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Immuntherapien haben die Behandlung des Melanoms grundlegend verändert und vielen Patientinnen und Patienten neue Perspektiven eröffnet. Doch mit der Wirksamkeit kommen auch besondere Herausforderungen: immunvermittelte Nebenwirkungen, die einer ganz eigenen Logik folgen und sich in Mechanismus und Management deutlich von denen anderer Therapieformen unterscheiden.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was passiert, wenn das Immunsystem nicht nur den Tumor, sondern auch den eigenen Körper angreift und wie man diese Nebenwirkungen rechtzeitig erkennt und beherrscht.
Gemeinsam mit unserer Expertin Frau Prof. Friedegund Meier gehen wir den Fragen nach,
• welche Nebenwirkungen im klinischen Alltag aktuell die größten Herausforderungen darstellen und warum gerade diese
• welche Rolle die frühe Erkennung für den weiteren Therapieverlauf spielt und wie die Balance zwischen konsequentem Nebenwirkungsmanagement und dem Erhalt der onkologischen Wirksamkeit gelingt
• wie das konkrete Management typischer immunvermittelter Nebenwirkungen aussieht, von der Haut über den Gastrointestinaltrakt bis zum endokrinen System, inklusive der Eskalation von supportiven Maßnahmen zur systemischen Immunsuppression
• und welche interdisziplinären Strukturen sich dabei besonders bewährt haben.
Dabei kommen auch persönliche Erfahrungen und Einblicke aus dem klinischen Alltag nicht zu kurz, denn wir möchten nicht nur die Expertise, sondern auch den Menschen hinter der Expertin sichtbar machen.
Die Folge richtet sich an alle, die sich einen fundierten Überblick über das Nebenwirkungsmanagement moderner Immuntherapien verschaffen möchten, von Studierenden über Ärztinnen und Ärzte bis hin zu interessierten Patientinnen und Patienten.
Ein wertvoller Einblick für alle, die verstehen möchten, wie sich Wirksamkeit und Sicherheit in der modernen Melanomtherapie in Einklang bringen lassen. -
Wie wird aus einer Beobachtung im klinischen Alltag eine fundierte wissenschaftliche Fragestellung? In dieser Folge nehmen wir euch mit auf den Weg von der ersten Idee bis zur Umsetzung einer klinischen Studie.
Wir sprechen darüber, welche Studiendesigns es gibt und wie sich Versorgungsforschung von randomisierten Studien unterscheidet und was das für die Aussagekraft der Ergebnisse bedeutet. Außerdem werfen wir einen Blick auf die zunehmende Bedeutung großer Datensätze und Register, insbesondere in der dermatoonkologischen Forschung.
Wir gehen zudem in die Tiefe der Studienplanung und klären, wie Endpunkte, Einschlusskriterien und Fallzahlen definiert werden.
Natürlich geht es auch um die Herausforderungen: typische Fallstricke, ethische Aspekte, Finanzierung und die zeitliche Diskrepanz zwischen der Durchführung und der Entwicklung neuer Medikamente.
Neben fachlichen Einblicken erwarten euch auch persönliche Erfahrungen unseres Experten Dr. Peter Mohr, denn wir möchten nicht nur die Expertise, sondern auch den Menschen hinter der Expertin bzw. dem Experten sichtbar machen. -
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In unserer ersten Folge widmen wir uns den Grundlagen der Dermatoonkologie.
Was genau ist eigentlich ein Hauttumorzentrum (HTZ)?
Welche modernen Therapieformen stehen heute zur Verfügung?
Und worin unterscheiden sich Immuntherapien von zielgerichteten Therapien?
Gemeinsam schaffen wir einen verständlichen Einstieg in die Strukturen und Behandlungsstrategien der dermatoonkologischen Versorgung. Wir sprechen darüber,
• was ein HTZ ausmacht und welche Rolle es in der Patientenversorgung spielt
• welche Therapieoptionen aktuell zum Einsatz kommen
• und wie sich Immuntherapien und zielgerichtete Therapien in Wirkmechanismus und Anwendung unterscheiden.
Dabei kommen auch persönliche Erfolgsgeschichten und Einblicke nicht zu kurz – denn wir möchten nicht nur die Expertise, sondern auch den Menschen hinter der Expertin bzw. dem Experten kennenlernen.
Die Folge richtet sich an alle, die sich einen Überblick über das Fachgebiet verschaffen möchten – von Studierenden über Ärztinnen bis hin zu interessierten Patientinnen.
Ein idealer Start für alle, die die Dermatoonkologie besser verstehen möchten.