エピソード

  • Input Redaktorin Elma Softic ist 25 und steckt mitten in der Quarter Life Crisis. Fragen wie: «Soll ich reisen? Oder will ich heiraten? Und wann ist der Zeitpunkt, um Mutter zu werden?», rauben ihr den Schlaf. Und damit ist sie nicht allein.

    Nicky ist gerade 31 geworden und hat keine konkreten Zukunftspläne: «Das habe ich mir früher anders vorgestellt. Ich fühle mich in dieser Gesellschaft verloren.» Während ihre Freundinnen inmitten von Hochzeits- und Familienplanung stecken, fragt sie sich: «Ist das wirklich alles? Was sind meine Ziele? Und wer bin ich – oder wer möchte ich sein?» Ist das Erwachsenwerden durch die veränderten Lebensbedingungen wirklich schwieriger geworden oder ist die Generation Z einfach zu «verweichlicht»? Darauf versucht Elma Softic von der Psychologin Ulrike Stedtnitz Antworten zu kriegen.

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    (00:00) Intro
    (02:30) Strassenumfrage zur Quarter Life Crisis
    (03:45) Nicky erzählt von ihrem Tiktok-Video
    (05:30) Darum erzählt Nicky ihrem Umfeld nichts
    (08:38) Veränderungen in Freundschaften
    (11:00) Marvin erzählt, dass Corona ihn in eine Krise brachte
    (11:52) Warum ist eine Krise bei Männern tabu?
    (13:00) Psychologin Ulrike Stedtznitz ordnet die Krise ein
    (17:10) Das Streben nach Sinnhaftigkeit
    (18:55) Marvin hat diverse Jobs ausprobiert
    (20:10) Nicky macht sich finanzielle Sorgen
    (22:05) Strassenumfrage zur Generation Z
    (24:10) Psychologin Ulrike Stedtznitz erklärt was früher anders war
    (25:18) Nicky strebt nach Sicherheit
    (27:05) Nicht alle haben eine Quarter Life Crisis
    (29:55) Die 20er Jahre sind die Schlimmsten
    (30:45) Technologischer Wandel und Vergleichskultur
    (31:12) Strassenumfrage zu Vergleichen früher
    (32:55) Marvin vergleicht sich auf Social Media
    (33:35) Fazit
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    Diese Folge erschien zum ersten Mal am 6. März 2024.

  • «Ich habe mein Kind gern, aber ich hasse die Mutterrolle!»: Es dauerte Jahre, bis Sibylle* es wagte, diesen Satz zu denken und auszusprechen. Mutterschaft zu bereuen ist ein gesellschaftliches Tabu.

    Sibylle hat sich nie Kinder gewünscht. Ihrem Partner zuliebe liess sie sich aber auf das Projekt «Kind» ein. Und bereute diesen Entscheid schon kurz nach der Geburt ihres Sohnes. Sibylle fühlt sich in der Mutterrolle gefangen wie in einem Hamsterrad.
    Mit ihren «falschen» Gefühlen ist Sibylle nicht allein: Psychotherapeutin Linda Rasumowsky betreut oft bereuende Mütter. Viele sind in die Mutterrolle geschlittert, ohne dies wirklich zu wollen. Sind bereuende Mütter Rabenmütter? «Nein!», sagt die Expertin. Denn die Ansprüche an alle Mütter seien unmenschlich hoch und eigentlich nicht zu erfüllen.
    *Name geändert
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    (00:00) Intro
    (01:30) Worte finden für das Unaussprechbare
    (03:30) Der Entscheid fürs Kind trotz fehlendem Kinderwunsch
    (06:30) Das Baby ist da, die Muttergefühle fehlen
    (12:45) Regretting Motherhood: Worte finden für das Unaussprechbare
    (15:00) Gründe für das Bereuen der Mutterschaft
    (21:30) Sibylle ist nicht allein – Studie zu Regretting Parenthood
    (25:50) Martin erfährt von Sibylles Gefühlen
    (29:10) Die Sorge um das Kind
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    Hinweis: Diese Folge erschien zum ersten Mal am 31. Januar 2024.
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  • Eine Szene wie in einem Actionfilm: Damien hört ein Poltern in seinem Haus und plötzlich steht da ein fremder Mann. Reflexartig schlägt er auf den Einbrecher ein. Neben filmreifen Einbruchsgeschichten erzählt eine Psychologin, wie man einen Einbruch in das traute Heim verarbeiten kann.

    Auch Dominique hat einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. «Dieses Ereignis hat mich in meiner Lebensqualität massiv beschnitten,» sagt sie. Die Angst wurde über Jahre ihr ständiger Begleiter. Menschenmassen vermied sie fortan, ebenso den Heimweg im Dunkeln allein zu Fuss.

    «Ausziehen ist nicht die Lösung», sagt die Traumaforscherin Rahel Bachem. Sie hat einen Ratgeber verfasst für Einbruchsopfer und sagt, man müsse sich mit der Situation konfrontieren. Aber schon kleine Dinge können helfen: Die Wohnung zurückerobern durch kleine Veränderungen wie Möbel umstellen oder ein Bild aufhängen.

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    (00:00) Intro
    (051:19) Angst vor Einbrüchen
    (05:50) Damiens filmreife Einbruchsstory
    (03:40) Was passiert emotional nach einem Einbruch
    (20:47) Dominiques Einbruchserfahrung
    (27:48) Was hilft nach einem Einbruch?

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    In diesem Podcast sprechen:
    • Damien*, (34), (Sport)-Lehrer: Einbruchopfer
    • Dominique (39), Einbruchopfer
    • Rahel Bachem, Psychotraumatologin (forscht am Psychologischen Institut der Uni Zürich zu Trauma) und Psychotherapeutin. Hat einen Ratgeber für Einbruchsopfer herausgegeben (2013/14)
    *Nachname der Redaktion bekannt

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    Team:
    Autorin: Mariel Kreis

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  • Bei ihren Treffen tragen sie altertümliche Uniformen und halten sich an über hundertjährige Regeln. Wer sich nicht daran hält, muss zur Strafe auch mal ein Bier in einem Zug kippen. «Input» taucht ein in die verschlossene Welt der Studentenverbindungen.

    «Es ist wie eine zweite Familie», sagt ein Mitglied der Berner Studentenverbindung Burgundia. Bei der bald 160-jährigen Verbindung werden alte Traditionen zelebriert. Es gibt eine klare Hierarchie, strikte Regeln und es werden ausschliesslich Männer aufgenommen. Ganz anders bei der Berchtoldia. Dort heisst es: «Wir sind offen für alle Geschlechter.» In dieser Folge zeigt «Input» die Vielfalt der Studentenverbindungen und stellt die gängigen Vorurteile auf den Prüfstand. Sind Verbindungen ewiggestrig, rechtsextrem und frauenfeindlich?

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    (00:00) Intro
    (01:22) ETH vs. Zofingia
    (02:06) Besuch Burgundia
    (03:44) Bierregeln
    (05:15) Klare Hierarchie
    (06:12) Medienscheue Vereine
    (08:24) Strenge Regeln
    (12:52) Eine zweite Familie
    (13:52) Deshalb nur Männer 
    (16:03) Geschichtsteil
    (18:18) Vorurteile
    (21:30) Besuch Berchtoldia
    (21:51) Offen für alle Geschlechter
    (25:07) Fazit

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    In dieser Sendung zu hören:

    - Historikerin Lynn Blattmann
    - Benjamin Goranin (25), Studentenverbindung Burgundia
    - Leonardo Schlatter (26), Studentenverbindung Burgundia
    - Yves Roulin (27), Studentenverbindung Burgundia
    - Sophie Karrer (23), Studentenverbindung Berchtoldia
    - Jan Stricker (24), Studentenverbindung Berchtoldia

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    Autor: Matthias von Wartburg 

  • 40000 Jugendliche zwischen 18- bis 24 Jahren besuchen in der Schweiz weder eine Lehre, Mittelschule noch ein Gymnasium. Das Bundesamt für Statistik (BFS) bezeichnet sie als Risikogruppe. «Input»-Host Samuel Konrad lernt zwei von ihnen kennen und fragt nach den Gründen für ihren Ausbildungsabbruch.Ihre Perspektive auf dem Arbeitsmarkt sei stark eingeschränkt und ihre Integration in die Gesellschaft gefährdet. Das schreibt das BFS zu «Jugendlichen ausserhalb des Bildungssystems»: 6.8 % der 18- bis 24-Jährigen in der Schweiz. «Dreh- und Angelkandidaten zwischen Temporärarbeit, RAV und Sozialhilfe, die Mehrfachproblematiken mit sich bringen», so umreisst sie Jugendberater Christoph Walter. «Wir brauchen einfach mehr Zeit» sagt der 19-jährige Lehrabbrecher Leonard, «ich habe mir oft auch Schuldgefühle gemacht», die 20-jährige Schulabbrecherin Fab. Wie gelingt ihre Wiedereingliederung?_(00:00) Intro(01:40) 40‘000 Jugendliche sind betroffen.(03:03) Der 19-jährige Leonard sagt: «Wir brauchen einfach mehr Zeit.»(14:40) Häufig fehlt der familiäre Background, sagt der Experte.(19:00) Treffen mit der Sozialpädagogin und der betroffenen Jugendlichen Fab.(26:20) Es gibt auch strukturelle Gründe.(28:56) Wiederhören mit Leonard.(30:54) Fazit: 40'000 individuelle Gründe und strukturelle Benachteiligung._Gesprächspartner:innen:- Leonard, 19 Jahre, aus Winterthur, Jugendlicher ausserhalb des Bildungssystems- Fab, 20 Jahre, aus Basel, Jugendliche ausserhalb des Bildungssystems- Christoph Walter, Leiter Jugendberatung «JuAr» Basel- Tamara Summermatter, Sozialpädagogin, begleitetes Wohnangebot «youturn» Basel._Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst._SRF Kontext: Care Leavers: 18jährig und auf sich allein gestelltwww.srf.ch/audio/kontext/care-leavers-18jaehrig-und-auf-sich-allein-gestellt?id=12039645

  • Keine Frucht ist in der Schweiz so beliebt wie der Apfel, auch jetzt im Juni. Dabei ist die Saison hier seit Ende Oktober vorbei. Anders in Neuseeland, dort war eben Apfel-Erntezeit. Was ist für die Umwelt besser? Saisonal einkaufen oder doch regional? Und: Wie hält man CH-Äpfel solange frisch?

    Damit die Schweizer Äpfel monatelang knackig und frisch bleiben, werden sie in kontrollierter Atmosphäre in Kühlzellen gelagert. Wie geht das genau? «Input»-Host Michael Bolliger hat den Weg eines Apfels nachgezeichnet, von der Ernte im letzten Herbst, bis zum Verkauf in diesen Wochen. Und es geht um die Frage: Was ist klimatechnisch gescheiter: Die lange Lagerung in der Schweiz oder der weite Transportweg aus Neuseeland? Weil in Neuseeland ist gerade erst die Apfel-Saison vorbei.

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    (00:00) Intro
    (03:00) Einige Fakten zu Schweizer Tafeläpfeln 
    (04:24) Besuch in der Obsthalle Sursee, wo Schweizer Äpfel bis in den Frühsommer gelagert werden.
    (09:57) Wie funktioniert die Lagerung der Äpfel genau?
    (11:29) Fakten zum Energieaufwand für die Kühlung der Äpfel

    (13:11) Kaufe ich Äpfel aus der Region, oder doch solche, die jetzt Saison haben? Das sagen Menschen auf der Strasse in Basel


    (15:15) Was sagt der Wissenschaftler zur Frage nach dem klimatechnischen Abwägen "regional oder saisonal"?


    (19:51) Frühere Studien deuteten noch auf Vorteile für den Schiffstransport hin. Heute ist ein anderer Schluss zulässig.

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    In dieser Sendung zu hören:

    - Samuel Wyssenbach, Leiter "Beschaffung Früchte" bei Inoverde, Obsthalle, in Sursee
    - Matthias Meier, Dozent für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft an der Berner Fachhochschule

    - Menschen auf der Strasse in Basel 

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    Autor: Michael Bolliger

  • Dem Leben in der Schweiz auf der Spur - mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.

  • Am Quartier-, Dorf- und Stadtfest sind sie die geheimen Helden: die Vereinsmitglieder. Menschen, die schon Monate zuvor für ihren Verein Zelte mieten, Würste bestellen, Helfer mobilisieren. Was treibt Menschen dazu an, in ihrer Freizeit so viel freiwillige Arbeit zu leisten? 

    «Ich habe zwar schlaflose Nächte vorher, aber ich liebe meinen Verein und das Dorffest», sagt Rolando Keller vom Verein «Cooking Fellows» vor dem Start des Dorffestes in Veltheim, einem Stadtteil von Winterthur.

    Sind Stadt- und Dorffeste gefährdet, weil die Jungen vereinsmüde sind und den Vereinen die Mitglieder ausgehen? «Nein», sagt Vereinsexpertin Fanni Dahinden. «Aber viele Vereine tun gut daran, ihre Strukturen zu überdenken, wenn sie etwas gegen die Überalterung unternehmen wollen.»
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    (00:00) Intro
    (01:54) Vor dem Dorffest: Der Verein Cooking Fellows stellt das Festzelt auf
    (10:19) Beim Bierfass-Schleppen: Die Cooking Fellows sind sehr exklusiv.
    (15:15) Schlaflose Nächte
    (16:45) Die Cooking Fellows profitieren voneinander: geschäftlich und privat.
    (19:30) Wer ist eigentlich alles auch noch Teil von meinem Quartier? Die Vereinsfachfrau über Dorffeste. 
    (21:54) Wie geht es den Dorffeste in der Schweiz? Können stark schwanken, sind insgesamt sehr stabil. 
    (23:09) Vereinssterben und die Jungen: Wie viel ist dran? 
    (25:00) Vom Quartierverein bis zur Fifa: Was definiert einen Verein?
    (28:50) Bei Ali Karadas vom Verein Interkulturelles Forum am Dorffest. 
    (30:00) Ali Karadas: Die migrantischen Vereine sollen auftun!
    (35:00) Wie sieht die Freiwilligenarbeit der Zukunft aus?
    (37:28) Das Dorffest startet!
    (03:28) Fazit: Das Dorffest ist Demokratie und Pluralismus in a nutshell

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    In dieser Sendung zu hören: 

    - Rolando Keller, 63, ehemaliger OK-Präsident und Aktivmitglied im Verein «Cooking Fellows» in Winterthur
    - Ali Karadas, OK-Präsident des Vereins «Interkulturelles Forum» in Winterthur
    - Fanni Dahinden, Geschäftführerin der Fachstelle für Vereine «Vitamin B»

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    Autorin: Julia Lüscher

  • Die Bürokratie ist das tägliche Abenteuer, bei dem man sich ständig denkt: «Warum geht das nicht einfacher?» So erlebt es auch Input-Host Beatrice Gmünder, die in dieser Folge herausfindet, dass Bürokratie zwar ihren Sinn hat, alles aber noch schlimmer kommen kann

    Bürokratie ist ein Dickicht, das kaum durchdringbar ist. Beatrice Gmünder versucht es trotzdem. Sie trifft dabei Pflegefachfrau Florence Corminboeuf, die meint, mit ein bisschen mehr Vertrauen in ihre Arbeit wäre schon viel getan. Auf Vertrauen setzt auch Geschäftsmann Marcel Frank. Für ihn gilt ein Handschlag nach wie vor viel. Das ist Bürokratieabbau im Kleinen, erklärt Ökonom Mathias Binswanger, denn: «Solange wir am kapitalistischen System festhalten, haben wir diese Bürokratie - und sie wird nur noch komplexer».

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    (00:00) Intro: Warum dieses Thema?
    (01:38) Was versteht man unter Bürokratie
    (02:57) Wo sich Input-Hörer:innen ab der Bürokratie ärgern
    (08:36) Bürokratie ist eng mit dem Wirtschaftssystem verbunden
    (14:47) Bürokratie im Pflegebereich, im Pflegeheim Appenzell
    (22:36) Unsere Bürokratie zeigt unsere Misstrauenskultur
    (28:42) Im KMU Frank Türen wird auf Vertrauen gesetzt
    (35:32) Mit KI wird die Bürokratie einen weiteren Schub erleben
    (38:27) Fazit

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    In diesem Podcast sprechen:

    * Mathias Binswanger, Ökonom und Professor für Volkswirtschaftslehre
    * Florence Corminboeuf, Pflegefachfrau und Teamleiterin am Alterspflegezentrum Appenzell
    * Marcel Frank, Geschäftsführer Frank Türen in Nidwalden

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  • Nirgends in der Schweiz sind die Mieten so hoch und die Wohnungen so knapp wie im Kanton Zug. Diese «Input»-Folge zeigt auf, wie die Wohnungsknappheit und überteuerte Mietzinse das tägliche Leben von Mieterinnen und Mieter beeinflusst.Monika Beuchat-Ifanger (51) wohnt seit knapp 25 Jahren in einem Wohnblock in Steinhausen. Nun hat der Eigentümer allen das Mietverhältnis gekündigt und die Liegenschaft verkauft. Monika und ihr Partner müssen schnell eine neue Bleibe finden – fast unmöglich in einem Kanton, in dem kaum Mietwohnungen frei sind. Der Konkurrenzkampf ist gross: «Wir bewerben uns auf Wohnungen, ohne vorher die Bilder zu sehen.»Martina (28) hat drei Jahre nach einer bezahlbaren Wohnung im Kanton Zug gesucht. Zuvor war sie in diversen Wohngemeinschaften. Trotz ihres guten Einkommens und ihrer makellosen Wohnungsbewerbungen war sie erfolgslos. Nach dem pausenlosen Suchen und den unzähligen Absagen hat sie sich dazu entschlossen, auf den Kanton Aargau auszuweichen. Ihre Freunde und Familie lässt sie in Zug zurück._(00:00) Intro(01:58) Monika liest Brief vor(03:28) Monika und Patrick müssen wegziehen(04:18) Eineinhalb Millionen für eine Wohnung(06:10) Monika und Patrick fühlen sich unfair behandelt(09:20) Der Familienzusammenhalt ist gross(12:57) Monika und Patrick gehen an eine Besichtigung(17:14) Es ist ein Volltreffer!(18:33) Martina hat drei Jahre lang gesucht(23:49) Martina musste vieles zurücklassen(25:00) Darum ist es so schwierig im Kanton Zug(28:15) Das ging politisch im Kanton Zug(29:36) Martina hat gemischte Gefühle in Bezug auf Zug(31:10) Fazit_Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst._Gesprächspartner:innen:- Martina Barisic (28)- Monika Beuchat-Ifanger (51)- Patrick Beuchat (48)- Christina Rüttimann (29)_Literatur und Links:- rec. Folge: Hohe Mieten und Wohnungsnot – Wird das Wohnen in der Heimat zum Luxus? youtu.be/xxjZ1Z30k4o?si=x2-wdF84IMDy3dPp - Bundesamt für Statistik Leerwohnungen: bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bau-wohnungswesen/wohnungen/leerwohnungen.html - Zahlen über das Wohnen und die soziale Lage in Zug: zg.ch/behoerden/gesundheitsdirektion/statistikfachstelle/themen/soziale-sicherheit/sozialbericht-1 - Wohnraumförderungsgesetz: bgs.zg.ch/app/de/texts_of_law/851.211 Team:- Autorin: Elma Softic

  • «Das verändert schlagartig dein Leben!» Auf TikTok und Instagram wird in tausenden Videos Dopaminfasten angepriesen. Dabei wird eine Zeit lang auf alles verzichtet, was Spass macht. Das soll nicht nur produktiver machen, sondern auch von der Handysucht befreien. Was steckt hinter diesem Trend?

    Kein Sex, keine sozialen Medien, kein Netflix, keine Musik. Und im Extremfall wird sogar auf soziale Kontakte verzichtet. Der Enthaltsamkeits-Trend kommt aus dem Silicon Valley. Die Idee: Der Glücksbotenstoff Dopamin wird auf null gesetzt. Das soll helfen, mit digitalen Medien besser zurechtzukommen. «Input»-Macher Matthias von Wartburg hofft, mit dieser Methode seinen Handykonsum in den Griff zu bekommen. Doch die Einschätzung von Fachleuten ist ernüchternd: Dopamin-Detox könne sogar schädlich sein.

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    (00:00) Intro
    (01:20) TikTok
    (03:05) Dopamin
    (05:50) Dopamin-Detox
    (09:08) Mittel gegen Mediensucht?
    (11:12) Wann ist es Sucht?
    (13:05) Sven war zu oft am Handy
    (14:24) Seine Lösung
    (17:00) Tipp für den Alltag
    (17:58) Fazit

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    In diesem Podcast sprechen:
    • Katharina Bochsler – Wissenschaftsredaktorin SRF
    • Franz Eidenbenz – Mediensucht-Experte, Psychologe und Psychotherapuet
    • Sven (23) 

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    Autor: Matthias von Wartburg

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  • Erwachsene Menschen mit der Diagnose Autismusspektrumstörung ASS sind überdurchschnittlich oft arbeitslos. Dabei hätten sie Arbeitgebern viel zu bieten.«Matthias arbeitet so genau wie kein anderer im Betrieb, und wenn er sich in einem Problem festgebissen hat, ist er kaum mehr zu bremsen», sagt Loris Gautschi über seinen Angestellten im Autismusspektrum. Wenn Autistinnen und Autisten ihr besonderes «Betriebssystem» als Stärke ausspielen können und auf ihr Bedürfnis nach einer reizarmen Umgebung und klarer Kommunikation Rücksicht genommen wird, sind sie ein Gewinn für jedes Team._(3:05) Matthias Bächler stellt sich vor(6:21) Matthias erklärt, wie sich Augenkontakt anfühlt(10:15) Menschen im Spektrum lernen durch Beobachten(13:26) Katja Buchwalder: Was ist ein autismusfreundlicher Arbeitsplatz?(17:24) Sandras Geschichte(25:24) Matthias «Superpower»(29:23) Menschen im Spektrum – überdurchschnittlich oft arbeitslos¬_In dieser Folge zu hören:Matthias Bächler, Betroffener ASSKatja Buchwalder, Arbeitscoach bei AutismuslinkLoris Gautschi, Geschäftsführer it5-SolutionsSandra* (Name geändert), Betroffene ASS_Habt ihr Fragen, Feedbacks oder Ideen? Wir freuen uns auf eure Einsendungen unter [email protected]_Autorin: Helen Arnet_Links und Literatur:Reporter: srf.ch/play/tv/reporter/video/autismus-bei-erwachsenen---woran-betroffene-in-der-arbeitswelt-leiden?urn=urn:srf:video:cb6c3256-575b-4aa0-87be-f7dea842d677 Reporter: Autismus und Schule – (k)eine Liebesbeziehung: srf.ch/play/tv/reporter/video/autismus-und-schule---keine-liebesbeziehung?urn=urn:srf:video:dd928418-9117-4730-be3f-2e28b39af04f Input: Autismus und Schule – (k)eine Liebesbeziehung:srf.ch/audio/input/autismus-und-schule-k-eine-liebesbeziehung?id=12384382 autismus.ch autismuslink.ch benefitnews.com/news/how-to-create-equitable-workplace-experiences-for-autistic-talent thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0034-1387494?lang=de _Törnvall, Clara: Die Autistinnen. Berlin, 2024Zimmermann, Maria: Anders, nicht falsch. Zürich, 2023

  • Fast die Hälfte aller Gamer sind nicht Gamer, sondern weiblich. Allerdings, viele Frauen outen sich in der virtuellen Spielwelt nicht als Gamerin. Machen sie es trotzdem, werden sie sexistisch angegriffen.

    Drei von vier Frauen sind davon betroffen, wenn es klar ist, dass eine Gamerin hinter der Konsole sitzt. Vor allem beim kompetitiven eSports geht es rau zu und her. «Geh zurück in die Küche» ist dabei noch eine der harmloseren Beschimpfungen. Drei Frauen geben Input-Host Daniel Bodenmann Einblick in ihre Game-Welt: Rahel, die Hobby-Gamerin, Dilana, die mit dem Gaming Geld verdient - und Theresa, die den Sexismus bekämpfen will.

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    (00:00) Intro: Weshalb dieses Thema?
    (01:49) Rahel ist Hobby-Gamerin und erklärt wie es sich in dieser virtuellen Spielwelt als Frau lebt.
    (10:07) Dilana verdient Geld mit Gaming. In der Schweiz kein Problem, im Ausland steht sie an. 
    (05:45) Sexismus im Gaming nimmt zu
    (19:55) Auch in der Gaming-Welt verdienen Frauen weniger
    (21:17) Positive Entwicklungen gibt es auch
    (22:51) Theresa geht aktiv gegen Sexismus in der Gamingwelt vor.
    (29:22) Fazit
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    Shownotes:
    - [email protected]: Theresa Schaffer von der Game-Agentur MYI ist in der Ausarbeitung einer Sensibilisierungskampagne zum Thema Sexismus beim Gaming. Influencer (und weitere Interessierte), die sich aktiv gegen Sexismus einsetzen wollen, können sich bei ihr melden.


    https://stophatespeech.ch/ : Stop Hate Speech ist ein Projekt, dass dich ermächtigt, direkt an den von Hate Speech betroffenen Diskussionen zu beteiligen und dich konstruktiv einzubringen.

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    Autor: Daniel Bodenmann

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  • Unsere Eltern haben sich möglicherweise für uns aufgeopfert. Aber müssen wir das auch für sie tun? Bei «Input» erzählen zwei Frauen ihre Geschichte. Annette (59) und Anouc (23) sind beide mit exakt dieser Frage konfrontiert: Was bin ich meinen Eltern schuldig?

    Konkret fragt sich Annette: «Muss ich meinen Vater bis zu seinem Tod betreuen? Obwohl mich genau das bei meiner Mutter in die Erschöpfung getrieben hat?» Ihre Antwort ist klar, was im Umfeld teilweise Unverständnis auslöst. Und Anouc treibt die Frage um: «Soll ich meinen Lebenstraum aufgeben, um für meine Eltern da sein zu können?» Sie hat ihre Antwort noch nicht gefunden. Aber was sagen ihre Eltern zu den Gedankten der Tochter? In dieser «Input»-Folge wird Klartext gesprochen und es wird emotional.

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    (00:00) Intro
    (00:74) Annette
    (05:35) Klartext mit Vater
    (09:06) Anouc
    (11:32) zwischen Traum und Pflichtbewustsein
    (13:21) Das sagen die Eltern
    (15:55) Gemeinsam auswandern?
    (18:12) Die Eltern erwarten nichts
    (19:52) Zweifel und schlechtes Gewissen
    (22:00) Darum schulden wir Eltern nichts
    (23:54) Fazit
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    In diesem Podcast sprechen:
    • Annette (59)
    • Anouc (23) und ihre Eltern Karin (62) und Gerold (73)

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    Autor: Matthias von Wartburg

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  • In Zürich wird ein orthodoxer Jude mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Auch muslimische Gemeinschaften berichten von einer Zunahme von Übergriffen auf offener Strasse. Was bedeutet dieser Anstieg von Hassverbrechen für uns als Zivilgesellschaft?Samstag Abend, anfangs März: Ein Teenager, mutmasslich islamistisch radikalisiert, greift in Zürich Wiedikon einen jüdischen Mann auf offener Strasse mit einem Messer an. Einem Jiu-Jitsu-Kampfsportler, zufällig in einem angrenzenden Restaurant, gelingt es schliesslich, den Angreifer zu überwältigen. Kurze Zeit später werden in Bad Ragaz zwei muslimische Männer vor ihrer Wohnungstür mit einer Machete angegriffen und verletzt – die Opfer gehen von einer anti-islamisch motivierten Tat aus.Ein Schock geht sowohl durch die jüdische, als auch die muslimische Gemeinschaft in der Schweiz. Input-Autorin Julia Lüscher bleibt mit der Frage zurück: Was würde ich tun, wenn ich in so eine Szene geriete? Wie kann ich mich zivilcouragiert verhalten – ohne mich selber zu gefährden?_In dieser Sendung zu hören: - Ebnomer Taha, Vorstandsmitglied VIOZ, Verein Islamischer Organisationen Zürich, muslimischer Seelsorger Unispital Zürich und Psychiatrische Uniklinik Zürich- Jonathan Kreutner, Generalsekretär Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebund SIG- Andi Geu, Co-Geschäftsführer NCBI, NGO Antirassismus, Antisemitismus und Interreligiöser Dialog- Johannes Ullrich, Professor für Sozialpsychologie, Universität Zürich---(02:00) Zäsur: Jonathan Kreutner über Messerangriff in Zürich im März 23(07:50) Mehr Angriffe auf Muslime: Ebnomer Taha(11:27) So funktioniert Zivilcourage: Johannes Ullrich, Professur für Sozialpsychologie(18:04) Andreas Geu, Coach für Zivilcourage. _Links: - Antisemitismusbericht Swissjews 2023: https://swissjews.ch/de/downloads/berichte/antisemitismusbericht2023 - Diskriminierungsbericht Stiftung gegen Antisemitismus und Rassismus GRA: https://www.gra.ch/diskriminierungsbericht-2023/ Input - Zahlen Bundesamt für Statistik: Vorurteile gegenüber Mindeheiten: www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/migration-integration/zusammenleben-schweiz/einstellungen-zielgruppen.html _Du hast Feedback, Fragen oder Wünsche? Schreib uns an [email protected] – und teile diesen Podcast mit Freund:innen und Familie.Autorin: Julia Lüscher

  • Leihmutterschaft ist hoch umstritten. Was erlebt ein Paar, das sich trotzdem dafür entscheidet? «Wir hatten viele Ängste und Sorgen», sagen Annina und Kilian. Bei «Input» sprechen sie über Schuldgefühle, versteckte Vorfreude und dem Projekt, das trotzdem für alle Beteiligten zum Gewinn wurde.«Leihmütter werden schamlos ausgebeutet». So lautet ein zentrales Argument von KritikerInnen. Medizinethnologin Anika König sagt: «Eine Leihmutterschaft ist nicht per se ausbeuterisch. Es gibt Leihmutterschaften, die für alle Beteiligten ein Gewinn sein können.» Von einer solchen Leihmutterschaft erzählen Kilian und Annina, die zwei Kinder von Leihmüttern haben. Und ihre US-amerikanische Leihmutter sagt: «Es war eine der besten Erfahrungen meines Lebens.»_(00:00) Intro(01:02) Vorurteile(03:40) Kritik an der Leihmutterschaft(05:26) Leihmutterschaft kann ein Gewinn für alle sein(08:13) Warum haben Annina und Kilian eine Leihmutterschaft gemacht?(10.59) Die Suche nach der Leihmutter(21:07) Die Schwangerschaft(27:58) Die Leihmutter Laura erzählt(32:45) Geburt und Anerkennung des Kindes(38:25) Das Kindswohl(40:54) Die Beziehung zur Leihmutter_In diesem Podcast sprechen:• Annina* (34) und Kilian* (36): Sie haben zwei Kinder von US-amerikanischen Leihmüttern• Anika König, als Medizinethnologin forscht sie zu transnationaler Leihmutterschaft• Laura* (39): US-amerikanische Leihmutter von Annina und Kilian• Ruth Baumann-Hölzle, Medizinethikerin, gegen Leihmutterschaft*Nachname der Redaktion bekannt_Links * 18.10.2020 StSt Religion Streitfrage Leihmutterschaft: srf.ch/play/tv/sternstunde-religion/video/sternstunde-religion---streitfrage-leihmutterschaft?urn=urn:srf:video:26bd93e6-feca-46d0-a438-b0dcff2f2ed8 * 09.11.2021 Echo der Zeit: Leihmutterschaft – pro und contra: srf.ch/news/schweiz/umstrittene-leihmutterschaft-milliardengeschaeft-mit-leihmuettern-ausbeutung-inbegriffen * Ein Baby um jeden Preis - Club vom 25.2.2014: srf.ch/play/tv/club/video/ein-baby-um-jeden-preis?urn=urn:srf:video:684d9fc6-5635-41f3-8441-4dde3b5efd45 * Bis zur Adoption gilt die Leihmutter in der Schweiz als Mutter (Rendez-vous vom 19.08.2022): srf.ch/news/schweiz/bundesgericht-zu-aargauer-fall-bis-zur-adoption-gilt-die-leihmutter-in-der-schweiz-als-mutter * Milliardengeschäft mit Leihmüttern – Ausbeutung inbegriffen: srf.ch/news/schweiz/umstrittene-leihmutterschaft-milliardengeschaeft-mit-leihmuettern-ausbeutung-inbegriffen _Autorin: Mariel KreisHast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.

  • «Wir werden mit unserer Krankheit nicht ernst genommen», beklagen sich Long Covid-Betroffene immer wieder. Wie erleben Patient:innen die Situation, aber auch: Wie geht es den Hausärztinnen und -Ärzten dabei? Input-Redaktor Michael Bolliger hat mit Betroffenen und Medizinern gesprochen.

    Wer immer mit Long Covid-Betroffenen spricht, bekommt häufig eine Krankheits- und Behandlungsgeschichte von Leiden, Kränkungen, Missverständnissen zu hören. So auch bei Michèle und Marcel, zwei Long Covid-Patient:innen aus der Ostschweiz. Sie erzählen von ihrem Weg in dieser Input-Folge. Input fragt aber auch bei Hausärzt:innen nach. Die sind ja in der Regel die ersten medizinischen Fachpersonen in der Begleitung einer Krankheit. Wie geht es ihnen mit einer Krankheit, die unzählige Symptome zeigt, aber bis heute noch keine eindeutigen Diagnose-Möglichkeiten kennt. Werden hier die Grenzen unseres Gesundheitssystems sichtbar?

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    (00:00) Intro
    (02:30) Besuch bei drei Long Covid-Betroffenen in der Ostschweiz
    (17:40) Wie erlebt der Hausarzt Thomas Langenegger die Situation?
    (22:50) Das sagt Philippe Luchsinger, Hausarzt und Präsident mfe zur Kritik von Long Covid-Betroffenen, Ärzt:innen würden sie nicht ernst nehmen.
    (31:26) Zusammenfassende Fakten zum Thema
    (34:10) Die Perspektive der Medzinihistorikerin Martina King, Uni Fribourg
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  • «Für mich war das selbstverständlich», sagt Maria über die Zeit, in der sie ihren Schwager beim Sterben begleitet hat. Woher nehmen Angehörige die Kraft für diese Aufgabe? Wann kommen sie an ihre Grenzen? Und wer bietet Unterstützung? Diesen Fragen geht Input-Redaktorin Anna Kreidler nach.Als Marias Schwager die Diagnose ALS bekommt, ist für sie sofort klar, dass sie sich um ihn kümmern möchte. Viermal am Tag geht sie zu ihm nach Hause und wechselt seine Magensonde, über die er ernährt wird. Auch Maja hat einen geliebten Menschen auf dem letzten Lebensabschnitt begleitet. Sie ist Mitte dreissig als ihr Partner 2017 die Diagnose Darmkrebs bekommt. Sein grosser Wunsch: Er möchte zu Hause sterben - das will Maja ihm ermöglichen und geht diesen Weg mit ihm zusammen. «Wir haben uns zurückgezogen» - bis seine Schmerzen zu gross wurden und Maja Unterstützung brauchte._(00:00) Intro(02:26) Maja erzählt ihre Geschichte(13:20) Palliativ-Pflegerin Ankie van Es ordnet ein(16:30) Bei Maria auf dem Hof(24:17) Der Wechsel von zu Hause ins Pflegheim(30:25) Maja nimmt Abschied(34:27) Was man von einer Sterbebegleitung lernen kann(37:36) Outro_Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst._Gesprächspartner:innen:- Maja- Maria- Ankie van Es_Links:- Freiwilligenarbeit im Hospiz Wünsche erfüllen vor dem Tod | Reportage | rec. | SRF youtu.be/IJJU57iF8vQ _- Autorin: Anna Kreidler

  • Schreien, drohen, Liebesentzug: Manchmal können wir Eltern nicht anders. Aus Stress, Überforderung oder, weil wir es aus unserer Kindheit nicht anders kennen. Wann ist die rote Linie überschritten? Wann wenden wir bei unseren Kindern gemäss Fachleuten psychische Gewalt an? Schneller als man denkt.«Du kannst wiederkommen, wenn du lieb bist». «Wenn du das nicht aufräumst, gibt es nachher kein Dessert.» Auf den ersten Blick wirken solche Aussagen harmlos. Doch sie können folgenschwere Schäden anrichten, die bis ins Erwachsenenleben reichen.Der Bundesrat wird das Recht auf gewaltfreie Erziehung ausdrücklich im Zivilgesetzbuch verankern und damit nicht nur die Anwendung von physischer, sondern auch psychischer Gewalt unter Strafe stellen. Input-Host Mariel Kreis möchte in dieser Folge herausfinden, wie Erziehung ohne heftiges Schimpfen, Drohen und Liebesentzug geht.___In der Sendung zu hören: * Daniela Holenstein, Elternbildnerin, Kursleiterin «Starke Eltern – Starke Kinder», Mutter von vier Kindern * Dominik Schöbi, Professor für Klinische Psychologie, Universität Freiburg, Leiter des Instituts für Familienforschung und Beratung, Vater von drei Kindern * Stephan*, Vater eines 5jährigen Mädchens und eines 7-jährigen Sohnes * Nathalie*, Mutter eines 3-jährigen Sohnes*Nachname der Redaktion bekannt___LinksKurs «Starke Eltern – Starke Kinder»: kinderschutz.ch/angebote/kurse-starke-eltern-starke-kinder ___Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.___Team:Autorin: Mariel Kreis

  • Kriegen zwei Menschen ein Kind, zieht auch eine Redewendung ins neue Leben ein: «Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen.» Was geschieht, wenn daraus Realität wird? Kann das einzelne Kleinfamilien entlasten? Die Reportage aus einer Gross-WG bei Bern.«Mich alleine einen ganzen Tag in einer Wohnung um ein Kind zu kümmern – das wäre für mich der Horror.» Maria (38) lebt mit ihrer Tochter (9) in einer 30-köpfigen Wohngemeinschaft. «In regelmässigen Abständen diskutieren wir in einer Arbeitsgemeinschaft Erziehungsregeln: Süssigkeiten, Bildschirm-, Zubettgehzeiten. Dafür muss ich nur alle paar Wochen selber kochen und nie einkaufen.» Input-Redaktorin Julia Lüscher taucht einen Tag ins Leben der Grossfamilie ein und kommt zum Schluss: «Spannend und sinnvoll, die Arbeitsteilung in dieser Clanstruktur. Aber auch sehr anstrengend – und fragil.»___In der Sendung zu hören: - Maria Matter, 38, Bewohnerin im Gemeinschaftsprojekt «u-huus».- Weitere Bewohner:innen «u-huus»- Mariam Irene Tazi Preve, Politikwissenschaftlerin und Familienforscherin___(00:00) Intro(01:40) Anreise: Wie lebt die klassische Kleinfamilie in der Schweiz?(03:23) WG-Bewohnerin Maria kennenlernen, Tour um den umgebauten Bauernhof herum(04:35) Hüfthohe Mehltröge, Vorratskammer im ehemaligen Hofladen(06:00) Güterteilung: Velo, Werkstatt, Garten, Trampolin, Sauna(09:55) Drei Generationen unter einem Dach: Dreifache Mutter Lena, Baby Marla und Grossmutter Marianne(12:28) Exkurs: So funktioniert Gemeinschaft u-huus(15:35) Im Haus: Wohnzimmer, Küche. Wer kocht? Und wo sind eigentlich die Kinder? (18:00) In Marias Rückzugsraum: Die eigene Wohnung im Haus.(20:00) Wie verändert sich Beziehung zwischen Eltern und Kind in der Gross-WG?(22:00) Alleinerziehende Eltern: Maria lebt ohne Partner:in im Haus, ist aber nicht einsam.(25:00) Pause und Interview mit Politologin und Familienforscherin Mariam Irene Tazi Preve: «Klassischer Familienbegriff wird nicht wirklich diskutiert»(28:40) Was können Kleinfamilien von der Gross-WG lernen?(30:00) Zurück im Haus: Wie funktioniert AG Eltern? Mit Sarah Mutter zweier Kinder. (32:30) Gong! Gemeinsames Nachtessen mit rund 25 Bewohner:innen startet püntklich um 18:30.(34:40) Familienstruktur in der Gross-WG: Organisation der Kleinfamilie in der Gmeinschaft, Traktanden der Arbeitsgruppe Eltern.(36:08) Wie geht es eigentlich den Kindern? Und wo sind sie schon wieder?(38:00) Was können klassische Familien etwas lernen von der Gemeinschaft? Über Austausch und Freundschaft.(40:03) Fazit.Wir freuen uns über Post! Schreib uns dein Feedback, deine Anregungen und Themenvorschläge an [email protected] – und teil diese Folge mit deinen Freund:innen und Verwandten!___Mehr zur Gemeinschaft von Maria: «Focus» mit Christoph Trummer https://www.srf.ch/audio/focus/christoph-trummer?id=11568897___Autorin: Julia Lüscher