Episódios

  • Warum tut etwas weh, obwohl im Gewebe vielleicht gar nichts kaputt ist?

    In dieser Folge von AmygdaBLA geht es um Schmerz und die Frage, warum Schmerz nicht einfach nur ein Signal aus Muskeln, Gelenken, Bandscheiben oder anderen Strukturen ist. Kevin erklärt, warum Schmerz als Schutzentscheidung des Gehirns verstanden werden kann und weshalb Schmerz nicht automatisch bedeutet, dass etwas beschädigt ist.

    Dabei geht es um Nozizeption, Sinnesinformationen, Erfahrungen, Erwartungen, Stress, Schlaf, Ernährung, Bewegung, soziales Umfeld und die Frage, warum Befunde und Beschwerden nicht immer zusammenpassen. Außerdem zeigt Kevin, warum neurozentriertes Training einen spannenden Blick auf Schmerz eröffnet: Nicht über Zauberei oder Wunderversprechen, sondern über bessere Informationen für das Nervensystem.

    Du erfährst, warum Schmerz immer real ist, warum du dir Schmerzen nicht einbildest und weshalb es sich lohnen kann, nicht nur auf die schmerzende Struktur zu schauen, sondern auf das gesamte System dahinter.

    AmygdaBLA ist der Podcast über das Gehirn und neurozentriertes Training. Hier sprechen wir über Bewegung, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und darüber, wie kleine neuronale Impulse große Veränderungen auslösen können.

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  • Warum schielt man eigentlich beim neurozentrierten Training?

    In dieser Folge von AmygdaBLA geht es um die sogenannte Augenliegestütze, also die kontrollierte Engstellung der Augen. Diese Fähigkeit nennt man Konvergenz und spielt unter anderem beim Lesen, Arbeiten am Bildschirm, beim Sport und bei präzisen Bewegungen eine wichtige Rolle.

    Kevin erklärt, warum Augenbewegungen im neurozentrierten Training so spannend sind, welche Verbindung sie zu Hirnstamm, Mittelhirn, Aufmerksamkeit, Gleichgewicht, Körperkontrolle sowie Nacken- und Schulterthemen haben können. Dabei wird auch klar: Die Augenliegestütze ist kein Wundermittel und keine eierlegende Wollmilchsau, sondern ein mögliches Werkzeug in einem komplexen System.

    Du erfährst, wie die Übung grundsätzlich funktioniert, warum sie bei manchen Menschen positive Effekte haben kann und weshalb man sie bei Schwindel, Überforderung, starkem Schwitzen oder einer Vorgeschichte mit Kopfverletzungen vorsichtig einsetzen sollte.

    AmygdaBLA ist der Podcast über das Gehirn und neurozentriertes Training. Hier sprechen wir über Bewegung, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und darüber, wie kleine neuronale Impulse große Veränderungen auslösen können.

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  • Gleichgewicht ist viel mehr als nur die Fähigkeit, auf einem Bein zu stehen oder nicht umzufallen.

    In dieser Episode von AmygdaBLA geht es darum, warum unser Gleichgewicht eine zentrale Grundlage für Bewegung, Stabilität, Kraftentwicklung, Sicherheit und Leistungsfähigkeit ist. Ich erkläre, warum klassisches Gleichgewichtstraining mit Einbeinstand oder Wackelbrett zwar nicht falsch ist, aber oft zu kurz greift.

    Denn aus neurozentrierter Sicht entsteht Gleichgewicht nicht nur in den Füßen, sondern vor allem durch das

    Zusammenspiel von drei wichtigen Systemen:

    Propriozeption, also unsere Körperkarte,
    das vestibuläre System, also unser Gleichgewichtsorgan im Innenohr,
    und das visuelle System, also unsere Augen.

    Wenn eines dieser Systeme nicht sauber arbeitet, kann das Gehirn Unsicherheit wahrnehmen und mit typischen Kompensationen reagieren: mehr Muskelspannung, steifere Bewegungen, kürzere Schritte, Unsicherheit, Nackenverspannungen oder eingeschränkte Beweglichkeit.

    In der Folge erfährst du:

    warum Gleichgewicht mehr ist als Einbeinstand und Wackelbrettwelche Rolle Körperkarte, Innenohr und Augen spielenwie das Gehirn Gleichgewicht erzeugtwarum Unsicherheit häufig zu Spannung und Steifigkeit führtworan du propriozeptive, vestibuläre und visuelle Defizite erkennen kannstwelche einfachen Übungen du nutzen kannst, um dein Gleichgewicht neurozentriert zu trainieren

    Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du viele theoretische Grundlagen, Tests und praktische Übungen in meinem Buch:

    „Neuronales Training für ein besseres Gleichgewicht“
    https://www.dersportverlag.de/detailview?no=137962

    Neuro-Trainer finden:

    https://artztneuro.com/pages/trainer?srsltid=AfmBOorcgQtTt3xDCRAbpE0NdLjy4w3mxlxPGVQ4I6rN3Fb2-mgBs6f8

    Viel Spaß beim Hören, Kommentieren und Weiterdenken. Und wie immer gilt: Manchmal reicht ein kleiner neuronaler Impuls, um große Veränderungen auszulösen.

  • Was ist neurozentriertes Training und warum spielt das Gehirn dabei eine so zentrale Rolle?

    In dieser ersten Folge von AmygdaBLA erklärt Kevin Grafen die Grundlagen des neurozentrierten Trainings. Es geht darum, warum Bewegung, Schmerz, Spannung, Kraft und Leistungsfähigkeit nicht nur im Muskel oder im Gelenk entstehen, sondern immer im Zusammenspiel mit dem Nervensystem betrachtet werden sollten.

    Du erfährst, wie das Gehirn Informationen aus dem Körper und der Umwelt verarbeitet, warum Wahrnehmung individuell ist und weshalb Training und Therapie oft präziser werden können, wenn man gezielt an den sensorischen Informationen arbeitet, die dem Nervensystem zur Verfügung stehen.

    In dieser Folge geht es um:

    • Was neurozentriertes Training bedeutet

    • Warum das Gehirn im Mittelpunkt von Bewegung und Schmerz steht

    • Das Input-Interpretation-Output-Modell

    • Warum Sinnesorgane für Training und Therapie so wichtig sind

    • Wie neurozentrierte Ansätze klassische Trainings- und Therapieformen ergänzen können

    Mehr von Kevin:

    Homepage: www.kevingrafen.de

    Instagram: @kevin_grafen

    AmygdaBLA auf Instagram: @amygdabla

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