Episodes

  • Wir geben es zu: Wir spielen nicht gerne mit unseren Kindern.

    Und jetzt? Manche schreien "Schlechte Mütter" Oder sind wir vielleicht einfach nur ehrlich?

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir beim zehnten Eisverkauf im Kinderzimmer innerlich kündigen, ob Eltern überhaupt mit ihren Kindern spielen müssen und was Spielen eigentlich ist. Außerdem fragen wir uns: Wurde schon immer so viel mit Kindern gespielt oder ist das eine moderne Idee?

    Wie reagieren wir, wenn unsere Kinder uns zum Mitspielen auffordern? Wo ziehen wir Grenzen? Und warum kann es für Kinder sogar ziemlich gut sein, wenn Mama oder Papa nicht ständig den Entertainer geben?

    Viel Spaß mit den Rabenmüttern. 🐦‍⬛

  • Mit der Sexualtherapeutin Vivien Adam über Lust, Intimitätund Sexualität nach der Elternwerdung und über die Erkenntnisse aus ihrem Buch „Orgasmic Parents“.

    Mit einer Geburt ist man nach ein paar Stunden durch. Mit dem Thema Sexualität nach Kindern beschäftigen sich manche Paare deutlich länger.

    Was viele Mamas kennen: Den ganzen Tag klebt ein Kind an einem dran. Und wenn es dann endlich schläft, gibt es nichts, was man weniger will, als nochmal angefasst zu werden. Manchen geht es aber auch ganz anders.

    Sex als Eltern ist jedenfalls gar nicht so easy. Dabei wünschen sich doch alle, Eltern zu sein und gleichzeitig auch Paar zu bleiben.

    Was dafür nötig ist und wie wir es schaffen können, wieder gemeinsame Lust mit dem Partner zu erleben, erklärt Vivien Adam, Sexualtherapeutin und Mitautorin des Buchs „Orgasmic Parents “.

    Hört unbedingt rein und entdeckt eure wilde Seite wieder. Danach könnt ihr erstmal die Jogginghose gegen Dessous tauschen.

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  • Über Körper nach der Schwangerschaft, widersprüchlicheErwartungen und die Frage, wem unser Körper eigentlich gehört

    In dieser Folge reden wir über Mütter und ihre Körper. Undnein, nicht darüber, wie du in sechs Wochen wieder in deine Lieblingsjeans passt.

    Denn als Mutter kannst du eigentlich nur verlieren: Überallwird dir suggeriert, dass du möglichst bald deinen alten Körper wieder zurückkriegen solltest. Beschwerst du dich drüber, dass das bei dir nicht so klappt, bist du eitel und undankbar.

    Wir sprechen über Körper, die sich verändert haben. ÜberHüften, die wehtun, Blasen, die schwächer sind und was die Hormone alles Abgefahrenes mit uns anstellen.

    Außerdem geht es um das Gefühl, dass der eigene Körper nicht mehr einem selbst gehört.

    Dazu gibt's wie immer unsere besten Rabenmutter-Ratschläge und ein paar Geschichten, bei denen manche Instagram-Moms vermutlich Schnappatmung bekommen.

    Ergänzung zur Folge:

    Die Rückbildung des Beckenbodens dauert in der Regel bis zuneun Monaten, manchmal aber auch zwei Jahre.

    Quelle: Rückbildungnach der Geburt – warum sie so wichtig ist

  • Viele wünschen sich heimlich ein bestimmtes Geschlecht und heute ist das oft ein Mädchen.

    Uns ging es auch so. Eine von uns wollte immer vier Töchter und hat einen Jungen bekommen. In dieser Folge sprechen die Rabenmütter über Gender Disappointment, die Scham dahinter und darüber, warum kaum jemand ehrlich über dieses Thema redet.

    Außerdem geht’s um gängige Jungs- und Mädchenbilder, rosa und blau, wilde Jungs und sensible Mädchen und darum, wie viel davon eigentlich wirklich stimmt.

    Quellen:

    https://www.zeit.de/wissen/2010-06/hirnentwicklung-kleinkinder-geschlechter/seite-3
    https://www.greenstories.de/wissenswertes/erziehung-und-geschlechterrollen
    https://blog.uni-bamberg.de/forschung/2024/umwelteinfluesse-geschlechtsspezifisches-denken/
    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/wunschgeschlecht-alle-wollen-nur-noch-madchen-9422693.html
    https://www.fertility-docs.com/programs-and-services/gender-selection/select-the-gender-of-your-baby-using-pgd-de/
    https://www.faminino.de/und-ich-dachte-ich-will-ein-maedchen/
    https://www.pasch-net.de/de/lernmaterial/stadt-leben/typisch-maedchen-typisch-junge.html
    https://www.bzkj.de/resource/blob/155816/f9156dc487f0f58bd46b7ff7e855c9bf/20202-geschlechtsdarstellungen-in-den-medien-data.pdf
    https://nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/03/geschlechterrollen-in-der-mode-als-jungs-noch-pinke-kleider-trugen/
    https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/lange-wege-der-deutschen-einheit/316321/nachholende-modernisierung-im-westen-der-wandel-der-geschlechterrolle-und-des-familienbildes/

  • Kaum ein Thema ist unter Müttern heute emotional so aufgeladen wie das Stillen. Deshalb sprechen die Rabenmütter darüber.

    Wir entwirren die typischen Still-Mythen, reden über unsere eigenen Erfahrungen und werfen einen Blick darauf, wie weltweit mit dem Thema umgegangen wird. Warum wird Stillen heute so ideologisch, fast schon religiös, verhandelt?

    Von wunden, rissigen Nippeln bis zum Freudschen Genuss ist in dieser Folge alles dabei.

    Wie versprochen die fünf Stilltypen nach G.R. Barnes:

    Zauderer

    Diese Kinder haben in den ersten Tagen kaum Interesse an der Brust oder am Saugen. Erst nach dem Milcheinschuss saugen und trinken sie gut. Sie gedeihen dann meist gut. Diese Kinder sollten so oft wie möglich angelegt werden, um den Milchfluss anzuregen.

    Genießer

    Bevor diese Kinder anfangen zu trinken, spielen sie etwas mit der Brustwarte. Sie saugen, probieren ein bisschen, lassen wieder los, lecken sich die Lippen. Erst danach fangen sie an zu trinken, dann aber gut.

    Träumer

    Die Träumer trinken ein bisschen, ruhen sich aus und trinken dann wieder. Sie trinken gut, brauchen aber durch immer wieder eingelegte Pausen sehr lange.

    Zappler

    Diese Kinder sind beim Anlegen so aufgeregt, dass sie die Brustwarze zwar fassen, aber gleich wieder verlieren und dann anfangen zu schreien. Solche Kinder sollten rechtzeitig angelegt werden, bevor sie hektisch werden. Das Kind kann meist durch Saugen am Finger, Schnuller oder durch etwas ausgedrückte Milch beruhigt werden. Außerdem sollte auf eine entspannte Umgebung geachtet werden.

    Barracuda

    Das Verhalten des Stilltyps Barracuda kennzeichnet, dass der Säugling sofort und energisch die Brustwarze erfasst, sobald die Mutter ihre Brust anbietet. Der Barracuda saugt kräftig zwischen 10 und 20 Minuten. Weder zögert er dabei, noch hält er längere Zeit inne.

    Quellen:

    https://www.focus.de/familie/babyernaehrung/von-ammen-und-ideologie-die-geschichte-des-stillens-von-ammen-und-ideologie-die-geschichte-des-stillens_id_4175189.html
    https://www.zm-online.de/news/detail/neandertaler-zaehne-verraten-stillzeit
    https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/artikel/langzeitstillen-wo-ist-das-problem/
    https://milk-away.com/de/blogs/blog-roll-schwangerschaft-mutter/10-faits-que-vous-ignoriez-sur-l-allaitement-dans-le-monde?srsltid=AfmBOopyosIExM6_QUl0dwv7f2f8n-isuhdp49yn21GhG1tk-Hv6-boz

    https://www.bindungsverlangen.de/2021/02/16/stillen-und-grosseltern-wenn-aus-kindern-eltern-werden/

  • Überall herrscht das Bild der glücklichen Mutter: vielleichtetwas müde, aber erfüllt, mit ihrem Baby im Arm und vollkommen angekommen im Leben mit Kind.

    Doch was passiert, wenn dieses Bild nicht der Realitätentspricht?
    Wenn sich Mutterschaft anders anfühlt als gedacht und manchmal sogar der Gedanke aufkommt: „Hätte ich mich anders entscheiden sollen?“

    In dieser Folge sprechen wir mit Sarah vom Verein Schatten& Licht e.V. über ein Thema, das lange ein Tabu war.

    Es geht um gesellschaftliche Erwartungen, Schuldgefühle undden enormen Druck, als Mutter immer glücklich sein zu müssen. Und darum, warum es so wichtig ist, diese Gefühle auszusprechen, ohne sofort verurteilt zuwerden.

    Eine ehrliche, unbequeme und wichtige Folge über ein Thema, das viel mehr Frauen betrifft, als man denkt.

    👉 Mehr Infos zum VereinSchatten & Licht e.V. findest du hier: https://www.schatten-und-licht.de/

  • Überall hört man: „Es braucht ein Dorf, um ein Kindgroßzuziehen.“
    Doch scheinbar wird das von kaum jemandem auch gelebt.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das das so ist. Was hält uns davon ab, andere um Unterstützung zu bitten? Warum fällt es so schwer, anderen zu vertrauen und Verantwortung für unsere Kinder zu teilen?

    Und wieso liegt am Ende so vieles immer und immerwieder nur bei der Mutter?

    Wir finden, dass Gemeinschaft nicht nur entlasten, sondernauch unglaublich bereichern kann. Außerdem sprechen wir darüber, warum Empathie für andere so wichtig ist und Gemeinschaft nur damit funktionieren kann.

  • Wir kennen alle die Bilder von glücklichen Frauen, die dank Hypnobirthing scheinbar kaum Schmerzen haben, nicht schreien und entspannt von Kerzen umgeben in einem Geburtspool in ihrem Wohnzimmer sitzen.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir diese Darstellung kritisch sehen und warum die Vorstellung, sich „richtig“ auf eine Geburt vorzubereiten, oft eher Druck erzeugt als hilft.

    Wir fragen uns außerdem, warum so viele von der „ursprünglichen, natürlichen Geburt“ träumen und was daran eigentlich so idealisiert wird.

    Dazu erzählen wir sehr persönliche Geschichten von unseren eigenen Geburten.

    Für Feedback, Nachfragen oder Themenwünsche schreibt uns gerne auf Instagram:

    https://www.instagram.com/rabenmuetterpodcast/

  • In der zweiten Folge geht es um das Lieblingsthema aller Mamas: Schlaf.

    Einschlafstillen, Co-Sleeping, stundenlange Einschlafbegleitung… und irgendwo dazwischen Mütter mit Augenringen und kaum Zeit für sich. Wir kennen das so gut! Und wir haben etwas daran verändert. Jede von uns auf ihre Weise.

    Die eine hat sich vom Einschlafstillen gelöst, nachdem sie lange geglaubt hat, dass es der einzige Weg sei.
    Die andere hat ihrem Kind mit 1,5 beigebracht, alleine einzuschlafen und würde es jederzeit wieder so machen.

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  • Bedürfnisse, Rollenbilder und ein bisschen Rabenmuttersein

    In unserer Premiere geht’s ans Eingemachte: Was steckt eigentlich hinter diesem Wort „Bedürfnisse“ und warum ist es so leicht, sich als Mutter darin zu verlieren? Wir reden über gesellschaftliche Rollenbilder, teilen ehrliche Anekdoten von unserem eigenen Scheitern und warum es manchmal gar nicht schadet, ein kleines bisschen mehr Rabenmutter zu sein.

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