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Die Koalition von Friedrich Merz wollte es besser machen als die Vorgängerregierung. Die schwarz-rote Lehre aus den Ampeljahren: mit Regierungsprojekten wird kein Kuhhandel getrieben. So viel zu den guten Vorsätzen, mit denen es wie mit dem Scheinriesen Turtur: je näher man ihnen kommt, desto kleiner werden sie. Die Arbeitswirklichkeit von Schwarz-Rot: Einblicke in den Maschinenraum einer gestressten Koalition.
Außerdem geht es um den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsrats, Zahnarztbehandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Der wurde von so ziemlich allen Seiten in der CDU gleich wieder abmoderiert. Warum kriegt die Partei keine Ruhe in die eigenen Reihen.
Und dann blicken Dagmar und Robin noch auf das Lebenswerk von Rita Süssmuth, die über die politischen Lager hinweg große Anerkennung findet - und das in Zeiten, in denen sich das Land zerlegt.
Podcast-Empfehlung: “Ernstfall – was, wenn Russland uns angreift.” können Sie hier https://open.spotify.com/show/44DSHnZ9HRdKDhQOZynbwe und hier https://podcasts.apple.com/us/podcast/ernstfall-was-wenn-russland-uns-angreift-ein-wargame/id1870588733 hören.
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Giovanni ist Sänger und Entertainer. Er wurde Anfang der 2000er bekannt, weil er bei der Castingshow “Popstars” mitmachte und Mitglied in der daraus entstandenen Band “Bro’Sis” wurde. Die Band legte einen Raketenstart hin: Hohe Chartplatzierungen, kreischende Fans und ausverkaufte Konzerte. Doch so schnell es bergauf ging, so schnell ging es mit “Bro’Sis” auch wieder zu Ende und Giovanni fiel in ein Loch. Als Moderator und Entertainer hielt er sich auf den Bildschirmen, doch so richtig zur Musik zurück fand er dann erst 2008, als er deutsche Klassiker auf Italienisch zu singen begann. Seit 2021 hat Giovanni seine eigene Show im ZDF und hat sich damit einen Traum erfüllt.
Wir sprechen sehr viel über das Träumen, es geht um die Höhen und Tiefen in seinem Leben, um Streit und Zynismus – und Giovanni hatte den Anspruch, dass der Besuch im Hotel das ehrlichste Interview seiner Karriere wird. Und ich glaube, das ist tatsächlich ganz gut gelungen.
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Band Bro’Sis - https://de.wikipedia.org/wiki/Bro%E2%80%99Sis
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Ausfälle, Verspätung, Ersatzverkehr: Fahrgäste ärgern sich über die DB. Mitarbeiter sind frustriert. Bringen Milliarden die Wende?
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Frankreich wählt derzeit ein neues Parlament. Inwiefern der französische Präsident Emmanuel Macron am Ende mit dem Wahlausruf für vorverlegte Neuwahlen das Gegenteil von dem bekommt, was er sich erhoffte, das weiß WELT-Frankreich-Korrespondentin Martina Meister.
"Das bringt der Tag" ist der Nachrichten-Podcast von WELT.
Redaktion und Moderation: Imke Rabiega
Produktion: Marvin Schwarz
Wir freuen uns über Feedback an [email protected].
Hörtipp: Die wichtigsten News an den Märkten und das Finanzthema des Tages hören Sie morgens ab 5 Uhr bei „Alles auf Aktien" – dem täglichen Börsen-Shot aus der WELT-Wirtschaftsredaktion. Mehr auf welt.de/allesaufaktien
Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html
Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html -
Seit einem Monat ist Liz Truss neue Premierministerin in Großbritannien. Doch mit ihrem neuen Notfall-Haushaltsplan hat sie direkt eine kleine Wirtschaftskrise ausgelöst. Die ambitionierten Steuersenkungspläne der Regierung führte zu Panik an der Börse. Die britische Währung stürzte ab und die Bank of England musste mit dem Kauf von Staatsanleihen gegensteuern.
Nachdem Liz Truss und ihr Finanzminister Kwasi Kwarteng erst noch zu dem Plan gestanden und die Maßnahmen verteidigt hatten, ruderte die Premierministerin Anfang der Woche dann doch zurück. Die Umfragewerte der Partei sind trotzdem im Keller. Auf dem Parteitag der Tories versuchte Liz Truss, die Stimmung in ihrer Partei zu drehen - mit mäßigem Erfolg.
SZ-Korrespondent Michael Neudecker war beim Parteitag in Birmingham vor Ort. In dieser Folge von "Das Thema" erzählt er von den ersten chaotischen Wochen der neuen Regierung - und ordnet ein, wie gut die Chancen stehen, dass Liz Truss das Land halbwegs durch die anstehende Energie- und Wirtschaftskrise bringt.
Zum Weiterlesen:
Der U-Turn der britischen Regierung:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/truss-kwarteng-steuerpolitik-spitzensteuersatz-1.5668082
Der Parteitag der Labour Party:
https://www.sueddeutsche.de/politik/grossbritannien-keir-starmer-wirtschaft-opposition-1.5664978
Wie die britische Regierung Chaos am Finanzmarkt auslöste: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/grossbritannien-steuern-liz-truss-1.5668487 -
Die neue Folge von Handelsblatt Disrupt wird in dieser Woche von Energiereporterin Kathrin Witsch moderiert. Sie ist Host des Podcasts Handelsblatt Green und spricht über grünen Wasserstoff. Der gilt als Wunderwaffe der Energiewende, denn er könnte fossiles Erdgas ersetzen. Das Problem dabei: Bis jetzt wird Wasserstoff noch aus Erdgas hergestellt. Grünen Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird, gibt es bisher nur in kleinen Mengen.
Ob es Europa gelingt, grünen Wasserstoff in großem Stil verfügbar zu machen, und ob er ein Ersatz für Erdgas aus Russland ist - über die Fragen diskutieren Wasserstoffexperte Michael Sterner und Gilles Le Van, Deutschlandchef von Air Liquide, einem der größten Wasserstoffunternehmen der Welt.***
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Auch wenn ihr Ressort in Krisenzeiten nicht im Fokus steht, verantwortet die Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger die großen Themen unserer Zeit: Die Zukunft des deutschen Bildungssystems.
Im Podcast Handelsblatt Disrupt sprechen Chefredakteur Sebastian Matthes und Stark-Watzinger über die digitale Transformation in Schulen und Universitäten, Chancengleichheit und das Ringen um Talente in Zeiten des Arbeitskräftemangels.
Deutschland brauche eine „selbstständige Schule, motivierte Lehrer, die selbst entscheiden können, die nicht Erfüllungsgehilfen von Bürokraten sind, sondern Lernbegleiter“, fordert sie. Der Föderalismus sei an dieser Stelle förderlich, denn jedes Land habe „einen guten Blick darauf, was notwendig ist“. Gleichzeitig fordert Stark-Watzinger aber, das Kooperationsgebot der Ampelregierung, also die verstärkte Zusammenarbeit von Bund und Ländern, konsequenter umzusetzen, gerade im Bereich Bildung.
Matthes und Stark-Watzinger sprechen auch über den Arbeitskräftemangel, die Qualifikationen in der Arbeitswelt der Zukunft und die Unterschiede deutscher Hochschulen im Vergleich zu denen in den USA.
Im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit nicht demokratischen Regimen wie China sagt sie: Als Partner forsche Deutschland in einigen Bereichen mit China zusammen, aber „nicht in Bereichen, in denen die Technologie anders als für zivile Möglichkeiten eingesetzt werden kann“. Sie erklärt auch, inwiefern Europa als Standort technologisch im Kräftespiel mit China noch eine Chance hat. Deutschland solle zwar „nach China schauen“, aber „nicht als Abwehrreaktion“ – sondern als Aufforderung, den Europäischen Forschungsraum besser zu vernetzen und zu stärken.
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Grazia Vittadini will das Fliegen neu erfinden. Dabei setzt sie auf neue Technologien, nachhaltige Antriebsarten und grüne Kraftstoffe. Vittadini ist seit etwa einem Jahr Technik- und Strategie-Chefin bei Rolls-Royce, das unter anderem Triebwerke für das zivile und militärische Flugwesen herstellt.
Das erste Flugzeug, an dem sie vor rund 20 Jahren arbeitete, war der Eurofighter. 2002 begann die Italienerin ihre Karriere bei Airbus in Hamburg, stieg fünfzehn Jahre später zur Chefin von Airbus „Defense und Space“ in Frankreich auf, wurde Vorstandsmitglied und 2018 Technikchefin des Gesamtkonzerns.
Verteidigung in der Luftfahrt beschäftigt Vittadini ihr Leben lang – schon als Mädchen wollte sie Kampfjet-Fliegerin werden. Als junge Frau bewarb sich die Italienerin bei der italienischen Luftwaffe, erhielt jedoch eine Absage, denn Pilotinnen gab es dort nicht. „Wenn ich keine Flugzeuge fliegen darf, dann werde ich sie eben bauen“, habe sie damals gesagt.
Über ihren Karriereweg an die Spitze eines der weltweit größten Triebwerkeherstellers, geopolitische Spannungen in Zeiten von Energie- und Klimakrise sowie die Neuerfindung der Luftfahrt sprechen Tech-Reporterin Larissa Holzki und Vittadini heute bei Handelsblatt Disrupt.
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«Messer, Zungen» erzählt eine Geschichte der südafrikanischen «Cape Coloured»-Community, von der Apartheid in Südafrika bis ins Deutschland der Gegenwart. «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold ist fasziniert von diesem Roman, der Teile der südafrikanischen Geschichtsschreibung in Frage stellt.Anhand zahlloser Erfahrungen und Geschichten von einzelnen Personen setzt sich nach und nach ein Bild der «Cape Coloured»-Community zusammen: Gewalt, rassistische Ausgrenzung, ein Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit – aber auch grosser Stolz und viel Durchhaltewillen gehören dazu. Warum die bruchstückhafte Form dieses Debütromans für das Erzählen von dieser Community genau angemessen ist, und wie sich die Rolle von Überlieferungen und Erzählungen in der Geschichtsforschung verändert, dem gehen wir in dieser Episode zusammen mit der Autorin Simoné Goldschmidt-Lechner nach.Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Simoné Goldschmidt-Lechner: Messer, Zungen. 190 Seiten. Matthes & Seitz Berlin, 2022.Im Podcast zu hören sind: * Simoné Goldschmidt-Lechner, Buchautorin * Ulrike Kistner, Professorin für Literatur und Philosophie in SüdafrikaWeitere erwähnte Bücher: * Kenneth Bonert: Der Löwensucher. 800 Seiten. Diogenes 2016.Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: [email protected] Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter www.srf.ch/literatur
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Ein Baby 1953 im Mittleren Westen der USA. Die Mutter gibt es sofort nach der Geburt zur Adoption frei. Aber bald wird seine Haut dunkler. Weil die junge Frau jegliche Auskunft zum Vater verweigert, untersucht man ihr Kind nach den Regeln einer Anthropologie, die noch aus der Nazizeit stammt.Anna Kims Roman basiert auf einer wahren Geschichte und den vielen Seiten Akten, die über das Baby angelegt wurden. Darin stehen Sätze, die «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner nicht mehr aus dem Kopf gingen, zum Beispiel: «Die Merkmale des Wirtsvolks sind in seinem Fall stark ausgeprägt, das Negride schimmert aber durch.»Was es mit einem Menschen macht, so angeschaut zu werden, diskutiert sie mit Nicola Steiner, die findet, Anna Kims Roman möge zwar teils in der Vergangenheit spielen, erzähle aber viel über die Gegenwart.Dieses Buch steht im Zentrum der Folge:Anna Kim. Geschichte eines Kindes. 221 Seiten. Suhrkamp, 2022.Im Podcast zu hören ist: * Anna Kim, SchriftstellerinWeitere erwähnte Bücher: * Szilárd Borbély. Die Mittellosen. Ist der Messias schon weg? Aus dem Ungarischen von Heike Flemming und Lacy Kornitzer. 349 Seiten. Suhrkamp, 2013. * Evelyna Kottmann. Kreuz Teufels Luder. 379 Seiten. Limmat, 2015.Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: [email protected] Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur Links:Zeitschrift TANGRAM der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR TANGRAM 44. Pascal Wagner-Egger. Kategorisierung, Stereotype und Vorurteile in der Sozialpsychologie Universität Harvard. Impliziter Assoziationstest
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Konkurrenz und knallharter Wettbewerb auf der einen Seite – Nächstenliebe und gelebter Glaube auf der anderen. Wie soll das bitteschön zusammengehen in einer Wirtschaft, in der die Maxime „Fressen und gefressen werden“ alles zu dominieren scheint?
Günther Veit, selbst engagierter Christ und Chef des Weltmarktführers auf dem Gebiet der Bügeltechnik, erzählt auf eindrucksvolle Weise von seinem Leben. Der Glaube gibt Veit Sinn, Frieden und Gelassenheit – selbst in Krisenzeiten. Er habe ihm schon einige Male geholfen, Entscheidungen zu meistern, bei denen die Existenz seines Unternehmens auf dem Spiel stand. „Für mich ist Christsein das Beste im Leben.“
„Wenn Gott den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat,“ so Veit, „steht der Mensch auch bei „Veit – Pressing for Excellence“ im Mittelpunkt.“ Krisen werden per Mitarbeiterentscheid entschieden statt "von oben", in finanziellen Krisen kürzt der Chef erst mal am eigenen Gehalt. Die Folge: Die Mitarbeiter bleiben im Durchschnitt viel länger, als in rein leistungsorientierten Unternehmen.
„Ich bin nie alleine. Er hat gesagt, er sorgt für mich.“ Und auch wenn es durchaus nicht leicht ist, die Konkurrenz wertschätzend zu behandeln, die einem gerade noch einen Auftrag abgeluchst hat, so scheint das Konzept von Veit voll aufzugehen: „Veit – Pressing for Excellence“ ist nach wie vor die Nummer Eins auf dem Weltmarkt in Sachen Bügeltechnik.
Günther Veit ist der lebende Beweis dafür, dass Glaube nicht eines von vielen Büchern im Bücherregal unseres Lebens neben Arbeit, Familie und Hobbies sein sollte. Vielmehr sollte er das Fundament sein, auf dem ein – auch wirtschaftlich – erfolgreiches Leben gründen kann.
Weiterführend: Interview mit Unternehmer Günther Veit (PUR Magazin 2019)
10.4.2029, Brauhaus Sion, Köln
© Theologie vom Fass
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Am 3. September 2010 verschwindet der zehnjährige Mirco Schlitter auf dem Heimweg von der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher größte Suchaktion in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Nach 145 Tagen Hoffen, Bangen und Beten wird Mirco entdeckt.
Entführt, missbraucht, erdrosselt. Die Eltern von Mirco, Sandra und Reinhard Schlitter, erzählen von ihrem Leben mit ihm, von ihrer Verzweiflung, vom Glauben an Gott. Wie konnten Eltern den Mord an ihrem Sohn vergeben?
15. Oktober 2019, Brauhaus Sion, Köln
© Theologie vom Fass
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Stefan Oster, Bischof von Passau, sprach am 7. März 2018 in Linz zum Thema: "Was heißt Glaube, und braucht es dazu eigentlich Kirche?"
Kann ich ohne Kirche ein gläubiger Mensch sein? Was ist Kirche, wer hat sie zu welchem Zweck „erfunden“? Ginge es nicht auch ohne sie? Der Bischof von Passau und Salesianer eröffnet das diesjährige Sommersemester in Linz.
Livemitschnitt vom 7.3.2018 (Stadtbräu Josef, Linz)
© theologievomfass.com