Episodes
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Es klingt schon fast wie ein Troll-Move, mitten in der Hitzewelle in ein Album namens «More Songs About the Sun» reinzuhören. Doch der Titel von Martin Jenkins’ neuster Platte ist nicht zufällig gewählt: Die shoegazigen Tracks klingen wirklich so, als hätte jemand zu lange in die Sonne gestarrt.
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Draussen Hitzewelle, drinnen rauchende Köpfe – und hoffentlich genug Sauerstoff im Studio? Denn: Die komplette Sounds!-Crew versammelt sich und kürt die besten Songs der letzten 12 Wochen. Und siehe da: Zumindest bei Olivia Rodrigo, Kurt Vile, Kevin Morby und Julia Jacklin herrscht Einigkeit.
Die heutige Playlist setzt sich aus den 10 individuellen Lieblingssongs der jeweiligen Sounds!-Hosts zusammen. Was bei uns während den letzten Wochen besonders viel Anklang gefunden hat, seht ihr hier:
+++ LUCA BRUNO +++
1) Olivia Rodrigo «drop dead»
2) Widowspeak «The Hook»
3) Julia Jacklin «Get Away From Me (I Think I'll Love You Soon)»
+++ ANDI ROHRER +++
1) The Strokes «Going Shopping»
2) Olivia Rodrigo «drop dead»
3) Julia Jacklin «Get Away From Me (I Think I'll Love You Soon)»
+++ LEA INDERBITZIN +++
1) Westside Cowboy «Kick Stones (The Boys)»
2) Julia Jacklin «Get Away From Me (I Think I'll Love You Soon)»
3) feeble little horse «Rewind» -
Episodes manquant?
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Der Blur-Gitarrist Graham Coxon hat «Castle Park» eigentlich schon seit 2011 im Zuge der Aufnahmen zu «A+E» im Kasten. Wieso das Album trotzdem erst 15 Jahre später veröffentlicht wird, ist wohl eine Frage des Timings.
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...aber der heutige New Music Friday kommt quantitativ schon eher dünn daher. An der Qualität schrauben aber immerhin die Britpop-Legenden Graham Coxon und Johnny Marr, die Rap-Ausnahmeerscheinung Tierra Whack und die Kraut-Electronica von Pye Corner Audio. Press Play
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Bongeziwe Mabandla zeigt, wie man back to the roots und back to the future zugleich ist. Sein neuestes Album «Ndingubani» beginnt mit einer Rückkehr in seine Heimat Tsolo in der südafrikanischen Provinz Ostkap und katapultiert ihn in die musikalische Zukunft. Eine Dualität, die wunderbar aufgeht.
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Was, wenn es in der Musikszene an Vorbildern fehlt? «Fuck it, wir machens selber!» sagen die Manic Pixxies aus Zürich. Das Debüt «I know my headphones really well» glänzt mit Riot Grrrl-Punk, Psych-Rock, Frische und Kompromisslosigkeit. Ein enorm wichtiges - voilà - Upgrade für die Schweizer Musik.
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Auf ihrem dritten Album fährt Olivia Rodrigo die Pop-Punk-Anleihen ihres letzten Albums zurück. Dafür erinnern ihre Songs nun an The Smashing Pumpkins, LCD Soundsystem oder The Cure. Und das gleich doppelt: Robert Smith schaut auf «what's wrong with me» sogar persönlich vorbei. The Kids are Alright!
Und weil wir es in der Sounds!-Redaktion lieben, wenn Klänge, die man sonst nur im Sounds! hört, plötzlich auch bei den ganz grossen Popstars auftauchen, küren wir «you seem pretty sad for a girl so in love» zum wichtigsten Album der Woche.
Heute vergleichen wir Referenzen und nehmen Anspielungen unter die Lupe, dazu gibt's die ganze Woche durch Vinyl und CDs zu gewinnen – jeden Abend ab 20 Uhr, exklusiv im Radio. -
Österreich (Sofie Royer), Südafrika (Bongeziwe Mabandla), Kanada (Finn Wolfhard), Deutschland (DJ Koze) oder doch USA (Olivia Rodrigo)? Die Sounds!-Importbox hat alles auf Lager - absolut zollfrei. Wir hören uns durch die musikalischen Highlights des New Music Friday.
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Vor genau einem Jahr stand die Zukunft der Luzerner Indie-Festivalinstitution noch auf wackligen Beinen. Die Jubiläumsausgabe musste per Crowdfunding gerettet werden. 12 Monate später sieht alles wieder viel besser aus – und das Team hat ein hervorragendes Programm für die 21. Ausgabe gebucht.
Zusammen mit Benedikt Geisseler und Sam Aebi vom B-Sides Festival (Donnerstag, 18. bis Samstag, 20. Juni) hören wir uns heute durch die Highlights des Line-ups, das nächste Woche auf dem Sonnenberg über Kriens bei Luzern gastiert (Nation of Language! PVA! Luzai! Kumo 99!), und klären, mit welchen Challenges der gegenwärtigen Bookingkultur ein kleines Festival zu kämpfen hat.
Oh, und natürlich wollen wir wissen, ob die Entscheidung, am Donnerstagabend auch den Nati-Match der Fussball-WM zu zeigen, intern für Diskussionen gesorgt hat. -
Eigentlich regnet es in Barcelona um diese Jahreszeit ja nur selten – und doch fiel der Start des Megafestivals ins Wasser. Zwar wurden Ponchos verteilt, trotzdem fielen zahlreiche Gigs aus. Doch dem Musikgenuss tat das keinen Abbruch. Was nehmen wir vom Startschuss in den Festivalsommer mit?
Im Gegensatz zum grossen Pop-Feuerwerk der letztjährigen Ausgabe mit Carpenter, Roan und XCX waren die Pop-Girls am Primavera Sound dieses Jahr eher rar gesät – bis auf eine Ausnahme: Ohne Vorankündigung und ohne auf dem Line-up zu stehen, tauchte Olivia Rodrigo am Samstag auf und gab in einem Surprise-Gig einen Vorgeschmack aufs kommende Album. Inklusive Kurzauftritt von und Weltpremiere mit Robert Smith...
...der natürlich bereits am Tag zuvor im Einsatz war. Das 2,5-Stunden-Marathonset von The Cure gehörte zu den strahlenden Höhepunkten der diesjährigen Ausgabe – zusammen mit überzeugenden Gigs von The xx, Big Thief, Baxter Dury und vielen mehr. Nur bei Kneecap wollte der Funken nicht so ganz überspringen.
Und ob die zahlreichen Influencerinnen und Influencer, die von Haarprodukte- und Jeansmarken-Sponsoren ans Festival eingeflogen wurden, nun ebenfalls zum festen Inventar gehören? Auch das muss natürlich diskutiert werden. -
Ja, Vince Staples’ siebtes Album darf man durchaus als Rap-Rock-Album bezeichnen. Aber nicht so, wie ihr jetzt vielleicht meint. Mit Rage Against the Machine oder *schauder* Limp Bizkit haben die groovigen und tighten Full-Band-Instrumentals seiner politischen neuen Platte wenig gemeinsam.
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Sieben Alben, internationale Gigs, immernoch Schreiner und Kellnerin: Widowspeak wollen sich das Leben in New York City leisten und dabei unabhängig vom musikalischen Erfolg leben. «Nur so bekommt die Band den nötigen Raum, sich frei zu entwickeln.» Das neue Album beweist, dass das Konzept aufgeht.
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«Philly’s constant hitmaker» und Sounds! Album der Woche-Titelsammler (4) Kurt Vile muss nichts neu erfinden. So smooth, so traditionsverbunden und nicht zuletzt witzig - man wünscht sich sein Americana-Update ganz einfach wie immer. Ist das neue «dihai»-Album vielleicht sogar sein bestes?
Das 10. Album «Philadelphia’s been good to me» ist aber nicht einfach nur easy zu Hause rumhängen, sondern existentiell. Nichts ist für den Menschen wichtiger als ein sicherer Heimathafen. Wenn Kurt Vile also in seinem Keller-Studio «OKV» (=«Overnight Kurt Vile») gefühlt einfach drauflos jammt, hören wir einem Musiker zu, der neben seinen ganz persönlichen und unverpackten Gefühlen, auch sein gesamtes Hab und Gut in dieses Album steckt. -
Die dänischen Post-Punk-Dandys Iceage taumelten schon immer auf der Grenze zwischen Anmut und Zusammenbruch. Mittlerweile befindet sich das gesamte Welttheater genau auf diesem Limit, also wird erst recht auf dem Grat getanzt. Ein Energieausbruch. Ein Spontan-Album. Geschrei. Geflöte. Grazie.
Hört heute im Sounds! einige Highlights aus «For Love of Grace & the Hereafter» - ein Album, das auch wunderbar an Sänger Elias Bender Rønnenfelts folk-inspirierte Solo-Projekte «Heavy Glory» (2024) und «Speak Daggers» (2025) anknüpft.