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  • Welche Medikamente könnten helfen, wenn Standardtherapien bei Kindern mit Krebs nicht mehr wirken?

    In dieser Episode von O-Ton Onkologie spricht Prof. Dr. Ina Oehme über das INFORM-Programm. Dieses hat zum Ziel, für Kinder und Jugendliche mit Krebsrückfällen oder Hochrisikotumoren neue Therapieoptionen zu finden. Die Medikamententestung erfolgt an 3D-Tumormodellen, die aus frischem Tumorgewebe kultiviert werden, erläutert die außerplanmäßige Professorin und Leiterin der Medikamententestung am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg, KiTZ, und dem Deutschen Krebsforschungszentrum, DKFZ. Dabei werden 80 klinisch relevante Präparate getestet, um Sensitivitäten für den individuellen Tumor zu identifizieren. Host der Episode ist Jochen Schlabing, Teamleiter Onkologie/Hämatologie in der Redaktion der MedTriX Group.

    Die Expertin erläutert, wie Ärztinnen und Ärzte das INFORM-Programm im klinischen Alltag nutzen können und was bei der Einsendung von Tumorgewebe zu beachten ist. Und sie gibt Einblicke in den weiteren Forschungsbedarf und die Finanzierung des Programms.

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    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3NJPbAC

    Links:
    - https://test.kitz-heidelberg.de/forschung/forschergruppen/zns-hirntumoren/ag-praezisionsonkologie
    - https://www.kitz-heidelberg.de/klinische-studien/inform
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Antje Blum, Chefredakteurin des JOURNAL ONKOLOGIE, mit PD Dr. Lena Oevermann über die Thalassämie – eine genetische Bluterkrankung, die vor allem in hämatologischen, kinderärztlichen und internistischen Fachbereichen eine Rolle spielt. Als Expertin für Hämoglobinopathien an der Charité erläutert Dr. Oevermann die verschiedenen Krankheitsformen, aktuelle Therapiemöglichkeiten und diagnostische Herausforderungen. Zudem stellt sie zwei Kasuistiken vor und gibt einen Ausblick auf zukünftige Therapieansätze, einschließlich der vielversprechenden Gentherapie.

    Thalassämien gehören weltweit zu den häufigsten genetischen Bluterkrankungen – in Deutschland sind sie jedoch selten und oft unterdiagnostiziert. PD Dr. Lena Oevermann von der Charité erklärt in dieser Episode, worauf es bei der Diagnostik ankommt, warum die Thalassämie oft mit Eisenmangel verwechselt wird und welche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Neben den etablierten Transfusionstherapien und Chelatbildnern geht es auch um die Stammzelltransplantation sowie neue Entwicklungen in der Gentherapie, die die Behandlung künftig transformieren könnten.

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  • In dieser Folge von O-Ton Onkologie spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin des JOURNAL ONKOLOGIE, mit Dr. med. Jens Aschenbeck über die Prävention von Darmkrebs. Sie diskutieren die Bedeutung der Koloskopie und des immunologischen Stuhltests als zentrale Instrumente der Früherkennung und gehen auf Risikofaktoren, Ursachen, erbliche Belastung sowie aktuelle Inzidenzen ein. Zudem thematisieren sie, wie das öffentliche Bewusstsein und die Aufklärung zur Darmkrebsprävention verbessert werden können.

    Der Monat März steht ganz im Zeichen der Darmkrebsvorsorge. Organisationen wie die Felix Burda Stiftung nutzen diesen Monat, um auf die Bedeutung von Prävention und Früherkennung aufmerksam zu machen. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Darmkrebs – eine Zahl, die dank der Vorsorge-Koloskopie in den letzten Jahren rückläufig ist.

    Auch die erste Folge der 7. Staffel von O-Ton Onkologie widmet sich der Darmkrebsprävention. Zu Gast ist Dr. Jens Aschenbeck, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie. Er führt eine Praxis in Berlin und spricht über aktuelle Entwicklungen in der Vorsorge.

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  • Die chronische Graft-versus-Host-Erkrankung (cGvHD) ist eine immunologische Reaktion, die häufig als Komplikation nach einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (alloHSCT) auftreten kann.1, 2, 3 Dabei erkennen die im Transplantat befindlichen reifen Immunzellen (Graft) den Empfänger (Host) als fremd und greifen verschiedene Gewebe und Organe an.2 Die Folge: Inflammation und Fibrose, die zu irreversiblen Organschäden führen können.4, 5
    In dieser Folge von O-Ton Onkologie extra gibt PD Dr. Daniel Teschner, Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum in Würzburg und Schwerpunktleiter des Zentrums für allogene Stammzelltherapien, Einblicke in die Pathogenese, Symptome und Therapie der cGvHD und erläutert, welche Rolle eine frühzeitige Diagnose auf den Krankheitsverlauf und insbesondere mit Blick auf mögliche Organschäden haben kann.
    Sein Appell an die Ärzteschaft: „Die Behandlung und das Management von Menschen mit cGvHD ist ein Marathon und gehört in die erfahrenen Hände der Transplantationsmedizin“.
    Jetzt in die Episode reinhören und mehr erfahren!

    Dieser Podcast ist mit freundlicher Unterstützung von Sanofi entstanden.
    MAT-DE-2500278-2.0-02/2025

    Weiterführende Informationen:

    Die weltweite Initiative der GvHD Alliance [https://www.gvhdalliance.org/]

    1 Horwitz M, Sullivan K. Blood Reviews 2006; 20(1): 15–27.
    2 Onkopedia Leitlinie „Graft-versus-Host-Erkrankung, chronisch“, Stand Januar 2023. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/graft-versus-host-erkrankung-chronisch/@@guideline/html/index.html
    3 Lee SJ, Vogelsang G, Flowers ME. Biol Blood Marrow Transplant 2003; 9: 215–233.
    4 Zeiser R et al. N Engl J Med 2017; 377(26): 2565–2579.
    5 Kitko CL et al. Biol Blood Marrow Transplant 2012; 18: S46–S52.


    Shownotes SoundCloud
    • https://www.gvhdalliance.org/
    • https://www.ukw.de/medizinische-klinik-ii/zentrum-fuer-allogene-stammzelltherapien/team/zentrum-fuer-allogene-stammzellentherapien-detail/name/teschner-daniel/
    • https://www.medical-tribune.de/news/podcasts-der-medical-tribune-im-ueberblick/o-ton-onkologie

  • Die Beteiligung von Patient:innen an der Forschung ist in Deutschland für Wissenschaftler noch weitgehend Neuland. Doch welche Vorteile bringt es, die Betroffenen in der Onkologie und Hämatologie an der Forschung zu beteiligen? Welcher Kulturwandel ist dazu notwendig? Und welche Konzepte gibt es dazu am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen, NCT?

    Diese und weitere wichtige Themen werden in der aktuellen Episode von O-Ton Onkologie von den Gästen Prof. Dr. Stefan Fröhling und Markus Wartenberg diskutiert und beantwortet. Professor Dr. Stefan Fröhling ist seit Februar 2020 Geschäftsführender Direktor am NCT Heidelberg. Und er leitet die Abteilung „Translationale Medizinische Onkologie“ am Deutschen Krebsforschungszentrum, DKFZ. Markus Wartenberg, ist Sprecher des Patientenforschungsrats des NCT. Herr Wartenberg ist seit vielen Jahren aktiver Patientenvertreter, unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Sarkom-Stiftung.

    Die beiden Gesprächspartner erläutern, welchen Stellenwert der Patientenforschungsrat am NCT hat. Und sie schildern, was eine gute Partnerschaft zwischen Forschenden und Patientenvertretern ausmacht und wie Patienten als gleichberechtigte Partner in den Forschungsprozess eingebunden werden können. Weiteres Gesprächsthema ist unter anderem die die Qualifizierung von Patientenvertretern für ihre Arbeit.

    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3NJPbAC

    Links:
    - https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/kernbereiche/translationale-medizinische-onkologie.html https://nct.dkfz.de/patientenbeteiligung/nct-patientenforschungsrat.html
    - https://www.sarkome.de/
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Was sind Risikofaktoren für ein Schilddrüsenkarzinom? Wie erfolgen Diagnose und Behandlung? Und wann ist eine prophylaktische Entfernung der Schilddrüse notwendig? Darüber spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin des JOURNAL ONKOLOGIE, in der neuen Episode von O-Ton Onkologie mit Prof. Dr. Volker Fendrich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Endokrine Chirurgie an der Schön Klinik in Hamburg. Außerdem dreht sich das Gespräch um die psychoonkologische Betreuung der Patient:innen und um die Bedeutung einer Hormonsubstitution nach Schilddrüsenentfernung. Jetzt O-Ton Onkologie anhören!

    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NJPbAC

  • Chemotherapie-induzierter Haarausfall ist eine emotional belastende Nebenwirkung vieler zytotoxischer Krebstherapien. Mit dem sog. Scalp-Cooling wird Betroffenen eine Chance auf Haarerhalt geboten. Welcher Wirkmechanismus liegt dem Haarerhalt mittels Scalp-Cooling zugrunde? Wie hoch sind die Erhaltungsschancen und eignet sich das Scalp-Cooling bei jedem Therapieregime?

    Diese und weitere Fragen beantwortet unser Gast Prof. Dr. med. Michael Eichbaum, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Leiter des gynäkologischen Krebszentrums und Brustzentrums der Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden, im Gespräch mit Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin von JOURNAL ONKOLGIE.

    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/48l79Tw

    Links:
    https://www.helios-gesundheit.de/standorte-angebote/kliniken/wiesbaden-hsk/person/eichbaum-michael/
    https://lagedernation.org/hoeren/
    https://www.journalonko.de/artikel/lesen/moeglichkeiten-haarerhalt-hilfe-kuehlhaube-cia
    https://www.zdf.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/gebaermutterhalskrebs-impfung-hpv-virus-100.html

  • Welche Lücken sollen mit den Zentren für Personalisierte Medizin in der Onkologie geschlossen werden? Und wie arbeiten molekulare Tumorboards?

    Diese und weitere Fragen werden in der aktuellen Episode von O-Ton Onkologie von den Gästen Prof. Dr. Lena Illert und Prof. Dr. Heiko Becker beantwortet. Prof. Illert ist Professorin für Personalisierte Onkologie an der Technischen Universität München, kurz TUM, und Leiterin des Zentrums für Personalisierte Medizin für Onkologie am Universitätsklinikum rechts der Isar. Prof. Becker ist Oberarzt und Forschungsgruppenleiter am Universitätsklinikum Freiburg. Darüber hinaus ist er einer der Sprecher:innen des Molekularen Tumorboards am Zentrum für personalisierte Medizin in Freiburg. Host der Episode ist Jochen Schlabing, Teamleiter Onkologie/Hämatologie in der Redaktion der MedTrix Group.

    Die beiden Expert:innen erläutern, wie Patientenfälle in den Molekularen Tumorboards landen, welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten dort zur Verfügung stehen und was sie persönlich an der personalisierten Medizin in der Onkologie fasziniert.

    Weitere Gesprächsthemen sind unter anderem die Finanzierung der Zentren, die Kostenerstattung sowie die Bedeutung der Grundlagenforschung. Darüber hinaus geben die Experten Auskunft, welche Forschungsschwerpunkte bzw. Ansätze zur Personalisierten Medizin in der Onkologie sind aus ihrer Sicht vielversprechend sind.

    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3BeKXxM

    Links:
    - https://www.uniklinik-freiburg.de/medizin1/behandlung/molekulares-tumorboard.html
    - https://med3.mri.tum.de/de/leistungen-therapien/molekulare-tumortherapie
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Zwar hat sich viel getan in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Onkologie. Aber es gibt immer noch Herausforderungen für Frauen auf ihrem Karriereweg in der Klinik.

    In der aktuellen O-Ton Onkologie Episode sprechen wir mit Prof. Dr. Barbara Schmalfeldt, UKE Hamburg, und Dr. Hannah Woopen, Charité Universitätsmedizin Berlin, über Positives und Negatives aus Ihrem Alltag in der Klinik. Die beiden erfolgreichen Expertinnen erzählen, wie man junge Kolleginnen motivieren kann, trotz existierender Stolperfallen, den Spagat zwischen Beruf und Familie zu meistern. „Wir möchten wirklich Frauen ermutigen, den Weg in die Klinik zu gehen und onkologische Patienten zu versorgen“, betont Prof. Schmalfeldt, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Gynäkologie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf, UKE Hamburg, sowie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

    Die Expertinnen geben dazu auch konkrete Tipps und Ratschläge für junge Kolleginnen und diskutieren die Bedeutung von Teamarbeit und Zielvereinbarungen. Ein Rat ist sich besser zu verkaufen: „Ich glaube, dass wir Frauen uns auch ab und zu noch mal besser präsentieren müssen oder mehr darüber reden sollten, was wir tun. Also im Sinne von positiv berichten.“, so Dr. Woopen, Leiterin der Arbeitsgruppe Survivorship der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie an der Charité Campus Virchow Klinikum.

    Weitere Gesprächsthemen sind unter anderem die essenzielle verlässliche Kinderbetreuung und warum Mentoring-Programme sowie unterstützende Netzwerke für Frauen in der Medizin so entscheidend sind.

    Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3BeKXxM

    Links:
    - https://www.charite.de/
    - https://survivorship-clinic.de/
    - https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/gyn%C3%A4kologie/%C3%BCber-die-klinik/index.html
    - Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (dggg.de)
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Humane Papillomviren (HPV) sind eine Gruppe von mehr als 200 Virustypen, von denen einige als Hochrisikotypen für die Entstehung von Krebserkrankungen gelten. Insbesondere sind sie die Hauptursache für die Entwicklung des Zervixkarzinoms, das zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen zählt. Infektionen mit Hochrisiko-HPV-Typen, wie HPV 16 und 18, können zur Bildung von präkanzerösen Zellveränderungen führen, die sich unbehandelt zu einem invasiven Karzinom entwickeln können. Eine frühzeitige Erkennung durch HPV-Screening sowie die Prävention durch eine Impfung bereits im Kindesalter sind entscheidende Maßnahmen zur Senkung des Erkrankungsrisikos.

    Darüber spricht Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin von Journal Onkologie, in der neuen Episode von O-Ton Onkologie mit Prof. Dr. rer. nat. Catharina Maulbecker-Armstrong. Sie lehrt an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen und forscht zu den Themen Gesundheitsökonomie, Prävention und Gesundheitsförderung.

    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3Tjq3Ur

    Links:
    - https://www.thm.de/ges/fachbereich/profil/presse-2/masterthesis-von-karin-moser-auf-dem-deutschen-krebskongress-2022
    - https://www.ehealth-zentrum.de/
    - https://www.thm.de/ges/images/Flyer_KTE_netz.pdf
    - https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rueckgang-hpv-impfung-100.html
    - https://www.krebsinformationsdienst.de/
    gebaermutterhalskrebs/risikofaktoren

  • Es ist Halbzeit bei der Nationalen Dekade gegen Krebs und auch die Initiative Vision Zero Oncology existiert seit nunmehr fünf Jahren. Was wurde bisher erreicht und wie sollte es nun weitergehen, um die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle gegen Null zu senken? Dies war Thema beim Vision Zero Summit 2024, der am 10. und 11. Juni in Berlin stattfand. Für die neue Episode von O-Ton-Onkologie haben die beiden Hosts Dr. Astrid Heinl und Jochen Schlabing viele Einspieler und Zitate vom Kongress mitgebracht.

    Unter anderem von Professor Michael Hallek, Uniklinik Köln, dem Patientenvertreter Rudolf Hauke, Professor Dr. Angelika Eggert von der Charité, Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach und Professor Dr. Florian Lordick, Universitätsklinikum Leipzig. Deutlich wurde dabei: die Vision Zero ist in den Köpfen der Expertinnen und Experten fest verankert. Und auch die Patientinnen und Patienten werden aktiv beteiligt – mittlerweile auch in der Forschung, wie Rudolf Hauke deutlich macht.

    Weitere Themen waren die Prävention und Früherkennung, der Stellenwert der Kinderonkologie und das Potenzial von Künstlicher Intelligenz in der Onkologie.

    Diese Podcast-Episode wird ermöglicht durch MSD. Wir danken unserem heutigen Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.

    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/45CtSJm

    Weiterführende Informationen:
    - https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/kongress-aktuell/kongresse-2024/vision-zero-berlin-summit-2024
    - https://www.journalonko.de/podcasts/abspielen/podcast-schritt-fuer-schritt-vision-zero-teil-2
    - https://www.journalonko.de/news/lesen/vision-zero-zukunft-ohne-krebs
    - https://www.vision-zero-summit.de/
    - https://www.journalonko.de/news/lesen/vision-zero-summit-2024-2-halbzeit-gemeinsam-gegen-krebs

  • Was kann die Künstliche Intelligenz beitragen, um die Vision Zero in der Onkologie zu erreichen? Darüber und über den Vision Zero Summit 2024 sprechen wir auch in dieser Episode von O-Ton Onkologie mit Prof. Dr. Christof von Kalle. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats von Vison Zero ist Professor für Klinisch-Translationale Wissenschaften am Berlin Institute of Health, kurz BIH, und der Charité Berlin. Und Gründungsdirektor des gemeinsamen Klinischen Studienzentrums von BIH und Charité. Die Initiative Vision Zero in der Onkologie hat sich das Ziel gesteckt, die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle gegen Null zu reduzieren.

    Im Podcast geht Prof. von Kalle darauf ein, welches Potenzial KI auf dem Weg zur Vision Zero hat. Klar ist, so der Experte, die KI spielt in alle Bereiche der Vision Zero mit rein und man freue sich auf weitere Anwendungen in der Medizin. Jedoch, so Prof. von Kalle: „Es ist ein bisschen wohlfeil zu sagen, das machen wir demnächst alles mit KI. Da werden wir auch noch eine Menge Lehrgeld bezahlen und manches wird einfach nicht funktionieren.“

    Weiteres Thema ist unter anderem die Zukunft von Vision Zero in den nächsten fünf Jahren: Unter dem Dach der Initiative haben junge Kolleg:innen gute und wichtige Ideen entwickelt, sagt er in O-Ton Onkologie, die beim Vision Zero Summit 2024 vorgestellt werden. Für den kostenfreien Livestream kann man sich anmelden unter https://www.vision-zero-summit.de/anmeldung

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    Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3yGSwvM

    Links:
    - https://vision-zero-oncology.de/
    - https://www.vision-zero-summit.de/
    - https://www.bihealth.org/de/forschung/arbeitsgruppe/ag-christof-von-kalle-klinisch-translationale-wissenschaften/
    - https://soundcloud.com/o-ton-diabetologie/ag-nachwuchs-die-junge-wilden-gestalten-die-zukunft-der-diabetologie-aktiv-mit?utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Die Vision Zero in der Onkologie und der Vision Zero Summit 2024 sind die Themen dieser und der kommenden Folge von O-Ton Onkologie. Die Initiative Vision Zero in der Onkologie hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Die Zahl der vermeidbaren krebsbedingten Todesfälle soll gegen Null gesenkt werden. Beim Kongress Vision Zero Summit am 10. und 11. Juni 2024 in Berlin, wird unter anderem diskutiert, welche Fortschritte in Prävention und Früherkennung von Krebserkrankungen gemacht wurden.

    Darüber sprechen wir in der neuen Episode von O-Ton Onkologie mit Prof. Dr. Christof von Kalle, dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats von Vison Zero. Er ist Professor für Klinisch-Translationale Wissenschaften am Berlin Institute of Health, kurz BIH, und der Charité Berlin. Und Gründungsdirektor des gemeinsamen Klinischen Studienzentrums von BIH und Charité.

    Herr Prof. von Kalle schildert im Podcast mit Jochen Schlabing, wie die Idee zu einer Vision Zero in der Onkologie entstanden ist und was Deutschland von seinen europäischen Nachbarn lernen könnte, um bei der Vorsorge und Prävention von Krebserkrankungen besser zu werden. Für den kostenfreien Livestream vom Vision Zero Summit 2024 kann man sich anmelden unter https://www.vision-zero-summit.de/anmeldung

    Diese Podcast-Episode wird ermöglicht durch MSD. Wir danken unserem heutigen Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.

    Weiterführende Informationen:
    - https://vision-zero-oncology.de/
    - https://www.vision-zero-summit.de/
    - https://www.bihealth.org/de/forschung/arbeitsgruppe/ag-christof-von-kalle-klinisch-translationale-wissenschaften/
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • In dieser Episode geht es um die Fehlerkultur in der Medizin. Ein anonymer Arzt berichtet über eine Beinahe-Katastrophe im Krankenhaus: Damit wartende Kinder sich nicht langweilen, gibt eine Krankenpflegerin ihnen leere Spritzen zum Spielen. Wenig später kann sie gerade noch verhindern, dass die Kleinen sich Luft spritzen.

    Der Gast erzählt, wie sich Meldungen über das CIRS von Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen unterscheiden, wie schwer es Ärztinnen und Ärzten fallen kann, einen Umgang mit Fehlern zu finden und welche Fehler ihm selbst schon passiert sind.

    Erstmals erschienen ist dieser Bericht im Podcast O-Ton Innere Medizin, moderiert von Isabel Aulehla. Die Folge ist Auftakt einer vierteiligen Serie zum Thema Fehlerkultur, die zwischen dem 11. April und dem 6. Juni veröffentlicht wird. Unter anderem zum „Second Victim-Phänomen“ und menschliche Faktoren, die zu Fehlern oder zum Schweigen über diese Fehler führen.

    O-Ton Innere Medizin lässt sich über die üblichen Podcast-Plattformen abonnieren. Weitere Informationen unter https://www.medical-tribune.de/news/podcasts-der-medical-tribune-im-ueberblick/o-ton-innere-medizin?utm_source=Podcatcher&utm_medium=Link&utm_campaign=Shownotes+OTO%2BOTI

    Unter folgender Helpline finden medizinische Fachkräfte psychosoziale Unterstützung nach kritischen Ereignissen und anderen Belastungssituationen: https://psu-helpline.de/

  • Bei den meisten Krebsentitäten haben sich die Langzeitüberlebensraten stark verbessert. Dementsprechend leben in Deutschland geschätzt circa fünf Millionen Menschen mit Krebs oder mit einer überstandenen Krebserkrankung. Wie geht es diesen sogenannten Cancer Survivor? Mit welchen psychosozialen Problemen haben diese zu kämpfen? Und was sind etwa die Langzeitfolgen einer Immuntherapie?

    Darüber sprechen wir in der neuen Episode von O-Ton Onkologie mit Professor Dr. Volker Arndt. Er ist Leiter der Arbeitsgruppe Cancer Survivorship am DKFZ in Heidelberg. Außerdem ist er Sprecher des Krebsregisters Baden Württemberg und ist dort für das Epidemiologische Krebsregister als Ärztlicher und Wissenschaftlicher Leiter verantwortlich.

    Prof. Arndt schildert im Podcast mit Jochen Schlabing, welchen konkreten Forschungsbedarf er zu Langzeiteffekten der Krebsimmuntherapie sieht und inwieweit Langzeitüberlebende in unserem Gesundheitssystem durch ein Raster fallen. Außerdem berichtet er, welche Bedeutung Krebsregister haben und wie Ärztinnen und Ärzte deren Arbeit unterstützen können.

    Zur Folgen-Übersicht: https://www.medical-tribune.de/news/podcasts-der-medical-tribune-im-ueberblick/o-ton-onkologie?utm_source=Podcatcher&utm_medium=Link&utm_campaign=Shownotes+OTO

    Weiterführende Informationen:
    - https://www.dkfz.de/de/cancer-survivorship/index.php
    - https://www.krebsregister-bw.de/
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Bei der Immunthrombozytopenie (ITP) handelt es sich um eine seltene, aber klinisch relevante hämatologische Erkrankung. Mit etwa 1.000 erkrankten Personen pro Jahr in Deutschland zählt die erworbene Immunerkrankung zu den Orphan Diseases. Welche Diagnosekriterien werden der ITP zugrunde gelegt? Was bedeutet die Diagnose für die Lebensqualität der Betroffenen? Und wie kann den Patient:innen dauerhaft geholfen werden? Diese und weitere Fragen klärt Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin von Journal Onkologie, im Gespräch mit Prof. Dr. med. Axel Matzdorff, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 im Asklepios Klinikum Uckermark.
    Zur Folgen-Übersicht: https://www.medical-tribune.de/o-ton-onkologie?utm_source=Podcatcher&utm_medium=Link&utm_campaign=Shownotes
    Weiterführende Informationen:
    • Webseite von Prof. Dr. med. Axel Matzdorff des Asklepios Klinikum Uckermark

  • Myelodysplastische Neoplasien (MDS) gehören mit einer Inzidenz von 4-5 pro 100.000 Einwohner:innen zu den häufigsten malignen hämatologischen Erkrankungen. Das Risiko, innerhalb von 2 Jahren an einer akuten myeloischen Leukämie (AML) zu erkranken, liegt bei ca. 30%. Welchen Patient:innen droht ein Übergang von MDS zu AML? Wie unterscheidet sich die Therapie von Hochrisiko- und Niedrigrisiko-MDS? Und inwieweit können neue zielgerichtete Therapieansätze die Prognose bei MDS verbessern? Diese und weitere Fragen klärt Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellvertretende Chefredakteurin des Journal Onkologie, im Gespräch mit Prof. Dr. med. Haifa Kathrin Al-Ali, Direktorin des Krukenberg-Krebszentrums Halle.

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    Weiterführende Informationen:
    https://www.umh.de/portraets/prof-dr-med-haifa-kathrin-al-ali
    https://www.umh.de/
    https://forschung-sachsen-anhalt.de/pl/al-ali-116846
    https://www.journalonko.de/news/lesen/mds-ergebnisse-commands-studie-luspatercept
    https://www.journalonko.de/podcasts/abspielen/ash-2022-klassifikation-diagnostik-therapie-aml

  • Medical Tribune vor Ort auf dem 36. Deutschen Krebskongress: Was waren unsere Highlights, was die wichtigsten Inhalte der Sessions, die wir besucht haben? Und was haben wir von den Experten erfahren, mit denen wir Videointerviews geführt haben?

    Das Kongressmotto „Fortschritt gemeinsam gestalten“ diskutieren wir im Interview mit dem Kongresspräsidenten Prof. Dr. Reinhard Büttner, Uniklinik Köln. Warum ist die Beteiligung von Patient:innen in Studien in anderen Ländern bereits gang und gäbe? Wie kann sie sich hierzulande verbessern? Und warum ist sie überhaupt relevant? Über das und mehr sprechen Dr. Judith Besseling und Jochen Schlabing.

    Elisa Breuer berichtet über die stark wachsende Zahl von Langzeitüberlebenden und deren Versorgung. Während es flächendeckend zwar noch keine Angebote für diese Gruppe gibt, schenkt die Cancer Survivorship Clinic an der Charité – Universitätsmedizin Berlin hier Inspiration. Mit der Leiterin Frau Dr. Woopen sprach Elisa über die Beschwerden von Langzeitüberlebenden, die Sprechstunde an der Charité und wie sich die Versorgung verbessern lässt.

    Unter welchen finanziellen Belastungen Krebskranke während und nach ihrer Erkrankung leiden, damit hat sich Anouschka Wasner beschäftigt. Woher diese Belastungen kommen und welche Auswirkungen sie auf den Gesundungsprozess der Betroffenen haben, dazu hat sie sich mit dem Mediziner und Ökonom Prof. Dr. Michael Schlander vom DKFZ unterhalten.

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    Weiterführende Informationen:
    www.medical-tribune.de/dkk-2024
    https://survivorship-clinic.de/team/
    https://www.dkfz.de/en/gesundheitsoekonomie/staff/michael-schlander.html

  • Organoide sind ein junges Forschungsfeld in der Onkologie, auf dem zahlreiche Hoffnungen ruhen. Doch was sind Organoide und welche Anwendungsfelder könnten sich in der Zukunft ergeben?

    Darüber sprechen wir in der neuen Episode von O-Ton Onkologie mit Dr. Rene Jackstadt am Beispiel von Darmkrebsorganoiden. Er ist Leiter der Nachwuchsgruppe Tumorprogression und Metastasierung am Deutschen Krebsforschungszentrum, dem DKFZ, in Heidelberg, sowie dem HI-STEM, Heidelberg Institute for Stem Cell Technology and Experimental Medicine.

    Dr. Jackstadt schildert im Podcast mit Elisa Breuer und Jochen Schlabing, wie Darmkrebsorganoide in Zukunft helfen könnten, eine bessere Präzisionsmedizin durchzuführen: Mit ihrer Hilfe sollen individuell wirksame Therapien ausgewählt werden können. „Darmkrebsorganoide haben uns in den letzten Jahren verholfen, näher an den Patienten zu rücken“, so seine Einschätzung. Außerdem berichtet er, welche grundlegenden Fragen zur Tumorbiologie mithilfe der Organoide an seiner Arbeitsgruppe erforscht werden und welche Grenzen die 3D-Systeme haben.

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    Weiterführende Informationen:
    - https://www.hi-stem.de/staff-jackstadt
    - https://www.dkfz.de/de/tumorprogression-metastasierung/index.php
    - Medical-tribune.de
    - Journalonko.de

  • Krebserkrankungen der Gallenwege, insbesondere Cholangiokarzinome (CCA), gewinnen weltweit an Bedeutung. Mit einer Prävalenz von 10-20% ist das CCA der zweithäufigste primäre Lebertumor. Die steigende Inzidenz des CCA wird durch globale Entwicklungen, einschließlich Fettlebererkrankungen, beeinflusst. In den letzten Jahren hat die frühzeitige Erkennung spezifischer genetischer Aberrationen an Bedeutung gewonnen und entscheidend dazu beigetragen, personalisierte Therapieansätze zu finden. In der ersten Folge der neuen Staffel von O-Ton Onkologie erklärt Prof. Dr. med. Arndt Vogel, Longo Family Chair in Liver Cancer Research, University of Toronto, im Gespräch mit Dr. med. vet. Astrid Heinl, stellv. Chefredakteurin des Journal Onkologie, welche Fortschritte in den systemischen Therapien, Immun- und zielgerichteten Therapien Hoffnung auf verbesserte Überlebenszeiten geben könnten.

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    - Webseite von Prof. Dr. med. Arndt Vogel, MD/PhD des University Health Networks, Toronto