Episoder
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Ăber 10â000 Menschen zogen am 25. Mai 2013 bei «Tanz dich frei» durch die Berner Innenstadt und demonstrierten fĂŒr mehr FreirĂ€ume und ein lebendiges Nachtleben. Bis kurz vor Mitternacht blieb die unbewilligte Kundgebung friedlich.
Dann durchbrachen rund 70 vermummte Chaoten an der Spitze des Demozugs die Absperrung zum Bundeshaus und bewarfen die Polizei mit Absperrgittern, Pflastersteinen und Signalraketen.
Als auch der zweite Aufruf ins Leere lief, antwortete die Polizei mit Gummischrot, TrĂ€nengas und einem Wasserwerfer. Bis in die frĂŒhen Morgenstunden lieferten sich die Polizei und die Randalierer in der Innenstadt regelrechte Strassenschlachten.
Die Schadensbilanz am nĂ€chsten Tag: eingeschlagene Scheiben, geplĂŒnderte Schaufenster, kaum eine Fassade, die nicht besprayt war, 61 Festnahmen und ĂŒber 50 Verletzte. Insgesamt haben die Ausschreitungen die Stadt Bern ĂŒber 2 Millionen Franken gekostet.
Was fĂŒr eine kulturpolitische Stimmung herrschte damals in der Stadt Bern, dass es so weit kommen konnte? Warum hat die Polizei die unbewilligte Partydemo nicht von Anfang an verhindert? Was hatte das Ganze fĂŒr Folgen? Und wie viel vom «Tanz dich frei»-Geist ist heute noch im Nachtleben von Bern vorhanden?
DarĂŒber spricht Politikredaktor Christoph HĂ€mmann aus dem Ressort Bern. Er hat bereits 2013 fĂŒr die «Berner Zeitung» geschrieben und war in jener Nacht als Reporter unterwegs. Auch zu Wort kommen in dieser Folge Reto Nause, der damalige Sicherheitsdirektor der Stadt Bern, und der Berner FDP-Politiker und damalige PrĂ€sident des Vereins Nachtleben Bern Tom Berger.
Produktion und Moderation: Sibylle Hartmann
Gast: Christoph HĂ€mmann
Artikel zum Tanz dich frei 2013
10 Jahre nach «Tanz dich frei»: Bars florieren, Clubs weniger3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Es war das grösste mehrtÀgige Fest, das je in Bern stattgefunden hat. An der Euro 08 herrschte in der Stadt der orange Ausnahmezustand. Schon beim ersten Gruppenspiel der niederlÀndischen Nationalmannschaft tauchte der Fanmarsch der HollÀnderinnen und HollÀnder Bern in ein oranges Farbenmeer.
Nach dem sensationellen 3:0-Sieg gegen Weltmeister Italien reisten weitere Tausende Oranje-Fans nach Bern, nahmen die Innenstadt fĂŒr sich ein und feierten ausgelassen und friedlich. Beim zweiten Spiel gegen Frankreich hatte es dann in der Innenstadt, wo erstmals in Bern Fussballspiele auf Grossleinwand öffentlich ĂŒbertragen wurden, mit 150â000 Oranje-Fans mehr Menschen als Bern Einwohnende.
Mit einem weiteren Sieg der HollĂ€nder gegen RumĂ€nien gingen die grosse Fussballparty und die Euro 08 in Bern zu Ende. Es war ein riesiges Volksfest â und vor allem ein friedliches. Aber es hat auch eine Debatte darĂŒber ausgelöst, wie viel öffentlicher Raum von solchen Veranstaltungen eingenommen werden darf.
Was hat die Stadt denn richtig gemacht? Was nicht? Und was bleibt knapp 20 Jahre spÀter von diesem Euro 08-Sommer noch?
DarĂŒber spricht Wolf Röcken, Chefredaktor von «Bund» und «Berner Zeitung», in der ersten Folge zu den historischen Sommern in Bern im Podcast «GesprĂ€chsstoff». Er war 2008 stellvertretender Leiter des Lokalen bei der «Berner Zeitung», hatte das Dossier der Euro 08 bei sich und war beim Spiel Holland - Italien im Stadion.
Auch zu Wort kommt in diesem Podcast YB-PrĂ€sident Marcel BrĂŒlhart, der damals als «Mister Euro 08» zum ersten Mal öffentlich bekannt wurde als Delegierter von Stadt und Kanton.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Wolf Röcken
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Manglende episoder?
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«Ich habe vier Jahre bekommen.»
Ahmed T. sass wegen diverser schwerer Delikte drei Jahre in der Justizvollzugsanstalt in Witzwil. Im Juni 2024 wurde er vorzeitig aus seiner Haft entlassen.
«Jetzt geht es los. Ich will arbeiten, ich will reisen. Jetzt fĂ€ngt fĂŒr mich das Leben an.»
Wie geht es jemandem wie ihm auf seinem Weg aus dem GefĂ€ngnis zurĂŒck ins Leben? Wie sieht sein neuer Alltag aus? Was hat er fĂŒr UnterstĂŒtzung, was aber auch fĂŒr Auflagen? Und was braucht es ĂŒberhaupt fĂŒr eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft?
BewÀhrungshelferin und Ex-Frau
Martina Hunziker aus der Kulturredaktion hat Ahmed T. eineinhalb Jahre lang durch seine BewÀhrungszeit begleitet und ihn regelmÀssig getroffen. Sie war bei Terminen mit seiner BewÀhrungshelferin dabei.
«Am Anfang trafen wir uns wöchentlich, nachher haben wir auf zwei Wochen reduziert, danach auf drei Wochen und am Schluss einmal im Monat. Er war sehr verbindlich, sehr gewissenhaft.»
Und sie hat seine Ex-Frau getroffen. Sie und Ahmed T. haben eine gemeinsame Tochter, die heute 15 Jahre alt ist.
«Wir waren jung, und man wusste nicht, worauf man sich einlÀsst. Aber das weiss man eigentlich nie.»
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Martina Hunziker
Alle drei Texte zu Ahmed T.
ZurĂŒck im Leben: Ahmeds Weg aus dem GefĂ€ngnis (Teil 1): Der Ex-HĂ€ftling, die BewĂ€hrungshelferin und der Alkohol ZurĂŒck im Leben: Ahmeds Weg aus dem GefĂ€ngnis (Teil 2): Post vom Amt: Warum Ahmed T. plötzlich die Ausschaffung droht ZurĂŒck im Leben: Ahmeds Weg aus dem GefĂ€ngnis (Teil 3): Ahmed T. ist auf der Zielgeraden3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Ein Familienvater aus Bern will an einem Freitag im MÀrz auf Ricardo einfach nur ein Paar Schuhe verkaufen. Am Montag ist das gesamte Familienkonto leer. Mit einer Phishingmail haben Cyberkriminelle die Zwei-Faktor-Authentifizierung seiner Bank ausgehebelt. Und diese lehnt jede Haftung ab, weil der 34-JÀhrige die Authentifizierung selbst betÀtigt hat.
Wie konnte es passieren, dass der Familienvater Opfer einer Phishing-Attacke wurde? Warum bleibt die Familie auf ihrem leeren Konto sitzen? Wieso nehmen Meldungen zu Kleinanzeigen-Phishing so stark zu? Und wie kann man sich trotz immer neuer Tricks vor Cyberkriminellen schĂŒtzen?
DarĂŒber spricht Redaktor Andres Marti einer neuen Folge vom Podcast GesprĂ€chsstoff. Er hat den Familienvater aus Bern getroffen und zu Phishing-Attacken und der rechtlichen Lage dazu recherchiert. Nebst dem Betroffenen kommt im Podcast auch Lucien Jucker, Leiter Datenschutz und Digitalisierung vom Konsumentenschutz, zu Wort.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Andres Marti
Artikel zur Phishing-Attacken auf Berner Familie
Kleinanzeigen-Phishing: Konto leer gerĂ€umt: Konsumentenschutz kritisiert Banken nach Ricardo-Betrug Cyberkriminelle auf Ricardo: «Du verlierst den Boden unter den FĂŒssen»: Wie einer Berner Familie das Konto leer gerĂ€umt wurde3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Der Abend begann gleich mit einer heiklen Frage. NĂ€mlich mit jener nach der Offiziersschule, die Martin Pfister im Jahr 1985 absolvierte â und das offenbar nicht ganz aus freien StĂŒcken. «Ich muss zugeben, dass ich den Korporal nicht freiwillig gemacht habe.»
Inzwischen hat sich Pfister jedoch mit der Armee angefreundet. Seit gut einem Jahr ist er Verteididungsminister. Am Dienstabend sprach der Mitte-Bundesrat im BierhĂŒbeli in Bern ĂŒber die AufrĂŒstung der Armee in der Schweiz in einer Welt voller Konflikte.
Im GesprĂ€ch erklĂ€rt er , warum er die 10-Millionen-Initiative aus sicherheitspolitischen GrĂŒnden als gravierend bezeichnet und weshalb der Bundesrat die hohe Zustimmung in den Umfragen als Weckruf sehen sollte. Er spricht ĂŒber die Partnerschaft mit den USA und die Probleme mit den Bestellungen von Kampfjets und Luftverteidigung. Und ausserdem gibt er preis, wer ihn als Sportminister zum wöchentlichen Joggen mitschleppen muss.
Moderiert wurde der Anlass im Rahmen der Reihe «Bund im GesprÀch» von Larissa Rhyn, Leiterin der Bundeshausredaktion und Marcello Odermatt, Chefredaktor vom «Bund».
Moderation: Larissa Rhyn und Marcello Odermatt
Gast: Martin Pfister
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Im Mai 2022 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der erweiterten Widerspruchslösung zugestimmt. Das heisst: wir alle sind Organspenderinnen und Organspender, ausser wir halten in einem Online-Register das Gegenteil fest. Doch dieses Register gibt es auch vier Jahre nach der Abstimmung noch nicht.
Doch was bedeutet es, den Entscheid der Organspende fĂŒr eine andere Person zu fĂ€llen? Wie haben sich die Transplantationszahlen und Wartezeiten seit der Abstimmung entwickelt? Wie funktioniert so eine Transplantation ĂŒberhaupt? Und wie fĂŒhlt es sich an, wenn ein fremdes Herz in der eigenen Brust schlĂ€gt?
Alle Seiten einer Herztransplantation
In einer Spezialfolge vom Podcast «GesprÀchsstoff» sprechen Moderatorin Sibylle Hartmann und Kaspar Keller, freier Journalist, mit einer Mutter, dessen zweijÀhrige Tochter zur Organspenderin wurde und vier Menschen das Leben rettete.
Herzchirurginnen und -chirurgen des Inselspitals gewĂ€hren einen exklusiven Einblick in eine Herztransplantation â von der Entnahme in einem anderen Spital ĂŒber die Fahrt mit Blaulicht in die Insel bis zum Herzschlag beim EmpfĂ€nger. Und ein 27-jĂ€hriger Berner, der vor drei Jahren ein neues Herz erhalten hat, erzĂ€hlt, wie sich sein Alltag seither entwickelt hat.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann und Kaspar Keller
Drei Artikel zur Widerspruchslösung
Die Organspende: «Es war ein riesen GlĂŒcksgefĂŒhl, dass Aliena diesen Kindern ein neues Leben schenken konnte» Die Transplantation: Sie halten Herzen in ihren HĂ€nden: Ein Tag im Leben eines Transplantationsteams Das fremde Herz: Neues Organ, neue Probleme: Was nach der Transplantation kommt3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Zusammen Kaffee trinken, Yoga machen, tanzen oder einfach spazieren gehen - AnlĂ€sse, die sich speziell an MĂŒtter richten, boomen schweizweit. In Bern hat Alessandra Dumartheray 2022 die Plattform «BĂ€rner Mamis» gegrĂŒndet, auf der sie kinderfreundliche Orte in Bern vorstellt.
Inzwischen folgen dem Instagram-Kanal ĂŒber 90â000 Menschen und es finden regelmĂ€ssig Treffen fĂŒr Mamis statt. Die Plattform ist fĂŒr die GrĂŒnderin und drei weitere Personen zum Teilzeitjob geworden.
Einsamkeit unter MĂŒttern
Warum nimmt das BedĂŒrfnis zu, dass sich MĂŒtter vermehrt unter sich treffen? Was hat das Ganze mit dem Thema Einsamkeit zu tun, wenn man Eltern wird? Und was tut sich rund um das Mutterbild in unserer Gesellschaft?
In einer neuen Folge vom Podcast «GesprĂ€chsstoff» erzĂ€hlt Redaktorin Simone Klemenz anlĂ€sslich des Muttertags am Sonntag von ihrem Treffen mit Alessandra Dumartheray und den «BĂ€rner Mamis». Auch zu Wort in diesem Podcast kommt Esther Christen, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der MĂŒtter- und VĂ€terberatung des Kantons Bern.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Simone Klemenz
Artikel zum Muttersein
AnlĂ€sse fĂŒr MĂŒtter boomen: «Es war ein RiesenglĂŒck, ein Kind zu bekommen. Und doch war ich extrem einsam damit» Zwei Frauen ĂŒber Mutterschaft, Teil 1: «Die unbĂ€ndige Freude ĂŒber das Kind trug mich durch die ersten Monate, und ich spĂŒre sie bis heute» Zwei Frauen ĂŒber Mutterschaft, Teil 2: «Harte Wahrheit: Kinder bekommen lohnt sich nicht» «Apropos» â der tĂ€gliche Podcast: Sinkende Geburtenrate: Was bedeutet es heute, Mutter zu sein?3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Eine Betreuungsperson einer betriebsinternen Kita eines grossen Berner Unternehmen soll zwei Kinder unzulĂ€ssig berĂŒhrt haben. Diese Meldung vergangene Woche wirkte wie ein böses DĂ©jĂ -vu. Erst letzten November war ein grosser Missbrauchsfall in einer KindertagesstĂ€tte in Winterthur und in Bern bekannt geworden. Ein Betreuer soll 50 Ăbergriffe an 15 Kleinkindern zwischen 1 und 4 Jahren begangen haben.
Wie konnte es zu diesem erneuten mutmasslichen Missbrauchsfall kommen? Warum haben Meldepflicht und StrafregisterĂŒberprĂŒfung nicht gegriffen? Unternimmt der Kanton genug zur PrĂ€vention von Missbrauch in KindertagesstĂ€tten oder braucht es eine schwarze Liste wie bei Lehrpersonen?
In einer neuen Folge vom Podcast «GesprĂ€chsstoff» sprechen Bildungsredaktorin Regina Schneeberger und Gesundheitsredaktor Marius Aschwanden ĂŒber die Sicherheitsvorkehrungen der Einrichtungen selber und vonseiten der Behörden.
Auch zu Wort im Podcast kommt die Berner SVP-NationalrĂ€tin Nadja Umbricht Pieren, die selber drei KindertagesstĂ€tten im Raum Bern betreibt und sich fĂŒr eine schwarze Liste auch fĂŒr Betreuungspersonen ausspricht.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Regina Schneeberger und Marius Aschwanden
Artikel zu den MissrbauchsfÀllen in Berner Kitas
Weiterer Missbrauchsfall? BetreuungsÂperson soll Kinder «in nicht zulĂ€ssiger Weise berĂŒhrt» haben Sexuelle Ăbergriffe in Berner Kita: «Dass meine Kinder missbraucht wurden, kann ich nicht ausschliessen» Kindesmissbrauch in Kita: Kita-Betreuer fĂŒrchten um ihr Image: «Ich bin seither wie auf Nadeln»3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Einfach in eine Apotheke reinlaufen, Cannabis kaufen und dieses danach ganz legal konsumieren: Seit Herbst 2024 ist dies fĂŒr 1100 Personen in der Stadt Bern möglich. Im Rahmen der sogenannten Script-Studie der UniversitĂ€t Bern wir der regulierte Cannabiskonsum getestet.
Aber warum hat es fast zehn Jahre gedauert, bis dieser Versuch in den StĂ€dten Bern, Biel und Luzern gestartet werden konnte? Wo und wie wird das Cannabis fĂŒr diesen Versuch produziert? Und wie kommt man dazu, an der Script-Studie teilzunehmen?
Streng bewachtes Hanffeld
In einer neuen Folge des Podcasts «GesprĂ€chsstoff» spricht Redaktor Martin Erdmann ĂŒber die Testung des regulierten Cannabisverkaufs in Bern.
Seine Recherche hat ihn auf ein streng bewachtes Hanffeld an der Grenze zu Deutschland gefĂŒhrt. Er sass in einem Sitzungszimmer der UniversitĂ€t Bern, wo möglichst vermieden wurde, ĂŒber Politik zu sprechen.
Erdmann besuchte eine Quartierapotheke, in der man sich nach pragmatischen Lösungen sehnt. Und er hat am Telefon mit einem PensionÀr auf Reisen in Kambodscha gesprochen, der seine jahrelange Cannabiskonsum-Erfahrung in diese Studie einbringt.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Martin Erdmann
Artikel zum legalen Cannabisverkauf in Bern
THC-Produkte aus der Apotheke: «Es geht hier nicht darum, Leute mit Cannabis anzufixen»: So funktioniert die Berner Kiffer-Studie Cannabis-Studie der Uni Bern: «Wir sind keine Cannabis-Sommeliers, sondern Gesundheitscoachs» Kommentar zur Cannabis-Studie: Die Prohibition ist gescheitert3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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«Wir wehren uns dagegen, das Narrativ vom Klubsterben aufrecht zu halten», hielt Lena KÀsermann gleich zum Auftakt des Livepodcasts zum Thema Nachtlebenkrise fest. Sie ist Co-Leiterin vom Jugend- und Kulturzentrum Gaskessel in Bern.
«Meine Umfrage bei den Berner Clubs hat in der Tat kein einheitliches Bild vom Clubsterben ergeben», bestĂ€tigte Ane Hebeisen, der seit ĂŒber 30 Jahren fĂŒr diese Zeitungen ĂŒber Musik schreibt und die Clubszene in und um Bern beobachtet.
Bei den meisten Ausgehlokalen sei es jedoch der Fall, dass sie nur dank viel Freiwilligenarbeit ĂŒberleben können. Ein weiterer gemeinsamer Nenner seien die Gagenforderungen von Bands, die jĂŒngst vom Verband fĂŒr Musikschaffenden als Empfelung herausgegeben wurden und den Clubs das Genickbrechen wĂŒrden. «Und es gibt nicht viele Berner Clubs, die kummerlos ihr Programm gestalten können», so Hebeisen.
Schwierigkeiten mit dem Booking
Und heutzutage sei es viel schwieriger abzuschĂ€tzen, was beim Publikum zieht, sagte Jacqueline BrĂŒgger, ISC-PrĂ€sidentin und SP-StadtrĂ€tin. «Was vor zwei Monaten ausverkauft war, ist kein Garant mehr dafĂŒr, dass es uns beim nĂ€chsten Mal auch wieder ein volles Haus beschert.»
Nebst den Schwierigkeiten beim Booking wurde am Mittwochabend bei der Liveaufzeichnung vom Podcast «GesprĂ€chsstoff» im Sous Soul in Bern ĂŒber die zersplitterte Jugendkultur, die Awarenesskonzepte, um die heute ein Club kaum noch herumkommt, und die Clubförderung in der Stadt Bern diskutiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
GĂ€ste: Ane Hebeisen, Musikredaktor von Bund und Berner Zeitung, Jaqueline BrĂŒgger, ISC-PrĂ€sidentin und SP-StadtrĂ€tin, Lena KĂ€sermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern
Artikel zum Nachtleben
Mix aus Restaurant und Club: Berner Schauspieler ĂŒbernimmt das Kapitel â und nennt sein Konzept «grössenÂwahnsinnig» Interview zum Berner Clubsterben: «Am Wochenende hiess es: Ab ins Blackout» Krise im Nachtleben: Gehört die Clubkultur subventioniert?3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
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«Ich heisse Nevio König, bin 18 Jahre alt, und am Tag nach meinem 16. Geburtstag habe ich mich im Fitnessstudio angemeldet. Heute trainiere ich an acht Tagen sechsmal, damit will ich mein Auftreten verbessern, und es ist mir wichtig, dass mein Körper gesund und fit bleibt.»
«Mein Name ist Noé Salathé, ich werde bald 18 Jahre alt und gehe zwei- bis dreimal die Woche ins Gym. Damit will ich erreichen, die beste Version von mir selbst zu werden. Sport hat in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert, und deshalb bedeutet mir das Gym auch so viel.»
Junge MĂ€nner wie Nevio König und NoĂ© SalathĂ© verbringen ihre Freizeit immer öfter im Kraftraum. Die Mitgliederzahl junger Erwachsener in Fitnessstudios steigt kontinuierlich an â mit dem Ziel eines durchtrainierten Körpers mit möglichst vielen Muskeln.
Wie hat sich dieser Fitnesstrend unter jungen MÀnnern entwickelt? Wie ist dieser Körperkult generell unter Jugendlichen entstanden? Und was hat das Ganze mit der sogenannten Manosphere zu tun?
In einer neuen Folge des Podcasts «GesprĂ€chsstoff» sprechen Redaktorin Simone Klemenz und Redaktor Michael Bucher, beide aus dem Ressort Bern, ĂŒber den Fitnesstrend unter jungen MĂ€nnern. Sie haben beide je einen sogenannten «Gym Boy» getroffen und zu diesem PhĂ€nomen recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
GĂ€ste: Simone Klemenz, Michael Bucher
Körperkult bei Jugendlichen: «Kann ich nicht trainieren, bekomme ich Stress»: Mit den «Gym Boys» im Fitness
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In einem Oldtimer quer durch die Berner Innenstadt dĂŒsen. Ein Konzert von Steff la Cheffe, Dabu Fantastic oder Kutti MC besuchen. In die Katakomben vom Bern heruntersteigen oder einfach die bunt beleuchteten Fassaden der Museen in der Stadt bestaunen.
Am Freitagabend fand die 24. Ausgabe der Museumsnacht in Bern statt. Der Anlass lockt jeweils fast 100â000 Menschen in die Stadt. Als eine der 40 Institutionen war die Redaktion von Bund und Berner Zeitung in diesem Jahr dabei. Und zwar am neuen Standort im Bubenbergzentrum direkt am Bahnhof Bern.
Im neuen Podcaststudio haben die Besucherinnen und Besucher von ihren Highlights an der Museumsnacht erzĂ€hlt â bei offener StudiotĂŒr wohlgemerkt. Zu Gast war ausserdem Kulturredaktor Michael Feller, der ĂŒber die AnfĂ€nge der Museumsnacht sprach, wie dieser Event zum Publikumsmagneten wurde und ob die Menschen in Bern auch sonst ins Museum gehen.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Michael Feller
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«Nachdem ich mein ungeborenes Kind verloren hatte, wusste ich, dass ich wirklich fliehen muss. Uns wurde auch gedroht, dass wir unser Ă€lteres Kind, das wir schon hatten, auch verlieren wĂŒrden.»
Firoozeh Miyandar floh 2022 mit ihrer Familie in die Schweiz, nachdem sie bei einem Angriff durch den Geheimdienst in ihrer eigenen Physiotherapiepraxis eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie lebt mit ihrem Sohn im RĂŒckkehrzentrum in Aarwangen, ihr Asylgesuch wurde vor eineinhalb Jahren abgelehnt.
«Die Menschen hier in der Schweiz kannten den Iran nur aus den Medien. Weil mir immer alle dieselben Fragen stellten, habe ich irgendwann eine Powerpoint-PrĂ€sentation ĂŒber mein Heimatland zusammengestellt.»
Emad Masouri aus Teheran kam 2011 fĂŒr sein Wirtschaftsstudium nach Burgdorf. Aus dem Interesse seiner Kommilitoninnen und Kommilitonen am Iran entstanden nebst den VortrĂ€gen irgendwann auch organisierte Reisen in den Nahen Osten. Und schliesslich grĂŒndete Emad Masouri sogar eine Reiseagentur. Aufgrund des Angriffskrieges durch die USA und Israel finden diese Reisen aktuell nicht statt.
Ebenfalls regelmĂ€ssig in den Iran zurĂŒckgekehrt ist Arezoo Rafaati. Sie flĂŒchtete bereits in den 80er-Jahren in die Schweiz und ist hier als Forscherin an einer UniversitĂ€t tĂ€tig und hat Fachexpertise zum Nahen Osten.
Sorge um Sicherheit auch in der Schweiz
Aus Sorge um ihre eigene Sicherheit und um jene von anderen Iranerinnen und Iranern in der Schweiz, will sie aktuell nicht mit ihrem richtigen Namen in den Medien auftreten. Sie weiss von Personen, die nach der Teilnahme an Demonstrationen Drohungen erhielten.
In einer neuen Folge vom Podcast GesprÀchsstoff erzÀhlen Gast-Redaktorin Jovana Nikic und Redaktor Kaspar Keller, beide aus dem Ressort Bern, von ihren Begegnungen mit den drei Menschen aus dem Iran und wie sie auf die historischen Ereignisse der letzten Tage in ihrem Heimatland blicken.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jovana Nikic, Kaspar Keller
Artikel zum Thema
Demonstration in Bern Exil-Iraner danken Netanyahu und fordern Schliessung der Botschaft in Bern Eskalation in der Heimat: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung: So blicken Iranerinnen und Iraner aus Bern auf den Krieg FĂŒr Sturz des Regimes: 200 Personen demonstrierten vor iranischer Botschaft in Bern Live-Ticker zum Krieg im Nahen OstenDer Bund und die Berner in den neuen RedaktionsrĂ€umen im Bubenbergzentrum an der Museumsnacht in Bern am Freitag, 20. MĂ€rz
In eigener Sache: BZ und «Bund» erstmals an der Museumsnacht
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Meterhohe Flammen, eine gewaltige RauchsÀule und ein Postauto, das komplett ausbrennt: Die Bilder aus Kerzers vom Dienstagabend sind dramatisch. Und die Trauer seither gross.
Am Dienstagabend hat in Kerzers im Kanton Freiburg ein Postauto gebrannt. Sechs Personen sind dabei gestorben, fĂŒnf weitere wurden verletzt. Schnell ist klar: Der Brand wurde absichtlich ausgelöst.
Der TÀter war laut der Polizei «psychisch instabil» und von seiner Familie als vermisst gemeldet. Zurzeit weist jedoch nichts auf einen Terrorakt hin, wie die Polizei an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag mitteilte.
Was ist genau passiert? Wie kann ein Postauto so schnell bis auf seine HĂŒlle abbrennen? Und was löst das in der Bevölkerung aus, nur zwei Monate nach der Brandtragödie von Crans-Montana?
Moritz Marthaler, Reporter im Ressort «Reportage und Storytelling», war vor Ort in Kerzers. Er hat sich ein Bild von der Situation gemacht, mit Menschen gesprochen und die Medienkonferenz live verfolgt. Jetzt ordnet er die Ereignisse in einer neuen Folge des tÀglichen Podcasts «Apropos» ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara SpreiterMehr zum Postauto-Brand in Kerzers:
Ticker zum Postauto-Brand «Wie konnte er nur?»: Ein Ort versucht, das Unfassbare zu fassen Material-Experte ordnet Inferno ein: «Die Energie ist so immens, dass ein grosses Feuer einen enormen Schaden anrichten kann» Kein Terrorakt, aber wohl vorsĂ€tzliche Tat: Was zum Postauto-Brand bislang bekannt ist «Unvorstellbare Wende wie aus dem Nichts»: Schweiz trauert nach Postauto-Brand «Apropos»-Folge: Crans Montana: Was seit der Brandkatastrophe passiert ist «Apropos»-Folge: Crans-Montana: Wer trĂ€gt die Verantwortung fĂŒr die Tragödie? «Apropos»-Folge: Die Brandkatastrophe in Crans-Montana3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Reiche PensionĂ€re besetzen grosse Wohnungen und gönnen sich eine 13. AHV-Rente. Junge wollen lieber mehr Freizeit, statt im Betrieb Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Alles nur Vorurteile â oder gibt es in der Schweiz tatsĂ€chlich einen Generationenkonflikt? Wie gefĂ€hrdet ist die SolidaritĂ€t zwischen Jung und Alt? Und welche MissverstĂ€ndnisse verhindern einen konstruktiven Dialog?
DarĂŒber und ĂŒber ihre eigenen Lebenserfahrungen diskutieren haben am Dienstagabend im BierhĂŒbeli in Bern die Berner Schauspielerin Heidi Maria Glössner (82), Bestsellerautor*in Ronja Fankhauser (25) sowie die Generationenforscherin und emeritierte Professorin Pasqualina Perrig (73).
Ronja Fankhauser findet: «Unsere Gesellschaft hat die Angewohnheit, die Verantwortung fĂŒr vieles auf jĂŒngere Generationen abzuschieben.» Pasqualina Perrig dagegen meint: «Das Bild der egomanischen Babyboomer wird vor allem in den Medien verbreitet.» FĂŒr das Verbindende anstatt das Trennende plĂ€diert Heidi Maria Glössner: «Wir mĂŒssen als Individuen zusammenhalten und zu unserem Planeten Sorge tragen.»
Moderiert wurde der Anlass «Bund im GesprÀch» von den beiden Redaktorinnen Simone Klemenz und Mirjam Comtesse.
Live-Aufzeichnung Podcast GesprÀchsstoff
Der nĂ€chste Live-Anlass findet am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern statt. Bei der Aufzeichnung vom Podcast GesprĂ€chsstoff diskutieren wir ĂŒber das Nachtleben in der Krise. Zu Gast sind Ane Hebeisen, langjĂ€hriger Musikredaktor, Jaqueline BrĂŒgger, ISC-PrĂ€sidentin und SP-StadtrĂ€tin, und Lena KĂ€sermann, Co-Leiterin Gaskessel Bern,.
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Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise
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«Im Eriz hatte ich eher das GefĂŒhl, dass ich schrĂ€g angeschaut werde, wenn ich nicht so bin, wie man es sich vorstellt.»
Andrina WĂ€lti ist 27 Jahre alt, arbeitet als Architektin in ZĂŒrich und wohnt an der Langstrasse. Sie gehört zur Mehrheit der jungen Menschen, die aus dem Eriz wegziehen. Im Bergdorf, gelegen am Fusse des Hohgant zwischen Thun und dem Emmental, leben heute 480 Personen, frĂŒher waren es deren 663.
«Mein Grossvater hat den Betrieb in den 60er-Jahren gegrĂŒndet. Nach meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker haben mich meine Eltern angestellt. Ăber kurz oder lang werde ich die Schmitte ĂŒbernehmen.»
Remo BĂŒhlmann arbeitet nicht nur mit seinen beiden Eltern zusammen, er wohnt auch immer noch im Elternhaus. Der 25-JĂ€hrige kann sich zwar durchaus vorstellen, auch mal wegzuziehen â wenn auch nicht weiter als nach Steffisburg â aber von Berufes wegen bloss fĂŒr eine Weile.
ZurĂŒck ins Eriz
«Mit dem Töffli in den Ausgang war einfach nicht so cool. Ich war immer auf meine Ă€lteren BrĂŒder angewiesen. Und so fing ich mit 15 Jahren in Bern eine Ausbildung an und habe das Eriz verlassen.»
Dass Anita Spring wieder lĂ€ndlich wohnen möchte, wenn sie Kinder hat, war fĂŒr die 35-JĂ€hrige zwar klar. Aber dass sie ausgerechnet wieder ins Eriz zurĂŒckkehren wĂŒrde, hĂ€tte sie nicht gedacht. Heute schĂ€tzt sie die Verbundenheit mit der Natur, die Tiere, den Fluss und den Skilift.
Warum ziehen immer mehr Junge weg aus dem Dörfli? Was kann einen dazu bewegen, an einen Ort zurĂŒckzukehren, an dem man sich als Kind total unwohl gefĂŒhlt hat? Und wie verĂ€ndert sich das Dorfleben, wenn die Gemeinde immer stiller wird?
DarĂŒber spricht Redaktorin Jasmin Jaun. Sie hat eine grosse Reportage ĂŒber das Eriz geschrieben. Es ist eine von vielen kleinen Gemeinden in Randregionen im Kanton Bern, in denen es immer stiller wird und die Bevölkerungszahl schrumpft.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Zu Gast: Jasmin Jaun
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holz
Der Text zum Podcast ist als Abschlussarbeit der Diplomausbildung Journalismus am MAZ entstanden. Die Autorin ist selbst im Eriz aufgewachsen und bis heute Wochenaufenthalterin. Hier gehts zum Artikel
Die Zukunft eines Berner Bergdorfs: «Gott, wie habe ich das Eriz gehasst» â heute lebt Anita Spring wieder dort
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Anstatt 13 Wochen Schulferien pro Jahr, plötzlich nur noch deren sechs. DafĂŒr unter der Woche nur noch an vier Tagen in die Schule und am Freitag jeweils frei. Was eine Schule in Belp probieren will, hat bei Eltern, Lehrpersonen und in Fachkreisen fĂŒr grosse Aufregung gesorgt.
Der Schulversuch, der berufstĂ€tige Eltern entlasten soll, die selber im Schnitt nur fĂŒnf Wochen Ferien haben, hat in der ganzen Schweiz und sogar ĂŒber die Landesgrenze hinaus Schlagzeilen gemacht.
Nun ist klar: Die Schule in Belp hat die mindestens 18 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zusammen, die Gemeinde hat das Pilotprojekt am Donnerstag bewilligt, der Schulversuch kann im Sommer starten.
Vorteil fĂŒr Eltern, Nachteile fĂŒr Kinder
Wie diese Idee entstanden ist, was es fĂŒr Eltern und Kinder bedeutet und was Lehrpersonen und Fachkreise dazu sagen, darĂŒber spricht Redaktor Johannes Reichen in einer neuen Folge vom «GesprĂ€chsstoff». Auch zu Wort im Podcast kommt Daniela SchĂ€deli. Sie ist Leiterin der Abteilung Familie und Bildung der Gemeinde Belp und Initiantin dieses Schulversuchs.
Lucien Criblez, emeritierter Professor fĂŒr Historische Bildungsforschung und Steuerung des Bildungssystems der UniversitĂ€t ZĂŒrich, ordnet dieses neue Schulmodell im historischen Kontext ein, inwiefern sich Ferien- und Erholungszeiten von Schulkindern stets gewandelt haben.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gast: Johannes Reichen
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Schulversuch in Belp startet: Von der Winterschule zur Viertagewoche â wie sich die Schule stetig verĂ€ndertPilotversuch in Belp: 4 Tage Schule, 6 Wochen Ferien: Wie die Idee bei Eltern ankommtKontroverser Schulversuch in Belp: Margrit Stamm mahnt: «Wirklich zur Ruhe kommen die Kinder erst in ausgedehnten FerienNĂ€chste Liveaufzeichnung vom Podcast GesprĂ€chsstoff im Sous Soul in Bern am 1.April 2026:
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GĂ€ste: Ane Hebeisen, langjĂ€hriger Musikredaktor, Jaqueline BrĂŒgger, ISC-PrĂ€sidentin und SP-StadtrĂ€tin, Lena KĂ€sermann, Co-Leiterin
Moderatorin: Sibylle Hartmann
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Am Wochenende geht das nÀrrische Treiben im Kanton Bern los. Die Stadt Thun macht den Anfang. Die Fasnachten, wo stets mehrere Tage vor allem gefeiert, getanzt und gelacht wird, stehen in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Die Brandtragödie in Crans-Montana beschÀftigt die Organisationskomitees der Fasnachten im Kanton Bern.
Wie stellen sie den Brandschutz in den oft kleinen Kellerlokalen sicher, wo die SchnitzelbĂ€nke vorgetragen werden und wo gefeiert wird? Gibt es in diesem Jahr zusĂ€tzliche Kontrollen? Wie werden die FasnĂ€chtlerinnen und FasnĂ€chtler sensibilisiert? Und haben die Leute momentan ĂŒberhaupt Lust auf Menschenansammlungen und kleine Lokale, in denen es eng wird?
DarĂŒber sprechen wir in einer neuen Folge des Podcasts «GesprĂ€chsstoff». Zu Gast sind Gabriel Berger, Redaktor aus dem Ressort Thun und Oberland, und Cyrill PĂŒrro, Redaktor aus dem Ressort Region. Sie haben zu den besonderen Vorkehrungen der regionalen Fasnachten recherchiert.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holter
Artikel zum Thema
Fasnacht Thun 2026: Die «urchige» Fasnacht ist lanciert â spezielle Derniere fĂŒr Stapi LanzNach Feuer-Tragödie im Wallis: So wollen die regionalen Fasnachten fĂŒr Sicherheit sorgen3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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Ende MĂ€rz wird gewĂ€hlt im Kanton Bern. Vier Mitglieder des Regierungsrats stellen sich zur Wiederwahl, drei Sitze sind neu zu besetzen. Die BĂŒrgerlichen haben sich zum Ziel gesetzt, fĂŒnf der sieben Sitze zu erobern - kann ihnen das gelingen? Die GrĂŒnen wollen mit NationalrĂ€tin Aline Trede ihren Sitz verteidigen, die SP versucht einmal mehr, den Jurasitz zurĂŒckzugewinnen. Am Mittwochabend haben wir mit den Kandidierenden die drĂ€ngendsten Themen im Kanton und ihre LösungsvorschlĂ€ge in der VIP Lounge der Festhalle Bern diskutiert.
Moderation
Wolf Röcken, Chefredaktor BZ Berner ZeitungMarcello Odermatt, Chefredaktor Der BundNaomi Jones, Redaktorin BUND/BZBernhard Ott, Redaktor BUND/BZBrigitte Walser, Redaktorin BUND/BZGÀste
Astrid BĂ€rtschi (Mitte, bisher)Pierre Alain Schnegg (SVP, bisher)Philippe MĂŒller (FDP, bisher)Evi Allemann (SP, bisher)Daniel Bichsel (SVP)Raphael Lanz (SVP)Reto MĂŒller (SP)HervĂ© Gullotti (SP)Aline Trede (GrĂŒne)Tobias Vögeli (GLP)Barbara Stotzer-Wyss (EVP)Tom Gerber (EVP)Artikel zum Podium
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Eine 66-Parteien-Liegenschaft im Breitenrain. 84 Wohnungen im Holligen-Quartier. Und nun 142 Mietparteien am Loryplatz. In der Stadt Bern sorgen LeerkĂŒndigungen in letzter Zeit immer wieder fĂŒr Aufruhr â betroffen sind alle Stadtteile. Nach der jeweiligen Totalsanierung steigen die Mieten oft radikal an. Viele Mieterinnen und Mieter, die zum Teil Jahrzehnte in diesen Wohnungen gelebt haben, können es nicht nicht mehr leisten, danach zurĂŒckzukehren.
Wieso nehmen LeerkĂŒndigungen aktuell in der Stadt Bern zu? Wie kann man sich als Mietpartei dagegen wehren? Wird nun der Mittelstand so aus dem Stadtzentrum verdrĂ€ngt? Und was unternimmt die stĂ€dtische Politik dagegen?
In einer neuen Folge vom Podcast GesprĂ€chsstoff sprechen Carlo Senn und Christoph HĂ€mmann, beide Redaktoren im Ressort Bern, ĂŒber die besorgniserregende Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt in der Stadt Bern.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
GĂ€ste: Christoph HĂ€mman und Carlo Senn
Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer
Artikel zum Thema
Ruf nach Gegenmassnahmen: LeerkĂŒndigungen beschĂ€ftigen die Berner Politik â ist sie machtlos?Loryplatz in Bern: 142 Mietparteien erhalten KĂŒndigung: «Sie schmeissen einfach alle aus der Siedlung raus»Mietrecht: Wie wehre ich mich gegen die LeerkĂŒndigung?3 fĂŒr 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einen
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