home state.   He didn't start doing stand until he got out of the army in Texas so Texas is also a major factor in his life as is San Francisco as he and I both lived there at the same time.    Career highlights aside from Conan appearances include being a writer for Christopher Titus' sitcom and for many years now he has been the opening act for Ron White. For me Robert will always be significant because he never fails to make me laugh and he has been a friend to me through thick and thin never once leaving me hanging if I were having troubles.    Robert and Dan Gabriel were the ones who introduced me to Bikram Yoga in 2004 and we compare notes on that practice and talk about it at great length in this episode. "The best thing about Bikram Yoga is quieting your mind." In this conversation Robert and I talk about the Ice Cream Truck business we thought of starting, why should should pick your favorite team in the playoffs, the gold fish project of Amsterdam, family discounts in Thailand, why you should never have sex with a comedy club waitress on the first night of the week, why you should write and try out two jokes a day minimum and the most brilliant invention of all 'The Smoothie Phone.'   He is one of my favorite living human beings walking the earth today and it is my pleasure to present to you now the one and only Robert Hawkins!   Intro song: Cutting Room (Hot Pants) – Oceanliners   Stand-up clip 1: Compilation of ‘Quitting Smoking’, ‘In The Army’ and YouTube clip ‘Gay Pride Parades - Robert Hawkins’.   Stand-up clip from YouTube 2: Ron White's Comedy Salute to the Troops Robert Hawkins   Audio Cameo: Standing Bow Posture (Bikram Yoga)   Stand-up clip 3: ‘Write Home’   End song:  Wanted: Lover (No Experience Necessary) – James Govan     Recorded in Dallas, Texas. March 2014

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  • Influence and Persuasion: New Insights From Robert Cialdini

    · Social Media Marketing Podcast helps your business thrive with social media

    Do you want to persuade more people to become customers?Wondering what the latest science on influence and persuasion has to say?To discover new ways to prepare people for a sale, I interview Dr. Robert Cialdini, author of Influence and Pre-Suasion.More About This ShowThe Social Media Marketing podcast is an on-demand talk radio show from Social Media Examiner. It's designed to help busy marketers and business owners discover what works with social media marketing.In this episode, I interview Robert Cialdini, author of Influence and CEO of Influence at Work, a company that provides speakers and training on behavioral psychology and influence in business. Having sold more than 3 million books, he helped coin marketing phrases such as "social proof" and "scarcity." His latest book is called Pre-Suasion: A Revolutionary Way to Influence and Persuade.Robert explores the science behind influence and persuasion.You'll discover how to put these concepts into action to benefit your business.Share your feedback, read the show notes, and get the links mentioned in this episode below.Listen NowYou can also subscribe via iTunes, RSS, or Stitcher.Here are some of the things you'll discover in this show:Influence and PersuasionRobert's First BookInfluence, written in the mid-1980s, shares the most successful strategies that professional influencers use to get people to say yes. It was written for consumers so they could recognize and resist these strategies when used in an unwelcome way.The initial response to the book was so mild that the publisher called back the promotional and publicity funds for promoting the book, Robert recalls. They told him it would be like "throwing money down a pit."What happened to change things?Robert explains that times changed. The idea of evidence-based decision-making began to dominate the business world, and Influence provided a compendium of evidence on what factors influence people. About three or four years after publication, the book skyrocketed to bestseller levels, where it's stayed ever since.There were two sources of information for the book. To see what was especially successful in moving people toward a sale, he looked at research literature from the behavioral sciences, marketing, psychology, communication, management, and other fields.He also looked beyond the research literature and began infiltrating all of the training programs he could get access to in the areas of sales, marketing, recruiting, fundraising, etc. This let him see what the professionals were using to train and he gleaned information from those experiences.While he expected consumers to be the audience for Influence, it was actually embraced by the business community first. They wanted to know, scientifically, which factors incline people toward yes, and how to include those factors in messages, marketing campaigns, and more.The interest in harnessing the most powerful practices and procedures for creating change led Robert to write his new book, Pre-Suasion. It's designed for people who want to become more influential.Listen to the show to discover how I was introduced to Robert's work.Pre-SuasionRobert thinks the ideal audience for Pre-Suasion is people who want to increase the extent to which their messages successfully move people in their direction. While this includes salespeople and marketers, it's also for people who want to be more influential inside their families, network of friends, charity boards, etc.Robert says that while Influence covers what to build into a message to get agreement, Pre-Suasion describes the process of gaining agreement with a message before it's sent. The process may seem like some sort of magic, but it's not. It's established science.The key is to create a state of mind in the recipient's head that's consistent with the forthcoming message.

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  • Pai Rico Pai Pobre | Robert Kiyosaki

    · Podcast Livros & Negócios

    Em “Pai Rico Pai Pobre” Robert Kiyosaki discute sobre a importância da educação financeira. Todos os anos novas pessoas se formam e entram no mercado de trabalho e em sua grande maioria sem educação financeira. O resultado segundo Robert, é uma sociedade que trabalha muito, guarda pouco e passa sérios apertos no dia a dia. Nascido e criado no Havaí, Robert desde muito cedo queria ser rico. Seu pai funcionário público na área da educação pouco sabia lidar com dinheiro e embora ganhasse bem sempre teve problemas financeiros. Em sua casa Robert nunca teve uma abordagem financeira mais aberta e os pais evitavam a todo custo esses debates. Como Robert era astuto e queria aprender, insistiu ao pai que acabou indicando um amigo. Esse amigo era o pai de Mike, um grade amigo de escola de Robert. O pai de Mike foi responsável por dar toda base de educação financeira ao filho Mike e também a Robert. Essa experiência transformadora levou Robert a ter uma consciência financeira muito grande logo na sua pré-adolescência. Já em seus 20 e poucos anos Robert entrou no mercado de trabalho, explorou várias áreas e foi insaciável, trabalho na industria petrolífera, tecnológica e até passou pela marinha dos Estados Unidos. De lá em diante Robert continuou trabalhando em empresas e empreendendo fora delas, acumulou um bom capital e passou a ser investidor. Muitos anos se passaram e aos 47 anos ele se aposentou com total independência financeira. A maior mensagem do autor é sobre a importância da educação financeira, pois é a partir dela que vamos poder tomar melhores decisões com nosso dinheiro e multiplicá-lo. Imagine que passamos 8 horas por dia trabalhando para ganhar dinheiro, nos esforçamos muito, estudamos, treinamos, tudo para ganhar mais. E quando ganhamos não sabemos lidar bem com o dinheiro por que nos falta conhecimento. Chega a ser trágico dedicarmos tanto esforço pra ganhar e quase nenhum esforço pra dominar os fundamentos financeiros. Segundo o autor quase 95% da população está presa na corrida dos ratos, como um hamster em sua rodinha, corre corre e não sai do lugar. A corrida dos ratos é trabalhar todo dia, e tudo que ganha vai em contas e outras atividades. No final do mês o dinheiro já acabou, temos novas contas para o próximo mês e não resta outra alternativa a não ser trabalhar. Em longo prazo o resultado é muito trabalho e poucas conquistas, é como estar numa corrida de ratos, sem nunca chegar a lugar algum. Top 5 aprendizados 1 - Investir no conhecimento é sempre o maior investimento Investir em conhecimento é sempre um bom caminho. Como o mundo muda muito e em grande velocidade, são nossos aprendizados e capacidade de pensar que nos coloca em uma posição de vantagem. 2 - Trabalhe para aprender, não para ganhar dinheiro Quanto mais novo você for, mais pode tirar proveito desse ensinamento. Quanto mais trabalhamos lugares variados, mais experiência ganhamos e mais nosso horizonte se expande. 3 - Pague a você mesmo primeiro Esse ensinamento o autor tirou do livro “O homem mais rico da Babilônia” do George Samuel Clason. A ideia é que você pague a si mesmo antes de destinar o dinheiro para qualquer outro propósito. Se faltar para pagar os outros, negocie, encontre soluções, mas nunca fique sem se pagar. Com essa ideia o resultado em longo prazo é fantástico. 4 -  O conhecimento vale mais do que dinheiro no longo prazo Sem conhecimento o dinheiro ganhado rápido e em grande quantidade é fácil de ser perdido. Por isso quanto mais conhecimento você tem, melhores condições tem para lidar com os episódios complexos da vida. As crises sempre existirão, mas é sua experiência e conhecimento que vão te colocar em outro nível. 5 - Dominar o contexto que você está inserido É sempre bom termos uma visão holística. Quanto mais amplo e quanto mais pulverizado é nosso conhecimento, mais conseguimos transitar por diversos campos.

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  • Why Diversification is Key | Robert Carver, Author & Trader | #90

    · Top Traders Unplugged with Niels Kaastrup-Larsen | Engaging Conversations with the Top Traders & Investors

    "Diversification is the only free lunch in finance." - Robert Carver (Tweet)In the second part of our conversation with Robert Carver, we dive into the specifics of his trading strategy, why he doesn't trade full time, and what he thinks about the trend-following space in general.You'll hear his thoughts on drawdowns, research teams, risk, and more. You won't want to miss his insight and clear explanations of some of finance's most complicated topics.Thanks for listening and please welcome back Robert Carver.Subscribe on: In This Episode, You'll Learn: The two components of risk, and all about unpredictable risk What sets one manager apart from the other His view on stop-losses How target volatility works for a lot of CTA managers How he would put together a research team for a fund manager"Once the system is working, you aren’t going to need 50 people." - Robert Carver (Tweet) The problem with hiring a lot of people with the same background How investors should read the track records of firms"It would be much more of a qualitative judgement for me rather than just looking at the track record." - Robert Carver (Tweet) The concerns and misconceptions about systematized and trend-following strategies Why he is so keen on looking at sharp ratio The issues with skew but why he keeps an eye on it What his own trading system looks like today The style of trader that he ended up becoming"The thing about trend following is that the more people follow it, it becomes self-reinforcing." - Robert Carver (Tweet) How to find out what to expect when a drawdown happens What investors should ask but they never do How he got over the failures that he has had in business"There’s not enough evidence to say that different systems work much better in different asset classes than others." - Robert Carver (Tweet)Resources & Links Mentioned in this Episode: Learn more about AHL Learn about Sharp ratio Check out The Predictors book Learn more about Eugene FarmaThis episode was sponsored by Eurex Exchange:Connect with Robert Carver:Buy his book on Amazon.Follow Robert Carver on Linkedin"Completely forget about your real data and run experiments with artificial data to see your potential drawdowns." - Robert Carver (Tweet)

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  • Van 1 naar 1,4 Miljoen Bezoekers per Maand met Robert-Jan Hendriks

    · Ninke van der Leck Podcast

    Je wilt natuurlijk een gezond bedrijf – maar of dat lukt hangt nauw samen met of je zelf lekker in je vel zit. En dat heb je in grote mate zelf in de hand, vertelt Robert-Jan Hendriks. Hij is eigenaar van optimalegezondheid.com, een website die in 5 jaar is uitgegroeid tot een succesvol platform met meer dan 1,4 miljoen bezoekers per maand! Wat is zijn geheim?   DANKBAAR Eén van de redenen waarom ik Robert-Jan zo inspirerend vind, is dat hij mijn persoonlijke horizon enorm heeft verbreed. Door zijn tips ben ik gaan inzien dat mijn chronische ziekte een succesvol bedrijf niet in de weg hoeven te staan. Daar ben ik hem natuurlijk ontzettend dankbaar voor!   IDEALEN Robert-Jan is, net als ik, een ondernemer met idealen. Zijn missie is om Nederland gezonder te maken. Dit ideaal komt voort uit zijn frustratie over zijn eigen gezondheidsklachten. Vanaf zijn vijftiende had Robert-Jan last van overgewicht, chronische huidklachten en een tekort aan energie. Van alles probeerde hij en niets hielp. Hij nam een moedig besluit: hij zou zijn gezondheid hoe dan ook onder controle krijgen. Het bleek de start van een leerweg van 10 jaar. En ondertussen begon Robert-Jan alles wat hij leerde te delen met anderen. Eerst in een simpel blog. Later met ebooks. En wow: dit initiatief groeide uit tot één van de grootste gezondheidsblogs van Nederland. Wat eerst alleen noodzaak was voor hemzelf werd al snel een succesvol bedrijf waarmee hij een enorm bereik had.   FOCUS Als ik Robert-Jan vraag hoe hij het voor elkaar kreeg om in zo’n concurrerende markt als de gezondheidsbranche zo’n prominente plek in te nemen is hij heel duidelijk: “Focus. Focus op dat ene ding en maak het supergoed”. En dit is nou ook precies wat ik zo bewonder aan Robert-Jan. Ik ken niemand die met zoveel toewijding zijn werk doet als hij. Maar hoe wist hij dat hij met het juiste bezig was?     JEUK Goed geld verdienen met je blogs of ebooks kan volgens Robert-Jan dankzij een heel simpel principe: vind een itch that needs to be scratched. “Zoek een probleem waar veel mensen mee worstelen. Vertel vervolgens op een verkooppagina je oplossing en voeg een knop toe met: koop hier het ebook”. In elk vakgebied is er wel ‘jeuk’ te vinden waar je een oplossing voor kunt bieden. En daar krijg je klanten mee. Als die klanten je weten te vinden, tenminste.   NR. 1 Maar hoe word je dan vindbaar? En nog belangrijker: hoe kom je uiteindelijk op die nr. 1 positie in Google terecht? Het antwoord ligt volgens Robert-Jan weer bij die ‘jeuk’. “Je moet weten wat de pijnpunten zijn waar mensen op zoeken in Google”. Een site die je daar antwoord op geeft is keywordtool.io. Je typt daar je onderwerp in, bijvoorbeeld ‘doorbreken met je bedrijf’. Dan krijg je een lijst met verwante zoektermen die mensen gebruiken in Google. Als je die lijst als leidraad gebruikt voor het schrijven je blogs is er een grote kans dat je bovenaan komt te staan. “Als artikelen waardevol zijn voor de gebruiker, word je daarvoor beloond door Google.”   MILJOEN Naast de zoekwoorden is het essentieel om kwaliteit te leveren met je blogs. “Plaats twee, drie nieuwe artikelen per week op je site. Heel consistent. Dat is echt heel krachtig. Zo weinig mensen doen het op deze manier! Laat het zo nodig door een freelancer doen.” Toen hij zelf op deze manier te werk ging schreef hij de eerste 2 jaar 4 artikelen per dag! Ongelofelijk! Maar Robert-Jan wist waarom hij het deed: hij begreep Google en wilde bovenaan komen zodat zijn site goed bezocht zou worden. Het eerste jaar had hij 30.000 bezoekers per maand. En nu, in het vijfde jaar, is dat gegroeid tot meer dan één miljoen maandelijkse bezoekers! En dat zonder verdere promotie op social media! “Als je je artikelen op Facebook boost, kan het nog veel sneller gaan - gebruik die tools.” BOTTLENECK

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  • GMB39 | Robert Gladitz über seine Reise vom Solopreneur zum smarten Team

    · Girl meets Business - Dein Podcast für mehr Klarheit und Herz im Business

    Robert Gladitz ist digitaler Nomade, Gründer der Awesome People Conference, Mitgründer von Congress Hero und will bis 2021 eine Millionen Menschen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben unterstützen! Wow! Doch auch Robert hat mal klein als Solopreneur angefangen. Heute hat er sich ein smartes Team aufgebaut.Zusammen haben wir darüber gesprochen:wie sich Robert Stück für Stück ein Team aufgebaut hatwann der richtige Zeitpunkt ist, um anderen Menschen mit ins Boot zu holenwie Robert und sein Team Leben und Arbeiten vereinenwelche Herausforderungen das Arbeiten im Team mit sich bringtwie sich Robert und sein Team organisierenwas wir in den nächsten Jahren noch von Robert erwarten dürfen[minti_divider style="1" icon="" margin="20px 0px 20px 0px"]ShownotesRobert auf FacebookRobert auf InstagramAwesome People PodcastAwesome People ConferenceAwesome People BaseCongress Hero - Die beste Plattform für deinen Online KongressRoberts Buchtipp: Tim Ferris - Tools of TitansRoberts Tools für die Organisation im Team: Slack, Evernote, Google DocsSinas Interview auf dem Awesome People Podcast (hier gibt's das Interview auch als Video)[minti_divider style="1" icon="" margin="20px 0px 20px 0px"]Du willst noch mehr Input für dein Business?Über die GirlMeetsBusiness Facebook-Page erfährst du alle News über den GirlMeetsBusiness Podcast. Hol dir Tipps zu Business-Events und lass dich von meinen Netzfundstücken inspirieren.Und vernetze dich in der GirlMeetsBusiness Community mit tollen jungen Frauen, die auch ihren Traum vom eigenen Business verwirklichen wollen. Zusammen schaffen wir das!Be happy. It drives people crazy.Deine Sina :-*

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  • 67: Padre rico Padre pobre - Robert Kiyosaki y Fernando González

    · Emprendedores Digitales, el Podcast | Marketing Di

    Hoy tenemos con nosotros a Fernando González, el representante y socio de Robert Kiyosaki . Además de amigo íntimo lleva con Robert 16 años trabajando mano a mano. Vamos a hablar con Fernando de los principios del Best Seller "Padre rico Padre pobre" escrito por Robert Kiyosaki, que ya tiene más de 1 millón de ejemplares vendidos y es el libro de finanzas personales número 1 en el mundo. Para quien no conozca a Robert Kiyosaki diré que es: Emprendedor Inversor multimillonario Educador Conferenciante Robert Kiyosaki después de jubilarse, a los 47 años, fundó Cashflow Technologies y creó la compañía Rich Dad que actualmente ofrece a millones de personas formación para ser independiente financieramente. Robert a escrito en total más de 20 libros que han vendido decenas de millones de ejemplares en todo el mundo. Robert Kiyosaki en Barcelona (España) en un evento único Ahora tienes la oportunidad de salir de la carrera de la rata. Tenemos por primera y única vez en España en la ciudad de Barcelona a Robert Kiyosaki, el fin de semana del 17 al 19 de Febrero del 2017 . Un evento que impulsará tus habilidades financieras y tus ingresos. Te animo a que asistas si quieres aprender con los mejores y conseguir de una vez la libertad financiera. Yo también estaré en el evento y puede ser una ocasión para saludarnos. Además Robert Kiyosaki nos ha creado un cupón de descuento del 20% para los oyentes del podcast Emprendedores Digitales que quieran asistir al evento. Si quieres saber más de esta ocasión única e irrepetible del evento tienes toda la información en la siguiente dirección: http://josemiguelgarcia.net/padrerico Para obtener este descuento del 20% tienes que entrar con el anterior enlace y poner en la casilla de cupón “emprendedor” todo en minúsculas.

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  • 03 Robert Benninga - Boost jouw bedrijf met couple power

    · Power Talks met Janneke Stielstra

    Robert Benninga is te gast bij Power Talks Podcast van Janneke Stielstra, hij vertelt hoe je jouw bedrijf een boost kunt geven met couple power. Wie is Robert Benninga? Robert S. Benninga is één van Europa's topsprekers op het gebied van leiderschap. Hij is bekend van mindpower, teampower en couple power. Hij gaf 17 jaar leiding aan succesvolle bedrijven als Hyatt Hotels USA, AHOLD, De Bijenkorf, WE international en de METRO Group. In 1991 richtte hij Mindpower International n.v. op. Recent richtte hij teampower en couple power op. Wat ga je tijdens deze Power Talk podcast leren? Wat is het beste advies wat Robert Benninga ooit heeft gekregen? Hoe breng je je relatie van een 8,5 naar 15 plus? Hoe kunnen mannen en vrouwen en elkaar beter begrijpen? Hoe tilt het stoplicht principe jou naar het volgende niveau? Genoemde links in deze aflevering Waar kan je meer informatie vinden over Robert Benninga? Robert Benninga Mindpower Couple power 03 Power Talks: Robert Benninga Video over de stage van het leven In de Power Talk podcast heeft Robert Benninga het over een video over de stage van het leven. Hier onder kan je deze video bekijken. Wat heb je gemist? In aflevering 2 vertelde Anne Raaymakers haar geheim hoe zij altijd volle zalen trekt. Wat ga je ontdekken in de volgende aflevering? In de volgende aflevering is Jacqueline Hulleman te gast. Zij vertelt hoe je kunt spreken zonder stress. Abonneer je op mijn podcast Stap 1: Download op je smartphone de gratis podcast app Stap 2: Zoek naar: Power Talks podcast met Janneke Stielstra Stap 3: Klik op abonneren Deel mijn Power Talks podcast via social media Ik hoop dat je hebt genoten van de podcast. Als je dit artikel over Robert Benninga interessant vindt deel het dan met andere ondernemers. Deel mijn Power Talks podcast door te klikken op één van de sociale media knoppen. Laat een reactie achter Belangrijk: Laat jouw reactie en eventuele aanvullingen achter. Ik waardeer het zeer als je een review achterlaat via Itunes. Dit helpt mij om een nog groter bereik te krijgen met de Power Talks podcast.

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