Episodes
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Europa befindet sich in einer Phase tiefgreifender sicherheitspolitischer Umbrüche. Der Krieg in der Ukraine, die anhaltenden Debatten über Europas strategische Autonomie sowie die wachsenden Spannungen im transatlantischen Verhältnis verändern die Grundlagen der bisherigen Sicherheitsordnung. Die USA ziehen sich schrittweise aus ihrer Rolle als Sicherheitsgarant Europas zurück, reduzieren Truppen und setzen stärker auf andere Regionen wie den Indopazifik. Gleichzeitig wächst der Druck auf Europa, eigenständiger zu handeln. Die Ukraine spielt dabei eine Schlüsselrolle: Ohne ihre Verteidigungsfähigkeit ist europäische Sicherheit kaum denkbar. Gleichzeitig bleibt ihr Weg in EU und NATO offen, aber unsicher. Die Beitrittsverhandlungen laufen, doch das Ringen um Reformen, politische Risiken und offene Sicherheitsfragen zeigen, wie komplex dieser Prozess ist. Wie tragfähig ist die transatlantische Partnerschaft noch und welche Rolle sollte Deutschland künftig in der internationalen Sicherheitspolitik übernehmen? Welchen Stellenwert nimmt die Schwarzmeerregion für die europäische Sicherheitsarchitektur ein? Kann die EU-Integration der Ukraine beschleunigt werden, ohne den Prozess zu überfordern? Über diese und weitere Fragen sprechen wir mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie ist die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung., Bundesministerin a. D., Ministerpräsidentin a. D., ehem. Vorsitzende der CDU Deutschlands.
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Wie geht es weiter in Ungarn?
Sechzehn Jahre Viktor Orbán – viele Jahre voller Korruption, Machtmissbrauch und Blockadehaltung auf europäischer Bühne.
Am 12. April 2026 wurde das von Orbán selbst ausgerufene illiberale System beseitigt – und zwar auf ganz demokratischem Weg: an der Wahlurne!
Für Ungarn beginnt nach der Abwahl Orbáns eine neue Zeitrechnung. Ein echter Systemwechsel, der nun gelungen ist. Doch wer ist dieser Mann, der das geschafft hat? Péter Magyar – einst Teil des Systems, heute sein schärfster Gegner. Er gilt als die große Hoffnung für den politischen Neustart in Ungarn.
Doch wie tiefgreifend wird dieser Wandel wirklich sein?
Mit welchen Vorhaben will er das Land wieder nach vorne bringen?
Was bedeutet der Machtwechsel für die EU?
Und was wird eigentlich aus Viktor Orbán?
Darüber spricht Magdalena Falkner mit Hans-Hartwig Blomeier, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ungarn. -
Missing episodes?
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Der Krieg rund um Iran und die Eskalation in der Straße von Hormus zeigen, wie verwundbar die Weltwirtschaft geworden ist. Ölpreise steigen, Frachtschiffe ändern ihre Routen und globale Lieferketten geraten unter Druck.
Doch die Straße von Hormus ist nur ein Beispiel für ein größeres geopolitisches Muster: Handelsrouten, Rohstoffe und technologische Abhängigkeiten werden zunehmend zu strategischen Machtinstrumenten.
Wie abhängig ist die Weltwirtschaft von wenigen kritischen Knotenpunkten? Welche Rolle spielen Rohstoffe für technologische Souveränität und die Energiewende? Und verändert sich gerade das Grundprinzip der Globalisierung?
Darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcasts mit Christian Hübner, Leiter der Abteilung Globale Ressourcen und Nachhaltigkeit der Konrad-Adenauer-Stiftung -
Die politische Mitte in Europa steht unter wachsendem Druck. Veränderte Mehrheitsverhältnisse, zunehmende Wählerbewegungen und erstarkende politische Ränder fordern das Gleichgewicht heraus. Was lange als verlässlicher Stabilitätsanker galt, verliert an Bindekraft.
Insbesondere Mitte-Rechts-Parteien sehen sich dabei mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: Sie müssen integrativ wirken und zugleich klare politische Positionen vertreten.
Nationale Interessen gewinnen an Gewicht, während die Koordination innerhalb der politischen Mitte komplexer wird. Parallel dazu nimmt der Einfluss rechtspopulistischer Kräfte zu – und mit ihm die strategische Frage, ob Abgrenzung oder Einbindung der zielführendere Umgang ist.
Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen: Sie betreffen die politische Handlungsfähigkeit der Europäischen Union ebenso wie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Institutionen.
Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Verändert der Rechtsruck in Europa die Agenda der EU? Wie belastbar ist die politische Mitte aktuell? Und welche Strategien sind im Umgang mit populistischen Akteuren tatsächlich wirksam?
Darüber spricht Magdalena Falkner mit Klaus Welle, Vorsitzender des Akademischen Rats des Wilfried Martens Centre for European Studies und ehemaliger Generalsekretär des Europäischen Parlaments. -
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat eine neue Eskalationsstufe erreicht – militärisch, politisch und wirtschaftlich.
Im Zentrum steht nicht nur die Frage nach Zielen und Strategien, sondern auch eine der sensibelsten Regionen der Welt: die Straße von Hormus, ein Schlüsselpunkt für den globalen Energiehandel.
Wie klar sind die strategischen Ziele der beteiligten Akteure?
Wie wirksam sind die militärischen Angriffe tatsächlich?
Und welche Risiken ergeben sich daraus für die Region – und für Europa?
Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Nahost-Experten Dr. Thomas Volk, Leiter der Abteilung Naher Osten und Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung. -
Der Sahel steht an einem geopolitischen Wendepunkt: Militärregime festigen ihre Macht, neue Allianzen entstehen – und internationale Akteure wie die USA, Russland, die Türkei und die Golfstaaten bauen ihren Einfluss gezielt aus. Während sich einige Staaten vom Westen abwenden, verschieben sich die Kräfteverhältnisse in einer ohnehin fragilen Region spürbar.
Die Region gilt inzwischen als globales Epizentrum des Terrorismus. Mehr als die Hälfte aller terrorbedingten Todesfälle weltweit entfällt auf den Sahel. Terrororganisationen breiten sich weiter aus – und bedrohen zunehmend auch die stabileren Küstenländer Westafrikas.
Gleichzeitig wachsen die strukturellen Spannungen: In den fünf Kern-Sahelländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Niger und Mauretanien leben heute rund 100 Millionen Menschen, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 17,7 Jahren, die Geburtenrate bei fünf bis sieben Kindern pro Frau.
Mali, Niger und Burkina Faso rücken enger zusammen und bauen eine gemeinsame Militärallianz auf.
Was bedeutet diese neue Allianz für die Sicherheit im Sahel?
Welche Interessen verfolgen externe Akteure – und welche Folgen hat das für die Region und Europa?
Darüber spricht Magdalena Falkner mit Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Bamako. -
Der Krieg in der Ukraine verändert nicht nur die europäische Sicherheitsordnung – er zeigt auch, wie sich Kriegsführung technologisch wandelt.
Drohnen gehören inzwischen zu den wichtigsten Instrumenten moderner Konflikte. Gleichzeitig gewinnen Datenanalyse und künstliche Intelligenz zunehmend an militärischer Bedeutung. Viele Militärstrategen sprechen deshalb von einer neuen Phase der Kriegsführung, in der technologische Innovation über strategische Vorteile entscheiden kann.
Welche Rolle spielen Drohnen und KI bereits heute auf dem Gefechtsfeld und darüber hinaus? Und wie positionieren sich Europa und Deutschland in einem technologischen Wettbewerb, der zunehmend auch geopolitisch geprägt ist?
Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Franke, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations. -
Während in vielen Teilen Europas noch über die Bedrohung unserer Sicherheit diskutiert wird, ist sie in den baltischen Staaten längst Alltag – im Schichtbetrieb. Im NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence in Tallinn flimmern rund um die Uhr die Bildschirme. Patrouillen sichern Umspannwerke, Leitstellen überwachen sensible Netzknoten. Hybride Angriffe, Sabotageakte und Desinformationskampagnen gehören in Estland, Lettland und Litauen zur sicherheitspolitischen Realität.
Die Verteidigungsminister der drei Staaten sind sich einig: In einer gemeinsamen Erklärung betonen sie, dass angesichts der aktuellen Sicherheitslage 5 % des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung notwendig sind – ursprünglich ist dies eine Forderung von Trump, seit Juni 2025 ist es auch auf NATO-Ebene als langfristiges Ziel vereinbart.
Die Bundesregierung betont mittlerweile unmissverständlich: „Die Sicherheit der baltischen Staaten ist auch unsere Sicherheit.“ Dieser Satz verdeutlicht, wie sehr die Ostseeregion zu einem geopolitischen Brennpunkt geworden ist – geprägt von russischem Druck unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Angriffs.
Doch was bedeutet diese Bedrohungslage konkret für den Alltag der Menschen?
Wie verwundbar sind kritische Infrastrukturen?
Und was kann Deutschland vom baltischen Umgang mit Cyberabwehr, Reserve und Resilienz lernen?
Darüber sprechen wir mit Oliver Morwinsky, Leiter des Auslandsbüros Baltische Staaten der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Riga.
Wer wissen möchte, wie sich Sicherheit anfühlt, wenn sie kein abstrakter Begriff ist, sondern Teil des täglichen Lebens, sollte diese Folge nicht verpassen. -
Costa Rica galt lange als demokratische Ausnahme in Mittelamerika, bis die Wahl von Rodrigo Chaves 2022 einen politischen Bruch markierte. 2026 bestätigt sich dieser Trend: Laura Fernández gewinnt mit 48 Prozent im ersten Wahlgang und sichert ihrer Bewegung die Parlamentsmehrheit. Wie stabil sind die politischen Institutionen des Landes heute? Welche Rolle spielen Sicherheit, Drogenrouten und Geopolitik? Und warum betrifft diese Wahl auch Europa? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Michaela Braun, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in San José, Costa Rica.
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„Wir brauchen Grönland!“
Mit diesem Satz hat Donald Trump eine Debatte ausgelöst, die weit über die arktische Insel hinausgeht. Grönland ist die größte Insel der Welt. Sechsmal so groß wie Deutschland. Und doch leben dort nur rund 56.000 Menschen. Achtzig Prozent der Fläche sind von Eis bedeckt. Lange galt Grönland als Rand der Welt. Heute steht es im Zentrum globaler Machtpolitik. Denn mit dem schmelzenden Eis öffnen sich neue Schifffahrtsrouten und Rohstoffe werden zugänglich. Seltene Erden, Uran, Öl und Gas rücken in greifbare Nähe. Gleichzeitig gewinnt die Arktis militärisch an Bedeutung – für die USA, für Russland und für China.
Donald Trump argumentiert mit dem Thema Sicherheit. Kritiker sagen, dies sei vorgeschoben – es gehe um Kontrolle, Einfluss und Besitz. Europa reagiert alarmiert: Dänemark warnt vor einer Zerreißprobe für die NATO, Deutschland signalisiert Unterstützung und sucht nach Antworten im Bündnisrahmen.
Welches Interesse hat Donald Trump wirklich an Grönland? Und was bedeutet all das für Europa, die NATO und die Menschen, die dort leben? Darüber sprechen wir mit Christine Leuchtenmüller, Leiterin des Auslandsbüros Nordische Länder der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stockholm. -
Die USA richten ihren strategischen Fokus neu aus – und rücken Lateinamerika wieder ins Zentrum ihrer Machtpolitik. Die neue Nationale Sicherheitsstrategie definiert die westliche Hemisphäre als exklusiven Einflussraum und setzt klare Grenzen gegenüber China und Russland. Was bedeutet dieser Kurswechsel für die Region – und für Europa? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Podcasts mit Henning Suhr. Er leitet das Regionalprogramm Parteiendialog und Demokratie in Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Uruguays Hauptstadt Montevideo und hat jüngst einen Länderbericht zur neuen US-Sicherheitsstrategie verfasst.
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Donald Trump ist seit Beginn des Jahres zurück im Weißen Haus – und kaum eine Region blickt so gespannt auf Washington wie der Golf. In Doha, Riad oder Abu Dhabi hat man auf diesen Moment gewartet – mit Hoffnungen, aber auch mit Sorgen. Denn die Golfstaaten wissen: Wenn die USA ihre Außenpolitik ändern, spüren sie die Folgen oft als Erste. Begleitet von führenden Vertreterinnen und Vertretern der amerikanischen Wirtschaftselite besuchte Donald Trump im Mai 2025 mehrere Länder am Golf und verkündete im Anschluss Investitionszusagen in astronomischer Höhe von mehreren Billionen US-Dollar. In seinen Reden vor Ort machte er deutlich, die USA „belehren nicht mehr, wie man zu leben habe“ – vielmehr solle künftig gegenseitiger Respekt den Austausch prägen. Vereinbart wurden umfangreiche Investitionen, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Rüstung. Doch die anfängliche Euphorie hielt nicht lange an: Neue Eskalationen in Gaza, im Jemen und schließlich Israels Angriff auf Katar erschütterten das Vertrauen in die Schutzmacht USA.
Was bedeutet Trumps Rückkehr für die Machtbalance im Nahen Osten? Welche Rolle spielt dabei der Iran? Welche Folgen hat dies für den Gaza-Konflikt – und wie reagieren die Golfstaaten auf einen US-Präsidenten, der politische Entscheidungen häufig mit persönlichen Geschäftsinteressen verknüpft?
Darüber sprechen wir mit Philipp Dienstbier, Leiter des Regionalprogramms Golfstaaten der Konrad-Adenauer-Stiftung. -
In Nairobi und vielen anderen Städten Kenias entlud sich im Juni 2024 und erneut ein Jahr später der Zorn einer Generation – laut, kreativ, digital vernetzt. Was als Protest gegen ein neues Steuergesetz begann, entwickelte sich zu einer landesweiten Bewegung: dem Aufstand der kenianischen Generation Z, der bis heute anhält. Ausgelöst wurden die Proteste durch ein neues Gesetzespaket, das neue und höhere Steuern auf viele Lebensbereiche einführen sollte und durch das unter anderem Grundnahrungsmittel teurer geworden wären.
Unter verschiedenen Hashtags organisierten sich Tausende und koordinierten Protestzüge. Die Jugend fordert Transparenz, Teilhabe und wirtschaftliche Gerechtigkeit, und sie nutzt die digitalen Werkzeuge ihrer Zeit, um die Mächtigen zur Rechenschaft zu ziehen.
Doch wie ist die Stimmung in Kenia heute? Wie hat die Regierung auf die anhaltenden Forderungen der Jugend reagiert? Und warum ist es für uns Europäer relevant, was in Kenia passiert? Darüber sprechen wir im Podcast mit Mathias Kamp. Er ist Leiter des Auslandsbüros Kenia bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. -
Deutschland und Europa verlieren im globalen Wettlauf an Einfluss - während neue Machtzentren in Asien, im Mittleren Osten und in Lateinamerika entstehen. Wie blicken Partnerländer heute auf uns? Warum gelten wir als zu langsam, zu normativ, zu wenig präsent? Und was müsste sich ändern, damit wir international wieder wettbewerbsfähig werden? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Podcasts mit Dr. Denis Suarsana, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Indonesien und Ost-Timor und Autor einer neuen Studie zur internationalen Wahrnehmung und zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.
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Argentinien stand vor zwei Jahren am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Nun geht Präsident Javier Milei mit einem deutlichen Sieg aus den Zwischenwahlen hervor und gewinnt neuen politischen Spielraum. Sein Reformkurs stabilisiert zwar die Inflation, bringt aber große soziale Härten mit sich. Gleichzeitig stärken die USA ihn mit einem milliardenschweren Kreditrahmen. Was bedeutet dieser Kurs für Argentinien? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Susanne Käss, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Buenos Aires.
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Sie ist kaum größer als Rheinland-Pfalz und hat weniger Einwohner als Berlin – und doch steht die Republik Moldau im Zentrum eines der entscheidendsten geopolitischen Spannungsfelder Europas. Nach der Parlamentswahl setzt Präsidentin Maia Sandu ihren proeuropäischen Kurs fort – trotz wirtschaftlicher Krisen, gezielter Desinformation und russischer Einflussversuche. Was bedeutet dieser Aufbruch für Moldau, Europa und die Stabilität in der Schwarzmeerregion? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Brigitta Triebel, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chişinău.
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„Polen ist Europas neue Militärmacht“ – schrieb die NZZ Anfang des Jahres.
Kaum ein anderes Land hat den russischen Angriff auf die Ukraine so ernst genommen wie Polen. Mit massiver Aufrüstung, klarer Unterstützung für Kyiv und einem neuen Kurs unter Donald Tusk übernimmt Warschau sicherheitspolitisch Verantwortung an Europas Ostflanke. Was bedeutet das für Deutschland und die EU? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Tomislav Delinić. Er leitet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen. -
Kaum ein Land hat seine Rolle als Geberstaat in den letzten zwanzig Jahren so stark ausgebaut wie die Türkei. Das „Turkish-type Development Assistance Model“ erhebt den Anspruch, humanitäre Werte mit politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen zu verbinden. Welche Idee steckt hinter diesem türkischen Modell? Welche Chancen eröffnet es und welche Herausforderungen bringt es mit sich? Unsere Gesprächspartnerin Dr. Ellinor Zeino, Leiterin des Türkei-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, hat in der neuen Ausgabe der Auslandsinformationen einen umfassenden Beitrag dazu verfasst. Die Auslandsinformationen sind das Außenpolitikmagazin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Schwerpunktthema „Entwicklungszusammenarbeit“.
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Brasilien steht derzeit stärker im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit als üblich. Der Hausarrest für Ex-Präsident Bolsonaro, US-Strafzölle und Chinas Milliardeninvestitionen prägen die aktuelle Lage. Gleichzeitig kämpft Präsident Lula mit innenpolitischer Polarisierung, während die EU ein Handelsabkommen mit dem Mercosur anstrebt. Welche Rolle spielt Brasilien heute auf der Weltbühne ? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Europa? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Maximilian Hedrich, Leiter des Brasilien-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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„Plötzlich ist Starmer der neue Churchill.“ So formulierte es die F.A.Z. im März, als das Vereinigte Königreich unter seinem Premier Keir Starmer nicht nur Waffen an die Ukraine lieferte, sondern sich auch als sicherheitspolitischer Partner Europas neu positionierte. Der von ihm angekündigte „Brexit-Reset“ ist mehr als Rhetorik: Er spiegelt sich in konkreten Vereinbarungen, gemeinsamen Formaten und wachsender Nähe zu Brüssel und Berlin. Was bedeutet dieser Kurs für das Land, für Europa und für das deutsch-britische Verhältnis? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Dr. Canan Atilgan, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in London.
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