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Wie kommt es dazu, dass jemand als post-evangelikal bezeichnet wird oder sich selbst so nennt (und ja, wir finden, dass das ein grosser Unterschied ist)? Dieser Frage gehen wir nach und wir sind der Überzeugung, dass die schnellen Antworten nicht hilfreich sind. Deshalb lassen wir uns Zeit und versuchen gründlich zu verstehen - deshalb läuft uns wie so oft die Zeit davon und wir bringen hier erst einen ersten Teil unserer Analyse. Wir versuchen das Feld abzustecken und glauben, dass 5 Faktoren oder Felder beeinflussen ob man zu den Post-Evangelikalen zählt: 1. Person 2. Theologie 3. Praxis 4. Geschichte 5. Gesellschaft. Wir beleuchten jedes dieser Felder, um dann im zweiten Teil konkrete Themen zuordnen zu können. Klar ist: alles steht in Beziehung zueinander und man muss es systemisch betrachten ohne alles in über denselben Kamm zu scheren… Übrigens wird es bei uns durchaus auch persönlich, denn das Thema lässt uns nicht kalt!
Wer sich mit den Grundlagen einer "Beziehologie" auseinandersetzen möchte, kann Michael Berras Buch zum Beziehologie-Podcast - "Towards a Theology of Relationship" - lesen: https://amzn.eu/d/1zKuzPp. Oder du hörst dir die Folgen #1-#5 in diesem Podcast an. -
Das Stichwort „Post-Evangelikal“ beschäftigt aktuell die frommen Gemüter - deshalb auch uns 😉. Aber schnell wird klar, wenn man sich etwas differenziert mit dem Thema auseinandersetzen will, dann sollte man über schnelle Bauchgefühle hinaus auch wissen worum es eigentlich geht. Deshalb müssen wir zuerst verstehen: wer sind denn die Evangelikalen? Was macht sie aus? Was ist ihre Geschichte? Was haben sie gemeinsam? Gibt es Spannungen und wenn ja welche? Nur dann können wir uns auch an die Frage herantasten, wieso sich einige davon distanzieren. Diese Episode zeigt, dass es komplexer ist, als man denkt, aber auch wieso Mike & Michael es erstmal gar nicht so schlimm finden zu dieser Bubble dazuzugehören, denn ganz wesentlich würde es in Evangelikalien um Jesus Christus und unsere Beziehung zu ihm gehen!
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Missing episodes?
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Wir beginnen eine neue thematische Serie rund um ein Thema, das aktuell in der frommen Landschaft ziemlich heiss gegessen und diskutiert wird. Es geht um die sogenannt Progressiven, die Post-Evangelikalen oder Ex-Exevangelikalen oder wie diese "Bewegung" auch immer bezeichnet werden soll.
Den einen macht das Angst und es scheint den Anfang vom Ende einzuleiten. Den anderen kann es nicht schnell genug in diese Richtung gehen. Entsprechend werden Podcasts produziert, Social Media Posts und Blogartikel geschrieben und an Konferenzen darüber diskutiert.
Wieso also nun auch noch unsere Stimme dazu? Wir glauben, dass eine relationale, sprich "Beziehologische" Sicht, einen relevanten und wesentlichen Beitrag zur Diskussion leisten könnte, der nicht einfach eine bequeme Mittelposition ist. In dieser Episode kicken wir das Thema einmal an und teilen auch, was es mit uns macht, wo wir bedenken haben, was uns auf den Wecker geht und stellen auch in Frage, ob diese Thematik wirklich den Grossteil der Christenheit bewegt. Keine Angst - wir erklären auch, worum es eigentlich geht (mit Unterstützung von KI :)). In den kommenden Folgen wollen wir verstehen, genau hinschauen und auch Lösungsversuche bieten. Stay tuned!
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Nach sechs Teilen rund um eine relationale Ethik wollen wir diese Serie abschliessen, indem wir ein konkretes Thema nehmen und die gelernten Schritte exemplarisch durchgehen. Wir haben uns fürs Thema „Scheidung“ entschieden, weil wir beide eine gewisse Geschichte damit haben - es wird also durchaus auch persönlich. Wir werden das Thema nicht abschliessend behandeln, sondern daran zeigen, wie die 5 Faktoren, die bei einer konkreten ethischen Entscheidungsfindung berücksichtigt werden sollten, konkret angewendet werden: Person, biblisch-theologisch, gesellschaftlich-geschichtlich, empirisch-wissenschaftlich und praktisch-konkret. Obwohl wir Scheidung als Beispiel bringen, ringen wir zum Schluss (und bereits im Vorfeld) und versuchen auch Menschen, die es ganz konkret betrifft, hilfreiche Impulse zu geben. Wir stellen einmal mehr fest: Ethik ist harte Arbeit und eine relationale Ethik nicht weniger!
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Als Abschluss unserer Grundlagenarbeit zu einer relationalen Ethik zeigen wir 5 Faktoren, die bei einer konkreten ethischen Entscheidungsfindung berücksichtigt werden sollten: Person, biblisch-theologisch, gesellschaftlich-geschichtlich, empirisch-wissenschaftlich und praktisch-konkret. Diese Faktoren sind eingebettet in den Rahmen der existenziellen Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist & der christlichen Gemeinschaft. Dabei ist wichtig, dass alle diese Faktoren berücksichtigt werden, denn relationale christliche Ethik ist immer SYSTEMISCH.
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Nachdem wir die zwei ersten Prinzipien einer relationalen Ethik geklärt haben („biblische Grundlage“ und „Prozess zum Ziel“) gehen wir zum dritten über: Vom biblischen Was zum Wieso. Wenn wir die beiden ersten Prinzipien ernst nehmen, dann ist das dritte entscheidend: wir müssen nicht nur schauen WAS da an Geboten in der Bibel steht, sondern, nachdem wir sie wirklich in ihrem Kontext verstanden haben, die Frage nach dem WIESO stellen. Welche Absicht verfolgt Gott damit? Erst dann können wir zu ethischen Antworten in unserer heutigen Zeit kommen. Mike & Michael illustrieren dieses Prinzip dann mit dem bekannten Text aus dem AT: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ und zeigen auf, dass das heute noch relevant ist, dass Jesus nicht etwas anderes sagt und Paulus uns dabei hilft, Jesus nicht misszuverstehen… Die beiden philosophieren nebenher auch noch über Musik (also eigentlich vor allem Mike 😉) und wieso Liebe als Grundton hilfreich ist.
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Eine christliche Ethik wird immer die biblische Offenbarung als Grundlage nehmen - aber wie? Was gilt es zu beachten? Wir streifen noch einmal kurz die Hermeneutik aus ethischer Sicht & stellen fest: die Bibel zeigt eine Ethik hin im Prozess zum Ziel. Das ist das erste Prinzip einer relationalen Ethik. Entscheidend ist, dass wir die Spannung nicht billig auflösen! Weder sollte das Ziel relativiert noch unrealistisch verabsolutiert werden. Ethik findet immer in der chaotischen Realität einer kaputten Welt mit unperfekten Menschen statt, aber gleichzeitig auch im Licht von Gottes guter Absicht hin zur künftigen Vollendung.
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Wie können all die wichtigen Faktoren in der Frage von guten, ethischen Entscheidungen zusammenkommen? Wir glauben, dass der Schlüssel darin liegt uns Menschen als Beziehungswesen zu verstehen und zwar in 3 Dimensionen: Gott, Mitmenschen & die weitere Schöpfung/Welt. Wenn wir verstehen, dass Ethik immer mit diesen Beziehungsebenen zu tun hat, dann wird vieles plötzlich klarer: Ethik ist nicht abstrakt und gute Entscheidungen finden nicht im luftleeren Raum statt, sondern an der Schnittstelle dieser 3 Dimensionen. Zusammengefasst würden wir sagen: Richtig handelt, wer im richtigen Verhältnis zu Gott, Menschen und der weiteren Welt handelt.
…zum Schluss des Podcasts geht Mike plötzlich ein Lichtlein 💡auf…! 😉.
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Wie beurteilen wir, was richtig oder falsch ist? Die wenigsten reflektieren das, aber wir haben (aus ganz unterschiedlichen Gründen und Prägungen) alle eine gewisse Optik, wenn wir etwas beurteilen. Die einen betonen eher das Ziel, andere die Norm. Einige beurteilen eher für sich allein (individualistisch), andere sind stärker aufs Kollektiv ausgerichtet. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, schauen wir uns (auf dem Weg zu einer relationalen Ethik) verschiedene ethische Ansätze an:
- Situations-Ethik
- Nutzen-Ethik
- Natur-Ethik
- Konsens-Ethik
- Charakter-Ethik
- Gebots-Ethik
…und was das Ganze mit den unterschiedlichen Vorstellungen von Mike und Michael zu tun hat, wirst du als Bonus auch noch erfahren 😉.
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Wie sollen wir leben? Das ist in aller Kürze eine der zentralen Fragen, die wir als Menschen uns stellen. Darum geht es bei Ethik und deshalb widmen wir diesem Thema unseren nächsten Podcast-Block (Serie). Natürlich werden wir auch dieses Thema aus beziehologischer Sicht angehen. Oder anders gesagt, wir schlagen eine relationale Ethik vor und meinen, dass sie bei all den aktuell sehr hitzigen Debatten echt hilfreich wäre! Bevor wir aber zu dieser besonderen Perspektive kommen, geben wir eine kurze Einführung und setzen uns mit einem der wesentlichen, aber oft vergessenen Faktor auseinander: uns selbst. Wir bringen uns immer selbst mit - auch & vielleicht gerade bei ethischen Themen. Wir tragen immer unsere eigene und damit eine bestimmte Brille. Das ist der Schwerpunkt in dieser Episode. Wir geben ein paar Fragen zur Reflektion und versuchen verschiedene Ebenen unserer Prägung zu differenzieren: Verhalten, Urteile, Prinzipien & Paradigmen.
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Im dritten und letzten Teil unserer Beziehungstipps-Mini-Serie rund um zwischenmenschliche Beziehungen schauen wir uns die dunkle Seite der Beziehungen an. Wir stellen uns der Frage der Macht. Ob und wie fern unser Wortspiel Miss-Brauch und Mann-Ipulation mit den Geschlechtern zu tun hat, werden wir sehen... Auf jeden Fall wollen wir einmal mehr Gott zum Vorbild nehmen und von ihm lernen, wie er, der All-Mächtige, mit seiner Macht umgeht. Wir stellen fest, Er-Mächtigung (Empowerment) ist das Gebot der Stunde. Wie kann das in unseren ganz konkreten Beziehungen aussehen? - darüber plaudern Mike & Michael einmal mehr ganz locker und frisch von der Leber weg und teilen dabei die eine oder andere persönliche Episode.
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Der zweite Teil einer Mini-Serie rund um Tipps für zwischenmenschliche Beziehungen. Wir lernen dabei von Gott und wie er uns gegenüber ist. In dieser Folge setzen wir uns mit Leidenschaft auseinander. Schaut man unsere Pop-Kultur an, dann ist Leidenschaft seit langer Zeit das non-plus-ultra und scheint das Ziel aller Dinge zu sein. Berechtigt? Könnte es sein, dass das auch problematisch ist? Was ist denn Leidenschaft überhaupt? Wir (Mike & Michael) sehen die Thematik etwas unterschiedlich und ringen um Antworten. Dabei streifen wir verschiedene Begriffe aus der Bibel für Liebe, überlegen uns, ob Gott denn auch Leidenschaft hat & lernen von der Sozialpsychologie, wie Leidenschaft entsteht (sehr spannend und hilfreich!). Dabei plaudern etwas aus unseren Beziehungs-Nähkästchen…
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Mit dieser Folge beginnt ein neuer Block, wo wir ganz konkrete Tipps für ganz normale (zwischenmenschliche) Beziehungen geben wollen. Aber es wäre ja nicht Beziehologie, wenn Gott da nicht vorkommen würde. Wir glauben nämlich, dass Gott selbst der ultimative Beziehungsexperte ist und darüber hinaus der perfekte Partner. Deshalb wollen wir immer wieder auf ihn schauen und von ihm für unsere Beziehungen lernen. In dieser Folge starten wir mit der Frage wie denn Beziehungen tiefer werden? Wie werden zB aus „Kollegen“ Freunde (oder Partner 😉)? Was muss beachtet werden? Gibt es Grenzen - zum Beispiel auch welche Beziehungen tiefer werden sollen? Dabei werden wir immer wieder die theoretischen Erkenntnisse aus Folgen #2.1 & #2.2 (& #4) aufnehmen, ohne dass sie vorausgesetzt werden.
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Eine Folge für die Sommerferien - mit Gott. Wir werden ganz praktisch und persönlich und erschrecken fast selbst über unsere Transparenz und Ehrlichkeit ;). Auch bei uns, Mike & Michael, ist die Beziehung mit Gott chaotisch und alles andere als ständig im Höhenflug. Trotzdem ist sie so ziemlich das Beste das es gibt! Wieso und was uns beim Gestalten und Leben dieser Beziehung geholfen hat und hilft, darüber plaudern wir locker-flockig in dieser Episode. Dabei schlagen wir viele Parallelen zu zwischenmenschlichen Beziehungen und durchbrechen damit religiöse Stereotypen. Wir hinterfragen und inspirieren uns gegenseitig - und hoffentlich auch dich. Unser Ziel: dass du (vielleicht ganz neu) gute Zeiten mit Gott erlebst!
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Eine Episode für Gläubige und Zweifler. Wie ist der Glaube anschlussfähig für Leute, die mit dem Glauben nicht wirklich viel am Hut haben? Dieser Frage stellt sich klassischerweise die christliche Apologetik. Wir werden in dieser Folge einerseits herausfinden, was Apologetik überhaupt ist, wieso sie auch für Christen relevant ist und wieso die Postmoderne klassische Ansätze herausfordert. Andererseits streuen wir einige sogenannte Gottesbeweise ein und bringen am Schluss - wie könnte es anders sein? - einen relationalen Gottesbeweis, von dem wir glauben, dass er wirklich hilfreich ist. Tauche mit uns ab in die wunderbare Welt der Apologetik aus "beziehologischer" Sicht!
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In dieser Episode wenden wir ein weiteres mal ganz praktisch unsere fünf Prinzipien einer Hermeneutik der Beziehung an (natürlich empfiehlt es sich #6.1-#6.3 intus zu haben 😉). Dazu besuchen uns nochmals unsere zwei Gäste, Lena und Thayssa, die ihre biblischen Knacknüsse mitbringen. Im lockeren Dialog gehen wir Schritt für Schritt durch den hermeneutischen Prozess, lernen voneinander und entdecken so einiges. Diese Episode zum Text von Thayssa: Johannes macht die krasse Aussage, dass alle, die zu Gott gehören, nicht sündigen (1. Joh 3,9). Wir gehen dieser Aussage auf den Grund und schauen genau hin, was Sünde hier bedeutet. Am Schluss staunen wir darüber, dass auch hier eine „beziehologische“ Sicht ein Schlüssel ist und das Evangelium besser besser als wir denken!
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In dieser Episode wenden wir nun ganz praktisch unsere fünf Prinzipien einer Hermeneutik der Beziehung an (natürlich empfiehlt es sich #6.1-#6.3 intus zu haben 😉). Dazu besuchen uns zwei Gäste, Lena und Thayssa, die ihre biblischen Knacknüsse mitbringen. Im lockeren Dialog gehen wir Schritt für Schritt durch den hermeneutischen Prozess, lernen voneinander und entdecken so einiges. Wie immer rennt uns die Zeit davon 😜 und deshalb schaffen wir nur einen Text: Jesus spricht darüber, dass er nicht gekommen ist Frieden zu bringen, sondern Trennung… (Lukas 12,49-53) Lena tut sich damit schwer - zumindest zu Beginn. Am Schluss halten wir fest, dass der Heilige Geist natürlich reden kann wie er will, aber wir trotzdem darauf achten müssen, dass wir nicht mit den Texten machen, was wir wollen… Deshalb lohnt es sich in Gemeinschaft Bibel zu lesen und zu studieren!
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„Die Bibel ist Gottes autorisierte Beziehungsgeschichte mit den Menschen, die zu Jesus Christus führt.“ Das ist unsere Definition der Bibel. In diesem dritten Teil dazu gehen wir auf ihre beeindruckende „Einheit in Vielfalt“ ein und wenden uns dann der Hermeneutik zu: wie über-tragen wir nun diese antiken Texte ins Heute & was gilt es dabei zu beachten? Welche Brille tragen wir, wenn wir uns dem Bibelbuch aussetzen? Zum Schluss hauen wir fünf Thesen zu einer „Hermeneutik der Beziehung“ raus.
Hier ist der Link zu den im Podcast erwähnten Graphiken: https://www.berraspektiven.ch/podcast-hermeneutik-der-beziehung-6/
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In diesem zweiten Teil rund um die Frage „Wie verstehen wir die Bibel?“ gehen wir auf weitere Aspekte unserer Definition zum Bibelbuch ein: Die Bibel ist Gottes autorisierte Beziehungsgeschichte mit den Menschen, die zu Jesus Christus führt. Unser Fokus ist darauf, wieso es so zentral ist Jesus im Zentrum zu haben. Wir stellen uns auch klassischen Begriffen der Debatten rund um die Bibel: Offenbarung, Autorität, Inspiration und „Wort Gottes“. Wir zeigen, dass auch hier ein „Beziehungs-Verständnis“ der Schlüssel ist.
Wenn du wissen willst, wo Michael sich in der Vergangenheit in Bezug auf das „Wort Gottes“ getäuscht hat, dann zieh dir diese Episode rein.
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Wie verstehen wir die Bibel? Eine absolut zentrale Frage, über die schon viel diskutiert und gestritten wurde - auch aktuell ist das ein Brennpunkt-Thema in christlichen Kreisen. Wir sind der Überzeugung, dass ein Schlüssel darin besteht, die Bibel als Beziehungsbuch zu verstehen und auch so zu lesen. Der Fachbegriff für die "Brille" durch die wir Texte lesen ist "Hermeneutik". Weil das ein grosses Thema ist, werden wir darauf mehrere Teil-Episoden verwenden.
In diesem Teil starten wir mal mit der Frage was die Bibel NICHT ist (oh ja, das wird vielleicht etwas weh tun...). Dann wenden wir uns der Frage zu, was die Bibel ist. Wir sind der Überzeugung, dass die Bibel selbst durch eine "beziehologische" Brille gelesen werden will. Deshalb ist unsere Definition der Bibel folgendermassen:
Die Bibel ist Gottes autorisierte Beziehungsgeschichte mit den Menschen, die zu Jesus Christus führt.
Wir starten in dieser Episode mit dem Begriff "Beziehungsgeschichte", wie wir das verstehen, warum die Bibel ein Drama in 6 Akten ist und welche Rolle du und ich darin spielen. In den weiteren Folgen werden wir weitere Aspekte unserer Definition der Bibel unter die Lupe nehmen.
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