Episodios
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Diese Podcast-Folge nimmt am Wettbewerb Fast Forward Science #FSS in der Kategorie #AudioAward teil: http://www.fastforwardscience.de
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Was hilft bei Traumata? Was kann man gegen Rechtsextremismus tun? Und wie spricht man in Kinderbüchern am besten über Politik? Für diese Sonderfolge haben NICHT WIR die Fragen gestellt, sondern IHR!
Dafür war Moderation Vinz Rauchhaus auf dem Campus unterwegs und hat euch gefragt, was ihr schon immer von einer Wissenschaftlerin oder einem Wissenschaftler wissen wolltet. Beantwortet haben eure Fragen die Psychologin Heide Glaesmer, der Sozialpsychologe Oliver Decker und die Literaturwissenschaftlerin Anna Stemmann.
Die drei Gespräche verbindet eine ganz große Fragestellung: Kann die Wissenschaft eigentlich all unsere Fragen beantworten? Hat Wissenschaft also Main Character-Qualitäten in unserer Gesellschaft?
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Wie hat euch die Folge gefallen? Schreibt uns an [email protected] oder bei Instagram @unileipzig!
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HINWEIS: In dieser Folge sprechen wir u. a. über das Thema Trauma. Solltest du selbst Erfahrungen damit haben und auf der Suche nach Unterstützung sein, empfehlen wir dir die folgenden Anlaufstellen (in Leipzig):
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig: https://www.uniklinikum-leipzig.de/einrichtungen/psychiatrie-psychotherapie
Psychotherapeutische Hochschulambulanz Universität Leipzig: https://www.lw.uni-leipzig.de/wilhelm-wundt-institut-fuer-psychologie/arbeitsgruppen/klinische-psychologie-und-psychotherapie/psychotherapeutische-hochschulambulanz-fuer-erwachsene
Psychosoziale Beratungsstelle des Studentenwerks Leipzig: https://www.studentenwerk-leipzig.de/beratung-soziales/psychosoziale-beratung/
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Wissenschaftliche Quellen zum Nachlesen:
Seidler, G. H., Freyberger, H. J., Glaesmer, H., Gahleitner, S.B. (Hrsg.).
Handbuch der Psychotraumatologie (2019)
https://katalog.ub.uni-leipzig.de/Record/0-1757884548
Decker, O., Kiess, J., Heller, A., Brähler, E. (Hrsg.).
Vereint im Ressentiment: Autoritäre Dynamiken und rechtsextreme Einstellungen (Leipziger Autoritarismus Studie 2024)
https://katalog.ub.uni-leipzig.de/Record/0-1909350273
Stemmann, Anna
Räume der Adoleszenz: Deutschsprachige Jugendliteratur der Gegenwart in topographischer Perspektive (2019)
https://katalog.ub.uni-leipzig.de/Record/0-168664132X
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Konzept und Redaktion: Nancy Haustein (Zentrale Studienberatung), Nina Vogt (Stabsstelle Universitätskommunikation)
Moderation und Schnitt: Vinz Rauchhaus (Student:in)
Mehr Wissen auf die Ohren gibt es hier: https://www.uni-leipzig.de/podcast
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#FastForwardScience #Wissenschaft #LeipzigStudieren #UniLeipzig #Podcast -
In Leipzig klingt und singt es, denn: Leipzig ist eine Musikstadt. Niemand kann besser erklären, woran das liegt, als Stefan Keym, Professor für Musikwissenschaft an der Uni Leipzig. Schon als Achtjähriger hat er Oper gehört, heute beschäftigt er sich mit der Geschichte der Musikverlage in Leipzig und damit, wie Musik zwischen Kulturen wandert und sich kreuzt. Hier erzählt er, ob er lieber Dur oder Moll mag, was er von Taylor Swift hält und auf welches Konzert er sich gerade am meisten freut.
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¿Faltan episodios?
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Am Beginn des Studiums kann das Uni-Leben ganz schön verwirrend sein – nicht nur räumlich – sondern auch ganz allgemein: Welche Kurse muss ich belegen? Wie organisiere ich mich richtig? Und wie oft muss ich mein Waschbecken putzen? Benjamin, Natalie und Tuan sind Studienbotschafter:innen und haben ihren Studienbeginn schon lange hinter sich. Hier verraten sie, was ihre größten Fehler im Studium waren und welche Viertel man bei der WG-Suche meiden sollte.
Infos zum Studienstart: www.uni-leipzig.de/studienstart
Infos zu den Studienbotschafter:innen: www.leipzig-studieren.de/studienbotschafter -
Viele von uns kennen sie: die Angst vor Fake News und Desinformation. Aber wie verbreitet ist Desinformation in den Medien überhaupt? „Kaum verbreitet“, meint Christian Pieter Hoffmann. Er ist Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig und erklärt: „Nur etwa 0,15 % der Medieninhalte können als Desinformation gewertet werden.“ Warum reden wir trotzdem so viel über Fake News? Und bedeutet das, Desinformation ist ungefährlich?
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Leipzig ist DER deutsche Hotspot für Esoterik und Spiritualität: Stimmt nicht? Vor hundert Jahren schon! Die Religionswissenschaftlerin Bernadett Bigalke beschäftigt sich unter anderem mit der Geschichte spiritueller Bewegungen und sie weiß: Yoga, Meditation, Vegetarismus – das hat es alles schon gegeben. In dieser Folge spricht sie über spirituelle Postbeamte, über Wunderheilung und sie erklärt, wie viele Wunder man vollbringen muss, um heiliggesprochen zu werden.
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Proteinpulver, Energieriegel, Iso-Drinks – „für die meisten nicht zu empfehlen“, findet Juliane Heydenreich. Sie ist die erste Professorin für Sporternährung in Deutschland. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, wie sich vor allem Spitzensportler:innen möglichst gesund und nachhaltig ernähren können. Hier erklärt sie, was heute noch oft schiefläuft und in welcher Sportart es besonders streng beim Essen zugeht.
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Jeden Morgen wärmt unser Podcastgast Michael Fuchs seine Stimme für den Tag auf. Denn: Für seinen Beruf ist eine gut funktionierende Stimme wichtig – er ist Sänger und Professor für Stimmmedizin an der Universität Leipzig. Damit ist klar: Die menschliche Stimme ist sein Spezialgebiet. In der Folge erklärt er, was eine gesunde Stimme ausmacht, warum wir unseren Eltern so ähnlich klingen und wie es kommt, dass Frauen heute tiefer sprechen als früher. Außerdem verrät er seine liebsten Stimmübungen für den Alltag.
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Sushi, Manga, Anime – mit Japan verbinden wir viele Klischees, aber was ist da eigentlich dran? Japanolog:innen versuchen, einen realistischen Blick auf Japan zu gewinnen. Eine von ihnen ist Dr. Dorothea Mladenova. Sie forscht vor allem zum Umgang mit dem Tod in Japan. Hier erzählt sie von Beerdigungsmessen in Japan, sie erzählt, was sie am meisten überrascht hat, als sie das erste Mal in Japan war und sie erklärt, wie schwer Japanisch tatsächlich ist.
Zum Bachelor „Japanologie“: https://www.uni-leipzig.de/studium/vor-dem-studium/studienangebot/studiengang/course/show/japanologie-b-a
Zum Master „Japanologie“: https://www.uni-leipzig.de/studium/vor-dem-studium/studienangebot/studiengang/course/show/japanologie-m-a
Mehr zum Thema Japan erfahren?
Artikel im Leipziger Universitätsmagazin „Wie man in Japan das eigene Lebensende plant“: https://magazin.uni-leipzig.de/das-leipziger-universitaetsmagazin/artikel/wie-man-in-japan-das-eigene-lebensende-plant-2024-02-29
Dorothea Mladenovas Buch „Selbstoptimierung bis in den Tod“: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6741-7/selbstoptimierung-bis-in-den-tod
Podcast „Japan und dann das“: https://www.podcast.de/podcast/3062590/japan-und-dann-das
Das Japanische Haus e.V. Leipzig: https://djh-leipzig.de -
Es gibt viele Gründe, warum Menschen einen Doktor machen. Hier erzählt die Ethnologin Sophia Wagemann von ihren Gründen – und was sie an ihrer Doktorarbeit über die Geschichte der Antibabypille trotz aller Herausforderungen begeistert.
Mehr Infos zum Thema Promovieren:
Promovieren an der Uni Leipzig: https://www.uni-leipzig.de/forschung/wissenschaftliche-laufbahn/promotion
Graduiertenakademie Leipzig: https://www.ga.uni-leipzig.de/
ZEIT Campus Ratgeber Promotion: https://www.zeit.de/campus/ratgeber-promotion/index
Gute Betreuung in der Promotion: https://www.ga.uni-leipzig.de/qualitaetsentwicklung/gute-betreuung -
Was macht den Menschen zum Menschen? Auf die Frage gibt es religiöse, moralische, rechtliche und medizinische Antworten – aber auch verhaltensbiologische. In dieser Podcastfolge erzählt die Primatenforscherin Katja Liebal, welches Verhalten sie trotz jahrelanger Suche noch bei keinem anderen Tier beobachten konnte. Außerdem erklärt sie, wie sich Zoo-Affen von wilden Affen unterscheiden und wie sie versucht, Forschung gerechter zu machen. Und sie verrät, was ihr Lieblingskuscheltier als Kind war.
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Gab es nicht gestern noch Tamagotchis? Und plötzlich kann ChatGPT ganze Hausarbeiten schreiben. Nichts scheint sich so schnell zu verändern wie die digitale Welt, aber wie kann unsere Rechtsprechung da Schritt halten? Und: Können unserer Gesetze mit KI, Big Data und Co. mithalten? „Ja“, meint Prof. Dr. Boris Paal. Der Jurist beschäftigt sich mit Informationsrecht, Daten- und Medienrecht und findet: „Wir müssen keine Angst vor digitalem Fortschritt haben.“ Aber, Herr Professor Paal, wo bekommen selbst Sie Bauchschmerzen?
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Gibt es außerirdisches Leben? Bernd Abel ist Professor für Technische Chemie an der Universität Leipzig und er glaubt: Ja, das könnte es geben! Mit seiner Forschung setzt er alles daran, dieses Leben zu finden. Den Saturnmond Enceladus hat er dabei besonders im Visier: Er möchte herausfinden, ob es dort unter einer dicken Eisschicht die chemischen Voraussetzungen für Leben gibt. Im Gespräch erzählt Bernd Abel, wonach genau Astrochemiker:innen im Weltall suchen und welche intelligente Technik ihnen dabei hilft.
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Weißt du, warum Leipzig „Leipzig“ heißt? Der Name leitet sich von „Lipa“ ab, dem sorbischen Wort für „Linde“. Sorbisch wird weltweit nur hier gesprochen, von einer Minderheit in Sachsen und Brandenburg; aber: die Sprache droht auszusterben. Eduard Werner will das nicht zulassen. Er ist Professor an der Universität Leipzig und widmet seine Forschung der sorbischen Sprache und Kultur. Hier erklärt er, warum Sorbisch bedroht ist und was jede:r einzelne dagegen tun kann.
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Politische Bildung ist viel mehr als nur die Inhalte aus dem Sozialkundeunterricht. Nina Kolleck kennt sich damit aus wie keine andere. Im Podcast spricht sie aber nicht nur über politische Bildung, sondern auch über ihre Forschung und sie erklärt, was man am besten studieren sollte, um Politiker:in zu werden. Spoiler: Politikwissenschaft ist es nicht.
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Etwa 750.000 Menschen leben in Frankfurt am Main. Ähnlich viele Menschen sprechen weltweit Walisisch. Einer dieser Menschen ist Sabine Asmus. Sie unterrichtet keltische Sprachen im Studiengang Europäische Minderheitensprachen. Was sie so fasziniert an Sprachen, die man so selten anwenden kann, verrät sie im Gespräch. Außerdem berichtet sie von ihren Erlebnissen mit walisischen Milchmännern und der Schwierigkeit, mit Minderheitensprachen Geld zu verdienen.
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In staubigen Archiven nach der einen Zeitungsausgabe wühlen, stundenlang Bücher wälzen auf der Suche nach Referenzen: Sieht so geisteswissenschaftliche Forschung aus? Nicht mehr lange, meint Manuel Burghardt, Professor für Computational Humanities. Mithilfe digitaler Methoden kann man schon jetzt die richtige Zeitungsausgabe in Sekunden finden und Referenzen in tausenden Büchern mit nur wenigen Klicks. Wie das die geisteswissenschaftliche Arbeit verändert, erklärt Manuel Burghardt im Gespräch.
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