Episoder

  • Die Verhandlungen dazu mit Frankreich sind gescheitert, weshalb die Schweiz auf den Kosten sitzen bleibt.

    Die Armee und die Polizei waren auf Schweizer Seite im Einsatz, weil Teilnehmende über den Genfer Flughafen anreisten und es in Genf eine Gegendemo gab. Die Schweiz wollte Frankreich dafür eine Rechnung stellen, aber eine Einigung kam nicht zu Stande.

    Ausserdem: In Südspanien sind bei einem Waldbrand zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden teilen mit, einige davon seien tot in ihren Autos aufgefunden worden. Der Waldbrand in der Gemeinde Los Gallardos wütet sein Donnerstag.

  • Die zweite Nacht in Folge greifen die USA Ziele im Iran an. Der Iran nimmt als Reaktion darauf US-Militärbasen in der Region ins Visier. Bereits gestern Morgen hatte US-Präsident Trump erklärt, die Waffenruhe mit dem Iran sei hinfällig. Das Rahmenabkommen für ein Ende des Konflikts gelte nicht mehr.

    Ausserdem in der Sendung:
    · Hitze und Trockenheit sorgen in der Schweizer Landwirtschaft für grosse Probleme. Jetzt soll die Politik Lösungen liefern.
    · US-Präsident Trump will der Ukraine eine Lizenz geben, damit sie selbst Patriot-Flugabwehrraketen herstellen kann.

  • Die Schweiz steht an der Fussball-WM im Viertelfinal und trifft dort nun auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Zuletzt hat die Nati 1954 ein WM-Viertelfinal erreicht. Den Achtelfinal gegen Kolumbien gewann die Schweiz mit 4:3 nach Penaltyschiessen.

    Weitere Themen:

    • Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen will bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr antreten. Das sagt sie nach dem Berufungsurteil gegen sie, im Prozess ging es um die Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen kündigte in einem Fernsehinterview zudem an, dass sie das Urteil ans Oberste Gericht weiterziehen wolle.

    • Der neue Verband Prophysio kritisiert die geplante neue Tarifstruktur in der Physio-Branche scharf, während die bestehenden Tarifpartner die Reform als notwendige Modernisierung verteidigen. Derzeit läuft beim Bund das Prüfverfahren für das neue System. Der Verband befürchtet durch die neue Tarifstruktur finanzielle Einbussen und längere Behandlungen.

    • Die Waffenruhe im Iran scheint am seidenen Faden zu hängen: Die USA haben in der Nacht Luftangriffe gegen den Iran geflogen: Die US-Armee hat nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Süden des Irans bombardiert, darunter Luftabwehrsysteme und mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden. Die Angriffe seien eine Vergeltung gewesen dafür, dass innerhalb eines Tages drei zivile Handelsschiffe in der Strasse von Hormus beschossen worden seien.

  • Heute beginnt im türkischen Ankara der Nato-Gipfel. Dieses Jahr haben die Europäer ihre Hausaufgaben erledigt. Fast alle Staaten geben deutlich mehr Geld aus für ihre Verteidigung. So, wie das die USA verlangt haben. Das ist allerdings keine Garantie dafür, dass der Gipfel nun störungsfrei verläuft.

    Weitere Themen:
    · Im Golf von Oman sind im Bereich der Strasse von Hormus erneut Handelsschiffe angegriffen worden.
    · Die US-amerikanische Fussball-Nationalmannschaft ist im WM-Achtelfinal ausgeschieden. Die USA unterlagen Belgien 1:4. Vorausgegangen war dem Spiel eine Kontroverse: US-Spieler Balogun durfte trotz roter Karte spielen, nachdem US-Präsident Donald Trump darüber mit Fifa-Präsident Gianni Infantino gesprochen hatte.

  • Eine rote Karte an der Fussball-WM wird zum Politikum. US-Stürmerstar Folarin Balogun wäre eigentlich gesperrt für den Achtelfinal. Nun darf er am Dienstag doch antreten. US-Präsident Trump persönlich soll FIFA-Präsident Infantino darum gebeten haben.

    Die weiteren Themen:
    · Russland hat in der Nacht erneut Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew geflogen. Mindestens sieben Menschen seien gestorben, teilen die ukrainischen Behörden mit.
    · Im Süden Europas wüten mehrere Waldbrände. Die Feuerwehrleute kämpfen in Portugal, Spanien, Griechenland und Frankreich gegen die Flammen.
    · Easyjet könnte bald verkauft werden. Die britische Fluggesellschaft meldet, man habe einem Übernahmeangebot des US-Investors «Castle-Lake» «im Grundsatz» zugestimmt.
    · Fussball-WM: Norwegen wirft Rekordmeister Brasilien aus dem Turnier. England den Gastgeber Mexiko.
    · Tennis: Belinda Bencic ist am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon im Achtelfinal ausgeschieden. Sie verlor gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff in drei Sätzen.

  • Die Schweizer Fussballnationalmannschaft gewinnt gegen Algerien mit 2:0 und ist somit eine Runde weiter. Viele Fussballfans sind heute extra früh aufgestanden. Wir liefern Stimmen und Analysen zum Spiel.

    Weiteres Thema:

    In vielen Kantonen beginnen heute die Sommerferien. Für das kommende Schuljahr hat sich der Lehrpersonenmangel zwar etwas entschärft. Aber: qualifizierte Lehrkräfte bleiben gefragt.

  • Jetzt wird es teuer: Für die zukünftige Luftverteidigung rechnet der Bund inzwischen mit Kosten von 11 Milliarden Franken. Das zeigen Recherchen von Radio SRF. Das sind 9 Milliarden mehr als geplant.

    Weitere Themen:

    Der Bundesrat informiere vor Abstimmungen nicht immer gut genug. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle. So habe der Bundesrat etwa bei der Abstimmung über den Autobahnausbau Mehrkosten in Milliardenhöhe verschwiegen.

    Die Ukraine meldet schwere Angriffe aus Russland. Unter anderem in der Hauptstadt Kiew gab es in der Nacht Explosionen. Die Rede ist von fünf Toten und mehreren Verletzten.

  • Die Schweiz hat eine unruhige Nacht hinter sich, was das Wetter betrifft. Es regnete teilweise heftig und blitzte teils im Sekundentakt.

    Die weiteren Themen:
    Die vergangenen Tage waren geprägt von Sonnenschein – Solaranlagen liefen auf Hochtouren. Teilweise wurde sogar zu viel Strom fürs Netz produziert. Nun zeigen SRF-Recherchen – es wird massiv in Batterien investiert.

    Und:
    Es ist die Fussball-WM der Superstürmer mit grossen Namen. Messi, Haaland und Mbappé treffen und treffen.

  • Bundespräsident Guy Parmelin hat sich mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer getroffen. Die Schweiz habe bekräftigt, wie sie die Vereinbarungen umsetzen wolle, sagt Parmelin. Konkrete Resultate gibt es nicht.

    · Die Eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor Risiken bei einem wichtigen IT-Projekt im Verteidigungsdepartement. Es geht darum, die zivile Informatik von der sensiblen militärischen Informatik zu trennen.

    · Im Tessin ist oberhalb von Locarno ein Waldbrand ausgebrochen. Das meldet der Bund auf der App Alertswiss. Die Löscharbeiten sind demnach im Gang. Der Brand ist am Hang der Cimetta ausgebrochen – einem Ausflugberg in der Region Locarno.

    · Im Fürstentum Monaco ist es am späten Abend bei einem Wohngebäude zu einer Explosion gekommen. Französische Medien berichten von drei Verletzten, darunter zwei in kritischem Zustand. Der Regierungschef von Monaco geht von einem Anschlag aus. Es sei seines Wissens das erste Mal, dass so etwas in Monaco passiert sei.

    · An der Fussball-WM ist Deutschland überraschend ausgeschieden, im Penaltyschiessen gegen Paraguay. Es ist das dritte Mal in Folge, dass Deutschland an einer WM vor dem Achtelfinal scheitert. Auch für die Niederlande ist die WM vorbei: Die Oranje verlieren im Penaltyschiessen gegen Marokko. Brasilien gewinnt 2:1 gegen Japan und ist eine Runde weiter.

  • Es gibt noch Berichte davon, wie Menschen aus den Trümmern gerettet werden. Nach dem schweren Doppelerdbeben in Venezuela wird die Wahrscheinlichkeit aber immer kleiner, Opfer zu bergen. Doch es gäbe noch Hoffnung, sagt Südamerika Korrespondentin Teresa Delgado.

    Weitere Themen:

    · Der US-Technologiekonzern Palantir akzeptiert das Urteil im Gerichtsprozess gegen das Schweizer Online-Magazin Republik. Das Magazin hatte über Lobbyingversuche von Palantir bei Schweizer Behörden berichtet. Der Konzern verlangte eine Gegendarstellung. Das Zürcher Handelsgericht wies dies grossmehrheitlich zurück. Nun bestätigt Palantir, dass es das Urteil akzeptiert.

    · Pakistan hat erneut Ziele im Nachbarland Afghanistan angegriffen. Der Einsatz sei eine Reaktion auf mehrere Anschläge militanter Gruppen in Pakistan gewesen, hiess es von der Regierung. Mindestens 25 Kämpfer seien getötet worden. Die in Afghanistan regierenden Taliban sprechen aber auch von Dutzenden getöteten oder verletzten Zivilpersonen.

    · Die Strompreise für Schweizer Haushalte dürften auch nächstes Jahr wieder sinken. Das zeigt eine Umfrage, die der Verband der Schweizerischen Elektrizitätsunternehmen durchgeführt hat. Wie stark sie genau sinken werden, wird anfang September bekannt gegeben.

  • Die Opferzahlen steigen nach den zwei verheerenden Erdbeben in Venezuela.
    Zehntausende Menschen sind als vermisst gemeldet, die Lage ist nach wie vor unübersichtlich. Unsere Korrespondentin hat Eindrücke gesammelt.

    Weitere Themen:

    · Mehrere Länder haben Venezuela Hilfe zugesichert. Auch ein Schweizer Hilfsteam ist auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Das Team mit 80 Fachleuten, Suchhunden und mehreren Tonnen Hilfsgütern sollte heute in Venezuela ankommen. Unser Redaktor konnte vor dem Anflug mit dem Einsatzleiter sprechen.

    · In der Schweiz gäbe es nach wie vor zu wenige Halteplätze für Fahrende. Das schreibt die Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende» in ihrem neusten Bericht. Die Lage habe sich in den letzten fünf Jahren leicht verbessert. Der Handlungsbedarf sei aber nach wie vor gross.

    · In Paris ist der Verkauf von Alkohol bis Sonntag verboten - ebenso der Konsum in der Öffentlichkeit. Grund ist die Hitze. Mit der Massnahme sollen die Spitäler entlastet und die Zahl der alkoholbedingten Sanitätseinsätze gesenkt werden. Vom Verbot ausgenommen sind Restaurants und Gaststätten.

  • Laut dem geologischen Dienst der USA sind dies die schwersten Beben seit über 100 Jahren. Es werden viele Todesopfer und grosse Schäden befürchtet. Die venezolanische Präsidentin Delcy Rodriguez hat den Notstand ausgerufen.

    Weitere Themen:

    · In der Schweiz und in weiten Teilen Westeuropas ist es weiterhin aussergewöhnlich heiss. Nun warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO vor den Gefahren. Extreme Hitze zähle zu den schwerwiegendsten Gesundheits- und Sicherheitsbedrohungen wegen des Klimawandels. Weltweit würden eine halbe Million Menschen an den Folgen von Hitze sterben, und zwar jährlich.

    · Die Schweiz holt sich an der Fussball-Weltmeisterschaft der Männer den Gruppensieg. Die Nati hat gegen Kanada gewonnen - mit 2:1. Neben der Schweiz haben sich in der Nacht auch Bosnien-Herzegowina, Kanada, Südafrika, Brasilien und Marokko für die KO-Runde qualifiziert.

  • Immer öfter hat eine Mutter oder ein Vater in der Schweiz Angst, dass der andere Elternteil das eigene Kind ins Ausland entführt. Die Zahl von sogenannt vorsorglich gemeldeten Fällen sind gemäss Bund angestiegen, ebenso die tatsächlich vollzogenen Entführungen.

    Weitere Themen:

    · Die konservative Keiko Fujimori gewinnt die Stichwahlen in Peru - allerdings denkbar knapp.
    · Eine Funkstörung hat den Zugverkehr in Deutschland für zweieinhalb Stunden lahmgelegt.
    · Der US-Senat beschliesst eine Resolution für die Beendigung des Iran-Kriegs.
    · Die Schweizer Armee und die französischen Streitkräfte arbeiten künftig näher zusammen im Bereich der Ausbildung.
    · Die Schweiz und Indonesien unterzeichnen eine Vereinbarung für Rohstoff-Lieferungen.
    · Fussball-WM: England - Ghana 0:0, Portugal - Usbekistan 5:0, Panama - Kroatien 0:1, Kolumbien - Kongo 1:0.

  • Ein neuer Bericht des Bundesamts für Gesundheit zeigt: Kindern und Jugendlichen geht es in der Schweiz grundsätzlich gut. Vor allem die 11- bis 15-Jährigen aber haben mit wachsenden Belastungen zu kämpfen.

    Weitere Themen in dieser Sendung:

    In der EU soll sexueller Missbrauch von Kindern im Internet härter bestraft werden. Dabei geht es auch um den Besitz oder das Verbreiten von Bildmaterial, das von einer künstlichen Intelligenz erstellt worden ist.

    In Rumänien ist die Bildung einer neuen Regierung gescheitert. Das Parlament hat den Kandidaten für das Amt des Regierungschefs abgelehnt.

    Ungarn soll eine neue Verfassung bekommen. Unter anderem soll es so möglich werden, hohe Amtsträger zu entlassen.