エピソード
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Passend zur rollenden Fußball-WM wird's in dieser Reading-Rock-Folge österreichisch – aber natürlich nicht im Sinne von Trachtenjanker, Tourismusprospekt und „I am from Austria“-Pathos. Stattdessen geht es um das, was dieses Land musikalisch, literarisch und subkulturell wirklich ausmacht: Eigensinn, Schmäh, Grant, große Geschichten und kleine Szenen, die oft mehr bewegt haben, als ihnen offiziell zugestanden wird.
Wolfgang spricht mit Andi und Gordon über prägende Bands, persönliche Erinnerungen, österreichische Eigenheiten, unterschätzte Schauplätze und die Frage, warum Rockmusik hierzulande oft zwischen Weltformat, Provinz, Größenwahn und liebevoller Selbstausbeutung pendelt.
Damit schließt diese Sendung an das Buch von Walter Gröbchen "Die guten Kräfte sammeln sich" an. Es geht um die üblichen Verdächtigen wie EAV und Hansi Lang – aber auch darum, warum Österreich in Sachen Rock’n’Roll selten geradlinig, dafür aber fast immer erzählenswert ist.
Eine Folge für alle, die wissen: Laut kann dieses Land schon. Es redet nur manchmal zu leise darüber.
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Up the Irons! In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Robert Körner – Die-Hard-Fan, Sammler, Szenekenner und Betreiber eines privaten Iron-Maiden-Museums, das vermutlich mehr Eddie pro Quadratmeter bietet als so manches Festivalgelände.
Gemeinsam tauchen die beiden tief in die Welt von Iron Maiden ein: Es geht um das neue Buch „Infinite Dreams“, die aktuelle Doku „Burning Ambition“, die laufende „Run For Your Lives“-Tour und natürlich um die Frage, wie man eine Band nach 50 Jahren eigentlich noch einordnen soll: Nostalgie-Maschine, lebendes Museum – oder immer noch eine der wichtigsten Metalbands der Welt?
Robert erzählt von seiner ganz persönlichen Maiden-Geschichte, von Konzerten, Sammelleidenschaft und Fan-Momenten, die man nicht erfinden kann. Dazu diskutieren Wolfgang und Robert über Setlists, neue Dynamiken in der Band, die Zukunft nach Nicko McBrain – und darüber, ob bei Maiden irgendwann wirklich einmal Schluss sein kann. Eine Folge für alle, die bei „Scream for me!“ automatisch Haltung annehmen.
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エピソードを見逃しましたか?
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Wie wird aus einem Schweineschlachthof ein Mythos? Und wie schafft es ein Ort, über Jahrzehnte zugleich Bühne, Beisl, politischer Zankapfel und Zuhause für Subkultur zu sein? In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Constanze C. Czutta über ihr Buch „Die Arena – Eine Wiener Geschichte“ – pünktlich zum Jubiläumsjahr und mit ordentlich Stoff zwischen Archivstaub und Rock’n’Roll.
Es geht zurück zu St. Marx, zu Stadtteil- und Industriegeschichte, zur Besetzung und dem Widerstand, zu Verhandlungen, dem Neustart als Verein und zu der Frage, warum die Arena bis heute ein autonomer Sonderfall geblieben ist. Czutta erzählt von den Menschen hinter dem Ort („Chef gibt’s kan…“), vom Arena-Beisl, von Jugend- und Kulturarbeit – und natürlich von der Konzertgeschichte, in der Weltstars und Underground einander ständig die Hand geben.
Eine Folge über Wien, wie es wirklich ist: widersprüchlich, laut, lebendig – und ohne Arena schlicht ärmer.
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Wenn aus Subkultur Wissenschaft wird – und Heavy Metal plötzlich als Gesellschaftsspiegel am Seziertisch liegt: In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit dem Grazer Kulturhistoriker Peter Pichler, der das, was viele von uns „einfach leben“, seit Jahren mit akademischer Präzision erforscht. Pichler ist Szene-Insider, Historiker und Metalhead in Personalunion – und genau das macht dieses Gespräch so spannend: Wie wird aus Proberaum, Kutte und Jugendzentrum ein Forschungsgegenstand? Und was erzählt Metal über Normen, Regeln, Rebellion und Gemeinschaft?
Wir reden über Peters eigenen „Erweckungsmoment“, über Graz als Metal-Stadt und die Rolle von Orten wie dem Explosiv, über „Metal Studies“ als Disziplin – und darüber, wie man eine Szene dokumentiert: mit Interviews, Flyern, Demos, Tickets und Erinnerungen, die sonst verschwinden würden. Außerdem erklärt Peter verständlich, was hinter seinem FWF-Projekt zu „normenbezogenem klanglichem Wissen“ steckt (ja, auch „Breaking the Law“ hat da plötzlich Gewicht). Eine Folge zwischen Headbangen und Historikerseele.
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Spießrutenlauf im eigenen Wohnzimmer: In dieser Reading Rock-Folge ist ausgerechnet Gordon McMichael zu Gast bei Andi und Wolfgang – also einer der Mitgründer plötzlich auf der anderen Seite des Mikrofons. Anlass ist sein neues Buch „Ich mit mir“, ein Selbstinterview, das genau dort hinschaut, wo man sonst gern elegant ausweicht: Herkunft, Prägungen, Selbstbild, Zweifel – und die ganz großen Fragen wie „Bin ich eigentlich mein eigener Lieblingsgast oder mein strengster Kritiker?“
Gordon erzählt von Favoriten, Gemeindebau und Arbeiterfamilie, von Schule und Lehrern, von Dialekt als Wahrheitsmaschine – und natürlich vom musikalischen Urknall: Elvis-Kassette, Kiss-Obsession, Plattensammeln mit allen Sinnen und der Weg zum Bass, Proberaumkeller und Szeneleben. Dazu gibt’s Bandgeschichten, Bühnenpannen und Rock-Realität zwischen Anspruch und Pragmatismus.
Und weil Gordon nie nur „lustig“ ist, streift das Buch auch unbequeme Themen wie Religion, Politik, Bundesheer und KI – bevor es schließlich bei Reading Rock landet: dem Projekt, das für ihn spürbar mehr ist als Podcast und Buch, nämlich Freundschaft, Familie und Archiv. Ein Gespräch, das selten passiert: Gordon über Gordon.
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Er hat mit Salvation Army und Observer die ersten Bünde abgegrast, mit Blind Petition ein Stück Wiener Rockgeschichte mitgeschrieben – und donnert heute mit den Thunderjunkies durch Bluesrock-Gefilde. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Bertl Bartsch über Musik, Familie und das echte Leben.
Wir beginnen ganz von vorne: Aufwachsen, erste Gitarrengriffe, frühe Helden. Und ja – das Wichtigste vorab: Was steckt eigentlich hinter dem Namen „Bertl"? (Spoiler: Robert ist es nicht.)
Großes Herzstück der Folge ist natürlich Blind Petition – zuerst die Band seines Bruders Hannes „Fusel" Bartsch, dann ein prägender Teil seines eigenen Lebens. Wie wurde aus dem Zuschauen Mitspielen? Was bedeutet es, Musikgeschichte so nah an der eigenen Familie zu erleben – und sie schließlich zwischen zwei Buchdeckeln zu finden? „Keine Gnade! Die Blind Petition Story" erschien 2014, und die Frage, was vom Erbe bleibt, nachdem Hannes gegangen ist, begleitet die ganze Folge.
Weil bei Reading Rock das „Reading" nie nur Deko ist, reden wir auch über Jugendzimmer-Lektüre, Outsider-Literatur und die Frage, ob nach dem Buch über den Bruder nicht auch eines über Bertl selbst fällig wäre. Den Abschluss gehört den Thunderjunkies: ehrlicher Bluesrock aus Wien, dunkle Seelen, Asphaltpoesie – und eine US-amerikanische Sängerin namens Suzanne Carey, deren Aussprache wir im Podcast ein für alle Mal klären.
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Er hat für Plattenfirmen gearbeitet, Bücher geschrieben, TV-Shows produziert – und: Er hat die österreichische Hitparade gemacht. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Andy Zahradnik, einem der prägendsten Köpfe der heimischen Musik- und Medienlandschaft.
Wir gehen zurück zu den Anfängen: CBS Records, Artist-&-Repertoire-Arbeit und der Weg vom internationalen Repertoire hin zum „Lokalprodukt“ – also zu jenen Künstler:innen und Szenen, die später sein Berufsleben stark mitbestimmt haben.
Großes Herzstück der Folge sind natürlich die Charts: Wie wurden die Ö3 Austria Top 40 in der „goldenen“ Vor-Streaming-Zeit eigentlich ermittelt? Wie wichtig waren Platzierungen wirklich – und welche Mythen, Tricks und diskreten Wünsche rund um Hitparaden kennt jemand, der das System jahrzehntelang von innen gesehen hat? (Spoiler: Da bleibt kein Auge trocken.)
Und weil bei Reading Rock das „Reading“ nicht nur Deko ist, reden wir auch übers Schreiben: Zahradnik als Autor, Chronist und jemand, der Musikgeschichte nicht nur beobachtet, sondern mitgeschrieben hat – von der Schlagerwelt bis zu großen Namen wie Georg Danzer. Eine Folge voll Business-Backstage, Chart-Geschichten und österreichischer Popgeschichte aus erster Hand.
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Raus aus dem Studio, rein ins echte Leben: Reading Rock on tour liefert diesmal gleich mehrere Schauplätze – und jede Menge Buch- und Szeneluft zum Einatmen. Wolfgang war auf der Indie Buchmesse und hat dort zwei Fixsterne der heimischen Buchwelt vors Mikro geholt: IG-Buchmenschen-Powerfrau Barbara Kadletz und die Wortbereicherin Lisa Mücke. Zwischen Messetrubel, Buchliebe und Branchenrealität geht’s um das, was unabhängige Verlage und Buchmenschen antreibt – und was ihnen im Alltag mitunter auch im Weg steht.
Weiter geht’s zu einer Lesung: Wolfgang war auch bei Nicole List, die ihr erstes Buch „Angst vor Männern“ vorgestellt hat – ein Thema, das hängen bleibt und im Raum spürbar war.
Und weil das alles noch nicht reicht, kommt als dritter Akt ein weltexklusiver Exklusivbericht: Andi Appel war in Laa an der Thaya beim Reading-Rock-Event und bringt extrem authentische Eindrücke direkt aus dem Weinviertel mit. Ein Tour-Special voller Stimmen, Geschichten und echter Begegnungen.
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In dieser Reading Rock-Folge sprechen Gordon und Wolfgang mit David und Daniel von Das Schwarze Herz von Österreich – einer Band, deren Name klingt wie ein Amtstermin, deren Songs aber alles andere als bürokratisch sind. Die Geschichte beginnt (wie es sich gehört) mit einer geretteten Akustikgitarre vom Sperrmüll, führt über frühe Extreme-Metal-Bandversuche, den langen FIRESTORM-„on the road“-Abschnitt und eine Familienpause – bis David 2013 plötzlich mit Mundart-Songs experimentiert und die Reaktionen so stark sind, dass daraus ein neues Kapitel entsteht.
Spannend ist auch die Reading-Rock-Verbindung: Über Kotza und die Laaer RR-Gigs entsteht die Inner Me Experience– und damit eine Linie, die letztlich auch ins „Schwarze Herz“-Universum hineinleuchtet.
Wir reden über das „unhandliche“ Band-Konzept (das gerade deshalb so gut passt), über die Mischung aus Rock-Power und Emotion – und natürlich über die aktuelle Bandwelt rund um „Schall und Rauch“ und die Live-Pläne. Eine Folge über Mundart, Metal-Wurzeln und das schwarze Herz, das trotzdem sehr lebendig schlägt.
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Zum Welttag des Buches wird’s bei Reading Rock nicht nur literarisch, sondern auch richtig musikalisch: Andi und Wolfgang sprechen mit Barbara Kadletz (Hartliebs Bücher) über ihre neue Graphic Novel „Schlurfkatzen“ – und über eine fast vergessene Wiener Subkultur, die in den 1940ern mit Swing, Jazz und Stil gegen Nazi-Ideologie und Verbote angetanzt hat.
„Schlurfkatzen“ bringt diese Geschichte zurück ins Rampenlicht: mit einer Hauptfigur, die Jazz liebt, Konzerte sucht und sich nicht vorschreiben lässt, was „erlaubte“ Musik ist – während um sie herum ein System alles kontrollieren will. Illustriert wurde das Ganze von Jorghi Poll, und genau diese Mischung aus Zeitgeschichte, Rhythmus und Bildsprache macht das Buch so packend.
Im Podcast geht’s außerdem um Barbaras Blick aufs Buchhandeln, ums Schreiben, um Graphic Novels als Erzählform – und um die Frage, warum Popkultur manchmal mehr Widerstandskraft hat als jede Parole.
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Manche Karrieren lassen sich nicht in einer Bio-Zeile fassen. Helmut Bibl, Jahrgang 1955, ist Gitarrist, Studiomusiker, Produzent – und eine der zentralen, aber oft unsichtbaren Figuren der österreichischen Rockgeschichte. Mit 15 Jahren reiste er nach England und kam als ein anderer zurück. Was genau dort passiert ist, erzählt er Gordon McMichael und Wolfgang in dieser Folge.
Die Stationen klingen wie ein Who's who der Wiener Szene: Schoitl AG (Pop-O-Drom-Sieger 1976), Hallucination Company, Andy Baum & The Trix, schließlich Falco – als Lead-Gitarrist – und Drahdiwaberl, dem chaotisch-politischen Kunstprojekt rund um Stefan Weber, das zwischen Kabarett und Krawall schwer zu kategorisieren war. Hinzu kommen Studioaufnahmen u.a. für Supermax und Boris Bukowski sowie Produktionsarbeiten, die seinen Weg vom Sideman zum Klanggestalter im Hintergrund dokumentieren.
Genau darum geht es in dieser Folge: Was bedeutet es, ein Musiker zu sein – und kein Popstar? Bibl hat extrem viel erlebt, stand selten im Rampenlicht und war trotzdem fast überall dabei. Zwischen Deep Purple, Hendrix und Ritchie Blackmore, zwischen Wiener Szene-Chaos und Studioarbeit, zwischen dem, was er hätte sein können, und dem, was er geworden ist – entfaltet sich ein Gespräch über Leidenschaft, Handwerk und die Frage, wie viel ein guter Gitarrist eigentlich wert ist, wenn er immer die zweite Zeile kriegt.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie der Sound einer Ära gebaut wird – von denen, die man selten sieht.
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Manche Podcast-Folgen beginnen mit einem Zufall, der zu gut ist, um erfunden zu sein: Walter Gröbchen kommt ins Reading-Rock-Studio, stellt sein neues Buch „Die guten Kräfte“ vor – und merkt plötzlich, dass seine ehemalige Schule gleich ums Eck liegt. Und nicht irgendeine: Dort wurde er einst ausgerechnet von Stefan Weber (Drahdiwaberl) unterrichtet. Wien, wie es leibt und lebt.
In dieser Folge sprechen Gordon McMichael und Wolfgang mit Gröbchen – Journalist, Verleger, Musikarbeiter – über Popgeschichte als persönliches Archiv und kollektives Gedächtnis: „Die guten Kräfte“ erzählt die Geschichte der österreichischen Popmusik anhand von 100 Songs, von kanonisch bis obskur, von „eh klar“ bis „wie bitte ist das passiert?“.
Es geht um Szenen, Brüche, Lärm, Liebe, Geschmackskämpfe – und um die Frage, warum manche Songs mehr über ein Land erzählen als jede Sonntagsrede. Eine Folge wie ein Spaziergang durch Wiens musikalische Hinterhöfe, mit sehr gutem Soundtrack.
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Manchmal merkt man nach zehn Minuten: Das wird keine „normale“ Folge. Gordon McMichael feiert Geburtstag, Wolfgang sitzt mit am Mikro – und Dietmar Hoscher hat einfach so viel zu erzählen, dass daraus ganz automatisch ein Reading-Rock-XL wird.
Hoscher ist ein Unikat zwischen Gemeindebau und Geistesblitz: Volkswirt, wirtschaftspolitischer Insider (Nationalbank, Parlament, Ministerkabinette), Ex-Nationalrat, lange in Spitzenfunktionen rund um Casinos Austria – und sechs Jahre im ORF-Stiftungsrat, davon vier als Vorsitzender. Gleichzeitig ist er eine feste Größe im Blues-Universum: seit Jahrzehnten Musikjournalist (u.a. Concerto), Radiomensch, Festivalmacher (Bluesfestival Wien, Vienna Blues Spring), Mitgründer der European Blues Union – und sogar im Umfeld der Blues Foundation in Memphis aktiv.
Dazu kommen Bücher, Fotoausstellungen und seit 2021 sein Label Blind Rope Records, gegründet nach einem sehr persönlichen Wendepunkt. Und weil das Leben sonst zu einfach wäre: Rapid ist bei Hoscher nicht Hobby, sondern Weltanschauung.
🎧 Eine Überlänge-Folge voller Schmäh, Tiefgang, Blues und Geschichten, die man so nicht erfinden könnte.
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Krimiautor, Drehbuchprofi – und Metalfan mit echter Bühnenerfahrung: In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Bastian Zach. Geboren in Leoben, aufgewachsen in Salzburg und seit dem Studium an der Graphischen in Wien daheim, hat Zach sich als Schriftsteller und Drehbuchautor ein beeindruckend breites Feld erarbeitet – von Romanen und Kurzgeschichten bis zu international erfolgreichen Filmprojekten.
Im Gespräch geht’s um den Weg zum Schreiben (und davon leben), um Routine, Deadlines, Druck und Schreibblockaden – aber auch um die Kunst des Co-Writings: Bastian bildet mit Matthias Bauer das Autorenduo Zach/Bauer und gibt Einblicke, wie gemeinsames Schreiben wirklich funktioniert.
Natürlich sprechen wir auch über seine aktuellen Bücher: die Wien-Krimireihe „Donaumelodien“ (inkl. neuestem Band) – und den Metal-Krimi „Death Over Wacken“, in dem zwischen Riffs, Klischees und Festivalwahnsinn ein ziemlich mörderischer Plot lauert. Und ganz zum Schluss klären wir noch eine Legende: Wie kommt man bitte mit Iron Maiden auf die Bühne? Eine Folge zwischen Schreibmaschine, Thriller-Tempo und Metal-Backstage.
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Der Begriff „Legende“ wird oft zu schnell gezückt – bei Rainer Krispel passt er. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit einem der umtriebigsten „Musikarbeiter“ des Landes: Sänger, Musiker, Veranstalter, Booker, Schreiber – und, und, und.
Ausgehend von Linz, Kapu und Subkultur-Sozialisation geht’s über die Jahre, in denen in Szenen alles eins war: Band, Konzert, Text, Nachtbus. Rainer erzählt von seinen Stationen in Wien (Chelsea, Arena, Szene), von Punk/Hardcore als Lebensader – und von Projekten wie Target of Demand und Seven Sioux bis hin zu seinen aktuellen Releases: der 7-Sioux-„Vinyl only“-Platte Alligator Patrol und der neuen Formation POST, die ihr Debütalbum Go Boomer Go! live präsentiert.
Dazu sprechen wir über Schreiben (Fanzines, OX, Augustin/Musikarbeiter), übers Dranbleiben ohne Musikfunktionär-Filter – und über die Frage, wie man so viele Rollen unter einen Hut bekommt, ohne dabei den Schmäh zu verlieren. Eine Folge voller Szene-Geschichte, Gegenwart und Krispel-Kanten.
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Wenn man in Österreich über Blues spricht, landet man früher oder später bei einem Namen: Erik Trauner. In dieser Reading Rock-Folge begrüßen Wolfgang und Gordon den Gründer und Fixpunkt der Mojo Blues Band – einen Musiker, der seit Jahrzehnten als „Wanderprediger des Blues“ zwischen Wien, Europa und den USA unterwegs ist und dessen Arbeit sogar mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich gewürdigt wurde.
Im Gespräch geht es um Trauners Weg vom späten Gitarrenstart zur internationalen Blues-Institution, um seinen unverwechselbaren Stil zwischen Chicago-Blues, Louisiana-Vibes und Country – und um die besondere Kunst, mit wenigen Tönen maximal viel zu sagen.
Dazu sprechen wir über die Mojo Blues Band als klingendes Gütesiegel, über unzählige Kollaborationen mit Blues-Größen (von Red Holloway bis Louisiana Red), über Live-Magie, Humor zwischen den Songs – und darüber, warum beim Blues am Ende immer das Leben aus dir sprechen muss. Eine Folge voller Groove, Geschichten und echter „Mojo“-Energie.
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Man muss ihn nicht vorstellen – und genau deshalb tun wir’s trotzdem: In dieser Reading Rock-Folge haben Wolfgangund Andi den österreichischen Allround-Künstler Reinhold Bilgeri zu Gast. Ein Gespräch über 60 Jahre Bühne, über die wilden Zeiten von Clockwork (inklusive großer Gigs und großer Anekdoten) und über den Weg vom Popstar der 80er/90er in die Welt von Büchern und Filmen.
Natürlich geht’s auch um seine literarischen und filmischen Arbeiten: vom Bestseller „Der Atem des Himmels“ und dessen Weg zur Verfilmung bis zu Projekten wie „Alles Fleisch ist Gras“ und „Erik & Erika“ – und wie Bilgeri seine Stoffe findet, entwickelt und durch alle Hürden bis zur Ausstrahlung bringt.
Dazu sprechen Wolfgang und Andi über Songwriting, kreatives Arbeiten in drei Disziplinen, die Musikindustrie „damals vs. heute“ – und was nach all dem noch kommt. Eine Folge voller Geschichten, Blickwinkel und Bilgeri-Energie.
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Er nennt sich selbst „Randzonenforscher“ – und wer seine Texte kennt, weiß: Das ist keine Koketterie. In dieser Reading Rock-Folge sprechen Andi und Wolfgang mit Clemens Marschall über Wiens schillernde (und oft brutale) Parallelwelten, über Recherchearbeit, Archivstaub und echte Zeitzeugengespräche.
Im Zentrum steht sein aktuelles Buch Wilde Wanda – die Biografie von Gertrude „Wanda“ Kuchwalek, Wiens legendärer (und berüchtigter) Zuhälterin: ein Leben zwischen Exzess, Macht und Abgrund.
Dazu geht’s zurück zu Rokko’s Adventures, wo Marschall seit Jahren skurrile Figuren und Milieus porträtiert – von „Menschen, Tieren, Sensationen“ bis zu urbanem Wahnsinn.Und weil Wien mehr ist als Nostalgie-Kulisse, sprechen wir auch über seine Projekte mit Klaus Pichler, etwa Golden Days Before They End, sowie über die „Golden (Porno) Days“ rund um Edition Privat: Claudias und Rudis Wien intim. Ein Gespräch, das tief reinleuchtet, ohne zu verklären.
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Wann hast du das letzte Mal etwas konsumiert, bei dem du heilfroh warst, dass dein Spotify-/Netflix-/Amazon-Account nicht öffentlich einsehbar ist? Genau. Willkommen bei Reading Rock: Guilty Pleasures. In dieser Folge setzen sich Wolfgang, Andi und Gordon zusammen, um das zu tun, was man im öffentlichen Musikleben sonst tunlichst vermeidet: peinliche Vorlieben zugeben – ohne Ausreden, ohne „ironisch gemeint“ und ohne Fluchtweg.
Es geht um die großen Fragen: Ab wann wird ein harmloser Genuss zum Guilty Pleasure – wenn es objektiv schlecht ist, oder wenn es einfach nicht zu deinem Image passt? Ist es etwas, das man heimlich liebt, oder öffentlich verleugnet? Und was ist eigentlich peinlicher: dein schlimmster Song – oder dass du gar keinen hast?
Natürlich bleiben nicht nur die Hosts nackt im Wind: Auch andere Reading-Rock-Gäste haben die Hosen runtergelassen und ihre persönlichen Schamperlen gedroppt – von Pop-Sünden bis Film-Trash, von Print-Laster bis „Warum kann ich das mitsingen?!“. Plus: ein gnadenloser Guilty-Pleasures-Wissenstest, bei dem die Würde schneller stirbt als der letzte Rest Credibility. Doch keine Sorge: Wir verpetzen euren Verlauf nicht.
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Er schreibt über laute Gitarren ebenso souverän wie über leise Zwischentöne der Gesellschaft: In dieser Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit Robert Fröwein. Der gebürtige Grazer lebt und arbeitet in Wien und prägt seit vielen Jahren als Musikredakteur der Kronen Zeitung die Berichterstattung über nationale und internationale Acts.
Im Gespräch geht es um Roberts Weg vom frühen Online-Musikjournalismus über Magazine und ORF-Beiträge bis hin zur Arbeit bei Österreichs größter Tageszeitung. Wir reden über Heavy Metal und Pop, über Interviewführung, redaktionelle Verantwortung und darüber, wie sich Musikjournalismus in den letzten Jahren verändert hat.
Auch sein Buch „Ein Leben voller Abzweigungen“ kommt zur Sprache – ein Blick auf Uber-Taxifahrer in Wien, auf Migration, Begegnungen und gesellschaftliche Realitäten abseits der Musikseiten.
Eine Folge über Musik, Menschen und das Erzählen von Geschichten zwischen Subkultur und Massenmedium.
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